Forum: Projekte & Code Lochraster und SMD nach Maß - Parametrischer PCB-Generator


von Martin M. (mcmaier)


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Hallo zusammen,

ich bin an eurem Feedback interessiert für ein Tool, das ich entwickelt 
habe:
Ein parametrischer Generator für Lochrasterplatinen, auf denen man per 
Drag'n Drop beliebige SMD-Adapter platzieren kann.

Hintergrund:
Für kleine Projekte will man ja nicht immer die Zeit aufwenden, 
Schaltplan und Layout zu machen. Zumal man vieles auch mit fertigen 
Modulen lösen kann/will, die im 2,54 mm-Raster kommen.
Oder ganz klassisch: Man will erst mal Testschaltungen aufbauen, bevor 
man eine richtige Platine macht. Aber da gestaltet sich immer die Frage, 
wie man dann das kleine Hühnerfutter und die Käfer unterbringt - ja ich 
weiß, es geht schon irgendwie. 0402 passt auch zwischen die 
Lochraster-Pads - aber es ist halt schon ein Gefrickel...

An dieser Stelle hat sich für mich eine Lücke aufgetan (zwischen 
fertigem Lochraster und eigener Platine), die ich mit meinem Tool 
schließen möchte:

Schnell mal ohne Schaltplan und Layout eine Entwicklungsplatine 
zusammenklicken, Gerberdaten auf Knopfdruck runterladen und zum 
Leiterplattenhersteller schicken. Voilá:

https://gridgen.macgizmo.com

Probiert es gerne aus - ich freue mich über konstruktive Rückmeldung.

: Verschoben durch Moderator
von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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Ich hab’s mir mal angeschaut, sieht richtig gut aus!
Sehr schön. sehr einfach, gefällt mir! 1Plus!
Good Job!
Grüße Ove

von Falk B. (falk)


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Martin M. schrieb:
> Hintergrund:
> Für kleine Projekte will man ja nicht immer die Zeit aufwenden,
> Schaltplan und Layout zu machen.

FALSCH! Einen SCHALTPLAN braucht man IMMER! Als ERSTEN Schritt! Alles 
andere ist diletantisches Gefrickel, das weder einfacher, besser noch 
schneller ist.
Und auch ein Layout ist selbst für Lochrasteraufbauten in den meisten 
Fällen sehr hilfreich, denn da kann man DEUTLICH schneller und besser 
das Projekt umsetzen.

> Zumal man vieles auch mit fertigen
> Modulen lösen kann/will, die im 2,54 mm-Raster kommen.

Das ist ein anderes Thema.

> Oder ganz klassisch: Man will erst mal Testschaltungen aufbauen, bevor
> man eine richtige Platine macht. Aber da gestaltet sich immer die Frage,
> wie man dann das kleine Hühnerfutter und die Käfer unterbringt - ja ich
> weiß, es geht schon irgendwie. 0402 passt auch zwischen die
> Lochraster-Pads - aber es ist halt schon ein Gefrickel...

Nö, es ist normaler Prototypenbau. Und bei Lochraster nimmt keiner 0402, 
eher 0603 oder besser 0805, denn das passt sehr gut zwischen die 
Lötaugen.

> An dieser Stelle hat sich für mich eine Lücke aufgetan (zwischen
> fertigem Lochraster und eigener Platine), die ich mit meinem Tool
> schließen möchte:

Die sehe ich nicht.

> Schnell mal ohne Schaltplan und Layout eine Entwicklungsplatine
> zusammenklicken,

-> SCHROTT!

> Gerberdaten auf Knopfdruck runterladen und zum
> Leiterplattenhersteller schicken. Voilá:

Schnell und schlecht. Jaja.

von Gerald B. (gerald_b)


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Falk, das versteht unsere Generation Bastler nicht mehr. Die Zielgruppe 
sind Maker :-)))
Als Bastler und auch Programmierer muß nicht unbedingt alles Sinn 
machen. Man macht es, weil man es kann! Von da her kann ich auch die 
Intention des TO nachvollziehen. Ich bin zwar nicht seine Zielgruppe und 
werde es nicht verwenden. Aber ich erkenne trotzdem sein Machwerk als 
Sollches an.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ich verstehe zwar den Sinn auch nicht unbedingt – wenn man den Schritt 
über einen Fertiger geht, dann könnte man es ja auch gleich final machen 
… anyway, ich habe es mal nach "Projekte & Code" geschoben.

von Thomas W. (goaty)


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Toll gemachte Webseite. Ich würde zwar auch immer KiCad bevorzugen, aber 
großen Respekt für die getane Arbeit.
Wüsste nichtmal ansatzweise wie man sowas programmiert.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Falk B. schrieb:
> Die sehe ich nicht.

Es ist ja schon irgendwie spannend, wie du versuchst, aus deiner 
subjektiven Empfindung und deiner persönlichen Nicht-Notwendigkeit eine 
allgemeingültige Wahrheit zu generieren und in Polemik zu verpacken.

Falk B. schrieb:
> -> SCHROTT!

Nein.

Die korrekte Antwort wäre "Ich persönlich habe dafür zwar keine 
Anwendung und bin der Meinung, ein Schaltplan ist unerlässlich, aber 
klasse Projekt! Danke für deine Mühe".

von Falk B. (falk)


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Sebastian R. schrieb:
> Die korrekte Antwort wäre "Ich persönlich habe dafür zwar keine
> Anwendung und bin der Meinung, ein Schaltplan ist unerlässlich, aber
> klasse Projekt! Danke für deine Mühe".

Nicht ganz. Ich bin weder ein Weichspüler noch Wattebällchenwerfer. Und 
nein, es geht nicht nur um mein subjektives Empfinden sondern auch um 
objektive Qualitäten bzw. deren Abwesenheit.

Ich hab die Seite mal angeschaut. Ok, sieht solide und peppig aus, du 
hast Ahnung von Webdesign und dem was dahinter liegt. Aber nicht 
wirklich von den Anforderungen von Elektronik CAD. Auch nicht auf 
Maker-Niveau. Denn der Witz von Modulen und Adaptern für Lochraster ist 
ja, daß man diese eben direkt auf Lochraster nutzen kann. Absolut kein 
Bedarf eines maßgeschneiderten Lochrastergenerators.

Du hast ein NICHT-Problem "gelöst". Das war vielleicht eine nette Übung 
zum Thema Webdesign, mehr nicht.

von Knut _. (_knut_)


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Ich finde die Idee super, aber eher nur wenn man Leiterplatten selber 
fräst.
Schaltplan brauch ich bei Prototypen nur für Analoge Teilbereiche. 
Digital ist eine Textnotiz ausreichend.

Selbst JLC verlangt für 10Stk PCB schon 36€ (zumindest inkl. Versand zu 
mir).
Um 36€ kann man bestimmt 100 Standard Lochraster bei Ali bestellen, bzw. 
hat man die ohnehin schon in diversen Varianten zuhause.

von Falk B. (falk)


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Sebastian R. schrieb:
> Es ist ja schon irgendwie spannend, wie du versuchst, aus deiner
> subjektiven Empfindung und deiner persönlichen Nicht-Notwendigkeit eine
> allgemeingültige Wahrheit zu generieren und in Polemik zu verpacken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kritikkompetenz#Passive_Kritikkompetenz

von Bauform B. (bauformb)


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Martin M. schrieb:
> Man will erst mal Testschaltungen aufbauen, bevor man eine richtige
> Platine macht. Aber da gestaltet sich immer die Frage, wie man dann
> das kleine Hühnerfutter und die Käfer unterbringt

Gibt es dafür evt. ein besseres Beispiel-Bild? Im ersten Bild ist der 
Vorteil gegenüber fertigen Lochrasterplatinen doch minimal? Weil:
> Zumal man vieles auch mit fertigen Modulen lösen kann/will,
> die im 2,54 mm-Raster kommen.

Das Tool sieht zweifellos nahezu perfekt aus, aber die Methode scheint 
mir die Nachteile von Lochraster, langer Wartezeit und kurzlebigem 
Produkt zu vereinigen. Man müsste nur noch die Pins von den kleinen 
Modulen verbiegen um so das Löten zu sparen, dann hätte man auch noch 
die Nachteile vom Steckbrett ;)

von N. M. (mani)


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Zuerst: wirklich schön umgesetzt. Finde das auch sehr ansprechend und 
funktional umgesetzt. Da habe ich schon manche kommerzielle Software 
gesehen die schlechter war.

Allerdings: Stimme ich meinen Vorrednern teilweise zu. Ich sehe nicht 
den Sinn hinter diesem Programm.

Wenn ich sowieso eine Custom Platine fertigen lasse, wieso dann nicht 
gleich die fertige Platine auf der alles geroutet ist? Klar gibt's mal 
Fehler. Die fädelt man dann kurz drauf bis die Schaltung läuft. Oder 
macht nochmal eine Neue. Bei den Preisen heutzutage kein Problem. Im 
Idealfall passt es beim ersten Mal (mit leichten Anpassungen). Dann 
brauch ich händisch nichts zu tun.

Bei deiner Platine muss man ein Custom Layout machen und dann trotzdem 
wieder die ganze Schaltung händisch aufbauen und ist dann genau so teuer 
(wenn nicht sogar teuer, da größer) als wenn man die Platine direkt 
geroutet hätte.
Und dass man die SMD auf Lochraster Adapter sehr günstig bekommt stimmt 
halt auch. Ich nutze oft die Dead Bug Methode. Direkt drauf das Teil und 
dann fädeln.

: Bearbeitet durch User
von Gunnar F. (gufi36)


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Falk B. schrieb:
> Sebastian R. schrieb:
>> Es ist ja schon irgendwie spannend, wie du versuchst, aus deiner
>> subjektiven Empfindung und deiner persönlichen Nicht-Notwendigkeit eine
>> allgemeingültige Wahrheit zu generieren und in Polemik zu verpacken.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Kritikkompetenz#Passive_Kritikkompetenz

https://de.wikipedia.org/wiki/Konstruktive_Kritik

Falk B. schrieb:
> Einen SCHALTPLAN braucht man IMMER!

Wer ist "man"? Du oder die ganze Welt ausser dem TO?

Sebastian R. schrieb:
> Die korrekte Antwort wäre "Ich persönlich habe dafür zwar keine
> Anwendung und bin der Meinung, ein Schaltplan ist unerlässlich, aber
> klasse Projekt! Danke für deine Mühe".

Besser könnte "man" das nicht mehr formulieren! +10!

von Martin M. (mcmaier)


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Hallo zusammen,

erst mal vielen Dank für die anerkennenden Worte und das Feedback.

@Falk: Ja, ich stimme dir grundsätzlich zu. Ein richtiges Projekt 
braucht natürlich einen Schaltplan und ein eigenes Layout. Seit ich 
Platinen layouten kann, hat mich Lochraster und THT nur noch genervt - 
obwohl ich damit "Laufen lernte". Genauso wie ich Arduino nicht mag und 
lieber "richtig" programmiere - trotzdem hat es sich durchgesetzt, für 
die, die sich nicht so gut auskennen und damit das Thema der breiten 
Masse zugänglich gemacht.

Mein Tool hat nicht den Anspruch ein ECAD zu ersetzen. Es ist eher als 
Ergänzung gedacht – dass man Platinen da hat für schnelle 
Versuchsaufbauten oder kleine Projekte, bei denen man noch 
experimentiert und sich ein eigenes Layout noch nicht lohnt. Oder 
vielleicht ist es auch einfach nur mein Versuch, mich wieder mehr mit 
Lochraster anzufreunden...

Und hier sehe ich die Lücke: Jeder hat seine Lieblingsbauteile, meist im 
SMD-Format oder will mal ein neues Bauteil testen im Verbund mit einem 
China-Modul oder an einer Stiftleiste usw.
Und gerade weil Platinen so günstig sind, kann sich jeder in wenigen 
Minuten(!) ein Entwicklungsboard zusammenklicken, von dem er dann ein 
paar daheim hat. Und darauf kann er problemlos seine Lieblings-SMD-Teile 
auflöten, mit irgendwelchen Modulen verbinden und im Optimalfall auch 
noch ohne Sägen, Brechen, Bohren in ein Gehäuse einbauen, von dem man eh 
noch 10 Stück rumliegen hat - falls es dann doch mal wieder ein 
langlebiges Provisorium wird...

Mich würde interessieren, welche SMD-Gehäuse ihr besonders häufig nutzt, 
die man noch als Adapter integrieren könnte.

von Stephan S. (uxdx)


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Gunnar F. schrieb:
> Sebastian R. schrieb:
>> Die korrekte Antwort wäre "Ich persönlich habe dafür zwar keine
>> Anwendung und bin der Meinung, ein Schaltplan ist unerlässlich, aber
>> klasse Projekt! Danke für deine Mühe".
>
> Besser könnte "man" das nicht mehr formulieren! +10!

FULL ACK!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Martin M. schrieb:
> Mich würde interessieren, welche SMD-Gehäuse ihr besonders häufig nutzt,
> die man noch als Adapter integrieren könnte.

Auch, wenn ich nicht deine Zielgruppe bin (ich konnte mich nie 
nennenswert mit Lochraster-Gefummel anfreunden): das, was die für meinen 
Zweck sinnvoll erscheinenden Bauteile erfordern.  Wenn es eben 
irgendeinen Spannungsregler, den ich gern benutzen möchte, nur in QFN 
gibt, dann wird das auch mal ein QFN. Wenn es andere Gehäuse zur Auswahl 
gibt, dann lieber TQFP, aber eigentlich nur, wenn das Raster größer als 
0,5 mm ist.  Bei TQFP mit 0,5 mm verbiegen sich die dünnen Beine so 
schnell, dass mir QFN schon lieber ist – auch angesichts dessen, dass 
man ja heutzutage für'n Appel und 'n Ei eine Pastenschablone dazu 
bekommt (die vor einem Jahrzehnt noch ein Vermögen kostete).

SOIC mit 1,27 mm Raster ist ja fast schon langweilig heutzutage. :-)

von Bauform B. (bauformb)


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Martin M. schrieb:
> Mich würde interessieren, welche SMD-Gehäuse ihr besonders häufig nutzt,
> die man noch als Adapter integrieren könnte.

LQFP-32 mit 0.8mm Pitch für STM32xxxxK; das kann man noch löten und man 
bekommt bis zu 512K Flash und 144K RAM.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Falk B. schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Kritikkompetenz#Passive_Kritikkompetenz

Leider eine sehr schwache Ausrede für fehlende Kompentenzen in Sachen 
inhaltlicher und konstruktiver Kritik.

Mit der Begründung könnte ich ja auch einfach behaupten, deine Aussagen 
seien Schrott und der letzte Rotz. Aber weder will ich auf diesem Niveau 
diskutieren noch würde es dir oder einem anderen Nutzer etwas bringen.

Gut, ob dir freundliche und konstruktive Kritik hilft, ist ganz allein 
deine Sache. Aber da du ja weißt, was ein kompetenter Kritiknehmer ist, 
glaube ich ganz fest an dich und deine Selbstreflexion.

Wir alle könnten etwas von Klopfer aus dem Bambi-Film lernen:
"Wenn du nichts Nettes sagen kannst, sag lieber gar nichts"

von Falk B. (falk)


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Sebastian R. schrieb:
> Wir alle könnten etwas von Klopfer aus dem Bambi-Film lernen:
> "Wenn du nichts Nettes sagen kannst, sag lieber gar nichts"

Falsch! Das ist nämlich eines der Grundprobleme der heutigen Zeit. Die 
Kritikunfähigkeit. Immer nur sanftes Gesäusel.

Beitrag "Negative Feedback is important"

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Naja, Falk, Kritik ist völlig OK. Dass deine Kommunikation manchmal 
etwas schroff daher kommt, weiß aber eigentlich auch jeder, der hier 
schon eine Weile mitliest. ;-)

Wie sagen die Amis: take it with a grain of salt. Inhaltlich hat Falks 
Kritik sicher was, insbesondere dass man nichts ohne vorherigen 
Schaltplan anfängt. Das war schon zu Zeiten so, als Schaltplan und 
Layout noch mit Bleistift auf Papier gemacht wurden.

: Bearbeitet durch Moderator
von Michal P. (michal)


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Besonders oft benutzte Komponenten - das ist schwierig, da landen wir 
bald in einem Import-Tool, Footprint-Editor und einem "fast KiCAD".

Ich schätze die Einfachheit und Schnelligkeit des Tools 
von-Start-zu-Gerber und sehe Anwendung im Labor, Charakterisierung, 
Experimentierung.
Ich arbeite in sowas und unsere Testaufbauten ähneln sich oft mit 
kleinen Änderungen, Komponententausch, Versuchen. Eine schnell designte, 
auf unsere DUTs zugeschnittene PCB wäre sogar mehrfach brauchbar.

Vorschlag: auch Streifenraster implementieren, entweder:
1) 0° oder 90° + Länge der Streifen definieren, und/oder
2) Streifen frei Zeichnen

: Bearbeitet durch User
von Michael K. (michael_k511)


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Falk B. schrieb:
> Kritikunfähigkeit

Du brüllst, Du beleidigts, wirst sehr persönlich, hast immer recht, als 
einziger übrigens und niemals würde dir in den Sinn kommen das jemand 
etwas anders macht, anders sieht als Du, das aber auch okay ist und 
nicht automatisch ein Beweis seiner allumfassenden Wertlosigkeit.

Für einige magst Du hier der zornige Gottvater der Elektronik sein, 
dessen Wort Gewicht hat und stehts die Wahrheit spricht.

Für andere bist Du vielleicht ein chronisch rückwärtsgewandter, aufgrund 
sozialer Inkompetenz vereinsamter, ewig wütender und übergriffiger 
Forenprophet, ein maligner Narziss, der außer mc.net keine 
Sozialkontakte mehr hat und dem ganzen daher eine verbissene Wichtigkeit 
beimisst, die er nicht verdient.

Das mag der Grund sein, warum einige Deine Kritik annehmen und andere 
darüber nur milde lächeln.

Auf jeden Fall ist so ein Verhalten der Grund das immer weniger hier 
schreiben. Leider gerade die, die viel zu sagen hätten.
Menschen die sich selbst und andere respektieren, verhalten sich nicht 
so und mit den anderen macht es wenig Freude sich im Schlamm zu wälzen.

Ja, auch das geht als Kritik durch.
Fähig sie anzunehmen?

Wer im Glashaus sitzt... ;-)

von Gerald B. (gerald_b)


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@Martin: in meinen Augen wäre es wichtig, für die Zielgruppe deines 
Tools großzügig Abblockkondensatoren anzubieten. Wer wie ich mit 
TTL-Gräbern laufen gelernt hat, weiß was ich meine. Die Chinamodule sind 
vorsichtig formuliert, "kostenoptimiert" aufgebaut. Also Abblock-Cs 
fehlen ganz oder sind grenzwertig klein. Daher sollte an der Zuführung 
zwischen Masse und Ub immer ein Gespann aus Elko und Kerko sitzen. Ok, 
ich weiß selber, daß jeder Adapter und jedes Evaluationboard 
diesbezüglich individuell betrachtet werden muß. Allerdings fällt mir 
auch keine andere Lösung ein, wie man das individuell aufdröseln könnte.

von Falk B. (falk)


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Michael K. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Kritikunfähigkeit
>
> Du brüllst,

Keine Sekunde. Wenn dem so wäre, wären dir längst die Ohren abgefallen. 
;-)

> Du beleidigts, wirst sehr persönlich,

Stimmt ebenso wenig.

> hast immer recht,

Nö. Aber eben halt öfter als der Durchschnitt. ;-)

> als
> einziger übrigens und niemals würde dir in den Sinn kommen das jemand
> etwas anders macht, anders sieht als Du, das aber auch okay ist und
> nicht automatisch ein Beweis seiner allumfassenden Wertlosigkeit.

Hast du im Nebenfach Theaterwissenschaften und Drama studiert?

> Für einige magst Du hier der zornige Gottvater der Elektronik sein,
> dessen Wort Gewicht hat und stehts die Wahrheit spricht.

Bla.

> Für andere bist Du vielleicht ein chronisch rückwärtsgewandter, aufgrund
> sozialer Inkompetenz vereinsamter, ewig wütender und übergriffiger
> Forenprophet, ein maligner Narziss, der außer mc.net keine
> Sozialkontakte mehr hat und dem ganzen daher eine verbissene Wichtigkeit
> beimisst, die er nicht verdient.

Und auch noch Soziologie und Psychologie im Nebenfach. Respekt.

> Das mag der Grund sein, warum einige Deine Kritik annehmen und andere
> darüber nur milde lächeln.

Das bleibt dir unbenommen.

> Auf jeden Fall ist so ein Verhalten der Grund das immer weniger hier
> schreiben. Leider gerade die, die viel zu sagen hätten.

Das wage ich zu bezweifeln. Wenn aber weniger Mimosen oder noch besser 
Laberköppe schreiben, wäre das kein Verlust.

> Menschen die sich selbst und andere respektieren, verhalten sich nicht
> so und mit den anderen macht es wenig Freude sich im Schlamm zu wälzen.
>
> Ja, auch das geht als Kritik durch.
> Fähig sie anzunehmen?

Nö. Du bist nur bockig, daß es Leute wie mich gibt, die dir grundlegend 
widersprechen und das nicht in butterweiche Worte packen. ABer keine 
NBange, damit bist du nicht allein.
Wenn ich sage, daß ein Schaltplan grundlegend an erster Stelle steht und 
alles andere Murks ist, das meine ich das auch so. Und es IST auch so! 
Was man nicht nur hier immer wieder erleben darf.

Mein 2. Vorname ist Tacheles. Egal ob das jemandem gefällt oder nicht. 
Es ist ein Scheißjob, aber ich mach ihn gern. ;-)

https://de.wiktionary.org/wiki/Tacheles_reden

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerald B. schrieb:
> Daher sollte an der Zuführung zwischen Masse und Ub immer ein Gespann
> aus Elko und Kerko sitzen.

Am besten noch weitere Kerkos dazwischen, um die Wege kurz zu halten.

von Falk B. (falk)


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Hach, jetzt sehe ich es erst. Der frisch angemeldete Roboter-Fanboy 
erklärt uns mal wieder ganz schnell die Welt. Jaja.

von Georg M. (g_m)


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Lochraster gehört verboten.

von J. T. (chaoskind)


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Michael K. schrieb:
> Ja, auch das geht als Kritik durch.
> Fähig sie anzunehmen?

Unser Falk doch nicht, der ist schließlich immer perfekt, macht nie 
Fehler und wenn er mal kritisiert, dann grundsätzlich gaaanz sachlich 
und ohne jeden Seitenhieb.

von H. H. (hhinz)


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Falk B. schrieb:
> Wenn aber weniger Mimosen oder noch besser
> Laberköppe schreiben, wäre das kein Verlust.

Niemand wird dich vermissen.

Beitrag #8018399 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Martin M. (mcmaier)


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Michal P. schrieb:
> Besonders oft benutzte Komponenten - das ist schwierig, da landen wir
> bald in einem Import-Tool, Footprint-Editor und einem "fast KiCAD".

Schau mal, an was ich gerade experimentiere:
Submodule aus KiCAD importiert - aus Schaltplan und Layout erstellt, 
gell Falk? ;-)

> Vorschlag: auch Streifenraster implementieren:
> 2) Streifen frei Zeichnen

Die Idee hatte ich auch schon, als Erweiterung der Power Rails.

Nochmal: Das ganze soll kein Ersatz für ein ECAD sein.
Es ist:
1) Ein Baukastensystem für Entwickler - wir wissen doch alle, dass an 
einer ordentlichen Platine kein Weg vorbei führt. Aber von wie vielen 
unnötigen Platinen-Revisionen ist der Weg dahin gepflastert?
2) Eine Ausgangsbasis für Bastler, die sich damit ein Grundlagenboard 
für ihre typischen Anwendungen erstellen können, ohne Kenntnisse in 
KiCAD oder sonst einem Tool haben zu müssen - und wenn auch nur als 1:1 
Ersatz ihrer Breadboard-Schaltungen oder als passgenaue Platine für ihr 
Lieblingsgehäuse.
3) Goldene Mitte zwischen "Alles auf Lochraster" und "Nur richtige 
Platine", für die, die jeweils das andere hassen.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Martin M. schrieb:
> Aber von wie vielen unnötigen Platinen-Revisionen ist der Weg dahin
> gepflastert?

Bei mir in aller Regel nur eine. Bei Bedarf kommt dann patchlevel 3 :-), 
also irgendwas durchkratzen und Drähte fädeln.

Neue Revision kommt höchstens dann noch, wenn es danach wirklich 
mehrmals gebaut werden soll.

Beitrag #8018425 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8018429 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8018437 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8018444 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jetzt kommt doch bitte endlich mal wieder auf das Thema des Threads 
zurück!

Kritik sowie Kritik an der Kritik wurde jetzt ausreichend breitgetreten. 
Wer zum Thema nichts (mehr) beizutragen hat, darf einfach mal seine 
Finger still halten.

: Bearbeitet durch Moderator
von Nikolaus (technicalkid)


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Ziemlich cooles Tool!
Ich verwende normal auch ganz gerne diese 1,27 mm Laborkarten mit 
quadratischen Lötaugen (RE 012LF bei Reichelt). Da kann man direkt SOICs 
auflöten. Es wäre cool auch so einen Block hinzufügen zu können.

was mir sonst noch einfällt: GND-Plane auf der Rückseite, die man mit 
den Pads brücken kann. Bei den 1,27-mm-Laborkarten klebe ich gerne 
hinten ein Kupferklebeband auf (Das geht, weil die nicht 
durchkontaktiert ist), dann kann man einen Draht durchstecken und hat 
eine saubere GND-Plane. Die Signalintegrität freut sich darüber :)

Beitrag #8018504 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8018507 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8018510 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8018519 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Nick (b620ys)


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Zuerst hab ich mir gedacht: Was für ein Schwachsinn!

Aber ich habs mir angesehen. Und falls man vorausplanbar Teile ein und 
auslöten muss und rumprobieren, dann find ich die Lösung zumindest 
witzig, wenn nicht sogar durchaus sinnvoll.
OK, ich würd mir einen Schaltplan dazu auf Papier schmieren um zumindest 
die Bauteile sinnvoll platzieren zu können.

Falls ich das mal brauch*), dann hab ich wohl leider vergessen wonach 
ich suchen muss.


*) Ich bin ein Digiot (überwiegend) und da kommt sowas nicht so häufig 
vor. Aber mal eine Teilschaltung ausprobieren/optimieren, dafür find ich 
das echt gut!

Danke für Deine Arbeit.

von Ralph S. (jjflash)


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Jörg W. schrieb:
> Das war schon zu Zeiten so, als Schaltplan und
> Layout noch mit Bleistift auf Papier gemacht wurden.

wie? die Zeiten sind vorbei? Mache ich immer noch bei einem ersten 
Entwurf / Versuch :-) ( okay, später dann doch am Rechner)

von Rene K. (xdraconix)


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Knut _. schrieb:
> Selbst JLC verlangt für 10Stk PCB schon 36€ (zumindest inkl. Versand zu
> mir).

Wo zum Geier wohnst du? In der Antarktis? Hier, nach Deutschland für 10 
Platinen in 100x100mm inkl. Versand für 15€ - dazu kommt, man hat 
eigentlich fast IMMER einen 9€ oder 6€ Coupon liegen. Da bist du unter 
10€ inkl. Versand.

@Topic:

Ich finde das super, tolle Arbeit für denjenigen der es gebrauchen kann. 
Gerade da man eh nichts mehr großartig in THT bekommt und die SMD 
Footprints bei ICs immer mehr in Richtung Proprietär und abweichend 
jeglichen Standards  gehen.

+1

von Michael K. (michael_k511)


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Rene K. schrieb:
> unter
> 10€ inkl. Versand.
Ihr Pfennigfuchser 😂
Ich messe meiner Freizeit einfach einen so hohen Wert zu, das ich nicht 
bereit bin die mit Fädeldraht und Knippex zu verbringen, wenn mich 
Zeitdruck nicht dazu treibt.
Krimskram per Aisler oder Multicb, ernsthaftes Zeug über den Bestücker.

Ich finde die Arbeit des TO super, auch von mir ein großes Lob.
Ich werde sie nicht nutzen, bin nicht die Zielgruppe und arbeite völlig 
anders, zumal ich damit ja meinen Lebensunterhalt verdiene.

Die Sinnfrage kann sich jeder für sich im stillen Kämmerlein stellen.
Wer es mag, kanns benutzen, die anderen brauchen darüber nicht so viele 
Worte verschwenden.

von Martin M. (mcmaier)


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Hallo zusammen,

auch wenn einige die Sinnfrage für sich negativ beantworten, habe ich 
mich davon nicht abschrecken lassen und weitergetüftelt ;-)

Das Tool kann jetzt noch einiges mehr:
- Variables Sub-Grid für gemischtes Raster (Adapter und Module aber 
bisher nur im Hauptraster platzierbar)
- Optionale Features pro Adapter (z.B. Exposed Pad zu- und abschalten)
- Overlays für Footprints und Module (ausblendbar)
- Freie Signaltracks zeichnen
- Projekt speichern und Laden
- Eine Upload-Möglichkeit für eigene Adapterdefinitionen und passend 
dazu:
- Ein Editor für Adapter-Definitionen mit Importmöglichkeit von KiCAD 
Footprints und PCBs für eigene Adapter und SubCircuits

https://macgizmo.com/gridgen/

Probiert die neuen Features gerne aus und gebt mir Rückmeldung, ob das 
für euch den Nutzen erhöht.

Beispiel-Bild: Entwicklungsboard ähnlich einem Breadboard für ESP-Modul 
mit SO8-Adaptern, SMD-Zone und Klemmenblöcken für die Versorgung.

P.S. QFN,QFP-Adapter kommen noch, das ist halt die Fleißarbeit...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Beim exposed pad würde ich an deiner Stelle eine einzige große 
DK-Bohrung in der Mitte vorsehen.  Das benutzen viele Leute gern, um das 
Pad von der Rückseite aus verlöten zu können.

von Martin M. (mcmaier)


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Stimmt, danke für den Tipp. Hab ich früher auch so gemacht.

Aber wohl vergessen, dass nicht jeder Heißluft hat...

von Frank G. (frank_g53)


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Martin M. schrieb:
> Probiert es gerne aus - ich freue mich über konstruktive Rückmeldung

Gefällt mir. Besonders die einfache Handhabung, ohne vorher ein Handbuch 
gelesen zu haben. Dazu ist das Tool auch recht flott.
Benutze oft Lochrasterplatinen, die den Breadboards nachempfunden sind, 
z.B. 
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/entwicklerboards_-_pcb_steckboard_protoboard-376779

Die Beschriftung der Reihen und Spalten nutze ich dann, um Testpunkte 
festzulegen. Sowas fehlt bei deinem Tool, oder ich habe es übersehen.

Das Platzieren der Module auf die Platine erinnert mich an dieses 
Programm:https://www.electronic-software-shop.com/elektronik-software/lochmaster-40.html

Danke für die Bereitstellung.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Warum kann man bei einem Grundraster von 1,27 mm eigentlich so gut wie 
nichts mehr anderes hinzufügen?  Gerade SOIC sollte doch da noch 
problemlos reinpassen.

von Martin M. (mcmaier)


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Martin M. schrieb:
> das ist die Fleißarbeit.

Muss ich noch anlegen.
Aber Feature-Entwicklung macht halt mehr Spaß...

von Gerhard H. (ghf)



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Ich habe neulich als Beifang diese 100mm*100mm-Karte gemacht.
Oben und unten ist eine Masse- oder VCC-Fläche, soweit wie's
der Platz zwischen den IC-Beinen halt hergibt. Masse oder
VCC-Anschlüsse sind dann gerade mal ein Lötklecks und HF-mäßig
ganz ordentlich. Für SO-8 oder ähnlich gibt es kleine FanOut-
Platinchen die das auf 100mil-Raster konvertieren, evtl.
auch mit Abklatsch-Cs oder Thevenin-Abschlüssen bei ECL/CML.
Im Laufe der Jahre sind da ziemlich viele vorbereitete
Briefmarken zusammenge-kommen, wie der n.i. Doppel-OpAmp
im Beispiel.

Das Beispiel ist der 70 pV/rtHz UltraLoNoise-Bändchenver-
stärker aus Art Of Electronics ed3, abgemagert auf single-
ended. Die Briefmarke liefert nochmal 20 + 20 dB Nachver-
stärkung. Ist eben eine Standard-Aufgabe.
Die Rasterkarte ist hier noch von Roth. Die nicht-
konzentrischen Bohrlöcher würden bei JLCPCB niemals
vorkommen, vom Stopplack und den Durchkontaktierungen
ganz zu schweigen. Ich habe Lötlack von Kontakt-Chemie
draufgemacht, damit das Kupfer nicht sofort verrottet.

Es gibt ähnliche Rasterkarten von Bicc-Vero als
"powerplane boards". Qualitativ klar besser als Roth,
kosten aber RICHTIG Geld.

Die 5 Karten haben 5 oder 6 € gekostet, zusätzlich
zu einigen Multilayern. Gerber/Altium ist zu haben.

2. Beisp. eine Bicc-Vero-karte. Beaglebone Black,
LT2500-24 ADC, Coolrunner. Die Ergebnisse sind dem
24-Bit ADC angemessen.


Gerhard H    DK4XP

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