Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Was für female Verbinder für 2.54mm Pins (serieller Programmier-Adapter)


von Mike (randnick)


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Hallo zusammen,

eine Frage treibt mich um, nachdem ich nun zum x-ten Mal festgestellt 
habe, dass ein Arduino-Upload mal wieder wegen nicht gut sitzender 
Jumper-Wire (zwischen Board und FTDI/CH340/..) abbricht oder sonstige 
Probleme macht.

Die üblichen Jumper Kabel (Dupont-Verbinder) sind nach 5, spätestens 
zehn Steckversuchen ausgeleiert.  Gibt es da Besseres? Sowas ähnliches 
wie Wago-Klemmen wäre toll:  Kraftlos aufstecken, dann per Hebel 
Federkraft auf die Kontakte!

Eine Seite müsste halt eine Möglichkeit bieten ein Flachbandkabel 
anzulöten, die andere ist dann der Mechanismus.  Ich fand zwar allerhand 
Dinge, die meisten aber zum in Leiterbahnen einlöten, so dass man lose 
Kabelenden an die Platine verbinden kann.

Wenn es da nichts gibt, welche Marke/Hersteller von solchen 
Female-Verbindern baut Teile, die mindestens 1000 Verbindungen 
vertragen?

Die Stiftleisten sind halt Standard, da jeweils was anderes anzulöten 
ist auch Murks, weil dann der nächste der das in die Hand bekommt nicht 
dranstecken kann.  Bzw. Ich will mit meiner Umgebung auch Boards von 
Freunden und Bekannten verwenden können, ohne irgendwelche Klimmzüge.
von Johannes F. (jofe)


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Mike schrieb:
> Eine Seite müsste halt eine Möglichkeit bieten ein Flachbandkabel
> anzulöten, die andere ist dann der Mechanismus.

Man könnte Federkraftklemmen im 2,54-mm-Raster auf ein Stück 
Lochrasterplatine löten und parallel ein Flachbandkabel (zusätzlich mit 
Heißkleber o.ä. fixieren, damit die Litzen über der Lötstelle nicht 
brechen).

Mike schrieb:
> Wenn es da nichts gibt, welche Marke/Hersteller von solchen
> Female-Verbindern baut Teile, die mindestens 1000 Verbindungen
> vertragen?

Selbst herstellen wäre eine Lösung, es gibt diese Dupont-Kontakte in 
besserer Qualität und -Plastikhülsen auch einzeln zu kaufen. Crimpzangen 
dafür gibt's auch für unter 20 Euro.
von Frank O. (frank_o)


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Wenn nicht über USB, dann doch bei den meisten über die 
ICSP-Schnittstelle.
Es gibt natürlich Boards (MiniPro) die das nicht haben, aber auch da 
würde ich einen Stecker dran bauen. Und sonst übers Breadboard. Aber 
auch da gibt es sicher fertige Adapter zum Programmieren.
: Bearbeitet durch User
von F. (radarange)


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1) Von Samtec gibt's Buchsenleisten, die für 2500 Steckzyklen 
spezifiziert sind.
2) Vielleicht willst du aber einfach kleine Grabber, wie sie z.B. für 
Logic Analyzer verwendet werden, und damit die Pins kontaktieren? 
Besonders robust sind die natürlich nicht, aber wenigstens bekommst du 
das gleich mit, wenn die ihren Kontakt verlieren.
3) Wire Wrap. Muss man jedes Mal neu machen, aber wenn man sich da 50cm 
Draht nimmt, reicht der für eine Menge Verbindungen.
von Frank O. (frank_o)


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Erstmal ist die Frage wie der Arduino bei dir aussieht.
Dann kann man mit ein bisschen Lochraster auch selbst einen 
Programmieradapter bauen oder fertig kaufen.
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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So wie in dem Bild gezeigt, so wird es nicht klappen,  aber es soll 
zeigen,  dass es durchaus große Zifsockel gibt und damit kannst du dir 
das auf Lochraster passend bauen.
von Mike (randnick)


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Es geht um Verbindungen zwischen Controllern und Programmern, wie diesen 
hier. Gerade mal ein paar gegenübergestellt.

Die meisten haben eben die sechspoligen Standardleiste:
Programmer:  GND-CTS-VCC-TX-RX-DTR
Controller:  GND-???-VCC-RX-TX-DTR

Der CTS-Pin ist mitunter controllerseitig auf GND gelegt, das hat mir 
schon einen Programmer gekostet, der CTS verwenden wollte. Bei anderen 
ist der Pin unbelegt.

Ich verwende die Pinleiste so auch an eigenen Projekten, weil da kein 
Rumgemurkse mit einzelnen Kabeln läuft. Ein 6-adriges Flachbandkabel 
verbindet alle Pins korrekt.
von Mike (randnick)


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Frank O. schrieb:
> So wie in dem Bild gezeigt, so wird es nicht klappen,  aber es soll
> zeigen,  dass es durchaus große Zifsockel gibt und damit kannst du dir
> das auf Lochraster passend bauen.

Bei Boards mit USB-Port ist das Uploaden eh kein Problem. Selbst die 
schlechteren Micro-USB-Buchsen vertragen mehrere Hundert 
Steckverbindungen.

Für viele Projekte verwende ich aber Mikrocontroller OHNE die 
USB-Geschichten, insbesondere wenn es um batteriebetriebe Projekte geht, 
bei denen unnötige Stromverbraucher stören.

Auch an meinem Testboard für selbstgelötete Breakout-Boards verwende ich 
den Serial-Port, einfach weil die meisten externen Serialprogrammer den 
verwenden.


Edit: Sorry, falsches Bild angehangen
: Bearbeitet durch User
von F. (radarange)


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Okay, dann nimm halt einfach zwei 2x6-IDC-Buchsen und verbinde die per 
Flachkabel. Ist billig und du hast eine Extrareihe auf Lager, falls die 
erste ausleiert.

Oder, wie gesagt: Von Samtec gibt's Buchsenleisten, die 2500 Steckzyklen 
aushalten, da besorgst du dir eine und lötest sie auf eine kleine 
Platine, damit sie bequem gesteckt werden kann.
von Harald K. (kirnbichler)


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Ich verstehe das ursprüngliche Problem nicht. Vielleicht würde es 
genügen, einfach besseres Material zu verwenden - "Dupont"-Crimpkontakte 
gibt es in unterschiedlichen Qualitäten, auch mit unterschiedlichen 
Oberflächenbeschichtungen.

Wenn man nicht die billigsten vorgefertigten Kabel verwendet, sollte das 
Problem schon verschwinden.
von Mike (randnick)


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Harald K. schrieb:
> Ich verstehe das ursprüngliche Problem nicht. Vielleicht würde es
> genügen, einfach besseres Material zu verwenden - "Dupont"-Crimpkontakte
> gibt es in unterschiedlichen Qualitäten, auch mit unterschiedlichen
> Oberflächenbeschichtungen.
>
> Wenn man nicht die billigsten vorgefertigten Kabel verwendet, sollte das
> Problem schon verschwinden.

Wenn mir da jemand Hinweise geben kann, wo unter welchem Namen ich 
brauchbare und bezahlbare gute Dupontverbinder bekomme, wäre ich 
glücklich.
Leider sind die gängigen Jumperwire -auch bei hiesigen 
Elektronikversendern- meiner Erfahrung nach der gleiche Kram. Muss kein 
fertiges Kabel sein, Aufcrimpen oder Anlöten ist auch kein Problem.
von Frank O. (frank_o)


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Mike schrieb:
> Auch an meinem Testboard für selbstgelötete Breakout-Boards verwende ich
> den Serial-Port, einfach weil die meisten externen Serialprogrammer den
> verwenden.
Vielleicht noch ein Tipp am Rande zum Lochraster: Ich verwende 
Loch*streifen*raster. Als Brücken eignen sich Nullohmwiderstände in 
1206. Das ersprart eine Menge Drahtverhau. einen passenden Bohrer in ein 
Stück Holz einkleben und schon hast du einen günstigen Leitungstrenner.
von L. (lah)


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Schau dir mal Amphenol Mini-PV Serie an. Die haben eine winzige 
Blattfeder vorne in dem Kontakt und versprechen 1000 Steckzyklen.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Mike schrieb:
>> Wenn man nicht die billigsten vorgefertigten Kabel verwendet, sollte das
>> Problem schon verschwinden.
> Wenn mir da jemand Hinweise geben kann, wo unter welchem Namen ich
> brauchbare und bezahlbare gute Dupontverbinder bekomme, wäre ich
> glücklich.

Ich kenne die nur aus dem Industriebereich als Rolle mit fünfsteliger 
Menge an der Crimpmaschine. Hersteller AMP.

L. schrieb:
> Schau dir mal Amphenol Mini-PV Serie an. Die haben eine winzige
> Blattfeder vorne in dem Kontakt und versprechen 1000 Steckzyklen.

Klingt gut, aber auch da steht die Frage, wo man diese in kleiner Menge 
bekommt, da sie eigentlich niemand manuell einzeln verarbeitet.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Frank O. schrieb:
> Ich verwende Loch*streifen*raster.

Das hat mit dem Problem des TO nichts zu tun.

Schaue morgen mal in Deiner Apotheke vorbei und frage nach Pillen gegen 
Schreibdurchfall. Unser viel gescholtene Stefan wird blass vor Neid, 
soviel konnte er selbst zu seinen Glanzzeiten nicht.
von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> Schaue morgen mal in Deiner Apotheke vorbei und frage nach Pillen gegen
> Schreibdurchfall. Unser viel gescholtene Stefan wird blass vor Neid,
> soviel konnte er selbst zu seinen Glanzzeiten nicht.

Du kannst es nicht lassen, oder?
Fängt das schon wieder an?
Hat dich deine Alte im Keller eingesperrt oder wieso machst du ständig 
so was. Deine ganzen, nicht zum Thema gehörenden Sachen, habe ich dir 
schon mal vorgehalten. Es mag sein, dass das nicht zum aktuellen Problem 
gehört, aber aus dem Thread wird klar, dass der TO noch nicht so lange 
dabei ist und ich habe nicht irgendwas dazu geschrieben, sondern mich 
auf sein Bild bezogen und wie ich finde, einen nützlichen Tipp gegeben.
Diese Fädeldraht Geschichten sind doch fürchterlich.
von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> Klingt gut, aber auch da steht die Frage, wo man diese in kleiner Menge
> bekommt, da sie eigentlich niemand manuell einzeln verarbeitet.

https://www.berrybase.de/dupont-crimpkontakt-fuer-kabel-awg-22-28-female/menge-100-stueck-im-polybag?
von L. (lah)


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Manfred P. schrieb:
> Klingt gut, aber auch da steht die Frage, wo man diese in kleiner Menge
> bekommt, da sie eigentlich niemand manuell einzeln verarbeitet.

Hast du nachgeschaut, oder nur Vermutungen geäußert? Auch SMD Bauteile 
verarbeitet "eigentlich niemand manuell einzeln", aber trotzdem verkauft 
mir mein Distributor Einzelstücke. Sogar freiwillig.
von Johannes F. (jofe)


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Frank O. schrieb:
> 
https://www.berrybase.de/dupont-crimpkontakt-fuer-kabel-awg-22-28-female/menge-100-stueck-im-polybag?

Und wo steht da was von "Amphenol Mini-PV Serie"?

Das sind x-beliebige Billigkontakte eines unbekannten Herstellers. Wieso 
sollten die jetzt besser sein als die, die der TO bereits hat?
von Frank O. (frank_o)


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Johannes F. schrieb:
> Das sind x-beliebige Billigkontakte eines unbekannten Herstellers. Wieso
> sollten die jetzt besser sein als die, die der TO bereits hat?

War eher zu zeigen, dass es auch kleinere Mengen gibt. Aber die haben 
auch so einen doppelten Federkontakt.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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" ... ausgeleierte Dupont-Verbinder .."

Als "Hot-Fix" kann man die "Pfosten" in der Leiste verdicken, indem man 
etwas Lötzinn darauf verteilt. (das ist aber das Gegenteil von einer 
sauberen, stabilen Lösung)

Als JTAG-Programmierkabel gibt es auch solche Büschel, bei denen man von 
der Signal-Belegung an der Pfostenleiste weitgehend unabhängig ist 
(siehe Anhang). Halten nahezu ewig. Wird auch als "flying wire" oder 
"flylead" bezeichnet. hat aber nicht die beste Signalqualität, man 
sollte also nicht Hi-speed erwarten.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Bradward B. schrieb:
> Als JTAG-Programmierkabel gibt es auch solche Büschel

Ist halt extrem unpraktisch, wenn man so etwas oft verwenden möchte, da 
man jeden Kontakt einzeln stecken muss. Mehrpolige Steckverbindungen 
wurden nicht aus Jux & Dollerei erfunden.

So ein "Büschel" ist nur dann sinnvoll, wenn man ständig abweichend 
belegte Stiftleisten kontaktieren möchte.
von Gerald B. (gerald_b)


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Wenn nur wenige Male ein Programm auf eine Controllerplatine geschoben 
werden soll, KEINE Stift- oder Buchsenleiste einlöten, sondern Pogopins 
mit der einen Hand draufdrücken und mit der anderen Hand die Maus 
bedienen. Gerade bei Dingen, wo die Optik eine Rolle spielt und der 
Stecker stören könnte :-)
von Harald K. (kirnbichler)


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Gerald B. schrieb:
> sondern Pogopins
> mit der einen Hand draufdrücken

Mehrere, lose in der Hand gehalten? Jau, das macht sicherlich viel Spaß.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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" ... lose gehaltenen Pins ..."

Mei, für Arthrose-Geplagte kann man natürlich auch ne Klammer benutzen, 
braucht man halt etwas Freistellung um die Test-Pads.
: Bearbeitet durch User
von Mike (randnick)


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Frank O. schrieb:
> Vielleicht noch ein Tipp am Rande zum Lochraster: Ich verwende
> Loch*streifen*raster. Als Brücken eignen sich Nullohmwiderstände in
> 1206. Das ersprart eine Menge Drahtverhau. einen passenden Bohrer in ein
> Stück Holz einkleben und schon hast du einen günstigen Leitungstrenner.

Hmm, das müsstest Du mir näher erklären, wie ich mit 1206-Widerständen 
diagonal übers Board komme, oder wenigstens mal 5 Streifen brücken kann?

Da verwende ich doch gerne die klassischen 0-Ohm-Widerstände aus 
Klingeldraht. Isoliert, von oben eingesetzt und fertig.

Den Bohrer habe ich schon vor über einem halben Menschenleben 
beiseitegelegt und verwende medizinische Skalpelle. Für 
Lochstreifentrennungen 11er Klingen im 3er Halter. Damit bekomme ich mit 
zwei präzisen Schnitten die Trennung in gleicher Breite wie zwischen den 
Streifen in einem Streifen zwischen zwei Löchern hin. Und gewinne damit 
ein weiteres Loch, welches beim Bohren verlorengeht.

Damit bekommt ein AO3401 inklusive 0805er Widerstand schnell Beine...

Generell sind Werkzeuge aus dem medizinischen Bereich das Beste, was man 
bekommen kann. Wenn man dann noch Quellen hat, wo man solche Dinge für 
lau bekommt, die das Ablaufdatum überschritten haben und entsorgt werden 
müssen, um so besser.  Den Platinen ist es herzlich egal, ob die Klingen 
nicht mehr steril sind.

Edit: Leider gibt es da nichts, was mein Eingangsproblem löst ...
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Mike schrieb:
> Hmm, das müsstest Du mir näher erklären, wie ich mit 1206-Widerständen
> diagonal übers Board komme, oder wenigstens mal 5 Streifen brücken kann?

Na ja, mit fünf Widerständen. Dass das vielleicht nicht immer klappt, 
habe  ich nicht ausgeschlossen.
von Chris V. (nagut)


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Mike schrieb:
> Die üblichen Jumper Kabel (Dupont-Verbinder) sind nach 5, spätestens
> zehn Steckversuchen ausgeleiert.  Gibt es da Besseres?

Die fertig gekaufen Kabel sind wirklich mies.

Aber mit selbstgemachten Kabeln unter Verwendung von den Buchsen für 
Platinen, an deren Pins man 0,14mm² Einzellitze anlötet und die 
Lötstelle mit Schrumpfschlauch überzieht, hatte ich eigentlich nie 
Probleme. Es sollten halt die gedrehten Kontakte sein, z.B. sowas hier:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/praez_-buchsenleisten_2_54_mm_1x03_gerade-187272

Flachbandkabel nehme ich nicht so gern dafür, das bricht zu schnell. 
Wenn es unbedingt Flachbandkabel sein soll, dann mit den dafür 
vorgesehenen Buchsenleisen in Schneid/Klemm-Technik.
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/pfostenbuchse_6-polig_mit_zugentlastung-53153

Die AVR-ISP-Programmer nutzen doch sowas. Und ich kann mich nicht 
erinnern, da schon mal Probleme mit ausgeleierter Buchse gehabt zu 
haben. Allerdings habe ich vermutlich auch noch keine 2000 Devices damit 
programmiert. Ist das bei Dir echt so oft?
von Mike (randnick)


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Chris V. schrieb:
> Allerdings habe ich vermutlich auch noch keine 2000 Devices damit
> programmiert. Ist das bei Dir echt so oft?

So oft sicher nicht. Ist aber eine Hausnummer, die mir für ein paar 
Jahre sicher alle diesbezüglichen Probleme aus der Welt schafft. Die 
Zahl habe ich als die schlechteste Zahl von USB-Steckzyklen in 
Erinnerung. Usb-C soll ja 10000 schaffen.

Die Buchsenleiste mit gedrehten Kontakte könnte in der Tat eine Lösung 
sein. Werde das mal probieren!
von Johannes F. (jofe)


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Mike schrieb:
> Die Buchsenleiste mit gedrehten Kontakte könnte in der Tat eine Lösung
> sein.

AFAIK passen die aber nicht auf normale Stiftleisten mit quadratischem 
Querschnitt, sind etwas zu eng, da eigentlich für flache IC-Beinchen 
gedacht.

Kann aber auch sein, daß es welche mit etwas größerem Durchmesser gibt. 
Sollte man vorher nachsehen oder halt ausprobieren.
von Zino (zinn)


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Mike schrieb:
> Die Buchsenleiste mit gedrehten Kontakte könnte in der Tat eine Lösung
> sein. Werde das mal probieren!

Nicht gedreht, aber gut und teuer: Fischer BL 5

https://www.fischerelektronik.de/web_fischer/de_DE/Steckverbinder/G02/Buchsenleisten/VA/BL54/index.xhtml

"Dupont"-Stecker verhaken sich aber ein wenig darin.
von Chris V. (nagut)


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Johannes F. schrieb:
> Mike schrieb:
>> Die Buchsenleiste mit gedrehten Kontakte könnte in der Tat eine Lösung
>> sein.
>
> AFAIK passen die aber nicht auf normale Stiftleisten mit quadratischem
> Querschnitt, sind etwas zu eng, da eigentlich für flache IC-Beinchen
> gedacht.
>
> Kann aber auch sein, daß es welche mit etwas größerem Durchmesser gibt.

Da gibt es in der Tat verschiedene Ausführungen für die beiden 
Anwendungen Stiftleiste und IC-Beinchen.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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-zu unterschiedliche Stiftleisten:

gelegentlich und insbesonders bei den langen werden Stiftleisten verbaut 
die eigentlich für WireWrap Verbindungen gebaut sind. Bei WireWrap soll 
sich der Kabelwickel quasi an den Stift-Kanten einschneiden und sich 
dort fest verbinden - eine Eigenschaft, die man bei Steckverbindungen 
eigentlich nicht haben will

-Büschel wie in 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/697267/JTAG-Bueschel.jpg :

Der wesentliche Unterschied zu den DuPont-Einsätzen ist die deutlich 
dickere Wandung der Kontakthülse, die IMHO wesentlich mehr Kontaktzyklen 
standhält als das dünne Crimp-Blech. Möglicherweise hat auch das 
verwendete Material einen wesentlichen Einfluß, Messing scheint bei den 
an der Kontaktstelle mechanisch beanspruchten Verbindern eine gute Wahl.

Der Zeitverlust gegenüber einem Multipin-Kontaktstecker ist IMHO nicht 
sonderlich dramatisch, nichts im Vergleich zu dem späteren Zeitverlust 
mit einem "wackligen Aufbau, bei dem, wie geschildert die Programmierung 
ofters mal abbricht. Auch hier macht Übung den Meister. Es gibt den 
gezeigten JTAG-Büschel auch als Kompakt (siehe Anhang), an denen ist 
aber der Aufbau der Kontakthülsen nich gut bewertbar.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Bradward B. schrieb:
> Der wesentliche Unterschied zu den DuPont-Einsätzen ist die deutlich
> dickere Wandung der Kontakthülse

Die Materialstärke ist nicht das Problem, sondern die Kombination aus 
Oberflächenbeschichtung und Federverhalten.

Die leicht zu bekommenden Crimpkontakte chinesischer Hersteller sind 
halt eher am unteren Ende der Steckzyklenskala einzuordnen, aber 
--jedenfalls bei selbstgecrimpten Leitungen-- ich habe noch keine 
sonderlichen Probleme damit gehabt.

Möglicherweise sind die massenhaft produzierten Fertigleitungen ("Jumper 
Wires") als Kombination aus hochgradig minderwertiger Litze und 
vielleicht auch nicht perfekt durchgeführter Crimpungen ja auch gar 
nicht an den Kontakten selbst mit Problemen ausgestattet, sondern an der 
Crimpung oder der Litze selbst. Vorurteilen zufolge wird bei so etwas ja 
gerne versucht, den Kupfergehalt auf einem absolutem Minimum zu halten 
...

Ich verwende Kupferlitze, die ich nicht via Aliexpress & Co. bezogen 
habe, und crimpe mit einer Engineer PA-24.

Schlimmstenfalls würde ich das Kabel als Verschleißmaterial ansehen. 
Da das leicht wieder angefertigt werden kann (ein paar Minuten mit 
Seitenschneider, Abisolier- und Crimpzange genügen), ist das keine 
Katastrophe.
von Frank O. (frank_o)


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Harald K. schrieb:
> Schlimmstenfalls würde ich das Kabel als Verschleißmaterial ansehen.

Das ist es doch auch. Ich bestelle immer wieder mal diese günstigen 
Jumperkabel. Nur einmal habe ich die sofort weggeworfen, weil die 
bestialisch stanken.
Da schneidet man auch mal ein Ende ab, um das irgendwo anzulöten.
Wenn die nichts mehr sind, weg damit.
Allerdings habe ich auch schon sehr gute Kabel bekommen, die sehr lange 
halten (bis heute). Das ist alles etwas Glückssache.
Ich würde auch nicht den zehnfachen Preis dafür bezahlen, nur dass sie 
etwas länger halten. Dann hätte ich ja Hemmungen die zu missbrauchen, 
als Kabelspende.
von Mike (randnick)


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Harald K. schrieb:
> Möglicherweise sind die massenhaft produzierten Fertigleitungen ("Jumper
> Wires") als Kombination aus hochgradig minderwertiger Litze und
> vielleicht auch nicht perfekt durchgeführter Crimpungen ja auch gar
> nicht an den Kontakten selbst mit Problemen ausgestattet, sondern an der
> Crimpung oder der Litze selbst.

Nein, da verliert eindeutig die Buchse den Grip. Meiner Analyse liegt 
das daran, dass die Dinger aus einem Stück Blech hergestellt werden, 
welches keinerlei Federkraft und Rückstellvermögen besitzt. Die Stecker 
fallen einfach raus, wenn nur das Kabel dranhängt. Ich kann mir 
vorstellen, dass einige der teuren Buchsen, die mit ein oder zwei Federn 
werben, tatsächlich Federstahl für ihre Federblättchen verwenden.
Ich werde es jetzt mal mit den gedrehten Buchsen versuchen, das 
erscheint mir ein halbwegs gangbarer Weg. Die sind sicher um etliches 
stabiler, weil einfach das mechanische Prinzip ein anderes ist.
von Johannes F. (jofe)


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Frank O. schrieb:
> Ich würde auch nicht den zehnfachen Preis dafür bezahlen, nur dass sie
> etwas länger halten.

Muß ja nicht der zehnfache sein; für den doppelten bis dreifachen Preis 
könnte man mit Sicherheit solche Kabel in einer Qualität herstellen, die 
auch wirklich brauchbar ist und akzeptable Nutzungsdauer ermöglicht.

Aber warum sollten das die asiatischen Hersteller tun, wo ja keine 
Chance besteht, etwas zu verkaufen, das zehn Cent mehr als bei 
Wettbewerbern kostet? Womit wir wieder beim Billigst-DMM-Thema wären...
von Johannes F. (jofe)


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Mike schrieb:
> Nein, da verliert eindeutig die Buchse den Grip. Meiner Analyse liegt
> das daran, dass die Dinger aus einem Stück Blech hergestellt werden,
> welches keinerlei Federkraft und Rückstellvermögen besitzt.

Auch meine Vermutung. Es werden halt einfach die billigst möglichen 
Legierungen bzw. einfach nur billiges Eisenblech verwendet, damit es 
halt maximal billig wird, um im Möglichst-billig-Wettbewerb bestehen zu 
können.
von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

gibt es leider nur runter bis 5x2.
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/pfostenstecker_10-polig_mit_verrieglung_gerade-14862

Wegen Kontaktproblem. Messe das einmal durch und bewege dabei langsam 
die Stellen am Crimpgehäuse. Bei mir pfeifen die schlechten Crimpungen 
auf dem letzten Loch von den gekauften. Seitdem crimpe ich eigene Kabel.
von Harald K. (kirnbichler)


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Veit D. schrieb:
> gibt es leider nur runter bis 5x2.

Wenn Du auf die Verriegelung verzichtest, gibt es sowas auch in 
sechspolig.

Wozu die Verriegelung? Soll das im Fahrzeugbau verwendet werden?

Verpolungsschutz ist da:

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/wannenstecker_-_6-pol_gerade-175348
von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

war nur so ein Gedanke, weil der TO mit der Idee "Kraftlos aufstecken, 
dann per Hebel Federkraft auf die Kontakte!" eingangs kam.
Es wäre noch kleiner möglich. CNC-Tech 3210-10-001-12-00, RM 1,27mm bei 
Digikey.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Veit D. schrieb:
> weil der TO mit der Idee "Kraftlos aufstecken,
> dann per Hebel Federkraft auf die Kontakte!" eingangs kam.

Da bringt die Verriegelung bei diesen Steckverbindern gar nichts. Die 
sorgt nur dafür, daß, wenn so etwas in einem Presslufthammer eingesetzt 
wird, eher die Lötstellen aufgeben als der Stecker rausrutscht.
von Chris V. (nagut)


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Harald K. schrieb:
> Die [Verriegelung]
> sorgt nur dafür, daß, wenn so etwas in einem Presslufthammer eingesetzt
> wird, eher die Lötstellen aufgeben als der Stecker rausrutscht.

Die Verriegelung leistet auch gute Dienste bei DAU-Usern, weil die damit

1.) die Pfostenbuchsen auch wirklich vollständig einstecken, und

2.) beim Ausstöpseln nicht am Kabel ziehen müssen.


Wenn ich z.B. einen Programmieradapter bauen wollte, der auch für andere 
Leute interessant sein soll, und das Kabel zum zu programmierenden 
Device wie oben geschrieben richtigerweise als Verschleißteil einstufe, 
würde ich die Seite zum Programmieradapter mit einer solchen 
Verriegelung versehen.
von Harald K. (kirnbichler)


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Chris V. schrieb:
> Die Verriegelung leistet auch gute Dienste bei DAU-Usern

Gut, wemm man für solche Personenkreisen:de designt, dann sind natürlich 
andere Maßstäbe anzulegen. Da die in der Regel auch sehr dicke Daumen 
haben, sind hier Steckverbinder mit robusteren Rastermaßen zu 
bevorzugen, also z.B. 5.08mm oder sowas in der Art. Am besten mit 
Verschraubungen, damit nicht ein versehentliches Wackeln aus Langeweile 
am Verriegelungshebel schon etwas auswirkt.
von Johannes F. (jofe)


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Chris V. schrieb:
> Die Verriegelung leistet auch gute Dienste bei DAU-Usern, weil die damit
>
> 1.) die Pfostenbuchsen auch wirklich vollständig einstecken, und
>
> 2.) beim Ausstöpseln nicht am Kabel ziehen müssen.

Verstehe ich nicht.
Weder bringt so eine Verriegelung eine Garantie des vollständigen 
Einsteckens, noch müßte man ohne Verriegelung am Kabel ziehen. Und 
wenn zwecks Aussteckens am Kabel gezogen wird, ist eine Verriegelung 
in diesem Fall sogar nachteilig, weil dann was kaputt gehen kann. Ohne 
Verriegelung kann das bei guter Crimpung eher nicht passieren.
von Chris V. (nagut)


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Johannes F. schrieb:
> Chris V. schrieb:
>> Die Verriegelung leistet auch gute Dienste bei DAU-Usern, weil die damit
>>
>> 1.) die Pfostenbuchsen auch wirklich vollständig einstecken, und
>>
>> 2.) beim Ausstöpseln nicht am Kabel ziehen müssen.
>
> Verstehe ich nicht.
> Weder bringt so eine Verriegelung eine Garantie des vollständigen
> Einsteckens, noch müßte man ohne Verriegelung am Kabel ziehen.

Gut, eine Garantie gibt es beim beschriebenen Personenkreis ohnehin 
nicht. ;) Erfahrungsgemäß ist die Wahrscheinlichkeit aber sehr deutlich 
erhöht.

Wenn die Auswurfhebel noch im Winkel abstehen, sieht das auf den ersten 
Blick wie "nicht richtig eingesteckt" aus. Und wenn es richtig steckt, 
liegen die Hebel auch automatisch an.

Beim Ausstecken läd die geriffelte Seite der Hebel geradezu dazu ein, da 
mal mit den Fingern dran zu wackeln ... und man merkt dann auch schnell, 
in welche Richtung man den Hebel bewegen kann und was dann passiert.
von Harald K. (kirnbichler)


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Johannes F. schrieb:
> Weder bringt so eine Verriegelung eine Garantie des vollständigen
> Einsteckens

Wie schaffst Du es, die Verriegelungshebel bei nur teilweise gestecktem 
Steckverbinder zu verwenden?

Johannes F. schrieb:
> noch müßte man ohne Verriegelung am Kabel ziehen.

Kommt drauf an, wie der Steckverbinder konfektioniert ist. Wenn die 
Zugentlastung fürs Flachbandkabel fehlt, kann das ein Gefuddel werden, 
das gerade die etwas gröbfingrigre Fraktion überfordet. Da sind 
Verriegelungshebel, die gleichzeitig auch den Auswurf übernehmen, schon 
besser.

Johannes F. schrieb:
> Ohne
> Verriegelung kann das bei guter Crimpung eher nicht passieren.

Da ist i.d.R. nichts gecrimpt, das sind Steckverbinder in 
Schneidklemmtechnik (IDC). Ja, es gibt auch Leergehäuse, in das man 
Crimpkontakte einsetzen kann, die aber sind meist zu schmal, um mit den 
Veriegelungshebeln vernünftig zu funktionieren - und die 
0815-Billig-Variante (von der ich auch ein paar Beutel herumliegen habe) 
hat noch nicht mal eine Verpolungsschutznase.

Für richtige DAUs aber ist das sowieso alles zu filigran, die brauchen 
trittfeste Steckverbinder.
von Johannes F. (jofe)


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Harald K. schrieb:
> Wie schaffst Du es, die Verriegelungshebel bei nur teilweise gestecktem
> Steckverbinder zu verwenden?

Es ging ja um DAUs, die schaffen das. Und wundern sich dann, warum es 
nicht funktioniert. :-D
von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

also Leute, die Diskussion ist schon irgendwie schräg.
So ein Steckverbinder
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/wannenstecker_-_6-pol_gerade-175348
ist praktisch ohne Auswurfhebel nicht für ständige Verwendung gedacht. 
Die Pfostenstecker sitzen sehr straff, man zieht unweigerlich mit am 
Flachbandkabel. Wegen "nicht sicher gesteckt". Naja, wer dass nicht 
hinbekommt, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Mit dem Argument findet 
man für alles eine Ausrede.
Habt ihr Vorschläge für bessere Steckverbinder für ständige Verwendung?
Dann blieben nur nackte Stiftleisten und Pfostenstecker. Dann kann man 
den Pfostenstecker von allen Seiten komplett greifen. Dafür fehlt die 
Kodierung. Wird sicherlich auch wieder falsch sein. Naja, ihr findet 
schon eine Lösung für den TO.
von Johannes F. (jofe)


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Veit D. schrieb:
> Habt ihr Vorschläge für bessere Steckverbinder für ständige Verwendung?

Was gibt es denn an meinem Vorschlag aus der ersten Antwort auf das OP 
auszusetzen?

Johannes F. schrieb:
> Selbst herstellen wäre eine Lösung, es gibt diese Dupont-Kontakte in
> besserer Qualität und -Plastikhülsen auch einzeln zu kaufen. Crimpzangen
> dafür gibt's auch für unter 20 Euro.

Zwar ohne Verriegelung und nicht 180°-verdrehgeschützt, aber 
Idiotensicherheit war keine Forderung des TO.
von Harald K. (kirnbichler)


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Johannes F. schrieb:
> nicht 180°-verdrehgeschützt

Sogar dagegen kann man etwas machen, indem man einen der möglichen 
Kontakte opfert, einen Pin der Stiftleiste entfernt und in das 
Kontaktgehäuse z.B. einen zugelöteteten Dummy-Crimpkontakt einsetzt.

Für IDC-Steckverbinder gibt es von manchen Herstellern auch 
Codierstifte, die man in die Buchsengehäuse einsetzen kann; die aber 
dürften nicht sehr leicht zu beziehen sein.

Wie die Dinger aussehen, kann man hier sehen:

https://img4.dhresource.com/webp/m/0x0/f3/albu/jc/l/07/e4ae1e2c-cd68-4be2-8e94-cd0478b97b4a.jpg

Da sind die beiden Löcher ohne Crimpkontakt von vorne verschlossen.
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