Da mir jetzt schon wieder das BMS für meinen 8s-LiFePO4-Akku kaputt gegangen ist, würde ich mir gerne einen Überspannungsdetektor basteln, der mir anzeigt, ob 30 Volt überschritten werden (und noch die Überspannung verheizt). Eine Überlastung des BMS kann ich ausschliessen, das war beim ersten Defekt meine Vermutung. Mittlerweile ist das BMS schon völlig überdimensioniert. Nun habe ich noch eine 1N5363B 30V-Zenerdiode, eine Tüte mit 3W-33-Ohm-Widerständen und einige Transistoren rumliegen. Würde so eine Schaltung klappen, oder bin ich da wieder auf dem Holzweg ? https://is.gd/8b9YvT Oder etwas fertiges wie einen KTS1672B mit höherer Spannung ?
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Wie bitte ist denn das BMS "kaputt gegangen"? Die PowerMOS durch? Was sind denn da die Symptome gewesen? Eine CrowBar ist nun so ziemlich das letzte als Schutzmaßnahme...
Das BMS lässt keinen Strom mehr durch und ist auch nicht mehr über Bluetooth per App auffindbar. Beim nachmessen hat sich gezeigt, dass 5,1 Volt weniger zwischen P- und B+ anliegen, als zwischen B- und B+. Jetzt geht es mir erst einmal um die Ursachenforschung. Das BMS selbst ist komplett vergossen, da kommt man nicht so einfach an das Innenleben.
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Und mit welcher Spannung hast du geladen? Für ein 8s reichen 34Volt. Wenn die CN da intern einen 7805 oder ähnliches verbaut haben ist der damit schon gefährlich nahe an seiner Grenze von 35Volt......
Für das Einhalten der maximalen Ladespannung ist nicht das BMS verantwortlich, sondern das Ladegerät. Überschreitet das Ladegerät diese Spannung, probiert das BMS zwar mögl. noch ein Topbalancing, aber weiss dann nicht mehr, wohin mit dem Strom. Das BMS muss also entweder eines sein, das per MOSFet den Ladestrom abschalten kann (als Notbehelf), oder man verwendet besser ein Ladegerät, das die Ladeschlussspannung einhält. Dabei sind 30V schon zuviel. Eine LiFePO4 Zelle sollte bis max. 3,6V geladen werden, steht im Datenblatt. Was ist das denn für ein BMS Produkt? Thomas R. schrieb: > Für ein 8s reichen 34Volt Niemals so viel Spannung. Das ist nicht LiIon, sondern LiFePO4!
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Die MPPT-Regler sollten die Spannung unter 30 Volt halten. Im Leerlauf bei vollen Akkus ohne Last sind es 29,2 Volt, also maximal 3.65 Volt pro Zelle. Im Betrieb schaltet der Wechselrichter schon bei >28 Volt an, welcher sich schon ~35 Watt nimmt. Um auf den besagten Hammel zurückzukommen: Die Schaltung in #1 Beitrag "Überspannungsdetektor 8s-LiFePO4" Um mich selbst zu zitieren: Würde so eine Schaltung klappen, oder bin ich da wieder auf dem Holzweg ?
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