ich bin an eurem Feedback interessiert für ein Tool, das ich entwickelt habe:
Ein parametrischer Generator für Lochrasterplatinen, auf denen man per Drag'n Drop beliebige SMD-Adapter platzieren kann.
Hintergrund:
Für kleine Projekte will man ja nicht immer die Zeit aufwenden, Schaltplan und Layout zu machen. Zumal man vieles auch mit fertigen Modulen lösen kann/will, die im 2,54 mm-Raster kommen.
Oder ganz klassisch: Man will erst mal Testschaltungen aufbauen, bevor man eine richtige Platine macht. Aber da gestaltet sich immer die Frage, wie man dann das kleine Hühnerfutter und die Käfer unterbringt - ja ich weiß, es geht schon irgendwie. 0402 passt auch zwischen die Lochraster-Pads - aber es ist halt schon ein Gefrickel...
An dieser Stelle hat sich für mich eine Lücke aufgetan (zwischen fertigem Lochraster und eigener Platine), die ich mit meinem Tool schließen möchte:
Schnell mal ohne Schaltplan und Layout eine Entwicklungsplatine zusammenklicken, Gerberdaten auf Knopfdruck runterladen und zum Leiterplattenhersteller schicken. Voilá:
Hintergrund:
Für kleine Projekte will man ja nicht immer die Zeit aufwenden,
Schaltplan und Layout zu machen.
FALSCH! Einen SCHALTPLAN braucht man IMMER! Als ERSTEN Schritt! Alles andere ist diletantisches Gefrickel, das weder einfacher, besser noch schneller ist.
Und auch ein Layout ist selbst für Lochrasteraufbauten in den meisten Fällen sehr hilfreich, denn da kann man DEUTLICH schneller und besser das Projekt umsetzen.
Zumal man vieles auch mit fertigen
Modulen lösen kann/will, die im 2,54 mm-Raster kommen.
Das ist ein anderes Thema.
Oder ganz klassisch: Man will erst mal Testschaltungen aufbauen, bevor
man eine richtige Platine macht. Aber da gestaltet sich immer die Frage,
wie man dann das kleine Hühnerfutter und die Käfer unterbringt - ja ich
weiß, es geht schon irgendwie. 0402 passt auch zwischen die
Lochraster-Pads - aber es ist halt schon ein Gefrickel...
Nö, es ist normaler Prototypenbau. Und bei Lochraster nimmt keiner 0402, eher 0603 oder besser 0805, denn das passt sehr gut zwischen die Lötaugen.
An dieser Stelle hat sich für mich eine Lücke aufgetan (zwischen
fertigem Lochraster und eigener Platine), die ich mit meinem Tool
schließen möchte:
Die sehe ich nicht.
Schnell mal ohne Schaltplan und Layout eine Entwicklungsplatine
zusammenklicken,
-> SCHROTT!
Gerberdaten auf Knopfdruck runterladen und zum
Leiterplattenhersteller schicken. Voilá:
Falk, das versteht unsere Generation Bastler nicht mehr. Die Zielgruppe sind Maker :-)))
Als Bastler und auch Programmierer muß nicht unbedingt alles Sinn machen. Man macht es, weil man es kann! Von da her kann ich auch die Intention des TO nachvollziehen. Ich bin zwar nicht seine Zielgruppe und werde es nicht verwenden. Aber ich erkenne trotzdem sein Machwerk als Sollches an.
Ich verstehe zwar den Sinn auch nicht unbedingt – wenn man den Schritt über einen Fertiger geht, dann könnte man es ja auch gleich final machen … anyway, ich habe es mal nach "Projekte & Code" geschoben.
Toll gemachte Webseite. Ich würde zwar auch immer KiCad bevorzugen, aber großen Respekt für die getane Arbeit.
Wüsste nichtmal ansatzweise wie man sowas programmiert.
Es ist ja schon irgendwie spannend, wie du versuchst, aus deiner subjektiven Empfindung und deiner persönlichen Nicht-Notwendigkeit eine allgemeingültige Wahrheit zu generieren und in Polemik zu verpacken.
Die korrekte Antwort wäre "Ich persönlich habe dafür zwar keine Anwendung und bin der Meinung, ein Schaltplan ist unerlässlich, aber klasse Projekt! Danke für deine Mühe".
Die korrekte Antwort wäre "Ich persönlich habe dafür zwar keine
Anwendung und bin der Meinung, ein Schaltplan ist unerlässlich, aber
klasse Projekt! Danke für deine Mühe".
Nicht ganz. Ich bin weder ein Weichspüler noch Wattebällchenwerfer. Und nein, es geht nicht nur um mein subjektives Empfinden sondern auch um objektive Qualitäten bzw. deren Abwesenheit.
Ich hab die Seite mal angeschaut. Ok, sieht solide und peppig aus, du hast Ahnung von Webdesign und dem was dahinter liegt. Aber nicht wirklich von den Anforderungen von Elektronik CAD. Auch nicht auf Maker-Niveau. Denn der Witz von Modulen und Adaptern für Lochraster ist ja, daß man diese eben direkt auf Lochraster nutzen kann. Absolut kein Bedarf eines maßgeschneiderten Lochrastergenerators.
Du hast ein NICHT-Problem "gelöst". Das war vielleicht eine nette Übung zum Thema Webdesign, mehr nicht.
Ich finde die Idee super, aber eher nur wenn man Leiterplatten selber fräst.
Schaltplan brauch ich bei Prototypen nur für Analoge Teilbereiche. Digital ist eine Textnotiz ausreichend.
Selbst JLC verlangt für 10Stk PCB schon 36€ (zumindest inkl. Versand zu mir).
Um 36€ kann man bestimmt 100 Standard Lochraster bei Ali bestellen, bzw. hat man die ohnehin schon in diversen Varianten zuhause.
Es ist ja schon irgendwie spannend, wie du versuchst, aus deiner
subjektiven Empfindung und deiner persönlichen Nicht-Notwendigkeit eine
allgemeingültige Wahrheit zu generieren und in Polemik zu verpacken.
Man will erst mal Testschaltungen aufbauen, bevor man eine richtige
Platine macht. Aber da gestaltet sich immer die Frage, wie man dann
das kleine Hühnerfutter und die Käfer unterbringt
Gibt es dafür evt. ein besseres Beispiel-Bild? Im ersten Bild ist der Vorteil gegenüber fertigen Lochrasterplatinen doch minimal? Weil:
Zumal man vieles auch mit fertigen Modulen lösen kann/will,
die im 2,54 mm-Raster kommen.
Das Tool sieht zweifellos nahezu perfekt aus, aber die /Methode/ scheint mir die Nachteile von Lochraster, langer Wartezeit und kurzlebigem Produkt zu vereinigen. Man müsste nur noch die Pins von den kleinen Modulen verbiegen um so das Löten zu sparen, dann hätte man auch noch die Nachteile vom Steckbrett ;)
Zuerst: wirklich schön umgesetzt. Finde das auch sehr ansprechend und funktional umgesetzt. Da habe ich schon manche kommerzielle Software gesehen die schlechter war.
Allerdings: Stimme ich meinen Vorrednern teilweise zu. Ich sehe nicht den Sinn hinter diesem Programm.
Wenn ich sowieso eine Custom Platine fertigen lasse, wieso dann nicht gleich die fertige Platine auf der alles geroutet ist? Klar gibt's mal Fehler. Die fädelt man dann kurz drauf bis die Schaltung läuft. Oder macht nochmal eine Neue. Bei den Preisen heutzutage kein Problem. Im Idealfall passt es beim ersten Mal (mit leichten Anpassungen). Dann brauch ich händisch nichts zu tun.
Bei deiner Platine muss man ein Custom Layout machen und dann trotzdem wieder die ganze Schaltung händisch aufbauen und ist dann genau so teuer (wenn nicht sogar teuer, da größer) als wenn man die Platine direkt geroutet hätte.
Und dass man die SMD auf Lochraster Adapter sehr günstig bekommt stimmt halt auch. Ich nutze oft die Dead Bug Methode. Direkt drauf das Teil und dann fädeln.
Es ist ja schon irgendwie spannend, wie du versuchst, aus deiner
subjektiven Empfindung und deiner persönlichen Nicht-Notwendigkeit eine
allgemeingültige Wahrheit zu generieren und in Polemik zu verpacken.
Die korrekte Antwort wäre "Ich persönlich habe dafür zwar keine
Anwendung und bin der Meinung, ein Schaltplan ist unerlässlich, aber
klasse Projekt! Danke für deine Mühe".
Besser könnte "man" das nicht mehr formulieren! +10!
erst mal vielen Dank für die anerkennenden Worte und das Feedback.
@Falk: Ja, ich stimme dir grundsätzlich zu. Ein richtiges Projekt braucht natürlich einen Schaltplan und ein eigenes Layout. Seit ich Platinen layouten kann, hat mich Lochraster und THT nur noch genervt - obwohl ich damit "Laufen lernte". Genauso wie ich Arduino nicht mag und lieber "richtig" programmiere - trotzdem hat es sich durchgesetzt, für die, die sich nicht so gut auskennen und damit das Thema der breiten Masse zugänglich gemacht.
Mein Tool hat nicht den Anspruch ein ECAD zu ersetzen. Es ist eher als Ergänzung gedacht – dass man Platinen da hat für schnelle Versuchsaufbauten oder kleine Projekte, bei denen man noch experimentiert und sich ein eigenes Layout noch nicht lohnt. Oder vielleicht ist es auch einfach nur mein Versuch, mich wieder mehr mit Lochraster anzufreunden...
Und hier sehe ich die Lücke: Jeder hat seine Lieblingsbauteile, meist im SMD-Format oder will mal ein neues Bauteil testen im Verbund mit einem China-Modul oder an einer Stiftleiste usw.
Und gerade weil Platinen so günstig sind, kann sich jeder in wenigen Minuten(!) ein Entwicklungsboard zusammenklicken, von dem er dann ein paar daheim hat. Und darauf kann er problemlos seine Lieblings-SMD-Teile auflöten, mit irgendwelchen Modulen verbinden und im Optimalfall auch noch ohne Sägen, Brechen, Bohren in ein Gehäuse einbauen, von dem man eh noch 10 Stück rumliegen hat - falls es dann doch mal wieder ein langlebiges Provisorium wird...
Mich würde interessieren, welche SMD-Gehäuse ihr besonders häufig nutzt, die man noch als Adapter integrieren könnte.
Die korrekte Antwort wäre "Ich persönlich habe dafür zwar keine
Anwendung und bin der Meinung, ein Schaltplan ist unerlässlich, aber
klasse Projekt! Danke für deine Mühe".
Besser könnte "man" das nicht mehr formulieren! +10!
Mich würde interessieren, welche SMD-Gehäuse ihr besonders häufig nutzt,
die man noch als Adapter integrieren könnte.
Auch, wenn ich nicht deine Zielgruppe bin (ich konnte mich nie nennenswert mit Lochraster-Gefummel anfreunden): das, was die für meinen Zweck sinnvoll erscheinenden Bauteile erfordern. Wenn es eben irgendeinen Spannungsregler, den ich gern benutzen möchte, nur in QFN gibt, dann wird das auch mal ein QFN. Wenn es andere Gehäuse zur Auswahl gibt, dann lieber TQFP, aber eigentlich nur, wenn das Raster größer als 0,5 mm ist. Bei TQFP mit 0,5 mm verbiegen sich die dünnen Beine so schnell, dass mir QFN schon lieber ist – auch angesichts dessen, dass man ja heutzutage für'n Appel und 'n Ei eine Pastenschablone dazu bekommt (die vor einem Jahrzehnt noch ein Vermögen kostete).
SOIC mit 1,27 mm Raster ist ja fast schon langweilig heutzutage. :-)
Leider eine sehr schwache Ausrede für fehlende Kompentenzen in Sachen inhaltlicher und konstruktiver Kritik.
Mit der Begründung könnte ich ja auch einfach behaupten, deine Aussagen seien Schrott und der letzte Rotz. Aber weder will ich auf diesem Niveau diskutieren noch würde es dir oder einem anderen Nutzer etwas bringen.
Gut, ob dir freundliche und konstruktive Kritik hilft, ist ganz allein deine Sache. Aber da du ja weißt, was ein kompetenter Kritiknehmer ist, glaube ich ganz fest an dich und deine Selbstreflexion.
Wir alle könnten etwas von Klopfer aus dem Bambi-Film lernen:
"Wenn du nichts Nettes sagen kannst, sag lieber gar nichts"
Naja, Falk, Kritik ist völlig OK. Dass deine Kommunikation manchmal etwas schroff daher kommt, weiß aber eigentlich auch jeder, der hier schon eine Weile mitliest. ;-)
Wie sagen die Amis: take it with a grain of salt. Inhaltlich hat Falks Kritik sicher was, insbesondere dass man nichts ohne vorherigen Schaltplan anfängt. Das war schon zu Zeiten so, als Schaltplan und Layout noch mit Bleistift auf Papier gemacht wurden.
Besonders oft benutzte Komponenten - das ist schwierig, da landen wir bald in einem Import-Tool, Footprint-Editor und einem "fast KiCAD".
Ich schätze die Einfachheit und Schnelligkeit des Tools von-Start-zu-Gerber und sehe Anwendung im Labor, Charakterisierung, Experimentierung.
Ich arbeite in sowas und unsere Testaufbauten ähneln sich oft mit kleinen Änderungen, Komponententausch, Versuchen. Eine schnell designte, auf unsere DUTs zugeschnittene PCB wäre sogar mehrfach brauchbar.
Vorschlag: auch Streifenraster implementieren, entweder:
0° oder 90° + Länge der Streifen definieren, und/oder
Du brüllst, Du beleidigts, wirst sehr persönlich, hast immer recht, als einziger übrigens und niemals würde dir in den Sinn kommen das jemand etwas anders macht, anders sieht als Du, das aber auch okay ist und nicht automatisch ein Beweis seiner allumfassenden Wertlosigkeit.
Für einige magst Du hier der zornige Gottvater der Elektronik sein, dessen Wort Gewicht hat und stehts die Wahrheit spricht.
Für andere bist Du vielleicht ein chronisch rückwärtsgewandter, aufgrund sozialer Inkompetenz vereinsamter, ewig wütender und übergriffiger Forenprophet, ein maligner Narziss, der außer mc.net keine Sozialkontakte mehr hat und dem ganzen daher eine verbissene Wichtigkeit beimisst, die er nicht verdient.
Das mag der Grund sein, warum einige Deine Kritik annehmen und andere darüber nur milde lächeln.
Auf jeden Fall ist so ein Verhalten der Grund das immer weniger hier schreiben. Leider gerade die, die viel zu sagen hätten.
Menschen die sich selbst und andere respektieren, verhalten sich nicht so und mit den anderen macht es wenig Freude sich im Schlamm zu wälzen.
Ja, auch das geht als Kritik durch.
Fähig sie anzunehmen?
@Martin: in meinen Augen wäre es wichtig, für die Zielgruppe deines Tools großzügig Abblockkondensatoren anzubieten. Wer wie ich mit TTL-Gräbern laufen gelernt hat, weiß was ich meine. Die Chinamodule sind vorsichtig formuliert, "kostenoptimiert" aufgebaut. Also Abblock-Cs fehlen ganz oder sind grenzwertig klein. Daher sollte an der Zuführung zwischen Masse und Ub immer ein Gespann aus Elko und Kerko sitzen. Ok, ich weiß selber, daß jeder Adapter und jedes Evaluationboard diesbezüglich individuell betrachtet werden muß. Allerdings fällt mir auch keine andere Lösung ein, wie man das individuell aufdröseln könnte.
Keine Sekunde. Wenn dem so wäre, wären dir längst die Ohren abgefallen. ;-)
Du beleidigts, wirst sehr persönlich,
Stimmt ebenso wenig.
hast immer recht,
Nö. Aber eben halt öfter als der Durchschnitt. ;-)
als
einziger übrigens und niemals würde dir in den Sinn kommen das jemand
etwas anders macht, anders sieht als Du, das aber auch okay ist und
nicht automatisch ein Beweis seiner allumfassenden Wertlosigkeit.
Hast du im Nebenfach Theaterwissenschaften und Drama studiert?
Für einige magst Du hier der zornige Gottvater der Elektronik sein,
dessen Wort Gewicht hat und stehts die Wahrheit spricht.
Bla.
Für andere bist Du vielleicht ein chronisch rückwärtsgewandter, aufgrund
sozialer Inkompetenz vereinsamter, ewig wütender und übergriffiger
Forenprophet, ein maligner Narziss, der außer mc.net keine
Sozialkontakte mehr hat und dem ganzen daher eine verbissene Wichtigkeit
beimisst, die er nicht verdient.
Und auch noch Soziologie und Psychologie im Nebenfach. Respekt.
Das mag der Grund sein, warum einige Deine Kritik annehmen und andere
darüber nur milde lächeln.
Das bleibt dir unbenommen.
Auf jeden Fall ist so ein Verhalten der Grund das immer weniger hier
schreiben. Leider gerade die, die viel zu sagen hätten.
Das wage ich zu bezweifeln. Wenn aber weniger Mimosen oder noch besser Laberköppe schreiben, wäre das kein Verlust.
Menschen die sich selbst und andere respektieren, verhalten sich nicht
so und mit den anderen macht es wenig Freude sich im Schlamm zu wälzen.
Ja, auch das geht als Kritik durch.
Fähig sie anzunehmen?
Nö. Du bist nur bockig, daß es Leute wie mich gibt, die dir grundlegend widersprechen und das nicht in butterweiche Worte packen. ABer keine NBange, damit bist du nicht allein.
Wenn ich sage, daß ein Schaltplan grundlegend an erster Stelle steht und alles andere Murks ist, das meine ich das auch so. Und es IST auch so! Was man nicht nur hier immer wieder erleben darf.
Mein 2. Vorname ist Tacheles. Egal ob das jemandem gefällt oder nicht. Es ist ein Scheißjob, aber ich mach ihn gern. ;-)
Ja, auch das geht als Kritik durch.
Fähig sie anzunehmen?
Unser Falk doch nicht, der ist schließlich immer perfekt, macht nie Fehler und wenn er mal kritisiert, dann grundsätzlich gaaanz sachlich und ohne jeden Seitenhieb.
Besonders oft benutzte Komponenten - das ist schwierig, da landen wir
bald in einem Import-Tool, Footprint-Editor und einem "fast KiCAD".
Schau mal, an was ich gerade experimentiere:
Submodule aus KiCAD importiert - aus Schaltplan und Layout erstellt, gell Falk? ;-)
Vorschlag: auch Streifenraster implementieren:
2) Streifen frei Zeichnen
Die Idee hatte ich auch schon, als Erweiterung der Power Rails.
Nochmal: Das ganze soll kein Ersatz für ein ECAD sein.
Es ist:
Ein Baukastensystem für Entwickler - wir wissen doch alle, dass an einer ordentlichen Platine kein Weg vorbei führt. Aber von wie vielen unnötigen Platinen-Revisionen ist der Weg dahin gepflastert?
Eine Ausgangsbasis für Bastler, die sich damit ein Grundlagenboard für ihre typischen Anwendungen erstellen können, ohne Kenntnisse in KiCAD oder sonst einem Tool haben zu müssen - und wenn auch nur als 1:1 Ersatz ihrer Breadboard-Schaltungen oder als passgenaue Platine für ihr Lieblingsgehäuse.
Goldene Mitte zwischen "Alles auf Lochraster" und "Nur richtige Platine", für die, die jeweils das andere hassen.
Jetzt kommt doch bitte endlich mal wieder auf das Thema des Threads zurück!
Kritik sowie Kritik an der Kritik wurde jetzt ausreichend breitgetreten. Wer zum Thema nichts (mehr) beizutragen hat, darf einfach mal seine Finger still halten.
Ziemlich cooles Tool!
Ich verwende normal auch ganz gerne diese 1,27 mm Laborkarten mit quadratischen Lötaugen (RE 012LF bei Reichelt). Da kann man direkt SOICs auflöten. Es wäre cool auch so einen Block hinzufügen zu können.
was mir sonst noch einfällt: GND-Plane auf der Rückseite, die man mit den Pads brücken kann. Bei den 1,27-mm-Laborkarten klebe ich gerne hinten ein Kupferklebeband auf (Das geht, weil die nicht durchkontaktiert ist), dann kann man einen Draht durchstecken und hat eine saubere GND-Plane. Die Signalintegrität freut sich darüber :)
Zuerst hab ich mir gedacht: Was für ein Schwachsinn!
Aber ich habs mir angesehen. Und falls man vorausplanbar Teile ein und auslöten muss und rumprobieren, dann find ich die Lösung zumindest witzig, wenn nicht sogar durchaus sinnvoll.
OK, ich würd mir einen Schaltplan dazu auf Papier schmieren um zumindest die Bauteile sinnvoll platzieren zu können.
Falls ich das mal brauch*), dann hab ich wohl leider vergessen wonach ich suchen muss.
*) Ich bin ein Digiot (überwiegend) und da kommt sowas nicht so häufig vor. Aber mal eine Teilschaltung ausprobieren/optimieren, dafür find ich das echt gut!
Selbst JLC verlangt für 10Stk PCB schon 36€ (zumindest inkl. Versand zu
mir).
Wo zum Geier wohnst du? In der Antarktis? Hier, nach Deutschland für 10 Platinen in 100x100mm inkl. Versand für 15€ - dazu kommt, man hat eigentlich fast IMMER einen 9€ oder 6€ Coupon liegen. Da bist du unter 10€ inkl. Versand.
@Topic:
Ich finde das super, tolle Arbeit für denjenigen der es gebrauchen kann. Gerade da man eh nichts mehr großartig in THT bekommt und die SMD Footprints bei ICs immer mehr in Richtung Proprietär und abweichend jeglichen Standards gehen.
Ihr Pfennigfuchser 😂
Ich messe meiner Freizeit einfach einen so hohen Wert zu, das ich nicht bereit bin die mit Fädeldraht und Knippex zu verbringen, wenn mich Zeitdruck nicht dazu treibt.
Krimskram per Aisler oder Multicb, ernsthaftes Zeug über den Bestücker.
Ich finde die Arbeit des TO super, auch von mir ein großes Lob.
Ich werde sie nicht nutzen, bin nicht die Zielgruppe und arbeite völlig anders, zumal ich damit ja meinen Lebensunterhalt verdiene.
Die Sinnfrage kann sich jeder für sich im stillen Kämmerlein stellen.
Wer es mag, kanns benutzen, die anderen brauchen darüber nicht so viele Worte verschwenden.
Beim exposed pad würde ich an deiner Stelle eine einzige große DK-Bohrung in der Mitte vorsehen. Das benutzen viele Leute gern, um das Pad von der Rückseite aus verlöten zu können.
Warum kann man bei einem Grundraster von 1,27 mm eigentlich so gut wie nichts mehr anderes hinzufügen? Gerade SOIC sollte doch da noch problemlos reinpassen.
Ich habe neulich als Beifang diese 100mm*100mm-Karte gemacht.
Oben und unten ist eine Masse- oder VCC-Fläche, soweit wie's
der Platz zwischen den IC-Beinen halt hergibt. Masse oder
VCC-Anschlüsse sind dann gerade mal ein Lötklecks und HF-mäßig
ganz ordentlich. Für SO-8 oder ähnlich gibt es kleine FanOut-
Platinchen die das auf 100mil-Raster konvertieren, evtl.
auch mit Abklatsch-Cs oder Thevenin-Abschlüssen bei ECL/CML.
Im Laufe der Jahre sind da ziemlich viele vorbereitete
Briefmarken zusammenge-kommen, wie der n.i. Doppel-OpAmp
im Beispiel.
Das Beispiel ist der 70 pV/rtHz UltraLoNoise-Bändchenver-
stärker aus Art Of Electronics ed3, abgemagert auf single-
ended. Die Briefmarke liefert nochmal 20 + 20 dB Nachver-
stärkung. Ist eben eine Standard-Aufgabe.
Die Rasterkarte ist hier noch von Roth. Die nicht-
konzentrischen Bohrlöcher würden bei JLCPCB niemals
vorkommen, vom Stopplack und den Durchkontaktierungen
ganz zu schweigen. Ich habe Lötlack von Kontakt-Chemie
draufgemacht, damit das Kupfer nicht sofort verrottet.
Es gibt ähnliche Rasterkarten von Bicc-Vero als
"powerplane boards". Qualitativ klar besser als Roth,
kosten aber RICHTIG Geld.
Die 5 Karten haben 5 oder 6 € gekostet, zusätzlich
zu einigen Multilayern. Gerber/Altium ist zu haben.
Beisp. eine Bicc-Vero-karte. Beaglebone Black,
LT2500-24 ADC, Coolrunner. Die Ergebnisse sind dem
24-Bit ADC angemessen.
Deine Idee und ihre Umsetzung ist klasse!
Bei digitalen Schaltungen sind die Masse/GND Pins kritisch und nahe anliegende Pufferkondensatoren sind auch erforderlich.
Wenn das PCB 4 Lagen hätte und man systematisch Brücken setzen könnte bzw. Plätze für Pufferkondensatoren hätte, könnte man betriebssicher aufbauen.
Das braucht Platz, sicher. Aber der Gewinn wäre groß.
Eine Strategie könnte sein, dass mit jedem Footprint der gesetzt wird nicht nur der nächstliegende Rasterpin verbunden wird, sondern auf dem Weg dahin GND & VCC beide per Lötbrücke erreichbar sind.
tolle Idee und wirklich sehr gut gemacht. Hast du alles selbst programmiert oder mit KI gecoded? Würde mich interessieren, ist aber in der Sache natürlich nicht relevant.
Wenn das PCB 4 Lagen hätte und man systematisch Brücken setzen könnte
bzw. Plätze für Pufferkondensatoren hätte, könnte man betriebssicher
aufbauen.
Hallo Joachim,
4 Lagen und Protoboard finde ich etwas widersprüchlich, da ist auch für mich die Frage "Warum nicht gleich KiCad?".
Zumal schwer generisch umzusetzen, da GND/VCC ja nicht bei jedem IC am selben Pin liegt...
Was so nicht als Feature ersichtlich ist (sieht man erst im Gerber): Bei Adaptern ohne Unterseite wird diese mit SMD-Pads im Rastermaß aufgefüllt (siehe Bild) - da könnte man gut einen Abblockkondensator setzen und mit den jeweiligen Versorgungspins verbinden.
Du könntest auch den Adapter-Editor nutzen um entweder den Adapter anzupassen oder sogar ein KiCAD-Sublayout zu importieren - lohnt sich aber nur, wenn es etwas ist, was man öfter auf seinen Protoboards haben will (z.B. DC/DC wie im Bild) oder umgekehrt das der zu testende Teil ist und man drumherum noch Platz mit Lochraster braucht (siehe oben: "Warum nicht gleich KiCad?")
Hast du alles selbst
programmiert oder mit KI gecoded?
Hallo Andreas,
ja, ist viel Vibe drin ;-)
Komme selbst aus der Embedded-Ecke, interessiere mich aber auch für Full-Stack Webentwicklung und hab da schon Kurse dazu gemacht.
Aber das Tool hätte ich so schnell nicht ohne Claude hinbekommen.
Wie schnell man damit von der Idee zur ersten funktionierenden App kommt - schon faszinierend.
Und ja, da könnte man jetzt wieder Diskussionen lostreten über die Vor- und Nachteile von KI - aber dafür gibt es andere Threads. Bitte dort darüber diskutieren...