Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik SN schwingt nach


von Rudi (rudils)


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Mein SN schwingt im Leerlauf nach. Manchmal auch etwas weniger bei 
einigen Belastungsstufen. Kann man das lassen oder gibt es 
Gegenmaßnahmen?

Im OsziBild ist Blau die Ausgangsspannung. Rot vor der Spule.
: Verschoben durch Moderator
Beitrag #8041877 wurde vom Autor gelöscht.
von Luca E. (derlucae98)


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Ist normal für den lückenden Betrieb. Man kann die Schwingung mit einem 
Snubber am Schaltknoten dämpfen, muss man aber nicht unbedingt.
von Michael B. (laberkopp)


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Rudi schrieb:
> Ausgangsspannung. Rot vor der Spule.

Vor der Spule ist kein Ausgang.

Das Schwingen ist normal, es tritt ein sobald der Spulenstrom auf 0 
geht.

Der 34063 ist nicht gebaut zur MOSFET Ansteuerung. Ich würde einen 
anderen, passenderen Schaltregler nehmen.
von Jobst M. (jobstens-de)


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Michael B. schrieb:
> Rudi schrieb:
>> Ausgangsspannung. Rot vor der Spule.
>
> Vor der Spule ist kein Ausgang.

"Ausgangsspannung" und "vor der Spule" befinden sich auch in 2 
getrennten Sätzen. ;-)

Michael B. schrieb:
> Das Schwingen ist normal, es tritt ein sobald der Spulenstrom auf 0
> geht.

Genau. Sobald Q6 und D3 nicht mehr aktiv sind, hängt L3 auf der Seite 
nur noch an ein paar Kapazitäten (z.B. die der Diode) und bildet damit 
einen Schwingkreis, welcher dann um die Spannung in C9 herum 
ausschwingt.

Gruß
Jobst
von Thomas F. (tommf)


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Rudi schrieb:
> Kann man das lassen oder gibt es Gegenmaßnahmen?

Durch die EMV-Prüfung kommst du damit nicht. Das gibt einen schönen Peak 
im Spektrum.

Eine RC-Kombination (Snubber) über der Diode kann das bedämpfen
von Rainer W. (rawi)


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Rudi schrieb:
> Mein SN schwingt im Leerlauf nach.

Was hat so ein DC/DC-Wandler mit Netzteil zu tun? Oder wofür steht dein 
'SN'. Aber davon ab ...

Dein Wandleraufbau schwingt auf Grund parasitärer Effekte. Wenn du 
verstehen willst, was da passiert, musst du dich mit der Analogtechnik 
beschäftigen, die hinter dem - von der Idee her - digitale Schaltvorgang 
steht.

Rudi schrieb:
> Kann man das lassen oder gibt es Gegenmaßnahmen?

Das schließt sich nicht aus und ja, es gibt Gegenmaßnahmen.
Halte einmal ein AM-Radio mit einer Zwischenfrequenz (ZF) von 455kHz 
daneben. Da wirst du dein 'SN' kräftig hören. Wenn du dein 'SN' in ein 
HF-dichtes Gehäuse einbaust und durch Filter dafür sorgst, dass sich 
auch keine leitungsgebundenen Störungen heraus schleichen, kannst du das 
so lassen.
von Rudi (rudils)


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Jobst M. schrieb:
> Genau. Sobald Q6 und D3 nicht mehr aktiv sind, hängt L3 auf der Seite
> nur noch an ein paar Kapazitäten (z.B. die der Diode) und bildet damit
> einen Schwingkreis, welcher dann um die Spannung in C9 herum
> ausschwingt.

Super erklärt!

Thomas F. schrieb:
> Eine RC-Kombination (Snubber) über der Diode kann das bedämpfen

Mach ich dann mal.
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Rudi schrieb:
> Mein SN schwingt im Leerlauf nach.

Wenn man sich mit den Schaltreglern und deren Datenblättern befasst, 
weiß man, dass das an der Schaltnode – je nach Schaltreglerkonzept und 
Last – nichts Ungewöhnliches ist (im Anhang zwei Beispiele). Mit dem 
Vorschlag hier, eine Art 'Snubber' einzubauen, handelt man sich 
womöglich ganz andere, neue Probleme ein – die Schaltflanke wird 
abgeflacht, der Wikrungsgrad sinkt, bei manchen Schaltreglern kann das – 
je nach Wahl der Bauteile – auch zu Fehlfunktion führen.

PS: Du hast Dir als Schaltregler ein altes Kotelett ausgesucht, 
betreibst den außerdem ganz anders als der Hersteller das vorgesehen hat 
– es wäre besser, sich etwas Moderneres und Schnelleres zu nehmen, am 
besten einen Regler, der intern mit einem P-MOSFET und nicht N-MOSFET 
arbeitet und mindestens mit 150 kHz läuft (das PMOS-Konzept erkennt man 
am fehlenden Bootstrap-Kondensator)
von H. H. (hhinz)


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Gregor J. schrieb:
> (das PMOS-Konzept erkennt man
> am fehlenden Bootstrap-Kondensator)

Die Zeiten sind rum.
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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H. H. schrieb:
> Die Zeiten sind rum.

In deiner Fantasiewelt oder deinem Wunschdenken vielleicht – die ICs 
werden dich überleben, die Würfel hierzu sind bereits gefallen.
von H. H. (hhinz)


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Gregor J. schrieb:
> In deiner Fantasiewelt oder deinem Wunschdenken vielleicht

Das Wunschdenken ist ganz auf deiner Seite.
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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H. H. schrieb:
> Das Wunschdenken ist ganz auf deiner Seite.

Falls du das Geschriebene jemals verstanden haben solltest, darfst du 
dich melden – am besten dann nicht mit Ellipsen, sondern in vollen 
Sätzen und ohne Gedankenabkürzungen schreiben.
von H. H. (hhinz)


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Depp.
von Thomas B. (thombde)


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Die gegenseitige anfuchserei bringt ja auch keinen auf den grünen Zweig.
Schon gar nicht den TO.
Er sitzt immer noch bei seinem MC34063.
(habe auch noch ü. 50 von den Dingern)
Schade dass das Forum so aggressiv geworden ist.
Gab schon mal bessere Zeiten.


Hallo?
Ist ne kurze Woche.
Macht was daraus.

Gruß
Thomas
von Gerd E. (robberknight)


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Gregor J. schrieb:
> PS: Du hast Dir als Schaltregler ein altes Kotelett ausgesucht,
> betreibst den außerdem ganz anders als der Hersteller das vorgesehen hat
> – es wäre besser, sich etwas Moderneres und Schnelleres zu nehmen

ja, dem stimme ich zu. Der 34063 ist ziemlich langsam, braucht deshalb 
vergleichsweise große Induktivitäten. Außerdem eigentlich für Bipolare 
Transistoren statt für FETs vorgesehen, was höhere Verluste zur Folge 
hat.

>, am
> besten einen Regler, der intern mit einem P-MOSFET und nicht N-MOSFET
> arbeitet

Und was soll ein Regler mit P-MOS für Vorteile haben? P-MOS haben 
verglichen mit N-MOS immer schlechtere Werte, also z.B. höheres Rds_on 
oder höhere Gate-Kapazität.

Es gibt ein paar wenige Ecken bei denen P-MOS Sinn macht, z.B. wenn Du 
mit extrem niedrigen Spannungen einen Boost-Regler starten können willst 
oder wenn Du unbedingt 100% Einschaltzeit brauchst.

Ansonsten ist für solche Brot-und-Butter Buck-Regler in dieser 
Leistungsklasse eigentlich ein synchroner Regler mit N-MOS und Bootstrap 
Stand der Technik, Schaltfrequenzen irgendwo im Bereich von 400 kHz bis 
2 MHz.
: Bearbeitet durch User
von Thomas B. (thombde)


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PS:
Mit einem gewöhnlichen BJT verhält sich der 34063 wesentlich gutmütiger.
Auf ein par % Wirkungsgrad würde ich nicht schauen.
Die Spule ist auch eine Wumme.
Das geht auch mit 100µH.
Das Netz ist voll davon.

Die Spule muss aber auch dafür ausgelegt sein.
Nicht so eine billige Entstördrossel von Ali.

Für 3A Ausgangsstrom wäre so eine Drossel optimal.
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/ringkerndrosseln_tlc_5_0a_-_100_h-105606

https://www.nomad.ee/micros/mc34063a/
https://www.mikrocontroller.net/articles/MC34063#Invertierende_Schaltungsvariante_4_mit_externem_Transistor,_Eigenkreation
: Bearbeitet durch User
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Gerd E. schrieb:
> Und was soll ein Regler mit P-MOS für Vorteile haben?

Robustheit und demensprechend Sicherheit, dass der Regler in dieser 
Konstellation nicht so schnell zum Schrott wird, sofern man auf der 
anderen Seite auf mögliche, kleine Nachteile verzichten kann – so 
schlecht sind die heutigen PMOS-Transistoren aber nicht wie die 
Vorurteile zu diesen, die man in den Köpfen vorfindet.

____
> Es gibt ein paar wenige Ecken bei denen P-MOS Sinn macht, z.B. wenn Du
> mit extrem niedrigen Spannungen einen Boost-Regler starten können willst
> oder wenn Du unbedingt 100% Einschaltzeit brauchst.

Die kommen in ganz üblichen Step-Down-Reglern leider deutlich öfter vor 
als Du denkst und hier suggerierst – das weiß man, wenn man sich mit zig 
Schaltreglern befasst hat.

____
> Ansonsten ist für solche Brot-und-Butter Buck-Regler in dieser
> Leistungsklasse eigentlich ein synchroner Regler mit N-MOS und Bootstrap
> Stand der Technik, Schaltfrequenzen irgendwo im Bereich von 400 kHz bis
> 2 MHz.

Ja, aber es ging mir nicht um das Nonplusultra der Technik, sondern 
einfach nur um etwas moderneres und schnelleres als der alte MC34063, 
vor allem wegen der relativ niedrigen Schaltfrequenz und was damit 
verbunden ist, relativ großen Peripheriebauteile macht es Sinn, sich mit 
neueren ICs zu befassen – da gibt es noch einige Stationen dazwischen, 
wo diese Problematik nicht mehr existiert. Und nur so nebenbei – Deine 
ach so angepriesenen Synchronregler werden von einigen Herstellern 
(nicht nur chinesischen) so fragil konstruiert, dass sie einfach 
häufiger kaputtgehen als ein alter, einfacher, aber robuster 
Step-Down-Regler mit einer NPN-Endstufe, die auch mal als Sziklai-Paar 
konzipiert sein kann, d.h. grundsätzlich nur aus Bipolartransistoren 
besteht.
: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Gregor J. schrieb:
>> Und was soll ein Regler mit P-MOS für Vorteile haben?
>
> Robustheit und demensprechend Sicherheit, dass der Regler in dieser
> Konstellation nicht so schnell zum Schrott wird

Hmm, also wenn man nicht gerade Regler von irgendeiner windigen 
Hinterhofbude nimmt, den Regler auf Kante näht oder grobe Fehler beim 
Design macht, sind mir Schaltregler dieser Leistungsklasse nicht als 
sonderlich empfindlich bekannt.

Wenn man einen für max. 3A angepriesenen Regler natürlich die meiste 
Zeit mit 3A betreibt oder meint, bei 3A würden Kerkos mit 10µF nominal, 
also abzüglich Bias-Derating, ausreichen oder beim Layout nicht 
nachdenkt, dann gehen die Dinger natürlich schon kaputt.

Leider habe ich schon genug Geräte gesehen die in den 3 genannten 
Bereichen grobe Schnitzer im Design hatten. Man muss bei den Reglern das 
Datenblatt genau lesen, verstehen und umsetzen. Ansonsten geht halt was 
kaputt.

Das ist aber bei Reglern auf Basis von P-FETs auch nicht groß anders.
: Bearbeitet durch User
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Gerd E. schrieb:
> Hmm, also wenn man nicht gerade Regler von irgendeiner windigen
> Hinterhofbude nimmt, den Regler auf Kante näht oder grobe Fehler beim
> Design macht, sind mir Schaltregler dieser Leistungsklasse nicht als
> sonderlich empfindlich bekannt.

Wir haben Tests gemacht, um 'Spreu vom Weizen' zu trennen – mir sind die 
Ergebnisse bekannt und die Tests sind jederzeit reproduzierbar, es geht 
also nicht um seltene Produktionsfehler, sondern um voll 
funktionstüchtige ICs. Ich stütze mich also in meiner Beurteilung auf 
Fakten – Vermutungen und Andeutungen interessieren mich nicht. Und so 
nebenbei noch als Info – mit den Schilderungen Deiner 'Kerkos & Co.' hat 
das alles absolut nichts zu tun.
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8042583 wurde vom Autor gelöscht.
von Gerd E. (robberknight)


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Gregor J. schrieb:
> Wir haben Tests gemacht, um 'Spreu vom Weizen' zu trennen – mir sind die
> Ergebnisse bekannt und die Tests sind jederzeit reproduzierbar, es geht
> also nicht um seltene Produktionsfehler, sondern um voll
> funktionstüchtige ICs.

Wie hast Du da konkret getestet?

Ein einzelnes Modell Regler von einem Hersteller oder mehrere, ähnliche 
Modelle von unterschiedlichen Herstellern? Es kann schon auch sein dass 
ein namhafter Hersteller ein einzelnes, empfindlicheres Modell im 
Programm hat.

In der Firma verwenden wir regelmäßig solche Regler von verschiedenen 
Herstellern, z.B. TI, Microchip, Monolithic, Diodes. In letzter Zeit 
immer mehr Silergy, auch wenn das günstige Chinesen sind, haben die 
ziemlich gute Regler. Wenn man sich die Ausfallquoten nach ein paar 
Jahren anschaut stechen diese Schaltregler da nicht hervor.
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Gerd E. schrieb:
> Wie hast Du da konkret getestet?

Die Vorgehensweise und Ergebnisse sind nicht öffentlich – also unter 
Verschluss als Betriebsgeheimnis, weil das durchaus ein großer Vorteil 
sein kann. Es steht natürlich jedem frei, solche Dinge selbst 
herauszuarbeiten und herauszufinden.

____
> In der Firma verwenden wir regelmäßig solche Regler von verschiedenen
> Herstellern, z.B. TI, Microchip, Monolithic, Diodes. In letzter Zeit
> immer mehr Silergy, auch wenn das günstige Chinesen sind, haben die
> ziemlich gute Regler. Wenn man sich die Ausfallquoten nach ein paar
> Jahren anschaut stechen diese Schaltregler da nicht hervor.

Dann seid Ihr davon möglicherweise auch betroffen – es geht aber nur um 
bestimmte Reglerkonzepte und nicht alle Schaltregler.
: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Gregor J. schrieb:
> Dann seid Ihr davon möglicherweise auch betroffen – es geht aber nur um
> bestimmte Reglerkonzepte und nicht alle Schaltregler.

Das meiste was wir für sowas verwenden sind synchrone Buck-Regler mit 
integrierten N-FETs.

Ich schrieb ja extra "Wenn man sich die Ausfallquoten nach ein paar 
Jahren anschaut stechen diese Schaltregler da nicht hervor." Von daher 
kann ich ruhig schlafen.
von Rudi (rudils)


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Thomas B. schrieb:
> Schade dass das Forum so aggressiv geworden ist.
> Gab schon mal bessere Zeiten.

Ja, Schade. Ich empfehle hier auf Posts, die hier aggressiv sind, nicht 
zu antworten. Dann kann der User Selbstgespräche führen, bis ihm 
langweilig wird, weil er kein Echo mehr hat. Es sei denn, es treffen 
zwei Gleichgesinnte aufeinander. Im Go-Spiel gibt es eine Regel: Eine 
Schlange mit zwei Augen kannst du nicht töten.

Thomas B. schrieb:
> Die Spule muss aber auch dafür ausgelegt sein.
> Nicht so eine billige Entstördrossel von Ali.

Die Spule ist von mir Handgemacht. Zuerst hatte ich es mit einer von Dir 
empfohlenen versucht. Die schaffte es aber nicht für den gewünschten 
Ausgangs Vout von 1..9V bei 0,05..3A (oft nur Kurzzeitig) zu liefern. 
Meine schon.

Gregor J. schrieb:
> Ja, aber es ging mir nicht um das Nonplusultra der Technik,

Mir auch nicht. Ich nehm halt, was in der Bastelkiste ist.
: Bearbeitet durch User
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Rudi schrieb:
> Mir auch nicht. Ich nehm halt, was in der Bastelkiste ist.

Ich habe bestimmt noch 100 Stück von dem MC34063 in SO8 bei mir liegen, 
die ich mal vor vielen Jahren gekauft habe – die werde ich für meine 
Sachen wohl nicht mehr verwenden, weil sie einfach zu altbacken 
(geworden) sind. Beim LM2576, LM2596 als TO-220 oder TO-263 oder 
XL-Typen in SO8 usw. überwiegen die Vorteile so sehr, dass man den alten 
34063 nicht mehr rauszuholen braucht. Es gibt noch so einige andere 
Regler in THT, wenn man z.B. doch einen Step-Up braucht, oder auch sehr 
viele als SOT23-5/6, wenn man SMD-affin ist – die Spulen sind deutlich 
kleiner (statt der klobigen 470µH darf man z.B. 33µH oder 2,2µH nehmen), 
der Wirkungsgrad ist in der Regel besser oder mindestens genauso 
gut/schlecht, es gibt höhere Ausgangsströme, die Ausgangsspannung 
rippelt deutlich weniger, Überlast- und Übertemperaturschutz ist 
meistens inclusive und man braucht für den Aufbau dann eigentlich 
weniger Bauteile als bei dem 34063, weil alles – vor allem aber der 
Schalttransistor(en) für höhere Ströme – bereits integriert ist. Wenn 
jemand aber – aus welchen Gründen auch immer – krampfhaft an seinem 
MC34063 festhalten möchte, darf er das gerne tun – es war ja 
ursprünglich nur als eine Anregung im Postskirptum von mir gedacht, sich 
auch mal mit neueren Sachen zu bafassen.
: Bearbeitet durch User
von Rudi (rudils)


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Gregor J. schrieb:
> sich auch mal mit neueren Sachen zu bafassen.

Jo...
Der TPS62136 gefällt mir auch besser. Aber wie soll ich den auf meiner 
Lochplatte anlöten? Auch mit der Beschaffung haperts. Beim AO3401 in SMD 
gings gerade noch.

An Neuerem reicht es mir momentan, dass ich mich in die Qt.IDE 
einarbeiten muß, weil ich meine geliebte Borland-IDE nicht mehr zum 
laufen bekomme.
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Rudi schrieb:
> Der TPS62136 gefällt mir auch besser. Aber wie soll ich den auf meiner
> Lochplatte anlöten?

Den Typ hast Du wohl in dem anderen Thread gesehen und führst den hier 
jetzt extra als ein Negativbeispiel an – und ja, es ist genau das 
Unpassendste für Dich und natürlich auch nicht das, was ich vorhin 
vorgeschlagen habe – dort habe ich nämlich gesagt, dass es auch etwas in 
TO-220 gibt, was auf Lochraster durchaus verwendet werden könnte und 
auch funktionieren würde. Aber wie oben schon erwähnt – ich möchte Dich 
weder überzeugen noch Dir irgendeinen Wechsel aufzwingen, es war einfach 
nur ein Gedankenanstoß oder eine Anregung. Du musst mich auch nicht auf 
diese Art und Weise davon überzeugen, dass Du bei Deinem MC34063 und 
Deinen Lochrasteraufbauten bleiben möchtest – es ist Deine 
Elektronikwelt und es sind auch Deine gewählten Einschränkungen, mit 
denen Du am Ende des Tages klarkommen musst, nicht meine, denn von 
diesen habe ich mich in der Vergangenheit längst befreien können – ich 
kenne die Problematik also sehr gut.
: Bearbeitet durch User
von Rudi (rudils)


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Gregor J. schrieb:
> ich möchte Dich
> weder überzeugen noch Dir irgendeinen Wechsel aufzwingen

Zu Überzeugen wäre bei mir sehr leicht, wenn es um neue Bauteile in 
einem neuen Projekt geht. Es ist nur so, dass meine Stromversorgung für 
3,3V, 5V, 12V, -12V und 1..9V so gut wie fertig ist. Diese Spannungen 
brauche ich für ein einziges Projekt. Selbst wenn ich eine PCB haben 
wollte, müßte ich sowieso erst einen Probeaufbau machen. Wie machst du 
es mit VQFN Bauteilen?
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Rudi schrieb:
> Wie machst du es mit VQFN Bauteilen?

Diese Gehäusetypen benutze ich fürs manuelle Löten gar nicht, weil mir 
die Konstruktion nicht gefällt bzw. das Konzept nicht wirklich zu Ende 
gedacht erscheint – der Abstand der Pins zum Exposed-Pad liegt in der 
Regel bei ca. 0,5mm, die Menge des Lötzinns muss wohldosiert aufgetragen 
werden, die Padfläche sollte passend entworfen werden, ansonsten weiß 
man nicht, was beim manuellen Löten unten passiert bzw. wie eng es da 
unten geworden ist. Beim maschinellen Reflowlöten wird der Bestücker in 
der Regel entsprechend darauf achten, dass die Menge des Zinns passt, 
die Fläche wird auch entsprechend auf kleinere 'Kleckse' als Matrix 
aufgeteilt. Wenn man es von Hand machen möchte, dann mit einer 
Heißluftstation und viel Flussmittel – das Flussmittel ist generell der 
Schlüssel zum Erfolg beim SMD-Löten, denn damit kann man quasi fast 
alles mit einem gewöhnlichen Lötkolben anlöten – SO8, SOT23-6, SOT89 
oder auch LQFP208, sofern man sich die richtigen Strategien für die 
vielen, verschiedenen Gehäusetypen angeeignet hat. Lötlitze in passender 
Breite ist gleich nach dem Flussmittel das zweitwichtigste Utensil. 
Löten von einzelnen Beinchen eines QFP100, wie man es manchmal auf den 
Youtube-Videos beobachten kann, ist natürlich dummes Zeug, denn das 
macht man einfach seitenweise in mehreren Durchgängen. BGAs und 
Gehäusetypen mit darunterliegendem, nicht zugänglichem Exposed-Pad wird 
man mit einem normalen Lötkolben selbstverständlich nicht anlöten können 
– bei z.B. SO8E kann man sich aber noch mit einem Trick helfen, wo dann 
beispielsweise in der Leiterplatte eine entsprechend große Bohrung 
vorhanden ist, über die man quasi von hinten das E-Pad relativ sicher 
anlöten kann – solche kleinen Adapterplatinen biete ich z.B. auch an.

_____________
> Selbst wenn ich eine PCB haben wollte, müßte ich sowieso erst einen
> Probeaufbau machen

Der Probeaufbau ist eigentlich immer das Wichtigste, das A und O bei dem 
Prozess des Schaffens – diesen Probeaufbau sollte man immer machen, auch 
die entsprechenden Tests dazu samt Messungen sollte man machen. Manchmal 
muss man später einiges korrigieren und erstmal noch den nächsten 
Prototypen machen, bevor es zu einer Finalversion wird. Genau das ist ja 
auch oft das Kernproblem der User hier im Forum, die mit irgendwelchen 
Problemen und/oder Fragen zu ihrem Entwurf kommen – sie haben oft nie 
einen Probeaufbau bzw. Prototypen gebaut, den Probeaufbau kann man nicht 
immer auf einer Lochrasterplatine oder einem Steckbrett vollführen (z.B. 
bei moderneren Schaltreglern), sie konnten dementsprechend nie 
irgendwelche Messungen dazu machen oder können das auch nicht richtig. 
Das ist hier auf µC.Net ziemlich en vogue, auch das vehemente 
NICHT-lesen der Datenblätter ist an der Tagesordnung, aber genau dort 
findet man meistens die Antworten auf ihre relativ einfachen Fragen – 
auch das sollen oder müssen dann die anderen für sie erledigen.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Gregor J. schrieb:
> so schlecht sind die heutigen PMOS-Transistoren aber nicht wie die
> Vorurteile zu diesen

Die Hersteller sind doch nicht blöd. Die Nachteile von PMOS kompensieren 
sie so weit es geht durch gegenüber dem entsprechenden NMOS geändert 
Geometrie der Struktur.

So etwas wie Ladungsträgerbeweglichkeit ist kein Vorurteil, sondern 
halbleitertechnische Realität.
von Rudi (rudils)


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Gregor J. schrieb:
> solche kleinen Adapterplatinen biete ich z.B. auch an.

Wie ist das zu verstehen, hast du einen Laden?
Du sagst, mein Regler und der TPS62136 wären nicht das Richtige. Welchen 
Regler könntest du mir fürs nächste Projekt empfehlen?
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Rudi schrieb:
> Wie ist das zu verstehen, hast du einen Laden?

Ja

_______
> Du sagst, mein Regler und der TPS62136 wären nicht das Richtige. Welchen
> Regler könntest du mir fürs nächste Projekt empfehlen?

Es kommt auf die Rahmenbedingungen an – also Spannungen, Ströme und vor 
allem Richtung der Transformation (Step-Down, Step-Up). Ich schicke Dir 
im Laufe des Tages eine private Nachricht mit meiner www und 
eMailadresse für weitere Kommunikation – da kann man das dann 
besprechen.
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