Forum: PC-Programmierung Mein neues C-Buch braucht ehrliche Kritik


von Christian P. (cafebabe)


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Hallo zusammen, ich bin über einen anderen Thread hier gelandet, in dem 
diskutiert wurde, ob C-Bücher wirklich alle so schlecht sind. Dabei bin 
ich auch auf die Amazon-Bewertungen von "Max" gestoßen. Der hat ja 
wirklich kein Blatt vor den Mund genommen und die Bücher ziemlich 
zerlegt. Genau diese Art von präziser, kritischer Rückmeldung finde ich 
interessant, aber im Vorfeld und nicht, wenn das Kind schon in den 
Brunnen gefallen ist.

Denn, ich habe ein C-Buch geschrieben, das demnächst beim Rheinwerk 
erscheinen soll, und suche gezielt Leute, die mit einem scharfen Blick 
über den Text gehen und auch Details hinterfragen, idealerweise von 
Leuten, die sich in C sehr gut auskennen. Wer sich angesprochen fühlt 
und Lust hat, das Buch entsprechend kritisch zu prüfen, kann sich gern 
per PM bei mir melden.

(Und falls jemand von euch Amazon-Max kennt oder einen Kontakt 
herstellen kann, würde ich mich ebenfalls freuen.)

Das Inhaltsverzeichnis habe ich hier als PDF beigefügt.

Danke euch!

von Jörg R. (solar77)


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Christian P. schrieb:
> (..)
>
> Denn, ich habe ein C-Buch geschrieben, das demnächst beim Rheinwerk
> erscheinen soll..

> Das Inhaltsverzeichnis habe ich hier als PDF beigefügt.

Lektor für lau?🤔

Spass beiseite..du solltest schon einige Kapitel aus dem Buch posten um 
ggf. Interesse zu wecken.

von Christian P. (cafebabe)


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Das hat keiner gesagt, dass das für lau sein muss.

von Jörg R. (solar77)


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Christian P. schrieb:
> Das hat keiner gesagt, dass das für lau sein muss.

Als Schriftsteller solltest du (korrekt) zitieren.

Du hast aber auch nicht erwähnt dass es für lau sein soll.

von Rene K. (xdraconix)


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Jörg R. schrieb:
> Als Schriftsteller solltest du (korrekt) zitieren.

Was soll er denn zitieren wenn ausschließlich ein weiterer Beitrag 
dazwischen ist? Ist ja nicht so das es da jetzt kein Zusammenhang mehr 
geben würde zwischen deinem Post und seinen...

Man kann sich aber auch haben!

von Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)


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Erster Gedanke nach einem kurzen Blick ins Inhaltsverzeichnis: warum 
soll man 1000 Seiten lesen (das dickste Buch mit ca. 1000 Seiten bei 
meinen Eltern im Bücherregal waren Shakespeares gesammelte Werke...)
C habe ich aus Kernighan&Richie gelernt. Hat (in meiner Auflage von 
1983) nur 260 Seiten. Und selbst C++ von Barne Stroustrup hatte nur 950 
Seiten.
Da vergeht mir die Lust mich als Lektor anzubieten, obwohl ich C seit 
über 40 Jahren kenne und nutze :)
Kernfrage für irgendeine Bewertung ist: wer ist die Zielgruppe? 
Schüler/Studenten? Hausmänner und Frauen die noch nie programmiert 
haben? IT-Anfänger oder Profis? Warum ein Buch, wo es alle Infos im 
Internet incl. Tutorials und Videos gibt?

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Christian P. schrieb:
> Das Inhaltsverzeichnis habe ich hier als PDF beigefügt.

Über 1000 Seiten? Echt?
Das Inhaltsverzeichnis klingt aber nicht schlecht.
Was ist denn dein Zielpublikum? Einsteiger wohl nicht, die scheitern 
schon am Gewicht. :-)
Ein Nachschlagewerk, aber ohne Bibliotheken?

Mein Lieblings-C-Buch ist von Koenig (ich habs grad nicht zur Hand, 
darum kein besserer Titel; ist von O'Reilly). Eigentlich ist das 
erschöpfend für mich.

Vielleicht hast du mal eine Leseprobe (10 Seiten?).
Aber 1000 Seiten pingelig durchzugehen dürfet wohl für viele einfach zu 
viel sein.

von Harald K. (kirnbichler)


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Nikolaus S. schrieb:
> Hat (in meiner Auflage von 1983) nur 260 Seiten.

Das war ja auch noch das grottige K&R-C ohne Typprüfung, 
Funktionsprototypen etc. Und die deutsche Ausgabe war in gleich mehrerer 
Hinsicht grauenerregend - einerseits sehr merkwürdig von einem Freund 
der Deppen Leer Zeichen übersetzt, und andererseits waren Codebeispiele 
in einer Proportionalschrift gesetzt.

Die zweite Ausgabe von 1989 behandelte das damals "ANSI-C" genannte C89, 
und war deutlich besser übersetzt und auch gesetzt.

Beide erschienen im Hanser-Verlag.

C hat sich aber seit C89 deutlich weiterentwickelt.

von Jörg R. (solar77)


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Rene K. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Als Schriftsteller solltest du (korrekt) zitieren.
>
> Was soll er denn zitieren wenn ausschließlich ein weiterer Beitrag
> dazwischen ist?

Zum Beispiel aus Gründen der Höflichkeit und Respekt.

Das schlechte Zitieren bzw. nicht Zitieren greift hier immer mehr um 
sich, daher darf man schon darauf hinweisen, auch in diesem Fall.

Kannst du aber gerne anders sehen.

von Gerald B. (geraldb)


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Oh - toll, noch ein C-Buch. Es gibt ja gefühlt erst 1000.
In dem Verlag ist ja bereits für das zweite Habljahr das C-Buch "C 
programmieren - Das umfassende Handbuch (Modernes C23 von Anfang an)" 
angekündigt. Das ist aber sichlerlich von einem anderen Christian. Was 
mach dein Buch besser als dieses?

https://www.rheinwerk-verlag.de/c-programmieren-das-umfassende-handbuch/

von Christian P. (cafebabe)


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Das Buch ist als Lehrbuch angelegt und basiert auf C23. Es richtet sich 
an Einsteiger, deckt aber auch fortgeschrittene Themen wie 
Metaprogrammierung, Ownership-Modelle und Allokatoren ab.

Wenn man Grundlagen und weiterführende Konzepte inklusive 
Best-Practices/Pattern und Anti-Patterns zusammenhängend darstellt, geht 
der Seitenzähler schnell hoch.

Ein Buch mit 1000 Seiten ist viel, klar, und jedes Buch hat andere 
Zielgruppen und Leserschaften. Manche wollen ein vollständiges 
Nachschlagewerk, andere arbeiten sich punktuell durch verschiedene 
Quellen im Internet.

von Christian P. (cafebabe)


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Gerald B. schrieb:
> https://www.rheinwerk-verlag.de/c-programmieren-das-umfassende-handbuch/

Vergleich mal den Titel meines Buches mit dem von dir zitierten Buch :)

von Nick (b620ys)


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Harald K. schrieb:
> Das war ja auch noch das grottige K&R-C ohne Typprüfung,

Das ist bei mir schon ewig im Altpapier. Ich versteh echt nicht, wie man 
sich darauf berufen kann/möchte.

Ich lese zur Zeit (ganz langsam) "21st Century C" von Ben Klemens.
Ich befürchte aber, dass ich das nicht empfehlen kann. Da stehen recht 
eigenartige Tips drinnen und es hat einen dogmatischen Schreibstil.

Vom Schreibstil her hat mir der Stroustrup (irgend was altes) ganz gut 
gefallen. Das konnte man wirklich von Anfang bis zum Ende durcharbeiten 
aber auch zum Nachschlagen gebrauchen.

von Norbert (nfet)


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Hui also schonmal Respekt für das Inhaltsverzeichnis.
Ich habe noch nie ein C/C++ Buch gelesen, nutze aber C++ schon seit 
ungefähr 20 Jahren und würde mir zutrauen zu fast jedem Thema im 
Inhaltsverzeichnis meinen Senf dazugeben zu können. Man ist manchmal 
selbst überrascht, was man so an mehr oder weniger unnützen Wissen im 
Laufe seines Lebens ansammelt (schönes Beispiel: wchar_t).
Viel Erfolg dir auf alle Fälle und unabhängig vom Erfolg meinen Respekt 
für dieses Werk!

von Christian P. (cafebabe)


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Norbert schrieb:
> Viel Erfolg dir auf alle Fälle und unabhängig vom Erfolg meinen Respekt
> für dieses Werk!
Danke, sehr nett von dir.

von Johannes F. (jofe)


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Christian P. schrieb:
> Das Inhaltsverzeichnis habe ich hier als PDF beigefügt.

Sieht nach schnellem Überfliegen m.E.n. ganz vielversprechend aus.

Ich frage mich allerdings, ob sich bei so einem ambitionierten 
Buchprojekt zu einem Informatik-/IT-Thema eine Veröffentlichung auf 
Deutsch noch wirklich lohnt. Evtl. könntest du in Kooperation mit dem 
Verlag parallel eine Ausgabe auf Englisch herausbringen. Das würde den 
Leserkreis jedenfalls stark erweitern, global gesehen, und das Werk 
bekannter machen.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Ich habe nur eine einfache Frage:
Was macht dein Buch so besonders, dass ich genau dieses anstelle der 
dutzenden anderen auf dem Markt kaufen möchte/sollte?

von Hans W. (hanswieland)


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1000 Seiten sind mir zu viel. Ich würde es nicht kaufen.

von Thomas W. (datenreisender)


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Johannes F. schrieb:
> Christian P. schrieb:
>> Das Inhaltsverzeichnis habe ich hier als PDF beigefügt.
>
> Sieht nach schnellem Überfliegen m.E.n. ganz vielversprechend aus.
>
> Ich frage mich allerdings, ob sich bei so einem ambitionierten
> Buchprojekt zu einem Informatik-/IT-Thema eine Veröffentlichung auf
> Deutsch noch wirklich lohnt. Evtl. könntest du in Kooperation mit dem
> Verlag parallel eine Ausgabe auf Englisch herausbringen. Das würde den
> Leserkreis jedenfalls stark erweitern, global gesehen, und das Werk
> bekannter machen.

Der Aufwand waere schon sehr heftig (technischer Uebersetzer und 
englisches Lektorat). Und da stellt sich die Frage: Was hat das Buch, 
was alle anderen nicht haben?

Du hast natuerlich recht, dass der TO mehr Leser bekommt, aber leider 
auch die Zahl der Mitbewerber (die anderen englisch-schreibenden 
Autoren) ist auch deutlich groesser.

Ich habe  (auch wg. der deutschen Uebersetzung vom Kernighan & Richie) 
angefangen, die Werke in der Originalsprache zu lesen. Der K&R, 1. 
Auflage aus dem Hanser-Verlag war zu schlecht.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Ich würde mich als Probeleser zur Verfügung stellen: Ich hab 
C-Grundkenntnisse und mich immer mal wieder dran versucht, aber 
irgendwie fehlte mir bislang der rote Faden. Wenn das Buch den liefert, 
ist es gut. Ich sehe mich auch in der Lage, brauchbares Feedback und 
konstruktive Kritik liefern zu können.

1000 Seiten sind kein Hindernis, wenn gut geschrieben.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Christian,

Christian P. schrieb:
> Das Buch ist als Lehrbuch angelegt und basiert auf C23. Es richtet sich
> an Einsteiger, deckt aber auch fortgeschrittene Themen wie

Du suchst C-Profis als Korrekturleser, die offensichtlich nur eine 
fachliche Prüfung vornehmen sollen.

Was ist denn mit der Didaktik*? Dafür brauchst Du Anfänger.

Weiter zu kontrollieren ist doch Rechtschreibung, Kommasetzung und 
Satzbau. Die ersten beiden Prüfpunkte macht wohl der Computer. Mögliche 
Sprachsaltos, zum Beispiel Endlossätze, extrem geschachtelte Sätze 
sollten vermieden werden - ist das kein Anliegen für Dich?

Schon bei Durchsicht des Inhaltsverzeichnis fallen mir Dinge auf:

Du schreibst

> Anhang C: Operatorpräzendenz. . . . . . . . . . . . . . . . .    1032

Ich kann's erahnen, weiß es aber nicht, was der Begriff bedeutet.
Erster Gedanke: Gibt es im Lateinischen das Verb präcendere? Mein Hirn 
zeigt gähnende Leere an. Für wen verwendest Du den Begriff?
Hätte es "Operatorenhierarchie" nicht auch getan?

Dein Inhaltsverzeichnis ist gigantisch groß, strukturiert, aber leider 
unlesbar. Ich kann da nicht schnell mit dem Auge durchscrollen.
Grenze die Ebenen voneinander stärker ab, z.B. durch Fettschrift, 
Kursivschrift, dezente Färbung der Schrift oder des Hintergrunds.

Dein Rieseninhaltsverzeichnis ist ein Spezialfall, das etwas 
Zusatzaufwand erfordert, meine ich.
Ich würde von Dir eine ZIP-Datei erwarten, die eine Dateistruktur 
enthält, die Dein Inhaltsverzeichnis nachbildet. Entpacke ich die 
ZIP-Datei, sehe ich nur die oberste Hierarchie. Ich öffne dann den 
Ordner, indem ich mein Thema vermute und hangele mich so weiter bis zur 
dritten Ebene.

Bei Dir muss ich immer wieder linear alles durchlesen, Zugriffszeit 
O(n).
Mit einer hierarchischen Struktur, die ein Buch schlecht abbilden kann, 
gehe ich in Richtung O(log(n)).

Eine Möglichkeit bestünde auch darin, in einem Kurzinhaltsverzeichnis 
nur die erste und zweite Ebene anzuzeigen.

Mal abgesehen von meiner ätzenden Kritik wünsche ich Dir natürlich gutes 
Gelingen!

*Didaktik Beispiel:

Die Vorlesung Analysis I kann man "schulmäßig" abhalten.
Man kann sie aber auch anhand von Banach-Räumen aufziehen. Da jubeln die 
Mathematiker weil wohl der Inhalt von Analysis I nur ein Spezialfall von 
Banach-Räumen ist, für Mathematik-Studenten eine Supersache.

Die Informatiker, Wirtschaftsinformatiker, Chemiker und Physiker, die 
diese Vorlesung auch hören und nie mir in ihrem Leben Banach-Räume 
anfassen müssen, schauen sich das an und holen geschlossen ihre 
Tränenvase aus der Tasche...

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Christian P. schrieb:
> ich habe ein C-Buch geschrieben

Krass, du hast echt 1000 Seiten vollgeschrieben mit Dingen diean nicht 
auf 100 Seiten lesen will ?

Die Zeit solcher Bücher ist vorbei.

Es gibt heute nicht nur K&R C, sondern zig Varianten, zig IDE, zig 
Plattformen, zig Librarys und ein Buch kann nicht alle andevken und wenn 
man es tut, wird es unübersichtlich.

Was man heute haben will ist ein 'sich selbst generierendes' Buch, dem 
man zunächst sagt welchen C-Dialekt auf welcher Plattform man mit 
welcher IDE unter Verwendung welcher Libraries man zu benutzen gedenkt, 
und dass dann von selbst seinen Inhalt an genau dieses anpasst, also

"Windows MSVC für National Instruments LabViee"

oder "Arduino unter Linux mit  EMACS unter Verwendung von ArduinoGFX"

und dann liest man nur genau das was auf der eigenen Umgebung auch 
funktioniert .

Vergleiche Windows API Hilfe für Borland Turbo C, die halt zwar nur für 
1 Umgebung, passte aber.

Heute wird man meist verwirrt weil Versatzstücke unterschiedlichster 
Umgebungen (Kommandozeile/Windows/embedded, KeilC/C99/Gnu, Linux) eben 
nicht auf das passen was man vor sich hat.

Schönstes Beispiel ist Windows UWP (ok, C++) dessen Doku schon längst 
nicht mehr zum aktuellen Stand der Software passt, jedes Beispiel, jedes 
Kapitel, ging nur damals als die Version existierte zu der die Doku 
geschrieben wurde.

Ein generisches C Buch das nur Kommandozeile abdeckt darf keine 50 
Seiten haben, der Rest ist Seitenschindetei (ich weiss, als Autor wurde 
man oft nach Seiten bezahlt).

von Harald K. (kirnbichler)


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Peter M. schrieb:
> Hätte es "Operatorenhierarchie" nicht auch getan?

Rangfolge ist der etabliertere Begriff.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Harald K.,

ja "Operatorenrangfolge" ist noch besser, danke!

von Nick (b620ys)


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Thomas W. schrieb:
> Du hast natuerlich recht, dass der TO mehr Leser bekommt, aber leider
> auch die Zahl der Mitbewerber (die anderen englisch-schreibenden
> Autoren) ist auch deutlich groesser.

Ich dachte zunächst auch an eine Englische Ausgabe. Ich lese solche 
Bücher nur in Englisch. Und wenn es eine Übersetzung ins Deutsche gäbe, 
würde ich immer noch das Englische Original lesen. "C für Dummies" ist 
nicht mein Niveau.

Die Gefahr, dass beim übersetzen das Buch leidet ist höher, als dass es 
besser wird. Dazu braucht es nämlich einen *Fach*übersetzer. Also 
wirklich einen vom FACH.
Also ist mein anfänglicher leichter Widerstand so ein Buch in Deutsch zu 
lesen unbegründet und weg.

Ein Gegenargument wäre aber, dass ein Softwareentwiggler 
englischsprachige Literatur lesen können muss. Da könnte er dann gleich 
üben (und bestensfalls da schon aufgeben <harharhar>).

von Bruno V. (bruno_v)


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Nikolaus S. schrieb:
> ernfrage für irgendeine Bewertung ist: wer ist die Zielgruppe?
> Schüler/Studenten? Hausmänner und Frauen die noch nie programmiert
> haben? IT-Anfänger oder Profis?

Sehe ich genauso.

Die (teils kurzen und) tief gegliederten Kapitel könnten suggerieren, 
dass dort zwar die "richtige" Info steht aber eher sachlich und nicht 
"faszinierend".

Wenn "Endlosschleife" bei while steht oder "JSON-Dokumente" bei break 
und continue, macht mich das zwar neugierig aber wenig zuversichtlich.

Ein typisches Kapitel von einer halben Seite mit 2-3 Worten zum Kontext 
wäre wirklich hilfreich.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Das Inhaltsverzeichnis wirkt schon recht ordentlich, muss halt nur noch 
aufgeräumt werden, weil sich einige Themen und Begrifflichkeiten 
überlagern. Wiederholung stört zwar nicht, aber mit ein wenig mehr 
Ordnung drin schon OK.
Nach didaktischem Buch sieht es auch nicht aus, da sind K+R und 
Erlenkötter sehr viel besser. Accelerated C++ wäre in diesem 
Zusammenhang auch eine Empfehlung. Das Inhaltsverzeichnis sieht viel 
eher nach einem großen Nachschlagebuch aus. Praktische Programme, Algos 
und MC-Stuff  wäre auch schön - wie gesagt, etwas mehr Aufräumen, etwas 
Ausdünnen und eben auch gewisse Schwerpunkte setzen (wie im letzten Satz 
vor dem Gedankenstrich z.B.).
Außerdem haben wir ja auch KI/AI-Zeiten - so gesehen könnten ein paar 
Tipps dazu auch nicht verkehrt sein ;)

von Harald K. (kirnbichler)


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Nick schrieb:
> Ich dachte zunächst auch an eine Englische Ausgabe. Ich lese solche
> Bücher nur in Englisch.

Auf, nicht in. In ist ein Anglizismus.

Ich lese sowas bevorzugt auch nur auf Englisch; mir ist bislang nur 
einmal ein Fachbuch bzw. eine Dokumentation untergekommen, bei der die 
deutschsprachige Fassung erheblich besser war als das englische 
Original.

Und das war das Handbuch zu Borland Turbo C 2.0, dessen deutsche Fassung 
jemand namens Arne Schäpers verfasst hatte. Das dürfte 1989 gewesen 
sein. Dahinter steckte damals der deutsche Softwarevertrieb namens 
Heimsoeth.

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