Forum: Haus & Smart Home EV einphasig laden - macht das jemand real?


von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Wir denken jetzt ernsthaft über die Anschaffung eines E-Autos nach.
Der Netzbetreiber fordert eine entsprechende Anpassung an AR-N 4100 für 
eine wallbox-Installation, was bei uns zus. erhebliche Kosten 
verursachen würde, praktisch neuer Zählerschrank.
Eigentlich käme ich aber auch mit anmeldefreien 3,6kW Wechselstrom 
zurecht, würde auch perfekt zu meiner Solaranlage passen. Natürlich dann 
keine Schukodose, sondern CEE.
Es kursieren aber immer wieder Meinungen (meiner Meinung nach Gerüchte) 
dass dann der Ladewirkungsgrad auf um die 50% sinkt - macht das 
irgendeinen Sinn? Ich kann es mir nicht vorstellen.
Also die Frage: hat jemand eigene tatsächliche Erfahrungen?
von Oliver S. (oliverso)


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H.Joachim S. schrieb:
> Es kursieren aber immer wieder Meinungen (meiner Meinung nach Gerüchte)
> dass dann der Ladewirkungsgrad auf um die 50% sinkt

Das zwar nicht, aber ineffektiver ists schon. Die Steuergeräte im Auto 
laufen beim laden alle mit, je nach Model auch mal eine Kühlpumpe, 
Lüfter, oder sonstwas. Da sind dann schonmal gerne 500W oder so einfach 
weg.

Wenn der Strom von der eigenen PV kommt, spielt das keine Rolle, 
ansonsten zahlst du halt etwas mehr.

Oliver
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H.Joachim S. schrieb:
> würde auch perfekt zu meiner Solaranlage passen.

H.Joachim S. schrieb:
> der Ladewirkungsgrad auf um die 50% sinkt

Also in dem Falle wäre das sogar egal, wenn Du tagsüber laden kannst.

Grund dafür wäre die vielen Nebenverbraucher beim Laden. Aber in der 
Regel fällt das nicht so stark ins Gewicht:

Verbrauch Nebenverbraucher: Während des Ladens fließen meist ca. 200 bis 
400 Watt (0,2 - 0,4 kW) in die Nebenaggregate, je nach Fahrzeugmodell.
Niedrige Ladeleistung (z.B. 2,3 kW Steckdose): Hier fallen die 300W 
Nebenverbraucher ins Gewicht, da sie einen spürbaren Anteil der Leistung 
verbrauchen, der nicht im Akku ankommt.

Aber das gilt für normale EAutos. Wenn Du allerdings einen richtig 
dicken E-SUV mit sehr großer Reichweite des Akkus kaufen wolltest, um in 
der Siedlung mächtig anzugeben, dann wirst Du einen Tod sterben müssen.
von Marek N. (db1bmn)


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Du hast ne Solaranlage aber keinen Normzählerschrank? kopfkratz
von Hmmm (hmmm)


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H.Joachim S. schrieb:
> Es kursieren aber immer wieder Meinungen (meiner Meinung nach Gerüchte)
> dass dann der Ladewirkungsgrad auf um die 50% sinkt - macht das
> irgendeinen Sinn?

Nein. Wenn Du nur mit 6A laden würdest, würdest Du die Nebenverbraucher 
natürlich deutlicher bemerken, aber mit 16A einphasig komme ich ungefähr 
auf die dreifache Ladezeit im Vergleich zu 16A dreiphasig, die 
Nebenverbraucher machen also keinen riesigen Unterschied.

Achte übrigens darauf, eine 16A-ICCB zu verwenden. Die von den 
Herstellern mitgelieferten gehen oft nur bis 10A, ein Steckertausch 
reicht also nicht.

Oliver S. schrieb:
> je nach Model auch mal eine Kühlpumpe,
> Lüfter, oder sonstwas.

Die werden i.d.R. bei Bedarf zugeschaltet. Ich glaube, ich habe das 
bisher nur bei Schnellladung erlebt.
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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H.Joachim S. schrieb:
> Eigentlich käme ich aber auch mit anmeldefreien 3,6kW Wechselstrom
> zurecht, würde auch perfekt zu meiner Solaranlage passen. Natürlich dann
> keine Schukodose, sondern CEE.
> Es kursieren aber immer wieder Meinungen (meiner Meinung nach Gerüchte)
> dass dann der Ladewirkungsgrad auf um die 50% sinkt - macht das
> irgendeinen Sinn?

Der Ladewirkungsgrad sinkt weil die Ladeschaltung bis 300W nimnt, aber 
eben nicht auf 50%.

Natürlich lädt man sein e-Auto so, wenn es tagsuber ausreichend Zeit 
hat, schon alleine um das Netz zu schonen und die eigene PV nicht zu 
leistungsstark dimensionieren zu müssen.

Hat man nur nachts Zeit, ist mit PV natürlich duster, und es bleibt nur 
das geringer belastete Netz als Vorteil und man spart das Geld fur die 
Wallbox. Aber eine dauerstromspezifizierte Steckdose darf es sein.

Beitrag "Re: Schuko Steckdose für 16A@24h?"

Alle Leute, die keine Wallbox finden, laden mit dem Schukokabel, das 
meist sogar mitgeliefert ist.
: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Dieter D. schrieb:
> Aber das gilt für normale EAutos. Wenn Du allerdings einen richtig
> dicken E-SUV mit sehr großer Reichweite des Akkus kaufen wolltest, um in
> der Siedlung mächtig anzugeben, dann wirst Du einen Tod sterben müssen.

keine Ahnung was das mit dem Thema zu tun hat?
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Marek N. schrieb:
> Du hast ne Solaranlage aber keinen Normzählerschrank?

Yes, im Moment 4kWp + 10kWh-Speicher Inselanlage, keine Einspeisung.
Platz wäre für weitere 4kWp.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heinz R. schrieb:
> keine Ahnung was das mit dem Thema zu tun hat?

Kaufe nicht das falsche EAuto, wenn nur mit dem Ladeziegel zu Hause 
geladen werden soll, ironisch anhand einer unpassenden Fahrzeugwahl 
aufgezeigt.
von Bruno V. (bruno_v)


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jetzt 60tkm E-Up mit 10A, normaler Schuko, beigelegter Adapter.

Mir reicht das. Ich vermute mal, dass da Zahlen vermischt werden, also 
Nebenverbrauch beim Laden bis zu mit gemächlichem Haushaltsstromladen. 
Warum sollte da irgendwas kühlen. Und ein Steuergerät mit 300W "im 
Leerlauf" wäre für mich ein arger Designfehler.

Ab und an fühle ich, ob die Steckdose warm wird oder die Zuleitung. Aber 
nicht jedes Jahr. Wärmebild-Kamera habe ich, fand ich bisher aber nicht 
notwendig.
: Bearbeitet durch User
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Solche Praxisberichte suche ich..
Aber du hast wahrscheinlich keine belastbare Zahlen?
Naja, allein physikalisch - 1,8kW Verlust hieße ja Ende hauptsächlich 
Wärme, und die müsste irgendwo hin. Mit 75-80% wäre ich gut dabei.
Es soll hauptsächlich irgendwie in Richtung Überschussladen gehen, was 
zu einem rel. grossen Teil auch den Bedarf decken würde.
von Bruno V. (bruno_v)


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H.Joachim S. schrieb:
> Aber du hast wahrscheinlich keine belastbare Zahlen?

Der hat ja so eine VW-App, wo man das Laden starten und überwachen kann, 
mit Anzeige der Restladezeit. Überschlägig kommt es hin, d.h. wenn er 
50% Laden soll (16kWh), dann braucht er etwa 7h. Ich habe nicht geprüft, 
ob er wirklich nur 10A zieht, gehe aber davon aus. Zudem spielen die 
Hersteller (also auch VW) ja ein bisschen mit brutto/netto (36,8/32,3 
kWh).
von Uwe (uhi)


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Belastbare Zahlen setzen voraus, das konkrete Auto zu vermessen. Mein 
Ioniq von 2018 gönnt sich ca. 200W Nebenverbraucher, das sind schon mal 
10% Verlust, wenn er an der Schuko nuckelt und dabei 2kW am Akku 
ankommen. Ein paar weitere Prozente gehen im Onboard-Charger verloren, 
so dass am Ende irgendwas um die 80% Wirkungsgrad rauskommt.
Wenn der Strom vom Dach kommt, tut (mir) das nicht weh. Wenn man 
Effizienzfuchs ist, wird man vielleicht in schnelleres Laden 
investieren. Geschmackssache aus meiner Sicht.
von Sven L. (sven_rvbg)


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H.Joachim S. schrieb:
> Solche Praxisberichte suche ich..
> Aber du hast wahrscheinlich keine belastbare Zahlen?
> Naja, allein physikalisch - 1,8kW Verlust hieße ja Ende hauptsächlich
> Wärme, und die müsste irgendwo hin. Mit 75-80% wäre ich gut dabei.
> Es soll hauptsächlich irgendwie in Richtung Überschussladen gehen, was
> zu einem rel. grossen Teil auch den Bedarf decken würde.
Mein Fzg. kann nur 1-phasig AC - theoretisch 32A, was aber 
Schieflastladen darstellen würde, was laut 4100 nicht erlaubt ist.

Ich hab aber trotzdem eine 11kW Wallbox und mache Überschussladen.

Willst Du deine Inselanlage zur netzgekoppelten Anlage umbauen? Dann 
musst Du auch den Zählerschrank umbauen. Was man oft macht, hinter dem 
Hausanschluss einen neuen normgerechten Zählerschrank installieren und 
den alten Zählerschrank als Unterverteiler weiter betreiben.

An normaler Steckdose laden, wo auf dem Weg zum Verteiler wer weiß wie 
viele Klemmstellen sind, wäre jetzt nicht so meins.
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Sven L. schrieb:
> Willst Du deine Inselanlage zur netzgekoppelten Anlage umbauen?

Genau das will ich eigentlich nicht, habe allerdings das backup auf 
Netzbetrieb umzuschalten (und ggf. auch so zu Laden).
Mein "Normalverbrauch" liegt bei nur noch bei ca. 4..5kWh/Tag, incl. 
Warmwasser-WP, Ertrag wären gegenwärtig >20kWh/Tag.
Das Auto steht eben viel rum, ich fahr nicht mehr jeden Tag irgendwohin. 
Und für die langen Reisen ist es eh egal, was ich zu Hause habe.
von Heinz R. (heijz)


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Dieter D. schrieb:
> Kaufe nicht das falsche EAuto, wenn nur mit dem Ladeziegel zu Hause
> geladen werden soll, ironisch anhand einer unpassenden Fahrzeugwahl
> aufgezeigt.

zu Deiner Beruhigung - hier steht ein BMW G05 vor der Tür- Protzerauto 
- der kann sogar nur 1phasig laden - aber das reicht vollkommen aus

3phasige Wallbox ist vorhanden, vom Staat finanziert

Es kommt immer auf die Strecken an und die Bedürfnisse - aber selbst mit 
einem reinen E-Auto - die Nacht ist lang genug um nachzuladen, auch wenn 
nur 1phasig
von Sven L. (sven_rvbg)


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H.Joachim S. schrieb:
> Genau das will ich eigentlich nicht, habe allerdings das backup auf
> Netzbetrieb umzuschalten (und ggf. auch so zu Laden).
> Mein "Normalverbrauch" liegt bei nur noch bei ca. 4..5kWh/Tag, incl.
> Warmwasser-WP, Ertrag wären gegenwärtig >20kWh/Tag.
> Das Auto steht eben viel rum, ich fahr nicht mehr jeden Tag irgendwohin.
> Und für die langen Reisen ist es eh egal, was ich zu Hause habe.
Verstehe ich das richtig, das Du dein Haus i.d.R als Insel betreibst und 
dann bei Bedarf (Akku leer / keine Sonne) auf Netz umschaltest.

Läuft denn die Insel mit stabiler Frequenz? Bei meiner netzgekoppelten 
Anlage ist es so, das Heizstabansteuerung und Wallbox im Notstromfall 
nicht laufen, da die PV-Anlage keine Bezugspunkt hat, auf den sie 
ausregeln kann und die Frequenz auf 53Hz angehoben wird.
von Christian R. (supachris)


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3 phasig an CEE mit knapp 4,2kW (6A) macht nur minimal mehr Verluste als 
mit 16A. Und ist komplett befreit von Versorger Blödsinn.
Was die Verluste hochtreibt ist 1 phasig mit dem Ladeziegel, da kann es 
schon mal 25% sein. Wäre bei viel PV zwar auch relativ egal, aber muss 
ja nicht sein.
Kauf dir eine mobile Wallbox mit CEE und stell sie auf 6A. Fertig.
von Alexander H. (brojeckt)


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Ich habe im August 2023 mal folgende Zahlen an einem Mercedes-Benz 
EQC400 ermittelt:

2,1 kW-Ladeziegel
- in 13,5 h: +34% Ladestand = 136 km
==> 2,5 %/h = 10 km je Stunde

11 kW-Lader
- in 2,14 h: +25% Ladestand = 115 km
==> 11,7%/h = 54 km je Stunde

Reichweite bei 100% realistisch lt. Bordcomputer ca. 385 km.
Sobald die Temperaturen unter 5°C gehen kann man von den Werten nochmal 
ca. 20 bis 30% abziehen.

Mir sind Leute bekannt, die zuhause seit Jahren ausschließlich mit 
Ladeziegel laden und damit wunderbar. Allerdings sind das Wenigfahrer. 
Laden nur mit Netzstrom.
von Christian R. (supachris)


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https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/ladeverluste-elektroauto-studie/

Achso, Erfahrungen: Unser Astra Electric hat bei 3ph 13A etwa 14% 
Verlust zwischen dem was in den Akku geht und dem was der Bordcomputer 
als Verbrauch anzeigt. Da sind aber die Entladeverluste am Akku auch 
dabei, die stark Temperaturabhängig sind. Bei 6A war das ähnlich, habe 
ich paar mal probiert.
: Bearbeitet durch User
von Pete K. (pete77)


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H.Joachim S. schrieb:
> habe allerdings das backup auf
> Netzbetrieb umzuschalten (und ggf. auch so zu Laden)

Also doch Anschluss an das Stromnetz und dann keinen geeigneten 
Zählerschrank?
Ich frag mal lieber nicht, ob das ein Elektriker angeschlossen hat.
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Sven L. schrieb:
> Verstehe ich das richtig, das Du dein Haus i.d.R als Insel betreibst und
> dann bei Bedarf (Akku leer / keine Sonne) auf Netz umschaltest.

Genau so. Ist aber ein reiner Inselwechselrichter, einphasig, kein 
netzgeführter mit Notstrom. Frequenzstabil ist er, die Küchenuhren 
zeigen immer korrekte Zeit. Seit Ende Februar keine Umschaltung auf Netz 
mehr.
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Pete K. schrieb:
> Also doch Anschluss an das Stromnetz und dann keinen geeigneten
> Zählerschrank?
> Ich frag mal lieber nicht, ob das ein Elektriker angeschlossen hat.

??, erklär mal.

Ansonsten vielen Dank, insbesonders für den ADAC-link. Das passt doch 
alles für mich.
Im Sommer wären auch 50% Verlust kein Thema, im Winter aber schon.
von John P. (brushlesspower)


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Wie soll man die Verluste überhaupt korrekt messen?

Mein Auto/App zeigt mir nur Ladeleistung, wieviel geladen wurde.

Dem könnte ich blind trauen und dagegen ein Energiemessgerät für die 
Steckdose nehmen.
Die differenz wären ja die Verluste.

Der Rest ist doch alles mehr oder weniger raten.
von Bruno V. (bruno_v)


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Christian R. schrieb:
> 
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/ladeverluste-elektroauto-studie/

Bei meinem Schwesterfahrzeug wären es also <4% zwischen Wallbox und 
Schuko. Berücksichtige ich noch, dass 11kW bei mir 40% der 
Maximal-Ladeleistung sind, dann geht das im Rauschen der 
Batterie-Lebensdauer unter.
von Uwe (uhi)


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Das hängt natürlich vom Auto ab. Über OBD (mit carscanner oder 
TorquePro) lassen sich je nach Modell diverse Werte auslesen. Nicht all 
denen kann man vertrauen. Beim Ioniq sind die verlässlichen Werte 
Akkustrom und Akkuspannung. Das Produkt ist die Leistung, die in den 
Akku geht. Das verglichen mit der Leistung, die der Stromzähler in der 
Wallbox oder das Energiekosten-Messgerät anzeigt, ergibt die Verluste im 
OBC plus Verbrauch des Bordnetzes.
von Le X. (lex_91)


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Für die Renault Zoe hat mal jemand im Hochschul-Labor die Ladeverluste 
für 1p/3p-Laden und für verschiedene Stromstärken gemessen.
Also echte Zahlen aus der Realität.

Ich finde das Diagramm grade nicht, meine mich aber zu erinnern dass der 
schlechteste Wirkungsgrad beim 1p-Laden mit < 10A um die 70% war. Je 
höher der Ladestrom desto effizienter (ist klar).

Jetzt muss man aber wissen dass gerade die Zoe technisch bedingt 
(Chameleon-Lader) nicht gerade als Effizientbestie bekannt ist. Ein 
aktuelles BEV wird vermutlich nie auf 70% runtergehen.
von Bruno V. (bruno_v)


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Le X. schrieb:
> meine mich aber zu erinnern dass der
> schlechteste Wirkungsgrad beim 1p-Laden mit < 10A um die 70% war.

Das deckt sich mit den 76% @ 10A beim ADAC + Info, dass der Wirkungsgrad 
rapide absackt bei Schuko.

Le X. schrieb:
> (Chameleon-Lader)
Hatte ich noch nie gehört, ist ja eine geniale Idee seinerzeit! (der Zoe 
ist halt noch ein e-Pionier)
von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Bruno V. schrieb:
> Hatte ich noch nie gehört, ist ja eine geniale Idee seinerzeit! (der Zoe
> ist halt noch ein e-Pionier)

So genial ist das gar nicht. Das ist einfach nur billiger in der 
Herstellung und hat einen schlechteren Ladewirkungsgrad und wenn man 
während des Ladevorgangs von einphasig auf dreiphasig umschaltet oder 
umgekehrt, dann ist der Bordlader sofort defekt. Ein neuer Bordlader für 
die Zoe kostet 4500 €.
von Le X. (lex_91)


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Michael M. schrieb:
> Bruno V. schrieb:
>> Hatte ich noch nie gehört, ist ja eine geniale Idee seinerzeit! (der Zoe
>> ist halt noch ein e-Pionier)
>
> So genial ist das gar nicht.

Naja, man darf halt nicht vergessen aus welcher Zeit die Idee stammt. 
Die Zoe gab es seit 2013, aus Elektromobilitätssicht war das tiefste 
Steinzeit.
Standards fürs Schnellladen (CCS) waren damals noch nicht abzusehen, von 
ChaDeMo abgesehen.
Da ist es nur folgerichtig dass man a) günstig produziert (BEV waren so 
schon teuer genug) und b) die vorhandene Technologie möglichst ausreizt.
Die alte Zoe konnte immerhin bis 40kW (!) an Drehstrom laden.

Aber klar, aus heutiger Sicht eine Sackgasse.
Deswegen vermutlich kann die letzte Zoe auch nur noch 22kW AC und 
optional über CCS laden. Hinterher weiß man immer mehr.

Unterm Stricht: wenn selbst die Zoe nicht unter 70% Ladewirkungsgrad 
sinkt braucht man sich bei aktuellen Modellen und moderaten Stromstärken 
keine Gedanken über Verluste zu machen.
: Bearbeitet durch User
von Bruno V. (bruno_v)


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H.Joachim S. schrieb:
> Der Netzbetreiber fordert eine entsprechende Anpassung an AR-N 4100 für
> eine wallbox-Installation, was bei uns zus. erhebliche Kosten
> verursachen würde, praktisch neuer Zählerschrank.

Kann der Dir bei 11kW überhaupt reinreden? Eine 16A-Kraftdose kannst Du 
doch prinzipiell irgendwo hinsetzen, oder?
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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https://www.new-netz.de/verbrauchen/e-mobilitaet




Zusage Ihrer Leistungsanfrage
Anmeldung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge für
.
.
.

vielen Dank für Ihre Leistungsanfrage für Ihre E-Mobilität 
Ladeinfrastruktur. Wir können Ihnen 11 kW Ladeleistung, für die am 
Standort .... zu errichtende Ladeeinrichtung zusagen.
Die Errichtung der Ladeinfrastruktur ist über Ihren vorhandenen 
Netzanschluss möglich und ist über einen von Ihnen zu beauftragenden 
Elektroinstallateur zu erstellen.

Zählerplatz
Der vorhandene oder neu zu errichtende Zählerplatz muss den Vorgaben aus 
der VDE-AR-N 4100 entsprechen.

Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme der Ladeinfrastruktur ist, mit den entsprechenden 
Daten, von Ihrem Elektroinstallateur anzuzeigen.
Bitte besprechen Sie diese Themen mit Ihrem Installateur vor der 
Errichtung Ihrer Ladeinfrastruktur.

Steuerbare Verbrauchseinrichtung

Nach der Inbetriebnahme von privaten Ladepunkten für E-Mobilität größer 
4,2 kW in der Niederspannung ist zwingend eine zusätzliche Anmeldung als 
steuerbare Verbrauchseinrichtung gemäß § 14a EnWG über unsere 
Meldestrecke notwendig. Die Meldestrecke finden Sie auf unserer 
Internetseite im Bereich ‚steuerbare Verbrauchseinrichtung‘. Erst nach 
erfolgter Anmeldung besteht Anspruch auf reduzierte Netzentgelte.

Ihre Rückfrage senden Sie bitte an: e-mobilitaet@new-netz.de.
Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team E-Mobilität
kundenservice@new-netz.de
www.new-netz.de
von Bruno V. (bruno_v)


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H.Joachim S. schrieb:
> Erst nach
> erfolgter Anmeldung besteht Anspruch auf reduzierte Netzentgelte.

ist das vielleicht der Knackpunkt? Vor allem, weil sie explizit von 
vorhandenem oder neuem "Zählerplatz" reden.
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Keine Ahnung, ist auch alles Neuland für mich :-)
von Le X. (lex_91)


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Bruno V. schrieb:
> ist das vielleicht der Knackpunkt? Vor allem, weil sie explizit von
> vorhandenem oder neuem "Zählerplatz" reden.

§ 14a EnWG gilt für alle Wallboxen (und Wärmepumpen) mit einer Leistung 
größer 4,2kW. Egal ob fest installiert oder per CEE angestöpselt.
Und weil alte Zählerplätze in der Regel keine Möglichkeit zur Drosselung 
der Verbraucher bieten zieht eine Installation eines Gerätes, welches 
unter § 14a EnWG fällt, ein Aufrüsten des Zählerplatzes nach sich.

Jetzt könnte man natürlich trotzdem auf die Idee kommen, im Netz eine 
Wallbox mit CEE-Stecker (z.B. eine go-e) zu bestellen und in der Garage 
einzustecken...
Grade Leute mit selbstgebasteltem Inselnetz samt Netzumschalter sehen 
solche Reglements vielleicht auch weniger eng.
: Bearbeitet durch User
von Bruno V. (bruno_v)


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H.Joachim S. schrieb:
> Keine Ahnung, ist auch alles Neuland für mich :-)

naja, es ist fair, dass der Netzbetreiber einen Zählerplatz auf dem 
Stand der Technik haben will, wenn er einen Zähler und Zeugs 
installiert.

Wenn Du das nicht willst, lass Dir eine Kraftdose für die künftige 
Tischkreissäge oder den professionellen Hochdruckreiniger in die Garage 
setzen. Und wenn Du grad nicht tischlerst, kannst Du natürlich Deinen 
Wagen laden.
von Heinz R. (heijz)


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Le X. schrieb:
> Jetzt könnte man natürlich trotzdem auf die Idee kommen, im Netz eine
> Wallbox mit CEE-Stecker (z.B. eine go-e) zu bestellen und in der Garage
> einzustecken...

meine vor 6 Jahren vom Staat komplett bezahlte Wallbox - der 
Netzbetreiber hätte das Recht sie zu steuern - insofern er auf seine 
Kosten das dafür Nötige installiert - incl. dem Kabel vom Zählerschrank 
zur Wallbox
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Nene, das kommt nicht in Frage. Und ich finde die dahinterliegende Idee 
der Laststeuerung (statt immer fast beliebige Mengen an Leistung bereit 
zu halten) sehr vernünftig und sinnvoll, statt 11 oder 22kW nach Lust 
und Laune stundenlang wegzuballern ohne auch nur einen Blick auf 
momentane Erzeugerleistung und Netzauslastung zu verschwenden. Mich 
stören eben die rel. hohen Kosten der neuen Anforderungen.
Heute hätte ich quasi nebenbei knapp 200km in den noch nicht vorhandenen 
Hobel über die noch nicht vorhandene Ladeeinrichtung pumpen können :-)
von Sven L. (sven_rvbg)


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Magst mal ein Bild vom vorhandenem Zählerplatz teilen?
von Gerd E. (robberknight)


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H.Joachim S. schrieb:
> Nene, das kommt nicht in Frage. Und ich finde die dahinterliegende Idee
> der Laststeuerung (statt immer fast beliebige Mengen an Leistung bereit
> zu halten) sehr vernünftig und sinnvoll, statt 11 oder 22kW nach Lust
> und Laune stundenlang wegzuballern ohne auch nur einen Blick auf
> momentane Erzeugerleistung und Netzauslastung zu verschwenden.

Ich finde es unklug wie das momentan gelöst ist: du brauchst nen 
Schaltausgang etc. was wieder extra Kosten, Verwaltung etc. bedeutet.

Ich fände es klüger wenn das rein über den Preis geregelt würde. Also 
dynamischen Stromtarif bei solchen Lasten jetzt schon vorschreiben und 
nicht erst in ein paar Jahren und schwupps, kümmert sich jeder von 
selbst aus Eigeninteresse darum dass er lädt wenn genug Leistung zur 
Verfügung steht.

Und wenn es jemandem egal ist weil er sich um das bischen Geld nicht 
kümmern muss oder will, dann haben die Betreiber von großen 
Batteriespeichern halt jemanden der ihnen ihre Gewinne finanziert.
: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


Angehängte Dateien:

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H.Joachim S. schrieb:
> Mein "Normalverbrauch" liegt bei nur noch bei ca. 4..5kWh/Tag, incl.
> Warmwasser-WP, Ertrag wären gegenwärtig >20kWh/Tag.

Im Winter wird Dein Ertrag ungünstiger sein (weil die Tage kürzen sind 
und die Module weniger Sonne sehen).
von Hmmm (hmmm)


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Heinz R. schrieb:
> 3phasige Wallbox ist vorhanden, vom Staat finanziert

Heinz R. schrieb:
> meine vor 6 Jahren vom Staat komplett bezahlte Wallbox

Ist das ein billiger Trollversuch auf Knacker-Niveau? Oder um es in 
Deinen eigenen Worten auszudrücken:

Heinz R. schrieb:
> keine Ahnung was das mit dem Thema zu tun hat?
von Manfred P. (pruckelfred)


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Hmmm schrieb:
> Ist das ein billiger Trollversuch auf Knacker-Niveau?

Primitivling, -1 !

> Oder um es in Deinen eigenen Worten auszudrücken:
> Heinz R. schrieb:
>> keine Ahnung was das mit dem Thema zu tun hat?

Dafür klennt man ihn.
von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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H.Joachim S. schrieb:
> Heute hätte ich quasi nebenbei knapp 200km in den noch nicht vorhandenen
> Hobel über die noch nicht vorhandene Ladeeinrichtung pumpen können :-)

Wenn man eine eigene PV-Anlage besitzt, dann macht das Elektroautofahren 
jetzt doppelt so viel Spaß. Einmal vom Fahrgefühl her (lautlose 
kraftvolle Beschleunigung) und weil die Antriebsenergie kostenlos ist.

Wenn die PV-Anlage nicht so groß ist, dann lädt man eben mit möglichst 
geringer Ladeleistung. Dann ist der Wirkungsgrad sowieso egal. Das 
dauert zwar länger, aber dafür muss man von den EVUs keinen Strom dazu 
kaufen.
von Lu (oszi45)


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Michael M. schrieb:
> Wenn die PV-Anlage nicht so groß ist, dann lädt man eben mit möglichst
> geringer Ladeleistung.

Das ist nicht neu. Frage ist nur, ob er genau dann laden kann, wenn 
die Sonne scheint. Bei Zwischenspeicherung über Akkus im Haus kommen 
weitere Umwandlungsverluste hinzu (bis ca. 50%). Für den Fall braucht 
man mehr Module.
von Heinz R. (heijz)


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Hmmm schrieb:
> Ist das ein billiger Trollversuch auf Knacker-Niveau? Oder um es in
> Deinen eigenen Worten auszudrücken:

keine Ahnung was Du jetzt damit sagen willst?
Glaubst DU es nicht?

Troll-Versuch?
Knacker-Niveau?

Gehts bei Dir noch?
: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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Lu schrieb:
> Im Winter wird Dein Ertrag ungünstiger sein (weil die Tage kürzen sind
> und die Module weniger Sonne sehen).

Lu schrieb:
> Frage ist nur, ob er genau dann laden kann, wenn
> die Sonne scheint.

Nein, das ist nicht die Frage. Oder siehst du jemanden der das gefragt 
hat?

Jeder mit PV weiß das.
Jeder mit PV und BEV weiß das erst recht.
Keine Ahnung warum du meinst, da irgendwelche vermeintlich tollen 
Erkenntnisse verkaufen zu müssen.
von Oliver S. (oliverso)


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Le X. schrieb:
> Und weil alte Zählerplätze in der Regel keine Möglichkeit zur Drosselung
> der Verbraucher bieten zieht eine Installation eines Gerätes, welches
> unter § 14a EnWG fällt, ein Aufrüsten des Zählerplatzes nach sich.

Oder auch nicht.

Daher: einen für den Zählereinbau geeigneten Elektriker kommen lassen, 
der soll sagen, was wirklich gemacht werden muss.

Oliver
von Udo S. (urschmitt)


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Oliver S. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Und weil alte Zählerplätze in der Regel keine Möglichkeit zur Drosselung
>> der Verbraucher bieten zieht eine Installation eines Gerätes, welches
>> unter § 14a EnWG fällt, ein Aufrüsten des Zählerplatzes nach sich.
>
> Oder auch nicht.

Meine neue WP zählt wegen des 7kW Zusatzheizstabs auch unter die 
Regelung der Drosselung.
Mein Zählerkasten ist ca. 30 Jahre alt und vor den Zählern waren jeweils 
laienbedienbare Hauptschalter verbaut. Statt dem wurde ein SLS 
nachgerüstet und der Eli bestand auf einen Typ 1+2 Überspannungsschutz 
vor dem Zähler.

Mehr wurde nicht gemacht. Ich habe den Vertrag mit den Stadtwerken 
unterschrieben, dass ich der Drosselung zustimme, aber technisch ist die 
derzeit gar nicht machbar. Die Stadtwerke waren damit zufrieden.
von Christian R. (supachris)


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So sieht's aus, meist ist das auch im Bestand machbar. Für meine Wallbox 
hab ich im Schrank von 2016 die Überspannungsschutz nachgerüstet und das 
APZ+zRFZ unten rechts eingebaut. Dazu ein paar LAN Kabel, wie gefordert. 
Ein Elektriker hat mir den Spannungsabgriff in NAR gesetzt und das Ding 
angemeldet. Dann kam einer wieder zum verplomben, der das alles 
kontrolliert hat.
Mittlerweile sind die Sachsennetze auch deutlich kulanter geworden, was 
Bestand angeht, es reicht jetzt ein kleines zRFZ oder sogar TSG Feld, 
selbst ein externes APZ ist möglich. Die Diskussion ist ähnlich wie bei 
der Wärmepumpe. Man muss nicht das Haus komplett umbauen und energetisch 
sanieren, man muss sich aber vorher informieren.
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Die NEW ist nicht dafür bekannt, auch mal fünfe gerade sein zu lassen, 
die wollen das volle Programm. APZ und Überspannungsschutz sehe ich ja 
noch ein, aber warum müssen unbedingt SLS verbaut werden und warum muss 
die Trennung PE und N undbedingt schon im HAK stattfinden statt wie 
bisher im Zählerschrank?
Naja, Wärmepumpe kommt sicher auch irgendwann, dann muss ich eh in den 
sauren Apfel beissen.
Ich werde erstmal ein 5x2,5 in die Garage legen und einphasig ohne 
Anmeldung beginnen. Für den Rest brauche ich "Sondervermögen"
von Lu (oszi45)


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H.Joachim S. schrieb:
> erstmal ein 5x2,5 in die Garage legen

Hoffentlich im Leerrohr, falls mehr Querschnitt nötig ist wegen der 
Leitungslänge.
von Sven L. (sven_rvbg)


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H.Joachim S. schrieb:
> warum müssen unbedingt SLS verbaut werden
Weil ein SLS eine laienbedienbare Trennvorrichtung vor dem Zähler 
darstellt, die es ermöglicht die komplette Anlage inkl. Zähler frei zu 
schalten und die im besten Falle das Auslösen von Sicherungen im 
Hausanschlusskasten verhindert. SLS finde ich persönlich fast wichtiger, 
als den Rest.

Gerade der APZ ist so ein Punkt, der in der Norm gefordert ist, dem 
Anlagenbetreiber 24 TE kostet und ich noch nie gesehen habe, das irgend 
ein Netzbetreiber dort was verbaut hatte. Jetzt ist man teilweise schon 
beim zRfZ.
von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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H.Joachim S. schrieb:
> Ich werde erstmal ein 5x2,5 in die Garage legen und einphasig ohne
> Anmeldung beginnen.

Nimm lieber mindestens 5G4, weil Dauerlast angenommen wird (ist sogar 
Vorschrift). Das kostet nur wenig mehr. Eine nachträgliche Vergrößerung 
des Querschnitts tut immer weh.
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Haste recht. Für 11kW (sind nur 10m) ist das zwar gerade noch zulässig, 
aber Kotzgrenze.
von Christian R. (supachris)


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Ich hab gleich 5x6 verlegt, weil die Arbeit, das durch das 75er Rohr zu 
ziehen (zusammen mit Strom für Licht und Steckdosen, LAN und 
Mobus/Steuerleitung) eh schon keine schöne Arbeit war. Dann ist jetzt 
Ruhe (und Rohr voll).
von Hardy F. (hflor)


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Christian R. schrieb:

> … (und Rohr voll).

Wie viele Kabel sind das? In 75mm passt schon einiges.
von Christian R. (supachris)


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Jetzt sind da 5x6 NYM, 3x2,5NYM, CAT7 und 7G0,75 Ölflex. Die musste ich 
schon alle nacheinander rein ziehen, weil da ja auch zwei Bögen sind. 
Ich hab zwar noch ein Zugseil drin, denke aber nicht, dass ich jetzt 
noch was durch bekomme.
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