das Türscharnier in Bild 1 ist lose (Außendurchmesser des Gewindes = Bohrungsdurchmesser), man kann es beinahe händisch aus dem Holzrahmen ziehen. Die Türe stößt bereits deutlich hörbar am gegenüber liegenden Rahmen an, siehe letztes Bild.
Hat jemand einen Plan, wie kann man das fachgerecht reparieren kann?
Im schlimmsten Fall: Türbandtasche tauschen, das heisst Zargenausbau.
Eigentlich müsste da seitlich eine (verdeckte) Schraube sein, mit der der untere Bandbolzen fixiert wird.
Ein einfacher Reparaturversuch wäre Zweikomponentenkleber, dann kannst du aber nichts mehr einstellen, nur ein Schuss :-)
Im schlimmsten Fall: Türbandtasche tauschen, das heisst
Zargenausbau.
Eigentlich müsste da seitlich eine (verdeckte) Schraube sein, mit der
der untere Bandbolzen fixiert wird.
Ein einfacher Reparaturversuch wäre Zweikomponentenkleber, dann kannst
du aber nichts mehr einstellen, nur ein Schuss :-)
nicht so vorschnell, es gibt auch gewindeeinsätze helicoil z.b.
Das sieht nach Massivholzrahmen aus, oder? Dementsprechend nichts hinter dem Rahmen montiert sondern einfach Bohrungen im Holz. Die unter Schraube ist wahrscheinlich drehbar.
Am schönsten wäre es wenn es ein Scharnier mit größere Schraube gäbe, aber wohl eher nicht.
Ich würde entweder aufbohren und eine Gewindeinsatz rein. Da wird es aber einiges an Rand geben. Gewindeeinsätze für Holz sind eher dick. Die zum einkleben könnten optisch aber gehen. Helicoils sind nur für metalle, in Holz halten die eher nicht gut.
Oder minimal Aufbohren (z.B. von 8 auf 9,5) und dann ein übergroßes Holzstück einleimen. (in dem Beispiel 10mm) Dann wieder ein passendes Loch bohren.
Das sieht nach Massivholzrahmen aus, oder? Dementsprechend nichts
hinter
dem Rahmen montiert sondern einfach Bohrungen im Holz. Die unter
Schraube ist wahrscheinlich drehbar.
Am schönsten wäre es wenn es ein Scharnier mit größere Schraube gäbe,
aber wohl eher nicht.
Ich würde entweder aufbohren und eine Gewindeinsatz rein. Da wird es
aber einiges an Rand geben. Gewindeeinsätze für Holz sind eher dick. Die
zum einkleben könnten optisch aber gehen. Helicoils sind nur für
metalle, in Holz halten die eher nicht gut.
Oder minimal Aufbohren (z.B. von 8 auf 9,5) und dann ein übergroßes
Holzstück einleimen. (in dem Beispiel 10mm) Dann wieder ein passendes
Loch bohren.
Der Murks bauseitig war wohl Holzrahmen und Metallschrauben zu verwenden. Bleibt Murks, also richtig machen.
Mit bissl Glück ist deine nur runtergefallen. Und steckt zwischen Zarge und Wand.
Schau dir deine Zarge an, inwiefern man die zerlegen kann (üblich sind zweiteilige und dreiteilige), vllt kannst du die Bandaufnahme ohne Komplettausbau tauschen.
Falls deine alte Aufnahme aus yem Rhmen gebrochen ist, es gibt auch verstärkte mit größerem Montgelochabstand. Die kann man dann in "frisches" Material schrauben.
Sicher, das die Schraube zum festziehen nicht durch die graue Gummidichtung verdeckt ist?
Die Scharniere meiner Türzargen sehen identisch aus und lassen sich mit einem Inbus-Schlüssel, der in einem verdeckten Loch unter der Gummilippe einführen lässt festziehen.
Sicher, das die Schraube zum festziehen nicht durch die graue
Gummidichtung verdeckt ist?
Wenn es da so eine Klemmschraube gibt, kann man das an dem herausgezogenen Teil (zweites Bild) sehen: Die Klemmschraube hinterlässt ja eine Spur am Gewinde.
Der Murks bauseitig war wohl Holzrahmen und Metallschrauben zu
verwenden. Bleibt Murks, also richtig machen.
Der Murks ist, Du hast keine Ahnung.
Die "Gewinde" an dem Scharnier sind keine Metallgewinde - zumindest nicht das an dem längeren Bolzen.
Die von Crazyhorse genannte Schraube müsste, wenn überhaupt vorhanden unter dem Dichtgummi vorhanden sein. Bei der Bauform des Scharnieres wird es diese Schraube und die zugehörige Bandaufnahme im inneren der Zarge nicht geben, weil bei solchen Bändern die zwei Bolzen in aller Regel gleich lang und zudem fest mit dem Rest verbunden sind.
Den Bolzen mit dem Inbus kann man vermutlich raus schrauben (so wie auf dem beigefügten Bild). Jetzt geht es erst mal weiter wie von Timo beschrieben.
Messe den Durchmesser des Bolzens (schätze mal der wird 8mm oder 10mm sein)
Besorge Dir im Baumarkt einen passenden Rundstab, Durchmesser mindestens 2mm größer
Bohre das oberere Loch in der Zarge soweit auf das Rundstab stram reinpasst
Den Rundstab in der Bohrung mit Holzkaltleim einkleben
24h warten
Die untere Bohrung erst mal so lassen wie die ist (könnte eine Sackbohrung sein)
Jetzt in den eingeklebten Rundstab mittig ein Loch bohren. Durchmesser wie der dünnere Teil des Bolzens - die Bohrung darf auch 1-2/Zehntel Untermaß haben
Schraube den unteren Bolzen raus (wie auf dem Bild zu sehen)
Jetzt das Band mit dem oberen Bolzen in die vorbereitete Bohrung eindrehen (soweit das, beide Bänder gleichen Abstand zur Zarge haben)
Unteren Bolzen (bündig) eindrehen, Tür einhängen und mit dem unteren Bolzen bei Bedarf justieren
Seltsamerweise ist das Teil ziemlich schräg gebohrt, ich messe ca. 20 Grad, siehe Bild 2. Die Schräge nach außen sieht man im Bild leider nicht richtig.
Die Lösung wäre, das gleiche Teil mit jeweils 0,5mm Aufmaß auf den beiden Gewinden. Eindrehen und der Fisch wäre geputzt.
Von außen sieht es so aus, die Bohrungen sind innen allerdings recht
krümelig, das spricht eher für Pressspan, siehe erstes Bild.
Das Gewinde auf dem angeschweißten Bolzen hat 7,5mm und ist eher ein
Sägezahngewinde. Könnte mir denken, dass man das Teil mit dem Hammer
einschlägt.
So wird es sein. Stelle dir Flüssigholz her und fülle das Loch damit und danach die Angel mit dem Hämmerchen in Position bringen. Dann ist der Drops gelutscht.
Ich lese: "Wenn das Türblatt ungleichmäßig an der Zarge oder mit zu viel Druck auf dem Dämpfungsprofil aufliegt, können Sie den Abstand zwischen Türblatt und Zarge wie folgt verstellen: ..."
Hier geht das anders: Man schraubt die untere Madenschraube komplett raus und dreht das Scharnier. Dreht man links, kommt das Scharnier raus, dreht man rechts, dreht man das Scharnier rein. Es gehen natürlich nur ganze Umdrehungen, eine Umdrehung entspricht ungefähr 1mm. Dummerweise sind metrische Gewinde in einer vermuteten Spanplatte nicht so der Hit.
Das untere Scharnier ist übrigens noch fest, was nicht verwundert. Denn durch das Gewicht der Türe wird das untere Scharnier rein gedrückt, während das obere raus gezogen wird.
nicht so vorschnell, es gibt auch gewindeeinsätze helicoil z.b.
VOLLGUMMI!
Da war nie ein Gewinde im Holzrahmen, wie denn auch?
Schau dir die lange Schraube in 2. Bild genau an. GENAU! Fällt dir da was auf? Nee, dir natürlich nicht!
Da ist ein Absatz im Gewinde. Das Gewinde ist am Anfang deutlich unterm Nenndurchmesser. Wozu? Damit man sich leichter tut die einzufädeln. Und die ist so lang, damit sie durch den Holzrahmen durchgeht um dann auf ein ... TATA! ... Metallteil zu treffen.
Lieber Herr Kirnbichler, ich würde dir empfehlen den Ball etwas flacher zu halten. Denn den Durchblick den du hier immer wieder simulierst hast du einfach nich. Absolut nicht.
Möglicherweise liegt deine Kompetenz eher im Tütenfalten und kleben?
Dummerweise
sind metrische Gewinde in einer vermuteten Spanplatte nicht so der Hit.
wie weit geht das Gewinde ungefähr rein (im Holz)?
Ist sichergestellt, dass die Einschraublänge lang genug ist (sonst drückt eine Umdrehung Dir das Gewinde wieder raus)
Es gibt Leute, die Drehen Draht in das Gewinde, drehen dann diesen Draht in das Loch und pressen ihn da quasi mit der Schraube ein. Das musst Du aber vorher ein paar Mal üben, damit der Draht sich nicht verschiebt sondern "langsam" fester wird. Kein Blumendraht, eher so 1mm und Federstahl.
Prinzipiell kannst Du die obere Schraube ruhig einkleben. Die untere hält es korrekt und die genau Position (wie weit sie raus schaut) einfach korrekt messen, der "Schuss" ist überschaubar (hat nur einen Freiheitsgrad).
Die untere Schraube kannst Du danach problemlos einkleben.
Wenn Du es unbedingt Schraubbar haben möchtest, nimm halt ein Teflon-Band Stramm drum. Und später 2 Lagen mehr.
Sorry, Dich wollte ich nicht angreifen!
Ja, ich meine ausdrücklich Birnkichler S. und hab die Wechselstaben absichtlich verbuchselt ohne zu wissen, dass es einen echten Kirnbichler gibt.
Ein einfacher Reparaturversuch wäre Zweikomponentenkleber, dann kannst
du aber nichts mehr einstellen, nur ein Schuss :-)
Habe ich mir auch schon überlegt. Der eine Schuss will nicht gefallen.
Das Gewinde vom Scharnier mit TEFLON Spray eindieseln, oder einwachsen... halt Trennmittel drauf. Epox dann hart werden lassen, danach isses wieder justierbar. Habe ich auch schon bei einem ausgefransten Pürierstab so gemacht.
Die "Gewinde" an dem Scharnier sind keine Metallgewinde - zumindest
nicht das an dem längeren Bolzen.
Das ist schon ein Metallgewinde. Ist ja aus Metall. Du meinst wohl "Maschinengewinde". Das hier nennt sich Sägengewinde DIN 513.
Ob das jetzt genau DIN 513 ist, lässt sich am Bild nicht erkennen. Ist aber auch egal.
Sägengewinde werden dann eingesetzt, wenn man nur in einer Richtung große Kräfte übertragen will.
Ich muss aber zugeben, dass mir die Motivation des Herstellers dafür hier nicht so klar ist. Naja, ein Alleinstellungsmerkmal?
Das ist schon ein Metallgewinde. Ist ja aus Metall.
Du scheinst ein Zweitaccount vom Esmu (max707) zu sein!
Wohl eher bist du das. Schau einfach mal nach was ein Sägengewinde ist, dann wechsle deinen Account und komm mit dem nächsten Unsinn daher.
"Metallgewinde" sind dafür vorgesehen in Metall eingeschraubt zu werden. Wobei der Begriff recht unüblich ist, weil das der Standardfall ist. Kunststoffgewinde, Blechgewinde oder Holzgewinde jedoch ist üblich.
Ich hatte auch schon so einen Fall, das Scharnier ließ sich nicht mehr genügend festziehen, dann habe ich mit der Heißklebepistole nachgeholfen. Es hält wieder, aber wie lange weiß ich noch nicht. Diese Spanplatten taugen einfach nichts, echtes Holz wäre stabiler.
Ich hatte auch schon so einen Fall, das Scharnier ließ sich nicht mehr
genügend festziehen, dann habe ich mit der Heißklebepistole
nachgeholfen. Es hält wieder, aber wie lange weiß ich noch nicht.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wozu Heißkleber eigentlich taugt, wenn es um mehr als Adventssterne im Kindergarten geht.
Loch mit 2K-Epoxy füllen wäre mein Ansatz, aber ich wollte Gerald nicht wiederkäuen:
Das Gewinde vom Scharnier mit TEFLON Spray eindieseln, oder
einwachsen... halt Trennmittel drauf. Epox dann hart werden lassen,
danach isses wieder justierbar. Habe ich auch schon bei einem
ausgefransten Pürierstab so gemacht.
Loch mit 2K-Epoxy füllen wäre mein Ansatz, aber ich wollte Gerald nicht
wiederkäuen:
Du würdest auch nur dummes Zeug wiederkäuen, das überlass lieber den Kühen.
Im Holz war nie ein Gewinde und da gehört auch keines rein. Wenn da eines gewesen wäre und ausgerissen wäre, dann wäre des Loch in der Zarge arg ausgefranst.
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich habe mit ganz normalem
UHU Alleskleber nur gute Erfahrungen...
Heißkleber ist für die Katz!
Uhu in das Loch drücken, das Gewinde mit Uhu füllen und dann
eindrehen, nach einigen Stunden bewegt sich dann nichts mehr,
Klebstoffreste wegwischen und mit den Fingern wegrubbeln...
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich habe mit ganz
normalem
UHU Alleskleber nur gute Erfahrungen...
Heißkleber ist für die Katz!
Uhu in das Loch drücken, das Gewinde mit Uhu füllen und dann
eindrehen, nach einigen Stunden bewegt sich dann nichts mehr,
Klebstoffreste wegwischen und mit den Fingern wegrubbeln...
Da ist ein Absatz im Gewinde. Das Gewinde ist am Anfang deutlich unterm
Nenndurchmesser. Wozu? Damit man sich leichter tut die einzufädeln. Und
die ist so lang, damit sie durch den Holzrahmen durchgeht um dann auf
ein ... TATA! ... Metallteil zu treffen.
Du liegst leider falsch, da ist kein Metallteil am Ende der Bohrung.
Da ist nur Holz, nichts als Holz. Zu was die Einschnürung am Ende der Schraube gut sein, erschließt mir nicht. Macht hier genau Null Sinn.
Die haben dieses seltsame Sägezahngewinde einfach in eine etwas knappe Bohrung im Holzrahmen gekloppt und fertig. An den Scharnieren hängt nur eine leichte Türe vom Typ zweimal Furnier und dazwischen eine Wabenstruktur aus Pappendeckel.
Darauf wird es hinauslaufen, alles andere überzeugt nicht wirklich.
Wie wär's mit: Holz aufbohren, Gewindebuchse einschrauben und
mit Hartmetall-Kleber fixieren. Wäre prakisch Gewinde-Reparatur
ohne Heli Coil. Wenn man vorsichtig und genau bemaßt bohrt ginge
es vielleicht sogar ohne Kleben.
Habbich nich.
Hilfsbolzen ausdrehen, HauptGewindebolzen mit Gewindeschneider
auf passende Grösse nachschneiden .... wenn die Steigung einem
metrischen Gewinde entspricht ....
Habbich nich.
Hilfsbolzen ausdrehen, HauptGewindebolzen mit Gewindeschneider
auf passende Grösse nachschneiden .... wenn die Steigung einem
metrischen Gewinde entspricht ....
Das Gewinde auf dem angeschweißten Bolzen hat 7,5mm und ist eher ein
Sägezahngewinde.
Dann bohre das Loch auf 10mm auf und verleime ein passendes Rundholz. Dort kommt dann nach dem Aushärten eine Bohrung rein, die im Durchmesser so wie der dünne Teil des angeschweißten Bolzens (schätze mal 7mm) gewählt wird. Das ist dann quasi der Kerndurchmesser des "Gewindes". Der Bolzen des Bandes ist dann der Gewindeschneider.
Ich muss aber zugeben, dass mir die Motivation des Herstellers dafür
hier nicht so klar ist. Naja, ein Alleinstellungsmerkmal?
Derartige Gewinde werden im modernen Fenster- und Türenbau oft eingesetzt. Früher war so ein Scharnier anders aufgebaut und wurde auch anders in die Zarge eingesetzt und befestigt. So, mit dem Gewindebolzen, geht es halt einfacher, aber ganz offensichtlich hält das nicht so lange. In meinem Haus gibt es noch Türen, die mittlerweile fast 100 Jahre alt sind. Die sitzen immer noch ordentlich in der Zarge und funktionieren. Wie lange die Türen im 20 Jahre alten Anbau halten, werden wir sehen.
damit sie durch den Holzrahmen durchgeht um dann auf
ein ... TATA! ... Metallteil zu treffen.
Nein die trifft da auf kein Metallteil. Der Bolzen wird einfach ins Holz eingeschraubt. Der Ansatz ist auch nicht lang genug, um durch das Holz der Zarge hindurch zu gehen, das ist nämlich mindestens 16mm dick, der Ansatz ist max. 10mm. Allerdings hast Du recht, dass er zum Ansetzen der "Schraube" gedacht ist.
Bei Spanplatte ist diese Montageart wohl nicht optimal, da nimmt man eher Bänder die mit der versteckten Schraube, also mit innenliegenden Metallteil, fixiert werden
Im Holz war nie ein Gewinde und da gehört auch keines rein. Wenn da
eines gewesen wäre und ausgerissen wäre, dann wäre des Loch in der Zarge
arg ausgefranst.
Zu was die Einschnürung am Ende der
Schraube gut sein, erschließt mir nicht. Macht hier genau Null Sinn.
Natürlich macht die Sinn. Mit dem Durchmesser der "Einschnürung" wird das Loch gebohrt und dann der Bolzen eingeschraubt.
Siehe hier Beitrag "Re: Türscharnier lose, wie reparieren?" letzter Absatz.
Könnte man durch überlegen auch selbst drauf konmmen.
Eine neue Zarge und Schaum aus dem Baumarkt ist günstiger als das
rumgebastelte mit Kleber, Dübeln und sonstigen.
HolgerR
Ein Stück Rundholz in die aufgebohrte Bohrung einkleben braucht keine 10 Minuten. Nach der Wartezeit das Loch bohren und das Scharnier wieder rein schrauben braucht keine halbe Stunde. Und billiger ist es zudem auch noch. Der lfd. Meter Rundholz kostet 1,50€ - 2€ und die kleine Flasche Holzleim gibt es ab ca. 5€. Allein der von Dir vorgeschlagene Schaum (normaler Bauschaum geht hier nicht) liegt bei ca. 10€. Dazu kommt noch die Türzarge, die es so ab 70€ gibt.
Aber Du kauft wahrscheinlich auch ein neues Auto, wenn die Reifen runter sind.
Nein die trifft da auf kein Metallteil. Der Bolzen wird einfach ins Holz
eingeschraubt. Der Ansatz ist auch nicht lang genug, um durch das Holz
der Zarge hindurch zu gehen, das ist nämlich mindestens 16mm dick, der
Ansatz ist max. 10mm. Allerdings hast Du recht, dass er zum Ansetzen der
"Schraube" gedacht ist.
OK, dann geb ich mich hiermit offiziell geschlagen!
So macht auch das Sägengewinde Sinn. Allerdings in der Variante "für Kunststoffe". Das ist auch Standard (ich vermeide das Wort "Norm").
Dann würde ich 2 mm größer bohren, Heißkleber rein, Schraube hinterher. Mit etwas Glück lässt sich das Schanier danach sogar bewegen. Vorher Silikonspray aufs Gewinde wird wohl helfen.
Immerhin ist der Heißkleber mit Heißluft wieder lösbar.
Das hat man sich bei der Justage von Endschaltern bei Kassettendecks zu Nutze gemacht.
Zumindest bei den Geracord Laufwerken war das so. Im Plastikchassis waren 2 Schlitze, wo die Messingbleche eingelegt und mit Schmelzkleber fixiert waren. Mußte zu Servicezwecken der Endschalter nachjustiert werden, hat man den Schmelzkleber erweicht, indem man an den Messingkontakt mit dem Lötkolben angetippt hat und ihn dann mit der Spitzzange in passender Position wieder auskühlen ließ. Das ließ sich solange wiederholen, bis der Schaltpunkt passte.
War übrigens mein erster Kontakt mit Schmelzkleber ;-)
Hat jemand einen Plan, wie kann man das fachgerecht reparieren kann?
Massnahme: Madenschraube raus, Scharnier raus.
Holzspan ins Loch stecken bis das Gewinde wieder stramm in die Tür geht, der Span sollte nicht zu dick (mehrere Zahnstocher) sein weil sonst die Spanplatte auseinanderfliegt.
Madenschraube wieder rein.
oder
Schraube mit Trennmittel einsprühen, Loch mit 2-Komponentenkleber einstreichen, Scharnier einsetzen und warten bis der Kleber ausgehärtet ist. Dann hast du wieder ein Gewinde im Holz und kannst drehen zum einstellen.
2a. Jeweils zwei Zahnstocher nebeneinander mit Holzleim oben und unten (vermeidet das Aufsprengen der Spanplatte) in das Loch kleben - nach (fast) Trocknen Scharnier wieder einschrauben
Hat jemand einen Plan, wie kann man das fachgerecht reparieren kann?
Massnahme: Madenschraube raus, Scharnier raus.
Schon passiert ok, abhaken ✔
Holzspan ins Loch stecken bis das Gewinde wieder stramm in die Tür
geht, der Span sollte nicht zu dick (mehrere Zahnstocher) sein weil
sonst die Spanplatte auseinanderfliegt.
Gehe in Holzspangeschäft und besorge ein passendes Stück Furnierholz ✔
Madenschraube wieder rein.
oder
Quick und dirty ✔
Schraube mit Trennmittel einsprühen, Loch mit 2-Komponentenkleber
einstreichen, Scharnier einsetzen und warten bis der Kleber ausgehärtet
ist. Dann hast du wieder ein Gewinde im Holz und kannst drehen zum
einstellen.
Das sieht nach Massivholzrahmen aus, oder? Dementsprechend nichts
hinter
dem Rahmen montiert sondern einfach Bohrungen im Holz. Die unter
Schraube ist wahrscheinlich drehbar.
Am schönsten wäre es wenn es ein Scharnier mit größere Schraube gäbe,
aber wohl eher nicht.
Ich würde entweder aufbohren und eine Gewindeinsatz rein. Da wird es
aber einiges an Rand geben. Gewindeeinsätze für Holz sind eher dick. Die
zum einkleben könnten optisch aber gehen. Helicoils sind nur für
metalle, in Holz halten die eher nicht gut.
Oder minimal Aufbohren (z.B. von 8 auf 9,5) und dann ein übergroßes
Holzstück einleimen. (in dem Beispiel 10mm) Dann wieder ein passendes
Loch bohren.
Ich hatten Einen auf Arbeit dessen Besenstiel immer kürzer wurde, das war seine Standardmethode bis ich ihn ertappte. Danach war er seinen Job los.
OK, dann geb ich mich hiermit offiziell geschlagen!
Alles gut, darum diskutieren wir ja hier.
Habe selbst schon öfter mit solchen Scharnieren zu tun gehabt. Die gibt es auch noch ohne diese 2. Schraube. Vorteil von denen ist halt, daß sie sich für den Nichtzimmermann gut verarbeiten lassen, da man nur Löcher in die eingebaute Zarge bohren muß.
Früher wurden die im Bildle gezeigten Einstemm-/Fitchenbänder benutzt. Mit denen habe ich auch schon hantiert. Die Verarbeitung ist nicht ganz einfach. Da müssen lange dünne Schlitze in Zarge, was ohne Erfahrung und passendes Werkzeug nicht wirklich funktioniert. Dafür funktionieren diese Bänder, wenn es richtig gemacht wurde, jahrzehntelang.
Im Sommer kannst Du diese Tür wieder reparieren, wenn Du Heißkleber
nimmst.
Was ich schon Dübel mit Heißkleber in Bröselputz-Decken geklebt hab um Lampen aufzuhängen ... und sie hängen alle noch. Die in der Wand zähle ich nicht. Schon mal in Heraklith-Platten Dübel gesetzt?
Ah, kleines Detail: Ich leb nicht in der Hölle, sondern in Mitteleuropa.
Aber Du kauft wahrscheinlich auch ein neues Auto, wenn die Reifen runter
sind.
Nein,
ich kaufe ein neues Auto, wenn der Aschenbecher voll ist,
die Fußmatten dreckig,
oder mir die Beifahrerin nicht mehr gefällt.
Wer Ironie gefunden hat, darf sie behalten.
Ich käme aber nie auf die Idee an Türscharieren rum
zu basteln, schon auf Grund der Haftung, wenn die Tür
rausfällt und jemanden schädigt.
Ich hatte mal einen Wasserschaden im Keller,
da hat meine Hausratsversicherung den Hersteller
des defekten Kupferrohres in Regress genommen.
Gruß HolgerR
Also!, Mein Opa hat immer solche Löcher 🟩 angefertigt und einen 4 eckigen Klotz eingeleimt. Dann konnte man die Schrauben immer festdrehen ohne das sich was gelöst hat. Rundholz ist also auch Murks hoch 10.
Hat jemand einen Plan, wie kann man das fachgerecht reparieren kann?
Bei zu großen In-Holz-Gewindelöchern stecke ich Zahnstocher als Keile rein und schraube den Bolzen darüber. Ev. noch etwas Holzleim zwischen die Zahnstocher.
Ist vielleicht nicht fachgerecht, aber funktioniert.
Also!, Mein Opa hat immer solche Löcher 🟩 angefertigt und einen 4
eckigen Klotz eingeleimt. Dann konnte man die Schrauben immer festdrehen
ohne das sich was gelöst hat. Rundholz ist also auch Murks hoch 10.
Eine korrekte Klebung mit Holzleim reisst nicht. Es reisst nicht die Klebung sondern das Holz daneben.
Also!, Mein Opa hat immer solche Löcher 🟩 angefertigt und einen 4
eckigen Klotz eingeleimt. Dann konnte man die Schrauben immer festdrehen
ohne das sich was gelöst hat. Rundholz ist also auch Murks hoch 10.
Eine korrekte Klebung mit Holzleim reisst nicht. Es reisst nicht die
Klebung sondern das Holz daneben.
Ist es denn überhaupt Holz? Oder sind das nur gepressete Späne?
Bei zu großen In-Holz-Gewindelöchern stecke ich Zahnstocher als Keile
rein und schraube den Bolzen darüber.
Habe etwas ähnliches versucht und dabei schon bei den ersten paar Drehungen gesehen, dass der Holzrahmen an den beiden Bohrungen bereits gesprungen ist. Hatte vorher schon ein Foto gemacht, den Riss aber nicht bemerkt. Weil er schlecht zu erkennen ist, habe ich ihn gelb markiert.
In der Wohnung befinden sich 6 solcher Türen gleicher Bauart und obwohl die Anbringung der Türscharniere nicht wirklich überzeugt, sind alle anderen Türen in Ordnung. Möglicherweise ist das Holz schon bei der Herstellung der Türe gesprungen und nun hat sich das obere Scharnier so nach und nach herausgearbeitet, bis die Türe am gegenüber liegenden Rahmen zu schleifen begann, siehe letztes Foto im ersten Beitrag.
Freihand aufbohren, einen Holzstab einleimen und in selbigen nochmal Freihand bohren halte ich für sehr riskant, denn das wird verlaufen. Und dann ist der Türrahmen versaut. Zumal man ca. 20 Grad schräg bohren muss.
Das kleinste Risiko wird man eingehen, wenn man das Scharnier in die bestehenden Bohrungen mit 2K Harz einklebt. Dazu die Türe einhängen und schließen und die Türe an der gegenüberliegenden Seite unten mit einem Holzkeil soweit anheben, dass der Gewindebolzen des Scharniers in die äußerste Position gedrückt wird. Ich denke, so wird's was werden.
Es ist wohl an der Zeit, eine neue Tür zu kaufen. Baumarkt als Quelle scheint wohl ungeeignet, die Gefahr wieder so einen Granatenpfusch zu bekommen ist zu groß.
Ist es denn überhaupt Holz? Oder sind das nur gepresste Späne?
Gustav K. schrieb:
Von außen sieht es so aus, die Bohrungen sind innen allerdings recht
krümelig, das spricht eher für Pressspan ...
Peter N. schrieb:
Bei zu großen In-Holz-Gewindelöchern stecke ich Zahnstocher als Keile
rein und schraube den Bolzen darüber.
Habe etwas ähnliches versucht und dabei schon bei den ersten paar
Drehungen gesehen, dass der Holzrahmen an den beiden Bohrungen bereits
gesprungen ist. Hatte vorher schon ein Foto gemacht, den Riss aber nicht
bemerkt. Weil er schlecht zu erkennen ist, habe ich ihn gelb markiert.
Selten dämlich den Tipps der Dumpfbackenhorde zu folgen.Selber Schuld.
Freihand aufbohren, einen Holzstab einleimen und in selbigen nochmal
Freihand bohren halte ich für sehr riskant, denn das wird verlaufen. Und
dann ist der Türrahmen versaut. Zumal man ca. 20 Grad schräg bohren
muss.
Mist!!!
Das kleinste Risiko wird man eingehen, wenn man das Scharnier in die
bestehenden Bohrungen mit 2K Harz einklebt. Dazu die Türe einhängen und
schließen und die Türe an der gegenüberliegenden Seite unten mit einem
Holzkeil soweit anheben, dass der Gewindebolzen des Scharniers in die
äußerste Position gedrückt wird. Ich denke, so wird's was werden.
Auch Mist, 2K Harz ist ungeeignet
Ich habe schon so viele Schlampereien meiner Vorgänger endgültig beseitigt...
gesehen, dass der Holzrahmen an den beiden Bohrungen bereits
gesprungen ist. Hatte vorher schon ein Foto gemacht, den Riss aber nicht
bemerkt. Weil er schlecht zu erkennen ist, habe ich ihn gelb markiert.
Bisher hast du nicht gesagt, ob es überhaupt Massivholz ist. Kann man das wirklich nicht erkennen/herausfinden?
Wenn es Furnier ist, muss dich so ein Riss gar nicht kümmern.
Das kleinste Risiko wird man eingehen, wenn man das Scharnier in die
bestehenden Bohrungen mit 2K Harz einklebt. Dazu die Türe einhängen und
schließen und die Türe an der gegenüberliegenden Seite unten mit einem
Holzkeil soweit anheben, dass der Gewindebolzen des Scharniers in die
äußerste Position gedrückt wird.
Im Prinzip würde ich das so machen, ja.
ABER: Nicht maximal tief in die Bohrung drücken: Kann sein, dass die Tür dann gegen die Zarge drückt. Deswegen kann man die Dinger im Normalfall ja verstellen und lässt dabei einen Abstand von 1 bis 2 mm. Wenn du klebst, ist es aber mit dem Verstellen Essig.
Also unbedingt die Tür einhängen und probieren/justieren, während der Kleber noch nicht hart ist.
(Falls es Spanplatte ist, ist die Bohrungstiefe wahrscheinlich nicht so exakt, dass man sie als Anschlag nutzen kann.)
gesehen, dass der Holzrahmen an den beiden Bohrungen bereits
gesprungen ist. Hatte vorher schon ein Foto gemacht, den Riss aber nicht
bemerkt. Weil er schlecht zu erkennen ist, habe ich ihn gelb markiert.
Bisher hast du nicht gesagt, ob es überhaupt Massivholz ist. Kann man
das wirklich nicht erkennen/herausfinden?
Wenn es Furnier ist, muss dich so ein Riss gar nicht kümmern.
Das kleinste Risiko wird man eingehen, wenn man das Scharnier in die
bestehenden Bohrungen mit 2K Harz einklebt. Dazu die Türe einhängen und
schließen und die Türe an der gegenüberliegenden Seite unten mit einem
Holzkeil soweit anheben, dass der Gewindebolzen des Scharniers in die
äußerste Position gedrückt wird.
Das kleinste Risiko wird man eingehen, wenn man das Scharnier in die
bestehenden Bohrungen mit 2K Harz einklebt
Erst den Riss mit Sekundenkleber stabilisieren, Epoxy ist zu zähflüssig.
Also Zahnstocher ins Loch, Schraube reindrehen bis es den Riss etwas weitet, dann Sekundenkleber in den Riss und Schraube wieder raus und 1 Tag warten bevor du die Schraube mit Epoxy einklebst. Schraube mit Sekundenkleber hält nicht.
Etwas blöd ist es, rausquellenden Sekundenkleber zu entfernen. Daher bringt man ihn am Besten tief in den Riss mit einer Spritzennadel auf der Tube ein und hat zuvor das Funier von aussen gewachst.
Man könnte auch, um die Bandhalterung zu stabilisieren, über, unter und zwischen den beiden Löchern ein 2mm Loch horizontal vom Falz aus bohren, und jeweils eine gute 3,5x50mm SPAX rein drehen, der Kopf muss dann halt kaschiert werden, bei geschlossener Türe ist das dann vom Türblat eh verdeckt.
Sekundenkleber in den Riss kann man vorher trotzdem machen.
Ich käme aber nie auf die Idee an Türscharieren rum
zu basteln, schon auf Grund der Haftung, wenn die Tür
rausfällt und jemanden schädigt.
Dich zwingt niemand eine Tür zu reparieren. Du darfst das gern an einen Fachmann weiterreichen, den Du dann im Falle eines Falles in Regress nehmen kannst.
Ich hatte mal einen Wasserschaden im Keller,
da hat meine Hausratsversicherung den Hersteller
des defekten Kupferrohres in Regress genommen.
Bei mir war mal eine Glühbirne kaputt, die habe ich einfach ausgewechselt, ohne den Hersteller in Regress zu nehmen.
Wir haben halt zu viel Leute von Deiner Sorte in DE, deshalb kommen wir hier auch nicht zu Potte.
Das kleinste Risiko wird man eingehen, wenn man das Scharnier in die
bestehenden Bohrungen mit 2K Harz einklebt. Dazu die Türe einhängen und
schließen und die Türe an der gegenüberliegenden Seite unten mit einem
Holzkeil soweit anheben, dass der Gewindebolzen des Scharniers in die
äußerste Position gedrückt wird. Ich denke, so wird's was werden.
Wenn Du das für fachgerecht hälst, dann mach es so. Warum fragst Du überhaupt, wenn Du es eh besser weist?
Bei zu großen In-Holz-Gewindelöchern stecke ich Zahnstocher als Keile
rein und schraube den Bolzen darüber.
Habe etwas ähnliches versucht und dabei schon bei den ersten paar
Drehungen gesehen, dass der Holzrahmen an den beiden Bohrungen bereits
gesprungen ist. Hatte vorher schon ein Foto gemacht, den Riss aber nicht
bemerkt. Weil er schlecht zu erkennen ist, habe ich ihn gelb markiert.
Der Rahmen war schon vorher gerissen (vermutlich wegen falscher Belastung des Türblattes). Die eingelegten Keile drücken dann das Holz/die Spanplatte einfach auseinander. Deshalb hilft hier nur das Einleimen eines Holzstückes ob rund oder eckig ist erst mal egal, allerdings dürfte eckig für Dich noch schwieriger sein, denn Du bekommst ja noch nicht mal eine einfache Bohrung hin, obwohl schon eine Bohrung als Führung vorhanden ist. Und nein, die finale Bohrung, also die wo dann das Band eingeschraubt wird, muß nicht schräg sein - die darf schön gerade sein. Die Bohrung bekommt man auch an der richtigen Stelle hin ohne das der Bohrer verläuft, Messwerkzeuge zum Anreißen und Körner (bei Holz geht auch ein Vorstecher) wurden schon erfunden. Mit zwei linken Pfoten und 10 Daumen dran wird es natürlich nichts. Also, in Deinem Fall ist es wohl besser Du beauftragst einen Fachmann.
Welchen Deiner - unbrauchbaren - Vorschläge soll er den nehmen? Da ist nämlich keiner dabei, der das Prädikat "fachgerecht" verdient und damit sind sie allesamt, wie Du hier Beitrag "Re: Türscharnier lose, wie reparieren?" selbst schreibst, raus.
Kurz zwischendurch: Wenn die Reparatur gelingt, überlege ich, eine Seite der Türe neu zu machen. Aus früheren Zeiten kenne ich Dekormaterial auf Rollen, das auf der Rückseite mit Schmelzkleber beschichtet war. Das Material hat man aufgebügelt und das hielt perfekt und ewig. War etwas spröde, wollte man es um eine Kante legen, ist es gebrochen. Das Material mit Schmelzkleber kann ich aber heute nirgends mehr finden.
War deshalb eben in zwei Baumärkten, man drückte mir in beiden Märkten eine Rolle d-c-fix in die Hand. Mit 90cm x 210cm ausreichend für eine Türseite. Material mit Schmelzkleber zum Aufbügeln kenne man nicht.
Hat schon mal jemand eine Türe mit d-c-fix beklebt, taugt das was?
Diese d-c-fix Klebefolien sind mir eher in unguter Erinnerung.
Aufbohren Holz mit Rundstücken oder Holzdübel neu Einleinem, Abstand
messen neu bohren, einsetzen fertig.
Er kann es schlichtweg nicht, allein das Aufbohren ist ja schon ein großes Problem.
Gustav K. schrieb im Beitrag #8019061:
Freihand aufbohren, einen Holzstab einleimen und in selbigen nochmal
Freihand bohren halte ich für sehr riskant, denn das wird verlaufen. Und
dann ist der Türrahmen versaut. Zumal man ca. 20 Grad schräg bohren
muss.
Vermutlich wird er es irgenwie hin fummeln, um dann die Tür auch wieder mit Murks aufzuhübschen.
Der Laberkopp hat ja einen Vorschlag gemacht, wie man die Tür wieder ordentlich hin bekommt.
Michael B. schrieb im Beitrag #8019214:
Also: streichen mit ordentlichem Lack (kein Baumarkt-Acryllack sondern
entweder billige Baumarktkunstharzfarbe oder Maleracrylfarbe).
Die Tür dürfte sogar mit Echtholzfurnier sein (sieht zumindest im 3. Bild des Eröffnungspostest so aus). Da würde ich einfach mal mit einer Spülmittellösung oder Leichtbenzin (Feuerzeugbenzin) oder ISO-Propanol entfetten und den Dreck runterholen. Danach mit Schleifvließ leicht anschleifen und dann mit einer guten Lasur (am besten Malerqualität) das ganze überstreichen. Danach sieht die Tür wieder wie neu aus.
Vermutlich ist das aber auh wieder zu viel Arbeit oder er kann es nicht. Und ganz am Ende wird's wohl auf ne neue Tür hinauslaufen, weil die Tür die Reparaturversuche nicht überleben wird.
Aus früheren Zeiten kenne ich Dekormaterial auf
Rollen, das auf der Rückseite mit Schmelzkleber beschichtet war.
Selber machen. 2x mit Latex Bindemittel farblos einstreichen und trocknen lassen. Wenn sich dessen Rezeptur nicht geändert hat, es muß PVAC (Polyvinylacetat) basiert sein. Das wird transparent, nach dem Trocknen und lässt sich prima aufbügeln.
Kurz zwischendurch: Wenn die Reparatur gelingt, überlege ich, eine
Seite
der Türe neu zu machen. Aus früheren Zeiten kenne ich Dekormaterial auf
Rollen, das auf der Rückseite mit Schmelzkleber beschichtet war. Das
Material hat man aufgebügelt und das hielt perfekt und ewig. War etwas
spröde, wollte man es um eine Kante legen, ist es gebrochen. Das
Material mit Schmelzkleber kann ich aber heute nirgends mehr finden.
Du meinst wohl Umleimer
War deshalb eben in zwei Baumärkten, man drückte mir in beiden Märkten
eine Rolle d-c-fix in die Hand. Mit 90cm x 210cm ausreichend für eine
Türseite. Material mit Schmelzkleber zum Aufbügeln kenne man nicht.
Ja, da arbeiten halt Fachkräfte die man für dummes Volk benötigt.
Hat schon mal jemand eine Türe mit d-c-fix beklebt, taugt das was?
Diese d-c-fix Klebefolien sind mir eher in unguter Erinnerung.
Aber nur, wenn man sich BirnKichler nennt. Für den Rest der Welt passt das. Solche Einbohrbänder, wie beim TO, oder auch in anderer Bauform sind heutzutage halt Stand der Technik. Nicht weil diese besser sind als die klassischen Einstemmbänder, sondern weil die Verarbeitung viel einfacher ist und schneller geht - ist am Ende also eine reine Kostenfrage. Ein Einstemmband dürfte deutlich länger halten. Wie schon geschrieben habe ich in meinem Haus zwei Türen die bereits von Anbeginn, also seit über 90 Jahren, ihren Dienst versehen und völlig problemlos funktionieren.
Ach ja, bei Fenstern und Türen spricht der Fachmann nicht von Scharnieren, sondern von Bändern - Du bist also kein Fachmann.
Die Folien werden rissig nach ein paar Jahren, vor allem im Sonnenlicht.
Dafür gibt es ja Möbelfolien.
Wenn lackieren, dann auch ordentlich!
Entfetten, anschleifen, Vorstreichlack, schleifen, Alkydharzlack (von Caparol).
Nur mit dem WBS-Acryllack ausm Baumarkt hat man dann die Holzstruktur im Lackbild.
Im Prinzip ja, nur sind Umleimer schmale Streifen. Bei unserem Boxenbau vor Jahrzehnten gab es dieses Material auch in 30cm breite. Bei der Türe wären das drei Bahnen nebeneinander.
Ach ja, bei Fenstern und Türen spricht der Fachmann nicht von
Scharnieren, sondern von Bändern ...
Fachmann hin oder her, wie man bei einem Scharnier auf ein Band kommt, bleibt ein Rätsel. Ähnlich verhält es sich mit der Zarge, denn das ist ein Türrahmen. Und eine Türe ist kein Blatt, Blätter wachsen auf Bäumen. Da muss ein Fachmann mal eine Pfeife zu viel Gras geraucht haben.
Die Folien werden rissig nach ein paar Jahren, vor allem im Sonnenlicht.
Das dachte ich mir beinahe. Im Sommer scheint spät abends die Sonne auf die Türe, mit ein Grund, warum sie ziemlich schäbig aussieht. Zudem hat man öfter mal feuchte Handtücher angehängt, dahinter bildeten sich hässliche Stockflecken. Paar Macken hat die Türe auch, da müsste man hier und da etwas spachteln. Eine Lasur passt also eher nicht.
Deckend lackieren ist auch nicht so der Hit, denn dann ist die Holzstruktur weg. Und dann wäre auch noch die Frage, welchen Farbton man wählen sollte. Der sollte zum Türrahmen und zu der Blende über der Türe passen, siehe Foto.
Sinn macht eigentlich nur dieses Material zum Aufbügeln. Wenn dann das Dekor noch passt, würde ich die innere Seite neu belegen. d-c-fix im Dekor "Nussbaum Gold" käme dem Dekor hier recht nahe, wenngleich etwas rot fehlt.
Mal sehen, vielleicht kommt noch ein Geheimtipp zu dem gesuchten Material zum Aufbügeln.
Der TO kennzeichnet sich überwiegend durch Verbohrtheit aus.
Nochmal, Möbelfolie:
https://www.moebelfolien-shop.de/Moebelfolie-Design-Holz-PW200/PW200
Such dir was im passenden Farbton aus.
Das Zeug ist 0.25 mm dick. Lässt sich auch mit dem Bügeleisen verarbeiten, solange du es nicht einsteckst.
Nachdem die Tür sowieso Sche**e aussieht, kanns dein mangelndes handwerkliches Geschick kaum schlechter machen.
Fachmann hin oder her, wie man bei einem Scharnier auf ein Band kommt,
bleibt ein Rätsel. Ähnlich verhält es sich mit der Zarge, denn das ist
ein Türrahmen. Und eine Türe ist kein Blatt, Blätter wachsen auf Bäumen.
Da muss ein Fachmann mal eine Pfeife zu viel Gras geraucht haben.
Da spricht jetzt der Fachmann. Hier hat nur einer zuviel von verbotenen Substanzen geraucht, nämlich Du.
Ja Blätter sind Bestandteile oder besser Organe von Bäumen. Allerdings haben auch Blumen Blätter, z.B. Blütenblätter und diese wiederum haben Staubblätter. Auf meinem Schreibtisch liegt ein Blatt Schreibpapier. Blatt kann halt mehrere Bedeutungen haben. Der Schreiner bezeichnet halt den beweglichen Teil einer Tür als Blatt (https://de.wikipedia.org/wiki/Türblatt). Der Türrahmen isdt beim Schreiner halt die Zarge (https://de.wikipedia.org/wiki/Zarge) und das wo der Gustav meint es sei ein Scharnier ist in der Fachsprache der Schreiner eben ein Band (https://de.wikipedia.org/wiki/Band_(Beschlag)). Das Band heißt Band, weil es ursprünglich aus Stahlbändern bzw. Blechstreifen gefertigt wurde. Ach ja und das Türband gehört zu den Beschlägen einer Tür. Die Begriffe sind halt historisch enstanden und jeder Schreiner weiß was damit gemeint ist.
Zudem hat
man öfter mal feuchte Handtücher angehängt, dahinter bildeten sich
hässliche Stockflecken. Paar Macken hat die Türe auch, da müsste man
hier und da etwas spachteln. Eine Lasur passt also eher nicht.
Nun ja wenn man so eine Tür zweckentfremdet nutzt, dann sieht sie halt irgendwann schäbig aus und wenn Kinder die Tür als Karusell benutzen, ja dann wird irgendwann das Band locker.
Kann man aber alles wieder richten und wenn man das ordentlich und fachmännisch macht sieht es hinterher auch keiner. Zum Ausgleich von Unebenheiten gibt es neben klassischen Spachtel auch spezielle Holzspachtelmassen im passenden Farbton und verschiedene Hartwachse (die sogar nach vollständiger Aushärtung überstreichbar sind) im ebenfalls im passenden Farbton. Bei Lasuren gibt es nicht nur die ganz dünnflüssigen sondern auch Dickschichtlasuren. Insgesamt ist auch bei Lasuren ein richtiger Anstrichaufbau und eine gute Vorbereitung des Untergrundes essentiell. Und auch Lasuren kann man mehrfach (mit Zwischenschliff) aufgetragen, damit man ein gleichmäßiges Bild erreicht.
Ist halt alles etwas mühsam und braucht Zeit, dafür wird man am Ende mit einer gut aussehenden Holzoberfläche belohnt.
Ja Blätter sind Bestandteile oder besser Organe von Bäumen. Allerdings
haben auch Blumen Blätter, z.B. Blütenblätter und diese wiederum haben
Staubblätter. Auf meinem Schreibtisch liegt ein Blatt Schreibpapier.
Blatt kann halt mehrere Bedeutungen haben. Der Schreiner bezeichnet halt
den beweglichen Teil einer Tür als Blatt
Richtig. Und es gibt noch sehr viel mehr, z. B. Sägeblatt, Ruderblatt, Schulterblatt.
Wer es allerdings kognitiv schafft, einen winzigen Abstraktionsschritt nach oben zu gehen, der sieht sofort, dass sich ethymologisch dahinter meist dasselbe versteckt, nämlich "flaches, dünnes Teil".
Aber in vielen Foren spiegelt sich die Gesellschaft, da kann man solche Fähigkeiten im Umgang mit Sprache nicht voraussetzen.
Dafür habe ich mir vor vielen Jahren dieses Spezialwerkzug geleistet. Leider verlaufen sich die beiden Messer und das Ergebnis sieht ziemlich unprofessionell aus. Scharfkantig oder krumme Ränder.
Richtig. Und es gibt noch sehr viel mehr, z. B. Sägeblatt, Ruderblatt,
Schulterblatt.
Ja, so ist das und dann gibt es da auch noch das Amtsblatt und das Tagesblatt, die auch nicht an Bäumen wachsen. Ja und der Hubschrauber hat auch Rotorblätter, die ebenfalls nicht an Bäumen sondern an Hubschraubern wachsen. Jeder Propeller hat Blätter.
Blatt kann eben vieles bezeichnen, es kommt immer auf den Kontext an. Aber wie man hier sieht, scheint es Leute zu geben, da hört der Horizont am Baum auf, weil sie nicht drüber gucken können.
Dafür habe ich mir vor vielen Jahren dieses Spezialwerkzug geleistet.
Leider verlaufen sich die beiden Messer und das Ergebnis sieht ziemlich
unprofessionell aus. Scharfkantig oder krumme Ränder.
Leider taugen diese Werkzeuge für den Hobbyhandwerker oftmals nicht wirklich, obwohl sie wie geschnitten Brot beworben werden. Der Tischler benutzt halt für so etwas einen speziellen Hobel, zudem hilft ihm auch noch die Berufserfahrung.
Für die dünnen Folienumleimer gibt es spezielle Maschinen mit denen man die aufbringen kann, aber die lohnen, schon auf Grund des Preises, nur für Leute die das täglich machen.
Es gibt für fast alles Spezialwerkzeuge, aber die alleine nützen wenig, wenn man damit nicht richtig umgehen kann. Der beste Hobel ist für die Katz, wenn die Klinge nicht richtig geschliffen und die Schnitttiefe nicht richtig eingestellt ist. Ein guter Tischler hobelt mit einem scharfen und richtig eingestellten Handhobel Hirnholz. Ich habe mit dem Handhobel schon Probleme was Ordentliches in Faserrichtung hin zu bekommen, bin aber eben auch kein gelernter Tischler.
Als es früher noch erlaubt war, zog man die Überstände der Kantenumleimer einfach mit dem breiten Messerrücken eines anständigen Messers ab, anschliessend ging man dann noch einmal mit z.B. 240 Schmirgel drüber.
Wer es allerdings kognitiv schafft, einen winzigen Abstraktionsschritt
nach oben zu gehen, der sieht sofort, dass sich ethymologisch dahinter
meist dasselbe versteckt, nämlich "flaches, dünnes Teil".
Aha. Dann kannst du sicher auch mal eben herleiten, wie ein Autoreifen aus Gummi zu einer Decke (die zum zudecken) wird. Ich bin gespannt.
OK, und was ist nun an der Möbelfolie anders oder besser als bei d-c-fix? Ich lese auf den Seiten nur das übliche Superduper-Marketing-Gewäsch.
Habe so meine Vorbehalte bzgl. dem ganzen Klebezeugs. Da habe ich zu viel Müll gesehen. Das einzige, was Topp und dauerhaft klebt, war bisher Marken-Spiegelklebeband. Alles andere Klebezeugs hat sich früher oder später in Rotz oder Schmier verwandelt, oder ist ausgehärtet und abgefallen.
Im Bild oben vom Vorbesitzer eine Regal Unterseite, bei der die Folie nicht schlecht geschrumpft ist. Bei gerade mal 1,4m Regal Länge. Kein Bock auf so Zeugs.
Dagegen ist mir das mit Schmelzkleber beschichtete Dekormaterial zum Aufbügeln in bester Erinnerung. Das war auch keine Folie, sondern eher dünneres Resopal. Das Material sitzt heute noch (nach xx Jahren) wie am ersten Tag.
Scharnier sitzt übrigens wieder an der Stelle, an der es sitzen sollte und die rechte obere Türkante fluchtet wieder mit der oberen Blende. Der Abstand zum Rahmen (Bild 4 im ersten Beitrag) beträgt nun gemessene 3mm. Da schleift nichts mehr. Materialaufwand: 3ml 2K-Kleber.
Gibt es inzwischen sowas wie eine persönliche blacklist? Also wo man einfach Leute draufsetzt, die dauerhaft Hirndiarrhoe haben und man diesen Ausfluss einfach nicht mehr zu Gesicht bekommt? Damit wäre doch allen geholfen - die einen können sich geerbtes Pech beim Denken, missglückte Schulzeit und gescheiterte Pubertät dauerhaft von der Seele texten und die anderen müssen sich den Müll nicht reintun? Über 100 Beiträge über ein winzig kleines Problemchen. Was soll denn bei echten grösseren Problemen passieren?
Klar, die Figuren brauchen Hilfe. Aber vielleicht reicht es schon dass sie einfach unter ihregleichen oder auch ganz allein fabulieren können?
PS: oder einfach eine verständige Kummerkastenecke? KI liefert passende Antworten auf alle Probleme...