Ich komme frisch aus einer Htl (Österreich) und suche jetzt einen Berufseinstieg. Über Vermittler/Leihfirmen hab ich bis jetzt eher schlechtes gehört, aber ich informier mich mal dennoch. Die Stellenausschreibung fand ich ganz ansprechend, vor allem weil Berufseinsteiger willkommen sind (was man selten bei einer Stellenausschreibung findet) und man am Anfang eine kleine spezifische Ausbildung bekommt. Was mich aber ein wenig skeptisch macht ist eben, dass es eine Leihfirma ist und auch das Gehalt, das angegeben wird. Normalerweise wird eher das KV mindestgrundgehalt angegeben, aber hier sieht es danach aus, als wäre es eher das "Zielgehalt“ nach mehreren Jahren Erfahrung. Firma darf ich wahrscheinlich nicht sagen, aber paar keywords SPS Programmierer in Wien und 67,5k gehalt. Welche Fragen wären wichtig zu stellen bei einem Bewerbungsgespräch eurer Meinung nach?
Beitrag #8029458 wurde von einem Moderator gelöscht.
Schau dir an, ob du die Ausbildung bezahlen musst, wenn du kündigst. Ist keine Frage für das Bewerbungsgespräch, aber solltest du trotzdem beachten. Hatte mal eine Schaßfirma, die einen mit einer zwei Wochen Schulung um 3k€ in der Probezeit über den Tisch zu ziehen. Stell dir den Wecker auf zwei Jahre und schau dann dass du da weg kommst. Leihfirmen sind Durchlauferhitzer. Lernen, Kontakte knüpfen und dann weg. Viel Erfolg.
Aleks schrieb: > Ich komme frisch aus einer Htl (Österreich) und suche jetzt einen > Berufseinstieg. Über Vermittler/Leihfirmen hab ich bis jetzt eher > schlechtes gehört, aber ich informier mich mal dennoch. Was ist schlecht daran einen Absolventen doch noch in das Berufsleben einzuschleussen ?! Wenn halt jede andere Möglichkeit des Erwerbs relevanter Berufserfahrung verpasst wurde ? Und Vermittler aka "Talentscout" ist nicht gleich Zeitarbeit. > "Was mich aber ein wenig skeptisch macht ist eben, dass es eine Leihfirma > ist und auch das Gehalt, das angegeben wird." > SPS Programmierer in Wien und 67,5k gehalt. In Österreich muss seit Jahren ein Gehalt in der Offerte mit angegeben werden und die Mieten in Wien sind nicht dieselben wie in München/Frankfurt. Wien ist eine Arbeiterstadt.
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Bradward B. schrieb: > ein Gehalt in der Offerte mit angegeben werden Eine Spanne und die ist dann so breit dass sie wieder nutzlos ist.
Aleks schrieb: > Welche Fragen wären wichtig zu stellen bei einem Bewerbungsgespräch > eurer Meinung nach? Dann stell doch die Stellenbeschreibung mal hier ein, alles andere ist doch Stochern im Nebel, oder auf was willst du dich bewerben? Wenn da aber schon große Widersprüche drin sind, vorher mal nachfragen ist dir wohl zu riskant? Verleiher wissen doch auch nicht so recht was deren AG wirklich suchen, die gehen nur nach Schlagwörtern, kopieren was und warten dann dass sich wer bewirbt, dann dackeln die mit dem für sie passenden Typen zum AG und der macht eigentlich das Testgespräch. Da kannst du dann immer noch aus allen Wolken fallen, dafür ist ja die Stellenbeschreibung da, nur willst du sie ja nicht hier preisgeben? SPS-Programmierer an einer Lehreinrichtung oder in einem produktiven Betrieb, oder zum ständigen Wechsel von einem AG zum anderen des AG deines Verleihers? Ein Praktikum hast du wohl auch noch nicht so gemacht? Auf welcher Techhnik eigentlich, Siemens oder was anderes?
Aleks schrieb: > Ich komme frisch aus einer Htl (Österreich) und suche jetzt einen > Berufseinstieg. So geht es allen Leuten egal ob Ausbildung oder Abschluss. > Welche Fragen wären wichtig zu stellen bei einem Bewerbungsgespräch > eurer Meinung nach? Du meinst dass die dich einladen zu einem Vorstellungsgespräch, davor kommt aber eine Bewerbung deinerseits, und erst daraus wird eventuell eine Einladung. Aus der Stellenbeschreibung sollte man schon lesen können ob man das auch kann, oder was es eigentlich ist oder um was es geht, wenn du das nicht kannst brauchst du dich gar nicht zu bewerben. Auf LariFaristellen reagieren auch bloß die 0185-Bewerber mit einer Erfolgsquote von 5 - 10%. Man bewirbt sich auf was Eindeutiges oder Klares oder man fragt noch mal nach, oder man sucht sich den AG der dazu passt und fragt den an, der Einstieg wird aber wohl eh nur über den VerLeiher gehen. Sowas lernt man nicht an der HTL? Wenn die Vergütung schon recht hoch angesetzt ist wirst du wohl nicht dazu passen. Wie ein Verleiher arbeitet sollte ja wohl klar sein, der macht keine Ausbildung oder Praktikum für dich, der will fertige Profis haben die den Job machen ohne anzulernen, nur wird da das Gehalt auch etwas zu wenig sein, abhängig vom Anspruch. Dass in den Stellen immer wieder drin steht, sie geben Neulingen und Quereinsteigern auch eine Chance ,ist einfach nur ein Lockmittel, entscheiden tut der Ausleiher, denn der weiß eigentlich was er will und was er bereit ist zu zahlen. Willkomen im richtigen und Arbeitsleben, Schule & Ausbildung war Ponyhof.
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Aleks schrieb: > Normalerweise wird eher das KV mindestgrundgehalt angegeben, aber hier > sieht es danach aus, als wäre es eher das "Zielgehalt“ nach mehreren > Jahren Erfahrung. Dann solltest du mal genau **das** ganz Offensichtliche fragen, was dir da so unklar ist: wieveiel bekomme ich da wann? > Welche Fragen wären wichtig zu stellen bei einem Bewerbungsgespräch > eurer Meinung nach? Ich würde fragen, wie so die Alterstruktur in dem Unternehmen aussieht. Und: wichtig wäre es, die Fragen so zu stellen, dass ein sinnvoller Satzaufbau mit erkennbarem Subjekt und Objekt entsteht. > und man am Anfang eine kleine spezifische Ausbildung bekommt. Du stellst dir das doch arg romantisch vor. "Ausbildung" wie von der Schule bekannt war gestern. Heute ist Arbeiten für Geld angesagt. Diese "Ausbildung" dient nicht dazu, dir großartig was beizubringen, sondern sie dient dazu, die Spreu vom Weizen zu trennen. Und anders als vorher in der Schule gibt es dann bei ungünstigem Ausbildungsverlauf keine schlechten Noten, sondern eine Kündigung. Aber auch zu dieser "Ausbildung" kannst du einfach mal genauer nachfragen.
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Lothar M. schrieb: >> und man am Anfang eine kleine spezifische Ausbildung bekommt. > Du stellst dir das doch arg romantisch vor. "Ausbildung" wie von der > Schule bekannt war gestern. Heute ist Arbeiten für Geld angesagt. > Aber auch zu dieser "Ausbildung" kannst du einfach mal genauer > nachfragen. Was der TO damit meinen könnte, heisst wohl in .de Anlernen, Mentoring oder "On-boarding". Manche Firmen haben dazu konkrete "prozesse", Hier das 'wording' "Ausbildung" oder "Schulung" verwenden ist eher kontraproduktiv. Schule ist zu Ende, jetzt heisst es eigenständig und eigenverantwortlich Probleme lösen.
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Das Ergebnis der Stichworte: https://www.karriere.at/jobs/7731179 Über den Job Vollzeit ab 67.500 € jährlich Berufserfahrung Homeoffice möglich Wien, Linz, Graz
Leihfirmen sind eine Form der Bequemlichkeit - und Bequemlichkeit kann zerstören, das sollte man oder könnte man zumindest im Hinterkopf behalten. Man kann sich auch wundern, wie die Schulen auf den Facharbeiter-Mangel reagieren. Die tragen ja letztlich auch dazu bei, Verteilerprobleme zu erzeugen. In meiner Jugendzeit gab es von der Schule aus eine recht gute Verbindung zu Szenarien in der Praxis. Auch die Uni hatte sich nicht nehmen lassen, etliche Praxisszenarien (und die Leute da) vorzustellen. Hinsichtlich der Vielfalt, die draußen wartet, ist eigentlich auch das Arbeitsamt bei uns (in D) überfordert.
Thomas H. schrieb: > ab 67.500 € jährlich > Berufserfahrung > Homeoffice möglich > Wien, Linz, Graz Klingt jetzt nicht nach Leihfirma, eher nach ner Anlagenfirma, die in Ö verstreut ihren Krempel zu stehen hat. So 'ne Maschineneinrichtung fesselt halt nicht über Jahre wie bspw. 'ne komplette Elektronikentwicklung von Requirementliste bis Life cycle managment.. Für nen qualifizierten Mechatroniker m.E. passend, man kommt im Land rum, sieht was es so für Firmen gibt und hat auch reichlich Taschengeld. Als Diplom-Ingenieur oder Master-Informatiker wärste eher "überqualifiziert" (Großkopferter).
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Ein Freund von mir arbeitet auch als SPS-Programmierer. Meinte sogar, er könnte sich eigentlich den Arbeitsort aussuchen, weil er eben auch so gut ist. Aber tierisch aufregen konnte er sich regelmäßig über die BWL-Leitung..
Aleks schrieb: > Welche Fragen wären wichtig zu stellen bei einem Bewerbungsgespräch > eurer Meinung nach? Für wie lange wird die Anstellung geplant sein? Nur Urlaubsvertretung? Gibt es danach einen Anschluß an eine weitere Anstellung? Aleks schrieb: > aber paar keywords SPS Programmierer in Wien > und 67,5k gehalt. Wahrscheinlich Brutto. Also wenn das stimmt, sofort dort anfangen. Glaube ich aber nicht. Zeitarbeit ist eine Seuche der modernen Arbeitswelt. mfg
Christian S. schrieb: > Zeitarbeit ist eine Seuche der modernen Arbeitswelt. Frag mal GenZ, für die ist Arbeit an sich "die Seuche", die haben Angst durch Arbeit krank zu werden ... https://www.welt.de/vermischtes/article250446710/Markus-Lanz-Chefin-der-Gruenen-Jugend-Wir-wollen-nicht-krank-werden-durch-Arbeit.html Und deshalb wäre auch die 4-Tage-Woche zuviel ... [Mod: du weißt, wie man richtig zitiert, im Beitrag "Re: [V] Bei Kleinanzeigen gefunden: Oszilloskop Hameg 312 für 20 EUR" hast du es bewiesen]
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Bradward B. schrieb: > Frag mal GenZ, für die ist Arbeit an sich "die Seuche", die haben Angst > durch Arbeit krank zu werden ... achwat, das ist nigs neues, das gabs vor 45 Jahren auch schon. Die sassen immer vor gewissen Discountern.
Christian S. schrieb: > Zeitarbeit ist eine Seuche der modernen Arbeitswelt. Zeitarbeit sollllte mal Auftragsspitzen abfangen. Man wird nicht ewig an einem Auftrag arbeiten, könnte als junger Mensch jedoch Erfahrungen und Referenzen sammeln? Mit jeder Bewerbung sammelt man Erfahrung und sollte auch fragen wie lange die Kollegen dort schon arbeiten. Je nach Klima auch nur ganz kurz?
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Lu schrieb: > könnte als junger Mensch jedoch Erfahrungen und Referenzen sammeln? Auf diese Art Erfahrung legt unsere Firma wenig wert. Sie waren entweder als Codemonkey beschäftigt, oder um unwichtige Sachen q&d aus dem Boden zu stampfen, wo ihnen niemand auf die Finger geschaut hat. Es fehlt ihnen meist an Erfahrung mit der Pflege von alten Projekten und Teamarbeit. Teils auch das dazu nötige Verantwortungsbewusstsein. Manche finden alles neue übermäßig attraktiv, ohne an die Zukunft zu denken. Wenn man keine Festabstellung findet, kann man das vorübergehend machen. Aber mit so einer Arbeit kommt man nicht bis zur Rente durch. Ich würde mich parallel dazu dringend um eine Festanstellung bemühen.
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Nemopuk schrieb: > Lu schrieb: >> könnte als junger Mensch jedoch Erfahrungen und Referenzen sammeln? > > Auf diese Art Erfahrung legt unsere Firma wenig wert. Sie waren entweder > als Codemonkey beschäftigt, oder um unwichtige Sachen q&d aus dem Boden > zu stampfen, wo ihnen niemand auf die Finger geschaut hat. Es fehlt > ihnen meist an Erfahrung mit der Pflege von alten Projekten und > Teamarbeit. Du magst es so sehen, es gibt aber auch eine andere Seite, nämlich die, dass die Leih-Softwerkerin Erfahrung in einem Bereich hatte, der in der Gruppe fehlt. Durch den Blick in verschiedene Firmen kann sowas den eigenen Laden bereichern. > Teils auch das dazu nötige Verantwortungsbewusstsein. So pauschal ist das Unfug und kommt auch bei festen Kollegen vor. Ach ja, es gibt auch noch eine reale Welt abseits der Software, wo man die Ergebnisse der Arbeit anfassen und in Kartons packen kann. Da hilft Leiharbeit bei einem Engpass. Da erinnere ich mich an einen Vorgang, wo mir aus dem Feld ein Qualitätsproblem auf den Tisch kam und die Fertigung es mit Leiharbeiterin begründete. Das geht natürlich garnicht, da hatte der Abteilungsleiter versäumt, die Dame korrekt einzuweisen, die notwendigen Grundfertigkeiten beherrschte sie.
Ein großer Forenteilnehmer hat mal gesagt "Geht nicht zu den Zockerbuden".
Keine hohe Meinung. Ich war mal kurz bei einer Leihbude, die mich innerhalb von sehcs Wochen nicht vermitteln konnte und mich entließ. Es war Weltwirtschaftskrise. Die hatten keine Ahnung davon, was Informatiker machen und was ihre Kunden wollen. Bei mir in der Firma hatten wir auch die einen oder anderen Leute vermittelt. Mir tun die Leute wirklich leid, weil sie ja schlecht bezahlt sind, aber dann als Lückenbüßer erhalten müssen, obwohl die zu programmierende Methode so speziell ist, dass das Unsinn ist.
Die besten Mitarbeiter haben wir aus Leihfirmen übernommen! Deren Meinung war auch das man sich erst mal tiefer den Laden anguggen kann und dann übernommen wird oder nicht. A**bus stellt zur Zeit sehr gerne erst mal "Testpersonal" ein. Bezahlung ist sehr gut, weil die Verleihfirma entsprechend drauf legt.
Christian M. schrieb: > Bezahlung ist sehr gut, weil die > Verleihfirma entsprechend drauf legt. Wohl kaum. Die werden höchstens vom Auftraggeber "genötigt", den überlassenen Mitarbeitern entsprechendes zu zahlen. Wenn das nicht passiert, stecken die das Geld lieber selber ein.
> A**bus stellt zur Zeit sehr gerne > erst mal "Testpersonal" ein. Bezahlung ist sehr gut, weil die > Verleihfirma entsprechend drauf legt. Luftfahrt ist gerade ein Beispiel für "Wellenförmiges" Hire and fire über Leihfirmen. Wenn das mit dem Test/Qualifikation (bspw. der A321XLR und A321MPA) durch ist, fliegt das Testpersonal raus oder kann in die Produktion wechseln. * https://en.wikipedia.org/wiki/Airbus_A321neo#A321XLR
Bradward B. schrieb: > fliegt das Testpersonal raus oder kann in die > Produktion wechseln. Leiharbeiter bekommen bei anderen Luftfahrtunternehmen Dreijahres-Verträge. Danach müssen sie entweder übernommen werden, was in einem komplett anderen Bereich machen oder dürfen nachhause gehen. Betriebsvereinbarung. Lustig ist es dann, wenn jemand (vor Ablauf des Überlassungsvertrags) übernommen wird und innerhalb der Probezeit dann doch nachhause gehen darf.
> Leiharbeiter bekommen bei anderen Luftfahrtunternehmen > Dreijahres-Verträge. Befristung auf drei Jahre ist eher "ungewöhnlich", nach gesetzlicher Grundlage ist eine "sachgrundlose Befristung" auf höchstens zwei Jahre möglich. https://www.ihk.de/konstanz/recht-und-steuern/arbeitsrecht/besondere-vorschriften/befristungvonarbeitsverhaeltnissen-1671762
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Bradward B. schrieb: > Befristung auf drei Jahre ist eher "ungewöhnlich", nach gesetzlicher > Grundlage ist eine "sachgrundlose Befristung" auf höchstens zwei Jahre > möglich. Es geht um den Vertrag zwischen der Überlassungsfirma und dem "Mieter". Ingenieure sind i.d.R. unbefristet beim Verleiher (mit einer Kündigungsfrist von einem Monat...) angestellt.
> Es geht um den Vertrag zwischen der Überlassungsfirma und dem "Mieter". > Ingenieure sind i.d.R. unbefristet beim Verleiher (mit einer > Kündigungsfrist von einem Monat...) angestellt. Ah, ok, danke, also Beauftragung über drei Jahre, nicht Anstellung. Wahrscheinlich ist der Leihfirma auch überlassen, wenn sie da schickt, muss nicht immer die selbe Nase für drei Jahre sein.
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Bradward B. schrieb: > Wahrscheinlich ist der Leihfirma auch überlassen, wen sie da schickt, > muss nicht immer die selbe Nase für drei Jahre sein. Da wird nicht einfach irgendwer hingeschickt: Es gibt u.U. eine Auswahl an "Bewerbern" mit passenden Kenntnissen, von denen dann welche beim Mieter zum Vorstellungsgespräch (in Begleitung des "Vermieters") erscheinen dürfen. Wenn das passt, gibt's den "Mietvertrag". Normalerweise ist so ein Beschäftigungsverhältnis schon personengebunden. Wenn die Nase nicht passt, wird eine andere angefordert. Ob die dann nur den Rest der Zeit übernimmt oder die Dauer komplett neu gesetzt wird, weiß ich nicht; das hängt wohl auch von der bisherigen Laufzeit zusammen.
Rahul D. schrieb: > Christian M. schrieb: >> Bezahlung ist sehr gut, weil die >> Verleihfirma entsprechend drauf legt. > > Wohl kaum. > Die werden höchstens vom Auftraggeber "genötigt", den überlassenen > Mitarbeitern entsprechendes zu zahlen. > Wenn das nicht passiert, stecken die das Geld lieber selber ein. Der letzte Satz ist etwas konfus, kannst du den noch mal erklären? Wer steckt da was selber ein? Denn bei Porsche in L war es ähnlich, dass der Entleiher, also Porsche, den Verliehenen noch was dazu gab, zu ihrem kläglichen spärlichen Leihlohn. Wie man das von einem dortig Beschäftigten erfuhr. Allerdings waren das keine Ings., bei Porsche am Band.
Nevs schrieb: > Wer steckt da was selber ein? Die Verleiher das Geld. Er könnte es auch an den Leihmitarbeiter geben, macht das aber natürlich nur widerwillig, solange der Kunde nicht darauf besteht.
Rahul D. schrieb: > Die Verleiher das Geld. Er könnte es auch an den Leihmitarbeiter geben, > macht das aber natürlich nur widerwillig, solange der Kunde nicht darauf > besteht. Nochmals, das ist kein Verleihen. BGB § 598. HolgerR
Rahul D. schrieb: > Nevs schrieb: >> Wer steckt da was selber ein? > Die Verleiher das Geld. Ach was, etwas ganz Neues, und was machen die sonst eigentlich so? Rahul D. schrieb: > Er könnte es auch an den Leihmitarbeiter geben, macht das aber natürlich > nur widerwillig, solange der Kunde nicht darauf besteht. Wo hast du diese "Insiderinfos" eigentlich so her? Du bist weder beim Ent- noch beim Verleiher beschäftigt, also in dessen Geschäftsleitung. Das Rauschen im Wind also der Buschfunk, gelle?! Geschichten ausm Paulaner Garten, der Vertrag besteht zwischen einem fest Angestellten und seiner Leihfirma, den kennt der Entleiher eigentlich gar nicht und hat auch keinen Einfluss darauf, denn den hat er nur auf den Verleiher, dass der liefert was vereinbart ist, was der Leiharbeitnehmer natürlich auch nicht genau weiss. Vom Prinzip her wissen aber 2 Seiten davon sehr viel mehr als die eine Seite, und die ist es die beide austrickst. Wenn man als fähige Arbeitskraft in dem Job wichtig ist bekommt man das aber so hin dass es für einen selber auch gut passt. Rahul D. schrieb: > Lustig ist es dann, wenn jemand (vor Ablauf des Überlassungsvertrags) > übernommen wird und innerhalb der Probezeit dann doch nachhause gehen > darf. Das ist ja mal eine interessante Frage, eine erneute Probezeit nach einer schon längeren Zugehörigkeit auf einer Arbeitsstelle? Und das als Ing. in einem Luftfahrtunternehmen?
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Nevs schrieb: > Ach was, etwas ganz Neues, und was machen die sonst eigentlich so? Mr. Neunmalklug? Am Wochenende nichts besseres zu tun als rumkzuprovozieren? Nevs schrieb: > Wo hast du diese "Insiderinfos" eigentlich so her? Du bist weder beim > Ent- noch beim Verleiher beschäftigt, also in dessen Geschäftsleitung. > Das Rauschen im Wind also der Buschfunk, gelle?! Ach? Due kennst meinen Lebenslauf? Offensichtlich nicht, da ich schon auf beiden Seiten des Tisches saß. Nevs schrieb: > Das ist ja mal eine interessante Frage, eine erneute Probezeit nach > einer schon längeren Zugehörigkeit auf einer Arbeitsstelle? Und das als > Ing. in einem Luftfahrtunternehmen? Das war nicht meine Anstellung, sondern die eines Kollegen.
>> Lustig ist es dann, wenn jemand (vor Ablauf des Überlassungsvertrags) >> übernommen wird und innerhalb der Probezeit dann doch nachhause gehen >> darf. > Das ist ja mal eine interessante Frage, eine erneute Probezeit nach > einer schon längeren Zugehörigkeit auf einer Arbeitsstelle? Und das als > Ing. in einem Luftfahrtunternehmen? Rechtlich verständlich weil neue Vertragspartner (Arbeitgeber jetzt der Projektgeber, vorher der Dienstleister/Leihfirma), "menschlich" und arbeitstechnisch macht (volle) Probezeit in einem Übernahmevertrag keinen Sinn und ist zum Nachteil des Arbeitnehmers. Dauer der Probezeit ist auch Verhandlungsmasse vor dem Vertragsabschluss, in solchen Fällen sollte man als Arbeitnehmer die Probezeit aus dem Vertrags streichen lassen. Im Ländervergleich ist die gesetzliche Grenze für die maximale Dauer der Probezeit in .de mit 6 Monaten besonders hoch, in der Schweiz bspw. gilt eine Obergrenze drei Monate. Varianten gibt es hinsichtlich der Verwendung als Führungskraft, im öffentlichen Dients etc. pp.: * https://arbeit.studiumineuropa.eu/s/3704/75713-Probezeit.htm
Bradward B. schrieb: > Rechtlich verständlich weil neue Vertragspartner (Arbeitgeber jetzt der > Projektgeber, vorher der Dienstleister/Leihfirma Die sollte für übernommene Leiharbeiter eigentlich auch kein Problem sein, weil er den Betrieb ja schon kennt.
>> Rechtlich verständlich weil neue Vertragspartner (Arbeitgeber jetzt der >> Projektgeber, vorher der Dienstleister/Leihfirma > > Die sollte für übernommene Leiharbeiter eigentlich auch kein Problem > sein, weil er den Betrieb ja schon kennt. Das kann aber "ausserhalb der Firma" zum Problem werden, so wird man wohl eher keine längerfristigen ortsgebunden Verträge abschliessen (bspw .Wohnungsmiete) wenn als Sicherheit lediglich die Regelung der Probezeit hat. Mit der Firmenkennntiss hat Kündigung selten zu tun, sacht der Cheffe Stellen müssen abgebaut werden, dann fliegen die mit den einfachsten Kündigungsmöglichkeiten wie bspw. Entwicklungsingenieure auf Probezeit zuerst. Mglw. sieht das in sicherheitskritischen Branchen wie Luftfahrt anders aus, da bevorzugt man wegen dem gesteigereten Qualitätsbewusstsein eher erfahrene Kollegen.
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Bradward B. schrieb: > Mit der Firmenkennntiss hat Kündigung selten zu tun, sacht der Cheffe > Stellen müssen abgebaut werden, dann fliegen die mit den einfachsten > Kündigungsmöglichkeiten wie bspw. Entwicklungsingenieure auf Probezeit > zuerst. War hier nicht der Fall (es wurden neue Mitarbeiter gesucht; der Weg über Verleiher ist bei Konzernen inzwischen Standard). Es gibt ja auch Leute, die sich als Leiharbeiter anstrengen (auch von Seiten der Firma / Kollegen einen "Neukollegenbonus" bekommen), aber bei der Festanstellung dann den "Lenz" machen.
Holger R. schrieb: > Nochmals, das ist kein Verleihen. So wie "km/h" umgangsprachlich "Stundenkilometer" heißt... Jeder weiß, was gemeint ist.
Rahul D. schrieb: > Mr. Neunmalklug? Am Wochenende nichts besseres zu tun als > rumkzuprovozieren? Wenn du dich provoziert fühlst liegt das wohl an dir, weil der Gehalt deiner Ansagen Stammtischgequatsche ist, genauso wie wenn man einen Neuling oder Ungelernten was fragt, da kommt auch nichts Anderes. Rahul D. schrieb: > Ach? Due kennst meinen Lebenslauf? > Offensichtlich nicht, da ich schon auf beiden Seiten des Tisches saß. Du meinst mit Seiten des Tisches aber immer die welche dem AN zusteht, das ist dann immer die selbe, AG warst du noch nie! Rahul D. schrieb: > Nevs schrieb: >> Das ist ja mal eine interessante Frage, eine erneute Probezeit nach >> einer schon längeren Zugehörigkeit auf einer Arbeitsstelle? Und das als >> Ing. in einem Luftfahrtunternehmen? > Das war nicht meine Anstellung, sondern die eines Kollegen. Ach was, da wäre ich ja nicht von selber drauf gekommen, das liest sich so wie von einem der gerade die BA hinter sich hat und ins Berufsleben einsteigt. Dabei bist du doch auch schon bald in Rente! Man merkt halt wo du schon so alles warst, und von Arbeitsrecht oder den ganzen Tricks am Arbeitsmarkt kennst du wahrscheinlich noch keine. Noch mal Probezeit, wenn man schon dort über 6 Monate gearbeitet hat, ist genau für solche die dann, wie du so schön schreibst, ihr wahres Gesicht zeigen. Und solche Typen kennst du wohl? Rahul D. schrieb: > Es gibt ja auch Leute, die sich als Leiharbeiter anstrengen (auch von > Seiten der Firma / Kollegen einen "Neukollegenbonus" bekommen), aber bei > der Festanstellung dann den "Lenz" machen. Das kann man dann aber auch noch nach der Pobezeit, wenn man nicht ganz doof ist, oder war die Zeit als Leiharbeiter wohl recht kurz? Was hat das eigentlich noch mit Leihfirmen zu tun? Das sind ganz einfach menschliche Abgründe, die aber auch irgendwo ihren Grundstein haben. In Konzernen ist das aber so das Credo für die Festangestellten, dafür haben sie ja ihre Leiharbeiter, die den ganzen Dreck oder die richtige Arbeit für die machen, wenn man dann die Seite wechselt darf man sich ja wie ein Festangestellter auch aufführen. Habe ich auch alles schon selber so erlebt, die Telekom lässt grüßen, und das auf beiden Seiten intern wie extern. Da hat man dann live erlebt was diese Spezialisten alles so können, der TLin den Bauch pinseln oder Dienst nach "Vorschrift", nach dem Motto "wir sind ja die Herrscher über die Technik wir können das alles", aber richtig korrekt arbeiten war eher nicht. Von Mitdenken bei der Arbeit gar nicht zu reden, das wird einem dort ja auch aberzogen, aber von den externen Subbis das alles abverlangen, durch diese alt Eingesennen.
Rahul D. schrieb: > Holger R. schrieb: >> Nochmals, das ist kein Verleihen. > So wie "km/h" umgangsprachlich "Stundenkilometer" heißt... > Jeder weiß, was gemeint ist. Was er, der Holger R., gemeint hat weiß man ja nun auch nicht so recht. Es gibt ja schon das Problem bei einfacher direkter Anstellung, dass der AV mit einem bestimmten Ziel beiderseits geschlossen wird, nur versucht ja jeder auf seiner Seite das für ihn max. herauszuholen. Der AG will ja auch meist mehr als er zahlen will, und der AN weiß vorher nicht so genau was alles auf ihn zukommt. Die EG-Inhalte sind ja auch nicht klar ersichtlich, als Verliehener weiß man dann zwar was man mit seinem Verleiher ausgehandelt hat, nur beim Entleiher sieht es dann meist wieder ganz anders aus, was der sich so vorstellt, weil der ja mit dem Sklavenhalter auch was vereinbart hatte, nur kennt das ja der AN nicht. Ähnlich wie wenn ich mir eine Zugmaschine leihe und die über die Maßen belaste was halt so geht, nur ist das kein Mensch, der sehr flexibel wäre, oder vllt. auch nicht. Das Arbeitsklima ist beim Handel mit der Arbeitskraft beim Entleiher manchmal sehr mies, v.a. wenn man genug Berufs- und Lebenserfahrung hat merkt man das ganz schnell was man da für eine Sklavenrolle spielt. Wenn die Festangestellten so merken was sie da vor die Nase gesetzt bekommen haben, ist ja ganz ähnlich wie wenn man als Älterer in ein rel. junges Team kommt, wenn da noch dazu mehr Fremdhandwerkliche (Fachfremde) dabei sind, welche sich dann aber das Recht der Arbeitsverteilung zu ihren Gunsten rausnehmen, auf Baustellen wo der Firmenchef ja nicht dabei ist, obwohl sie Fachlich nichts wirklich können.
Bradward B. schrieb: > Im Ländervergleich ist die gesetzliche Grenze für die maximale Dauer der > Probezeit in .de mit 6 Monaten besonders hoch, in der Schweiz bspw. gilt > eine Obergrenze drei Monate. In D bei IGM Betrieben eigentlich auch nur 3 Monate und trotzdem hatten manche IGM Firmen Anderes z.B. 6 Monate vereinbart.
Nevs schrieb: > Was er, der Holger R., gemeint hat weiß man ja nun auch nicht so recht. Der HolgerR meint daß es im Volksmund Leiharbeiter genannt wird. Rechtlich ist aber die Überlassung von Arbeitnehmer:innen gegen Entgeld, keine Leiharbeit sondern ein Verkauf von Arbeitsleistung bzw. Erbringung einer Dienstleitung, natürlich gegen entsprechende Vergütung. HolgerR
von Holger R. (holgerr) 07.06.2026 23:02 Ja Holger, das hast du gut erklärt, und wir haben von dir wieder was gelernt. Du bekommst dafür ein Bienchen ins Muttiheft. ;-) Was warst du noch mal von höchstem Bildungsabschluß, das war doch Meister? Mit Menschen hattest du auch in deinem Berufsleben zu tun, also mit Kunden, oder nur ganz wenig? Holger R. schrieb: > Rechtlich ist aber die Überlassung von Arbeitnehmer:innen gegen Entgeld, > keine Leiharbeit sondern ein Verkauf von Arbeitsleistung bzw. Erbringung > einer Dienstleitung, natürlich gegen entsprechende Vergütung. Wenn du schon so winkeladvokatisch daher kommst, dann schreib aber auch mal richtig ohne Fehler. Die entsprechende Vergütung ist meist das Probem dabei, nur mal so nebenbei.
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Nevs schrieb: > einen Haufen Bla... ..., der ziemlich frustiert klingt. Immer noch kein Job in Aussicht? Nicht mal bei ner Leihbude?
Nevs schrieb: > Mit Menschen hattest du auch in deinem Berufsleben zu tun, also mit > Kunden, oder nur ganz wenig? Ich war die letzten 40 Jahre Dienstleister, habe meine Ware und meine Dienstleitungen verkauft, dazu gehörte auch Dienstleistungen von Behörden, öffentlichen und kirchlichen Institutionen zu vermitteln bzw. zu übernehmen. Ihr wißt ja garnich, was es in Deutschland für eine Paraphenreiterei gibt. So und jetzt kommt Ihr mir mit Leiharbeit, Leihbücherei, Autoverleih, Kanu- und Paddel Verleih. Das ist alles kein Verleih sondern Verkauf, Vermietung, Verpachtung und sonstige gewerbliche Überlassung gegen Entgelt. Nevs schrieb: > Was warst du noch mal von höchstem Bildungsabschluß, das war doch > Meister? Und? Ich habe von meinem Wissen gut gelebt. Andere hier im Forum schaffen ja noch nicht mal Pfandflaschen sammeln. HolgerR
Holger R. schrieb: > Ihr wißt ja garnich, was es in Deutschland für eine > Paraphenreiterei gibt. Das machen aber auch meistens die, die sich an umgangsprachlichen Formulierungen stören. > > So und jetzt kommt Ihr mir mit Leiharbeit, Leihbücherei, Autoverleih, > Kanu- und Paddel Verleih. > Das ist alles kein Verleih sondern Verkauf, Vermietung, Verpachtung und > sonstige gewerbliche Überlassung gegen Entgelt. s.o. > Nevs schrieb: >> Was warst du noch mal von höchstem Bildungsabschluß, das war doch >> Meister? > Und? Ich habe von meinem Wissen gut gelebt. > Andere hier im Forum schaffen ja noch nicht mal Pfandflaschen sammeln. > HolgerR Nevs ist einfach ein (von sich selbst?!) frustrierter Mensch.
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