Wie reinigt ihr eure Pastenschablonen? Nach der Nutzung wische ich sie direkt mit IPA ab. Mit einem Tuch bekommt man (logischerweise) die kleinen Öffnungen auch nicht wirklich Sauber. Mit einer alten Zahnbürste kann man schon so manche Pad-Öffnung noch weiter reinigen, aber in die Ecken und die feinen Strukturen nicht wirklich. Spülmaschine wäre ggf. eine Option, nur wer möchte eigentlich schon verbleite oder bleifreie Lötpaste durch die Maschine jagen (ohne weiteres Geschirr bei dem Spülgang) Das mir zur Verfügung stehende Ultraschallgerät ist leider zu klein und was würde man dort als Reiniger nutzen?
Hallo, ich lege die einfach im passenden Reinigungsmittel ein, da muss man halt testen, welches die getrocknete Paste gut löst. Dann kann man zusehen, wie die Lotkügelchen abfallen und sich an der niedrigsten Stelle des Gefäßes sammeln. Aus meiner Erfahrung funktioniert Isopropanol bei etlichen Pasten gut, jedoch nicht bei allen. Einfach testen :) Grüße
Es gibt spezielle Reiniger(tücher) in denen was "öliges" drin ist, Stichwort Bremsflüssigkeit. Hier gibt's irgendwo einen Thread bzgl. der Verdünnung der Paste, da hat sich das als günstige Alternative rausgestellt. Für die feinen Löcher hilft Druckluft, eine Bürste würd ich lassen, da kann man auch die Löcher ausreißen. Spülmaschine hilft nur wenn man wasserlösliches Flussmittel hat, und natürlich ist die dann nicht mehr für normales Geschirr geeignet.
Hi, ich nehme KONTAKT LR - einfach abwischen. Zumindest für den Heimgebrauch werden die Masken ausreichend sauber. Grüße
Jens M. schrieb: > Bremsflüssigkeit Hydrauliköl? Wohl eher "Bremsensreiniger", oder? Mit Bremsflüssigkeit / Hydrauliköl möchte ich nicht zuhause - zweckentfremdet - rumpanschen.
Jens M. schrieb: > Stichwort Bremsflüssigkeit. Kling nach einer brillianten Idee Öle auf die Platine zu verschleppen. Wer nimmt denn sonst noch aller Vaseline auf der Platine her um die Löterei flutschiger zu machen?
Nick schrieb: > Wer nimmt denn sonst noch aller Vaseline auf der Platine her um die > Löterei flutschiger zu machen? Nur für THT, damit die Pins besser in die Bohrungen rutschen 🤣
Rahul D. schrieb: > Wohl eher "Bremsensreiniger", oder? Nein, Bremsflüssigkeit aus dem Autobereich. Das ist kein Öl sondern ein Glykolether. Damit kann man Paste verdünnen, es verdunstet (langsam) und es ist nach Analyse der Sicherheitsdatenblätter auch Original da drin. Kann also so verkehrt nicht sein. Die professionellen Reinigungstücher die ich im Job nutze haben auch so etwas drin, verdunstet langsam, macht aber jede Paste und jeden Kleber kaputt so das man das leicht abwischen kann. Kommt man nur als normaler Hobbyist nicht dran. Wenn man mal Reste in die Paste bekommt, passiert gar nichts außer das sie cremiger wird. Kann man so verarbeiten ohne Nebeneffekte.
Jens M. schrieb: > Das ist kein Öl sondern ein Glykolether. Damit kann man Paste verdünnen, > es verdunstet (langsam) und es ist nach Analyse der > Sicherheitsdatenblätter auch Original da drin. Kann also so verkehrt > nicht sein. Wenn man hat, kann man auch alten, süssen Wein verwenden. Vor allem von der Mosel und aus Österreich. Da war früher auch mal Glykol drin.
Das war aber Glykol, Kühlerfrostschutz. Das ist was anderes als Glykolether. Man möge den Thread Beitrag "Lötpaste "auffrischen" ?" etwa ab Mitte 2024 lesen.
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> Nein, Bremsflüssigkeit aus dem Autobereich. > Das ist kein Öl sondern ein Glykolether. Ich hoffe mal die Chinesen haben das nicht gelesen. Hab gestern durch Zufall gesehen das die nun kleinen Flaeschchen mit Pastenverduenner bei Ali verkaufen. :-D Vanye
Nuja, die lassen einfach das Metallpulver weg und verkaufen die Plörre zum gleichen Preis. Langnasen kaufen alles...
Google liefert mit dem Suchbegriff "stencil cleaner" verschiedene Sprühflaschen oder vorgetränkte Tücher zum kaufen... [Achtung: da sind auch welche für Tatoos und nicht für Elektronik dabei]. Wir nehmen seit vielen Jahren ein solches Produkt und brauchen keine rohe Gewalt mit Zahnbürsten o.ä. ansetzen. Selbst bei BGA 0.4mm...
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Danke an alle mit den Tipps. Werd sie mal in IPA einlegen und schauen obs reicht und mich durcharbeiten. Eine Dose mit Tüchern bei mir vermutlich totstehen. Als kleiner Bastler mache ich nicht eine so viel, das ich das aufbrauchen würde ;) Vanye R. schrieb: > das die nun kleinen Flaeschchen mit Pastenverduenner bei > Ali verkaufen Hab ich hier stehen, da meine alte Paste angetrocknet war. Steht nicht drauf was drin ist, funktioniert aber wunderbar. 1-2 Tropfen hatten bereits gereicht. https://de.aliexpress.com/item/1005009668197883.html
Jens M. schrieb: > Das war aber Glykol, Kühlerfrostschutz. > Das ist was anderes als Glykolether. > > Man möge den Thread Beitrag "Lötpaste "auffrischen" ?" etwa ab > Mitte 2024 lesen. Ja und? Wo ist der Unterschied zwischen Glykol und Glykoläther? Was sagt Wikipedia: Glycolether sind eine Stoffgruppe organischer Chemikalien, die auf Ethylenglycol oder Diethylenglycol als Basiseinheit basieren. Und was ist der Kühlerfrostschutz? Genau, Ethylenglykol, das süsse Zeugs, das man früher auch mal in Wein reinpanschte. Kühlerfrostschutz besteht primär aus Alkohol (Monoethylenglykol, Monopropylenglykol oder Glycerin) und Wasser, angereichert mit Additiven zum Schutz vor Korrosion, Kavitation und Ablagerungen. Und für die Jungfüxe, die Spätgeborenen: Wichtige Fakten zum Glykol-Skandal: Zeitpunkt: Aufdeckung im Sommer 1985, beginnend mit Funden in Österreich. Methode: Diethylenglykol, ein Frostschutzmittel, wurde genutzt, um Weinen eine "süße und geschmeidige" Note zu verleihen, was den Geschmack von teuren Spätlesen nachahmte. Ausmaß: Millionen Liter Wein waren betroffen, besonders in Österreich und Deutschland. Hoffe, die Generation KI kann von der natürlichen Intelligenz noch was lernen.
Beitrag #8026698 wurde vom Autor gelöscht.
Helmut -. schrieb: > Wo ist der Unterschied zwischen Glykol und Glykoläther? Wo ist der Unterschied zwischen Natrium und Natriumchlorid...
Helmut -. schrieb: > Glycolether sind eine Stoffgruppe organischer Chemikalien, die auf > Ethylenglycol oder Diethylenglycol als Basiseinheit basieren. Kochsalz ist eine Chemikalie, die auf Chlor (Hochgiftig!) und Natrium (Hochreaktiv!) basiert. Wie betrittst du deine Küche? Mit einem fremdbeatmeten Explosionsschutzanzug der Kategorie IV, hoffe ich doch. Allein aus Eigenschutz schon. Junge Junge Junge. Und dann über KI lästern.
Alles so gut es geht trocken abwischen und den Rest mit Isopropanol. https://hoefer-shop.com/collections/isopropanol-99-9 Und wenn Fingerabdrücke stören geht man mit destillierten Wasser drüber.
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Nick schrieb: >> Stichwort Bremsflüssigkeit. > > Kling nach einer brillianten Idee Öle auf die Platine zu verschleppen. Hier muss ich mich korrigieren. Bremsflüssigkeit ist überwiegend auf Polyglykolbasis. Ausser DOT 5, die ist auf Silikonbasis. Es gibt wenige Ausnahmen, wo Hydraulikflüssigkeit verwendet wird. Dass Bremsflüssigkeit aus Glycolether besteht, konnte ich nicht finden. Dass Glycolether als Lösungsmittel dient jedoch schon. Ein Link zu "Bremsflüssigkeit ist Glycolether" würde mich interessieren.
Nick schrieb: > Ein Link zu "Bremsflüssigkeit ist Glycolether" würde mich interessieren. Tja, Google weiß https://www.liqui-moly.com/en/brake-fluid-dot-3-p000419.html#3090 Und tausend andere Seiten. Muss bei dir kaputt sein. Wikipedia nennt für DOT3 Glykolether als Hauptbestandteil: https://en.wikipedia.org/wiki/Brake_fluid Und es ist nicht "Bremsflüssigkeit ist Glykolether", sondern "Bremsflüssigkeit ist die billigste Möglichkeit an kleine Mengen relativ sauberen Glykolether zu kommen". Man braucht ja als Hobbyist nur 10 Tropfen.
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Jens M. schrieb: > "Bremsflüssigkeit ist die billigste Möglichkeit an kleine Mengen relativ > sauberen Glykolether zu kommen". Da sind normal noch Borsäureester drin, nicht gerade wenig.
H. H. schrieb: > Da sind normal noch Borsäureester drin, nicht gerade wenig. Angeblich erst bei 4 und höher. Und selbst wenn: stören die 0,4mg pro Leiterplatte den Bastler? Was ist im Aliexpress-Pastenverdünner drin?
Jens M. schrieb: > Tja, Google weiß Das andere Wikipedia weiß: https://de.wikipedia.org/wiki/Bremsfl%C3%BCssigkeit Und nu?
Mit IPA hat es nicht funktioniert. Entweder lag es daren, das ich nur noch 70% vorrätig habe oder die Reste zu sehr eingetrocknet waren. Im Keller habe ich aber noch eine Dose Bremsenreiniger gefunden und mit diesem sind die Schablonen vollständig von den Resten befreit worden. Danke nochmals an alle für die Hilfe.
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