Forum: HF, Funk und Felder Mini Loopantenne mit NE592N14


von Schorsch M. (schorschm)


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Herbert Z. schrieb:
> Hast mal ein Bild und den Schaltplan davon? Ich meine, das Teil ist
> weltweit bekannt wie ein bunter Hund, so viel können doch nicht irren.

Den Schaltplan findest du doch überall im Netz, den muss ich jetzt nicht 
nochmal posten....und zum nicht irren: "eat shit millions of flies can´t 
be wrong" 😉

Habe doch tatsächlich noch den HulaHoop-Reifen gefunden und mal gerade 
photographiert. voilá
von Herbert Z. (herbertz)


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Was schaut da so lang raus? War wohl ein Versuch aber keine Lösung.
Dein Argument lustig für ein paar, aber leider kein vernichtender 
Gegenschlag auf alle Loops mit denen man sehr zufrieden ist... Hat dein 
Ausgangs Übertrager einen defekten Lack wie bei mir? Hast das überprüft? 
Wäre nicht die erste Schweinenase mit so einem Problem. Habe tatsächlich 
Übertrager gesehen die man innen isoliert hat. Warum wohl?
MFG
: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Schorsch M. schrieb:
> Meiner Meinung nach lohnt sich der Aufbau nicht

In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit.
von Johannes F. (jofe)


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Hans schrieb:
> Das verstehe ich jetzt nicht, gibt es da auch technische Fakten? Ich
> habe hier die LZ1AQ und muss sagen, die Antenne ist richtig gut.

Dein "richtig gut" ist jetzt aber auch nicht gerade ein technisches 
Faktum.
von Al (almond)


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Wer sich einen Eindruck von den Empfangsleistungen der hier zu Debatte 
stehenden  Everett Sharp Variante eines LZ1AQ Loop-Verstärkers 
verschaffen möchte kann das auf den Kiwi-Web-SDRs von Martin Ehrenfried 
in Südwest-England:

http://wessex.zapto.org:8073

http://wessex.zapto.org:8074
von Hans (hansrt)


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Johannes F. schrieb:
> Hans schrieb:
> Dein "richtig gut" ist jetzt aber auch nicht gerade ein technisches
> Faktum.

Das ist natürlich richtig, aber es gibt viele seriöse Berichte zur LZ1AQ 
inklusive der originalen Dokumentation des Entwicklers, das muss nicht 
alles nochmal zitiert werden. Aber gerne stelle ich meine Loop einem 
vernünftigen praktischen Vergleich zur Verfügung, das interessiert mich 
brennend. Meine eigenen Vergleiche zeigen Empfindlichkeitswerte ähnlich 
der ADDX-K5 auf KW, superbes Grossignalverhalten und eine fantastische 
Störsignalfreiheit.
Bilder sind angehängt.

@ Herbert Z: Ich habe mich am Schluss entschieden die Aluflachprofile zu 
ersetzen durch Verbundrohr. Elektrisch kein Unterschied aber wetterfest 
und mechanisch unschlagbar stabil. Musste nur erst die passenden 
Kreuzverbinder finden.
von Al (almond)


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Hans schrieb:
> Ich habe mich am Schluss entschieden die Aluflachprofile zu
> ersetzen durch Verbundrohr. Elektrisch kein Unterschied

Diese 90 ° Doppelschleife an der AAA-1C sieht doch sehr gut aus. 
Elektrisch gibt es schon einen zumindest messbaren Unterschied, und zwar 
zugunsten des Rohrs. Denn ein Kennwert einer Loop ist das A/L 
Verhältnis, das Verhältnis von umschlossener Fläche zur Induktivität der 
Schleife, das möglichst groß sein soll. Ein Rohr hat wegen seines 
Durchmessers bei gleichem Umfang eine geringere Induktivität als ein 
Draht oder ein schmaleres Flachband. Insofern wirkt sich das Rohr 
günstig auf das A/L Verhältnis aus.
: Bearbeitet durch User
von Hans (hansrt)


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Al schrieb:
>
> Elektrisch gibt es schon einen zumindest messbaren Unterschied, und zwar
> zugunsten des Rohrs. Denn ein Kennwert einer Loop ist das A/L
> Verhältnis, das Verhältnis von umschlossener Fläche zur Induktivität der
> Schleife, das möglichst groß sein soll. Ein Rohr hat wegen seines
> Durchmessers bei gleichem Umfang eine geringere Induktivität als ein
> Draht oder ein schmaleres Flachband.

Das müsste man einmal exakt ausrechnen. Ich meine dass das Aluprofil 
eine geringere Induktivität als das Rohr hat. Wenn ich ein 
flachgewickeltes Aluprofil 5x20mm einem Rohr mit 20mm Durchmesser 
gegenüberstelle ist die Stromverteilung beim Aluprofil günstiger. Das 
spricht für eine geringere Induktivität. Im praktischen Betrieb dürfte 
dies aber keine erkennbare Rolle spielen.
von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Im September ist bestimmt wieder Röhrenbudenstammtisch in 
Oer-Erkenschwick (mit lecker Currywurst und so).

Ganz in der Nähe (7 km) betreibt Rainer Berkenhoff sein Radiomuseum, 
dann kann ich ihn ja mal fragen was er für eine Schaltung in den 
HF-Kästchen untergebracht hat.

Das Kupferrohr hat eine gestreckte Länge von 2 m und im gebogenen 
Zustand einen Durchmesser von 64 cm. Die Koppelschleife fehlt 
merkwürdigerweise komplett.
von Dirk (dirki)


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H. H. schrieb:
> Dirk schrieb:
>> siehe Bild.
>
> Die stammen noch nicht einmal von Onsemi.

Wie kommst du darauf? Weil das "Loch" fehlt?



Herbert Z. schrieb:
> Ich habe den heute gewickelt, habe aber hochohmige Verbindung zum
> Kernmaterial.

Manchmal hat man auch einen kleinen scharfen Grat am Lochrand, der den 
Lack wegkratzt. Da hilft meist feines Schmirgel oder ein alter 
Metallbohrer.



Hans schrieb:
> Wenn Du Innen- und Aussenleiter verbindest, verringert sich
> die Induktivität auf die Hälfte

Ich glaube, da ist ein Denkfehler drin. Wenn man Innen- und Außenleiter 
verbindet, ändert sich die Induktivität so gut wie gar nicht, weil 
Innen- und Außenleiter sich das selbe Magnetfeld teilen.



Hobby B. schrieb:
> Ich weiß größer wäre besser, so ca. 120cm.

Angeblich soll man in stark bebauter, also HF-lastiger Umgebung bei 
unabgestimmten Loop-Antennen den Radius nicht größer als 1,50m wählen, 
um Übersteuerungen zu vermeiden. In unbebauter Umgebung kann man bis zu 
3m Loopdurchmesser wählen (so sagt eine niederländische 
Amateurfunkseite).



Schorsch M. schrieb:
> Ich muss zu meiner Einschätzung allerdings sagen, dass ich in der
> glücklichen Lage bin, eine Multiband EndFed als Vergleich zu haben.

Rauschen End Fed Half Wave Antennen (EFHW) nicht ziemlich stark?



Herbert Z. schrieb:
> Habe tatsächlich
> Übertrager gesehen die man innen isoliert hat. Warum wohl?

Ringkerne kann man super mit dünnem Teflonband isolieren. Aber wie macht 
man das bei Schweinenasen?
von Al (almond)


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Hans schrieb:
> as müsste man einmal exakt ausrechnen. Ich meine dass das Aluprofil
> eine geringere Induktivität als das Rohr hat. Wenn ich ein
> flachgewickeltes Aluprofil 5x20mm einem Rohr mit 20mm Durchmesser
> gegenüberstelle ist die Stromverteilung beim Aluprofil günstiger.

Zum ersten hat die Induktivität einer Luftspule eines Leiters von der 
Länge L mit dem Durchmesser D nicht direkt etwas mit der 
"Stromverteilung" zu tun (gemeint ist hier wohl die effektiv leitende 
Fläche durch den Skineffekt).

Und zum zweiten stimmt es nicht, dass die "Stromverteilung" eines 
recheckigen Profils besser ist als ein kreisförmiger Querschnitt, der 
bei ähnlichen Abmessungen eine viel größere Oberfläche hat.

Aber du wirst Recht haben, in der Praxis wird sich das nicht maßgeblich 
auswirken.
: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Dirk schrieb:
> Ringkerne kann man super mit dünnem Teflonband isolieren. Aber wie macht
> man das bei Schweinenasen?

Ich hatte jetzt zwei Möglichkeiten. Die eine war ein Abschnitt von einem 
Plastik Trinkhalm der im Durchmesser leicht zu groß war aber ein Schnitt 
mit der Schere der Länge nach erledigte dieses Problem. Dann habe ich 
noch gelben Schrumpfschlauch gefunden der exakt passt. Jetzt habe ich 
noch eine andere Idee. Man könnte quer über den Mittelsteg der "8" einen 
Zahnstocher oben und unten mit einwickelt, sodass die gefährliche Kurve 
beim strammziehen der Wicklungen etwas entschärft wäre. Nach dem Wickeln 
entfernt man diese. Die Windungen werden dadurch geringfügig größer was 
aber nicht stören dürfte, denn der Anteil der durch den Kern geht bleibt 
derselbe.
Andere Auswege: 0,3mm G2 Wickeldraht kaufen der ist doppelt isoliert.
Den schon erwähnten FT-50-77 Toroid verwenden.
Ich habe heute nochmal für Messzwecke drei 0,3mm Lackdraht verdrillt und 
anschließend vermessen. Kann vermelden, durch das verdrillen hat sich 
das Problem nicht eingestellt, also war es das wickeln. Jetzt versuche 
ich das mit einem präpariertem Kern nochmal. Mein Bruder welcher als 
Azubi in einer sehr bekannten Firma tätig war die Elektromotore Instand 
setzte, also auch Wicklungen erneuern etc. meinte, überalterter Draht 
kann vom Lack her ein Problem sein.
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Zum ersten hat die Induktivität einer Luftspule eines Leiters von der
> Länge L mit dem Durchmesser D nicht direkt etwas mit der
> "Stromverteilung" zu tun (gemeint ist hier wohl die effektiv leitende
> Fläche durch den Skineffekt).

Die Ausführung der Schleife und die bekannten Fakten muss man zwischen 
einer abgestimmten und sendefähigen Loop und einer Loop nur für RX die 
im Kurzschlussbetrieb breitbandig arbeitet auseinander halten. Ist wie 
Äpfel und Birnen;-)
von Herbert Z. (herbertz)


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Hier sieht man die Isolation...
von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Die Ausführung der Schleife und die bekannten Fakten muss man zwischen
> einer abgestimmten und sendefähigen Loop und einer Loop nur für RX die
> im Kurzschlussbetrieb breitbandig arbeitet auseinander halten. Ist wie
> Äpfel und Birnen;-)


Von einer abgestimmten Sendeloop war bislang nicht die Rede.

Dann erhelle uns bitte mal über die von dir angeführten bekannten Fakten 
einer breitbandigen Empfangsloop und auf was es dabei ankommt. Du 
scheinst ja Erfahrung zu haben und über fundiertes Wissen dazu verfügen.
: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Dann erhelle uns bitte mal über die von dir angeführten bekannten Fakten
> einer breitbandigen Empfangsloop und auf was es dabei ankommt. Du
> scheinst ja über fundiertes Wissen dazu zu verfügen.

Ich weiß auch nur das was ich im Netz gefunden habe. Es ist meine erste 
RX Loop die ich baue, da ist noch einiges "offen". Wer KI präzise fragt 
bekommt ganz gute Antworten! Bei meiner Geburt wusste ich nicht mal was 
eine Antenne ist, habe nur in die Windeln geschissen...Wie das geht 
wusste ich...offenbar...;-)
von Dirk (dirki)


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So weit ich weiß, müssen die Drähte bei Schweinenasen nicht verdrillt 
werden.

Man könnte mal überlegen, Nagellack oder eine andere, dicke Farbe über 
die Locheingänge der Schweinenasen zu streichen, damit dort kein Lack 
mehr abgerieben werden kann.
von Herbert Z. (herbertz)


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Dirk schrieb:
> So weit ich weiß, müssen die Drähte bei Schweinenasen nicht verdrillt
> werden.

Das ist richtig, aber die Kopplung ist verdrillt etwas intensiver. Da 
werde ich auch einen Versuch machen wie sich die Einzeldrähte wickeln 
lassen...
Beitrag #8040397 wurde vom Autor gelöscht.
von Johannes F. (jofe)


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Michael M. schrieb:
> Die Koppelschleife fehlt
> merkwürdigerweise komplett.

Vermutlich wird stattdessen kapazitiv gekoppelt. Hat Vorteile (höherer 
Wirkungsgrad) und Nachteile (schmalbandige Anpassung der Kapazitäten 
notwendig).
von Hans (hansrt)


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Dirk schrieb:

> Hans schrieb:
>> Wenn Du Innen- und Aussenleiter verbindest, verringert sich
>> die Induktivität auf die Hälfte
>
> Ich glaube, da ist ein Denkfehler drin. Wenn man Innen- und Außenleiter
> verbindet, ändert sich die Induktivität so gut wie gar nicht, weil
> Innen- und Außenleiter sich das selbe Magnetfeld teilen.

Das interessiert mich jetzt sehr, sowohl von der praktischen als auch 
von der mathematischen Seite...
von Al (almond)


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> Hans schrieb:
>> Wenn Du Innen- und Aussenleiter verbindest, verringert sich
>> die Induktivität auf die Hälfte

Das ist ein Trugschluss und es lässt sich messtechnisch sehr einfach 
nachprüfen, dass dem nicht so ist.

Hier wird etwas verwechselt. Es ist ein Unterschied ob zwei unabhängige 
Induktivitäten parallel geschaltete werden (dann halbiert sich die 
Induktivität) oder ob zwei Leiter parallelgeschaltet werden, die 
zusammen als Wicklung eine Induktivität mit dem gleichen Magnetfeld 
bilden.

Nach der oben genannten verqueren Logik müsste dann auch eine HF-Litze 
aus 10 Litzendrähten wegen der Parallelschaltung  1/10 der Induktivität 
ergeben. Jeder weiß, dass dem nicht so ist - sowohl von der praktischen 
als auch von der mathematischen Seite - einfach mal messen.
: Bearbeitet durch User
von Hans (hansrt)


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Al schrieb:
> Das ist ein Trugschluss und es lässt sich messtechnisch sehr einfach
> nachprüfen, dass dem nicht so ist.

Ok, ihr habt Recht. Hätte vorher denken sollen. Habe mich geirrt. Asche 
auf mein Haupt...
von Hobby B. (bastler2022)


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@ Dirk und Herbert,

habt Ihr eure Loop nun schon aufgebaut.
Falls ja wie sind eure Erfahrungen mit der Loop.
Gibt es was neues zu der Idee mit dem Ring-Kern.

Gruß bastler2022
von Herbert Z. (herbertz)


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Hobby B. schrieb:
> habt Ihr eure Loop nun schon aufgebaut.
> Falls ja wie sind eure Erfahrungen mit der Loop.

Hallo Bastler!
In nächster Zeit werde ich an gar nichts arbeiten. Ich hatte leider 
einen bösen Unfall mit dem Mountain Bike und habe etliche 
Hautabschürfungen und Prellungen. Mir tut alles weh, auch das Handgelenk 
mit dem ich normalerweise löte. Ich habe vor dem Unfall einen Kern 
gewickelt, da habe ich zwei Abschnitte Schrumpfschlauch der gut passte 
reingeschoben und quer über zwei Zahnstocher gewickelt so da  der 
Wickeldraht Abstand zur Lochkante bekommt.
Nächstes mal würde ich da einen 1mm Draht quer wickeln und verdrillen. 
Ist der Kern gewickelt entfernt man diesen Abstandhalter wieder. Mein 
Kern ist jetzt ok. Die Wicklungen sind alle intakt, keine Kurzschlüsse. 
Ich habe mit 0,3mm gewickelt, 0,2mm ginge auch. Wer mag kann auch einen 
Ringkern benutzen wie den FT-50-73 der ähnliche Daten hat wie die Nase.
Sorry, aber jetzt muss ich erstmal heilen.
: Bearbeitet durch User
von Hobby B. (bastler2022)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich hatte leider
> einen bösen Unfall mit dem Mountain Bike und habe etliche
> Hautabschürfungen und Prellungen.

Das ist natürlich weniger schön, na dann gute Besserung.

Gruß bastler2022
von Herbert Z. (herbertz)


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Hobby B. schrieb:
> Das ist natürlich weniger schön, na dann gute Besserung.

Danke Dir! Ich habe dir eine Mail geschrieben. Ich meine, als HF Bastler 
ist es nie verkehrt wenn man verschiedene Kerne von Amidon im Bestand 
hat. Nutzlos ist das nicht, kann man öfter mal verwenden oder damit 
etwas probieren... oder einen suchenden irgendwann mal beglücken.
von Hobby B. (bastler2022)


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Herbert Z. schrieb:
> Danke Dir! Ich habe dir eine Mail geschrieben.

Hallo Herbert,

ja Email habe ich bekommen. Werde ich Dir Morgen auch zu Antworten.

Gruß bastler2022
von Herbert Z. (herbertz)


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So, heute habe ich mal eine Nase unverdrillt mit 8Windungen 0,3mm 
trifilar gewickelt. Das Ergebnis ist frei von unerwünschten Verbindungen 
auf Grund von Lackschäden. Also es geht doch! Verdrillen ist besser aber 
nicht zwingend. Die Enden lassen sich sehr gut verzinnen wenn man mit 
einer breiten Spitze gut Zinn aufnimmt und dann den Draht etwa 10 
Sekunden in den Zinntropfen hält. Der Lack brennt vollständig weg.
: Bearbeitet durch User
von Wulf D. (holler)


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Die funktionieren wirklich gut und die gibt’s für kleines Geld bei 
Reichelt in mehreren Größen und drei Materialien.
Hab damit meine 50 bzw 100 Ohm KW-Antennen auf 75 Ohm Kabel und am 
anderen Ende wieder zurück auf 50 Ohm transformiert: ohne merkliche 
Verluste und besser als mit Ringkernen aus gleichem Material.
von Herbert Z. (herbertz)


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Gestern ist mein Transistor Messgerät gekommen. Mich interessiert 
hauptsächlich HFE Messung. Das Teil misst auch anderes. Mein Metex misst 
HFE auch ,aber die Adaptierung ist schlecht. Heute habe ich alle 12 
Stück  2SC 5551A gemessen. Ich habe 5x 219,1x210, 1x 213, 1x208, 1x 
206,2x 204 und 1x202 gemessen. Ich finde, das passt für den Push Pull 
Verstärker der Breitband Loop. Da brauche ich 2 Pärchen. Ich will auch 
alle Widerstände und Kondis rund um die Transistoren selektieren um 
maximal symmetrisch zu sein. Mehr kann man nicht tun.
MfG Herbert
: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Heute habe ich alle 12
> Stück  2SC 5551A gemessen. Ich habe 5x 219,1x210, 1x 213, 1x208, 1x
> 206,2x 204 und 1x202 gemessen.

Ohne Angabe der Meßbedingungen (mindestens I_C) hat das wenig 
Informationsgehalt.

Herbert Z. schrieb:
> Ich will auch
> alle Widerstände und Kondis rund um die Transistoren selektieren um
> maximal symmetrisch zu sein.

Man könnte auch einfach welche mit ausreichend geringer Toleranz nehmen.
von Arno R. (arnor)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich will auch
> alle Widerstände und Kondis rund um die Transistoren selektieren um
> maximal symmetrisch zu sein. Mehr kann man nicht tun.

Man kann sogar noch weniger tun und wird dabei richtig symmetrisch. Die 
Schaltung von LZ1AQ ist doch ziemlich dilettantisch. Wie man es mit 
deutlich weniger Aufwand deutlich besser macht, habe ich hier:

Beitrag "Re: Kleine aktive Magnetloop-Breitbandantenne"

mal gezeigt.

Edit:
Dort im Text hatte ich "220R-Kollektorwiderstände" geschrieben, meinte 
aber die 180R-Kollektorwiderstände. Hatte das dort später auch 
korrigiert.
: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Arno R. schrieb:
> Man kann sogar noch weniger tun und wird dabei richtig symmetrisch.

Wie meist du das?

Arno R. schrieb:
> Schaltung von LZ1AQ ist doch ziemlich dilettantisch.

Das meint jemand ,der meint er hätte was besseres zu bieten. Dein Link 
führt auch auf einen recht knurrig geführten Beitrag.

Die Schaltung von LZ1 AQ Alternative hat sich ziemlich gut bewährt. Das 
war eine Entscheidungshilfe weil so viele sich nicht irren können. 
Natürlich steht es jedem frei, die Schaltung zu ändern.

Johannes F. schrieb:
> Ohne Angabe der Meßbedingungen (mindestens I_C) hat das wenig
> Informationsgehalt.

Ich wollte nur kundtun, dass ich alles theoretisch mögliche mache damit 
ein Push Pull Verstärker maximal symmetrisch arbeitet, keine 
Doktorarbeit verkünden. Aber es gibt noch andere Faktoren, wie 
unterschiedlich warm werden die Transistoren weil das auch in die 
Symmetrie mit reinspielt...nur so am Rande erwähnt...da auch die Kühlung 
einigermaßen symmetrisch sein sollte.

Johannes F. schrieb:
> Man könnte auch einfach welche mit ausreichend geringer Toleranz nehmen.

Mach ich doch immer, aber so eine Bauteilekiste kann auch 5%ige 
beinhalten , oder mal einen anderen Wert. Also messen! Ist doch sehr 
vernünftig oder nicht? Und jetzt?
: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Herbert Z. schrieb:
> Johannes F. schrieb:
>> Ohne Angabe der Meßbedingungen (mindestens I_C) hat das wenig
>> Informationsgehalt.
>
> Ich wollte nur kundtun , dass ich alles theoretisch möglich mache damit
> ein Push Pull Verstärker maximal symmetrisch arbeitet, keine
> Doktorarbeit machen.

Nur weil man irgendwas macht, heißt es halt nicht zwangsläufig, daß es 
auch was bringt. Und mit einer Doktorarbeit hat das rein gar nichts zu 
tun.

Herbert Z. schrieb:
> Aber es gibt noch andere Faktoren, wie
> unterschiedlich warm werden die Transistoren weil das auch in die
> Symmetrie mit reinspielt...

Daher schrieb ich auch "/mindestens/ I_C".

Herbert Z. schrieb:
> Johannes F. schrieb:
>> Man könnte auch einfach welche mit ausreichend geringer Toleranz nehmen.
>
> Mach ich doch immer, aber so eine Bauteilekiste kann auch 5%ige
> beinhalten , oder mal einen anderen Wert, also messen. Ist doch sehr
> vernünftig oder nicht?

Viel vernünftiger würde ich finden, für solche Zwecke halt 1%ig oder 
bessere für ein paar Euro beim Distributor zu kaufen, und nicht 
irgendein Sortiment bei Ali, oder was unbekanntes aus der Bastelkiste. 
Dann hätte man auch bekannten und gleichen TK und spart sich unnötige 
Zeit und Aufwand für das Selektieren.
: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Johannes F. schrieb:
> Viel vernünftiger würde ich finden, für solche Zwecke halt 1%ig oder
> bessere für ein paar Euro beim Distributor zu kaufen, und nicht
> irgendein Sortiment bei Ali, oder was unbekanntes aus der Bastelkiste.
> Dann hätte man auch bekannten und gleichen TK und spart sich unnötige
> Zeit und Aufwand für das Selektieren.

Völliger Overkill!

Theoretisch, auf dem OP-Tisch, mögen solche Maßnahmen der Optimierung 
nachweisbar sein, vielleicht akademisch relevant, aber praktisch haben 
sie keie Auswirkungen.

Im Nebel der KW und elektr. Umweltverschmutzung ist das völlig 
irrelevant.

Solche "Optimierungen" sind nur für das Geltungsbedürfnis mancher Leute 
wichtig.
von Herbert Z. (herbertz)


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Schorsch M. schrieb:
> Solche "Optimierungen" sind nur für das Geltungsbedürfnis mancher Leute
> wichtig.

Hast du schon mal gehört , dass ein Push Pull Verstärker stark rauschen 
kann wenn er unsymmetrisch arbeitet?
Das will ich nicht haben, denn eine Breitband Mag Loop soll ja den Smog 
auf Kurzwelle gut ausblenden. Rauscht der Verstärker selber wird das was 
man anstrebt nicht erreicht. Es ist schon sinnvoll darauf zu achten, 
dass das Teil nicht mehr als 5% unsymmetrisch ist, besser noch weniger.
: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Schorsch M. schrieb:
> Völliger Overkill!

Meine Aussage war, daß das Kaufen von geeignetem Hühnerfutter nicht viel 
kostet, aber zeitraubendes Selektieren spart. Was ist daran jetzt 
Overkill?

Schorsch M. schrieb:
> Theoretisch, auf dem OP-Tisch, mögen solche Maßnahmen der Optimierung
> nachweisbar sein, vielleicht akademisch relevant, aber praktisch haben
> sie keie Auswirkungen.

Das ist so allgemein einfach falsch.

Z.B. bei Ringmischern ist Symmetrie enorm wichtig, da sie deren 
Intermodulationsverhalten maßgeblich beeinflußt.

Schorsch M. schrieb:
> Im Nebel der KW und elektr. Umweltverschmutzung ist das völlig
> irrelevant.

Irrtum. Es geht hier nicht nur um Rauschen, sondern andere Phänomene, 
siehe oben.
von Schorsch M. (schorschm)


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Johannes F. schrieb:
> Das ist so allgemein einfach falsch.
>
> Z.B. bei Ringmischern....

Es geht hier nicht um Ringmischer, hier reden wir von 
Kleinleistungsvertärkern für die L- und KW.

Ich habe einige dieser Verstärker gebaut und getestet, ich schaue auf 
über 55 Jahre Amateurfunk-Aktivitäten zurück.

Natürlich gab/gibt es im Laufe der Zeit erhebliche Veränderungen in 
Schaltungstechnik, was aber nicht veränderlich ist, ist die Physik.

Bei L-und KW-Empfang spielt Rauschen und übertriebene 
Symmetrieanforderungen keine Rolle.

Was da "reinkommt" ist um Potenzen stärker, als kleine Abweichungen in 
der Schaltungstechnik.

Wednn jemand behauptet:
Arno R. schrieb:
> Die Schaltung von LZ1AQ ist doch ziemlich dilettantisch

...dann  ist das für mich ein Anflug von geistiger Umnachtung.

Massive Selbstüberschätzung bis hin zu pathologischem Narzissmus.

scnr
von Hans (hansrt)


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Arno R. schrieb:
> Man kann sogar noch weniger tun und wird dabei richtig symmetrisch. Die
> Schaltung von LZ1AQ ist doch ziemlich dilettantisch. Wie man es mit
> deutlich weniger Aufwand deutlich besser macht, habe ich hier:
> Beitrag "Re: Kleine aktive Magnetloop-Breitbandantenne"
> mal gezeigt.

Gibt es diese Schaltung eigentlich inzwischen ganz praktisch und gibt es 
Vergleichsmessungen? Oder ist es beim theoretischen Exkurs geblieben?
von Al (almond)


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Natürlich gibt es diese Art der Schaltung in der Praxis. Sie ist nicht 
im Geringsten dilettantisch, sondern zählt trotz ihrer Einfachheit von 
den gesamt-Performancedaten her als bewährte und sehr leistungsfähige 
Aktivloop. Es gibt ausgiebige Messungen und Dokumentation. Dabei ist es 
zu kurz gedacht, sich auf die Symmetrie der beiden Verstärkerzüge zu 
kaprizieren, das ist nur ein Teil-Aspekt und bestimmt nicht der 
wichtigste. Die Gesamt-Symmetrie  wird nämlich hauptsächlich durch die 
Balace des Gegentakt-Ausgangsübertragers begrenzt und weniger durch eine 
hohe Toleranz der Bauteil- und Transistorwerte. Der Übertrager ist die 
Schwachstelle - insbesondere hin zu hohen Frequenzen. Wo jeder 
zehntel-Millimeter Laufzeitunterschied einen Verlust an 
Symmetrie/Gleichtaktunterdrückung bedeutet.

Die Symmetrie beeinflusst hauptsächlich die Empfindlichkeit einer 
aperiodischen Einwindungs-Aktivloop gegen unerwünschte E-Feld 
Komponenten, die als Common-Mode Signal gegen Erde auftreten. Erwünschte 
Nutzsignale treten als Gegentaktsignale zwischen den Anschlussklemmen 
der Loop auf. Sie werden durch die magnetische Komponente einer Welle in 
die Schleife induziert. Mit schlechter Symmetrie aka ungnügendem CMRR 
(Common Mode Rejection Ratio) ist die scharfe Nullstelle einer 
Aktivloop, der teife Einschnitt in der Richtcharakteristik einer 
liegenden 8 aufgefüllt. Man kann bei schlechter Gleichtaktunterdrückung 
nicht mehr so gut auf Minimum peilen, um Störer auszublenden. 20 bis 26 
dB CMRR sollten es schon sein.

Eine aktive Breitband-Loop mit flachem Freuqenzgang wird im 
Quasi-Kurzschluss betrieben. Der Kurzschluss-Strom einer 
Empfangs-Schleife ist nämlich frequenzunabhängig. Der Verstärker soll 
eine niedrige Eingangsimpedanz haben - einen quasi Kurzschluss 
darstellen. Die Schaltung ist im Grunde ein niederohmiger 
Strom-Spannunsgwandler, ein Transimpedanzverstäker, der den kleinen 
Strom aus der Loop in eine Spannung an 50 Ohm wandelt. Für den 
Empfangsbetrieb mindestes genaus relevant, wenn nicht sogar wichtiger 
als die Symmetrie sind Werte wie:

- niedrige Eingangsimpedanz (bestimmt im quasi-Kurzschlussbetrieb die 
untere Grenzfrequenz)
- Rauschzahl (wegen der sehr kleinen Ströme, die in eine  Loop induziert 
werden)
- Großsignalfestigkeit (IP2, IP3)
- 1 dB Kompressionspunkt (bestimmt die obere Dynamikgrenze)
- Transimpedanzverstärkung

Sehr großer Fundus an Dokumentation und Messungen:
https://www.lz1aq.signacor.com/

LZ1AQ type circuit Performance evaluation:
https://sites.google.com/site/randomwok/Home/electronic-projects/aerials/lz1aq-active-loop-performance-evaluation
: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Die Symmetrie beeinflusst nur die Empfindlichkeit einer Aktivloop gegen
> unerwünschte E-Feld Kompontente, die als Common-Mode Signal gegen Erde
> auftreten. Erwünschte Nutzsignale treten als Gegentaktsignale zwischen
> den Anschlussklemmen der Loop auf.

Soweit richtig!
Wenn man die Antenne mitten in einer Großstadt Wohnung betreiben muss wo 
alles schlechte für die Antenne wohl maximal ist, sollte man alle 
Kriterien
gleich wichtig nehmen. Die Bauteile zu selektieren ist wenig Arbeit, 
also mache ich sie. Was das genau bringt kann man nur an zwei Exemplaren 
hören die man baut und eine mit nicht vermessenen Bauteilen bestückt 
wird. Ich baue aber nur eine, gebe mir aber Mühe das maximal zu tun.
Mit Ansichten und Meinungen ist es manchmal so, dass die oft ohne 
praktische Überprüfung einfach so hingestellt werden und sich auch so 
verbreiten.
Jetzt bin ich erst mal stur und achte unter anderem auch auf die 
Symmetrie, egal ob es was bringt oder nicht.
MfG
von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Jetzt bin ich erst mal stur und achte unter anderem auch auf die
> Symmetrie, egal ob es was bringt oder nicht.

Stur kann auch ziemlich einfältig sein. Natürlich bringt es was, auch 
auf den Teil-Aspekt der Symmetrie zu achten. Aber dazu sollte man sich 
in erster Linie auf die Symmetrie des Gegentakt-Ausgangstrafos und der 
Leitungslängen konzentrieren. Die bilden in der Regel den Schwachpunkt. 
Ausmessen der hier wenig relevanten Gleichstrom-Verstärkung der 
Transistoren oder von 0,1 % Widerständen trägt am wenigsten dazu bei.
: Bearbeitet durch User
von Arno R. (arnor)


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Schorsch M. schrieb:
> Wednn jemand behauptet:
> Arno R. schrieb:
>> Die Schaltung von LZ1AQ ist doch ziemlich dilettantisch
>
> ...dann  ist das für mich ein Anflug von geistiger Umnachtung.

Jeder Fehler in der LZ1AQ-Schaltung ist in dem verlinkten Beitrag 
erklärt und beseitigt worden. Anschließend wurden die beiden Schaltungen 
unter exakt gleichen Bedingungen verglichen, mit einem eindeutigen 
Ergebnis. Wer das nicht erkennt, hat keinerlei Ahnung von 
Schaltungstechnik oder muss wohl geistig umnachtet sein.

Hans schrieb:
> Gibt es diese Schaltung eigentlich inzwischen ganz praktisch und gibt es
> Vergleichsmessungen? Oder ist es beim theoretischen Exkurs geblieben?

Selbst die verbesserte Schaltung war mir noch zu schlecht, ich habe 
daher eine andere entworfen und aufgebaut. Die Ergebnisse hatte ich auch 
gezeigt.
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Aber dazu sollte man sich
> in erster Linie auf die Symmetrie des Gegentakt-Ausgangstrafos und der
> Leitungslängen konzentrieren. Die bilden in der Regel den Schwachpunkt.

Ich habe mir große Mühe gegeben die Platine so symmetrisch wie möglich 
zu gestalten. Ich habe auch die Kühlflächen an den Kollektoren nahezu 
gleich groß gemacht um zu verhindern, dass die Verlustwärme zum Problem 
wird.

Aber: Viele machen auch gar nichts und es funktioniert scheinbar auch, 
einzeln und nur für sich.
Schaun mer mal, wenn sie fertig ist, was sie leistet. Zerlabern bringt 
meistens eh nichts.
von Hans (hansrt)


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Arno R. schrieb:
> Selbst die verbesserte Schaltung war mir noch zu schlecht, ich habe
> daher eine andere entworfen und aufgebaut. Die Ergebnisse hatte ich auch
> gezeigt.

Genau das hätte ich gerne gesehen. Bisher finde ich nur eine ganze Reihe 
theoretischer Betrachtungen und Schaltungssimulationen. Die Überlegungen 
dabei sind nachvollziehbar. Aber ich habe noch keine Messungen oder 
Vergleiche gesehen, erst die können bestätigen ob sich das alles so 
bewahrheitet.
von Herbert Z. (herbertz)


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Da ich meinen Beitrag schon 3 Minuten nach der Absendung nicht mehr 
bearbeiten darf: Der Übertrager ist sauber gewickelt und ohne 
Lackschäden.
von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Der Übertrager ist sauber gewickelt und ohne
> Lackschäden.

Es interessiert in dem Zusammenhang nicht die Bohne, ob der "sauber" 
gewickelt ist. Maßgeblich in dieser Push-Pull Stufe sind die Messwerte 
für die frquenzabhängige Phasen- und Amplitudenbalance der 
Gegentaktwicklung.
: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Es interessiert in dem Zusammenhang nicht die Bohne, ob der "sauber"
> gewickelt ist. Maßgeblich in dieser Push-Pull Stufe sind die Messwerte
> für Phasen- und Amplitudenbalance der Gegentaktwicklung.

Wer bitte von den vielen zufriedenen Nachbauern hat die je gemessen?
von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Al schrieb:
>> Es interessiert in dem Zusammenhang nicht die Bohne, ob der "sauber"
>> gewickelt ist. Maßgeblich in dieser Push-Pull Stufe sind die Messwerte
>> für Phasen- und Amplitudenbalance der Gegentaktwicklung.
>
> Wer bitte von den vielen zufriedenen Nachbauern hat die je gemessen?

Darum geht es doch gar nicht. Die über-Alles Symmetrie zeigt sich doch 
in der CMRR der Gesamtschaltung.

Merke: wenn der Trafo 1 % Unsymmetrie aufweist hilft es wenig, die 
Widerstände auf 0,1 % Toleranz auszuselektieren. Das ist reine 
Beschäftigungstherapie und Konzentration auf das Unwesentliche.

https://www.minicircuits.com/appdoc/AN20-001.html
: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Darum geht es doch gar nicht.

Um was geht es dann?  Wenn es so viele Nachbauer gibt die sich mit dem 
was du da an Argumenten vorbringst erst gar nicht auseinandergesetzt 
haben und trotzdem hochzufrieden sind, dann ist das ein guter Beweis, 
dass Theorie das eine ist und Praxis was anderes.
Ps: Das fertige Teil müssen meine Ohren beurteilen. Das Teil 
messtechnisch "belästigen " werde ich ganz sicher nicht sofern ich 
zufrieden bin.Es fehlt auch an Technik dafür.
Ohne das was ein Professor mal erzählt hat, kann vieles viel einfacher 
sein.
von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Jetzt bin ich erst mal stur

stimmt
von Arno R. (arnor)


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Hans schrieb:
> Genau das hätte ich gerne gesehen. Bisher finde ich nur eine ganze Reihe
> theoretischer Betrachtungen und Schaltungssimulationen. Die Überlegungen
> dabei sind nachvollziehbar. Aber ich habe noch keine Messungen oder
> Vergleiche gesehen, erst die können bestätigen ob sich das alles so
> bewahrheitet.

In dem verlinkten Thread sind sowohl die neue Schaltung, der konkrete 
Aufbau, als auch der gemessene Frequenzgang und das empfangene Spektrum 
gezeigt. Ist leider alles etwas über den THread verteilt.

Einen Vergleich zu LZ1AQ habe ich nicht. Warum sollte ich denn diese 
Schaltung aufbauen? Vielleich hat der Nils (auf Seite 2 des Threads, 
oben) das gemacht, er kennt wohl die LZ1AQ-Schaltung und wollte dann 
unbedingt meine haben.
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Herbert Z. schrieb:
>> Jetzt bin ich erst mal stur
>
> stimmt

Wie geht du mit so vielen theoretischen Ansichten um die sich nirgends 
treffen? Fakt ist die Leute im Netz sind zufrieden, aufgebaut in Betrieb 
genommen und gut ist es.
Schaut so aus ,als ob die LZ1AQ Alternative sich einfach über 
theoretische Betrachtungen hinweg setzt und tut was sie soll.
Lass gut sein. Frage wie funktioniert eigentlich dein Aufbau?
von Hans (hansrt)


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Arno R. schrieb:
> In dem verlinkten Thread sind sowohl die neue Schaltung, der konkrete
> Aufbau, als auch der gemessene Frequenzgang und das empfangene Spektrum
> gezeigt. Ist leider alles etwas über den THread verteilt.

Zu einer Frequenzgangmessung gehört immer der genaue Messaufbau oder 
zumindest eindeutige Angaben dazu. Ohne diese/n ist eine 
Frequenzgangkurve ohne Aussagekraft, da der Frequenzgang von Pegeln, 
Abschlussimpedanzen an Ein- und Ausgang u.a. abhängt.
von Arno R. (arnor)


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Hans schrieb:
> Zu einer Frequenzgangmessung gehört immer der genaue Messaufbau oder
> zumindest eindeutige Angaben dazu. Ohne diese/n ist eine
> Frequenzgangkurve ohne Aussagekraft, da der Frequenzgang von Pegeln,
> Abschlussimpedanzen an Ein- und Ausgang u.a. abhängt.

Angaben zum Messaufbau habe ich geliefert:
Beitrag "Re: Kleine aktive Magnetloop-Breitbandantenne"

Eine 10cm Sendeschleife ca. 2m von der Empfangsschleife entfernt. Die 
Schaltung hat einen echten 50Ohm-Ausgang, das Kabel zum Oszi war 1m RG58 
und der Oszi-Eingang auf 50Ohm eingestellt. Der Frequenzgang war nicht 
pegelabhängig.

Der Spektrumanalysator war über 1m RG58 + BNC/SMA-Adapter angeschlossen.
: Bearbeitet durch User
von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo zusammen,

hier ist ja eine Menge los.
Mal ein kurzer Bericht hatte ja von Herbert netterweise PCBs erhalten 
für den Nachbau. Habe die THT Variante aufgebaut und nun heute auch mal 
ein paar Test gemacht. Zum Vergleich habe ich wie oben bei der anderen 
Loop, wieder die Mini-Whip auf dem Balkon genutzt. Zum bestücken habe 
ich 1% Widerstände genutzt aber nicht noch extra vermessen. Die 
Transistoren hatte ich mit dem Transistortester ausgesucht, damit sie 
von den Werten her zusammen passen. Der Loop-Ring ist wieder der selbe 
wie zuvor. Durchmesser 70cm Kupfer Material 3cm breit und 2mm stark.
Ja die Antenne spielt recht gut auf dem Balkon. In der Wohnung wofür sie 
gedacht war, fängt sie natürlich trotz ihrer Richtwirkung sehr viele 
Störungen mit ein.
Habe als Empfänger den SDRPlay RSP1A wieder genutzt, über einen Antennen 
Umschalter konnte ich beliebig zwischen den beiden hin und her schalten.
Beide Antennen auf dem Balkon verglichen. Zwischen ca. 1MHz und 13MHz 
hebt die Loop den Rauschpegel um 2 Stufen an. Nutz Signale sind bei 
beiden in dem Bereich gleich gut zu empfangen. Oberhalb von 13MHz ist 
die MiniWhip die bessere Wahl. Bei der Loop nimmt der Rauschpegel ab und 
Signale die mit der MiniWhip gut empfangbar sind, sind bei der Loop fast 
weg. Sporadisch kann man etwas verstehen dann wieder nicht. Also ein 
sehr starkes Schwanken so würde ich das jetzt mal beschreiben. Unterhalb 
von 1MHz ist diese Loop hier völlig taub. Also bleibt für meinen 
Bastelplatz weiterhin die MiniWhip, die beste Wahl. Werde dann den 
Loop-Ring für einen weiteren Test nutzen und ein Abstimmbare Variante 
daraus machen. Wo mich dann der Bereich zwischen 10kHz und 10 MHz dann 
Interessiert.

So allen anderen noch viel Spaß mit den bauen und Simulieren von 
Breitband Loops. Auch noch mal Danke für die vielen Tipps und Links die 
hier im Thread geben wurden. Auch an Herbert noch mal Danke für das 
Mitbestellen des Materials.

Gruß bastler2022
von Hans (hansrt)


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Arno R. schrieb:
> Angaben zum Messaufbau habe ich geliefert:
> Beitrag "Re: Kleine aktive Magnetloop-Breitbandantenne"

Das habe ich schon gesehen, was mir fehlt sind Angaben zur Kalibrierung 
des Frequenzganges. Sowohl die kleine Sendeloop, als auch die 
Empfangsloop haben einen Eigenfrequenzgang, der zur Qualifizierung der 
Schaltung herauskalibriert werden muss. Die Empfangsschleife kann man ja 
noch als Teil der Schaltung interpretieren (macht auch Sinn), es bleibt 
aber die Frage wie Du den Frequenzgang der Sendeantenne eliminierst.
von Herbert Z. (herbertz)


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Hobby B. schrieb:
> Zwischen ca. 1MHz und 13MHz
> hebt die Loop den Rauschpegel um 2 Stufen an. Nutz Signale sind bei
> beiden in dem Bereich gleich gut zu empfangen. Oberhalb von 13MHz ist
> die MiniWhip die bessere Wahl. Bei der Loop nimmt der Rauschpegel ab und
> Signale die mit der MiniWhip gut empfangbar sind, sind bei der Loop fast
> weg.

Hi!
ich hätte noch Fragen, was hast du für Transistoren benutzt. Ich meine, 
deine Loop ist zu klein. Die Durchmesser die im Netz verwendet wurden 
waren 1m +x. Die Mini- Whip ist eigentlich eine elektrische Antenne und 
sollte die Störungen nicht verschmähen. Die Leistungsverstärkung der 
Whip auf Grund der Impendanzwandlung liegt etwas bei 40db bezogen auf 
die Originalbestückung mit 2N5109. Die optimale Bestückung wären 
4x2SC551A oder 4x 2N5109 für die Loop. Je größer der Symmetrie Fehler 
ist umso geringer soll die Richtwirkung sein. Gut zu hören, dass meine 
Platine keinen Fehler hat. das Passiert mir beim "malen" recht selten 
ohne es zu bemerken. Seit ich in China fertigen lassen hab ich nur 1x 
ein Verbindung beim verschieben einiger Bauteile vergessen. 6mm langer 
Blankdraht und das Thema war gegessen.
schönen Gruß Herbert
von Arno R. (arnor)


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Hans schrieb:
> es bleibt
> aber die Frage wie Du den Frequenzgang der Sendeantenne eliminierst.

Durch die Speisung mit frequenzunabhängigen Konstantstrom und die 
geringen Abmessungen. Es liegen 50Ohm in Reihe zur Schleife, ihr 
Blindwiderstand (L~260nH) steigt bei 30MHz auf ~50Ohm, er erzeugt somit 
bei 30MHz einen Abfall von 3dB. Der Frequenzgang der Schaltung fällt 
also in der Nähe der 30MHz etwas weniger ab als gezeigt. Die 
Resonanzfrequenz der 10cm-Schleife liegt weit über der der größeren 
Schleifen.

Edit:
Habe oben noch die internen 50Ohm des Generators unterschlagen. Es 
liegen also 100Ohm in Reihe zur 10cm-Schleife. Der Frequenzgang fällt 
also erst bei ~60MHz um 3dB ab. Ist halt schon ein paar Jahre her, da 
vergisst man eben mal ein Detail.
: Bearbeitet durch User
von Arno R. (arnor)


Angehängte Dateien:

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Arno R. schrieb:
> Eine 10cm Sendeschleife

Habe die sogar noch in einem Karton gefunden, siehe Anhang.
von Hobby B. (bastler2022)


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Herbert Z. schrieb:
> Hi!
> ich hätte noch Fragen, was hast du für Transistoren benutzt.

Hallo Herbert,

2N5109 von da bezogen 
https://www.box73.de/product_info.php?products_id=573 .

Herbert Z. schrieb:
> Ich meine,
> deine Loop ist zu klein.

Das ist möglich, aber für in der Wohnung müssen 70cm Durchmesser 
reichen.

Gruß bastler2022
von Herbert Z. (herbertz)


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Hi!
Bei solchen Antennen kommt es sehr auf die Kreisfläche an. Eine 
Vergrößerung der Schleife von 0,7m auf zb. 1m verdoppelt die Fläche. 
Damit ist die Empfindlichkeit und der signalgewinn am Verstärker auch 
gut größer.
Die Mini-Whip ist eigentlich nur ein Impedanzwandler mit brutaler 
Verstärkung und nimmt bevorzugt elektrische Störungen auf.
Dann schaun mer mal wie die mit 1 Meter Schleife bei mir gehen wird...
von Al (almond)


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Herbert Z. schrieb:
> Die Mini-Whip ist eigentlich nur ein Impedanzwandler mit brutaler
> Verstärkung und nimmt bevorzugt elektrische Störungen auf.

Eine Mini-Whip hat eine Spannungsverstärkung von beträchtlich kleiner 
als 1. Nur Leistungsverstärkung.

Und als E-Feld sensitive Sonde nimmt sie E-Feld Spannungen in V/m gegen 
ein Bezugspotenzial auf. Egal ob das Nutzsignale oder Störungen sind, 
die Sonde kann das nicht unterscheiden.
: Bearbeitet durch User
von Dirk (dirki)


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Hallo, toll, dass es hier wieder neue Nachrichten gibt.

Al schrieb:
> Eine Mini-Whip hat eine Spannungsverstärkung von beträchtlich kleiner
> als 1. Nur Leistungsverstärkung.

Herbert hat nicht gesagt, dass er Spannungsverstärkung meint.


Unter dem Link hier
https://sites.google.com/site/randomwok/Home/electronic-projects/aerials/lz1aq-active-loop-performance-evaluation
findet man ja das folgende Diagramm:
1
Fig. 13: The LZ1AQ's gain drops significantly below the 29 MHz peak, wheras the other preamps maintain relatively flat responses between 8 - 30 MHz

Hier der direkte Link (hoffe, er funktioniert):
https://lh3.googleusercontent.com/sitesv/AA5AbUBvFP4VWM_dObQqX1JabYH3ZA04vwBQOKJjjt9gD8dZ8xdlltsVROoZ-Paz4VC4pLWcwEqK7P-sK370ruiKuxc3pagVd7mvmxjj1NNEgsRTc5sXkTDVk9_mknCAZsj19c_2TlJwq6govw2uxSfapW2S4wBnXF1CoFdLW33d2kE_aSPG-MgvSBMFM0CanMsKLxVlD_CCqrv9u_89bvcgKAEFrQOCQPkNFWXeJd12ifw=w1280

Woran könnte es liegen, dass die LZ1AQ-Antenne da relativ schlecht im 
unteren Frequenzbereich performt?
Haben die anderen Antennenverstärker zur Anhebung im unteren f-Bereich 
eine leichte Resonanzerhöhung eingebaut?
Oder ist bei LZ1AQ irgendwo ein Tiefpass versteckt?


Irgendwo habe ich gefunden, dass bei einer aperiodischen Loopantenne die 
Größe die untere f mitbestimmt. Je größer die Loop, um so tiefer die 
empfangbare Frequenz.
von Dirk (dirki)


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Falls das ansonsten jemanden interessiert, hier gibt es noch ein Video 
von PA0NHC auf NL zu der LZ1AQ-Loop (mit PN2222A-Ts):

Frequenzgang:
https://www.youtube.com/watch?v=CM-jjUt5xAE&t=155s

Messaufbau für NanoVNA:
https://www.youtube.com/watch?v=CM-jjUt5xAE&t=232s

Schaltplan:
https://www.youtube.com/watch?v=CM-jjUt5xAE&t=618s

Bei ihm sieht der Frequenzgang etwas anders aus als oben und er 
empfiehlt ein 12dB-Dämpfungsglied vor dem RX.



Und hier wird die "LZ1AQ active mag Loop antenna" mit der "Wellbrook 
1530AN" im direkten Vergleich getestet, wobei die Unterschiede marginal 
sind:
https://www.youtube.com/watch?v=t45rQdKfrh0
von Hobby B. (bastler2022)


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Dirk schrieb:

> Je größer die Loop, um so tiefer die
> empfangbare Frequenz.

Hallo Dirk,

ja das ist gut möglich. Aber wie machen es dann andere Loop Antennen die 
z.B.
nur 26cm Durchmesser haben. Wie diese oder ähnliche, GA-800 aktive 
Loop-Antenne. Die kommen auch bis 10kHz runter und gehen weit über 30MHz 
hoch.

https://funktechnik-dathe.de/Chelegance-GA-800-aktive-Loop-Antenne

Es gibt diese und ähnliche auch noch viel günstiger aus Fernost.

Gruß bastler2022
: Bearbeitet durch User
von Arno R. (arnor)


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Hobby B. schrieb:
> Aber wie machen es dann andere Loop Antennen die z.B.
> nur 26cm Durchmesser haben. Wie diese oder ähnliche, GA-800 aktive
> Loop-Antenne.

Für ~10kHz untere Grenzfrequenz bei 26cm Loop-Durchmesser, darf der 
Eingangswiderstand der Verstärkerschaltung nicht größer als ~40mOhm 
sein. Das ist mit Operationsverstärkern in Transimpedanzschaltung kein 
Problem.
von Al (almond)


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Das ist nur theoretisch kein Problem, denn bei so kleinen Loopflächen 
und kleinen Schleifeninduktivitäten kommt man im praktische Betrieb in 
die Gegend, wo das Verstärker-Rauschen durch die hohe 
Transimpedanzverstärkung zur bestimmenden Größe wird.

Die Physik lässt sich nicht so einfach überlisten, alles hat seinen 
Preis.
: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Dirk schrieb:
> Irgendwo habe ich gefunden, dass bei einer aperiodischen Loopantenne die
> Größe die untere f mitbestimmt. Je größer die Loop, um so tiefer die
> empfangbare Frequenz.

Irgendwo und irgendwie schon. Genau gesagt bestimmt die Loopinduktivität 
zusammen mit dem Eingangswiderstand des Transimpedanzverstärkers die 
untere Grenzfrequenz. Unterhalb der Frequenz fg, bei der der induktive 
Blindwiderstand der Schleife gleich dem Eingangswiderstand des 
Verstärkers ist, fällt der Quasi-Kurzschluss Schleifenstrom steil ab und 
somit auch der Ausgangspegel des Transimpedanzverstärkers.

Man kann also bei gegebener Schleifengröße die untere Grenzfrequenz 
senken, in dem man die Loopinduktivität verringert. Zum Beispiel durch 
einen dickeren Leiter. Oder in dem man die Eingangsimpedanz des 
Transimpedanzverstärkers senkt. Irgendwann stößt man dabei an 
physikalische Grenzen des Machbaren.
: Bearbeitet durch User
von Arno R. (arnor)


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Al schrieb:
> Das ist nur theoretisch kein Problem ...

Dir ist wohl entgangen, daß ich nur die Frage nach der unteren 
Grenzfrequenz mit den kleinen Schleifen beantwortet habe. Und da wird es 
auch praktisch genau so gemacht. Von "überlisten der Physik" war 
nirgendwo die Rede.

Für meine Zahlenwerte oben hatte ich einen Leiterdurchmesser von 10mm 
angenommen, so wie ich es aus dem Bild abgeschätzt hatte.
: Bearbeitet durch User
von Arno R. (arnor)


Angehängte Dateien:

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Al schrieb:
> Man kann also bei gegebener Schleifengröße die untere Grenzfrequenz
> senken, in dem man die Loopinduktivität verringert. Zum Beispiel durch
> einen dickeren Leiter.

Ein dickerer Leiter bringt für die untere Grenzfrequenz nicht sonderlich 
viel. Man bekommt zwar mehr Signalpegel, aber die untere Grenzfrequenz 
steigt sogar leicht an. Im Anhang eine Rechnung für 1mm und 10mm 
Leiterdurchmesser.
: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Arno R. schrieb:
> Ein dickerer Leiter bringt für die untere Grenzfrequenz nicht sonderlich
> viel

Eine signifikante Reduzierung der Schleifeninduktivität erhält man durch 
parallel-über-Kreuz Schaltung von zwei oder mehr Schleifen.

Appendix 1 und 2
https://www.lz1aq.signacor.com/docs/wsml/wideband-active-sm-loop-antenna.htm
: Bearbeitet durch User
von Arno R. (arnor)


Angehängte Dateien:

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Al schrieb:
> Eine signifikante Reduzierung der Schleifeninduktivität erhält man durch
> parallel-über-Kreuz Schaltung von zwei oder mehr Schleifen.

Ja klar, falls nicht/wenig magnetisch gekoppelt, siehe Anhang. Aber die 
untere Grenzfrequenz steigt entsprechend der Anzahl an Schleifen, das 
Ausgangssignal aber auch.
: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Al schrieb:
> Eine signifikante Reduzierung der Schleifeninduktivität erhält man durch
> parallel-über-Kreuz Schaltung von zwei oder mehr Schleifen.

Das ist richtig ,das senkt die Induktivität und erhöht auch das Signal.
Das Teil für über 100 Euronen wird nicht viel Nutzsignal hergeben, wie 
auch. Was ich gehört habe an Bewertungen rauscht der Verstärker 
erheblich, dann da noch wenig Input wegen der kleinen  Schleife...das 
kann nichts werden.
Die frage ist  nicht, was du mit ihr hörst ,sondern was gäbe es zu 
hören.
Tip ,wer es genau wissen will bestellt das Teil ,probiert es vorsichtig 
aus und schickt es wieder zurück.
von Herbert Z. (herbertz)


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Habe ich gerade gefunden: Viel Videos auf youtube,  eher Werbung als 
knallharte Urteile...

https://www.reddit.com/r/shortwave/comments/1ijqtmp/ga_800_loop_antenna/
von Al (almond)


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Arno R. schrieb:
> Aber die
> untere Grenzfrequenz steigt entsprechend der Anzahl an Schleifen, das
> Ausgangssignal aber auch.

Ja, wobei der Anstieg des Ausgangssignals durch die Verdoppelung bzw. 
Vervielfachung der von der einfallenden Welle durchdrungenen 
Schleifen-Fläche verursacht wird.

Eine Kennzahl für die Effizienz einer mag. Loop Empfangs-Antenne ist ihr 
A/L Verhältnis. Bei ansonsten gegebenen Abmessungen ist ein möglichst 
großes Verhältnis zwischen Schleifeninduktivität L und Schleifenfläche A 
anzustreben. Möglichst große Fläche bei möglichst kleiner Induktivität.
: Bearbeitet durch User
von Arno R. (arnor)


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Al schrieb:
> Ja, wobei der Anstieg des Ausgangssignals ...

Al schrieb:
> Eine Kennzahl für die Effizienz einer mag. Loop ...

Jaja, das weiß ich alles. Daß ich die Sache verstehe, kann man in den 
von mir gezeigten Schaltungen und Erklärungen, sowie aus dem von mir 
geschriebenen Berechnungsprogramm sehen, denn darin sind alle von dir 
genannten Aspekte enthalten. Was sollen also diese dauernden, 
herablassenden Belehrungen?
: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Arno R. schrieb:
> Al schrieb:
>> Ja, wobei der Anstieg des Ausgangssignals ...
>
> Al schrieb:
>> Eine Kennzahl für die Effizienz einer mag. Loop ...
>
> Jaja, das weiß ich alles. Daß ich die Sache verstehe, kann man in den
> von mir gezeigten Schaltungen und Erklärungen, sowie aus dem von mir
> geschriebenen Berechnungsprogramm sehen, denn darin sind alle von dir
> genannten Aspekte enthalten. Was sollen also diese dauernden,
> herablassenden Belehrungen?

Oh, verzeih.

Natürlich ist mir vollkommen klar, dass du das alles weißt und sogar 
alles besser. Darum ist LZ1AQ auch ein Dilettant, wie du geruht hast, 
uns mitzuteilen.

Aber außer dir lesen auch noch Andere mit, die vielleicht nicht mit so 
überlegenem Wissen gesegnet sind. Und die könnten vielleicht davon 
profitieren?

Überlies also bitte gnädig meine Anmerkungen, sie sind nicht spezifisch 
an deine unangezweifelte Exzellenz gerichtet. Asche über mein Haupt.
: Bearbeitet durch User
von Arno R. (arnor)


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Al schrieb:
> Natürlich ist mir vollkommen klar, dass du das alles weißt

Warum schreibst du dann deinen Müll, der sogar teilweise falsch ist?

Al schrieb:
> Darum ist LZ1AQ auch ein Dilettant, wie du uns mitgeteilt hast.

Das habe ich im Detail erklärt. Es gibt sogar User, die die Sache 
verstehen und dem zustimmen.

Al schrieb:
> Aber außer dir lesen auch noch Andere mit, die nicht mit so überlegenem
> Wissen gesegnet sind. Und die könnten vielleicht davon profitieren.

Ja, genau. Für diese habe ich die Fehler aufgezeigt und korrigiert.

Al schrieb:
> Überlies also bitte gnädig meine Anmerkungen

Genau das hatte ich vor, solange die nicht wieder falsch sind.
von Al (almond)


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Arno R. schrieb:
> Al schrieb:
>> Natürlich ist mir vollkommen klar, dass du das alles weißt
>
> Warum schreibst du dann deinen Müll, der sogar teilweise falsch ist?

Erleuchte mich, wo ich geirrt habe, großer Meister.
von Arno R. (arnor)


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Was soll denn das?

Du spielst dich nur übermäßig auf. Das nützt keinem interessierten User 
hier. Hier geht es um Diskussionen zu bestimmten Themen. Ich zeige alles 
was ich mache und erkläre es auch. Was passt dir daran nicht? Von dir 
habe ich noch gar nichts außer Aufplustern gesehen. Keine Schaltung, 
einfach nichts, höchstens ein Link zu anderen.
von Al (almond)


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Lass gut sein, ich bin deiner nicht würdig. Arbeite dich nicht weiter an 
mir ab.  Wir verneigen uns demütig vor dir. Danke, dass du uns an deinem 
Wissen so großzügig teilhaben lässt.
von Arno R. (arnor)


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Such dir einen Job bei Putin, Täter-Opfer-Umkehr wird da gut bezahlt.
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