Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Welche Kondensatoren nehmen für Dimmer-Lampe


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von Smart (smartx)


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Hallo =)

Ich habe hier ein Touch-Netzeil von einer Schreibtisch Dimmer-Lampe, die 
man in 3 Stufen dimmen kann. Leider hat sie zuletzt nicht mehr 
zuverlässig auf den Touch reagiert, bis dieser komplett ausgefallen ist 
und sie sich nicht mehr einschalten hat lassen.

Meine Sichtprüfung hat ergeben, dass der blaue (vermutlich?) X1 
Kondensator, der ein Entstörkondensator zu sein scheint, beim linken 
Bein aufgerissen ist.

Zuerst habe ich mich auf die Suche gemacht ob man das Touch-Modul 
komplett kaufen kann. Es ist ein Chia Chien TC-306M. Leider findet man 
genau dieses Touch Modul nicht zum Kaufen.

Ich habe jetzt mal alle 3 Kondensatoren ausgelötet. Könnt ihr mir Links 
von Reichelt zu hochwertigeren Alternativen geben? Evtl. welche von 
Panasonic?

Anbei habe ich ein paar Fotos von den Kondensatoren sowie der Schaltung 
komplett angehängt. Vielen Dank im Voraus und einen schönen Ostersonntag 
wünsche ich euch noch.

Liebe Grüße,

SmartX

: Verschoben durch Moderator
von Ingolf O. (headshotzombie)


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Kann Deine Vermutung nicht nachvollziehen, weil es gibt zig weitere 
Bauelemente, die die Ausfallursache sein könnten!
Messe mal die Kondensatoren! Der X1 hat eine Kapazität von 470pF/400V, 
die Elkos sind 1µF/50V bzw. 47µF/16V.

von Smart (smartx)


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Vielleicht habe ich mich da blöd ausgedrückt, also der blaue 
Entstörkondensator hat definitiv einen Bruch/Riss. Ich vermutete nur 
dass es ein X1 Kondensator ist. Ich bin mir aber unschlüssig ob es nicht 
auch ein X2 sein könnte? Und muss ich beim Ersetzen der schwarzen Elkos 
auf ESR achten, oder kann ich da jeden beliebigen Kondensator nehmen, 
der einfach die uf und Volt hat?

von Michael B. (laberkopp)


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von Manfred P. (pruckelfred)


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von Smart (smartx)


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Vielen Dank erstmal für eure Antworten. Also so wie ich das sehe, ist es 
wohl die Challenge den X1 Y1 Kondensator irgendwo aufzutreiben. TME hat 
ihn nicht mehr im Sortiment. Könnte man alternativ auch diese hier von 
Amazon nehmen?

https://www.amazon.de/HUABAN-St%C3%BCcke-Keramischer-Scheibensicherheitskondensator-470pf/dp/B0FMF5Y998

Oder hat Conrad da noch etwas passendes ?

Auf ESR Werte oder so muss ich bei den anderen beiden Elkos nicht achten 
oder?

von Michael B. (laberkopp)


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Smart schrieb:
> Könnte man alternativ auch diese hier von Amazon nehmen?

Ja, halt teuer.

von Ralf X. (ralf0815)


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Smart schrieb:
> Könnte man alternativ auch diese hier von
> Amazon nehmen?
>
> 
https://www.amazon.de/HUABAN-St%C3%BCcke-Keramischer-Scheibensicherheitskondensator-470pf/dp/B0FMF5Y998

Lange und teure Lieferung aus China.
Gleiches Sortiment über Aliexpress für ~20% des Preises und halber 
Lieferzeit.

von Wolf17 (wolf17)


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Smart schrieb:
> der blaue Entstörkondensator hat definitiv einen Bruch/Riss
Das sieht für mich nur nach einem Riss in der Lackhose vom Anschlussbein 
aus, weil er bei der Montage gebogen wurde. Der ist bestimmt nicht 
defekt.

Mein Hauptverdacht ist, dass der gelbe X Kondensator Kapazität verloren 
hat. Wenn man nichts zum Messen hat, würde ich den zuerst tauschen.

Ich empfehle die Anschaffung eines 9€ Testers und die Kondensatoren zu 
messen.
https://www.ebay.de/itm/366263317224

von Tim 🔆 (solarlicht)


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Warum nicht das ganze Kästchen kaufen? Kostet ca. 7€.

Z. B. das hier: https://www.ebay.de/itm/226143477124

Bei meiner Lampe hat es den Touch-Dimmer schon 2x zerstört, als das 
Glühobst durchgebrannt ist. Beim ersten Mal dachte ich auch, ich müsste 
die Platine reparieren. Dann habe ich unnötig Geld für Bauteile 
ausgegeben, weil noch mehr kaputt war.


Edit:

> Zuerst habe ich mich auf die Suche gemacht ob man das Touch-Modul
> komplett kaufen kann. Es ist ein Chia Chien TC-306M. Leider findet man
> genau dieses Touch Modul nicht zum Kaufen.

Sorry, hatte ich überlesen, was ist an dem besonders?

Ich sehe gerade dass das von mir genannte nur bis 25W geht. Oder hast du 
LED-Leuchtmittel drin?

: Bearbeitet durch User
von Smart (smartx)


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Ich verwende noch Halogen Leuchtmittel. An dem Kästchen ist nichts 
besonderes ich wollte einfach nur durch baugleiches ersetzen. Bei den 
Alternativen Modulen von Amazon steht ein anderer Schaltplan drauf. 
Somit kommt ein Modulaustausch nicht in Frage, da ich von Elektrik keine 
Ahnung habe und dann womöglich alles neu verkabeln müsste. Außerdem ist 
es ein Bastelprojekt für mich an dem man Freude hat etwas kaputtes zu 
Reparieren.

Den gelben habe ich jetzt auch ausgelötet. Ich habe noch nie etwas auf 
aliexpress bestellt. Kann mir wer einen Link auf Aliexpress zu dem 
blauen X1 Y1 Kondensator geben ? Alle anderen habe ich auf Alieexpress 
gefunden.

von Ralf X. (ralf0815)


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Smart schrieb:
> Ich habe noch nie etwas auf
> aliexpress bestellt. Kann mir wer einen Link auf Aliexpress zu dem
> blauen X1 Y1 Kondensator geben ? Alle anderen habe ich auf Alieexpress
> gefunden.

https://de.aliexpress.com/w/wholesale-470pf--400V-X1.html

von Johannes F. (jofe)


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Von mir 100 % Zustimmung zum Beitrag von Wolf17:
Beitrag "Re: Welche Kondensatoren nehmen für Dimmer-Lampe"

Am wahrscheinlichsten hat der gelbe X2 zu wenig Kapazität.

Und hochwertigeren Ersatz dafür gibt es z.B. bei Reichelt, z.B. von 
Panasonic oder Epcos oder Wima.
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/funkentstoerkondensator_x2_220_nf_275_v_rm_15_0_110_c_10_-129275

Blindes Austauschen irgendwelcher Teile kommt am Ende teurer als eine 
neue Lampe und hat auch weder Lern- noch Spaßeffekt.

von Wolf17 (wolf17)


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Ralf X. schrieb:
> https://de.aliexpress.com/w/wholesale-470pf--400V-X1.html
An der Stelle bitte keinen Kondensator einsetzen, der nur X1 kann. Es 
MUSS einer sein, der für Y1 zugelassen ist oder einen, der beides 
erfüllt.
Der ist für den Berührungsschutz verantwortlich!
https://de.wikipedia.org/wiki/Entst%C3%B6rkondensator

In China wird gerne das draufgedruckt, was der Kunde möchte.

von Thomas (mercury3)


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Deine Beschreibung des Fehlers und das schleichende Auftreten läßt auf 
einen defekten Kondensator des Netzteils schließen. Das ist bei dir der 
gelbe "X2" Kondensator. Der hat nominal 220nF und wird vermutlich jetzt 
fast nix mehr haben. Einfach ersetzen und gut ist.

Den blauen X1/Y1 Kondensator würde ich nicht ersetzen denn der ist zu 
99% völlig in Ordnung. Der Riß kommt (wie schon geschrieben) vom 
Handling beim Einlöten. Das hat mit der Funktion nix zu tun.

Diese Dimmerdinger haben oft statt eines ausgewachsenen TO220 Triacs 
einen kleinen SOT verbaut der nur ein paar 100mA kann. Bei jedem noch so 
kleinen Glühfadenschluß sterben die Dinger wie die Fliegen. Im RC 
ersetzen wir daher nur mit TO220 Versionen.

von Wolf17 (wolf17)


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Smart schrieb:
> Ich habe noch nie etwas auf aliexpress bestellt.
Dann würde ich den Neukundennachlass für den empfohlenen Tester (mit 
M328) verwenden.

von Smart (smartx)


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So der Tester ist schon mal bestellt :-) Prinzipiell stimme ich zu, dass 
ein Blindes Austauschen von Komponenten nicht sinnvoll ist. Jedoch war 
da der Gedanke, dass wenn ein Kondensator defekt ist, auch die anderen 
schon gealtert sind und auch die bald ausfallen werden. Daher hatte ich 
mich für einen kompletten Recap entschieden. Trotzdem bin ich schon 
gespannt was der Tester sagen wird welcher dann wirklich defekt ist =) 
Keine Frage: Bestellen von Einzelteilen kommt erstmal teurer. Aber man 
bestellt ja immer gleich eine größere Menge und hat die Teile dann 
daheim fürs nächste Mal oder ein ganz anderes Gerät. Und Spaß machts 
auch^^

von Manfred P. (pruckelfred)


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Smart schrieb:
> Trotzdem bin ich schon
> gespannt was der Tester sagen wird welcher dann wirklich defekt ist

Den gelben kann man mit dem Multimeter testen: Der hängt direkt am 
230V-Netz, also den Strom messen und zurückrechnen. Für 0,22µF sind das 
knapp 16mA-AC.

von Smart (smartx)


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gute Güte, hab gerade auf der Schaltplatine entdeckt, dass da das 
Produktionsdatum 25.04.2008 drauf steht. Das Ding ist jetzt 18 Jahre 
alt!

Chapeau an die Ingenieure, das nenne ich mal gute Haltbarkeit. Wäre 
interessant zu wissen wie viel man da an Haltbarkeit mit neuen 
Kondensatoren noch herauskitzeln kann =) Und das erklärt dann auch warum 
man dieses Dimmer-Modul nirgendswo mehr zu kaufen bekommt.

von Michael B. (laberkopp)


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Smart schrieb:
> Chapeau an die Ingenieure, das nenne ich mal gute Haltbarkeit

Jede Technik, die nicht so lange lebt wie ich, ist unzureichend.

Man etwartet auch bei der Elektroinstallation im Haus dass sie 50 Jahre 
übersteht. Daher ist die auch immer etwas dicker ausgelegt.

von Smart (smartx)


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Da gebe ich dir völlig recht, nur ist das ja den meisten Ingenieuren 
heutzutage komplett wurscht. Geräte werden heut nur mehr mit der Devise
"so billig wie möglich" produziert.

Betrachtet man zB. Lampen, die keine gesockelten Leuchtmittel mehr 
haben, sondern eine Platine mit fest aufgelöteten LEDs. Wenn eine LED 
ausfällt, fallen alle aus. Heißt für die meisten Leute dann Lampe 
komplett wegschmeißen und eine neue kaufen und montieren. Natürlich 
könnte man versuchen die defekte LED zu ermitteln und diese zu brücken, 
aber das macht ja kaum wer.

von Nevs (noname_user)


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https://www.pollin.de/p/kemet-entstoerkondensator-220nf-275v-rm22-5-201119
https://www.pollin.de/p/entstoerkondensator-470-pf-760-500-v-rm-12-5-200733

Manfred P. schrieb:
> Den gelben kann man mit dem Multimeter testen: Der hängt direkt am
> 230V-Netz, also den Strom messen und zurückrechnen. Für 0,22µF sind das
> knapp 16mA-AC.

Ah ja, er als Unerfahrener misst dann gleich mal den Strom am 
NiederspannungsNetz, na das kann ja was werden. Solchen Bullshit liest 
man nur von den ganzen Größen hier, die Andere gern etwas klein halten 
wollen mit ihrem Größenwahn.

Smart schrieb:
> Trotzdem bin ich schon gespannt was der Tester sagen wird welcher dann
> wirklich defekt ist =)
Ach, und du meinst so ein Tester findet dir den Fehler als Ursache in 
der Schaltung auch noch dazu? Ey, dann braucht man ja keine Ausbildung 
mehr, nur noch solche Testgeräte und fertig ist der E-TechnikBeruf.
Ich habe da 2x Links zu Pollin da oben am Anfang gesetzt, die haben auch 
Meß- oder Testgeräte, nur wird dir so ein Tester nicht die Erfahrung zur 
Fehlersuche geben. Ist die Lampe eigentlich schutzisoliert, weil Touch 
heißt durch Berührung metallischer Teile, und das steuert dann den 
Dimmer. Nicht dass du dann eine gefeuert bekommst wenn du das Teil 
wieder  zusammengebaut hast und anfasst.

: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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Wenn der "so", also an 230V und Amperemeter geprüfte Kondensator 
durchschlägt, ist das Amperemeter hin. Die vorgeschlagene Prüfung 
bereits ausgefallener, gebrochener oder nur verdächtiger Kondensatoren 
auf diese Art ist grob fahrlässig. Betrifft sowohl den gelben als auch 
den blauen Kondensator.

von Wolf17 (wolf17)


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Heinrich K. schrieb:
> Wenn der "so", also an 230V und Amperemeter geprüfte Kondensator
> durchschlägt, ist das Amperemeter hin. Die vorgeschlagene Prüfung
> bereits ausgefallener, gebrochener oder nur verdächtiger Kondensatoren
> auf diese Art ist grob fahrlässig. Betrifft sowohl den gelben als auch
> den blauen Kondensator.
Es ist nicht verboten, z.B. eine 60W Glühbirne in Reihe zu schalten. Den 
zusätzlichen Messfehler kann man herausrechnen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Wolf17 schrieb:
> Heinrich K. schrieb:
>> Wenn der "so", also an 230V und Amperemeter geprüfte Kondensator
>> durchschlägt, ist das Amperemeter hin. Die vorgeschlagene Prüfung
>> bereits ausgefallener, gebrochener oder nur verdächtiger Kondensatoren
>> auf diese Art ist grob fahrlässig. Betrifft sowohl den gelben als auch
>> den blauen Kondensator.

Das ist Hosenscheißerei eines gelernten Röhrentauschers, der die 
zugehörigen Randbedingungen nicht erfassen kann. WENN der gelbe X2 des 
Kondensatornetzeils durchgeschlagen wäre, gäbe es an der Platine nichts 
mehr zu messen, die wäre schwarz. Es gibt damit keinen Grund, nicht 
einfach an der aktiven Platine den Strom zu messen.

Wolf17 schrieb:
> Es ist nicht verboten, z.B. eine 60W Glühbirne in Reihe zu schalten. Den
> zusätzlichen Messfehler kann man herausrechnen.

Das gibt dann die sichere Seite, halte ich aber hier für nicht 
notwendig. Meßfehler, hmmmm, bei erwarteten 15mA ist der nicht 
erkennbar.

von Heinrich K. (minrich)


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Aus verschiedenen Gründen rät man aber einem Anfänger nicht dazu.

Der "Messaufbau" steht unter Netzspannung, durchschlagende Kondensatoren 
(Prüflinge) himmeln Schmelzsicherung oder gleich das ganze 
Baumarktmultimeter und bei 470 picoFarad ist die Messfrequenz derart 
ungünstig niedrig, daß ein Hochpass gebildet wird. Das Messgerät sieht 
hauptsächlich höherfrequente Oberwellen und man misst Mist.

Die reine Kapazität lässt sich auch gefahrlos mit niedriger Spannung 
messen.

von Wolf17 (wolf17)


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Heinrich K. schrieb:
> bei 470 picoFarad ist die Messfrequenz derart
> ungünstig niedrig, daß ein Hochpass gebildet wird. Das Messgerät sieht
> hauptsächlich höherfrequente Oberwellen und man misst Mist.
Guter Einwand, das verfälscht in verseuchten Netzen das Ergebnis. Im 
Zweifel vergleicht man mit einem neuen 470pF (der 230AC aushält).
Hier ging es aber darum, ohne C Messgerät herauszubekommen, ob der 470pF 
Y1 defekt ist und dafür reicht es auf alle Fälle.
Gemessen habe ich mal einem 451pF Y1, 233V Netzspannung, mit 36,8µA. 
Theoretisch sollten es nur 33,0µA sein.
Inzwischen hat der TO ja das empfohlene Messmittel bestellt.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Heinrich K. schrieb:
> Der "Messaufbau" steht unter Netzspannung,

Das ist in der Tat unschön und erfordert Vorsicht.

> durchschlagende Kondensatoren
> (Prüflinge) himmeln Schmelzsicherung oder gleich das ganze
> Baumarktmultimeter

Nochmal: Der befindet sich in der Schaltung und da diese keine 
ernsthaften Spuren zeigt, ist er nicht durchgeschlagen. Da kann man 
problemlos mit dem DMM dran. Damit komme ich zu einer klaren Aussage, 
ohne ein C-Meßgerät besitzen zu müssen.

> Baumarktmultimeter
.. haben meist keine Meßbereiche für Wechselstrom.

> und bei 470 picoFarad ist die Messfrequenz derart
> ungünstig niedrig, daß ein Hochpass gebildet wird.

Es ging ja wohl um den gelben 220nF, die 34µA des 470pF sind unhandlich.

Beim blauen 470pF kann es sogar sein, dass der Strom nicht passt, 
Leckstrom wie dort: https://www.vishay.com/docs/22202/wyo.pdf
Man sieht auf S. 3 unter dem Titel "Leakage current versus voltage"

Der Achim S. hat das sehr gut erklärt, die Masse anderer Beiträge ist 
überwiegend Dummlall:

Beitrag "Re: LED mit Kondensatornetzteil - Strom passt nicht"

Beitrag "Re: LED mit Kondensatornetzteil - Strom passt nicht"

von Smart (smartx)


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Es handelt sich konkret um diese Lampe:
https://www.amazon.de/Paul-Neuhaus-Tischleuchte-TOUCH-4001-55/dp/B01MXLLY5J

Ich besitze sie gleich vierfach. Die neuesten 2 davon besitzen ein 
eigenes Dimmer Modul der Marke Paul Neuhaus selbst. Diejenige die jetzt 
nach 18 Jahren kaputt ist, hat das Chia Chien TC-306M Dimmer Modul. Und 
die letzte im Bunde hat ein LD600S Dimmer Modul. Das LD600S Modul gibts 
auch bei Amazon. Vier mal die gleiche Lampe und in jeder ein anderes 
Dimmer-Modul. Das soll mal einer verstehen.

Ich stimme euch zu, dass Sicherheit natürlich vor geht. Deswegen möchte 
ich auch mit größter Sorgfalt vorgehen. Es wäre nicht Sinn und Zweck vom 
Gehäuse eine gewischt zu bekommen. Gibt es denn eine Möglichkeit zu 
messen, welche Spannung am Gehäuse anliegt? Man kann das doch sicher mit 
dem Multimeter irgendwie messen. Eine Spitze würde man dann ans Gehäuse 
halten, aber wohin mit der zweiten Messspitze? Alternativ würde mir 
einfallen, dass man einen Phasenprüfer ans Gehäuse halten könnte. Nur ob 
der dann nicht ohnehin ausschlägt? Denn ich vermute mal, dass am Gehäuse 
immer eine sehr niedrige Spannung anliegt, da ja der Touch durch eine 
Spannungsänderung funktioniert. Oder könnte man das mit einer 
Durchgangsprüfung irgendwie feststellen?

Sollten alle Stricke reissen, bleibt mir wohl nix anderes übrig als ein 
neues Modul einzubauen. Oder komplett auf Touch zu verzichten und ein 
Stromkabel mit Kippschalter zu kaufen.

Diese Lampe verwendet G9 Leuchtmittel. Würde man ein Kabel mit 
Kippschalter einbauen, kann man dann da direkt mit den 230 V ins 
Leuchtmittel fahren oder muss es runtergespannt werden? Wenn man direkt 
mit 230V reinfahren kann, gehe ich davon aus, dass die +/- Verkabelung 
dann eh komplett egal sein wird bei einem Halogenleuchtmittel. Ob der 
Strom von rechts nach links oder von links nach rechts fließt wird dem 
Leuchtmittel egal sein. Halt so wie bei einer klassischen 
Glühfadenlampe. Bei LED Leuchtmitteln könnte das evtl. wieder anders 
aussehen.

von Joachim B. (jar)


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Ingolf O. schrieb:
> Der X1 hat eine Kapazität von 470pF/400V,

nicht doch eher 470nF?
Ich lese 471K also 470 x 1000 bezogen auf pF

Kommt mir etwas hoch vor die Kapazität, aber gab es früher öfter als 
Ableitströme unbekannt und nicht begrenzt waren in den 1970er Jahren.

ah schrieb Manfred ja schon
Beitrag "Re: Welche Kondensatoren nehmen für Dimmer-Lampe"

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Joachim B. schrieb:
> nicht doch eher 470nF?

Auch meine Meinung...

von Heinrich K. (minrich)


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Deppen!!! 😄

47 multiplziert mit zehn hoch "1", also 10, ergibt 470pF.

Der blaue Keramikkondensator ist in den letzten Zeilen mit einer Tabelle 
bedruckt, als X-Kondensator 400Volt Betriebsspannung eff. 
Wechselspannung, sinusförmig, niederfrequent.

Als Y-Kondensator 250 Volt.

von Helmut -. (dc3yc)


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Joachim B. schrieb:
> nicht doch eher 470nF?
> Ich lese 471K also 470 x 1000 bezogen auf pF

Mani W. schrieb:
> Auch meine Meinung...

Quatsch! 471K sind 470 PicoFarad mit plus-minus 10% Toleranz. Die gibts 
als 400V-Version mit Prüfzeichen nicht kleiner in Keramik. Für 470nF 
brauchst du schon grosse Folienquader.

von Heinrich K. (minrich)


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Auf einem 470nF würde 474 stehen, ein halbes Mikrofarad in Keramik für 
2000/2500/4000Veff (länderabhängig) Prüfspannung wäre ein Riesenklotz.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Heinrich K. schrieb:
> Deppen!!! 😄
>
> 47 multiplziert mit zehn hoch "1", also 10, ergibt 470pF.

Oder, einfacher ohne Mathematik, Anzahl der Nullen - 47 plus eine.
Ein 470nF hätte dann 474.

Der Praktiker würde sich auch wundern, wie denn 470nF in diese kleine, 
blaue Scheibe passen könnten.

In der gezeigten Anwendung vermute ich, dass der 470pF-Y die Ankopplung 
der Touch-Fläche macht, da darf kein größerer Strom möglich sein.

von Mani W. (e-doc)


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Ihr habt Recht!

So was von einem Hoppala...

von Frank O. (frank_o)


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Mani W. schrieb:
> Auch meine Meinung...

Da gibt es eigentlich gar keine Meinung.
Haben Kondensatoren kein genaue Angabe, so handelt es sich um pF. Und da 
471K nun mal 471000pF sind, sind das ziemlich eindeutig 471nF.
Also würde 470nF richtig sein.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Frank O. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Auch meine Meinung...
>
> Da gibt es eigentlich gar keine Meinung.
> Haben Kondensatoren kein genaue Angabe, so handelt es sich um pF. Und da
> 471K nun mal 471000pF sind, sind das ziemlich eindeutig 471nF.
> Also würde 470nF richtig sein.

Oje.
Bitte lese mal ein wenig über die Grundlagen.

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109061.htm

von Mani W. (e-doc)


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Frank O. schrieb:
> Und da
> 471K nun mal 471000pF sind, sind das ziemlich eindeutig 471nF.

Eben nicht!

Das K hat nichts mit Kilo zu tun...

K = 10%

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Ralf X. schrieb:
> Frank O. schrieb:
>> Mani W. schrieb:
>>> Auch meine Meinung...
>>
>> Da gibt es eigentlich gar keine Meinung.
>> Haben Kondensatoren kein genaue Angabe, so handelt es sich um pF. Und da
>> 471K nun mal 471000pF sind, sind das ziemlich eindeutig 471nF.
>> Also würde 470nF richtig sein.
>
> Oje.
> Bitte lese mal ein wenig über die Grundlagen.
>
> https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109061.htm

Und wenn Du schon einmal dabei bist, kannst Du direkt noch etwas zu den 
E-Reihen nachlesen und überlegen, aus welcher Reihe mit welcher Toleranz 
ein C (oder R, etc) mit dem Wert von 471 gehören könnte, wenn er bei der 
E96/1% noch nicht auftaucht und was so ein Bauteil dann wohl kosten 
würde:

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109071.htm

von H. H. (hhinz)


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Frank O. schrieb:
> Da gibt es eigentlich gar keine Meinung.
> Haben Kondensatoren kein genaue Angabe, so handelt es sich um pF. Und da
> 471K nun mal 471000pF sind, sind das ziemlich eindeutig 471nF.
> Also würde 470nF richtig sein.

Du bist eine Woche zu spät dran!

von Frank O. (frank_o)


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Mani W. schrieb:
> Das K hat nichts mit Kilo zu tun...
>
> K = 10%

Dann muss ich das wohl nochmal nachlesen.

H. H. schrieb:
> Du bist eine Woche zu spät dran!

Immerhin bin ich noch da.😂

von H. H. (hhinz)


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Frank O. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Das K hat nichts mit Kilo zu tun...
>>
>> K = 10%
>
> Dann muss ich das wohl nochmal nachlesen.

EIA-Codes für Toleranz

Code  Toleranz
Z  +80%, -20%
M  +-20%
K  +-10%
J  +-5%
G  +-2%
F  +-1%
D  +-0.5%
C  +-0.25%
B  +-0.1%

von Frank O. (frank_o)


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Danke Hinz!
Jetzt erinnere ich mich,  dass ich das schon einmal vor vielen Jahren 
gelesen hatte.

von Smart (smartx)


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Heute ist der Bauteil-Tester gekommen. Also jeder der auf den gelben 
Kondensator gewettet hat lag richtig. der ist hinüber. Tester sagt 
kaputtes oder unbekanntes Bauteil und kann ihn nicht testen. Jeder der 
auf den blauen Kondensator gewettet hat lag auch richtig, ebenso 
Meldung: kaputtes oder unbekanntes Bauteil. Die beiden schwarzen 
Kondensatoren sind noch intakt, können also getestet werden,  haben aber 
schon 30% Kapazität verloren.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Smart schrieb:
> Heute ist der Bauteil-Tester gekommen. Also jeder der auf den gelben
> Kondensator gewettet hat lag richtig. der ist hinüber. Tester sagt
> kaputtes oder unbekanntes Bauteil und kann ihn nicht testen.

Das ist nicht glaubhaft, Fehlbedienung oder schlechter Tester.

> Jeder der
> auf den blauen Kondensator gewettet hat lag auch richtig, ebenso
> Meldung: kaputtes oder unbekanntes Bauteil.

Das könnte knapp werden, aber auch da bezweifele ich die Messung bzw. 
korrekte Funktion des Testers.

von Wolf17 (wolf17)


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Smart schrieb:
> Tester sagt kaputtes oder unbekanntes Bauteil
Dass die Beinchen in Kontakte mit unterschiedlichen Nummern gesteckt 
werden müssen, wurde beachtet?

von Johannes F. (jofe)


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Wolf17 schrieb:
> Dass die Beinchen in Kontakte mit unterschiedlichen Nummern gesteckt
> werden müssen, wurde beachtet?

Vermutlich schon, zumindest bei den Elkos.

Ohne mich über diesen Tester näher informiert zu haben, wundert mich das 
Ergebnis bei den anderen beiden Cs aber auch. Selbst wenn ein 
Kurzschluss oder das Gegenteil davon (also offene Anschlüsse) vorliegen 
würde, sollte der Tester ja etwas derartiges anzeigen.

von Johannes F. (jofe)


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Johannes F. schrieb:
> Wolf17 schrieb:
>> Dass die Beinchen in Kontakte mit unterschiedlichen Nummern gesteckt
>> werden müssen, wurde beachtet?

Okay, nehme meine Aussage von eben zurück -- nach dem Anblick des Fotos 
vom oben verlinkten Tester ergibt der Einwand Sinn. :-D

von Michael B. (laberkopp)


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Joachim B. schrieb:
> nicht doch eher 470nF?
> Ich lese 471K also 470 x 1000 bezogen auf pF

Nein.

Das K ist die Toleranz.

von Smart (smartx)


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ich habe die beine vom blauen und gelben kondensator in die pins 
gesteckt die bautechnisch für mich sinn ergaben, also so dass man die 
beine nicht sonderlich verbiegen müsste um zu testen bzw. habe die pins 
genommen die dem abstand der beine vom kondensator entspricht. bei 
meinem tester war keine anleitung dabei daher weis ich auch nicht welche 
pins die richtigen wären. heute abend stelle ich dann noch fotos hier 
ein in welchen pins ich teste.

von Wolf17 (wolf17)


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Smart schrieb:
> habe die pins
> genommen die dem abstand der beine vom kondensator entspricht. bei
> meinem tester war keine anleitung dabei daher weis ich auch nicht welche
> pins die richtigen wären

MIt grOßBuchStabeN aN deR riCHtiGen sTeLLe lIEßt eS sIcH eInFacHer!

Die Versionen der Tester sind unterschiedlich Pinbelegt. Ist denn nichts 
auf der Platine aufgedruckt? Dann muss man die verbundenen Pins halt 
durchmessen.

Hier die unverzichtbare Anleitung:
1) Batterie anschließen
2) Schnellspannsockel öffnen
3) Bauteilepins mit VERSCHIEDENEN Nummernpins verbinden
4) Sockel schließen
5) Startknopf drücken
6) Ergebnis ablesen.

Ich empfehle zum Üben einige rumliegende Bauteile zu messen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Wolf17 schrieb:
> lIEßt eS sIcH eInFacHer

Dann laSSe es besser sein.

von Smart (smartx)


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tut mir leid wegen der Rechtschreibung, ich habe das in der Mittagspause 
am Handy geschrieben und nicht mehr allzu viel Zeit gehabt, daher also 
mal nicht auf Groß/Klein- Schreibung geachtet.

Wie auch immer, ich habe einfach mal versucht die Beine in andere Pins 
zu stecken und der Tester hat dann keine Fehlmessung mehr angezeigt. 
Hier sind die ermittelten Werte.

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Smart schrieb:
> Wie auch immer, ich habe einfach mal versucht die Beine in andere Pins
> zu stecken und der Tester hat dann keine Fehlmessung mehr angezeigt.
> Hier sind die ermittelten Werte.

Die Trennwand im Textool-Sockel beachten...

Die andere Seite ist wohl 2 --- 3

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Smart schrieb:
> ich habe einfach mal versucht die Beine in andere Pins
> zu stecken und der Tester hat dann keine Fehlmessung mehr angezeigt.

Da war sie wieder, die Erfahrung, eine Fehlmessung zu unterstellen, die 
Du nun bestätigst.

> Hier sind die ermittelten Werte.

Ah ja, und wie interpretierst Du diese nun?

von Smart (smartx)


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Ich habe noch nie mit so einem Gerät gearbeitet und wusste nicht, dass 
man die Beine in bestimmte Pins stecken muss. Gäbe es eine Anleitung zu 
dem Gerät, so hätte ich wahrscheinlich auch keine Fehlmessung gemacht.

Für mich schauts aus, dass die allgemeine Vermutung im Forum richtig war 
und der gelbe Kondensator defekt ist. Er sollte 220 nF haben und misst 
34 nF.

von H. H. (hhinz)


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Smart schrieb:
> Für mich schauts aus, dass die allgemeine Vermutung im Forum richtig war
> und der gelbe Kondensator defekt ist. Er sollte 220 nF haben und misst
> 34 nF.

So ist es.

Und den 470pF kannst du wieder einbauen.

von Dieter W. (dds5)


Angehängte Dateien:

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Schick mir eine PN, dann gibt es einen neuen 220nF kostenlos.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Dieter W. schrieb:
> Schick mir eine PN, dann gibt es einen neuen 220nF kostenlos.

Deine Adresse sollte ich mir merken, falls hier auch mal ein X2 ausfällt 
:-)

von Heinrich K. (minrich)


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Der keramische Scheibenkondendator dürfte auch 10% weniger Kapazität vom 
Nennwert haben, es dürften also 47picoFarad fehlen. Fehlen tun aber nahe 
70pF, Messgerätegenauigkeit ist unbekannt. Er ist also wahrscheinlich 
ausserhalb seiner Toleranz.

Unten im Foto des Bauteils verläuft in etwa waagrecht eine etwas 
gezackte, aber stets gleich breite Bruchlinie von links bis unter die 
Silikonreste rechts. Sollte das ein Haarriss in der Isolation sein, dann 
dringt Luftfeuchte in die hygroskopische Keramikpille ein, die das 
Dielektrikum des Kondensators bildet (Die spannungsfeste Isolation 
zwischen den beiden metallisierten Belägen).

Ich würde, da es ein Berührschutzkondensator ist, auch diesen erneuern.

von Smart (smartx)


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Bis auf den blauen Y1 Kondensator habe ich heute alle neuen 
Kondensatoren geliefert bekommen. Nur die Beine vom Panasonic X2 sind 
viel zu kurz. Das Problem ist, dass bei diesem Platinendesign Bauteile 
unter dem X2 angeordnet sind und er mit seinen Beinen so aufgebogen 
wurde, dass er sozusagen in der Luft schwebt. Könnte man denn die Beine 
"verlängern" , indem man einfach welche von Leuchtdioden abzwickt, diese 
dann in die Lötaugen der Platine verlötet und auf die Diodenbeine dann 
die Beine des Kondensators anlötet? Oder wäre das dann ein Problem wegen 
den zu langen Beinen? Oder man löst es mit einem Kabel? Beim Kabel 
müsste man aber sicher wieder einen bestimmten Querschnitt einhalten? 
Also fällt die Option glaube ich weg.

Obwohl der Y1 technisch nicht die Ausfallquelle war, fühle ich mich da 
nicht so wohl dabei einen Kondensator mit Bruch/Riss wieder einzulöten. 
Er hat ja schließlich auch einen Riss auf der unteren Seite. Da warte 
ich lieber bis ich die neuen bekomme bzw. würde ihn lieber erneuern.

von Mani W. (e-doc)


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Smart schrieb:
> Könnte man denn die Beine
> "verlängern" , indem man einfach welche von Leuchtdioden abzwickt, diese
> dann in die Lötaugen der Platine verlötet und auf die Diodenbeine dann
> die Beine des Kondensators anlötet?

Sicher!

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