Hallo, ich versuche aktuell eine Platine zu Designen und brauche Hilfe bei der Auswahl und Platzierung einer Antenne. Bei dem Sendenden Chip handelt es sich um die STM32WL5 Serie. Der chip hat einen integrierten Transceiver für LoraWan. Ich bin mir unsicher was für eine Antenne und wo sie zu positionieren und vor allem wie am sinnvollsten anzubinden ist und brauche dabei eure Hilfe.Ich habe den Antennenausgang auf dem Bild ROT markiert. Meine Gedanken waren bisher Chip-antenne zum auflöten was evtl schwierig werden kann oder die Antenne direkt in das PCB integrieren. Ich würde mich auch freuen wenn ich evtl den ein oder anderen Tipp für die Platzierung der Komponenten bekommen könnte, ebenso bin ich mir unsicher in meiner Verdrahtung bezüglich des Lade und Protection IC's Was habe ich vor? Ich möchte einen tracker bauen der ohne Mobilfunk auskommt. Diese Bluetooth tracker sind absoluter mist und nicht geeignet. Ich habe mal Bilder vom Projekt angehängt. Bitte nicht drauf treten, Blutiger Anfänger. Grüße Bob
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Bob B. schrieb: > Bei dem Sendenden Chip handelt es sich um die STM32WL5 Serie. Der chip > hat einen integrierten Transceiver für LoraWan. Ich bin mir unsicher was > für eine Antenne und wo sie zu positionieren und vor allem wie am > sinnvollsten anzubinden ist und brauche dabei eure Hilfe. Dazu steht mit Sicherheit was im Datenblatt des betreffenden STM32 und/oder es gibt eine Application Note dazu. Danach solltest du zuerst suchen.
Johannes F. schrieb: > Dazu steht mit Sicherheit was im Datenblatt des betreffenden STM32 > und/oder es gibt eine Application Note dazu. Danach solltest du zuerst > suchen. Mein Problem dabei ist ich nutze nicht direkt den Chip von ST sondern von SeeedStudio Wio-E5 Wireless Module dieser enthält den besagten Chip dazu finde ich leider keine passenden Informationen. Hier gibt es leider nur DEV -ausführungen mit IPEX und SMA Anschlüssen. Ich würde eigentlich gerne auf eine PCB-antenne setzen die dann als "weiterer Arm" auf der linken Seite des runden teil des PCBs rausgeht.
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Bob B. schrieb: > Johannes F. schrieb: > >> Dazu steht mit Sicherheit was im Datenblatt des betreffenden STM32 >> und/oder es gibt eine Application Note dazu. Danach solltest du zuerst >> suchen. > > Mein Problem dabei ist ich nutze nicht direkt den Chip von ST sondern > von SeeedStudio Wio-E5 Wireless Module dieser enthält den besagten Chip > dazu finde ich leider keine passenden Informationen. Da hilft dir trotzdem die Application Note von ST und das Datenblatt von SeeedStudio: https://files.seeedstudio.com/products/317990687/res/LoRa-E5%20module%20datasheet_V1.1.pdf -- dort ist auch ein Referenz-Design abgebildet, in dem die Antennenbeschaltung zu sehen ist. Die Werte für deine Bauteile zur Antennenanpassung musst du natürlich mit einem VNA ermitteln. > Hier gibt es leider > nur DEV -ausführungen mit IPEX und SMA Anschlüssen. Ich würde eigentlich > gerne auf eine PCB-antenne setzen die dann als "weiterer Arm" auf der > linken Seite des runden teil des PCBs rausgeht. Nein, das würdest du gerne nicht. Hol dir eine Version des Moduls mit kleinem Antennenanschluss, pack da eine entsprechende Antenne dran und freue dich, dass es funktioniert. RF-Design ist notorisch schwierig und deine Haustier-Tracker-Anforderungen sind auch nicht ganz einfach, da die Antenne immer etwas ungünstig plaziert ist. Dein aktuelles Layout demonstriert, dass du überhaupt nicht weißt, worauf du dich da einlässt, da du ja keine Möglichkeit hast, die Antenne rauszuführen. Das ist nicht schlimm, aber in solchen Gelegenheiten nimmt man dann fertige Komponenten.
Danke für die Antwort. Ich bin hin und hergerissen, ja das PCB ist definitiv nicht final und ich weiß das der Antennenausgang absolut nicht gut konstruiert ist soweit war mir das bewusst. Deswegen habe ich ja gefragt wie ich vorgehen soll oder kann. Aus reinem dummen Zufall bin ich jetzt auf genau so ein ähnliches Projekt gestoßen. Gleicher Chip nur als "Wurfantenne" ausgeführt. Kann ich das eventuell bei mir ebenfalls so umsetzen oder was spricht dagegen? Dann müsste ich garnicht so viel ändern. Ich habe mich zwar nach deiner Antwort nach Alternativen umgeschaut hier gibt es z.b. den RAK3172 der ebenfalls den STM32E5 besitzt aber mit IPEX anschluss. Das wäre ebenfalls eine alternative. Trotzdem bitte kurz zurück zur Wurfantenne was spricht dagegen? Es Handelt sich dabei um das LOKO-Air Projekt (https://github.com/tomipiriyev/Loko) "Keine Werbung - Open Source Projekt". Ich möchte nur Verstehen ob, wieso und weshalb das zu Problemen führen kann oder warum das falsch ist wenn es falsch ist. Ich habe mir dort das PCB angeschaut und dort sehe ich auch am Ausgang des Chips nur 2 Lötpunkte für RF und GND. Im Github repository spricht man auch nur von einem "Kabel" glaube 87mm lang.
Bob B. schrieb: > Danke für die Antwort. Ich bin hin und hergerissen, ja das PCB ist > definitiv nicht final und ich weiß das der Antennenausgang absolut nicht > gut konstruiert ist soweit war mir das bewusst. Deswegen habe ich ja > gefragt wie ich vorgehen soll oder kann. Da gibt's im Prinzip mehrere Möglichkeiten: 1) Application Notes lesen, Antenne genau so umsetzen 2) Application Notes lesen, Antenne ungefähr so umsetzen (z.B. kleinere groundplane, Antenne mit einseitiger Groundplane am Rand der Platine, etc.) 3) Chipantenne kaufen (die brauchen aber auch Layout) 4) Drahtantenne bauen 5) Fertige Antenne kaufen Möglichkeit 5 ist sehr erfolgversprechend, bei den anderen wirst du wahrscheinlich messen müssen. Oder du machst es auf gut Glück und hast ggf. eine deutlich schlechtere Reichweite als erwartet. Das ist jetzt kein Problem, aber dir sollte bewusst sein, dass du als jemand ohne Erfahrung (und wahrscheinlich auch ohne Messgeräte) geschickterweise auf ein fertiges Produkt zurückgreifst, wenn es darum geht, ein Projekt zügig umzusetzen, das nachher bestimmte Eigenschaften erfüllen soll. Wenn's dir darum geht, zu lernen, dann spielt das natürlich alles keine Rolle. Da würde ich dann aber empfehlen, die teuren Flex-Platinen gegen normale starre zu ersetzen, denn das Antennendesign und die Messungen werden mehrere Revisionen benötigen. > Aus reinem dummen Zufall bin > ich jetzt auf genau so ein ähnliches Projekt gestoßen. > Gleicher Chip nur als "Wurfantenne" ausgeführt. Kann ich das eventuell > bei mir ebenfalls so umsetzen oder was spricht dagegen? Dann müsste ich > garnicht so viel ändern. [...] Trotzdem bitte kurz zurück zur Wurfantenne was spricht > dagegen? Erstmal nichts, aber die Antenne ist eben recht groß. Sinnvollerweise hast du noch eine große Groundplane für die Antenne. Wenn dir die Größe egal ist, ist das wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, wie du ohne Messtechnik die Antenne optimieren kannst, indem du sie bewusst zu lang lässt und dann so lange behutsam kürzst, bis die RSSI des Geräts ein Maximum erreicht hat (du wirst sie natürlich ein wenig mehr kürzen).
Hallo, danke dir das hilft mir weiter. Ich denke da es um spass und auch ein wenig lernen geht bin ich dazu gewillt das Lehrgeld zu zahlen. Ich werde mal schauen ob ich das soweit erst einmal umgesetzt bekomme andernfalls würde ich mich bei Rückfragen noch einmal melden. Vielen Dank
Bob B. schrieb: > Ich habe mir dort das PCB angeschaut und dort sehe ich auch am Ausgang > des Chips nur 2 Lötpunkte für RF und GND. Im Github repository spricht > man auch nur von einem "Kabel" glaube 87mm lang. Meine 868MHz-Lora-Geräte bekommen bei mir auch nur zwei Drähte: einen an HFout und einen an den GND daneben. Länge ca. 83mm (300000 : 868 : 4 * 0.95). Das sollte so Pi mal Schnauze passen. Drähte nicht parallel, sondern beide um 180° versetzt.
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Bob B. schrieb: > Hallo, > > danke dir das hilft mir weiter. Ich denke da es um spass und auch ein > wenig lernen geht bin ich dazu gewillt das Lehrgeld zu zahlen. Ich werde > mal schauen ob ich das soweit erst einmal umgesetzt bekomme andernfalls > würde ich mich bei Rückfragen noch einmal melden. Es empfiehlt sich, dir einen NanoVNA zu besorgen und auf der Platine ein bisschen was zum Ausmessen und Anpassen vorzubereiten. Damit kommt man sehr weit.
Helmut -. schrieb: > Das sollte so Pi mal Schnauze passen. Das ist halt ein (symmetrischer) Dipol an einem asymmetrischen Ausgang. Es fehlt der Balun. Es gibt genug Antennenform, die das vernünftig machen, z.B. eine J-Antenne oder eine Sperrtopfantenne.
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