Forum: HF, Funk und Felder FM Transmitter - Antenne verstehen und messen


von S. J. (dreamy1)


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Hallo zusammen,

ich würde gerne an einem kleinen FM-Transmitterprojekt die laut 
Datenblatt vorgesehene Antennenbeschaltung verstehen, messen und 
optimieren.

Vorab: ich weiß, dass nur 50nW Sendeleistung zulässig sind und würde das 
auch gerne so gestalten, dass dies nur in den eigenen vier Wänden zum 
Einsatz kommt (es geht um die "Versorgung" alter Röhrenradios mit UKW 
per Streamer und Transmitter).

Laut Datenblatt gibt der Transmitter-IC am RFO-Ausgang das FM-Signal ab 
(da scheint es eine sich intern automatisch abgleichende Kapazität zu 
geben, die sich mit der Induktivität L1 (100nH) abstimmt. Dann geht es 
auf einen kleinen Verstärker und schon hört es bei mir mit dem 
Verständnis auf, wie denn das alles eigentlich funktioniert...kann mir 
da jemand auf die Sprünge helfen? In den Unterlagen steht, dass die 
Werte der Bauteile "anzupassen" sind.

Was ich mal vor langer Zeit gelernt habe, war was mit 
Stehwellenverhältnis und ähnlichem, um eine Antenne "abzustimmen". Dazu 
bräuchte ich aber etwas Input der Profis hier, um grundsätzlich zu 
verstehen wie da was durch wen abgestrahlt oder verarbeitet wird (Zweck 
von L2, C2, C4...) :-)

Messgeräte habe ich folgende da: DSO (40MHz, vermutlich nicht 
ausreichend?), ein TinySA (Frequenzspektrum...gibt aber auch Feldstärke 
aus wenn ich das richtig sehe) und ein NanoVNA H4 (DAS müsste doch genau 
für den Zweck passen, oder?)....

Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe!
VG
Stefan

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von S. J. schrieb:
>Laut Datenblatt gibt der Transmitter-IC am RFO-Ausgang das FM-Signal ab
>(da scheint es eine sich intern automatisch abgleichende Kapazität zu
>geben, die sich mit der Induktivität L1 (100nH) abstimmt.

Zeig mal das Datenblatt. Es gibt keine automatisch abgleichende
Kapazität. Vielleicht meinst du eine PLL-Schaltung und ein
VCO mit Kapazitätsdiode. Das was du im Anhang zeigst ist eine
Verstärkerschaltung. Und dein Transmitter-IC funktioniert schon?
Dann müßte es auch schon ohne Verstärker funktionieren, wenn
du damit ganz nahe an der Radioantenne gehst. Der Verstärker ist
erst der zweite Schritt um auf mehr Reichweite zu kommen.

von S. J. (dreamy1)



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Hallo Günter,

schonmal vielen Dank für Deine Hilfe!

Es ist ein QN8027 Transmitter, laut Datenblatt hat dieser eine 
eingebaute einstellbare Kapazität von 5-30pF. Durch eine 
"Kalibrierbefehl" über I²C stimmt sich dann die Kombination L-C 
automatisch ab, das betrifft dann wohl aber nur die Resonanzfrequenz 
(?), hat dann aber mit der Schaltung dahinter wohl nichts zu tun (die 
gibt es in der Application note)...

VG
Stefan

von Schorsch M. (schorschm)


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Hallo Stefan, deine Schaltung ist eigentlich selbsterklärend, d.h. keine 
Ungereimtheiten.

Deine Frage zielt aber auf ein optimales Abstrahlungsergebnis ab.

Dazu fällt auf, dass die Auskoppelung der Abstrahlleistung am "heissen" 
Ende des Resonanzkreises geschieht. Das ist ungewöhnlich, kann man aber 
so machen.

Das heisse Ende bedeutet Hochohmigkeit. Du bräuchtest eine Antenne, die 
hochohmig gespeist wird. Dazu gäbe es aber kaum Antennenkabel, was 
wiederum bedeutet, dass die Antenne, z.B. Lambda/2 Strahler direkt am 
Schwingkreis angebracht sein müsste.

Ausserdem ist ein Lambda/2-Strahler für UKW ziemlich lang, ca. 1,5m 
lang.

Das kann man besser machen, indem man einen L/4 Strahler nimmt, der wäre 
nur ca. 75cm lang und hätte einen Fußpunktwiderstand, der mittels 
Koaxkabel gespeist werden könnte.

Um diesen niedrigeren Fußpunktwiderstand zu realisieren, müsste die 
Antenne an eine Anzapfung der Schwingkreisspule angebracht werden.
Wäre auch kein Problem.

Um Stehwellenverhältnis brauchst du dir bei dieser geringen Leistung 
keine Gedanken machen.

von S. J. (dreamy1)


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Hallo Schorsch,

auch Dir vielen Dank für die ausführlichen Infos!

Ich muss da noch viel lernen, ich verstehe leider nur die Hälfte...ich 
bin zwar grundsätzlich in Elektronik recht fit, aber leider nicht beim 
Thema Antennen und HF. Bitte entschuldige die blutigen Anfängerfragen, 
aber wie funktioniert das mit dem NPN und dem LC-Kreis drüber plus 
Auskoppelung über den C an die (Draht)Antenne? Als "Dummie" würde ich 
davon ausgehen, dass die in dieser Kombi gespeicherte Energie dann an 
die Antenne abgegeben wird?

Seitens Hersteller ist vorgesehen, einfach ein Stück Draht mit 15cm und 
der 100nH am Pin RFO oder ein 75cm langes Stück Draht mit 150nH 
anzuschließen (oder alternativ über den nachgeschalteten Verstärker 
s.o.). Alles was die Antenne selbst angeht dann ohne Massebezug, das 
wäre dann vermutlich die Hochohmigkeit?

Geplant war eigentlich, das Antennensignal über eine F-Buchse 
auszukoppeln und dann dort mit verschiedenen Antennen zu 
experimentieren. Im einfachsten Fall dann einfach wieder das Stück Draht 
am Ende, ggf. auch mal die 75cm gewickelt um zu schauen ob das viel 
Nachteile mit sich bringt (aber dafür Baulänge spart).

Das wäre dann ggf. auch ein guter Zeitpunkt, das NanoVNA zu testen 
(wobei ich mich da erstmal einarbeiten muss, bevor ich das Mist 
messe....).

VG
Stefan

: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Ohje Stefan, du stehst ganz am Anfang, möchtest aber ziemlich "hinten" 
einsteigen, das geht so nicht.

Was dir fehlt, kann nicht in ein paar Posts hier im Forum aufgefüllt 
werden.

Es tut mir sehr leid, hätte dir gerne weiter geholfen, aber so geht das 
nicht, bin leider raus aus dem Thread.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Vielleicht hier mal die Leiteraturempfehlungen prüfen:

Beitrag "Antennen und deren Anpassung an die Quelle"

und

https://dd3ah.de/smith-diagramm/

mfg

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Bei den zulässigen 50nW ist eine Verstärkerstufe vmtl überflüssig. D.h. 
der TO sollte erstmal nur mit dem vorhandenen chip und verschiedenen 
Antennen experimentieren.

von Christian (trimatik-chris)


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Die Tuning-Option im Chip soll seine Endstufe an die Last am Ausgang 
anpassen. Vermutlich damit bei absurden Lasten keine unnötigen 
Nebenwellen abgegeben werden. Möglicherweise ist auch die HF im Chip so 
primitiv aufgebaut dass es bei groben Fehlanpassungen unerwünschte 
Rückwirkungen auf den Oszillator gibt und z.B. der Tuningbereich nicht 
mehr erreicht werden kann.
Laut Application Note läuft über die Spule auch die DC-Versorgung der 
Endstufe.

Der Chip selbst liefert ca 100dBuV. Ich glaube das ist ausreichend wenn 
dein Radio in unmittelbarer Nähe ist. Den Verstärker würde ich erstmal 
weglassen.

Der HF-Verstärker ist ein klassischer Aufbau für diese Anwendungen. 
C-Betriebsart, Resonanzkreis im Kollektor für das UKW-Band.

Um die Antenne würde ich mir keine grossen Gedanken machen und es zuerst 
mit einem kurzen Stück Draht versuchen. Deine Abstände zwischen Sende- 
und Empfangsantenne sind sowieso winzig im Vergleich zur Wellenlänge 
(Nahfeld) so dass man  nicht wirklich von Antennen-Abstrahlung reden 
kann.

Beim Aufbau würde ich mich stark an der Platine in der Application Note 
orientieren: Ein grosse Massefläche in der die Leitungen eingebettet 
sind (wenn man es so formulieren möchte). HF ist tricky und benötigt 
viel und "saubere" Masseflächen.

von Christian E. (cerker)


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Christian schrieb:
> Der HF-Verstärker ist ein klassischer Aufbau für diese Anwendungen.
> C-Betriebsart, Resonanzkreis im Kollektor für das UKW-Band.

Mit R2 ist das eher A-Betrieb, das ist wegen der im weiten Bereich 
(42dB) einstellbaren Leistung auch nötig.

Gruß,
Christian

von S. J. (dreamy1)


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Christian S. schrieb:
> Vielleicht hier mal die Leiteraturempfehlungen prüfen:

Vielen Dank, Lesestoff sauge ich gerne auf :-)

Mark S. schrieb:
> erstmal nur mit dem vorhandenen chip und verschiedenen
> Antennen experimentieren.

Genau so habe ich das bei der Platine umgesetzt, da gibt es einen 
direkten Antennenanschluss am RFO und optional den nachgeschalteten 
Verstärker.

Christian schrieb:
> Der HF-Verstärker ist ein klassischer Aufbau für diese Anwendungen.
> C-Betriebsart, Resonanzkreis im Kollektor für das UKW-Band.

Vielen lieben Dank für die Stichworte, da habe ich einiges gefunden und 
jetzt ist das auch alles etwas klarer geworden.

Christian schrieb:
> Beim Aufbau würde ich mich stark an der Platine in der Application Note
> orientieren: Ein grosse Massefläche in der die Leitungen eingebettet
> sind (wenn man es so formulieren möchte). HF ist tricky und benötigt
> viel und "saubere" Masseflächen.

Ich habe mich da an die AN Note gehalten, hoffe das passt. Aber eine 
Frage hätte ich noch: welche Rolle spielt die Größe der 1000pF 
Koppelkapazität C1 / C4 am Ein- und Ausgang des Verstärkers? Da finde 
ich auch Schaltungen, wo dies z.B. als 15pF ausgeführt ist.

Nochmals vielen herzlichen Dank für Eure Hilfe, Ihr seid spitze!

: Bearbeitet durch User
von Christian (trimatik-chris)


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Die 1nF sind nur zur DC-Entkopplung. Der genau Wert ist unwichtig, seine 
Impedanz sollte nur hinreichend niedrig bei 100MHz sein. 15pF halte ich 
für zu niedrig.

Beim A-Betrieb bewegt man sich im kleinen Bereich in der Mitte der 
Kennlinie. Hier ist der Transistor aber voll ausgesteuert, am Anschlag. 
Es gibt keinen Widerstand im Kollektor. Wie nennt man sowas? Oder habe 
ich etwas übersehen?

von S. J. (dreamy1)


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Danke Christian!

Ja, die fehlende Begrenzung des Kollektorstroms ist mir auch aufgefallen 
- ich hatte das so interpretiert, dass hier ggf. der DC-Widerstand der 
390nH als ausreichend hoch im Verhältnis zur Einschaltzeit "designt" 
wurde, damit der Transistor keinen Schaden nimmt.

Ich habe jedenfalls einen 100 Ohm R im Kollektor drin...siehe 
Screenshot. Ich hoffe der Rest passt soweit :-)

VG
Stefan

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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S. J. schrieb:
> Danke Christian!
...
> Ich habe jedenfalls einen 100 Ohm R im Kollektor drin...siehe
> Screenshot. Ich hoffe der Rest passt soweit :-)
>
> VG
> Stefan

Mist!

von S. J. (dreamy1)


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BirnKichler S. schrieb:
> Mist!

Oha...darf ich fragen warum? Ich kann da auch einen 0R draus machen, 
finde aber auch Schaltungen wo genau so ein Widerstand verbaut ist...

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Schau dir das in ltspice an

von Wolf17 (wolf17)


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Bei einem selbstgebauten Sender ist es am wichtigsten, dass man nicht 
versehentlich auf einer ganz anderen Frequenz sendet und nur zufällig 
einen UKW Empfang hat und wegen dessen kurzer Reichweite glaubt, alles 
sei in Ordnung. Ideal wäre zur Überprüfung ein Spektrumanalysator, aber 
auch ein billiger Breitbandscanner oder ein SDR Stick hilft.

Wenn die abgestrahlte Nanowattgrundwelle nur wenige Meter reicht, wird 
eine durch Fehlanpassung möglicherweise verursachte Oberwelle viel 
weniger weit Störungen verursachen.

Ob die "Antenne" nun 5 oder 15cm hat ist egal, die Reichweite kann man 
probieren. Käufliche Sender für diesen Zweck gibt es in noch kleiner. 
Bei denen strahlt möglicherweise ein angeschlossenes Kabel die meiste 
Leistung ab.

von S. J. (dreamy1)


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BirnKichler S. schrieb:
> Schau dir das in ltspice an

Das habe ich leider nicht bzw. ich fürchte, ich würde das Ergebnis auch 
nicht gut interpretieren können. Hast Du einen Tipp?

Wolf17 schrieb:
> Ideal wäre zur Überprüfung ein Spektrumanalysator

Den habe ich mit dem TinySA, wenn auch als low-cost. Da werde ich 
peinlich darauf achten, dass da nix rauskommt was da nicht hingehört. 
Zumindest die Frequenzeinstellung läuft digital und bei dem IC auch 
stabil, das sollte kein Thema sein. Ob und wie da aber Oberwellen 
kommen, schaue ich mir an.

von Christian (trimatik-chris)


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Nun ja, um als Amateur mal eben einen UKW-Sender zu bauen braucht man 
keine Spice. Nur weil ein Troll mal eben "Mist" in die Tastatur kloppt 
muss man das nicht ernst nehmen ;)

Leg doch erstmal los, bau deine Schaltung und bring sie zum Laufen.

von S. J. (dreamy1)


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Danke Christian, genau so mache ich das auch :-)

Wobei das Thema R am Kollektor mich schon nachdenklich macht, in der AN 
sind da ja auch überall 0R drin. Selbst die lausigste 390nH in 0402 hat 
weniger als 10 Ohm, rein DC-mäßig überlebt das der Transistor bei 100% 
ED nicht. Ganz unberechtigt ist das Ganze sicher nicht, was da bei 
aktivem Betrieb wirklich an Kollektorstrom fließt.

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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S. J. schrieb:
> Danke Christian, genau so mache ich das auch :-)
>
> Wobei das Thema R am Kollektor mich schon nachdenklich macht, in der AN
> sind da ja auch überall 0R drin. Selbst die lausigste 390nH in 0402 hat
> weniger als 10 Ohm, rein DC-mäßig überlebt das der Transistor bei 100%
> ED nicht. Ganz unberechtigt ist das Ganze sicher nicht, was da bei
> aktivem Betrieb wirklich an Kollektorstrom fließt.

Genau deswegen, LtSpice verwenden. Ist Freeware. Und hier kenn sich 
einige sehr gut aus. Da siehst du auch ob der Arbeitspunkt passt... 
Spektum kann der auch anzeigen...

Wenn ich den früher gehabt hätte... Oh das wäre schön gewesen.

Aber hatte ich damals nicht und mußte alles von Hand berechnen...

von Wulf D. (holler)


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S. J. schrieb:
> rein DC-mäßig überlebt das der Transistor bei 100% ED nicht.

Na ja, in etwa 0,1mA * Gleichstromverstärkung des Transistors. Einfach 
mal ins Datenblatt schauen, das Ausgangs-Kennlinienfeld.

von S. J. (dreamy1)


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Wulf D. schrieb:
> Na ja, in etwa 0,1mA * Gleichstromverstärkung des Transistors.

Womit hast Du denn die maximal 100µA abgeschätzt?

HFE liegt bei 150-200.

Der 100R begrenzt auch nicht direkt, das sitzt ja noch die Kombi 
10µF+1nF als Puffer für VCC dazwischen. Temporär kann da auch ein 
höherer Kollektorstrom fließen. So zumindest der Gedankenansatz :-)

: Bearbeitet durch User
von Christian (trimatik-chris)


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Läuft die Buffer-Schaltung nicht an 3Volt Vcc?
Über dem 47k Widerstand liegen dann ca 2,3V -> entspricht 50uA.
Mit einer Stromverstärkung von ~150 kommt meine Rechnung auf 7,3mA.
Das sieht für mich völlig unkritisch aus.

von S. J. (dreamy1)


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Christian schrieb:
> Läuft die Buffer-Schaltung nicht an 3Volt Vcc?

Der Buffer läuft an 5V, der Chip selbst (bzw. am RFO-Output) an 3,3V. 
Hmmm, wie kommst Du auf 50µA? Fehlt da nicht der Basisstrom?

von Wulf D. (holler)


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S. J. schrieb:
> Wulf D. schrieb:
>> Na ja, in etwa 0,1mA * Gleichstromverstärkung des Transistors.
>
> Womit hast Du denn die maximal 100µA abgeschätzt?
>
(5V - 0,7V) / 47k

von S. J. (dreamy1)


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Wulf D. schrieb:
> (5V - 0,7V) / 47k

Siehe oben, fehlt da nicht der Strom der vom auskoppelnden C vom IC her 
kommt?

von Christian (trimatik-chris)


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Für eine DC-Betrachtung musst du alle Cs weglassen.

von S. J. (dreamy1)


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Hmm, die Frage ist, ob da ein zu berücksichtigender Basisstrom seitens 
des IC kommt? Oder kann man das als leistungslose Ansteuerung sehen, was 
den resultierenden Kollektorstrom angeht und nur der 47k spielt da eine 
Rolle?

von Christian (trimatik-chris)


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Wie erwähnt lässt das C keinen DC-Strom durch und der DC-Arbeitspunkt 
wird nur durch den 47k festgelegt.
Die Modulation aus dem IC wird überlagert und "wackelt" am Arbeitspunkt. 
Das ist nicht ganz leistungslos, im C fliessen kleine 
Verschiebungsströme.

von S. J. (dreamy1)


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Ah, herzlichen Dank...verstanden :-)

Dann mache ich aus dem 100R mal 0R...ich danke Euch!

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