Wir denken jetzt ernsthaft über die Anschaffung eines E-Autos nach. Der Netzbetreiber fordert eine entsprechende Anpassung an AR-N 4100 für eine wallbox-Installation, was bei uns zus. erhebliche Kosten verursachen würde, praktisch neuer Zählerschrank. Eigentlich käme ich aber auch mit anmeldefreien 3,6kW Wechselstrom zurecht, würde auch perfekt zu meiner Solaranlage passen. Natürlich dann keine Schukodose, sondern CEE. Es kursieren aber immer wieder Meinungen (meiner Meinung nach Gerüchte) dass dann der Ladewirkungsgrad auf um die 50% sinkt - macht das irgendeinen Sinn? Ich kann es mir nicht vorstellen. Also die Frage: hat jemand eigene tatsächliche Erfahrungen?
H.Joachim S. schrieb: > Es kursieren aber immer wieder Meinungen (meiner Meinung nach Gerüchte) > dass dann der Ladewirkungsgrad auf um die 50% sinkt Das zwar nicht, aber ineffektiver ists schon. Die Steuergeräte im Auto laufen beim laden alle mit, je nach Model auch mal eine Kühlpumpe, Lüfter, oder sonstwas. Da sind dann schonmal gerne 500W oder so einfach weg. Wenn der Strom von der eigenen PV kommt, spielt das keine Rolle, ansonsten zahlst du halt etwas mehr. Oliver
H.Joachim S. schrieb: > würde auch perfekt zu meiner Solaranlage passen. H.Joachim S. schrieb: > der Ladewirkungsgrad auf um die 50% sinkt Also in dem Falle wäre das sogar egal, wenn Du tagsüber laden kannst. Grund dafür wäre die vielen Nebenverbraucher beim Laden. Aber in der Regel fällt das nicht so stark ins Gewicht: Verbrauch Nebenverbraucher: Während des Ladens fließen meist ca. 200 bis 400 Watt (0,2 - 0,4 kW) in die Nebenaggregate, je nach Fahrzeugmodell. Niedrige Ladeleistung (z.B. 2,3 kW Steckdose): Hier fallen die 300W Nebenverbraucher ins Gewicht, da sie einen spürbaren Anteil der Leistung verbrauchen, der nicht im Akku ankommt. Aber das gilt für normale EAutos. Wenn Du allerdings einen richtig dicken E-SUV mit sehr großer Reichweite des Akkus kaufen wolltest, um in der Siedlung mächtig anzugeben, dann wirst Du einen Tod sterben müssen.
Du hast ne Solaranlage aber keinen Normzählerschrank? kopfkratz
H.Joachim S. schrieb: > Es kursieren aber immer wieder Meinungen (meiner Meinung nach Gerüchte) > dass dann der Ladewirkungsgrad auf um die 50% sinkt - macht das > irgendeinen Sinn? Nein. Wenn Du nur mit 6A laden würdest, würdest Du die Nebenverbraucher natürlich deutlicher bemerken, aber mit 16A einphasig komme ich ungefähr auf die dreifache Ladezeit im Vergleich zu 16A dreiphasig, die Nebenverbraucher machen also keinen riesigen Unterschied. Achte übrigens darauf, eine 16A-ICCB zu verwenden. Die von den Herstellern mitgelieferten gehen oft nur bis 10A, ein Steckertausch reicht also nicht. Oliver S. schrieb: > je nach Model auch mal eine Kühlpumpe, > Lüfter, oder sonstwas. Die werden i.d.R. bei Bedarf zugeschaltet. Ich glaube, ich habe das bisher nur bei Schnellladung erlebt.
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H.Joachim S. schrieb: > Eigentlich käme ich aber auch mit anmeldefreien 3,6kW Wechselstrom > zurecht, würde auch perfekt zu meiner Solaranlage passen. Natürlich dann > keine Schukodose, sondern CEE. > Es kursieren aber immer wieder Meinungen (meiner Meinung nach Gerüchte) > dass dann der Ladewirkungsgrad auf um die 50% sinkt - macht das > irgendeinen Sinn? Der Ladewirkungsgrad sinkt weil die Ladeschaltung bis 300W nimnt, aber eben nicht auf 50%. Natürlich lädt man sein e-Auto so, wenn es tagsuber ausreichend Zeit hat, schon alleine um das Netz zu schonen und die eigene PV nicht zu leistungsstark dimensionieren zu müssen. Hat man nur nachts Zeit, ist mit PV natürlich duster, und es bleibt nur das geringer belastete Netz als Vorteil und man spart das Geld fur die Wallbox. Aber eine dauerstromspezifizierte Steckdose darf es sein. Beitrag "Re: Schuko Steckdose für 16A@24h?" Alle Leute, die keine Wallbox finden, laden mit dem Schukokabel, das meist sogar mitgeliefert ist.
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Dieter D. schrieb: > Aber das gilt für normale EAutos. Wenn Du allerdings einen richtig > dicken E-SUV mit sehr großer Reichweite des Akkus kaufen wolltest, um in > der Siedlung mächtig anzugeben, dann wirst Du einen Tod sterben müssen. keine Ahnung was das mit dem Thema zu tun hat?
Marek N. schrieb: > Du hast ne Solaranlage aber keinen Normzählerschrank? Yes, im Moment 4kWp + 10kWh-Speicher Inselanlage, keine Einspeisung. Platz wäre für weitere 4kWp.
Heinz R. schrieb: > keine Ahnung was das mit dem Thema zu tun hat? Kaufe nicht das falsche EAuto, wenn nur mit dem Ladeziegel zu Hause geladen werden soll, ironisch anhand einer unpassenden Fahrzeugwahl aufgezeigt.
jetzt 60tkm E-Up mit 10A, normaler Schuko, beigelegter Adapter. Mir reicht das. Ich vermute mal, dass da Zahlen vermischt werden, also Nebenverbrauch beim Laden bis zu mit gemächlichem Haushaltsstromladen. Warum sollte da irgendwas kühlen. Und ein Steuergerät mit 300W "im Leerlauf" wäre für mich ein arger Designfehler. Ab und an fühle ich, ob die Steckdose warm wird oder die Zuleitung. Aber nicht jedes Jahr. Wärmebild-Kamera habe ich, fand ich bisher aber nicht notwendig.
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Solche Praxisberichte suche ich.. Aber du hast wahrscheinlich keine belastbare Zahlen? Naja, allein physikalisch - 1,8kW Verlust hieße ja Ende hauptsächlich Wärme, und die müsste irgendwo hin. Mit 75-80% wäre ich gut dabei. Es soll hauptsächlich irgendwie in Richtung Überschussladen gehen, was zu einem rel. grossen Teil auch den Bedarf decken würde.
H.Joachim S. schrieb: > Aber du hast wahrscheinlich keine belastbare Zahlen? Der hat ja so eine VW-App, wo man das Laden starten und überwachen kann, mit Anzeige der Restladezeit. Überschlägig kommt es hin, d.h. wenn er 50% Laden soll (16kWh), dann braucht er etwa 7h. Ich habe nicht geprüft, ob er wirklich nur 10A zieht, gehe aber davon aus. Zudem spielen die Hersteller (also auch VW) ja ein bisschen mit brutto/netto (36,8/32,3 kWh).
Belastbare Zahlen setzen voraus, das konkrete Auto zu vermessen. Mein Ioniq von 2018 gönnt sich ca. 200W Nebenverbraucher, das sind schon mal 10% Verlust, wenn er an der Schuko nuckelt und dabei 2kW am Akku ankommen. Ein paar weitere Prozente gehen im Onboard-Charger verloren, so dass am Ende irgendwas um die 80% Wirkungsgrad rauskommt. Wenn der Strom vom Dach kommt, tut (mir) das nicht weh. Wenn man Effizienzfuchs ist, wird man vielleicht in schnelleres Laden investieren. Geschmackssache aus meiner Sicht.
H.Joachim S. schrieb: > Solche Praxisberichte suche ich.. > Aber du hast wahrscheinlich keine belastbare Zahlen? > Naja, allein physikalisch - 1,8kW Verlust hieße ja Ende hauptsächlich > Wärme, und die müsste irgendwo hin. Mit 75-80% wäre ich gut dabei. > Es soll hauptsächlich irgendwie in Richtung Überschussladen gehen, was > zu einem rel. grossen Teil auch den Bedarf decken würde. Mein Fzg. kann nur 1-phasig AC - theoretisch 32A, was aber Schieflastladen darstellen würde, was laut 4100 nicht erlaubt ist. Ich hab aber trotzdem eine 11kW Wallbox und mache Überschussladen. Willst Du deine Inselanlage zur netzgekoppelten Anlage umbauen? Dann musst Du auch den Zählerschrank umbauen. Was man oft macht, hinter dem Hausanschluss einen neuen normgerechten Zählerschrank installieren und den alten Zählerschrank als Unterverteiler weiter betreiben. An normaler Steckdose laden, wo auf dem Weg zum Verteiler wer weiß wie viele Klemmstellen sind, wäre jetzt nicht so meins.
Sven L. schrieb: > Willst Du deine Inselanlage zur netzgekoppelten Anlage umbauen? Genau das will ich eigentlich nicht, habe allerdings das backup auf Netzbetrieb umzuschalten (und ggf. auch so zu Laden). Mein "Normalverbrauch" liegt bei nur noch bei ca. 4..5kWh/Tag, incl. Warmwasser-WP, Ertrag wären gegenwärtig >20kWh/Tag. Das Auto steht eben viel rum, ich fahr nicht mehr jeden Tag irgendwohin. Und für die langen Reisen ist es eh egal, was ich zu Hause habe.
Dieter D. schrieb: > Kaufe nicht das falsche EAuto, wenn nur mit dem Ladeziegel zu Hause > geladen werden soll, ironisch anhand einer unpassenden Fahrzeugwahl > aufgezeigt. zu Deiner Beruhigung - hier steht ein BMW G05 vor der Tür- Protzerauto - der kann sogar nur 1phasig laden - aber das reicht vollkommen aus 3phasige Wallbox ist vorhanden, vom Staat finanziert Es kommt immer auf die Strecken an und die Bedürfnisse - aber selbst mit einem reinen E-Auto - die Nacht ist lang genug um nachzuladen, auch wenn nur 1phasig
H.Joachim S. schrieb: > Genau das will ich eigentlich nicht, habe allerdings das backup auf > Netzbetrieb umzuschalten (und ggf. auch so zu Laden). > Mein "Normalverbrauch" liegt bei nur noch bei ca. 4..5kWh/Tag, incl. > Warmwasser-WP, Ertrag wären gegenwärtig >20kWh/Tag. > Das Auto steht eben viel rum, ich fahr nicht mehr jeden Tag irgendwohin. > Und für die langen Reisen ist es eh egal, was ich zu Hause habe. Verstehe ich das richtig, das Du dein Haus i.d.R als Insel betreibst und dann bei Bedarf (Akku leer / keine Sonne) auf Netz umschaltest. Läuft denn die Insel mit stabiler Frequenz? Bei meiner netzgekoppelten Anlage ist es so, das Heizstabansteuerung und Wallbox im Notstromfall nicht laufen, da die PV-Anlage keine Bezugspunkt hat, auf den sie ausregeln kann und die Frequenz auf 53Hz angehoben wird.
3 phasig an CEE mit knapp 4,2kW (6A) macht nur minimal mehr Verluste als mit 16A. Und ist komplett befreit von Versorger Blödsinn. Was die Verluste hochtreibt ist 1 phasig mit dem Ladeziegel, da kann es schon mal 25% sein. Wäre bei viel PV zwar auch relativ egal, aber muss ja nicht sein. Kauf dir eine mobile Wallbox mit CEE und stell sie auf 6A. Fertig.
Ich habe im August 2023 mal folgende Zahlen an einem Mercedes-Benz EQC400 ermittelt: 2,1 kW-Ladeziegel - in 13,5 h: +34% Ladestand = 136 km ==> 2,5 %/h = 10 km je Stunde 11 kW-Lader - in 2,14 h: +25% Ladestand = 115 km ==> 11,7%/h = 54 km je Stunde Reichweite bei 100% realistisch lt. Bordcomputer ca. 385 km. Sobald die Temperaturen unter 5°C gehen kann man von den Werten nochmal ca. 20 bis 30% abziehen. Mir sind Leute bekannt, die zuhause seit Jahren ausschließlich mit Ladeziegel laden und damit wunderbar. Allerdings sind das Wenigfahrer. Laden nur mit Netzstrom.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/ladeverluste-elektroauto-studie/ Achso, Erfahrungen: Unser Astra Electric hat bei 3ph 13A etwa 14% Verlust zwischen dem was in den Akku geht und dem was der Bordcomputer als Verbrauch anzeigt. Da sind aber die Entladeverluste am Akku auch dabei, die stark Temperaturabhängig sind. Bei 6A war das ähnlich, habe ich paar mal probiert.
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H.Joachim S. schrieb: > habe allerdings das backup auf > Netzbetrieb umzuschalten (und ggf. auch so zu Laden) Also doch Anschluss an das Stromnetz und dann keinen geeigneten Zählerschrank? Ich frag mal lieber nicht, ob das ein Elektriker angeschlossen hat.
Sven L. schrieb: > Verstehe ich das richtig, das Du dein Haus i.d.R als Insel betreibst und > dann bei Bedarf (Akku leer / keine Sonne) auf Netz umschaltest. Genau so. Ist aber ein reiner Inselwechselrichter, einphasig, kein netzgeführter mit Notstrom. Frequenzstabil ist er, die Küchenuhren zeigen immer korrekte Zeit. Seit Ende Februar keine Umschaltung auf Netz mehr.
Pete K. schrieb: > Also doch Anschluss an das Stromnetz und dann keinen geeigneten > Zählerschrank? > Ich frag mal lieber nicht, ob das ein Elektriker angeschlossen hat. ??, erklär mal. Ansonsten vielen Dank, insbesonders für den ADAC-link. Das passt doch alles für mich. Im Sommer wären auch 50% Verlust kein Thema, im Winter aber schon.
Wie soll man die Verluste überhaupt korrekt messen? Mein Auto/App zeigt mir nur Ladeleistung, wieviel geladen wurde. Dem könnte ich blind trauen und dagegen ein Energiemessgerät für die Steckdose nehmen. Die differenz wären ja die Verluste. Der Rest ist doch alles mehr oder weniger raten.
Christian R. schrieb: > https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/ladeverluste-elektroauto-studie/ Bei meinem Schwesterfahrzeug wären es also <4% zwischen Wallbox und Schuko. Berücksichtige ich noch, dass 11kW bei mir 40% der Maximal-Ladeleistung sind, dann geht das im Rauschen der Batterie-Lebensdauer unter.
Das hängt natürlich vom Auto ab. Über OBD (mit carscanner oder TorquePro) lassen sich je nach Modell diverse Werte auslesen. Nicht all denen kann man vertrauen. Beim Ioniq sind die verlässlichen Werte Akkustrom und Akkuspannung. Das Produkt ist die Leistung, die in den Akku geht. Das verglichen mit der Leistung, die der Stromzähler in der Wallbox oder das Energiekosten-Messgerät anzeigt, ergibt die Verluste im OBC plus Verbrauch des Bordnetzes.
Für die Renault Zoe hat mal jemand im Hochschul-Labor die Ladeverluste für 1p/3p-Laden und für verschiedene Stromstärken gemessen. Also echte Zahlen aus der Realität. Ich finde das Diagramm grade nicht, meine mich aber zu erinnern dass der schlechteste Wirkungsgrad beim 1p-Laden mit < 10A um die 70% war. Je höher der Ladestrom desto effizienter (ist klar). Jetzt muss man aber wissen dass gerade die Zoe technisch bedingt (Chameleon-Lader) nicht gerade als Effizientbestie bekannt ist. Ein aktuelles BEV wird vermutlich nie auf 70% runtergehen.
Le X. schrieb: > meine mich aber zu erinnern dass der > schlechteste Wirkungsgrad beim 1p-Laden mit < 10A um die 70% war. Das deckt sich mit den 76% @ 10A beim ADAC + Info, dass der Wirkungsgrad rapide absackt bei Schuko. Le X. schrieb: > (Chameleon-Lader) Hatte ich noch nie gehört, ist ja eine geniale Idee seinerzeit! (der Zoe ist halt noch ein e-Pionier)
Bruno V. schrieb: > Hatte ich noch nie gehört, ist ja eine geniale Idee seinerzeit! (der Zoe > ist halt noch ein e-Pionier) So genial ist das gar nicht. Das ist einfach nur billiger in der Herstellung und hat einen schlechteren Ladewirkungsgrad und wenn man während des Ladevorgangs von einphasig auf dreiphasig umschaltet oder umgekehrt, dann ist der Bordlader sofort defekt. Ein neuer Bordlader für die Zoe kostet 4500 €.
Michael M. schrieb: > Bruno V. schrieb: >> Hatte ich noch nie gehört, ist ja eine geniale Idee seinerzeit! (der Zoe >> ist halt noch ein e-Pionier) > > So genial ist das gar nicht. Naja, man darf halt nicht vergessen aus welcher Zeit die Idee stammt. Die Zoe gab es seit 2013, aus Elektromobilitätssicht war das tiefste Steinzeit. Standards fürs Schnellladen (CCS) waren damals noch nicht abzusehen, von ChaDeMo abgesehen. Da ist es nur folgerichtig dass man a) günstig produziert (BEV waren so schon teuer genug) und b) die vorhandene Technologie möglichst ausreizt. Die alte Zoe konnte immerhin bis 40kW (!) an Drehstrom laden. Aber klar, aus heutiger Sicht eine Sackgasse. Deswegen vermutlich kann die letzte Zoe auch nur noch 22kW AC und optional über CCS laden. Hinterher weiß man immer mehr. Unterm Stricht: wenn selbst die Zoe nicht unter 70% Ladewirkungsgrad sinkt braucht man sich bei aktuellen Modellen und moderaten Stromstärken keine Gedanken über Verluste zu machen.
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H.Joachim S. schrieb: > Der Netzbetreiber fordert eine entsprechende Anpassung an AR-N 4100 für > eine wallbox-Installation, was bei uns zus. erhebliche Kosten > verursachen würde, praktisch neuer Zählerschrank. Kann der Dir bei 11kW überhaupt reinreden? Eine 16A-Kraftdose kannst Du doch prinzipiell irgendwo hinsetzen, oder?
https://www.new-netz.de/verbrauchen/e-mobilitaet Zusage Ihrer Leistungsanfrage Anmeldung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge für . . . vielen Dank für Ihre Leistungsanfrage für Ihre E-Mobilität Ladeinfrastruktur. Wir können Ihnen 11 kW Ladeleistung, für die am Standort .... zu errichtende Ladeeinrichtung zusagen. Die Errichtung der Ladeinfrastruktur ist über Ihren vorhandenen Netzanschluss möglich und ist über einen von Ihnen zu beauftragenden Elektroinstallateur zu erstellen. Zählerplatz Der vorhandene oder neu zu errichtende Zählerplatz muss den Vorgaben aus der VDE-AR-N 4100 entsprechen. Inbetriebnahme Die Inbetriebnahme der Ladeinfrastruktur ist, mit den entsprechenden Daten, von Ihrem Elektroinstallateur anzuzeigen. Bitte besprechen Sie diese Themen mit Ihrem Installateur vor der Errichtung Ihrer Ladeinfrastruktur. Steuerbare Verbrauchseinrichtung Nach der Inbetriebnahme von privaten Ladepunkten für E-Mobilität größer 4,2 kW in der Niederspannung ist zwingend eine zusätzliche Anmeldung als steuerbare Verbrauchseinrichtung gemäß § 14a EnWG über unsere Meldestrecke notwendig. Die Meldestrecke finden Sie auf unserer Internetseite im Bereich ‚steuerbare Verbrauchseinrichtung‘. Erst nach erfolgter Anmeldung besteht Anspruch auf reduzierte Netzentgelte. Ihre Rückfrage senden Sie bitte an: e-mobilitaet@new-netz.de. Mit freundlichen Grüßen Ihr Team E-Mobilität kundenservice@new-netz.de www.new-netz.de
H.Joachim S. schrieb: > Erst nach > erfolgter Anmeldung besteht Anspruch auf reduzierte Netzentgelte. ist das vielleicht der Knackpunkt? Vor allem, weil sie explizit von vorhandenem oder neuem "Zählerplatz" reden.
Bruno V. schrieb: > ist das vielleicht der Knackpunkt? Vor allem, weil sie explizit von > vorhandenem oder neuem "Zählerplatz" reden. § 14a EnWG gilt für alle Wallboxen (und Wärmepumpen) mit einer Leistung größer 4,2kW. Egal ob fest installiert oder per CEE angestöpselt. Und weil alte Zählerplätze in der Regel keine Möglichkeit zur Drosselung der Verbraucher bieten zieht eine Installation eines Gerätes, welches unter § 14a EnWG fällt, ein Aufrüsten des Zählerplatzes nach sich. Jetzt könnte man natürlich trotzdem auf die Idee kommen, im Netz eine Wallbox mit CEE-Stecker (z.B. eine go-e) zu bestellen und in der Garage einzustecken... Grade Leute mit selbstgebasteltem Inselnetz samt Netzumschalter sehen solche Reglements vielleicht auch weniger eng.
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H.Joachim S. schrieb: > Keine Ahnung, ist auch alles Neuland für mich :-) naja, es ist fair, dass der Netzbetreiber einen Zählerplatz auf dem Stand der Technik haben will, wenn er einen Zähler und Zeugs installiert. Wenn Du das nicht willst, lass Dir eine Kraftdose für die künftige Tischkreissäge oder den professionellen Hochdruckreiniger in die Garage setzen. Und wenn Du grad nicht tischlerst, kannst Du natürlich Deinen Wagen laden.
Le X. schrieb: > Jetzt könnte man natürlich trotzdem auf die Idee kommen, im Netz eine > Wallbox mit CEE-Stecker (z.B. eine go-e) zu bestellen und in der Garage > einzustecken... meine vor 6 Jahren vom Staat komplett bezahlte Wallbox - der Netzbetreiber hätte das Recht sie zu steuern - insofern er auf seine Kosten das dafür Nötige installiert - incl. dem Kabel vom Zählerschrank zur Wallbox
Nene, das kommt nicht in Frage. Und ich finde die dahinterliegende Idee der Laststeuerung (statt immer fast beliebige Mengen an Leistung bereit zu halten) sehr vernünftig und sinnvoll, statt 11 oder 22kW nach Lust und Laune stundenlang wegzuballern ohne auch nur einen Blick auf momentane Erzeugerleistung und Netzauslastung zu verschwenden. Mich stören eben die rel. hohen Kosten der neuen Anforderungen. Heute hätte ich quasi nebenbei knapp 200km in den noch nicht vorhandenen Hobel über die noch nicht vorhandene Ladeeinrichtung pumpen können :-)
Magst mal ein Bild vom vorhandenem Zählerplatz teilen?
H.Joachim S. schrieb: > Nene, das kommt nicht in Frage. Und ich finde die dahinterliegende Idee > der Laststeuerung (statt immer fast beliebige Mengen an Leistung bereit > zu halten) sehr vernünftig und sinnvoll, statt 11 oder 22kW nach Lust > und Laune stundenlang wegzuballern ohne auch nur einen Blick auf > momentane Erzeugerleistung und Netzauslastung zu verschwenden. Ich finde es unklug wie das momentan gelöst ist: du brauchst nen Schaltausgang etc. was wieder extra Kosten, Verwaltung etc. bedeutet. Ich fände es klüger wenn das rein über den Preis geregelt würde. Also dynamischen Stromtarif bei solchen Lasten jetzt schon vorschreiben und nicht erst in ein paar Jahren und schwupps, kümmert sich jeder von selbst aus Eigeninteresse darum dass er lädt wenn genug Leistung zur Verfügung steht. Und wenn es jemandem egal ist weil er sich um das bischen Geld nicht kümmern muss oder will, dann haben die Betreiber von großen Batteriespeichern halt jemanden der ihnen ihre Gewinne finanziert.
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H.Joachim S. schrieb: > Mein "Normalverbrauch" liegt bei nur noch bei ca. 4..5kWh/Tag, incl. > Warmwasser-WP, Ertrag wären gegenwärtig >20kWh/Tag. Im Winter wird Dein Ertrag ungünstiger sein (weil die Tage kürzen sind und die Module weniger Sonne sehen).
Heinz R. schrieb: > 3phasige Wallbox ist vorhanden, vom Staat finanziert Heinz R. schrieb: > meine vor 6 Jahren vom Staat komplett bezahlte Wallbox Ist das ein billiger Trollversuch auf Knacker-Niveau? Oder um es in Deinen eigenen Worten auszudrücken: Heinz R. schrieb: > keine Ahnung was das mit dem Thema zu tun hat?
Hmmm schrieb: > Ist das ein billiger Trollversuch auf Knacker-Niveau? Primitivling, -1 ! > Oder um es in Deinen eigenen Worten auszudrücken: > Heinz R. schrieb: >> keine Ahnung was das mit dem Thema zu tun hat? Dafür klennt man ihn.
H.Joachim S. schrieb: > Heute hätte ich quasi nebenbei knapp 200km in den noch nicht vorhandenen > Hobel über die noch nicht vorhandene Ladeeinrichtung pumpen können :-) Wenn man eine eigene PV-Anlage besitzt, dann macht das Elektroautofahren jetzt doppelt so viel Spaß. Einmal vom Fahrgefühl her (lautlose kraftvolle Beschleunigung) und weil die Antriebsenergie kostenlos ist. Wenn die PV-Anlage nicht so groß ist, dann lädt man eben mit möglichst geringer Ladeleistung. Dann ist der Wirkungsgrad sowieso egal. Das dauert zwar länger, aber dafür muss man von den EVUs keinen Strom dazu kaufen.
Michael M. schrieb: > Wenn die PV-Anlage nicht so groß ist, dann lädt man eben mit möglichst > geringer Ladeleistung. Das ist nicht neu. Frage ist nur, ob er genau dann laden kann, wenn die Sonne scheint. Bei Zwischenspeicherung über Akkus im Haus kommen weitere Umwandlungsverluste hinzu (bis ca. 50%). Für den Fall braucht man mehr Module.
Hmmm schrieb: > Ist das ein billiger Trollversuch auf Knacker-Niveau? Oder um es in > Deinen eigenen Worten auszudrücken: keine Ahnung was Du jetzt damit sagen willst? Glaubst DU es nicht? Troll-Versuch? Knacker-Niveau? Gehts bei Dir noch?
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Lu schrieb: > Im Winter wird Dein Ertrag ungünstiger sein (weil die Tage kürzen sind > und die Module weniger Sonne sehen). Lu schrieb: > Frage ist nur, ob er genau dann laden kann, wenn > die Sonne scheint. Nein, das ist nicht die Frage. Oder siehst du jemanden der das gefragt hat? Jeder mit PV weiß das. Jeder mit PV und BEV weiß das erst recht. Keine Ahnung warum du meinst, da irgendwelche vermeintlich tollen Erkenntnisse verkaufen zu müssen.
Le X. schrieb: > Und weil alte Zählerplätze in der Regel keine Möglichkeit zur Drosselung > der Verbraucher bieten zieht eine Installation eines Gerätes, welches > unter § 14a EnWG fällt, ein Aufrüsten des Zählerplatzes nach sich. Oder auch nicht. Daher: einen für den Zählereinbau geeigneten Elektriker kommen lassen, der soll sagen, was wirklich gemacht werden muss. Oliver
Oliver S. schrieb: > Le X. schrieb: >> Und weil alte Zählerplätze in der Regel keine Möglichkeit zur Drosselung >> der Verbraucher bieten zieht eine Installation eines Gerätes, welches >> unter § 14a EnWG fällt, ein Aufrüsten des Zählerplatzes nach sich. > > Oder auch nicht. Meine neue WP zählt wegen des 7kW Zusatzheizstabs auch unter die Regelung der Drosselung. Mein Zählerkasten ist ca. 30 Jahre alt und vor den Zählern waren jeweils laienbedienbare Hauptschalter verbaut. Statt dem wurde ein SLS nachgerüstet und der Eli bestand auf einen Typ 1+2 Überspannungsschutz vor dem Zähler. Mehr wurde nicht gemacht. Ich habe den Vertrag mit den Stadtwerken unterschrieben, dass ich der Drosselung zustimme, aber technisch ist die derzeit gar nicht machbar. Die Stadtwerke waren damit zufrieden.
So sieht's aus, meist ist das auch im Bestand machbar. Für meine Wallbox hab ich im Schrank von 2016 die Überspannungsschutz nachgerüstet und das APZ+zRFZ unten rechts eingebaut. Dazu ein paar LAN Kabel, wie gefordert. Ein Elektriker hat mir den Spannungsabgriff in NAR gesetzt und das Ding angemeldet. Dann kam einer wieder zum verplomben, der das alles kontrolliert hat. Mittlerweile sind die Sachsennetze auch deutlich kulanter geworden, was Bestand angeht, es reicht jetzt ein kleines zRFZ oder sogar TSG Feld, selbst ein externes APZ ist möglich. Die Diskussion ist ähnlich wie bei der Wärmepumpe. Man muss nicht das Haus komplett umbauen und energetisch sanieren, man muss sich aber vorher informieren.
Die NEW ist nicht dafür bekannt, auch mal fünfe gerade sein zu lassen, die wollen das volle Programm. APZ und Überspannungsschutz sehe ich ja noch ein, aber warum müssen unbedingt SLS verbaut werden und warum muss die Trennung PE und N undbedingt schon im HAK stattfinden statt wie bisher im Zählerschrank? Naja, Wärmepumpe kommt sicher auch irgendwann, dann muss ich eh in den sauren Apfel beissen. Ich werde erstmal ein 5x2,5 in die Garage legen und einphasig ohne Anmeldung beginnen. Für den Rest brauche ich "Sondervermögen"
H.Joachim S. schrieb: > erstmal ein 5x2,5 in die Garage legen Hoffentlich im Leerrohr, falls mehr Querschnitt nötig ist wegen der Leitungslänge.
H.Joachim S. schrieb: > warum müssen unbedingt SLS verbaut werden Weil ein SLS eine laienbedienbare Trennvorrichtung vor dem Zähler darstellt, die es ermöglicht die komplette Anlage inkl. Zähler frei zu schalten und die im besten Falle das Auslösen von Sicherungen im Hausanschlusskasten verhindert. SLS finde ich persönlich fast wichtiger, als den Rest. Gerade der APZ ist so ein Punkt, der in der Norm gefordert ist, dem Anlagenbetreiber 24 TE kostet und ich noch nie gesehen habe, das irgend ein Netzbetreiber dort was verbaut hatte. Jetzt ist man teilweise schon beim zRfZ.
H.Joachim S. schrieb: > Ich werde erstmal ein 5x2,5 in die Garage legen und einphasig ohne > Anmeldung beginnen. Nimm lieber mindestens 5G4, weil Dauerlast angenommen wird (ist sogar Vorschrift). Das kostet nur wenig mehr. Eine nachträgliche Vergrößerung des Querschnitts tut immer weh.
Haste recht. Für 11kW (sind nur 10m) ist das zwar gerade noch zulässig, aber Kotzgrenze.
Ich hab gleich 5x6 verlegt, weil die Arbeit, das durch das 75er Rohr zu ziehen (zusammen mit Strom für Licht und Steckdosen, LAN und Mobus/Steuerleitung) eh schon keine schöne Arbeit war. Dann ist jetzt Ruhe (und Rohr voll).
Jetzt sind da 5x6 NYM, 3x2,5NYM, CAT7 und 7G0,75 Ölflex. Die musste ich schon alle nacheinander rein ziehen, weil da ja auch zwei Bögen sind. Ich hab zwar noch ein Zugseil drin, denke aber nicht, dass ich jetzt noch was durch bekomme.
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