Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Was für female Verbinder für 2.54mm Pins (serieller Programmier-Adapter)


von Mike (randnick)


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Hallo zusammen,

eine Frage treibt mich um, nachdem ich nun zum x-ten Mal festgestellt 
habe, dass ein Arduino-Upload mal wieder wegen nicht gut sitzender 
Jumper-Wire (zwischen Board und FTDI/CH340/..) abbricht oder sonstige 
Probleme macht.

Die üblichen Jumper Kabel (Dupont-Verbinder) sind nach 5, spätestens 
zehn Steckversuchen ausgeleiert.  Gibt es da Besseres? Sowas ähnliches 
wie Wago-Klemmen wäre toll:  Kraftlos aufstecken, dann per Hebel 
Federkraft auf die Kontakte!

Eine Seite müsste halt eine Möglichkeit bieten ein Flachbandkabel 
anzulöten, die andere ist dann der Mechanismus.  Ich fand zwar allerhand 
Dinge, die meisten aber zum in Leiterbahnen einlöten, so dass man lose 
Kabelenden an die Platine verbinden kann.

Wenn es da nichts gibt, welche Marke/Hersteller von solchen 
Female-Verbindern baut Teile, die mindestens 1000 Verbindungen 
vertragen?

Die Stiftleisten sind halt Standard, da jeweils was anderes anzulöten 
ist auch Murks, weil dann der nächste der das in die Hand bekommt nicht 
dranstecken kann.  Bzw. Ich will mit meiner Umgebung auch Boards von 
Freunden und Bekannten verwenden können, ohne irgendwelche Klimmzüge.

von Johannes F. (jofe)


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Mike schrieb:
> Eine Seite müsste halt eine Möglichkeit bieten ein Flachbandkabel
> anzulöten, die andere ist dann der Mechanismus.

Man könnte Federkraftklemmen im 2,54-mm-Raster auf ein Stück 
Lochrasterplatine löten und parallel ein Flachbandkabel (zusätzlich mit 
Heißkleber o.ä. fixieren, damit die Litzen über der Lötstelle nicht 
brechen).

Mike schrieb:
> Wenn es da nichts gibt, welche Marke/Hersteller von solchen
> Female-Verbindern baut Teile, die mindestens 1000 Verbindungen
> vertragen?

Selbst herstellen wäre eine Lösung, es gibt diese Dupont-Kontakte in 
besserer Qualität und -Plastikhülsen auch einzeln zu kaufen. Crimpzangen 
dafür gibt's auch für unter 20 Euro.

von Frank O. (frank_o)


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Wenn nicht über USB, dann doch bei den meisten über die 
ICSP-Schnittstelle.
Es gibt natürlich Boards (MiniPro) die das nicht haben, aber auch da 
würde ich einen Stecker dran bauen. Und sonst übers Breadboard. Aber 
auch da gibt es sicher fertige Adapter zum Programmieren.

: Bearbeitet durch User
von F. (radarange)


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1) Von Samtec gibt's Buchsenleisten, die für 2500 Steckzyklen 
spezifiziert sind.
2) Vielleicht willst du aber einfach kleine Grabber, wie sie z.B. für 
Logic Analyzer verwendet werden, und damit die Pins kontaktieren? 
Besonders robust sind die natürlich nicht, aber wenigstens bekommst du 
das gleich mit, wenn die ihren Kontakt verlieren.
3) Wire Wrap. Muss man jedes Mal neu machen, aber wenn man sich da 50cm 
Draht nimmt, reicht der für eine Menge Verbindungen.

von Frank O. (frank_o)


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Erstmal ist die Frage wie der Arduino bei dir aussieht.
Dann kann man mit ein bisschen Lochraster auch selbst einen 
Programmieradapter bauen oder fertig kaufen.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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So wie in dem Bild gezeigt, so wird es nicht klappen,  aber es soll 
zeigen,  dass es durchaus große Zifsockel gibt und damit kannst du dir 
das auf Lochraster passend bauen.

von Mike (randnick)


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Es geht um Verbindungen zwischen Controllern und Programmern, wie diesen 
hier. Gerade mal ein paar gegenübergestellt.

Die meisten haben eben die sechspoligen Standardleiste:
Programmer:  GND-CTS-VCC-TX-RX-DTR
Controller:  GND-???-VCC-RX-TX-DTR

Der CTS-Pin ist mitunter controllerseitig auf GND gelegt, das hat mir 
schon einen Programmer gekostet, der CTS verwenden wollte. Bei anderen 
ist der Pin unbelegt.

Ich verwende die Pinleiste so auch an eigenen Projekten, weil da kein 
Rumgemurkse mit einzelnen Kabeln läuft. Ein 6-adriges Flachbandkabel 
verbindet alle Pins korrekt.

von Mike (randnick)


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Frank O. schrieb:
> So wie in dem Bild gezeigt, so wird es nicht klappen,  aber es soll
> zeigen,  dass es durchaus große Zifsockel gibt und damit kannst du dir
> das auf Lochraster passend bauen.

Bei Boards mit USB-Port ist das Uploaden eh kein Problem. Selbst die 
schlechteren Micro-USB-Buchsen vertragen mehrere Hundert 
Steckverbindungen.

Für viele Projekte verwende ich aber Mikrocontroller OHNE die 
USB-Geschichten, insbesondere wenn es um batteriebetriebe Projekte geht, 
bei denen unnötige Stromverbraucher stören.

Auch an meinem Testboard für selbstgelötete Breakout-Boards verwende ich 
den Serial-Port, einfach weil die meisten externen Serialprogrammer den 
verwenden.


Edit: Sorry, falsches Bild angehangen

: Bearbeitet durch User
von F. (radarange)


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Okay, dann nimm halt einfach zwei 2x6-IDC-Buchsen und verbinde die per 
Flachkabel. Ist billig und du hast eine Extrareihe auf Lager, falls die 
erste ausleiert.

Oder, wie gesagt: Von Samtec gibt's Buchsenleisten, die 2500 Steckzyklen 
aushalten, da besorgst du dir eine und lötest sie auf eine kleine 
Platine, damit sie bequem gesteckt werden kann.

von Harald K. (kirnbichler)


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Ich verstehe das ursprüngliche Problem nicht. Vielleicht würde es 
genügen, einfach besseres Material zu verwenden - "Dupont"-Crimpkontakte 
gibt es in unterschiedlichen Qualitäten, auch mit unterschiedlichen 
Oberflächenbeschichtungen.

Wenn man nicht die billigsten vorgefertigten Kabel verwendet, sollte das 
Problem schon verschwinden.

von Mike (randnick)


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Harald K. schrieb:
> Ich verstehe das ursprüngliche Problem nicht. Vielleicht würde es
> genügen, einfach besseres Material zu verwenden - "Dupont"-Crimpkontakte
> gibt es in unterschiedlichen Qualitäten, auch mit unterschiedlichen
> Oberflächenbeschichtungen.
>
> Wenn man nicht die billigsten vorgefertigten Kabel verwendet, sollte das
> Problem schon verschwinden.

Wenn mir da jemand Hinweise geben kann, wo unter welchem Namen ich 
brauchbare und bezahlbare gute Dupontverbinder bekomme, wäre ich 
glücklich.
Leider sind die gängigen Jumperwire -auch bei hiesigen 
Elektronikversendern- meiner Erfahrung nach der gleiche Kram. Muss kein 
fertiges Kabel sein, Aufcrimpen oder Anlöten ist auch kein Problem.

von Frank O. (frank_o)


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Mike schrieb:
> Auch an meinem Testboard für selbstgelötete Breakout-Boards verwende ich
> den Serial-Port, einfach weil die meisten externen Serialprogrammer den
> verwenden.
Vielleicht noch ein Tipp am Rande zum Lochraster: Ich verwende 
Loch*streifen*raster. Als Brücken eignen sich Nullohmwiderstände in 
1206. Das ersprart eine Menge Drahtverhau. einen passenden Bohrer in ein 
Stück Holz einkleben und schon hast du einen günstigen Leitungstrenner.

von L. (lah)


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Schau dir mal Amphenol Mini-PV Serie an. Die haben eine winzige 
Blattfeder vorne in dem Kontakt und versprechen 1000 Steckzyklen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Mike schrieb:
>> Wenn man nicht die billigsten vorgefertigten Kabel verwendet, sollte das
>> Problem schon verschwinden.
> Wenn mir da jemand Hinweise geben kann, wo unter welchem Namen ich
> brauchbare und bezahlbare gute Dupontverbinder bekomme, wäre ich
> glücklich.

Ich kenne die nur aus dem Industriebereich als Rolle mit fünfsteliger 
Menge an der Crimpmaschine. Hersteller AMP.

L. schrieb:
> Schau dir mal Amphenol Mini-PV Serie an. Die haben eine winzige
> Blattfeder vorne in dem Kontakt und versprechen 1000 Steckzyklen.

Klingt gut, aber auch da steht die Frage, wo man diese in kleiner Menge 
bekommt, da sie eigentlich niemand manuell einzeln verarbeitet.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Frank O. schrieb:
> Ich verwende Loch*streifen*raster.

Das hat mit dem Problem des TO nichts zu tun.

Schaue morgen mal in Deiner Apotheke vorbei und frage nach Pillen gegen 
Schreibdurchfall. Unser viel gescholtene Stefan wird blass vor Neid, 
soviel konnte er selbst zu seinen Glanzzeiten nicht.

von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> Schaue morgen mal in Deiner Apotheke vorbei und frage nach Pillen gegen
> Schreibdurchfall. Unser viel gescholtene Stefan wird blass vor Neid,
> soviel konnte er selbst zu seinen Glanzzeiten nicht.

Du kannst es nicht lassen, oder?
Fängt das schon wieder an?
Hat dich deine Alte im Keller eingesperrt oder wieso machst du ständig 
so was. Deine ganzen, nicht zum Thema gehörenden Sachen, habe ich dir 
schon mal vorgehalten. Es mag sein, dass das nicht zum aktuellen Problem 
gehört, aber aus dem Thread wird klar, dass der TO noch nicht so lange 
dabei ist und ich habe nicht irgendwas dazu geschrieben, sondern mich 
auf sein Bild bezogen und wie ich finde, einen nützlichen Tipp gegeben.
Diese Fädeldraht Geschichten sind doch fürchterlich.

von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> Klingt gut, aber auch da steht die Frage, wo man diese in kleiner Menge
> bekommt, da sie eigentlich niemand manuell einzeln verarbeitet.

https://www.berrybase.de/dupont-crimpkontakt-fuer-kabel-awg-22-28-female/menge-100-stueck-im-polybag?

von L. (lah)


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Manfred P. schrieb:
> Klingt gut, aber auch da steht die Frage, wo man diese in kleiner Menge
> bekommt, da sie eigentlich niemand manuell einzeln verarbeitet.

Hast du nachgeschaut, oder nur Vermutungen geäußert? Auch SMD Bauteile 
verarbeitet "eigentlich niemand manuell einzeln", aber trotzdem verkauft 
mir mein Distributor Einzelstücke. Sogar freiwillig.

von Johannes F. (jofe)


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Frank O. schrieb:
> 
https://www.berrybase.de/dupont-crimpkontakt-fuer-kabel-awg-22-28-female/menge-100-stueck-im-polybag?

Und wo steht da was von "Amphenol Mini-PV Serie"?

Das sind x-beliebige Billigkontakte eines unbekannten Herstellers. Wieso 
sollten die jetzt besser sein als die, die der TO bereits hat?

von Frank O. (frank_o)


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Johannes F. schrieb:
> Das sind x-beliebige Billigkontakte eines unbekannten Herstellers. Wieso
> sollten die jetzt besser sein als die, die der TO bereits hat?

War eher zu zeigen, dass es auch kleinere Mengen gibt. Aber die haben 
auch so einen doppelten Federkontakt.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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" ... ausgeleierte Dupont-Verbinder .."

Als "Hot-Fix" kann man die "Pfosten" in der Leiste verdicken, indem man 
etwas Lötzinn darauf verteilt. (das ist aber das Gegenteil von einer 
sauberen, stabilen Lösung)

Als JTAG-Programmierkabel gibt es auch solche Büschel, bei denen man von 
der Signal-Belegung an der Pfostenleiste weitgehend unabhängig ist 
(siehe Anhang). Halten nahezu ewig. Wird auch als "flying wire" oder 
"flylead" bezeichnet. hat aber nicht die beste Signalqualität, man 
sollte also nicht Hi-speed erwarten.

: Bearbeitet durch User
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