Hallo, eben in einem großen Supermarkt, da wurden Sonderangebote ausgezeichnet. Ich sah, dass da manuell Preisschilder aus Papier ausgetauscht wurden. Wenn ich mich richtig erinnere, waren da mal überall elektronische Preisschilder und man hatte Preise und Sonderangebote zentral über das Warenwirtschaftsystem via WLAN ausgegeben. Wieso der Rückbau zum Preisschild aus Papier? Hat sich das elektronische System nicht bewährt? Gustav
Gustav K. schrieb: > Wieso der Rückbau zum Preisschild aus Papier? > Hat sich das elektronische System nicht bewährt? Der Zeitraum für die Shareware Lizenz ist abgelaufen? ;-) (Sieht man gelegentlich bei Flugzeugen welche auf dem Bauch landen… Der 30 Tage Zeitraum für ›Fahrwerk ausfahren‹ ist abgelaufen)
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Gustav K. schrieb: > Wieso der Rückbau zum Preisschild aus Papier? > Hat sich das elektronische System nicht bewährt? Vermutung: Man hat die neuen Preisschilder ganz klassisch ausgedruckt und dann damit das System händisch gefüttert, das die ePaper-Schilder aktualisiert. Zwischenzeitlich hat man gemerkt, dass die ePaper-Schilder doch nur feucht abgewischt werden können, aber beim monatlichen Regalputz doch immer wieder geflutet werden und im Weg sind. Das klassische Papier hat man einfach weggeworfen, danach die Klemmleiste großzügig nass abgewischt. Dann gabs noch die paar Typen aus µC.net die sich die Schilder mal genauer anschauen wollten und sie sich dazu "ausgeliehen " haben. Paar haben es ja geschafft die Schilder zu ihren Gunsten zu manipulieren. Die mussten aber an der Kasse dann feststellen, dass ihr Wissen doch nicht so gut verwertbar ist.
H. H. schrieb: > Das war im anderen Supermarkt. Natürlich gut möglich. Dann frage ich mal anders: Wieso nutzt ein richtig großer Player (Kaufland) in einem richtig großen Markt Preisschilder aus Papier, wenn andere Märkte längst elektronische Preisschilder verwenden?
Gustav K. schrieb: > Wieso nutzt ein richtig großer Player (Kaufland) in einem richtig großen > Markt Preisschilder aus Papier, wenn andere Märkte längst elektronische > Preisschilder verwenden? Weil die wie Du im Gestern stecken geblieben sind. Dort muß man ja auch noch selbst abwiegen, wie bei einem meiner seltenen Einkäufe dort, aufgefallen ist. Die haben da extra eine Waage an der Kassenzeile, zu der man geschickt bzw. zu der die Kassiererin wiegen geht. Das erfreut die Wartenden in der Schlange.
Michael L. schrieb: > Dort muß man ja auch noch selbst abwiegen Beim meinem Kaufland in der Nähe wird an der Kasse vom Personal gewogen. Und das geht schnell.
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Gustav K. schrieb: > Hat sich das elektronische System nicht bewährt? Basierend auf einer einzigen Anekdote? Bisschen dünn als Evidenz, oder? Du wirst wohl nicht drum herum kommen, den Supermarkt zu fragen.
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Gustav K. schrieb: > Wieso nutzt ein richtig großer Player (Kaufland) in einem richtig großen > Markt Preisschilder aus Papier, wenn andere Märkte längst elektronische > Preisschilder verwenden? Vielleicht auch weil die Manager haben die richtig rechnen können. Alle Märkte mit so einem System auszurüsten, die Lizenzen für den Software-Anbieter, die Kosten für die Entwickler die das in Deine Artikel-Stammdateninfrastruktur einbinden und alle paar Jahre neue Preisschilder weil das E-Paper ausgeleiert ist oder die Batterien leer kostet ne Stange Geld. Auf der anderen Seite musst Du keine Papierschilder mehr ausdrucken und tauschen. Ich denke ob sich das lohnt hängt davon ab wie häufig Du die Preise ändern willst. Und vermutlich lohnt sich das halt für die nicht. Neuer ist nicht immer besser.
Allgemein denke ich, dasss ein Stück bedrucktes Papier billiger ist als irgendwelche Elektronik mit Batterie, die öfter leer ist.
Gustav K. schrieb: > Wieso nutzt ein richtig großer Player (Kaufland) in einem richtig großen > Markt Preisschilder aus Papier, wenn andere Märkte längst elektronische > Preisschilder verwenden? Weil vielleicht in dieser einen Filiale das System zum Aktualisieren der Schilder ausgefallen ist, oder durch irgendwelche Umgebungsbedingungen (Radarstation in der Nachbarschaft o.ä.) stark gestört wird. WLAN verwenden die Dinger in der Regel nicht, das verbraucht viel zu viel Strom, und in den Preisschildern steckt nur 'ne etwas fettere Knopfzelle. Die soll natürlich solange durchhalten wie möglich.
H. H. schrieb: > IR Nicht nur, manche machen auch 2,4GHz, nur eben kein WLAN. Lu schrieb: > die öfter leer ist. Die Teile halten selbst bei powercycle ihre Daten auf dem Display und sind kurz nach dem Einschalten wieder im deep sleep. Die Dinger halten Quasi ewig und die Batterien darin sind austauschbar gestaltet. Und das sind keine Vermutungen, ich hab so ein ding hier. Nicht die Zeit gefunden weiter damit zu spielen.
Kilo S. schrieb: > H. H. schrieb: >> IR > > Nicht nur, manche machen auch 2,4GHz, nur eben kein WLAN. IR hat halt den Nachteil dass Du recht viele Transmitter brauchst um den ganzen Supermarkt abzudecken. Die musst Du dann alle mit Kabel anfahren, in den Decken rumkriechen um die zu verteilen etc. Funk ist in der Hinsicht meist einfacher. Funk braucht aber mehr Batterie. Bei so einem proprietären Protokoll kann man aber z.B. die Wachzyklen genau vorgeben und synchronisieren. Also z.B. kriegt das Preisschild per Funk mitgeteilt dass es ab jetzt genau 1 Minute schlafen soll, dann für 5 Millisekunden empfangen, dann wieder 1 Minute schlafen etc. Hin und wieder wird dann ein Sync-Paket gesendet um die auseinanderlaufenden Takte zu synchronisieren.
Meine Erfahrungen mit den elektronischen Preisschildern ist, dass rund 1/10 der Anzeigen ausgefallen sind. Ausserdem zeigen die meistens so wenig an, dass bei vertauschten Haengern es deutlich schwerer ist, herauszufinden zu welchem Produkt das Schild gehoert.
Gustav K. schrieb: > Wenn ich mich richtig erinnere Wohl nicht. WLAN frisst so viel Strom, die Preisschilder würden ein Netzteil benötigen. Es gibt vereinzelt Läden die ePaper nutzen, aber die Systeme sind wohl teuer und lohnen nur um dir persönlich einen anderen Preis anzuzeigen als Kunden ohne iPhone..
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