Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik NXP LPC2148 - Programmierungsumgebung


von Jük P. (tik-tak)


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Ich habe noch die Frage, ich möchte auch NXP LPC2148 programmieren 
lernen, ist die Programmierungsumgebung kostenlos oder?

Keil kostet Geld, für mich erst kommt nicht in Frage.
Danke.

von Rahul D. (rahul)


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Jük P. schrieb:
> ist die Programmierungsumgebung kostenlos oder?

https://www.nxp.com/design/design-center/software/development-software/mcuxpresso-software-and-tools-/mcuxpresso-integrated-development-environment-ide:MCUXpresso-IDE

Kannst du Englisch?
sieht so aus. Wäre auch irgendwie dämlich, wenn es nicht so wäre.
Keil hat noch gantz andere "Vorzüge".

von Andreas B. (bitverdreher)


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Dann noch den MCU-Link Pro dazu (nicht kostenlos, aber günstig) und Du 
hast neben den Debuggger auch eine dynamische Strommessung bis in den uA 
Bereich.

: Bearbeitet durch User
von Frank K. (fchk)


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Jük P. schrieb:
> Ich habe noch die Frage, ich möchte auch NXP LPC2148 programmieren
> lernen, ist die Programmierungsumgebung kostenlos oder?

LPC2142 ist ARM7TDMI und damit seit 20 Jahren veraltet. Willst Du nicht 
mehr. Beschäftige Dich besser mit CortexM, davon gibts genug, sei es 
Raspberry Pi 2040/2350, STM32, PIC32C/ATSAM,..., und ist auch 
angenehmer.

Wenn Du das kannst, dann kannst Du gerne Altertumsforschung betreiben.

fchk

von Cartman E. (cartmaneric)


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Frank K. schrieb:
> Jük P. schrieb:
>> Ich habe noch die Frage, ich möchte auch NXP LPC2148 programmieren
>> lernen, ist die Programmierungsumgebung kostenlos oder?
>
> LPC2142 ist ARM7TDMI und damit seit 20 Jahren veraltet. Willst Du nicht
> mehr. Beschäftige Dich besser mit CortexM, davon gibts genug, sei es
> Raspberry Pi 2040/2350, STM32, PIC32C/ATSAM,..., und ist auch
> angenehmer.
>
> Wenn Du das kannst, dann kannst Du gerne Altertumsforschung betreiben.
>
> fchk

Wenn es unbedingt NXP sein muss, würde ich noch den LPC1768 und
den LPC4370 erwähnen. Letzterer ist allerdings BGA-only, und schon
etwas komplexer.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Mein Vorschlag wäre dahingehend auch auf ST umzusteigen und mit einer 
STM32 nucleo Board mit angebauten JTAG Debugger und ST freie Entwicklung 
SW mit JDB Debugger anzufangen. Da hast Du alles was Du brauchst. Bei 
den Nucleo Bords werden praktisch keine Pins verschwendet und eignen 
sich gut für Prototypenversuche. Das JTAg Debug Teil lässt sich auch 
extern benutzen. Allerdings ist ein ST-JLINK-V2/3 oder Minnie doch 
angenehm in unabhängigen Projekten. Das IDE verwendet die Eclipse 
Plattform und ist ein Nachfolger der Atollic SW.

https://www.st.com/en/development-tools/stlink-v3minie.html

https://www.st.com/en/evaluation-tools/stm32-nucleo-boards.html

https://www.st.com/en/development-tools/stm32cubeide.html

Mit den erwähnten Sachen hast Du eine solide Basis mit minimalen 
Frustfaktor. Ich bin der Meinung, dass es am Anfang am Besten ist, mit 
firmeneigener HW und SW anzufangen. Das funktioniert dann sozusagen aus 
der Schachtel heraus.

Mein "Liebling" ist seit ein paar Jahren der STM32L496. Angefangen habe 
ich mit dem F103 und F407 unter Coocox und Atollic. Obwohl der F103 nach 
heutigen Maßstäben veraltet ist, war er ziemlich gutmütig und relativ 
einfach zu verstehen. Allerdings litt er unter diversion Bugs im 
Silizium (Errata) . Aber man konnte damit einigermassen leben. Mir 
machten sie bei Firmenprojekten damals in 2013+ keine Umstände.

Die HAL Unterstützung ist allerdings auch umstritten. Manche hassen sie, 
andere kommen damit zurecht. Auch werden ab und zu Fehler bemängelt. 
Dann gibt es noch die LL-Peripheral Library die aus der früheren SPL 
(Standard Peripheral Library) entstanden ist.

Mit der cubeMX SW kann man ein komplettes Framework graphisch 
zusammenklicken und es schreibt Dir dann ein minimal lauffähiges Skelett 
mit HAL Treibern für die gewünschten Peripheriefunktionen. Man braucht 
dann nur noch den eigenen Code hinzufügen. Mit cubeMX kannst Du alle on 
board Peripherie und CPU Funktionen einstellen. Auch Treiber für USB und 
File Funktions Bibliotheken werden bereit gestellt.

Mit dem LPC2103 arbeitete ich anfangs auch mit dem Imagecraft Compiler.
https://elmicro.com/de/iccarm.html

Eine frühere Version von Coocox unterstütze den auch. Allerdings war 
dieses Package kontrovers je nachdem wen man fragte. Ich hatte aber 
keine Probleme und funktionierte auch ohne Mutterschiff tadellos. Auch 
eine frühere freie Version von Atollic unterstützte den LPC2xxx.

Gruß,
Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Gerhard O. schrieb:
> Mit den erwähnten Sachen hast Du eine solide Basis mit minimalen
> Frustfaktor. Ich bin der Meinung, dass es am Anfang am Besten ist, mit
> firmeneigener HW und SW anzufangen. Das funktioniert dann sozusagen aus
> der Schachtel heraus.

Genauso geht es eben mit NXP auch. Es gibt also keinen Grund, 
umzusteigen. Allerdings würde ich auch, wie schon erwähnt, auf einen 
aktuellen uC gehen. Die LPC176* gibt es alle in LQFP100. Der LPC4370 
dürfte allerdings etwas Overkill sein, wenn man vom LPC2148 ausgeht.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Andreas B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Mit den erwähnten Sachen hast Du eine solide Basis mit minimalen
>> Frustfaktor. Ich bin der Meinung, dass es am Anfang am Besten ist, mit
>> firmeneigener HW und SW anzufangen. Das funktioniert dann sozusagen aus
>> der Schachtel heraus.
>
> Genauso geht es eben mit NXP auch. Es gibt also keinen Grund,
> umzusteigen. Allerdings würde ich auch, wie schon erwähnt, auf einen
> aktuellen uC gehen. Die LPC176* gibt es alle in LQFP100. Der LPC4370
> dürfte allerdings etwas Overkill sein, wenn man vom LPC2148 ausgeht.

Danke für den Tip. Ich habe mich für die LPC schon lange nicht mehr 
interessiert. Mein letztes Projekt in der Arbeit war anfangs mit LPC3468 
und spaeter mit dem verbesserten LPC1788, aber da benutzten wir 
durchgehend den IAR-Compiler.

Neugierig auf Deinem Hinweis hier, sah ich mir gerade an, was NXP zu 
bieten hat. Das MCUXpresso Toolset sieht vielversprechend aus und 
vielleicht lohnt es sich da wieder mal reinzuschauen. Aber sehr 
motiviert bin ich da eigentlich nicht, weil wir uns zu sehr auf ST 
fokussiert haben. Man baut sich über die Jahre halt ein Nest aus dem 
später nur schwer in die Welt hinauszublicken ist;-)

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> den LPC4370 erwähnen. Letzterer ist allerdings BGA-only, und schon
> etwas komplexer.

Lohnt sich aber! Alleine der ADC ist wohl absolut konkurrenzlos.

Vanye

von Andreas B. (bitverdreher)


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Gerhard O. schrieb:
> Man baut sich über die Jahre halt ein Nest aus dem
> später nur schwer in die Welt hinauszublicken ist;-)

Für Dich gibt es also auch keinen Grund, umzusteigen. ;-)

von Cartman E. (cartmaneric)


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Vanye R. schrieb:
>> den LPC4370 erwähnen. Letzterer ist allerdings BGA-only, und schon
>> etwas komplexer.
>
> Lohnt sich aber! Alleine der ADC ist wohl absolut konkurrenzlos.
>
> Vanye

Wenn man sein WLAN nicht braucht, hat ein Rabbit 5000 auch
AD-Wandler mit 10 bit und 50 Msps. Wenn man ihn noch bekommt...
Und ist gegenüber dem LPC4370 recht einfach gestrickt.

Das richtige Zitieren musst du aber wohl noch üben.

von Gunnar F. (gufi36)


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Gerhard O. schrieb:
> hast Du eine solide Basis mit minimalen
> Frustfaktor

Hallo Gerhard, der war gut! Nein ehrlich, ich habe auch vor Jahren mit 
Keil und NXP angefangen, und die IDE in einer sehr guten Erinnerung.
Durch AG-Wechsel stieg ich dann auf ST um und kann alles unterstreichen, 
was Du sagst. Aber wenn DAS der minimale Frustfaktor ist, dann bin ich 
überglücklich, die anderen nicht zu kennen!
Doch heutzutage funtioniert das ganz gut. Üble Bugs in der CubeIDE 
1.17.0 haben mich viel Zeit und Nerven gekostet, aber okay, das ist bei 
anderen sicher auch mal der Fall.
Was mich permanent nervt, ist dieser riesige Flickenteppich an 
Informationsquellen. Okay, Datenblatt und RefMan (>3.000 Seiten!), aber 
dann geht es los: viele AppNotes, Quellen in den Sourcen der HAL, die 
mitgelieferten CHM in der HAL sind den Speicherplatz nicht wert. Weil 
nie jemals einer für nötig gehalten hat, ausführlich zu erläutern, was 
das macht und wie man es einsetzt. Tolle Webinare, aber leider von 
Leuten, die kein Wort Englisch rausbringen. Okay, die Einleitung ist oft 
in fließendem Amerikanisch, aber labert nur dünnes Zeug.
Und die Zusammenhänge von den in CubeMX verwendeten Begriffen, den Infos 
auf Registerebene in den RefMans und denjenigen in der HAL aufzudröseln, 
ist auch extrem spaßig. (für mich zumindest). Ach ja, das 
Doxygen-generierte HAL-Manual ist ebenso für die Füße.
Zu jeder neuen Cube-Firmware liefern sie hunderte Beispiele mit. KEINS 
davon ist ausführlich dokumentiert. Viele sind noch auf dem veralteten 
Stand von anno....  Viele funktionieren dann auch nicht, aber es gibt ja 
die Community und das Wiki... Und ChatGPT...
Ich schlage mich gerade schon seit vielen Stunden mit dem F429Disc1 samt 
LCD und Framebuffer herum. Beispiele funktionieren nicht, schon erwähnt. 
Aus den Projektstrukturen, die in Eclipse übel gemappt werden 
durchzublicken, wenn BSP und Device-Treiber im Spiel sind, treibt mich 
regelmäßig an meine Grenze. Bei der Zusammenarbeit von FMC und LTDC 
finde ich immer noch nicht den Grund, warum das LCD falsch konfiguriert 
und nur flimmernde Zeilen zeigt.
Naja, der geprügelte Hund bleibt bei seinem Herrchen und ich werde 
weiter STM einsetzen.
Jetzt fühle ich mich immerhin etwas erleichtert! ;-)

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Wenn man sein WLAN nicht braucht, hat ein Rabbit 5000 auch
> AD-Wandler mit 10 bit und 50 Msps.

Ist aber wesentlich weniger wie 12Bit und 80Msps oder?

Vanye

von Cartman E. (cartmaneric)


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Vanye R. schrieb:
>> Wenn man sein WLAN nicht braucht, hat ein Rabbit 5000 auch
>> AD-Wandler mit 10 bit und 50 Msps.
>
> Ist aber wesentlich weniger wie 12Bit und 80Msps oder?
>
> Vanye

12 bit und 80 Msps in BGA sind nicht einfach zu händeln.

Gut macht es TI im Pinlayout seiner TMS320F28xyx. Da sitzen GNDA,
über die Analogeingänge, bis zu VCCA wie die Spatzen auf einem Ast
nebeneinander.

Die 10 bit und 50 Msps sind auch praxisbewährt, benutzt der
Rabbit die doch normalerweise um sein WLAN zu demodulieren.
Farblich dazu passende DAs hat er ja auch.

Von wesentlich würde ich bei Unterschieden, die grösser als eine
binäre Grössenordnung sind, sprechen.

: Bearbeitet durch User
von Vanye R. (vanye_rijan)


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> 12 bit und 80 Msps in BGA sind nicht einfach zu händeln.

Habs laufen, funktioniert gut.

> Von wesentlich würde ich bei Unterschieden, die grösser als eine
> binäre Grössenordnung sind, sprechen.

Ich schon etwas frueher. :)

Vanye

von Harald K. (kirnbichler)


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Der Threadstarter scheint gerne in altem Kram herumzugraben; anderswo 
will er ein Flash-ROM in einem SAT-Reciever auslesen, das an einem 
obskuren Controller mit MIPS-Kern hängt, der vor 25 Jahren mal aktuell 
war.

von Jük P. (tik-tak)


Angehängte Dateien:

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LPC4337JBD144 von NXP gut genug?)
Den NXP LPC2148 werde vielleicht auch paar Stück besorgen, kostet paar 
Dollar.

Also eine Programmierungsumgebung umsonst?

Ich möchte möglichst effizient und hardwaregebunden lernen, ohne Kosten 
zu verursachen.
Danke.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Jük P. schrieb:
> Also eine Programmierungsumgebung umsonst?

Die gibt es für praktisch jeden µC umsonst, auch für solche Fossilien.

Jük P. schrieb:
> NXP LPC2148

Magst Du es besonders alt? Warum tust Du Dir das an? Auch das ist ein 
ARM7TDMI.

Der RP2040 kostet bei Reichelt nur 77 Cent. Gut, dem musst Du noch ein 
SPI-Flash beischnallen, aber das ist's dann auch.

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/raspberry_pi_-_rp2040_arm_cortex-m0_-306486

Und eine fertige, bastelfreundliche Platine gibt es auch, das ist der 
Raspberry Pi Pico

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/raspberry_pi_pico_rp2040_cortex-m0_microusb-295706

von Andreas B. (bitverdreher)


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Jük P. schrieb:
> Also eine Programmierungsumgebung umsonst?

Du bist also echt zu faul, in den oben angegebenen Link mal 
nachzuschauen?

von Jük P. (tik-tak)


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Andreas B. schrieb:
> angegebenen Link mal nachzuschauen

Doch ich habe es mir kurz angesehen. Ich könnte auf die schnelle da 
nichts zu den Kosten finden. Wenn es die umsonst in vollen Umfang steht, 
ist perfekt. Ich muss dann nur noch Platinen malen und mal ran gehen.

Mit Keil stand da auch nicht sofort erkennbar das es eine bezahlte 
Umgebung ist...

Danke.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hallo Gunnar,

"Hallo Gerhard, der war gut! Nein ehrlich, ich habe auch vor Jahren mit
Keil und NXP angefangen, und die IDE in einer sehr guten Erinnerung." 
...
( kann leider beim iPad nicht Text markieren im üblichen Sinn)

Das ist ja leider eine einzige lange Horror Story bei Dir und bin fast 
schockiert. Du hattest also offensichtlich maximalen Frustfaktor!

Uns ging es wesentlich besser. Wie unterschiedlich es einem doch gehen 
kann. Aber durch einige Deiner Schwierigkeiten  mussten auch wir uns 
hindurchbeissen. Aber wie gesagt, es ist nun schon lange Geschichte.

Wir fingen vor vier Jahren ein großes Design mit dem L496 an. Ja, es gab 
damals in der Tat hin und wieder Probleme mit der HAL und setzten 
teilweise auch die LL SPL ein oder händische Krücken. Aber nach den 
anfänglichen Wehwehchen pegelte sich alles ein. Wir teilten die SW 
Architektur in ein Application Layer Bereich und einen sogenannten 
Commonlib Bereich ein. Die CL enthält den ganzen HAL Kram und die AL die 
eigentliche Anwendung. Da muß man sich kaum noch um den CL Bereich 
kümmern und es arbeitet sich so ziemlich intuitiv. Die CL Einteilung 
setzte damals ein Kollege durch.

Ein OLED Graphik Display wird über DMA (CL-Bereich) regelmässig frisch 
gehalten. Allerdings schrieb man damals auch im CL Bereich viel 
händischen Code. Der Display Treiber ist sviw. handgemacht. Aber da 
musste ich mich nie darum kümmern. Funktioniert so alles bestens. 
DOxygen verwenden wir nicht - Keiner mag es. Findet man auch nur im HAL 
Bereich von ST produziert.

Wir verwenden übrigens eine etwas ältere und bestimmte Version (1.191) 
des IDEs im Team und halten sie nicht auf den neuesten Stand - Der Feind 
den man kennt, ist besser einsehbar. Wie gesagt, im 
Anwendungsentwicklungsstadium läuft das Ganze absolut gut und 
gleichmässig. Alles funktioniert wie es soll. Es kommt extrem recht 
selten vor im CL Bereich kleine Änderungen machen zu müssen.

An Deiner restlichen Kritik ist schon viel Wahres. Die Seminare haben 
wir uns eigentlich deswegen auch kaum zu Gemüte geführt. Ich muß 
zugeben, daß die NXP Unterlagen wesentlich freundlicher und lesbarer im 
Umgang und Detail sind. In meiner Firma hat man sich aber nun auf ST 
festgelegt. Mit dem LPC1788 ließ sich gut arbeiten. Ab da kenne ich nur 
den IAR Compiler und Micrium. Am Rande vermerkt, mit einem alten Keil 
MC52 Compiler arbeite ich übrigens an alten Projekten auch noch sehr 
gerne. Wunderschön schlank ist der und intuitiv.

Da bleibt mir nur Dir alles Beste zu wünschen und hast mein ehrliches 
Mitgefühl. Ich hatte das Glück erst etwas später mitzumachen, wo die 
Kollegen im Team die schwierigere Vorarbeit leisteten. Aber geflucht hat 
damals niemand. Mir scheint, daß Du auch Dich alleine gestellt bist. Da 
steht man dann ab und zu wirklich vor der Wand. Manchmal helfen die 
Synergien einer Team Atmosphäre bei kniffeligen Problemen.

Gruß,
Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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Harald K. schrieb:
> Der Threadstarter scheint gerne in altem Kram herumzugraben

Vielleicht ein Zweitaccount des alten Knackers?!

Andreas B. schrieb:
> Du bist also echt zu faul, in den oben angegebenen Link mal
> nachzuschauen?

Mir fällt statt "faul" noch ein anderes Wort ein...

: Bearbeitet durch User
von Gunnar F. (gufi36)


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Gerhard O. schrieb:
> Das ist ja leider eine einzige lange Horror Story bei Dir und bin fast
> schockiert. Du hattest also offensichtlich maximalen Frustfaktor!

Hallo Gerhard,
nein, so schlimm ist es auch wieder nicht. Wenn ich ein recht simples 
Projekt mit ADC, DMA,SPI und USB "from scratch" aufbaue, dann klappt das 
für gewöhnlich ziemlich schnell. Die besagte 1.17. hatte Bugs, die den 
DMA nicht richtig konfigurierte, aber das waren nur mal ein paar Stunden 
Frust.
Die Probleme habe ich primär mit deren vielen Beispielprojekten.
Kaufte mir aus Neugier das besagte Disco Board, weil ich erwartete, 
damit schnell in die embedded GUI-Programmierung einsteigen zu können. 
Erste Enttäuschung: Das mitgelieferte Beispielprojekt funktioniert 
nicht! Touch spiegelverkehrt.
Aber ich möchte nicht weiter den Fred kapern. Wenn ich mich von den 
vergangenen 3 Stunden Frust mit der FMC-Konfiguration wieder erholt 
habe, könnte ich ja mal einen neuen aufmachen, mit meinem konkreten 
Problem.

Beste Grüße
Gunnar

von Harald K. (kirnbichler)


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Rahul D. schrieb:
> Vielleicht ein Zweitaccount des alten Knackers?!

Nee, das ganz sicher nicht. Einerseits wären für den ARMe noch viel zu 
neumodisches Zeugs, andererseits kann der Threadstarter --zumindest laut 
seiner Selbstdarstellung in anderen Threads-- durchaus mit modernen 
Fertigungstechniken umgehen und z.B. BGAs "reballen".

Wie eine Lötstelle Deines Verdachts aussieht, wollen wir ganz schnell 
wieder vergessen.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Harald K. schrieb:
> Jük P. schrieb:
>> Also eine Programmierungsumgebung umsonst?
>
> Die gibt es für praktisch jeden µC umsonst, auch für solche Fossilien.
>
> Jük P. schrieb:
>> NXP LPC2148
>
> Magst Du es besonders alt? Warum tust Du Dir das an? Auch das ist ein
> ARM7TDMI.

Wenn er den ARM7TDMI im Griff hat, wird er neuere ARMe als wohltuend
einfacher erkennen. Zumindest die Kleineren. ☺

@TO: Such mal nach der Betty hier im Forum. In der steckt ein LPC2220.
Das ist auch ein ARM7TDMI. Da gibt es auch Links zu Programmierhilfen.

Vielleicht würde sogar ein Mitforist noch Betties in deine Richtung
entsorgen wollen. ☺

> ... Pico-S.P.A.M. gelöscht ...

von Harald K. (kirnbichler)


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Cartman E. schrieb:
> Wenn er den ARM7TDMI im Griff hat, wird er neuere ARMe als wohltuend
> einfacher erkennen.

Rätst Du ihm auch, mit Assembler anzufangen?

Cartman E. schrieb:
> Such mal nach der Betty hier im Forum.

Ah, die "Lernbetty". Ein Paradebeispiel für einen hässlichen C-Stil.

Cartman E. schrieb:
>> ... Pico-S.P.A.M. gelöscht ...

Klar, ein typischer und universell hilfreicher Cartman.

von Jük P. (tik-tak)


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Cartman E. schrieb:
> Da gibt es auch Links zu Programmierhilfen.

Vielen dank)

von Cartman E. (cartmaneric)


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Harald K. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Wenn er den ARM7TDMI im Griff hat, wird er neuere ARMe als wohltuend
>> einfacher erkennen.
>
> Rätst Du ihm auch, mit Assembler anzufangen?

Wenn man beim ARM7TDMI die Betriebsmodi auseinanderhalten will,
führt daran kaum ein Weg vorbei.
Ob er damit nun anfängt, oder erst später hineinstolpert. ☺

> Cartman E. schrieb:
>>> ... Pico-S.P.A.M. gelöscht ...
>
> Klar, ein typischer und universell hilfreicher Cartman.

Ja, gerne doch.

Immerhin, ein:
> Vielen dank)

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Also wenn ich wirklich µController programmieren lernen wollte und nicht 
nur hier die alten Oppas auf Trab halten, wuerde ich irgendwas weit 
verbreitetes, halbwegs Aktuelles hernehmen, wo man von freundlichen 
Chi-, Polli- oder Sande- nesen fuer einen Appel und ein Ei mit 
Evalboards zugeballert werden kann und einem die im www erhaeltlichen 
Tools zusagen.
Erst wenn das Evalboard dann froehlich genau so vor sich hinblinkt, etc. 
wie man sich das gedacht und programmiert hat, dann ggf. mal selbst 
designte Hardware in Angriff nehmen.
Ist erheblich erfolgversprechender, als irgendwelche ollen Kamellen aus 
dem Hut zaubern zu wollen oder mit Beweisfotos von irgendwelchen 
1000fuesslern anzukommen.

Gruss
WK

von Jük P. (tik-tak)


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1 Stück NXP LPC2148 nun auch bestellt.

Ich weiß, was und wo ich hin will)

: Bearbeitet durch User
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Jük P. schrieb:
> Ich weiß, was und wo ich hin will)

Was natuerlich jedem, der deine Beitraege liest, voellig klar ist.

scnr,
WK

von Rahul D. (rahul)


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Jük P. schrieb:
> Ich weiß, was und wo ich hin will)

Aber jemand muss dich da hintragen?

Beitrag #8029291 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8029293 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gerhard O. (gerhard_)


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Jük P. schrieb:
> 1 Stück NXP LPC2148 nun auch bestellt.
>
> Ich weiß, was und wo ich hin will)

Warum ARM7TDI, wenn Cortex viel weniger Platz braucht und schlanker im 
Code ist und viele andere Vorteile hat? Das verstehe ich nicht ganz. Ich 
habe auch noch eine alte Olimex Bord mit dem LPC2103 herumliegen, aber 
Neues möchte ich damit eigentlich nicht mehr machen wollen. Es ist halt 
einige Zeit vergangen. Aber zum Lernen damals war es gut. Naja, Du hast 
schon Deine Gründe, diesen Weg einzuschlagen - "more power to you" - wie 
man bei uns sagen würde.

Gerhard

von Dieter S. (ds1)


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Gerhard O. schrieb:
>
> Warum ARM7TDI, wenn Cortex viel weniger Platz braucht und schlanker im
> Code ist und viele andere Vorteile hat?

Der ARM7TDMI kann den Thumb Instruction Set.

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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@TO:
Es könnte trotzdem schlau sein, sich hier im Markt mal nach einer
Betty umzusehen. Der JTAG-Anschluss ist auf einer Stiftleiste
herausgeführt, und man hat ein betriebsbereites Testsystem für einen
ARM7TDMI.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Dieter S. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>>
>> Warum ARM7TDI, wenn Cortex viel weniger Platz braucht und schlanker im
>> Code ist und viele andere Vorteile hat?
>
> Der ARM7TDMI kann den Thumb Instruction Set.

Das ist schon wahr; aber das ist nicht einmal das wichtigste Argument, 
weil Cortex uC Architektur und die der LPC2103 grundverschiedenste 
"Biester" sind; also eher ein Äpfel und Orangen Vergleich sind und 
deshalb meiner Meinung nach ein Tauziehen wenig sinnvoll ist - zum 
Spielen sind beide nett.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Cartman E. schrieb:
> @TO:
> Es könnte trotzdem schlau sein, sich hier im Markt mal nach einer
> Betty umzusehen. Der JTAG-Anschluss ist auf einer Stiftleiste
> herausgeführt, und man hat ein betriebsbereites Testsystem für einen
> ARM7TDMI.

Was ist ein Betty? Gibt es hier bei uns in Canada nicht. Google meint es 
sei ein Robotstaubsauger.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Gerhard O. schrieb:
> Cartman E. schrieb:

> Was ist ein Betty? Gibt es hier bei uns in Canada nicht. Google meint es
> sei ein Robotstaubsauger.

Betty ist weiblich, und war mal als Universalfernbedienung mit
Schnittstelle zur Aussenwelt gedacht. Dafür gab es dann eine
Modembox und eine Scartbox.

Da sich das System wohl nicht richtig am Markt durschsetzen konnte,
haben die Entwickler als finalen Endzustand, auf alle Zusatzcimmicks
verzichtet, und daraus "nur" eine lernfähige Fernbedienung gemacht.
Und die konnte man in D zu sehr günstigen Preisen kaufen.

Such einfach noch mal. ☻

von Harald K. (kirnbichler)


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Gerhard O. schrieb:
> Warum ARM7TDI, wenn Cortex viel weniger Platz braucht und schlanker im
> Code ist und viele andere Vorteile hat?

Altersstarrsinn.

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