Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 7915 gibt 18V ab


von Dirk (bad_boy)


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Hallo Leute,

für eine kleine Opamp Schaltung und LM1875 soll es einmal +/-15V und 
einmal +/-18V als Spannung erzeugen. Die +/-18V Versorgung klappt ohne 
Probleme. Die +15V auch, aber die negative -15V Spannung will mal wieder 
nicht. Es kommen -18V da raus.

Die Schaltung hat Ein und Ausgangskondensatoren drin, der 7915 schwingt 
nicht, auf dem Oszi ist es eine gerade -18V Linie. Der 7915 selbst ist 
in Ordnung, habe einen zweiten genommen, den auf einem Steckbrett 
getestet und den dann mal eingebaut. Doch sobald ich Saft drauf gebe, 
kommen -18V raus und keine -15V.

Jemand einen Tip woran es liegen könnte ?

Alles was an der vorherigen Schaltung damals nicht richtig war, meine 
ich bei der beachtet zu haben, soweit nötig.

Danke schonmal für eure Hilfe.

Grüße
Dirk
von Jörg R. (solar77)


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Dirk schrieb:
> Der 7915 selbst ist
> in Ordnung, habe einen zweiten genommen, den auf einem Steckbrett
> getestet und den dann mal eingebaut. Doch sobald ich Saft drauf gebe,
> kommen -18V raus und keine -15V.
>
> Jemand einen Tip woran es liegen könnte ?

Bist du sicher das der GND-Pin vom 7915 korrekt verbunden ist?

Kannst du den Aufbau zeigen?
: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Dirk schrieb:
> Jemand einen Tip woran es liegen könnte ?

Der braucht eine gewisse Mindestlast. Im Leerlauf ist dein Effekt 
normal.
von Jörg R. (solar77)


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Dirk schrieb:
> Jemand einen Tip woran es liegen könnte ?

Hast du beim Aufbau darauf geachtet dass beim 7915 GND und Vi gegenüber 
dem 7815 vertauscht sind!
von Soul E. (soul_eye)


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Dirk schrieb:
> Jemand einen Tip woran es liegen könnte ?

Schalte mal 1 kOhm von den -15 V nach Masse. So ganz ohne Last 
funktionieren die 79xx manchmal nicht richtig.

Du kannst da auch die Power-LED dranhängen, so wird der Mindeststrom 
sinnvoll genutzt.
von Norbert (der_norbert)


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Gibt's einen besonderen Grund aus dem die beiden Brückengleichrichter 
parallel (wenn man das so nennen darf) geschaltet sind?
von Dirk (bad_boy)


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danke werde da nachher mal 1k am Ausgang schalten.

Bezüglich Grundlast, hatte ich den neuen auf einen Steckbrett auch ohne 
Last getestet und da hatte er -15V geliefert.

Norbert schrieb:
> Gibt's einen besonderen Grund aus dem die beiden Brückengleichrichter
> parallel (wenn man das so nennen darf) geschaltet sind?

Ja, das ist nur im Schaltplan, da ich 2 verschieden Brückengleichrichter 
habe und je nachdem welchen in nehmen wollte, ist das auf der Platinen 
dann schon für 2 unterschiedlichen vorbereitet. Werden also keine 2 
verbaut sondern nur einer. ;-)

Das Pinout sollte passen, zumindest laut Datenblatt von ISC.
von S. L. (sldt)


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Zu den Anschlüssen.
 Und von Mindestlast steht zumindest bei TI nichts.
von Rick (rick)


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Ich würde noch mehr Rückstromdioden spendieren.
Siehe Bild 6:
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm
von Rick (rick)


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S. L. schrieb:
> Und von Mindestlast steht zumindest bei TI nichts.
Doch. Die relevanten Parameter sind nur für Lasten ab 5 mA 
spezifiziert...
von Nemopuk (nemopuk)


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S. L. schrieb:
> Und von Mindestlast steht zumindest bei TI nichts.

Bei weniger als 5mA Last sind gleich drei Parameter unspezifiziert. Die 
"Output Voltage" trifft es in deinem Fall.
: Bearbeitet durch User
von D. T. (tuxiuser)


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Dirk schrieb:
> Jemand einen Tip woran es liegen könnte ?

Rick schrieb:
> Ich würde noch mehr Rückstromdioden spendieren.

Jörg R. schrieb:
> Bist du sicher das der GND-Pin vom 7915 korrekt verbunden ist?
Hier warten wir noch auf eine Antwort.

Von wo hast Du die Schaltung her?

Die Schaltung der Werte sind nicht bedacht vergeben!
Es fehlt jeweils ein Stütz C am Adjust Pin vom LM317/337.
Clamp Dioden fehlen, das Konzept nicht Konsequenz durchgezogen.
Das Ausgangs C für die Regelschleife kann gerne zwischen 1µF bis 10µF 
betragen.

Die 2x470µF || am LM78xx machen keinen Sinn.

Mehr als eine Heizplatte ist das nicht.

Überarbeite Dein Konzept zur Schaltung.

Gruß
D.T.
: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Dirk schrieb:
> für eine kleine Opamp Schaltung und LM1875 soll es einmal +/-15V und
> einmal +/-18V als Spannung erzeugen.
Der LM1875 verträgt doch +-30V und hat 94dB Ripple Rejection. Wozu die 
+-18V Vorstabilisierung?
von Rainer W. (rawi)


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Dirk schrieb:
> Jemand einen Tip woran es liegen könnte ?

Was hast du an J3 angeschlossen?
von Nemopuk (nemopuk)


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Rainer W. schrieb:
> Was hast du an J3 angeschlossen?

Na was wohl, einen Toaster!
von D. T. (tuxiuser)


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Nemopuk schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Was hast du an J3 angeschlossen?
>
> Na was wohl, einen Toaster!

Dieselaggregat 10kw
von Dirk (bad_boy)


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Rainer W. schrieb:
> Dirk schrieb:
>> Jemand einen Tip woran es liegen könnte ?
>
> Was hast du an J3 angeschlossen?

Einen Trafo mit 2*18V.
von Rainer W. (rawi)


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Nemopuk schrieb:
> Na was wohl, einen Toaster!

... und die parallelgeschalteten Gleichrichter, damit der arme Kerl 
nicht auf einem Bein stehen muss ...
von Dirk (bad_boy)


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Wolf17 schrieb:
> Dirk schrieb:
>> für eine kleine Opamp Schaltung und LM1875 soll es einmal +/-15V und
>> einmal +/-18V als Spannung erzeugen.
> Der LM1875 verträgt doch +-30V und hat 94dB Ripple Rejection. Wozu die
> +-18V Vorstabilisierung?

Die +-18V sind für den LM1875, die +-15V für ein Mikrofonvorverstärker. 
Beides wollte ich aus einem Trafo entnehmen, darum der Abzweig nach dem 
Gleichrichter und ersten Elkos.
von Rainer W. (rawi)


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Dirk schrieb:
> Beides wollte ich aus einem Trafo entnehmen, darum der Abzweig nach dem
> Gleichrichter und ersten Elkos.

Nach dem Schaltplan wird da nichts abgezweigt. Die Gleichrichter liegen 
parallel, die jeweils vier Ladeelkos (2x 1000µF, 2x470µF) liegen 
ebenfalls parallel und dann verzweigt sich das jeweils auf die beiden 
Regler, d.h. die Spannungsregler bekommen jeweils die selbe 
Eingangsspannung.
: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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Rainer W. schrieb:
> ... und die parallelgeschalteten Gleichrichter, damit der arme Kerl
> nicht auf einem Bein stehen muss ...

Lies Dir doch erstmal den Text durch, um den Sinn der beiden 
Gleichrichter zu erfassen ...
von Michael B. (laberkopp)


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Dirk schrieb:
> Es kommen -18V da raus.

Es fehlt eine Mindestlast, z.B. 3k3.

Die Schaltung ist unsinnig.

Die beiden Brückengleichrichter sind parallel geschaltet.

Der LM317/337 hat zwar eine Angstdiode, aber keine 
Ausgangsverpolschutzdiode.
1
  LM317--+--
2
        _|_
3
        /_\
4
         |
5
        GND
6
        _|_
7
        /_\
8
         |
9
  LM337--+--
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9

Der LM7x18 begrenzt den Strom auf weniger (1A, maximal 2.5A) als der 
LM1875 (4A)

Lass die 7x18 weg, der LM1875 halt die +/-27V aus
von Helmut -. (dc3yc)


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Michael B. schrieb:
> Die Schaltung ist unsinnig.

Du bist unsinnig. Lies halt den Text. Typisch Laberkopp.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nemopuk schrieb:
> Bei weniger als 5mA Last ...

Weil die Lösung einfach eine Mindestlast dranzuhängen so extrem einfach 
ist, würde ich das an der Stelle des TO als erstes ausprobieren und 
prüfen.
von (prx) A. K. (prx)


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Ich hänge oft eine LED zur Betriebsanzeige und Diagnose dahinter. Damit 
löst sich das Problem mit der Mindestlast automatisch.
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Jens G. schrieb:
> Lies Dir doch erstmal den Text durch, um den Sinn der beiden
> Gleichrichter zu erfassen ...

Helmut -. schrieb:
> Du bist unsinnig. Lies halt den Text. Typisch Laberkopp.

Oh weh, zwei Forums-Koniferen bekunden ihr Unwissen. Weder die zwei 
Gleichrichter noch die Anhäufung von Ladeelkos machen Sinn.

Dieter D. schrieb:
> Weil die Lösung einfach eine Mindestlast dranzuhängen so extrem einfach
> ist, würde ich das an der Stelle des TO als erstes ausprobieren und
> prüfen.

Geht nicht, weil zu einfach und dieses Thema damit evtl. schon beendet 
wäre.

(prx) A. K. schrieb:
> Ich hänge oft eine LED zur Betriebsanzeige und Diagnose dahinter. Damit
> löst sich das Problem mit der Mindestlast automatisch.

Mit einer dunkelroten MV5054 schon, eine halbwegs aktuelle LED würde mit 
dem Strom fast zur Raumbeleuchtung.

---

Was viele Leute nicht sehen: Der Trafo hat zwei Wicklungen, damit kann 
man zwei Zweige mit 78xx aufbauen und erst am Ausgang zusammenlegen, um 
den zickigen 79xx zu vermeiden.

In dem hiesigen und höchst zweifelhaften Konzept mit 15 und 18 Volt geht 
das leider nicht.
von (prx) A. K. (prx)


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Manfred P. schrieb:
> Mit einer dunkelroten MV5054 schon, eine halbwegs aktuelle LED würde mit
> dem Strom fast zur Raumbeleuchtung.

Besonders wenn es wie hier 4 sein würden. Sie können aber im Gehäuse 
bleiben, reine Diagnose. Dann schimmerts nur mystisch aus den Spalten 
raus. 😀
von Jörg R. (solar77)


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Dirk schrieb:
> danke werde da nachher mal 1k am Ausgang schalten.
>
> Bezüglich Grundlast, hatte ich den neuen auf einen Steckbrett auch ohne
> Last getestet und da hatte er -15V geliefert.

Irgendetwas musst du falsch gemacht haben, sonst würde es funktionieren. 
Gehe doch mal mehr auf die Kommentare ein und zeige Fotos vom Aufbau.
von Rainer W. (rawi)


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Jens G. schrieb:
> Lies Dir doch erstmal den Text durch, um den Sinn der beiden
> Gleichrichter zu erfassen ...

Dann lerne du vielleicht, Text zu zitieren, auf die du dich beziehst. 
Die Information hätte zusammen mit Schaltplan in den Anfangspost gehört 
und nicht mitten rein gestreut.

Es bleibt allerdings bei den Ladeelkos:
C23||C24||C44||C45
C32||C33||C47||C48

Dirk schrieb:
> Netzteile.jpg
: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Rainer W. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> Lies Dir doch erstmal den Text durch, um den Sinn der beiden
>> Gleichrichter zu erfassen ...
>
> Es geht nicht um den Sinn dahinter, sondern um die falsche Umsetzung.
> Ungepaarte Gleichrichterdioden parallel zu schalten..

Macht er nicht.

> ..ist genauso unsinnig wie unselektierte LEDs.

Selektierte LEDs als Grundlast oder zur Anzeige des Betriebszustands?
Unsinn, mehr muss man nicht dazu schreiben.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred P. schrieb:
> Geht nicht, weil zu einfach und dieses Thema damit evtl. schon beendet
> wäre.

Stimmt. Aber gleich kommt noch so ein Anschlag in dem Thread.
von Mani W. (e-doc)


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Ich denke, er hat 1,2,3 vom 7915 falsch...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> aber keine Ausgangsverpolschutzdiode.

Weil die Lösung einfach diese Dioden zu ergänzen auch noch extrem 
einfach ist, würde ich das an der Stelle des TO als zweites ausprobieren 
und prüfen.
von Jörg R. (solar77)


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Mani W. schrieb:
> Ich denke, er hat 1,2,3 vom 7915 falsch...

Glaube ich nicht, auf dem Steckbrett scheint der 7915 ja zu 
funktionieren. Verdrahtungsfehler, Steckbrett defekt..?🤔
: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Dieter D. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> aber keine Ausgangsverpolschutzdiode.
>
> Weil die Lösung einfach diese Dioden zu ergänzen auch noch extrem
> einfach ist, würde ich das an der Stelle des TO als zweites ausprobieren
> und prüfen.

Nein, diese Dioden haben überhaupt keinen Zweck für die Funktion. Die 
greifen erst im Fehlerfall.
von Roland F. (rhf)


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Michael B. schrieb:
> Die beiden Brückengleichrichter sind parallel geschaltet.

und

Manfred P. schrieb:
> Helmut -. schrieb:
>> Du bist unsinnig. Lies halt den Text. Typisch Laberkopp.
>
> Oh weh, zwei Forums-Koniferen bekunden ihr Unwissen. Weder die zwei
> Gleichrichter noch die Anhäufung von Ladeelkos machen Sinn.

und

Rainer W. schrieb:
> Ungepaarte Gleichrichterdioden parallel zu schalten ist genauso unsinnig
> wie unselektierte LEDs.

Lest euch doch erst mal den folgenden Beitrag durch:

Dirk schrieb:
> Ja, das ist nur im Schaltplan, da ich 2 verschieden Brückengleichrichter
> habe und je nachdem welchen in nehmen wollte, ist das auf der Platinen
> dann schon für 2 unterschiedlichen vorbereitet. Werden also keine 2
> verbaut sondern nur einer. ;-)

rhf
von Dieter W. (dds5)


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Manfred P. schrieb:
> Oh weh, zwei Forums-Koniferen bekunden ihr Unwissen. Weder die zwei
> Gleichrichter noch die Anhäufung von Ladeelkos machen Sinn.

Dirk schrieb:
> Norbert schrieb:
>> Gibt's einen besonderen Grund aus dem die beiden Brückengleichrichter
>> parallel (wenn man das so nennen darf) geschaltet sind?
>
> Ja, das ist nur im Schaltplan, da ich 2 verschieden Brückengleichrichter
> habe und je nachdem welchen in nehmen wollte, ist das auf der Platinen
> dann schon für 2 unterschiedlichen vorbereitet. Werden also keine 2
> verbaut sondern nur einer. ;-)
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Ich habe hier den Screenshot von einer kleinen Demo angehängt, wo es 
durch die Elkos der ungleichen Lasten den unteren Kreis mit Überspannung 
überlastet.

Es gibt auch noch einen Fall, bei der die Verpolungsdiode gebraucht 
wird.
von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> aber keine Ausgangsverpolschutzdiode.
>
> Weil die Lösung einfach diese Dioden zu ergänzen auch noch extrem
> einfach ist, würde ich das an der Stelle des TO als zweites ausprobieren
> und prüfen.

Da merkt man, dass Du überhaupt nicht weist, was Du schreibst...
von Rainer W. (rawi)


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Jörg R. schrieb:
> Macht er nicht.

Dann soll er das in den Schaltplan schreiben und nicht irgendwo im 
Thread erst auf Anfrage verraten.
von Michael B. (laberkopp)


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Dieter D. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> aber keine Ausgangsverpolschutzdiode.
>
> Weil die Lösung einfach diese Dioden zu ergänzen auch noch extrem
> einfach ist, würde ich das an der Stelle des TO als zweites ausprobieren
> und prüfen.

Er sollte sie installieren um eine Verpolung gerade im Einschaltmoment 
zu verhindern, aber mit dem Problem hat es nichts zu tun, 79xx brauchen 
halt eine Mindestlast.
von Roland F. (rhf)


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Rainer W. schrieb:
> Dann soll er das in den Schaltplan schreiben und nicht irgendwo im
> Thread erst auf Anfrage verraten.

Damit muss man bei Beiträge von eher unerfahrenen Leuten rechnen. 
Deshalb ist es eben sinnvoll alle Beiträge eines Diskussionsstarters zu 
lesen.

rhf
von Dirk (bad_boy)


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Hallo Leute,

Problem ist gefunden. Ein 1K Widerstand zwischen  ausgang und Masse und 
dann kam auch die -15V raus.

Danke für eure Hilfe !! :-)

Was habe ich nun gelernt.

1. Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit 
der LED machen.
2. Immer die Ein- Und Ausgangskondensator (1uF) an den Ein und Ausgängen 
mit einplanen.

Ich hoffe mal das der Rest der Platinen weniger Probleme macht. ;-)

Danke nochmals für die schnelle Hilfe.

Grüße
Dirk
von Nemopuk (nemopuk)


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Dirk schrieb:
> Ein 1K Widerstand zwischen  ausgang und Masse und dann kam auch die -15V
> raus.

Manche Dinge sind eben immer noch so, wie vor 40 Jahren.
von Joachim B. (jar)


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Dirk schrieb:
> Was habe ich nun gelernt.
>
> 1. Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit
> der LED machen.

und wer mehr lernen mag sollte die Grundlast mit einem R machen, da eine 
LED in der Helligkeit nachläßt, also entweder ist sie irgendwann nicht 
mehr sichtbar oder am Anfang zu hell, beides wirkt auf die Grundlast den 
Strom, ein R ist wesentlich im Strom stabiler und der LED Strom kann 
nach belieben eingestellt werden und ändert die Grundlast nicht.
von H. H. (hhinz)


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Nemopuk schrieb:
> Dirk schrieb:
>> Ein 1K Widerstand zwischen  ausgang und Masse und dann kam auch die -15V
>> raus.
>
> Manche Dinge sind eben immer noch so, wie vor 40 Jahren.

Sogar mehr als 50 Jahre.
von Jens G. (jensig)


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Rainer W. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Macht er nicht.
>
> Dann soll er das in den Schaltplan schreiben und nicht irgendwo im
> Thread erst auf Anfrage verraten.

Nöö, muss er nicht. Hat nämlich nix mit dem Thema des TO zu tun ...

Joachim B. schrieb:
> Dirk schrieb:
>> Was habe ich nun gelernt.
>>
>> 1. Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit
>> der LED machen.
>
> und wer mehr lernen mag sollte die Grundlast mit einem R machen, da eine
> LED in der Helligkeit nachläßt, also entweder ist sie irgendwann nicht

Ohje - wieviele 100 Jahre soll denn das Ding halten?
von Andrew T. (marsufant)


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Dirk schrieb:
> 1. Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit
> der LED machen.
> 2. Immer die Ein- Und Ausgangskondensator (1uF) an den Ein und Ausgängen
> mit einplanen.

3. immer die Dioden am Ausgang einplanen, damit der 79xx Regler nicht 
ggfs. beim einschalten die pos. Spannung bekommt (z.B. weil die plus 
Rail deinEr nachfolgenden Schaltung kräftig strom zieht)  -- der 79xx 
reagiert mit Abschalten wenn sein neg. Ausgang hochgezogen wird.

"Adding diodes to the output of a 7915 (-15V) regulator is a recommended 
practice to protect the IC from reverse voltage conditions, particularly 
when large output capacitors are used or in dual-supply circuits where 
rails may turn on at different times."  ti.com
von Dirk (bad_boy)


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Andrew T. schrieb:
> Dirk schrieb:
>> 1. Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit
>> der LED machen.
>> 2. Immer die Ein- Und Ausgangskondensator (1uF) an den Ein und Ausgängen
>> mit einplanen.
>
> 3. immer die Dioden am Ausgang einplanen, damit der 79xx Regler nicht
> ggfs. beim einschalten die pos. Spannung bekommt (z.B. weil die plus
> Rail deinEr nachfolgenden Schaltung kräftig strom zieht)  -- der 79xx
> reagiert mit Abschalten wenn sein neg. Ausgang hochgezogen wird.

Ok, dann wäre es 3 Dinge die ich dann zukünftig mit einplane. :-)

Ist es eigentlich relavant oder macht es einen Unterschied, ob man die 
Dioden in Sperrichtung am Ausgang packt oder wie ich das schon ein paar 
male gesehen habe, die Parallel in Sperrichtung zwischen Ausgang und 
Eingang am Regler geschaltet sind ?
von Michael B. (laberkopp)


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Dirk schrieb:
> macht es einen Unterschied, ob man die Dioden in Sperrichtung am Ausgang
> packt oder wie ich das schon ein paar male gesehen habe, die Parallel in
> Sperrichtung zwischen Ausgang und Eingang am Regler geschaltet sind ?

Beide sind gegen völlig verschiedene Probleme.

Sperrichtung am Ausgang ist gegen eine Umpolung durch Spannung anderer 
Polarität, also bei bipolaren Spannungsquellen sinnvoll.

In Sperrichtung vom Ausgang zum Eingang nur wenn am Ausgang eine höhere 
Spannung angelegt werden kann als am Eingang herrscht.
von Dirk (bad_boy)


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Michael B. schrieb:
> Dirk schrieb:
>> macht es einen Unterschied, ob man die Dioden in Sperrichtung am Ausgang
>> packt oder wie ich das schon ein paar male gesehen habe, die Parallel in
>> Sperrichtung zwischen Ausgang und Eingang am Regler geschaltet sind ?
>
> Beide sind gegen völlig verschiedene Probleme.
>
> Sperrichtung am Ausgang ist gegen eine Umpolung durch Spannung anderer
> Polarität, also bei bipolaren Spannungsquellen sinnvoll.
>
> In Sperrichtung vom Ausgang zum Eingang nur wenn am Ausgang eine höhere
> Spannung angelegt werden kann als am Eingang herrscht.

Danke für die Info ! :-)
von Rainer W. (rawi)


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Michael B. schrieb:
> In Sperrichtung vom Ausgang zum Eingang nur wenn am Ausgang eine höhere
> Spannung angelegt werden kann als am Eingang herrscht.

Das kann ganz von alleine passieren, wenn beim Ausschalten der 
Ausgangselko die Spannung länger hält, als die Elkos am Eingang. Das 
kann bei der Schaltung sogar davon abhängen, wieviel Strom auf welcher 
Spannung gezogen wird. Ob die Diode nötig ist, hängt von der Energie ab, 
die zurück fließen will. Bei 1.3µF am Ausgang ist das eher unkritisch.
: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Michael B. schrieb:
> 79xx brauchen
> halt eine Mindestlast.

Ich habe bei meinen Netzteilen mit 78xx oder 79xx immer am Ausgang
eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem
des TO automatisch nicht...
von Jens G. (jensig)


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Mani W. schrieb:
> eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem
> des TO automatisch nicht...

Naja, aber heutige LEDs blenden ein bisschen bei 5-10mA ...
von Mani W. (e-doc)


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Jens G. schrieb:
> Naja, aber heutige LEDs blenden ein bisschen bei 5-10mA ...

In einem Gehäuse?

Ein Netzteil liegt ja nicht so herum...
von Manfred P. (pruckelfred)


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Mani W. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> 79xx brauchen halt eine Mindestlast.
>
> Ich habe bei meinen Netzteilen mit 78xx oder 79xx immer am Ausgang
> eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem
> des TO automatisch nicht...

Ich hatte noch keinen 78xx, der im Leerlauf seine Spannung überschritten 
hat.

Eigentlich gibt es das Problem doch eh nur theoretisch, weil die 
versorgte Schaltung für die Last sorgt.

Jens G. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen,
> Naja, aber heutige LEDs blenden ein bisschen bei 5-10mA ...

Das ist noch niemandem außer Dir aufgefallen:
Manfred P. schrieb:
> Mit einer dunkelroten MV5054 schon, eine halbwegs aktuelle LED würde mit
> dem Strom fast zur Raumbeleuchtung.

Mani W. schrieb:
>> Naja, aber heutige LEDs blenden ein bisschen bei 5-10mA ...
> In einem Gehäuse?

Wenn ich sie nicht sehen will, brauche ich keine LED.
von Mani W. (e-doc)


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Manfred P. schrieb:
> Wenn ich sie nicht sehen will, brauche ich keine LED.

Die dient nur zur optischen Kontrolle der Betriebsspannung, und
genau das sehe ich, wenn ich das Gehäuse öffne!
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die Mindestlast hat Dein Problem mit der zu hohen Ausgangsspannung 
gelöst.

Dieter D. schrieb:
> Es gibt auch noch einen Fall, bei der die Verpolungsdiode gebraucht
> wird.

Michael B. schrieb:
> Er sollte sie installieren um eine Verpolung gerade im Einschaltmoment
> zu verhindern,

Andrew T. schrieb:
> 3. immer die Dioden am Ausgang einplanen, damit der 79xx Regler nicht
> ggfs. beim einschalten die pos. Spannung bekommt
von Mani W. (e-doc)


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Pfau, Dieters Schlussworte...
von Roger (Gast)


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> 7915 gibt 18V ab

SCNR: Der Junge ist endlich erwachsen und ich ausm Schneider!
von Nemopuk (nemopuk)


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Manfred P. schrieb:
> Ich hatte noch keinen 78xx, der im Leerlauf seine Spannung überschritten
> hat.

Ich auch nicht. Aber bei den 79xx ist es ein bekannter Effekt.

In der Praxis braucht es auch nicht die vollen 5 mA Grundlast, wenn man 
eine geringe Überspannung tolerieren kann.
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8045760 wurde vom Autor gelöscht.
von Jörg R. (solar77)


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Manfred P. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Michael B. schrieb:
>>> 79xx brauchen halt eine Mindestlast.

> Ich hatte noch keinen 78xx, der im Leerlauf seine Spannung überschritten
> hat.

Um 78xx geht es auch nicht.


Manfred P. schrieb:
> Wenn ich sie nicht sehen will, brauche ich keine LED.

LEDs wurden (werden?) im Hifi-Bereich gerne in Schaltungen eingesetzt, 
z.T. zur Erzeugung einer Referenz. Die sieht man dann auch nicht.


Ich habe bei meinen selbstgebauten immer LEDs zur einfachen 
Funktionskontrolle bzw. Betriebsanzeige eingesetzt, unabhängig davon 
dass sie auch eine kleine Grundlast darstellen.
: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Jörg R. schrieb:
> Ich habe bei meinen selbstgebauten immer LEDs zur einfachen
> Funktionskontrolle bzw. Betriebsanzeige eingesetzt, unabhängig davon
> dass sie auch eine kleine Grundlast darstellen.

Mani W. schrieb:
> Ich habe bei meinen Netzteilen mit 78xx oder 79xx immer am Ausgang
> eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem
> des TO automatisch nicht...
von Rainer W. (rawi)


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Roger schrieb:
>> 7915 gibt 18V ab
>
> SCNR: Der Junge ist endlich erwachsen und ich ausm Schneider!

Das mit dem Zitieren ist doch nun wirklich nicht so kompliziert. :-(

Benutze die "Markierten Text zitieren"-Funktion und fummel nicht an dem 
erzeugten Text dran rum.
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