Hallo Leute, für eine kleine Opamp Schaltung und LM1875 soll es einmal +/-15V und einmal +/-18V als Spannung erzeugen. Die +/-18V Versorgung klappt ohne Probleme. Die +15V auch, aber die negative -15V Spannung will mal wieder nicht. Es kommen -18V da raus. Die Schaltung hat Ein und Ausgangskondensatoren drin, der 7915 schwingt nicht, auf dem Oszi ist es eine gerade -18V Linie. Der 7915 selbst ist in Ordnung, habe einen zweiten genommen, den auf einem Steckbrett getestet und den dann mal eingebaut. Doch sobald ich Saft drauf gebe, kommen -18V raus und keine -15V. Jemand einen Tip woran es liegen könnte ? Alles was an der vorherigen Schaltung damals nicht richtig war, meine ich bei der beachtet zu haben, soweit nötig. Danke schonmal für eure Hilfe. Grüße Dirk
Dirk schrieb: > Der 7915 selbst ist > in Ordnung, habe einen zweiten genommen, den auf einem Steckbrett > getestet und den dann mal eingebaut. Doch sobald ich Saft drauf gebe, > kommen -18V raus und keine -15V. > > Jemand einen Tip woran es liegen könnte ? Bist du sicher das der GND-Pin vom 7915 korrekt verbunden ist? Kannst du den Aufbau zeigen?
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Dirk schrieb: > Jemand einen Tip woran es liegen könnte ? Der braucht eine gewisse Mindestlast. Im Leerlauf ist dein Effekt normal.
Dirk schrieb: > Jemand einen Tip woran es liegen könnte ? Hast du beim Aufbau darauf geachtet dass beim 7915 GND und Vi gegenüber dem 7815 vertauscht sind!
Dirk schrieb: > Jemand einen Tip woran es liegen könnte ? Schalte mal 1 kOhm von den -15 V nach Masse. So ganz ohne Last funktionieren die 79xx manchmal nicht richtig. Du kannst da auch die Power-LED dranhängen, so wird der Mindeststrom sinnvoll genutzt.
Gibt's einen besonderen Grund aus dem die beiden Brückengleichrichter parallel (wenn man das so nennen darf) geschaltet sind?
danke werde da nachher mal 1k am Ausgang schalten. Bezüglich Grundlast, hatte ich den neuen auf einen Steckbrett auch ohne Last getestet und da hatte er -15V geliefert. Norbert schrieb: > Gibt's einen besonderen Grund aus dem die beiden Brückengleichrichter > parallel (wenn man das so nennen darf) geschaltet sind? Ja, das ist nur im Schaltplan, da ich 2 verschieden Brückengleichrichter habe und je nachdem welchen in nehmen wollte, ist das auf der Platinen dann schon für 2 unterschiedlichen vorbereitet. Werden also keine 2 verbaut sondern nur einer. ;-) Das Pinout sollte passen, zumindest laut Datenblatt von ISC.
Ich würde noch mehr Rückstromdioden spendieren. Siehe Bild 6: https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm
S. L. schrieb: > Und von Mindestlast steht zumindest bei TI nichts. Doch. Die relevanten Parameter sind nur für Lasten ab 5 mA spezifiziert...
S. L. schrieb: > Und von Mindestlast steht zumindest bei TI nichts. Bei weniger als 5mA Last sind gleich drei Parameter unspezifiziert. Die "Output Voltage" trifft es in deinem Fall.
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Dirk schrieb: > Jemand einen Tip woran es liegen könnte ? Rick schrieb: > Ich würde noch mehr Rückstromdioden spendieren. Jörg R. schrieb: > Bist du sicher das der GND-Pin vom 7915 korrekt verbunden ist? Hier warten wir noch auf eine Antwort. Von wo hast Du die Schaltung her? Die Schaltung der Werte sind nicht bedacht vergeben! Es fehlt jeweils ein Stütz C am Adjust Pin vom LM317/337. Clamp Dioden fehlen, das Konzept nicht Konsequenz durchgezogen. Das Ausgangs C für die Regelschleife kann gerne zwischen 1µF bis 10µF betragen. Die 2x470µF || am LM78xx machen keinen Sinn. Mehr als eine Heizplatte ist das nicht. Überarbeite Dein Konzept zur Schaltung. Gruß D.T.
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Dirk schrieb: > für eine kleine Opamp Schaltung und LM1875 soll es einmal +/-15V und > einmal +/-18V als Spannung erzeugen. Der LM1875 verträgt doch +-30V und hat 94dB Ripple Rejection. Wozu die +-18V Vorstabilisierung?
Nemopuk schrieb: > Rainer W. schrieb: >> Was hast du an J3 angeschlossen? > > Na was wohl, einen Toaster! Dieselaggregat 10kw
Rainer W. schrieb: > Dirk schrieb: >> Jemand einen Tip woran es liegen könnte ? > > Was hast du an J3 angeschlossen? Einen Trafo mit 2*18V.
Nemopuk schrieb: > Na was wohl, einen Toaster! ... und die parallelgeschalteten Gleichrichter, damit der arme Kerl nicht auf einem Bein stehen muss ...
Wolf17 schrieb: > Dirk schrieb: >> für eine kleine Opamp Schaltung und LM1875 soll es einmal +/-15V und >> einmal +/-18V als Spannung erzeugen. > Der LM1875 verträgt doch +-30V und hat 94dB Ripple Rejection. Wozu die > +-18V Vorstabilisierung? Die +-18V sind für den LM1875, die +-15V für ein Mikrofonvorverstärker. Beides wollte ich aus einem Trafo entnehmen, darum der Abzweig nach dem Gleichrichter und ersten Elkos.
Dirk schrieb: > Beides wollte ich aus einem Trafo entnehmen, darum der Abzweig nach dem > Gleichrichter und ersten Elkos. Nach dem Schaltplan wird da nichts abgezweigt. Die Gleichrichter liegen parallel, die jeweils vier Ladeelkos (2x 1000µF, 2x470µF) liegen ebenfalls parallel und dann verzweigt sich das jeweils auf die beiden Regler, d.h. die Spannungsregler bekommen jeweils die selbe Eingangsspannung.
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Rainer W. schrieb: > ... und die parallelgeschalteten Gleichrichter, damit der arme Kerl > nicht auf einem Bein stehen muss ... Lies Dir doch erstmal den Text durch, um den Sinn der beiden Gleichrichter zu erfassen ...
Dirk schrieb: > Es kommen -18V da raus. Es fehlt eine Mindestlast, z.B. 3k3. Die Schaltung ist unsinnig. Die beiden Brückengleichrichter sind parallel geschaltet. Der LM317/337 hat zwar eine Angstdiode, aber keine Ausgangsverpolschutzdiode.
1 | LM317--+-- |
2 | _|_ |
3 | /_\ |
4 | | |
5 | GND |
6 | _|_ |
7 | /_\ |
8 | | |
9 | LM337--+-- |
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9 Der LM7x18 begrenzt den Strom auf weniger (1A, maximal 2.5A) als der LM1875 (4A) Lass die 7x18 weg, der LM1875 halt die +/-27V aus
Michael B. schrieb: > Die Schaltung ist unsinnig. Du bist unsinnig. Lies halt den Text. Typisch Laberkopp.
Nemopuk schrieb: > Bei weniger als 5mA Last ... Weil die Lösung einfach eine Mindestlast dranzuhängen so extrem einfach ist, würde ich das an der Stelle des TO als erstes ausprobieren und prüfen.
Ich hänge oft eine LED zur Betriebsanzeige und Diagnose dahinter. Damit löst sich das Problem mit der Mindestlast automatisch.
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Jens G. schrieb: > Lies Dir doch erstmal den Text durch, um den Sinn der beiden > Gleichrichter zu erfassen ... Helmut -. schrieb: > Du bist unsinnig. Lies halt den Text. Typisch Laberkopp. Oh weh, zwei Forums-Koniferen bekunden ihr Unwissen. Weder die zwei Gleichrichter noch die Anhäufung von Ladeelkos machen Sinn. Dieter D. schrieb: > Weil die Lösung einfach eine Mindestlast dranzuhängen so extrem einfach > ist, würde ich das an der Stelle des TO als erstes ausprobieren und > prüfen. Geht nicht, weil zu einfach und dieses Thema damit evtl. schon beendet wäre. (prx) A. K. schrieb: > Ich hänge oft eine LED zur Betriebsanzeige und Diagnose dahinter. Damit > löst sich das Problem mit der Mindestlast automatisch. Mit einer dunkelroten MV5054 schon, eine halbwegs aktuelle LED würde mit dem Strom fast zur Raumbeleuchtung. --- Was viele Leute nicht sehen: Der Trafo hat zwei Wicklungen, damit kann man zwei Zweige mit 78xx aufbauen und erst am Ausgang zusammenlegen, um den zickigen 79xx zu vermeiden. In dem hiesigen und höchst zweifelhaften Konzept mit 15 und 18 Volt geht das leider nicht.
Manfred P. schrieb: > Mit einer dunkelroten MV5054 schon, eine halbwegs aktuelle LED würde mit > dem Strom fast zur Raumbeleuchtung. Besonders wenn es wie hier 4 sein würden. Sie können aber im Gehäuse bleiben, reine Diagnose. Dann schimmerts nur mystisch aus den Spalten raus. 😀
Dirk schrieb: > danke werde da nachher mal 1k am Ausgang schalten. > > Bezüglich Grundlast, hatte ich den neuen auf einen Steckbrett auch ohne > Last getestet und da hatte er -15V geliefert. Irgendetwas musst du falsch gemacht haben, sonst würde es funktionieren. Gehe doch mal mehr auf die Kommentare ein und zeige Fotos vom Aufbau.
Jens G. schrieb: > Lies Dir doch erstmal den Text durch, um den Sinn der beiden > Gleichrichter zu erfassen ... Dann lerne du vielleicht, Text zu zitieren, auf die du dich beziehst. Die Information hätte zusammen mit Schaltplan in den Anfangspost gehört und nicht mitten rein gestreut. Es bleibt allerdings bei den Ladeelkos: C23||C24||C44||C45 C32||C33||C47||C48 Dirk schrieb: > Netzteile.jpg
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Rainer W. schrieb: > Jens G. schrieb: >> Lies Dir doch erstmal den Text durch, um den Sinn der beiden >> Gleichrichter zu erfassen ... > > Es geht nicht um den Sinn dahinter, sondern um die falsche Umsetzung. > Ungepaarte Gleichrichterdioden parallel zu schalten.. Macht er nicht. > ..ist genauso unsinnig wie unselektierte LEDs. Selektierte LEDs als Grundlast oder zur Anzeige des Betriebszustands? Unsinn, mehr muss man nicht dazu schreiben.
Manfred P. schrieb: > Geht nicht, weil zu einfach und dieses Thema damit evtl. schon beendet > wäre. Stimmt. Aber gleich kommt noch so ein Anschlag in dem Thread.
Michael B. schrieb: > aber keine Ausgangsverpolschutzdiode. Weil die Lösung einfach diese Dioden zu ergänzen auch noch extrem einfach ist, würde ich das an der Stelle des TO als zweites ausprobieren und prüfen.
Mani W. schrieb: > Ich denke, er hat 1,2,3 vom 7915 falsch... Glaube ich nicht, auf dem Steckbrett scheint der 7915 ja zu funktionieren. Verdrahtungsfehler, Steckbrett defekt..?🤔
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Dieter D. schrieb: > Michael B. schrieb: >> aber keine Ausgangsverpolschutzdiode. > > Weil die Lösung einfach diese Dioden zu ergänzen auch noch extrem > einfach ist, würde ich das an der Stelle des TO als zweites ausprobieren > und prüfen. Nein, diese Dioden haben überhaupt keinen Zweck für die Funktion. Die greifen erst im Fehlerfall.
Michael B. schrieb: > Die beiden Brückengleichrichter sind parallel geschaltet. und Manfred P. schrieb: > Helmut -. schrieb: >> Du bist unsinnig. Lies halt den Text. Typisch Laberkopp. > > Oh weh, zwei Forums-Koniferen bekunden ihr Unwissen. Weder die zwei > Gleichrichter noch die Anhäufung von Ladeelkos machen Sinn. und Rainer W. schrieb: > Ungepaarte Gleichrichterdioden parallel zu schalten ist genauso unsinnig > wie unselektierte LEDs. Lest euch doch erst mal den folgenden Beitrag durch: Dirk schrieb: > Ja, das ist nur im Schaltplan, da ich 2 verschieden Brückengleichrichter > habe und je nachdem welchen in nehmen wollte, ist das auf der Platinen > dann schon für 2 unterschiedlichen vorbereitet. Werden also keine 2 > verbaut sondern nur einer. ;-) rhf
Manfred P. schrieb: > Oh weh, zwei Forums-Koniferen bekunden ihr Unwissen. Weder die zwei > Gleichrichter noch die Anhäufung von Ladeelkos machen Sinn. Dirk schrieb: > Norbert schrieb: >> Gibt's einen besonderen Grund aus dem die beiden Brückengleichrichter >> parallel (wenn man das so nennen darf) geschaltet sind? > > Ja, das ist nur im Schaltplan, da ich 2 verschieden Brückengleichrichter > habe und je nachdem welchen in nehmen wollte, ist das auf der Platinen > dann schon für 2 unterschiedlichen vorbereitet. Werden also keine 2 > verbaut sondern nur einer. ;-)
Ich habe hier den Screenshot von einer kleinen Demo angehängt, wo es durch die Elkos der ungleichen Lasten den unteren Kreis mit Überspannung überlastet. Es gibt auch noch einen Fall, bei der die Verpolungsdiode gebraucht wird.
Dieter D. schrieb: > Michael B. schrieb: >> aber keine Ausgangsverpolschutzdiode. > > Weil die Lösung einfach diese Dioden zu ergänzen auch noch extrem > einfach ist, würde ich das an der Stelle des TO als zweites ausprobieren > und prüfen. Da merkt man, dass Du überhaupt nicht weist, was Du schreibst...
Jörg R. schrieb: > Macht er nicht. Dann soll er das in den Schaltplan schreiben und nicht irgendwo im Thread erst auf Anfrage verraten.
Dieter D. schrieb: > Michael B. schrieb: >> aber keine Ausgangsverpolschutzdiode. > > Weil die Lösung einfach diese Dioden zu ergänzen auch noch extrem > einfach ist, würde ich das an der Stelle des TO als zweites ausprobieren > und prüfen. Er sollte sie installieren um eine Verpolung gerade im Einschaltmoment zu verhindern, aber mit dem Problem hat es nichts zu tun, 79xx brauchen halt eine Mindestlast.
Rainer W. schrieb: > Dann soll er das in den Schaltplan schreiben und nicht irgendwo im > Thread erst auf Anfrage verraten. Damit muss man bei Beiträge von eher unerfahrenen Leuten rechnen. Deshalb ist es eben sinnvoll alle Beiträge eines Diskussionsstarters zu lesen. rhf
Hallo Leute, Problem ist gefunden. Ein 1K Widerstand zwischen ausgang und Masse und dann kam auch die -15V raus. Danke für eure Hilfe !! :-) Was habe ich nun gelernt. 1. Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit der LED machen. 2. Immer die Ein- Und Ausgangskondensator (1uF) an den Ein und Ausgängen mit einplanen. Ich hoffe mal das der Rest der Platinen weniger Probleme macht. ;-) Danke nochmals für die schnelle Hilfe. Grüße Dirk
Dirk schrieb: > Ein 1K Widerstand zwischen ausgang und Masse und dann kam auch die -15V > raus. Manche Dinge sind eben immer noch so, wie vor 40 Jahren.
Dirk schrieb: > Was habe ich nun gelernt. > > 1. Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit > der LED machen. und wer mehr lernen mag sollte die Grundlast mit einem R machen, da eine LED in der Helligkeit nachläßt, also entweder ist sie irgendwann nicht mehr sichtbar oder am Anfang zu hell, beides wirkt auf die Grundlast den Strom, ein R ist wesentlich im Strom stabiler und der LED Strom kann nach belieben eingestellt werden und ändert die Grundlast nicht.
Nemopuk schrieb: > Dirk schrieb: >> Ein 1K Widerstand zwischen ausgang und Masse und dann kam auch die -15V >> raus. > > Manche Dinge sind eben immer noch so, wie vor 40 Jahren. Sogar mehr als 50 Jahre.
Rainer W. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Macht er nicht. > > Dann soll er das in den Schaltplan schreiben und nicht irgendwo im > Thread erst auf Anfrage verraten. Nöö, muss er nicht. Hat nämlich nix mit dem Thema des TO zu tun ... Joachim B. schrieb: > Dirk schrieb: >> Was habe ich nun gelernt. >> >> 1. Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit >> der LED machen. > > und wer mehr lernen mag sollte die Grundlast mit einem R machen, da eine > LED in der Helligkeit nachläßt, also entweder ist sie irgendwann nicht Ohje - wieviele 100 Jahre soll denn das Ding halten?
Dirk schrieb: > 1. Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit > der LED machen. > 2. Immer die Ein- Und Ausgangskondensator (1uF) an den Ein und Ausgängen > mit einplanen. 3. immer die Dioden am Ausgang einplanen, damit der 79xx Regler nicht ggfs. beim einschalten die pos. Spannung bekommt (z.B. weil die plus Rail deinEr nachfolgenden Schaltung kräftig strom zieht) -- der 79xx reagiert mit Abschalten wenn sein neg. Ausgang hochgezogen wird. "Adding diodes to the output of a 7915 (-15V) regulator is a recommended practice to protect the IC from reverse voltage conditions, particularly when large output capacitors are used or in dual-supply circuits where rails may turn on at different times." ti.com
Andrew T. schrieb: > Dirk schrieb: >> 1. Immer eine kleine Last an den Regler einplanen. Werde das dann mit >> der LED machen. >> 2. Immer die Ein- Und Ausgangskondensator (1uF) an den Ein und Ausgängen >> mit einplanen. > > 3. immer die Dioden am Ausgang einplanen, damit der 79xx Regler nicht > ggfs. beim einschalten die pos. Spannung bekommt (z.B. weil die plus > Rail deinEr nachfolgenden Schaltung kräftig strom zieht) -- der 79xx > reagiert mit Abschalten wenn sein neg. Ausgang hochgezogen wird. Ok, dann wäre es 3 Dinge die ich dann zukünftig mit einplane. :-) Ist es eigentlich relavant oder macht es einen Unterschied, ob man die Dioden in Sperrichtung am Ausgang packt oder wie ich das schon ein paar male gesehen habe, die Parallel in Sperrichtung zwischen Ausgang und Eingang am Regler geschaltet sind ?
Dirk schrieb: > macht es einen Unterschied, ob man die Dioden in Sperrichtung am Ausgang > packt oder wie ich das schon ein paar male gesehen habe, die Parallel in > Sperrichtung zwischen Ausgang und Eingang am Regler geschaltet sind ? Beide sind gegen völlig verschiedene Probleme. Sperrichtung am Ausgang ist gegen eine Umpolung durch Spannung anderer Polarität, also bei bipolaren Spannungsquellen sinnvoll. In Sperrichtung vom Ausgang zum Eingang nur wenn am Ausgang eine höhere Spannung angelegt werden kann als am Eingang herrscht.
Michael B. schrieb: > Dirk schrieb: >> macht es einen Unterschied, ob man die Dioden in Sperrichtung am Ausgang >> packt oder wie ich das schon ein paar male gesehen habe, die Parallel in >> Sperrichtung zwischen Ausgang und Eingang am Regler geschaltet sind ? > > Beide sind gegen völlig verschiedene Probleme. > > Sperrichtung am Ausgang ist gegen eine Umpolung durch Spannung anderer > Polarität, also bei bipolaren Spannungsquellen sinnvoll. > > In Sperrichtung vom Ausgang zum Eingang nur wenn am Ausgang eine höhere > Spannung angelegt werden kann als am Eingang herrscht. Danke für die Info ! :-)
Michael B. schrieb: > In Sperrichtung vom Ausgang zum Eingang nur wenn am Ausgang eine höhere > Spannung angelegt werden kann als am Eingang herrscht. Das kann ganz von alleine passieren, wenn beim Ausschalten der Ausgangselko die Spannung länger hält, als die Elkos am Eingang. Das kann bei der Schaltung sogar davon abhängen, wieviel Strom auf welcher Spannung gezogen wird. Ob die Diode nötig ist, hängt von der Energie ab, die zurück fließen will. Bei 1.3µF am Ausgang ist das eher unkritisch.
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Michael B. schrieb: > 79xx brauchen > halt eine Mindestlast. Ich habe bei meinen Netzteilen mit 78xx oder 79xx immer am Ausgang eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem des TO automatisch nicht...
Mani W. schrieb: > eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem > des TO automatisch nicht... Naja, aber heutige LEDs blenden ein bisschen bei 5-10mA ...
Jens G. schrieb: > Naja, aber heutige LEDs blenden ein bisschen bei 5-10mA ... In einem Gehäuse? Ein Netzteil liegt ja nicht so herum...
Mani W. schrieb: > Michael B. schrieb: >> 79xx brauchen halt eine Mindestlast. > > Ich habe bei meinen Netzteilen mit 78xx oder 79xx immer am Ausgang > eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem > des TO automatisch nicht... Ich hatte noch keinen 78xx, der im Leerlauf seine Spannung überschritten hat. Eigentlich gibt es das Problem doch eh nur theoretisch, weil die versorgte Schaltung für die Last sorgt. Jens G. schrieb: > Mani W. schrieb: >> eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, > Naja, aber heutige LEDs blenden ein bisschen bei 5-10mA ... Das ist noch niemandem außer Dir aufgefallen: Manfred P. schrieb: > Mit einer dunkelroten MV5054 schon, eine halbwegs aktuelle LED würde mit > dem Strom fast zur Raumbeleuchtung. Mani W. schrieb: >> Naja, aber heutige LEDs blenden ein bisschen bei 5-10mA ... > In einem Gehäuse? Wenn ich sie nicht sehen will, brauche ich keine LED.
Manfred P. schrieb: > Wenn ich sie nicht sehen will, brauche ich keine LED. Die dient nur zur optischen Kontrolle der Betriebsspannung, und genau das sehe ich, wenn ich das Gehäuse öffne!
Die Mindestlast hat Dein Problem mit der zu hohen Ausgangsspannung gelöst. Dieter D. schrieb: > Es gibt auch noch einen Fall, bei der die Verpolungsdiode gebraucht > wird. Michael B. schrieb: > Er sollte sie installieren um eine Verpolung gerade im Einschaltmoment > zu verhindern, Andrew T. schrieb: > 3. immer die Dioden am Ausgang einplanen, damit der 79xx Regler nicht > ggfs. beim einschalten die pos. Spannung bekommt
> 7915 gibt 18V ab
SCNR: Der Junge ist endlich erwachsen und ich ausm Schneider!
Manfred P. schrieb: > Ich hatte noch keinen 78xx, der im Leerlauf seine Spannung überschritten > hat. Ich auch nicht. Aber bei den 79xx ist es ein bekannter Effekt. In der Praxis braucht es auch nicht die vollen 5 mA Grundlast, wenn man eine geringe Überspannung tolerieren kann.
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Beitrag #8045760 wurde vom Autor gelöscht.
Manfred P. schrieb: > Mani W. schrieb: >> Michael B. schrieb: >>> 79xx brauchen halt eine Mindestlast. > Ich hatte noch keinen 78xx, der im Leerlauf seine Spannung überschritten > hat. Um 78xx geht es auch nicht. Manfred P. schrieb: > Wenn ich sie nicht sehen will, brauche ich keine LED. LEDs wurden (werden?) im Hifi-Bereich gerne in Schaltungen eingesetzt, z.T. zur Erzeugung einer Referenz. Die sieht man dann auch nicht. Ich habe bei meinen selbstgebauten immer LEDs zur einfachen Funktionskontrolle bzw. Betriebsanzeige eingesetzt, unabhängig davon dass sie auch eine kleine Grundlast darstellen.
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Jörg R. schrieb: > Ich habe bei meinen selbstgebauten immer LEDs zur einfachen > Funktionskontrolle bzw. Betriebsanzeige eingesetzt, unabhängig davon > dass sie auch eine kleine Grundlast darstellen. Mani W. schrieb: > Ich habe bei meinen Netzteilen mit 78xx oder 79xx immer am Ausgang > eine Led mit 5-10 mA als Kontrolle vorgesehen, da gibt es das Problem > des TO automatisch nicht...
Roger schrieb: >> 7915 gibt 18V ab > > SCNR: Der Junge ist endlich erwachsen und ich ausm Schneider! Das mit dem Zitieren ist doch nun wirklich nicht so kompliziert. :-( Benutze die "Markierten Text zitieren"-Funktion und fummel nicht an dem erzeugten Text dran rum.
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