Mein SN schwingt im Leerlauf nach. Manchmal auch etwas weniger bei einigen Belastungsstufen. Kann man das lassen oder gibt es Gegenmaßnahmen? Im OsziBild ist Blau die Ausgangsspannung. Rot vor der Spule.
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Beitrag #8041877 wurde vom Autor gelöscht.
Ist normal für den lückenden Betrieb. Man kann die Schwingung mit einem Snubber am Schaltknoten dämpfen, muss man aber nicht unbedingt.
Rudi schrieb: > Ausgangsspannung. Rot vor der Spule. Vor der Spule ist kein Ausgang. Das Schwingen ist normal, es tritt ein sobald der Spulenstrom auf 0 geht. Der 34063 ist nicht gebaut zur MOSFET Ansteuerung. Ich würde einen anderen, passenderen Schaltregler nehmen.
Michael B. schrieb: > Rudi schrieb: >> Ausgangsspannung. Rot vor der Spule. > > Vor der Spule ist kein Ausgang. "Ausgangsspannung" und "vor der Spule" befinden sich auch in 2 getrennten Sätzen. ;-) Michael B. schrieb: > Das Schwingen ist normal, es tritt ein sobald der Spulenstrom auf 0 > geht. Genau. Sobald Q6 und D3 nicht mehr aktiv sind, hängt L3 auf der Seite nur noch an ein paar Kapazitäten (z.B. die der Diode) und bildet damit einen Schwingkreis, welcher dann um die Spannung in C9 herum ausschwingt. Gruß Jobst
Rudi schrieb: > Kann man das lassen oder gibt es Gegenmaßnahmen? Durch die EMV-Prüfung kommst du damit nicht. Das gibt einen schönen Peak im Spektrum. Eine RC-Kombination (Snubber) über der Diode kann das bedämpfen
Rudi schrieb: > Mein SN schwingt im Leerlauf nach. Was hat so ein DC/DC-Wandler mit Netzteil zu tun? Oder wofür steht dein 'SN'. Aber davon ab ... Dein Wandleraufbau schwingt auf Grund parasitärer Effekte. Wenn du verstehen willst, was da passiert, musst du dich mit der Analogtechnik beschäftigen, die hinter dem - von der Idee her - digitale Schaltvorgang steht. Rudi schrieb: > Kann man das lassen oder gibt es Gegenmaßnahmen? Das schließt sich nicht aus und ja, es gibt Gegenmaßnahmen. Halte einmal ein AM-Radio mit einer Zwischenfrequenz (ZF) von 455kHz daneben. Da wirst du dein 'SN' kräftig hören. Wenn du dein 'SN' in ein HF-dichtes Gehäuse einbaust und durch Filter dafür sorgst, dass sich auch keine leitungsgebundenen Störungen heraus schleichen, kannst du das so lassen.
Jobst M. schrieb: > Genau. Sobald Q6 und D3 nicht mehr aktiv sind, hängt L3 auf der Seite > nur noch an ein paar Kapazitäten (z.B. die der Diode) und bildet damit > einen Schwingkreis, welcher dann um die Spannung in C9 herum > ausschwingt. Super erklärt! Thomas F. schrieb: > Eine RC-Kombination (Snubber) über der Diode kann das bedämpfen Mach ich dann mal.
Rudi schrieb: > Mein SN schwingt im Leerlauf nach. Wenn man sich mit den Schaltreglern und deren Datenblättern befasst, weiß man, dass das an der Schaltnode – je nach Schaltreglerkonzept und Last – nichts Ungewöhnliches ist (im Anhang zwei Beispiele). Mit dem Vorschlag hier, eine Art 'Snubber' einzubauen, handelt man sich womöglich ganz andere, neue Probleme ein – die Schaltflanke wird abgeflacht, der Wikrungsgrad sinkt, bei manchen Schaltreglern kann das – je nach Wahl der Bauteile – auch zu Fehlfunktion führen. PS: Du hast Dir als Schaltregler ein altes Kotelett ausgesucht, betreibst den außerdem ganz anders als der Hersteller das vorgesehen hat – es wäre besser, sich etwas Moderneres und Schnelleres zu nehmen, am besten einen Regler, der intern mit einem P-MOSFET und nicht N-MOSFET arbeitet und mindestens mit 150 kHz läuft (das PMOS-Konzept erkennt man am fehlenden Bootstrap-Kondensator)
Gregor J. schrieb: > (das PMOS-Konzept erkennt man > am fehlenden Bootstrap-Kondensator) Die Zeiten sind rum.
H. H. schrieb: > Die Zeiten sind rum. In deiner Fantasiewelt oder deinem Wunschdenken vielleicht – die ICs werden dich überleben, die Würfel hierzu sind bereits gefallen.
Gregor J. schrieb: > In deiner Fantasiewelt oder deinem Wunschdenken vielleicht Das Wunschdenken ist ganz auf deiner Seite.
H. H. schrieb: > Das Wunschdenken ist ganz auf deiner Seite. Falls du das Geschriebene jemals verstanden haben solltest, darfst du dich melden – am besten dann nicht mit Ellipsen, sondern in vollen Sätzen und ohne Gedankenabkürzungen schreiben.
Die gegenseitige anfuchserei bringt ja auch keinen auf den grünen Zweig. Schon gar nicht den TO. Er sitzt immer noch bei seinem MC34063. (habe auch noch ü. 50 von den Dingern) Schade dass das Forum so aggressiv geworden ist. Gab schon mal bessere Zeiten. Hallo? Ist ne kurze Woche. Macht was daraus. Gruß Thomas
Gregor J. schrieb: > PS: Du hast Dir als Schaltregler ein altes Kotelett ausgesucht, > betreibst den außerdem ganz anders als der Hersteller das vorgesehen hat > – es wäre besser, sich etwas Moderneres und Schnelleres zu nehmen ja, dem stimme ich zu. Der 34063 ist ziemlich langsam, braucht deshalb vergleichsweise große Induktivitäten. Außerdem eigentlich für Bipolare Transistoren statt für FETs vorgesehen, was höhere Verluste zur Folge hat. >, am > besten einen Regler, der intern mit einem P-MOSFET und nicht N-MOSFET > arbeitet Und was soll ein Regler mit P-MOS für Vorteile haben? P-MOS haben verglichen mit N-MOS immer schlechtere Werte, also z.B. höheres Rds_on oder höhere Gate-Kapazität. Es gibt ein paar wenige Ecken bei denen P-MOS Sinn macht, z.B. wenn Du mit extrem niedrigen Spannungen einen Boost-Regler starten können willst oder wenn Du unbedingt 100% Einschaltzeit brauchst. Ansonsten ist für solche Brot-und-Butter Buck-Regler in dieser Leistungsklasse eigentlich ein synchroner Regler mit N-MOS und Bootstrap Stand der Technik, Schaltfrequenzen irgendwo im Bereich von 400 kHz bis 2 MHz.
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PS: Mit einem gewöhnlichen BJT verhält sich der 34063 wesentlich gutmütiger. Auf ein par % Wirkungsgrad würde ich nicht schauen. Die Spule ist auch eine Wumme. Das geht auch mit 100µH. Das Netz ist voll davon. Die Spule muss aber auch dafür ausgelegt sein. Nicht so eine billige Entstördrossel von Ali. Für 3A Ausgangsstrom wäre so eine Drossel optimal. https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/ringkerndrosseln_tlc_5_0a_-_100_h-105606 https://www.nomad.ee/micros/mc34063a/ https://www.mikrocontroller.net/articles/MC34063#Invertierende_Schaltungsvariante_4_mit_externem_Transistor,_Eigenkreation
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Gerd E. schrieb: > Und was soll ein Regler mit P-MOS für Vorteile haben? Robustheit und demensprechend Sicherheit, dass der Regler in dieser Konstellation nicht so schnell zum Schrott wird, sofern man auf der anderen Seite auf mögliche, kleine Nachteile verzichten kann – so schlecht sind die heutigen PMOS-Transistoren aber nicht wie die Vorurteile zu diesen, die man in den Köpfen vorfindet. ____ > Es gibt ein paar wenige Ecken bei denen P-MOS Sinn macht, z.B. wenn Du > mit extrem niedrigen Spannungen einen Boost-Regler starten können willst > oder wenn Du unbedingt 100% Einschaltzeit brauchst. Die kommen in ganz üblichen Step-Down-Reglern leider deutlich öfter vor als Du denkst und hier suggerierst – das weiß man, wenn man sich mit zig Schaltreglern befasst hat. ____ > Ansonsten ist für solche Brot-und-Butter Buck-Regler in dieser > Leistungsklasse eigentlich ein synchroner Regler mit N-MOS und Bootstrap > Stand der Technik, Schaltfrequenzen irgendwo im Bereich von 400 kHz bis > 2 MHz. Ja, aber es ging mir nicht um das Nonplusultra der Technik, sondern einfach nur um etwas moderneres und schnelleres als der alte MC34063, vor allem wegen der relativ niedrigen Schaltfrequenz und was damit verbunden ist, relativ großen Peripheriebauteile macht es Sinn, sich mit neueren ICs zu befassen – da gibt es noch einige Stationen dazwischen, wo diese Problematik nicht mehr existiert. Und nur so nebenbei – Deine ach so angepriesenen Synchronregler werden von einigen Herstellern (nicht nur chinesischen) so fragil konstruiert, dass sie einfach häufiger kaputtgehen als ein alter, einfacher, aber robuster Step-Down-Regler mit einer NPN-Endstufe, die auch mal als Sziklai-Paar konzipiert sein kann, d.h. grundsätzlich nur aus Bipolartransistoren besteht.
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Gregor J. schrieb: >> Und was soll ein Regler mit P-MOS für Vorteile haben? > > Robustheit und demensprechend Sicherheit, dass der Regler in dieser > Konstellation nicht so schnell zum Schrott wird Hmm, also wenn man nicht gerade Regler von irgendeiner windigen Hinterhofbude nimmt, den Regler auf Kante näht oder grobe Fehler beim Design macht, sind mir Schaltregler dieser Leistungsklasse nicht als sonderlich empfindlich bekannt. Wenn man einen für max. 3A angepriesenen Regler natürlich die meiste Zeit mit 3A betreibt oder meint, bei 3A würden Kerkos mit 10µF nominal, also abzüglich Bias-Derating, ausreichen oder beim Layout nicht nachdenkt, dann gehen die Dinger natürlich schon kaputt. Leider habe ich schon genug Geräte gesehen die in den 3 genannten Bereichen grobe Schnitzer im Design hatten. Man muss bei den Reglern das Datenblatt genau lesen, verstehen und umsetzen. Ansonsten geht halt was kaputt. Das ist aber bei Reglern auf Basis von P-FETs auch nicht groß anders.
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Gerd E. schrieb: > Hmm, also wenn man nicht gerade Regler von irgendeiner windigen > Hinterhofbude nimmt, den Regler auf Kante näht oder grobe Fehler beim > Design macht, sind mir Schaltregler dieser Leistungsklasse nicht als > sonderlich empfindlich bekannt. Wir haben Tests gemacht, um 'Spreu vom Weizen' zu trennen – mir sind die Ergebnisse bekannt und die Tests sind jederzeit reproduzierbar, es geht also nicht um seltene Produktionsfehler, sondern um voll funktionstüchtige ICs. Ich stütze mich also in meiner Beurteilung auf Fakten – Vermutungen und Andeutungen interessieren mich nicht. Und so nebenbei noch als Info – mit den Schilderungen Deiner 'Kerkos & Co.' hat das alles absolut nichts zu tun.
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Beitrag #8042583 wurde vom Autor gelöscht.
Gregor J. schrieb: > Wir haben Tests gemacht, um 'Spreu vom Weizen' zu trennen – mir sind die > Ergebnisse bekannt und die Tests sind jederzeit reproduzierbar, es geht > also nicht um seltene Produktionsfehler, sondern um voll > funktionstüchtige ICs. Wie hast Du da konkret getestet? Ein einzelnes Modell Regler von einem Hersteller oder mehrere, ähnliche Modelle von unterschiedlichen Herstellern? Es kann schon auch sein dass ein namhafter Hersteller ein einzelnes, empfindlicheres Modell im Programm hat. In der Firma verwenden wir regelmäßig solche Regler von verschiedenen Herstellern, z.B. TI, Microchip, Monolithic, Diodes. In letzter Zeit immer mehr Silergy, auch wenn das günstige Chinesen sind, haben die ziemlich gute Regler. Wenn man sich die Ausfallquoten nach ein paar Jahren anschaut stechen diese Schaltregler da nicht hervor.
Gerd E. schrieb: > Wie hast Du da konkret getestet? Die Vorgehensweise und Ergebnisse sind nicht öffentlich – also unter Verschluss als Betriebsgeheimnis, weil das durchaus ein großer Vorteil sein kann. Es steht natürlich jedem frei, solche Dinge selbst herauszuarbeiten und herauszufinden. ____ > In der Firma verwenden wir regelmäßig solche Regler von verschiedenen > Herstellern, z.B. TI, Microchip, Monolithic, Diodes. In letzter Zeit > immer mehr Silergy, auch wenn das günstige Chinesen sind, haben die > ziemlich gute Regler. Wenn man sich die Ausfallquoten nach ein paar > Jahren anschaut stechen diese Schaltregler da nicht hervor. Dann seid Ihr davon möglicherweise auch betroffen – es geht aber nur um bestimmte Reglerkonzepte und nicht alle Schaltregler.
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Gregor J. schrieb: > Dann seid Ihr davon möglicherweise auch betroffen – es geht aber nur um > bestimmte Reglerkonzepte und nicht alle Schaltregler. Das meiste was wir für sowas verwenden sind synchrone Buck-Regler mit integrierten N-FETs. Ich schrieb ja extra "Wenn man sich die Ausfallquoten nach ein paar Jahren anschaut stechen diese Schaltregler da nicht hervor." Von daher kann ich ruhig schlafen.
Thomas B. schrieb: > Schade dass das Forum so aggressiv geworden ist. > Gab schon mal bessere Zeiten. Ja, Schade. Ich empfehle hier auf Posts, die hier aggressiv sind, nicht zu antworten. Dann kann der User Selbstgespräche führen, bis ihm langweilig wird, weil er kein Echo mehr hat. Es sei denn, es treffen zwei Gleichgesinnte aufeinander. Im Go-Spiel gibt es eine Regel: Eine Schlange mit zwei Augen kannst du nicht töten. Thomas B. schrieb: > Die Spule muss aber auch dafür ausgelegt sein. > Nicht so eine billige Entstördrossel von Ali. Die Spule ist von mir Handgemacht. Zuerst hatte ich es mit einer von Dir empfohlenen versucht. Die schaffte es aber nicht für den gewünschten Ausgangs Vout von 1..9V bei 0,05..3A (oft nur Kurzzeitig) zu liefern. Meine schon. Gregor J. schrieb: > Ja, aber es ging mir nicht um das Nonplusultra der Technik, Mir auch nicht. Ich nehm halt, was in der Bastelkiste ist.
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Rudi schrieb: > Mir auch nicht. Ich nehm halt, was in der Bastelkiste ist. Ich habe bestimmt noch 100 Stück von dem MC34063 in SO8 bei mir liegen, die ich mal vor vielen Jahren gekauft habe – die werde ich für meine Sachen wohl nicht mehr verwenden, weil sie einfach zu altbacken (geworden) sind. Beim LM2576, LM2596 als TO-220 oder TO-263 oder XL-Typen in SO8 usw. überwiegen die Vorteile so sehr, dass man den alten 34063 nicht mehr rauszuholen braucht. Es gibt noch so einige andere Regler in THT, wenn man z.B. doch einen Step-Up braucht, oder auch sehr viele als SOT23-5/6, wenn man SMD-affin ist – die Spulen sind deutlich kleiner (statt der klobigen 470µH darf man z.B. 33µH oder 2,2µH nehmen), der Wirkungsgrad ist in der Regel besser oder mindestens genauso gut/schlecht, es gibt höhere Ausgangsströme, die Ausgangsspannung rippelt deutlich weniger, Überlast- und Übertemperaturschutz ist meistens inclusive und man braucht für den Aufbau dann eigentlich weniger Bauteile als bei dem 34063, weil alles – vor allem aber der Schalttransistor(en) für höhere Ströme – bereits integriert ist. Wenn jemand aber – aus welchen Gründen auch immer – krampfhaft an seinem MC34063 festhalten möchte, darf er das gerne tun – es war ja ursprünglich nur als eine Anregung im Postskirptum von mir gedacht, sich auch mal mit neueren Sachen zu bafassen.
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Gregor J. schrieb: > sich auch mal mit neueren Sachen zu bafassen. Jo... Der TPS62136 gefällt mir auch besser. Aber wie soll ich den auf meiner Lochplatte anlöten? Auch mit der Beschaffung haperts. Beim AO3401 in SMD gings gerade noch. An Neuerem reicht es mir momentan, dass ich mich in die Qt.IDE einarbeiten muß, weil ich meine geliebte Borland-IDE nicht mehr zum laufen bekomme.
Rudi schrieb: > Der TPS62136 gefällt mir auch besser. Aber wie soll ich den auf meiner > Lochplatte anlöten? Den Typ hast Du wohl in dem anderen Thread gesehen und führst den hier jetzt extra als ein Negativbeispiel an – und ja, es ist genau das Unpassendste für Dich und natürlich auch nicht das, was ich vorhin vorgeschlagen habe – dort habe ich nämlich gesagt, dass es auch etwas in TO-220 gibt, was auf Lochraster durchaus verwendet werden könnte und auch funktionieren würde. Aber wie oben schon erwähnt – ich möchte Dich weder überzeugen noch Dir irgendeinen Wechsel aufzwingen, es war einfach nur ein Gedankenanstoß oder eine Anregung. Du musst mich auch nicht auf diese Art und Weise davon überzeugen, dass Du bei Deinem MC34063 und Deinen Lochrasteraufbauten bleiben möchtest – es ist Deine Elektronikwelt und es sind auch Deine gewählten Einschränkungen, mit denen Du am Ende des Tages klarkommen musst, nicht meine, denn von diesen habe ich mich in der Vergangenheit längst befreien können – ich kenne die Problematik also sehr gut.
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Gregor J. schrieb: > ich möchte Dich > weder überzeugen noch Dir irgendeinen Wechsel aufzwingen Zu Überzeugen wäre bei mir sehr leicht, wenn es um neue Bauteile in einem neuen Projekt geht. Es ist nur so, dass meine Stromversorgung für 3,3V, 5V, 12V, -12V und 1..9V so gut wie fertig ist. Diese Spannungen brauche ich für ein einziges Projekt. Selbst wenn ich eine PCB haben wollte, müßte ich sowieso erst einen Probeaufbau machen. Wie machst du es mit VQFN Bauteilen?
Rudi schrieb: > Wie machst du es mit VQFN Bauteilen? Diese Gehäusetypen benutze ich fürs manuelle Löten gar nicht, weil mir die Konstruktion nicht gefällt bzw. das Konzept nicht wirklich zu Ende gedacht erscheint – der Abstand der Pins zum Exposed-Pad liegt in der Regel bei ca. 0,5mm, die Menge des Lötzinns muss wohldosiert aufgetragen werden, die Padfläche sollte passend entworfen werden, ansonsten weiß man nicht, was beim manuellen Löten unten passiert bzw. wie eng es da unten geworden ist. Beim maschinellen Reflowlöten wird der Bestücker in der Regel entsprechend darauf achten, dass die Menge des Zinns passt, die Fläche wird auch entsprechend auf kleinere 'Kleckse' als Matrix aufgeteilt. Wenn man es von Hand machen möchte, dann mit einer Heißluftstation und viel Flussmittel – das Flussmittel ist generell der Schlüssel zum Erfolg beim SMD-Löten, denn damit kann man quasi fast alles mit einem gewöhnlichen Lötkolben anlöten – SO8, SOT23-6, SOT89 oder auch LQFP208, sofern man sich die richtigen Strategien für die vielen, verschiedenen Gehäusetypen angeeignet hat. Lötlitze in passender Breite ist gleich nach dem Flussmittel das zweitwichtigste Utensil. Löten von einzelnen Beinchen eines QFP100, wie man es manchmal auf den Youtube-Videos beobachten kann, ist natürlich dummes Zeug, denn das macht man einfach seitenweise in mehreren Durchgängen. BGAs und Gehäusetypen mit darunterliegendem, nicht zugänglichem Exposed-Pad wird man mit einem normalen Lötkolben selbstverständlich nicht anlöten können – bei z.B. SO8E kann man sich aber noch mit einem Trick helfen, wo dann beispielsweise in der Leiterplatte eine entsprechend große Bohrung vorhanden ist, über die man quasi von hinten das E-Pad relativ sicher anlöten kann – solche kleinen Adapterplatinen biete ich z.B. auch an. _____________ > Selbst wenn ich eine PCB haben wollte, müßte ich sowieso erst einen > Probeaufbau machen Der Probeaufbau ist eigentlich immer das Wichtigste, das A und O bei dem Prozess des Schaffens – diesen Probeaufbau sollte man immer machen, auch die entsprechenden Tests dazu samt Messungen sollte man machen. Manchmal muss man später einiges korrigieren und erstmal noch den nächsten Prototypen machen, bevor es zu einer Finalversion wird. Genau das ist ja auch oft das Kernproblem der User hier im Forum, die mit irgendwelchen Problemen und/oder Fragen zu ihrem Entwurf kommen – sie haben oft nie einen Probeaufbau bzw. Prototypen gebaut, den Probeaufbau kann man nicht immer auf einer Lochrasterplatine oder einem Steckbrett vollführen (z.B. bei moderneren Schaltreglern), sie konnten dementsprechend nie irgendwelche Messungen dazu machen oder können das auch nicht richtig. Das ist hier auf µC.Net ziemlich en vogue, auch das vehemente NICHT-lesen der Datenblätter ist an der Tagesordnung, aber genau dort findet man meistens die Antworten auf ihre relativ einfachen Fragen – auch das sollen oder müssen dann die anderen für sie erledigen.
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Gregor J. schrieb: > so schlecht sind die heutigen PMOS-Transistoren aber nicht wie die > Vorurteile zu diesen Die Hersteller sind doch nicht blöd. Die Nachteile von PMOS kompensieren sie so weit es geht durch gegenüber dem entsprechenden NMOS geändert Geometrie der Struktur. So etwas wie Ladungsträgerbeweglichkeit ist kein Vorurteil, sondern halbleitertechnische Realität.
Gregor J. schrieb: > solche kleinen Adapterplatinen biete ich z.B. auch an. Wie ist das zu verstehen, hast du einen Laden? Du sagst, mein Regler und der TPS62136 wären nicht das Richtige. Welchen Regler könntest du mir fürs nächste Projekt empfehlen?
Rudi schrieb: > Wie ist das zu verstehen, hast du einen Laden? Ja _______ > Du sagst, mein Regler und der TPS62136 wären nicht das Richtige. Welchen > Regler könntest du mir fürs nächste Projekt empfehlen? Es kommt auf die Rahmenbedingungen an – also Spannungen, Ströme und vor allem Richtung der Transformation (Step-Down, Step-Up). Ich schicke Dir im Laufe des Tages eine private Nachricht mit meiner www und eMailadresse für weitere Kommunikation – da kann man das dann besprechen.
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