Forum: Offtopic Welcher Roboter für 6-jährigen?


von Georg S. (randy)


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Ich hab da einen Roboter-Begeisterten 6 jährigen. Bisher nur 
theoretisch, aus Büchern.

Es gibt eine überraschend große Auswahl (hier nur mal die Beispiele von 
Pollin):
https://www.pollin.de/p/joy-it-roboter-bausatz-micro-bit-joycar-bausatz-811257
https://www.pollin.de/p/totem-roboterbausatz-mit-mechanischem-arm-und-greifzange-811953
https://www.pollin.de/p/mbot-mbot-1-1-explorer-roboter-bausatz-725399
https://www.pollin.de/p/nibo-bausatz-burger-nicai-systems-810806

Ich hab mich mal auf die Modelle konzentriert die rumfahren können, das 
klassische Design mit zwei Rädern und einem dritten Punkt der am Boden 
schleift.

Hat hier jemand Erfahrung wie Stabil diese Teile sind? Ich meine, wenn 
ein 6-jähriger da mal hin langt und den selber auf den Boden setzt, ein 
oder ausschaltet?
Ich hab so einen Roboter-Bausatz, das sind fragile Plastik-Teile, da 
kann man den kaum hinlangen lassen ohne dass was abbricht. Und mehr als 
vorwärts laufen kann der nicht.

Hat jemand Erfahrung welche von den Robotern man leicht programmieren 
kann? Jetzt muss das natürlich ich noch machen, aber in ein paar Jahren 
kann den Sohn das dann selber. Selber hab ich AVR Mega und STM32 in C 
und etwas Arduino programmiert.
Oder vielleicht einer den die zwei klassischen Dinge schon 
vorprogrammiert hat: Auf ein Licht(Taschenlampe) zusteuern, und einem 
Klebeband am Boden nachfahren?
Andere Sachen sieht man dann, je nach dem welche Sensoren verbaut sind 
(Hinderniserkennung und dann ausweichen wäre auch so eine schöne 
Programmierübung)

Zu viel von kindgerechten Programmiersprchen halte ich bisher nicht. 
Wenn die alt genug sind um den Abstraktionsgrad fürs Programmieren zu 
kapieren, können sie auch den Text in Basic oder Pascal hin schreiben. C 
ist meiner Meinung nach nur wegen der ganzen Klammern (rund, eckig und 
geschweift) für einen 10-12 jährigen Programmieranfänger etwas 
schwieriger als "begin" und "end" hinzuschreiben
Pascal ist leider ausgestorben, außer in der Lazarus-Nische.

: Verschoben durch Moderator
von M. D. (derdiek)


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Ist er für ihn oder für dich? Sonst nimm nen Transformer.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Georg S. schrieb:
> Zu viel von kindgerechten Programmiersprchen halte ich bisher nicht.
> Wenn die alt genug sind um den Abstraktionsgrad fürs Programmieren zu
> kapieren, können sie auch den Text in Basic oder Pascal hin schreiben.

Für eine 6-Jährigen kommt IMHO – wenn überhaupt – nur eine grafische
Programmierumgebung in Frage:

- minimaler Einarbeitungsaufwand
- keine Syntaxfehler mit schwer interpretierbaren Meldungen möglich
- kein Durcharbeiten einer API-Dokumentation erforderlich
- → weniger Frusterlebnisse

Für einen 12-Jährigen sieht die Sache anders aus, von dem kann deutlich
mehr Abstraktionsvermögen erwartet werden.

Die meisten grafisch programmierbaren Roboter können auch textbasiert
programmiert werden, so dass bei anhaltendem Interesse irgendwann auf
eine "richtige" Programmiersprache umgeschwenkt werden kann.

Für den Anfang ist es aber wichtig, dass innerhalb kürzester Zeit erste
Erfolgserlebnisse erreicht werden, sonst landet der Roboter ganz schnell
in der Ecke und bleibt dort für immer.

von Thomas M. (elo-ocho)


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Moinsen,

als Basis für den Robby könnte man einen "Micro:Bit" 
(https://de.wikipedia.org/wiki/BBC_micro:bit) nehmen.

Lässt sich mit Scratch oder Python füttern und taugt auch die nächsten 6 
Jahre für andere Dinge, kann man sogar auf Fischer-Technik adaptieren.

Welchen der zahlreichen Robbys mit Micro:Bit Steckplatz man dann nimmt 
ist auch schon egal. Mit einem zweiten Micro:Bit lässt sich der erste 
fernsteuern...

Wir haben einen Giggle-Bot, der wird aber nicht mehr gebaut und der 
Hersteller nimmt jetzt den Pi als Basis..  (https://gigglebot.io / 
https://www.dexterindustries.com)

Fertig zum Stecken oder Löten mit Deinen Anforderungen
Georg S. schrieb:
> Oder vielleicht einer den die zwei klassischen Dinge schon
> vorprogrammiert hat: Auf ein Licht(Taschenlampe) zusteuern, und einem
> Klebeband am Boden nachfahren?
Wäre z.B. ein fest verdrahteter "Varikabi", (https://www.variobot.com)

Von Scratch denke ich auch nicht mehr so posiitv wie das mal war. 
Natürlich sind schnelle, funktionierende Ergebnisse toll, aber echte 
Lösungen, wenn das Hobby mal intensivieren will, entstehen halt meist 
durch viel Vorüberlegung und etwas try and error, nicht anders rum...

Um Scratch zu lernen eignet sich die Seite "Code.org", da wird man durch 
einen Kurs geschickt, die Übungen überschreiten das Niveau der 5.-6. 
Klasse deutlich, aber die Lernkurve ist ok. Die Seite selbst ist auch 
auf deutsch verfügbar, aber viele Aufgaben-, Lern- und Erklärvideos sind 
nicht mit deutscher "AI Live Captioning" zu sehen. Daher ist hier ein 
gewisser Aufwand an Unterstützung und Führung angesagt.

Wenn "C" sitzt", wäre der bestimmt geil: 
"https://www.st.com/resource/en/product_presentation/steval-robkit1-evaluation-kit-for-robotics-applications.pdf";, 
für das Geld gibt´s aber nen gebrauchten Polo ;-)

Viel Glück bei Deiner Findung!

von Rbx (rcx)


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Georg S. schrieb:
> Ich hab da einen Roboter-Begeisterten 6 jährigen. Bisher nur
> theoretisch, aus Büchern.

Ist das Kind so gut im Lesen und im Schreiben? Außerdem wäre es 
vielleicht gut, sich mal mit dem Kind vor eine KI hinzusetzen, und wie 
man die als Kind gut nutzen kann - vor allem auch vor dem Hintergrund 
der Chancengleichheit.
Es gibt auch ein schönes Computerspiel mit Robotern, das nennt sich 
Chrono Trigger.

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