Hallo nochmal Leute, als Fortsetzung zum meinem vorherigen Post, soll nun ein LED-Indikator dazukommen, der anzeigt, ob der Taster gedruckt ist, bzw. ob Strom zu einem der Magnetventile fließt. Eine kleine HMI-Ergänzung zum Drucktaster quasi. Wie soll ich das LED anschließen? 1) Seriell zu den Magnetventilen wird schwierig, weil sich dann Ventil+LED die 24V-Spannung teilen müssten :/ 2) Parallel zu den Magnetventilen würden heißen, dass ich eine zusätzliche Test/Schaltung benötigt, oder? Besten Dank
Lysandros schrieb: > Wie soll ich das LED anschließen? Den Widerstand xxxR wählst du so, dass die Helligkeit für deine Anwendung und Imgebung angemessen ist. Der im Datenblatt der LED angegebene Maximalstrom darf dabei nicht überschritten werden. > als Fortsetzung zum meinem vorherigen Post Link?
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Besser so? Demnach müssten am Ballastwiderstand 21.75V abfallen, sprich der müsste einen Widerstandswert von 1087.5 Ohm aufweisen und 0.435W dissipieren. Ist das realistisch? Anbei noch der Link: Beitrag "Verständnis-Frage, 1/2 (Magnetventile)" Danke euch
Lysandros schrieb: > dissipieren Hat das die KI ausgespuckt? > Demnach müssten am Ballastwiderstand Nenn das Ding einfach "Vorwiderstand" wie der Rest der Welt. > 21.75V abfallen ... Widerstandswert von 1087.5 Ohm > Ist das realistisch? Das ist zwar richtig, aber leider völlig unrealistisch, weil es 1. einen 1087,5 Ohm Widerstand nicht zu kaufen gibt 2. weil du die LED Durchlasspannung nicht auf 1% genau festlegen kannst 3. weil die 24V schon nicht auf das mV genau sind 4. weil für eine brauchbare LED gar kein Strom von 20,000mA nötig ist Ein richtiger Ingenieur rechnet das realistisch so: 1. die LED hat ca. 2V Vorwärtsspannung 2. damit verbleiben ca. 22V für den Vorwiderstand 3. der LED reichen ca. 10mA locker 4. das resultiert in einem Vorwiderstand von 2,2kOhm +-5% 5. an dem Widerstand fallen etwa 250mW an.
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Lysandros schrieb: > Ist das realistisch? Nein, so einen Widerstand wirst du nicht bezahlen können. Außerdem reicht als Vorwiderstand für eine LED dicke einer mit 5% Toleranz. Es ist sinnlos, aus Eingangsdaten mit bestenfalls zwei gültigen Stellen (Toleranzen der Vf der LED inklusive Temperaturgang, Exemplarstreuung, Lichtausbeute) einen Ausgangswert mit 5 Stellen zu berechnen. Außerdem wirst du dir bei einer aktuellen LED und 20mA Strom auf Dauer einen Augenschaden zuziehen. Prüfe die Helligkeit und lege als erstes einen sinnvollen Strom für die LED fest, bevor du anfängst, irgendeinen Rechner mit Zahlen zu quälen, die man mit der erforderlichen Genauigkeit einfach im Kopf überschlagsmäßig rechnen kann.
So, anbei mein Setup, mit einem 2.2kΩ-Vorwiderstand. Wenn ich die Taste drücke, dann fließen zwar 0.01A, aber die LED leuchtet nicht...(Vorhin hat die noch kurz geleuchtet). Das lange Beinchen der Diode habe ich in Richtung "plus" gesteckt.
Lysandros schrieb: > ... aber die LED leuchtet nicht Die LED ist kurzgeschlossen. Mache dich erstmal mit der inneren Verdrahtung deines Steckbretts vertraut. 19A bis 19E sind intern verbunden.
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Rainer W. schrieb: > mit der inneren Verdrahtung deines Steckbretts vertraut Da kann man das "d" streichen. Jedes mir bekannte Steckbrett ist so verdrahtet...
Lothar M. schrieb: > Da kann man das "d" streichen. ;-) Lysandros schrieb: > Jetzt funktioniert es. Wenn du die LED-Pins so aufspreizt, riskierst du immer Risse im Kunststoffkörper, was zu Spätschäden führen kann. Drehe die LED besser um 90° und steck sie bspw. zwischen 19B und 18B
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