Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug 2 Motore synchron drehen


von Mobile (mobileteser)


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Ich benötige zwei gleichzeitig mit der selben Geschwindigkeit, langsam 
drehende (<100 U/min) Motore. Die Leistung schätzte ich auf <50 Watt. Es 
wird ein Stahlseil für Hängelampen mit Schnüren umwickelt. Das Teil wird 
für eine kleine Serie benötigt, und soll entsprechend einfach gebaut 
sein. Die Mechanik ist vorhanden, es geht rein um den Antrieb.
Auf Anhieb fallen mir Schrittmotore mit jeweils einen Treiber und 
gemeinsamen Taktgenerator ein. Nur weiß ich nicht, ob ich es mit der 
Leistung klappt. Alternativ auch einen Frequenzumrichter mit zwei 
Motore.
Gibt es da noch andere Ideen?

von J. T. (chaoskind)


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Einen Motor nehmen und mit Riemen/Zahnrädern 2 Stahlseilaufwickelgedönse 
antreiben lassen.

von Marcel V. (mavin)


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Einfach die beiden Seiltrommeln mit einer Welle verbinden! Fertig.

: Bearbeitet durch User
von Christian B. (luckyfu)


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Mobile schrieb:
> Auf Anhieb fallen mir Schrittmotore mit jeweils einen Treiber und
> gemeinsamen Taktgenerator ein.

Naja, die Leistung ist da nur eine Frage der Baugröße, aber 
Schrittmotoren haben unbestromt kein nennenswertes Haltemoment. D.h. du 
braucht eh ein Getriebe, wenn das Konstrukt nicht spannungslos absinken 
soll. Außerdem müssten Schrittmotoren nach erneuter Bestromung 
irgendwoher wissen, wo sie sind, man benötigt also einen "Nullsensor"

Da kann man dann auch gleich ein Schneckengetriebe nehmen und hier einen 
Encoder anbauen, der einmal pro Motorumdrehung einen "Takt" ausgibt. 
Damit kann man die Motoren dann synchronisieren, bis auf fast eine 
Motorumdrehung kann man das dann problemlos synchron halten. Und da man 
das am Motor macht, dürfte der spätere jitter am Seil kaum noch zu 
messen sein. Ausserdem kommt das gut hin mit der gewünschten Drehzahl.

von Thomas W. (goaty)


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Resolver / Synchros ?
https://youtu.be/8QvoY4_xBjw?t=243

von Thomas R. (thomasr)


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Die Seilzugmechanik für unsere Sonnensegel ist selbst gebaut. Bei der 
Breite von 5m und 6m Länge braucht es zwei Seilzüge die 
parallel/synchron laufen müssen damit das an den seitlichen Führungen 
nicht verkantet.

Daher laufen zwei Seile bei jeweils 1/3 Breite als Zugseile obendrüber 
und sind auf der zentralen Mitnehmerscheibe am Antriebsmotor gegenläufig 
geführt. Funktioniert prima und natürlich immer völlig synchron.

Falls man eine solche Mechanik aber nicht unterbringen kann würden auch 
zwei Servomotore gehen. Die versuchen dann immer der Vorgabe zu folgen 
und sollten dabei in gewissen Grenzen synchron laufen.

Modellbauservos als Vergleich/Testobjekt.

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Er will kein Seil Wickeln! Er will es umwickeln, mit Schnüren.

Da gibts halt mehr als nur eine Möglichkeit.

zB: https://youtu.be/QoUCoi8jLTY?si=hV6njpy3fqz6PlTU&t=29 ;)

von Thomas R. (thomasr)


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Das wäre dann eine Form des Spinnens? OK, dann hatte ich das 
mistverstanden. Dachte die Leuchte muß synchron angehoben werden....

Schrittmotore gibt es in jeder Leistungsklasse, auch solche direkt an 
230V und netzsynchron betrieben.

: Bearbeitet durch User
von Mobile (mobileteser)


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Habe mir das nochmals erklären lassen: Das Stahlseil braucht vorn und 
hinten einen Motor um synchron zu drehen und wird so auch gespannt. 
Darauf werden dann die die Schutzlagen und Schnüre aufgewickelt. Wenn 
das Stahlseil sich unterschiedlich dreht, verdrillt es sich, und gibt 
unschöne Flächen beim entspannen. Da unterschiedlich lange Seile 
verarbeitet werden müssen, fallen mechanische Lösungen mit Zahnräder 
oder Seilzüge aus. Der Vorgang dauert mehrere Minuten.
@Teo D.: Danke, solche Maschinen gibt es, können aber nicht verwendet 
werden.

von Michael K. (michael_k511)


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Mobile schrieb:
> langsam drehende (<100 U/min) Motore.
Getriebemotore mit On-Axis Encoder. Siehe AS5600

Ich würde wohl der Einfachheit halber bei DC Bürstenmotor mit H-Brücke 
und PWM bleiben. Ein Referenz Motor bei fester Drehzahl und der andere 
wird geregelt.

Schrittmotor ist Overkill und bringt neue Probleme mit sich. 
(Refenzfahrt, Schrittverlust bei Überlastung, Haltestrom etc.)

von Mobile (mobileteser)


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Hast Du dafür eine ferige Lösung?
Da braucht es zwei Geber und eine entsprechende Regelung.

von Michael K. (michael_k511)


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Mobile schrieb:
> Da braucht es zwei Geber und eine entsprechende Regelung.
Braucht es bei zwei synchron drehenden Motoren immer.

Kauf Dir einen Tischmotorkontroller. Die machen das noch einfacher mit 
einem Impuls pro Umdrehung von der Motorwelle.
Ich habe vor Urzeiten mit Linak gearbeitet. Simple 24V DC Bürstenmotore 
mit Hallsensor und H-Brücke.
Ohne Referenzfahrt mit Abschaltung durch Überstrom bewegen die sich aber 
nur runter.
Kann Deine Mechanik das nicht, brauchst du eine Sonderlösung.

von Clemens S. (zoggl)


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Michael K. schrieb:
> Braucht es bei zwei synchron drehenden Motoren immer.

Nö.

Kauf zwei Schrittmotore und schalte die Wicklungen der Motore in Serie. 
Dann drehen die sauber synchron.

: Bearbeitet durch User
von Henrik V. (henrik_v)


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Das funktioniert bei einer Rollfock (Segelboot) auch mit einseitigem 
Antrieb. Bei 20m + Länge und erheblich mehr Drehmoment. Ist dann aber 
kein Seil, das gedreht wird, sondern ein (teilweise segmentiertes) 
relativ verwindungssteifes Alurohr (genauer Profil) in dem ein 
gespanntes Stahlseil läuft.
Ob da ein zweiter Motor mit nötigem Sync-Controller zur Drehung eines 
auch nicht sonderlich verwindungssteifen Stahlseils die bessere Lösung 
ist?

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Wenn nur die Enden umwickelt werden, warum sich den Stress geben, das 
gleichzeitig an Beiden zu tun?!

von Michael B. (laberkopp)


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Mobile schrieb:
> Die Mechanik ist vorhanden, es geht rein um den Antrieb

Ingenieure konstruieren bevor sie bauen und suchen nicht erst eine 
Lösung wenn sie sich schon in eine Sackgasse manövriert haben.

Mobile schrieb:
> Hängelampen

Ich hab keine Ahnung was du vor hast, aber Stahlseile mit Schnur 
umwickeln klingt nach Fertigungsmaschine zur 'Verseilung'.

Vielleicht meinst du aber auch Anheben der Hängelampe, die fällt dann 
bei Stromausfall runter ?

Mobile schrieb:
> Die Leistung schätzte ich auf <50 Watt.

Rechnen, nicht rumphantasieren.

: Bearbeitet durch User
von Mobile (mobileteser)


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Es geht darum wie ich oben geschrieben habe, das Stahlseil an beiden 
Enden synchron zu drehen. Damit wird verhindert, dass die Verdrillung 
des Stahlseils und damit deren Festigkeit beeinträchtigt wird. Auf das 
Stahlseil kommen eine Art von Bandagen um die möglicherweise 
mitgewickelten Drähte zu schützen, und nachher eine entsprechende Schnur 
oder Borte darüber zu wickeln. Die Unterkonstruktion braucht man, um das 
Seil nicht so dünn aussehen zu lassen. Das Stahlseil gibt die 
Festigkeit, damit die Lampe, oder was immer man dranhängt, gehalten 
wird. Die Länge kann von 20 cm bis zu einem Meter sein. Kommt drauf an, 
was der Kunde will.
Die Maschine ist ein Prototyp und wir haben noch keine Erfahrungen. Wir 
werden die Drehung mit Schrittmotore machen. Mit 2x Nema 34 und 11 Nm 
sollte das funktionieren. Werde darüber berichten.

von Heinz R. (heijz)


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Mobile schrieb:
> Die Länge kann von 20 cm bis zu einem Meter sein. Kommt drauf an,
> was der Kunde will.

bei max 1m Länge kann man das doch mit nur einem Motor bauen?

Läuft halt über die Länge eine sich drehende Stange mit, treibt beide 
Enden an?

von Dietrich L. (dietrichl)


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Mobile schrieb:
> Es geht darum ...

Aha, jetzt habe ich es kapiert.
Dass das Seil für eine Hängelampe verwendet wird verwirrt nur, denn der 
Antrieb hat nichts mit der Lampe zu tun...

von Michael B. (laberkopp)


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Dietrich L. schrieb:
> Aha, jetzt habe ich es kapiert.

Und, was will er ?

Warum braucht man, um 2 Drahtenden zu drehen, 2 Motoren und warum 50W 
Wellenleistung ?

1 Motor der eine Stange dreht, darauf 2 Zahnräder in die 2 weitere 
Zahnräder greifen, davon ein Satz verschiebbar, in deren Hohlachse das 
Drahtende eingeklemmt ist.

von J. T. (chaoskind)


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Alternativ könnt man das, was rumgewickelt werden soll, auf ner Spule 
aufwickeln und die Spule über das zu bewickelnde Teil führen und drehen. 
So wie ne Maschine Ringkerne bewickelt, quasi. Dann bräuchte man das 
Stahlseil gar nicht mehr drehen.

von Martin S. (sirnails)


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Den Taktgeber hast Du ja schon. Der kommt aus der Steckdose.

Ich würde es daher einfach mal mit einem Getriebe-Synchronmotor 
probieren:
https://www.amazon.de/Wisboey-Synchron-Permanent-Getriebe-Kleiner/dp/B0BN7HJ6F9

Wichtig ist allerdings, dass Synchronmotoren kaum Schlupf erlauben, 
bevor sie kippen.

von Michael B. (laberkopp)


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Mobile schrieb:
> Da unterschiedlich lange Seile verarbeitet werden müssen, fallen
> mechanische Lösungen mit Zahnräder oder Seilzüge aus.

?!?

4-Kant Achse und Zahnrad mit 4-Kant Loch lasst sich super verschieben.

Mir scheint, euch fehlt es nur an Grundlagen der Mechanikkonstruktion 
und Phantasie.

von Falk B. (falk)


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Mobile schrieb:
> Ich benötige zwei gleichzeitig mit der selben Geschwindigkeit, langsam
> drehende (<100 U/min) Motore. Die Leistung schätzte ich auf <50 Watt.

Naja, da geht es eher um Drehmoment. Ein DC Getriebemotor ist hier eine 
gute Wahl. Einfach und preiswert. Wenn die synchron laufen sollen, 
brauchen die aber einen Drehgeber, entweder am Motor oder 
Getriebeausgang. Am Motor ist günstiger, denn durch die höhere Drehzahl 
kann man schneller und besser regeln. Dann braucht es einen Controller, 
der die beiden ansteuert und die Schrittzahl gleich hält. An sich nicht 
schwer, aber man sollte nach Möglichkeit was Fertiges nehmen, sonst kann 
das viele Tage Entwicklung bedeuten. Eine Quelle für so einen Controller 
kann ich dir aber nicht nennen.

von L. (lah)


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Schau mal wie bei einer Drehmaschine die Zugspindel aufgebaut ist. Da 
wurde euer Problem längst gelöst. Vielleicht findest du sogar eine 
passende Spindel & Lagerung in irgendeinem Ersatzteilkatalog.

von Mobile (mobileteser)


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J. T. schrieb:
> Alternativ könnt man das, was rumgewickelt werden soll, auf ner Spule
> aufwickeln und die Spule über das zu bewickelnde Teil führen und drehen.
> So wie ne Maschine Ringkerne bewickelt, quasi. Dann bräuchte man das
> Stahlseil gar nicht mehr drehen.

Haben wir rasch verworfen, weil der mechanische Aufwand sehr hoch ist. 
Das Seil muss auch in diesen Fall gespannt werden. Da ist es einfacher 
das gespannte Seil zu drehen, und die Arbeiterin führt das Material 
manuell zu. Da kann sie auf die unterschiedlichen Materialien den Zug 
einfach durch "Fingerdruck" regulieren und eine schöne Oberfläche 
machen. Die vielleicht halbe Minute die ein Lauf dauert, geht in den 
anderen Arbeiten wie Band fixieren, eventuell Kabel auflegen, 
unterschiedliche Schnüre wickeln unter. Es geht nur um ein paar -zig 
Stück pro Jahr. Die Frau macht auch Quasten in Handarbeit. War echt 
interessant ihr dabei zuzusehen wie rasch sie die Fäden auf einen Holz 
mit einer Nadel zu einer Quaste macht.

von Heinz R. (heijz)


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Mobile schrieb:
> und die Arbeiterin

Mobile schrieb:
> Die Frau macht auch

bin auch sehr konservativ - aber geht das nicht etwas zu weit?

von L. (lah)


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Heinz R. schrieb:
> aber geht das nicht etwas zu weit?

Eine konkret dort arbeitende Person darf man doch wohl weiterhin bei 
ihrem Geschlecht benennen, oder müssen wir jetzt auch schon tatsächlich 
existierende Menschen ihrer Identität berauben und hinter neutralen 
Begriffen verstecken?

von Ulrich (ulira)


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Eine Glasdrehmaschine sollte die geforderte Funktionalität haben.

von Henrik V. (henrik_v)


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Es gibt also eine Spule, von der das Stahlseil abgewickelt wird, und 
eine aus der das Stahlseil (mit Umwicklung) aufgewickelt wird.
Vermutlich wird beim Aufwickeln die Geschwindigkeit eingestellt und beim 
Abwickeln die Zugspannung.
Damit braucht es zwischen den beiden Spulen eine Konstruktion, die die 
Zugkraft aufnimmt. In dieser Konstruktion sollte sich doch eine Welle 
integrieren lassen, die die Rotation der beiden Spulen synchronisiert.
(über Zahnräder und Zahnriemen oder Ketten)

Ansonsten wäre es zwei Servomotoren mit Ansteuerung. Da soetwas zum 
Beispiel in der Fördertechnik häufiger vorkommt, gibt es 
Servosteuerungen die soetwas bereits können. Kostet leider.

von Michael K. (michael_k511)


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L. schrieb:
> tatsächlich
> existierende Menschen ihrer Identität berauben und hinter neutralen
> Begriffen verstecken?
Wer sagt Dir das die Person, Nichtperson, Dings sich seit heute Morgen 
9Uhr noch als das Geschlecht definiert wie gestern?

Echt lustig hier.
Man darf zwar völlig enthemmt von jeder Sozialisierung alles und jeden 
beleidigen, sich wie die Axt im Walde benehmen, genau das überhebliche 
Arschloch sein das man schon immer im Schutze der Anonymität sein 
wollte, aber eine Frau als Frau zu bezeichnen geht dann doch etwas zu 
weit.

Ich bin zu alt für den Scheiß.
Als mit eröffnet wurde ein P€nis sei kein typisch männliches 
Geschlechtsmerkmal, war ich raus.

Ebenso äußerst erheiternd: Arschloch, Vollpfosten, Idiot, Penner, 
Wichser, Schwachkopf sind erlaubte Worte.
P€nis jedoch wird von der Forensoftware sanktioniert.

Man muss eben Prioritäten setzen und den Irrsinn zur Methode erheben.

von J. T. (chaoskind)


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Michael K. schrieb:
> P€nis jedoch wird von der Forensoftware sanktioniert.

Manch ach so männlicher Politiker stört sich ja auch daran, als P€nis 
bezeichnet zu werden. Das unsere Forensoftware mindestens soviel 
Feingefühl wie ein Politker hat....

von Joachim B. (jar)


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Henrik V. schrieb:
> Es gibt also eine Spule, von der das Stahlseil abgewickelt wird, und
> eine aus der das Stahlseil (mit Umwicklung) aufgewickelt wird.
> Vermutlich wird beim Aufwickeln die Geschwindigkeit eingestellt und beim
> Abwickeln die Zugspannung.

liest sich so wie die Wickelaufspulung einer Revox A700 mit 
Bandzugmessung, dort wurde an den Bandzughebeln ein Schwingkreis 
verstimmt mit eintauchen eines Kerns in einer Spule. War schon tricky 
damals, jedenfalls wurden die Motore passend im Bandzug und Drehzahl 
geregelt. Ein ähnliches Prinzip ist bei Druckerpapier Wickelmaschinen zu 
sehen mit "tanzenden" Rollen.

von Heinz R. (heijz)


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ich verstehe es ja immer noch nicht - wieso kann da nicht im Hintergrund 
eine Welle sich drehen die beide Seiten antreibt?

von H. H. (hhinz)


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Heinz R. schrieb:
> ich verstehe es ja immer noch nicht - wieso kann da nicht im
> Hintergrund
> eine Welle sich drehen die beide Seiten antreibt?

Weils zu einfach ist.

von Mario P. (mario_71950c)


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Der TO spricht von 'spannen des Seiles' vor dem eigentlichen Umwickeln 
mit der Bandage. Gemeint ist hier sehr wahrscheinlich ein Verdrehen des 
Seiles und nicht ein in die Länge ziehen. Hierzu müssen die Antriebe an 
beiden Enden des Seiles unabhängig von einander gedreht werden können.
Während des Bandagierens müssen dann beide Enden des Seiles synchron 
gedreht werden, um die Vorspannung des Seiles während des Bandagierens 
konstant zu halten.
Wird nach dem Bandagieren des Seiles die Vorspannung gelöst, entspannt 
sich das Seil und spannt dabei die Bandage, die sich so dauerhaft sehr 
fest um das Seil legt. Beim Lösen der Vorspannung des Seiles müssen 
wieder beide Antriebe unabhängig voneinander gedreht werden.
Dieses Szenario ist mit einer durchgehenden Welle direkt nicht lösbar. 
Machbar wäre es mit einem Überlagerungsgetriebe und auch 2 Motoren (von 
denen der eine nur zum Vorspannen, der andere nur zum Bandagieren 
genutzt wird, die aber nicht syncron laufen müssen), was dann aber 
mechanisch deutlich mehr Aufwand bedeutet. Die 2-Motoren-Variante ist da 
günstiger.
Ein ähnlicher Vorgang ist das Verseilen auf einer Reeperbahn zur 
Herstellung von Seilen und Tauen (nicht die bekannte Hamburger Meile, 
die allerdings ihren Namen von eben dieser Art der Seilherstellung hat)

: Bearbeitet durch User
von Mobile (mobileteser)


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Mario P. schrieb:
Gemeint ist hier sehr wahrscheinlich ein Verdrehen des
> Seiles und nicht ein in die Länge ziehen.

Das Seil selbst darf nicht verdreht werden, sonst leidet die Festigkeit 
des Seils. Man kann sich das Seil als Stange vorstellen, die umwickelt 
wird. Nur verdreht sich so ein Stahlseil wenn es nur auf einer Seite 
angetrieben wird. Deswegen muss es auf beiden Seiten mit gleicher 
Geschwindigkeit angetrieben werden. Darauf werden dann textile Bänder, 
Borten, Schnüre, Kabel,... oder was sich der Kunde wünscht gewickelt. 
Wobei Kabel parallel zum Seil liegen und nur von den Bändern überwickelt 
werden, damit sie nicht verrutschen. Einzelstückzahlen in 
unterschiedlichsten Ausführungen sind in Handarbeit am 
wirtschaftlichsten zu fertigen.

von Falk B. (falk)


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Mobile schrieb:
> Mario P. schrieb:
> Gemeint ist hier sehr wahrscheinlich ein Verdrehen des
>> Seiles und nicht ein in die Länge ziehen.
>
> Das Seil selbst darf nicht verdreht werden, sonst leidet die Festigkeit
> des Seils. Man kann sich das Seil als Stange vorstellen, die umwickelt
> wird. Nur verdreht sich so ein Stahlseil wenn es nur auf einer Seite
> angetrieben wird. Deswegen muss es auf beiden Seiten mit gleicher
> Geschwindigkeit angetrieben werden.

So weit, so verständlich. Aber was spricht dagegen, das mit einem Motor 
und einer Stange zu machen? Dann drehen zwei Scheiben synchron an beiden 
Seilenden. Die einzige Antwort wärte, wenn es vorher oder nacher zum 
Spannen unterschiedliche drehungen braucht, wie  Mario P sehr gut 
beschrieben hat. Ist das so?

von J. T. (chaoskind)


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Falk B. schrieb:
> wenn es vorher oder nacher zum
> Spannen unterschiedliche drehungen braucht, wie  Mario P sehr gut
> beschrieben hat. Ist das so?

Hat der TO doch schon verneint. Lässt die Aufmerksamkeit nach, wa?

von Heinz R. (heijz)


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vielleicht kann ja der TO einfach mal ein Foto einstellen - er macht das 
bislang ja wohl auch schon mit dem Umwickeln?

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Heinz R. schrieb:
> vielleicht kann ja der TO einfach mal ein Foto einstellen - er
> macht das
> bislang ja wohl auch schon mit dem Umwickeln?

Diese Salamischeibe bleibt höchst geheim.

von Mobile (mobileteser)


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Wenn es fertig ist, mache ich ein Foto. Momentan gibt es die Isgus 
Schiene und zwei Schlitten. Darauf kommen die Motore, daneben ein 
Steuerungskasten, der den Taktgeber, Netzteil, Treiber und Schalter 
enthält. Die Geschwindigkeit wird mit einem Fusspedal eingestellt.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Mobile schrieb:
> Einzelstückzahlen in
> unterschiedlichsten Ausführungen sind in Handarbeit am
> wirtschaftlichsten zu fertigen.

Mobile schrieb:
> Die Frau macht auch Quasten in Handarbeit.

Einfach der Hochleistungsfachkraft noch zwei Spinner von irgend einer 
Zeitarbeitsfirma zu beiden Seiten zur Verfügung stellen, die dann 
synchron das Seil auf Zuruf drehen. Das bekommen die schon hin...


mfg

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