Forum: Offtopic War das nix mit den WLAN-Preisschildern?


von Gustav K. (hauwech)


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Hallo,

eben in einem großen Supermarkt, da wurden Sonderangebote ausgezeichnet. 
Ich sah, dass da manuell Preisschilder aus Papier ausgetauscht wurden.

Wenn ich mich richtig erinnere, waren da mal überall elektronische 
Preisschilder und man hatte Preise und Sonderangebote zentral über das 
Warenwirtschaftsystem via WLAN ausgegeben.

Wieso der Rückbau zum Preisschild aus Papier?
Hat sich das elektronische System nicht bewährt?

Gustav
von Norbert (der_norbert)


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Gustav K. schrieb:
> Wieso der Rückbau zum Preisschild aus Papier?
> Hat sich das elektronische System nicht bewährt?

Der Zeitraum für die Shareware Lizenz ist abgelaufen? ;-)

(Sieht man gelegentlich bei Flugzeugen welche auf dem Bauch landen…
Der 30 Tage Zeitraum für ›Fahrwerk ausfahren‹ ist abgelaufen)
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Gustav K. schrieb:
> Wenn ich mich richtig erinnere,

Das war im anderen Supermarkt.
von Nick (b620ys)


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Gustav K. schrieb:
> Wieso der Rückbau zum Preisschild aus Papier?
> Hat sich das elektronische System nicht bewährt?

Vermutung:
Man hat die neuen Preisschilder ganz klassisch ausgedruckt und dann 
damit das System händisch gefüttert, das die ePaper-Schilder 
aktualisiert.

Zwischenzeitlich hat man gemerkt, dass die ePaper-Schilder doch nur 
feucht abgewischt werden können, aber beim monatlichen Regalputz doch 
immer wieder geflutet werden und im Weg sind. Das klassische Papier hat 
man einfach weggeworfen, danach die Klemmleiste großzügig nass 
abgewischt.

Dann gabs noch die paar Typen aus µC.net die sich die Schilder mal 
genauer anschauen wollten und sie sich dazu "ausgeliehen " haben. Paar 
haben es ja geschafft die Schilder zu ihren Gunsten zu manipulieren. Die 
mussten aber an der Kasse dann feststellen, dass ihr Wissen doch nicht 
so gut verwertbar ist.
von Gustav K. (hauwech)


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H. H. schrieb:
> Das war im anderen Supermarkt.

Natürlich gut möglich. Dann frage ich mal anders:

Wieso nutzt ein richtig großer Player (Kaufland) in einem richtig großen 
Markt Preisschilder aus Papier, wenn andere Märkte längst elektronische 
Preisschilder verwenden?
von Michael L. (nanu)


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Gustav K. schrieb:
> Wieso nutzt ein richtig großer Player (Kaufland) in einem richtig großen
> Markt Preisschilder aus Papier, wenn andere Märkte längst elektronische
> Preisschilder verwenden?

Weil die wie Du im Gestern stecken geblieben sind. Dort muß man ja auch 
noch selbst abwiegen, wie bei einem meiner seltenen Einkäufe dort, 
aufgefallen ist. Die haben da extra eine Waage an der Kassenzeile, zu 
der man geschickt bzw. zu der die Kassiererin wiegen geht. Das erfreut 
die Wartenden in der Schlange.
von Hans W. (hanswieland)


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Michael L. schrieb:
> Dort muß man ja auch noch selbst abwiegen

Beim meinem Kaufland in der Nähe wird an der Kasse vom Personal gewogen. 
Und das geht schnell.
: Bearbeitet durch User
von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Gustav K. schrieb:
> Hat sich das elektronische System nicht bewährt?

Basierend auf einer einzigen Anekdote? Bisschen dünn als Evidenz, oder?

Du wirst wohl nicht drum herum kommen, den Supermarkt zu fragen.
: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Gustav K. schrieb:
> Wieso nutzt ein richtig großer Player (Kaufland) in einem richtig großen
> Markt Preisschilder aus Papier, wenn andere Märkte längst elektronische
> Preisschilder verwenden?

Vielleicht auch weil die Manager haben die richtig rechnen können. Alle 
Märkte mit so einem System auszurüsten, die Lizenzen für den 
Software-Anbieter, die Kosten für die Entwickler die das in Deine 
Artikel-Stammdateninfrastruktur einbinden und alle paar Jahre neue 
Preisschilder weil das E-Paper ausgeleiert ist oder die Batterien leer 
kostet ne Stange Geld.

Auf der anderen Seite musst Du keine Papierschilder mehr ausdrucken und 
tauschen.

Ich denke ob sich das lohnt hängt davon ab wie häufig Du die Preise 
ändern willst.
Und vermutlich lohnt sich das halt für die nicht.

Neuer ist nicht immer besser.
von Lu (oszi45)


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Allgemein denke ich, dasss ein Stück bedrucktes Papier billiger ist als 
irgendwelche Elektronik mit Batterie, die öfter leer ist.
von Harald K. (kirnbichler)


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Gustav K. schrieb:
> Wieso nutzt ein richtig großer Player (Kaufland) in einem richtig großen
> Markt Preisschilder aus Papier, wenn andere Märkte längst elektronische
> Preisschilder verwenden?

Weil vielleicht in dieser einen Filiale das System zum Aktualisieren der 
Schilder ausgefallen ist, oder durch irgendwelche Umgebungsbedingungen 
(Radarstation in der Nachbarschaft o.ä.) stark gestört wird.

WLAN verwenden die Dinger in der Regel nicht, das verbraucht viel zu 
viel Strom, und in den Preisschildern steckt nur 'ne etwas fettere 
Knopfzelle. Die soll natürlich solange durchhalten wie möglich.
von H. H. (hhinz)


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Harald K. schrieb:
> WLAN verwenden die Dinger in der Regel nicht,

IR
von Kilo S. (kilo_s)


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H. H. schrieb:
> IR

Nicht nur, manche machen auch 2,4GHz, nur eben kein WLAN.

Lu schrieb:
> die öfter leer ist.

Die Teile halten selbst bei powercycle ihre Daten auf dem Display und 
sind kurz nach dem Einschalten wieder im deep sleep.

Die Dinger halten Quasi ewig und die Batterien darin sind austauschbar 
gestaltet.

Und das sind keine Vermutungen, ich hab so ein ding hier.

Nicht die Zeit gefunden weiter damit zu spielen.
von Gerd E. (robberknight)


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Kilo S. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> IR
>
> Nicht nur, manche machen auch 2,4GHz, nur eben kein WLAN.

IR hat halt den Nachteil dass Du recht viele Transmitter brauchst um den 
ganzen Supermarkt abzudecken. Die musst Du dann alle mit Kabel anfahren, 
in den Decken rumkriechen um die zu verteilen etc. Funk ist in der 
Hinsicht meist einfacher.

Funk braucht aber mehr Batterie. Bei so einem proprietären Protokoll 
kann man aber z.B. die Wachzyklen genau vorgeben und synchronisieren. 
Also z.B. kriegt das Preisschild per Funk mitgeteilt dass es ab jetzt 
genau 1 Minute schlafen soll, dann für 5 Millisekunden empfangen, dann 
wieder 1 Minute schlafen etc. Hin und wieder wird dann ein Sync-Paket 
gesendet um die auseinanderlaufenden Takte zu synchronisieren.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Meine Erfahrungen mit den elektronischen Preisschildern ist, dass rund 
1/10 der Anzeigen ausgefallen sind.

Ausserdem zeigen die meistens so wenig an, dass bei vertauschten 
Haengern es deutlich schwerer ist, herauszufinden zu welchem Produkt das 
Schild gehoert.
von Michael B. (laberkopp)


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Gustav K. schrieb:
> Wenn ich mich richtig erinnere

Wohl nicht.

WLAN frisst so viel Strom, die Preisschilder würden ein Netzteil 
benötigen.

Es gibt vereinzelt Läden die ePaper nutzen, aber die Systeme sind wohl 
teuer und lohnen nur um dir persönlich einen anderen Preis anzuzeigen 
als Kunden ohne iPhone..
von Rene K. (xdraconix)


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Gerd E. schrieb:
> IR hat halt den Nachteil dass Du recht viele Transmitter brauchst um den
> ganzen Supermarkt abzudecken.

IR ist bei uns eher selten. Das sehe ich in den Staaten aber oft, dort 
ist auch kein Transmitter in der Decke. Da geht der Marktmitarbeiter mit 
seinem Handheld durch und, sollte es nötig sein, aktualisiert das 
jeweilige Schild mit seinem Handheld. Da sind die Schilder nicht 
automatisch "vernetzt".

Bei uns geht das über Funk, nicht aber über WLAN.

Ich kenne bei uns kein Geschäft mehr, außer Teegut, was auf 
Papierschilder setzt. Hier haben alle: Lidl, Aldi, Kaufland, Edeka und 
Rewe (Mehr gibt es nicht im Umkreis) ePaper Preisschilder.
von Jack V. (jackv)


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Michael B. schrieb:
> Es gibt vereinzelt Läden die ePaper nutzen, aber die Systeme sind wohl
> teuer und lohnen nur um dir persönlich einen anderen Preis anzuzeigen
> als Kunden ohne iPhone..

Hier ist’s bei vielen Läden; vereinzelt gibt es hier noch welche mit 
Papierschildern. Die Vorstellung, der Preis würde on the fly für den 
jeweiligen Kunden angepasst, deutet drauf hin, dass du noch nie dem 
Vorgang beim Ändern der Anzeige zugeschaut hast? Gerade die dreifarbigen 
(schwarz, rot, weiß) brauchen sehr lange.
von H. H. (hhinz)


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Gerd E. schrieb:
> IR hat halt den Nachteil dass Du recht viele Transmitter brauchst um den
> ganzen Supermarkt abzudecken. Die musst Du dann alle mit Kabel anfahren,

Die brauchen nur Strom, den brauchen die Leuchten eh schon.

Die Daten kommen per Funk zu den IR-Sendern.
von Nick (b620ys)


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Die 3 Supermärkte im Umkreis von 10 km verwenden alle Papier.
Doch, wir haben schon Strom!
von Rainer W. (rawi)


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Gerd E. schrieb:
> IR hat halt den Nachteil dass Du recht viele Transmitter brauchst um den
> ganzen Supermarkt abzudecken.

Wozu IR, wenn doch die Ladenbeleuchtung sowieso den ganzen Tag am 
leuchten ist. Schon bei Modellbahnen sind die Daten auf den Fahrstrom 
aufmoduliert. Die paar Daten für die Preisschilder sollten sich doch 
nebenbei über die Raumbeleuchtung verteilen lassen.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Michael B. schrieb:
> Es gibt vereinzelt Läden die ePaper nutzen, aber die Systeme sind wohl
> teuer und lohnen nur um dir persönlich einen anderen Preis anzuzeigen
> als Kunden ohne iPhone..

Das ist kompletter Blödsinn, die Dinger können gar nicht darauf 
reagieren, daß da ein iPhone ist. Obendrein müsste an der Kasse 
ebenfalls darauf reagiert werden, daß der gerade bediente Kunde ein 
iPhone hat ...

Du scheinst irgendwie den Kontakt zur Realität nicht mehr so recht 
halten zu können, wie?

eInk-Preisschilder verwendet mittlerweile sogar Aldi Nord. Zweifarbige, 
mit Rot als Zusatzfarbe.
von StefanK (stefanka)


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H. H. schrieb:
> IR

IR == "In der Regel" || IR == Infrarot ?

Nick schrieb:
> Dann gabs noch die paar Typen aus µC.net die sich die Schilder mal
> genauer anschauen wollten

Hast du dazu einen Link?
von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Meine Erfahrungen mit den elektronischen Preisschildern ist, dass rund
> 1/10 der Anzeigen ausgefallen sind.

Einfach mal einem Pfleger darauf hinweisen.
von Michael B. (laberkopp)


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Harald K. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Es gibt vereinzelt Läden die ePaper nutzen, aber die Systeme sind wohl
>> teuer und lohnen nur um dir persönlich einen anderen Preis anzuzeigen
>> als Kunden ohne iPhone..
>
> Das ist kompletter Blödsinn

https://advocacy.consumerreports.org/press_release/consumer-reports-statement-on-marylands-protection-from-predatory-pricing-act/
von Ralf X. (ralf0815)


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Michael B. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Michael B. schrieb:
>>> Es gibt vereinzelt Läden die ePaper nutzen, aber die Systeme sind wohl
>>> teuer und lohnen nur um dir persönlich einen anderen Preis anzuzeigen
>>> als Kunden ohne iPhone..
>>
>> Das ist kompletter Blödsinn
>
> 
https://advocacy.consumerreports.org/press_release/consumer-reports-statement-on-marylands-protection-from-predatory-pricing-act/

Machbar ist vieles bzgl. unterschiedlicher Preise für unterschiedliche 
Kunden auch im stationären Handel in DE.
"Standardpreise" für Kunden ohne App, Gruppenpreise für alle Kunden mit 
App (auf dem Preisschild ersichtlich), spezielle Rabatte, Preise, 
Geschenke, etc. personenbezogen und nur auf Handy oder Scanner 
eingeloggt am Einkaufswagen ersichtlich.

Leiden werden insbesondere Menschen mit wenig Überblick über die 
aktuellen Marktpreise/Zahlengedächnis/Zeitmangel.
Im Onlinehandel hat es eh schon seit Jahren System.

Digitale Displays hat die Metro schon vor 20 Jahren eingeführt, bei lidl 
habe ich vor ?? 5 Jahren erstmals erlebt, dann auch flächendeckend, beim 
hiesigen Kaufland noch nicht, bei anderen Märkten teilweise.
Umprogrammierung ausschliesslich mittels Handgeräten in wenigen 
Zentimetern Abstand.
Eine wechselde Anzeige auf dem Schild für unterschiedliche Kunden stelle 
ich mir unmöglich vor, zumindest in DE und aktueller Technik.
Wie soll es funktionieren, zwei nebeneinander stehenden Menschen 
gleichzeitig unterschiedliche Preise anzuzeigen?

Als älterer Mensch habe ich auch unter der nachlassenden Sehkraft zu 
leiden.
Die digitalen Etiketten sind bedeutend beschissener zu lesen, als die 
gedruckten.
Zumindest in der von mir bekannten Ausführung.
von Gustav K. (hauwech)


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H. H. schrieb:
> Das war im anderen Supermarkt.

So ganz falsch lag Hinz nicht, denn der Markt hieß vor paar Jahren noch 
real.- und wurde dann von Kaufland übernommen. Dieser real.- Markt hatte 
ausnahmslos elektronische Preisschilder, Kaufland hat das dann zurück 
gebaut.

Michael L. schrieb:
> Weil die (Kaufland) wie Du im Gestern stecken geblieben sind.

Klar, die Schwarz-Gruppe (alleine Kaufland betreibt 1500 Märkte mit 
155.000 Mitarbeitern) macht ihre Milliardengewinne nur deshalb, weil die 
dortigen Entscheider - im Gegensatz zu dir - alle doof sind.

Ralf X. schrieb:
> Die digitalen Etiketten sind bedeutend beschissener zu lesen, als die
> gedruckten.

Kann ich so nicht bestätigen. Mir sind die digitalen Preisschilder erst 
aufgefallen, als ich mal eines sah, das gesponnen hat.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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e-paper ist halt schweineteuer und die Kunden in "deinem Laden" wollen 
das halt nicht mit-finanzieren. Falls sich der Laden wegen 
Ladendiebstahl überhaupt (noch) trägt:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ladendiebstahl-106.html
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> denn der Markt hieß vor paar Jahren noch real.- und wurde dann von
> Kaufland übernommen.

Schau mal, Kaufland erklärt für seine Kunden auch niveaugerecht die 
Technik dahinter: 
https://unternehmen.kaufland.de/presse/kaufland-corporate-blog/wie-funktioniert-ein-digitales-preisschild

Es wird halt eher für Waren mit tagesvariablen Preis (leichtverderblich 
wie Gemüse, Backwaren) genutzt.

> Wenn ich mich richtig erinnere, waren da mal überall elektronische Preisschilder

Ja, die Erinnerung, die täuscht, nicht nur die Ostalgiker ..
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Bradward B. schrieb:
> Es wird halt eher für Waren mit tagesvariablen Preis (leichtverderblich
> wie Gemüse, Backwaren) genutzt.

Ja, stimmt! Der Preis beim Bäcker ist jeden Tag anders. Denn die Semmeln 
sind am nächsten Tag alt.
Ganz anders beim Benzin, das hält Monate lang und der Preis ist stabil.
von Rainer W. (rawi)


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Nick schrieb:
> Ganz anders beim Benzin, das hält Monate lang und der Preis ist stabil.

Der war gut.
von Rene K. (xdraconix)


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Nick schrieb:
> Ganz anders beim Benzin, das hält Monate lang und der Preis ist stabil.

Man kennt sie ja, die 20l Kanister Benzin hinten bei Lidl zwischen den 
Eiern und der Milch mit den ePaper Displays...

mei-o-mei... Typen!
von Nick (b620ys)


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Rene K. schrieb:
> Man kennt sie ja, die 20l Kanister Benzin hinten bei Lidl zwischen den
> Eiern und der Milch mit den ePaper Displays...

Ist wohl wie bei Tankstellen, wo die Milch und die Eier neben den 
Kanistern stehen und an der Theke die schnell alternden Semmeln 
preisstabil mit ePaper-Displays verkauft werden. Weil sich der Preis 
ständig ändert.

Rene K. schrieb:
> mei-o-mei... Typen!

Ja, so sind eben manche Typen. Die schaffen selbst kleinste Schritte in 
der Logik und dem Sarkasmus nicht. Und du bist wohl einer davon.

https://www.uni-mannheim.de/forschung-erleben/artikel/sarkasmus-die-hoechste-form-der-intelligenz/
von Rene K. (xdraconix)


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Nick schrieb:
> Ist wohl wie bei Tankstellen, wo die Milch und die Eier neben den
> Kanistern stehen und an der Theke die schnell alternden Semmeln
> preisstabil mit ePaper-Displays verkauft werden. Weil sich der Preis
> ständig ändert.

Ja, weil ja auch eine Tankstelle die Produkt-breite und -tiefe eines 
Supermarktes hat. Ein querschnittlicher Supermarkt hat ein Sortiment von 
ca. 25.000 Artikeln, eine Tankstelle von 500.

Und ja, Supermärkte leiden unter einer erheblich höheren täglichen 
Preisanpassung als eine Tankstelle die nur 5 Artikel anpassen muss. 
Diese 5 Artikel werden dann nichtmal von der Tankstelle selber 
angepasst, sondern werden über ein zentrales Steuerorgan angepasst.

Im Supermarkt rennt die Mitarbeiterin jeden Tag rum und muss neue 
Schilder drucken, ziehen und stecken oder eben ihr Lesegerät dran 
halten...

Das ist Birnen mit Äpfeln zu vergleichen.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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man muss bei den elektronischen Schildern letztlich
auch an die Entsorgung denken.
Und wenn ein Gewerbe das korrekt machen soll,
werden da diverse Währungseinheiten fällig.
Papier kannste einfach nur in die blaue Tonne werfen.

Im Grunde ist das mit den e-Paper Schildern
auch wieder ein schönes Beispiel dass wir keine Ressourcenmängel haben.
Wie immer, wenn es darum geht, mit 'ner neuen Idee
scheinbar erstmal gut Geld verdienen oder einsparen zu können.

In den grossen Displays, die ich kürzlich fand

https://www.mikrocontroller.net/attachment/692590/IMG_20260311_110155.jpg

Sind vier Knopfzellen CR2450 drin.
Mit 2 von denen im Stapel habe ich ein Radiomodul
stundenlang dudeln lassen, bis die leer waren.
Spricht zwar für die Effizienz der Elektronik,
bekloppt bleibt es aber trotzdem.
von Bad U. (bad_urban)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> man muss bei den elektronischen Schildern letztlich
> auch an die Entsorgung denken.
> Und wenn ein Gewerbe das korrekt machen soll,
> werden da diverse Währungseinheiten fällig.

Da würde es ja passen, dass die Schwarz Gruppe auch ein großer 
Müllentsorger ist.

Michael L. schrieb:
> Weil die wie Du im Gestern stecken geblieben sind.

Sag das mal der Sparte die massiv in KI und Rechenzentren investiert.
von Harald K. (kirnbichler)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> man muss bei den elektronischen Schildern letztlich
> auch an die Entsorgung denken.
> Und wenn ein Gewerbe das korrekt machen soll,
> werden da diverse Währungseinheiten fällig.
> Papier kannste einfach nur in die blaue Tonne werfen.

Papier aber muss bei jeder Preisänderung erneut gedruckt und vom 
Personal zeitnah im Supermarkt verteilt werden.

Die haben bereits Probleme, Leute für die Kasse und fürs Regaleeinräumen 
zu finden, wenn so jemand jeden zweiten Tag durch den Supermarkt tingeln 
muss, um ein paar hundert gedruckte Preisschilder auszutauschen, weil 
die Konzernzentrale mal wieder eine Latte Preisänderungen vorgegeben 
hat, dann relativiert sich Dein "kannste einfach in die blaue Tonne 
werfen" recht schnell.

Elektronische Schilder halten etliche Jahre, sofern sie nicht geklaut 
oder durch Gröbstmotoriker zerstört werden.

--
Anbei die Innereien eines Ikea-Preisschilds.
: Bearbeitet durch User
von StefanK (stefanka)


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Nick schrieb:
> StefanK schrieb:
>> Hast du dazu einen Link?
>
> Klar!
> Beitrag "Re: War das nix mit den WLAN-Preisschildern?"

Ah, den... Ich meinte einen Link, in dem es um technische Aspekte und 
Protokolle zur Ansteuerung geht.
von H. H. (hhinz)


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Nick schrieb:
> Ganz anders beim Benzin, das hält Monate lang

Weshalb fahren die Leute dann ständig zur Tankstelle?
von Kilo S. (kilo_s)


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StefanK schrieb:
> Ich meinte einen Link, in dem es um technische Aspekte und Protokolle
> zur Ansteuerung geht.

https://github.com/atc1441/ATC_TLSR_Paper

Ist leider nicht für alle Modelle verfügbar.
von Oliver S. (phetty)


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www.openepaperlink.de
von Marek N. (db1bmn)


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Angeblich kann man die mit nem Flipper (und warhscheinlich auch anderen 
Abkömmlingen) per Infrarot umprogrammieren: 
https://www.theverge.com/tech/912713/the-flipper-zero-is-now-rickrolling-electronic-price-tags-at-retail

Schön, aber rechtsverbindlich ist nur der Preis, der an der Kasse 
aufgerufen wird.

/edit: 
https://www.golem.de/news/tagtinker-flipper-zero-tool-manipuliert-elektronische-preisschilder-2604-207651.html
: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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Die letzte Sammelbestellung ist doch noch nicht so lange her: 
Beitrag "Sammelbestellung elektronische Preisschilder?"

In dem Thread finden sich auch Hinweise zur Ansteuerung. Als Master 
diente IIRC ein umgeflashtes Zigbee-Evalkit von TI.


https://dmitry.gr/?r=05.Projects&proj=29.%20eInk%20Price%20Tags war 
einer der ersten, die mit den Dingern rumgespielt haben.
von Rene K. (xdraconix)


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Marek N. schrieb:
> Angeblich kann man die mit nem Flipper (und warhscheinlich auch anderen
> Abkömmlingen) per Infrarot umprogrammieren:

Hierzulande gibt es so gut wie keine IR ePaper Preisschilder. Ich denke 
das 90% über Funk laufen. Also mir ist in Deutschland noch keines 
Untergekommen.

In den Staaten ist das aber üblich, die haben IR drüben.

Warum auch immer das so ist...
von Kilo S. (kilo_s)


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Ich wusste es, ich hab noch ein zweites!

Dieses hat seine Daten nach Powercycle nicht gehalten, es zeigt nun 
seine Persönlichen/Hersteller Informationen auf dem Display.

Ich vermute das links oben sind Helligkeitssensoren, klemme ich die 
Batterie an und Decke diesen ab flackert das Dingen wild, da es sich 
nicht auf die Umgebunghelligkeit anpassen kann.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Harald K. schrieb:
> Papier aber muss bei jeder Preisänderung erneut gedruckt und vom
> Personal zeitnah im Supermarkt verteilt werden.

Jede Preisänderung...
bald wie ehedem an der Tankstelle, dutzende Male am Tag anders (?)
Oder personal Pricing nach Abschaffung des Bargeldes?

naja, Zeit zum regelmässigen Umsortieren
der Waren haben die aber irgendwie immer noch.
-kommst nach'n paar Tagen wieder in den Laden,
steht etliches schon wieder anders.
: Bearbeitet durch User
von Marek N. (db1bmn)


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Harald K. schrieb:
> Papier aber muss bei jeder Preisänderung erneut gedruckt und vom
> Personal zeitnah im Supermarkt verteilt werden.

Nein muss es nicht!
Bei dem EDEKA, in dem ich unseren Wocheneinkauf mache,  wird schon seit 
Monaten ein neuer, 10 Cent höherer Preis an der Kasse aufgerufen, obwohl 
an dem Regal noch das alte Preisschild hängt.
von Rene K. (xdraconix)


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Marek N. schrieb:
> Bei dem EDEKA, in dem ich unseren Wocheneinkauf mache,  wird schon seit
> Monaten ein neuer, 10 Cent höherer Preis an der Kasse aufgerufen, obwohl
> an dem Regal noch das alte Preisschild hängt.

Dann leidet deine Filiale aber unter argem Personalmangel. Sowas wird 
übrigens in der Konzernzentrale nicht gerne gesehen.
von H. H. (hhinz)


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Marek N. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Papier aber muss bei jeder Preisänderung erneut gedruckt und vom
>> Personal zeitnah im Supermarkt verteilt werden.
>
> Nein muss es nicht!
> Bei dem EDEKA, in dem ich unseren Wocheneinkauf mache,  wird schon seit
> Monaten ein neuer, 10 Cent höherer Preis an der Kasse aufgerufen, obwohl
> an dem Regal noch das alte Preisschild hängt.

Kann teuer werden. Das ist ein Verstoß gegen die PAngVO und das UWG.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Lu schrieb:
> Allgemein denke ich, dasss ein Stück bedrucktes Papier billiger ist als
> irgendwelche Elektronik mit Batterie, die öfter leer ist
Und es muss sowieso jemand dorthin laufen und das Regal auffüllen.

Marek N. schrieb:
> Bei dem EDEKA, in dem ich unseren Wocheneinkauf mache,  wird schon seit
> Monaten ein neuer, 10 Cent höherer Preis an der Kasse aufgerufen, obwohl
> an dem Regal noch das alte Preisschild hängt.
Dann einfach stornieren laasen. Wenn laufend einer das Zeug 
zurückbringen muss, nimmt er irgendwann das richtige Schild mit. Denn 
das, was an der Kasse angezeigt wird, ist das finale Angebot des 
Händlers an dich. So wie bei der Tanke auch: das was die Zapfsäule 
anzeigt gilt, völlig unabhängig davon, was die große Preistafel an der 
Einfahrt angibt.
: Bearbeitet durch Moderator
von Gustav K. (hauwech)


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Bradward B. schrieb:
> Kaufland erklärt für seine Kunden auch niveaugerecht die
> Technik dahinter:
> 
https://unternehmen.kaufland.de/presse/kaufland-corporate-blog/wie-funktioniert-ein-digitales-preisschild

Sehr interessanter Artikel, vielen Dank für den Link!

> Es wird halt eher für Waren mit tagesvariablen Preis (leichtverderblich
> wie Gemüse, Backwaren) genutzt.

War heute nochmal bei Kaufland und es ist tatsächlich so: Nur 
Obst/Gemüse und Backwaren haben diese elektronischen Preisschilder. Bei 
Obst/Gemüse sind es durchgängig recht große Schilder (ca. 10x10cm), bei 
Backwaren durchgängig kleine Schilder (ca. 3x6cm). Obst/Gemüse + 
Backwaren schätze ich auf 5% des Sortiments, die restlichen 95% des 
Sortiments tragen konventionelle Papierschilder wie im letzten Bild.

Wahrscheinlich liegt Sinn und Unsinn dieser elektronischen Preisschilder 
nahe beieinander, so dass es für den einen Markt Vorteile bringt und für 
den anderen Markt eben nicht. Oder es können einige Manager rechnen und 
andere können es nicht. Oder alles was modern ist, ist automatisch auch 
gut und muss man haben.

Interessant auch der durchgängige Neuner in der niederwertigsten 
Stelle des Preises (besonders im 3. Bild), ohne den geht es in der 
heutigen topmodernen Welt offensichtlich nicht. Früher™ (als die MwSt. 
noch 11% betrug) ging es locker ohne den Neuner.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Nur
> Obst/Gemüse und Backwaren haben diese elektronischen Preisschilder.

Abends gibts die "tagesfrischen" Sachen günstiger.
Und das kann dann effizienter angepasst werden.

Bei Konserven z.B. machen solche Schilder keinen Sinn.
Da halten die Preise länger
und können dann auch mit Papierschildern (...)
von Nick (b620ys)


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StefanK schrieb:
> Ah, den... Ich meinte einen Link, in dem es um technische Aspekte und
> Protokolle zur Ansteuerung geht.

Sorry, da hab ich deine Frage in den falschen Hals bekommen und sie mit 
meinem selbst referenzierenden Sarkasmus beantwortet.
von Nick (b620ys)


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H. H. schrieb:
> Weshalb fahren die Leute dann ständig zur Tankstelle?

Weil der Tank leer ist? Und Benzin kann man länger lagern als Backwaren.
Die Haltbarkeit war ja die unsinnige Begründung für einen ständigen 
Preiswechsel.

Die ursprüngliche Aussage war:
Backwaren sind nicht lange haltbar, daher ändert sich der Preis 
häufiger.
Mein sarkastisches Gegenbeispiel war, dass Benzin lange haltbar ist und 
daher preisstabil ist.

Aber nur für die Leute, die es immer noch nicht kapiert haben.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Backwaren sind nicht lange haltbar, daher ändert sich der Preis
> häufiger.
> Mein sarkastisches Gegenbeispiel war, dass Benzin lange haltbar ist und
> daher preisstabil ist.

Die Mechanismen der Preisbildung sind halt verschiedene und manchmal 
"verselbstständigt" sich der Preis, das er mit dem Produkt selbst wenig 
zu tun hat.

Der Bäcker verscherbelt seine Semmeln am Abend, damit er die Theke frei 
bekommt für Frische und weil die Qualität der "alten" nachgelassen hat, 
das sie nicht mehr nachgefragt werden (auch wenn die Alten den selben 
Energiegehalt (kcal) wie Frische aufweisen).

Bei Benzin heisst es, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, viel 
nachgefragt -> wenig da -> höherer Preis - ausser man hat ein Monopol 
und kann als Verkäufer selbst das Angebot "künstlich" verknappen und die 
"Not des Autofahrer" knallhart ausnutzen.
Den Supermarkt dagegen verlässt man einfach und suchst sich ein 
preiswerten Bäcker (oder lebt erst mal vom eigenen "Hüftgold").

Soweit das vereinfachte Modell, man kann das natürlich auch noch mit 
etwas "Spieltheorie" würzen, kommt zur Formulierung des 
"Nash-Gleichgewichtes" und kassiert den Nobelpreis dafür (wenn man nicht 
vorher von der eigenen Ehefrau in die Psychatrie eingewiesen wird) :-(

* https://de.wikipedia.org/wiki/Nash-Gleichgewicht#Marktwirtschaft

Und damit sollte es erstmal an Off-Topic reichen.

> War heute nochmal bei Kaufland und es ist tatsächlich so: Nur
> Obst/Gemüse und Backwaren haben diese elektronischen Preisschilder.

> Wahrscheinlich liegt Sinn und Unsinn dieser elektronischen Preisschilder
> nahe beieinander, so dass es für den einen Markt Vorteile bringt und für
> den anderen Markt eben nicht. Oder es können einige Manager rechnen und
> andere können es nicht.

Ich vermutet mal da einen Zusammenhang mit den Lieferanten, hasste 
langfristige Verträge mit denen ist der Preis fix, hat der je nach 
Wetter/Jahreszeit Produktschwankungen, muss halt der Markt immer vor 
Anlieferung verhandeln. Deshalb schwanken die Obstpreise je nachdem wie 
der Spargel schiesst ;-) neudeutsch heisst das wohl Spot-Preis (Preis 
bei sofortiger Lieferung).

> auch der durchgängige Neuner in der niederwertigsten
> Stelle des Preises (besonders im 3. Bild), ohne den geht es in der
> heutigen topmodernen Welt offensichtlich nicht. Früher™ (als die MwSt.
> noch 11% betrug) ging es locker ohne den Neuner.
Da trügt dich die Erinnerung oder du bist relativ neu in Deutschland. 
Neunerpreise sind typisch deutsch, da lacht die Nachbarschaft drüber.

* https://de.wikipedia.org/wiki/Gebrochener_Preis
* https://www.romankmenta.com/preispsychologie/
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Rene K. schrieb:
> Hierzulande gibt es so gut wie keine IR ePaper Preisschilder.

Als es noch Conrad gab, verwendeten die --wenigstens in den Filialen, 
die ich kannte-- elektronische Preisschilder mit IR-Ansteuerung. Die 
aber verwendeten kein eInk, sondern normale LC-Displays, die nur 
segmentiert den Preis selbst und wenig mehr anzeigen konnten. Zur 
Umprogrammierung gab es afaik ein paar fette IR-Strahler, die alle 
Preisinformationen übertrungen - die Schilder waren individualisiert, 
d.h. es wurde im Datenstrom Schildnummmer und Preis übertragen, und 
jedes Schild fischte sich seinen Preis 'raus.

Ist aber, wie Conrad auch, schon ein paar Jahre her.
von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Interessant auch der durchgängige Neuner in der niederwertigsten
> Stelle des Preises (besonders im 3. Bild), ohne den geht es in der
> heutigen topmodernen Welt offensichtlich nicht. Früher™ (als die MwSt.
> noch 11% betrug) ging es locker ohne den Neuner.

Wann ist denn "früher"? An 16% MwSt. kann ich mich noch erinnern, aber 
11%? Und Preise, die auf -,99 enden, gab's auch schon zu D-Mark Zeiten. 
Wann warst du das letzte Mal einkaufen?

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann
von Rainer D. (rainer4x4)


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Nick schrieb:
> an der Theke die schnell alternden Semmeln
> preisstabil mit ePaper-Displays verkauft werden.

Wo werden denn die Semmeln mit den Displays verkauft? Wenn ich son 
Display abzupfe und mit zur Kasse bringe, dann werden die Leute sinkig.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Interessant war dass kurz nach der Euro-Umstellung die Tankstellen
die "zehntel-4" anzeigten.
Ab ein paar Wochen später zahlt man für den Sprit
generell schon mal einen Pfennig mehr als vorher.
Auf die "komma-neun" wird man das gewiss nicht abgerundet haben.
von Rene K. (xdraconix)


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Nick schrieb:
> Mein sarkastisches Gegenbeispiel war, dass Benzin lange haltbar ist und
> daher preisstabil ist.

Du hast echt eine sehr eigenwillige Art von Sarkasmus. Wenn überhaupt 
niemand deinen Sarkasmus versteht, dann solltest du dich vielleicht mal 
fragen ob es denn überhaupt Sarkasmus war oder einfach nur dummes 
Gelaber was nur du als Sarkasmus wahrnimmst?! Eventuell?!

Nick schrieb:
> Aber nur für die Leute, die es immer noch nicht kapiert haben.

Das hat irgendwie garkeiner kapiert, merkste was?

Gustav K. schrieb:
> Oder es können einige Manager rechnen und
> andere können es nicht. Oder alles was modern ist, ist automatisch auch
> gut und muss man haben.

Vielleicht, ich weiß ja nicht wo du wohnst, hat ein Kaufland in anderen 
Regionen mehr Umsatz und Reingewinn und stellt deshalb ein breiteres 
Sortiment auf ePaper um als Investition? Ja doch, in 
Betriebswirtschaftlichem Sinn ist ein ePaper Display gut und sinnvoller 
als ein Papierschild, Personalkosten sinken, Materialkosten sinken. Man 
muss nicht alles verteufeln was modern ist.
von Peter N. (alv)


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Lothar M. schrieb:
> So wie bei der Tanke auch: das was die Zapfsäule
> anzeigt gilt, völlig unabhängig davon, was die große Preistafel an der
> Einfahrt angibt.

Tankwart zum Kunden:
"Sie bekommen das Benzin noch zum alten Preis - der neue Preis ist 10 
Cent billiger".
von Soul E. (soul_eye)


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Peter N. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> So wie bei der Tanke auch: das was die Zapfsäule
>> anzeigt gilt, völlig unabhängig davon, was die große Preistafel an der
>> Einfahrt angibt.
>
> Tankwart zum Kunden:
> "Sie bekommen das Benzin noch zum alten Preis - der neue Preis ist 10
> Cent billiger".

Ja, das kann passieren wenn während des Tankens die große Anzeige 
umspringt. Es gilt immer der Preis, der aktuell war als Du angefangen 
hast. Der Tankwart selber, also der Student an der Kasse, hat da 
keinerlei Einfluß drauf. Das machen Kassensystem und 
Warenwirtschaftssystem in der Zentrale untereinander aus.
von Marek N. (db1bmn)


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Bei ARAL wurden die Preise sogar zentral von einem Satelliten 
ausgestrahlt. Lange vor Starlink. Darum hatte jede Aral-Tanke auch so 
eine riesen Schüssel auf dem Dach. Vermutlich Eutelsat.
von Nick (b620ys)


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Die nächste Eskalationsstufe der Argumentation für/gegen 
ePaper-Preisschilder sind Preisschilder im Postshop an den Briefmarken.
In drei ... zwei ... eins!
von Harald K. (kirnbichler)


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Nick schrieb:
> sind Preisschilder im Postshop an den Briefmarken

Es gibt Länder, in denen Briefmarken selbst keine Preisangabe tragen, da 
steht einfach nur "1st Class" drauf.

In solchen Ländern kann man allerdings auch Briefmarken verwenden, die 
man vor einer Preiserhöhung gekauft hat, ohne noch zusätzliche 
Briefmarken draufkleben zu müssen.
von Marcel V. (mavin)


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Harald K. schrieb:
> In solchen Ländern kann man allerdings auch Briefmarken verwenden, die
> man vor einer Preiserhöhung gekauft hat, ohne noch zusätzliche
> Briefmarken draufkleben zu müssen.

Das ist grundsätzlich eine gute Sache. Ich habe hier nämlich noch für 
den ÖPNV eine 4-Fahrten-Karte die nach der Preiserhöhung so nicht mehr 
einsatzfähig ist! Ich könnte sie jetzt am Bahnhof gegen eine aktuelle 
Fahrkarte umtauschen, müsste dann aber den Differenzbetrag draufzahlen!

Das finde ich nicht richtig, ich fühle mich nicht korrekt behandelt! Wo 
sind wir denn hier?
von Norbert (der_norbert)


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Nick schrieb:
> Die nächste Eskalationsstufe der Argumentation für/gegen
> ePaper-Preisschilder sind…

Geh mal in ein ePaper-Preisschilder-Geschäft und schau dir in den 
Regalen die ePaper-Preisschilder, sowie deren Auszeichnung mit 
ePaper-Preisschilder-ePaper-Preisschildern an.
von Michael B. (alter_mann)


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Preise für Briefmarken sind etwas ganz besonderes, Beispiel: 
https://www.amazon.de/Deutsche-Post-Briefmarken-selbstklebend-Standardbriefe/dp/B0G5KD8WFJ
von Norbert (der_norbert)


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Michael B. schrieb:
> Preise für Briefmarken sind etwas ganz besonderes

Wichtig: Die Höflichkeit gebietet es, dass man unbedingt die Preise 
abmacht wenn man die Briefmarken verschenken will.
von Harald K. (kirnbichler)


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Marcel V. schrieb:
> Das finde ich nicht richtig, ich fühle mich nicht korrekt behandelt! Wo
> sind wir denn hier?

Fahrkarten oder Briefmarken im Voraus zu kaufen ist immerhin ein 
zinsloses Darlehen ...
von Gustav K. (hauwech)


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Thorsten O. schrieb:
> Wann ist denn "früher"? An 16% MwSt. kann ich mich noch erinnern,
> aber 11%?

Zu der Zeit warst du noch floatender Urschleim im Universum.

> Und Preise, die auf -,99 enden, gab's auch schon zu D-Mark Zeiten.

Als die MwSt. bei 11% war, machte ich eine Ausbildung im Einzelhandel. 
Da war die Kalkulation: EK x 1.6 + MwSt. Dann kam da z.B. 1.26 DM raus. 
Schaute man bei der Konkurrenz, stand da auch 1.26 DM. Die hatten den 
gleichen Lieferanten und die gleiche Kalkulation. Und es galt: Leben und 
leben lassen.

Heute kostet ein Artikel im Supermarkt entweder 1.99, 2.49 oder 2.99 
usw., siehe Bild 3 weiter oben. Möchte mal wissen, was da für eine 
seltsame Kalkulation dahinter steht.

Rene K. schrieb:
> in Betriebswirtschaftlichem Sinn ist ein ePaper Display gut und
> sinnvoller als ein Papierschild ...

Der Vorgänger real.- hatte in dem riesigen Markt (Vollsortimenter) 
durchgängig elektronische Preisschilder und es bleibt die Frage, wieso 
Kaufland nach der Übernahme des Marktes die 30.000 elektronischen 
Preisschilder eingestampft hat, um wieder klassische Papierschilder zu 
nutzen.

Da bleibt eigentlich nur eine Antwort: Im betriebswirtschaftlichem Sinn 
machen die elektronischen Preisschilder keinen Sinn.
von Peter N. (alv)


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Gustav K. schrieb:
> durchgängig elektronische Preisschilder und es bleibt die Frage, wieso
> Kaufland nach der Übernahme des Marktes die 30.000 elektronischen
> Preisschilder eingestampft hat, um wieder klassische Papierschilder zu
> nutzen.

Ein Supermarkt hatte in den Scannerkassen Waagen für loses Obst und 
Gemüse eingebaut.

Als der Supermarkt von einem anderen übernommen würde, wurden diese 
Waagen nicht mehr genutzt, stattdessen mußten die Kunden selbst wiegen 
und die ausgedruckten Preisaufkleber draufpappen...
von Nick (b620ys)


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Peter N. schrieb:
> stattdessen mußten die Kunden selbst wiegen
> und die ausgedruckten Preisaufkleber draufpappen...

So eine Kasse ohne Waage hab ich bis jetzt noch nicht gesehen.
Ja, Kunden können ihr Zeug selbst wiegen. Das hat aber keine Relevanz 
für das, was an der Kasse zu zahlen ist. Wenn dem so wäre, ständen Tür 
und Tor offen für Betrug.
von Heinz B. (Firma: Privat) (hbrill)


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Nick schrieb:
> So eine Kasse ohne Waage hab ich bis jetzt noch nicht gesehen.
> Ja, Kunden können ihr Zeug selbst wiegen. Das hat aber keine Relevanz
> für das, was an der Kasse zu zahlen ist. Wenn dem so wäre, ständen Tür
> und Tor offen für Betrug.

Ich kenne noch so einen kleinen Markt in unserem Ort. Der verkauft
Tierfutter etc. und halt auch Zeug für den Garten (Dünger, kleine
Gartengeräte usw.). Halt so ähnlich nach Raiffeisen - Art. Dort kann
man auch Nüsse usw. und verschiedene Futtersorten für verschiedene
Tierarten lose kaufen. Man nimmt sich eine Papiertüte, schaufelt
soviel rein, wie man möchte, stellt die Tüte auf die Waage und gibt
die Nummer, die jeweils an den Kisten angebracht sind, ein. Dann klebt
man das ausgedruckte Etikett auf die Tüte und geht zur Kasse.
von Rene K. (xdraconix)


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Gustav K. schrieb:
> Als die MwSt. bei 11% war, machte ich eine Ausbildung im Einzelhandel.
> Da war die Kalkulation: EK x 1.6 + MwSt. Dann kam da z.B. 1.26 DM raus.
> Schaute man bei der Konkurrenz, stand da auch 1.26 DM. Die hatten den
> gleichen Lieferanten und die gleiche Kalkulation. Und es galt: Leben und
> leben lassen.
>
> Heute kostet ein Artikel im Supermarkt entweder 1.99, 2.49 oder 2.99
> usw., siehe Bild 3 weiter oben. Möchte mal wissen, was da für eine
> seltsame Kalkulation dahinter steht.

"Leben und Leben lassen" im Handel gilt schon seit Jahrzehnten nicht 
mehr. Hast du die letzten 30-40 Jahre verschlafen oder wie?! Wenn du mit 
60% Vorgewinn rechnest ist das nun halt so EK x 1,6 + MwSt = 1,26 auf 
1,99 - liegt der Konkurrent darunter dann 1,49€.

Das musst du schnell an den Kunden weitergeben, nicht nur ein Produkt 
sondern, 25.000 und das macht dann das automatisch das ePaper 
Preisschild über den Rechner.

Die x,99 und x,49 ist es etwas psychologisches und nennt sich 
"Linke-Ziffer-Effekt" und da ist es durch Studien (z.B. Bizer & 
Schindler, 2005) bewiesen das dies zur Umsatzsteigerung beiträgt. Eine 
2,99€ ist unterbewusst im Kopf immer besser als 3,00€ und holt aber das 
maximale aus der Marge herraus.

Gustav K. schrieb:
> Der Vorgänger real.- hatte in dem riesigen Markt (Vollsortimenter)
> durchgängig elektronische Preisschilder und es bleibt die Frage, wieso
> Kaufland nach der Übernahme des Marktes die 30.000 elektronischen
> Preisschilder eingestampft hat, um wieder klassische Papierschilder zu
> nutzen.
>
> Da bleibt eigentlich nur eine Antwort: Im betriebswirtschaftlichem Sinn
> machen die elektronischen Preisschilder keinen Sinn.

Das ist eine ganz einfache Geschichte, ich war damals bei der Übernahme 
von Real,- in bei Schwarz in Neckarsulm dabei. Die Preisschilder von 
Real,- waren ein völlig anderes System im Backend und konnte nicht in 
das bestehende System der Schwarz Gruppe integriert werden. Ergo weg 
damit.

Gustav K. schrieb:
> Da bleibt eigentlich nur eine Antwort: Im betriebswirtschaftlichem Sinn
> machen die elektronischen Preisschilder keinen Sinn.

Falsch, die ePaper Displays machen absolut Sinn und sind eine enorme 
Kostenersparniss:

Ein ePaper Preisschild (klein für den Regaltbodentrenner) kostet die 
Schwarzgruppe genau 2,20€, ein großes für den Deckenhang kostet 9,15€. 
Fertig, der Rest wird direkt durch die Zentrale verwaltet: Preisänderung 
am Produkt und Preisänderung im Kassensystem der jeweiligen Filiale aus 
der Zentrale in Neckarsulm aus. Laufende Kosten: 0€

Für Etikettendruck auf Papier (120g) wird meist ein Zebra Drucker 
verwendet. Die Kosten pro Etikett belaufen sich auf 0,005€. Da hat man 
meist drei Stück in jeder Filiale stehen, für die verschiedenen Größen. 
Das ist aber nicht der Preisschlinger - was richtig kostet ist der 
Mitarbeiter der 1.) die Daten am Rechner abgreifen muss 2.) den Drucker 
bedienen muss 3.) Die Etiketten zum Regal bringen muss 4.) das Produkt 
im Regal finden muss 5.) das alte Etikett ziehen muss 6.) das neue 
Etikett von der Rolle abtrennen 7.) das neue Etikett einschieben muss. 
Nun stellt dir vor: Auf der Rolle ist dann das nächste Etikett aber 
nicht die Butter, sondern die Flasche Winzer Rebling, und das nächste 
die Tomaten usw. da rennt der Mitarbeiter mehr durch den Laden als das 
er effektiv arbeitet. Die Preisänderungen treffen erst sehr spät beim 
Verbraucher ein (teilweise erst einen Tag später).

Nein, ePaper Displays machen sich bereits nach kürzester Zeit bezahlt 
und sind ein Segen für den BWLer und jeder Filalleitung. Und die 
Preisanpassung ist "on-the-fly" - die Mitarbeiter im Markt bekommen 
davon nicht mal etwas mit.
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Nick schrieb:
> Peter N. schrieb:
>> stattdessen mußten die Kunden selbst wiegen
>> und die ausgedruckten Preisaufkleber draufpappen...
>
> So eine Kasse ohne Waage hab ich bis jetzt noch nicht gesehen.

Gibts doch noch überall, ausser bei Aldi und Lidl.

Oliver
von Andre M. (andre1597)


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Die Preisschilder beim Media Markt sind besonders schlimm, kaum lesbar, 
hängen überall, aber nicht an der Ware.. Man darf dann jedes mal an die 
Kasse gehen und noch mal freundlich nachfragen. Was ich nicht verstehe, 
warum werden defekte ePreisschilder nicht sofort getauscht.. Die hängen 
dann meist noch ne Woche dran rum. (Supermarkt und co. zb.)
: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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Andre M. schrieb:
> Was ich nicht verstehe,
> warum werden defekte ePreisschilder nicht sofort getauscht.. Die hängen
> dann meist noch ne Woche dran rum.

Arbeitet im Media Markt überhaupt jemand in den Gängen?! :-D

Wenn ich mal im MM bin und was kaufen will, dann findet man da nie einen 
einzigsten Mitarbeiter der einen helfen kann / will wenn man ein TV oder 
Kühlschrank oder was mitnehmen möchte.
von Michael B. (laberkopp)


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Gustav K. schrieb:
> Als die MwSt. bei 11% war, machte ich eine Ausbildung im Einzelhandel.
> Da war die Kalkulation: EK x 1.6 + MwSt. Dann kam da z.B. 1.26 DM raus.
> Schaute man bei der Konkurrenz, stand da auch 1.26 DM. Die hatten den
> gleichen Lieferanten und die gleiche Kalkulation. Und es galt: Leben und
> leben lassen.

Ja, solche Kalkulation gibt es auch heute noch, und sie ist einfach aber 
grundfalsch und Ursache warum immer mehr Schrott in den Regalen steht 
und Besseres nicht verkauft wird.

Wenn eine Tafel Ramsch-Schokolade von Mondelez nun 0.50 im Einkauf 
kostet und für 0.95 verkauft wird und eine Gute Schokolade 1.00 zu 1.90, 
dann ist offensichtlich dass beide denselben Aufwand benötigen, dieselbe 
Regalfläche, gleich oft geklaut werden und wahrscheinlich gleich oft 
wegen Mindesthaltbarkeit rausfliegen.

Die Produkte sollten also Einkaufspreis + 0.50 Verkaufsaufwand x MWSt 
also 1.19 sowie 1.79 kosten. Es würden viel mehr Leute zur besseren 
Qualität greifen.

Aber durch die Milchmädchenkalkulation fördert der Einzelhandel den 
Ramsch. Besonders übel wird das, wenn die bessere Qualität geringere 
Kosten verursacht (kleinere Regalfläche, weniger Gewährleistung) aber 
das Milchmädchen trotzdem mehr aufschlägt.

Die Firmen, die gegen so ein System der Dummheit ankommen müssen  tun 
mir leid. Daher am besten Direktvertrieb.
: Bearbeitet durch User
von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Nick schrieb:
> So eine Kasse ohne Waage hab ich bis jetzt noch nicht gesehen.
> Ja, Kunden können ihr Zeug selbst wiegen. Das hat aber keine Relevanz
> für das, was an der Kasse zu zahlen ist. Wenn dem so wäre, ständen Tür
> und Tor offen für Betrug.

Meine Beobachtung ist, dass vor allem große Märkte (vor allem Kaufland) 
das Wiegen nicht an der Kasse machen.
Meine Erklärung dafür ist, dass es billiger ist, 4 Waagen beim 
Frischzeug eichen zu lassen, als 20 in den Kassen.
 Eventuell geht's aber auch um die Zeitersparnis an der Kasse, die Ware 
richtig platzieren zu müssen und den Artikel im System auszuwählen
: Bearbeitet durch User
von Peter N. (alv)


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Heinz B. schrieb:
> Man nimmt sich eine Papiertüte, schaufelt
> soviel rein, wie man möchte, stellt die Tüte auf die Waage und gibt
> die Nummer, die jeweils an den Kisten angebracht sind, ein. Dann klebt
> man das ausgedruckte Etikett auf die Tüte und geht zur Kasse.

Wird in Baumärkten bei losen Kleinteilen (Schrauben o.ä.) auch so 
gemacht.
Eine Kontrolle habe ich noch nie erlebt. Theoretisch könnt man ein Teil 
abwiegen und dann 10 in die Tüte füllen...
von Ralf X. (ralf0815)


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Peter N. schrieb:
> Wird in Baumärkten bei losen Kleinteilen (Schrauben o.ä.) auch so
> gemacht.
> Eine Kontrolle habe ich noch nie erlebt. Theoretisch könnt man ein Teil
> abwiegen und dann 10 in die Tüte füllen...

Dann schau mal auf den Monitor an der Kasse...
von Joachim B. (jar)


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Thorsten O. schrieb:
> Wann ist denn "früher"? An 16% MwSt. kann ich mich noch erinnern, aber
> 11%? Und Preise, die auf -,99 enden, gab's auch schon zu D-Mark Zeiten.
> Wann warst du das letzte Mal einkaufen?

11% in den '70er Jahren und wegen der 11% endeten Preise schon mal auf 
-,98 Pfennig. (Vielleicht nicht im Supermarkt weil die mit 1 Pfennig 
mehr auch mehr einnehmen)
von Soul E. (soul_eye)


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Michael B. schrieb:
> Wenn eine Tafel Ramsch-Schokolade von Mondelez nun 0.50 im Einkauf
> kostet und für 0.95 verkauft wird und eine Gute Schokolade 1.00 zu 1.90,
> dann ist offensichtlich dass beide denselben Aufwand benötigen, dieselbe
> Regalfläche, gleich oft geklaut werden und wahrscheinlich gleich oft
> wegen Mindesthaltbarkeit rausfliegen.

Die inhabergeführten "Tante Emma"-Läden der '50er Jahre, wo der Chef 
noch nach Faustformel die Preise kalkuliert hat, sind weitgehend 
ausgestorben. Oder Mitglied geworden im REWE oder EDeKa. Die 
Supermarktketten haben automatische Warenwirtschaftssysteme, die 
erkennen was gut läuft und was jetzt weg muss, damit man es nicht 
irgendwann gar nicht mehr verkaufen kann. Entsprechend werden die Preise 
vom Computer angepasst. Die automatischen Preisschilder sind da nur der 
letzte Schritt.


Bis Anfang der '60er Jahre hatten wir Preisbindung für Markenprodukte. 
Da konnte der Hersteller vorschreiben was das Zeug im Laden kostet. Der 
Abgabepreis an den Händler konnte aber variieren. Der musste seine Marge 
also mit dem Lieferanten ausmachen und nicht mit dem Kunden.

Als das verboten wurde, kam die "unverbindliche Preisempfehlung" und die 
"Listenpreise". Aussagefreie Phantasiewerte, die dem Kunden beim Kauf 
das gute Gefühl geben, etwas billiger zu bekommen.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Heinz B. schrieb:
> Ich kenne noch so einen kleinen Markt in unserem Ort.

Ach, der Kramerladen (anderso Krämerei) der sich mit dem Kauf einer 
aktuellen Kasse fast finanziell übernommen hatte?
Der Vertreter konnte ihn immerhin davon überzeugen, dass er ein 
Ablegeband für die Waren der Kunden, einen farbigen Touch-LCD, einen 
Scanner und die Anbindung an das Warewirtschaftssystem per Internet an 
des Krämers SAP in der Cloud braucht. Der Ausbau der Wägeeinheit hat 
1000 € extra gekostet.
"Haben sie die App, für den Stammkundenrabat?"

Ja, den kennen wir Alle!
von Peter N. (alv)


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Nick schrieb:
> an
> des Krämers SAP

Und den Laden gibts noch?

SAP ist eine Software, die Firmen vernichten soll...
von Nick (b620ys)


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Peter N. schrieb:
> Und den Laden gibts noch?

Der ist inzwischen eine Pilgerstätte für Bewunderer von kundenbedienten 
Waagen.
Und egal was die Kunden an der Waage schummeln, mit abgelaufenen 
Vogelfutter kann man immer Gewinn machen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Habe heute überlegt, ob ich in einem der großen Elektromärkte bei den 
USB-Speichersticks die vielen ausgefallenen E-Preisschilder 
fotografieren soll und posten. Fairerweise hätte ich aber auch zur 
anderen Kette gehen müssen und das gleiche dort auch machen. Dazu war 
mir aber dann doch der Weg zulange und die Zeit zu schade.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Peter N. schrieb:
> SAP ist eine Software, die Firmen vernichten soll...

Die Software ist gut und bietet auch eine Umgebung um mit anderen 
Anwendungen, auch von einer Konkurrenz, zusammen spielen zu können. Das 
Problem sind nur die Berater, die Abhängigkeiten schaffen um eine 
Kundenbindung zu erreichen. Diese machen echt viel kaputt.
von Peter N. (alv)


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Dieter D. schrieb:
> Die Software ist gut und bietet auch eine Umgebung um mit anderen
> Anwendungen,

Über SAP flucht hier jeder.

Früher haben wir Abas benutzt. Das war zwar bis zum Rand ausgereizt, 
aber damit lief alles gut. Man konnte auch Sachen "auf kurzem Dienstweg" 
erledigen,
was die Arbeit sehr beschleunigte.

Unter SAP muß alles nach Vorschrift gehen und die harmoniert selten mit 
unserem Arbeitsablauf.

So dauert es eine halbe Woche, bis ich die Ersatzteile aus dem Lager 
bekomme,
Teilweise werden die Ersatzteile aus unserem Lager ins externe 
Ersatzteillager geschickt, und von dort müssen wir die Teile dann 
zurückliefern lassen...

Auch mal einen brandeiligen Artikel schnell mal per Lieferschein 
auszuliefern, ist nicht mehr möglich...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Peter N. schrieb:
> Auch mal einen brandeiligen Artikel...

Da ist Eure Firma voll in die externe Berater & Unterstützungsfalle 
gelaufen. Halt mal Ausschau, ob da auf dem Posten in Firma auch so eine 
Quotenperson sitzt. Meist braucht es einen Anstoß von Außen um das 
Problem auch mal von der Perspektive zu betrachten. Wobei das einem auch 
die Augen öffnet, wie die Aussichtslosigkeit daran was ändern ist.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Gustav K. schrieb:
> Als die MwSt. bei 11% war, machte ich eine Ausbildung im Einzelhandel.
Also vor 1978, Tabelle von zdfheute.de kopiert:
1
Die Mehrwertsteuer wurde in den letzten Jahrzehnten - mit einer Unterbrechung - immer weiter angehoben. Die regulären Steuersätze im Zeitverlauf:
2
3
    bis Juni 1968: 10 Prozent
4
    bis Dezember 1977: 11 Prozent
5
    bis Juni 1979: 12 Prozent
6
    bis Juni 1983: 13 Prozent
7
    bis Dezember 1992: 14 Prozent
8
    bis März 1998: 15 Prozent
9
    bis Dezember 2006: 16 Prozent
10
    bis Juni 2020: 19 Prozent
11
    bis Dezember 2020: 16 Prozent (wegen Corona-Pandemie)
12
    seit Januar 2021: 19 Prozent
13
14
Im europäischen Vergleich ist die Mehrwertsteuer in Deutschland mit 19 Prozent allerdings eher niedrig angesetzt, relativ knapp über der Mindestvorgabe der EU von 15 Prozent.

> Da war die Kalkulation: EK x 1.6 + MwSt.

Da wurde noch irgendwie kalkuliert, seit Jahren haben wir Marktpreise: 
Man nimmt, was man denkt, nehmen zu können.

Gustav K. schrieb:
> Da bleibt eigentlich nur eine Antwort: Im betriebswirtschaftlichem Sinn
> machen die elektronischen Preisschilder keinen Sinn.

So einfach ist das wohl nicht. Der Lidl hier hat vollständig E-Paper mit 
schwarz, weiß und rot, warum andere nicht, weiß wohl nur der Herr 
Schwarz der gleichnamigen Firma.

Michael B. schrieb:
> Wenn eine Tafel Ramsch-Schokolade von Mondelez nun 0.50 im Einkauf
> kostet und für 0.95 verkauft wird und eine Gute Schokolade 1.00 zu 1.90,
> dann ist offensichtlich dass beide denselben Aufwand benötigen, dieselbe
> Regalfläche, gleich oft geklaut werden und wahrscheinlich gleich oft
> wegen Mindesthaltbarkeit rausfliegen.

Wirr: Die geklaute "Gute" ist doppelt so teuer wie der Chemiemüll, was 
Deine Fokussierung auf die reinen Nebenkosten ad Absurdum führt. Also, 
wenn schon, Grundkosten plus produktabhängigem Zuschlag.
von Ralf X. (ralf0815)


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Vor grosser Internetverbreitung importierte ich vieles, ok, auch danach 
noch vieles.
Je nach Transportmenge, etc. kam bei Filial-Einzelverkauf irgendetwas 
von 10.000% und mehr auf den EK drauf.
Oder auch weniger.

Wie blöd muss ein Händler sein, unterschiedliche Artikel ähnlich oder 
sogar identisch zu kalkulieren?
von Gustav K. (hauwech)


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Manfred P. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Da war die Kalkulation: EK x 1.6 + MwSt.
>
> Da wurde noch irgendwie kalkuliert, seit Jahren haben wir Marktpreise:
> Man nimmt, was man denkt, nehmen zu können.

Immerhin wohnte der Chef damals mit Familie im eigenen Haus, kam im 
Sommer im offenen Sportwagen in die Firma und im Winter in der 
geschlossenen Limousine. Wir Mitarbeiter (10) haben gut verdient und 
alles war im Lot. Wenn ich heute in den Einzelhandel schaue, packt mich 
nur noch das große Grauen.

Manfred P. schrieb:
> bis Dezember 2006: 16 Prozent

Und dann machte die MwSt. einen Sprung von 16% auf 19% und keiner hat 
gemurrt. Und das, obwohl vor der Wahl Steuererhöhung ausgeschlossen 
wurden.
von Gustav K. (hauwech)


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Rene K. schrieb:
> Das ist eine ganz einfache Geschichte, ich war damals bei der Übernahme
> von Real,- in bei Schwarz in Neckarsulm dabei. Die Preisschilder von
> Real,- waren ein völlig anderes System im Backend und konnte nicht in
> das bestehende System der Schwarz Gruppe integriert werden. Ergo weg
> damit.

Rene K. schrieb:
> ePaper Displays machen sich bereits nach kürzester Zeit bezahlt
> und sind ein Segen für den BWLer und jeder Filalleitung.

Also wenn die elektronischen Preisschilder so ungeheuer super duper 
sind, dann her mit neuen Preisschildern, die sich in das bestehende 
System integrieren lassen. Nur hat sich Kaufland ganz bewusst gegen 
die elektronischen Preisschilder entschieden und die Frage bleibt nach 
wie vor, warum.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Gustav K. schrieb:
> warum.

Da hat jemand halt ReFa richtig gemacht,

Bei rund 30.000 Artikeln werden richtig viele Tags benötigt. Dazu kommen 
noch Halterungen und die Zeit diese zu befestigen. Das Ganze kostet so 
ein bis zwei Personenjahre.

Ein bis zwei Person laufen dann täglich mehrere Stunden durch die Regale 
um alle ausgefallenen Schilder zu finden, auszutauschen, nachzuladen 
oder wieder mit den Daten zu bespielen.

Desweiteren spielt auch schon Hacking ein Problem. Es gibt bereits 
Personen, die sich einen Spaß machen die Anzeigen zu löschen und zu 
verändern. Die Geräte müssen alle im IT-Sicherheitskonzept aufgenommen 
werden. Das kostet auch Geld und können die Geschäfte nicht selbst 
machen.

Die ersten, die mit den Tags angefangen haben, haben bereits ein 
Versorgungsproblem, da es die alten Schilder und Lesegeräte nicht mehr 
gibt. Daher sind dort bereits verschiedene im Laden.

Es fallen dann noch mal Kosten an, weil der Elektronikschrott vom 
Gewerbe nicht kostenlos angenommen wird. Die Tags und Lesegeräte müssen 
in der Verwaltung in der Recyclingquote erfasst werden. Also auch vom 
Warenwirtschaftsystem (Bürokratiemonster) erfaßt erfaßt werden.
von Rene K. (xdraconix)


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Gustav K. schrieb:
> Nur hat sich Kaufland ganz bewusst gegen die elektronischen
> Preisschilder entschieden und die Frage bleibt nach wie vor, warum.

"Kaufland" entscheidet überhaupt nichts. Es entscheidet die Schwarz 
Gruppe! "Kaufland" ist nur ein Markenname bzw. mittlerweile eine 
Stiftung.

Und nein, wie kommst du auf den schmalen Schuh das sich gegen 
elektronische Preisschilder entschieden wird / wurde?
von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Ein bis zwei Person laufen dann täglich mehrere Stunden durch die Regale
> um alle ausgefallenen Schilder zu finden, auszutauschen, nachzuladen
> oder wieder mit den Daten zu bespielen.

Das ist Quatsch, die Schilder werden zentral mit Daten beschickt. Die 
Wartung der Schilder wird beim Regalauffüllen oder bei der Inventur 
--ja, die gibts auch im Supermarkt-- erledigt.

Aber Du warst vermutlich 1978 das letzte Mal in freier Wildbahn 
unterwegs und kennst daher das Leben der anderen nur aus dem Fernsehen 
oder irgendwelchen Youtube-Filmchen.
von Andreas M. (andreas_m62)


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Das Austauschen der Preisschilder aus Papier erfordert schon etwas Zeit 
und personellen Aufwand.
Das geht mit den elektronischen Anzeigen schneller
und verleitet deshalb zu öfteren Preisveränderungen.
Irgendwie erinnert mich das an die Tankstellenanzeigen,
die auch mehrmals am Tag die veränderten Preise anzeigen.
Man fühlt sich dabei ausgetrickst und abgelackt.
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Andreas M. schrieb:
> Das Austauschen der Preisschilder aus Papier erfordert schon etwas Zeit
> und personellen Aufwand.

Der ist zwar auch nicht umsonst, aber sehr einfach mit dem Hilfspersonal 
zu machen, die nachfüllen.

Und nicht mal in einem der großen Elektronikläden werden diese 
automatisch beschickt. Das hat sich dort als einfach zu anfällig 
herausgestellt.
von Michael B. (alter_mann)


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Andreas M. schrieb:
> Das Austauschen der Preisschilder aus Papier erfordert schon etwas Zeit
> und personellen Aufwand.

Hier scheint die Ansicht vorzuherrschen, daß im Supermarkt die Preise 
analog zum Tankstellenrhythmus wechseln. Dem ist aber bisher nicht so.
Jeder Artikel hat dort erstmal einen Grundpreis. Der ändert sich aber 
selten, z.B. inflationsbedingt oder nach Neuverhandlungen mit 
Lieferanten.
Die Sonderangebote/Werbeaktionen werden i.d.R. im Wochentakt 
durchgezogen und betreffen nur einen kleinen Teil des Daursortiments. 
Und da werden einfach die Sonder-Werbe-Preisetiketten über die 
Normalpreisetiketten gesteckt und am Ende der Aktion wieder entfernt.
Ja, das machen dann die Regalauffüllfachkräfte. Die wären aber sicher 
nicht befähigt, widespenstige e-Anzeigen zur Rässon zu bringen.
von Peter N. (alv)


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Heute beim Einkaufen extra mal darauf geachtet:

Edeka und Penny haben keine elektronischen Preisschilder.
Die Anzeigen, die an der Decke hängen, sind ganz normale PC-Monitore.

Das einzig "moderne" sind die Selbstbedienungskassen bei Penny.
von Gustav K. (hauwech)


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Rene K. schrieb:
> Und nein, wie kommst du auf den schmalen Schuh das sich /gegen/
> elektronische Preisschilder entschieden wird / wurde?

Du hast meine Beiträge weiter oben nicht gelesen?

Harald K. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Ein bis zwei Person laufen dann täglich mehrere Stunden durch die Regale
>> um alle ausgefallenen Schilder zu finden, auszutauschen, nachzuladen
>> oder wieder mit den Daten zu bespielen.
>
> Das ist Quatsch, die Schilder werden zentral mit Daten beschickt.

Konnte heute beim samstäglichen Einkauf im Kaufland eine Dame befragen, 
die da am Papierschilder austauschen war, wie sie denn die 
elektronischen Preisschilder bei Obst/Gemüse und Backwaren programmiert. 
Ihre Antwort war, dass jedes Preisschild mit einem Handgerät neu 
beschreiben wird.

Peter N. schrieb:
> Heute beim Einkaufen extra mal darauf geachtet:
> Edeka und Penny haben keine elektronischen Preisschilder.

Ist ja mal sehr interessant. Werde hier auch mal bei Lidl und Aldi 
darauf achten. Allerdings bin ich da eher selten, ich bevorzuge stets 
einen Vollsortimenter.
: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Samstags ist hier auch der Einkauf beim Metzger angesagt, auch hier sehe 
ich elektronische Preisschilder in der Auslage liegen. Allerdings zeigen 
nicht wenige Preisschilder nichts an und bei einigen ist wohl auch das 
Display defekt. Da sich zufällig die Chefin um meine Belange kümmert, 
frage ich mal an, was mit den elektronischen Preisschildern los ist.

Die Antwort: Ich solle diese Preisschilder nicht beachten, das sei ein 
riesen Gelump, das System funktioniert schon lange nicht mehr, hätten 
wir es nur nicht gekauft. Die Dinger fliegen demnächst raus. Der Chef 
wollte das damals unbedingt haben, der würde immer jedem Hype hinterher 
laufen. Man müsse mit der Zeit gehen, usw.

Möchte nicht wissen, wie viele moderne Systeme im Einsatz sind, die 
keinen wirklichen Mehrwert bieten, bzw. der Mehrwert fraglich ist. Wo 
Entscheider meinen, man muss das haben, wenn man nicht als ewig 
Gestriger dastehen möchte.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Bist du mit der S-Bahn zum Metzger gefahren?
von Sinus T. (micha_micha)


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Hier in der Kleinstadt gibt es 8 Supermärkte:
Famila, Edeka, Rewe, Aldi, Norma, Lidl und die beiden Nettos
Einzig Lidl hat die elektronischen Preisschilder
von Harald K. (kirnbichler)


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Alle Städte sind ja bekanntlich exakt identisch.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Gustav K. schrieb:
> Konnte heute beim samstäglichen Einkauf im Kaufland eine Dame befragen,
> die da am Papierschilder austauschen war,

... sie mit der Ware angeliefert bekommen und nicht lokal drucken.

> wie sie denn die
> elektronischen Preisschilder bei Obst/Gemüse und Backwaren programmiert.
> Ihre Antwort war, dass jedes Preisschild mit einem Handgerät neu
> beschreiben wird.

Das klingt idiotisch und bringt eher Mehraufwand als Vorteile gegenüber 
Papier auszutauschen.

Sinus T. schrieb:
> Hier in der Kleinstadt gibt es 8 Supermärkte:
> Famila, Edeka, Rewe, Aldi, Norma, Lidl und die beiden Nettos
> Einzig Lidl hat die elektronischen Preisschilder

In meiner Region besuche ich Edeka, Penny, Lidl, Rewe, Aldi, nur Lidl 
hat elektronische Preisschilder.

Harald K. schrieb:
> Alle Städte sind ja bekanntlich exakt identisch.

Das vielleicht nicht, aber dank zentraler Führung unterscheiden sich die 
Märkte nur wenig bis garnicht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Bist du mit der S-Bahn zum Metzger gefahren?

In München gibt es nicht nur einen Vinzenzmurr ganz nahe an einer S-Bahn 
Station. Da wäre es durchaus eine Alternative schnell mal mit der S-Bahn 
hinzufahren. Ganz klar, H H kann das nur aus seiner eigener Praxis 
kennen. Andere Personen wären nie auf ein solche Frage zu stellen 
gekommen.
von Ralf X. (ralf0815)


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Gustav K. schrieb:
> Samstags ist hier auch der Einkauf beim Metzger angesagt, auch hier sehe
> ich elektronische Preisschilder in der Auslage liegen. Allerdings zeigen
> nicht wenige Preisschilder nichts an und bei einigen ist wohl auch das
> Display defekt. Da sich zufällig die Chefin um meine Belange kümmert,
> frage ich mal an, was mit den elektronischen Preisschildern los ist.
>
> Die Antwort: Ich solle diese Preisschilder nicht beachten, das sei ein
> riesen Gelump, das System funktioniert schon lange nicht mehr, hätten
> wir es nur nicht gekauft.

Ja, es gibt auch verdammt dumme Metzger.
Wochen-, bzw. monatelang lassen die ihre Auslage ungeputzt.
Und falls doch mal Pilze, Algen und andere Kulturen unter dem Staub 
nicht mehr zu sehen sind, putzt man um die defekten digitalen 
Preisschilder drumrum, statt die mal wegzunehmen.
Hört sich nach einer richtigen Gustav-Erzählung an...
: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Manfred P. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Konnte heute beim samstäglichen Einkauf im Kaufland eine Dame befragen,
>> die da am Papierschilder austauschen war, wie sie denn die
>> elektronischen Preisschilder bei Obst/Gemüse und Backwaren programmiert.
>> Ihre Antwort war, dass jedes Preisschild mit einem Handgerät neu
>> beschreiben wird.
>
> Das klingt idiotisch und bringt eher Mehraufwand als Vorteile gegenüber
> Papier auszutauschen.

Kann da auch nicht wirklich einen Mehrwert erkennen, wie weiter oben 
schon von mir ausgeführt.

> Sinus T. schrieb:
>> Hier in der Kleinstadt gibt es 8 Supermärkte:
>> Famila, Edeka, Rewe, Aldi, Norma, Lidl und die beiden Nettos
>> Einzig Lidl hat die elektronischen Preisschilder
>
> In meiner Region besuche ich Edeka, Penny, Lidl, Rewe, Aldi, nur Lidl
> hat elektronische Preisschilder.

Das ist jetzt ein Phänomen, dass Lidl die elektronischen Preisschilder 
nutzt und Kaufland nicht, bzw. nur stark eingeschränkt bei Obst/Gemüse 
und Backwaren (5%). Wo doch beide Märkte aus dem gleichen Stall kommen, 
siehe Logo. Sinn bzw. Unsinn der elektronischen Preisschilder bleibt ein 
Rätsel.

> Harald K. schrieb:
>> Alle Städte sind ja bekanntlich exakt identisch.
>
> Das vielleicht nicht, aber dank zentraler Führung unterscheiden sich die
> Märkte nur wenig bis garnicht.

Sehe ich ebenso. Ähnlich wie bei McDonalds, in jedem Laden das riesige 
Smartphone zur Bestellung und das identische und überall absolut gleich 
schmeckende Angebot. Kennt man einen McDonalds, kennt man alle.
von Oliver S. (oliverso)


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Manfred P. schrieb im Beitrag #
> In meiner Region besuche ich Edeka, Penny, Lidl, Rewe, Aldi, nur Lidl
> hat elektronische Preisschilder.

Dann schau nochmal genau hin.
Hier haben Aldi (Süd), Lidl und Rewe nur elektronische Preisschilder, 
und bei Aldi Süd und Lidl würde ich drauf tippen, dass die das in allen 
Filialen gleich haben.

Oliver
: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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Rene K. schrieb:
> Arbeitet im Media Markt überhaupt jemand in den Gängen?! :-D

Ja, aber das ist eigentlich Baumarkt-Personal.
von Helmut H. (helmuth)


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Oliver S. schrieb:
> bei Aldi Süd und Lidl würde ich drauf tippen, dass die das in allen
> Filialen gleich haben.

Das wird aber nicht in allen Filialen gleichzeitig eingeführt.
Einige wenige Teams reisen durch die Republik, machen Technische 
Installation, andere Mitarbeiterschulung und unterstützen bei der 
Einrichtung.
Deswegen sind Beobachtungen aus einzelnen Läden nicht repräsentativ.
Bei Edeka werden die Märkte i.d.R. vom Eigentümer geführt, d.h. jeder 
entscheidet eigenständig wie ausgezeichnet wird.
: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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Hier im Ruhrgebiet hat Netto (ex PLUS) ebenfalls elektronische 
Preisschilder. Sogar dreifarbig - schwarz, rot und deren Vereinsfarbe 
gelb.

Die e-ink-Kügelchen haben verschiedene Massen, und über die Pulsbreite 
entscheidet man welche Sorte man schubsen will. Faszinierend.
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Helmut H. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> bei Aldi Süd und Lidl würde ich drauf tippen, dass die das in allen
>> Filialen gleich haben.
>
> Das wird aber nicht in allen Filialen gleichzeitig eingeführt.

Das haben die hier schon seit Jahren, da sollte das Team inzwischen 
überall durch sein.

Oliver
von Le X. (lex_91)


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Gustav K. schrieb:
> Heute kostet ein Artikel im Supermarkt entweder 1.99, 2.49 oder 2.99
> usw., siehe Bild 3 weiter oben. Möchte mal wissen, was da für eine
> seltsame Kalkulation dahinter steht.

Für große "heute" mag die Aussage korrekt sein.
Tatsächlich ist das aber schon seit vielen Jahrzehnten so...
von Norbert (der_norbert)


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Gustav K. schrieb:
> Heute kostet ein Artikel im Supermarkt entweder 1.99, 2.49 oder 2.99
> usw., siehe Bild 3 weiter oben. Möchte mal wissen, was da für eine
> seltsame Kalkulation dahinter steht.

Eine nicht unerhebliche Menge Menschen sieht da 1€, 2€, 2€ und 
unterschlägt unterbewusst die Nachkommastellen.

Kommt einem komisch vor, iss aber so.
von H. H. (hhinz)


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Norbert schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Heute kostet ein Artikel im Supermarkt entweder 1.99, 2.49 oder 2.99
>> usw., siehe Bild 3 weiter oben. Möchte mal wissen, was da für eine
>> seltsame Kalkulation dahinter steht.
>
> Eine nicht unerhebliche Menge Menschen sieht da 1€, 2€, 2€ und
> unterschlägt unterbewusst die Nachkommastellen.
>
> Kommt einem komisch vor, iss aber so.

An der Tankstelle auch?
von Oliver S. (oliverso)


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Norbert schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Heute kostet ein Artikel im Supermarkt entweder 1.99, 2.49 oder 2.99
>> usw., siehe Bild 3 weiter oben. Möchte mal wissen, was da für eine
>> seltsame Kalkulation dahinter steht.
>
> Eine nicht unerhebliche Menge Menschen sieht da 1€, 2€, 2€ und
> unterschlägt unterbewusst die Nachkommastellen.
> Kommt einem komisch vor, iss aber so.

Die absolute Mehrheit der Menschen versteht trotzdem, was die Zahlen 
bedeuten, und sieht auch, dass z.B. 2,49 weniger ist als 2,99

Oliver
von Soul E. (soul_eye)


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H. H. schrieb:
> An der Tankstelle auch?

An der Tankstelle auch. Da ist die "9" oft festverdrahtet. Im variablen 
Teil des Preisschildes steht "2,03" und dahinter fest gedruckt die "9". 
2,039 sieht nach weniger aus als 2,040.
von Norbert (der_norbert)


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H. H. schrieb:
> An der Tankstelle auch?

Frag mal im größeren Bekanntenkreis nach dem Spritpreis.
Und schau wie oft bei 219.9 ein 219 und nicht ein 220 zurück kommt.
von H. H. (hhinz)


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Soul E. schrieb:
> 2,039 sieht nach weniger aus als 2,040.

Gigantisch weniger.

Aber 2,499 sieht bestimmt nicht nach 2€ aus.
von Norbert (der_norbert)


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H. H. schrieb:
> Gigantisch weniger.

Das ist nicht der Punkt. Die Wahrnehmung ist eine deutlich andere, ist 
schon seit Ewigkeiten untersucht und hat so nette Namen wie
behavioral /pricing/
›Gesehen‹ wird 203 obwohl dort 203.9 also fast 204 steht.


Viele Leute meinen dabei unterbewusst, dass etwas deutlich billiger ist 
als es der Realität entspricht. Ein Fernseher für 2000€ wird als recht 
teuer angesehen, bei 1999€ kann das schon ganz anders aussehen.

Ad: Das fällt Menschen, welche täglich mit Zahlen arbeiten und zudem 
Präzision gewohnt sind, erst einmal schwer nachzuvollziehen.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Norbert schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Gigantisch weniger.
>
> Das ist nicht der Punkt. Die Wahrnehmung ist eine deutlich andere, ist
> schon seit Ewigkeiten untersucht und hat so nette Namen wie
> behavioral /pricing/
> ›Gesehen‹ wird 203 obwohl dort 203.9 also fast 204 steht.

Und eben nicht 2,49 als 2€.
von Norbert (der_norbert)


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H. H. schrieb:
> Und eben nicht 2,49 als 2€.

Ich denke wir reden aneinander vorbei.
Die Preisgestaltung unterliegt einem psychologisch gut untersuchten 
Phänomen. Wenn es nicht so wäre, dann würden einen nicht diese auf 
.9/.99 gesetzten Preise förmlich überfluten. Und es würden sich die 
Leute im Marketing und Vertrieb nicht mit den psychologischen Aspekten 
auseinander setzen.
Aber 'nuff said…
von Manfred P. (pruckelfred)


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Oliver S. schrieb:
> Manfred P. schrieb im Beitrag #
>> In meiner Region besuche ich Edeka, Penny, Lidl, Rewe, Aldi, nur Lidl
>> hat elektronische Preisschilder.
>
> Dann schau nochmal genau hin.

Weil nicht sein kann, was nicht Deiner Vorstellung entspricht?

> Hier haben Aldi (Süd), Lidl und Rewe nur elektronische Preisschilder,
> und bei Aldi Süd und Lidl würde ich drauf tippen, dass die das in allen
> Filialen gleich haben.

Hier ist Aldi-Nord, und auch da ist nicht alles identisch, weil in 
Regionalgesellschaften untergliedert. Hier steht dann "Aldi GmbH & Co KG 
Barleben" auf dem Kassenzettel, obwohl ich ein gutes Stück entfernt in 
Niedersachsen bin.

Lidl ist auch nicht gleich Lidl. Ich habe einige Male 'meinen' 
Wochenprospekt mit dem eines Bekannten verglichen, da gibt es 
Unterschiede.

Rewe ist ebenfalls nicht gleich Rewe, 'meiner' ist eine Filliale, zwei 
andere in meiner Region sind inhabergeführt Franchise. Und sie haben 
unterschiedliche Preise, je nach Konkurrenz.

Helmut H. schrieb:
> Deswegen sind Beobachtungen aus einzelnen Läden nicht repräsentativ.

Ja, erst wenn viele Leute gleichartiges sehen, kann man eine Statistik 
erlügen.

> Bei Edeka werden die Märkte i.d.R. vom Eigentümer geführt, d.h. jeder
> entscheidet eigenständig wie ausgezeichnet wird.

Bei Edeka und den Verwandten NP-Markt bzw. Globus ist das schwer 
durchschaubar. Es scheint so, dass Edeka E-Center und Globus als 
Fillialbetrieb aufbaut und erst später einen privaten Pächter findet. 
Und auch da differiert das, Edeka ist ebenfalls in 
Regionalgesellschaften untergliedert.
von Andreas M. (andreas_m62)


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Norbert schrieb:
> Ich denke wir reden aneinander vorbei.
> Die Preisgestaltung unterliegt einem psychologisch gut untersuchten
> Phänomen. Wenn es nicht so wäre, dann würden einen nicht diese auf
> .9/.99 gesetzten Preise förmlich überfluten. Und es würden sich die
> Leute im Marketing und Vertrieb nicht mit den psychologischen Aspekten
> auseinander setzen.

Das sind die selben Leute, die auch glauben,
alles was ich in der Werbung sehe, würde ich auch bevorzugt kaufen.
Kranke BWLer-Gehirne.
: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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War heute mal bei Lidl, Edeka und Aldi. Alle drei haben hier diese 
elektronischen Preisschilder. Alle drei haben unterschiedliche Schilder, 
die wohl auch unterschiedlich programmiert werden.

Lidl: Hier war ich erstaunt, dass die Schilder auch im Tiefkühler 
hängen, und dies manchen Schildern nicht so richtig gefällt (Bild 1). 
Die Art der Datenübertragung konnte ich nicht in Erfahrung bekommen.

Edeka: Deren Schildern haben oben links durchgängig eine Art Optik. Eine 
Mitarbeiterin meint zu meiner Frage, wie die Daten in die Schilder 
übertragen werden, dass man nichts machen müsse, das geht alles 
vollautomatisch. Ein Handgerät kenne sie nicht. Bei einem Schild geht 
wohl die Batterie zur Neige, gut gemacht, wie ich finde (Edeka_3.jpg).

Aldi: Wieder andere Schilder, ein Mitarbeiter hatte Zeit und Muse, mir 
die Datenübertragung zu erklären: Er muss mit einem Handgerät den im 
Regal stehenden Artikel scannen, der Code wird dann drahtlos an die IT 
übermittelt, von dort kommt dann der neue Preis. Dann muss er mit dem 
Handgerät den Barcode des Schildes auf der Unterseite scannen und das 
Gerät an das Schild anlegen (wohl NFC). Oben rechts ist eine LED, die 
den Status nach dem Beschreiben übermittelt.

In allen drei Märkten zu 95% Preise im Format x.49 oder x.99 - wie sich 
das in der kopfkranken Neuzeit gehört.
: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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interessant ist auch die Entwicklung von Produkten,
die vorher Kakao enthielten.
Jetzt tauchen immer mehr "Milk" Produkte auf.
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Manfred P. schrieb:
>> haben Aldi (Süd),
> …

> Hier ist Aldi-Nord

Sieh an, du hast den Unterschied gefunden. War nicht so schwer, oder?

Oliver
: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Neue Infos vom Kaufland: Ich erfahre von einem Mitarbeitet, dass die 
Schilder bei Obst/Gemüse und Backwaren zentral gesteuert werden. Selbige 
können aber auch mit einem Handgerät beschrieben werden. Wahrscheinlich 
ist letzteres die einfachere Methode, mal eben einen Preis zu ändern.

Was mich nun noch interessiert ist die Art der Datenübertragung. 
Mitarbeiter in den Märkten konnten bisher dbzgl. keine Auskunft geben. 
Im Internet lese ich, dass die Schilder via Funk (2.4GHz) beschrieben 
werden. Also lag ich mit meinen WLAN-Preisschildern nicht so ganz 
falsch.

Also mal im Kaufland die Decke inspiziert und finde bei Obst/Gemüse die 
Teile in Bild 1 und bei den Backwaren das Teil in Bild 2. Bei einer 
Funkverbindung müssten die Schilder permanent empfangsbereit sein, wie 
kann da eine winzige Batterie 7 Jahre halten, wie die Hersteller 
versprechen?

In der Werbung der Hersteller werden die Schilder als die beste 
Erfindung seit geschnitten Brot beworben (80% Zeit- und Kostenersparnis 
usw.). Lustig, dass Kaufland mal eben zeigt, dass sich ein 
Vollsortimenter mit 30.000 Artikeln auch mit Preisschildern aus Papier 
schmeißen lässt. Trotz Fachkräftemangel und was weiß der Teufel.
von Harald K. (kirnbichler)


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Gustav K. schrieb:
> Bei einer Funkverbindung müssten die Schilder permanent
> empfangsbereit sein,

Nö, müssen sie nicht. Der Sender kann dauerhaft immer wiederholend die 
aktuellen Daten senden, die Schilder wachen alle paar Minuten auf, 
lauschen auf den Datenstrom, übernehmen sie interessierende Daten und 
legen sich wieder schlafen.

WLAN ist das ziemlich sicher nicht; so ein Schild muss nicht senden 
können, es genügt, wenn es wie ein Radiohörer gelegentlich mal auf 
Empfang geht.
Im 2.4-GHz-Band ist alles mögliche unterwegs.
von Oliver S. (oliverso)


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Gustav K. schrieb:
> Lustig, dass Kaufland mal eben zeigt, dass sich ein
> Vollsortimenter mit 30.000 Artikeln auch mit Preisschildern aus Papier
> schmeißen lässt. Trotz Fachkräftemangel und was weiß der Teufel.

20% auf alles, außer Tiernahrung. Bei der allererste Aktion damals sah 
man in unserem Praktiker völlig verzweifelte Mitarbeiter, die 
versuchten, sämtliche Preisschilder gegen die mit den reduzierten 
Preisen auszutauschen. Was natürlich bei der geringen Zahl an 
Verkäufern, die es in einem Baumarkt gibt, ein völlig aussichtsloses 
Unterfangen war. Die haben dann auch schnell aufgegeben.

Oliver
von Soul E. (soul_eye)


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Harald K. schrieb:
> WLAN ist das ziemlich sicher nicht; so ein Schild muss nicht senden
> können, es genügt, wenn es wie ein Radiohörer gelegentlich mal auf
> Empfang geht.
> Im 2.4-GHz-Band ist alles mögliche unterwegs.

Die Technik ist doch seinerzeit im Preisschild-Thread ausgiebig 
diskutiert worden. Inklusive modifiziertem Zigbee-Stick zum Senden der 
Daten.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Lustig, dass Kaufland mal eben zeigt, dass sich ein
> Vollsortimenter mit 30.000 Artikeln auch mit Preisschildern aus Papier
> schmeißen lässt.

nun könnte man die Artikelbeschreibung und die Preisziffern
im Papierschild trennen.
Somit bräuchte man nur noch letztere tauschen.
Und DIE liessen sich bei nicht allzu grober Behandlung
auch diverse male wiederverwenden.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> nun könnte man die Artikelbeschreibung und die Preisziffern
> im Papierschild trennen.

Das ist nichts für Personal, das damals in der Schule schon die 
Setzkästen hassten.
https://www.wiemann-lehrmittel.de/bilder-woerter-und-buchstaben-setzkasten/w-1019
von Gustav K. (hauwech)


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Harald K. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Bei einer Funkverbindung müssten die Schilder permanent
>> empfangsbereit sein
>
> Nö, müssen sie nicht. Der Sender kann dauerhaft immer wiederholend die
> aktuellen Daten senden, die Schilder wachen alle paar Minuten auf,
> lauschen auf den Datenstrom, übernehmen sie interessierende Daten und
> legen sich wieder schlafen.

Wenn deine paar Minuten 3 Minuten wären, dann würden die Schilder in 24 
Stunden 480 mal aufwachen und auf Empfang gehen. In 7 Jahren wären das 
dann 1.226.400 Aufwacher. Ob das die winzige Batterie leisten kann?

Nehmen wir mal an, ein Vollsortimenter mit 30.000 Artikeln entschließt 
sich, diesen x.49 bzw. x.99 Schwachsinn nicht mehr mitzumachen. Das 
hieße dann, 30.000 Schilder sind neu zu beschreiben. Also wird ein 
Telegramm bestehend aus 30.000 Einzeltelegrammen erzeugt und gesendet.

Ein Schild wacht auf und bemerkt die Datensendung. Also müsste es erst 
mal auf den Anfang des Telegramms warten. Ist der Anfang erkannt, heißt 
es alles empfangen und die für das Schild bestimmte Information heraus 
fischen. Hier stellt sich dann die Frage, wie lange so ein Telegramm aus 
30.000 Einzeltelegramm dauern wird, denn der Empfang wird Batteriestrom 
kosten.

> So ein Schild muss nicht senden

Ein System mit Rückmeldung würde mir hier bedeutend besser gefallen. 
Möglicherweise ist bei der Aktion bei einigen Schildern die Batterie in 
die Knie gegangen und die Schilder sind abgetaucht. Dafür wären mir 
Preise am Regal zu sensibel.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Gustav K. schrieb:
> Ein Schild wacht auf und bemerkt die Datensendung. Also müsste es erst
> mal auf den Anfang des Telegramms warten.

Glücklicherweise kann man Protokolle auch anders umsetzen. Und es ist 
auch möglich, über einen anderen Kanal eine "Aufwach"-Instruktion zu 
senden, gegebenenfalls auch mit einem Zeitstempel (sowas in der Art 
"Schild 2378, um 13:45 kommt was für Dich").

Wie auch immer sie es anstellen, sie bekommen es ausreichend zuverlässig 
hin - auch wenn hier einzelne nicht dran glauben wollen.
von Soul E. (soul_eye)


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Herrlich, was man alles könnte oder müsste. Man könnte auch einfach die 
Dokumentation lesen. Zigbee ist jetzt nicht so wahnsinnig geheim, und 
damit sparsam Daten verteilen schaffen viele.

Hier nochmal der Thread zu den Preischildern: 
Beitrag "Sammelbestellung elektronische Preisschilder?"

Außerdem
Hacking eInk Price Tags: 
https://dmitry.gr/?r=05.Projects&proj=29.+eInk+Price+Tags
für die GenZ als Film: https://www.youtube.com/watch?v=98fOzZs__fc
oder beim Godfather der Frickeltechnik: 
https://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=14&t=20486
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Anbei noch ein kleiner Hinweis aus der KI:

Hausverbot: Werden Preisschilder manipuliert, handelt es sich um eine 
Straftat (z. B. Sachbeschädigung, Computerbetrug). Der Ladeninhaber hat 
das Recht, ein Hausverbot gegen die verantwortlichen Personen 
auszusprechen.

Die KI hat das aus realen Fällen gelernt, nur mit dem Link auf die 
Quellen hapert es bekanntlich.

Einzelhändler sollten ihre ESL-Systeme durch starke Verschlüsselung und 
sichere Netzwerkkonfigurationen schützen. Für detaillierte Informationen 
zu einem spezifischen Vorfall müssten weitere Quellen herangezogen 
werden.
von Soul E. (soul_eye)


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Dieter D. schrieb:
> Einzelhändler sollten ihre ESL-Systeme durch starke Verschlüsselung und
> sichere Netzwerkkonfigurationen schützen.

Das tun sie. Der Grund, warum in den Bastelprojekten als erstes einmal 
neue Firmware geflasht wird, liegt einfach darin, dass man die 
Verschlüsselung loswerden muss. Diese knacken wäre innerhalb der EU 
unzulässig.


Wenn jemand einen Einzelhändler ärgern wollen würde, dann könnte er 
einen Zigbee-Jammer aufstellen. Z.B. einen Mikrowellenherd mit offener 
Tür. Aber sowas will natürlich niemand.
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Soul E. schrieb:
> Das tun sie. ...

Das ist dann auch der Grund, dass die ESL (Electronic Shelf Labels) 
nicht mehr ersetzt werden können oder dürfen, weil die ITSicherheit 
nicht mehr gegeben ist.

Und das verursacht wieder neue Kosten. Aktualisierung des 
IT-Sicherheitskonzeptes des Geschäftes durch die neue Anlage und neuen 
Geräte, Installationskosten für die neue Anlage, und was noch so alles 
an dem Rattenschwanz dranhängt.
von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Das ist dann auch der Grund

Wahnvorstellungen, am langen und warmen Wochenende komplett freidrehend.
Beitrag #8044751 wurde vom Autor gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Noch viel besser ist, dass ich auf Grund eines solchen "Fehlers" am 
Freitag zwei von diesen

https://www.mediamarkt.de/de/product/_sandisk-ultra-flair%E2%84%A2-2497973.html

für 27 Euronen das Stück einkaufte. Es kann auch sein, dass das die 
kleinen Belohnungen für die Personen sind, die öfters im Geschäft sind 
und dort normalerweise auch einkaufen.
von Oliver S. (oliverso)


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Die Wahnvorstellungen gehen weiter…

Oliver
von Harald K. (kirnbichler)


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Oliver S. schrieb:
> Die Wahnvorstellungen gehen weiter…

Wenn man das nur zur Energiegewinnung nutzen könnte ...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wobei letzte Woche früher Freitag war, als diese Woche.
von Teo D. (teoderix)


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Du kannst die Preisschilder manipulieren wie du willst, bindend ist der 
Preis der an der Kasse verlangt wird!
Allenfalls könnte ein Mitbewerber/Konkurrent eine Abmahnung erwirken... 
Sollte es den das Verschulden des Ladenbetreibers gewesen sein.

Damit ließe sich höchstens ein kleiner Kundenaufstand an den Kassen 
generieren. Den nur die Schilder zu manipulieren, änder doch nichts im 
Kassensystem!


Dieter D. schrieb:
> Noch viel besser ist, dass ich auf Grund eines solchen "Fehlers" am
> Freitag zwei von diesen

Also kein Fehler. Nur viel zu viel Phantasie, in einem viel zu kleinem 
Verstand!
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Wobei letzte Woche früher Freitag war, als diese Woche.

das war in allen bisherigen Wochen so.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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