Nabend, ich habe einen Quarzoszillator auf 697,5 kHz aufgebaut. Die Transistorstufe bekommt das abgerundete Trägerfrequenz-Rechtecksignal über den Tiefpass R2 und C2. Die Schwingkreisspule L1 soll gleichzeitig auch als Antenne arbeiten. Moduliert wird einfach mit einem MP3-Player über den Elko C7. Momentan empfange ich den Sender mit einem kleinen Kopfhörerradio. Das Problem ist, dass der Sender nur eine Reichweite von 1 Meter hat. Ich will aber mindestens eine Reichweite von 10-100 Meter haben. Jetzt benötige ich eine passende Endstufe im A-Betrieb, die ordentlich Power hat und mit 9V noch gut funktioniert! Wie baut man sowas?
Otto K. schrieb: > Das > Problem ist, dass der Sender nur eine Reichweite von 1 Meter hat. Ich > will aber mindestens eine Reichweite von 10-100 Meter haben. Jetzt > benötige ich eine passende Endstufe im A-Betrieb, die ordentlich Power > hat und mit 9V noch gut funktioniert! Darfst du überhaupt einen Sender (besser gesagt: Oberwellenschleuder) betreiben?
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> Darfst du überhaupt einen Sender (besser gesagt: Oberwellenschleuder) > betreiben? Ist halt ne Frage der leistung. Unabhängig von der Lizenz stellt sich die Frage nach der Arnbeitspunkt einstellung von Q1. Aber ja, die Verwendung eines Counters zur Takterzeugung garantiert heftig Oberwellen. Ich würd hier als erste mal mit nem Oszi die Signalformen anschauen und spezifizieren, mit welcher Betriebsart man arbeiten will, viel Bandbreite hatt man dort nicht.
Zwar nicht die Antwort die Du suchst: Als 14 jähriger Schulbub baute ich damals mit dem OC171 einfache ein-Transistor UKW Senderchen mit ein paar mW Ausgangsleistung, in der Basis mit dem Dynamischen Tonband Mikrofon meiner Mutter direkt moduliert, die über den gewünschten Bereich bis über hundert Meter locker mit den gängigen UKW Koffer Radios dieser Zeit funktionierten, vernünftige angepasste Antenne vorausgesetzt. 160m ist da viel schlechter in der Qualität. Antennen sind nur durch Anpassungsnetzwerke abstimmbar und der Strahlungswirkungsgrad extrem miserabel bei kurzen Antennen. UKW lässt da sehr viel mehr Freude aufkommen und die Tonqualität überzeugt. Unter gewissen Beschränkungen ist das nun mittlerweile angeblich legal in D. Damals war das nicht der Fall. Gerhard
In dem Thread "Oszilloskop-Spielereien" kann man auch die Oszilloskopbilder vom Modulationsgrad von meinem AM-Modulator sehen: https://www.mikrocontroller.net/user/show/opto_pussy Dazu gibt es aber noch zu sagen, dass ich vom Arbeitszimmer aus, durch die 35 cm dicke Betondecke hindurch ins Esszimmer senden will. Im Esszimmer steht ein altes Röhrenradio. Es wäre natürlich schön, wenn dann alte Lieder aus den 50ern mit einem MP3-Player durch die Betondecke übertragen werden können. Das macht sicherlich bei den Gästen einen guten Eindruck, wenn ich an dem Mittelwellensendeknopf drehe und plötzlich hört man die Eröffnungsrede vom Adolf von der AVUS-Rennstrecke in Berlin auf 697,5 kHz, oder Musik aus den 50ern. Das hebt die Stimmung: https://youtu.be/Fv_s9oDL3LY?si=g6OXtG4dWMvZk6K7 https://youtu.be/psUe78J1hjM?si=WfmPJ5_7SNxbSb3X
BTW: 160m -Band ist eher 1840–1843 kHz und keine 697,5 kHz ?!
Otto K. schrieb: > In dem Thread "Oszilloskop-Spielereien" kann man auch die > Oszilloskopbilder vom Modulationsgrad von meinem AM-Modulator sehen: Hier der richtige Link: Beitrag "Re: Oszilloskop-Spielereien"
Dieter D. schrieb: > Lamda/4 Antenne mit 40m Länge. Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule. Gerhard O. schrieb: > einfache ein-Transistor UKW Senderchen... Den habe ich auch schon gebaut, der ist mir aber mit einer 9 Volt Blockbatterie nicht frequenzstabil genug. Bradward B. schrieb: > BTW: 160m -Band ist eher 1840–1843 kHz und keine 697,5 kHz ?! Das stimmt zwar, aber soweit ich weiß, wird der gesamte Mittelwellenempfangsbereich als 160 Meter Band bezeichnet (520 kHz bis 1600 kHz).
Hallo, die Seite "http://www.hcrs.at/" die etwa ab 1997 zu einer der ersten Technikseiten gehörte, scheint nicht mehr online zu sein. Dort gab es detaillierte Bauprojekte zu Mittelwellensendern. mfg
Guck mal, mit diesem Schaltplan und einer Ferritstsbantenne kannst du gabz sicher einige hundert Meter überbrücken.
Otto K. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Lamda/4 Antenne mit 40m Länge. > > Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne > funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule. > > Gerhard O. schrieb: >> einfache ein-Transistor UKW Senderchen... > > Den habe ich auch schon gebaut, der ist mir aber mit einer 9 Volt > Blockbatterie nicht frequenzstabil genug. > > Bradward B. schrieb: >> BTW: 160m -Band ist eher 1840–1843 kHz und keine 697,5 kHz ?! > > Das stimmt zwar, aber soweit ich weiß, wird der gesamte > Mittelwellenempfangsbereich als 160 Meter Band bezeichnet (520 kHz bis > 1600 kHz). Es gibt von Rohm einige PLL stabilisierte Stereosender ICs. Beispiel BH1415 oder ähnlich. Gibt es auch in Bausatzform. Für mich war damals die Stabilität ausreichend, solange man die Antennenspule ausreichend lose ankoppelte. Natürlich würde eine DG-MOSFET Pufferstufe helfen den Oszillator lastunabhängig zu machen.
Otto K. schrieb: > Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne > funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule. Der Spule musst du nur die hinreichende Grösse gönnen. Ein halber Meter Durchmesser sollte da schon reichen. > Gerhard O. schrieb: >> einfache ein-Transistor UKW Senderchen... > > Den habe ich auch schon gebaut, der ist mir aber mit einer 9 Volt > Blockbatterie nicht frequenzstabil genug. Mit ein paar Oszillatoren, die auf einem FPGA gerechnet werden, ist das Ganze genauso stabli wie die verwendete Referenzfrequenz. Alte Radios haben ja nicht nur eine Freqeunzskala, sondern auch die Sendernamen auf der Skala. Wählt man die Frequenzen nach diesen Sendernamen aus, könnte man diese dann mit seiner eigenen Modulation hören. Eine kleine Linearendstufe mit ca. 100 mW, sollte auch für eine 35 cm Betondecke kräftig genug sein. Ist leider alles zusammen nicht ganz billig. Aber wenns Spass macht?
Otto K. schrieb: > Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne > funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule. Eine Rahmenantenne: https://www.elektronik-labor.de/HF/Loops.html https://www.elektronik-labor.de/HF/LoopAntennen.html
>> Lamda/4 Antenne mit 40m Länge. > > Zu lang! Ich will keine Antenne. Das muss auch irgendwie ohne Antenne > funktionieren, also nur mit der Schwingkreisspule. Bei der Wellenlänge (ca 430m) ist man doch tief im Nahfeld, da sollte eine Spule mit Kern reichen für das bißchen Reichweite. Oder auch ohne Kern. Manche wickeln auch einfach Draht um einen Schuhkarton: https://www.fading.de/antennentechnik/rahmenantenne
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In diesem Frequenzbereich sind Ferritstabantennen gebräuchlich. Wer es etwas dicker mag, kann sich eine Rahmenantene wickeln. herkömmliche Drahtantennen, wie Dipole oder ähnliches sind illusorisch.
Bradward B. schrieb: > Schuhkarton In wenigen Jahren weiß vielleicht niemand mehr, weil alles in der großen Amazonbox im Beutel verpackt kommt. Für die Nachwelt gibt es eine Erklärung der KI, wobei die Antwort nur vom kleine Modell mit 1,5GB stammt: >>> explain german word: "Schuhkarton" A Schuhkarton is a German term that refers to a shoebox or a small carton used for storing small items such as socks, underwear, or other personal care items. The word is often used in the context of a child's room, where they keep their clothes and other belongings tidy and organized. In English, this term might be translated as "sock box" or "undershirt box," depending on the specific context in which it is used. However, the German word "Schuhkarton" itself has a certain charm and uniqueness to it, and it can add a touch of cultural flavor to your vocabulary.
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>> Schuhkarton > > In wenigen Jahren weiß vielleicht niemand mehr, weil alles in der großen > Amazonbox im Beutel verpackt kommt. Für die Nachwelt gibt es eine > Erklärung der KI, wobei die Antwort nur vom kleine Modell mit 1,5GB > stammt: Hab da mal vor paar Jahren sowas "gebastelt", war wohl zur Kinderbespassung in der Weihnachtszeit (siehe Anhang). Der DrehKo wird jetzt wo anders verwendet. Nicht schön, aber anschaulich.
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