Da hat sich einer für 70.000€ einen Windbaum in den Garten gestellt und der macht ihm Strom: https://www.focus.de/earth/in-diesem-garten-in-niedersachsen-steht-jetzt-ein-baum-mit-36-gruenen-turbinen_d847490f-c4d6-41b6-ab30-b53f26bbe4a6.html https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/stahl-statt-holz-in-niedersachsen-steht-der-erste-private-windbaum-thuedingshausen,windbaum-102.html Der FOCUS schreibt, die Apparatur schafft 10.800 (zehntausend!) Watt Leistung, der NDR berichtet von 1,8 (einskommaacht) KW, also 1800 Watt. Wer schreibt falsch?
Benedikt L. schrieb: > Wer schreibt falsch? Im Zweifel immer der Focus! Schmeiß den Focus in den Lokus!
https://www.vattenfall.de/infowelt-energie/fossilfrei-leben/windbaum-windbusch-windpalme-oekostrom-selbst-produzieren https://www.enbw.com/blog/energiewende/solarenergie/solarbaeume-und-windbaeume-stromlieferanten-der-zukunft/#mit-dem-windbaum-energie-erzeugen
:
Bearbeitet durch User
Benedikt L. schrieb: > Wer schreibt falsch? Im Prinzip keiner, auch wenn das vmtl ein Übernahmefehler ist. Es hängt von der Anzahl dieser Turbinen ab, mit denen der Baum bestückt wird. Max 300W gibt eine Turbine her, ergibt 10.800 W bei 36 Aeroleafs. https://www.newworldwind.com/medias/pdf/technical-data-sheet-aeroleaf-300w.pdf
:
Bearbeitet durch User
(prx) A. K. schrieb: > Im Prinzip keiner, auch wenn das vmtl ein Übernahmefehler ist. Da es ja um den selben Baum geht, ist die Anzahl gleich. Focus schreibt „theoretisch bis zu 10.800W“, und der NDR „bei mässigem Wind 1.800W“. Recht haben beide. Oliver
Ich finde allerdings nirgends eine Aussage, welche Windstärke für 300W erforderlich ist.
:
Bearbeitet durch User
Und ich finde nirgends ein Aussage zur Lärmentwicklung. Die Nachbarn könnten sich beschweren, wenn die "Aero-Leafs" auch nachts Radau machen.
Oliver S. schrieb: > Focus schreibt „theoretisch bis zu 10.800W“, und der NDR „bei mässigem > Wind 1.800W“. > > Recht haben beide. Also werden in der Praxis die 10kW nie erreicht weil es dazu einen Orkan braucht der das ganze Gebilde abreisst?
Der Wirkungsgrad von Windkraftanlagen steigt mit zunehmendem Abstand vom Boden -- auch, weil dort die Windgeschwindigkeit höher ist. Es wäre daher wenigstens sinnvoll gewesen, das Ding höher zu bauen (laut "Fockus" hätte das Teil fünf Meter höher sein dürfen, ohne daß das eine Genehmigung gebraucht hätte). Jedenfalls ist mit einer Armortisierung dieses Konstrukts weder zu Lebzeiten des Erbauers noch seiner Kinder zu rechnen.
Christoph db1uq K. schrieb: > Und ich finde nirgends ein Aussage zur Lärmentwicklung. Die Nachbarn https://www.youtube.com/watch?v=GQZgaxejpCA Was kostet an dem Plunder so extrem viel Geld? 70.000€ hat dieser Ingenieur angeblich seiner Frau aus dem Kreuz geleiert dafür. 7000 wäre mehr als genug!
(prx) A. K. schrieb: > Max 300W gibt eine Turbine her, ergibt 10.800 W bei 36 Aeroleafs. Die sich natürlich nie gegenseitig abschirmen. Die Energie die aus einem Windrad entnommen werden kann wird durch die überstrichene Fläche und dem Wirkungsgrad definiert (Luftdichte, Geschwindigkeit mal ausgelassen, da das für alle Systeme gilt). 3-blättrige Windräder haben einen Wirkungsgrad von 0.4 Der Windbaum ist von Blendern für Verblendete.
Benedikt L. schrieb: > der das ganze Gebilde abreisst? Hält laut Datasheet bis 43 m/s, das ist Windstärke 12.
Die Youtube-Videos haben laute Begleitmusik, da ist nichts zu hören. Wie stark quietschen die nach einigen Jahren Betriebszeit?
Christoph db1uq K. schrieb: > Wie stark quietschen die nach einigen Jahren Betriebszeit? Kommt auf die verbauten Lager an. Wenn die richtig schlecht sind, quietscht da gar nichts, weil sich die Dinger gar nicht mehr drehen.
Harald K. schrieb: > Kommt auf die verbauten Lager an. Wenn die richtig schlecht sind, > quietscht da gar nichts, weil sich die Dinger gar nicht mehr drehen. Sie haben nicht aufgehört zu drehen, sie drehen sich nur infinitessimal langsam. ;-)
(prx) A. K. schrieb: >> der das ganze Gebilde abreisst? > > Hält laut Datasheet bis 43 m/s, das ist Windstärke 12. Ist das notariell beglaubigt? ;-) Beitrag "Warnung vor Betrug"
Christoph db1uq K. schrieb: > stark quietschen die nach einigen Jahren Betriebszeit? Regelmäßig Unkrautspritze mit Nähmaschinenoil :-)
Benedikt L. schrieb: > Nähmaschinenoil Windkraftanlagen-Spezialschmierstoff bitte! Soll ja dann auch richtig teuer sein. :-)
Journalisten, die das mit den 300W pro Einheit übernehmen, sollten zu einer halben Stunde Ergometer bei 300W verdonnert werden. Dann würde ihnen vielleicht auffallen, dass da was nicht so ganz stimmen kann.
Jack V. schrieb: > Journalisten, die das mit den 300W pro Einheit übernehmen, sollten zu > einer halben Stunde Ergometer bei 300W verdonnert werden. Dann würde > ihnen vielleicht auffallen, dass da was nicht so ganz stimmen kann. Du erwartest DEUTLICH zuviel von heutigen "Journalisten". Am Ende verstecken sie sich immer wieder hinter "Laut Hersteller" Einer der Millionen Jubelperserartikel.
Ihr kennt doch das "bis zu" Schema. Nachts um 4 klappt das auch im Mobilfunk. Hier brauchts halt eine ziemlich steife Brise. :)
(prx) A. K. schrieb: > Hier brauchts halt eine ziemlich steife Brise. Sorry, nein. Zumindest bei den abgebildeten Geräten steht die Physik der Idee entgegen, dass die Dinger 300W liefern könnten. Egal, wieviel Wind weht. Die Generatoren selbst mögen das kurzzeitig bringen, aber der Wind wird niemals 300W auf deren Welle bringen können.
Jack V. schrieb: > aber der Wind > wird niemals 300W auf deren Welle bringen können. sehe ich genauso. Sobald die Generatoren auch nur ein bißchen belastet werden, bleiben sie stehen.
70.000,- Euro? Da brauche ich Jahrzehnte, bis ich die Kosten wieder rein habe. Zum Geld sparen m.E. unwirtschaftlich.
Benedikt L. schrieb: > Wer schreibt falsch? Der Fokus schreibt es schon richtig indem er die maximalen Leistungsangaben der Generatoren aufsummiert. In der Praxis wird das kaum erreicht werden. Dazu sind Stürme zu böig. Auch die Windräder nicht weit genug auseinander um sich nicht gegenseitig nicht zu stören. D.h. die Leistung ist nur bei 1a-Bedingungen im Windkanal zu erreichen. Im realen Fall vom standardisierten Durchschnittswind bei einer Nennwindgeschwindigkeit von 12 m/s bis 16 m/s dürften die 1,8kW zutreffen.
Benedikt L. schrieb: > Da hat sich einer für 70.000€ einen Windbaum in den Garten gestellt und > der macht ihm Strom: ... Im Vergleich dazu macht ein Maserati viel weniger her. Die Preise für einen Maserati variieren je nach Modell stark. Der Einstiegspreis für neue Modelle liegt bei etwa 83.000 €, wobei sportliche Topmodelle oder Supersportwagen schnell die Marke von 250.000€ übersteigen. Da stellt er sich doch viel besser so einen Baum in den Garten anstelle sich mit dem Supersportwagen irgendwo um den Baum zu wickeln.
Ich denke, das ist eine Geschichte, die sich die Herstellerfirma so ausgedacht und in den Medien lanciert hat. Kein vernünftiger Mensch würde 70k investieren für solch einen erbärmlichen Ertrag. Das ist pure Promotion.
Jack V. schrieb: > ... > > Sorry, nein. Zumindest bei den abgebildeten Geräten steht die Physik der > Idee entgegen, dass die Dinger 300W liefern könnten. Egal, wieviel Wind > weht. Die Generatoren selbst mögen das kurzzeitig bringen, aber der Wind > wird niemals 300W auf deren Welle bringen können. Woran machst du das fest? Ein 70W-Maxon Außenläufer ist nur unwesentlich größer als ein Hockeypuck. Die Generatoren sind deutlich größer...
Bei rund 500h Wind im Nutzungsbereich könnten 500kWh/a erreicht werden. Wenn der Baum 10J steht, dann kosten ungefähr 14Euro/kWh.
Nettes, aber teures Experiment. Schau mer mal ob da mal Langzeitdaten rauskommen die man sich anschauen kann. Doof halt dass die gleiche PV-Leistung (inklusive Speicher) schon für 1/10 der Summe zu haben ist...
Harald K. schrieb: > Jedenfalls ist mit einer Armortisierung dieses Konstrukts weder zu > Lebzeiten des Erbauers noch seiner Kinder zu rechnen. Bei 1.800W erziehlter Leistung im Mittel und einem Durschnittlichen Preis von 37 Cent/kWh (gesamt 189.000kWh bei 70k€) amortisiert sich das bei einer Investition von 70.000€ bereits nach 11 Jahren. Bei 32 Cent/kWh nach 13 Jahren. Also schlecht hört sich das garnicht an.
Rene K. schrieb: > Bei 1.800W erziehlter Leistung im Mittel bräuchte man an erstmal Verbraucher, die einem den Strom auch abnehmen. Sonst muss man den Strom für ca. 8ct/kWh verkaufen.
:
Bearbeitet durch User
Gemini: Die mittlere Windgeschwindigkeit liegt dort bei rund 6m/s und da liegt die elektrische Leistung eines einzelnen Aeroleaf (Modell Aeroleaf 300W von New World Wind) bei etwa 15 bis 20 Watt.
ChatGPT peilt auf knapp 40W und erwähnt, dass Berichten zufolge die 300 W ungefähr bei 12 m/s erreicht würden. Das ist Windstärke 6. 0,8-1,0 kWh pro Tag wenn konstant 6 m/s.
:
Bearbeitet durch User
Grok hat zu viel Elon Musk inhaliert und peilt unter Missachtung von Physik und dritten Potenzen auf bis zu 150 W. 😆
:
Bearbeitet durch User
"Ja, Windräder verändern den Strömungswiderstand in der bodennahen Atmosphäre. In modernen Wetter- und Klimamodellen (wie z. B. dem Wettermodell WRF oder dem europäischen HARMONIE-System) werden Windparks daher nicht als einzelne, starre Objekte abgebildet, sondern über sogenannte Wind-Farm-Parametrisierungen (WFP) mathematisch simuliert." "Umsetzung: In den Rechengittern der Wettermodelle wird dieser Effekt oftmals so umgesetzt, als würde man die natürliche Rauhigkeitslänge (Roughness Length) der Erdoberfläche in dem betreffenden Gitterquadrat künstlich erhöhen." "Detaillierte wissenschaftliche Publikationen zu diesen Modellierungen finden sich unter anderem in den Beschreibungen der National Renewable Energy Laboratory (NREL) oder im Fachbereich der Copernicus Publications (WES)." Wenn wieder die Wettervorhersage nicht stimmt, dann liegt das daran, dass die Windgeneratorenbetreiber wieder mal nicht die Daten für die Anpassung der Bodenrauhigkeitswerte abgeliefert haben. 😆
Neue Disziplin der Klimakleber: Windbäume umarmen SCNR (prx) A. K. schrieb: > Grok hat zu viel Elon Musk inhaliert Und Elon Musik wiederum hat zu viel Grog inhaliert.
:
Bearbeitet durch User
Roland E. schrieb: > Woran machst du das fest? Masse und realistische maximale Geschwindigkeit der Luft im Verhältnis zur angenommenen Größe der Devices (wirksame Fläche für den Energieübergang, nicht die des Generators). Das passt schon nicht so richtig, bevor der Wirkungsgrad überhaupt ins Spiel kommt. Danach erst recht nicht mehr. Ansonsten wie gesagt: Einfach mal Ergometer auf 300W einstellen, treten und überlegen, ob Wind das bei den auf den Bildern zu sehenden Geräten schaffen könnte.
:
Bearbeitet durch User
Betrachtet man https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie#Leistungsdichte_des_Windes, so sieht man, daß bei 4 Beaufort (8 m/sec) 320 Watt pro Quadratmeter an Windleistung möglich sind. Bei 12 m/sec (6 Beaufort) sind das dann schon 720 Watt pro Quadratmeter. Welche Fläche hat so ein Rotor? https://images.ndr.de/image/ac19cbe5-bbe3-4bb5-956c-cfb8357dae07/AAABnUfdalk/AAABnSSvrFg/16x9-big/windbaum-106.webp?width=1920 Das sieht nach sehr viel weniger als einem Quadratmeter aus, und wie hoch der Wirkungsgrad von so einem Ding ist, ist auch unklar. Ich halte daher bereits die Angabe von 300 Watt für so einen Rotor für nicht haltbar. Oh, hier gibts die Dinger einzeln: https://www.archiexpo.de/prod/new-world-wind/product-190955-2363158.html Dort sind auch ein paar Daten zu finden - so z.B., daß die 300 Watt pro "Leaf" erst bei 18 m/sec zu erwarten sind ...
Klaus schrieb: > Sonst muss man den Strom für ca. 8ct/kWh verkaufen. Von dem der Staat den größten Teil kassiert.
René H. schrieb: > Klaus schrieb: >> Sonst muss man den Strom für ca. 8ct/kWh verkaufen. > > Von dem der Staat den größten Teil kassiert. Wieso das?
Christoph db1uq K. schrieb: > "Ausgangsleistung 300 W (0 hp)" > also genau nix in PS Wenn's wenigstens 368 W wären, dann würde die Rundung viel besser aussehen. ;-)
Norbert schrieb: > Wenn's wenigstens 368 W wären, dann würde die Rundung viel besser > aussehen. ;-) ich will ja nicht pingelig sein, aber es müssten schon 373W sein. 1hp ist nicht genau 1PS
R. L. schrieb: > ich will ja nicht pingelig sein, aber es müssten schon 373W sein. > 1hp ist nicht genau 1PS Guter Punkt. Die ›hp‹ hatte ich geflissentlich übersehen und ›PS‹ eingesetzt. Wohl weil ein ›PS‹ prominent darunter steht.
:
Bearbeitet durch User
R. L. schrieb: > 1hp ist nicht genau 1PS Stimmt. 1 human power (hp) ist natürlich viel weniger als 1 Pferde-Stärke (PS). Bei einer Couch Potato wären durchaus 20 hp vergleichbar mit 1 PS. Ausdauersport (z.B. Radsport, Tour de France): Profis treten über Etappen hinweg oft bis 350...400 W im Durchschnitt. An kurzen, steilen Anstiegen können sogar Spitzenwerte von über 1000 W erreicht werden. Dreifache ihres eigenen Körpergewichts. Schnelligkeit & Sprungkraft (z.B. Sprint): Kurzzeitige Leistungsabgaben im explosiven Bereich gehen weit über 1000 bis 2000 W, bezogen auf wenige Sekunden. Da passt dann wieder 1hp = 1PS
:
Bearbeitet durch User
Harald K. schrieb: > und wie hoch der Wirkungsgrad von so einem Ding ist, ist auch unklar. KI: typische vertikale Windturbinen: etwa 20–40 % Wirkungsgrad
:
Bearbeitet durch User
Benedikt L. schrieb: > Der FOCUS schreibt, die Apparatur schafft 10.800 (zehntausend!) Watt > Leistung, der NDR berichtet von 1,8 (einskommaacht) KW, also 1800 Watt. > Wer schreibt falsch? Wie hilflos muss man eigentlich in diese Welt geboren sein? https://www.newworldwind.com/windtree https://www.newworldwind.com/medias/pdf/technical-data-sheet-windtree-36a-10800w-2022.pdf Die Leistung, die im Windfeld steckt, hängt übrigens stark von der Windgeschwindigkeit ab, nämlich mit v³.
:
Bearbeitet durch User
Rainer W. schrieb: > Die Leistung, die im Windfeld steckt, hängt übrigens stark von der > Windgeschwindigkeit ab Und wie ich schon andeutete, ist die in Bodennähe deutlich geringer als weiter oben - ein nur 10m hoher "Baum" ist also nicht ganz so bescheuert wie ein Indoor-Windrad, aber schon nicht mehr sehr weit davon entfernt.
Ralf X. schrieb: > René H. schrieb: >> Klaus schrieb: >>> Sonst muss man den Strom für ca. 8ct/kWh verkaufen. >> >> Von dem der Staat den größten Teil kassiert. > > Wieso das? Anders als Solar, die bis 30kwp steuerfrei sind, unterliegen Kleinwindkraftanlagen der Steuerpflicht, wenn der damit erzeugte Strom nicht mindestens zu 90% dem privaten Eigenbedarf dient.
und dann hat man zig Lager und zig Generatoren also zig Verschleißteile und zig Verluste .... Kumpel von mir hat sich so n Vevor Windgenerator bestellt, angeblich 1 kW, dann haben wir den Generator mal in die Standbohrmaschine gepackt und mit elektronischer Last geschaut was wir heraus bekommen. Diverse Drehzahlen ausprobiert, auch solche die das Ding nie real erreichen könnte. Es ist uns nicht gelungen aus dem Generator mehr als 50 W heraus zu bekommen. Die Mühle hat vielleicht 1 kW Heizleistung wenn man den Krempel in den Ofen steckt. Bei WKA gilt grundsätzlich, je kleiner je beschissener der Wirkungsgrad.
Stimmt, den feinen Unterschied zwischen imperialistischen und metrischen Pferden hatte ich großzügig übersehen: https://en.wikipedia.org/wiki/Horsepower#Definitions Das Meter ist ein Produkt der französischen Revolution, das ist für die USA sehr suspekt. 1hp=745.700 W (imperial) 1PS=735.49875 W, or 98.6% of an imperial horsepower.
:
Bearbeitet durch User
Weingut P. schrieb: > und dann hat man zig Lager und zig Generatoren also zig Verschleißteile > und zig Verluste .... > > Kumpel von mir hat sich so n Vevor Windgenerator bestellt, angeblich 1 > kW, dann haben wir den Generator mal in die Standbohrmaschine gepackt > und mit elektronischer Last geschaut was wir heraus bekommen. Diverse > Drehzahlen ausprobiert, auch solche die das Ding nie real erreichen > könnte. Es ist uns nicht gelungen aus dem Generator mehr als 50 W heraus > zu bekommen. > Die Mühle hat vielleicht 1 kW Heizleistung wenn man den Krempel in den > Ofen steckt. > > Bei WKA gilt grundsätzlich, je kleiner je beschissener der Wirkungsgrad. Kleinwindanlagen sind gut auf Segelyachten und anderen Hobbyanwendungen und auch da gilt, dass häufig der grösste Mist mit utopischen Versprechungen angeboten und auch verkauft wird. Sollte der angeführte Windbaumbesitzer wirklich 70T bis 75T investiert haben, hat er wohl zu viel Geld, wollte Kunst am Bau, oder sonst was, verienen oder sparen dürfte er damit bestimmt nicht. Dumm wäre es dennoch auf eine Einspeisevergütung zu verzichten, nur weil diese im Verhältnis zu den Anschaffungs- und Wartungskosten sehr niedrig ausfällt.
Ralf X. schrieb: > wollte Kunst am Bau, ;-) Selbst das ist gründlich schief gegangen. Die Dinger sehen wie ein schlimmes Zugunglück aus. Grauenvoll anzusehen, aber dennoch wird der Blick in morbider Faszination davon angezogen.
Norbert schrieb: > schlimmes Zugunglück Je nach Geschmack in mehreren Farben erhältlich: Blattfarbe orange/blue/green und Stamm in brown/white/grey, andere auf Anfrage. Mit dem Straßenmöbel "koordinieren" heißt auf englisch "to coordinate"? Auf Wunsch auch mit LEDs beleuchtbar (das beeinträchtigt den Wirkungsgrad, aber das ist dann auch uninteressant). https://dict.leo.org/englisch-deutsch/to%20coordinate to coordinate anordnen | ordnete an, angeordnet | aufeinander abstimmen | stimmte ab, abgestimmt | einheitlich leiten | leitete, geleitet | etw. koordinieren | koordinierte, koordiniert | etw. abstimmen | stimmte ab, abgestimmt | na gut, mit etwas gutem Willen passt es.
:
Bearbeitet durch User
Nick schrieb: > Er hat aber Kunst am Baum gekauft. Was so aussieht, muss sich drehen, klappern und quietschen, damits als Kunst durchgeht... Dafür könnte der produzierte Strom an Windigen Tagen, durchaus reichen. :DDD
Teo D. schrieb: > Was so aussieht, muss sich drehen, klappern und quietschen, damits als > Kunst durchgeht Die Qualität von Luginbühl erreicht das Werk aber nicht! https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Luginb%C3%BChl Wer im Süden Deutschlands lebt (oder gar in der Schweiz), sollte mal das Ausstellungsgelände in der Schweiz besuchen. Ich kann mich an keine Kunst erinnern, die mir so viel Freude bereitet hat.
Nick schrieb: > Ich kann mich an keine > Kunst erinnern, die mir so viel Freude bereitet hat. Etwas anarchischer war Jean Tinguely, ein Freund von Luginbühl. In Basel gibt es ein nach ihm benanntes Museum - sehr sehenswert.
Ralf X. schrieb: > Kleinwindanlagen sind gut auf Segelyachten ... Mit dieser Aussage kommst du etwas spät. Windanlagen auf Yachten sind laut (wegen des geringen Abstandes) und bergen immer Gefahren. Ein Großteil der Yachten fährt in ausreichend besonnten Teilen der Welt und nutzt deshalb inzwischen Photovoltaik.
Rainer W. schrieb: > Ein Großteil der Yachten fährt in ausreichend besonnten Teilen der Welt > und nutzt deshalb inzwischen Photovoltaik. Und beim Fahren kleine Hydrogeneratoren
Rene K. schrieb: > Harald K. schrieb: >> Jedenfalls ist mit einer Armortisierung dieses Konstrukts weder zu >> Lebzeiten des Erbauers noch seiner Kinder zu rechnen. > > Bei 1.800W erziehlter Leistung im Mittel und einem Durschnittlichen > Preis von 37 Cent/kWh (gesamt 189.000kWh bei 70k€) amortisiert sich das > bei einer Investition von 70.000€ bereits nach 11 Jahren. Bei 32 > Cent/kWh nach 13 Jahren. > > Also schlecht hört sich das garnicht an. Und wie immer in solchen Fällen: finde den Fehler… Oliver
Oliver S. schrieb: > Rene K. schrieb: >> Harald K. schrieb: >>> Jedenfalls ist mit einer Armortisierung dieses Konstrukts weder zu >>> Lebzeiten des Erbauers noch seiner Kinder zu rechnen. >> >> Bei 1.800W erziehlter Leistung im Mittel und einem Durschnittlichen >> Preis von 37 Cent/kWh (gesamt 189.000kWh bei 70k€) amortisiert sich das >> bei einer Investition von 70.000€ bereits nach 11 Jahren. Bei 32 >> Cent/kWh nach 13 Jahren. >> >> Also schlecht hört sich das garnicht an. > > Und wie immer in solchen Fällen: finde den Fehler… > > Oliver welchen denn speziell? Da sind so viele drinnen, kannst Du eingrenzen welchen genau Du meinst? die 1800W Mittel? Die 32ct? Die unkalkulierte Anlagenrendite?
Wenn die Anlagen an Orten mit üblichen Windverhältnisse, wo man Orte und Stadte baute liegt, dann liegen die Flautenzeiten unter 3m/s bei 50...70% der Jahresstunden (365 x 24).
So ein Wind(iger)baum im bebauten Gebiet, unterhalb der zulässigen Bebauungshöhe, ist auch immer ein Garant für höchste Ausbeute.
Zurück zur Frage, ob das Unfug oder Alternative sei, finde ich, dass beides nicht zutrifft. Thüdingshausen hat schon mal mehr Wind als die flache Voralpenlandschaft bis zu 30km vom Fuße der Alpen entfernt. Allerdings die Kosten amortisieren sich nicht. Der Baum bringt aber mehr Leistung und Ertrag als eine Balkonsolaranlage. In Verbindung mit einem Energiespeicher wäre das durchaus eine alternative Notstromversorgung. D.h. der Baum ist meiner Meinung nach eine nette Spielerei, also mit Spaßfaktor, Aufmerksamkeitsfaktor und auch Nutzfaktor.
Was allerdings fehlt, ist noch ein zweiter Windbaum um eine Langdrahtantenne für den Amateurfunkdienst, sowie Funkamateurenden (gegendert), dazwischen zu spannen.
Dieter D. schrieb: > Der Baum bringt aber mehr > Leistung und Ertrag als eine Balkonsolaranlage. Dafür kostet er ja auch nur "etwas" mehr als alle Balkonsolaranlagen eines kompletten Dorfes zusammen. Und ob er wirklich mehr Leistung bringt, ist eine Frage der bodennahen Windausbeute. Die ist eher gering; und auf einem der Bilder (verlinkt im Eröffnungsbeitrag) sieht man auch benachbarte Bäume, die den Etrag noch weiter drosseln.
Harald K. schrieb: > sieht man auch benachbarte Bäume, die den Etrag noch weiter drosseln. Die werden doch noch durch Windbäume ersetzt. Der Hersteller kommt halt aufgrund der grossen Nachfrage nicht mit der Produktion hinterher.
Dieter D. schrieb: > Allerdings die Kosten amortisieren sich nicht. Firmenausgabe als Werbeobjekt: https://www.energieberatung-harms.de/ueber-uns
Manfred P. schrieb: > Firmenausgabe als Werbeobjekt: Das ist eine originelle Idee die Anlage als Werbeobjekt zu verwenden.
Beitrag #8053565 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #8053571 wurde vom Autor gelöscht.
70000€ für ein Handyladegerät. Wer lang hat, lässt lang hängen...
Dieter D. schrieb: > Der Fokus schreibt es schon richtig indem er die maximalen > Leistungsangaben der Generatoren aufsummiert. In der Praxis wird das > kaum erreicht werden. Dazu sind Stürme zu böig. Auch die Windräder nicht > weit genug auseinander um sich nicht gegenseitig nicht zu stören. D.h. > die Leistung ist nur bei 1a-Bedingungen im Windkanal zu erreichen. > > Im realen Fall vom standardisierten Durchschnittswind bei einer > Nennwindgeschwindigkeit von 12 m/s bis 16 m/s dürften die 1,8kW > zutreffen. Meine Güte, Dieter, bleib doch beim Thema. Der zitierte Text von dir hier ist richtig und passt - die offene Frage ist aber: 2016 ging schon das Original-Unternehmen pleite. Bezahlt das folgende Unternehmen PR-Leute?
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.

