Den Titel möchte ich etwas erklären. Ich nutze ein Balkonkraftwerk mit Akku, kann also bis zu 800 W dem Verbrauch im Haus zuschießen. Der Grundverbrauch ist da auch sehr weit drunter. Mein aktueller Ofen und das Kochfeld (Ceran) regeln die Heizleistung per Pulspaketsteuerung, und zwar so langsam, dass die Ein / Auszeiten > 10 Sekunden sind. Das heißt, dass Smartmeter und Wechselrichter vom Herd entweder 0 W, oder für beispielsweise die große Kochplatte 1500 W sehen, aber nicht den Mittelwert. Ich nehme einmal den Fall Brühe einkochen auf eher niedriger Hitze. Die Annahmen sind 40 % Dutycycle, die voll gemessen werden und in die Ausgangsleistung vom Wechselrichter berücksichtigt werden und 200 W sonstiger Verbrauch im Haus. Das heißt, der Wechselrichter übernimmt je Stunde für 24 Minuten von den 1,5 kW Heizleistung 600 W (= 0,24 kWh) und die restlichen 900 W (0,36 kWh) kommen aus dem öffentlichen Netz. Gemittelt braucht die Kochplatte 600 W, die der Wechselrichter also komplett übernehmen könnte, wenn die Platte per Phasenan(oder ab)schnitt steuern würde. Der Wechselrichter hier misst nicht jede Netzperiode, sondern regelt langsamer. Induktionsfelder scheinen auch diese langsame Dimmung zu haben. Die Frage ist: Gibt es Kochfelder und Öfen, die eine Dimmung innerhalb jedes Netzzyklus haben und damit ein Balkonkraftwerk besser ausnutzen?
Ist halt wie bei den Energiesparlampen: - Die 'alten' Herde mit klassischer Kochplatte funktionieren wie gewünscht, es wird dauerhaft die eingestellte Leistung gezogen. Klappt, ist aber nicht so sexy und potentiell nicht so sparsam weil halt die Platte selbst heiss wird und nicht nur der Topf. - Die Ceran-Felder sind hier wie festgestellt leider schlechter, sie schalten gepulst, was bei 'großer'Solaranlage mit Speicher kein Problem, aber eben bei der Balkonanlage schon ist. - Induktionsfelder als der neue heisse Scheiss sind da besser, sie modulieren die Leistung kontinuierlich und geben die Wärme 'nur' in den Topf ab. Eignetlich hätte man also aus PV-Sicht die Ceran-Felder überspringen können und direkt auf Induktion umstellen (so wie ich die Energiesparlampen gerne übersprungen hätte). Nur leider sind die als Komplett-Ofen immer noch recht teuer, so dass Umrüstung vorhandener Ofen eher nicht passieren wird. Als Tipp: Kauf doch mal eine INduktions-Einzelplatte, die gibt es billig und nimm wenn nur ein Topf benutzt wird, diese statt dem Herd. (Ist nur leider auch schlechtere Optik, und der WAF wohl nicht so ausgeprägt)
Ne ganz normale Stahlkochplatte mit mechanischem Schalter: https://web.archive.org/web/20230524071809/http://www.herd.josefscholz.de/7Takt/4_und_7_Takt.html
Kevin K. schrieb: > Gibt es Kochfelder und Öfen, die eine Dimmung innerhalb > jedes Netzzyklus haben und damit ein Balkonkraftwerk besser ausnutzen? Ja, es gibt linear in der Leistung regelnde Induktionsfelder https://vecosolar.com/de/induktionskochfelder/2480-corbero-induktionskochfeld-ccim374-mit-3-kochzonen-8436607758440.html bei Backöfen könnte man einen PID Regler der per Sinusdimmer die Backofentemperatur steuert nutzen, aber aufgeheizt wird dann trotzdem mit voller Leistung, er taktet nur nicht mehr. Eigenumbau,
Michael B. schrieb: > Kevin K. schrieb: >> Gibt es Kochfelder und Öfen, die eine Dimmung innerhalb >> jedes Netzzyklus haben und damit ein Balkonkraftwerk besser ausnutzen? > > Ja, es gibt linear in der Leistung regelnde Induktionsfelder > > https://vecosolar.com/de/induktionskochfelder/2480-corbero-induktionskochfeld-ccim374-mit-3-kochzonen-8436607758440.html > > bei Backöfen könnte man einen PID Regler der per Sinusdimmer die > Backofentemperatur steuert nutzen, aber aufgeheizt wird dann trotzdem > mit voller Leistung, er taktet nur nicht mehr. Eigenumbau, Danke für deine Rückmeldung. Invertertechnik scheint hier das Stichwort zu sein, wie bei Mikrowellen. Nach etwas Suche gibt es Kochfelder, die bis ca. 50 % eine Pulspaketsteuerung mit einigen Sekunden ein / Auszeit nutzen und ab einer gewissen Schwelle dann umschalten und wirklich dimmen. Leider sind die Hersteller mit dieser Information sehr zurückhaltend.
Kevin K. schrieb: > Leider sind die Hersteller mit dieser Information sehr > zurückhaltend. Schau dich in der Gegend um. Bei uns wurde auch gerade viel Holz umgehauen - irgendwo findet man sicher noch einen guten Haufen. Den schnappst du dir dann und schmeißt den Grill an.
Kevin K. schrieb: > > Danke für deine Rückmeldung. Invertertechnik scheint hier das Stichwort > zu sein, wie bei Mikrowellen. Also unsere recht neue "Inverter" Mikrowelle pulst genau wie jede andere uralte Steinzeitmikrowelle auch. Man hört es zwar nicht, kann es aber mittels Energiekostenmessgerät feststellen. Was es beim Induktionskochfeld noch (zusätzlich) zu invertieren gibt würde mich mal brennend interessieren. Aber es ist ja sowieso ungewiss welche Bedeutung BWL und Marketingheinis hinter dem Begriff "Inverter" vermuten. Ich verbinde damit jedenfalls eher so etwas wie TTL7404 oder halt... https://de.wikipedia.org/wiki/Inversion.
Max M. schrieb: > Aber es ist ja sowieso ungewiss welche Bedeutung BWL und Marketingheinis > hinter dem Begriff "Inverter" vermuten. Das ist einfach das im Englischen übliche Wort für Wechselrichter. > Ich verbinde damit jedenfalls > eher so etwas wie TTL7404 oder halt... Bei Digitalschwachstromern halt.
Reinhold E. schrieb: > sie > schalten gepulst, was bei 'großer'Solaranlage mit Speicher kein Problem, > aber eben bei der Balkonanlage schon ist. das ist auch bei großen Anlagen mit Akku ein Problem Es funktioniert so lange wie massiver PV-Überschuss da ist Kocht man aber nachts / mit Akkuunterstützung, auch hier regelt der Inverter nicht schnell genug nach, darf er sogar nach VDE gar nicht Phasenanschnitt ist bei diesen Leistungen nicht zulässig Problematisch sind bei Akku sogar Wasserbetten mit geringer Leistung - der Inverter weiss ja nicht wann die nächste Welle genutzt wird
Es gibt definitiv Induktionsfelder bei denen man nicht "Stufen" sondern Leistung einstellen kann (in 200Watt Stufen) und die auch wirklich nur diese Leistung aus dem Netz ziehen. Wir haben ein solches vom Discounter und nutzen es gelegentlich auf dem Schiff wo ein recht kleiner Victron WR (1.600W) damit gut klarkommt. Und Mikrowellen mit Invertertechnik haben zwei Funktionsbereiche: bis herunter auf ca. 40% wird tatsächlich über die Leistung des Netzteiles geregelt, darunter wird wieder mit voller Leistung getaktet. Das hat mit den Eigenschaften des Magnetrons zu tun das mit zu wenig Betriebsspannung sonst nicht mehr richtig arbeiten kann. Siehe Bild. So ein Inverternetzteil habe ich für andere Zwecke umfunktioniert und kann die Funktion dieser Regelung aus erster Hand bestätigen.
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Heinz R. schrieb: > auch hier regelt der Inverter nicht schnell genug nach, darf er sogar > nach VDE gar nicht Das Thema interessiert mich auch. Welche 48V DC - 230V AC Inverter gäbe es, die das bei einem Inselnetz können?
Das können bei einem Inselnetz alle. Die Leistungsrampen haben ja keinen technischen Grund im Wechselrichter, die schreibt der VDE für Anlagen am Netz vor, um Netzinstabilitäten zu vermeiden. Oliver
Kevin K. schrieb: > Die Frage ist: Gibt es Kochfelder und Öfen, die eine Dimmung innerhalb > jedes Netzzyklus haben und damit ein Balkonkraftwerk besser ausnutzen? Freu dich, das du deinen Grundverbrauch gedeckt bekommst und denk nicht weiter über den Herd nach. Wie viel verbraucht der im Jahr? 100 €?
Re D. schrieb: > Freu dich, das du deinen Grundverbrauch gedeckt bekommst und denk nicht > weiter über den Herd nach. Wie viel verbraucht der im Jahr? 100 €? Der Ansatz ist sicher der wirtschaftlichste. Könnte man mit einem von einem Akku gespeisten Hoymiles HM-800 eine (+/-) Nulleinspeisung realisieren? Das Leistungslimit ist per Funk einstellbar.
Re D. schrieb: > Wie viel verbraucht der im Jahr? 100 €? Es benutzt nicht jeder seinen Herd so wenig.
Aus den Kleinanzeigen habe ich Dir einen Herd herausgesucht, der keine Paketwellensteuerung oder ähnliches macht. Die 7-Takt-Schaltung (auch Siebentaktschaltung) ist eine klassische Schaltungstechnik für elektrische Kochplatten mit drei Heizwiderständen, die sieben verschiedene Leistungsstufen (inklusive Aus) ermöglicht.
Mein Vorschlag: Einfache 7-Stufen-Kochplatte oder Ceranfeld mit Stelltrafo --> stufenlose Steuerung und "Boost-Betrieb", wenn der Trafo z.B. bis 260V geht. Ein Induktionsherd mit stufenloser Steuerung ist sehr selten, ich habe noch keinen gesehen, die meisten machen PWM mit 10-20 Sekunden, das hört man ja auch. Und wenn ich schon solche Sätze lese: (aus https://vecosolar.com/de/induktionskochfelder/2480-corbero-induktionskochfeld-ccim374-mit-3-kochzonen-8436607758440.html) Welche Vorteile bietet die Inverter-Technologie im Corberó CCIM374 Kochfeld? Das Induktionskochfeld Corberó CCIM374 nutzt Inverter-Technologie, um eine stabile und konstante Leistung zu maintainen und traditionelle Ein-Aus-Zyklen zu vermeiden. Dies resultiert in signifikanter Energieeinsparung und präziseren Garergebnissen bei jedem Rezept. Dann nehme ich gerne Abstand.
Oliver S. schrieb: > Das können bei einem Inselnetz alle. Im Inselbetrieb ja, aber hier geht es um ein Balkonkraftwerk?
Heinz R. schrieb: > Oliver S. schrieb: >> Das können bei einem Inselnetz alle. > > Im Inselbetrieb ja, aber hier geht es um ein Balkonkraftwerk? Richtig, meine Frage berifft ein BKW mit Speicher, Laderregler und steuerbarem 800W MikroWR mit einer Refreshrate der Leistungsvorgabe im (ca. 30s?) Sekundenbereich. Da das viel zu langsam und zu schwach ist für einen großen Verbraucher wie Herd etc. hatte ich die Idee, den Herd als Insel zu betreiben.
StefanK schrieb: > hatte ich die Idee, den Herd als Insel zu betreiben. dann muss aber der WR so groß sein das er den Herd komplett versorgen kann? Da steht doch Preis-Leistung in keiner Relation?
Heinz R. schrieb: > Da steht doch Preis-Leistung in keiner Relation? Nein, wirtschaftlich ist das wohl nicht, aber es ist ja eine technische Frage. Heinz R. schrieb: > dann muss aber der WR so groß sein das er den Herd komplett versorgen > kann? Sagen wir zunächst mal ein Kochfeld bzw Ofen jeweils einzeln. Und wenn man das hinbekommt, könnte man den Rest der Wohnung als Insel betreiben und sich beim Versorger abmelden.
StefanK schrieb: > Sagen wir zunächst mal ein Kochfeld bzw Ofen jeweils einzeln. Und wenn > man das hinbekommt, könnte man den Rest der Wohnung als Insel betreiben > und sich beim Versorger abmelden. such mal nach Victron MP2 GX, ab ca. 600€ bist dabei
Thomas schrieb: > Es gibt definitiv Induktionsfelder bei denen man nicht "Stufen" sondern > Leistung einstellen kann (in 200Watt Stufen) und die auch wirklich nur > diese Leistung aus dem Netz ziehen. Wir haben ein solches vom Discounter > und nutzen es gelegentlich auf dem Schiff wo ein recht kleiner Victron > WR (1.600W) damit gut klarkommt. > Hab das Ding jetzt extra rausgeholt und nachgemessen. Beim Einschalten auf der niedrigsten Stufe (200 Watt) wird mit ca. 700 Watt aus dem Netz getaktet. Dasselbe für 400 und 600 Watt, nur kleinere Pausen. Ab der 800 Watt Einstellung wird tatsächlich nur (ungefähr) die Leistung aus dem Netz gezogen die eingestellt ist. Siehe Bilder. Das Typenschild läßt darauf schließen daß dieses Gerät etwa 2013 bei einem Discounter gekauft wurde (vermutlich ALDI Süd).
Heinz R. schrieb: > Victron MP2 GX Danke, sehr interessant. Modbus hat er auch. Hat der WR ein MPPT-Ladegerät integriert? Ist er nur für Inselbetrieb oder auch für Netzeinspeisung geeignet?
StefanK schrieb: > Danke, sehr interessant. Modbus hat er auch. Hat der WR ein > MPPT-Ladegerät integriert? Ist er nur für Inselbetrieb oder auch für > Netzeinspeisung geeignet? Das ist Ladegerät und WR in einem, kannst sowohl Inselbetrieb als auch Netzgebunden anschließen Modbus kann er, brauchst aber eigentlich nicht Er hat z.B. Auch NodeRED integriert, kann MQTT uaw MPPT hat er nicht - entweder mit DC-MPPT direkt auf den AKku gehen oder mit Micro-WR über die AC-Seite laden
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Danke Heinz für die Info. Verstehe ich es richtig, dass der WR ins Netz einspeist und der WR den Speicher aus dem Netz auch lädt?
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StefanK schrieb: > Danke Heinz für die Info. Verstehe ich es richtig, dass der WR ins Netz > einspeist und der WR den Speicher aus dem Netz auch lädt? ja genau - für Netzbetrieb kommt nach dem Hauszähler ein weiterer kleiner Zähler - mit Tricksereien geht es evtl. sogar mit dem Vorhandenen WEnn jetzt der Akku nicht 100% voll ist sieht der Victron z.B. - ah da gehen aktuell 100W aus der PV ins Netz - dann hol ich mir die lieber und lade die Batterie damit Oder er sieht "jetzt werden gerade 200W aus dem Netz geholt - dann schiesse ich lieber 200W zu - so das nichts aus dem Netz kommt Es gibt hier natürlich Regelschwankungen - meiner ist z.B. so eingestellt das er eher immer 30W aus dem Netz holt Die PV-Anlage kannst entweder an AC in anschließen, halt ans Hausnetz - oder in Grenzen auch an AC out, dann steuert der Victron über Frequenzanhebung den PV-Wechselrichter, schaltet ihn ab wenn der Akku voll ist Der Victron ist nicht ganz so effizient weil er einen schweren Ringkerntrafo verbaut hat Der Grund ist das er so im Insel-/Notstrombetrieb sehr hohe Einschaltströme abfangen kann Eigentlich kommt das Teil ursprünglich aus dem Bootsbau
Verstehe. Woher hat der Victron die Infos, wieviel die PV liefert und welche Leitung gerade im Haus aufgenommen wird? Über Stromsensoren an den Phasen?
Ja, der Stromsensor ist der entscheidende Punkt Wie gesagt, evtl. geht es den vorhandenen Zähler auszulesen, ansonsten z.B. so was: https://shellyparts.de/products/shelly-pro-3em-pv Die PV-Leistung kannst zur Anzeige einbinden, aber zur Regelung wird sie nicht gebraucht so sieht das z.B. aus:
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Klasse! Ein nagelneuer Shelly 3em liegt hier schon rum, nur passt der überhaupt nicht in meinen winzigen Schalt- bzw Sicherungstkasten. Die Klappwandler sind einfach zu groß.
was hast Du für einen offiziellen Zähler verbaut? kann der ausgelesen werden?
Der Zähler kann leider nicht elektronisch ausgelesen werden. Und der Keller ist drei Geschosse unter mir. Da wirds knapp, wenn Funk durch drei Decken muss, sofern ich da überhaupt ran darf, was ich bezweifle. Bliebe noch die Möglichkeit, kleinere Sensoren zu verwenden oder selbst was zu basteln (Arduino ;-) Was die Wirtschaftlichkeit angeht: der Versorger verlangt von mir allein 140 Euro für die jährliche Grundgebühr, d.h. nur Victron+Batterie amortisieren sich nach ca. 7 Jahren. Bei reinem Inselbetrieb noch früher.
StefanK schrieb: > Was die Wirtschaftlichkeit angeht: der Versorger verlangt von mir allein > 140 Euro für die jährliche Grundgebühr, d.h. nur Victron+Batterie > amortisieren sich nach ca. 7 Jahren. Bei reinem Inselbetrieb noch > früher. Wenn Du keinen Inselbetrieb hast fällt die Grundgebühr doch nicht weg?
Ja, richtig, war ein Schreibfehler. Das günstigste wäre, das zu nehmen was schon da ist: Panels+HM-800. Dann einen Speicher+MPPT-Regler besorgen und Leistung messen. Dann den HM-800 so steuern, dass er eine ungefähre Nulleinspeisung macht. Auf ein paar kWh/a hin oder her kommts nicht an.
StefanK schrieb: > Das günstigste wäre, das zu nehmen was schon da ist: Panels+HM-800. Dann > einen Speicher+MPPT-Regler besorgen und Leistung messen. Dann den HM-800 > so steuern, dass er eine ungefähre Nulleinspeisung macht. Auf ein paar > kWh/a hin oder her kommts nicht an. Das verstehe ich jetzt zugegeben nicht - der HM-800 ist doch schon der MPPT bzw hat diesen eingebaut? Wieso soll der HM-800 Nulleinspeisung machen? Oder meinst Du nur wenn er aus dem Akku betrieben wird? Ich habe hier so ein Victron System - hatte mal aus Spass zus. einen HM-300 verbaut um nachts die Grundlast zu decken . der ist aber mittlerweile nicht mehr in Betrieb Abe wenn Du sagt Balkonkraftwerk, 800W - miss doch mal Deine Dauerlast? Ich behaupte wenn Du jetzt einen Akku hättest, beispielsweise fest mit 100-150W von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang einspeist - Du würdest bei Tag sehr selten genügend Überschuss haben um den Akku ausreichend zu laden, der Akku würde seltenst bis Sonnenaufgang reichen Aber ja, möglich ist es, den HM-800 kannst per OpenDTU steuern Schau Dir mal das hier an: https://github.com/hoylabs/OpenDTU-OnBattery
Ich meinte die Reihenfolge so, wie du sie weiter unten geschildert hast: 🌞 -> MPPTR -> Akku 🔋 -> WR -> Netz Die nächtliche Grundlast sind ein paar Watt plus Kühlschrank mit ca 80W, wenn er angeht. Nachts müsste der WR nur für den Kühlschrank aktiv werden. Bei einem Haus ist die Grundlast höher. Dann muss ich noch den Strom gemessen bekommen, ev mit einer einfachen Arduino/ESP Lösung. Danke für den link. Das openDTU kenne ich. Wäre gut, wenn man sich da den Code zur Ansteuerung des WR rausholen könnte. Den Code dann auf den Arduino der den Strom misst, Leistungslimit errechnen und an den WR versenden. Prinzipiell sollte es so gehen, aber vlt ist das nicht so einfach, wie ich es mir vorstelle. 🤔
StefanK schrieb: > aber vlt ist das nicht so > einfach, wie ich es mir vorstelle damit könntest Du Recht haben :-) Auch für den Arduino - Du brauchst irgendwelche Messwandler für die Du keinen Platz hast An welche Akkus hast DU denn generell gedacht? Für Hoymiles und Co solltest wohl eher auf 48V gehen kennst Du nkon.nl? aber da brauchst halt auch wieder BMS usw Ich bin ja kein Freund davon aber evtl. so was: https://www.balkonstrom.com/products/zendure-solarflow-2400-ac-plus?variant=53284519444744 aber auch da braucht es einen Zähler Problem in meinen Augen - es braucht viel drumrum Wir haben hier 25kWp PV, 30 kWh Speicher - und eben das drumrum Bei einer 800W-ANlage mit vielleicht 1,6kWp brauchst fast genau so viel drumrum - ob das dann wirtschaftlich noch sinnvoll ist?
Heinz R. schrieb: > 25kWp PV, 30 kWh Wow, Respekt! Hast Du das System gebaut? Mir reichen locker 5kWh. nkon.nl kannte ich noch nicht, andere schon. So ein Speichereigenbau ist natürlich erheblicher Aufwand. Deshalb sind die Powetstationen bei den BKWlern so beliebt. Ausserdem ist alles schon drin, was man braucht, oft auch Moduleingänge mit MPPT. Den HM-800 als Nulleinspeiser zu nutzen ist auch nicht gerade ideal, das weiß ich. Ich habe gelesen, dass der HM nur alle 32 Sekunden eine neue Leistungsgrenze akzeptiert. Wenn das stimmt, ist das eigentlich zu lang. Zur Strommessung könnte ich kleinere Wandler unterbringen. Warum die Shelly Wandler so riesig sind und bis 100A gehen verstehe ich echt nicht. Das mag für die Industrie passen, aber doch nicht für einen kleinen Haushalt. Solche Wandler sind ausreichend: 4629-X503 bis 6A das wären schon über 1200W pro Phase https://vacuumschmelze.de/produkte/induktive-bauelemente/stromtransformatoren Oder so ein fertiges Messmodul: https://www.ner.de/strom-wandlermodul-daypower-tf-a-op/ Ich werde diesbezüglich mal eine neue Frage hier einstellen.
StefanK schrieb: > und bis 100A gehen verstehe ich echt nicht. Es soll den Bereich aller Nutzer abdecken (95% Percentil). Es gibt Hausanschlüsse mit 35... 63A. Wenn dort auch Verbraucher mit Zwischenkreisen ohne PFC dran sind, dann kann der Peak im Scheitelwert auch deutlich über dem Nennwert liegen. Dabei soll der Wandler noch nicht übersteuert vollverzerrte Messwerte ausprucken.
StefanK schrieb: > Wow, Respekt! Hast Du das System gebaut? ha habe ich selbst gebaut - würde man es bauen lassen würde es sich in 100 Jahren nicht amortisieren StefanK schrieb: > Zur Strommessung könnte ich kleinere Wandler unterbringen. Warum die > Shelly Wandler so riesig sind und bis 100A gehen verstehe ich echt > nicht. Das mag für die Industrie passen, aber doch nicht für einen > kleinen Haushalt. > Solche Wandler sind ausreichend: die Shellys sind halt Klappwandler zum nachträglich drüber stecken - bei den von Dir gezeigten musst das Kabel ausklemmen, durchfädeln Ausserdem hast bei Deiner Lösung offene Lätstellen ohne Gehäuse
Dieter D. schrieb: > Es gibt Hausanschlüsse mit 35... 63A. Vergiss die Wohnungsanschlüsse mit 16A pro Phase nicht. Also, wenn es das alles gibt, warum bietet Shelly dann keine abgestuften - also kleinere Wandler an? Wieso sozialistischen Einheitsbrei? 😝 Heinz R. schrieb: > Ausserdem hast bei Deiner Lösung offene Lötstellen ohne Gehäuse Ein Gehäuse käme dann schon noch dazu, vlt nicht ganz so schick wie das von Shelly. Aber du bringst mich auf eine Idee💡! Anstatt der klobigen Shelly Klappwandler könnte ich die kleinen runden VAC Sensoren am Shelly betreiben. Die müsste man dann nur noch kalibrieren.
StefanK schrieb: > Einheitsbrei Hohere Stückzahlen, weil alles ist gleich, ist günstiger in der Produktion.
StefanK schrieb: > warum bietet Shelly dann keine abgestuften - also > kleinere Wandler an? Wieso sozialistischen Einheitsbrei? passt evtl. das hier: https://www.shelly.com/de/products/shelly-3em-63w-gen3?variant=56273492771165 dann gibt es noch sowas: https://www.shelly.com/de/products/shelly-80a-current-transf-with-connector
Heinz R. schrieb: > passt evtl. das hier: Danke Heinz für die links! Der Shelly 3EM-63W Gen3 ist ja echt putzig. Mit einer Länge von 54mm könnte er tatsächlich passen. Meine Phasenleitungen haben einen Abstand von ca. 18mm und einen Durchmesser von ca. 6mm. Der Shelly hat 8mm Durchführungen. Das würde schonmal psssen, Abstände wohl auch. Der Current Transformator im zweiten link wäre evtl auch möglich, habe aber weder Abmessungen noch Datenblatt gefunden. Nachtrag: Habe noch ein Foto vom Eingang des Sicherungskastens angehängt. So siehts da aus.
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Ich habe zugegeben keine Erfahrung damit, und kenne auch Deinen Unterverteiler nicht es gibt von dem Shelly wohl auch 2 verschiedene - einer mit Kabel, einer der direkt in die Sicherungsautomaten geklemmt wird Aber wo ein Wille da ein Weg
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StefanK schrieb: > Habe noch ein Foto vom Eingang des Sicherungskastens angehängt. So > siehts da aus. Ich hab bei mir einen der Wandler unter&vor dem RCD, einen unten&nach dem RCD und einen über&nach dem RCD verbaut. Da war's ähnlich eng, und die Netz-Zuleitung so kurz abgeschnitten, dass da auch nichts mehr zu biegen war.
Sehr schön gelöst, Ernst. Was hältst Du von der Idee, kleinere CTs zu verbauen und sie entweder an den 3EM anzuschließen (+Kalibrierung) oder sie mit einem AVR auszuwerten? Hast Du sowas mal in Betracht gezogen? Wie weiter oben schon gesagt, muß das keine wissenschaftliche Präzision haben 😉
Ein 25A RCD für 11 LS a 16A ? Den solltest du mal gegen einen "dickeren" tauschen, mindestens ein 40A.....
Thomas schrieb: > Ein 25A RCD für 11 LS a 16A ? Den solltest du mal gegen einen "dickeren" > tauschen, mindestens ein 40A..... Woher kennst Du seine Vorsicherung? Wenn die 25A ist reicht das doch.
StefanK schrieb: > Sehr schön gelöst, Ernst. Naja. Ich war hat von der Größe der CT überrascht und hab die irgendwie reingewürgt, Deckel zu, läuft seit Jahren. (Das Foto ist schon etwas älter) Läuft mit der Original-Shelly-Firmware (Ohne Internet). StefanK schrieb: > kleinere CTs [...] an den 3EM anzuschließen Man könnte auch Tasmota auf dem 3EM installieren, da muss man die Spannungsteiler&CT sowieso selber kalibrieren, d.H. andere CT wären kein Problem. StefanK schrieb: > oder sie mit einem AVR auszuwerten? Der Shelly3EM verwendet einen ADE7880, der kann deutlich mehr als ich in einem AVR nachimplementieren möchte. https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/ADE7880.pdf Thomas schrieb: > Ein 25A RCD für 11 LS a 16A Der war da schon so drinnen, da hat sich sicher jemand mal was bei gedacht...
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StefanK schrieb: > Was hältst Du von der Idee, kleinere CTs zu > verbauen und sie entweder an den 3EM anzuschließen (+Kalibrierung) Eigentlich müssten es wohl einfach nur 50A / 50mA CT sein? Groß kalibrieren - der Fehler müsste Linear sein, also z.B. alles Daktor 2 - das bekommt man in Software locker hin und ist z.B. mit einer Glühbirne auch schnell gemessen?
Εrnst B. schrieb: > > Der Shelly3EM verwendet einen ADE7880, der kann deutlich mehr als ich in > einem AVR nachimplementieren möchte. > Was willst Du denn von einem Leistungsmessgerät alles? Selbst die SDM630 geben mir zuviel aus (Spannung, Strom, Frequenz, Klirrfaktor, Phasenverschiebung, Wirk-, Schein- und Blindleistung und die Summenregister). Dafür wird kein Großrechner benötigt ...
Hardy F. schrieb: > Was willst Du denn von einem Leistungsmessgerät alles? Nur die (ungefähre) momentane Leistung in W, damit bin ich schon zufrieden 😉 Heinz R. schrieb: > Eigentlich müssten es wohl einfach nur 50A / 50mA CT sein? Den Mess- und Ausgangsstrombereich kann man über den Rp weitestgehend einstellen oder falls Rp fix ist, wie Du schon sagtest, in der SW skalieren. Die fertigen Stromwandlermodule von Daypower haben einen Poti drauf, vermutlich für die Kalibrierung. Leider weiß ich aber noch nichts über diese Module. Hat jemand Erfahrung damit? Vlt einen Schaltplan?
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StefanK schrieb: > Hat jemand Erfahrung damit? Vlt einen Schaltplan? Hier kannst das Datenblatt herunterladen, da ist auch ein Schaltplan: https://www.pollin.de/p/daypower-strom-wandlermodul-tf-a-op-810575 Das Teil gibt Spannung aus, passt nicht für den Shelly
Ich habe direkt bei NEFF nachgefragt und die folgende Antwort erhalten: > vielen Dank für Ihre Anfrage. > Unsere Kochstelle sind Intervallgesteuert und benötigen immer die volle > Leistung für einige Zeit und dann wieder aus. > Gerne haben wir Ihren Vorschlag intern weitergegeben. > Wir bedanken uns für Ihr Feedback und nehmen Anregungen immer gerne auf. > Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ich werde noch bei weiteren Herstellern fragen und melde mich dann. Dadurch, dass viele Hersteller unter mehreren Namen vertreiben, erschlagen deren Antworten schnell einen großen Marktanteil.
Heinz R. schrieb: > Hier kannst das Datenblatt herunterladen, da ist auch ein Schaltplan: > > https://www.pollin.de/p/daypower-strom-wandlermodul-tf-a-op-810575 Super, Heinz, Du hast mir wieder weitergeholfen, danke. Auf den ersten Blick sieht es so aus als ob das AC-Signal verstärkt wird und in ein DC-Signal mit 0-Vpp gewandelt wird. Was macht die Schaltung genau? Ist das ein Präzisionsgleichrichter? Kevin K. schrieb: > Ich habe direkt bei NEFF nachgefragt Ich habe auch einen NEFF und da ist es genauso. Man hätte NEFF auch gleich Fragen können, warum alle Kochfelder selbst bei Stufe 1 viel zu heiß sind und alles anbrennt...
StefanK schrieb: > Was macht die Schaltung genau? Ist das ein Präzisionsgleichrichter? für mich sieht es aus wie ein einfacher Strom-Spannungswandler Ob das genau genug ist bezüglich Temperatur und Versorgungsspannung - ich bezweifle es zugegeben Auch müsstest dann noch eine Schaltung bauen die auch die Spannung auswertet, mehrfach pro Sinusdurchgang abtastet, - viel Aufwand
StefanK schrieb: > Danke Heinz für die links! Der Shelly 3EM-63W Gen3 ist ja echt putzig. > Mit einer Länge von 54mm könnte er tatsächlich passen. das hier habe ich zufällig gesehen, evtl. von Interesse.. https://www.youtube.com/watch?v=6QSK9OLQtQk https://technikblog.ch/2025/03/das-neue-shelly-3em-63t-gen3-im-test/
Heinz R. schrieb: > das hier habe ich zufällig gesehen, evtl. von Interesse.. > > https://www.youtube.com/watch?v=6QSK9OLQtQk > > https://technikblog.ch/2025/03/das-neue-shelly-3em-63t-gen3-im-test/ Danke, für die Info. Der 3em 63 ist interessant und sicher die einfachste Lösung, auf die ich zurückgreife, wenn es anders nicht geht ;-) Heinz R. schrieb: > Auch müsstest dann noch eine Schaltung bauen die auch die Spannung > auswertet, mehrfach pro Sinusdurchgang abtastet, - viel Aufwand Die Netzspannung inkl. Phasenlage zum Strom auszuwerten ist tatsächlich viel Aufwand, da hast du recht. Den würde ich mir bei einer AVR Lösung eher sparen und näherungsweise mit konstant 230V und cos fi=1 rechnen. Die größeren Leistungen werden eh von ohmschen Verbrauchern gezogen. Wie gesagt, das muss keine wissenschaftliche Messtechnik werden, denn ob am Ende des Jahres die eine oder andere kWh zu viel eingespeist oder bezogen wird ist mir zunächst nicht so wichtig. Den Netzstrom bzw die Spannung der Stromsensoren auszuwerten, ist kein besonderer Aufwand. Eine Lösung für AVR/Arduino, mit der man 3 Spannungen mindestens 500 mal pro Sekunde messen kann, haben wir hier in zweifacher Ausführung vor 10 Monaten entwickelt. Maximalwertermittlung und gleitender Durchschnitt über ein paar Perioden wäre leicht hinzuzufügen. Wenn es Dich interessiert, schau hier (tu Dir aber den Gefallen und fang von hinten an zu lesen;-))) Beitrag "ADC-Kanäle sukzessive abfragen"
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StefanK schrieb: > Die größeren Leistungen werden eh von ohmschen Verbrauchern gezogen. bedenke, die großen Lasten sind ca. 300 Stunden im Jahr an, die kleinen 365 x 24 = 8760 Stunden genau die gilt es einigermaßen auszuregeln Du solltest Dir aussuchen - will ich was mit PV basteln? dann hast wohl kaum Zeit den perfekten Arduino- Code für einen Stromzähler zu bauen um 80€ zu sparen - Oder legst das Thema PV erst mal beiseite, kümmerst Dich um den Eigenbau-Stromzähler Die meisten der kleinen Lasten sind halt leider nicht sinus-förmig
StefanK schrieb: > Die Netzspannung inkl. Phasenlage zum Strom auszuwerten ist tatsächlich > viel Aufwand, da hast du recht. Den würde ich mir bei einer AVR Lösung > eher sparen und näherungsweise mit konstant 230V und cos fi=1 rechnen Problem: Das ist Wechselstrom. Wenn du StefanK schrieb: > Nur die (ungefähre) momentane Leistung in W wissen willst, solltest du die Spannung mit dazumessen, und mit dem Strom zum selben Zeitpunkt multiplizieren. (Und dann erst mitteln...) Sonst kannst du nicht unterscheiden ob du gerade Strom aus dem Netz beziehst oder einspeist, und du erfährst nur den Absolutwert der aktuellen Leistung bei den angenommenen 230V.. Macht so eine Regelung auf Null-Einspeisung recht "interessant", wenn auch nicht unmöglich...
Εrnst B. schrieb: > solltest du die Spannung mit dazumessen, und mit dem Strom zum selben > Zeitpunkt multiplizieren. (Und dann erst mitteln...) Das wäre die perfekte Rechnung, Ernst 🙂, da hast Du recht. Mit einem Arduino werden die ADC-Kanäle seriell erfasst, alle 13 ADC Takte, d.h. alle 104us bei 16MHz Takt und ADC Vorteiler=128, ein neuer Wert. Das entspräche einem Phasenwinkelversatz von 1,872° zwischen 2 Messungen. Klingt nach nicht mal viel, insbesondere, wenn man ein Signal am Peak misst 🤔. Dann bliebe noch die Frage, wie ich 230V Netzspannung mit dem ADC gemessen bekomme ohne den Arduino abzuschießen. Brückengleichrichter und 1:230 Spannungsteiler? Εrnst B. schrieb: > Sonst kannst du nicht unterscheiden ob du gerade Strom aus dem Netz > beziehst oder einspeist Auch wahr. Das könnte man in SW so lösen, indem man die Einspeiseleistung des WR so lang hochfährt, so lang die gemessene Leistung noch >0 ist. Um diesen Wert wird gependelt, wie bei einem MPPT-Algorithmus (perturb und observe), d.h. Einspeisefall = Pwr steigt && Pmess sinkt. Heinz R. schrieb: > Oder legst das Thema PV erst mal beiseite, kümmerst Dich um den > Eigenbau-Stromzähler Das ist wohl im Moment die beste Wahl 😀
StefanK schrieb: > Εrnst B. schrieb: >> solltest du die Spannung mit dazumessen, und mit dem Strom zum selben >> Zeitpunkt multiplizieren. (Und dann erst mitteln...) > > Das wäre die perfekte Rechnung, Ernst 🙂, da hast Du recht. Mit einem > Arduino werden die ADC-Kanäle seriell erfasst, alle 13 ADC Takte, d.h. > alle 104us bei 16MHz Takt und ADC Vorteiler=128, ein neuer Wert. Das > entspräche einem Phasenwinkelversatz von 1,872° zwischen 2 Messungen. > Klingt nach nicht mal viel, insbesondere, wenn man ein Signal am Peak > misst 🤔. > > Dann bliebe noch die Frage, wie ich 230V Netzspannung mit dem ADC > gemessen bekomme ohne den Arduino abzuschießen. Brückengleichrichter und > 1:230 Spannungsteiler? Wer macht das den ohne Spezial-IC, da gibt es hunderte ... ... 1phasig oder gleich 3phasig ... mit isoliertem Shunt oder CT
Naja, es gibt auch genug nicht rein ohmische Verbraucher, die im Sommer gut mit einer PV versorgt werden können. Beispielsweise Klimaanlagen futtern schnell die eine oder andere Kilowattstunde weg und wenn man eine mit Heizfunktion hat, läuft die auch noch in der Übergangszeit als Wärmepumpe. Wenn ich sowas bauen müsste (mit Shelly Pro 3EM - Selbstbau an dieser Stelle wäre möglich, man weiß ja welcher IC zur Leistungsmessung in einem Shelly drin ist... aber nein danke), dann würde ich den gemessenen Bezug zur bereits aktiven Wechselrichterleistung hinzuaddieren (geht natürlich nur bis 800VA) und gemessene Einspeisung von der Wechselrichterleistung abziehen. Genauer wird man es mit dieser Lösung im Netzparallelbetrieb leider nicht hinkriegen.
Da haben sich Menschen die bei Firmen wie Shelly usw angestellt sind viele Gedanken gemacht bevor sie das Produkt auf den Markt bringen Ein "ich bastel da mal kurz was mit Arduino" - so einfach ist es leider nicht
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