Hi! Zunächst mal: Bitte um Nachsicht, wenn meine Anfrage simpel erscheinen mag - ich hab' zwar mal "irgendwas mit Elektronik" gelernt, aber das ist gute 30 Jahre her... Jetzt aber zur eigentlichen Problemstellung: Ich habe einen selbst ausgebauten Camper und möchte nun einen Ladebooster nachrüsten. Leider hat mein Basisfahrzeug (Renault Master) kein D+-Signal. Daher möchte ich einen bauen, der (basierend auf der Batteriespannung) ein künstliches D+-Signal ausgibt. Es gibt zwar kommerzielle Lösungen (welche auf das Vibrieren des Motors reagieren), aber die haben a) den Nachteil, dass ich dann die Verkabelung vom Motorraum weg bis hinten ziehen müsste (was deutlich aufwändiger ist als von der Batterie weg, die in meinem Fall in der Fahrgastzelle ist) und b) sind die Dinger richtig teuer (> 100 €). Daher muss eine DIY-Lösung her. Da die Autobatterie eine normale 12 V-AGM-Batterie ist (wo die Ruhespannung bei maximal 12,8 V liegt), ist mein Ansatz: Sobald die Spannung an der Batterie > ~14 V beträgt, darf/soll der Booster loslegen. Das soll auch verhindern, dass er zu Laden beginnt, solange die Autobatterie noch komplett leer ist (also die Spannung unter 14 V liegt). Ich habe jetzt mal eine Schaltung auf Basis von einem TL431 entworfen, von der ich hoffe, dass sie diesen Zweck erfüllt. Der Anzugstrom vom Relais beträgt lt. Datenblatt 12 bis 15 mA, sollte also passen. Der Mitkopplungswiderstand R5 soll ein Flackern verhindern: Wenn ich mich nicht vertan habe, sollte dieser eine Hysterese von ~ 0,5 V erzeugen. Beim Widerstandswert bin ich mir noch nicht ganz sicher - kann daher sein, dass das noch ein Trimmpoti (2 MOhm) wird. RP1 ist übrigens ein Trimmpoti mit 100 kOhm. So, und jetzt meine Frage: Kann das funktionieren? Oder habe ich da einen kompletten Hund in meinen Gedanken? Vielen Dank im Voraus!
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Ich fürchte, dass es so nicht gut funktioniert. Denn wenn du eine leere Zweitbatterie zuschaltest, wird die Spannung so stark absacken, daß sie wieder getrennt wird. Du kannst die Schwelle nicht beliebig niedrig ansetzen, sonst betreibst du den Anlasser ungewollt mit der Zweitbatterie.
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Hi Nepomuk, besten Dank erstmal für die Rückmeldung! Der Fall vom letzten Satz kann zum Glück nicht eintreten (weil der Ladebooster keine Energie von der Versorgungsbatterie (ist bei mir 24 V, aber das ist eher unwichtig) zurück in die Aufbaubatterie schickt. Sollte er zumindest nicht (habs nicht getestet). ;-) Jedenfalls sollte der Ladebooster lt. Beschreibung als Trennrelais fungieren. Den ersten Fall wollte ich eigentlich mit der Hysterese abfangen (deshalb auch der Mitkopplungswiderstand). Den genauen Wert der Spannungen (wann er einschalten muss, wann er ausschalten muss) hätte ich dann per Trimmpoti eingestellt.
H. H. schrieb: > Du hast da einige Fehler eingebaut. Scheint so :-/ Nur damit ich dein Schaltbild richtig verstehe: Die Hysterese machst du über den C1, richtig? Falls ja: Wie hast du den dimensioniert? Hintergrund der Frage: Ich würde gerne die Hysterese anpassen können, da ich dzt. noch nicht weiß, wie stark die Spannung einsackt, wenn ich den Ladebooster zuschalte. Und einen Varko einzusetzen würde ich gerne vermeiden.
Andreas schrieb: > Die Hysterese machst du > über den C1, richtig? Nein. > Ladebooster Dann wird nicht mal ein Relais nötig sein.
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H. H. schrieb: >> Ladebooster > > Dann wird nicht mal ein Relais nötig sein. Stimmt. Da ist nicht mal ein Ladebooster nötig.
Rainer D. schrieb: > Da ist nicht mal ein Ladebooster nötig. Da denk nochmal drüber nach.
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H. H. schrieb: > Andreas schrieb: >> Die Hysterese machst du >> über den C1, richtig? > > Nein. Gut. Ich sehe schon: Du hast beschlossen, nicht hilfreich zu sein. Auch ok.
Andreas schrieb: > H. H. schrieb: >> Andreas schrieb: >>> Die Hysterese machst du >>> über den C1, richtig? >> Nein. > Gut. Ich sehe schon: Du hast beschlossen, nicht hilfreich zu sein. Schlecht geguckt, H. H. (hhinz) ist (meist) hilfreich. Seine Eigenheit ist, dass er immer nur ein paar Brocken hinwirft, die man selbst weiterdenken muß und er keine Aufsätze für Anfänger verfasst.
Andreas schrieb: > Nur damit ich dein Schaltbild richtig verstehe: Die Hysterese machst du > über den C1, richtig? Falls ja: Wie hast du den dimensioniert? > Hintergrund der Frage: Ich würde gerne die Hysterese anpassen können, da > ich dzt. noch nicht weiß, wie stark die Spannung einsackt, wenn ich den > Ladebooster zuschalte. Schau Dir R3 mal genauer an und überlege was dieser macht, wenn Q1 leitend ist und wenn nicht.
Ok, danke. Jetzt bin ich dabei. C1 ist nur ein Tiefpass zur Stabilisierung. Wenn das Relais anzieht, springt die Spannung am Kollektor von 0 V auf ca. 14 V. Dieser Sprung wird über R3 auf den Referenz-Pin gegeben und "verriegelt" die Schaltung stabil im eingeschalteten Zustand.
Für Sevel Sud Fahrzeuge ( Ducato Jumper Boxer ) ist ein "Converters’ and Upfitters’ Manual" verfügbar in dem für professionelle Ausbauer alles mechanische und elektische beschrieben ist. Simulierter D+ liegt z.B. ab Werk invertiert unten in der B-Säule. Ein solches Handbuch sollte auch für den Master verfügbar sein, Problem ist der Suchbegriff.
So, ich hab' jetzt mal die Änderung eingearbeitet. Da ich gerne mit Potis arbeiten will (um zB. Toleranzen bei den Widerständen ausgleichen zu können bzw. einfach flexibler zu sein) habe ich jetzt eine Version mit zwei Potis gemacht: Eine für die Einstellung des Schaltpunktes, und eines für die Hysterese. Damit man Q1 nicht killt, wenn man RP2 versehentlich auf Null stellt, habe ich noch einen Schutzwiderstand (R4) eingebaut. Schaut bitte nochmal drüber, ob ich noch irgend einen Fehler drin habe bzw. eine Verbesserung notwendig/ratsam ist. Danke. @Andrea B: Falls du zum "echten" D+-Signal irgend eine Info hast, wäre ich (und vermutlich nicht nur ich) sehr dankbar dafür. Hab' schon mehrfach gesucht, ob ich dazu etwas finde. Leider erfolglos. Es gibt zwar ein Video, was bei einer Sicherung ein D+-Signal "findet" - aber bei mir (also: nachgemessen) ist das lediglich die Zündung. Und das will ich ja vermeiden).
Nur auf die Schnelle. Und ich schätze es, wenn Hinz manchmal sehr kurz antwortet. Denn manchmal reicht ein "Ja!" oder ein "Nein!". Schalter links ist das Zündschloss. Ob du das mit einem Schalter oder automatisieren willst, musst du selbst wissen. Aber das ist die Funktion der Ladekontrollleuchte. "Plus auf Plus, geht Lampe us!" Wobei man das Relais eigentlich auch weglassen kann und nur den Schalter nehmen.
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Andreas schrieb: > Schaut bitte nochmal drüber, ob ich noch irgend einen Fehler drin habe Der Transistor Q1 ist immer noch falsch rum eingebaut (C und E vertauscht)! Schau dir nochmal die Schaltung von Herrn Hinz an. R3 kann ruhig ein bisschen hochohmiger sein, da fließt kein Basisstrom durch. Es ist nur ein Pull-Up Widerstand.
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Marcel V. schrieb: > Andreas schrieb: >> Schaut bitte nochmal drüber, ob ich noch irgend einen Fehler drin habe > > Der Transistor Q1 ist immer noch falsch rum eingebaut (C und E > vertauscht)! Schau dir nochmal die Schaltung von Herrn Hinz an. Hi Marcel, ja, das ist korrekt. Ich hab's nur nicht geschafft, bei EasyEDA den Transistor zu drehen (bzw. einen Transistor zu finden, der passt - allerdings ist die Bibliothek dort riesig und die Chancen stehen gut, dass ich einfach einen übersehen habe). Trotzdem Danke für den Hinweis!
Moin.. Wenn das ein Euro 6 Fahrzeug ist, kannste das eh vergessen. Da sind die Lichtmaschinen gesteuert und die Ausgangsspannung schwankt so stark, dass Du darüber nicht erkennen kannst, ob der Motor läuft, oder nicht. Deshalb die Lösung mit dem Vibrationssensor. Wenn Du keinen Euro 6 hast, hol Dir einen Victron Ladebooster. Da kannst Du alle von Dir gewünschten Parameter über Bluetooth einstellen und das Thema ist erledigt. Die gibt's z.B mit 18A oder 30A Ladestrom. Mittlerweile auch mit 50A. Der hat aber auch einen D+ Eingang über den der zusätzlich steuerbar ist. Mein Womo ist auch ein Euro 6d temp Modell und D+ wird bei mir vom Elektroblock generiert. Wie das Teil das macht? Keine Ahnung. Ansonsten, wie gesagt, Vibrationssensor benutzen. Hab mir auch so ein Teil ins Womo eingebaut und bin seit Jahren zufrieden. VG
Meiner ist "zum Glück" (oder leider - siehe geplante Umweltzonen in Italien) noch Euro 5. Victron Ladebooster möchte ich eher vermeiden (nicht, weil ich was gegen Victron habe - aber alles andere im Camper ist von Ective, mit Ausnahme vom Unterspannungsschutz, und der ist für die App nicht relevant). Und von Victron gibts nur eine 15 A-Version für 12 V -> 24 V. Das ist dann doch ziemlich wenig. Joachim B. schrieb: > https://www.kfz-tech.de/Biblio/Batterie_Generator/GenSpRegler2.htm Danke, sehr interessant. Wusste nicht, wie das D+-Signal zustande kommt! Ich finde nur leider keine Möglichkeit, es irgendwo abzugreifen. Zumindest nicht dass ich das irgendwo sehen würde. Hier mal die Sicherungen, die in meinem Master verbaut sind: https://kfz-sicherungen.com/renault/master-3.html Christian S. schrieb: > Hier hat mal jemand ein DS300 untersucht, was in vielen Womos verbaut > wird. Vielleicht hilfts. Da meiner ein kompletter Selbstausbau ist: Leider nein - aber trotzdem danke. Ich gehe mal davon aus, dass wer anderer damit was anfangen kann. > Marcel V. schrieb: > Der Transistor Q1 ist immer noch falsch rum eingebaut (C und E > vertauscht)! Schau dir nochmal die Schaltung von Herrn Hinz an. Wenn man ein wenig nachdenkt, dann kann man auch mit limitierten Ressourcen was anfangen :-/ Hab' jetzt den R3 noch auf 10k erhöht und Q1 gedreht - sollte jetzt also wirklich korrekt sein.
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Andreas schrieb: > Da meiner ein kompletter Selbstausbau ist: Leider nein - aber trotzdem > danke. Ich gehe mal davon aus, dass wer anderer damit was anfangen kann. Der LM258 mit RL4 generiert D+ aus der KL15 Spannung.
H. H. schrieb: > Rainer D. schrieb: >> Da ist nicht mal ein Ladebooster nötig. > Da denk nochmal drüber nach. Brauch ich nicht. Nachdem ich zig Wohnwagen, Wohnmobile und Expeditions-LKW ohne Ladebooster realisiert hab, erübrigt sich jeder Gedanke! Deswegen gebe ich die Aufforderung gerne zurück! Solange die gleichen Batterietypen verwendet werden gibt es keinen Grund für überflüssigen Kram. Alles was nicht da ist macht das Konstrukt zuverlässiger. Ausschliesslich darauf legen meine Kunden Wert.
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Rainer D. schrieb: > H. H. schrieb: >> Rainer D. schrieb: >>> Da ist nicht mal ein Ladebooster nötig. >> Da denk nochmal drüber nach. > Brauch ich nicht. Nachdem ich zig Wohnwagen, Wohnmobile und > Expeditions-LKW ohne Ladebooster realisiert hab, erübrigt sich jeder > Gedanke! > Deswegen gebe ich die Aufforderung gerne zurück! > Solange die gleichen Batterietypen verwendet werden gibt es keinen Grund > für überflüssigen Kram. Alles was nicht da ist macht das Konstrukt > zuverlässiger. Ausschliesslich darauf legen meine Kunden Wert. Er hat 12V LiMa und Starterbatterie, aber 24V im Aufbau. Beitrag "Re: Schaltbild für D+-Signal-Simulator"
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H. H. schrieb: > Er hat 12V LiMa und Starterbatterie, aber 24V im Aufbau. Upps, war dem Eingangspost nicht zu entnehmen. Ist auch eher unüblich. Das Standartzeugs für Camper ist idR auf 12V ausgelegt.
Andreas schrieb: > Danke, sehr interessant. Wusste nicht, wie das D+-Signal zustande kommt! > Ich finde nur leider keine Möglichkeit, es irgendwo abzugreifen. > Zumindest nicht dass ich das irgendwo sehen würde. na eben NUR an der LIMA, wo soll sonst für die Erregerwicklung eingegriffen werden? Zeigt das Bild ja deutlich. Andreas schrieb: > Versorgungsbatterie, Aufbaubatterie spreche deutlicher? du hast also eine 12V Starterbatterie oder doch 24V? Die Lima muß ja entsprechend mehr liefern und das kann man messen., ggffs. sogar noch Zündimpulse darauf sehen.
Joachim B. schrieb: > Andreas schrieb: >> Danke, sehr interessant. Wusste nicht, wie das D+-Signal zustande kommt! >> Ich finde nur leider keine Möglichkeit, es irgendwo abzugreifen. >> Zumindest nicht dass ich das irgendwo sehen würde. > > na eben NUR an der LIMA, Das gibts aber an modernen LiMas nicht mehr.
H. H. schrieb: > Das gibts aber an modernen LiMas nicht mehr. mir eh egal, niemand weiß was der TO will oder braucht, du könntest ja dem TO antworten
Andreas schrieb: > Jetzt aber zur eigentlichen Problemstellung: Ich habe einen selbst > ausgebauten Camper und möchte nun einen Ladebooster nachrüsten. > Leider hat mein Basisfahrzeug (Renault Master) kein D+-Signal. Das hört sich alles sehr nach Fahrzeugelektronik an. Dein D+-Signal scheint jedenfalls nichts mit USB zu tun zu haben.
Ok, da ich vll. nicht klar genug kommuniziert habe, hier nochmal eine Zusammenfassung: Das Basisfahrzeug für meinen Camping-Selbstausbau ist ein Renault Master III, welcher ein 12 V Bordnetz (inkl. 12 V Starterbatterie und entsprechender Lichtmaschine) hat. Letztgenannte hat kein D+-Signal (trotzdem fand ich es interessant, wenngleich in meinem Fall lediglich akademischer Natur, wie früher ein D+-Signal erzeugt wurde). Es gibt auch keinen Aufbaustecker, den es wohl nur als kostenpflichtige Zusatzausstatung gibt (und der Erstbesitzer offenbar nicht gebraucht hat). Meine Versorgungsbatterie (also die, welche den "Camping-Teil" des Fahrzeugs mit Strom versorgt) ist eine 24 V-Batterie und soll mittels Ladebooster während der Fahrt geladen werden können. Dafür brauche ich eine Regelung welche ein synthetisches D+-Signal erzeugt, und daher die Idee: Abhängig von der Spannung der Batterie ein D+-Signal erzeugen (inkl. Hysterese für die Abschaltung, da ja beim Einschalten vom Ladebooster die Spannung wieder absinken wird und das ganze sonst zu pumpen beginnt). Hysterese und Schaltspannung will ich über Potis verändern können (muss erst testen, wie sich die Spannungen in verschiedenen Szenarien verhalten und will mir daher diese Flexibilität lassen). So, nun noch eine Ergänzung: Ich habe die Schaltung doch noch verändert. Hintergrund: Ich wollte ursprünglich eine Relaiskarte einsetzen, die von Haus aus eine Einschaltverzögerung hat. Ich möchte jetzt aber zusätzlich noch eine Ausschaltverzögerung (zw. 30 s und 1 m) haben. Daher habe ich eine entsprechende Schaltung (mit NE555 als Schmitt-Trigger) eingebaut. Daher ist der bisherige PNP-Transistor gegen einen NPN getauscht worden. Könnt ihr bitte nochmal mit wachsamen Augen drüberschauen, ob das so passt? Danke!
Moin.. Da haben sich schon ein paar mehr Leute mit beschäftigt. Guck mal hier. Das erspart viel Zeit und Mühe.. https://renaultforum.net/thread/7907-wanted-d-signal-fuer-ladebooster-in-master-iii-bj-2012/ VG
Ohne jetzt deinen Text gelesen zu haben, dein Schaltplan ist zumindest für mich so konfus, mit diesen Potis und wie sie angeschlossen sind, dass ich auch keine Lust habe den Text zu lesen und weiter zu verfolgen. Wie die Funktion von D+ ist habe ich gezeichnet und andere haben das noch genauer gemacht. Solange nur die Zündung an ist kommt ein Minus auf die Kontrollleuchte und sobald der Motor läuft, liefert D+ genau was dran steht, nämlich eine positive Spannung und somit ist die Kontollleuchte aus. Motorschwingungen muss man nicht erfassen oder sonst irgendwelchen Blödsinn. Soweit ich weiß hat jedes Auto, wie auch immer geregelt, die Funktion der Kontrollleuchte und die Funktion, die sie beim laufenden Motor ausschaltet, da muss man dran. Damit wäre die ursprüngliche Frage beantwortet. P.S.: Ich hätte erstmal an allen Sicherungen gemessen und geschaut welche erst nach Motorlauf Spannung bekommen. Da wird sich sicher die eine oder andere finden. Mit Glück sogar eine Reserve.
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M. P. schrieb: > Moin.. > Da haben sich schon ein paar mehr Leute mit beschäftigt. Guck mal hier. > Das erspart viel Zeit und Mühe.. > > https://renaultforum.net/thread/7907-wanted-d-signal-fuer-ladebooster-in-master-iii-bj-2012/ > > VG Rate mal, wer den Thread dort erstellt hat ;-)
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Beitrag #8046385 wurde vom Autor gelöscht.
Frank O. schrieb: > Ohne jetzt deinen Text gelesen zu haben, dein Schaltplan ist zumindest > für mich so konfus, mit diesen Potis und wie sie angeschlossen sind, > dass ich auch keine Lust habe den Text zu lesen und weiter zu verfolgen. > > Wie die Funktion von D+ ist habe ich gezeichnet und andere haben das > noch genauer gemacht. Solange nur die Zündung an ist kommt ein Minus auf > die Kontrollleuchte und sobald der Motor läuft, liefert D+ genau was > dran steht, nämlich eine positive Spannung und somit ist die > Kontollleuchte aus. Motorschwingungen muss man nicht erfassen oder sonst > irgendwelchen Blödsinn. Soweit ich weiß hat jedes Auto, wie auch immer > geregelt, die Funktion der Kontrollleuchte und die Funktion, die sie > beim laufenden Motor ausschaltet, da muss man dran. > Damit wäre die ursprüngliche Frage beantwortet. > > P.S.: > Ich hätte erstmal an allen Sicherungen gemessen und geschaut welche erst > nach Motorlauf Spannung bekommen. > Da wird sich sicher die eine oder andere finden. Mit Glück sogar eine > Reserve. Keine Ahnung, wie das bei anderen Autos ist. Aber bei meinen Autos ist die Ladekontrolleuchte aus, wenn die Zündung an ist. Ebenso, wenn der Motor läuft. Was mir daher deine Schaltung (bei einem Fahrzeug, welches kein D+-Signal hat, damit auch nicht die Motorkontrolleuchte über die Erregerspannung zum Erlöschen bringt) bringen soll, konnte ich daher echt nicht nachvollziehen. Soweit mir bekannt ist, wird die Ladekontrollleuchte beim Master III vom Motorsteuergerät / Komiinstrument aktiviert. Und das mit den Sicherungen hab' ich natürlich gemacht. Es gibt aber keine, die nur dann unter Spannung steht, wenn der Motor läuft. Höchstens die von der Klimaanlage. Aber nachdem ich den Ladebooster ja primär im Winter brauche (im Sommer hab' ich eh PV), wäre das ziemlich kontraproduktiv. Ob meine Schaltung konfus ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Wüsste ich es besser, hätte ich es besser gemacht. Und würde nicht hier im Forum um Hilfe bitten.
Andreas schrieb: > Könnt ihr bitte nochmal mit wachsamen Augen drüberschauen, ob das so > passt? Die Schaltung wird wohl nicht funktionieren, denn die geht davon aus, daß der TL431 seine Kathodenspannung bei einem Strom von ca. 2,5mA unter die Schwellspannung des LP395 ziehen kann. Das ist aber nicht der Fall, wie man aus der Innenschaltung des TL431 sehen kann. Außerdem braucht der NE555 zwingend eine gute Abblockung der Versorgung, anderenfalls spielt der an den Umschaltpunkten verrückt. Die freien Potienden verbindet man mit dem Schleifer, damit der Widerstand bei Kontaktproblemen nicht auf unendlich geht. R8 ist zu hochohmig.
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Andreas schrieb: > Was mir daher deine Schaltung (bei einem Fahrzeug, welches kein > D+-Signal hat, damit auch nicht die Motorkontrolleuchte über die > Erregerspannung zum Erlöschen bringt) bringen soll, konnte ich daher > echt nicht nachvollziehen. Du wolltest wissen wie der D+ funktioniert. Wenn die Zündung ein ist, bekommt der D+ die Erregerspannung über die Kontrollleuchte. Läuft der Motor, kommt die Spannung vom D+ auf die Lampe. Wenn du also ein D+ Signal brauchst, dann brauchst du Batteriespannung nach Motorlauf. Du könntest auch den Motorlauf über die Drehzahl von OBD2 abfragen (RPM - PID 0x0C), die größer als Null sein muss. Ich kenne deinen Autotyp nicht, aber sicher gibt es dort auch Möglichkeiten ein 12V Signal nach Motorlauf zu bekommen. Und wenn du das über OBD abfragen willst, da gibt es auch schon etwas für dich: https://arduinodev.com/hardware/obd-kit/ Aber ist allerdings nicht zulässig, die Schnittstelle bei der Fahrt zu belegen. Ob du das trotzdem machen willst, muss du selbst wissen. Zum Üben auf jeden Fall sicher zu gebrauchen. Und wenn man noch 3 Minuten wirklich sucht (was ich gerade getan habe), findet man das schon fertig. https://www.votronic.de/d-plus-simulator/ Aber insgesamt stellt sich mir die Frage, ob Klemme 15 nicht reicht? Denn wann hat man üblicherweise die Zündung an? Doch eigentlich nur, wenn man gleich fahren will oder noch für einen Moment steht. Aber in der Regel ist sie in allen anderen Zuständen aus. Habe mir gerade durchgelesen wie das Teil arbeitet. Da wird wohl die höhere Ladespannung als Indikator für den Motorlauf genommen. Kannst du auch selbst mit µC machen und baust das noch davor: https://www.mikrocontroller.net/articles/Kfz_Spannungsspitzenkiller_/_Transientenschutz
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Ich wollte nicht wissen wie D+ funktioniert, ich wollte wissen ob die Schaltung, mit der ich ein synthetisches D+-Siganl erzeugen kann, korrekt ist. Dass mein Auto kein D+-Signal hat, geht eindeutig aus dem Thread, und zwar beginnend (aber nicht endend) mit dem Originalpost, hervor. Insofern ist jede Info zum D+-Signal bestenfalls theoretisch interessant (zB. wie das früher mal erzeugt wurde habe ich nie hinterfragt, aber interessant gefunden), aber für den konkreten Fall bedeutungslos. Aber die Idee, OBD dafür herzunehmen, ist wiederum sehr hilfreich. Wobei ich da nicht über Arduino gehen würde (die von dir verlinkte Seite wirft bei mir übrigens eine Sicherheitswarnung aus - Zertifikat passt nicht), sondern ich würde dann doch eher diese Version hernehmen: https://www.dietzshop.de/de/obd2-can-bus-universalinterface-fuer-speed-u-pos-signal-mit-obd-stecker.html Das hat nämlich von Haus aus ein Signal, welches einen Geschwindigkeitsimpuls ausgibt (also einen Impuls alle ~400 m). Damit könnte man sogar relativ einfach steuern, ab welcher Geschwindigkeit der Booster laden soll (was insofern wichtig ist, weil die Lichtmaschine bei niedriger Drehzahl langfristig zu wenig Kühlung abbekommt). Werde ich mir definitiv anschauen!
Du könntest auch einen zusätzlichen Drehzahlsensor an den Motor schrauben. Den Halter müsste man sich dann passend machen und irgendwo an den Motor schrauben, um dort ein Signal abgreifen zu können. So wärst du komplett aus dem System raus.
Ich würde das aber alles über µC machen und so ein Nano kostet fast nichts. Dann kannst du dir noch andere Sachen ausdenken. Code zum üben, wenn du noch keine Erfahrungen damit hast, gibt es genug. So hast du alles in der Hand und kannst das so bauen, wie du es willst. Meine Idee mit dem Drehzahlsensor und zusätzlich die Batteriespannung über einen ADC würde ich als Ausgangslage nutzen. So kannst du auch die Batterie(n) selbst noch für dich sichtbar überwachen, ohne auf die Zusatzgeräte von anderen Herstellern angewiesen zu sein. Ich habe zwar kein WoMo und das ist auch nichts für mich, deshalb interessiere ich mich grundsätzlich nicht dafür, aber wenn ich mir so eine Kiste bauen würde, dann aber ganz.
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Arno R. schrieb: > Die Schaltung wird wohl nicht funktionieren, denn die geht davon aus, > daß der TL431 seine Kathodenspannung bei einem Strom von ca. 2,5mA unter > die Schwellspannung des LP395 ziehen kann. Das ist aber nicht der Fall, > wie man aus der Innenschaltung des TL431 sehen kann. > > Außerdem braucht der NE555 zwingend eine gute Abblockung der Versorgung, > anderenfalls spielt der an den Umschaltpunkten verrückt. Die freien > Potienden verbindet man mit dem Schleifer, damit der Widerstand bei > Kontaktproblemen nicht auf unendlich geht. R8 ist zu hochohmig. THX! Sehe ich das richtig, dass ich das erste Problem mit einer 3,3 V Z-Diode zwischen U1 und der Basis von Q1 lösen kann, weil ja sonst immer die Diodenspannung (~0,7 V) am Q3 anliegt und dieser immer leiten würde (da nie unter 0,4 V)? Damit sinkt die Spannung an der Basis unter 0,4 V, und Q3 sperrt zuverlässig. Bezüglich Abblockung der Versorgung: Ich habe die Schaltung da jetzt um zwei parallele Kondensatoren ergänzt: Einen 47u Elko als lokalen Zwischenspeicher für den Umschaltmoment, und einen 0,1uF Kerko für hochfrequente Spitzen. R8 habe ich auf 1k reduziert. Kannst du mir da nochmal ein Feedback geben, ob es jetzt so passt oder nicht? Danke, Andreas
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Andreas schrieb: > Sehe ich das richtig, dass ich das erste Problem mit einer 3,3 V Z-Diode > zwischen U1 und der Basis von Q1 lösen kann Der LP395 hat einen typ. Eingansstrom von 500nA. Ich weiß jetzt nicht welche Spannung die Z-Diode bei solchem Strom hat, aber sicher nicht 3,3V. Diese Methode ist unsauber. Ich würde wohl einen pnp mit Widerstand von vielleicht 330R zwischen B-E in die Kathodenleitung des TL431 legen und damit die Kathodenstromänderung im TL431 auswerten. Edit: Zusätzlich noch etwa 2k in Reihe zur Kathode als Strombegrenzung. Der 330R zwischen B-E dient der Ableitung des Ruhestromes des TL431, der bis etwa 500µA beträgt.
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Die Schaltung würde dann im Prinzip so wie im Anhang sein.
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Frank O. schrieb: > Aber insgesamt stellt sich mir die Frage, ob Klemme 15 nicht reicht? > Denn wann hat man üblicherweise die Zündung an? Kann man machen. Aber: Das Problem, das man mit D+ verhindern will, ist, dass ein Ausfall der Lichtmaschine beim Fahren dazu führt, dass allein die Fahrbatterie dann den Ladebooster speist und deshalb noch schneller leer wird als sie es in diesem Betriebsfall ohnehin wird. Hat die Lichtmaschine "nur" einen Leistungsabfall oder schafft es nicht, sämtliche Verbraucher zu versorgen, dann merkt man das womöglich gar nicht rechtzeitig. Der Ladebooster kann jedenfalls ganz kräftig am Bordnetz nuckeln. Zum einen hat er ja einen Wirkungsgrad < 100 %, zum anderen zieht er umso mehr Strom, je niedriger die Eingangsspannung ist.
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