Forum: HF, Funk und Felder Mini Loopantenne mit NE592N14


von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo zusammen,

wollte mal fragen ob die einer von euch nutzt und dazu was sagen kann.
Interessant in der Schaltung ist der NE592N14 ( Video Verstärker ).

Gruß und Danke schon mal.
bastler2022

von H. H. (hhinz)


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Hobby B. schrieb:
> Interessant in der Schaltung ist der NE592N14 ( Video Verstärker ).

Rauschgenerator.

von Jens G. (jensig)


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Hobby B. schrieb:
> NE592

Wird schon funktionieren. Rauschwerte halten sich bei niedrigem Source-R 
in Grenzen (12µV bei BW=10MHz -> 4nV/SQRT(Hz) - nichts besonderes, ist 
aber schon ok für'n Anfang).
Abblock-C wurde aber offensichtlich als vollkommen unwichtig erachtet, 
könnte also eher zu einem Oszillator mutieren als zu einem Verstärker 
...

: Bearbeitet durch User
von Hobby B. (bastler2022)


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Jens G. schrieb:
> Abblock-C wurde aber offensichtlich als vollkommen unwichtig erachtet,

Außer fehlenden Abblock-C, habt ihr noch andere Verbesserungs Vorschläge 
für diese Schaltung?

Habe davon 2 PCBs und wollte die Loop Antenne mal aufbauen.

von Dirk (dirki)


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Hobby B. schrieb:
> Interessant in der Schaltung ist der NE592N14 ( Video Verstärker ).

Hatte ich auch schon mal überlegt zu holen.

Wie groß willst du die angeschlossene Loop machen vom Durchmesser her?
Wahrscheinlich gilt, je größer, um so besser.
Vielleicht wäre es gut, zwischen Loop und Moduleingang noch einen 
Übertrager anzuschließen, z.B. 1:2 oder 1:4 und mal zu gucken, wie sich 
das auswirkt.
Die Ausgangsimpedanz der Loop ist wahrscheinlich viel kleiner als die 
Eingangsimpedanz des Moduls.
An der Stelle sieht man übrigens auch gerne eine Mantelwellensperre.

Statt einer reinen Drahtloop kann man auch ein Koaxkabel mit mittig 
unterbrochenem Schirm anschließen und den Schirm am Modul erden bzw. auf 
Masse legen. Das soll angeblich elektrische Felder fernhalten. Andere 
sagen, es symmetriert das Signal...


Kannst du zu dem Modul einen Schaltplan posten?

von Dirk (dirki)


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PS: endlich mal wieder ein schönes HF-KW-Bastelthema

von Al (almond)


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Das ist kein Bastel Thema, sondern  ein billigst aufgebautes 
Fertigkauf-Modul aus China. Auf AliExpress und Co überschwemmen diese 
Module gerade den Markt. Als "NE 592 avtive Loop antenna" oder als 
AMLA-150 etc.

Das fast 50 Jahre alte Signetics NE592 als Verstärker für eine Loop 
herzunehmen ist nichts Neues. Die Chinesen fluten derartige Aktivloops 
unter der Bezeichnung  MLA-30 schon seit Jahren in Massen über die 
üblichen Online Shops. Diese MLA-30 hat zumindest noch eine sinnvolle 
Aussenbeschaltung und Ankopplung.

Dieses besagte Teil besteht nur aus dem laut Applikation Note absoluten 
Minimum von notwendigen Bauteilen, um das NE592 zu betreiben. Ganze 4 
Widerstände und ein Kondensator.

https://www.b-kainka.de/Daten/Analog/ne592.pdf

: Bearbeitet durch User
von Hobby B. (bastler2022)


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Al schrieb:
> Das ist kein Bastel Thema, sondern  ein billigst aufgebautes
> Fertigkauf-Modul aus China.

Im Moment habe ich davon 2 leere PCBs hier und wollte mal so eine Loop 
aufbauen. Deshalb hatte ich ja gefragt ob einer die hat oder kennt und 
dazu was sagen kann. Oder eine Empfehlung zur Modifikation dazu hat.

Dirk schrieb:
> Wie groß willst du die angeschlossene Loop machen vom Durchmesser her?

Ja ich wollte da erstmal ca. 50cm im Durchmesser aus Kupfer dran machen.

Dirk schrieb:
> Vielleicht wäre es gut, zwischen Loop und Moduleingang noch einen
> Übertrager anzuschließen, z.B. 1:2 oder 1:4 und mal zu gucken, wie sich
> das auswirkt.

Gibt es da auch eine Empfehlung zum Kernmaterial, für so einen 
Übertrager.

Al schrieb:
> Dieses besagte Teil besteht nur aus dem laut Applikation Note absoluten
> Minimum von notwendigen Bauteilen, um das NE592 zu betreiben. Ganze 4
> Widerstände und ein Kondensator.

Naja es hat auch noch einen Poti, das es Minimum ist sonst soweit 
richtig.
Was sollte man den noch einplanen außer Abblock-C.

Gruß und Danke schon mal für die Infos.
bastler2022

von Al (almond)


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Hobby B. schrieb:
> Deshalb hatte ich ja gefragt ob einer die hat oder kennt und
> dazu was sagen kann. Oder eine Empfehlung zur Modifikation dazu hat.

Hier findest du einen Bericht und Schaltbilder über die von den Chinesen 
vertriebene MLA30 Aktivloop mit dem gleichen Baustein, aber mehr als nur 
vier Widerständen. In italienisch - Übersetzer einschalten.

https://www.iz0kba.it/mla30/

Hier ein Link zur Beschreibung des hier zur Debatte stehenden Moduls:
https://de.aliexpress.com/item/4000987524088.html

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Hobby B. schrieb:
> Gibt es da auch eine Empfehlung zum Kernmaterial, für so einen
> Übertrager.

Im Zweifelsfall hängt das von der vorgesehenen Arbeitfrequenz ab.

von Al (almond)


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Rainer W. schrieb:
> Im Zweifelsfall hängt das von der vorgesehenen Arbeitfrequenz ab

nicht nur im Zweifelsfall. Die Bandbreite eines HF-Trafos hängt von der 
zu transformierenden Impedanz, von der Wicklung, den magnetischen 
Eigenschaften des Kernmaterials, der Kernform, der Kerngröße und den 
parasitären Kapazitäten und der Streuung ab.

: Bearbeitet durch User
von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo erstmal,
Danke für die Infos dazu.

> Al schrieb:
> Hier ein Link zur Beschreibung des hier zur Debatte stehenden Moduls:
> https://de.aliexpress.com/item/4000987524088.html

Ja ist ein ähnlichen Modul, kommt aber von der Schaltung her hin.
PCBs die ich hier habe sind diese, aus dem Link.
https://de.aliexpress.com/item/1005009232867906.html

Rainer W. schrieb:
> Hobby B. schrieb:
>> Gibt es da auch eine Empfehlung zum Kernmaterial, für so einen
>> Übertrager.
>
> Im Zweifelsfall hängt das von der vorgesehenen Arbeitsfrequenz ab.

Wollte diesen dafür nutzen.
Amidon Doppellochkern, außen 13 / 7 mm, innen 4 mm, Al: 8500, bis 30MHz

Die vorgesehenen Arbeitsfrequenz der Loop wäre zwischen 100 kHz und 10 
MHz.

von Al (almond)


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Hobby B. schrieb:
> Wollte diesen dafür nutzen.
> Amidon Doppellochkern, außen 13 / 7 mm, innen 4 mm, Al: 8500, bis 30MHz

Da AL Wert ist nur eine Hilfsgröße eines bestimmten Kerns zur Bestimmung 
einer Wicklungsinduktivität bei 10 kHz und sagt ansonsten nichts über 
die magnetischen Eigenschaften eines Ferritmaterials aus. Die Aussage 
"bis 30 MHz ist wertlos". Was als EMV Ferrit bei der Frequenz taugt, 
heißt noch lange nicht, dass das Material auch für einen Breitbandtrafo 
taugt.

Ferrit ist ein unlineare Material dessen komplexwertigen magnetischen 
Eigenschaften wie µ'und Verluste µ'' mit Frequenz, Temperatur, Flux 
variieren.

Besser du bennenst den Typen mit den Daten des Ferritmaterials, damit 
man dessen Tauglichkeit prüfen kann. Amidon/Fair-rite #73 Material ist 
z. B. für einen solchen Breitbandtrafo auf Doppellochkern recht gut 
geeignet.

: Bearbeitet durch User
von Dirk (dirki)


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Ich hätte es jetzt erst mal mit einem FT50-43-Ringkern probiert.
Für 0 bis 10MHz vielleicht 4 zu 8 Windungen.
Am besten drei Drähte verdrillt und dann zwei davon für Sekundär in 
Reihe geschaltet (also "4:(4+4)"). Und schauen, was besser ist - mit 
oder ohne Übertrager.

Vor einiger Zeit hatte ich mal überlegt, etwas ähnliches aufzubauen mit 
einem rauscharmen modernen Videoverstärker-OP. Die sind allerdings ganz 
schön teuer (so ca. 20€).


Soll das Poti den Offset beseitigen?

Poste doch mal den konkreten Schaltplan.

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Dirk schrieb:
> Ich hätte es jetzt erst mal mit einem FT50-43-Ringkern probiert.
> Für 0 bis 10MHz vielleicht 4 zu 8 Windungen

Für einen Breitbandtrafo, der auch bis LW und MW empfangen soll ein 
vollkommen ungeeignetes Material. Die Permeabilität von 850 ist zu 
gering, um eine ausreichenden induktiven Widerstand der Primärwicklung 
bei tiefen Frequenzen zu erreichen.

: Bearbeitet durch User
von Axel R. (axlr)


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Al schrieb:
> Die Permeabilität von 850 ist zu
> gering, um eine ausreichenden induktiven Widerstand der Primärwicklung
> bei tiefen Frequenzen zu erreichen.

Das merke ich auch gerade! (Mittelwellensenderchen aus dem anderen 
Faden)

von Al (almond)


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Dirk schrieb:
> Soll das Poti den Offset beseitigen?
>
> Poste doch mal den konkreten Schaltplan

Was für ein Offset? Hast du dich mal mit dem verweneten NE592 vertraut 
gemacht? Das Poti soll die Verstärkung justieren

https://www.b-kainka.de/Daten/Analog/ne592.pdf

Im Eingangsthresad ist die transparente Sicht auf dieLeiterplatte mit 
dem Verlauf der Leiterbahnen vom IC zu den Bauteilen. Etwas später und 
vorstehend nochmal eine Appnote mit der Minimalbeschaltung dieses 
einfachen Bausteins. Du wirst doch Superbastler genug sein mit dieser 
Info eine Schaltung aus 8 Bauelementen nachzuzeichnen.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wenn wir schon bei historischen ICs sind - warum nicht gleich den MC1350 
benutzen?

von Al (almond)


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Die Chinesischen Online Händler verarbeiten oft das, was gerade billig 
und vorhanden ist. Ich gehe mal davon aus, dass große Posten von diesen 
alten NE592 Videoverstärkern im Halbleiter-Surplusmarkt verfügbar waren. 
Da liegt es nahe, sie in irgendeiner Form sinnvoll zu verwerten.

: Bearbeitet durch User
von Sandra (sdr_f169)


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Dass es eine sinnvolle Verwendung ist, ist doch ziemlich fragwürdig.

von Hans (hansrt)


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Ich denke es wird gerade Einiges durcheinandergwürfelt zum Thema 
Loop-Antennen. Es gibt im Prinzip 2 unterschiedliche Ansätze für Loops: 
(1) die abgestimmte Loop und (2) die Breitband-Loop. Eine abgestimmte 
Loop wird im Quasi-Leerlauf betrieben, d.h. ein Nachfolgeverstärker muss 
zur optimalen Ausnutzung der Signalenergie einen möglichst hohen 
Eingangswiderstand haben. Eine Breitband-Loop wird dagegen im 
Quasi-Kurzschluss betrieben, d.h. ein möglichst niedriger 
Eingangswiderstand der Folgestufe.
Daraus folgt eigentlich schon, dass ein Übertrager am Eingang sinnloss 
ist, da die richtige Impedanz des Verstärkers schaltungstechnisch gelöst 
werden kann. Nach heutigen Maßstäben im Fall (1) z.B. eine 
JFET-Eingangsstufe als Source-Follower, im Fall (2) z.B. eine 
Transistorstufe in Basis-Schaltung.

Die Verwendung von Impedanztransformatoren am Eingang (nicht am Ausgang) 
macht somit keinen Sinn. Insbesondere die vorgeschlagene Verwendung von 
Ferritmaterialien macht nur im Fall (1) Sinn und zwar nicht wegen der 
Impedanzanpassung sondern um die Feldlinien zu bündeln und dadurch die 
Baugrösse der Antenne zu verringern.

Die hier mit dem NE592 dargestellte Schaltung wird als Breitband-Loop 
verkauft, daher nehme ich mal an, dass es um eine solche in diesem 
Thread gehen soll. So wie es auf den ersten Blick aussieht ist die 
Schaltung als Differenzverstärker ausgeführt, dessen hochohmiger Eingang 
mit einem Widerstandsnetzwerk (im niedrigen kohm-Bereich) 
niedergeknüppelt wird. Das funktioniert zwar, ist aber weit von einem 
Optimum entfernt.

Bei der Ausführung einer breitbandigen Loop hat sich mittlerweile eine 
Grösse von 0,75m-1m durchgesetzt, ein klassischer Kompromiss zwischen 
Empfindlichkeit und Breitbandigkeit. Die Windungszahl variiert dabei 
zwischen 1 und 2 Windungen. Grundsätzlich gilt dabei: Lieber mehr 
Antennenfläche als mehr Windungen, der Grund ist die quadratisch (mit 
n²) bzw. linear (mit A) ansteigene Induktivität, welche die obere 
Grenzfrequenz einschränkt.

von Al (almond)


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Hans schrieb:
> Daraus folgt eigentlich schon, dass ein Übertrager am Eingang sinnloss
> ist, da die richtige Impedanz des Verstärkers schaltungstechnisch gelöst
> werden kann.

Sinnlos ist er nicht, aber unter bestimmten Umständen unnötig. Man 
braucht ihn zum Beispiel zur symmetrischen Ankopplung, wenn danach ein 
unsymmetrischer Loop-Verstärker geschaltet ist. Bei einem streng 
symmetrischen Transimpedanzverstärker ( wie z.B.LZ1AQ oä) kann man 
darauf verzichten.

Auch wenn galvanische Trennung gefordert ist, ist ein Übertrager nach 
wie vor sinnvoll.

von H. H. (hhinz)


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Al schrieb:
> Ich gehe mal davon aus, dass große Posten von diesen
> alten NE592 Videoverstärkern im Halbleiter-Surplusmarkt verfügbar waren.

Über 20 Jahre alte von Philips.

Ziemlich ungewöhnlich.

von Hans (hansrt)


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Al schrieb:
> ... Sinnlos ist er nicht, aber unter bestimmten Umständen unnötig. Man
> braucht ihn zum Beispiel zur symmetrischen Ankopplung, wenn danach ein
> unsymmetrischer Loop-Verstärker geschaltet ist. Bei einem streng
> symmetrischen Transimpedanzverstärker ( wie z.B.LZ1AQ oä) kann man
> darauf verzichten.
>
> Auch wenn galvanische Trennung gefordert ist, ist ein Übertrager nach
> wie vor sinnvoll.

Das ist natürlich sehr richtig. Ich bezog mich nur auf das Statement 
einer Impedanzanpassung, die braucht es nicht.

von Al (almond)


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H. H. schrieb:
> Über 20 Jahre alte von Philips.
>
> Ziemlich ungewöhnlich.

Überhaupt nicht ungewöhnlich. Diese Industriestandard IC werden von 
ONSemi im SMD Gehäuse nach wie vor produziert. Von den Versionen im 
DIP14 Gehäuse gibt es große Überbestände im regulären Handel, so sind 
die z. B.auch noch bei Reichelt und sehr vielen Anderen Händlern 
weltweit im Lieferprogramm.

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/video-ic_1-kanal_dip-14-13418

Auch der bau- und funktionsgleiche ua733 von Texas Instruments wird 
aktuell produziert.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Ein ganz großer Experte...

von Al (almond)


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Da du hier ja oft dversuchst, den Bauteile Mufti zu spielen, hätte ich 
eine bessere Recherche von dir erwartet.

von H. H. (hhinz)


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Al schrieb:
> Da du hier ja oft dversuchst, den Bauteile Mufti zu spielen, hätte
> ich
> eine bessere Recherche von dir erwartet.

Du bist ja sowas von auf dem Holzweg.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/691717/Loop.jpg

von Bernhard S. (gmb)


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H. H. schrieb:
> Ein ganz großer Experte...

H. H. schrieb:
> Du bist ja sowas von auf dem Holzweg.

Kannst du solche Aussagen etwas mehr ausführen? Für mich als Mitleser 
ist nicht klar, welchem Punkt du genau widersprichst. Wenn du wenigstens 
ein zwei weitere Sätze spendieren würdest um zu erklären was du meinst 
wäre das hilfreich. Du hast das Bild der Platine gepostet, ok, welcher 
Punkt ist da der entscheidende? Dass Philips der Hersteller ist? Ist da 
ein Datecode auf dem IC den ich nicht verstehe?

von H. H. (hhinz)


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Bernhard S. schrieb:
> Dass Philips der Hersteller ist?

Ja.


> Ist da
> ein Datecode auf dem IC den ich nicht verstehe?

Sieht so aus. KW27 in 2000.

von Al (almond)


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Es ist doch ziemlich ummaßgeblich, was auf dem Bild abgebildet ist. Die 
Chinesen posten viel. Fakt ist: NE592 in DIP 14 sind regulär im Markt. 
Die Rest-Bestände sind offenbar groß. Die Diskussion darüber was Hinz 
und Kunz für wahrscheinlich oder unwahrscheinlich halten ist für die 
Funktion der Schaltung irrelevant.

Ich habe hier sogar noch NE592 von Signetics, bevor die Signetics von 
Philips > NXP > OnSemi übernommen wurde.

von H. H. (hhinz)


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Vollkommen bescheuert.

von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo zusammen,

Hans schrieb:
> Die hier mit dem NE592 dargestellte Schaltung wird als Breitband-Loop
> verkauft, daher nehme ich mal an, dass es um eine solche in diesem
> Thread gehen soll.

Ja es geht genau um diese Loop Antenne.

Hans schrieb:
> Schaltung als Differenzverstärker ausgeführt, dessen hochohmiger Eingang
> mit einem Widerstandsnetzwerk (im niedrigen kohm-Bereich)
> niedergeknüppelt wird. Das funktioniert zwar, ist aber weit von einem
> Optimum entfernt.

Was wäre denn an der Schaltung zu ändern um dem Optimum näher zu kommen.

Beitrag #8019631 wurde vom Autor gelöscht.
von Al (almond)


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Diese Schaltung mit einem für den Zweck missbrauchten und denkbar 
ungeeigneten Uralt IC lässt sich nicht gesund beten. Die Schaltung der 
MLA-30 mit dem gleichen IC ist vorher schon gepostet und beschrieben. Da 
ist der Chip ausgereizt. Aber auch das ist eine schrottige Aktivloop.

Man muss nicht jeden Mist aus China kaufen und glauben es gäbe da was zu 
optimieren.

Wer eine vernünftige symmetrische Aktive Loop Schaltung sucht, Google 
nach: LZ1AQ

von Dirk (dirki)


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Man hat ein bisschen den Eindruck, Verleihnix und Automatix wollen 
dringen eine Schlacht mit "frischem Fisch" beginnen.


Al schrieb:
> Für einen Breitbandtrafo, der auch bis LW und MW empfangen soll ein
> vollkommen ungeeignetes Material.

Das kann man schon nehmen, bringt ein paar dB Einbuße im unteren 
f-Bereich. Zum Testen vernachlässigbar.

Alternativ kann man zwei FT50-43-Kerne aufeinander kleben für doppelten 
AL-Wert.
Auch ein FT50-77-Kern wäre möglich, wenn man ihn bekommt. Das 
77er-Matrial ist aber für höhere Frequenzen nicht gut geeignet.

Früher gab es rote Philips-Kerne, die man dafür gut nehmen konnte, habe 
nur leider die Typenbezeichnung nicht zur Hand (irgendwas mit 
Ferroxcube, TN14, Material 3E25, glaube ich)


Hobby B. schrieb:
> Was wäre denn an der Schaltung zu ändern um dem Optimum näher zu kommen.

Dann noch mal meine Empfehlung, den Schaltplan aufzuzeichnen, wie er ist 
und hier einzustellen. Dann kann man systematisch Änderungsmöglichkeiten 
einzeichnen.

Hast du die Antenne denn schon aufgebaut und getestet (also so, wie 
sie verkauft wurde)?

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Mit den Ferriten ist das für einen Amateur, Laien, nicht E-Ing schon so 
eine  Sache..?? Wer versteht die physikalischen Zusammenhänge und hat 
sie gelernt?
Ein Übertrager für einen  begrenzten Frequenzbereich ist schon machbar, 
aber..
Ist für Breitband und Frequenz (ich sag mal unter 30 MHz) viel µi und 
weniger Draht oder weniger µi und mehr Draht sinnvoller? Ich kann es 
nicht beurteilen.
In meinem Amateurleben haben die in meiner Bastelkiste über Jahrzehnte 
angesammelten Ringkerne immer (auch ohne Verständnis :-) ) meine 
Erwartungen erfüllt. Das bewegte sich zwischen 7MHz und 144MHz, aber 
immer 'LOW Level'!
Ich habe das immer nicht als so kritisch empfunden. Ich bin Amateur, da 
wird nicht erstmal um das letze '..zehntel dB' gekämpft, das muss 
erstmal funktionieren,... dann kann man immer nochmal weiter sehen.

Dirk schrieb:
> Hast du die Antenne denn schon aufgebaut und getestet

Dann mach das mal!

73
Wilhelm

von Al (almond)


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Dirk schrieb:
> Man hat ein bisschen den Eindruck, Verleihnix und Automatix wollen
> dringen eine Schlacht mit "frischem Fisch" beginnen.

Man hat eher den Eindruck, ein beratungsresistenter Bastler, der noch 
nicht mal in der Lage ist anhand der ausreichend vorhandenen Information 
den Schaltplan dieses Moduls aus 8 Bauelementen aufzunehmen, möchte 
befreit von jedem Ballast der theoretischen Grundlagen einer Aktivloop 
eine Optimierung einer Schaltung erzwingen, bei der es nichts zu 
optimieren gibt.


Dirk schrieb:
> Dann noch mal meine Empfehlung, den Schaltplan aufzuzeichnen, wie er ist
> und hier einzustellen.

Verlange nicht von Anderen, den Schaltplan aufzuzeichnen. Zeichne ihn 
auf!

: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Wilhelm S. schrieb:
> Ich habe das immer nicht als so kritisch empfunden. Ich bin Amateur, da
> wird nicht erstmal um das letze '..zehntel dB' gekämpft,

Eigentlich gerade im (Kurzwellen-)DX-Amateurfunk ist es doch aber 
wichtig, insbesondere empfangsseitig, das letzte bißchen Signalstärke 
herauszukitzeln, möchte man möglichst oft Interkontinental-QSOs zustande 
bringen.

Al schrieb:
> Diese Schaltung mit einem für den Zweck missbrauchten und denkbar
> ungeeigneten Uralt IC lässt sich nicht gesund beten. Die Schaltung der
> MLA-30 mit dem gleichen IC ist vorher schon gepostet und beschrieben. Da
> ist der Chip ausgereizt. Aber auch das ist eine schrottige Aktivloop.
>
> Man muss nicht jeden Mist aus China kaufen und glauben es gäbe da was zu
> optimieren.

+1. Ich erinnerte mich eben an ein Design eines 
Zähler-Eingangsverstärkers mit dem 592 -- das wäre evtl. eine 
sinnvollere Möglichkeit, die Restbestände noch zu verwerten (habe es 
selbst noch nicht ausprobiert):
https://web.archive.org/web/20241013025853/http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/frequenz/frequen1.gif

Nicht zu verwechseln übrigens mit dem NE/SE529 (Zahlendreher), einem 
Komparator, der ebenfalls mal von ELV in einem 50-MHz-Frontend verwendet 
wurde (siehe ELV journal 35, 1984, S. 32 ff.).

von Hans (hansrt)


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Hobby B. schrieb:

> Hans schrieb:
>> Schaltung als Differenzverstärker ausgeführt, dessen hochohmiger Eingang
>> mit einem Widerstandsnetzwerk (im niedrigen kohm-Bereich)
>> niedergeknüppelt wird. Das funktioniert zwar, ist aber weit von einem
>> Optimum entfernt.
>
> Was wäre denn an der Schaltung zu ändern um dem Optimum näher zu kommen.

Das mit dem Ändern ist so eine Sache. Aus einem Kompromiss-Design etwas 
Hochkarätiges zu machen wird kaum gehen. Trotzdem rate ich dazu es erst 
einmal mit dem schon gekauften Teil zu versuchen, Erfahrungen zu 
sammeln, zu experimentieren um vor allem später vergleichen zu können. 
Der Verstärker mit dem NE592 tut ja, ist total simpel und es geht nicht 
viel falsch zu machen, mit den gesammelten Erfahrungen würde ich mich 
dann an etwas Professionelles wagen.

Für Dein Vorhaben Breitbandloop ist der schon mehrfach zitierte Ansatz 
von LZ1AQ (Rufzeichen des Designers) absolut zu empfehlen. Hinzu kommt, 
dass dieser Vorverstärker bestens dokumentiert ist und zwar sowohl von 
der theoretischen als auch von der praktischen Seite. Aber Vorsicht, 
auch davon gibt es China-Klons bei Ali, Amazon, Temu etc. denen ich sehr 
vorsichtig begegnen würde. LZ1AQ hat für diese Loop eine eigene Webseite 
auf der es sich lohnt zu recherchieren: https://www.lz1aq.signacor.com/. 
Dieser Verstärker kann auch direkt beim Designer gekauft werden, er 
liefert tasächlich schnell und zuverlässig und das Teil mit all seinen 
Möglichkeiten ist definitiv sein Geld wert.

Zu Deiner Frage, so wird es ein professionelles Design:
1. Niederohmige Eingangsstufe (2-6 Ohm)
2. Eingangsstufe symmetrisch ausführen (das hält elektrische Störgrössen 
auch ohne Schirmung der Loop fern)
3. Danach eine kräftige Treiberstufe als Impedanzwandler
4. Darauf ein Balun auf Empfängerimpedanz (zB 50 Ohm)
5. Darauf achten dass die Loop möglichst Kapazitäts- und 
Induktivitätsarm angeschlossen wird (wegen der oberen Grenzfrequenz)

: Bearbeitet durch User
von Sandra (sdr_f169)


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Da man ja hier auf Verstärker mit alten Teilen (NE592, MC1350 ...), kann 
ich auch noch die alten INA-02184/02186 empfehlen, siehe:

https://www.pa0fri.com/Ant/Active%20antenna/Active%20receiving%20%20loop%20antenna%20eng.htm

Vielleicht gibt es da auch aktuelle Teile mit gleichen oder gar besseren 
Eigenschaften.

von Hans (hansrt)


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Dirk schrieb:

> Kannst du zu dem Modul einen Schaltplan posten?

Das sollte es etwa sein. LED und Vorwiderstand habe ich weggelassen.

von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo zusammen,

danke für die ganzen Infos zu dem Thema und den Links.

Sobald die ICs da sind, werde ich die Loop mal aufbauen.
Im Moment habe ich ja nur die beiden PCBs für eine solche Antenne hier, 
hatte ich ja schon geschrieben.
Deshalb hatte ich ja oben auch gefragt ob die einer hat und dazu etwas 
sagen kann.
Die weiteren Fragen nach möglichen Optimierungen sind durch den Thread 
hier entstanden.

Gruß bastler2022


Al schrieb:

> Man hat eher den Eindruck, ein beratungsresistenter Bastler, der noch
> nicht mal in der Lage ist anhand der ausreichend vorhandenen Information
> den Schaltplan dieses Moduls aus 8 Bauelementen aufzunehmen, möchte
> befreit von jedem Ballast der theoretischen Grundlagen einer Aktivloop
> eine Optimierung einer Schaltung erzwingen, bei der es nichts zu
> optimieren gibt.

Das lasse ich mal unkommentiert.

von Herbert Z. (herbertz)


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Grad habe ich mich, mit dem MC1350 etwas befasst. So schön die hohe 
Verstärkung auch klingen mag und die Möglichkeit eine 
Verstärkungsregelung via AGC oder per Hand zu haben, darf man die 
geringe IP3 nicht außer acht lassen.
Fazit: Man kann sich ja mal spielen damit...der Aufwand ist gering.

von Rick (rick)


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Hans schrieb:
> So wie es auf den ersten Blick aussieht ist die
> Schaltung als Differenzverstärker ausgeführt, dessen hochohmiger Eingang
> mit einem Widerstandsnetzwerk (im niedrigen kohm-Bereich)
> niedergeknüppelt wird.
So hochohmig finde ich den Eingang gar nicht.
Egal ob als NE592 oder ob als uA733...

Al schrieb:
> Auch der bau- und funktionsgleiche ua733 von Texas Instruments wird
> aktuell produziert.
Jepp. Nur das J-Package wurde schon eingestampft.

von Al (almond)


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Selbst die NE592N im DIP14 Gehäuse reichen noch eine Weile

https://www.oemsecrets.com/compare/ne592n

: Bearbeitet durch User
von Dirk (dirki)


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Kennst du eigentlich den YooFab-Loopantennen-Amp?

https://www.yoofab.com/kits/schematic-antenaloop.webp
https://www.yoofab.com/kits/antennaLoop/

Der besteht eigentlich nur aus einer symmetrischen Eingangsstufe mit 
zwei Transistoren in Basisschaltung und ein bisschen Hühnerfutter 
drumherum.

Führt ein bisschen vom NE592 weg, will das aber trotzdem mal gepostet 
haben.



Dann findet sich in diesem PDF noch eine interessante Schaltung zum 
Thema, hier mit OpAmp AD8009, auf Seite 3.
https://www.dd1us.de/Downloads/comparison%20active%20magnetic%20loop%20antennas%200v1.pdf



Hier ist auf Seite 8 ebenfalls eine OpAmp-Schaltung, diesmal mit LT1028:
https://www.qrpforum.de/index.php?attachment/9157-marco-bruno-ik1odo-loop-pdf/



Und hier gibts ab Seite 41 noch ein paar Schaltpläne und weitere Infos 
zu Breitbandloops:
https://www.dl4zao.de/_downloads/Whip_und_Loop_Aktivantennen_fuer_den_Empfang.pdf

von Al (almond)


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Na da hast du schon eine Menge von Realisierungsvorschlägen gefunden, 
die sicher nicht schlechter sind als die hier zur Debatte stehende NE592 
Minimallösung.

noch mehr Stoff:
https://de.scribd.com/document/797106268/Modified-M0AYF-Loop-Amplifier

https://www.7l4iou.com/2025/03/small-loop-amp-lz1aq-vs-2sc18152sa105.html

: Bearbeitet durch User
von Hans (hansrt)


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Herbert Z. schrieb:
> Grad habe ich mich, mit dem MC1350 etwas befasst. So schön die
> hohe
> Verstärkung auch klingen mag und die Möglichkeit eine
> Verstärkungsregelung via AGC oder per Hand zu haben, darf man die
> geringe IP3 nicht außer acht lassen.
> Fazit: Man kann sich ja mal spielen damit...der Aufwand ist gering.

Über Großsignalfestigkeit und Rauschen wurde ja noch gar nicht 
diskutiert. Da wird es dann richtig spannend... :)

von Hans (hansrt)


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Rick schrieb:
> So hochohmig finde ich den Eingang gar nicht.
> Egal ob als NE592 oder ob als uA733...


Im Vergleich zu anderen Standard-OPs ist das sicher richtig, aber für 
eine Loop, die im Kurzschluss betrieben werden sollte ist es ziemlich 
unbrauchbar. Dazu kommt dann noch das Widerstandsnetzwerk am Eingang, 
das macht doch so keinen Sinn für eine Loop....

Dann ist da noch der Ausgang, besser wäre es dort ein Balun zu nehmen, 
den einen Ausgang in der Luft hängen zu lassen ist doch auch nicht 
unbedingt professionell.

Hinzukommt, dass der Eingangswiderstand von der Verstärkung abhängt wie 
(un-)praktisch. Und das Gain 2 ist auch nicht beschaltet, sollte aus 
Symmetriegründen eigentlich den gleichen Wert haben wir Gain 1. Es ist 
schon der Wurm drin.

Aber es ist genug gemeckert. Das Ding wird irgendwie tun und 
Alternativen sind schon genug genannt worden. @bastler2022: das hier ist 
alles keine Kritik an Dir, ich finde Dein Eingangsposting sehr wertvoll. 
Es hat mir Spassgemacht bei dem Ding tiefer ins Detail einzusteigen man 
lernt immer dazu.

von Hobby B. (bastler2022)


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Hans schrieb:
> @bastler2022: das hier ist
> alles keine Kritik an Dir, ich finde Dein Eingangsposting sehr wertvoll.
> Es hat mir Spassgemacht bei dem Ding tiefer ins Detail einzusteigen man
> lernt immer dazu.

Alles gut, hatte ja auch extra gefragt ob das Teil einer nutzt und oder 
dazu was sagen kann.
Habe im Moment ja nur die 2 leeren PCBs davon hier und warte noch auf 
die ICs, dann bau ich trotzdem mal eine davon auf.

Hans schrieb:
> Über Großsignalfestigkeit und Rauschen wurde ja noch gar nicht
> diskutiert. Da wird es dann richtig spannend... :)

Ja das glaube ich gern, eventuell hab ich dann die Loop aufgebaut und 
kann selber dazu kleine Tests machen.

Dirk schrieb:
> Kennst du eigentlich den YooFab-Loopantennen-Amp?

> Führt ein bisschen vom NE592 weg, will das aber trotzdem mal gepostet
> haben.

Auch hier mal Danke für eure Infos.

von Dirk (dirki)


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Hobby B. schrieb:
> Auch hier mal Danke für eure Infos.

Gerne!
In der Zwischenzeit hatte ich noch ein paar Links rausgesucht, die hänge 
ich einfach unten an und wenn du Bock hast, kanns du mal drüberschauen 
(die Seite von PA0FRI gibt aus meiner Sicht einen sehr guten praktischen 
Überblick, s.u.).

VG




----------------------

Beitrag aus dem QRP-Forum:

https://www.qrpforum.de/forum/index.php?thread/7125-unabgestimmte-breitbandloop-kurzer-erfahrungsreport/&pageNo=3

https://www.qrpforum.de/index.php?attachment/10612-koaxloop-symmetrisch-jpg/

(MMICs + Leitungstreiber OPA2674)


----------------------

HF Active Loop Antenna:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/334874/HF_Active_Loop_Antenna.pdf
(ob die beiden BC547 hier eine gute Wahl sind in Bezug auf die obere 
Grenzfrequenz?)

----------------------

PA0FRI's ACTIVE LOOP ANTENNA - Experiments with various amplifiers.:
https://pa0fri.com/Ant/PA0FRI%27s%20actieve%20antenne/PA0FRI%27s%20active%20loop%20antenna.htm

u.a. mit MC1350P für 0 bis 70MHz (dort kann man, glaube ich, auch 
fertige Platinen beziehen)

(AD603 wäre wahrscheinlich rauschärmer als MC1350P!?)


PA3GZK's WIDE BAND ACTIVE LOOP RECEIVING ANTENNA:
https://pa0fri.com/Ant/Active%20antenna/Active%20receiving%20%20loop%20antenna%20eng.htm

-----------------------

Originalbeitrag ArnoR:
Beitrag "Re: Kleine aktive Magnetloop-Breitbandantenne"

dort ferner:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/527778/geschirmteLoop.png
(Norton Verstärker nach DJ1HE)

und:
Beitrag "Re: Kleine aktive Magnetloop-Breitbandantenne"
(mit FT50-43 und Video-OPV EL2125, asymmetrisch verschaltet)

-----------------------

WellGood Loop History:
https://www.george-smart.co.uk/projects/wellgood-loop/wellgood-loop-history/
https://www.george-smart.co.uk/wordpress/wp-content/uploads/2017/01/WGL_Schematic.png
(verwendeter Kerntyp: BN73-302)

: Bearbeitet durch User
von Hobby B. (bastler2022)


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Dirk schrieb:
> In der Zwischenzeit hatte ich noch ein paar Links rausgesucht

Sind ein paar Interessante Sachen dabei, danke Dir.

von Sandra (sdr_f169)


Angehängte Dateien:

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Hab da noch was zu den Magnetic Loops von Helmut Bensch (DL4KCJ), siehe 
Anhang. Insbesondere die abgeschirmte #3 ist bei heutigen Störfeldern 
durch Schaltnetzteile verschiedenster Art für die Innenraumnutzung sehr 
zu empfehlen. Ja, das elektrische Nahstörfeld ist abschirmbar, was schon 
unsere Altvorderen wussten und deshalb einige (Röhren-)Radios 
abgeschirmte Ferritantennen hatten. Man muss nur aufpassen, dass 
konstruktiv die nichtmagnetische Abschirmung keine Kurzschlusswindung 
für die aktive Windung darstellt. Wie in #3 also dargestellt, dass der 
Außenleiter der Koaxleitung nur einseitig mit einer ungestörten Masse 
(PE ist dafür praktisch nicht geeignet, nur eine eigene Erderverbindung) 
verbunden ist.

von Hobby B. (bastler2022)


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Sandra schrieb:
> Hab da noch was zu den Magnetic Loops von Helmut Bensch (DL4KCJ), siehe
> Anhang.

Danke

von Johannes F. (jofe)


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Sandra schrieb:
> Helmut Bensch (DL4KCJ)

Das ist doch der geschätzte OM, der früher(tm) mal kleine Loops für 
untere Kurzwelle (ab 160 m IIRC) mit laut seiner Angabe 98 % 
Wirkungsgrad im Sendebetrieb in seinem Shop anbot. Mit ca. 1m 
Durchmesser und einer süßen kleinen Spule in Reihe zur Loop, liebevoll 
aus HF-Litze gewickelt... Wenn man mal was von Strahlungswiderstand etc. 
gehört hat, ist das ein Anlass für ROTFL :-D

von Al (almond)


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Sandra schrieb:
> Hab da noch was zu den Magnetic Loops von Helmut Bensch (DL4KCJ)

Oh je!

von Sandra (sdr_f169)


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Johannes F. schrieb:
> Sandra schrieb:
>> Helmut Bensch (DL4KCJ)
>
> Das ist doch der geschätzte OM, der früher(tm) mal kleine Loops für
> untere Kurzwelle (ab 160 m IIRC) mit laut seiner Angabe 98 %
> Wirkungsgrad im Sendebetrieb in seinem Shop anbot. Mit ca. 1m
> Durchmesser und einer süßen kleinen Spule in Reihe zur Loop, liebevoll
> aus HF-Litze gewickelt... Wenn man mal was von Strahlungswiderstand etc.
> gehört hat, ist das ein Anlass für ROTFL :-D

Kenne die "Anpreisungen" von Helmut Bensch zwar nicht, aber jede 
Sende-Antenne mit einem (V)SWR nahe 1 hat einen Wirkungsgrad von nahe 
100%. Was dann durch positiven oder negativen Antennengewinn letztlich 
wirklich an richtungsorientierter, effektiv abgestrahlter Leistung 
erzeugt werden kann, steht auf einem anderen Blatt.

Zumindest hat Helmut Bensch mit seinen Versuchen und Testaufbauten 
eigentlich bekannte Prinzipien (nochmals) nachgewiesen. Die gegen das 
E-Feld abgeschirmte Ferritstab-Antenne mit zuschaltbarere 
Teleskop-Antenne für den Empfang des E-Feldes sollte jeder Funkamateur 
vom "Fuchsjagd-Peilempfänger" kennen.

Aber egal, man muss für solch eine Behelfs-Antenne, wie die Magnetic 
Loop, in seiner eigenen Umgebung eigene Erfahrungen sammeln. Ist ja 
nicht schwer, aus 1...2m Ecoflex 15 Koaxkabel einen Ring zu formen und 
verschieden Verstärker und Ankoppelungen zu realisieren. Wer es kann, 
kann da dann auch Messergebnisse vergleichen. Wer keine geigneten 
Messgeräte dafür hat, wie ich, kann zumindest Hörvergleiche anstellen.

von Johannes F. (jofe)


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Sandra schrieb:
> Kenne die "Anpreisungen" von Helmut Bensch zwar nicht, aber jede
> Sende-Antenne mit einem (V)SWR nahe 1 hat einen Wirkungsgrad von nahe
> 100%.

Autsch. Eine Dummy Load hat also demnach auch einen Wirkungsgrad von 100 
Prozent? :-D

VSWR nahe 1 bedeutet lediglich Leistungsanpassung, also dass (nahezu) 
keine Leistung von der Antenne zurück in den Sender reflektiert wird.

Das sagt aber noch gar nichts darüber aus, welcher Anteil der in der 
Antenne umgesetzten Leistung wirklich auch effektiv abgestrahlt wird. Im 
Modell sind dafür Strahlungs- vs. Verlustwiderstand maßgeblich.

Was im Bereich kurzer Wellenlängen (VHF aufwärts) unproblematisch ist, 
stellt bei Wellenlängen vom unteren KW-Bereich abwärts ein großes 
Problem dar. Z.B. auf 630 m ist es schon ein hohes Ziel, einen 
Wirkungsgrad von mehr als 1 Prozent zu erreichen. Auch bei einem VSWR 
von 1, das ist nämlich vergleichsweise einfach zu erreichen.

: Bearbeitet durch User
von Hans (hansrt)


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Jetzt gibt es eine ganze Reihe von Lösungen für eine 
Breitbandloop-Antenne, mir scheint es sinnvoll noch einmal die 
Anforderungen an einen Loop-Verstärker und die Konstruktion der Loop 
Antenne aufzulisten. Manche Designs werden auf bestimmte Parameter 
gezüchtet, andere sind eher universell. Es bleibt jedem selbst 
überlassen, was ihm/ihr wichtig ist und was u.U. anders gemacht oder 
sogar vernachlässigt werden kann. Die Liste kann nicht vollständig sein, 
aber vielleicht haben wir am Ende so etwas wie einen 
"Anforderungskatalog" an die ultimative Breitbandloop?

1. Breitbandigkeit
Breiter Frequenzbereich mit gleichbleibender Empfindlichkeit. Sinnvoll 
und machbar für LW/MW/KW-DX sind 100kHz-30MHz. Erreichbar durch 
entsprechende breitbandige Verstärker und möglichst geringe 
Kapazitäten/Induktivitäten zwischen Loop und Verstärkereingang.

2. Empfindlichkeit
Eigenschaft der Antenne möglichst schwache Signale aus dem Rauschen 
herauszufischen. Ist quasi äquilvalent zu niedrigem Rauschen des 
Verstärkers, da nur dieser zusätzliches Rauschen einbringt. Das ist 
erreichbar durch konsequente Bauteile-Auswahl und clevere 
Arbeitspunkteinstellung für niedriges Strom- bzw. Spannungsrauschen.

3. Großsignalfestigkeit
Eigenschaft der (aktiven) Antenne hohe Signalpegel (von 1,2 oder mehr 
Sendern gleichzeitig) zu verarbeiten ohne nichtlineare Eigenprodukte zu 
erzeugen. IP3-Punkte von Verstärkern bei > +40dBm sind heute machbar und 
üblich.

4. Symmetrie
Von einer Breitbandloop kann erwartet werden, dass Sie unempfindlich 
gegen elektrische Störer ist. Wesentlich hierfür ist ein symmetrisches 
Design von sowohl der eigentlichen Loop als auch dem Verstärker. Hier 
gibt es bei einigen der zitierten Design erhebliche Abweichungen.

5. Eingangswiderstand
Eine Breitband-Loop wird im Kurzschluss betrieben, der Verstärker muss 
daher einen möglichst geringen Eingangswiderstand haben und gleichzeitig 
einen der Empfängerimpedanz angepassten Ausgangswiderstand. Hier spricht 
vieles für ein Transimpedanz-Design.

von Al (almond)


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Sandra schrieb:
> aber jede
> Sende-Antenne mit einem (V)SWR nahe 1 hat einen Wirkungsgrad von nahe
> 100%.

Darüber solltest du nochmal meditieren.

von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Sandra schrieb:
>> aber jede
>> Sende-Antenne mit einem (V)SWR nahe 1 hat einen Wirkungsgrad von nahe
>> 100%.

Mit einer Sendeantenne ist sicher kein Dummy-Load gemeint.
Eine Sendeantenne welcher auf ihrer Resonanzfrequenz ein VSWR Nahe 1 hat 
ist perfekt angepasst und sollte einen Wirkungsgrad von nahe 100% der 
Leistung haben die am Fußpunkt nach dem Koaxialkabel eingespeist wird. 
Von Antennen welche falsch aufgebaut sind reden wir nicht. Richtantennen 
produzieren sogar einen Gewinn bezüglich der Strahlungskeule.

Natürlich gibt es auch breitbandig angepasste Antennen (zur Not Antenne 
bei Antennenverbot) die heißen Dummy-Load-Antenne. Habe ich eine unter 
Dach. Die ist immer gut angepasst , hat aber einen dürftigen 
Wirkungsgrad ...aber besser als nix.
Nix für ungut!

: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Mit einer Sendeantenne ist sicher kein Dummy-Load gemeint.

Achso, es geht bei euch also danach, was draufsteht? :-D

Es gibt in der "realen Welt" (leider) weder "ideale Sendeantenne" noch 
"ideale Dummy Load", sondern nur alles dazwischen.

Herbert Z. schrieb:
> Eine Sendeantenne welcher auf ihrer Resonanzfrequenz ein VSWR Nahe 1 hat
> ist perfekt angepasst und sollte einen Wirkunggrad von nahe 100% der
> Leistung haben die am Fußpunkt nach dem Koaxkabel ankommt.

"Sollte". Dieses "sollte" gilt z.B. bei fachgerecht gebauten 
Full-size-Dipolen ab Kurzwelle aufwärts näherungsweise.

Ganz und gar nicht gilt deine Aussage bei Magnetic Loops und anderen 
Behelfsantennen, insbesondere bei Wellenlängen größer als KW.

Wer soetwas behauptet, hat sich noch nie mit der Theorie solcher 
Antennen beschäftigt.

Herbert Z. schrieb:
> Richtantennen
> produzieren sogar einen Gewinn bezüglich der Strahlungskeule.

Bei VHF und darüber. Im Sub-KW-Bereich haben Antennen üblicherweise 
"Gewinne" kleiner 1, in dB ausgedrückt negativ.

von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Mit einer Sendeantenne ist sicher kein Dummy-Load gemeint.
> Eine Sendeantenne welcher auf ihrer Resonanzfrequenz ein VSWR Nahe 1 hat
> ist perfekt angepasst und sollte einen Wirkungsgrad von nahe 100% der
> Leistung haben die am Fußpunkt nach dem Koaxialkabel eingespeist wird.

Wer hat dir denn diesen VSWR Unsinn erzählt?

Ein VSWR nahe 1 zeigt lediglich an, dass vom Kabel keine reflektierte 
Leistung zurückkommt. Daraus darf man nicht schließen, dass alles, was 
nicht zurückkommt auch abgestrahlt wird.

Wirkungsgrad Verluste der Antenne
Kabelverluste
Erdverluste
disspieren Energie und sorgen ggf. für ein VSWR nahe 1

von Herbert Z. (herbertz)


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Johannes F. schrieb:
> Ganz und gar nicht gilt deine Aussage bei Magnetic Loops und anderen
> Behelfsantennen, insbesondere bei Wellenlängen größer als KW.

Davon war nicht die Rede.

Johannes F. schrieb:
> Wer soetwas behauptet, hat sich noch nie mit der Theorie solcher
> Antennen beschäftigt.

wer was behautet...und wo jetzt?

Johannes F. schrieb:
> Im Sub-KW-Bereich haben Antennen üblicherweise
> "Gewinne" kleiner 1, in dB ausgedrückt negativ.

Das erzähl mal einer KW- Richtantenne...
Nix für Ungut...

von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Erdverluste

Kannst das messen? Dass eine Antenne an der Küste besser funktioniert 
weiß Maxi der Lizenz machen will auch.
aber mal im Ernst.
Ich habe keinen Bock aufs "Erbsenzählen".  Wenn ich mit 5 Watte und 
einer mag Loop unter Dach auf 20m und CW nach Boston funke ,dann kann 
ich nur über Theoretiker lachen. Dann habe ich Spass beim funken und der 
Rest ist mir scheißegal.
MfG Fertig!

von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Davon war nicht die Rede.

Doch, davon war in meinem obigen Beitrag sehr wohl die Rede:

Johannes F. schrieb:
> Das ist doch der geschätzte OM, der früher(tm) mal kleine Loops für
> untere Kurzwelle (ab 160 m IIRC) mit laut seiner Angabe 98 %
> Wirkungsgrad im Sendebetrieb in seinem Shop anbot.

Herbert Z. schrieb:
> wer was behautet...und wo jetzt?

Ich beziehe mich auf folgende Behauptung:

Sandra schrieb:
> jede
> Sende-Antenne mit einem (V)SWR nahe 1 hat einen Wirkungsgrad von nahe
> 100%.

Herbert Z. schrieb:
> Eine Sendeantenne welcher auf ihrer Resonanzfrequenz ein VSWR Nahe 1 hat
> ist perfekt angepasst und sollte einen Wirkungsgrad von nahe 100% der
> Leistung haben die am Fußpunkt nach dem Koaxialkabel eingespeist wird.

Diese Aussage ist in ihrer Allgemeinheit falsch.

von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Johannes F. schrieb:
>> Im Sub-KW-Bereich haben Antennen üblicherweise
>> "Gewinne" kleiner 1, in dB ausgedrückt negativ.
>
> Das erzähl mal einer KW- Richtantenne...

Ich schrieb "Sub-KW". Was die Silbe "sub" bedeutet, ist dir bekannt?

von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich habe keinen Bock aufs "Erbsenzählen".  Wenn ich mit 5 Watte und
> einer mag Loop unter Dach auf 20m und CW nach Boston funke ,dann kann
> ich nur über Theoretiker lachen. Dann habe ich Spass beim funken und der
> Rest ist mir scheißegal.

Joa, alles klar. Das bestätigt dann typische Klischees über (heutige) 
"Funkamateure".

von Herbert Z. (herbertz)


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Johannes F. schrieb:
> Diese Aussage ist in ihrer Allgemeinheit falsch.

Gut, dann mache deine Diplomarbeit darüber aber glaub mir die Praxis 
ohne Messlabor und Ballast im Kopf ist viel schöner.

von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Wenn ich mit 5 Watte und
> einer mag Loop unter Dach auf 20m und CW nach Boston funke ,dann kann
> ich nur über Theoretiker lachen.

Sorry, du bist doch der Theoretiker mit der Aussage:

Herbert Z. schrieb:
> Eine Sendeantenne welcher auf ihrer Resonanzfrequenz ein VSWR Nahe 1 hat
> ist perfekt angepasst und sollte einen Wirkungsgrad von nahe 100% haben

dumm nur, dasseine Theorie falsch ist.

von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Gut, dann mache deine Diplomarbeit darüber aber glaub mir die Praxis
> ohne Messlabor und Ballast im Kopf ist viel schöner.

Du kannst das sogar in der Praxis beobachten, wenn du eine Antenne für 
die MW- oder LW-Bänder bauen willst. Da kannst du dir wunderschöne Loops 
oder spulenverlängerte Dipole zusammenbauen, exakt an 50 Ohm anpassen 
und mit einem VSWR von 0,9997 eine Sendeleistung von 1 Kilowatt 
einspeisen. Und wenn man sich sehr geschickt anstellt, ergibt das dann 
z.B. 20 mW effektiv abgestrahlter Sendeleistung. Alles bei optimaler 
Leistungsanpassung zwischen Sender und Antenne.

von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Sorry, du bist doch der Theoretiker mit der Aussage:

QSL Karte habe ich da . Zeig ich dir wenn du 100 Euro den Sternstunden 
-Kindern überweist.
Mein Mag-Loop Umfang 2,48 Meter hat auf 20 Meter einen sehr dürftigen 
Wirkungsgrad. Trotzdem hat es für Boston mit 5Watt gelangt. Das mit dem 
"Theoretiker" verstehe ich jetzt gar nicht ... ist aber auch gar nicht 
wichtig.

: Bearbeitet durch User
von Wulf D. (holler)


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Johannes F. schrieb:
> Da kannst du dir wunderschöne Loops
> oder spulenverlängerte Dipole zusammenbauen, exakt an 50 Ohm anpassen
> und mit einem VSWR von 0,9997 eine Sendeleistung von 1 Kilowatt
> einspeisen. Und wenn man sich sehr geschickt anstellt, ergibt das dann
> z.B. 20 mW effektiv abgestrahlter Sendeleistung. Alles bei optimaler
> Leistungsanpassung zwischen Sender und Antenne.

Das mit einer Mittelwellen (160m) Loop hatten wir doch neulich erst:

Beitrag "Wie baut man eine Endstufe für einen Mittelwellensender (160m Band)?"

Da hat einer auf YouTube eine ca 2m große abgestimmte Loop auf VSWR 
1,7:1 gebracht.

Ab 6W (!) Sendeleistung wurde es kritisch, die Spannung im Resonanzkreis 
wurde unbeherrschbar.

1kW ist da völlig illusorisch.

Und bei einer nicht abgestimmten Loop?!
Irgendwo muss die Leistung ja hin.

von Johannes F. (jofe)


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Wulf D. schrieb:
> 1kW ist da völlig illusorisch.

Bei Mag Loops, wegen der dann extrem hohen Kreis-Q (optimaler Aufbau 
vorausgesetzt). Bei den genannten alternativen Formen (diverse Arten 
lambda-kurzer Drahtantennen, mittels großer Spulen auf Resonanz 
gebracht) ist das nicht ganz so kritisch, da sind auch deutlich höhere 
Sender-Ausgangsleistungen möglich.

Wulf D. schrieb:
> 1kW ist da völlig illusorisch.

War auch nur ein etwas überspitztes Beispiel.

Wulf D. schrieb:
> Irgendwo muss die Leistung ja hin.

Bei 160 m ist es für Normalsterbliche schon utopisch, auf eine 
angemessene Höhe der Antenne über dem Erdboden zu kommen. Z.B. sonst 
übliche 10 Meter sind gegenüber der Wellenlänge hier lächerlich wenig. 
Daher wird ein großer Teil der Sendeleistung allein vom Erdreich 
absorbiert.

von Johannes F. (jofe)


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Wulf D. schrieb:
> Da hat einer auf YouTube eine ca 2m große abgestimmte Loop auf VSWR
> 1,7:1 gebracht.

Auch hier ist das VSWR übrigens wieder nebensächlich. Auf 
Leistungsanpassung bringen kann man mit geeigneten Mitteln jegliche auch 
noch so abwegige Konstruktion, ohne dass dies auch nur die geringste 
Aussage erlauben würde über den Wirkungsgrad oder sonstige Eigenschaften 
der "Antenne" oder Dummy Load oder wie man das Teil sonst auch nennen 
mag.

Das VSWR ist auch überhaupt keine Eigenschaft einer Antenne, sondern des 
Übertragungsweges bzw. der Leitung zwischen Sender und Last (Antenne 
oder Dummy Load oder alles dazwischen).

Eine ideale Antenne mit 100 % Wirkungsgrad kann durchaus eine von 50 Ohm 
abweichende Fußpunktimpedanz haben (die 50 Ohm sind keine 
Naturkonstante), und ohne zusätzliche Anpassungsmaßnahmen würde sich 
dann ggf. ein schlechtes VSWR einstellen.

Demgegenüber bringt ein idealer 50-Ohm-Widerstand, der idealerweise 
überhaupt nichts abstrahlt, ein VSWR von 1, hat aber einen Wirkungsgrad 
von 0.

VSWR und Wirkungsgrad sind zwei völlig verschiedene Größen, die rein gar 
nichts miteinander zu tun haben.

von Sandra (sdr_f169)


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Johannes F. schrieb:
>
> Demgegenüber bringt ein idealer 50-Ohm-Widerstand, der idealerweise
> überhaupt nichts abstrahlt, ein VSWR von 1, hat aber einen Wirkungsgrad
> von 0.
>
> VSWR und Wirkungsgrad sind zwei völlig verschiedene Größen, die rein gar
> nichts miteinander zu tun haben.

Der ideale Widerstand als Dummy-Load wandelt mit einem Wirkungrad von 
100% die ihm zugeführte Energie in Wärme um, wenn die Anpassung des 
Widerstandswert einen (V)WSR ergibt. Wenn nicht, wird ein Teil der 
Energie zurück reflektiert und nicht in Wärme umgewandelt, was einer 
Energieumwandlung von weniger als 100% entspricht.

von Johannes F. (jofe)


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Sandra schrieb:
> Der ideale Widerstand als Dummy-Load wandelt mit einem Wirkungrad von
> 100% die ihm zugeführte Energie in Wärme um,

wenn du die Wärme in diesem Fall als die gewünschte Ziel-Energieform 
betrachtest, ja. Betrachtest du ihn aber als Antenne, ist der 
Wirkungsgrad null (idealerweise natürlich, jede reale Dummy Load strahlt 
auch ein bißchen was ab).

Sandra schrieb:
> Wenn nicht, wird ein Teil der
> Energie zurück reflektiert und nicht in Wärme umgewandelt, was einer
> Energieumwandlung von weniger als 100% entspricht.

Auch dann hätte der ideale Dummy-Widerstand immer noch 100 Prozent 
Wirkungsgrad, bezogen auf die erzeugte Wärmeleistung. Der zurück 
reflektierte Anteil wird ja vom Widerstand nicht aufgenommen und ist 
somit für den Wirkungsgrad irrelevant.

von Wulf D. (holler)


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Johannes F. schrieb:
> Wulf D. schrieb:
>> Da hat einer auf YouTube eine ca 2m große abgestimmte Loop auf VSWR
>> 1,7:1 gebracht.
>
> Auch hier ist das VSWR übrigens wieder nebensächlich.

Sehe ich nicht so: in der Antenne und deren Anpassung sind nur geringe 
ohmsche Widerstände. Deshalb auch die enormen Spannungen. Da wird schon 
ein beachtliches Feld erzeugt.

Was davon tatsächlich abgestrahlt und nicht irgendwo absorbiert wird, 
steht auf einem anderen Blatt.

von Al (almond)


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Wulf D. schrieb:
> Sehe ich nicht so: in der Antenne und deren Anpassung sind nur geringe
> ohmsche Widerstände. Deshalb auch die enormen Spannungen. Da wird schon
> ein beachtliches Feld erzeugt.


Durch den sehr kleinen Strahlungswiderstand treten in einer kurzen 
selektiven, abgestimmten Sende-Loop sehr hohe Ströme auf - gerade bei 
Leistungsanpassung. Die ohmschen Verlustwiderstände liegen im 
Ersatzschaltbild der Loop in Reihe zum Strahlungswiderstand und mindern 
den Wirkungsgrad proportional zum Strom, da P = I^2 x R . Einfach 
gesagt, wenn die ohmschen Verluste - auch erhöht durch den Skin Effekt - 
10 mal so hoch sind wie der Strahlungswiderstand, werden nur 10 % der 
HF-Energie in Strahlung umgesetzt, der Rest in Wärme.

die Gleichungen findet man hier:
https://www.aa5tb.com/loop.html

Das ist jetzt aber OT und hat nur ganz am Rande etwas mit dem 
Ursprungsthema einer Breitband-Empfangsloop zu tun. Da spielen nämlich 
ganz andere Erwägungen eine Rolle.  (wie z. B. Symmetrie und 
Strom-Kurzschluss-Betrieb, wie von hansrt oben in einem Post vom 7.3 
zusammengefasst)

: Bearbeitet durch User
von Wulf D. (holler)


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Al schrieb:
> Durch den sehr kleinen Strahlungswiderstand treten in einer kurzen
> selektiven, abgestimmten Sende-Loop sehr hohe Ströme auf - gerade bei
> Leistungsanpassung.
>
> die Gleichungen findet man hier:
> https://www.aa5tb.com/loop.html

Ganz interessant. Leider auf die YT-Antenne nicht anwendbar, da die 
transformiert (1:16).
>
> Das ist jetzt aber OT ...
Wohl wahr.

von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo zusammen,

Wulf D. schrieb:
>> die Gleichungen findet man hier:
>> https://www.aa5tb.com/loop.html
>
> Ganz interessant. Leider auf die YT-Antenne nicht anwendbar, da die
> transformiert (1:16).
>>
>> Das ist jetzt aber OT ...
> Wohl wahr.

Also mich stört das hier in diesem Thread nicht.

Auch wenn es nur um eine reine Empfangs-Loop bei meinem Anliegen ging. 
Finde ich die ganzen Infos und auch die Links dazu, sehr Interessant.

Gruß bastler2022

von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo zusammen,

am Mittwoch kamen die ICs an. Also alles zusammen gelötet.
Ein Kupferring mit 70cm Durchmesser fertig gemacht. Das Modul mit 9V 
Akku in eine IP65 Dose erstmal eingebaut. Als Antennenkabel ein 5 Meter 
RG58 angelötet an den Antennenausgang.

Bin jetzt am Wochenende dazu gekommen die Antenne mal gegen ein 10 Meter 
Langdraht und eine Mini Whip RX zu testen.

Also die Mini Loopantenne mit NE592N14 ist wie Ihr schon gesagt habt 
nicht wirklich zu gebrauchen. Bringt zwar viel Rauschen von ca. 800 kHz 
bis weit über 30 MHz. Aber keine Empfangsverbesserung, im Gegenteil 
einige Stationen die mit Langdraht oder der Mini Whip RX klar und 
deutlich sind. Konnte ich mit ihr nicht mal verständlich Empfangen.

Die anderen beiden Antennen, sind vom Empfang an ihrem Standort gleich 
wertig. Nur die Mini Whip RX, ist unterhalb 100 kHz besser.

So das wars es denn zu der Mini Loopantenne mit NE592N14.

Werde mir dann als nächstes eine von LZ1AQ nach bauen.

Gruß bastler2022

: Bearbeitet durch User
von Hans (hansrt)


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Hobby B. schrieb:
> ...Werde mir dann als nächstes eine von LZ1AQ nach bauen.
>
> Gruß bastler2022

Na dann toi toi! Berichte unbedingt hier, das interessiert mich...

von Hans (hansrt)


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Für spätere Vergleichszwecke: es gibt verschiedene SDRs im Netz mit 
LZ1AQ Loops mit ganz ansehnlichen Empfangsergebnissen. Einer ist dieser 
KIWI SDR hier:

http://dl2sba.ddns.net:8073/

Zumindest kann man sich anschauen was gerade so los ist auf Lang-, 
Mittel- und Kurzwelle und ob gegebenfalls die Bänder überhaupt offen 
sind. Ich nutze diesen gerne als Referenz, es muss nicht immer Twente 
sein.

von Al (almond)


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Hobby B. schrieb:
> Werde mir dann als nächstes eine von LZ1AQ nach bauen.

Gute Idee.

Messungen und Untersuchungen der LZ1AQ Originalschaltung hier:
https://sites.google.com/site/randomwok/Home/electronic-projects/aerials/lz1aq-active-loop-performance-evaluation

Dazu gibt es von Everett Sharp eine in Details verbesserte Version, die 
er hier mit den Trafodaten beschreibt. Die Daten und Messwerte sind 
beeindruckend.

https://drive.google.com/file/d/1iSsCVMf3OHZnzMIGeOVt3Q-_P-8oBD33/view

: Bearbeitet durch User
von Dirk (dirki)


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Hobby B. schrieb:
> Also die Mini Loopantenne mit NE592N14 ist wie Ihr schon gesagt habt
> nicht wirklich zu gebrauchen. Bringt zwar viel Rauschen von ca. 800 kHz
> bis weit über 30 MHz. Aber keine Empfangsverbesserung, im Gegenteil
> einige Stationen die mit Langdraht oder der Mini Whip RX klar und
> deutlich sind.

Das ist natürlich erst mal Schade. Ich würde gerne drei Sachen hierzu 
fragen/anmerken:

-Die Loop hat eine starke Richtwirkung, besonders in den unteren 
Frequenzbereichen. Eventuell waren die schwach empfangbaren/undeutlichen 
Sender genau außerhalb der Hauptempfangsrichtung der Loop

-Wie war das Poti beim Empfang eingestellt?

-Kannst du die Loop mal mit deutlich mehr Draht testen, also z.B. mit 
dem doppelten Durchmesser, so ca. 1,5m? Das sollte den 
Signal-Rauschabstand deutlich verbessern. Eventuell benötigt man 
dahinter noch ein Dämpfungsglied, um den Eingang vom Empfänger nicht zu 
übersteuern.




Irgendwo habe ich noch ein paar MP1350P. Will damit diese Aufbauten 
testen:
https://pa0fri.com/Ant/PA0FRI%27s%20actieve%20antenne/active%20antenna-s12.gif
https://pa0fri.com/Ant/PA0FRI%27s%20actieve%20antenne/active%20antenna-s13.gif




Al schrieb:
> Dazu gibt es von Everett Sharp eine in Details verbesserte Version, die
> er hier mit den Trafodaten beschreibt. Die Daten und Messwerte sind
> beeindruckend.
>
> https://drive.google.com/file/d/1iSsCVMf3OHZnzMIGeOVt3Q-_P-8oBD33/view

Das sieht auch sehr spannend aus. Dort wird als Kern der BN73-302 
verwendet. In der Bastelkiste hier liegt noch ein BN73-202. Weiß jemand, 
was der Unterschied zwischen den beiden Kernmaterialien ist und ob man 
den BN73-202 auch verwenden kann (wenn man kleine Einschränkungen in 
Kauf nimmt)?

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Dirk schrieb:

> Das sieht auch sehr spannend aus. Dort wird als Kern der BN73-302
> verwendet. In der Bastelkiste hier liegt noch ein BN73-202. Weiß jemand,
> was der Unterschied zwischen den beiden Kernmaterialien ist und ob man
> den BN73-202 auch verwenden kann (wenn man kleine Einschränkungen in
> Kauf nimmt)?

Man könnte meinen, es gibt kein Internet um dies kurz nachzuschauen.
BN = Binocular core (Doppellochkern)
#73 = Ferritmischung https://fair-rite.com/73-material-data-sheet/
302 = Größe 13 x 14 mm
202 = Größe 13 x 10 mm

> ob man den BN73-202 auch verwenden kann (wenn man kleine
> Einschränkungen in Kauf nimmt)?

Bedingt, und nur wenn man die Windungszahl anpasst um die gleichen 
Induktivitäten und Impedanz Übertragungsverhältnisse zu erreichen - ja. 
Ob du das kannst, weiß ich nicht.

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Dirk schrieb:
> Das sieht auch sehr spannend aus. Dort wird als Kern der BN73-302
> verwendet. In der Bastelkiste hier liegt noch ein BN73-202. Weiß jemand,
> was der Unterschied zwischen den beiden Kernmaterialien ist und ob man
> den BN73-202 auch verwenden kann (wenn man kleine Einschränkungen in
> Kauf nimmt)?

Der Ringkern-Rechner für "Umme" kann dir diese Frage gut beantworten. 
Sollte jeder Hf-Bastler haben.

von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Der Ringkern-Rechner für "Umme" kann dir diese Frage gut beantworten.
> Sollte jeder Hf-Bastler haben.

Herbert blubbert mal wieder was, von dem er keine Ahnung hat. Der 
Mini-Ringkernrechner berechnet keine Doppellochkerne, wie jeder 
HF-Bastler weiß.

: Bearbeitet durch User
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Al schrieb:
> Herbert blubbert mal wieder

Sorry, jetzt blubberst du
Bzgl. Mini-Ringkern Rechner hast du Recht.

Ansonsten: das gleiche '73'Material, kleinerer Kern
also weniger AL->dünnerer Draht->ein paar  Windungen mehr->Ergebnis in 
etwa gleich.
Ein bisschen das L messen und anpassen, wenn man die Möglichkeit hat. 
Bei unkritischen Anwendungen und Low Level kommt das nicht so furchtbar 
genau. Ich betone 'unkritisch'; z.B. kein High Power!
Leitungstransformatoren (*) sind meist sehr geduldige Zeitgenossen.

73
Wilhelm

(*) Hier fehlt kein 's'

von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Herbert blubbert mal wieder was, von dem er keine Ahnung hat.

Naja, naiv wie ich bin dachte ich mir ,wenn das Kernmaterial bekannt ist 
kann man unabhängig von Toroid und Schweinenase zumindest die 
Induktivität bestimmen bzw. vergleichen.
Vom Original kennt man Material und Windungszahl (Ist die Regel)
Da lässt sich schon was vergleichbares finden. Oft geht nämlich Ringkern 
statt Schweinenase auch...
Beim Vergleichen von Material hilft der Ringkernrechner recht gut!

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Wilhelm S. schrieb:
> Ansonsten: das gleiche '73'Material, kleinerer Kern
> also weniger AL->dünnerer Draht->ein paar  Windungen mehr->Ergebnis in
> etwa gleich.

Noch mehr Geblubber. Nix ist gleich. Das ist ein Übertrager. Das 
Windungsverhältnis muss beibehalten werden, sonst stimmt die 
Impedanztransformation nicht. Die Wicklungs-Induktivität bestimmt die 
untere Grenzfrequenz des Trafos.

Das bedeutet, nimmt man den kleineren 302 Kern aus #73 Material bei 
gleicher Windungszahl wie im Schaltbild für den 202 Kern angegeben, wird 
die untere Grenzfrequenz der Aktivantenne etwas höher ausfallen.

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> wird
> die untere Grenzfrequenz der Aktivantenne etwas höher ausfallen.

Absolut tödlich! Frag mich nur warum Leute die sich speziell für die 
ganz unteren Frequenzen interessieren Ferrit Stabantennen bauen.
Ich baue ja auch an einer Breitband Mag-Loop. So ab 200kHz wird es für 
mich interessant, Rundfunk sollte es schon sein. Aber ich bin schon froh 
wenn ab 160m aufwärts was zu hören ist. Von unten her habe ich keine 
Ansprüche, DCF 77 damit kann ich eh nichts anfangen, dödelt ja nur.
So eine mag Loop ist keine eierlegende Wollmilchsau. Die Grenzen 
respektiere ich weil sie technisch natürlich sind.
Ob so ein nicht ganz perfekter Übertrager nach unten etwas abzwickt wäre 
mir egal, weil es dafür eben Ferritantennen gibt, die viel besser sind 
als eine mag Breitband-Loop. Grahn ist zwar verstorben, aber diese 
Antennen kann man noch kaufen. Aus seinem Nachlass habe ich zb. tolle 
Dreifach Drehkos bekommen.

: Bearbeitet durch User
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Al schrieb:
> Noch mehr Geblubber. Nix ist gleich.
Habe ich auch nicht geschrieben: in etwa gleich!
Vielleicht können wir uns auf 'ähnliche Werte' einigen..??

> Das ist ein Übertrager.
Das werden wohl auch die Dümmsten begriffen haben..??

Ich habe das Wort 'Leitungstransformator' benutzt. Deutsche Sprache geht 
nicht mehr?
TLT-> 'T(ransmission)'L(ine)'T(ransformer)' in unserer 'neudeutschen' 
Sprache wäre vielleicht sinnvoller gewesen, damit das auch alle 
verstehen, dass es sich um einen Übertrager handelt. Ich vermeide jetzt 
bewusst das Wort 'Transformator', das ist ja auch wieder zumindest ein 
'Lehnwort', ich bin kein Linguist oder Germanist.

> Das Windungsverhältnis muss beibehalten werden, sonst stimmt die
> Impedanztransformation nicht.
Das haben Übertrager (Transformatoren) so an sich.

>Die Wicklungs-Induktivität bestimmt die untere Grenzfrequenz des Trafos.
Das wäre aber auch seltsam, wenn nicht.
Darum hatte ich auch vorgeschlagen, ein paar Windungen mehr 
aufzubringen.

Noch Fragen, euer Ehren?

73
Wilhelm

von Herbert Z. (herbertz)


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Wer mit Übertragern rumtut ist in der Regel gut beraten sich den 
Ringkern Rechner zu installieren. KI meint, es gäbe "in der Regel" keine 
kompatiblen Materialmischungen von Ringkernen zu Doppellochkernen.
Ich habe diese Aussage archiviert. Es gibt halt zu viele Sachen 
Rohrkerne , Doppellochkerne, Ringkerne, Stabkerne... und natürlich gibt 
es die Option mit all dem Zeug zu experimentieren wenn man darauf 
angewiesen ist und explizites nicht hat.

von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Wer mit Übertragern rumtut ist in der Regel gut beraten sich den
> Ringkern Rechner zu installieren. KI meint, es gäbe "in der Regel" keine
> kompatiblen Materialmischungen von Ringkernen zu Doppellochkernen.

"DEN" Ringkern-Rechner... LOL.

Ersetze "Wer mit Übertragern rumtut" durch "Wer ein Kochbuchrezept zu 
einem Übertrager sucht und keine Lust zum Selbstdenken und -lernen hat".

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Herbert Z. schrieb:
> KI meint, es gäbe "in der Regel" keine
> kompatiblen Materialmischungen von Ringkernen zu Doppellochkernen.

Sorry, das ist absoluter QUATSCH!!!!

> kompatiblen Materialmischungen
Was hat das Material mit der Bauform und den mechanischen Eigenschaften 
zu tun..?? NIX

Man nehme einen Doppeloch-Kern, mache rechts was und links was dran.
Säge es in der Mitte durch. Es ändert sich nichts für rechts und links! 
Die beiden Seiten haben nichts miteinander zutun. Erst durch die 
Beschaltung/Bedrahtung entseht eine Verbindung, für was und wie auch 
immer.

Doppellochkern -> 2 Ringkerne parallel zusammengeklebt, nichts anderes!
..und 2 und 3 Paare und mehr aufeinander.
Nur zur Info, die das nicht glauben -> es geht wie Sau!
Siehe Bild.

73
Wihelm

von Herbert Z. (herbertz)


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Johannes F. schrieb:
> Ersetze "Wer mit Übertragern rumtut" durch "Wer ein Kochbuchrezept zu
> einem Übertrager sucht und keine Lust zum Selbstdenken und -lernen hat".

Du meinst, der Mini Ringkern Rechner ist total überflüssig?
Da ich keine Datenbank sein will, Ergebnisse schnell brauche und mir 
sinnloses wickeln ersparen will... wie die meisten hier...gebe ich zu, 
dass ich gerne damit arbeite. Du kannst ja den "Deppenknopf" drücken 
wenn es dich erleichtert, aber damit änderst du nichts. Dieser Rechner 
ist mir eine gute schnelle Hilfe schon seit Jahren.

von Herbert Z. (herbertz)


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Wilhelm S. schrieb:
> kompatiblen Materialmischungen
> Was hat das Material mit der Bauform und den mechanischen Eigenschaften
> zu tun..?? NIX

Das Material, sprich die Mischung bestimmt natürlich die elektrischen 
Eigenschaften des Übertragers ua. über die Windungszahl für eine 
geforderte Induktivität. Klar ,Ringkerne kann man stapeln, oder 
Rohrkerne zu einer Schweinenase verkleben...ist aber "probieren"

von Hobby B. (bastler2022)


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Guten Abend,

Hans schrieb:
> Na dann toi toi! Berichte unbedingt hier, das interessiert mich...

Das kann ich dann gerne machen, wird aber noch etwas dauern.

Hans schrieb:
> Für spätere Vergleichszwecke: es gibt verschiedene SDRs im Netz mit
> LZ1AQ Loops mit ganz ansehnlichen Empfangsergebnissen. Einer ist dieser
> KIWI SDR hier:
>
> http://dl2sba.ddns.net:8073/

Ja den kenne ich und nutze ihn auch ab und zu.

Al schrieb:
> Dazu gibt es von Everett Sharp eine in Details verbesserte Version,

Kannte ich noch nicht, danke.

Dirk schrieb:
> Das ist natürlich erst mal Schade. Ich würde gerne drei Sachen hierzu
> fragen/anmerken:

Dirk schrieb:
> Sender genau außerhalb der Hauptempfangsrichtung der Loop

Nein das kann ich ausschließen, hatte ich durch mehrfaches Ausrichten 
probiert.

> -Wie war das Poti beim Empfang eingestellt?

Habe ich auch mehrfach verstellt beim testen, Mittelstellung brachte den 
besten Empfang

> -Kannst du die Loop mal mit deutlich mehr Draht testen, also z.B. mit
> dem doppelten Durchmesser, so ca. 1,5m?

Habe die schon wieder zerlegt, da sie für mich unbrauchbar ist.
Nutze das Gehäuse und den 70er Loop-Ring davon für weitere Tests.

Dirk schrieb:
> Irgendwo habe ich noch ein paar MP1350P. Will damit diese Aufbauten
> testen:

Du kannst gern dann auch hier in dem Thread davon berichten. Würde mich 
Interessieren.

Wilhelm S. schrieb:
> Doppellochkern -> 2 Ringkerne parallel zusammengeklebt, nichts anderes!
> ..und 2 und 3 Paare und mehr aufeinander.
> Nur zur Info, die das nicht glauben -> es geht wie Sau!
> Siehe Bild.

Ja das geht habe ich auch schon mal gemacht, nach dem ich das Bild und 
Thread dazu vor knapp 3 Jahren gesehen hatte. Musste ich das probieren.

Gruß bastler2022

von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Es gibt halt zu viele Sachen
> Rohrkerne , Doppellochkerne, Ringkerne, Stabkerne... und natürlich gibt
> es die Option mit all dem Zeug zu experimentieren wenn man darauf
> angewiesen ist und explizites nicht hat.

Man kann auch das naheliegende tun: sich den im Schaltungsvorschlag 
aufgeführten Kern für 89 ct kaufen.

Diese LZ1AQ Loopschaltung und insbesondere die Everett Sharp Variante 
ist nach meiner Erfahrung eine exzellente Aktivloop, die es von der 
Leistung her teuer gekauften hochgelobten kommerziellen Loops wie der 
Wellbrook ALA Serie locker gleichtut oder sogar besser ist. Warum in 
aller Welt sollte man also ohne Sinn und Verstand "mit Zeug 
rumexperimentieren" wenn es das passende Bauteil für einen in langen 
Messreihen optimierten Schaltungsvorschlag für wenige Cent gibt und man 
so das optimierte Wickelschema unverändert mit Erfolgsgarantie 
übernehmen kann?

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Man kann auch das naheliegende tun: sich den im Schaltungsvorschlag
> aufgeführten Kern für 89 ct kaufen.

Ja, kann man und würde ich auch tun. Nur mit deinen 89 Cent wird das 
nichts werden. Ich würde mindestens 10 Stück bestellen wenn es denn ein 
gängiger Kern ist. Die meisten Versender packen das in ein Paket für 
7€+x. Rechnen kannst selber. Einkaufen bei meinem Hobby macht schon 
lange keinen Spaß mehr. Der Mindestmengen-Zuschlag bei vielen tut noch 
das übrige.

von Al (almond)


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: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Herbert Z. schrieb:
>> mit deinen 89 Cent wird das
>> nichts werden

Deine Links führen zu einem falschen Kern. Sollte ein BN 73-303 sein, 
oder nicht. Einer ist was mit Fragezeichen. Paket kommt  immer dazu.

von Herbert Z. (herbertz)


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Nachtrag: Die Kerne BN73-202 bzw. 303 unterscheiden sich nur in der 
Größe.
In meinem LZ1AQ Schaltplan ist der 303 aufgeführt. Ob der kleinere auch 
ginge ,kann ich nicht sagen. 2x 8 Windungen bifilar und 1x 6 Windungen 
,vermutlich 0,2mm Draht. Der große passt auf alle Fälle.
Ich mache gerade ein Layout ,eigentlich zwei. Einmal für den 2SC 5551 
und das andere für den BFU590.Letzterer wird dafür gerne verwendet und 
soll besser sein. Die Footprints sind anders, deswegen ist es etwas mehr 
Arbeit.
MfG

: Bearbeitet durch User
von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo Herbert,

Herbert Z. schrieb:
> Ich mache gerade ein Layout ,eigentlich zwei.

falls Du Dich entscheiden solltest ein drittes zu machen also eins für 
THT, hätte ich Interesse dran. Also an PCB für THT.

Gruß bastler2022

von Herbert Z. (herbertz)


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Hobby B. schrieb:
> falls Du Dich entscheiden solltest ein drittes zu machen also eins für
> THT, hätte ich Interesse dran. Also an PCB für THT.

Ich mache meistens THT. Ausnahme ich habe wie bei den Transistoren SMD 
Typen.
Manchmal baue ich auch SMD und THT auf ein Pad ,also Pads im 5mm Abstand 
für THT und dazwischen Pads für 1206 Bauteile. Geht ganz gut, da habe 
ich zwei Stück auf der Platine für Drossel 300nF.So kleine Werte bekommt 
man in SMD leichter, aber es lässt sich auch ein axiales Teil stehend 
verbauen. Also meine Platinen sind für THT bis auf die 4 Transistoren. 
Bin auch nicht mehr der jüngste aber die löte ich mit links.
MfG

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Nachtrag: Für diese LZ1AQ Variante ist das Layout... einmal mit 2SC551 
bzw
BFU 590. Bis auf die Footprints ist alles gleichauf der Platine.

Noch mehr dazu:
https://drive.google.com/file/d/1iSsCVMf3OHZnzMIGeOVt3Q-_P-8oBD33/view

: Bearbeitet durch User
von Dirk (dirki)


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Al schrieb:
> Herbert Z. schrieb:
>> mit deinen 89 Cent wird das
>> nichts werden
>
> https://www.ebay.de/itm/354971761566

Das günstigste, was ich gefunden habe, liegt bei etwas 5€ mit Versand 
für einen Kern BN73-302 .

Nächste Frevelfrage:
Da 2SC5551 bzw. BFU590 ordentlich teuer sind, kann man als Transistoren 
auch BFU690F einsetzen? Die kosten nur 0,44€ bei Kessler.
(Transistor NPN 5,5V 100mA 490mW 18GHz SOT343F)

https://www.nxp.com/docs/en/data-sheet/BFU590G.pdf
https://www.nxp.com/docs/en/data-sheet/BFU690F.pdf

von Herbert Z. (herbertz)


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Dirk schrieb:
> Das günstigste, was ich gefunden habe, liegt bei etwas 5€ mit Versand
> für einen Kern BN73-302 .

Ich habe per Zufall noch 2Stück in meiner "Bastelkiste "gefunden.
Ich stelle noch Links rein auf günstige BN73-302 .Man achte darauf, 
Original Amidon Ware ist Violett gekennzeichnet, wobei die Farbe für 73 
er Material steht.

Dirk schrieb:
> Nächste Frevelfrage:
> Da 2SC5551 bzw. BFU590 ordentlich teuer sind, kann man als Transistoren
> auch BFU690F einsetzen? Die kosten nur 0,44€ bei Kessler.
> (Transistor NPN 5,5V 100mA 490mW 18GHz SOT343F)

Wer mit Spice umgehen kann, kann das mal simulieren. Ich Persönlich 
halte mich an schon bewährtes. Das Schaltungsoriginal war mal mit 
2N2222A bestückt. Aber wie bei allem probieren die Experten halt rum und 
versuchen noch besser zu sein. Wie ich noch recht jung war hätte ich das 
auch gemacht, jetzt nicht mehr. Wenn man über legt, was ein fertiger 
Verstärker kostet, dann kommt man immer noch günstig weg.

von Herbert Z. (herbertz)


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Such mal unter:
pcwerkstattemsdetten Amidon BN 73-302 Doppellochkern

Der Ebay Link ist brutal lang. Dort bekommst du diese Schweinenase für 
2,50€ das Stück und noch anderes...

von H. H. (hhinz)


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Herbert Z. schrieb:
> Man achte darauf,
> Original Amidon Ware ist Violett gekennzeichnet, wobei die Farbe für 73
> er Material steht.

Amidon ist nur ein Händler, für Hobbyfunker.

Hersteller ist Fair-Rite, und die Doppellochkerne heißen "Multi-Aperture 
Cores".

von Dirk (dirki)


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Herbert Z. schrieb:
> Der Ebay Link ist brutal lang. Dort bekommst du diese Schweinenase für
> 2,50€ das Stück und noch anderes...

Den meinte ich auch, mit Porto gehts auf 5€ zu. Eventuell kaufe ich den 
einfach. Auf jeden Fall Danke fürs Mitüberlegen!

Herbert Z. schrieb:
> Wer mit Spice umgehen kann, kann das mal simulieren.

Eine gute Idee, ein gutes Modell für den BFU690F vorausgesetzt. Und man 
müsste noch wissen, wie man den Übertrager simuliert (ich wüsste es aus 
dem Stegreif leider nicht).

Wenn jetzt alle auf den BFU590 stürmen, wird der einfach immer teurer. 
Deshalb wäre eine Alternative sicher prima.

von Herbert Z. (herbertz)


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H. H. schrieb:
> Amidon ist nur ein Händler, für Hobbyfunker.
>
> Hersteller ist Fair-Rite, und die Doppellochkerne heißen "Multi-Aperture
> Cores".

Nicht zu fassen, dass ich Jahrzehnte lang "Amidon " gesagt habe.
Wie soll ich heute Nacht nur schlafen...

von H. H. (hhinz)


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Herbert Z. schrieb:
> Wie soll ich heute Nacht nur schlafen...

Auf Station.

von Herbert Z. (herbertz)


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H. H. schrieb:
> Amidon ist nur ein Händler, für Hobbyfunker.
>
> Hersteller ist Fair-Rite, und die Doppellochkerne heißen "Multi-Aperture
> Cores".

Nicht zu fassen, dass ich Jahrzehnte lang "Amidon " gesagt habe.
Wie soll ich heute Nacht nur schlafen...

Dirk schrieb:
> Den meinte ich auch, mit Porto gehts auf 5€ zu. Eventuell kaufe ich den
> einfach. Auf jeden Fall Danke fürs Mitüberlegen!

Nimm etwas mehr. Wer weiß wann du den wieder brauchst. Der BN73-202 ist 
wenn die Windungen reingehen auch brauchbar und billiger. Ich teste das 
mal und sage Bescheid ...morgen oder übermorgen. Aber um das Porto kommt 
man leider nicht rum ,weil fast jeder Händler ein Paket versendet. DHL 
und Konsorten schreiben das für die Händler im Vertrag vor wurde mir mal 
erzählt.

von Herbert Z. (herbertz)


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H. H. schrieb:
> Auf Station.

Mädel, das ist doch eher was für dich? Alles inklusive was du brauchst. 
Frühstück gibt es auch!

von H. H. (hhinz)


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Was für eine Hohlbirne.

von Herbert Z. (herbertz)


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Dirk schrieb:
> Das günstigste, was ich gefunden habe, liegt bei etwas 5€ mit Versand
> für einen Kern BN73-302 .

Es sollte diese BN73-302 "Schweinenase" schon sei. Ich habe vorhin mal 
den 202 probiert aber da bringt man die Windungen nicht unter, ist zu 
klein das Loch und die Arbeit ist eher eine Zumutung.

: Bearbeitet durch User
von Dirk (dirki)


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> Auf Station.

> Was für eine Hohlbirne.

Was soll das?


Herbert Z. schrieb:
> Es sollte diese BN73-302 "Schweinenase" schon sei. Ich habe vorhin mal
> den 202 probiert aber da bringt man die Windungen nicht unter, ist zu
> klein das Loch und die Arbeit ist eher eine Zumutung.

Danke fürs Ausprobieren! Hast du mit 0,2mm Kupferlackdraht 8 + 8 + 6 
Windungen durch die beiden Löcher gewickelt (also immer im Kreis)?

von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo,

Herbert Z. schrieb:
> Also meine Platinen sind für THT bis auf die 4 Transistoren.

Falls Du Platinen übrig haben solltest, hätte ich Interesse dran.
Kannst mir ja mal netterweise ein Nachricht zu kommen lassen.

Gruß bastler2022

von Herbert Z. (herbertz)


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Dirk schrieb:
> Danke fürs Ausprobieren! Hast du mit 0,2mm Kupferlackdraht 8 + 8 + 6
> Windungen durch die beiden Löcher gewickelt (also immer im Kreis)?

Die acht Windungen sind ja bifilar also 2 Drähte verdrillt zu wickeln. 
Der größere Kern hat das mehr Komfort und man kann auch eine 0,3mm Draht 
nehmen der nicht ganz so laprig ist.

Hobby B. schrieb:
> Falls Du Platinen übrig haben solltest, hätte ich Interesse dran.
> Kannst mir ja mal netterweise ein Nachricht zu kommen lassen.
>
> Gruß bastler2022

Ich bestelle eh immer mehr, was ich brauche ist die Info über den 
Transistor den du verbauen willst (2SC5551 oder BFU 590) Ich lasse beide 
Versionen machen. Zur Not könnte man auf die Pads auch einen THT stumpf 
auflöten, wenn man etwas aufpasst und eine ruhige Hand hat.
Ich melde mich per PN!
Die Platinen sind fertig, müssen aber noch in die Sichtkontrolle um 
Fehler auszuschließen.
MfG

von Herbert Z. (herbertz)


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Herbert Z. schrieb:
> Die Platinen sind fertig, müssen aber noch in die Sichtkontrolle um
> Fehler auszuschließen

Fertig heißt fertig gezeichnet. Wenn das alles  in China ist dauert es 
halt ein wenig. Aber ist normal und bei den Preisen nimmt man das gerne 
in Kauf.
Mir persönlich pressiert das nicht, habe noch keine Transistoren 
geordert.
Der weg ist das Ziel!
MfG

von Hobby B. (bastler2022)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich bestelle eh immer mehr, was ich brauche ist die Info über den
> Transistor den du verbauen willst (2SC5551 oder BFU 590) Ich lasse beide
> Versionen machen.

Hallo Herbert,

vielen Dank schon mal würde auch von beiden Platinen jeweils abnehmen 
dann.
aber das können wir dann über PN absprechen.

Gruß bastler2022

von Al (almond)


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Die Luft bei diskreten HF-Transisoren wird zunehmend dünner. Die sehr 
guten und robusten 2SC5551A sind nur noch schwer oder zu überhöhten 
Preisen erhältlich. Es können für die LZ1AQ Schaltung aber auch sehr gut 
PXT2222A, die SOT89 Versionen des 2N2222A eingesetzt werden, oder der 
PZT2222A im SOT223 Gehäuse. Die halten viel aus, ihre ft reicht 
vollkommen aus und sie sind gutmütig und sind stabil.

9 GHZ HF-Transistoren wie der genannte BFU590 sind zwar geeignet, aber 
weit weniger robust und viel kritischer zu handhaben. Transistoren mit 
hoher Transitfrequenz verlangen zudem ein stringentes HF-gerechtes 
Layout, sonst schwingen sie schon mal parasistär auf GHz Frequenzen. 
Solche unnötig hohen Transitfrequenzen erkauft man zudem durch extrem 
dünne Sperrschichten, die bei leichten Spannungsüberschreitungen schnell 
durchschlagen. Anfänger ohne Erfahrung und ohne Messmittel sollte besser 
die Finger davon lassen.

In SOT89 ist der BFQ19A noch erhältlich, das ist der gute alte BFR96S im 
SMD Gehäuse

Gut erhältlich sind auch noch die BFG591 oder PZT2222A im SOT223 
Gehäuse, das auch für nicht SMD Bastler sehr gut handhabbar ist.

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Die Luft bei diskreten HF-Transisoren wird zunehmend dünner. Die sehr
> guten und robusten 2SC5551A sind nur noch schwer oder zu überhöhten
> Preisen erhältlich.

Ja, so ist es. Ich habe im Netz eine Liste gefunden wo einer Messungen 
angestellt hat bezüglich Rauschmaß und Verstärkung. Das Ergebnis war 
eine Tabelle die durchaus interessant ist und Alternativen zeigt. 
Manchmal ist man auch mit einer Kerze zufrieden wenn man keine 
Taschenlampe hat.

von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich habe im Netz eine Liste gefunden wo einer Messungen
> angestellt hat bezüglich Rauschmaß und Verstärkung.

Die Liste stammt von Steve Ratzlaff, das ist der Mann der mit Everett 
Sharp die inbesondere für niedrige Frequenzen verbesserte LZ1AQ 
Schaltung geschaffen hat. Hier ist das englische Original, in dem 
Ratzlaff erklärt, wie er die Transistoren getestet und warum er die 
Liste nach der Minimum-Rauschen bei 218 kHz und 10 MHz sortiert hat. Er 
weist auch nochmal darauf hin, dass einzig der Eingangstransistor mit 
seiner hohen Verstärkung das Gesamtrauschen bestimmt. Die Auswahl des 
Ausgangstransistors ist was Rauschen bzw. Empfindlichkeit der Aktivloop 
betrifft zweitrangig:

"I've been playing with the LZ1AQ loop amp circuit ever since it first 
appeared on Chavdar's webpage; he used 2N2222A (both metal can and 
plastic PN2222A) and until the past year or so that's all I ever tried. 
My primary radio listening is for LF beacons, and eventually I noticed 
this circuit could not hear my weakest daytime LF NDB where other loop 
amps (Wellbrook) could. Trying other transistors I found that some work 
much better than others, at least down at LF. The very best I've found 
so far is the 2SC5551 but it's now no longer easily available--Chinese 
sellers on eBay offer them but I've never tried one from China and have 
my doubts that they're genuine--for instance all the many 2N5109's I've 
tried from China (eBay, Amazon) are fakes and far inferior to genuine 
2N5109.

I made a "half LZ1AQ" circuit, literally just the top half of the 
balanced circuit, to see if that would work to look at the noise output, 
with the input terminated with an inductor equal to the loop inductance. 
One side of the inductor goes to ground, the other side to the single 
loop input. The output goes to an SDR tuned to the desired test 
frequency, in my case 218 kHz. And it works! The noise output with power 
off to the circuit is some 17 dB lower than my lowest-noise transistor 
tested so far, so it's easy to record noise level for a given 
transistor. At first I used a pair of the same type transistor. John 
KN5L asked if there was any difference using different types, one on the 
input and one on the output, recording the noise, then swapping them to 
see if there was a difference. And it turns out, at least using this 
particular circuit, the input transistor completely sets the noise 
level; the output transistor just amplifies for a higher output. So that 
makes a quicker test--only the input transistor needs to be changed for 
comparing transistors for noise. Any sensitive instrument that can 
measure a reasonable level of noise is suitable. In my case I'm using 
Perseus SDR, set to AM mode, 5 kHz bandwidth, Slow AGC, and Perseus 
native software. The S meter shows the noise level and with a little 
mental averaging needed before recording the noise level for a given 
transistor.

I also do a 10 MHz noise figure test with the same transistor, using an 
HP 8970B Noise Figure Meter with an HP 346C Noise Source (12.97 dB ENR 
at 10 MHz). The test circuit is a Norton preamp using 9 volt regulated 
supply and 100 ohm emitter resistor for about 8 mA current--capable of 
giving sub-1 dB noise figures with the best transistor tested so far 
(2SC5551).

So I have two noise tests, one at 218 kHz LF and one at 10 MHz, for 
comparing transistor noise. I've tested most of the transistor types I 
have on hand that could be suitable for use in an RF preamp (low 
impedance loop amp or 50 ohm amp). It turns out that both tests track 
each other quite well--that is, a transistor with low noise output at LF 
also has a low noise figure at 10 MHz. I've given the results of 
transistors tested here. Note the first result is the 218 kHz LF noise 
output, then the second result is the 10 MHz gain and noise figure. Also 
note the noise output first test is relative to the measuring device 
used and bandwidth the noise is measured in. So if you do your own test, 
be sure to use the same settings for all tests, then your own relative 
readings of noise output will give accurate comparison results. (The 
output transformer I used on the "half LZ1AQ" used 4 turns primary and 3 
turns secondary, on a BN73-302 binocular core. I used a 2.5 uH inductor 
using a T50-2 toroid on the input, equivalent to the inductance of the 
39" diameter, 3/4" diameter tubing of my small loop.) It's possible 
you'll need to shield both circuits to get the lowest noise and not pick 
up any surrounding noise; in my case that wasn't necessary as I tried 
both circuits shielded and not shielded and got the same results so 
further tests used no shielding. (A few devices were only tested for 
noise figure.) Transistors with -87 dBm noise or better heard my weakest 
daytime LF NDB; other transistors did not (e.g. -87 dBm is more 
sensitive than -82 dBm).

So what do these results mean? In my case, to hear the weakest daytime 
LF beacon with the small loop, transistors need to have -87 dBm noise 
output or equivalent noise figure. For the same loop, HF reception is 
much less critical, as remember the original LZ1AQ circuit specified 
2N2222 type transistors and that loop amp was designed primarily for HF 
reception. It helps to remember that small loop sensitivity, for a loop 
of a given diameter or area, is directly proportional to 
frequency--sensitivity is poorest at LF and below and steadily improves 
as frequency is raised. So small loop sensitivity at HF is much better 
than at LF, and a "noisier" transistor can be used that would not allow 
hearing a weak signal at LF. In the test results you can see that most 
of the common 2N2222A types are "noisy" and the reason why I couldn't 
hear my weak daytime LF beacon using them in the LZ1AQ loop amp.

Steve AA7U

Lowest Noise Figure transistor first in the list:

2SC5551  -92 dBm noise    +10.55 dB gain, 0.93 dB NF

BFU590   -93 dBm          +10.48 dB, 1.02 NF

ZTX327                    +10.58 dB, 1.16 NF

BFR106   -90 dBm          +10.51 dB, 1.23 NF

BFG591   -91 dBm          +10.39 dB, 1.28 NF

OnSemi PZT2222A -87 dBm   +10.57 dB, 1.29 NF  (used in the new Chinese 
WBL-02 loop amp)

MOT PN2222A "650" -87 dBm  +10.56 dB, 1.32 NF

MOT PN2222A "329" -87 dBm  +10.59 dB, 1.35 NF

BFQ18A     -92 dBm         +10.34 dB, 1.40 NF

CEN 2N5109                 +10.48 dB, 1.43 NF

MOT 2N4401 "652"  -87 dBm  +10.54 dB, 1.45 NF

BFQ19      -87 dBm         +10.50 dB, 1.51 NF

CEN 2N3866                 +10.45 dB, 1.57 NF

OnSemi PN2222A "527" -84 dBm  +10.57 dB, 1.83 NF

PN2222A "327 S-92"  -82 dBm  +10.53 dB, 2.33 NF

plastic 2N2222A "331" -82 dBm  +10.48 dB, 2.46 NF

KSP2222A "B24"  -80 dBm      +10.44 dB, 2.65 NF

PN2222A "H47"   -80 dBm      +10.44 dB, 2.72 NF

PN2222A "D22"   -81 dBm      +10.43 dB, 2.75 NF

PN2222A "F"     -81 dBm      +10.48 dB, 2.93 NF

MPSH10                       +10.44 db, 3.05 NF

NatSemi PN2222A "806"        +10.50 dB, 3.12 NF

2N2222A metal "D9" -80 dBm   +10.43 dB, 3.13 NF

2N2222A metal "P6" -80 dBm   +10.48 dB, 3.47 NF

MOT 2N3904      -80 dbm      +10.57 dB, 3.60 NF

JAN2222 "CCGK"  -79 dBm      +10.45 dB, 4.21 NF

PN2222A "W 72"  -77 dBm      +10.43 dB, 4.27 NF"

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Morgen!
Steve betrachtet die Transistoren von der LF Seite her. Die meisten 
werden wohl nicht so tief hören. Ich denke, wenn man mal bis 30MHz 
denkt, ist auch der 2N2222A für die meisten zu gebrauchen.
PS: Ich gebe mir Mühe meine Halbleiter nicht auf Eb** zu kaufen, weil da 
meistens Fakes vertickt werden, außer der Hersteller wird explizit 
angegeben. Habe heute 10Stück BFR96S bestellt ,da schreibt der Verkäufer 
"Phillips".
BFR90A sollten in der LZ1AQ Abwandlung auch gehen. Die bekommt man noch 
in DL.

von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich denke, wenn man mal bis 30MHz
> denkt, ist auch der 2N2222A für die meisten zu gebrauchen.

Da muss ich widersprechen. Er hat die Liste zwar nach LF-Rauschen 
sortiert, die LIste enthält aber auch das Rauschen bei 10 MHZ. Außerdem 
kann man beim darüberschauen leicht feststellen: die Transistoren, die 
bei LF gut sind, sind bis auf zehntel dB auch auf 10 MHz sehr gut.

Die 2N2222A sind bewährte Industriestandard Typen, die von zig Firmen 
hergestellt werden. Die Chips unterscheiden sich von Hersteller zu 
Hersteller, nur die mindest JEDEC Daten für einen xx2222A müssen erfüllt 
werden, damit man ihn als xx2222A vermarkten kann. Und wie man in der 
Liste sieht, gibt es je nach Hersteller und Generation gravierende 
Unterschiede zwischen Transistoren des Typs xx2222A. Manche von den 
alten 2222A sind um 3 dB schlechter im Rauschen als aktuelle Fabrikate. 
Gebrauchen kann man sie alle, aber nicht alle Fabrikate performen gleich 
gut.

Die nach moderne Prozessen gefertigten ONsemi PXT2222A und PZT2222A sind 
was das Rauschen betrifft am besten. Das deckt sich auch mit meinen 
Erfahrungen. Die sind zudem robust und günstig. Denkbar ist auch als 
Eingangstransistor einen BFP196 oder BFu580 oder 590 zu nehmen und am 
Ausgang einen beliebigen 2222A. Nach der Friis'schen Formel bestimmt der 
Eingangstransistor die Empfindlichkeit. Der sollte also rauscharm sein.

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Nachtrag zur obigen HF-Transistor Liste

            (218 kHz noise level)       gain 10 MHz   Noise figure 10MHZ
BFP196     -93 dBm (SOT343 0,3 €)     +10.51 dB,      1.07 dB NF
BFG135 NXP -92 dBm (SOT223 0,2 €)     +10.42 dB,      1.07 dB NF
2SC3357    -89 dBm (SOT89 0,2 €)      +10.45 dB,      1.20 dB NF
2N5109 CEN -88 dBm                    +10.49 dB,      1.43 dB NF
2N3866 CEN -88 dBm                    +10.45 dB,      1.57 dB NF
2SC5706    -86 dBm                    +10.13 dB,      1.85 dB NF

: Bearbeitet durch User
von Wulf D. (holler)


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Den 2SC5551A bekommt man doch noch zum leicht überhöhten Preis von 
2,30€: warum nach fragwürdigen Alternativen suchen?
Bei so einem Bastelprojekt ist es doch völlig egal, ob der Transistor 2€ 
oder 2ct kostet. Sind doch keine Stückzahlen dahinter.

von Hans (hansrt)


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Das ist eine ganz spannende Diskussion die sich hier entwickelt hat und 
es sind sehr gute Infos dabei. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die 
Datenblattangaben sich 1:1 in dem sehr speziellen Design hier 
niederschlagen. Ein paar Gedanken zum Thema:

(1) Was das Rauschen bzw. die Rauschzahl angeht wäre interessant, ob die 
Angaben auch für Basisschaltungen (und in welcher Beschaltung) 
vergleichbar sind.

(2) Hinzu kommt, dass die Quelle (die Loop) keinen konstanten 
Innenwiderstand hat sondern überwiegend induktiv und damit 
frequenzabhängig ist - welche Auswirkungen hat das auf das Eigenrauschen 
der Schaltung?

(3) Wir haben hier einen Schleifenstrom - je nach äusserer Feldstärke - 
in der Grössenordnung von nA und eine Eingangsspannung am Verstärker von 
nV, also durchaus im Bereich des thermischen Rauschens eines ohmschen 
Widerstandes in der Grössenordnung des Eingangswiderstandes des 
Verstärkers. Ich frage mich, ob das Eigenrauschen des Transistors dann 
noch die entscheidened Grösse ist.

(4) Dann ist da noch das leidige Thema Rauschen vs. Breitbandigkeit: Die 
Loop wird im Quasi-Kurzschluss betrieben, je geringer der 
Eingangswiderstand des Verstärkers, desto breitbandiger wird die gesamte 
Anordnung, allerdings auf Kosten der Empfindlichkeit (und damit des 
Signal/Rausch-Abstandes). Salopp gesagt wäre es am naheliegensten, den 
Eingangswiderstand (oder die Fläche der Loop, oder die Anzahl der 
Windungen...) zu erhöhen nur geht das alles auf Kosten der 
Breitbandigkeit.

Bin sehr gespannt, wenn mal vergleichbare prakische Ergebnisse 
vorliegen!

von Johannes F. (jofe)


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Wulf D. schrieb:
> Den 2SC5551A bekommt man doch noch zum leicht überhöhten Preis von
> 2,30€: warum nach fragwürdigen Alternativen suchen?

Zitat von weiter oben:

Al schrieb:
> "[...] Chinese
> sellers on eBay offer them but I've never tried one from China and have
> my doubts that they're genuine--for instance all the many 2N5109's I've
> tried from China (eBay, Amazon) are fakes and far inferior to genuine
> 2N5109. [...]"

von Al (almond)


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Wulf D. schrieb:
> Den 2SC5551A bekommt man doch noch zum leicht überhöhten Preis von
> 2,30€: warum nach fragwürdigen Alternativen suchen?

Ja, chinesische Fakes bekommt man zu dem Preis. Außer dem Aufdruck haben 
die oft wenig mit einem Original gemein. Fragwürdig sind nicht 
alternative Markenhalbleiter, sondern gefälschte Transistoren.

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Ja, chinesische Fakes bekommt man zu dem Preis. Außer dem Aufdruck haben
> die oft wenig mit einem Original gemein. Diese sind fragwürdig, nicht
> alternative Markenhalbleiter.

Der Begriff "Markenfrei" welcher oft in der Beschreibung verwendet 
wird,ist ein guter Hinweis auf Fakes.
Ich habe heute BFR96S bestellt , da stand explizit Phillips dabei.
Wenn das nicht stimmt, riskiert ein Händler das verkaufen auf der 
Plattform. Ein Supergau für viele.
Es stimmt schon, dass die beiden Eingangs Transistoren das Rauschmaß 
bestimmen.

von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich habe heute BFR96S bestellt

Der BFR96S Silizium-Chip im SOT89 SMD Gehäuse ist als BFQ19 noch von 
Vishay (ehem. Siemens) und NXP (ehemals Philips) in aktueller 
Produktion.

https://www.nxp.com/docs/en/data-sheet/BFQ19_N.pdf

Lange abgekündigten Markenhalbleitern auf online Plattformen ist mit 
Vorsicht und gesunder Skepsis zu begegnen. Auch wenn Philips draufsteht 
garantiert niemand, das Philips drin sein muss. Selbst ein 
halbprofessioneller Händler wie Reichelt ist schon auf Fakes 
reingefallen. Einzig die großen wie Mouser, Digikey, Arrow und Co. 
beziehen nicht von Zwischenhändlern, sondern direkt vom Hersteller.

: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich habe heute BFR96S bestellt , da stand explizit Phillips dabei.
> Wenn das nicht stimmt, riskiert ein Händler das verkaufen auf der
> Plattform. Ein Supergau für viele.

Wenn wirklich "Phillips" da steht, wäre ich erst recht skeptisch, da der 
ehemalige niederländische Halbleiterhersteller "Philips" hieß, mit nur 
einem "l".

Kann natürlich ein Tippfehler sein, allerdings ist es eine beliebte 
Masche bei unseriösen Händlern bzw. Fake-Produzenten, minderwertiges 
Zeug mit zum Verwechseln ähnlichen Pseudo-Marken zu bewerben.

von Herbert Z. (herbertz)


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Johannes F. schrieb:
> Wenn wirklich "Phillips" da steht, wäre ich erst recht skeptisch, da der
> ehemalige niederländische Halbleiterhersteller "Philips" hieß, mit nur
> einem "l".

Ich habe jetzt nicht nachgeschaut wie man Philipps schreibt. Auf dem 
Foto ist der Hersteller klar ersichtlich.
Wenn neben Hersteller: Markenfrei steht ist Vorsicht geboten. Steht der 
Hersteller im Angebot und stimmt der nicht, kannst den Händler packen. 
Die sind an Ärger mit der Plattform nicht interessiert.
Bei dem Thema will ich jetzt keine Erbsen zählen.
Es gibt ganz sicher noch jede Menge echte Ware bei verschiedenen 
Händlern.
Der Bedarf ist nicht mehr so hoch, ergo wird es Originale noch länger 
geben.
Und das die Chinesen auch was feilbieten liegt in der Natur der 
Chinesen.

: Bearbeitet durch User
von Wulf D. (holler)


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Al schrieb:
> Fragwürdig sind nicht
> alternative Markenhalbleiter, sondern gefälschte Transistoren.

Kannst du auch Kriterien für Fälschungen nennen?

Der Shop mit den 2,30€ Transistoren.

https://hamparts.shop/2sc5551a.html?srsltid=AfmBOor0q7bbPYANKR-3LjctOYs-fPxvTtwi9lbi8hE9rbiWXZFPnFOa

Einzig der Preis kann kaum ein stichhaltiges Kriterium sein.

Bei Digitec oder Mouser sind die für unsere Region nicht mehr lieferbar.

Bei LCSC sind 2SC5551AE für $1.50 in Einzelstückzahlen im SOT89 Gehäuse 
von onsemi verfügbar.

Das Fakes gar nicht so selten sind, musste ich vor wenigen Monaten 
selbst erfahren. Der Ersatzteil-Schaltregler asiatischer Herkunft 
funktionierte einfach nicht richtig, immer nur für wenige Sekunden. Also 
Ausschuss.

Die bei LCSC bestellten waren dann funktionsfähig.

Herbert Z. schrieb:
> Steht der Hersteller im Angebot und stimmt der nicht, kannst den Händler packen.

Erstmal musst du den Fake nachweisen, wie soll das ohne aufwändige 
Messungen gehen?

von Herbert Z. (herbertz)


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Wulf D. schrieb:
> Erstmal musst du den Fake nachweisen, wie soll das ohne aufwändige
> Messungen gehen?

Mach ich mir Gedanken Wenn das Ei gelegt ist und wenn es sich rentiert.
Im Moment habe ich BFQ18A seriös gefunden da werde ich morgen 25 Stück 
bestellen. Die passen mit SOT89 auch auf meine Platine die für den 2SC 
5551 vorgesehen ist. Ich denke ,der BFQ18A ist eine gute Alternative für 
den 2SC5551.
MfG

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Wulf D. schrieb:
> Bei LCSC sind 2SC5551AE für $1.50 in Einzelstückzahlen im SOT89 Gehäuse
> von onsemi verfügbar.

"0 in stock"

von Wulf D. (holler)


Angehängte Dateien:

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Herbert Z. schrieb:
> Wulf D. schrieb:
>> Erstmal musst du den Fake nachweisen, wie soll das ohne aufwändige
>> Messungen gehen?
>
> Mach ich mir Gedanken Wenn das Ei gelegt ist und wenn es sich rentiert.

Ist die Frage, ob man den Fake überhaupt bemerkt.
Aber vielleicht ist das dann auch egal.

H. H. schrieb:
> "0 in stock"
Lieferung dauert so vermutlich noch länger als zwei Wochen.
Soll aber lieferbar sein.

von H. H. (hhinz)


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Wulf D. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> "0 in stock"
> Lieferung dauert so vermutlich noch länger als zwei Wochen.
> Soll aber lieferbar sein.

Da ist auch nichts im Zulauf.

von Herbert Z. (herbertz)


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Wulf D. schrieb:
> Die bei LCSC bestellten waren dann funktionsfähig.

Wie hast du es geschafft dich bei LCSC anzumelden? Ich bekomme immer 
Fehlermeldung. Macht keinen Spaß, ich habe dieses Prozedere deutlich 
einfacher in Erinnerung ...

von Wulf D. (holler)


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Herbert Z. schrieb:
> Wie hast du es geschafft dich bei LCSC anzumelden? Ich bekomme immer
> Fehlermeldung.

Konnte einfach den Account von JLCPCB auch bei LCSC nutzen, brauchte 
keinen neuen anlegen.

JLCPCB liefert erstklassige PCBs zum unschlagbaren Preis, dürfte sich 
mittlerweile überall rumgesprochen haben. Da kann man sich ganz einfach 
anmelden.

von Al (almond)


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Wulf D. schrieb:
> Al schrieb:
>> Fragwürdig sind nicht
>> alternative Markenhalbleiter, sondern gefälschte Transistoren.
>
> Kannst du auch Kriterien für Fälschungen nennen?

Wie du schon selber richtig an deinem Schaltregler Beispiel erkannt 
hast, erkennt man als User Fälschungen in erster Linie daran, dass sie 
in einer Schaltung im Gegensatz zum Originalteil nicht oder nur 
unzureichend funktionieren.

Nur ein Beispiel: der in der originalen MiniWhip verbaute 2N5109 im TO39 
Metallgehäuse, wo man für Motorola Originale über 5 € kalkulieren 
musste, war plötzlich viel günstiger auf Fernost Plattformen erhältlich. 
Es stellte sich raus: die Dinger rauschten, hatten nicht die notwendige 
Transisfrequenz und hielten den Kollektor-Strom nicht aus ohne zu 
sterben. Da wurde irgendein minderwertiger Transistorschip in das 
Gehäuse gesetzt und für gutes Geld vertickert.

Es gibt natürlich auch Fakes, die dem Original-Bauteil ebenbürtig sind. 
Das Problem ist nur: man kann sich beim Kauf nicht darauf verlassen.

In dieser Anwendung hier stellt sich die Frage nach originalen 2SC5551A 
aber sowieso nicht dringlich. Es gibt genügend aktiv gefertigte 
Marken-Alternativen für wenig Geld, die gleich gut geeignet sind.

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Wulf D. schrieb:
> Der Shop mit den 2,30€ Transistoren.
>
> 
https://hamparts.shop/2sc5551a.html?srsltid=AfmBOor0q7bbPYANKR-3LjctOYs-fPxvTtwi9lbi8hE9rbiWXZFPnFOa

Jan Sustr von HamParts aus Tschechien verkauft tatsächlich noch 
originale 2SC5551A. Ich habe noch mitbekommen, dass er vor zwei Jahren 
beim "last shipment" Aufruf von OnSemi einen großen Posten für seine 
Kits geordert hat. 10000 Stck. kosteten unter 2000 €. Wer sich also den 
Luxus leisten will, dieser Shop ist vertrauenswürdig.

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Jan von HamParts aus Tschechien verkauft tatsächlich noch originale
> 2SC5551A.

Wenn alle SMD Stricke reißen, ist ein 2N5109 THT eine erstklassige Wahl.
Den Laden habe ich auch schon im Auge. Wer suchet der findet.
Habe gerade die letzten 10 Stck 2N3866 als NOS ware geordert. Auch die 
würden dafür leicht taugen.

: Bearbeitet durch User
von Dirk (dirki)


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Hat jemand eine Idee, was das hier für Transistoren sein könnten?

5PCS 2SC5551AF-TD-E TRANS NPN BIPO HI FREQ PCP C5551 2SC5551
https://www.ebay.de/itm/176286077399?

Sie sind gestempelt:

BE
..
 0
LZ



Der original 2SC5551A ist mit nur zwei Buchstaben gestempelt, so weit 
ich das sehe:

EB

https://www.onsemi.com/download/data-sheet/pdf/2sc5551a-d.pdf




PS:
Habe in der Zwischenzeit noch etwas recherchiert, eventuell könnte es 
der hier sein:
Type No.  Marking  Package Code
BCX55     BE       SOT-89
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A100/BCX54_55_56.pdf


Hier noch ein Zitat aus einem anderen Beitrag: "Dann habe ich mich 
entschlossen, den Transistor zu wechseln. Ich hatte
mal ein paar angebliche 2SC5551 (Aufschrift BE 0 LZ) gekauft, von denen
ich 1 genommen habe. Keine Ahnung, ob der echt ist."
Beitrag "Re: RF Verstärker mit "Resonanz" bei 7 MHz"

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Hobby B. schrieb:
> Hallo Herbert,
>
> vielen Dank schon mal würde auch von beiden Platinen jeweils abnehmen
> dann.
> aber das können wir dann über PN absprechen.
>
> Gruß bastler2022

Hallo Bastler!

 Ich rühre mich per PN sobald alles in China ist. Momentan habe ich den 
SMD Typen 2SC5551/BFQ18A (Footprint identisch) am Collector etwas mehr 
Kupferläche oben und unten spendiert dh. jeder Transistor hat etwa 
14x14mm Fläche  als Kühlung. Sollte reichen. Weil ich schon mal dabei 
war, habe ich eine Platine für THT bzw 2N5109 umgebaut. Ich habe hier so 
goldene gedrehte IC Sockeln auf so einem Blech aufgereiht. Die sind sehr 
gut als Stecksockel für Transistoren.
Ich habe 1,3mm Löcher vorgesehen ,da passen die bis zum Kragen in die 
Platine und werden so verlötet. Den dünnen Stift der eigentlich zum 
verlöten vorgesehen ist schneide ich ab.
Vorteil: Man kann anderes ausprobieren ohne löten zu müssen.
Ein wenig Geduld noch Bastler...und  Björn!

von H. H. (hhinz)


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Dirk schrieb:
> Hat jemand eine Idee, was das hier für Transistoren sein könnten?
> 5PCS 2SC5551AF-TD-E TRANS NPN BIPO HI FREQ PCP C5551 2SC5551
> https://www.ebay.de/itm/176286077399?

Lausige Fälschungen.


> Der original 2SC5551A ist mit nur zwei Buchstaben gestempelt, so weit
> ich das sehe:
> EB

Mit Punkten drunter, evtl.
In der Mitte dann eine recht große Auswerfer Marke.
Und in der unteren Zeile dann "O" oder "F" (Rank), gefolgt von zwei 
Zeichen Datecode.



> Habe in der Zwischenzeit noch etwas recherchiert, eventuell könnte es
> der hier sein:
> Type No.  Marking  Package Code
> BCX55     BE       SOT-89
> https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A100/BCX54_55_56.pdf

Da würde das Marking anders aussehen.

: Bearbeitet durch User
von Hobby B. (bastler2022)


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Herbert Z. schrieb:
> Hallo Bastler!
>
>  Ich rühre mich per PN sobald alles in China ist.

Hallo Herbert,

dann sage ich schon mal Danke auch für die Änderungen wegen THT.

Ich schicke Dir mal schon eine PN mit Email Adresse zu.

Gruß bastler2022

von Al (almond)


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Dirk schrieb:
> Hat jemand eine Idee, was das hier für Transistoren sein könnten?
>
> 5PCS 2SC5551AF-TD-E TRANS NPN BIPO HI FREQ PCP C5551 2SC5551
> https://www.ebay.de/itm/176286077399?

Statt Ideen zu haben schafft ein Blick auf die Fakten im Datenblatt 
schnell Klarheit:

Von den 2SC5551A gibt es zwei Selektionen, die sich im  Gleichstrom- 
Verstärkungsfaktor hFE unterscheiden:

2SC5551AE−TD−E - hFE 90 – 180
2SC5551AF−TD−E - hFE 135 -270

https://www.onsemi.com/download/data-sheet/pdf/2sc5551a-d.pdf

Und wie man dem Datenblatt auch entnehmen kann ist die korrekte 
SMD-Markierung "EB" und nicht "BE". Bei dem ebay Angebot handelt es sich 
offenbar um einen besonders dummdreisten Variante von 2SC5551A Fakes. 
Ein Versuch, gutgläubigen Trotteln billige BCX55 als 2SC5551A 
anzudrehen.

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


Angehängte Dateien:

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Hier mal die THT Variante, fette Leiterbahnen wie ich es liebe. Für SMD 
Transistoren schaut das ähnlich aus. Für eine direkte 
Spannungsversorgung ohne Bias Tee muss die Drossel getrennt werden. 
Stecker dafür ist vorhanden. Die Abstände der Transistoren sind so groß, 
dass man auch Kühlkörper verwenden kann. Wie oben schon erklärt sind 
diese steckbar.

von Wulf D. (holler)


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Al schrieb:
> Wie du schon selber richtig an deinem Schaltregler Beispiel erkannt
> hast, erkennt man als User Fälschungen in erster Linie daran, dass sie
> in einer Schaltung im Gegensatz zum Originalteil nicht oder nur
> unzureichend funktionieren.

Aber da ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.
Schade um die Arbeit und die Zeit. Man möchte ja möglichst gar ein 
Schrott angedreht bekommen.

Hatte die Ausschußteile über eBay bezogen. Drei Tage Lieferzeit waren 
halt verlockend. Sicher werde ich da keine Bauteile mehr kaufen.

Anbei das Fazit meines Schaltreglerdesasters.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/685756/EUP3482A.png

Immerhin, nach vier Wochen funktionierte die Sony-Soundbar wieder.

Die Frage wie man Faketeile vorher erkennt muss wohl unbeantwortet 
bleiben.
Vielleicht haben Leute wie H. Hinz mit Einblick in eine große Datenbank 
bessere Karten. Ansonsten halt nur bei vertrauenswürdigen Lieferanten 
ordern.

von Herbert Z. (herbertz)


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Bild vergessen... jetzt sind sie doch da und gleich zweimal...verstehe 
einer die Technik...

: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Hier mal die THT Variante

Ich würde ja eher die Massefläche auf die Seite mit den nur sehr wenigen 
kurzen Leiterbahnen legen, dann wäre die auch fast durchgängig.

von Dirk (dirki)


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Johannes F. schrieb:
> Ich würde ja eher die Massefläche auf die Seite mit den nur sehr wenigen
> kurzen Leiterbahnen legen, dann wäre die auch fast durchgängig.

Hätte jetzt vermutet, dass auf beiden Seiten (Top/Bottom) eine mehr oder 
weniger durchgängige Massefläche existiert. Eventuell könnte man noch 
ein paar Vias einfügen, um diese beiden Masseflächen zu verbinden (falls 
die nicht ohnehin schon da sind, es wird ja nicht immer unbedingt alles 
angezeigt je nach Darstellungsart).

von Johannes F. (jofe)


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Dirk schrieb:
> Hätte jetzt vermutet, dass auf beiden Seiten (Top/Bottom) eine mehr oder
> weniger durchgängige Massefläche existiert.

Wäre das der Fall, würde man das um die blauen Leiterbahnen herum 
erkennen. Zumindest bei halbwegs zeitgemäßer CAD-Software wie KiCad. Da 
Sprint Layout darunter nicht fällt, ist der Einwand insofern berechtigt.

von H. H. (hhinz)


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Wulf D. schrieb:
> Vielleicht haben Leute wie H. Hinz mit Einblick in eine große Datenbank
> bessere Karten.

Es gibt keine solche Datenbank.

Wie typische SOT-89 von Onsemi/Sanyo aussehen kann man hier sehen:
https://assets.lcsc.com/images/lcsc/900x900/20230403_onsemi-2SA1417T-TD-E_C898908_front.jpg
https://assets.lcsc.com/images/lcsc/900x900/20231102_onsemi-2SA1417S-TD-E_C898907_front.jpg

von Herbert Z. (herbertz)


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Zur Beruhigung, Es sind alle Pads durchkontaktiert und alles was auf 
Masse liegen muss liegt oben auf einer durchgehenden Massefläche....die 
in der richtigen Einstellung durchgehend blau zu sehen wäre. Auch unten 
liegt alles auf einer durchgehenden Massefläche. Da Leiterbahnen häufig 
potentialfreie Insel erzeugen, auch dort wo man Masse bräuchte ist das 
eine sinnvolle Vorgehensweise. Dass alle Pads durchkontaktiert sind, 
kann man an der hellblauen Farbe erkennen! Nicht immer gleich meckern, 
fragen!

Johannes F. schrieb:
> Wäre das der Fall, würde man das um die blauen Leiterbahnen herum
> erkennen. Zumindest bei halbwegs zeitgemäßer CAD-Software wie KiCad. Da
> Sprint Layout darunter nicht fällt, ist der Einwand insofern berechtigt

;-)

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Herbert Z. schrieb:
> Hier mal die THT Variante, fette Leiterbahnen wie ich es liebe.

Ich habe heute auf die RM5mm noch 1206 SMD Pads draufgesetzt, weil ich 
Zweifel habe, dass es günstige 100µF in Keramik und RM5mm zu kaufen 
gibt. Reichelt hat die in 1206 auf alle Fälle. Für den Pico RX habe ich 
gerade noch 10µF in THT auftreiben können.

von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Herbert Z. schrieb:
>> Hier mal die THT Variante, fette Leiterbahnen wie ich es liebe.
>
> Ich habe heute auf die RM5mm noch 1206 SMD Pads draufgesetzt, weil ich
> Zweifel habe, dass es günstige 100µF in Keramik und RM5mm zu kaufen
> gibt. Reichelt hat die in 1206 auf alle Fälle. Für den Pico RX habe ich
> gerade noch 10µF in THT auftreiben können.

Fette Leiterbahnen sind bei HF nicht unbgedingt das Beste.

Sinnvoller ist es bei THT im 2,54 mm Raster zu bleiben. Zwischen 2,54 mm 
Lötpads passen auch 0805 SMD Kerkos, man kann sich also zwischen SMD und 
THT frei entscheiden. Bauteile im 5,08 Raster geraten zunehmend aus der 
Mode und sind teuerer als 2,54. Das Gleiche gilt für 1206.

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Fette Leiterbahnen sind bei HF nicht unbgedingt das Beste.

Hast schon mal geschaut wie breit eine 50 Ohm Stripline bei FR4 ist? Ich 
hatte noch nie Probleme mit zu breiten Leiterbahnen. Ich setze auch IC 
auf Sockel bis 100 MHz obwohl man das nicht machen sollte. 30 MHz ist ja 
nicht so viel, ist fast noch Gleichstrom.... Alles was geht macht man 
halt und fürchtet sich nicht. Eigenen Erfahrungen gegen Weisheiten...
PS: 0805 ist mir zu klein , am Ende des Jahres sind da mehr im 
Staubsauger als auf den Platinen. Ich Kann löten ,das wäre nicht das 
Problem.

: Bearbeitet durch User
von Wulf D. (holler)


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Wer seine SMD Mäuseklos umfassend auffüllen will, dem rate ich zu LCSC. 
Habe da z.B. für 1000st Kercos 100n X7R von Samsung 2€ bezahlt, also 
0,2ct / Stück!
Oder Microtaster 4ct/st in 10er Stückzahl.

Lohnt aber nur für eine größere Bestellung, da die Versandkosten incl 
Zoll ähnlich wie bei Mouser um 20€ liegen.

von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Hast schon mal geschaut wie breit eine 50 Ohm Stripline bei FR4 ist?

Die Breite einer Stripline hängt vom gewünschten Wellenwiderstand der 
Leitung ab und der ist innerhalb der Schaltung nicht 50 Ohm. Stripline 
ist aber hier bei den Frequenzen unter 30 MHz sowies kein Thema, weil 
die Leiterbahnlängen weit unter 1/200 der Wellenlänge sind. Da sind 
Leiterbahnen keine TEM-Wellenleiter wie eine Stripline, sondern können 
als stationäre Bauteile betrachtet werden.

Mit zu breiten Leiterbahnen schafft man sich schnell mal parasitäre 
Kapazitäten, die bei GHz Transistoren schon mal zu Schwingneigung 
führen.

Ich will dir da aber nicht reinreden, mach, was du für richtig hältst. 
Das Layout sieht ganz manierlich aus.

: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Wulf D. schrieb:
> Lohnt aber nur für eine größere Bestellung, da die Versandkosten incl
> Zoll ähnlich wie bei Mouser um 20€ liegen.

Ich habe bei Mouser noch nie (explizite) Versandkosten bezahlt. Auf die 
50 EUR netto kommt man schnell, notfalls füllt man halt einige oft 
benötigte Posten vorausschauend auf. Und falls man wirklich nur sehr 
wenig braucht, beteiligt man sich eben an einer Sammelbestellung im 
Marktforum.

Bei LCSC werden die Versandkosten masse- und volumenabhängig kalkuliert. 
Bei sehr wenigen kleinen Teilen beginnt es bei einem Mindestwert von 
rund 10 EUR (wenn ich mich recht erinnere). Lohnt sich dann halt nur bei 
teuren Teilen. Ich bemühe mich bei LCSC immer, möglichst viele 
verschiedene Bauteile vorausschauend zu bestellen, um das 
Warenwert-zu-Porto-Verhältnis möglichst hoch zu bekommen.

Und Zoll bezahlt man bei Elektronik eigentlich so gut wie nie. Bei LCSC 
würde theoretisch Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) anfallen, die müsste man 
aber selbst anmelden und als Privatperson kann man sich das sparen, da 
kräht kein Hahn danach.

von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich setze auch IC
> auf Sockel bis 100 MHz obwohl man das nicht machen sollte. 30 MHz ist ja
> nicht so viel, ist fast noch Gleichstrom.... Alles was geht macht man
> halt und fürchtet sich nicht.

Das ist natürlich eine ziemlich naive Einstellung. Auch wenn 30 MHz 
keine allzuhohe Frequenz ist, es ist HF. Und wenn in einer Schaltung 
aktive Bauteile verwendet werden, die eine hohe Transitfrequenz haben, 
dann oszillieren die oder zeigen ein auffälliges Verhalten, wenn bei 
einer bestimmten Frequenz durch parasitäre Einflüsse die 
Schwingbedingung von Verstärkung und Phasendrehung erfüllt sind. Ein 6 
GHz fT Transistor oder MMIC weiß ja nicht, dass du nur 30 MHz verstärken 
möchtest und keinen 2 GHz Oszillator bauen wolltest. Der macht das, was 
er kann. Auch schnelle Logik verlangt nach HF-gerechtem Layout.

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Auch schnelle
> Logik verlangt nach HF-gerechtem Layout.

Ja ,auch Sachen wo Laufzeiten eine Rolle spielen sollte man am besten 
von einem dafür spezialisiertem Programm erledigen lassen.
Bei HF, die mich betrifft halte ich mich an die Regeln die es schon vor 
über 70 Jahren gab. Kurze Verbindungen, gute Masseanbindung, nur eine 
zentralisierte Masse für ankommendes und abgehendes, Abschirmbleche um 
unerwünschte Einstreuung  zu verhindern und sauberer Aufbau. Ich 
bewundere die von damals, die auch im Giga-Bereich gebaut haben. Ich 
hatte früher meinen Spaß mit dem bauen von freilaufenden Oszillatoren 
(VFO) um da dann eine aufwändige Driftkompensation zu machen. Mangels 
Bauteilen dafür geht das heute nicht mehr. Heute ist alles 
frequenzstabil wie die Sau, rauscht aber auch wie die Sau.
MfG

von Dirk (dirki)


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Al schrieb:
> Fette Leiterbahnen sind bei HF nicht unbgedingt das Beste.

Ich hätte gedacht, dass breite Leiterbahnen den Skin-Effekt verkleinern.

von Dirk (dirki)


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Wie ist das eigentlich, wenn man wie oben beschrieben die 
Transistortypen auf der Platine von Herbert ändert? Ändern sich dadurch 
nicht auch die Arbeitspunkte? Wenn ja, müsste man diese über andere 
Widerstandswerte wieder neu einstellen.
Oder stellt das hier aus bestimmten Gründen die ich übersehen habe kein 
besonderes Problem dar?

von Al (almond)


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Dirk schrieb:
> Wie ist das eigentlich, wenn man wie oben beschrieben die
> Transistortypen auf der Platine von Herbert ändert? Ändern sich dadurch
> nicht auch die Arbeitspunkte? Wenn ja, müsste man diese über andere
> Widerstandswerte wieder neu einstellen.

Das ist korrekt. Meist geht es ohne Anpassung. Ggf muss man die 
Emitterwiderstände der Ausgangstranssistoren oder die Basisvorspannung 
der Eingangstransistoren leicht anpassen.

von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
>> Wie ist das eigentlich, wenn man wie oben beschrieben die
>> Transistortypen auf der Platine von Herbert ändert? Ändern sich dadurch
>> nicht auch die Arbeitspunkte? Wenn ja, müsste man diese über andere
>> Widerstandswerte wieder neu einstellen.

Bei den Alternativen die ich für diese LZ1AQ Verstärker gesehen habe 
wurden die Arbeitspunkte nicht verändert. Aber man kann mit dem 
verbauten 5551 mal messen und beim 2N5109 mal kontrollieren. Verkehrt 
ist das nicht.
Schön wären im Schaltplan von Everett Sharp eingetragene Spannungen...
Eine Spice Simulation könnte das nachreichen. Habe ich aber nicht am 
laufen und auch keine Ahnung wie man damit arbeitet..

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8027478 wurde vom Autor gelöscht.
von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Schön wären im Schaltplan von Everett Sharp eingetragene Spannungen...
> Eine Spice Simulation könnte das nachreichen.

voila
DC Arbeitspunkt-Spannungswerte an den maßgeblichen Knoten sind im oberen 
Verstärkerzug eingezeichnet.

Ein originaler alter 2N5109 hat eine kleinere DC-Verstärkung hFE als ein 
2SC5551A und belastet eventuell den Basisspannungsteiler der 
Eingangsstufe. Um auf die 2,25 V Basisvorspannung zu kommen hilft es in 
diesem Fall, die Werte des Spannungsteilers R8/R9 für die Basisspannung 
zu halbieren. Damit stellen sich auch die anderen Spannungen wieder auf 
die ursprünglichen Werte ein.

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> voila
> DC Arbeitspunkt-Spannungswerte an den maßgeblichen Knoten sind im oberen
> Verstärkerzug eingezeichnet.

Alle Nachbauer danken dir recht sakrisch und werden dich sicher in ihr 
Nachtgebet mit einschließen...;-)
Wer hat der kann! Ist das recht aufwendig? Ich habe keine Vorstellung 
wie Spice tickt. Ich werde in Zukunft nicht mehr so viel machen , dass 
sich das anlernen noch rentieren würde...denke ich mir...
MfG

von Hobby B. (bastler2022)


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Al schrieb:
> voila
> DC Arbeitspunkt-Spannungswerte an den maßgeblichen Knoten sind im oberen
> Verstärkerzug eingezeichnet.

Ich sage dann auch mal, danke.

Gruß bastler2022

von Herbert Z. (herbertz)


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Ich baue zuerst mal die SMD Variante mit dem "SC5551 auf. Dafür ist die 
Bestückung ausgelegt und man hat zumindest mal einen 
Referenz-Verstärker. Der 2N5109 sollte nicht schlechter funktionieren. 
50 -70 mA Kollektorstrom pro Transistor wären ein guter Wert für den 
Ersatz ,da werkelt der optimal. Selbiger wird auch als sehr linear und 
robust gehandelt...

von Herbert Z. (herbertz)


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Ich sehe gerade, die LZ1AQ Variante für den 2N2222A ist gleich 
beschaltet.

von Al (almond)


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Genau hinschauen, auch auf den Trafo und die Widerstandswerte. Oft sind 
es die Feinheiten.

Es fehlt das Eingangsfilter, das dafür sorgt, dass die niederohmige 
Eingangsimpedanz und die Verstärkung bei steigender Frequenz der 
Loopimpedanz folgen. Das wirkt sich positiv auf das SNR aus.

Die Basisvorspannung der Eingangsstufe ist höher. Da die Schaltung 
DC-gekoppelt ist, wirkt sich das auch auf den Arbeitspunkt und den 
Ruhestrom der Endstufe aus, was den IP3 beeinflusst.

Die Dimensionierung der Trafos und ihre spielen eine große Rolle. Die 
Induktivitäten in der von dir geposteten Schaltungsind viel zu klein 
bemessen, damit wäre ein Empfang unter 1 MHz gravierend gedämpft

Der Ausgangswiderstand der LZ1AQ Schaltung ist 100 Ohm nicht 50, da im 
Original auf ein symmetrisches twisted pair gearbeitet wird.


Zudem ist diese im Web vor vielen Jahren veröffentlichte Ur-Version der 
Schaltung von Chavdar, LZ1AQ nicht identisch mit der jetzigen 
Aktivantenne AAA-1C die er vertreibt. In dem sind einigee 
Detailverbesserungen eingeflossen, die Chavdar nicht veröffentlich hat. 
Er verwendet in der Eingangsstufe zum Beispiel keine 2N2222A mehr, 
sondern "richtige" HF-Transistoren.

https://www.lz1aq.signacor.com/

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Wer hat der kann! Ist das recht aufwendig? Ich habe keine Vorstellung
> wie Spice tickt. Ich werde in Zukunft nicht mehr so viel machen , dass
> sich das anlernen noch rentieren würde...denke ich mir...

Jeder Anfang ist schwer und beim Einstig in LT-Spice muss eine Lernkurve 
durchfahren werden. Das ist bei jeder komplexen Simulationssoftware so. 
Aber es lohnt sich. Auch wenn man mit der Simulation von einfachsten 
Schaltungen, wie RC oder R-L-C Gliedern etc beginnt, stellt sich ein 
ungemeiner Erkenntnisgewinn ein. Vieles, was man im Lehrbuch liest, wird 
duch Simulation plötzlich praktisch sichtbar, ohne dass man löten oder 
stecken muss. Ich halte LT-Spice neben der Schaltungssimulation auch für 
ein großartiges Lehr und Lern Tool. Und dazu für lau.

: Bearbeitet durch User
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