Forum: Offtopic Umstellung Netzspannung 220V auf 230V und der "Rest" der Welt ?


von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Bekanntlicherweise wurde ja in Westeuropa seit den Achtzigern die 
Netzspannung von 220V  ± 10% auf 230V± 10% angehoben, während andere 
Regionen wie bspw. VR China und Belarus bei niedrigeren Nennspannung v. 
220V blieben.

Die Gründe für den Wechsel gelten ja universal - sind mglw. Pläne der 
Regionen für weitere Anpassungen zwischen den Nennspannungen bekannt ?

Insbesonders bei den mit 50Hz und oberhalb 200V (die Blautöne in der 
anhängenden Karte aus: 
https://www.laenderdaten.de/energiewirtschaft/netzspannung.aspx).
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Bradward B. schrieb:
> Die Gründe für den Wechsel gelten ja universal - sind mglw. Pläne der
> Regionen für weitere Anpassungen zwischen den Nennspannungen bekannt ?

Egal, ob die Antwort jetzt Ja oder Nein lautet, was fängst du mit der 
damit erworbenen Kenntnis an?

Oliver
von J.-u. G. (juwe)


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Oliver S. schrieb:
> Egal, ob die Antwort jetzt Ja oder Nein lautet, was fängst du mit der
> damit erworbenen Kenntnis an?

Warentermingeschäfte mit Netzteilen und Reiseadaptern?
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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J.-u. G. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Egal, ob die Antwort jetzt Ja oder Nein lautet, was fängst du mit der
>> damit erworbenen Kenntnis an?
>
> Warentermingeschäfte mit Netzteilen und Reiseadaptern?

die mit 100V bis 240V AC Eingangsspannung?
von Andreas M. (elektronenbremser)


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Bradward B. schrieb:
> von 220V  ± 10%

Das waren 220 Volt plus minus fünf Prozent!
von Korax K. (korax)


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..bis 2009. Guckst Du Wikipedia.
von Soul E. (soul_eye)


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Bradward B. schrieb:
> Bekanntlicherweise wurde ja in Westeuropa seit den Achtzigern die
> Netzspannung von 220V  ± 10% auf 230V± 10% angehoben, (...)

Wobei das der Nennwert ist. Der Realwert an der Steckdose gemessen ist 
in DE eher 220 V auf dem Land und 230 V in der Stadt, und in UK eher 240 
V. Liegt alles im Toleranzfeld und ist damit erlaubt.

An meinem Labortisch misst mein Fluke 87V gerade 231 V.
von Roger (roger66)


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Dann ist auf dem Land auch nicht überall gleich. Wenn zur Mittagszeit 
alle PV-Anlagen powern, sehe ich hier regelmäßig 245-246V.
von Peter N. (alv)


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Andreas M. schrieb:
> Das waren 220 Volt plus minus fünf Prozent!

Die Geräte, die wir damals bauten, mußten mit 220V~ -15%/+10% laufen.
von Johnny B. (johnnyb)


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Peter N. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Das waren 220 Volt plus minus fünf Prozent!
>
> Die Geräte, die wir damals bauten, mußten mit 220V~ -15%/+10% laufen.

Das macht durchaus Sinn, denn es sollte ja auch noch funktionieren, wenn 
zwischen Steckdose und Gerät sich noch ein Verlängerungskabel befindet.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Ist halt die Frage ob und wie man in einer Netz-Region von 207V ... 253V 
mit importierten, eigentlich preiswert für einen Binnenmarkt mit 198 ... 
242V Spannung konstruierten (Sicherheits-)trafos zu tun hat.

So stellt es sich beispielsweise in diesem thread dar:
 Beitrag "[V] Trafo-Sammlung 48V, 18V, 9V"
: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Soul E. schrieb:
> Der Realwert an der Steckdose gemessen ist
> in DE eher 220 V auf dem Land und 230 V in der Stadt,

In einer Kleinstadt bewegen sich meine Messungen seit vielen Jahren 
immer zwischen 236 und 242 V, auch schon lange vor Beginn des PV-Hypes.
von Johannes F. (jofe)


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Bradward B. schrieb:
> mit importierten, eigentlich preiswert für einen Binnenmarkt mit 198 ...
> 242V Spannung konstruierten

Sicher, daß der nominale Toleranzbereich in China ebenfalls +/-10 % 
beträgt?

Ich konnte eben keine Angabe im Web dazu finden. Könnte mir aber 
vorstellen, daß in Asien größere Toleranzen üblich wären. In Deutschland 
war man da ja schon immer besonders "pingelig" (was natürlich auch 
durchaus berechtigt ist).

Bei 220 V +15 % wäre man nämlich auch schon genau bei 253 V.
von Schorsch M. (schorschm)


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Bradward B. schrieb:
> Bekanntlicherweise

Aua
von Michael B. (laberkopp)


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Johannes F. schrieb:
> Sicher, daß der nominale Toleranzbereich in China ebenfalls +/-10 %
> beträgt?
> Ich konnte eben keine Angabe im Web dazu finden. Könnte mir aber
> vorstellen, daß in Asien größere Toleranzen üblich wären. In Deutschland
> war man da ja schon immer besonders "pingelig" (was natürlich auch
> durchaus berechtigt ist)

Der national power-quality standard GB/T 12325-2008 sagt in China 
220V+/-7%, also weit pingeliger.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Sicher, daß der nominale Toleranzbereich in China ebenfalls +/-10 %
> beträgt?


Bekanntlicherweise gehen das Einparteiensystem in Rotchina rigoros gegen 
alle Abweichler vor, vielleicht sind es ja 0% Toleranz ?! SCNR

Scherz beiseite, da ist tatsächlich nicht auf die Schnelle zu finden, 
für die 10% spricht aber, das das eben auf den "Ostblock-Standard" von 
220V mit 10% Toleranz passt. Wobei sich für die 220V leicht eine Norm 
finden lässt (bspw. TGL 200-0636) aber nicht für 10%. Formulierungen an 
Betriebsanleitungen lauteten gern ".. Abweichungen von bis zu 10% sind 
zu tolerieren ... "). Also keine "Qualitätszusicherung" seitens des 
Netzbetreibers sondern eine Anforderung an das Endgerät.

Der national power-quality standard GB/T 12325-2008 sagt in China
220V+/-7%, also weit pingeliger.

Guter Hinweis, IMHO, gibt es aber mehr Netzbetreiber als das "National 
Power grid", historisch gesehen wäre da bspw. Hongkong.
: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Michael B. schrieb:
> Der national power-quality standard GB/T 12325-2008 sagt in China
> 220V+/-7%, also weit pingeliger.

Aha.
Quelle?
Wo für was gültig und mit welchen Konsequenzen bei Nichteinhaltung?

Wenn Geräte/Bauteile lediglich +/-7% Abweichung vom Nennwert aushalten 
müssen, wäre das alles andere, als pingeliger!
Es  wäre das Gegenteil!
von Joachim B. (jar)


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Bradward B. schrieb:
> das das eben auf den "Ostblock-Standard" von
> 220V mit 10% Toleranz passt. Wobei sich für die 220V leicht eine Norm
> finden lässt (bspw. TGL 200-0636) aber nicht für 10%. Formulierungen an
> Betriebsanleitungen lauteten gern ".. Abweichungen von bis zu 10% sind
> zu tolerieren ... "). Also keine "Qualitätszusicherung" seitens des
> Netzbetreibers sondern eine Anforderung an das Endgerät.

deswegen gab es im "Osten" also Spannungkonstanter, ich habe von sowas 
erst 20 Jahre später erfahren, unser Netz war sehr stabil.
Beitrag #8044002 wurde vom Autor gelöscht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Bradward B. schrieb:
> Der national power-quality standard GB/T 12325-2008 sagt in China
> 220V+/-7%, also weit pingeliger.

Deine Dämlichkeit, ein Zitat ordentlich zu erstellen oder kenntlich zu 
machen, geht inzwischen gegen Null.
Hast Du noch alle Tassen beisammen?
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Deine Dämlichkeit, ein Zitat ordentlich zu erstellen oder kenntlich zu
> machen, geht inzwischen gegen Null.

Danke für das Kompliment mit Dämlichkeit -> 0, das kann nicht jeder von 
sich behaupten SCNR
von Wolf17 (wolf17)


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Netzspannungsband in DE:
bis 1987 198V-242V
1987 bis 2009 207V-243,8V
seit 2009 207V-253V
von Ralf X. (ralf0815)


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Bradward B. schrieb:
>> Deine Dämlichkeit, ein Zitat ordentlich zu erstellen oder kenntlich zu
>> machen, geht inzwischen gegen Null.
>
> Danke für das Kompliment mit Dämlichkeit -> 0, das kann nicht jeder von
> sich behaupten SCNR

Ich war tatsächlich vor Absenden am überlegen, ob ich 0 oder 100 wähle.
Denke auch mal drüber nach.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Ich war tatsächlich vor Absenden am überlegen, ob ich 0 oder 100 wähle.
> Denke auch mal drüber nach.

Und offensichtlich haste nicht darüber nachgedacht, worin der 
Unterschied zwischen Zitat und Quellenverweis besteht. Zitate sind als 
solche mit ">" gekennzeichnet und wer der Urheber des Geschreibsel ist, 
fördert ein simpler Zucker am Scrollrad zutage.

Aber mei, manche kacken Korinthen und manche nicht.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Ralf X. schrieb:
> Ich war tatsächlich vor Absenden am überlegen, ob ich 0 oder 100 wähle.

Statistisch lag deine Chancen bei 50%. Den Rest hast du dir selber 
zuzuschreiben.
Beitrag #8044041 wurde vom Autor gelöscht.
von Oliver S. (oliverso)


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Soul E. schrieb:
> Der Realwert an der Steckdose gemessen ist
> in DE eher 220 V auf dem Land und 230 V in der Stadt, und in UK eher 240
> V. Liegt alles im Toleranzfeld und ist damit erlaubt.
>
> An meinem Labortisch misst mein Fluke 87V gerade 231 V.

Der Realwert auf dem Land liegt seit Einführung der PV-Förderung, also 
seit vielen Jahren, bei Tageslicht jenseits der 240V, bei Sonne sogar 
sehr deutlich.

Oliver
von (prx) A. K. (prx)


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Kommt das drauf an, wie ländlich das Land dieser Definition gemäss sein 
muss? Wenn ich mich auf den USVs der Region umsehe, kommt normalerweise 
ca 230V raus, egal wie gross der Ort ist. Ein Einsiedelhof ist zwar 
nicht dabei, aber die eine oder andere Kleinstadt.
: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Bradward B. schrieb:
> Zitate sind als
> solche mit ">" gekennzeichnet

Bei dem von Ralf X. genannten Zitat war genau das aber in deinem obigen 
Beitrag nicht der Fall. Der Satz war in keiner Weise gekennzeichnet. 
Daß es sich dabei um ein Zitat handeln mußte, erschloß sich nur, wenn 
man zuvor das Original von Michael B. gelesen hatte.
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Zur Spannungsregelung gibts im Wesentlichen drei Möglichkeiten.

Die 110kV/MS-Trafos haben unterbrechungsfrei arbeitende Stufenschalter 
auf der 110kV-Seite, die ferngesteuert bedient werden können. Eine 
solche Stufe macht ungefähr 5V an der Steckdose aus und diese 
Umschaltungen kann man im Tagesverlauf auch messen.

Als zweite Möglichkeit haben die MS/400V-Trafos, mit denen dann die 
einzelnen Straßenzüge versorgt werden, meistens drei Schaltstufen auf 
der Mittelspannungsseite. Also bspw. 20kV und dann einmal +500V und 
einmal -500V. Diese können nicht unter Last umgeschaltet werden (heißt 
man muss den Trafo vorher freischalten), die werden einmal bei der 
Inbetriebnahme auf die örtlichen Verhältnisse (z.B. Entfernung zum 
110kV/MS-UW) eingestellt und dann sollte das passen.

Mit der dritten Möglichkeit dürfen sich die Betreiber der 
Höchstspannungs-Transportnetze herumschlagen, hierzulande immer noch 
220(230)kV und 380(400)kV. Diese Leitungen haben eine sehr hohe 
Ladeleistung, die besonders in Zeiten mit schwacher Netzbelastung 
wegkompensiert werden muss. Macht man das nicht ausreichend, steigt die 
Spannung in leistungsschwachen Gebieten im Übertragungsnetz an. Die DDR 
hatte damit zu Feiertagen wie Ostern oder Pfingsten im 
landwirtschaftlichen geprägten Norden so viel Ärger, daß zeitweise große 
Teile des 380kV-Netzes (Leitungen und ganze Schaltanlagen in den großen 
Umspannwerken) abgeschaltet wurden, um deren Ladeleistung aus dem Netz 
zu nehmen. Mit dem Niedergang der ostdeutschen Wirtschaft im Zuge der 
Wende wurde das noch schlimmer. Inzwischen gibt es mit regelbaren 
statischen Blindleistungskompensations-Anlagen und Phasenschiebern 
bessere Möglichkeiten, darauf Einfluss zu nehmen. Außerdem stellen 
selbst Solaranlagen heute Blindleistung zur Verfügung, die großen können 
das schon seit 15 Jahren und die Wechselrichter von kleinen 
Privatanlagen ab ein paar kW Leistung könnten es auch, wenn die 
verblödeten Energieversorger nicht so stumpfsinnig wären und eine 
einfache Schnittstelle dafür zur Verfügung stellen würden, wo sich die 
Wechselrichter informieren könnten was an Blindleistung gebraucht wird. 
Aber Dank der guten Lobbyarbeit im Energiesektor ist Deutschland ewig 
Gesternland was solche Möglichkeiten angeht. Mir kommts so vor, als 
hätten Verteilnetzbetreiber das Internet noch gar nicht entdeckt, und 
seine Möglichkeiten (wie daß es sogar kabellos funktioniert) schon mal 
gar nicht.

Was die Spannung angeht, hier sinds gerade 240,5V an der Steckdose. 
Leerlaufsspannung. Die Strompreise sind zwar aktuell wieder negativ 
(Börsenpreis -154 Euro/MWh und es wird noch besser), aber ohne 
brauchbaren dynamischen Stromtarif habe ich da nichts von und nehme 
meinen eigenen Solarstrom. Wieso nicht brauchbarer dynamischer 
Stromtarif? Man hat nicht viel davon, wenn der ein paar Stunden im Jahr 
wirklich negativ wird, aber diese Verluste später oben wieder 
draufgeschlagen werden, so daß viele Kunden am Ende trotz guter 
Verbrauchssteuerung mit einem Heimspeicher im Vergleich mit einem guten 
Pauschalpreis-Tarif noch draufzahlen oder zumindest nicht preiswerter 
wegkommen. Dann lohnt sich das nicht und netzdienlicher Strombezug (wie 
man ihn eigentlich bräuchte, ich hätte kein Problem damit, meine eigene 
PV abzuregeln und Netzstrom zu beziehen solange ein Überangebot für 
negative Strompreise sorgt) ist nicht möglich. Gesternland halt, aber 
nicht (mehr) mein Problem.
: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Nachtrag:
Spannung zur Solar-Spitzenzeit 243,1V
78,44% Solarenergie in Deutschland, 50,4GW
Börsenstrompreis -499,99 Euro/kWh.

Und da soll mir doch mal einer erklären wie erneuerbarer Strom der 
teuerste überhaupt sein soll. Es ist der billigste Strom überhaupt, wenn 
wir ihn denn in ausreichender Menge speichern könnten. Teuer wird es nur 
dank der Umverteilung von Kosten aufgrund zu schwacher Netze und 
Weiterbetrieb der Kraftwerke, die wir praktisch nur noch im Winter bei 
Dunkelflauten bräuchten - anstatt sowas überregional zu lösen und 
unseren Bedarf an die Erzeugung anzupassen.

Lustigerweise importieren wir immer noch 109MW aus Frankreich, 134MW aus 
den Niederlanden und 687 MW aus der Schweiz. Nichts mit überschüssigen 
Strom in den Pumpspeicherkraftwerken der Schweiz speichern. In 
Österreich vielleicht, dorthin exportieren wir 1,46GW, die haben aber 
auch nur 3,5GW Pumpspeicher-Leistung und nutzen davon nur 50%. Die 
Schweiz stellt leider keine Daten bezüglich ihrer Pumpspeicherkraftwerke 
zur Verfügung.

Unsere eigenen Pumpspeicherkraftwerke laufen mit 6 Gigawatt im 
Pumpbetrieb... aber mehr ist halt dank jahrelang verpennter Energiewende 
nicht da.

Nochmal Edit:
Woran man am schönsten sieht, daß wir unbedingt eigene Speicher 
benötigen: Derzeit exportieren wir 10,25GW an Strom (Dänemark 4GW, 
Polen, Tschechien Österreich jeweils etwa 1,5GW) und gestern abend um 20 
Uhr mussten 9,57GW importiert werden. Das ist eine Spreizung von 20GW, 
die wir derzeit nicht ausgleichen können, uns fehlen 10GW 
Pumpspeicherkraftwerke.
: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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ARD-Meldung: Belgien hat den Rückbau von Atommeilern bereits letztes 
Jahr per Parlamentsbeschluss gestoppt, jetzt wird über die 
Verstaatlichung der Atomkraftwerke verhandelt.

Da gibts dann auch nachts wieder dicke Strom 😁
von Heinrich K. (minrich)


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P.S. "bradward" = "klarputz" = "fpgakuechle"
von Michael B. (laberkopp)


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Ben B. schrieb:
> wie erneuerbarer Strom der teuerste überhaupt sein soll.

Na ja, negativer Strompreis heisst: es lohnt sich nicht. Dafür baut 
niemand Solar.
von H. H. (hhinz)


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Ben B. schrieb:
> Börsenstrompreis -499,99 Euro/kWh.

Nur um Faktor 1000 daneben...
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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https://app.electricitymaps.com/map/zone/DE/live/fifteen_minutes?lang=de

Dann ist diese Seite wohl Fake. Ooops.

Und der Tibber Strompreis von wirklich -43 Cent von 12:45 bis 14:45 
wahrscheinlich auch.
von Roger (roger66)


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Kein Fake. Aber die können im Gegensatz zu dir kWh und MWh auseinander 
halten 😉.
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Und natürlich wusste niemand was gemeint ist,
dann versteh ichs natürlich.
von Johannes F. (jofe)


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Ben B. schrieb:
> Also bspw. 20kV und dann einmal +500V und
> einmal -500V.

Das wären ja nur +/-2,5 %. Bißchen wenig. Oder war das nur ein aus der 
Luft gegriffenes Beispiel?
von H. H. (hhinz)


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Ben B. schrieb:
> Und natürlich wusste niemand was gemeint ist,
> dann versteh ichs natürlich.

Wer wieder mal nichts kapiert hatte ist ja offensichtlich.
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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>> Also bspw. 20kV und dann einmal +500V und einmal -500V.
> Das wären ja nur +/-2,5 %. Bißchen wenig.
> Oder war das nur ein aus der Luft gegriffenes Beispiel?
Beides. Es gibt auch Trafos, die können 20kV +-1kV in den drei Stufen, 
das Gleiche mit 10kV, gibt welche die haben 5 Stufen mit 10/20/30kV und 
je 500V Unterschied... Die Mittelspannung ist eine Netzebene, da gibt es 
nahezu alles. Da ist so viel verschiedener Kram gebaut worden, so viele 
verschiedene Spannungen. Es gibt sogar noch Leitungen in Deutschland, 
die mit 60kV betrieben werden (Hattorf/Heringen im Werratal, 
Itzehoe/Brokstedt/Neumünster Brachenfeld).
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Wer wieder mal nichts kapiert hatte ist ja offensichtlich.
Du, mir gings nicht um den Tippfehler, über den habe ich selbst 
geschmunzelt - sondern darum, daß einem irgend ein Krawallkopf gleich 
wieder unterstellen muss, daß man irgendwas nicht kann. Aber Hauptsache 
es geht ihm nun besser, dann hats wenigstens was gebracht.
von H. H. (hhinz)


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Nimm einfach deine Medikamente.
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Und Du repariere mal Deinen Sprung in der Schüs..äh..Schallplatte!
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