Hallo zusammen, eine Frage treibt mich um, nachdem ich nun zum x-ten Mal festgestellt habe, dass ein Arduino-Upload mal wieder wegen nicht gut sitzender Jumper-Wire (zwischen Board und FTDI/CH340/..) abbricht oder sonstige Probleme macht. Die üblichen Jumper Kabel (Dupont-Verbinder) sind nach 5, spätestens zehn Steckversuchen ausgeleiert. Gibt es da Besseres? Sowas ähnliches wie Wago-Klemmen wäre toll: Kraftlos aufstecken, dann per Hebel Federkraft auf die Kontakte! Eine Seite müsste halt eine Möglichkeit bieten ein Flachbandkabel anzulöten, die andere ist dann der Mechanismus. Ich fand zwar allerhand Dinge, die meisten aber zum in Leiterbahnen einlöten, so dass man lose Kabelenden an die Platine verbinden kann. Wenn es da nichts gibt, welche Marke/Hersteller von solchen Female-Verbindern baut Teile, die mindestens 1000 Verbindungen vertragen? Die Stiftleisten sind halt Standard, da jeweils was anderes anzulöten ist auch Murks, weil dann der nächste der das in die Hand bekommt nicht dranstecken kann. Bzw. Ich will mit meiner Umgebung auch Boards von Freunden und Bekannten verwenden können, ohne irgendwelche Klimmzüge.
Mike schrieb: > Eine Seite müsste halt eine Möglichkeit bieten ein Flachbandkabel > anzulöten, die andere ist dann der Mechanismus. Man könnte Federkraftklemmen im 2,54-mm-Raster auf ein Stück Lochrasterplatine löten und parallel ein Flachbandkabel (zusätzlich mit Heißkleber o.ä. fixieren, damit die Litzen über der Lötstelle nicht brechen). Mike schrieb: > Wenn es da nichts gibt, welche Marke/Hersteller von solchen > Female-Verbindern baut Teile, die mindestens 1000 Verbindungen > vertragen? Selbst herstellen wäre eine Lösung, es gibt diese Dupont-Kontakte in besserer Qualität und -Plastikhülsen auch einzeln zu kaufen. Crimpzangen dafür gibt's auch für unter 20 Euro.
Wenn nicht über USB, dann doch bei den meisten über die ICSP-Schnittstelle. Es gibt natürlich Boards (MiniPro) die das nicht haben, aber auch da würde ich einen Stecker dran bauen. Und sonst übers Breadboard. Aber auch da gibt es sicher fertige Adapter zum Programmieren.
:
Bearbeitet durch User
1) Von Samtec gibt's Buchsenleisten, die für 2500 Steckzyklen spezifiziert sind. 2) Vielleicht willst du aber einfach kleine Grabber, wie sie z.B. für Logic Analyzer verwendet werden, und damit die Pins kontaktieren? Besonders robust sind die natürlich nicht, aber wenigstens bekommst du das gleich mit, wenn die ihren Kontakt verlieren. 3) Wire Wrap. Muss man jedes Mal neu machen, aber wenn man sich da 50cm Draht nimmt, reicht der für eine Menge Verbindungen.
Erstmal ist die Frage wie der Arduino bei dir aussieht. Dann kann man mit ein bisschen Lochraster auch selbst einen Programmieradapter bauen oder fertig kaufen.
:
Bearbeitet durch User
So wie in dem Bild gezeigt, so wird es nicht klappen, aber es soll zeigen, dass es durchaus große Zifsockel gibt und damit kannst du dir das auf Lochraster passend bauen.
Es geht um Verbindungen zwischen Controllern und Programmern, wie diesen hier. Gerade mal ein paar gegenübergestellt. Die meisten haben eben die sechspoligen Standardleiste: Programmer: GND-CTS-VCC-TX-RX-DTR Controller: GND-???-VCC-RX-TX-DTR Der CTS-Pin ist mitunter controllerseitig auf GND gelegt, das hat mir schon einen Programmer gekostet, der CTS verwenden wollte. Bei anderen ist der Pin unbelegt. Ich verwende die Pinleiste so auch an eigenen Projekten, weil da kein Rumgemurkse mit einzelnen Kabeln läuft. Ein 6-adriges Flachbandkabel verbindet alle Pins korrekt.
Frank O. schrieb: > So wie in dem Bild gezeigt, so wird es nicht klappen, aber es soll > zeigen, dass es durchaus große Zifsockel gibt und damit kannst du dir > das auf Lochraster passend bauen. Bei Boards mit USB-Port ist das Uploaden eh kein Problem. Selbst die schlechteren Micro-USB-Buchsen vertragen mehrere Hundert Steckverbindungen. Für viele Projekte verwende ich aber Mikrocontroller OHNE die USB-Geschichten, insbesondere wenn es um batteriebetriebe Projekte geht, bei denen unnötige Stromverbraucher stören. Auch an meinem Testboard für selbstgelötete Breakout-Boards verwende ich den Serial-Port, einfach weil die meisten externen Serialprogrammer den verwenden. Edit: Sorry, falsches Bild angehangen
:
Bearbeitet durch User
Okay, dann nimm halt einfach zwei 2x6-IDC-Buchsen und verbinde die per Flachkabel. Ist billig und du hast eine Extrareihe auf Lager, falls die erste ausleiert. Oder, wie gesagt: Von Samtec gibt's Buchsenleisten, die 2500 Steckzyklen aushalten, da besorgst du dir eine und lötest sie auf eine kleine Platine, damit sie bequem gesteckt werden kann.
Ich verstehe das ursprüngliche Problem nicht. Vielleicht würde es genügen, einfach besseres Material zu verwenden - "Dupont"-Crimpkontakte gibt es in unterschiedlichen Qualitäten, auch mit unterschiedlichen Oberflächenbeschichtungen. Wenn man nicht die billigsten vorgefertigten Kabel verwendet, sollte das Problem schon verschwinden.
Harald K. schrieb: > Ich verstehe das ursprüngliche Problem nicht. Vielleicht würde es > genügen, einfach besseres Material zu verwenden - "Dupont"-Crimpkontakte > gibt es in unterschiedlichen Qualitäten, auch mit unterschiedlichen > Oberflächenbeschichtungen. > > Wenn man nicht die billigsten vorgefertigten Kabel verwendet, sollte das > Problem schon verschwinden. Wenn mir da jemand Hinweise geben kann, wo unter welchem Namen ich brauchbare und bezahlbare gute Dupontverbinder bekomme, wäre ich glücklich. Leider sind die gängigen Jumperwire -auch bei hiesigen Elektronikversendern- meiner Erfahrung nach der gleiche Kram. Muss kein fertiges Kabel sein, Aufcrimpen oder Anlöten ist auch kein Problem.
Mike schrieb: > Auch an meinem Testboard für selbstgelötete Breakout-Boards verwende ich > den Serial-Port, einfach weil die meisten externen Serialprogrammer den > verwenden. Vielleicht noch ein Tipp am Rande zum Lochraster: Ich verwende Loch*streifen*raster. Als Brücken eignen sich Nullohmwiderstände in 1206. Das ersprart eine Menge Drahtverhau. einen passenden Bohrer in ein Stück Holz einkleben und schon hast du einen günstigen Leitungstrenner.
Schau dir mal Amphenol Mini-PV Serie an. Die haben eine winzige Blattfeder vorne in dem Kontakt und versprechen 1000 Steckzyklen.
Mike schrieb: >> Wenn man nicht die billigsten vorgefertigten Kabel verwendet, sollte das >> Problem schon verschwinden. > Wenn mir da jemand Hinweise geben kann, wo unter welchem Namen ich > brauchbare und bezahlbare gute Dupontverbinder bekomme, wäre ich > glücklich. Ich kenne die nur aus dem Industriebereich als Rolle mit fünfsteliger Menge an der Crimpmaschine. Hersteller AMP. L. schrieb: > Schau dir mal Amphenol Mini-PV Serie an. Die haben eine winzige > Blattfeder vorne in dem Kontakt und versprechen 1000 Steckzyklen. Klingt gut, aber auch da steht die Frage, wo man diese in kleiner Menge bekommt, da sie eigentlich niemand manuell einzeln verarbeitet.
Frank O. schrieb: > Ich verwende Loch*streifen*raster. Das hat mit dem Problem des TO nichts zu tun. Schaue morgen mal in Deiner Apotheke vorbei und frage nach Pillen gegen Schreibdurchfall. Unser viel gescholtene Stefan wird blass vor Neid, soviel konnte er selbst zu seinen Glanzzeiten nicht.
Manfred P. schrieb: > Schaue morgen mal in Deiner Apotheke vorbei und frage nach Pillen gegen > Schreibdurchfall. Unser viel gescholtene Stefan wird blass vor Neid, > soviel konnte er selbst zu seinen Glanzzeiten nicht. Du kannst es nicht lassen, oder? Fängt das schon wieder an? Hat dich deine Alte im Keller eingesperrt oder wieso machst du ständig so was. Deine ganzen, nicht zum Thema gehörenden Sachen, habe ich dir schon mal vorgehalten. Es mag sein, dass das nicht zum aktuellen Problem gehört, aber aus dem Thread wird klar, dass der TO noch nicht so lange dabei ist und ich habe nicht irgendwas dazu geschrieben, sondern mich auf sein Bild bezogen und wie ich finde, einen nützlichen Tipp gegeben. Diese Fädeldraht Geschichten sind doch fürchterlich.
Manfred P. schrieb: > Klingt gut, aber auch da steht die Frage, wo man diese in kleiner Menge > bekommt, da sie eigentlich niemand manuell einzeln verarbeitet. https://www.berrybase.de/dupont-crimpkontakt-fuer-kabel-awg-22-28-female/menge-100-stueck-im-polybag?
Manfred P. schrieb: > Klingt gut, aber auch da steht die Frage, wo man diese in kleiner Menge > bekommt, da sie eigentlich niemand manuell einzeln verarbeitet. Hast du nachgeschaut, oder nur Vermutungen geäußert? Auch SMD Bauteile verarbeitet "eigentlich niemand manuell einzeln", aber trotzdem verkauft mir mein Distributor Einzelstücke. Sogar freiwillig.
Frank O. schrieb: > https://www.berrybase.de/dupont-crimpkontakt-fuer-kabel-awg-22-28-female/menge-100-stueck-im-polybag? Und wo steht da was von "Amphenol Mini-PV Serie"? Das sind x-beliebige Billigkontakte eines unbekannten Herstellers. Wieso sollten die jetzt besser sein als die, die der TO bereits hat?
Johannes F. schrieb: > Das sind x-beliebige Billigkontakte eines unbekannten Herstellers. Wieso > sollten die jetzt besser sein als die, die der TO bereits hat? War eher zu zeigen, dass es auch kleinere Mengen gibt. Aber die haben auch so einen doppelten Federkontakt.
" ... ausgeleierte Dupont-Verbinder .." Als "Hot-Fix" kann man die "Pfosten" in der Leiste verdicken, indem man etwas Lötzinn darauf verteilt. (das ist aber das Gegenteil von einer sauberen, stabilen Lösung) Als JTAG-Programmierkabel gibt es auch solche Büschel, bei denen man von der Signal-Belegung an der Pfostenleiste weitgehend unabhängig ist (siehe Anhang). Halten nahezu ewig. Wird auch als "flying wire" oder "flylead" bezeichnet. hat aber nicht die beste Signalqualität, man sollte also nicht Hi-speed erwarten.
:
Bearbeitet durch User
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.






