Forum: HF, Funk und Felder Wie baut man eine Endstufe für einen Mittelwellensender (160m Band)?


von Otto K. (opto_pussy)


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Nabend,

ich habe einen Quarzoszillator auf 697,5 kHz aufgebaut. Die 
Transistorstufe bekommt das abgerundete Trägerfrequenz-Rechtecksignal 
über den Tiefpass R2 und C2. Die Schwingkreisspule L1 soll gleichzeitig 
auch als Antenne arbeiten. Moduliert wird einfach mit einem MP3-Player 
über den Elko C7.

Momentan empfange ich den Sender mit einem kleinen Kopfhörerradio. Das 
Problem ist, dass der Sender nur eine Reichweite von 1 Meter hat. Ich 
will aber mindestens eine Reichweite von 10-100 Meter haben. Jetzt 
benötige ich eine passende Endstufe im A-Betrieb, die ordentlich Power 
hat und mit 9V noch gut funktioniert!

Wie baut man sowas?

von Helmut -. (dc3yc)


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Otto K. schrieb:
> Das
> Problem ist, dass der Sender nur eine Reichweite von 1 Meter hat. Ich
> will aber mindestens eine Reichweite von 10-100 Meter haben. Jetzt
> benötige ich eine passende Endstufe im A-Betrieb, die ordentlich Power
> hat und mit 9V noch gut funktioniert!

Darfst du überhaupt einen Sender (besser gesagt: Oberwellenschleuder) 
betreiben?

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Otto K. schrieb:
> Wie baut man sowas?

Lamda/4 Antenne mit 40m Länge.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Darfst du überhaupt einen Sender (besser gesagt: Oberwellenschleuder)
> betreiben?

Ist halt ne Frage der leistung. Unabhängig von der Lizenz stellt sich 
die Frage nach der Arnbeitspunkt einstellung von Q1. Aber ja, die 
Verwendung eines Counters zur Takterzeugung garantiert heftig 
Oberwellen.

Ich würd hier als erste mal mit nem Oszi die Signalformen anschauen und 
spezifizieren, mit welcher Betriebsart man arbeiten will, viel 
Bandbreite hatt man dort nicht.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Zwar nicht die Antwort die Du suchst:

Als 14 jähriger Schulbub baute ich damals  mit dem OC171 einfache 
ein-Transistor UKW Senderchen mit ein paar mW Ausgangsleistung, in der 
Basis mit dem Dynamischen Tonband Mikrofon meiner Mutter direkt 
moduliert, die über den gewünschten Bereich bis über hundert Meter 
locker mit den gängigen UKW Koffer Radios dieser Zeit funktionierten, 
vernünftige angepasste Antenne vorausgesetzt.

160m ist da viel schlechter in der Qualität. Antennen sind nur durch 
Anpassungsnetzwerke abstimmbar und der Strahlungswirkungsgrad extrem 
miserabel bei kurzen Antennen. UKW lässt da sehr viel mehr Freude 
aufkommen und die Tonqualität überzeugt. Unter gewissen Beschränkungen 
ist das nun mittlerweile angeblich legal in D. Damals war das nicht der 
Fall.

Gerhard

Beitrag #8006345 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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BTW: 160m -Band ist eher 1840–1843 kHz  und keine 697,5 kHz ?!

von Otto K. (opto_pussy)


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Otto K. schrieb im Beitrag #8006345:
> In dem Thread "Oszilloskop-Spielereien" kann man auch die
> Oszilloskopbilder vom Modulationsgrad von meinem AM-Modulator sehen:

Hier der richtige Link:

Beitrag "Re: Oszilloskop-Spielereien"

von Otto K. (opto_pussy)


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Dieter D. schrieb:
> Lamda/4 Antenne mit 40m Länge.

Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne 
funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule.

Gerhard O. schrieb:
> einfache ein-Transistor UKW Senderchen...

Den habe ich auch schon gebaut, der ist mir aber mit einer 9 Volt 
Blockbatterie nicht frequenzstabil genug.

Bradward B. schrieb:
> BTW: 160m -Band ist eher 1840–1843 kHz  und keine 697,5 kHz ?!

Das stimmt zwar, aber soweit ich weiß, wird der gesamte 
Mittelwellenempfangsbereich als 160 Meter Band bezeichnet (520 kHz bis 
1600 kHz).

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,

die Seite

"http://www.hcrs.at/";

die etwa ab 1997 zu einer der ersten Technikseiten gehörte, scheint 
nicht mehr online zu sein. Dort gab es detaillierte Bauprojekte zu 
Mittelwellensendern.

mfg

von Schorsch M. (schorschm)


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Guck mal, mit diesem Schaltplan und einer Ferritstsbantenne kannst du 
gabz sicher einige hundert Meter überbrücken.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Otto K. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Lamda/4 Antenne mit 40m Länge.
>
> Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne
> funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> einfache ein-Transistor UKW Senderchen...
>
> Den habe ich auch schon gebaut, der ist mir aber mit einer 9 Volt
> Blockbatterie nicht frequenzstabil genug.
>
> Bradward B. schrieb:
>> BTW: 160m -Band ist eher 1840–1843 kHz  und keine 697,5 kHz ?!
>
> Das stimmt zwar, aber soweit ich weiß, wird der gesamte
> Mittelwellenempfangsbereich als 160 Meter Band bezeichnet (520 kHz bis
> 1600 kHz).

Es gibt von Rohm einige PLL stabilisierte Stereosender ICs. Beispiel 
BH1415 oder ähnlich. Gibt es auch in Bausatzform.

Für mich war damals die Stabilität ausreichend, solange man die 
Antennenspule ausreichend lose ankoppelte. Natürlich würde eine 
DG-MOSFET Pufferstufe helfen den Oszillator lastunabhängig zu machen.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Otto K. schrieb:

> Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne
> funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule.

Der Spule musst du nur die hinreichende Grösse gönnen.
Ein halber Meter Durchmesser sollte da schon reichen.

> Gerhard O. schrieb:
>> einfache ein-Transistor UKW Senderchen...
>
> Den habe ich auch schon gebaut, der ist mir aber mit einer 9 Volt
> Blockbatterie nicht frequenzstabil genug.

Mit ein paar Oszillatoren, die auf einem FPGA gerechnet werden,
ist das Ganze genauso stabli wie die verwendete Referenzfrequenz.
Alte Radios haben ja nicht nur eine Freqeunzskala, sondern auch
die Sendernamen auf der Skala. Wählt man die Frequenzen nach
diesen Sendernamen aus, könnte man diese dann mit seiner eigenen
Modulation hören.
Eine kleine Linearendstufe mit ca. 100 mW, sollte auch für eine
35 cm Betondecke kräftig genug sein.

Ist leider alles zusammen nicht ganz billig.
Aber wenns Spass macht?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Otto K. schrieb:
> Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne
> funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule.

Eine Rahmenantenne:
https://www.elektronik-labor.de/HF/Loops.html
https://www.elektronik-labor.de/HF/LoopAntennen.html

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Lamda/4 Antenne mit 40m Länge.
>
> Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne
> funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule.

Bei der Wellenlänge (ca 430m) ist man doch tief im Nahfeld, da sollte 
eine Spule mit Kern reichen für das bißchen Reichweite. Oder auch ohne 
Kern.

Manche wickeln auch einfach Draht um einen Schuhkarton: 
https://www.fading.de/antennentechnik/rahmenantenne

: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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In diesem Frequenzbereich sind Ferritstabantennen gebräuchlich.

Wer es etwas dicker mag, kann sich eine Rahmenantene wickeln.

herkömmliche Drahtantennen, wie Dipole oder ähnliches sind illusorisch.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bradward B. schrieb:
> Schuhkarton

In wenigen Jahren weiß vielleicht niemand mehr, weil alles in der großen 
Amazonbox im Beutel verpackt kommt. Für die Nachwelt gibt es eine 
Erklärung der KI, wobei die Antwort nur vom kleine Modell mit 1,5GB 
stammt:

>>> explain german word: "Schuhkarton"

A Schuhkarton is a German term that refers to a shoebox or a small 
carton used for storing small items such as socks, underwear, or other 
personal care items. The word is often used in the context of a child's 
room, where they keep their clothes and other belongings tidy and 
organized.

In English, this term might be translated as "sock box" or "undershirt 
box," depending on the specific context in which it is used. However, 
the German word "Schuhkarton" itself has a certain charm and uniqueness 
to it, and it can add a touch of cultural flavor to your vocabulary.

: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Schuhkarton
>
> In wenigen Jahren weiß vielleicht niemand mehr, weil alles in der großen
> Amazonbox im Beutel verpackt kommt. Für die Nachwelt gibt es eine
> Erklärung der KI, wobei die Antwort nur vom kleine Modell mit 1,5GB
> stammt:

Hab da mal vor paar Jahren sowas "gebastelt", war wohl zur 
Kinderbespassung in der Weihnachtszeit (siehe Anhang). Der DrehKo wird 
jetzt wo anders verwendet.

Nicht schön, aber anschaulich.

: Bearbeitet durch User
von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Otto K. schrieb:
>Die Schwingkreisspule L1 soll gleichzeitig
>auch als Antenne arbeiten.

Ich sehe keine Schwingkreisspule, da wo sie sein soll
ist nur ein 100 Ohm - Widerstand.
Mach die Schwingkreisspule mit 10 - bis 20cm Durchmesser,
in Ringform, dann geht es schon ein wenig weiter.
Achte auf Resonanz.
20cm Durchmesser 16 Windungen sind etwa 100µH.
Oder 10cm Durchmesser 23 Windungen sind auch etwa 100µH.
Und für den Schwinkreiskondensator am besten einen
Drehko benutzen, dann kannst gut auf Resonanz abstimmen.

Beitrag #8006547 wurde vom Autor gelöscht.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)



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> Ich sehe keine Schwingkreisspule, da wo sie sein soll

> Mach die Schwingkreisspule mit 10 - bis 20cm Durchmesser,
> in Ringform, dann geht es schon ein wenig weiter.
> Achte auf Resonanz.


Um das zugrundeliegenden Prinzip - Aufbau einer Verbindung über zwei so 
gut wie möglich gekoppelte Spulen/Schwingkreise wird man nicht umhin 
kommen.

Gute Kopplung heisst, hohe Feldstärke beim Empfänger. Wenn ich mich 
recht erinnere hat man zwei Möglichkeiten für die hohe Feldstärke resp. 
Induktion:
hohen Spannungshub (viele Ladungen) und möglichst schnell, also dX/dt.

Bei letzteren biste allerdings durch die selektierte Frequenz von ca 695 
kHz schon festgelegt. Und nur Energien in diesem Spektral-Bereich nutzen 
dir in der Übertragung.
Also sollte man vor jeder Verstärkung alles oberhalb dieser Frequenz 
rausfiltern. So einem durch einstufiges RC abgeflachten Rechteck traue 
ich persönlich nicht viel Filtervermögen zu.
In den Scope-Bildern scheint auch noch viel konstanter H-Pegel zu sein, 
das ist nicht richtig rund (aber das ist nur eine sehr grobe 
Einschätzung meinerseits, da muss man mal eine spectrumanalyse drüber 
laufen lassen). Der Modulationsgrad sieht auch nicht schlecht aus aber 
auch hier gilt "sehen" ist nicht unbedingt Messen.

MW-Radios sind IMHO auf ein Kanalraster von 9-10 kHz ausgelegt, der 
MP3-Player wird aber ein breitbandigers Signal liefern, Also besser vor 
der Aufmodulation "die Höhen weg schneiden" mit TP-Filter am NF-Eingang. 
Was ausserhalb des Sender-Raster liegt, hört man im Empfänger nicht, 
wäre als wieder "verschwendete Sende-Energie".

Sender und Empfangsspulen sollte man optimal ausrichten, beim Empfänger 
wird das schwierig, also dann beim Sender. Die Spule von der Schaltung 
absetzen, so dass man sie gut in Richtung Empfänger drehen kann. Eine 
Spule ist kein Kugelstrahler, das Feld ist nicht kugelsymmetrisch.

Wenn das alles passt, kann man mit dem Angefragten Endverstärker nicht 
mehr viel falsch machen. der muss dann nur den Spannungshub bringen und 
darf in anderen Spektralbereichen (Oberwellen) nicht seine "Energie 
verschwenden".

Anbei ein Bild aus  einem Artikel zu drahtlosen Energieübertragung  ( 
https://de.wikipedia.org/wiki/Drahtlose_Energie%C3%BCbertragung ), ich 
hoffe, der stellt die aufzubauenden Felder anschaulich dar.

von Stefan K. (stefan02)


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Hallo,

ich beschäftige mich sehr mit diesen Themen AM Modulator, Sender ... ein 
paar Dinge zu deinem Thema.

Ich gehe, wegen dem, was du vorspielen willst, davon aus, dass es sich 
um ein sehr altes Empfangsgerät handelt. Es wird wohl hinten noch einen 
Anschluss haben Antenne / Erdung, und keine eingebaute Ferritantenne, 
wie sie dein modernes Taschenradio hat.

Wie von anderen schon geschrieben, kannst du die "magnetische" 
Reichweite, also primär das "H Feld" deines Senders weiter aussenden, 
wenn du die Spule physikalisch größer machst. Eine 100µH auf einem 
Antennen-Stab bringt wohl 2...3m Reichweite statt 1m, wie es deine Spule 
macht.

Die Sache ist aber die, dass dein Empfänger mit dem "H Feld" wenig 
anfangen kann, da sollte eher ein "E" Feld anliegen.

Das E-Feld wird erreicht, in dem du das Signal nicht von einer Spule 
aussendest, sondern von einer Drahtantenne. Da Mittelwelle ja auf hoher 
Wellenlänge stattfindet, bräuchtest du eine lange Antenne, die ist aber 
unschick, und kurze Antennen bringen wenig Distanz.

Eine Kompromisslösung wäre hier das Verwenden eines 1...1,50m 
Antennendrahtes, den du mittels "PI Filter" an deinen Sender anpasst. 
Das Filter wandelt die geringe Spannung / den hohen Strom an deiner 
Endstufe um in einer sehr hohe Spannung und wenig Strom, welche dann von 
der Antenne ausgesendet, und von deinem Empfänger wieder aufgenommen 
werden kann.

Es ist durchaus möglich, das Signal mit einem 9V Block "10 Meter" weit 
zu senden, auch 100m sind drin, dann ist er aber schnell leer.

Rechtlich ist es so, dass selbst in diesen "modernen" Zeiten das Senden 
auf Mittelwelle - mittels sagen wir "kapazitiver Abstrahlung" (primär E 
Feld) hier nach wie vor nicht erlaubt ist, Sondergenehmigungen für "Ein 
mal senden" kann es u.U. geben, hängt aber extrem von der sagen wir 
"Sympathie" ab, die man bei der Behörde hat.

Erlaubt ist jedoch das induktive Senden, also das, was du schon tust. 
Wenn du primär das H-Feld aussendest, die Leistung auch gering hältst 
(Es gibt hier konkrete Vorgaben, die sind aber für Hobby Bastler oft 
nicht sehr hilfreich "Wie will man das bitte messen")... halte dich nur 
daran, dass dein Signal <10m Reichweite hat "In 10 Meter maximal noch 
der Träger in einem bessren Radio erahnbar", dann bis du auf der 
sicheren Seite.

Am idealsten wäre es, wenn du deinen kleinen Sender in der Kommode, 
worauf das Radio steht, oder der Tisch... wenn du den unter dem Tisch an 
bringst, und das Radio an eine Stab-Antenne anschließt. Diese wird 
hinter dem Radio platziert, und da der Abstand von Sender zu Empfänger 
dann eher gering ist (z.B. 20cm) klappt auch die Übertragung. Du kannst 
den Inhalt auf dem MP3 Player im Loop laufen lassen, und ihn mit samt 
des Modulators anschalten, bevor der Besuch, dem das Radio vorgeführt 
wird, her kommt.

Stab Antennen findest du online zu kaufen, aus Radios ausgebaut. Wenn du 
dann die MW Spule über sagen wir 100pF an dein Radio einkoppelst (ein 
Drahtende auf Erdung, das andre mit 100pF in Reihe auf Antenne) ist das 
wohl nicht perfekt, für deinen Zweck aber ausreichend.

Wenn du die Drahtlos Lösung bevorzugst, also mit einer "Drahtantenne" 
das Signal übertragen willst, kann ich dir ja mal einen Sender basierend 
auf dem 4060 hier reinstellen, der die Leistung bringt, und die 
Anpassung hätte, allerdings ist das Angebot unverbindlich, und solche 
Sender "brummen" gerne, wegen allerlei Einstrahlungen durch Netzleitung.

Also ich würde unverbindlich so eine Schaltung zamm bauen, und dir den 
Plan hier zeigen, ist nichts besonderes, würde aber funktionieren, ich 
hab 100erte dieser Transmitter schon gebastelt / geforscht in meinem 
langen Elektroniker Leben.

Eine Linear Endstufe, übrigens, wäre für dein Unterfangen, insb "9V 
Block Betrieb" nicht geeignet, zu hohe Stromaufnahme, und echt effektive 
Endstufen sind äußerst komplex im Aufbau.

von Christian M. (christian_m280)


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Christian S. schrieb:
> "http://www.hcrs.at/";
> die etwa ab 1997 zu einer der ersten Technikseiten gehörte, scheint
> nicht mehr online zu sein

Habe ich irgendwo gespeichert, falls Interesse!

Gruss Chregu

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Stefan K. schrieb:

> Die Sache ist aber die, dass dein Empfänger mit dem "H Feld" wenig
> anfangen kann, da sollte eher ein "E" Feld anliegen.

Sehr interessante Erfahrung, danke fürs Teilen.

Ob man eher auf die elektrische oder magnetische Feldkomponente setzt, 
ist auch eine Frage der (elektrischen) Dämpfung in der 
Übertragungsstrecke. Der TO schreibt von "durch die Wand/Decke senden". 
Da setzt man eher auf's H-Feld (magnetisch) insbesonders, wenn in der 
Decke/Mauer viel Stahlbewehrung oder feuchtigkeit ist.

Und wenn die Verbindung steht, könnte man sich auch Gedanken um Dämpfung 
des Feldes in die nicht erwünschten Richtung kümmern. Meist in ´der 
entgegengestztenRichtung. Der TO hat ja einen Transportablen Empfänger, 
da mal um die "Anlage" drumherum gehen.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Stefan K. schrieb:

> Ich gehe, wegen dem, was du vorspielen willst, davon aus, dass es sich
> um ein sehr altes Empfangsgerät handelt. Es wird wohl hinten noch einen
> Anschluss haben Antenne / Erdung, und keine eingebaute Ferritantenne,
> wie sie dein modernes Taschenradio hat.

Radios aus der Zeit 1950, hatten schon Ferritantennen.
Die war, gerade wegen ihrer Richtwirkung, oft sogar per Knopf drehbar.

> Eine Linear Endstufe, übrigens, wäre für dein Unterfangen, insb "9V
> Block Betrieb" nicht geeignet, zu hohe Stromaufnahme, und echt effektive
> Endstufen sind äußerst komplex im Aufbau.

Will man ein AM (amplitudenmoduliertes)-Signal verstärken, kommt
man um eine linear arbeitende (End-)stufe gar nicht herum, will man
nicht den Oszillator direkt an die Antenne anschliessen.
Damit würde die Antenne zumindest teilweise, ein frequenzbestimmendes
Teil des Oszillatorschwingkreises. Das ist weder besonders stabil,
noch empfehlenswert.

Über den Sinn, dass mit einer 9F22/9C25 zu betreiben...

von Matthias S. (dachs)


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Otto K. schrieb im Beitrag #8006345:
> plötzlich hört man die Eröffnungsrede vom Adolf von der AVUS-Rennstrecke

Sowas will er also senden.

von Otto K. (opto_pussy)


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Günter L. schrieb:
> Ich sehe keine Schwingkreisspule, da wo sie sein soll
> ist nur ein 100 Ohm - Widerstand.

Das ist eine 100uH Drossel in Widerstandsoptik.

Matthias S. schrieb:
> Sowas will er also senden.

Das war nur ein Beispiel.

von Schorsch M. (schorschm)


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Otto K. schrieb:
> Das ist eine 100uH Drossel in Widerstandsoptik.

..und mit 660pF parallel wird daraus ein Schwingkreis mit der 
Resonanzfrequenz von ~620kHz

von Soul E. (soul_eye)


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Die Röhrenradiosammler haben meist eine Leiterschleife im Museumszimmer. 
Das liefert guten Empfang in jeder Zimmerecke und hält trotzdem die 
CISPR-25 Grenzwerte an der Grundstücksgrenze ein.

Wobei hier nicht die BNetzA mit ihrem Peilwagen der Feind ist, sondern 
die GEMA.

von Otto K. (opto_pussy)


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Soo, gestern habe ich etwas rumexperimentiert. Am Ende wurde aber klar, 
dass eine vernünftige Antenne immer noch der beste Verstärker ist und 
deswegen habe ich 133 Windungen 0,2 mm Kupferlackdraht mit einer 
Anzapfung bei 33 Windungen auf eine 40 mm leere Toilettenrolle 
gewickelt.

Jetzt beträgt die Reichweite immerhin 3 Meter. Viel mehr Reichweite wird 
man mit einer 9 Volt Blockbatterie wohl auch nicht erreichen. Die 
Stromaufnahme beträgt nach wie vor 10 mA.

Bradward B. schrieb:
> Also besser vor der Aufmodulation "die Höhen weg schneiden" mit
> TP-Filter am NF-Eingang. Was ausserhalb des Sender-Raster liegt, hört
> man im Empfänger nicht, wäre als wieder "verschwendete Sende-Energie".

Dazu habe ich einfach parallel zu dem 100 Ohm Widerstand einen 100nF 
geschaltet. Dadurch werden die höchsten Höhen abgeschnitten, damit ich 
etwas mehr Sendeenergie auf den wesentlichen Mitteltonfrequenzbereich 
bündeln kann. Gleichzeitig erhöht der so überbrückte 100R 
Emitterwiderstand ein wenig die Sendeenergie.

Stefan K. schrieb:
> Am idealsten wäre es, wenn du deinen kleinen Sender in der Kommode,
> worauf das Radio steht, oder der Tisch...

Genauso werde ich das jetzt auch machen. Selbst wenn die 9 Volt 
Blockbatterie in der Schublade nach und nach leerer wird, dank der 
quarzstabilen Frequenz wird sich der Sender dadurch nicht verstimmen.

von Schorsch M. (schorschm)


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Ich bezweifele, dass der Sendetransistor überhaupt etwas sinnvolles 
abstrahlt.

Er arbeitet tief im C-Betrieb, d.h. er besitzt keinerlei 
Basisvorspannung und hat auchnoch 100Ω im Emitter liegen. Das ist ganz 
grosser Murks.

von Jens K. (jensky)


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Otto K. schrieb:
> Wie baut man sowas?

Ich hab mal im Google geschaut und schnell ein Link zu einem 
Verstärkerschaltung gefunden:
https://www.dj0abr.de/german/technik/kwpa2/kwpa_v13.htm

Ich habe aus einem Nachlass zwei Funkgeräte bekommen, die ein Kumpel und 
ich nutzen um Abends ein wenig zu pallvern.

Solche Funkgeräte könntest du benutzen um dein Sender zu prüfen und zu 
verbessern. Funken macht richtig spaß! Wenn du möchtest, können wir mal 
auf 7100 KHZ eine runde quatschen.

von Stefan M. (derwisch)


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Christian M. schrieb:
> Christian S. schrieb:
>> "http://www.hcrs.at/";
>> die etwa ab 1997 zu einer der ersten Technikseiten gehörte, scheint
>> nicht mehr online zu sein
>
> Habe ich irgendwo gespeichert, falls Interesse!
>
> Gruss Chregu

Ja, mich würde das sehr interessieren.
Diese Seite war -auch als sie nicht weitergeführt wurde- ein tolles 
Nachschlagewerk.
Als die beiden Autoren noch frische Beiträge gebracht haben was es für 
mich sogar das Ding im Netz schlechthin.
Ist bekannt, was da passiert ist?
Soweit ich mich erinnere kam einfach lange Zeit nichts neues und dann 
war die Seite irgendwann ganz weg.

: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Für Interessierte ist eventuell diese Seite von Interesse:
https://qrp-labs.com/linear.html

von Jobst M. (jobstens-de)


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Ich habe folgendes gefunden (Bilder)

Gruß
Jobst

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Also besser vor der Aufmodulation "die Höhen weg schneiden" mit
>> TP-Filter am NF-Eingang. Was ausserhalb des Sender-Raster liegt, hört
>> man im Empfänger nicht, wäre als wieder "verschwendete Sende-Energie".
>
> Dazu habe ich einfach parallel zu dem 100 Ohm Widerstand einen 100nF
> geschaltet. Dadurch werden die höchsten Höhen abgeschnitten, damit ich
> etwas mehr Sendeenergie auf den wesentlichen Mitteltonfrequenzbereich
> bündeln kann. Gleichzeitig erhöht der so überbrückte 100R
> Emitterwiderstand ein wenig die Sendeenergie.

Damit ist C7 gemeint ?! Der hat aber lt. Plan 100 mikro nicht 100 nano ?

Überschlagmäßig könnt das hinkommen, das NF-Signal sollte IMHO auf 
weniger als 2700 Hz begrenzt werden, so ein MP3-Player ballert sicher 
bis in 20 kHz.
Wobei die 2.7 kHz für Amateurfunk-Sprechfunk sind, ein MW Broadcaster 
hat wohl bis 4.5 kHz. Deshalb hat man dann UKW mit 15 KHz "erfunden".

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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MP3-Player via Mittelwelle hören?

Die Ansprüche an Tonqualitäten werden tatsächlich immer geringer.

von Cartman E. (cartmaneric)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> MP3-Player via Mittelwelle hören?
>
> Die Ansprüche an Tonqualitäten werden tatsächlich immer geringer.

Wenn man die Sache selbst in der Hand hat, kann man das übertragene
Spektrum sehr wohl bis 20 kHz, und sogar noch weiter ausdehnen.
Die Filter in der ZF alter Radios, waren auch weit weg davon,
was heutige keramische Filter schaffen. Das waren nur LC-Filter,
die ein wenig gegeneinander verstimmt waren, um kenen Höcker in
der Durchlasskurve zu erzeugen.

Auch auf der Senderseite musste man sich da nicht viel Mühe machen.
Das Spektrum natürlich erzeugter Geräusche, Sprache, etc. fällt
mit dem Reziprokwert der Frequenz ab. Den Rest erledigt dann schon
der Transformator für die Anodenmodulation.

Beitrag #8007746 wurde vom Autor gelöscht.
von Wulf D. (holler)


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Schorsch M. schrieb:
> Ich bezweifele, dass der Sendetransistor überhaupt etwas sinnvolles
> abstrahlt.
>
> Er arbeitet tief im C-Betrieb, d.h. er besitzt keinerlei
> Basisvorspannung und hat auchnoch 100Ω im Emitter liegen. Das ist ganz
> grosser Murks.

Wohl war, die Sendespule strahlt zwar was ab, aber das muss in den Ohren
schon etwas wehtun.
Hier mit 1kHz Sinus als Modulationssignal und was am Kollektor des BC548
daraus entsteht.

von Schorsch M. (schorschm)


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Wulf D. schrieb:
> Hier mit 1kHz Sinus

Ich denke, dass der CD4060 keinen Sinus ausgibt, sondern Rechteck.
Schlimmer geht nimmer.

von Wulf D. (holler)


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Schorsch M. schrieb:
> Wulf D. schrieb:
>> Hier mit 1kHz Sinus
>
> Ich denke, dass der CD4060 keinen Sinus ausgibt, sondern Rechteck.
> Schlimmer geht nimmer.

Das Modulationssignal ist die Sinusquelle V2 bzw V(n007) im dunkelblauen 
Plot.
Den Rechteck des 4060 simuliert die Quelle V1. Der hellgrüne Plot ist 
die Kollektorspannung, die HF bildet nach Gleichrichtung sicher keinen 
Sinus ab.

von Schorsch M. (schorschm)


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Wulf D. schrieb:
> Den Rechteck des 4060 simuliert die Quelle V1.

Ahhh...danke, das hatte ich übersehen.

von Wulf D. (holler)


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Die Oberwellendämpfung ist auch nicht der Hit, aber nicht das primäre 
Problem in der Anwendung. Das ist die miese Modulation.

Am besten Mal bei Burkhard Kainka vorbeischauen, der hat 
funktionierende, minimalistische Schaltungen auf seinen Bastelseiten. 
Sicher auch einen kleinen AM-Modulator.

von Arno R. (arnor)


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Einen einfachen, aber linearen Amplitudenmodulator gibt es hier:

Beitrag "Re: Einfacher AM Modulator - Sinussignal garnicht so einfach"

von Soul E. (soul_eye)


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Ein Klassiker in Röhrenradio-Sammler-Kreisen ist der "Ottozender": 
https://www.nfor.nl/radioforumservice/index.php?p=artikelen&sub=artikel-am-pll-2-1

von Thomas Re (db8nr)


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Helmut -. schrieb:

> Darfst du überhaupt einen Sender (besser gesagt: Oberwellenschleuder)
> betreiben?

Was für ein Blödsinn!

Jeder Superheterodynempfänger, kurz Superhet genannt, hat einen 
Oszillator und dieser strahlt mit minimaler Leistung - genau sowas will 
der TO bauen.
Jeder darf jedes Radio betreiben.

: Bearbeitet durch User
von Otto K. (opto_pussy)


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Schorsch M. schrieb:
> Ich bezweifele, dass der Sendetransistor überhaupt etwas sinnvolles
> abstrahlt.
> Er arbeitet tief im C-Betrieb, d.h. er besitzt keinerlei
> Basisvorspannung

Okay, jetzt habe ich den BC548 durch einen 2N4427 ersetzt und noch einen 
Basisspannungsteiler, bestehend aus 6k8 und 1k, hinzugefügt. Die 
Reichweite von 3 Meter hat sich durch diese Maßnahme aber trotzdem nicht 
vergrößert, jedoch ist die Stromstärke von 10mA auf 20mA angestiegen.

Aber die Klangqualität hat sich durch die Vorspannung seltsamer Weise 
verbessert.

Ich habe immer geglaubt, dass alle Stufen, die für die 
Trägerfrequenzerzeugung zuständig sind, im C-Betrieb arbeiten dürfen und 
erst nach der Amplitudenmodulation alle weiteren Verstärkerstufen im 
A-Betrieb arbeiten müssen.

von B e r n d W. (smiley46)


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Otto K. schrieb:

> Jetzt beträgt die Reichweite immerhin 3 Meter. Viel mehr Reichweite wird
> man mit einer 9 Volt Blockbatterie wohl auch nicht erreichen.

Da die Antenne bei der Betriebsfrequenz viel kleiner ist als Lambda/4 
bringt eine Erhöhung der Frequenz schon eine deutliche 
Reichweitensteigerung.

700kHz auf 1500kHz -> +12dB

Auch eine Vergrößerung des Durchmessers ergibt eine deutliche 
Verbesserung. Dabei wird die Spule aus dem selben 16m langen Draht 
gewickelt.

Hab mal den Magnet-Loop-Rechner angeworfen:
https://www.dl0hst.de/magnetlooprechner.htm

D=40mm, L=80mm, N=133 -> -108dBd
D=20cm,  L=6mm, N= 25 ->  -88dBd
D=40cm,  L=3mm, N= 12 ->  -78dBd
D=80cm,  L=2mm, N=  6 ->  -68dBd

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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Helmut -. schrieb:
> Darfst du überhaupt einen Sender (besser gesagt: Oberwellenschleuder)
> betreiben?

Sorg dafür, dass an Deiner Grundstücksgrenze die Grenzwerte der CISPR-25 
eingehalten werden. Dann kannst Du machen was Du willst. Egal ob 
Lokaloszillator, Schaltnetzteil oder Radiosender.

Eine Leiterschleife in der Fußleiste mit kleiner Leistung angetrieben 
erfüllt diese Anforderung.

: Bearbeitet durch User
von Otto K. (opto_pussy)


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Bradward B. schrieb:
> Damit ist C7 gemeint ?! Der hat aber lt. Plan 100 mikro nicht 100 nano ?

Nein, C7 ist nach wie vor ein 100 Mikrofarad Elko, aber parallel zum 100 
Ohm Emitterwiderstand habe ich gestern in der Schaltung von 13:00 Uhr 
nachträglich noch einen 100 Nanofarad Kondensator dazugeschaltet.

Bradward B. schrieb:
> das NF-Signal sollte IMHO auf weniger als 2700 Hz begrenzt werden, so
> ein MP3-Player ballert sicher bis in 20 kHz.

Eigentlich bräuchte das NF-Signal überhaupt nicht begrenzt zu werden, da 
der Hochtonbereich von der Amplitude her deutlich geringer ist als die 
Bassfrequenzen. Und auch die Bassfrequenzen tun nicht wirklich weh, denn 
die liegen eng am Träger und streuen nicht in die Nachbarkanäle hinein.

Normalerweise wird das AM-Signal bei Mittelwellensendern zwischen 300 Hz 
und 4500 Hz eingegrenzt.

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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B e r n d W. schrieb:

> Auch eine Vergrößerung des Durchmessers ergibt eine deutliche
> Verbesserung. Dabei wird die Spule aus dem selben 16m langen Draht
> gewickelt.
>
> Hab mal den Magnet-Loop-Rechner angeworfen:
> https://www.dl0hst.de/magnetlooprechner.htm
>
> D=40mm, L=80mm, N=133 -> -108dBd
> D=20cm,  L=6mm, N= 25 ->  -88dBd
> D=40cm,  L=3mm, N= 12 ->  -78dBd
> D=80cm,  L=2mm, N=  6 ->  -68dBd

Solche Hinweise hat der TO ja bis jetzt konsequent ignoriert.
Er glaubt ja auch, dass man einen (C-)Oszillator linear mit einem
AM-Signal modulieren kann.

Eigentlich baut er ein halbes Theremin, wegen des Einflusses
der Antenne auf die erzeugte Frequenz. ☺

von Otto K. (opto_pussy)


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Bradward B. schrieb:
> MW-Radios sind IMHO auf ein Kanalraster von 9-10 kHz ausgelegt

Es sind genau 9 kHz. Das Mittelwellenfrequenzband fängt bei 522 kHz an 
und geht dann in 9 kHz Schritten fortlaufend weiter.

Ich habe das mal für meine Sendefrequenz von 697,5 kHz durchgespielt und 
komme dann leider genau zwischen zwei Kanalrastern nämlich 693 kHz und 
702 kHz. Meine Stereoanlage mit Digitalrastung auf den Fotos kann das 
belegen. Zum Glück soll die Musik aber mit einem Kurbeltuner empfangen 
werden. Von daher ist das also kein wirkliches Problem.

Man könnte statt des 11,16 MHz Quarzes einen geläufigen 10,7 MHz Quarz 
einsetzen, dann käme man auf 668,75 kHz. Durch runterziehen der 
Quarzfrequenz mit einer 10 uH Drossel, wäre man dann genau im 666 kHz 
Raster.

von Otto K. (opto_pussy)


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Cartman E. schrieb:
> Er glaubt ja auch, dass man einen (C-)Oszillator linear mit einem
> AM-Signal modulieren kann.

Ja das habe ich tatsächlich geglaubt.

Wenn man die Ausgangsstufe eines Frequenzerzeugers mit einem 
Längstransistor in der Versorgungsspannung moduliert, dann veränderst du 
auch die Ausgangsleistung im Schwingkreis. Das ist dann ja auch eine 
echte Amplitudenmodulation.

von Otto K. (opto_pussy)


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Wulf D. schrieb:
> Am besten Mal bei Burkhard Kainka vorbeischauen, der hat
> funktionierende, minimalistische Schaltungen auf seinen Bastelseiten.
> Sicher auch einen kleinen AM-Modulator.

Ja hat er, aber die Reichweite liegt da auch nur zwischen 2 bis 4 Meter.

https://www.b-kainka.de/bastel73.htm

von Karl B. (gustav)


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Thomas Re schrieb:
> Jeder darf jedes Radio betreiben.

Nö. Die werden vom Zoll beschlagnahmt, wenn sie kein CE-Kennzeichen 
haben.
Und: UKW-Pendelempfänger störten damals so sehr den Fernsehempfang, dass 
der Störungsmessdienst der Deutschen Bundespost vor der Tür stand. Und 
hat das Gerät gleich mitgenommen.
Obwohl ich noch damit rumbasteln wollte.

ciao
gustav

von Schorsch M. (schorschm)


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Otto K. schrieb:
> Ich habe das mal für meine Sendefrequenz von 697,5 kHz

in der ersten Zeichnung einen Schwingkreis mit der Resonanz von <620kHz 
benutzt und wundert sich.

In der zweiten Zeichnung liegst du nach meiner Einschätzung weit 
oberhalb der Sendefrequenz (zu wenig Kupfer und zu wenig C).

Was da abgestrahlt wird, sind vagabundierende Frequenzen.

von Wulf D. (holler)


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Otto K. schrieb:
> Ja hat er, aber die Reichweite liegt da auch nur zwischen 2 bis 4 Meter.
>
> https://www.b-kainka.de/bastel73.htm

Stimmt, aber die Modulation sieht richtig gut aus. Wie auch bei einigen 
anderen Links auf alternative Schaltungen in diesem Thread. Der 
Schaltmodulator mit dem MUX gefällt mir auch.

Wie auch immer, man könnte weiter verstärken aber das geht zu stark auf 
die Batterie. Viel sinnvoller finde ich die Antennenlösungen, z.B. den 
Tipp mit dem Draht in der Fußleiste. Kostet keinen zusätzlichen Strom 
und könnte eine Lösung für alle Radios im Raum sein.

: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Die erste Aufgabe wäre erstmal einen "gescheiten" Schwingkreis zu 
erstellen.
Das diente nichtnur der Amplitudenstärkung, sondern auch zur 
"Reinhaltung" des Signals.

Ich sehe hier nur zufällig zusammengewürfelte Komponenten.

Ein nichtresonanter Schwingkreis ist kontraproduktiv; kein Wunder, dass 
die Reichweite gerademal 1-3m beträgt.

von Jens (iirational)


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Eine Passende Spule für ganz lange Wellen gibt es Gartenfachmarkt.
Eine Rolle Zaundraht, ca 30cm durchmesser, funktioniert top für SAQ 
Empfang.
Die geht bestimmt auch gut zum Senden.

von Christian M. (christian_m280)


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Stefan M. schrieb:
> Christian M. schrieb:
>> Christian S. schrieb:
>>> "http://www.hcrs.at/";;
>>> die etwa ab 1997 zu einer der ersten Technikseiten gehörte, scheint
>>> nicht mehr online zu sein
>>
>> Habe ich irgendwo gespeichert, falls Interesse!
>>
>> Gruss Chregu
>
> Ja, mich würde das sehr interessieren.

Finde es leider nicht mehr! :-((

Gruss Chregu

von Mario M. (thelonging)


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von Wulf D. (holler)


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Ein wenig OT: eine Simulation des µSDX AM-Senders: bringt 5W. Die 
Modulation ist aber auch nicht schön, klirrt gewaltig.

von Bauform B. (bauformb)


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Otto K. schrieb:
> Jetzt benötige ich eine passende Endstufe im A-Betrieb, die ordentlich
> Power hat und mit 9V noch gut funktioniert!
>
> Wie baut man sowas?

Gebraucht kaufen? Drüben ist gerade eben eine frei worden ;)

https://imgur.com/gallery/goodnight-old-girl-pTRPMMD

von B e r n d W. (smiley46)


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Natürlich kann man eine Class-C Endstufe AM-Modulieren.

von Schorsch M. (schorschm)


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B e r n d W. schrieb:
> Natürlich kann man eine Class-C Endstufe AM-Modulieren.

Etwas anderes wurde ja auch nicht behauptet.
Mein Hinweis auf den "tiefen" C-Betrieb galt nur der damit 
verschwendeten Ansteuerleistung, weshalb ich die fehlende Vorspannung 
erwähnte.

Wenn die Ausgangsleistung dermaßen schwach ist, sollte man nicht 
auchnoch die Endstufe weit in den C-Betrieb stellen.

von B e r n d W. (smiley46)


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Die Ausgangsleistung ist völlig ausreichend, sie wird nur nicht 
abgestrahlt.

Antennenwirkungsgrad Spule:
D=40mm, L=80mm: 0,000000002%
D=90mm, L=10mm: 0,00000002%
D=20cm, L=10mm: 0,0000002%
D=43cm, L=10mm: 0,000002%
D=90cm, L=10mm: 0,00002%

> Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne
> Antenne funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule.

Ich stelle mir ein flaches Gehäuse vor, Format wie ein Buch. Dann eine 
rechteckige Spule mit dem größtmöglichen Umfang in das Gehäuse legen.

Leider nimmt die Feldstärke im Nahfeld mit der 3. Potenz des
Abstandes ab (H ~ 1/r^3). Deshalb bringt eine Verbesserung der 
Abstrahlung um Faktor 10 nur eine Vergrößerung der Reichweite um das 
Zwei- bis Dreifache.

von Wulf D. (holler)


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Mal ne Frage als Nichtwissender in Sachen Antennen: warum schlägt keiner 
eine Ferrit-Antenne für den Sender vor?
Bekanntermaßen funktionieren die als Empfangsantennen bei ein paar 
hundert Kilohertz ganz hervorragend.

Taugen die nicht als Sendeantennen?

von Schorsch M. (schorschm)


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Wulf D. schrieb:
> Mal ne Frage als Nichtwissender in Sachen Antennen: warum schlägt keiner
> eine Ferrit-Antenne für den Sender vor?
> Bekanntermaßen funktionieren die als Empfangsantennen bei ein paar
> hundert Kilohertz ganz hervorragend.
>
> Taugen die nicht als Sendeantennen?

Der Vorschlag kam schon von mir:

Schorsch M. schrieb:
> Guck mal, mit diesem Schaltplan und einer Ferritstsbantenne kannst du
> gabz sicher einige hundert Meter überbrücken.

Antennen arbeiten reziprok.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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> warum schlägt keiner
> eine Ferrit-Antenne für den Sender vor?

Eine Ferritantenne von 10cm Länge arbeitet etwa gleich gut
wie eine Luftspule von 10cm Durchmesser.

von Al (almond)


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Schorsch M. schrieb:
> Antennen arbeiten reziprok

Aber nicht, wenn sie auf einem nicht reziproken weil nichtlinearen 
Bauelement wie Ferrit beruhen.


Günter L. schrieb:
> Eine Ferritantenne von 10cm Länge arbeitet etwa gleich gut
> wie eine Luftspule von 10cm Durchmesser.

Man muss nur fest dran glauben. Vielleicht wirds dann wahr.

: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Al schrieb:
> Aber nicht, wenn sie auf einem nicht reziproken weil nichtlinearen
> Bauelement wie Ferrit beruhen.

Quatsch!

Prinzipiell gilt das Reziprokitäts-Theorem:

Das Reziprozitätstheorem (Umkehrbarkeitssatz) besagt, dass die 
Übertragungseigenschaften zwischen zwei Antennen gleich bleiben, wenn 
Sender und Empfänger vertauscht werden. Dies bedeutet, dass 
Richtcharakteristik, Gewinn und Wirkfläche einer Antenne im Sende- und 
Empfangsfall identisch sind. Das Theorem gilt für lineare, passive 
Antennensysteme im Fern- und Nahfeld.

Kernpunkte des Reziprozitätstheorems:
Umkehrbarkeit: Vertauscht man eine Spannungsquelle (Sender) und ein 
Messgerät (Empfänger) an zwei Antennen, ist das Messergebnis identisch.

von Henrik V. (henrik_v)


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Für lineare Systeme !

Wenn man die Ferritantenne auch nur mit mV speist, mag es wohl noch 
linear sein ...

von Schorsch M. (schorschm)


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Henrik V. schrieb:
> Wenn man die Ferritantenne auch nur mit mV speist, mag es wohl noch
> linear sein ...

Genau so sehe ich es auch. Im Leistungsbereich in dem es hier geht, 
spielt Linearität so gut wie keine Rolle.

von Heinrich K. (minrich)


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Garagentor-Fernbedienung mit Ferritstab-Sendeantenne ca 5cm * 1cm auf 
40,68 MHz. Schon 40 Jahre alt, funktionierte einwandfrei im Nahbereich 
um 20 Meter (von "im Auto" bis zum Empfänger im Torantrieb)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Henrik V. schrieb:
> Wenn man die Ferritantenne auch nur mit mV speist, mag es wohl noch
> linear sein ...

Entscheidend ist ja nicht so sehr die Spannung, sondern der fließende 
Strom.

Aber nennenswert Leistung wird man darüber halt trotzdem nicht 
abstrahlen können, weil der Kern sonst in die Sättigung geht.

Heinrich K. schrieb:
> Schon 40 Jahre alt, funktionierte einwandfrei im Nahbereich um 20 Meter

Ferritstab für 40 MHz habe ich aber auch noch nicht gesehen.  Die wurden 
ja sonst nur bis wenige Megahertz benutzt.  Vermutlich hätte der Sender 
aber auch mit einer ähnlich großen Drahtschleife funktioniert. ;-)

Auf Mittelwelle ist man in 100 m Entfernung schon noch im Nahfeld, aber 
auch dafür muss man es erstmal schaffen, genügend Feldstärke zu 
produzieren.

Otto K. schrieb:
> Das stimmt zwar, aber soweit ich weiß, wird der gesamte
> Mittelwellenempfangsbereich als 160 Meter Band bezeichnet (520 kHz bis
> 1600 kHz).

Keineswegs.  Die Bezeichnung 160-m-Band wird für das entsprechende 
Amateurfunkband bei 1,8 MHz verwendet (welches man dort eher noch als 
Kurzwelle denn als Mittelwelle ansieht).

Das Rundfunkband reicht von ca. 200 bis ca. 600 m Wellenlänge, daher hat 
dem wohl nie jemand einen wellenlängenbasierten Namen gegeben.

Es gibt noch das 630-m-Amateurfunkband, da kannst du dich gern mal 
informieren, was die Leute so treiben, um die gestatteten 1 W EIRP 
abzustrahlen.

von Heinrich K. (minrich)


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Jörg W. schrieb:
> Vermutlich hätte der Sender aber auch mit einer ähnlich großen
> Drahtschleife funktioniert. ;-)

Nonsense! Der Ferritstab-Schwinkreis wird mit Paralleltrimmer und seinen 
einzelnen per Heisskleber festgelegten Windungen als Resonanzkreis hoher 
Güte und Abstimmschärfe betrieben und erzielt dadurch überhaupt erst die 
Reichweite, als Jugendliche haben wir das voller Neugier und nicht ohne 
einen gewissen Besitzerstolz ausprobiert - die garantierte Reichweite 
war 20 Meter unter allen Umständen (Prospekt), 45 Meter hatten wir 
ausprobiert.

Jörg W. schrieb:
> das entsprechende Amateurfunkband bei 1,8 MHz verwendet (welches man
> dort eher noch als Kurzwelle denn als Mittelwelle ansieht).

1,6 bis 3,0MHz heisst offiziell "Grenzwelle".

Jörg W. schrieb:
> Das Rundfunkband reicht von ca. 200 bis ca. 600 m Wellenlänge, daher hat
> dem wohl nie jemand einen wellenlängenbasierten Namen gegeben.

Selbstverständlich, auf bald jedem französischen 
Radio/Autoradio/Henkelmann, über Jahrzehnte hinweg:

GO = Grande Ondes = Langwelle

PO = petit ondes = kleine Wellen (kürzere), bei Autoradios dann oft nur 
die Linearskala von 2 bis 6, also 200 bis 600 Meter Wellenlänge. Eben 
diese Mittelwelle!

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Heinrich K. schrieb:
>Jörg W. schrieb:
>> Vermutlich hätte der Sender aber auch mit einer ähnlich großen
>> Drahtschleife funktioniert. ;-)

>Nonsense! Der Ferritstab-Schwinkreis wird mit Paralleltrimmer und seinen
>einzelnen per Heisskleber festgelegten Windungen als Resonanzkreis hoher
>Güte und Abstimmschärfe betrieben und erzielt dadurch überhaupt erst die
>Reichweite,

Eine ähnlich große Ringspule gleicher Induktivität
mit Paralleltrimmer hat genau so eine hohe Güte und
ereicht auch diese Reichweite.

Bei 80 Windungen 0,5mm Kupferlackdraht Ringdurchmesser 6cm
ist die Güte größer als 2000.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Heinrich K. schrieb:
> 1,6 bis 3,0MHz heisst offiziell "Grenzwelle".

Nö, "offiziell" war diese Bezeichnung nie.  Sie war / ist vor allem im 
Seefunk verbreitet.  Der Amateurfunk rechnet, wie schon geschrieben, 160 
m üblicherweise noch als Kurzwellenband.  Mittelwelle ist dort 630 m 
(472 kHz).

Wie sollte das denn auf Englisch dann heißen? BF, "border frequencies"? 
;-)

>> Das Rundfunkband reicht von ca. 200 bis ca. 600 m Wellenlänge, daher hat
>> dem wohl nie jemand einen wellenlängenbasierten Namen gegeben.
>
> Selbstverständlich, auf bald jedem französischen
> Radio/Autoradio/Henkelmann, über Jahrzehnte hinweg:

Und, wo ist darin eine Zahl wie beispielsweise im "49-m-Band" zu finden, 
oder auch das "3-m-Band"?  Ansonsten brauchst du dafür nicht erst nach 
Frankreich gehen, "MW" auf jedem deutschen Radio tut's auch, aber eben 
ohne eine Meterzahl.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Antennenwirkungsgrad Spule:
> D=40mm, L=80mm: 0,000000002%
> D=90mm, L=10mm: 0,00000002%
> D=20cm, L=10mm: 0,0000002%
> D=43cm, L=10mm: 0,000002%
> D=90cm, L=10mm: 0,00002%

> Ich stelle mir ein flaches Gehäuse vor, Format wie ein Buch. Dann eine
> rechteckige Spule mit dem größtmöglichen Umfang in das Gehäuse legen.

Interessante Zahlenkolonne, das die  Spulenlänge nur in der ersten Zeile 
von den 10mm abweicht, passt so?

Und wie wichtig ist die Wickel-Form? Oben steht, rein qualitativ, 
kreisförmig ist besser, hier wird letzlich eine Rechteckform 
vorgeschlagen.

Letzlich geht es um die Stärke des magnetischen Feldes. Also das die 
Feldlinien am Empfängerort möglichst eng beieinander stehen.
Wie richtet man die Sende-spule zum Empfänger aus ?
Oder ist das eher irrelevant ?

Aus dem Bauch heraus, wurde ich die Spule so ausrichten, das die Achse 
um die die Wickel liegen parallel zum Empfänger liegt.

> Leider nimmt die Feldstärke im Nahfeld mit der 3. Potenz des
> Abstandes ab (H ~ 1/r^3). Deshalb bringt eine Verbesserung der
> Abstrahlung um Faktor 10 nur eine Vergrößerung der Reichweite um das
> Zwei- bis Dreifache.

Eben, die (weitreichende) Wellenausbreitung hat man erst zwei 
Wellenlängen vom Standort der Sendeantenne weg, bei MW als (der 
Erdkrümmung folgenden) Bodenwelle.

> Aber nennenswert Leistung wird man darüber halt trotzdem nicht
> abstrahlen können, weil der Kern sonst in die Sättigung geht.

Ja, das hört oft bezüglich Ferritstäbe als Antennen. Da kann man aber 
beim Kernmaterial mal schauen wo die Sättigungsgrenze erreicht wird. Aus 
dem Bauch heraus braucht es für die Kernsättigung weit mehr Leistung als 
man mit einen Batteriesender typischerweise erzeugt.

PS: Anhang zur Illustration aus: 
https://www.poynting.de/de/EMF-Verfahrensprinzip.html

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Bradward B. schrieb:
> Letzlich geht es um die Stärke des magnetischen Feldes. Also das die
> Feldlinien am Empfängerort möglichst eng beieinander stehen.
> Wie richtet man die Sende-spule zum Empfänger aus ?
> Oder ist das eher irrelevant ?

Ausschließlich das ist relevant. Wir reden bei den hier zur Debatte 
stehenden Wellenlängen ja nicht von Fernfeld Antennen, sondern vom 
extremem Nahfeld einer Spule sich fast ausschließlich durch ihr 
magnetisches reaktives Feld definiert und noch keine Wellenablösung 
stattgefunden hat.Es gelten hier noch vereinfacht die Faradayschen 
Induktionsregelen.

Darum ist auch irgendein Gerede über Reziprozität von Antennen in diesem 
Falle vollkommen unangebracht.

: Bearbeitet durch User
von G. O. (aminox86)


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B e r n d W. schrieb:
> Die Ausgangsleistung ist völlig ausreichend, sie wird nur nicht
> abgestrahlt.

Jetzt kommen wir der Sache näher.

Schon im Rothammel kann man nachlesen, dass der Wirkungsgrad von 
Antennen, die bezogen auf die Betriebswellenlänge kurz sind, 
außerordentlich niedrig ist weil deren Strahlungswiderstand bei der 
Betriebsfrequenz extrem niedrig ist. Da hilft auch keine noch so 
leistungsfähige Endstufe wenn die Antenne nicht mitspielt.

Ich meine in diesem Zusammenhang irgendwann einmal gelesen zu haben, 
dass die Fernmeldebehörden in den USA (und Kanada) Privatpersonen(?) 
gestatten, Mittelwellensender geringster Leistung, unter Beachtung 
einschlägiger Auflagen, zu betreiben. Dort wurde wohl auch gezeigt, wie 
man eine, bezogen auf die Betriebswellenlänge elektrisch kurze Antenne, 
an die Senderendstufe anpasst.

von Al (almond)


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G. O. schrieb:
> Jetzt kommen wir der Sache näher.

Erst jetzt?

Jedem halbwegs mit den Grundlagen von Antennen vertrauten Menschen ist 
von vornherein klar, dass bei diesen Wellenlängen mit 
Strahlungswiderständen im Milliohm Bereich zu rechnen ist. Die passiv 
anzupassen ist faktisch schwer oder nicht möglich.

Da braucht es schon die Schorschs dieser Welt um sich die Physik so 
zurechtzubiegen, dass es irgendwie so anzupassen ist. Reziprok 
natürlich.

Über was hier die ganze Zeit geredet wird, sind keine Antennen, sondern 
induktive Kopplungen im extremen reaktiven Nahfeld.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Al schrieb:
> Über was hier die ganze Zeit geredet wird, sind keine Antennen, sondern
> induktive Kopplungen im extremen reaktiven Nahfeld.

Naja, ein Stück was strahlen sie trotzdem ab, nur eben sehr wenig – 
aber: für seine angestrebten 100 m würde das Nahfeld ja auch ausreichen.

Das hier habe ich noch zum Thema gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=Wrfmmb-YNyI

Selbst hab ich aber gerade keine Zeit, mir das anzuhören.

von Schorsch M. (schorschm)


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Al schrieb:
> Da braucht es schon die Schorschs dieser Welt um sich die Physik so
> zurechtzubiegen, dass es irgendwie so anzupassen ist. Reziprok
> natürlich.

Hast du ein Problem mit mir?

Hättest du nur einen Funken Verstand und wolltest nicht immer dein 
krankhaftes Ego in den Vordergrund stellen, dann wäre dir aufgefallen, 
dass ich nur eine Frage beantwortet habe:

Wulf D. schrieb:
> Mal ne Frage als Nichtwissender in Sachen Antennen: warum schlägt keiner
> eine Ferrit-Antenne für den Sender vor?
> Bekanntermaßen funktionieren die als Empfangsantennen bei ein paar
> hundert Kilohertz ganz hervorragend.
>
> Taugen die nicht als Sendeantennen?

Soviel zur Reziprozität.

von Wulf D. (holler)


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Jörg W. schrieb:
> Das hier habe ich noch zum Thema gefunden:
>
> https://www.youtube.com/watch?v=Wrfmmb-YNyI
>
> Selbst hab ich aber gerade keine Zeit, mir das anzuhören.

Habe es mir angehört: typisch YT, ca 20min Palaver, was man auch in 2min 
unterbringen kann. Aber vielleicht findet mancher das unterhaltsam.

Er zeigt dort den Bau einer großen, abgestimmten quadratischen Loop für 
das 630m Band (so um 470kHz).
Er benötigt für 16Wdg 200 Füße Draht. Er meint, dass 16Wdg ein Optimum 
sind und begründet das mit der Impedanz in Zusammenhang mit der 
parallelgeschalteten Kapazität des Drekos.
Er nutzt eine Koppelspule mit einer Windung die er nicht ganz 
deckungsgleich in wenigen cm Abstand zur Loop anbringt. Erreicht damit 
ein SWR von 1,7:1

Empfang soll damit überragend gut sein.

Bei 6W Sendeleistung entstehen Überschläge am Drehko, selbst beim 
vierfach-FM-Drehko mit größeren Plattenabstand. Liegt wohl am 
Übersetzungsverhältnis 1:16.
Er konnte das mit einem Schuhkarton-großen Drehko aus einem 
kommerziellen Sender lösen (1cm Plattenabstand).

Hier endet das Video mit dem Verweis, dass er die nächste Zeit im 
Mittleren Westen der USA damit auf Sendung geht. Vermutlich gibt es eine 
Fortsetzung.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Wulf D. schrieb:
> Bei 6W Sendeleistung entstehen Überschläge am Drehko, selbst beim
> vierfach-FM-Drehko mit größeren Plattenabstand. Liegt wohl am
> Übersetzungsverhältnis 1:16.
> Er konnte das mit einem Schuhkarton-großen Drehko aus einem
> kommerziellen Sender lösen (1cm Plattenabstand).

Nun, das zeigt zumindest, auf was man sich so ungefähr einlassen darf, 
wenn man sich mit einer Magloop für Mittelwelle beschäftigt, die auch 
ein wenig Leistung abstrahlt.

Vielleicht sollte Otto einfach eine Afu-Prüfung machen, dann kann er auf 
diese Weise völlig legal mit Mittelwellensendungen experimentieren. ;-)

von Al (almond)


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Schorsch M. schrieb:
> Soviel zur Reziprozität

Na dann sollte ja klar sein. Antennen mit nichtlinearen Komponenten wie 
Ferrite, deren magnetische Eigenschaften wie z. B. ihre Permeabilität 
sich mit dem magnetischen Fluss ändern, sind nicht reziprok. 
Genausowenig wie Aktivantennen.

: Bearbeitet durch User
von Wulf D. (holler)


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Al schrieb:
> Na dann sollte ja klar sein. Antennen mit nichtlinearen Komponenten wie
> Ferrite, deren magnetische Eigenschaften wie z. B. ihre Permeabilität
> sich mit dem magnetischen Fluss ändern, sind nicht reziprok.

Aber spielen Dinge wie Permeabilität und Sättigung bei hoher 
magnetischer Feldstärke wirklich eine Rolle für die Eignung als 
Sendeantenne, solange man unter der kritischen Feldstärke bleibt?

Mag sein, dass die schnell erreicht ist, aber 100mW oder so sollte doch 
möglich sein.

Ist vermutlich ähnlich wie bei der Loop im YT Video: theoretisch gut, 
aber man erreicht beim Senden schnell praktische Grenzen des Materials.

von Schorsch M. (schorschm)


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Wulf D. schrieb:
> Aber spielen Dinge wie Permeabilität und Sättigung bei hoher
> magnetischer Feldstärke wirklich eine Rolle für die Eignung als
> Sendeantenne, solange man unter der kritischen Feldstärke bleibt?

Das ist der Punkt wo der Hund das Wasser lässt.

von Al (almond)


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Schorsch M. schrieb:
> Wulf D. schrieb:
>> Aber spielen Dinge wie Permeabilität und Sättigung bei hoher
>> magnetischer Feldstärke wirklich eine Rolle für die Eignung als
>> Sendeantenne, solange man unter der kritischen Feldstärke bleibt?
>
> Das ist der Punkt wo der Hund das Wasser lässt.

Nichtlineres Verhalten eines Ferrit Werkstoffes spielt immer eine Rolle. 
Sättigung ist der Punkt, wo gar nichts mehr geht, wo der Ferrit seine 
magnetischen Eigenschaften verliert, die erreicht man bei einigermaßen 
gut dimensionierten Kernen in der Tat nicht mit 100 mW. Wer aber glaubt, 
Nichtlinearität setzt erst ab der Sättigung ein, hat Ferrit nicht 
verstanden oder keine wirkliche Erfahrung im Umgang mit Ferriten und 
ihren Mischungs-spezifischen Eigenschaften.

Man betrachte einfach mal die Kurven eines handelsüblichen 
Ferritmaterials, wie z. B. das #73 von Amidon / Fair-Rite. Nichts an 
Ferrit ist linear. Auch lange bevor die Sättigung einsetzt ändern sich 
die Kennwerte signifikant mit der magnetischen Feldstärke H, sprich mit 
dem Strom.

https://fair-rite.com/73-material-data-sheet/

Senden mit Ferritantennen geht prinzipiell, ist aber keine sonderlich 
gute Idee, und vor allen Dingen nicht reziprok, wie hier kolportiert. 
Und die geäußerte Behauptung  ein Ferritstab (welches Material ?) von 10 
cm Länge wäre als Sendeantenne für MW so effektiv wie eine Luftspule mit 
10 cm Durchmesser ist daher ziemlich aus der Luft gegriffen. Zutreffend 
ist eher, dass beide nicht sonderlich effektiv abstrahlen.

Statt darüber zu sinnieren, wie man ein MW-Endstufe baut, sollte man 
lieber darüber nachdenken, wie man die MW Signale abstrahlen oder 
induktiv versorgen möchte, um das gewünschte Areal abzudecken.

: Bearbeitet durch User
von Otto K. (opto_pussy)


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Jens schrieb:
> Eine Passende Spule für ganz lange Wellen gibt es Gartenfachmarkt.
> Eine Rolle Zaundraht, ca 30cm durchmesser, funktioniert top für SAQ
> Empfang.
> Die geht bestimmt auch gut zum Senden.

Und genau das habe ich jetzt endlich gemacht. Ich habe eine 50 m Rolle 
Eisen-Blumenbindedraht besorgt und habe davon 20 m entfernt. Also 
bleiben noch 30 m übrig, die bereits werkseitig auf einen Durchmesser 
von 10 cm gewickelt sind, das entspricht ungefähr 95 Windungen.

Am Ende hat sich die Reichweite von 3 Meter leider trotzdem nicht 
erhöht. Vom Trick mit dem Blumenbindedraht habe ich mir deutlich mehr 
Reichweite versprochen.

Ich werde die Schaltung jetzt einfach so lassen wie sie ist, oder zur 
Klorolle zurückkehren.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Hab mal gesucht, welche Spulen man im Höhlenfunk verwendet und bin auf 
die im Anhang gestossen - ja man kann auch mehrere Stäbe zusammen als 
Kern verwenden. aus: https://www.youtube.com/watch?v=kvuaC-97M0w

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Otto K. schrieb:
> Eisen-Blumenbindedraht

Wenn man schon eh nur einen Strahlungswiderstand im Milliohm-Bereich 
hat, warum sollte man dann mit Eisendraht noch massiv ohmsche Verluste 
hinzufügen?

Mach mal.  Anhaltspunkte, was andere (die sich hobbymäßig damit 
befassen) so als Mittelwellensender und -antenne bauen, hast du 
bekommen. Auch der Hinweis, dass man sich vielleicht etwas Mühe geben 
sollte, nur auf der gewünschten Frequenz zu emittieren und nicht noch 
ein paar Oktaven darüber, war enthalten.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Otto K.  schrieb:
>Ich habe eine 50 m Rolle
>Eisen-Blumenbindedraht besorgt und habe davon 20 m entfernt.

30cm Durchmesser ist schon ganz gut, je höher der Durchmesser
um so besser. Aber Eisendraht ist nicht gut, hat zuviel
Verluste, daß bedeutet schlechte Güte. Nimm besser
Kupferlackdraht, und nicht zu dünn. Und achte auf
Resonanz und Leistungsanpassung.
Wenn du die Spule mit einen Parallelkondensator auf
Resonanz gebracht hast, ist der Resonanzwiderstand sehr hoch,
irgendwo im kOhm-Bereich. Wenn du die Spule mit mit mehreren
Anzapfungen aufbaust vielleicht so 1:3 1:5 1:8 1:10, bekommst
du mehr Leistung in die Spule. Such die Anzapfung aus,
bei der die Spule die höchste Amplitude liefert.

: Bearbeitet durch User
von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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Wenn du Ringspulen baust, wickel den Draht auf einen
runden Körper, vielleicht ein Ofenrohr oder noch etwas
größeres im Durchmesser, nimm die Spule dann runter
und bündel die Drahtwindungen dann mit einen Zwirnfaden
durch umwickeln, damit die Windungen nicht auseinander
fallen. Tränke die Spule dann mit Sekundenkleber.
Das ergibt prima stabile Spulen. Habe ich schon öfters
so gemacht

von Al (almond)


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Günter L. schrieb:
> Wenn du die Spule mit einen Parallelkondensator auf
> Resonanz gebracht hast, ist der Resonanzwiderstand sehr hoch,
> irgendwo im kOhm-Bereich.

Darum ist Parallelresonanz in diesem Falle auch nicht sinnvoll. Man 
ergänzt mit dem Kondensator besser zu einem Serienkreis, damit fallen 
viele  Probleme weg und man kann mit einem einfachen niederohmigen 
Emitterfolger oder einem Gegentakt-Emitterfolger speisen.

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Jörg W. schrieb:
> Wenn man schon eh nur einen Strahlungswiderstand im Milliohm-Bereich
> hat, warum sollte man dann mit Eisendraht noch massiv ohmsche Verluste
> hinzufügen?

Weil man nicht für 10 Cent darüber nachgedacht hat, wie elektrisch kurze 
Loop-Antennen funktionieren. Obwohl das vorher deutlich erwähnt wurde 
und in zig Threads hier im Forum schon beackert wurde.

Bei einem Eisendrahtwiderstand von 10 Ohm und einem Strahlungswiderstand 
von 100 mOhm landen nur noch 1 % der Ausgangs-Spannung der 
Senderendstufe am Widerstand, der letztendlich für die Ab-Strahlung 
verantwortlich ist. 99 % der Spannung werden zum Erzeugen von 
Verlustwärme verschwendet.

: Bearbeitet durch User
von Axel R. (axlr)


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Ich hab auch mitgelesen, aber beim Blumenbindedraht war ich kurz raus 
und hielt das für einen Scherz!!

Wer hat denn das vorgeschlagen? Wenn überhaupt, dann dicke HF-Litze, wie 
sie früher üblich war und die es heute für Schaltnetzteilanwendungen in 
"dick" zu kaufen gibt.
Man kann auch mehrere 0.4er CuL-Drähte im Garten aufspannen und mit dem 
Akkuschrauber verdrillen zu versuchen. (Hab ich mal probiert - geht 
blöd, wirft Locken und Schleifen)
http://www.amidon.de/contents/de/d469.html
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/200g_kupferlitze_auf_spule_litzen_120x0_1mm-57209

Hier hat jemand die Jahresproduktion ausm KabelWerk Oberspree 
aufgekauft, wie es scheint:
https://www.ebay.de/itm/304154052959

von J. T. (chaoskind)


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Axel R. schrieb:
> Man kann auch mehrere 0.4er CuL-Drähte im Garten aufspannen und mit dem
> Akkuschrauber verdrillen zu versuchen. (Hab ich mal probiert - geht
> blöd, wirft Locken und Schleifen)

Da musst du dir fürs nächste mal ne kleine Reeperbahn bauen, schau dir 
mal an, wie "richtig" verseilt wird.

von Otto K. (opto_pussy)


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Jörg W. schrieb:
> Wenn man schon eh nur einen Strahlungswiderstand im Milliohm-Bereich
> hat, warum sollte man dann mit Eisendraht noch massiv ohmsche Verluste
> hinzufügen?

Bei meiner winzigen Leistung spielen die ohmschen Verluste keine Rolle.

Der Eisenblumenbindedraht hat unter der grünen Kunststoffummantelung nur 
einen Durchmesser von 0,35 mm. Die auf der Verpackung aufgedruckten 0,8 
mm beziehen sich also auf den Gesamtdurchmesser einschließlich grüner 
Kunststoffummantelung.

Theoretisch nachgerechnet beträgt der ohmsche Widerstand des verwendeten 
30 Meter langen Eisendrahtes 31,18 Ohm.

Spezifischer Widerstand von Eisen Rho = 0,1 mm^2/m

Das habe ich mal mit dem Ohmmeter kontrolliert und das Ohmmeter zeigt 
tatsächlich knapp über 30 Ohm an.

von Otto K. (opto_pussy)


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Axel R. schrieb:
> Ich hab auch mitgelesen, aber beim Blumenbindedraht war ich kurz raus
> und hielt das für einen Scherz!!
> Wer hat denn das vorgeschlagen?

Die vermeintlich geniale Idee kam vom Jens am 12.02.2026 um 12:19 Uhr!

Ich fand die Idee eigentlich gut und einfach zu realisieren, so dass ich 
sie direkt umgesetzt habe. Man braucht einfach nur fertig gewickelten 
Blumenbindedraht an die Schaltung anzuschließen und sonst nichts.

Jörg W. seine Idee mit der Rahmenantenne im 630m Band ist natürlich 
besser, aber das ist mir zu aufwendig. Das Monstrum will ich ja gerade 
vermeiden! Ich kauf mir doch jetzt keine Holzdachlatten und fang hier an 
1,8 Meter große Rahmenantennen zu bauen. Wo soll ich die denn lagern?

Am Ende soll es eigentlich nur ein kleiner transportfähiger Minisender 
mit integrierter Antenne werden, der zusammen mit der 9V Blockbatterie 
in einem kleinen Kästchen untergebracht ist.

von Mark S. (voltwide)


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Otto K. schrieb:
> Am Ende soll es eigentlich nur ein kleiner transportfähiger Minisender
> mit integrierter Antenne werden, der zusammen mit der 9V Blockbatterie
> in einem kleinen Kästchen untergebracht ist.

Da hast Du mit Mittelwelle einfach nur schlechte Karten. Ganz anders ist 
die Situation bei UKW. Hier erreichst Du mit handlichen, kleinen Geräten 
und Eingangsleistungn im mW-Bereich mühelos Deine gewünschte Reichweite.
Sieht in der Praxis bei mir so aus:

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Mark S. schrieb:
> Ganz anders ist die Situation bei UKW.

Oder UHF.  2,4-GHz-Minisender gibt's ja mittlerweile wie Sand am Meer. 
:-)

von Axel R. (axlr)


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J. T. schrieb:
> Axel R. schrieb:
>> Man kann auch mehrere 0.4er CuL-Drähte im Garten aufspannen und mit dem
>> Akkuschrauber verdrillen zu versuchen. (Hab ich mal probiert - geht
>> blöd, wirft Locken und Schleifen)
>
> Da musst du dir fürs nächste mal ne kleine Reeperbahn bauen, schau dir
> mal an, wie "richtig" verseilt wird.

War das erste, was ich im Anschluss an den Reinfall tat. "Willi will's 
wissen" so ne Kindersendung. Dort wurde das anschaulich erklärt. Fand 
ich super.

von J. T. (chaoskind)


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Axel R. schrieb:
> Willi will's wissen" so ne Kindersendung. Dort wurde das anschaulich
> erklärt. Fand ich super.

:D Mir wurds in der Sendung mit der Maus erklärt. Es gab/gibt schon paar 
gute Kindererklärsendungen, muss nicht alles Teletobies sein.

von Axel R. (axlr)


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Also nach meinen bescheidenen Erfahrungen (Wer kann sich noch an das 
Theater zu DDR-Zeiten erinnern, als wir uns maximal der induktiven 
Fernübertragung widmen oder was mit Taschenlampen basteln durften) kann 
man nur innerhalb der Spule halbwegs was 'anstellen'. Sobald man sich 
ausserhalb der Spule befindet, sieht es ziemlich 'mau' aus. Weiter oben 
wurde das ja schon vorgerechnet.

https://de.scribd.com/document/371072959/535-Jakubaschk-hagen-fernsteuerexperimente-mit-Und-ohne-Funkgenehmigung-teil-1

Und auch hier ist die Richtwirkung entscheidend ( Beispiel: Induktives 
Laden von Modellautos) geht halt nur nach oben weg.

https://www.haertle.de/Modelleisenbahn/Spur+H0/Car+System+Spur+H0/Viessmann+8408+InduktivCharger+kabelloses+Laden+CarMotion+Zubehoer.html

Mit ner kleinen Schachtel und einem 9V Block wird das eher nichts. Ein, 
Zwei Watt elektrische Leistung wird es schon brauchen.
Vielleicht einen (TD)A2030? Der schwingt von ganz allein auf Mittelwelle 
;) Boucherot-Glied weglassen und vorn mit dem kleinen HF-Signal 
ansteuern. Die KoppelKondensatoren kleiner machen, als üblich. Das 
könnte funktionieren.
Aber eben nicht mit einem kleinen Transistor und 20mA Kollektorstrom. Da 
brauchste auf jeden Fall noch ne Art Anpassung (den 2030er mal wieder 
beiseite glegt) 7Volt und 20mA sind knapp 140Watt bei 350Ω. Die musste 
jetzt auf deine Schwingkreisimpedanz transformieren. Musste halt nochmal 
nach den Werten der Induktiviät und des Kondensators schauen. und mit 
2pifL und 1/2pifC rechnen.
https://wetec.vrok.de/rechner/cskreis.htm

von Axel R. (axlr)


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Jörg W. schrieb:
> Ferritstab für 40 MHz habe ich aber auch noch nicht gesehen.

Ich hab hier welche für UKW zu liegen! Das hängt ja "nur" von der 
KernmaterialMischung ab. (KreuzPeilempfänger im oberen 2Meter-Band, 
"für'n unterm" Hubschrauber) Bei entsprechend ausgerufenem Bedarf 
fertigt man sowas heute noch in Hermsdorf. Aber wir schweifen ab.

Wie weit kommt er denn nun mittlerweile oder aufgegeben?

von Axel R. (axlr)


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https://www.mikrocontroller.net/attachment/689723/20260208_174101.jpg
nicht 2x 330p, sonder 1x470pF und 1x47pF parallel. 100µH als 
Induktivität?
Ich würde die Spule von Wert her größer machen. So 470µH und 100pF + 
10-15pF parallel. Dann landest du bei  ca.2KΩ und hast, zusammen mit den 
100Ω im Emitter noch ein klein wenig Verstärkung. Naja - was weiss ich.
Spannend ja allemale: passenden Ferritstab, Folienkondensator und 
GermaniumDiode: dann kann man sich einfach ein Testgerätchen basteln, um 
auf maximale Feldstärke zu trimmen und muss nicht immer von einem 
Stockwerk zum  anderen laufen.
Kommt natürlich auch immer so bissl drauf an, was man so in seinen 
Schubfächern findet. 10nF und n kleines 20µA Zeigerdings drangebaut; da 
kann man schon rumbasteln, steht ausser Frage.
Viel Spaß daher, maximale Erfolge!

EDIT 50µA

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Otto K. schrieb:
> Bei meiner winzigen Leistung spielen die ohmschen Verluste keine Rolle.

Was für eine hirnrissige Argumentation.

Gerade bei einer winzigen Leistung spielen die Verluste eine überragende 
Rolle. Denn dann wird von der ohnehin schon winzigen Leistung nur ein 
winziger Bruchteil abgestrahlt. Dann kann man es gleich ganz lassen.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Al schrieb:
> Dann kann man es gleich ganz lassen.

Das ist mittlerweile eh mein Eindruck von diesem Thread. :-)

Ich denke nicht, dass da noch was auch nur ansatzweise Brauchbares 
rauskommt. Die Frage, warum es unbedingt Mittelwelle sein muss, steht ja 
ohnehin. Mit irgendeinem UHF-Funkmodul kann man die Entfernung locker 
überbrücken.

Wenn man mit Funk experimentieren will, kann man natürlich machen, aber 
ganz ohne sich zumindest Grundlagen anzueignen, wird das auch nicht 
gehen.

von Karl B. (gustav)


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Jörg W. schrieb:
> Vielleicht sollte Otto einfach eine Afu-Prüfung machen, dann kann er auf
> diese Weise völlig legal mit Mittelwellensendungen experimentieren. ;-)

Aber nicht auf den Frequenzen 531 bis 1602 kHz bzw. 2291 kHz.
Immer schön in den AFU-Bändern senden. Nach bestandener Prüfung und 
Rufzeichenvergabe.

ciao
gustav

von Otto K. (opto_pussy)


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Al schrieb:
> Gerade bei einer winzigen Leistung spielen die Verluste eine überragende
> Rolle.

Okay, wenn das so ist, dann werde ich noch ein wenig mit meiner 
Kupferlackdraht umwickelten 40 mm Klorolle rumexperimentieren.

Jörg W. schrieb:
> Die Frage, warum es unbedingt Mittelwelle sein muss, steht ja ohnehin.

Das habe ich bereits am Anfang erklärt, warum es unbedingt Mittelwelle 
sein muss! Leider wurde der Beitrag von einem Moderator gelöscht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Karl B. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Vielleicht sollte Otto einfach eine Afu-Prüfung machen, dann kann er auf
>> diese Weise völlig legal mit Mittelwellensendungen experimentieren. ;-)
>
> Aber nicht auf den Frequenzen 531 bis 1602 kHz bzw. 2291 kHz.

Dafür hätte er ja dann das 630-m-Band.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Otto K. schrieb:
> Leider wurde der Beitrag von einem Moderator gelöscht.

Nein, er wurde vom Administrator des Forums gelöscht.  Aus gutem Grund.

von Otto K. (opto_pussy)


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Karl B. schrieb:
> Immer schön in den AFU-Bändern senden. Nach bestandener Prüfung und
> Rufzeichenvergabe.

Ich meine nämlich auch dass ich nach bestandener Prüfung (C-Lizenz) nur 
zwischen 144 bis 146 MHz senden darf und das sogar mit 150 Watt und 
sogar auch noch auf 433 MHz.

Für die A und B Lizenz (Kurzwelle) müsste ich auch noch das 
Morsealphabet lernen. Das will ich mir in der heutigen Zeit auf gar 
keinen Fall antun.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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Otto K. schrieb:
>Bei meiner winzigen Leistung spielen die ohmschen Verluste keine Rolle.

Wie kommst du auf so eine Ide?
Was ist da deine Denkweise?
Wenn du mit einen kleinen Eimer Wasser transportieren
willst sagst du, die geringe Menge die man damit
transportieren kann, da spielt es keine Rolle ob
der Eimer auch noch ein Loch hat.

von Otto K. (opto_pussy)


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Jörg W. schrieb:
> Dafür hätte er ja dann das 630-m-Band.

Das 630 m Band (470 kHz) ist aber leider im Mittelwellenradio nicht 
empfangbar, das fängt erst ab 522 kHz an. Die eingesetzte 
Sendeelektronik im 630 m Band könnte aber dennoch ganz gut passen, weil 
der Frequenzbereich ähnlich ist. Ich müsste den ganzen Krempel nur 
irgendwie auf 700 kHz zum laufen kriegen und das mit einer möglichst 
kleinen Antenne.

von Karl B. (gustav)


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Otto K. schrieb:
> 470 kHz)

Und bedenklich nahe an den üblichen ZF-Frequenzen.
Afaik 455 kHz und bei "Oldies" bis 490 kHz

ciao
gustav

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Otto K. schrieb:
> (C-Lizenz) … A und B Lizenz … Morsealphabet

Du hast einige Jahrzehnte verpennt.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Otto K. schrieb:
> leider im Mittelwellenradio nicht empfangbar

Für deinen Zweck: verlege im Zimmer darunter an den Außenkanten des 
Zimmers eine Leiterschleife.  5 Windungen sind da sicher genug.  Damit 
ist das Zimmer darüber gut im Magnetfeld dieser Spule gelegen. Wenn du 
nicht gerade deine (zensiert) Idee umsetzt, da ein Rechtecksignal 
einzuspeisen, könntest du sogar die Bedingungen der Allgemeinzuteilung 
für Kurzstreckenfunk, "induktive Aussendungen" damit erfüllen, d.h. ein 
entsprechender Betrieb wäre völlig legal machbar.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Ich meine nämlich auch dass ich nach bestandener Prüfung (C-Lizenz) nur
> zwischen 144 bis 146 MHz senden darf und das sogar mit 150 Watt und
> sogar auch noch auf 433 MHz.

Also, das das der TO vorhat - einem alten Radio durch die Zimmerdecke 
ein Audiosignal zuzuspielen - hat IMHO  mit dem Funkbetriebsdienst der 
Funkamateure reichlich wenig zu tun. Die Allerallermeisten bauen sich 
höchsten mal eine Antenne selbst und schliessen die durch Kauf 
erworbenen Geräte an und sprechen standardisierte Phrasen in den Äther. 
Viele Funkgeräte sind dazu noch gut "automatisiert", das man sich nicht 
um "Details" wie die Modulationsart bspw. ob USB oder LSB scheren muß, 
das stellt die Maschine nach Bandplan selber ein.

Wenigstens ist in der Prüfung für Klasse A ein Technikteil mit drin, 
ansonsten kommen die Funkamateure komplett ohne Schaltungswissen etc. 
aus.
Aber auch hinsichtlich Technik gibt es Gescheiteres als die Lizenz zuz 
machen, beispielsweise die "alten" Bücher, wie sie hier schon genannt 
wurden. Oder die neuen wie den Moltbrecht zur Lizenzvorbereitung. Da 
kannste ja mal reinschauen, die Kursinhalte gibt es auch online, bspw. 
da zum Thema Sender: https://50ohm.de/NEA_chapter_nea_sender.html

OK, mit der Lizenz zum Amateurfunk wird gedanklich oft eine "Lizenz zum 
Senderbau" verbunden ... das ist nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz 
richtig.


> Für die A und B Lizenz (Kurzwelle) müsste ich auch noch das
> Morsealphabet lernen. Das will ich mir in der heutigen Zeit auf gar
> keinen Fall antun.

Morseprüfung ist seit 2005 in .de freiwillig. Aber Q-Gruppen und 
Länderkenner muss man immer noch lernen, und das Nato-Alphabet. Und 
Teile vom Bandplan. Und ...

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Deine Unkenntnis von der Realität des Amateurfunks (und dessen 
Prüfungen) musst du nicht unbedingt noch hier breittreten. Die ist kaum 
besser als die Unkenntnis des TE in dieser Hinsicht, spielt aber für 
sein Mittelwellenradio auch keine große Rolle.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Deine Unkenntnis von der Realität des Amateurfunks (und dessen
> Prüfungen) musst du nicht unbedingt noch hier breittreten.

Ach herrje, hier demonstriert lediglich ein Forumsmoderator seine 
Unkenntnis bezüglich der Kenntnisse und Erfahrungen der Foristen ...

Und nein, ich poste jetzt nicht eine Scan meines HAREC als Beleg.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bradward B. schrieb:
> Und nein, ich poste jetzt nicht eine Scan meines HAREC als Beleg.

Würde ja auch weder was beweisen noch was zum Thread-Thema beisteuern.

von Schorsch M. (schorschm)


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Jörg W. schrieb:
> Deine Unkenntnis von der Realität des Amateurfunks (und dessen
> Prüfungen) musst du nicht unbedingt noch hier breittreten.

Einem forumsbekannten Dummschwätzer braucht man nicht zu widersprechen, 
wäre reine Ressourcenverschwendung.

von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo,

hatte mal von Oppermann-Elektronik eine Bausatz MW-Oszillator.
Der wird hier auch sehr ausführlich beschrieben, siehe Link.

https://www.jogis-roehrenbude.de/Bastelschule/MW-Sender.htm

Hatte damals C2 gegen einen Trimm Kondensator getauscht und eine ca. 
90cm Stabantenne dran.
Transistor wurde mit einer Transistorfassung versehen und R1 sowie R2 
wurden gegen Trimm Potis getauscht. Konnte man dann gut verschiedene 
Transistoren testen.
Hatte das ganze dann auch mal im freien kurz getestet, nach knapp 20 
Meter war dann nix mehr.
Im Haus hatte ich das auch getestet, Antenne mitten Raum gestellt. Sind 
ca.2,5 Meter bis zu Wand dann, im neben Zimmer war das Signal dann nach 
ca.4,5 Metern hinter der Wand dann auch weg.

Gruß bastler2022

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Einem forumsbekannten Dummschwätzer braucht man nicht zu widersprechen,
> wäre reine Ressourcenverschwendung.

Na klar, alles nur "Dummschwatz", die frühen Hinweise auf:

* fehlende Arbeitspunkteinstellung in der Transistorstufe
* Erkennen der dargestellen Sender-/Empfänger-Konstellation als Nahfeld 
(aka Wellenausbreitung bestenfalls sekundärer Beitrag)
* Überschreitung des Bandrasters (2,7 kHz resp 9 kHz) wg. Filtermängel
* Feldstärke-Verteilung in einem H-Feld
...

Da kommt man sich vor wie der türkische Astronom im "Der kleinen Prinz".

: Bearbeitet durch User
von Otto K. (opto_pussy)


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Bradward B. schrieb:
> fehlende Arbeitspunkteinstellung in der Transistorstufe

Das habe ich bereits nachgebessert (Schaltplan folgt). Dadurch ist die 
Modulation tatsächlich besser geworden. Dazu habe ich auch mal Arno R. 
seinen Link verfolgt:

Arno R. schrieb:
> Einen einfachen, aber linearen Amplitudenmodulator gibt es hier:
> Beitrag "Re: Einfacher AM Modulator - Sinussignal garnicht so einfach"

Allerdings arbeite ich mit einer anderen Schaltung und mit einer 
Trägerfrequenz von knapp 700 kHz und einem Dreieck-Modulationssignal von 
1750 Hz. Aber das Ergebnis ist fast genauso schön (Foto).

Man kann sowohl den hohen Modulationsgrad, als auch eine relativ 
verzerrungsfreie Modulation erkennen. Zwar nicht so schön wie in Arnos 
Simulation, aber für Musik und Sprache völlig ausreichend.

B e r n d W. schrieb:
> Natürlich kann man eine Class-C Endstufe AM-Modulieren.

Klar, wenn man nicht so wie ich, das NF-Signal am Emitter einspeist, 
sondern die Versorgungsspannung über einen Längstransistor mit der NF 
moduliert, dann klappt die AM-Modulation auch mit einer HF-Stufe im 
Class-C-Betrieb. Der Basisspannungsteiler von Q1 kann dann entfallen.

: Bearbeitet durch User
von Otto K. (opto_pussy)


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Und hier noch der finale Schaltplan.

An der luftgekoppelten Spule L2 können im Resonanzfall auf dem 
Oszilloskop 30 Volt Spitzenspannung (Vpp) gemessen werden!

Der eindeutige Resonanzfall entsteht genau in dem Moment, wo der 90 pF 
Kondensatortrimmer C5 auf ungefähr zweidrittel seiner Kapazität (60 pF) 
eingestellt wird. Dann gibt es plötzlich diese enorme 
Spannungsüberhöhung.

Wird der Trimmer C5 größer oder kleiner als 60 pF eingestellt, dann 
sinkt die Spannung sofort wieder auf nur wenige Volt ab.

von Al (almond)


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Hurrah!
Jemand hat den Schwingkreis erfunden.

von Al (almond)


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Jörg W. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> Jörg W. schrieb:
>>> Vielleicht sollte Otto einfach eine Afu-Prüfung machen, dann kann er auf
>>> diese Weise völlig legal mit Mittelwellensendungen experimentieren. ;-)
>>
>> Aber nicht auf den Frequenzen 531 bis 1602 kHz bzw. 2291 kHz.
>
> Dafür hätte er ja dann das 630-m-Band.

Hätte er nicht.

Fußnote 1
Maximal zulässige belegte Bandbreite einer Amateurfunk-Aussendung:
800 Hz.

: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Otto K. schrieb:
> Wird der Trimmer C5 größer oder kleiner als 60 pF eingestellt, dann
> sinkt die Spannung sofort wieder auf nur wenige Volt ab.

Meine Erfahrung sagt mir: Dieser Schwingkreis ist in dieser Dimension 
niemals auf deine Grundfrequenz von ~700kHz abgestimmt; der schwingt auf 
einer Harmonischen.
Mittels deines Scopes könntest du das ja ausmessen....wenn du es 
könntest.

von Otto K. (opto_pussy)


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Schorsch M. schrieb:
> Meine Erfahrung sagt mir: Dieser Schwingkreis ist in dieser Dimension
> niemals auf deine Grundfrequenz von ~700kHz abgestimmt; der schwingt auf
> einer Harmonischen.
> Mittels deines Scopes könntest du das ja ausmessen....wenn du es
> könntest.

Guter Punkt! Ich höre den Sender nämlich tatsächlich noch auf 1,4 MHz, 
allerdings nicht in einer so guten Qualität. Der Frequenzzähler sagt 
jedenfalls dass es "angeblich" 698 kHz sind. Der Quarz schwingt also 500 
Hz höher. Das könnte alterungsbedingt sein, ist aber nicht der Rede 
wert.

Ich werde mir die Trägerfrequenz noch mal mit dem Oszilloskop reinholen 
und dann versuchen aus der Bildschirmanzeige die Frequenz zu Fuß 
auszurechnen, denn das Oszilloskop lügt nicht.

von Otto K. (opto_pussy)


Angehängte Dateien:

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Also, auf dem Oszilloskop beträgt die Periodendauer ca. 2,85 Kästchen. 
Der Time/Div.-Drehschalter vom Oszilloskop steht auf 0,5 Mikrosekunden. 
Wenn ich diese Werte in die entsprechende Formel einsetze, dann komme 
ich bei etwa 702 kHz raus. Ein kleiner Fehler kommt sicherlich auch 
durch das ungenaue Ablesen des Elektronenstrahls zustande.

Demnach liege ich also tatsächlich auf der Grundfrequenz.

von Otto K. (opto_pussy)


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Otto K. schrieb:
> Der Quarz schwingt also 500 Hz höher.

Nachtrag: Ich meinte damit natürlich, dass die Frequenz am Ausgang Q4 
vom CD4060 um 500 Hz zu hoch ist (698 kHz statt 697,5 kHz). Der 
eigentliche 11,16 MHz Quarz schwingt demnach natürlich um 8 kHz zu hoch.

Beitrag #8013132 wurde vom Autor gelöscht.
von Mario M. (thelonging)


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Kein Wunder, da dem Quarz die Lastkapazität fehlt.

von Axel R. (axlr)


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Frage: wo gibt’s denn 11.16Mhz als Quartz? Ist das ne Standardfrequenz?

von Otto K. (opto_pussy)


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Axel R. schrieb:
> Frage: wo gibt’s denn 11.16Mhz als Quartz? Ist das ne
> Standardfrequenz?

Den Quarz hatte ich noch in meiner Grabbelkiste rumliegen. Ein 10,7 MHz 
Quarz kommt wesentlich häufiger vor und den kann man natürlich auch gut 
für einen Mittelwellensender einsetzen, dann lautet die Sendefrequenz 
668,75 kHz.

Und wenn man mit dem angekoppelten Schwingkreis die 1. gerade Oberwelle 
rausfiltert, dann hat man die doppelte Sendefrequenz von 1337,5 kHz. Das 
liegt auch noch im Mittelwellenbereich.

Leider bietet der CD4060 keinen Ausgang Q3 der die Quarzfrequenz von 
vorne herein nur durch 8 teilt.

von Axel R. (axlr)


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Durch acht teilen wäre schon was. Na - wegen der 9V Batterie wird Dir 
leider nicht viel anderes übrigbleiben, als beim Design zu bleiben.
im 21ten Jarhundert könnte man das auch so bauen, muss man aber nicht.
http://www.nmea.de/schaltung/sch-dds9850.html
https://botland.de/content/130-arduino-in-verbindung-mit-dem-generator-ad9850

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Auch ein DDS braucht natürlich ein Filter, ist aber wesentlich einfacher 
(gerade in diesem Falle, wo man den Takt um Größenordnungen höher legen 
kann als die gewünschte Ausgabefrequenz).

von Axel R. (axlr)


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Ist natürlich auch "etwas anders" vom Anspruch her. Einen 4060 und ein 
BC548 und man ist schnell fertig. Bei den genannten (wahllos 
herausgegriffenen) Beispielen ist schon etwas mehr Einarbeitung nötig. 
Auch nix mit "9V-Block in ner kleinen Schachtel". Darauf wollte ich 
hinaus.
So gesehen gefällt mir der Ansatz mit den 4060 schon ganz gut. 
Korreliert eben nur nicht mit seinen Vorstellungen zum Stromverbrauch 
und Reichweite.
Ein MittelwellenRadio aus 1930 hab ich tatsächlich kürzlich erst 
geschenkt bekommen. Muss ich mal einschalten (trau' mich aber nicht ;) )

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Axel R. schrieb:
> Korreliert eben nur nicht mit seinen Vorstellungen zum Stromverbrauch
> und Reichweite.

Und auch nicht mit den Anforderungen an die Nebenaussendungen.

von Axel R. (axlr)


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von Axel R. (axlr)


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Jörg W. schrieb:
> Axel R. schrieb:
>> Korreliert eben nur nicht mit seinen Vorstellungen zum Stromverbrauch
>> und Reichweite.
>
> Und auch nicht mit den Anforderungen an die Nebenaussendungen.

Vielleicht setzt man anstatt der induktiv gekoppelten Klorrolle ene Art 
(geschirmtes) bandpassfilter und einen zweiten Transistor dahinter und 
passt die Impedanzen in geeignter Art und Weise \dann\ an die KloRolle 
an. Wie ich's schon schrieb; mit 1-2Watt Sendeleistung muss man da schon 
draufgehen. Aber eben NUR mit der Sendefrequenz ;) Kann man nicht ne 
ganz normale AB-Endstufe mit SD349-350 bauen? (Oder halt was in der Art 
BD139/40, bei 9V BD135/36).

Wir bewegen uns immer weiter weg vongs kleiner Schachtel mit 9V-Block.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Axel R. schrieb:
> Wir bewegen uns immer weiter weg vongs kleiner Schachtel mit 9V-Block.

Das ging den großen Mittelwellensendern auch so. Deshalb will ja auch 
niemand mehr die Kosten für deren Betrieb stemmen.

von Al (almond)


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In der Schweiz und Italien gab es bis vor Kurzem den "Drahtrundspruch". 
LW bzw.MW Übertragung per Telefondraht. Über einen Adapter mit dem 
Antenneneingang des Empfängers verbunden.

https://www.rundfunkforum.de/viewtopic.php?t=39765

Anstatt sich mit Strahlung oder Induktion und Ahnungslosigkeit 
abzuplagen wäre das sehr stromsparend relaisierbar und klingt 
genausogut.

: Bearbeitet durch User
von Axel R. (axlr)


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Otto K. schrieb:
> Ich meinte damit natürlich, dass die Frequenz am Ausgang Q4
> vom CD4060 um 500 Hz zu hoch ist (698 kHz statt 697,5 kHz).
1
   698 x 3 = 2.0940 Mhz
2
 2.094 x 3 = 6.2820 Mhz
3
 6.282 x 3 = 18.846 Mhz
4
18.846 x 3 = 56.538 Mhz
5
56.538 x 3 =169.614 Mhz <-- viel Spaß hier!!!

Würde mich tatsächlich interessieren, was man im oberen 2M-BOS Band hier 
noch hört, also wie weit man da kommt (169.615Mhz) ;)

von Axel R. (axlr)


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Hab gerade mal bissl mit LTSpice rumsimuliert. mit s1 paramtern kommt 
man hier nicht weit. Ist ja quasi noch NF. Wie macht man das da mit der 
Anpassung?
...is ja interessant...

von Arno R. (arnor)


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Otto K. schrieb:
> Und hier noch der finale Schaltplan.

Welchen Sinn hat denn die Spule L1? Man kann den Schwingkreis L2/C5 
direkt in die Kollektorleitung des Q1 legen und L1 weglassen. Man 
bekommt damit eine höhere Ausgangsleistung, da die Verluste durch die 
endliche Kopplung von L1/L2 entfallen. Die Dämpfung des Schwingkreises 
durch den Transistor ändert sich kaum, da der am Kollektor einen 
hochohmigen Stromausgang darstellt und der auch über L1/L2 transformiert 
wird.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Man kann sowohl den hohen Modulationsgrad, als auch eine relativ
> verzerrungsfreie Modulation erkennen. Zwar nicht so schön wie in Arnos
> Simulation, aber für Musik und Sprache völlig ausreichend.

Relativ verzerrungsfrei reicht nicht, was man hier erkennen kann, grenzt 
IMHO an Augenwischerei, entscheident wäre hier das Spektrum, weil an dem 
Anteil der Oberschwingungenen deutlich wird. Hat man keinen 
Spektrumanalyzer oder nimmt in spice nicht die spektral-auswertung dazu 
kann man sich auch von  der Daumenregel: "je 'eckiger' desto mehr 
Oberwellen" leiten lassen.

https://50ohm.de/EA_unerwuenschte_aussendungen_2.html

Da macht aber der Oscillator mit seiner Teilerstufe ganz schön "Ecken". 
Kann man die resultierenden Oberwellen nicht mit einem Filter geigneter 
Ordnung (ich schätze mindestens 3) herausfiltern, muss man halt 
verhindern, das die Oberwellen überhaupt entstehen. Also einen 
Sinusgenerator aufbauen.
Und schon bei einen Sägezahn-generator sind die Oberwellen mit 
steigender Ordnung schnell kleiner als bei einem Rechteck.

Hinsichtlich der Verbesserung der Feldstärke sei auf den Zusammenhang 
mit der zeitlichen Änderung der Stromstärke verwiesen. Da man man am R 
der Spule nicht viel tun kann und auch die Frequenz vorgegeben ist 
sollte man sich vielleicht überlegen den Spannungshub an der Sendespule 
zu erhöhen -< vielleicht mal das Ganze "auf reihengeschaltete 9v 
Block-Batterien" auslegen.  Überlegungen hinsuchtlich Optimierung der 
Spulenkonstruktions (auch in Richtung Tesla-Transformator) erst mal 
nicht weiter verfolgt, wegen dem hohen Störpotential.

von Axel R. (axlr)



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Ich habe keinen 4060 da und auch keinen 11.16Mhz Quartz:

Hab mit LTSPICE versucht, ein kleines Bandpassfilter zu simulieren, 
welches man zwischen den Ausgang des 4060 und dem nachfolgenden 
Trasistor schalten könnte. Ich hab die Kondensatorwerte gleich so 
geteilt, dass man Standard-Werte nehmen kann.
https://www.elektronik-labor.de/OnlineRechner/Resonanz.html#f
https://www.wolfgang-wippermann.de/bf.htm
dann lese ich mir das gerade mal durch, eben gefunden.
http://dangerousprototypes.com/forum/index.php?topic=2892.0#p28410

weiterhin allen viel Spaß

von Otto K. (opto_pussy)


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Arno R. schrieb:
> Man kann den Schwingkreis L2/C5 direkt in die Kollektorleitung des Q1
> legen und L1 weglassen. Man bekommt damit eine höhere Ausgangsleistung,

Die Idee, die 67 Windungen von L2 direkt in die Kollektorleitung zu 
legen, habe ich heute umgesetzt, aber von einer höheren Ausgangsleistung 
ist überhaupt keine Spur und das schöne ausgeprägte Resonanzverhalten 
beim Drehen am 90 pF Trimmer ist dann ebenfalls nicht mehr vorhanden.

Bradward B. schrieb:
> Relativ verzerrungsfrei reicht nicht

Axel R. schrieb:
> Hab mit LTSPICE versucht, ein kleines Bandpassfilter zu simulieren

Nicht schlecht. Bei meiner Schaltung bilden R2 und C2 ein Tiefpassfilter 
mit einer Grenzfrequenz von 160 kHz. Da ist das 700 kHz Rechteck sowieso 
schon so stark abgerundet, dass es sich zu einem Dreieck umgewandelt 
hat.

von Otto K. (opto_pussy)


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Stefan K. schrieb:
> Eine Linear Endstufe, übrigens, wäre für dein Unterfangen, insb "9V
> Block Betrieb" nicht geeignet, zu hohe Stromaufnahme, und echt effektive
> Endstufen sind äußerst komplex im Aufbau.

So sehe ich das inzwischen auch, deswegen lasse ich die Schaltung jetzt 
einfach so wie sie ist und begnüge mich mit den 3 Meter Reichweite.

Es sei denn, es hat noch jemand eine einfache geniale Idee mit einem, 
zum Beispiel nachgeschalteten BD135, der mir aus 20 mA Stromaufnahme 
vielleicht 100 mA macht und die Sendereichweite dadurch bis auf ca. 10 m 
erhöht werden kann.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Eine Linear Endstufe, übrigens, wäre für dein Unterfangen, insb "9V
>> Block Betrieb" nicht geeignet, zu hohe Stromaufnahme, und echt effektive
>> Endstufen sind äußerst komplex im Aufbau.
>
> So sehe ich das inzwischen auch, deswegen lasse ich die Schaltung jetzt
> einfach so wie sie ist und begnüge mich mit den 3 Meter Reichweite.

Nicht nur anbetracht der bekannten Störausstrahlungen auf den Oberwellen 
sollte man sich mit der einfachen Lösung der gestellten Aufgabe ("altes" 
Radio durch die Zimmerdecke bespielen) zufrieden geben.

Und wie bereits mehrfach genannt, bei Mittelwelle ist man hier im 
Nahfeld, wo man mit einem kubischen Absinken der Empfangs-Leistung mit 
dem Abstand konfrontiert ist. Also für die angestrebte gute dreifache 
Verlängerung der Reichweite muss man knapp das Dreißigfache an 
Sendeleistung reinstopfen. Für Energieeffiszienz muss man schon in den 
Bereich der (gerichteten) Wellenausbreitung wechseln, wohl auch ein 
Grund das Sprechfunkgeräte im UKW -bereich senden.

Insgesamt eine interessante "Studie" über Schaltungspraxis im 
"Hausbereich", danke für's teilhaben lassen.

Beitrag #8016084 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Al (almond)


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Bradward B. schrieb:
> Also für die angestrebte gute dreifache
> Verlängerung der Reichweite muss man knapp das Dreißigfache an
> Sendeleistung reinstopfen.

Nur am Rande: Die vom TO erwähnte Erhöhung des Stromes von 20 mA auf 100 
mA, also um das 5-fache entspräche einer Leistungserhöhung um das 25 
Fache. P = I^2 x R

Ansonsten vollkommen d'accord mit dem was du schreibst.

: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Verlängerung der Reichweite muss man knapp das Dreißigfache an
>> Sendeleistung reinstopfen.
>
> Nur am Rande: Eine Erhöhung des Stromes von 20 mA auf 100 mA, also um
> das 5-fache entspräche einer Leistungserhöhung um das 25 Fache. P = I^2
> x R


Danke für den sachlichen Hinweis, manchmal tue ich mir schwer mit 
Feldgrößenabschätzung, auch weil es mir nicht immer klar ist, ob es sich 
auf ein Flächen- oder Volumenelement bezieht.

Die Überschlagsrechnung 3³ = 27 also rund 30, basiert mit auf der Ansage 
aus Beitrag Beitrag "Re: Wie baut man eine Endstufe für einen Mittelwellensender (160m Band)?"

Bleibt es halt bei der Quantitätslosen Ansage: "für ein bißchen mehr, 
muss man viel mehr tun"

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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MIt dem Thema Mittelwellen AM-Modulator aks "Funklautsprecher" um die 
alten Röhren-Schätze weiterzubetreiben gibt es im Radiomuseum dazu eine 
bewährte Schaltung. Das "Heimsenderlein". Mittlerweile in seiner dritten 
Generation mit allem Komfort.

https://www.radiomuseum.org/forum/heimsenderlein_3.html?language_id=1

Und auch die Erfornisse an die Sendeleistung und Nahfeldausbreitung ist 
Gegenstand einer ausführlichen theoretischen Abhandlung:

Bauer "Signal Levels and Leak Radiation of Loop Antennas for AM Home 
Transmitters"

https://www.radiomuseum.org/forumdata/upload/am%5Flooptransmitter%5Fv1%5Frel%2Epdf

: Bearbeitet durch User
von Stefan S. (seife)


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Bradward B. schrieb:
> sollte man sich mit der einfachen Lösung der gestellten Aufgabe ("altes"
> Radio durch die Zimmerdecke bespielen) zufrieden geben.

Ich habe den Überblick in diesem Thread lange verloren, aber:

Hat der OP denn die Aufgabe jemals konkret gestellt?

von Arno R. (arnor)


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Otto K. schrieb:
> Die Idee, die 67 Windungen von L2 direkt in die Kollektorleitung zu
> legen, habe ich heute umgesetzt, aber von einer höheren Ausgangsleistung
> ist überhaupt keine Spur und das schöne ausgeprägte Resonanzverhalten
> beim Drehen am 90 pF Trimmer ist dann ebenfalls nicht mehr vorhanden.

Naja, ohne L1 liegt die Resonanzfrequenz natürlich woanders. Du musst 
halt einen passenden Kondensator nehmen...

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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Otto K. schrieb:
>das schöne ausgeprägte Resonanzverhalten
>beim Drehen am 90 pF Trimmer ist dann ebenfalls nicht mehr vorhanden.

Entweder keine Resonanz, oder Fehlanpassung.
Mach deine Spule mit Anzapfungen und wähle dann die
Anzapfung mit der höchsten Amplitude.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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Probiere mal einen stärkeren Transistor, vielleicht BD135
oder SD335. Das sind 12W-Typen. Betreibe sie mit 6W, 12V
und Kühlkörper. Stelle einen Ruhestrom von 0,5A ein.
Die haben ein Loch, damit man sie auf ein Kühlkörper
schrauben kann.

von Rolf E. (rolf-56)


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Otto K. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Lamda/4 Antenne mit 40m Länge.
>
> Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne
> funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule.

Verwende doch eine Ferritantenne als Schwingkreisspule. Die Abstrahlung 
hängt vom Abstand der Pole ab. Die andere Variante (jedoch auch gross) 
ist eine Ramenantenne. Dort wird der Durchmesser der Spule vergrössert.
Gruss Rolf

von Axel R. (axlr)


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"L1" bezieht sich jetzt worauf?

Den Widerstand im Emitter auf 32R setzen. Das ist so das, was en 
"moderner" kleiner Ohrhörer auch hat, falls man dort einen MP3-Player 
oder n Handy anschliessen mag.
Der 100nF im Emitter scliesst die gegenkopplung bei 700Khz ganz sicher 
kurz. Um jetzt ne maximale Verstärkung zu erzeugen, kann man den 
Transistor micht nichten an den heißen Abgang des 
Kollektorschwingkreises legen!
Ich hab - bin ich ganz ehrlich - bei diesen recht tiefen Frequenzen noch 
nichts veranstaltet, geb ich ja zu. Aber im Kollektor tät ich ne 
Anzapfung an die Schwinkreisspule vom "oberen Ende" her machen, um die 
Schinkreis güte nicht einbrechen zu lassen. Ne Koppelwindung (wie ja 
schon angedeutet und praktiziert) erfüllt den gleichen Zweck. Man könnte 
versuchen, mit dem Abstand beider Wicklungen zueinander, bei 
nachträglichem Abgleich auf resonanz, hier ein Optimum herauszuholen. 
man kann auch mit der Windungszahl der Koppelwindung im Kollektor 
experimetieren.
Auch würde ich mir was zum "messen" basteln, dann muss man nicht immer 
Treppe steigen, um im anderen Zimmer zu hören, ob es besser wurde.
Bau Dir eine zweite Klorolle samt Drehko 30cm danaben und hänge dort 
dein Oszilloskop dran. Oder eben ne kleine GermaniumDiode, 10nF und 100K 
als Detektorempfänger. Ob ne rote LED schon ageht, wage ich zu 
bezweifeln, aber eine Messgerät mit Zeiger sollte auf jeden Fall 
ausschlagen.
Dann wäre halt noch im nächsten Schritt auf der dopelten und dreifachen 
Frequenz zu hören und mit dem Basiswiderstand am Transistor das so 
einstellen, dass man da möglichst wenig hört.
Man könnte auch über eine HF-Drossel im Kollektor nachdenken und die HF 
über 10nF an den Schwingkreis koppeln (irgendwie). denn 2PixfxL ergibt 
den Wechselstromwiderstand einer Spule. Je höher der, im Vergleich zum 
Wechselstromwiderstand des 100nF im Emitter, ist, um so höher deine 
Verstärkung. Aber der 9V-Block dürfte mittlerweile nur noch 6.8V haben 
und längst leer sein.
wenn du in den Kollektor ne 1mH Drossel reinmachst, hat die bei 700Khz 
ca 4.4KΩ Impedanz. Der 100nF im Emitter hat hingegen nur 2.3Ω (deine 
100Ω sind durch diesen für Wechselspannung kurzgeschlossen)
Naja und Verstärkung A= R_c / R_e sind 4.4K / 2.3 = weniger als 
"zweitausend"(1913)  - nun... kommt mir viel vor!

Bin ich da jetzt auf dem Holzweg?

von Otto K. (opto_pussy)


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Puhh, Leude, ihr habt mir schon wieder soviel Input gegeben, dass ich 
mit meiner Schaltung am besten nochmal ganz von vorne anfange.

Ich werde mich in den nächsten Tagen nochmal melden und berichten, ob 
ich doch noch was konstruktives auf die Beine gestellt habe, womit ich 
mich sehen lassen kann.

von Arno R. (arnor)


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Axel R. schrieb:
> "L1" bezieht sich jetzt worauf?

Na auf "L1" in diesem "finalen" Schaltplan:

Beitrag "Re: Wie baut man eine Endstufe für einen Mittelwellensender (160m Band)?"

von Scyte R. (scyte)


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Ich muss zugeben, dass ich irgendwann aufgegeben habe alle Beiträge bis 
ins Detail zu lesen.

Aber wenn der TO es schon schafft kurze Strecken zu senden. Warum baut 
es sich nicht das Kästchen in den Raum in dem das Radio steht und nimmt 
einen Bluetoothempfänger o.ä. (mit integriertem Akku) um seinen Sender 
zu speisen.

Da bleibt das Radio unverbastelt. Es ist Effektvoll für Gäste und er 
kann evtl. sogar von oben das Signal geben, aber auf jeden Fall direkt 
vom Handy aus steuern wenn er mit im Raum ist.

von Axel R. (axlr)


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Ja, nicht wahr?
Ich fabd auch die Idee, an die Zimmerdecke und oberhalb im Fussboden 
anden Wänden draht zu ziehen, sehr erfolgsversprechend. Mein erster 
Detektorempfänger hatte auch einen abgewickelten Trafo in den 
Zimemrecken an der Decke. Aber gut: da war ich sieben oerso (1. 
-2.Klasse)

Hab mal kurz gelötet:
20mVss am Eingang ergeben am Ausgang mit 470uH als Drossel und 
(über10nF) an 500R Last 4Vss. Also passt das schon mit der 
(Leerlauf)Verstärkung.
Jetzt muss man das "nur noch" mitm PI-Filter an den Schwingkreis 
drantelefonieren ;) Oder Koppelwicklung. Aber ich hab hier auch einiges 
zum messen rumstehen. Einfach nur so am Küchentisch im stehen wird das 
wohl eher nix.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Axel R. schrieb:
>Auch würde ich mir was zum "messen" basteln,

Einfach einen Detektor, eine Windung, 10cm Durchmesser,
eine Germaniumdiode und ein 100µA anzeigeinstrument.
100nF-Kondensator parallel zum Anzeigeinstrument.
Damit kann man schon mal die Feldstärke abschätzen.
Wenn das Instrument Vollanschlag anzeigt, den
Abstand dann vergrößern.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> gestellten Aufgabe ("altes"
>> Radio durch die Zimmerdecke bespielen)
> Hat der OP denn die Aufgabe jemals konkret gestellt?

Ja in seinem Beitrag vom 08.02. (?), der leider nicht mehr zugänglich 
ist.

Die Unterschiede zu der Topic-line, wurden direkt angesprochen und von 
TO beantwortet. Es geht um einen Empfang der gesendeten Signale mit 
einem  Radio auf 697,5 kHz, die konkrete Zuweisung auf dem 
Amateurfunkband 160m sind nicht Bestandteil der "Requirements. Wobei die 
Frequenz daraus resultiert, das der TO gerade die Bauteile für einen 
Trägerwellenoszillator auf dieser Frequenz in seiner "Grabbelkiste" hat.

Natürlich kann man sich an Bauvorschläge für 160m orientieren, aber nach 
einem DX oder CW-QSO im Mittelwellenspektrum geht es hier eher nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/160-Meter-Band#Deutschland

aber gesucht ist eher was wie der Ottozender (auch ein dankenswerter 
Tipp aus dem Thread):

https://gerardtel.nl/Sets/OttoAM.htm

von Wulf D. (holler)


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Bradward B. schrieb:
> aber gesucht ist eher was wie der Ottozender (auch ein dankenswerter
> Tipp aus dem Thread):
>
> https://gerardtel.nl/Sets/OttoAM.htm

Der Ottozender ist qualitätsmäßig hervorragend, habe ein wenig mit 
LT-Spice simuliert. Erreicht über 50dB Klirrdämpfung an der 
demodulierten NF, das schafft keine andere hier gezeigte Schaltung.

Oben wurde schon ein Link auf die überarbeitete Version gegeben:
https://www.nfor.nl/radioforumservice/index.php?p=artikelen&sub=artikel-am-pll-2-1

Aber auch hier ist der HF-Pegel schwach, das war der eigentliche Punkt 
des TO.

von Otto K. (opto_pussy)


Angehängte Dateien:

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Günter L. schrieb:
> Probiere mal einen stärkeren Transistor

Heute morgen habe ich noch ein wenig an meinem Mittelwellensender dran 
rum gebastelt und noch einen zweiten Transistor 2N4427 mit Kühlstern 
dahintergebastelt. Der gesamte Sender zieht jetzt tatsächlich einen 
Strom von 80 mA und der Endstufentransistor Q2 wird gut warm, aber die 
Reichweite von 3m ist trotzdem nicht größer geworden. Das liegt wohl an 
der immer noch zu kleinen Klorollenantenne.

Ohne Endstufe sind es an der Ausgangsspule 30 Vss, mit Endstufe sind es 
immerhin schon 50 Vss. Eine Rahmenantenne oder eine Langdrahtantenne 
möchte ich aber nicht einsetzen.

Die AM-Endstufe werde ich aber weglassen. Der vierfache Strom bringt ja 
keine nennenswerte Reichweite. Dann kann ich mir die Endstufe und den 
kostbaren Strom auch direkt sparen und genieße dafür die 4 fache 
Lebensdauer der Batterie.

von Soul E. (soul_eye)


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Otto K. schrieb:
> (...) Eine Rahmenantenne oder eine Langdrahtantenne
> möchte ich aber nicht einsetzen.

Besorg Dir 10adriges Computer-Flachkabel. Das legst Du einmal an der 
Fußleiste entlang rund um das Zimmer. Dann vom Anfang die zweite Ader 
mit der ersten vom Ende vebinden, die dritte mit der zweiten, usw. So 
bekommst Du eine Riesenspule mit 10 Windungen. Alles, was da drin ist, 
hat guten Empfang.

Für maximale Leistung schaltet man zwischen Verstärker und Sendespule 
einen Antennen-Tuner und stimmt den passend ab.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Soul E. schrieb:
>So bekommst Du eine Riesenspule mit 10 Windungen.

Da werden schon 1 oder 2 Windungen reichen, sonst
bekommst du die nicht in Resonanz. Also normales
Elektroinstallationskabel reicht da, dann hättest du
3 Windungen. Man könnte die 3 Adern dann auch parallel
schalten und hätte dann eine Windung.
Ich habe heute eine Ringspule mit 27cm Durchmesser
11 Windungen 1mm Kupferlackdraht gebaut, die hat schon 100µH.
Da brauchst du einen 500pF Kondensator für 700kHz.
Die wäre schon brauchbar.

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