Hallo Ich hatte mir eine Alte Digitalanzeige von Heidenhain für unsere Fräsmaschine gekauft. Jedoch hat die Signalauswertung der Anzeige nicht zur Fräse gepasst. D.h. bei einer Umdrehung am Handrad (2,5mm) hat die Anzeige nur 1,25mm angezeigt. Lösung: Daraufhin habe ich einen Impulsverdoppler gebaut und möchte diesen hier zum Nachbauen teilen. Das ist nur ein möglicher Ansatz, und wahrscheinlich auch nicht die einfachste Lösung, aber sie funktioniert. Aufbau: Umgesetzt mit einem NE555 und einen uC (hier Attiny45, kann aber auch ESP oder Arduino genutzt werden). In "Digitalanzeige2" sieht man das PCB mit Beschriftungen der IC´s. In "Digitalanzeige" sind 2 Leitungen an den Pins 4 & 5 des ersten SN74LS192N (4-Bit aufwärts/abwärtszähler). Dort werden die ersten Zählimpulse für die 7-Segementanzeige abgegriffen. Funktion: Diese werden dann in die selbstgebaute Schaltung eingespeist. Dort werden sie vom NE555 erkannt und an den uC weitergegeben, der dann den Transistor (hier ein FET, kann aber auch BJT genutzt werden) ansteuert und den Pin des Zählers nach einem Impuls nochmals auf GND zieht für einen zweiten Impuls. Der NE555 wird benötigt, da der Impuls der Anzeige nur ~50ns lang ist und das der uC sonst nicht erkennt. Die Versorgungsspannung kommt von der Anzeige selbst (Sind Pins auf dem PCB verfügbar -> 5V !Aufpassen wegen 3,3V uC). Wichtiges: (Dieser Schaltplan ist nur für eine Zählrichtung, um beide Zählrichtungen zu verdoppeln, muss alles Außer dem NE555 verdoppelt werden und an 2 weitere I/O`s am uC gesendet werden. Zusätzlich muss der Code für den uC angepasst werden, da er auch nur für eine Zählrichtung passt. Ist aber nur Copy/Paste und den Pin anpassen.) Code: Der Code erkennt den Impuls auf dem Eingangspin, wartet kurz und gibt einen weiteren Impuls am Ausgangspin des uC aus. Es ist eine Impulssperre eingebaut, damit es zu keinem Loop kommt. Diese blockt den künstlich erzeugten Impuls des uC auf dem Eingangspin. Ich würde mich über Feedback freuen, da das mein erstes Veröffentlichtes Projekt ist.
Bei diesem TTL Grab kommen ja nostagische Gefühle auf. ;-) Ansonsten: Gut gemacht!
Vorsicht! Je nach maximaler Verfahrgeschwindigkeit und Auflösung der Masstäbe kommst du da schnell in den zig-MHz-Bereich des Signals. Du hast sicherlich/hoffentlich die Pausen und Pulszeiten deines Verdopplers dahingehend nachgerechnet. Noch ein Hinweis: Die unsigned long (keine Ahnung wie viele Bytes das auf der jeweiligen Plattform hat, warum nicht uint32_t?) sind möglicherweise unnötig lang. Es genügt ein uint16_t. Wenn da glaubst, dass du uint32_t wegen Überläufen brauchst, dann schalt die Anzeige aber auch nach 71 Minuten aus. :-) Falls man mit der absoluten Zeit rechnet (machst du nicht, du arbeitest relativ) kommt man nur mit uint64_t (bei µs Auflösung) mit einen vorausschaubaren Zeitrahmen hin.
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