Hallo =) Ich habe hier ein Touch-Netzeil von einer Schreibtisch Dimmer-Lampe, die man in 3 Stufen dimmen kann. Leider hat sie zuletzt nicht mehr zuverlässig auf den Touch reagiert, bis dieser komplett ausgefallen ist und sie sich nicht mehr einschalten hat lassen. Meine Sichtprüfung hat ergeben, dass der blaue (vermutlich?) X1 Kondensator, der ein Entstörkondensator zu sein scheint, beim linken Bein aufgerissen ist. Zuerst habe ich mich auf die Suche gemacht ob man das Touch-Modul komplett kaufen kann. Es ist ein Chia Chien TC-306M. Leider findet man genau dieses Touch Modul nicht zum Kaufen. Ich habe jetzt mal alle 3 Kondensatoren ausgelötet. Könnt ihr mir Links von Reichelt zu hochwertigeren Alternativen geben? Evtl. welche von Panasonic? Anbei habe ich ein paar Fotos von den Kondensatoren sowie der Schaltung komplett angehängt. Vielen Dank im Voraus und einen schönen Ostersonntag wünsche ich euch noch. Liebe Grüße, SmartX
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Kann Deine Vermutung nicht nachvollziehen, weil es gibt zig weitere Bauelemente, die die Ausfallursache sein könnten! Messe mal die Kondensatoren! Der X1 hat eine Kapazität von 470pF/400V, die Elkos sind 1µF/50V bzw. 47µF/16V.
Vielleicht habe ich mich da blöd ausgedrückt, also der blaue Entstörkondensator hat definitiv einen Bruch/Riss. Ich vermutete nur dass es ein X1 Kondensator ist. Ich bin mir aber unschlüssig ob es nicht auch ein X2 sein könnte? Und muss ich beim Ersetzen der schwarzen Elkos auf ESR achten, oder kann ich da jeden beliebigen Kondensator nehmen, der einfach die uf und Volt hat?
Smart schrieb: > Könnt ihr mir Links von Reichelt Reichelt hat keine Y1 in Keramik. https://www.tme.eu/de/details/de1b3kx471ka5b/keramikkondensatoren/murata/ https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/elko_radial_47_f_16_v_rm_2_5_105_c_1000_h_20_-228363 und keinen 1uF radial Elko https://www.tme.eu/de/details/pf1h010mnn0511u/elektrolytische-kondensatoren-tht/elite/ Wer auch immer der Originalhersteller der GL Elkos ist.
Michael B. schrieb: > Reichelt hat keine .. > und keinen 1uF radial Elko ach, wirklich? https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/elko_radial_1_0_f_63_v_rm_2_0_85_c_2000h_20_-15096 https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/elko_radial_1_0_f_100v_rm2_5_1000h_105_c_20_-42393
Vielen Dank erstmal für eure Antworten. Also so wie ich das sehe, ist es wohl die Challenge den X1 Y1 Kondensator irgendwo aufzutreiben. TME hat ihn nicht mehr im Sortiment. Könnte man alternativ auch diese hier von Amazon nehmen? https://www.amazon.de/HUABAN-St%C3%BCcke-Keramischer-Scheibensicherheitskondensator-470pf/dp/B0FMF5Y998 Oder hat Conrad da noch etwas passendes ? Auf ESR Werte oder so muss ich bei den anderen beiden Elkos nicht achten oder?
Smart schrieb: > Könnte man alternativ auch diese hier von > Amazon nehmen? > > https://www.amazon.de/HUABAN-St%C3%BCcke-Keramischer-Scheibensicherheitskondensator-470pf/dp/B0FMF5Y998 Lange und teure Lieferung aus China. Gleiches Sortiment über Aliexpress für ~20% des Preises und halber Lieferzeit.
Smart schrieb: > der blaue Entstörkondensator hat definitiv einen Bruch/Riss Das sieht für mich nur nach einem Riss in der Lackhose vom Anschlussbein aus, weil er bei der Montage gebogen wurde. Der ist bestimmt nicht defekt. Mein Hauptverdacht ist, dass der gelbe X Kondensator Kapazität verloren hat. Wenn man nichts zum Messen hat, würde ich den zuerst tauschen. Ich empfehle die Anschaffung eines 9€ Testers und die Kondensatoren zu messen. https://www.ebay.de/itm/366263317224
Warum nicht das ganze Kästchen kaufen? Kostet ca. 7€. Z. B. das hier: https://www.ebay.de/itm/226143477124 Bei meiner Lampe hat es den Touch-Dimmer schon 2x zerstört, als das Glühobst durchgebrannt ist. Beim ersten Mal dachte ich auch, ich müsste die Platine reparieren. Dann habe ich unnötig Geld für Bauteile ausgegeben, weil noch mehr kaputt war. Edit: > Zuerst habe ich mich auf die Suche gemacht ob man das Touch-Modul > komplett kaufen kann. Es ist ein Chia Chien TC-306M. Leider findet man > genau dieses Touch Modul nicht zum Kaufen. Sorry, hatte ich überlesen, was ist an dem besonders? Ich sehe gerade dass das von mir genannte nur bis 25W geht. Oder hast du LED-Leuchtmittel drin?
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Ich verwende noch Halogen Leuchtmittel. An dem Kästchen ist nichts besonderes ich wollte einfach nur durch baugleiches ersetzen. Bei den Alternativen Modulen von Amazon steht ein anderer Schaltplan drauf. Somit kommt ein Modulaustausch nicht in Frage, da ich von Elektrik keine Ahnung habe und dann womöglich alles neu verkabeln müsste. Außerdem ist es ein Bastelprojekt für mich an dem man Freude hat etwas kaputtes zu Reparieren. Den gelben habe ich jetzt auch ausgelötet. Ich habe noch nie etwas auf aliexpress bestellt. Kann mir wer einen Link auf Aliexpress zu dem blauen X1 Y1 Kondensator geben ? Alle anderen habe ich auf Alieexpress gefunden.
Smart schrieb: > Ich habe noch nie etwas auf > aliexpress bestellt. Kann mir wer einen Link auf Aliexpress zu dem > blauen X1 Y1 Kondensator geben ? Alle anderen habe ich auf Alieexpress > gefunden. https://de.aliexpress.com/w/wholesale-470pf--400V-X1.html
Von mir 100 % Zustimmung zum Beitrag von Wolf17: Beitrag "Re: Welche Kondensatoren nehmen für Dimmer-Lampe" Am wahrscheinlichsten hat der gelbe X2 zu wenig Kapazität. Und hochwertigeren Ersatz dafür gibt es z.B. bei Reichelt, z.B. von Panasonic oder Epcos oder Wima. https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/funkentstoerkondensator_x2_220_nf_275_v_rm_15_0_110_c_10_-129275 Blindes Austauschen irgendwelcher Teile kommt am Ende teurer als eine neue Lampe und hat auch weder Lern- noch Spaßeffekt.
Ralf X. schrieb: > https://de.aliexpress.com/w/wholesale-470pf--400V-X1.html An der Stelle bitte keinen Kondensator einsetzen, der nur X1 kann. Es MUSS einer sein, der für Y1 zugelassen ist oder einen, der beides erfüllt. Der ist für den Berührungsschutz verantwortlich! https://de.wikipedia.org/wiki/Entst%C3%B6rkondensator In China wird gerne das draufgedruckt, was der Kunde möchte.
Deine Beschreibung des Fehlers und das schleichende Auftreten läßt auf einen defekten Kondensator des Netzteils schließen. Das ist bei dir der gelbe "X2" Kondensator. Der hat nominal 220nF und wird vermutlich jetzt fast nix mehr haben. Einfach ersetzen und gut ist. Den blauen X1/Y1 Kondensator würde ich nicht ersetzen denn der ist zu 99% völlig in Ordnung. Der Riß kommt (wie schon geschrieben) vom Handling beim Einlöten. Das hat mit der Funktion nix zu tun. Diese Dimmerdinger haben oft statt eines ausgewachsenen TO220 Triacs einen kleinen SOT verbaut der nur ein paar 100mA kann. Bei jedem noch so kleinen Glühfadenschluß sterben die Dinger wie die Fliegen. Im RC ersetzen wir daher nur mit TO220 Versionen.
Smart schrieb: > Ich habe noch nie etwas auf aliexpress bestellt. Dann würde ich den Neukundennachlass für den empfohlenen Tester (mit M328) verwenden.
So der Tester ist schon mal bestellt :-) Prinzipiell stimme ich zu, dass ein Blindes Austauschen von Komponenten nicht sinnvoll ist. Jedoch war da der Gedanke, dass wenn ein Kondensator defekt ist, auch die anderen schon gealtert sind und auch die bald ausfallen werden. Daher hatte ich mich für einen kompletten Recap entschieden. Trotzdem bin ich schon gespannt was der Tester sagen wird welcher dann wirklich defekt ist =) Keine Frage: Bestellen von Einzelteilen kommt erstmal teurer. Aber man bestellt ja immer gleich eine größere Menge und hat die Teile dann daheim fürs nächste Mal oder ein ganz anderes Gerät. Und Spaß machts auch^^
Smart schrieb: > Trotzdem bin ich schon > gespannt was der Tester sagen wird welcher dann wirklich defekt ist Den gelben kann man mit dem Multimeter testen: Der hängt direkt am 230V-Netz, also den Strom messen und zurückrechnen. Für 0,22µF sind das knapp 16mA-AC.
gute Güte, hab gerade auf der Schaltplatine entdeckt, dass da das Produktionsdatum 25.04.2008 drauf steht. Das Ding ist jetzt 18 Jahre alt! Chapeau an die Ingenieure, das nenne ich mal gute Haltbarkeit. Wäre interessant zu wissen wie viel man da an Haltbarkeit mit neuen Kondensatoren noch herauskitzeln kann =) Und das erklärt dann auch warum man dieses Dimmer-Modul nirgendswo mehr zu kaufen bekommt.
Smart schrieb: > Chapeau an die Ingenieure, das nenne ich mal gute Haltbarkeit Jede Technik, die nicht so lange lebt wie ich, ist unzureichend. Man etwartet auch bei der Elektroinstallation im Haus dass sie 50 Jahre übersteht. Daher ist die auch immer etwas dicker ausgelegt.
Da gebe ich dir völlig recht, nur ist das ja den meisten Ingenieuren heutzutage komplett wurscht. Geräte werden heut nur mehr mit der Devise "so billig wie möglich" produziert. Betrachtet man zB. Lampen, die keine gesockelten Leuchtmittel mehr haben, sondern eine Platine mit fest aufgelöteten LEDs. Wenn eine LED ausfällt, fallen alle aus. Heißt für die meisten Leute dann Lampe komplett wegschmeißen und eine neue kaufen und montieren. Natürlich könnte man versuchen die defekte LED zu ermitteln und diese zu brücken, aber das macht ja kaum wer.
https://www.pollin.de/p/kemet-entstoerkondensator-220nf-275v-rm22-5-201119 https://www.pollin.de/p/entstoerkondensator-470-pf-760-500-v-rm-12-5-200733 Manfred P. schrieb: > Den gelben kann man mit dem Multimeter testen: Der hängt direkt am > 230V-Netz, also den Strom messen und zurückrechnen. Für 0,22µF sind das > knapp 16mA-AC. Ah ja, er als Unerfahrener misst dann gleich mal den Strom am NiederspannungsNetz, na das kann ja was werden. Solchen Bullshit liest man nur von den ganzen Größen hier, die Andere gern etwas klein halten wollen mit ihrem Größenwahn. Smart schrieb: > Trotzdem bin ich schon gespannt was der Tester sagen wird welcher dann > wirklich defekt ist =) Ach, und du meinst so ein Tester findet dir den Fehler als Ursache in der Schaltung auch noch dazu? Ey, dann braucht man ja keine Ausbildung mehr, nur noch solche Testgeräte und fertig ist der E-TechnikBeruf. Ich habe da 2x Links zu Pollin da oben am Anfang gesetzt, die haben auch Meß- oder Testgeräte, nur wird dir so ein Tester nicht die Erfahrung zur Fehlersuche geben. Ist die Lampe eigentlich schutzisoliert, weil Touch heißt durch Berührung metallischer Teile, und das steuert dann den Dimmer. Nicht dass du dann eine gefeuert bekommst wenn du das Teil wieder zusammengebaut hast und anfasst.
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Wenn der "so", also an 230V und Amperemeter geprüfte Kondensator durchschlägt, ist das Amperemeter hin. Die vorgeschlagene Prüfung bereits ausgefallener, gebrochener oder nur verdächtiger Kondensatoren auf diese Art ist grob fahrlässig. Betrifft sowohl den gelben als auch den blauen Kondensator.
Heinrich K. schrieb: > Wenn der "so", also an 230V und Amperemeter geprüfte Kondensator > durchschlägt, ist das Amperemeter hin. Die vorgeschlagene Prüfung > bereits ausgefallener, gebrochener oder nur verdächtiger Kondensatoren > auf diese Art ist grob fahrlässig. Betrifft sowohl den gelben als auch > den blauen Kondensator. Es ist nicht verboten, z.B. eine 60W Glühbirne in Reihe zu schalten. Den zusätzlichen Messfehler kann man herausrechnen.
Wolf17 schrieb: > Heinrich K. schrieb: >> Wenn der "so", also an 230V und Amperemeter geprüfte Kondensator >> durchschlägt, ist das Amperemeter hin. Die vorgeschlagene Prüfung >> bereits ausgefallener, gebrochener oder nur verdächtiger Kondensatoren >> auf diese Art ist grob fahrlässig. Betrifft sowohl den gelben als auch >> den blauen Kondensator. Das ist Hosenscheißerei eines gelernten Röhrentauschers, der die zugehörigen Randbedingungen nicht erfassen kann. WENN der gelbe X2 des Kondensatornetzeils durchgeschlagen wäre, gäbe es an der Platine nichts mehr zu messen, die wäre schwarz. Es gibt damit keinen Grund, nicht einfach an der aktiven Platine den Strom zu messen. Wolf17 schrieb: > Es ist nicht verboten, z.B. eine 60W Glühbirne in Reihe zu schalten. Den > zusätzlichen Messfehler kann man herausrechnen. Das gibt dann die sichere Seite, halte ich aber hier für nicht notwendig. Meßfehler, hmmmm, bei erwarteten 15mA ist der nicht erkennbar.
Aus verschiedenen Gründen rät man aber einem Anfänger nicht dazu. Der "Messaufbau" steht unter Netzspannung, durchschlagende Kondensatoren (Prüflinge) himmeln Schmelzsicherung oder gleich das ganze Baumarktmultimeter und bei 470 picoFarad ist die Messfrequenz derart ungünstig niedrig, daß ein Hochpass gebildet wird. Das Messgerät sieht hauptsächlich höherfrequente Oberwellen und man misst Mist. Die reine Kapazität lässt sich auch gefahrlos mit niedriger Spannung messen.
Heinrich K. schrieb: > bei 470 picoFarad ist die Messfrequenz derart > ungünstig niedrig, daß ein Hochpass gebildet wird. Das Messgerät sieht > hauptsächlich höherfrequente Oberwellen und man misst Mist. Guter Einwand, das verfälscht in verseuchten Netzen das Ergebnis. Im Zweifel vergleicht man mit einem neuen 470pF (der 230AC aushält). Hier ging es aber darum, ohne C Messgerät herauszubekommen, ob der 470pF Y1 defekt ist und dafür reicht es auf alle Fälle. Gemessen habe ich mal einem 451pF Y1, 233V Netzspannung, mit 36,8µA. Theoretisch sollten es nur 33,0µA sein. Inzwischen hat der TO ja das empfohlene Messmittel bestellt.
Heinrich K. schrieb: > Der "Messaufbau" steht unter Netzspannung, Das ist in der Tat unschön und erfordert Vorsicht. > durchschlagende Kondensatoren > (Prüflinge) himmeln Schmelzsicherung oder gleich das ganze > Baumarktmultimeter Nochmal: Der befindet sich in der Schaltung und da diese keine ernsthaften Spuren zeigt, ist er nicht durchgeschlagen. Da kann man problemlos mit dem DMM dran. Damit komme ich zu einer klaren Aussage, ohne ein C-Meßgerät besitzen zu müssen. > Baumarktmultimeter .. haben meist keine Meßbereiche für Wechselstrom. > und bei 470 picoFarad ist die Messfrequenz derart > ungünstig niedrig, daß ein Hochpass gebildet wird. Es ging ja wohl um den gelben 220nF, die 34µA des 470pF sind unhandlich. Beim blauen 470pF kann es sogar sein, dass der Strom nicht passt, Leckstrom wie dort: https://www.vishay.com/docs/22202/wyo.pdf Man sieht auf S. 3 unter dem Titel "Leakage current versus voltage" Der Achim S. hat das sehr gut erklärt, die Masse anderer Beiträge ist überwiegend Dummlall: Beitrag "Re: LED mit Kondensatornetzteil - Strom passt nicht" Beitrag "Re: LED mit Kondensatornetzteil - Strom passt nicht"
Es handelt sich konkret um diese Lampe: https://www.amazon.de/Paul-Neuhaus-Tischleuchte-TOUCH-4001-55/dp/B01MXLLY5J Ich besitze sie gleich vierfach. Die neuesten 2 davon besitzen ein eigenes Dimmer Modul der Marke Paul Neuhaus selbst. Diejenige die jetzt nach 18 Jahren kaputt ist, hat das Chia Chien TC-306M Dimmer Modul. Und die letzte im Bunde hat ein LD600S Dimmer Modul. Das LD600S Modul gibts auch bei Amazon. Vier mal die gleiche Lampe und in jeder ein anderes Dimmer-Modul. Das soll mal einer verstehen. Ich stimme euch zu, dass Sicherheit natürlich vor geht. Deswegen möchte ich auch mit größter Sorgfalt vorgehen. Es wäre nicht Sinn und Zweck vom Gehäuse eine gewischt zu bekommen. Gibt es denn eine Möglichkeit zu messen, welche Spannung am Gehäuse anliegt? Man kann das doch sicher mit dem Multimeter irgendwie messen. Eine Spitze würde man dann ans Gehäuse halten, aber wohin mit der zweiten Messspitze? Alternativ würde mir einfallen, dass man einen Phasenprüfer ans Gehäuse halten könnte. Nur ob der dann nicht ohnehin ausschlägt? Denn ich vermute mal, dass am Gehäuse immer eine sehr niedrige Spannung anliegt, da ja der Touch durch eine Spannungsänderung funktioniert. Oder könnte man das mit einer Durchgangsprüfung irgendwie feststellen? Sollten alle Stricke reissen, bleibt mir wohl nix anderes übrig als ein neues Modul einzubauen. Oder komplett auf Touch zu verzichten und ein Stromkabel mit Kippschalter zu kaufen. Diese Lampe verwendet G9 Leuchtmittel. Würde man ein Kabel mit Kippschalter einbauen, kann man dann da direkt mit den 230 V ins Leuchtmittel fahren oder muss es runtergespannt werden? Wenn man direkt mit 230V reinfahren kann, gehe ich davon aus, dass die +/- Verkabelung dann eh komplett egal sein wird bei einem Halogenleuchtmittel. Ob der Strom von rechts nach links oder von links nach rechts fließt wird dem Leuchtmittel egal sein. Halt so wie bei einer klassischen Glühfadenlampe. Bei LED Leuchtmitteln könnte das evtl. wieder anders aussehen.
Ingolf O. schrieb: > Der X1 hat eine Kapazität von 470pF/400V, nicht doch eher 470nF? Ich lese 471K also 470 x 1000 bezogen auf pF Kommt mir etwas hoch vor die Kapazität, aber gab es früher öfter als Ableitströme unbekannt und nicht begrenzt waren in den 1970er Jahren. ah schrieb Manfred ja schon Beitrag "Re: Welche Kondensatoren nehmen für Dimmer-Lampe"
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Deppen!!! 😄 47 multiplziert mit zehn hoch "1", also 10, ergibt 470pF. Der blaue Keramikkondensator ist in den letzten Zeilen mit einer Tabelle bedruckt, als X-Kondensator 400Volt Betriebsspannung eff. Wechselspannung, sinusförmig, niederfrequent. Als Y-Kondensator 250 Volt.
Joachim B. schrieb: > nicht doch eher 470nF? > Ich lese 471K also 470 x 1000 bezogen auf pF Mani W. schrieb: > Auch meine Meinung... Quatsch! 471K sind 470 PicoFarad mit plus-minus 10% Toleranz. Die gibts als 400V-Version mit Prüfzeichen nicht kleiner in Keramik. Für 470nF brauchst du schon grosse Folienquader.
Auf einem 470nF würde 474 stehen, ein halbes Mikrofarad in Keramik für 2000/2500/4000Veff (länderabhängig) Prüfspannung wäre ein Riesenklotz.
Heinrich K. schrieb: > Deppen!!! 😄 > > 47 multiplziert mit zehn hoch "1", also 10, ergibt 470pF. Oder, einfacher ohne Mathematik, Anzahl der Nullen - 47 plus eine. Ein 470nF hätte dann 474. Der Praktiker würde sich auch wundern, wie denn 470nF in diese kleine, blaue Scheibe passen könnten. In der gezeigten Anwendung vermute ich, dass der 470pF-Y die Ankopplung der Touch-Fläche macht, da darf kein größerer Strom möglich sein.
Mani W. schrieb: > Auch meine Meinung... Da gibt es eigentlich gar keine Meinung. Haben Kondensatoren kein genaue Angabe, so handelt es sich um pF. Und da 471K nun mal 471000pF sind, sind das ziemlich eindeutig 471nF. Also würde 470nF richtig sein.
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Frank O. schrieb: > Mani W. schrieb: >> Auch meine Meinung... > > Da gibt es eigentlich gar keine Meinung. > Haben Kondensatoren kein genaue Angabe, so handelt es sich um pF. Und da > 471K nun mal 471000pF sind, sind das ziemlich eindeutig 471nF. > Also würde 470nF richtig sein. Oje. Bitte lese mal ein wenig über die Grundlagen. https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109061.htm
Frank O. schrieb: > Und da > 471K nun mal 471000pF sind, sind das ziemlich eindeutig 471nF. Eben nicht! Das K hat nichts mit Kilo zu tun... K = 10%
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Ralf X. schrieb: > Frank O. schrieb: >> Mani W. schrieb: >>> Auch meine Meinung... >> >> Da gibt es eigentlich gar keine Meinung. >> Haben Kondensatoren kein genaue Angabe, so handelt es sich um pF. Und da >> 471K nun mal 471000pF sind, sind das ziemlich eindeutig 471nF. >> Also würde 470nF richtig sein. > > Oje. > Bitte lese mal ein wenig über die Grundlagen. > > https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109061.htm Und wenn Du schon einmal dabei bist, kannst Du direkt noch etwas zu den E-Reihen nachlesen und überlegen, aus welcher Reihe mit welcher Toleranz ein C (oder R, etc) mit dem Wert von 471 gehören könnte, wenn er bei der E96/1% noch nicht auftaucht und was so ein Bauteil dann wohl kosten würde: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109071.htm
Frank O. schrieb: > Da gibt es eigentlich gar keine Meinung. > Haben Kondensatoren kein genaue Angabe, so handelt es sich um pF. Und da > 471K nun mal 471000pF sind, sind das ziemlich eindeutig 471nF. > Also würde 470nF richtig sein. Du bist eine Woche zu spät dran!
Mani W. schrieb: > Das K hat nichts mit Kilo zu tun... > > K = 10% Dann muss ich das wohl nochmal nachlesen. H. H. schrieb: > Du bist eine Woche zu spät dran! Immerhin bin ich noch da.😂
Frank O. schrieb: > Mani W. schrieb: >> Das K hat nichts mit Kilo zu tun... >> >> K = 10% > > Dann muss ich das wohl nochmal nachlesen. EIA-Codes für Toleranz Code Toleranz Z +80%, -20% M +-20% K +-10% J +-5% G +-2% F +-1% D +-0.5% C +-0.25% B +-0.1%
Danke Hinz! Jetzt erinnere ich mich, dass ich das schon einmal vor vielen Jahren gelesen hatte.
Heute ist der Bauteil-Tester gekommen. Also jeder der auf den gelben Kondensator gewettet hat lag richtig. der ist hinüber. Tester sagt kaputtes oder unbekanntes Bauteil und kann ihn nicht testen. Jeder der auf den blauen Kondensator gewettet hat lag auch richtig, ebenso Meldung: kaputtes oder unbekanntes Bauteil. Die beiden schwarzen Kondensatoren sind noch intakt, können also getestet werden, haben aber schon 30% Kapazität verloren.
Smart schrieb: > Heute ist der Bauteil-Tester gekommen. Also jeder der auf den gelben > Kondensator gewettet hat lag richtig. der ist hinüber. Tester sagt > kaputtes oder unbekanntes Bauteil und kann ihn nicht testen. Das ist nicht glaubhaft, Fehlbedienung oder schlechter Tester. > Jeder der > auf den blauen Kondensator gewettet hat lag auch richtig, ebenso > Meldung: kaputtes oder unbekanntes Bauteil. Das könnte knapp werden, aber auch da bezweifele ich die Messung bzw. korrekte Funktion des Testers.
Smart schrieb: > Tester sagt kaputtes oder unbekanntes Bauteil Dass die Beinchen in Kontakte mit unterschiedlichen Nummern gesteckt werden müssen, wurde beachtet?
Wolf17 schrieb: > Dass die Beinchen in Kontakte mit unterschiedlichen Nummern gesteckt > werden müssen, wurde beachtet? Vermutlich schon, zumindest bei den Elkos. Ohne mich über diesen Tester näher informiert zu haben, wundert mich das Ergebnis bei den anderen beiden Cs aber auch. Selbst wenn ein Kurzschluss oder das Gegenteil davon (also offene Anschlüsse) vorliegen würde, sollte der Tester ja etwas derartiges anzeigen.
Johannes F. schrieb: > Wolf17 schrieb: >> Dass die Beinchen in Kontakte mit unterschiedlichen Nummern gesteckt >> werden müssen, wurde beachtet? Okay, nehme meine Aussage von eben zurück -- nach dem Anblick des Fotos vom oben verlinkten Tester ergibt der Einwand Sinn. :-D
Joachim B. schrieb: > nicht doch eher 470nF? > Ich lese 471K also 470 x 1000 bezogen auf pF Nein. Das K ist die Toleranz.
ich habe die beine vom blauen und gelben kondensator in die pins gesteckt die bautechnisch für mich sinn ergaben, also so dass man die beine nicht sonderlich verbiegen müsste um zu testen bzw. habe die pins genommen die dem abstand der beine vom kondensator entspricht. bei meinem tester war keine anleitung dabei daher weis ich auch nicht welche pins die richtigen wären. heute abend stelle ich dann noch fotos hier ein in welchen pins ich teste.
Smart schrieb: > habe die pins > genommen die dem abstand der beine vom kondensator entspricht. bei > meinem tester war keine anleitung dabei daher weis ich auch nicht welche > pins die richtigen wären MIt grOßBuchStabeN aN deR riCHtiGen sTeLLe lIEßt eS sIcH eInFacHer! Die Versionen der Tester sind unterschiedlich Pinbelegt. Ist denn nichts auf der Platine aufgedruckt? Dann muss man die verbundenen Pins halt durchmessen. Hier die unverzichtbare Anleitung: 1) Batterie anschließen 2) Schnellspannsockel öffnen 3) Bauteilepins mit VERSCHIEDENEN Nummernpins verbinden 4) Sockel schließen 5) Startknopf drücken 6) Ergebnis ablesen. Ich empfehle zum Üben einige rumliegende Bauteile zu messen.
tut mir leid wegen der Rechtschreibung, ich habe das in der Mittagspause am Handy geschrieben und nicht mehr allzu viel Zeit gehabt, daher also mal nicht auf Groß/Klein- Schreibung geachtet. Wie auch immer, ich habe einfach mal versucht die Beine in andere Pins zu stecken und der Tester hat dann keine Fehlmessung mehr angezeigt. Hier sind die ermittelten Werte.
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Smart schrieb: > Wie auch immer, ich habe einfach mal versucht die Beine in andere Pins > zu stecken und der Tester hat dann keine Fehlmessung mehr angezeigt. > Hier sind die ermittelten Werte. Die Trennwand im Textool-Sockel beachten... Die andere Seite ist wohl 2 --- 3
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Smart schrieb: > ich habe einfach mal versucht die Beine in andere Pins > zu stecken und der Tester hat dann keine Fehlmessung mehr angezeigt. Da war sie wieder, die Erfahrung, eine Fehlmessung zu unterstellen, die Du nun bestätigst. > Hier sind die ermittelten Werte. Ah ja, und wie interpretierst Du diese nun?
Ich habe noch nie mit so einem Gerät gearbeitet und wusste nicht, dass man die Beine in bestimmte Pins stecken muss. Gäbe es eine Anleitung zu dem Gerät, so hätte ich wahrscheinlich auch keine Fehlmessung gemacht. Für mich schauts aus, dass die allgemeine Vermutung im Forum richtig war und der gelbe Kondensator defekt ist. Er sollte 220 nF haben und misst 34 nF.
Smart schrieb: > Für mich schauts aus, dass die allgemeine Vermutung im Forum richtig war > und der gelbe Kondensator defekt ist. Er sollte 220 nF haben und misst > 34 nF. So ist es. Und den 470pF kannst du wieder einbauen.
Schick mir eine PN, dann gibt es einen neuen 220nF kostenlos.
Dieter W. schrieb: > Schick mir eine PN, dann gibt es einen neuen 220nF kostenlos. Deine Adresse sollte ich mir merken, falls hier auch mal ein X2 ausfällt :-)
Der keramische Scheibenkondendator dürfte auch 10% weniger Kapazität vom Nennwert haben, es dürften also 47picoFarad fehlen. Fehlen tun aber nahe 70pF, Messgerätegenauigkeit ist unbekannt. Er ist also wahrscheinlich ausserhalb seiner Toleranz. Unten im Foto des Bauteils verläuft in etwa waagrecht eine etwas gezackte, aber stets gleich breite Bruchlinie von links bis unter die Silikonreste rechts. Sollte das ein Haarriss in der Isolation sein, dann dringt Luftfeuchte in die hygroskopische Keramikpille ein, die das Dielektrikum des Kondensators bildet (Die spannungsfeste Isolation zwischen den beiden metallisierten Belägen). Ich würde, da es ein Berührschutzkondensator ist, auch diesen erneuern.
Bis auf den blauen Y1 Kondensator habe ich heute alle neuen Kondensatoren geliefert bekommen. Nur die Beine vom Panasonic X2 sind viel zu kurz. Das Problem ist, dass bei diesem Platinendesign Bauteile unter dem X2 angeordnet sind und er mit seinen Beinen so aufgebogen wurde, dass er sozusagen in der Luft schwebt. Könnte man denn die Beine "verlängern" , indem man einfach welche von Leuchtdioden abzwickt, diese dann in die Lötaugen der Platine verlötet und auf die Diodenbeine dann die Beine des Kondensators anlötet? Oder wäre das dann ein Problem wegen den zu langen Beinen? Oder man löst es mit einem Kabel? Beim Kabel müsste man aber sicher wieder einen bestimmten Querschnitt einhalten? Also fällt die Option glaube ich weg. Obwohl der Y1 technisch nicht die Ausfallquelle war, fühle ich mich da nicht so wohl dabei einen Kondensator mit Bruch/Riss wieder einzulöten. Er hat ja schließlich auch einen Riss auf der unteren Seite. Da warte ich lieber bis ich die neuen bekomme bzw. würde ihn lieber erneuern.
Smart schrieb: > Könnte man denn die Beine > "verlängern" , indem man einfach welche von Leuchtdioden abzwickt, diese > dann in die Lötaugen der Platine verlötet und auf die Diodenbeine dann > die Beine des Kondensators anlötet? Sicher!
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