Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verständnis-Frage, 2/2 (LED-Indikator)


von Lysandros (lys)


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Hallo nochmal Leute,

als Fortsetzung zum meinem vorherigen Post, soll nun ein LED-Indikator 
dazukommen, der anzeigt, ob der Taster gedruckt ist, bzw. ob Strom zu 
einem der Magnetventile fließt. Eine kleine HMI-Ergänzung zum 
Drucktaster quasi.
Wie soll ich das LED anschließen?
1) Seriell zu den Magnetventilen wird schwierig, weil sich dann 
Ventil+LED die 24V-Spannung teilen müssten :/
2) Parallel zu den Magnetventilen würden heißen, dass ich eine 
zusätzliche Test/Schaltung benötigt, oder?

Besten Dank

von Stefan P. (form)


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Einfach an +24V und hinter den Taster anschließen.
Die LED ist aber falschrum gezeichnet.

von Rainer W. (rawi)


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Lysandros schrieb:
> Wie soll ich das LED anschließen?

Den Widerstand xxxR wählst du so, dass die Helligkeit für deine 
Anwendung und Imgebung angemessen ist.
Der im Datenblatt der LED angegebene Maximalstrom darf dabei nicht 
überschritten werden.

> als Fortsetzung zum meinem vorherigen Post

Link?

: Bearbeitet durch User
von Lysandros (lys)


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Besser so?
Demnach müssten am Ballastwiderstand 21.75V abfallen, sprich der müsste 
einen Widerstandswert von  1087.5 Ohm aufweisen und 0.435W dissipieren. 
Ist das realistisch?


Anbei noch der Link: Beitrag "Verständnis-Frage, 1/2 (Magnetventile)"

Danke euch

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Lysandros schrieb:
> dissipieren
Hat das die KI ausgespuckt?

> Demnach müssten am Ballastwiderstand
Nenn das Ding einfach "Vorwiderstand" wie der Rest der Welt.

> 21.75V abfallen ... Widerstandswert von  1087.5 Ohm
> Ist das realistisch?
Das ist zwar richtig, aber leider völlig unrealistisch, weil es
1. einen 1087,5 Ohm Widerstand nicht zu kaufen gibt
2. weil du die LED Durchlasspannung nicht auf 1% genau festlegen kannst
3. weil die 24V schon nicht auf das mV genau sind
4. weil für eine brauchbare LED gar kein Strom von 20,000mA nötig ist

Ein richtiger Ingenieur rechnet das realistisch so:
1. die LED hat ca. 2V Vorwärtsspannung
2. damit verbleiben ca. 22V für den Vorwiderstand
3. der LED reichen ca. 10mA locker
4. das resultiert in einem Vorwiderstand von 2,2kOhm +-5%
5. an dem Widerstand fallen etwa 250mW an.

: Bearbeitet durch Moderator
von Rainer W. (rawi)


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Lysandros schrieb:
> Ist das realistisch?

Nein, so einen Widerstand wirst du nicht bezahlen können.

Außerdem reicht als Vorwiderstand für eine LED dicke einer mit 5% 
Toleranz.
Es ist sinnlos, aus Eingangsdaten mit bestenfalls zwei gültigen Stellen 
(Toleranzen der Vf der LED inklusive Temperaturgang, Exemplarstreuung, 
Lichtausbeute) einen Ausgangswert mit 5 Stellen zu berechnen.
Außerdem wirst du dir bei einer aktuellen LED und 20mA Strom auf Dauer 
einen Augenschaden zuziehen. Prüfe die Helligkeit und lege als erstes 
einen sinnvollen Strom für die LED fest, bevor du anfängst, irgendeinen 
Rechner mit Zahlen zu quälen, die man mit der erforderlichen Genauigkeit 
einfach im Kopf überschlagsmäßig rechnen kann.

von Lysandros (lys)


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So, anbei mein Setup, mit einem 2.2kΩ-Vorwiderstand.
Wenn ich die Taste drücke, dann fließen zwar 0.01A, aber die LED 
leuchtet nicht...(Vorhin hat die noch kurz geleuchtet). Das lange 
Beinchen der Diode habe ich in Richtung "plus" gesteckt.

von Rainer W. (rawi)


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Lysandros schrieb:
> ... aber die LED leuchtet nicht

Die LED ist kurzgeschlossen. Mache dich erstmal mit der inneren 
Verdrahtung deines Steckbretts vertraut. 19A bis 19E sind intern 
verbunden.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer W. schrieb:
> mit der inneren Verdrahtung deines Steckbretts vertraut
Da kann man das "d" streichen. Jedes mir bekannte Steckbrett ist so 
verdrahtet...

von Lysandros (lys)


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Jetzt funktioniert es.
Vielen Dank dafür

von Rainer W. (rawi)


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Lothar M. schrieb:
> Da kann man das "d" streichen.

;-)

Lysandros schrieb:
> Jetzt funktioniert es.

Wenn du die LED-Pins so aufspreizt, riskierst du immer Risse im 
Kunststoffkörper, was zu Spätschäden führen kann. Drehe die LED besser 
um 90° und steck sie bspw. zwischen 19B und 18B

: Bearbeitet durch User
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