die Artemis II Mission hat das Thema Mondflug ja wieder ins Bewusstsein gebracht, auch wenn die Ashtronauten nicht gelandet sind. Damit sie und jeder der Lust hat, das Landen auf dem Mond üben können, stelle ich hier das Lunar Landing Game für Arduino vor.
Man braucht dazu nur ein Arduino-kompatibles Board und ein Drehpoti, mit dem man den Schub des Landetriebwerks regelt, um das Lunar Module sanft auf der Mondoberfläche zu landen. Die Hardwareanforderungen sind also gering. Das macht es zu einem kostengünstigen System, das sich sogar die NASA leisten kann. Wer Lust hat schließt noch einen kleinen Vibrationsmotor an PD6 an und simuliert die Vibrationen des Triebwerks.
Die SW rechnet die klassischen Bewegungsgleichungen in einzelnen Zeitintervallen. Die aktuellen Werte, wie Höhe, Sinkgeschwindigkeit, Öffnung des Schubventils und Treibstoffmenge werden alle halbe Sekunde angezeigt. Die Daten des LM und des Landetriebwerks entsprechen denen der Apollo 11 Mission.
Kann mich noch gut an den Mondlander unser PDP-11 erinnern, wo man sogar auf dem Dach des ersten McDonald's auf dem Mond landen konnte. Und wehe, die Landung klappte nicht. Dann kam Mecker von allen Astronauten, dass man das einzige McD auf dem Mond zerstört hätte.
Im Arduino Forum findet sich die C-Portierung dieses Basic Programms, einzelne Grossbuchstaben als Variablennamen, keine Kommentare, ganz wie früher...
Ach ja, richtig - 'Füße' und 'Pfunde'!
"... dagegen sind es drei /feet/ (warum drei? - vermutlich zur Verwirrung des Gegners), die einen /yard/ ergeben. Die Landmeile besteht dann witzigerweise aus 1760 /yards/ (warum auch nicht?), beziehungsweise 5280 /feet/."
Paul Watzlawick: Gebrauchsanweisung für Amerika (Ein respektloses Reisebrevier)
Dafür können die Americaner ausnahmsweise mal nichts.
Außerdem war ja seit der Einführung damals™ einfach noch nicht genug Zeit um es zu ändern. Machen wir uns nichts vor, ordentlichen Maßeinheiten standen sie schon immer eher ablehnend gegenüber. ;-)
Dafür können die Americaner ausnahmsweise mal nichts. Das haben die
Großen Briten verbrochen.
Nee, das geht zurück bis zu den Römern, die dann auch letzlich verantwortlich sind für die Explosion des Space Shuttles ;-)
Also die Kausalkette ist, das sich der Tunnelquerschnitt der ersten Tunnel danach richtete, das ein bepackter Lastesel (der Römer) durch kam. Das führte dann bei den Briten zum Standardmass für Bahngleise, was hunderte Jahre später dazu führte das die Amis ihre Raketen nicht in einem Stück per Bahn zum Startplatz bringen konnten, sondern sie zerteilen mussten.
An der Trennstelle mussten dann Dichtungsringe eingelegt werden, deren Versagen dann zur Explosion des Space Shuttles führte. Oder so ähnlich. https://www.tastesofhistory.co.uk/post/dispelling-some-myths-romans-railways-and-nasa-rockets
Und noch ein paar andere davor, Umlaufbahn ist halt nicht nötig um zum
Mond zu fliegen.
Für eine Landung mit Rückkehr zur Erde schon, sofern man auf ein (wartendes) Mutterschiff angewiesen ist.
Was meinst du mit "noch ein paar andere davor". Die anderen waren unbemannt. Nur 9/13 waren bemannt weiter weg als der Mond, ohne in eine Mondumlaufbahn abzubremsen.
Die erste Apollomission Richtung Mond war Apollo 10. Alle vorherigen
blieben in einer Erdumlaufbahn.
Nope, IMHO flog auch Apollo 8 zum Mond, weil Ingenieur Wernher mit messerscharfer Logik feststellte: “Once you decide to man [a Saturn 5] it doesn’t matter how far you go” .
Zu diesem Zeitpunkt war eben die leistungsstarke Saturn 5 für die bemannte Raumfahrt fertig, aber das LEM nicht. Also flog man zum Mond ohne zu landen und konnte damit etliche Flug-Phasen und Triebwerkszündungen mehr testen.
Das zeigt sogar das Mission-Logo in dem der Mond im oberen und die Erde im unteren Kringel der Acht liegt.
Und weil es auch zeitlich passte (Weihnachten) las man bei Funkübertragung vom Mond aus der Bibel vor: https://www.youtube.com/watch?v=njpWalYduU4
Und alle Apollos, die zum Mond flogen, kreisten dort in einer
Umlaufbahn, die auch „hinter“ den Mond führte, bis auf 13, die da nur
einmal rum flog.
Nicht ganz korrekt, die starteten auf einer Free-Return Trajektorie, und brauchten zusätzliche Triebwerkszündungen um einzukreisen (Trans-Lunar-Injection-Burn - TLI und Moon-Orbit-Insection). Siehe Links oben
Bei Apollo 13 traute man sich nicht das vermeintlich beschädigte Triebwerk zu zünden. https://youtu.be/XLMDSjCzEx8?t=21 (Ausschnitt aus Film (1995) "Apollo 13")
Nicht ganz korrekt, die starteten auf einer Free-Return Trajektorie, und
flog dann zum Mond, einmal hinten rum, und wieder zurück. Mit
Triebwerkszündung, sonst wär’s nicht in Richtung Erde gegangen.
Gezündet wurde das LEM-Triebwerk, nicht des SPS Triebwerk des Apollo. Und IMHO das Ganze nach dem sling shot. Der Hersteller des LEM-Triebwerkes stellte daraufhin der NASA Abschleppgebühren (scherzaft) in Rechnung.
Nicht ganz korrekt, die starteten auf einer Free-Return Trajektorie, und
flog dann zum Mond, einmal hinten rum, und wieder zurück. Mit
Triebwerkszündung, sonst wär’s nicht in Richtung Erde gegangen.
Die Bahn von Apollo 13 war so angelegt, dass das Raumschiff durch ein Swing-by-Manöver am Mond automatisch Richtung Erde zurück geführt wird. Die Triebwerkszündung war nur eine Bahnkorrektur. Ohne hätte sich das Raumschiff der Erde nur bis auf ca. 60.000 km genähert (weniger als 1/6 Mondentfernung), wäre aber nicht in die Atmosphäre eingetreten.
Die Bahn von Apollo 13 war so angelegt, dass das Raumschiff durch ein
Swing-by-Manöver am Mond automatisch Richtung Erde zurück geführt
wird.
"Free-Return-Trajectory" sagt man im Amiland
Die Triebwerkszündung war nur eine Bahnkorrektur. Ohne hätte sich
das Raumschiff der Erde nur bis auf ca. 60.000 km genähert (weniger als
1/6 Mondentfernung), wäre aber nicht in die Atmosphäre eingetreten.
OK, vielleicht hat man für die Spannung im Kinosaal etwas übertrieben, aber der "Computer" war zwecks Stromeinsparung tatsächlich abgeschaltet. Strombudget war mit den damaligen Batterien nicht ganz trivial, ab Apollo 14 gabs dann eine Notfall-batterie (falls mal wieder die Brennstoffzellen unerwartet ihren Saft verlieren).
Eben - das heißt genau, dass KEINE Triebwerkszündung erforderlich ist, um die Schleife zurück Richtung Erde zu fliegen (von Korrekturmanövern abgesehen) und nicht, wie
Wie wäre es, wenn du bei deinen Zitaten nicht grundsätzlich die
automatisch generierte Quellenangabe löschen würdest :-(
es wäre ... hier und generell Off-Topic, den Beitrag unnötig verlängernd.
Die fälschlich so genannte "Quellenangabe" (Verweis auf einen Nickname ist keine gültige Quellenanagebe) findet sich durch einfaches scrollen.
Eine Automatisierte Veränderung des Nutzertextes ist eigentlich eine Verstoss gegen dds Telemediengesetz, das von dem Betreiber eine reine Durchleitung verlangt, wenn er sich auf das Haftungsprivileg beruft.
p.s.
Wie wäre es, wenn du bei deinen Zitaten nicht grundsätzlich die
automatisch generierte Quellenangabe löschen würdest :-(
Weil ich vom iPad schreibe, und dort nur Tofu funktioniert, und das seit Jahren. Dazu ist markiert und löschen ein Krampf. Bei zwei Zitaten aus dem gleichen Beitrag geht’s halt nicht anders.
Die fälschlich so genannte "Quellenangabe" (Verweis auf einen Nickname
ist keine gültige Quellenanagebe)
Die automatisch von der Forensoftware generierte Quellenangabe umfasst eben nicht nur den Nickname, sondern auch einen Link genau auf den betreffenden Beitrag.
Die tatsächliche Quellenangabe ist ...
Juristen trauen wahrscheinlich nur einem Fax, bei dem so ein Link leider nicht mit übertragen wird. 😂
Das ist im Prinzip Technik aus der Mitte des 19.Jahrh., lange bevor jemand an so etwas wie hinterlegte Links gedacht hat.
Warum lässt du nicht einfach die Finger von der Quellenangabe, wenn du sie nicht verstehst? ;-)
sondern auch einen Link genau auf den betreffenden Beitrag.
Nichts ist so intransparent wie ein Link. (dessen Linkziel nachträglich geändert werden kann, ohne das diese Änderung irgendwie sichtbar wäre).
Warum lässt du nicht einfach die Finger von der Quellenangabe, wenn du
sie nicht verstehst? ;-)
Deswegen wird ja entfernt.
Nennt man aufräumen, was man nicht braucht, was einem nur aufoktroyiert wird, fliegt raus.
Und nein, es ist keine Quellenangabe. Und auch keine Weisheit oder sonstwie nach Urheberrecht geschütztes Werk.
Das ist im Prinzip Technik aus der Mitte des 19.Jahrh., lange bevor
jemand an so etwas wie hinterlegte Links gedacht hat.
Guillotine ist sogar Prinzip Technik 18. Jahrhundert, hat trotzdem keinen Wert in der Wissensverbreitung. Heut hat man Artikel 5 Grundgesetz - Freiheit der Wissenschaft/Forschung/Bildung. Und die Wissenschaft fokussiert nunmal auf's Wesentliche - den Inhalt.
Jeder vernünftige Browser zeigt das Ziel eines Links an.
Ja, so nichts-sagend wie 'ne Telefonnummer ohne Telefonbuch und nur gültig bis zur nächsten Rufnummernvergabe, inhaltlich völlig Banane.
Könnt jetz auch +41 44 632 20 57 oder +49 (0) 4101 2118100 angeben, reines Zierwerk das wohl den Leser blenden und dem Ganzen einen seriösen Anstrich geben soll. Und immer noch off-topic bleibt.
die Artemis II Mission hat das Thema Mondflug ja wieder ins Bewusstsein
gebracht, auch wenn die Ashtronauten nicht gelandet sind. Damit sie und
jeder der Lust hat, das Landen auf dem Mond üben können, stelle ich hier
das Lunar Landing Game für Arduino vor.
Das hätte doch Anregung für einen Lunar Aroundcircler geben können!
Ich war unlängst ganz erstaunt, daß "Lunar Lander" auf dem C64 nichts mit diesen Vektorspielen mit der merkwürdigen Schubsteuerung zu tun hat, sondern einfach Fort Apocalypse mit anderen Farben ist.
Was ich hier nicht verstehe, wie die Landung mit einem Poti und der eingebauten LED auf dem Arduino dargestellt werden kann. Dagegen waren die damaligen Ascii-Versionen ja üppig. Oder ist doch ein ganzer Rechner drumrum nötig?
Richtig, ausser dem Arduino kompatiblen Board brauchst Du noch einen Rechner auf dem mindestens ein Terminal zum Empfang der seriellen Daten des Arduino läuft. Dann bekommst Du ASCII zu sehen ;-) Natürlich könntest Du noch ein kleines LCD oder noch besser grüne 7-Segment Anzeigen dranstricken, um die Werte anzuzeigen.