Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Der 555 wird 55


von Christoph M. (mchris)


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: Verschoben durch Admin
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der 556 den 54.
von Rainer W. (rawi)


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Das war absehbar, nachdem Heise 2022 den 50. verkündet hat.

https://www.heise.de/news/Dauerbrenner-50-Jahre-NE555-7305857.html
: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Das war absehbar, nachdem Heise 2022 den 50. verkündet hat.
>
> https://www.heise.de/news/Dauerbrenner-50-Jahre-NE555-7305857.html

Erst recht in der Folge nach der Trauer-Meldung bzgl. des Schöpfers:

* 
https://www.heise.de/news/Hans-Camenzind-gestorben-der-NE555-lebt-weiter-1669451.html
: Bearbeitet durch User
von Christoph E. (stoppi)



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Vor einigen Jahren habe ich den NE555 in Übergröße diskret gebaut und er 
funktionierte auch wie erhofft...

Ich verwende den NE555 nach wie vor z.B. erst vor wenigen Tagen beim Bau 
meines Stroboskops zur Erzeugung der "Hoch"spannung.
von Maximilian (maxclaus)


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Mein erster selbst gebauter CP/M Computer brauchte neben 5V auch 12V. 
Mit dem 555 habe ich also einen Spannungswandler gebaut, der jedoch ewig 
nicht wandeln wollte. Ich brauchte eine Stunde, um den schlecht 
durchtrennen Streifenleiter zwischen Eingang und Ausgang zu bemerkte. 
Die Spule war eine 10 uH Entstördrossel aus einem Spielzeug. Nur 50% 
Wirkungsgrad.
von Mark S. (voltwide)


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Ich kann mich an ein einziges Projekt erinnern wo ich den NE555 verbaut 
habe und zwar als Dauerimpulsgeber für TRIACs in einem 3x16A Kreis mit 
3x2kVA Ringkern-Toroiden. Ansonsten hatte ich den zwar immer im Blick, 
paßte aber nie wirklich in meine Anwendungen.
von Marcel V. (mavin)


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Christoph E. schrieb:
> Vor einigen Jahren habe ich den NE555 in Übergröße diskret gebaut und er
> funktionierte auch wie erhofft...

Oder einfach nur als Sitzmöbel für die 5 Jahre alte Katze.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Oder einfach nur als Sitzmöbel für die 5 Jahre alte Katze.

Oh, und ich dachte, so hat man damals auf ESD-Festigkeit geprüft ...
von Alexander S. (alesi)


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Da darf der Link http://www.designinganalogchips.com/ auf das Buch 
"Designing Analog Chips" von Hans Camenzind 
http://www.designinganalogchips.com/_count/designinganalogchips.pdf hier 
aber nicht fehlen.

PS. Die URL gibt es wohl nur als http und nicht als https, daher meckert 
der Browser evtl.
von Ulrich (Firma: DC3AX) (uprinz)


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Marcel V. schrieb:
> Christoph E. schrieb:
>> Vor einigen Jahren habe ich den NE555 in Übergröße diskret gebaut und er
>> funktionierte auch wie erhofft...
>
> Oder einfach nur als Sitzmöbel für die 5 Jahre alte Katze.

Hey Marcel! Das ist ja cool, wie hast Du den gebaut, trägt der auch 
etwas Last um als Hocker oder Schemel zu dienen oder ist er nur auf 
Katzen abgestimmt?
von H. H. (hhinz)


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Ulrich schrieb:
> Hey Marcel! Das ist ja cool, wie hast Du den gebaut,

Er hat das Bild geklaut.

https://www.evilmadscientist.com/2011/555-footstool/
von Udo S. (urschmitt)


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Christoph E. schrieb:
> Vor einigen Jahren habe ich den NE555 in Übergröße diskret gebaut und er
> funktionierte auch wie erhofft...

Danke Christoph, das war mein persönliches Highlight heute :-)
von Cartman E. (cartmaneric)


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Meine 555 sind alle mindestens 67 Jahre alt.
Können also weg.

"Die Lücke die sie hinterliessen, ersetzte sie vollkommen."
von H. H. (hhinz)


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Cartman E. schrieb:
> Meine 555 sind alle mindestens 67 Jahre alt.
> Können also weg.
>
> "Die Lücke die sie hinterliessen, ersetzte sie vollkommen."

Die 555 ist schon viel älter, wurde am 6. August 1932 eingeweiht.
von Jörg K. (joergk)


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Christoph E. schrieb:
> Vor einigen Jahren habe ich den NE555 in Übergröße diskret gebaut und er
> funktionierte auch wie erhofft...
>
> Ich verwende den NE555 nach wie vor z.B. erst vor wenigen Tagen beim Bau
> meines Stroboskops zur Erzeugung der "Hoch"spannung.

Irgendwie geistert seit Jahren der Gedanke in mir einen 555 in 10cm 
Länge zu bauen und die elektrischen Größen entsprechend der Abmessungen 
zu skalieren. Der müßte dann fast schon mit Netzspannung laufen und 
einige Ampere treiben.
von Jens G. (jensig)


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Jörg K. schrieb:
> Irgendwie geistert seit Jahren der Gedanke in mir einen 555 in 10cm
> Länge zu bauen und die elektrischen Größen entsprechend der Abmessungen
> zu skalieren. Der müßte dann fast schon mit Netzspannung laufen und
> einige Ampere treiben.

Der sollte dann aber auch 1kW Verlustleistung abkönnen ...
von H. H. (hhinz)


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Jörg K. schrieb:
> Irgendwie geistert seit Jahren der Gedanke in mir einen 555 in 10cm
> Länge zu bauen und die elektrischen Größen entsprechend der Abmessungen
> zu skalieren. Der müßte dann fast schon mit Netzspannung laufen und
> einige Ampere treiben.

Gibts doch schon:

https://www.eltako.com/de/catalog/chapters/30/multifunktions-zeitrelais-zeitrelais-und-schaltuhren/?search=
von Jörg K. (joergk)


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Jens G. schrieb:
> Der sollte dann aber auch 1kW Verlustleistung abkönnen ...

Da laufen wir dann irgendwann in das Wachstumsgesetz der elektrischen 
Maschinen: Volumen steigt mit der dritten, Oberfläche nur mit der 
zweiten Potenz der Seitenlänge.
von H. H. (hhinz)


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Jörg K. schrieb:
> Wachstumsgesetz

Klingt so nach Merz...
von Marek N. (db1bmn)


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Jörg K. schrieb:
> Der müßte dann fast schon mit Netzspannung laufen und
> einige Ampere treiben.

Na mindestens mit Anodenspannung gibts da schon was: 
https://www.youtube.com/watch?v=bjAlzA4Cyys
von H. H. (hhinz)


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Marek N. schrieb:
> Na mindestens mit Anodenspannung gibts da schon was:
> https://www.youtube.com/watch?v=bjAlzA4Cyys

Ich hätte gerne das komplementäre Teil, mit Positronenröhren.
von Jörg K. (joergk)


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H. H. schrieb:
> Klingt so nach Merz...

Aua!
von H. H. (hhinz)


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Jörg K. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Klingt so nach Merz...
>
> Aua!

Das ist der Merzschmerz!
von Frank O. (frank_o)


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Der NE555 war so ca. In den frühen Achtzigern das meistverkaufte IC.
Das letzte Mal,  dass ich den bewusst gesehen hatte war, als ich einen 
Nagellackhärter umgebaut hatte zum Belichter.
Auch über 10 Jahre her.
Wegen der relativ hohen Spannung kann man den noch vielleicht im KFZ 
einsetzen. Aber heute ist ein uC sicher die bessere Wahl.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Und 2038 werden viele Läden ihren hundertsten feiern.
von Marek N. (db1bmn)


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Hm, ich habe schon mehrfach versucht vor meinem geistigen Auge die 
Boards durchzugehen, die ich in den letzten 30 Jahren so geschlachtet 
habe und kann mich nicht erinnern, dass ein NE555 drauf war.
Sicher, in Bastelschaltungen von ELV, Elektor etc. waren sie natürlich 
Standard, aber auf irgendwelcher Consumer-Ware oder 
Industrie-Schlachtplatinen ist es mir nicht aufgefallen.

Was ich oft in alten Reglerkassetten gefunden habe waren LM358/324, 
µA741 und gar µA709, aber einen NE555 in freier Wildbahn ist mir noch 
nicht bewusst begegnet.

Selbst unser Toaster war zu dumm dafür, der hatte nur einen einfach 
Bimetall-Schalter, der über eine Feder entsprechend dem Bräunungsgrad 
vorgespannt wurde. - An den Eierkocher darf ich nicht ran, den braucht 
Frauchen noch ;-)
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ich hab das Ding wimre mal in einer Blinklampe gefunden.
Aus 'ner Zeit wo es auch noch Bimetall-Blinkbirnen gab.
von Joachim B. (jar)


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Rainer W. schrieb:
> Das war absehbar, nachdem Heise 2022 den 50. verkündet hat

leider werden wir nie erfahren ob er in 501 Jahren seinen Namen gerecht 
wird.

Ich hatte als Letztes @work den 556 genutzt um getrennt on und off an 2 
verschiedenen Schaltungsteilen zu steuern.
: Bearbeitet durch User
von Arne R. (ebps)


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Marek N. schrieb:
> kann mich nicht erinnern, dass ein NE555 drauf war.

In freier Wildbahn sind die wirklich selten zu finden, geht mir genauso. 
Manche der billigen USB-Loetkolben haben einen: 
https://www.experimental-engineering.co.uk/2016/05/29/mini-usb-soldering-iron/

> Selbst unser Toaster war zu dumm dafür, der hatte nur einen einfach
> Bimetall-Schalter, der über eine Feder entsprechend dem Bräunungsgrad
> vorgespannt wurde.

Und die neu(er)en haben einen 4541, also wieder kein 555. Es gibt eben 
doch oft ICs, die besser geeignet sind, auch wenn sie nur wenig moderner 
sind als der 555 :-).
von (prx) A. K. (prx)


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Ich trauere dem XR2240 hinterher. Kein ewiges Gewürge, bis man eine Zeit 
von einigen Minuten gut genug drauf hat. Klar, kann man heute besser und 
sparsamer mit einem µC machen.
von Marek N. (db1bmn)


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So, jetzt erinnere ich mich wieder:
* In meinem Kosmos electro E2000-Kasten war ein NE555 als Taktgeber für 
den "Wechselrichter" mit 2x TDA2003 und Full-Bridge-Rectifier als 
"Freilaufdioden": Beitrag "Re: DC->AC Rechteckgenerator - wozu Brückengleichrichter am Ausgang?"
* In einem HV-Netzteil von Applied-Kilovolts wurde ebenfalls ein 555 als 
Oszillator für den Flyback verwendet.

Beides keine Anwendung, die man in "Millionen Haushalten" findet.
von Frank O. (frank_o)


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Der hat doch relativ viel Zeug drum rum und ziemlich genau lässt sich 
die Zeit auch nicht einstellen, allein schon durch Bauteilschwankungen.
von H. H. (hhinz)


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Frank O. schrieb:
> Der hat doch relativ viel Zeug drum rum und ziemlich genau lässt
> sich
> die Zeit auch nicht einstellen, allein schon durch Bauteilschwankungen.

Wenngleich er als Timer entwickelt wurde, so hat er doch weit mehr 
mögliche Anwendungen.

Er war in vielen Millionen Blinkrelais verbaut, diente in zahllosen 
Lichtschranken als Komparator, usw...
von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Ein wichtiger Aspekt von 555 & Co. und 4000er CMOS ist der weite 
Spannungsbereich. Das kann in manchen Anwendungen wichtig sein. Der CMOS 
7555 ist da auch ganz interessant. Meine letzter Neubau mit einem 555 
war ein Dunkelkammer Timer für meinen Vergrößerer in den frühen 80er 
Jahren. Danach hatte ich nie mehr eine passende Anwendung. Aber 
Wegschmeissen auf Grund ihres Alters würde ich die schon Vorhandenen 
aber auch nicht.

Auch mit 555ern, LM723, 741er und 4000er Logik lässt sich auch noch in 
2026 fürs Hobby viel Nettes konstruieren. Nicht immer braucht man OPVs 
mit modernen Charakteristiken. Wald und Wiesen Silizium kann durchaus 
noch nützlich sein, falls schon in der Krabbelkiste wartend;-) THT ist 
für den Hobbygebrauch ohnehin praxisfreundlicher, wartbarer und 
Augen-freundlicher für ältere Personen. Kein Mensch kann mit Recht 
behaupten, daß 0402 SMD angenehm zum Hantieren oder wartbar sind. Im 
Forum hier wäre es nützlich die Perspektiven zwischen Hobby und 
Industrie Milieus klar auseinander zu halten. Zu oft sieht man als 
Industrie Elektroniker auf Hobbyisten hinab, weil man vergessen hat, 
dass wartbare Eigenelektronik wichtig sein kann und will nicht deren 
Ansprüche tolerieren. Wenn ich aber SMD Elektronik fürs Hobby 
konstruiere, aber dann nur mit Industrie gefertigten Leiterplatten und 
Neuteilen vom Distri.

Wer ältere (eigene) Messinstrumente warten muß, weiß ältere Ersatzteile 
auch zu schätzen.

Gerhard
von Thomas W. (goaty)


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ehajo hatte ja einen SMD-555-Nachbau, leider gibts den nicht mehr im 
Shop, hat Spaß gemacht und funktioniert.
von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> Wenngleich er als Timer entwickelt wurde, so hat er doch weit mehr
> mögliche Anwendungen.

Ich weiß. Das war der erste IC mit dem ich mich im Anfang auseinander 
gesetzt hatte und alle möglichen Schaltungen ausprobiert hatte.
Allerdings weiß ich heute nicht mehr viel davon. Leider hat der Tod von 
meinem Sohn sehr viel gelöscht oder zumindest verschüttet.
von Arno R. (arnor)


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Thomas W. schrieb:
> ehajo hatte ja einen SMD-555-Nachbau, leider gibts den nicht mehr im
> Shop, hat Spaß gemacht und funktioniert.

https://www.solarbotics.com/product/evil-mad-scientist-555se-surface-mount-edition/

In dem Shop gibt´s auch die THT-Version.
von (prx) A. K. (prx)


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Frank O. schrieb:
> Der hat doch relativ viel Zeug drum rum

Wenn du den XR2240 meinst: Kaum mehr als beim NE555.

> und ziemlich genau lässt sich die Zeit auch nicht einstellen,

Der Oszillator läuft schnell genug, um den Grundtakt in verträglicher 
Zeit einzustellen. Der Rest geht über DIP-Switches für den letztlich 
genutzten Teiler. Aber versuch mal, mit einem Trimmpoti eine Zeit von 12 
Minuten einzustellen, und später auf 15 Minuten zu ändern. Das 
dauuuuert.
: Bearbeitet durch User
von Arno R. (arnor)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ich trauere dem XR2240 hinterher. Kein ewiges Gewürge, bis man eine Zeit
> von einigen Minuten gut genug drauf hat.

Nicht so universell einstellbar, aber im Prinzip das gleiche: ICM7242. 
Den gibt es sogar aktuell noch bei Reichelt.
von Arno R. (arnor)


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Arno R. schrieb:
> ICM7242.
> Den gibt es sogar aktuell noch bei Reichelt.

Natürlich heißt er dort nicht "ICM7242", sondern "Timer-IC Typ 555".
Damit passt er auch saugend in diesen Thread.
: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Marek N. schrieb:

> * In einem HV-Netzteil von Applied-Kilovolts wurde ebenfalls ein 555 als
> Oszillator für den Flyback verwendet.

In einem Netzteil für ein DEC Terminal von Mitte der 90er ist mir 
neulich auch ein 555 begegnet. War das erste Mal, daß ich den in einem 
Schaltnetzteil  sah.

Beim vielen "komischen" Meßgeräten aus Labor und Industrie sitzt schon 
recht häufig mal ein 555 in der Ecke. Muß dann aber eine 
Durchsteckplatine sein. Was bei solchen Sonderlocken aber nicht selten 
ist, weil die teils jahrzehntelang produziert werden und quasi ein Erbe 
aus alten Zeiten mitbringen.

An SMD-555 erinnere ich mich nicht direkt, aber bestimmt habe ich davon 
auch schon mal ein ausgelötetes Belegexemplar ins Album getan.

556 dagegen sind rar wie Hennenzähne. Bringt halt designmäßig wenig, 
alles auf einen Punkt konzentrieren zu müssen und die externen Bauteile 
drumrumzustopfen, statt einzelne 555 da hinzusetzen, wo man sie braucht.
von H. H. (hhinz)


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Wenn keiner die 555 kaufen würde, dann würden sich die Distris keine auf 
Lager halten. Allein LCSC hat weit mehr als 1 Million davon im Lager. 
Bastlerbedarf ist das nicht.
: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Wollvieh W. schrieb:
> An SMD-555 erinnere ich mich nicht direkt

Mir sind die schon ein paar Mal beim Erkunden von Schaltungen in Geräten 
über den Weg gelaufen, da dachte ich auch „Schau mal an, den Achtbeiner 
kenne sogar ich“.

Auch LM358 (die OpAmps, gibt auch irgendwie was Anderes unter der 
Bezeichnung) finde ich häufiger als SOP-8 in Allerweltsschaltungen, als 
ich vorher angesichts des Alters angenommen hätte.
von Gerald B. (gerald_b)


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Mein letztes Projekt mit dem 555 war eine Drehzahlregelung für 4-Pin 
Lüfter. Sogar im SO-8 Gehäuse. Ist ein billiger China-Clon von LCSC. Die 
Platine ist in  SMD, ca 20 x 20 mm. Die Häfte des Platzes ging für die 
Steckverbinder drauf.
von Marek N. (db1bmn)


Angehängte Dateien:

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So, eigentlich habe ich nur nach ganz anderen Bildern gesucht in meiner 
Sammlung, dann lief mir doch dieser
NE555 im Metal-Can-Gehäuse über den Weg, den ich 2005 dokumentiert und 
wahrscheinlich mindestens 5 weitere Jahre zuvor irgendwo ausgeschlachtet 
habe.
Nur habe ich keine Ahnung mehr wo. Amateurschaltung oder doch "richtige" 
Industrieelektronik? Seis drum!

Was sagen die Experten zur Bedruckung?
Signetics? 14. KW 1976?
von H. H. (hhinz)


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Marek N. schrieb:
> Was sagen die Experten zur Bedruckung?
> Signetics? 14. KW 1976?

Natürlich.
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Marek N. schrieb:
> NE555 im Metal-Can-Gehäuse über den Weg,
NE556 im gleichen Gehäuse wäre noch spannender. :)

Heute gibts doch einzelne Logikgatter im 5/6poligen SMD-Gehäuse. Die 
könnte man in so eine Metallkanne retrofizieren.

> Was sagen die Experten zur Bedruckung?
> Signetics? 14. KW 1976?

Tampondruck mit Azofarbstoff und lauter heute verbotenen Lösemitteln? :)
(KI sagt Epoxid-Farbe nach MIL-Standard, aber das mit den fiesen 
Lösemitteln bestätigt sie.)
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wollvieh W. schrieb:
> Tampondruck mit Azofarbstoff und lauter heute verbotenen Lösemitteln

da müsste ich mal schauen, ob die LöMi dazu taugen,
die mit Kopierern einher kamen, die ich vor 2 Monden an der Strasse 
fand.
Bj 1970.
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