Den Titel möchte ich etwas erklären. Ich nutze ein Balkonkraftwerk mit Akku, kann also bis zu 800 W dem Verbrauch im Haus zuschießen. Der Grundverbrauch ist da auch sehr weit drunter. Mein aktueller Ofen und das Kochfeld (Ceran) regeln die Heizleistung per Pulspaketsteuerung, und zwar so langsam, dass die Ein / Auszeiten > 10 Sekunden sind. Das heißt, dass Smartmeter und Wechselrichter vom Herd entweder 0 W, oder für beispielsweise die große Kochplatte 1500 W sehen, aber nicht den Mittelwert. Ich nehme einmal den Fall Brühe einkochen auf eher niedriger Hitze. Die Annahmen sind 40 % Dutycycle, die voll gemessen werden und in die Ausgangsleistung vom Wechselrichter berücksichtigt werden und 200 W sonstiger Verbrauch im Haus. Das heißt, der Wechselrichter übernimmt je Stunde für 24 Minuten von den 1,5 kW Heizleistung 600 W (= 0,24 kWh) und die restlichen 900 W (0,36 kWh) kommen aus dem öffentlichen Netz. Gemittelt braucht die Kochplatte 600 W, die der Wechselrichter also komplett übernehmen könnte, wenn die Platte per Phasenan(oder ab)schnitt steuern würde. Der Wechselrichter hier misst nicht jede Netzperiode, sondern regelt langsamer. Induktionsfelder scheinen auch diese langsame Dimmung zu haben. Die Frage ist: Gibt es Kochfelder und Öfen, die eine Dimmung innerhalb jedes Netzzyklus haben und damit ein Balkonkraftwerk besser ausnutzen?
Ist halt wie bei den Energiesparlampen: - Die 'alten' Herde mit klassischer Kochplatte funktionieren wie gewünscht, es wird dauerhaft die eingestellte Leistung gezogen. Klappt, ist aber nicht so sexy und potentiell nicht so sparsam weil halt die Platte selbst heiss wird und nicht nur der Topf. - Die Ceran-Felder sind hier wie festgestellt leider schlechter, sie schalten gepulst, was bei 'großer'Solaranlage mit Speicher kein Problem, aber eben bei der Balkonanlage schon ist. - Induktionsfelder als der neue heisse Scheiss sind da besser, sie modulieren die Leistung kontinuierlich und geben die Wärme 'nur' in den Topf ab. Eignetlich hätte man also aus PV-Sicht die Ceran-Felder überspringen können und direkt auf Induktion umstellen (so wie ich die Energiesparlampen gerne übersprungen hätte). Nur leider sind die als Komplett-Ofen immer noch recht teuer, so dass Umrüstung vorhandener Ofen eher nicht passieren wird. Als Tipp: Kauf doch mal eine INduktions-Einzelplatte, die gibt es billig und nimm wenn nur ein Topf benutzt wird, diese statt dem Herd. (Ist nur leider auch schlechtere Optik, und der WAF wohl nicht so ausgeprägt)
Ne ganz normale Stahlkochplatte mit mechanischem Schalter: https://web.archive.org/web/20230524071809/http://www.herd.josefscholz.de/7Takt/4_und_7_Takt.html
Kevin K. schrieb: > Gibt es Kochfelder und Öfen, die eine Dimmung innerhalb > jedes Netzzyklus haben und damit ein Balkonkraftwerk besser ausnutzen? Ja, es gibt linear in der Leistung regelnde Induktionsfelder https://vecosolar.com/de/induktionskochfelder/2480-corbero-induktionskochfeld-ccim374-mit-3-kochzonen-8436607758440.html bei Backöfen könnte man einen PID Regler der per Sinusdimmer die Backofentemperatur steuert nutzen, aber aufgeheizt wird dann trotzdem mit voller Leistung, er taktet nur nicht mehr. Eigenumbau,
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