Forum: Fahrzeugelektronik LED Fahrradlampe brauche Hilfe


von Quantum B. (quantumbeat)


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Hallo zusammen,
ich habe heute ein gebrauchtes Rad gekauft, und siehe da - das Licht 
geht nicht.
Bild 1 zeigt mein Erlebnis von unterwegs, als ich die Lampe geöffnet 
habe. Die Platine, und mir fiel aus dem Gehäuse der Lampe ein 
SMD-Bauteil mit der Aufschrift "M7" in die Finger.

Also dachte ich mir "super, das löte ich wieder drauf und dann geht die 
wieder!"

Leider habe ich meine Fähigkeiten überschätzt, sie geht nämlich nicht 
wieder.

Bild 2 zeigt die Platinen-Vorderseite mit der LED.

Bild 3 meinen Versuch, das SMD-Bauteil, das aus dem GEhäuse gefallen 
war, auf den unbestückten Sockel für eine Diode "D16" zu löten. Anlass 
dafür war die Messung mit Multimeter des SMD-Bauteils, das in eine 
Richtung sperrt und in die andere ca. 5.7 MOhm hat.

Bild 4 Detail des unteren Bereichs in dem "R7" fehlt. Die Spuren, die da 
zu erkennen sind, stammen auch von mir.

Mein Problem ist nun: Wie würdet ihr vorgehen?
Ich habe die Lampe an den Nabendynamo angeschlossen, funktioniert nicht 
(kein Licht).
Ich habe gelesen, dass die Nabendynamos Wechselstrom ausgeben, d.h. ich 
kann das aktuell immer nur am Fahrrad testen.

Hat jemand eine Idee für mich oder weiß sogar, wo das Teil wie rum 
hingehört?

Es wäre einfach schön die nicht wegschmeißen zu müssen.
Modell der Lampe ist ähnl. Union 4915

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von Nick (b620ys)


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Quantum B. schrieb:
> Ich habe gelesen, dass die Nabendynamos Wechselstrom ausgeben, d.h. ich
> kann das aktuell immer nur am Fahrrad testen.

Die Lampen gehen auch mit Gleichspannung. Polarität i.d.R. egal, denn 
sonst würden sie nur zu 50% mit Wechselspannung laufen.

von Thomas W. (goaty)


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Der Elko ist gebläht.

von Quantum B. (quantumbeat)


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Ah, danke für Eure beiden Antworten.
Kann ich den Elco testen? Ich habe welche da, also tauschen könnte ich 
den vermutlich.

von Quantum B. (quantumbeat)


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Ich habe den rausgelötet und er hat ca. 200 kOhm Widerstand
War ein 1000µF, ich habe nur einen 820er, nehme den. DAnke

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Quantum B. schrieb:
> Bild 3 meinen Versuch, das SMD-Bauteil, das aus dem GEhäuse gefallen
> war, auf den unbestückten Sockel für eine Diode "D16" zu löten.

Richtig rum? Für mich sieht das nicht wie eine Diode aus.

von Quantum B. (quantumbeat)


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Ich weiß leider nicht, wo das Teil hingehört, das ist ja mein Problem.
Google sagt das ist eine Gleichrichterdiode ("SMD M7")

von H. H. (hhinz)


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Thomas W. schrieb:
> Der Elko ist gebläht.

Hat wohl zu viel Spannung abbekommen, wegen der fehlenden Diode.

Und ohne den Widerstand R7 wird das auch nichts, der sorgt für die 
Versorgungsspannung des Reglers. (Im Schaltplan R1)

: Bearbeitet durch User
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Quantum B. schrieb:
> Mein Problem ist nun: Wie würdet ihr vorgehen?

Man könnte versuchen, die Halbleiter, vor allem die ICs zu 
identifizieren und von da ausgehend Rückschlüsse auf die Schaltung 
ziehen, wenn man kein Schaltbild zur Lampe beschaffen kann.

Es wäre allerdings möglich, daß der Rest schon defekt ist, nachdem der 
Qualitätselko Überdruck bekommen hatte. Insgesamt also eine sehr 
optimistische Reparaturidee

Es zeigt sich, daß von Herstellerseite die Lampe nur unzureichend für 
terrestrischen Betrieb mit Erschütterungen und starken 
Temperaturunterschieden konstruiert ist.

Quantum B. schrieb:
> Es wäre einfach schön die nicht wegschmeißen zu müssen.

Sehe ich auch so.

siehe:

Beitrag "Fahrradrücklicht nach Sturz defekt"

immer noch defekt.

mfg

: Bearbeitet durch User
von Quantum B. (quantumbeat)


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Also ich habe jetzt mal testweise einen 1 kOhm Widerstand auf den Sockel 
R7 gelötet (danke hhinz) und den Elko getauscht.

Wenn ich 5 V anschließe (an die Lampe) kommen 5 V an der Diode an.

Am Fahrraddynamo aber kein Licht (Dynamo funktioniert).

Vielleicht ist auch einfach die LED hinüber..

Falls es das war, vielen Dank an Euch alle.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Labornetzteil vorhanden?

Dann das am Elko anschließen. Ich würde mal auf 6V und 0,5A einstellen.

von Quantum B. (quantumbeat)


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Leider nicht :-(

Den Versuch mit 5 V habe ich mit einem USB-Netzteil gemacht, das 500 mA 
kann.
Die 6 V müsste ich entweder mit einem anderen kleinen Netzteil machen, 
ich denke ich habe genug in meiner Sammlung.

Ich überlege die LED rauszulöten und mal mit Vorwiderstand auf dem 
Steckbrett zu testen. Das wäre mehr oder weniger das Gleiche wie was Du 
vorschlägst, oder?

von H. H. (hhinz)


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Quantum B. schrieb:
> Ich überlege die LED rauszulöten und mal mit Vorwiderstand auf dem
> Steckbrett zu testen.

Geht auch ohne sie auszulöten.

von Frank O. (frank_o)


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Quantum B. schrieb:
> Ich überlege die LED rauszulöten

Was kommt denn bei der LED an Spannung an?

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Quantum B. schrieb:
> Wenn ich 5 V anschließe (an die Lampe) kommen 5 V an der Diode an.

Dann läuft der Aufwärtswandler nicht an.



Quantum B. schrieb:
> Den Versuch mit 5 V habe ich mit einem USB-Netzteil gemacht, das 500 mA
> kann.

Achjeh, welche Notlösung.

mfg

von Frank O. (frank_o)


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Die vom TO beschriebene Lampe
Quantum B. schrieb:
> Modell der Lampe ist ähnl. Union 4915
kostet zwischen 11 und 17 Euro.
Wenn man doch keine Ahnung hat, auch nicht die richtigen Werkzeuge, 
wieso verschwendet man dann Lebenszeit damit?
Dem TO kann ich angesichts der genannten Umstände nur empfehlen sich 
eine neue Lampe zu kaufen.

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