Hallo Es geht um den Unterschied zwischen einem 220\380V und einem 380V Motor. (bzw. 230\400V und nur 400V) Bzw. einem Y\D Typ und einem reinen Y Typ. (?) Ich habe die Suchfunktion verwendet und einige Beiträge zu dem Thema gefunden aber leider geht da entweder immer wieder einiges durcheinander oder ich verstehe es einfach nicht. Ich möchte einen Drehstrommotor an einem Frequenzumrichter mit einphasigem Eingang betreiben. Das Problem ist das ich den Motor dafür in Dreieckschaltung anschließen müsste , dazu gibt es aber keine Daten für den Motor. Auf dem Typenschild ist nicht 220\380V angegeben sondern nur 380V und auch nur der Strom für den Betrieb bei 380V in Sternschaltung , es gibt keine Angabe für die Stromaufnahme bei 220V. Tatsächlich ist auch nur das Y für Sternschaltung auf dem Typenschild vermerkt und auf dem (standart) Klemmbrett sind nur zwei Brücken anstatt drei. Meine Frage ist jetzt : kann das wirklich sein das die so ausgezeichneten Motoren tatsächlich NUR für 380V Sternschaltung gemacht sind und dabei nicht nur der Betrieb bei 380V in Dreieckschaltung ausgeschlossen ist sondern tatsächlich auch der Betrieb bei 220V in Dreieckschaltung aussgeschlossen ist? Oder ist nur ersteres (380\690) absolut ausgeschlossen und von einem Betrieb bei 220V wird überhaupt nicht ausgegangen\erwartet? Konkret geht es um einen 1,5KW Motor der bei 380V in Sternschaltung 3,7A nimmt. In einigen Beiträgen wird in dem Zusammenhang irgendetwas von Verkettungsspannung geredet was ich nicht verstehe. Was ich allerdings verstehe ist das der Motor bei geringerer Spannung in der Dreieckschaltung vielmehr Strom zieht . Um auf 1500W zu kommen müsste er bei 220V nicht 3,7A sondern mehr als 6A ziehen. Ist das ein Problem ? Kann es sein das die Wicklungen des Motors tatsächlich keine 6A ab können? oder was hat es mit dem Thema auf sich? Ich vermute das ich nicht der einzige bin der auf das Problem stößt denn tatsächlich sind viele moderne Motoren laut Typenschild nur für den Y Betrieb bei 400V gekennzeichnet. Ältere Motoren zumindest bis zu einer Leistung von 1,1KW aber fast immer mit Y\D auf dem Typenschild. Liegt darin vielleicht das Problem das die Hersteller der Motoren den selben Drahtdurchmesser und Isolierung für die Wicklungen der z.B. 750W ,1100W und 1500W Motoren verwenden , dieser Durchmesser aber nur z.B. Strom bis 5A verträgt und somit die 750\1100W Geräte noch bei 220V im Dreieck betrieben werden können aber bei dem 1500W Gerät der Strom im Dreieck dann zu hoch für die Wicklung wird? Oder ist das vollkommener Unsinn? Zumindest ist es bei dem chinesischen Hersteller von dem mein Motor stammt so das auf den 750\1100W Varianten auf dem Typenschild zumindest noch das Klemmschema für Dreieckbetrieb abgebildet ist allerdings fehlt auch da die Bezeichnung 220V und die entsprechende Stromaufnahme ausserdem ist an anderer Stelle in der Tabelle des Typenschilds wieder nur Y angegeben. Heist das er darf nur Y oder heißt es das er mit dieser Klemmung ausgeliefert wird? Kann jemand etwas konkretes zu dem Thema und den Zusammenhängen erklären ? Ich glaube es wäre nicht nur für mich interessant. Danke
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In der Sternschaltung liegen bei 380/400 V Drehstromspannung 220/230 V über jede Wicklung, worauf diese in Deinem Fall ausgelegt ist. Schaltest Du den Motor in Dreieck, brennt so eine Wicklung (bzw. alle drei) durch, wenn Du die damit mögliche Leistung abrufst. Im Prinzip bedeutet die Dreieckschaltung eine dreifache Leistung ggü. der Sternschaltung.
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Sorry, das geht hier jetzt mit den Spannungen wild durcheinander. Vielleicht hilft dir meine Beitrag: Wenn dein Motor im Stern geschaltet ist und an einem Dreiphasennetz mit einer Spannung von 400V von Phase zu Phase versorgt wird, dann bekommt jede Wicklung eine Spannung von 230V ab. (400V/Sqr3). Wenn du ein Dreiphasennetz mit 230V von Phase zu Phase hast, dann kannst du den Motor problemlos im Dreieck betreiben. Jede Wicklung bekommt dann wieder 230V und genau den gleichen Strom ab und du hast auch wieder die gleiche Leistung. Der Strom in jeder Phase ist zwar um den Faktor sqr3 größer, aber für den Motor stellen sich genau die gleichen Betriebszustände ein. Im klassischen aktuellen Dreileiternetz hat heute nur niemand mehr eine Spannung von 230V von Phase zu Phase, weshalb man auf deinem Motor wahrscheinlich nur die Sterschaltung angibt. Wenn dein Wechselrichter aber ein Dreihasennetz mit 230V von Phase zu Phase bereitstellt kannst du den Motor problemlos im Dreieck schalten. Wahrscheinlich kann das dein Motor auch ganz problemlos. Schau einfach einmal, ob bei den zwei Brücken (das ist der Sternpunkt) im Klemmbrett unter einer nicht zwei Brücken sind. Dann hast du die drei Brücken die du brauchst um den Motor im Dreieck zu schalten. Dazu einfach nach Klemmbrett Drehstrommotor googeln. Geht schneller als wenn ich es beschreibe. Viel Erfolg
Karl K. schrieb: > Hallo > > Ich möchte einen Drehstrommotor an einem Frequenzumrichter mit > einphasigem Eingang betreiben. Das Problem ist das ich den Motor dafür > in Dreieckschaltung anschließen müsste, dieser Satz irritiert: Wer schreibt vor, dass der Motor im Dreieck geschaltet sein muss? Wenn dein Wechselrichter eine maximale Spannung von 400V von Phase zu Phase bereitstellt, dann lass den Motor im Stern geschaltet. Liefert der Wechselrichter max 230V von Phase zu Phase, dann schalte den Motor im Dreieck. Bin jetzt mit Frequenzumrichter nicht so bewandert, deshalb eine Frage meinerseits: Welchen Grund sollte es geben an einen Frequenzumrichter Motoren nur im Dreieck anzuschließen? Herzlichen Dank
Moin, Ich bin mir nicht sicher, ob Dir das Folgende von Nutzen ist, wenn ich etwas über meine Erfahrungen berichte: In diesem Beitrag stellte ich meine VFD Motor Anlage vor und berichtete etwas darüber: Beitrag "Re: Richtiger Drehstromschalter gesucht für eine Drehmaschine" Ich kaufte damals das Leeson SM2 VFD Steuergerät für 120V/60Hz Eingang zusammen mit dem 1.25kW 240/400V Motor in einem lokalen Motorspezialgeschäft in Edmonton. Der Motor ist ein 240V/400V Typ für unsere 60Hz Netzfrequenz. Wie das Handbuch des SM2 bezeugt, ist jener allerdings nur für 400V Drehstrom Motoren gedacht. Der Motor wurde im Geschäft allerdings als 240V Motor benannt. Jedenfalls funktioniert es so schon seit 20 Jahren bei mir ohne irgendwelche Probleme. Leider ist es sehr umständlich, im eingebauten Zustand, an das Motortypenschild nebst Anschlußschema heranzukommen. Anhand des Beitrags von Ralph, vermute ich, dass ich damals auch den Motor in Sternschaltung angeschlossen habe - aber wissen tue ich es nach dieser langen Zeit nicht mehr. Ich hielt mich damals lediglich an den Hinweisen der Firma. Leider erinnere ich mich momentan nicht wo sich meine damaligen Skizzen der Verdrahtung befinden. Ich bin sonst einigermassen ordentlich(tm), aber finden würde ich es nur aus Zufall nach dieser langen Zeit. Hier ist das Handbuch meiner VFD Steuerung: https://automatedpt.com/wp-content/uploads/2014/11/SM2-SM4_071913.pdf Leider kann ich Dir ohne große Mühe meinerseits keine Fakten liefern. Aber vielleicht gibt es Dir trotzdem einen Anhaltspunkt. Vielleicht bekommst Du hier noch mehr praktische Hilfe - Viel Erfolg! Gruß, Gerhard Nachtrag: Ich fragte Google KI so: "is a 240V three phase motor actually a 400V depending on Y or D mode?" Sie ist der Meinung, daß der Motor unbedingt in "Y" Anschlußschema verbunden werden muß.
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von Karl K. schrieb: >aber leider geht da entweder immer wieder einiges durcheinander >oder ich verstehe es einfach nicht. Ein Drehstrommotor der in Dreieckschaltung für 400V gedacht ist, also dort seine Nennleistung laut Typenschild bringt, kannst du auch in Sternschaltung an 400V anschließen, bringt dann aber nicht mehr die Leistung die auf den Typenschild steht, darfst dann nur mit deutlich weniger Leistung belasten. Das nutzt man manchmal mit einen Stern-Dreieck-Schalter, damit es beim Einschalten nicht so einen starken Ruck gibt, der Einschaltstromstoß nicht so stark ist. Erst Stern zum sanften hochfahren dann Dreieck für volle Leistung. Ein Drehstrommotor der laut Typenschild in Dreieck für 220V gedacht ist, (solche Netze gab es früher mal) kannst du in Stern auch an 380V anschließen, und hat dann dort die selbe Leistung wie bei Dreieck und 220V. Darfst den aber in Dreieck nicht an 380V anschließen.
Karl K. schrieb: > Ich möchte einen Drehstrommotor an einem Frequenzumrichter > mit einphasigem Eingang betreiben. Das Problem ist das ich > den Motor dafür in Dreieckschaltung anschließen müsste , Richtig. Vorab: Zeig' mal das Typenschild von dem Motor. > dazu gibt es aber keine Daten für den Motor. Braucht man im Prinzip auch nicht. Außenleiterspannung muss im Dreieck um den Verkettungsfaktor (sqrt(3)) kleiner sein; Leiterstrom ist um denselben Verkettungsfaktor größer. Drehzahl, (Nenn-)Leistung, Nennschlupf, cos_phi usw. bleiben m.W. dieselben. > Auf dem Typenschild ist nicht 220\380V angegeben sondern > nur 380V und auch nur der Strom für den Betrieb bei 380V > in Sternschaltung , es gibt keine Angabe für die > Stromaufnahme bei 220V. Siehe oben. Wenn die Spannung auf 1/1.73 abgesenkt wird, muss der Strom auf das 1.73fache steigen, wenn man Nennleistung abruft. > Tatsächlich ist auch nur das Y für Sternschaltung auf > dem Typenschild vermerkt und auf dem (standart) Klemmbrett > sind nur zwei Brücken anstatt drei. Lässt sich der Motor den aus mechanischer Sicht auf Dreieck umklemmen? Passen die Brücken auf die Klemmen? > Meine Frage ist jetzt : kann das wirklich sein das > die so ausgezeichneten Motoren tatsächlich NUR für > 380V Sternschaltung gemacht sind und dabei nicht > nur der Betrieb bei 380V in Dreieckschaltung > ausgeschlossen ist Das geht sowieso nicht. > sondern tatsächlich auch der Betrieb bei 220V in > Dreieckschaltung aussgeschlossen ist? Ich wüsste keinen Grund. > Konkret geht es um einen 1,5KW Motor TYPENSCHILD! > Was ich allerdings verstehe ist das der Motor bei > geringerer Spannung in der Dreieckschaltung vielmehr > Strom zieht . Korrekt. > Um auf 1500W zu kommen müsste er bei 220V nicht 3,7A > sondern mehr als 6A ziehen. Ist das ein Problem ? Nein. > Kann es sein das die Wicklungen des Motors tatsächlich > keine 6A ab können? Können sie (auf Dauer) NICHT -- aber das ist nicht relevant, denn diese 6A fließen NICHT in den Wicklungen des Motors. > oder was hat es mit dem Thema auf sich? Jaja... die Mysterien des Drehstroms... In aller Kürze: Wenn die Motorwicklungen für 230V dimensioniert sind, und man diesen Motor im STERN an 400V Drehstrom anschließt, dann sieht jede einzelne Wicklung eine Spannung von -- TUSCH -- 230V (!!). Entsprechendes gilt für den Strom am 230V-Netz im Dreieck: In jeder der drei Phasen der Netzzuleitung mögen über 6A fließen -- in jeder MOTORWICKLUNG fließen aber nur 3.7A. > Zumindest ist es bei dem chinesischen Hersteller von > dem mein Motor stammt so das auf den 750\1100W Varianten ??? Auf dem Typenschild DESSELBEN Motors steht 750/1100W??? > auf dem Typenschild zumindest noch das Klemmschema für > Dreieckbetrieb abgebildet ist allerdings fehlt auch da > die Bezeichnung 220V und die entsprechende Stromaufnahme Nochmal: Wenn es sich um einen "normalen" Drehstrommotor handelt (also keinen polumschaltbaren oder sonstigen speziellen Motor), dann gilt Folgendes: Wenn die Motorwicklungen für 230V ausgelegt sind, dann darf dieser Motor im STERN an das übliche 400V-Dreh- stromnetz oder im DREIECK an 230V Drehstrom angeschlossen werden; die Belastung der Motorwicklungen ist in beiden Fällen EXAKT DIESELBE ! > ausserdem ist an anderer Stelle in der Tabelle des > Typenschilds wieder nur Y angegeben. > Heist das er darf nur Y oder heißt es das er mit > dieser Klemmung ausgeliefert wird? Bitte ZEIGE DAS TYPENSCHILD !
Michael schrieb: > Wer schreibt vor, dass der Motor im Dreieck geschaltet > sein muss? Der Hersteller des Umrichters? > Wenn dein Wechselrichter eine maximale Spannung von 400V > von Phase zu Phase bereitstellt, GENAU DAS war -- zumindest von 20 Jahren -- bei den kleinen einphasig gespeisten Umrichtern NICHT der Fall. Die liefer(te)n nur 230V am Ausgang. > Bin jetzt mit Frequenzumrichter nicht so bewandert, deshalb > eine Frage meinerseits: Welchen Grund sollte es geben an > einen Frequenzumrichter Motoren nur im Dreieck anzuschließen? Man möchte die volle Motorleistung abrufen können?
Karl K. schrieb: > Ich möchte einen Drehstrommotor an einem Frequenzumrichter mit > einphasigem Eingang betreiben. Das Problem ist das ich den Motor dafür > in Dreieckschaltung anschließen müsste , dazu gibt es aber keine Daten > für den Motor. Wenn der Eingang des FU 230 VAC erhält, dann ist der Motor natürlich in Dreieck zu schalten... Es gibt keine 400 AC am Ausgang des FU...
Mani W. schrieb: > Wenn der Eingang des FU 230 VAC erhält, dann ist der Motor natürlich > in Dreieck zu schalten... > > Es gibt keine 400 AC am Ausgang des FU... Das trifft für die große Mehrheit von FU zu. Es gibt allerdings auch Exoten mit internem Step-up, die bei Anschluss an 1~ 230V 3~ 400V liefern können.
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Um die ganzen Spekulationen zu beenden, zeige das Typenschild von Motor und vom Umrichter, und möglichst ein Bild des Klemmkasten des Motors. Karl K. schrieb: > kann das wirklich sein das die so > ausgezeichneten Motoren tatsächlich NUR für 380V Sternschaltung gemacht > sind Es könnte sein, dass die Wicklungen intern verbunden sind und der Sternpunkt (bzw. die drei Wicklungsanschlüsse) nicht nach außen geführt ist/sind.
Beitrag #8038336 wurde vom Autor gelöscht.
Danke erstmal für die vielen Beiträge. Ich gehe das jetzt mal der Reihe nach durch. Erstmal was ich hier geschrieben hatte ist also tatsächlich totaler Unsinn : Karl K. schrieb: > Liegt darin vielleicht das Problem das die Hersteller der Motoren den > selben Drahtdurchmesser und Isolierung für die Wicklungen der z.B. 750W > ,1100W und 1500W Motoren verwenden , dieser Durchmesser aber nur z.B. > Strom bis 5A verträgt und somit die 750\1100W Geräte noch bei 220V im > Dreieck betrieben werden können aber bei dem 1500W Gerät der Strom im > Dreieck dann zu hoch für die Wicklung wird? Die Erklärung dafür ist das der Strom in den Wicklungen bei Dreieckschaltung in einem 220v Netzt nicht steigt sondern quasi nur in der Zuleitung ? Komme ich später nochmal dazu. Meine Beobachtung das die kleineren Motoren des selben Herstellers auf ihren Typenschildern noch das Dreieckschema darstellen ist Zufall ,tatsächlich war dies auch bei dem 1,5KW Modell der Fall die Darstellung der Dreieckschaltung wurde in den letzten Jahren wohl einfach nur weg gelassen (nur das Typenschildlayout hat sich geändert) Jetzt zu den Beiträgen : Michael schrieb: > Wenn du ein Dreiphasennetz mit 230V von Phase zu Phase hast, dann kannst > du den Motor problemlos im Dreieck betreiben. Jede Wicklung bekommt dann > wieder 230V und genau den gleichen Strom ab und du hast auch wieder die > gleiche Leistung. Ok das habe ich verstanden. Ein großes und immer wiederkehrendes Missverständnis liegt wohl darin das die Nennspannung der Drehstromnetzte mit der Phasenspannung der Netzte durcheinander gebracht wird. Manchmal wird dabei auch vergessen das es früher tatsächlich Drehstromnetzte mit 220V Nennspannung gab. Also quasi ein Netz mit 127V Phasenspannung. Und das ist glaube ich einer der wichtigen Punkte : Diese "alten" 220V Drehstromnetzte sind durch die einphasigen Frequenzumrichter wieder sehr aktuell. Es gibt da scheinbar zwei total gegensätzlichen Entwicklungen. Wenn ich es richtig verstehe gehen die Motorenhersteller dazu über das 220V Netz und die damit verbundene Dreieckschaltung nicht mehr auf ihren Typenschildern aus zu zeichnen weil sie der Meinung sind das diese alten 220V Drehstromnetzte obsolet sind. Gleichzeitig steigt aber die Verbreitung günstiger einphasiger Frequenzumrichter die am Ausgang eben genau ein solches 220V Drehstromnetz bereit stellen. Auf vielen Verkaufsplattformen findet man unter dem Begriff Frequenzumrichter tatsächlich mehr 1\3 Phasige als 3\3 Phasige Wechselrichter. Und diese Technologie ist für viele private anwendungsfälle natürlich auch sehr interessant. Habe ich das soweit richtig zusammengefasst? Aber jetzt kommt das hier: Michael schrieb: > Der Strom in jeder Phase ist zwar um den Faktor sqr3 > größer, aber für den Motor stellen sich genau die gleichen > Betriebszustände ein. Ich habe den Zusammenhang der Stromaufnahme noch nicht richtig verstanden. Nur ganz grob : Die Spulen des Motors werden in einer 220V Dreieckschaltung aus irgendwelchen rechnerischen gründen mit dem selben Strom belastet wie bei 380V im Stern ?? Nur die Zuleitung bzw. der Frequenzumrichter wird mit dem erhöhten Stromfluss belastet ?? Ist das jetzt so wirklich richtig? Das die Motorenhersteller die Dreieckbeschaltung für 220V Netze weglassen aber bei modernen 1PH Frequenzumrichtern diese Beschaltung und die korrekte Stromparametrierung notwendig sind ist sehr widersprüchlich und bedenklich. Oder? Michael schrieb: > Wer schreibt vor, dass der Motor im Dreieck geschaltet sein muss? > > Wenn dein Wechselrichter eine maximale Spannung von 400V von Phase zu > Phase bereitstellt, dann lass den Motor im Stern geschaltet. Soweit ich es verstehe ist der angegebene Spannungswert bzw. die Nennspannung in Drehstromnetzen immer der Spannungswert zwischen zwei Leitern nie zu Erde. Das heist wenn auf dem Frequenzumrichter die Werte input:1PH 220\230V ,output:3PH 220\230V angegeben ist dann handelt es sich dabei quasi um eines dieser "alten" 220V Drehstromnetze nur in moderner Weise erzeugt. Die Phasenspannung läge wenn es nicht viel komplizierter wäre in einem solchen Netz bei nur 127V gegen Erde gemessen. Soweit ich es verstanden habe ist es technisch schwer möglich aus einer 230V Phase mehr als ein solches Drehstromnetz bereit zu erzeugen und nehme an das fast alle der erhältlichen 1PH FUs nur dieses 220V Netz ausgeben können. Ist das richtig zusammengefasst ? Was in dem Zusammenhang irritiert und mich überhaupt wieder in die Verzweiflung gestürzt hat ist die Tatsache das man in der Parametrierung des mit "output:3PH220V" gekennzeichneten FU sehr wohl auch mehr als 220\230V eingeben kann. Macht\kann er dann wohl aber einfach nicht ausgeben ? danke für den Beitrag von :von " Gerhard O. (gerhard_)19.04.2026 01:26 " Denn das hat mich daran erinnert das es England wohl länger diese "alten" 220V Drehstrom"fest"netze gab. Günter L. schrieb: > Ein Drehstrommotor der in Dreieckschaltung für 400V > gedacht ist, also dort seine Nennleistung laut > Typenschild bringt, kannst du auch in Sternschaltung > an 400V anschließen, bringt dann aber nicht mehr > die Leistung die auf den Typenschild steht, darfst > dann nur mit deutlich weniger Leistung belasten. Das heist ein (220\230)380\400V Motor ist auf keinen Fall ein 400\690V Motor. Mir kommt es so vor als ob tatsächlich nicht nur ich sondern auch die KI da große Probleme hat diese große Gefahr von der Dreieckschaltung an 220V zu unterscheiden. Die Ki will mir unbedingt erklären das ein 380V Motor auf keinsten Fall an einem 220V Netz im Dreieck betrieben werden kann und springt dann immer wieder zu den 230V Phasenspannung der 400V Netze und der damit einhergehenden Dreieckspannung. Ist das richtig zusammengefasst? Hippelhaxe schrieb: > ußenleiterspannung muss im Dreieck um den Verkettungsfaktor > (sqrt(3)) kleiner sein; Leiterstrom ist um denselben > Verkettungsfaktor größer. Drehzahl, (Nenn-)Leistung, > Nennschlupf, cos_phi usw. bleiben m.W. dieselben. Hippelhaxe schrieb: > Wenn die Spannung auf 1/1.73 abgesenkt wird, muss der Strom > auf das 1.73fache steigen, wenn man Nennleistung abruft. Hippelhaxe schrieb: >> Kann es sein das die Wicklungen des Motors tatsächlich >> keine 6A ab können? > > Können sie (auf Dauer) NICHT -- aber das ist nicht > relevant, denn diese 6A fließen NICHT in den > Wicklungen des Motors. Hippelhaxe schrieb: > in jeder MOTORWICKLUNG > fließen aber nur 3.7A. Genau das muß ich noch irgendwie in meinen Kopf rein bekommen. Hippelhaxe schrieb: > ??? > Auf dem Typenschild DESSELBEN Motors steht 750/1100W??? Nein wie oben gesagt das war ein Irrtum . Der Hersteller produziert 750W 1100W und 1500W Motoren. Auf den Motoren mit 750W und 1100W war auf den Typenschildern die Dreieckbeschaltung gezeigt bei dem 1500W Motor aber nicht. Ich habe da wohl etwas ganz falsches hinein interpretiert. Tatsächlich waren auf Typenschildern des selben 1500W Motors im Jahr 2023 auch noch die Dreieckschaltung zu sehen. Die haben nur das Layout der Typenschilder geändert. Nochmal meine Vermutung die Hersteller halten die Angabe zur 220\230V Dreieckschaltung für obsolet obwohl sie durch die Frequenzumrichter gerade wieder voll aktuell ist. richtig? Die Photos der Typenschilder reiche ich gleich nach. Es wäre super wenn jemand das mit dem Stromfluß in der 230V Dreieckschaltung nochmal genauer erklären könnte. Ich habe den FU wie oft geraten überdimensioniert das heist ich habe einen 2,2KW FU für den Betrieb eines 1,5KW Motors gewählt. Der FU verträgt laut Angabe 10A das sollte reichen oder ? Denn wie hoch der FU überdimensioniert werden muß gibt der Hersteller für solche Fälle nicht an und in Verbindung mit den fehlenden ,scheinbar obsoleten Motordaten kommen wahrscheinlich nicht ganz wenige Leute in Verständnissprobleme denn immerhin ist diese Technologie der 1PH FUs ja grundsätzlich eher für elektrische Laien interessant , wer sich auskennt hat ja eh meist ein modernen Drehstromanschluß . danke m.f.G.
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Es ist zwar eine andere Fragestellung, aber den Durchblick wirst Du bekommen, wenn Du die Stern-Dreick-Anlaufschaltung verstanden hast. https://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Dreieck-Anlaufschaltung
Michael schrieb: > Bin jetzt mit Frequenzumrichter nicht so bewandert, deshalb eine Frage > meinerseits: Welchen Grund sollte es geben an einen Frequenzumrichter > Motoren nur im Dreieck anzuschließen? Weil der FU einphasig eingespeißt wird.
Umrichter richten die Netzwechselspannung zunächst gleich, daraus entsteht dann die sog. Zwischenkreisspannung. Deshalb kann die Spannung an den Ausgängen auch nie größer als die Netzwechselspannung sein. Der Rat "Umrichter eine Nummer größer als der Motor" wird z.B. von SEW so nicht ausgegeben. Dort sollte die Motorleistung der Umrichterleistung entsprechen. Es gibt sogar Probleme, wenn der Umrichter viel größer ist als der Motor. KK
Hier also Photos von den Typenschildern. Das Klemmbrett des Motors ist standart W3 W1 W2 U1 U2 U3 Mit zwei Brücken über W3-W1-W2
Die Motoren die wir verbaut hatten hatten alle beide Formen angegeben, 230V Dreieck und 400V Sternchen. Das sind neue Motoren.
Karl K. schrieb: > Das Klemmbrett des Motors ist standart > W3 W1 W2 > U1 U2 U3 > Mit zwei Brücken über W3-W1-W2 Dann wird man den auf Dreieck umklemmen können.
Für mich sind die Angaben auf dem Typenschild nicht so recht klar. Da steht 380V und es wird ein "Y" angegeben. Demzufolge hat der Motor eine Strangspannung von 220 bzw 230V. Ich komme auf diesen Schluss weil der Motor offensichtlich in der Sternschaltung 380V verträgt. Ich kann mich aber auch irren. Typisch werden hierzulande immer zwei Spannungen angegeben. Beispielsweise 230/400 Volt. In diesem Fall ist immer die kleinste angegebene Spannung die Strangspannung. Also so kenne ich es als Elektriker. Was sich die Chinesen dabei gedacht haben ist mir rätselhaft. Oder die wussten nicht wie es typischerweise in der westlichen Welt gehandhabt wird. Ich behaupte der Motor verträgt 380 (400)V nur in der Sternschaltung. Würde bedeuten mit der Ausgangsspannung des FU passt dann auch eine Dreieckschaltung.
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Micha schrieb: > Ich behaupte der Motor verträgt 380 (400)V nur in der Sternschaltung. > > Würde bedeuten mit der Ausgangsspannung des FU passt dann auch eine > Dreieckschaltung. Natürlich.
Micha schrieb: > Ich komme auf diesen Schluss weil > der Motor offensichtlich in der Sternschaltung 380V verträgt. Ich kann > mich aber auch irren. es steht doch weiß auf schwarz auf dem Typenschild Micha schrieb: > Typisch werden hierzulande immer zwei Spannungen angegeben. Wenn du einen chinesischen Motor kaufst kannst nicht verlangen, dass sie sich an deutsche Gepflogenheiten halten. Sollte also in Dreieck mit deinem Umrichter passen. Ran an die Parametrierung
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Das mit der Stromfluss des Motors bei 220V Dreieck verstehe ich immer noch nicht. Aber ich muß es im FU korrekt eingeben. Mache ich das einfach durch die Rechnung A=P\U also 1500\220 = 6,81 Oben wurde erwähnt das diese 6,8A (bei voller Leistung) nicht in den Wicklungen des Motors aber in allen drei Zuleitungen fließen ... ich komm damit nicht klar. Ausserdem irritiert mich immer noch das ich in dem FU im Parameter Motornennspannung auch 380V eingeben kann obwohl das für den Betrieb wie ich jetzt verstanden zu haben glaube überhaupt keinen Sinn macht. Ich müsste doch wie bei meinem anderen Motor den ich seit einiger Zeit so betreibe als Motornennspannung eben die 220V und dazu passenden A angeben. (damals hatte ich mir das alles schonmal irgendwie in den Kopf geprügelt aber eben doch nicht so richtig grundlegend verstanden. Auf dem anderen Motor ist auch einfach 220\380V und die jeweils passenden A angegeben.) Die dritte Brücke habe ich übrigens gefunden die sind nur so dünn das ich die tatsächlich übersehen hatte.
Udo S. schrieb: > Wenn du einen chinesischen Motor kaufst kannst nicht verlangen, dass sie > sich an deutsche Gepflogenheiten halten. Das Problem ist das mich die Amerikanische KI diesbezüglich komplett verwirrt hat. Die KI (Bing) ist immernoch absolut davon überzeugt das ein 380V Motor und ein 220\380V Motor zwei vollkommen unterschiedliche Maschinen sind und man einen 380V Motor auf keinen Fall in Dreieckschaltung an einem 220V Drehstromnetz betreiben darf. Die kommt dann mit allerhand Rechenbeispielen die mich vollkommen fertig machen.
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Karl K. schrieb: > Das Problem ist das mich die Amerikanische KI diesbezüglich komplett > verwirrt hat. Die KI (Bing) ist immernoch absolut davon überzeugt das > ein 380V Motor und ein 220\380V Motor zwei vollkommen unterschiedliche > Maschinen sind und man einen 380V Motor auf keinen Fall in > Dreieckschaltung an einem 220V Drehstromnetz betreiben darf. > Die kommt dann mit allerhand Rechenbeispielen die mich vollkommen fertig > machen. Die phantasiert halt.
Strangstrom und Leiterstrom sind nicht dasselbe. Strangstrom ist das, was in Deiner (einzelnen) Motorwicklung fließt. Leiterstrom hat doch noch den anteiligen Strom der anderen Phasen mit zu tragen. Also Mal Wurzel drei größer. Bei Dreieckschaltung. ciao gustav
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naja dann werde ich mir mal ansehen wie das so aussieht mit dem Stromfluss ;) Es war übrigens die KI im Microsoft Browser nicht Bing.
Karl K. schrieb: > naja dann werde ich mir mal ansehen wie das so aussieht mit dem > Stromfluss ;) https://de.wikipedia.org/wiki/Verkettungsfaktor > Es war übrigens die KI im Microsoft Browser nicht Bing. Die phantasieren alle gern.
Eure Überlegungen haben mich auch unsicher gemacht. Passieren kann in beiden Fällen bei mir nichts. Nur würde wahrscheinlich im 400V Anschlußschema der erzielbare Drehmoment leiden. Mir kommt vor, daß sich bei der langsamsten Geschwindigkeit und großer Belastung beim Drehen der Motor leicht verlangsamt. Ob das der niedrigen Frequenz zuschreibbar ist, kann ich nicht beurteilen. Falls bei mir der Motor im 400V Anschlußschema angeschlossen ist, erzielte ich historisch nie die theoretisch zu erwartende mögliche Motorleistung. Wie dem auch sei, ist es mir leider momentan zu umständlich die Drehbank von der Wand wegzuschieben, damit ich an den Motor und seinem Anschlußgehäuse herankommen kann. Funktionieren tut es ja sehr gut auch so. Was Karl betrifft, falls der FU auch nur wie bei mir 240V ausgibt, kann ja nichts passieren, ausser, daß man nicht die bestmöglichste Leistung des Motors ausnützen kann.
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Guten Abend, ich hänge jetzt einfach mal ein Bild an, in der Hoffnung, dass dieses die Sache zusammen fasst. In beiden Darstellungen erhält der Motor exakt die gleichen elektrischen Größen und hat damit auch in beiden Fällen die gleich Leistung. Dass die Ströme (Dreieckschaltung) bzw. die Spannungen (Sternschaltung) nicht einfach addiert werden dürfen, ergibt sich aus der Phasenverschiebung. Um das zu verstehen würde ich jetzt aber nicht die KI fragen, sondern dazu in einem Fachbuch der Elektrotechnik nachschlagen. Aus all den Antworten ergibt sich mit ziemlicher Sicherheit folgender Sachverhalt: 1.) Der FU liefert eine Dreiphasennetz mit einer Spannung von Phase zu Phase von 230V 2.) Der Motor ist serienmäßig im Stern geschaltet und für ein Dreileiternetz mit einer Spannung von Phase zu Phase von 400V dimensioniert. 3. Um den Motor am FU zu betreiben ist er im Dreieck zu schalten. Dazu sind die Brücken zwischenW2-U2-V2 zu entfernen und je eine Brücke von W2 nach U1, von U2 nach V1 und von V2 nach W1 einzubauen. Viel Erfolg Sorry, wollte erstes Bild löschen, finde aber den "Knopf" nicht, egal.
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Michael schrieb: > Sorry, wollte erstes Bild löschen, finde aber den "Knopf" nicht, egal. und ich habe verzweifelt den Unterschied gesucht. Ja doch. Die Farben. PS: es gibt keinen "Knopf". Abhilfe: Beitrag Löschen und zurück an den Anfang.
Dieter W. schrieb: > Es gibt allerdings auch Exoten mit internem Step-up, die bei Anschluss > an 1~ 230V 3~ 400V liefern können. Welche? Link dazu?
Karl K. schrieb: > Die Erklärung dafür ist das der Strom in den Wicklungen > bei Dreieckschaltung in einem 220v Netzt nicht steigt > sondern quasi nur in der Zuleitung ? Richtig. > Ein großes und immer wiederkehrendes Missverständnis > liegt wohl darin das die Nennspannung der Drehstromnetzte > mit der Phasenspannung der Netzte durcheinander gebracht > wird. Bei Drehstrom wird m.W. grundsätzlich die sog. Außenleiter- spannung angegeben, das ist die Spannung "Phase gegen Phase". Das ist auch sinnvoll, denn diese Spannung muß ja von der Isolation in den Drehstromleitungen auf Dauer vertragen werden. Die Spannung "Phase gegen 'Null'" ist dann um Wurzel(3) kleiner (-> Verkettungsfaktor). > Manchmal wird dabei auch vergessen das es früher > tatsächlich Drehstromnetzte mit 220V Nennspannung gab. > Also quasi ein Netz mit 127V Phasenspannung. Ich denke, das wissen unter den Laien nur wenige. Ist ja auch schon eine Weile her... :) > Diese "alten" 220V Drehstromnetzte sind durch die einphasigen > Frequenzumrichter wieder sehr aktuell. Naja, die Netze weniger -- wohl aber die Motoren. Eben wegen der Umrichter. > Gleichzeitig steigt aber die Verbreitung günstiger > einphasiger Frequenzumrichter die am Ausgang eben > genau ein solches 220V Drehstromnetz bereit stellen. Deine Idee ist richtig, aber ich würde beim Ausgang des Umrichters nicht von einem "Netz" sprechen. Die Umrichter werden für genau den einen Verbraucher parametriert, der da jeweils angeschlossen ist. Aber -- ja, aus dem Umrichter kommt etwas heraus, das funktionell dem 230V-Drehstrom entspricht. > Ich habe den Zusammenhang der Stromaufnahme noch nicht richtig > verstanden. > Nur ganz grob : Die Spulen des Motors werden in einer 220V > Dreieckschaltung aus irgendwelchen rechnerischen gründen mit > dem selben Strom belastet wie bei 380V im Stern ?? Ja. :) > Nur die Zuleitung bzw. der Frequenzumrichter wird mit dem > erhöhten Stromfluss belastet ?? Ja. > Ist das jetzt so wirklich richtig? Ja-ha! Schau Dir das Bild mit den Schaltplänen an, das Michael freundlicherweise gepostet hat. Suche Dir irgendeinen Außenleiter, zum Beispiel L1. In der Dreieckschaltung sind (an allen Außenleitern, also auch) an L1 ZWEI Motorwicklungen angeschlossen. Da der Knotenpunktsatz gilt, kann nicht mehr Strom aus dem Verbindungspunkt herausfließen, als hereingeflossen ist. Der Leiterstrom in L1 TEILT sich also auf die beiden dort angeschlossenen Wicklungen auf -- das geht gar nicht anders. Das verträgt sich gut mit der Behauptung, dass der Leiterstrom größer ist als der Strom in einer einzelnen Wicklung... Die Sternschaltung ist komplementär dazu; wenn man dort einen Stromweg von einem Außenleiter zum anderen verfolgt, dann berührt man stets ZWEI Wicklungen, die... naja, "irgendwie in Reihe" geschaltet sind. An einer Reihenschaltung teilt sich aber die Spannung auf die Widerstände auf! Meine Argumentation ist mathematisch nicht beweis- kräftig; ich versuche nur, die Blockade in Deinem Kopf etwas zu lockern... > Das die Motorenhersteller die Dreieckbeschaltung > für 220V Netze weglassen aber bei modernen > 1PH Frequenzumrichtern diese Beschaltung und > die korrekte Stromparametrierung notwendig sind ist > sehr widersprüchlich und bedenklich. Finde ich nicht unbedingt. Es ist vielleicht schlampig, aber im Prinzip sind die doppelten Angaben auf den alten Typenschildern redundant. Die Größen für Stern und Dreieck lassen sich mit dem Verkettungsfaktor ineinander umrechnen, das ist beim üblichen symmetrischen Drehstrom mit 3 Phasen und 120° Phasenverschiebung ein universeller Zusammenhang. > Soweit ich es verstehe ist der angegebene Spannungswert > bzw. die Nennspannung in Drehstromnetzen immer der > Spannungswert zwischen zwei Leitern nie zu Erde. [...] > Soweit ich es verstanden habe ist es technisch schwer > möglich aus einer 230V Phase mehr als ein solches > Drehstromnetz bereit zu erzeugen und nehme an das fast > alle der erhältlichen 1PH FUs nur dieses 220V Netz > ausgeben können. > > Ist das richtig zusammengefasst ? Ja. > Was in dem Zusammenhang irritiert und mich überhaupt > wieder in die Verzweiflung gestürzt hat ist die > Tatsache das man in der Parametrierung des mit > "output:3PH220V" gekennzeichneten FU sehr wohl auch > mehr als 220\230V eingeben kann. Macht\kann er dann > wohl aber einfach nicht ausgeben ? Kann ich nicht beantworten; das müsste aus den Unter- lagen des Herstellers des Umrichters hervorgehen. > Das heist ein (220\230)380\400V Motor ist auf keinen > Fall ein 400\690V Motor. Richtig. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps... >> Können sie (auf Dauer) NICHT -- aber das ist nicht >> relevant, denn diese 6A fließen NICHT in den >> Wicklungen des Motors. > > Hippelhaxe schrieb: >> in jeder MOTORWICKLUNG >> fließen aber nur 3.7A. > > Genau das muß ich noch irgendwie in meinen Kopf rein > bekommen. Naja, der Vergleich passt zwar nicht ganz, aber wenn Du zwei gleiche Verbraucher (z.B. altertümliche Glüh- lampen) in REIHE schaltest, dann brauchen sie doppelte Spannung, aber einfachen Strom. Schaltest Du die Glühlampen dagegen PARALLEL, dann brauchen sie doppelten Strom, aber einfache Spannung. Der Stern ist vage mit der Reihenschaltung verwandt, das Dreieck mit der Parallelschaltung... > Hippelhaxe schrieb: >> ??? >> Auf dem Typenschild DESSELBEN Motors steht 750/1100W??? > > Nein wie oben gesagt das war ein Irrtum . [...] Okay, alles gut. Ich habe nur nachgehakt, weil es polumschaltbare Motoren (mit zwei Drehzahlen) gibt, auf denen tatsächlich zwei Leistungen angegeben sind (für jede Drehzahl eine). Die Dinger kann man NICHT so einfach auf Dreieck umklemmen... Aber das liegt bei Dir ja nicht vor. > denn immerhin ist diese Technologie der 1PH FUs ja > grundsätzlich eher für elektrische Laien interessant , Wäre mir neu. Soweit ich weiss, werden an Fertigungslinien massenhaft Kleinantriebe eingesetzt, die gern aus Drehstrom- Asynchronmotor und Umrichter bestehen dürfen. Für Wald-und-Wiesen-Antriebe ist die Kombination fast die Quadratur des Kreises. > wer sich auskennt hat ja eh meist ein modernen > Drehstromanschluß . Man kann auch einen einphasig gespeisten FU an Drehstrom anschließen... einfach zwischen eine Phase und Null klemmen...
Hippelhaxe schrieb: > Meine Argumentation ist mathematisch nicht beweis- > kräftig; Kann man leicht graphisch darstellen. Hier als "Spannungen". (Bemerkung: Das Dreieck ist etwas unegal geraten beim Zeichnen, sorry) ciao gustav
Danke nochmal für die vielen ausführlichen Erklärungen und ich denke ich habe die Zusammenhänge jetzt gerade wieder mal verstanden und hoffe das bleibt diesmal auch so. Gerhard O. schrieb: > Was Karl betrifft, falls der FU auch nur wie bei mir 240V ausgibt, kann > ja nichts passieren, ausser, daß man nicht die bestmöglichste Leistung > des Motors ausnützen kann. Das ist zum Glück wohl so der Fall. Ganz egal welche Stromstärke ,welche Motorspannung und welche Beschaltung (Stern Dreieck) man Parametriert oder Kombiniert beim Betrieb mit so einem 1Phasigen FU kann dadurch wohl nichts wirklich schlimmes passieren. Selbst wenn man als Motornennspannung 380V eingibt kann der FU das ja eh nicht auf die Spulen des Motors bringen. Wenn man sich aber extra einen dicken Motor kauft um seine alte Drehbank auch direkt ohne Getriebe antreiben zu können dann wäre es schon blöd wenn man irgendwie nur 30\40% der Leistung hätte. Ich hoffe das ist jetzt wieder korrekt zusammengefasst. Hippelhaxe schrieb: >> denn immerhin ist diese Technologie der 1PH FUs ja >> grundsätzlich eher für elektrische Laien interessant , > > Wäre mir neu. > > Soweit ich weiss, werden an Fertigungslinien massenhaft > Kleinantriebe eingesetzt, die gern aus Drehstrom- > Asynchronmotor und Umrichter bestehen dürfen. > > Für Wald-und-Wiesen-Antriebe ist die Kombination fast > die Quadratur des Kreises. Danke an dich für die ausführliche Antwort. Was ich meinte ist folgendes. Hier sind sicher auch profi Elektriker anwesend und überhaupt ist es ja schon ,zumindest hier in Deutschland ,wahrscheinlich ein klein bischen zwiespältig wenn jemand wie ich mit meinem sehr eingeschränkten Wissen über Elektrotechnik ankommt und Drehstrommotoren an Frequenzumrichter anschließen will. Ich denke aber das ist nunmal die Realität und nicht selten das es genau so geschieht denn : Sicher werden in der Industrie massenhaft Drehstrommotoren über FUs gesteuert aber dabei geht es ja hautsächlich um 3\3 Phasen FUs denn in industrie oder Werkstattanlagen steht ja eigentlich immer 400V Drehstrom bereit. Wahrscheinlich ist das auch ein Grund weshalb auf Verkaufsplattformen fast mehr günstige 1\3PH FUs zu finden sind als 3\3PH FUs. Ich nehme an das die Industrie ihre 3\3Phasen FUs aus anderen Quellen und von anderen Herstellern beziehen als der Hobbyist der seine alte Maschine betreiben will. Und wenn man einen 1\3PH FU kauft macht es ja auch kaum Sinn den dann von einem Elektriker anschließen zu lassen denn erstens könnte der Elektriker stattdessen auch einfach eine 400V Dose legen und zweitens kostet die Arbeit des Elektrikers wahrscheinlich soviel wie der FU und der Motor zusammen. Entschuldigung ich möchte damit garnichts anderes sagen als das genau das eben in vielen Fällen die Realität sein wird. Das es in diesem Zusammenhang dann dazu kommt das auf Typenschildern Daten einfach nicht mehr angegeben werden und in den Anleitungen der vielen günstigen china 1\3PH FUs nichts grundlegendes zur Beschaltung der Motoren usw. angegeben ist macht es für den Laien (die Zielgruppe) eben auch nicht einfacher. Übrigens ist das nicht nur bei diesem Chinesischen Hersteller so ,bei vielen Motorenshops ,Anbietern und auf Typenschildern wird immer nur noch die Sternspannung für 400V erwähnt. Weshalb es die Quadratur des Kreises sein soll Feldwaldwiesenantriebe mit FU zu betreiben verstehe ich nicht. Wie gesagt ist es sehr günstig und es ist auch eine tolle Technologie sofern man keinen Drehstromanschluss hat. Die einzige Alternative die ich dazu kenne sind solche 230V Brushless(Servo) Motoren mit entsprechender Steuerung. Diese sind aber eher teurer viel weniger verbreitet und auch nicht ganz so vielseitig einsetzbar bzw. kombinierbar.
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Karl K. schrieb: > Wenn man sich aber extra einen dicken Motor kauft um seine alte Drehbank > auch direkt ohne Getriebe antreiben zu können Das ist die schlechteste aller Lösungen. Und wenn ich mir die Daten des FUs oben anschaue. Der geht bis 320 Hz. Ich wollte nicht daneben stehen, wenn du den chinesischen Motor mit mehr als 80Hz fährst. Ich glaube nicht dass der für ein vielfaches seiner Nenndrehzahl ausgelegt ist.
Karl B. schrieb: > Kann man leicht graphisch darstellen. > Hier als "Spannungen". > (Bemerkung: Das Dreieck ist etwas unegal geraten beim Zeichnen, sorry) Da das alles nicht von Dir ist, sondern aus dem Netz kopiert, kannst Du ja nichts dafür.
Ralf X. schrieb: > Da das alles nicht von Dir ist, sondern aus dem Netz kopiert, kannst Du > ja nichts dafür. Nein, das Bild hatte ich auch schon früher hier gepostet. (17.03.2018) Aber die Idee mit dem a/2 kam von einem anderen Thread hier, dessen "Bild" aber nicht so gut gezeichnet war, so dass ich mir die Unverfrorenheit herausgenommen hatte, das mit TinyCad nachzumalen. Und wenn Ihr es unter KI findet, haben die es von mir geklaut. Ralf X. schrieb: > Da das alles nicht von Dir ist, sondern aus dem Netz kopiert, kannst Du > ja nichts dafür. Gib doch mal genau die Quelle an, wenn Du solche Behauptungen aufstellst. ciao gustav
Moin, mir geht es ähnlich wie Karl. Mit Drehstrom Motoren hatte ich bisher kaum etwas zu tun und gehöre diesbezüglich in die Laien Kategorie;-) Anhand dieses Anlasses und Diskussion bin ich nun neugierig genug die Drehbank wegzuschieben, um mir die Anschluß-Konfiguration des Motors zu Gemüte führen. Ich bin ziemlich sicher, dass ich damals keine Brücken installierte; folglich ist mein Motor aller Wahrscheinlichkeit nach in Sternschaltung angeschlossen. Das erklärt vielleicht auch, warum der Motor bei Langsam-Drehzahl und hoher Werkzeugbelastung merkbar etwas nachlaesst. Eine Google Anfrage wie man nun einen solchen Motor für Delta in der Praxis anschließt, empfahl Folgendes durch Gemini KI: 1) Installiere Brücken zwischen U1 und W2, V1 und U2, W1 und V2 2) FU Ausgänge: L1 nach U1, L2, nach V1, L3 nach V2 (Bei falscher nominaler Drehrrichtung einfach ein Leitungspaar umwechseln) Ich hoffe, Gemini hat es korrekt angegeben. Was den zulässigen Motor FU-Frequenzbereich betrifft, glaube ich mich zu erinnern, dass irgendwo angegeben wurde, den Motor nur zwischen 10-60Hz zu betreiben und parametrisierte meine FU diesbezüglich danach. Ich werde bei der Inspektion versuchen die Typenbezeichnung des Motors zu finden und nach einem Datenblatt suchen. Dieser Bereich war bisher auch immer ausreichend. Karl: Mich interessiert übrigens Deine Anwendung: Drehbank, Fräse? Gruss, Gerhard
Gerhard O. schrieb: > 2) FU Ausgänge: L1 nach U1, L2, nach V1, L3 nach V2 Naja, L3 auf W1, aber W1-V2 ist ja eh gebrückt.
Gerhard O. schrieb: > Eine Google Anfrage wie man nun einen solchen Motor für Delta in der > Praxis anschließt, empfahl Folgendes durch Gemini KI: Früher hat man für sowas in ein Lehrbuch geschaut. > 1) Installiere Brücken zwischen U1 und W2, V1 und U2, W1 und V2 > 2) FU Ausgänge: L1 nach U1, L2, nach V1, L3 nach V2 Warum nicht L3 an W1? Das wäre zumindest logischer. Üblicherweise sind die Klemmfelder so, dass für Dreieck die drei Blechstreifen senkrecht stehen, und da geht jeweils eine Phase drauf. Für Stern ist die untere Reihe verbunden (die rechte Seite bekommt zwei Blechstreifen, damit Du den überzähligen nicht verlierst) und die Phasen kommen an die obere Reihe. > (Bei falscher nominaler Drehrrichtung einfach ein Leitungspaar > umwechseln) So ist es. Wenn Du einen Drehstrommotor anschließt, hast Du eine 50%ige Chance, dass er richtig herum dreht. Wenn Du anfängst darüber nachzudenken, dann sinkt diese Chance auf 30% ;-)
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H. H. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> 2) FU Ausgänge: L1 nach U1, L2, nach V1, L3 nach V2 > > Naja, L3 auf W1, aber W1-V2 ist ja eh gebrückt. Ohne das Anschlußfeld ansehen zu können, kann ich mir momentan ohnehin kein Bild machen, was von meinem Motor zu halten ist. Ob das richtig ist: https://electronics.stackexchange.com/questions/346705/how-to-connect-a-three-phase-motor https://automationforum.co/how-to-connect-a-three-phase-motor-in-star-and-delta-connection/
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Soul E. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Eine Google Anfrage wie man nun einen solchen Motor für Delta in der >> Praxis anschließt, empfahl Folgendes durch Gemini KI: > > Früher hat man für sowas in ein Lehrbuch geschaut. > >> 1) Installiere Brücken zwischen U1 und W2, V1 und U2, W1 und V2 >> 2) FU Ausgänge: L1 nach U1, L2, nach V1, L3 nach V2 > > Warum nicht L3 an W1? Das wäre zumindest logischer. DA kann ich mir momentan kein Bild machen, ohne mir das Wicklungsschema anzusehen. > > Üblicherweise sind die Klemmfelder so, dass für Dreieck die drei > Blechstreifen senkrecht stehen, und da geht jeweils eine Phase drauf. > Für Stern ist die untere Reihe verbunden (die rechte Seite bekommt zwei > Blechstreifen, damit Du den überzähligen nicht verlierst) und die Phasen > kommen an die obere Reihe. > >> (Bei falscher nominaler Drehrrichtung einfach ein Leitungspaar >> umwechseln) > > So ist es. Wenn Du einen Drehstrommotor anschließt, hast Du eine 50%ige > Chance, dass er richtig herum dreht. Wenn Du anfängst darüber > nachzudenken, dann sinkt diese Chance auf 30% ;-) Das waere das geringste meiner Probleme;-) Jetzt bin ich wirklich neugierig. Damals mußte ich 100% keine Brücken installieren. Falls da Brücken vorhanden waren, genügt ein Blick um das Anschlußschema zu wissen. Heute Abend werde ich mich vergewissern. Etwas mehr Drehmoment wäre nützlich.
Soul E. schrieb: > Üblicherweise sind die Klemmfelder so, dass für Dreieck die drei > Blechstreifen senkrecht stehen, und da geht jeweils eine Phase drauf. > Für Stern ist die untere Reihe verbunden (die rechte Seite bekommt zwei > Blechstreifen, damit Du den überzähligen nicht verlierst) und die Phasen > kommen an die obere Reihe. Im Zweifelsfalle die einzelnen Wicklungsenden abklemmen und separat auf Durchgang prüfen. Dann sieht man, wo welche Verbindung hin muss. (Könnte sich ja noch gemeinerweise ein Dahlander-Doppelstern dahinter verbergen. Der hat auch "nur" 6 Klemmen. Trotz zweier Geschwindigkeiten.) ciao gustav
Karl B. schrieb: > (Könnte sich ja noch gemeinerweise ein Dahlander-Doppelstern dahinter > verbergen. Der hat auch "nur" 6 Klemmen. Trotz zweier > Geschwindigkeiten.) Ein Motor mit zwei getrennten Wicklungen ebenso. Aber das kann man für gewöhnlich aus dem Typenschild ermitteln.
Sorry ihr seid jetzt bei einer anderen Sache zu der ich nichts sagen kann möchte ungern reinquatschen aber da noch niemand etwas zu dem gesagt hat was ich im letzten Beitrag geschrieben hatte mache ich das selbst nochmal . Karl K. schrieb: > Das ist zum Glück wohl so der Fall. Ganz egal welche Stromstärke ,welche > Motorspannung und welche Beschaltung (Stern Dreieck) man Parametriert > oder Kombiniert beim Betrieb mit so einem 1Phasigen FU kann dadurch wohl > nichts wirklich schlimmes passieren. Damit meinte ich natürlich nur die zu dem jeweiligen Motor passenden Werte und nicht vollkommen andere Werte. Also gibt man in meinem Fall in den Parametern des FU als Motordaten 220V - 6,8A ein dann ist das richtig 220V - 3,7A ist zwar nicht richtig aber im schlimmsten Fall gibt es Fehlermeldungen und der Motor hat zu wenig leistung Gibt man 380V und 3,7A oder 6,8A ein dann passiert nichts schlimmes weil der FU ja garnicht in der Lage ist 380V zu liefern. Und das selbe müsste ja auch für den Fall gelten wenn der Motor in dieser Konfiguration im Dreieck angeschlossen ist. Ich hoffe das stimmt so Udo S. schrieb: > Das ist die schlechteste aller Lösungen. > > Und wenn ich mir die Daten des FUs oben anschaue. Der geht bis 320 Hz. > Ich wollte nicht daneben stehen, wenn du den chinesischen Motor mit mehr > als 80Hz fährst. > Ich glaube nicht dass der für ein vielfaches seiner Nenndrehzahl > ausgelegt ist. Das habe ich auch nicht vor , es ist eine etwas größere alte Maschine und die Spindel ist mit Gleitlagern gelagert. Solche Maschinen hatten soweit ich weis nicht mehr als 1400rpm (bin mir nicht sicher was diese hatte denn ich habe keine Daten zu der Maschine und der Antrieb wurde nachträglich so verändert das sie sogar unter 1000rpm lief. Nachdem ich es nochmal habe sacken lassen ist mir eingefallen das die Äusserungen zur Quadratur des Kreises oben im Thread wohl eine Anspielung auf die durch den FU vereckigte Sinuskurve sein sollte. Gibt es denn da irgendwelche wirklich großen Nachteile oder Probleme mit ? Ich nehme an das heutzutage die meisten Methoden einen Motor zu Steuern damit einhergehen das auch die Stromversorgung des Motors "digitalisiert" wird. Es ist aber wohl keine Überraschung das ich mich da nicht auskenne. Ausserdem wollte ich nochmal kurz was zur Parametrierung des FU sagen. Ich betreibe seit einiger Zeit einen anderen Motor an einem FU und das funktioniert bisher super . Wie das mit dem nächsten Motor und FU sein wird weis ich natürlich nicht was ich aber schon jetzt sagen kann ist das wenn ich nicht bereits den ersten FU parametriert hätte wäre ich mit dem neuen vollkommen überfordert. Der erste FU (der im Vergleich einen etwas hochwertigeren Eindruck macht aber auch günstig war) hatte eine wirklich gute Anleitung beiliegen die genau zeigte was man unbedingt einstellen muß und was nicht . 99% der Einstellungen waren für mich erstmal vollkommen unwichtig. In der Anleitung des neuen FU ist das so nicht beschrieben. Er ist zwar etwas weniger komplex als der erste aber immer noch reichlich (auch mit Vektorsteuerung usw.) wüsste ich nicht aus der Anleitung des ersten was wirklich wichtig ist wäre ich ziemlich aufgeschmissen. Ich wollte das hier nur mal gesagt haben.
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Vorab: Ich bin zwar vom Fach, denn ich habe Mechatroniker gelernt und Elektrotechnik studiert, aber ich bin kein Spezialist für elektrische Antriebe. Ich bitte das zu berücksichtigen. Für sachkundige (!) Korrekturen bin ich im Bedarfsfall stets dankbar. Karl K. schrieb: > Sicher werden in der Industrie massenhaft Drehstrommotoren > über FUs gesteuert Ja. > aber dabei geht es ja hautsächlich um 3\3 Phasen FUs Nö. Warum sollte? Fachleute mögen mich bei Bedarf korrigieren, aber meines Wissens sind diese kleinen Umrichter alles Zwischenkreis- umrichter mit Gleichspannungszwischenkreis. Die bestehen, grob gesagt, netzseitig aus Entstörgliedern und einem Netzgleichrichter, dann folgt der Zwischenkreis- elko, und dem folgt wiederum motorseitig der 3-Phasen- Wechselrichter. Bei Motorleistungen, die mit einphasiger Speisung problemlos zu bewältigen sind (also bis ungefähr 2kW) sehe ich überhaupt keinen Vorteil darin, die Speisung des Umrichters dreiphasig auszuführen -- man hat dann nur größeren Aufwand, ohne irgend einen zusätzlichen Nutzen davon zu haben. > denn in industrie oder Werkstattanlagen steht ja eigentlich > immer 400V Drehstrom bereit. Das ist zwar sachlich richtig -- aber kein Argument: Wenn in einem Schaltschrank ein Dutzend einphasig gespeister FUs aufgereiht sind, dann klemmt man halt vier Stück an L1, vier an L2 und die restlichen vier an L3. Fertig ist die Laube. > Wahrscheinlich ist das auch ein Grund weshalb auf > Verkaufsplattformen fast mehr günstige 1\3PH FUs zu finden > sind als 3\3PH FUs. Meiner Meinung nach ist das genaue Gegenteil richtig: Weil die Industrie sowieso die kleinen einphasig gespeisten Umrichter in Unmassen einsetzt, sind die Dinger so preiswert und an jeder Straßenecke zu bekommen! > Ich nehme an das die Industrie ihre 3\3Phasen FUs aus > anderen Quellen und von anderen Herstellern beziehen als > der Hobbyist der seine alte Maschine betreiben will. Mag sein, das widerspricht meinen Argumenten aber nicht. > Und wenn man einen 1\3PH FU kauft macht es ja auch kaum > Sinn den dann von einem Elektriker anschließen zu lassen Umgekehrt: Den Schaltschrankmonteur muss man sowieso bezahlen, aber der einphasig gespeiste FU ist (vermutlich) billiger als der dreiphasig gespeiste, leistet aber genau dasselbe. > denn erstens könnte der Elektriker stattdessen auch > einfach eine 400V Dose legen und zweitens kostet die > Arbeit des Elektrikers wahrscheinlich soviel wie der > FU und der Motor zusammen. Das ist beides im Prinzip richtig -- aber beides nicht relevant. Ob der Schaltschrankbauer zehn einphasige oder zehn dreiphasige FUs in den Schaltschrank schraubt, fällt kaum ins Gewicht; bei den einphasigen ist der Verdrahtungsaufwand netzseitig sogar geringer. Wenn die einphasigen aber bei identischem Nutzen zwanzig Euro pro Stück billiger sind -- warum soll man dann dreiphasige einkaufen? > Entschuldigung ich möchte damit garnichts anderes > sagen als das genau das eben in vielen Fällen die > Realität sein wird. Du scheinst die einphasig gespeisten Umrichter für Hobby-Bastelkram zu halten. Das ist in überhaupt keiner Weise der Fall. > Das es in diesem Zusammenhang dann dazu kommt das > auf Typenschildern Daten einfach nicht mehr angegeben > werden und in den Anleitungen der vielen günstigen > china 1\3PH FUs nichts grundlegendes zur Beschaltung > der Motoren usw. angegeben ist macht es für den Laien > (die Zielgruppe) eben auch nicht einfacher. Nein! Genau falsch herum! Wenn ohnehin 90% der Umrichter von Fachleuten in der Industrie verbaut werden -- warum sollte sich der freundliche Chinese dann die Mühe machen, für den germanischen Bastler eine laientaugliche Anleitung beizulegen? Den Zusatzaufwand bezahlt ihm niemand... > Übrigens ist das nicht nur bei diesem Chinesischen > Hersteller so ,bei vielen Motorenshops ,Anbietern > und auf Typenschildern wird immer nur noch die > Sternspannung für 400V erwähnt. Klar! Weil vorausgesetzt wird, dass man sich auskennt! > Weshalb es die Quadratur des Kreises sein soll > Feldwaldwiesenantriebe mit FU zu betreiben verstehe > ich nicht. Hmm... falls es Dich wirklich interssiert, dann frag' nochmal nach. Das wird etwas länger, und heute ist es mir dafür zu spät... > Wie gesagt ist es sehr günstig und es ist auch eine > tolle Technologie sofern man keinen Drehstromanschluss > hat. Es ist auch dann eine tolle Technik, WENN man einen Drehstromanschluss HAT! > Die einzige Alternative die ich dazu kenne sind solche > 230V Brushless(Servo) Motoren mit entsprechender Steuerung. > Diese sind aber eher teurer viel weniger verbreitet und > auch nicht ganz so vielseitig einsetzbar bzw. kombinierbar. EBEN ! Könnte es sein, dass auch die Projektanten in der Industrie das wissen?!
Moin, Wenn es Euch noch interessiert: Ich versuchte mir die Geschichte anzuschauen. Aber ohne kompletten Ausbau des Motors ist da leider nichts zu machen und das würde Stunden beanspruchen. Man kommt an die Motor Flansch Befestigungsmuttern nur extrem schlecht dran. Wenigstens ein Bild des Typenschilds konnte ich so schlecht und recht machen. Da werden beide Anschlußmöglichkeiten gezeigt. Nach so langer Zeit kann man sich leider nicht mehr an die damaligen Arbeitsumstände im Detail erinnern. Fest steht, daß mir damals der Motor als 240V Typ verkauft wurde und möglicherweise dafür schon prepariert wurde. Sonst würde das "Biest" überhaupt nicht laufen. Brücken müssen also vorhanden sein. Es fragt sich aber, ob im Delta oder Stern Modus. Die Wahrscheinlichkeit ist also 50% falsch zu sein. Der Motor scheint für FU Betrieb vorgesehen zu sein - allerdings nur nominal zwischen 6-60Hz. 75Hz wären wahrscheinlich noch ohne großes Risiko machbar. Der Motor hat übrigens keinen Anschlußaufbau. Nur einen gewölbten Deckel. Ich flanschte damals eine normale 10cm flache Elektrodose dran. Aber man kann leider die existierende Verdrahtung ohne Ausbau das Anschlußschema nicht näher untersuchen. Wenn ich einen Vergleichsmotor hätte, könnte man mit dem Ohmmeter Klarheit Verschaffen. Aber leider habe ich keine Windungsinformationen. Ich denke, ich laß gut mal gut sein. Gerhard
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Beitrag #8039433 wurde vom Autor gelöscht.
Das ist ein spezieller Motor für den Nordamerikanischen Markt. Der hat nicht drei, sondern sechs Wicklungen, und wird immer im Stern geschaltet. Für kleine Spannung je zwei Wicklungen parallel, für große Spannung je zwei in Reihe. Im Moment ist er auf kleine Spannung geklemmt, also für dich passend.
Hippelhaxe schrieb: > Bei Motorleistungen, die mit einphasiger Speisung problemlos > zu bewältigen sind (also bis ungefähr 2kW) sehe ich überhaupt > keinen Vorteil darin, die Speisung des Umrichters dreiphasig > auszuführen -- man hat dann nur größeren Aufwand, ohne irgend > einen zusätzlichen Nutzen davon zu haben. Sowohl meine neue Bosch 7kW Wärmepumpe mit um die 3kW Anschlussleistung, als auch meine Multisplit Klima mit ca 3kW Anschlussleistung sind 1 phasig. Ich hätte gerne 3 phasig gehabt, aber das gibt es nicht oder nur als exot und teurer. 3 phasig hat den Vorteil, dass man weniger Schieflast hat und es nicht so schnell passieren kann dass einzelne phasen durch 3 dicke Verbraucher auf über 32A kommen. Weiterer Vorteil ist dass du bei B6 Gleichrichtung eine schon fast glatte Gleichspannung im Zwischenkreis hast und keine großen Kondensatoren braucht. Nachteil werden die aufwändigeren Eingangsfilter sein. Vielleicht kann dazu jemand anderes was sagen.
möglich das die einphasigen FUs auch in Industrie und Fachbereichen eingesetzt werden. Ob dafür dann die "noname" Produkte verwendet werden ist eine andere Frage. Bevor ich das erste mal mit dem Thema angefangen habe hatte ich halt überlegt ob ich mir nicht besser einen 230VAC Brushless Servomotor kaufen soll weil dieser einfach mit dem passenden Steuergerät ausgeliefert wird und ich mich nicht so sehr mit elektrotechnik ausseinander setzten muß. Da muß man bei einfachen günstigen Geräten auch keine Parameter einstellen. Es wäre aber um den vorhandenen Motor schade gewesen und die günstigen brushlessmotoren funktionieren zwar an meiner Nähmaschine gut wirken aber irgendwie auch billig gemacht mit ihren Plastikabdeckungen um die Welle usw. Sicher sind die meisten Systeme dieser Art halt im Vergleich dazu und auch im Vergleich zu der Lösung mit FU extrem viel teurer. Wie gesagt die günstigen sind halt "plug and play" . Wären die Bedienungsanleitungen der FUs und die Beschriftungen der Motoren etwas besser dann wäre auch dieser Betrieb selbst für den Laien ähnlich einfach. Gerhard O. schrieb: > Der Motor scheint für FU Betrieb vorgesehen zu sein - allerdings nur > nominal zwischen 6-60Hz. 75Hz wären wahrscheinlich noch ohne großes > Risiko machbar. Was mich tatsächlich an der Quadratur des Kreises noch interessiert ist woran erkennt man denn das der gezeigte Motor für FU Betrieb geeignet ist? Alles was ich dazu finden konnte ist das es Motoren gibt die bereits einen FU integriert haben oder aber das es Motoren gibt die für den Betrieb mit FU zusätzlich fremdgekühlt werden. Soweit ich es verstanden habe unterscheiden sich die Motoren ansonsten nicht von anderen. Ich muß in dem Zusammenhang aber schon sagen das sich beide FUs und die Motoren (hatte zwischenzeitlich einen anderen Motor am neuen FU als den um den es hier ging) im Betrieb fast beängstigend fiese etxtrem hohe Frequenzgeräusche machen also wirklich akustisch. Durch ändern der Trägerfreuenz wurde es beim alten zwar besser. Aber vielleicht liegen ja da irgendwie auch Nachteile oder Qualitätsunterschiede in den FUs auch wenn diese ja wahrscheinlich in erster Linie aus sehr ähnlichen integrierten Schaltkreisen bestehen. Und nochmal kurz zu meiner Rechnung mit dem Elektriker. Natürlich wäre es im Zweifel besser nochmal den selben Preis der Anshaffunskosten von FU und Motor dafür zu bezahlen das diese dann richtig angeschlossen werden, bin mir aber auch nicht ganz sicher ob der "feld wald wiesen" elektricker aus dem Ort z.B. die passende Parametrierung des FU dann ohne weiters einfach machen kann. Ich meine vielleicht kann er auch kein Chinesisch und dann muß er einen FU von Siemens oder sonstwas bestellen und dann ist die Rechnung halt eine ganz andere. Also danke nochmal an das Forum hier ohne euch wäre es wirklich extrem viel schwieriger für jemanden wie mich sowas ans laufen zu bringen. Was mir die KI (ganz ohne fachchinesisch) erzählen wollte hatte ich ja erwähnt.
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Habe jetzt nicht alles gelesen, finde aber folgende Überlegung noch wichtig. Wenn ein FU eingerichtet wird, gehe ich von einer Geschwindigkeits- bzw. Drehzahleinstellungsmöglichkeit aus. Da gibt es afaik zwei generelle Einstellmöglichkeiten: vektoriell und einfache u/f (Polpaarzehl mal Frequenz = Drehzahl). Trotzdem sollte die Kühlung beachtet werden. Da das Lüfterrad fest mit der Achse verbunden ist, wird bei niedrigen Drehzahlen auch weniger Luft zur Kühlung bewegt. Das führt über kurz oder lang zur Überhitzung des Motors, IMHO besonders in der Betriebsart vektoriell. Oder sehe ich das falsch. Wie umgeht man dieses Problem (nicht nur mit Extra-Ventilation, sondern auch durch passende Parametrierung des FU)? ciao gustav
H. H. schrieb: > Das ist ein spezieller Motor für den Nordamerikanischen Markt. Der > hat > nicht drei, sondern sechs Wicklungen, und wird immer im Stern > geschaltet. Für kleine Spannung je zwei Wicklungen parallel, für große > Spannung je zwei in Reihe. Im Moment ist er auf kleine Spannung > geklemmt, also für dich passend. Moin, Dank Deiner Ausführungen studierte ich nochmals mein zweites Bild sorgfältig und erkenne jetzt, dass ich damals den Motor, tatsächlich. so wie auf dem Typenschild angegeben, richtig angeschlossen hatte. Man kann deutlich sehen, wie T4-T6 zusammen geführt sind und jeweils zwei Motordrähte an die zugehörigen L1-L3 Verbindungen geführt sind. Sonst wären da extra Schraubverbinder zu sehen, es gibt aber nur vier. Da hat es sich offensichtlich gelohnt diese Unsicherheit im Anschluß-Schema zu klären. Gerhard
Karl B. schrieb: > Da das Lüfterrad fest mit der Achse verbunden ist, wird bei niedrigen > Drehzahlen auch weniger Luft zur Kühlung bewegt. > Das führt über kurz oder lang zur Überhitzung des Motors, IMHO besonders > in der Betriebsart vektoriell. Sehe ich genauso. Da empfiehlt es sich vielleicht bei lang andauernder Langsam-Belastung dem Motor einen externen Luftstrom zu gönnen. Aber im Hobby Bereich genügt es wahrscheinlich einfach hin und wieder den Motor anzufassen und dem Motor, wenn zu warm, etwas abkühlen lassen.
Meine Frage woran man die Eignung des Motors von Gerhardt für FU Betrieb erkennt hat sich erledigt denn es steht ja in ausgeschriebenen Sätzen auf dem Typenschild. Was ich noch sagen will ist das meine Äusserungen zum Feld Wald Wiesen Elektriker in keiner Weise despektierlich gemeint ist. Tatsächlich hatte ich mal einen Bekannten der Elektriker war. Er hat damals den Meister gemacht und schon damals war es für mich sehr beeindruckend wie jemand derart unfassbare Dinge lernen kann. Also ich habe ehrlich größten Respekt vor Elektrikern ,auch vom Lande. Und die eigentliche Fragestellung des Threads wäre für jeden Elektriker eh ein Kinderspiel. Das die KI in diesem Fachbereich so falsche Antworten gibt und dabei mit unglaublicher Überzeugung anderen einen Denkfehler unterstellt hätte ich so nicht erwartet. Immerhin gibt es in der Frage Unterschied 380V und 220\380V Motor wohl keinen Interpretationsspielraum ,das ist ja wohl sehr eindeutig zu beantworten . Die KI hat einfach das selbe Missverständnis von Laien wie mir der immer wieder mit Netzspannung und Phasenspannung durcheinander kommt. ABER das eigentlich bedenkliche ist sicher das ich eine KI überhaupt nach solchen Sachen fragen wollte. Um das hier von meiner Seite nicht so zu beenden wie einen KI Chat, nochmal Danke für die sachlichen Beiträge und die Beantwortung meiner Fragen. Es ist toll das es Foren wie dieses gibt in dem man mit viel Geduld ganz individuell auf Fragen von Leuten eingeht. Von meinem Standpunkt aus zu bemängeln das Typenschilder nicht ausreichend ausgezeichnet werden oder Bedienungsanleitungen nicht auf die Bedürfnisse von Laien eingehen ist sicher nicht wirklich angebracht. Was in dem Zusammenhang aber wirklich praktisch wäre ist wenn man bestimmte Themen die gerade AUCH für Laien immer wieder interessant sind , so wie das Thema Rund um den Anschluss und Betrieb eines 1PH FU ,als eine Art Leitfaden aufbereiten könnte so das man nicht immer nur einzelne Informationen aus einzelnen Threads zusammensuchen oder immer alles individuell neu ausrollen muß. Wie so etwas genau aussehen könnte weis ich aber auch nicht. Also ich kann hier glaube ich nichts mehr beitragen danke m.f.G.
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