Hallo zusammen, ich suche im Raum Köln kurzfristig jemanden mit SDR-/HF-/EMV-Erfahrung, der mir bei einer praktischen technischen Sichtung helfen kann. Bei mir gibt es wiederkehrende Auffälligkeiten in der Wohnung, die ich gerne mit geeigneter Messtechnik erfassen oder ausschließen lassen möchte. Ich bin dafür nicht gut genug ausgerüstet und suche jemanden, der mit SDR/Wasserfall, Spektrum, Störungssuche oder EMV-Messtechnik Erfahrung hat. Die Sache belastet mich inzwischen gesundheitlich deutlich; ich lag deshalb bereits etwa eine Woche in der Neurologie und habe weiterhin Beschwerden. Deshalb möchte ich jetzt einen sauberen technischen Schritt machen. Meine Fragen: * Reicht ein SDR/Wasserfall für eine erste Orientierung? * Welche Frequenzbereiche sollte man sinnvoll ansehen? * Erkennt man auffällige Peaks, Bursts, Träger oder breitbandigen Störnebel? * Wäre eher ein Spektrumanalysator, eine Nahfeldsonde oder eine Breitbandsonde sinnvoll? * Gibt es jemanden im Raum Köln, der so etwas kurzfristig anschauen könnte? Ich habe aktuell kein eigenes HF-Messgerät mehr, aber frühere Messaufzeichnungen, konkrete Zeitfenster sowie Audio-/Video-/Handy-Sensordaten. Ich suche einfach jemanden, der technisch ruhig draufschaut und mir sagt, welcher Messschritt jetzt sinnvoll ist. thx
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Eine kurze phänomenlogische Eingrenzung oder idealerweise eine Idee, in welchen Frequenzbereichn sich das Problem abspielt, wäre sehr hilfreich. Manches ist nur mit sehr teurem Equipment zu messen, für Anderes reicht günstige Ausstattung, die Hobbyisten gegebenenfalls haben.
Ich lege schon einmal Popcorn bereit...
Popcorn geht klar - ist bestimmt lustig... 😅 Ich versuche es möglichst technisch runterzubrechen: Konkreter Stand: wiederkehrende Auffälligkeiten auch tagsüber, nicht nur nachts Audio/Körperschall: wiederholt Peaks bzw. Auffälligkeiten um ca. 31 Hz und besonders 47–49 Hz frühere Safe-&-Sound-Pro-II-Aufzeichnungen im Bereich 200 MHz–8 GHz mit auffälligen Peak-/Max-Werten; Gerät ist inzwischen nicht mehr da vorhandene Zeitfenster, Audio/Video und Phyphox-/Handy-Sensordaten zur zeitlichen Zuordnung Die gesundheitliche Seite ist leider real bei mir; ich lag deshalb etwa eine Woche in der Neurologie. Für den Thread hier interessiert mich aber vor allem die technische Eingrenzung. Meine konkrete Frage: Wenn ihr so etwas praktisch angehen würdet — womit würdet ihr zuerst messen? Audio/Körperschall unter 100 Hz sauberer erfassen? SDR/Wasserfall parallel laufen lassen und auf zeitgleiche Auffälligkeiten achten? Oder ist das ohne Spektrumanalysator/Nahfeldsonde/Breitbandsonde kaum sinnvoll? Mir würde schon eine grobe Einschätzung helfen, welche dieser Spuren mit Hobby-Equipment realistisch prüfbar ist.
Jörg W. schrieb: > Wäre eher ein Spektrumanalysator, eine Nahfeldsonde oder eine > Breitbandsonde sinnvoll? solch eine Frage kann nicht ernst gemeint sein. Was soll die Nahfeldsonde ohne Analysator denn bringen? Nennt man dann Wünschelrute. Jörg W. schrieb: > Welche Frequenzbereiche sollte man sinnvoll ansehen? Wie sollen wir dir das sagen? Brummt es oder wirst du erwärmt?
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jo, dann konkreter: Eher beides, aber unterschiedlich sicher dokumentiert. **Brumm/Körperschall:** Das ist der greifbarste Teil. Ich habe wiederkehrende tieffrequente Anteile um ca. 31 Hz und besonders 47–49 Hz. Dazu kommen zeitweise Knacken/Arbeiten in der Wohnung, gerade z. B. wieder aus Richtung Küche. **Wärme/Druck:** Ja, es gibt auch deutliche Wärme-/Druckeffekte am Körper. Das ist nicht nur „ich höre ein Geräusch“. Es wird teils richtig heiß bzw. körperlich stark unangenehm, mit Schmerzen im Rumpf/Organbereich. Das ist für mich der Grund, warum ich das technisch endlich sauber eingrenzen will. **Was ich aktuell liefern kann:** * konkrete Zeitfenster * Audioaufnahmen * Handy-/Phyphox-Sensordaten * frühere Safe-&-Sound-Pro-II-Aufzeichnungen 200 MHz–8 GHz * aktuell aber kein eigenes HF-Messgerät mehr **Meine konkrete Frage wäre jetzt:** Wenn man diese zwei Spuren trennt: 1. Brumm/Körperschall/Vibration um 31 Hz und 47–49 Hz 2. Wärme-/Druckeffekt, Frequenzbereich unbekannt Welche Messkette wäre für einen ersten realistischen Check sinnvoll? Also z. B.: * gutes Audiointerface Infraschall- oder Messmikro Beschleunigungssensor für unter 100 Hz? * SDR/Wasserfall parallel als grober HF-Check? * Wärmebildkamera/IR-Thermometer zur Objekt-/Oberflächentemperatur? * oder direkt Spektrumanalysator + geeignete Antenne/Breitbandsonde? Ich suche im Raum Köln jemanden, der genau so einen ersten Praxischeck machen kann: nicht perfekt, aber sauber genug, um zu sehen, welche Spur überhaupt messbar ist.
Alle deine Sender in der Nachbarschaft halten sicher die Personenschutzgrenzwerte ein. Deine Sondenvorschläge und Messgeräte nützen nichts, da es um eine psychosomatische Krankheit handelt. War es während deines KH-Aufenthalt besser? Haben die was festgestellt? Ansonsten strahlt unser lebenserhaltendes Zentralgestirn mit Kilowatt pro Quadratmeter auf unsere Erde und Generationen von Säugetieren haben das bis ans Ende ihres Lebens überlebt. Warum meinst du, dass du das nicht überleben wirst? Bist du schon so alt, dass deine Zellen sich nicht mehr selbst regenerieren können? Dann ist es halt das Ende.
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gibt es denn jemanden aus deinem Umfeld, der deine Wahrnehmungen (zumindest teilweise) bestätigen kann? Oder bist du "der einzigste", der die beschriebenen Effekte wahr nimmt?
Okay, ich merke schon: neuer User + komisches Thema + Gesundheitszeug = Popcorn-Gefahr. Verstehe ich sogar. Ich will das aber wirklich nicht in Richtung Drama oder Ferndiagnose ziehen, sondern auf eine möglichst einfache Messfrage runterbrechen. Was ich halbwegs konkret habe: * wiederkehrende tieffrequente Anteile in Aufnahmen, grob um 31 Hz und besonders 47–49 Hz * Knacken/Arbeiten in der Wohnung, teils auf Aufnahmen mit drauf * konkrete Zeitfenster, in denen es deutlich stärker ist * Phyphox-/Handy-Sensordaten zur zeitlichen Zuordnung * frühere Safe-&-Sound-Pro-II-Aufzeichnungen 200 MHz–8 GHz; Gerät habe ich aber nicht mehr Zum Krankenhaus nur kurz, weil gefragt wurde: Ich lag etwa eine Woche in der Neurologie. Es gibt bei mir reale neurologische Befunde, u. a. im Sinne eines axonalen Nervenschadens. Ich suche hier aber keine psychologische oder medizinische Ferndiagnose und will daraus auch keine technische Ursache ableiten. Für den Thread ist nur relevant: Ich möchte sauber prüfen, ob in meiner Wohnung in bestimmten Zeitfenstern objektiv etwas Messbares passiert. Andere können meine körperliche Wahrnehmung natürlich nicht 1:1 bestätigen. Was aber prüfbar sein sollte, sind Audio/Körperschall, Temperatur/Oberflächenwerte und ggf. ein grober HF-Check. Mein Gedanke wäre daher ein einfacher A/B-Test: A: Wohnung ruhig / nichts Auffälliges B: Ereignis läuft / Brumm, Knacken, Druck/Wärme spürbar Und dann parallel loggen: * Audio/Körperschall unter 100 Hz * ggf. Beschleunigungssensor/Phyphox * Temperatur/Oberflächenwerte * wenn vorhanden SDR/Wasserfall als grober HF-Check Wenn dabei nichts Messbares rauskommt, ist das auch ein Ergebnis. Dann kann ich die Spur wenigstens sauberer einordnen. Meine eigentliche Frage an die Leute mit Messpraxis: Ist so ein A/B-Aufbau sinnvoll? Und womit würdet ihr anfangen, wenn ihr nicht raten, sondern erstmal billig/pragmatisch prüfen wollt? Ich suche im Raum Köln im Idealfall jemanden, der mit Equipment einmal nüchtern draufschaut. Aufwandsentschädigung ist selbstverständlich möglich.
Einen Tic (ja, Muskelzucken) kann man auch im Gehörgang haben. Oder nahe dran. Und dieses Zucken kann man dann hören.
Für Audio gibt es "Tonkameras", mit denen man die Tonquelle eingrenzen kann. https://www-cae--systems-de.translate.goog/en/products/acoustic-camera-sound-source-localization.html?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=rq
Jörg W. schrieb: > * wenn vorhanden SDR/Wasserfall als grober HF-Check Wenns nur ein grober Check sein soll, kann ich dir auch den HackRF One mit PortaPack für rund 200,- Euro empfehlen - bevor du jemanden antanzen lässt und den bezahlst. Damit kannst du jederzeit zumindest qualitativ schauen, was zwischen 40 MHz und 6 GHz los ist, auch als Wasserfall. Vielleicht findest du auch ein paar hilfreiche Infos bei hcfricke.com - Der ist grenzwissenschaftlich unterwegs (ich sage jetzt nicht auf welcher Seite der Grenze) - aber wie sagte meine Oma schon: "Nützt es nicht, schadet's auch nicht"...
Jörg W. schrieb: > im > Sinne eines axonalen Nervenschadens Die Frage ist: Kommt der Nervenschaden von den Wahrnehmungen oder kommen die Wahrnehmungen vom Nervenschaden?
Martin M. schrieb: > "Nützt es > nicht, schadet's auch nicht"... So'n Quark. Es gibt genug Unnützes, welches schadet. Den Spruch kenne ich anders (und nur unter bestimmten Bedingungen): "Wenn's nicht's nutzt - schaden tut's nicht."
Danke, ich nehme aus den letzten Antworten vor allem zwei technische Spuren mit: 1. Für Brumm/Knacken/Körperschall ist wahrscheinlich Schallquellen-Lokalisierung bzw. eine Tonkamera/akustische Kamera deutlich sinnvoller als mein ursprünglicher SDR-Gedanke. 2. Für einen groben RF-Check wäre HackRF/PortaPack oder ähnliches höchstens eine separate Nebenprüfung, aber nicht für die 31-Hz/47–49-Hz-Spur. Die medizinische Diskussion würde ich hier gern rauslassen. Die gehört nicht in dieses Forum und hilft mir bei der Messfrage nicht weiter. Meine Frage ist damit jetzt deutlich konkreter: Kennt jemand im Raum Köln jemanden mit Erfahrung bei * Tonkamera / akustischer Kamera * Körperschall / tieffrequenten Gebäudegeräuschen * Schallquellen-Lokalisierung * Brumm-/Vibrationssuche in Wohnungen oder alternativ jemanden, der so etwas mieten/verleihen kann? Ich suche keinen Gutachter für ein großes Verfahren, sondern erstmal einen pragmatischen Praxischeck: Wo ist das Signal stärker, Wand/Boden/Rohre/Küche, und sieht man in auffälligen Zeitfenstern reproduzierbar etwas? Falls jemand einen Kontakt kennt: gern per PN.
Jörg W. schrieb: > wiederkehrende tieffrequente Anteile in Aufnahmen, grob um 31 Hz und > besonders 47–49 Hz was willst du dann mit einer Nahfeldsonde, Spektrumanalysator und HF-/EMV? War das nur eine Nebelkerze?
Korax K. schrieb: > So'n Quark. Es gibt genug Unnützes, welches schadet. Dann lass mich das etwas genauer ausführen: "Wenn es keine Wirkung hat, hat's auch keine Nebenwirkung" was in unserem Dialekt dann heißt "Nutzt's nix, schadt's nix"...
Martin M. schrieb: > Der ist grenzwissenschaftlich unterwegs (ich sage jetzt nicht auf > welcher Seite der Grenze) Und damit HAST du es klar gesagt ... :-)))
Martin M. schrieb: > "Wenn es keine Wirkung hat, > hat's auch keine Nebenwirkung" was in unserem Dialekt dann heißt > "Nutzt's nix, schadt's nix"... Alles hat eine Wirkung. Auch wenn die manchmal darin besteht, keine zu sein. Ist ähnlich wie in der Juristerei: Handeln kann auch in einen Nichthandeln bestehen. Z. B. "Unterlassene Hilfeleistung".
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