Forum: HF, Funk und Felder Raum Köln: Wer kann mit SDR/Spektrum eine Auffälligkeit sichtbar machen?


von Jörg W. (fmoepp)


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Hallo zusammen,

ich suche im Raum Köln kurzfristig jemanden mit SDR-/HF-/EMV-Erfahrung, 
der mir bei einer praktischen technischen Sichtung helfen kann.

Bei mir gibt es wiederkehrende Auffälligkeiten in der Wohnung, die ich 
gerne mit geeigneter Messtechnik erfassen oder ausschließen lassen 
möchte. Ich bin dafür nicht gut genug ausgerüstet und suche jemanden, 
der mit SDR/Wasserfall, Spektrum, Störungssuche oder EMV-Messtechnik 
Erfahrung hat.

Die Sache belastet mich inzwischen gesundheitlich deutlich; ich lag 
deshalb bereits etwa eine Woche in der Neurologie und habe weiterhin 
Beschwerden. Deshalb möchte ich jetzt einen sauberen technischen Schritt 
machen.

Meine Fragen:

* Reicht ein SDR/Wasserfall für eine erste Orientierung?
* Welche Frequenzbereiche sollte man sinnvoll ansehen?
* Erkennt man auffällige Peaks, Bursts, Träger oder breitbandigen 
Störnebel?
* Wäre eher ein Spektrumanalysator, eine Nahfeldsonde oder eine 
Breitbandsonde sinnvoll?
* Gibt es jemanden im Raum Köln, der so etwas kurzfristig anschauen 
könnte?

Ich habe aktuell kein eigenes HF-Messgerät mehr, aber frühere 
Messaufzeichnungen, konkrete Zeitfenster sowie 
Audio-/Video-/Handy-Sensordaten.

Ich suche einfach jemanden, der technisch ruhig draufschaut und mir 
sagt, welcher Messschritt jetzt sinnvoll ist.

thx

: Verschoben durch Moderator
von F. (radarange)


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Eine kurze phänomenlogische Eingrenzung oder idealerweise eine Idee, in 
welchen Frequenzbereichn sich das Problem abspielt, wäre sehr hilfreich.
Manches ist nur mit sehr teurem Equipment zu messen, für Anderes reicht 
günstige Ausstattung, die Hobbyisten gegebenenfalls haben.

von Ulf P. (bastler2004)


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Ich lege schon einmal Popcorn bereit...

von Jörg W. (fmoepp)


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Popcorn geht klar - ist bestimmt lustig... 😅 Ich versuche es möglichst 
technisch runterzubrechen:

Konkreter Stand:

wiederkehrende Auffälligkeiten auch tagsüber, nicht nur nachts
Audio/Körperschall: wiederholt Peaks bzw. Auffälligkeiten um ca. 31 Hz 
und besonders 47–49 Hz
frühere Safe-&-Sound-Pro-II-Aufzeichnungen im Bereich 200 MHz–8 GHz mit 
auffälligen Peak-/Max-Werten; Gerät ist inzwischen nicht mehr da
vorhandene Zeitfenster, Audio/Video und Phyphox-/Handy-Sensordaten zur 
zeitlichen Zuordnung

Die gesundheitliche Seite ist leider real bei mir; ich lag deshalb etwa 
eine Woche in der Neurologie. Für den Thread hier interessiert mich aber 
vor allem die technische Eingrenzung.

Meine konkrete Frage:

Wenn ihr so etwas praktisch angehen würdet — womit würdet ihr zuerst 
messen?

Audio/Körperschall unter 100 Hz sauberer erfassen?
SDR/Wasserfall parallel laufen lassen und auf zeitgleiche 
Auffälligkeiten achten?
Oder ist das ohne Spektrumanalysator/Nahfeldsonde/Breitbandsonde kaum 
sinnvoll?

Mir würde schon eine grobe Einschätzung helfen, welche dieser Spuren mit 
Hobby-Equipment realistisch prüfbar ist.

von Gunnar F. (gufi36)


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Jörg W. schrieb:
> Wäre eher ein Spektrumanalysator, eine Nahfeldsonde oder eine
> Breitbandsonde sinnvoll?

solch eine Frage kann nicht ernst gemeint sein. Was soll die 
Nahfeldsonde ohne Analysator denn bringen? Nennt man dann Wünschelrute.

Jörg W. schrieb:
> Welche Frequenzbereiche sollte man sinnvoll ansehen?

Wie sollen wir dir das sagen? Brummt es oder wirst du erwärmt?

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (fmoepp)


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jo, dann konkreter:

Eher beides, aber unterschiedlich sicher dokumentiert.

**Brumm/Körperschall:**
Das ist der greifbarste Teil. Ich habe wiederkehrende tieffrequente 
Anteile um ca. 31 Hz und besonders 47–49 Hz. Dazu kommen zeitweise 
Knacken/Arbeiten in der Wohnung, gerade z. B. wieder aus Richtung Küche.

**Wärme/Druck:**
Ja, es gibt auch deutliche Wärme-/Druckeffekte am Körper. Das ist nicht 
nur „ich höre ein Geräusch“. Es wird teils richtig heiß bzw. körperlich 
stark unangenehm, mit Schmerzen im Rumpf/Organbereich. Das ist für mich 
der Grund, warum ich das technisch endlich sauber eingrenzen will.

**Was ich aktuell liefern kann:**

* konkrete Zeitfenster
* Audioaufnahmen
* Handy-/Phyphox-Sensordaten
* frühere Safe-&-Sound-Pro-II-Aufzeichnungen 200 MHz–8 GHz
* aktuell aber kein eigenes HF-Messgerät mehr

**Meine konkrete Frage wäre jetzt:**

Wenn man diese zwei Spuren trennt:

1. Brumm/Körperschall/Vibration um 31 Hz und 47–49 Hz
2. Wärme-/Druckeffekt, Frequenzbereich unbekannt

Welche Messkette wäre für einen ersten realistischen Check sinnvoll?

Also z. B.:

* gutes Audiointerface  Infraschall- oder Messmikro  
Beschleunigungssensor für unter 100 Hz?
* SDR/Wasserfall parallel als grober HF-Check?
* Wärmebildkamera/IR-Thermometer zur Objekt-/Oberflächentemperatur?
* oder direkt Spektrumanalysator + geeignete Antenne/Breitbandsonde?

Ich suche im Raum Köln jemanden, der genau so einen ersten Praxischeck 
machen kann: nicht perfekt, aber sauber genug, um zu sehen, welche Spur 
überhaupt messbar ist.

von Helmut -. (dc3yc)


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Alle deine Sender in der Nachbarschaft halten sicher die 
Personenschutzgrenzwerte ein. Deine Sondenvorschläge und Messgeräte 
nützen nichts, da es um eine psychosomatische Krankheit handelt. War es 
während deines KH-Aufenthalt besser? Haben die was festgestellt?
Ansonsten strahlt unser lebenserhaltendes Zentralgestirn mit Kilowatt 
pro Quadratmeter auf unsere Erde und Generationen von Säugetieren haben 
das bis ans Ende ihres Lebens überlebt. Warum meinst du, dass du das 
nicht überleben wirst? Bist du schon so alt, dass deine Zellen sich 
nicht mehr selbst regenerieren können? Dann ist es halt das Ende.

: Bearbeitet durch User
von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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gibt es denn jemanden aus deinem Umfeld, der deine Wahrnehmungen 
(zumindest teilweise) bestätigen kann? Oder bist du "der einzigste", der 
die beschriebenen Effekte wahr nimmt?

von Korax K. (korax)


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Helmut -. schrieb:
> bis ans Ende ihres Lebens überlebt

Der war gut.

von Jörg W. (fmoepp)


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Okay, ich merke schon: neuer User + komisches Thema + Gesundheitszeug = 
Popcorn-Gefahr. Verstehe ich sogar.

Ich will das aber wirklich nicht in Richtung Drama oder Ferndiagnose 
ziehen, sondern auf eine möglichst einfache Messfrage runterbrechen.

Was ich halbwegs konkret habe:

* wiederkehrende tieffrequente Anteile in Aufnahmen, grob um 31 Hz und 
besonders 47–49 Hz
* Knacken/Arbeiten in der Wohnung, teils auf Aufnahmen mit drauf
* konkrete Zeitfenster, in denen es deutlich stärker ist
* Phyphox-/Handy-Sensordaten zur zeitlichen Zuordnung
* frühere Safe-&-Sound-Pro-II-Aufzeichnungen 200 MHz–8 GHz; Gerät habe 
ich aber nicht mehr

Zum Krankenhaus nur kurz, weil gefragt wurde: Ich lag etwa eine Woche in 
der Neurologie. Es gibt bei mir reale neurologische Befunde, u. a. im 
Sinne eines axonalen Nervenschadens. Ich suche hier aber keine 
psychologische oder medizinische Ferndiagnose und will daraus auch keine 
technische Ursache ableiten. Für den Thread ist nur relevant: Ich möchte 
sauber prüfen, ob in meiner Wohnung in bestimmten Zeitfenstern objektiv 
etwas Messbares passiert.

Andere können meine körperliche Wahrnehmung natürlich nicht 1:1 
bestätigen. Was aber prüfbar sein sollte, sind Audio/Körperschall, 
Temperatur/Oberflächenwerte und ggf. ein grober HF-Check.

Mein Gedanke wäre daher ein einfacher A/B-Test:

A: Wohnung ruhig / nichts Auffälliges
B: Ereignis läuft / Brumm, Knacken, Druck/Wärme spürbar

Und dann parallel loggen:

* Audio/Körperschall unter 100 Hz
* ggf. Beschleunigungssensor/Phyphox
* Temperatur/Oberflächenwerte
* wenn vorhanden SDR/Wasserfall als grober HF-Check

Wenn dabei nichts Messbares rauskommt, ist das auch ein Ergebnis. Dann 
kann ich die Spur wenigstens sauberer einordnen.

Meine eigentliche Frage an die Leute mit Messpraxis:

Ist so ein A/B-Aufbau sinnvoll?
Und womit würdet ihr anfangen, wenn ihr nicht raten, sondern erstmal 
billig/pragmatisch prüfen wollt?

Ich suche im Raum Köln im Idealfall jemanden, der mit Equipment einmal 
nüchtern draufschaut. Aufwandsentschädigung ist selbstverständlich 
möglich.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Einen Tic (ja, Muskelzucken) kann man auch im Gehörgang haben.
Oder nahe dran. Und dieses Zucken kann man dann hören.

von Thomas S. (thommi)


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von Martin M. (mcmaier)


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Jörg W. schrieb:
> * wenn vorhanden SDR/Wasserfall als grober HF-Check

Wenns nur ein grober Check sein soll, kann ich dir auch den HackRF One 
mit PortaPack für rund 200,- Euro empfehlen - bevor du jemanden antanzen 
lässt und den bezahlst. Damit kannst du jederzeit zumindest qualitativ 
schauen, was zwischen 40 MHz und 6 GHz los ist, auch als Wasserfall.

Vielleicht findest du auch ein paar hilfreiche Infos bei hcfricke.com - 
Der ist grenzwissenschaftlich unterwegs (ich sage jetzt nicht auf 
welcher Seite der Grenze) - aber wie sagte meine Oma schon: "Nützt es 
nicht, schadet's auch nicht"...

von Korax K. (korax)


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Jörg W. schrieb:
> im
> Sinne eines axonalen Nervenschadens

Die Frage ist:
Kommt der Nervenschaden von den Wahrnehmungen oder kommen die 
Wahrnehmungen vom Nervenschaden?

von Korax K. (korax)


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Martin M. schrieb:
> "Nützt es
> nicht, schadet's auch nicht"...

So'n Quark. Es gibt genug Unnützes, welches schadet.

Den Spruch kenne ich anders (und nur unter bestimmten Bedingungen): 
"Wenn's nicht's nutzt - schaden tut's nicht."

von Jörg W. (fmoepp)


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Danke, ich nehme aus den letzten Antworten vor allem zwei technische 
Spuren mit:

1. Für Brumm/Knacken/Körperschall ist wahrscheinlich 
Schallquellen-Lokalisierung bzw. eine Tonkamera/akustische Kamera 
deutlich sinnvoller als mein ursprünglicher SDR-Gedanke.

2. Für einen groben RF-Check wäre HackRF/PortaPack oder ähnliches 
höchstens eine separate Nebenprüfung, aber nicht für die 
31-Hz/47–49-Hz-Spur.

Die medizinische Diskussion würde ich hier gern rauslassen. Die gehört 
nicht in dieses Forum und hilft mir bei der Messfrage nicht weiter.

Meine Frage ist damit jetzt deutlich konkreter:

Kennt jemand im Raum Köln jemanden mit Erfahrung bei

* Tonkamera / akustischer Kamera
* Körperschall / tieffrequenten Gebäudegeräuschen
* Schallquellen-Lokalisierung
* Brumm-/Vibrationssuche in Wohnungen

oder alternativ jemanden, der so etwas mieten/verleihen kann?

Ich suche keinen Gutachter für ein großes Verfahren, sondern erstmal 
einen pragmatischen Praxischeck: Wo ist das Signal stärker, 
Wand/Boden/Rohre/Küche, und sieht man in auffälligen Zeitfenstern 
reproduzierbar etwas?

Falls jemand einen Kontakt kennt: gern per PN.

von Gunnar F. (gufi36)


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Jörg W. schrieb:
> wiederkehrende tieffrequente Anteile in Aufnahmen, grob um 31 Hz und
> besonders 47–49 Hz

was willst du dann mit einer Nahfeldsonde, Spektrumanalysator und 
HF-/EMV? War das nur eine Nebelkerze?

von Martin M. (mcmaier)


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Korax K. schrieb:
> So'n Quark. Es gibt genug Unnützes, welches schadet.

Dann lass mich das etwas genauer ausführen: "Wenn es keine Wirkung hat, 
hat's auch keine Nebenwirkung" was in unserem Dialekt dann heißt 
"Nutzt's nix, schadt's nix"...

von Rolf (rolf22)


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Martin M. schrieb:
> Der ist grenzwissenschaftlich unterwegs (ich sage jetzt nicht auf
> welcher Seite der Grenze)

Und damit HAST du es klar gesagt ...  :-)))

von Rolf (rolf22)


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Martin M. schrieb:
> "Wenn es keine Wirkung hat,
> hat's auch keine Nebenwirkung" was in unserem Dialekt dann heißt
> "Nutzt's nix, schadt's nix"...

Alles hat eine Wirkung. Auch wenn die manchmal darin besteht, keine zu 
sein.

Ist ähnlich wie in der Juristerei: Handeln kann auch in einen 
Nichthandeln bestehen. Z. B. "Unterlassene Hilfeleistung".

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