Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schnelle MOSFET-Schaltung


von Oliver S. (s_oliver)


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Hallo,

kann mir jemand sagen, ob die Schaltung die ich mir mit Hilfe der KI 
ausgedacht habe auch funktioniert?

Die Schaltung soll zwei parallel geschaltete Finder 40.51.9.012.0000 
Relais vie Fernspeisung (Bias-T) mit Spannung versorgen, solange die 
PTT-Taste (Senden) nicht gedrückt ist. Ein Relais hat bei 13,8V ca. 
0,86W Leistungsaufnahme. Da das Abfallen, wenn gesendet wird, möglichst 
schnell gehen soll, werden keine Freilaufdioden zum Einsatz kommen.

Danke und Grüße
Oli
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Zum Glück für den T1 leitet die Z1 bei 13,8V noch nicht so gut...

Oliver S. schrieb:
> Da das Abfallen, wenn gesendet wird, möglichst schnell gehen soll,
> werden keine Freilaufdioden zum Einsatz kommen.
Warum ist dann eine drin?
: Bearbeitet durch Moderator
von H. H. (hhinz)


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Oliver S. schrieb:
> keine Freilaufdioden

D1 ist eine.

Und mit R4 kommen am Relais nur 9,5V an.

Und ein IRF4905 ist mit Kanonen auf Spatzen....

Muss das Relais denn einseitig an GND?
von Harry R. (harry_r2)


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H. H. schrieb:
> Und mit R4 kommen am Relais nur 9,5V an.

und weil es
" zwei parallel geschaltete Finder 40.51.9.012.0000 Relais"
sind, sogar nur 7,22V und somit laut Datenblatt zu wenig (>=8,8)
Vielleicht wird es trotzdem anziehen, ist aber unsicher.

>>ausgedacht
das hatte früher mal eine an "denken" angelehnte Bedeutung. Ach, 
früher....
von H. H. (hhinz)


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Harry R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Und mit R4 kommen am Relais nur 9,5V an.
>
> und weil es
> " zwei parallel geschaltete Finder 40.51.9.012.0000 Relais"

Glatt überlesen.


> sind, sogar nur 7,22V und somit laut Datenblatt zu wenig (>=8,8)
> Vielleicht wird es trotzdem anziehen, ist aber unsicher.

ACK.
von Wolf17 (wolf17)


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Z1 ist überflüssig.
Oliver S. schrieb:
> Da das Abfallen, wenn gesendet wird, möglichst schnell gehen soll
Der IRF4905 hält am Drain -41V aus (14-55= -41V)
Dann R4 weglassen und eine Zenerdiode ~27V in Reihe zu D1 schalten, um 
den Spulenstrom schnell abzubauen. Damit geht es schneller als mit den 
100R.
: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> ca. 0,86W
Gefällt mir.
Ganz im Stil von "Wir treffen uns um ca. 14:33:21 Uhr bei der 
Dönerbude"... ;-)

> solange die PTT-Taste (Senden) nicht gedrückt ist.
Ist der Schaltkontakt dieser PTT-Taste so wie du ihn gezeichet hast:
mit 1 Pin an GND und 1 Pin frei beschaltbar, ohne dass sonstwas an 
diesem Schalter der PPT-Taste hängt? Oder kannst du beide Pins beliebig 
beschalten?`Falls ja: welche Kontaktbelastbarkeit hat der Schalter?

> möglichst schnell
Kannst du das quantifizieren? Wieviel Millisekunden dürfen das maximal 
sein?

Aber mach doch einfach die Z1 antiseriell zur D1, dann schaltet das 
Relais  recht schnell ab.
: Bearbeitet durch Moderator
von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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> ob die Schaltung die ich mir mit Hilfe der KI ausgedacht habe auch funktioniert?

Nette Formulierung^^
von Oliver S. (s_oliver)


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Ich entschukdige mich zu tiefst, dass ich die Unverfrohrenheit bessen 
habe in eine Forum eine Frage zu stellen.

@Lothar M.

Zur PTT Taste: Ja, wird auf Masse gezogen.

Zur Abfallgeschwindigkeit: max 5ms.


Wären TVS Dioden ne Alternative? Und ein anderer MOSFET (IRF9540)?

Grüße
Oli
von Marcel V. (mavin)


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R2 darf ruhig auch 4K7 groß sein und R4 sollte nicht mehr als 15 Ohm 
haben!
von H. H. (hhinz)


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Am besten erzählen was das ganze soll.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> Zur Abfallgeschwindigkeit: max 5ms.
Das schafft das Relais selbst mal grade so. Da darf nicht viel 
dazukommen wie z.B. eine ungünstige Montagerichtung und die 
Erdbeschleunigung...

Wozu so schnell? Wer drückt da hundertmal pro Sekunde auf die Taste?

Auch noch unbeantwortet: hängen die Relais zwingend mit 1 Anschluss auf 
GND?

> Wären TVS Dioden ne Alternative?
Alternative wofür?

Oliver S. schrieb:
> Ich entschukdige mich zu tiefst, dass ich die Unverfrohrenheit bessen
> habe in eine Forum eine Frage zu stellen.
Drehst du bei Gegenwind immer gleich um?

Zeig uns doch mal die Frage, die du der KI gestellt hast.
Evtl. hast du der mehr erzählt als uns.
: Bearbeitet durch Moderator
von Wolf17 (wolf17)


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Oliver S. schrieb:
> Wären TVS Dioden ne Alternative? Und ein anderer MOSFET (IRF9540)?
TVS sind hier nicht besser wie preiswerte 1,3W Zenerdioden.
Mit dem IRF9540 darf das Drain beim Abschalten bis 14-100= -86V haben.
Damit darf die Zenerdiode in Reihe zu D1 z.B. 1x 68V haben, was das 
Abschalten (das 40.51.9 kann 3ms) noch schneller macht wie bei kleineren 
Löschspannungen. R4 weglassen.
von Oliver S. (s_oliver)


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Also das mit der KI war eine sehr lange Konversation nicht nur eine 
Frage.

Die Problemstellung ist folgende: Ich habe oben unter dem Dach einen 
Empfangsverstärker. Dieser soll im Sendebetrieb mittels der beiden 
Relais gebrückt werden, damit er nicht gegrillt wird. Da der Verstärker 
über das Koaxkabel Ferngespeist wird, will ich dass beim Abschalten der 
Versorgungsspannung des Verstärkers, auch die beiden Relais abfallen und 
den Bypass herstellen.
Beitrag #8060657 wurde vom Autor gelöscht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Harry R. schrieb:
> sogar nur 7,22V und somit laut Datenblatt zu wenig (>=8,8)
Aber man kann das auch nutzen: ein Relais, das nur "grade so" anzieht, 
speichert nicht sooo arg viel Energie in der Spule und fällt damit auch 
leichter ab. Dann würde ich die "überflüssige Spannung" aber definiert 
mit einer 4V7-Z-Diode hinreichender Leistung vernichten.
: Bearbeitet durch Moderator
von Oliver S. (s_oliver)


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O.K. Danke.

Nochmal zu den TVS-Dioden. Ich hab mir gedacht wenn ich z.B. jeweils 
P6K47CA direkt an den Spulen parallel schalte, die würden dann bis 47 
Volt sperren und dem Öffnen nicht verlangsamen und erst wenn die 
Spannung richtig Hoch wird, dann machen sie auf und schließen kurz.
von Harry R. (harry_r2)


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es gibt auch schnelle Relais, z.B. DR-SDS-12 oder S2-03PU, vllt halten 
die deine Sendeleistung aus?
: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Oliver S. schrieb:
> Empfangsverstärker. Dieser soll im Sendebetrieb mittels der beiden
> Relais gebrückt werden, damit er nicht gegrillt wird
Wenn der (kW?) Sender das PTT Signal nicht verzögert, kann der 
Empfangsverstärker bereits beschädigt sein, bevor die 3ms vorbei sind.

Also entweder den Eingang elektronisch klemmen, oder den Sender erst 
über einen Zusatzkontakt am Relais aktivieren.
von Nemopuk (nemopuk)


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Hängt sonst noch etwas an der PTT Taste?
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> die würden dann bis 47 Volt sperren
Sieh dir das Datenblatt deiner TVS an. Du wirst merken: die ist nicht 
annähernd so ideal, wie du sie dir wünschst.

> und erst wenn die Spannung richtig Hoch wird
Genau das: zu hoch für deinen 55V-Mosfet. Wenn du wenigstens einen mit 
100V nehmen würdest...

Aber: was spricht denn eigentlich gegen einen Musteraufbau und die 
Vermessung der tatsächlichen Schaltzeit der gesamten Schaltung?
: Bearbeitet durch Moderator
von Oliver S. (s_oliver)


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Wolf17 schrieb:
> Wenn der (kW?) Sender das PTT Signal nicht verzögert, kann der
> Empfangsverstärker bereits beschädigt sein, bevor die 3ms vorbei sind.

Das PTT-Signal von der Mikrofontaste ist das °schnellste" Signal welches 
das Senden auslöst und da müssen auch erst Relais anziehen in der 
Sendedendstufe. Also ich denke, das sollte gehen wenn die Brückrelais 
schnell genug abfallen.

Lothar M. schrieb:
> Genau das: zu hoch für deinen 55V-Mosfet. Wenn du wenigstens einen mit
> 100V nehmen würdest...

Bin ja jetzt zum IRF9540 geschwenkt. Wenn Du einen noch besseren weisst, 
dann sag's mir halt einfach, oder muss man irgendwo Geld einwerfen...?
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Oliver S. schrieb:
> Bin ja jetzt zum IRF9540 geschwenkt. Wenn Du einen noch besseren weisst,
> dann sag's mir halt einfach,

z.B. IRF9610.


> oder muss man irgendwo Geld einwerfen...?

Auf jeden Fall!
von Nemopuk (nemopuk)


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Oliver S. schrieb:
> Das PTT-Signal von der Mikrofontaste

funktioniert die Taste noch, wenn du die Spannung daran einfach auf 0,7 
Volt begrenzt?
von Axel R. (axlr)


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Was, wenn Du einfach die PTT 100ms verzögerst? Dann hast Du alle Zeit 
der Welt.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Oliver S. schrieb:
> Ich entschukdige mich zu tiefst, dass ich die Unverfrohrenheit bessen
> habe in eine Forum eine Frage zu stellen.

Problem zwischen den Oren.

Oliver S. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Genau das: zu hoch für deinen 55V-Mosfet. Wenn du wenigstens einen mit
>> 100V nehmen würdest...
>
> Bin ja jetzt zum IRF9540 geschwenkt. Wenn Du einen noch besseren weisst,
> dann sag's mir halt einfach, oder muss man irgendwo Geld einwerfen...?

Dein Tonfall ist verbesserungswürdig.

Anstatt P-FET würde ich einen PNP-Darlington suchen, dessen 
Spannungsabfall ist bei 13,8V gegen 12V-Relais passend und der 
Widerstand vor den Relais fällt dann weg.

Eine andere Variante könnten 6V-Relais mit Vorwiderstand sein, die mit 
einem NPN-Transistor kurzgeschlossen werden. Müsste schnell gehen, wird 
aber von der Leistung her etwas unbequem, ich überschlage ca. 5 Watt.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> Wenn Du einen noch besseren weisst, dann sag's mir halt einfach, oder
> muss man irgendwo Geld einwerfen...?
Wie wärs mit ein ganz klein wenig Eigeninitiative und einem 
"Dankeschön"?

Ich weiß keinen aus dem ff, aber ich weiß, wie man ganz leicht einen 
findet:
- https://lmdfdg.com/?q=mosfet+p-kanal+200V+to220

BTW: wie wäre es, wenn du auch mal die im Verlauf deines Threads an dich 
gerichteten Fragen beantworten würdest? Für mich waren noch mindestens 2 
ungeklärt.

> ich denke, das sollte gehen
Aus Erfahrung: Annahmen und Vermutungen sind ein Problemgenerator in 
jeder Entwicklung. Viel Glück!

Manfred P. schrieb:
> Eine andere Variante könnten 6V-Relais mit Vorwiderstand sein, die mit
> einem NPN-Transistor kurzgeschlossen werden. Müsste schnell gehen, wird
> aber von der Leistung her etwas unbequem, ich überschlage ca. 5 Watt.
Dann wird aber der parallel zur Spule liegende und eingeschaltete 
Transistor zur Freilaufdiode.
: Bearbeitet durch Moderator
von Mani W. (e-doc)


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Oliver S. schrieb:
> kann mir jemand sagen, ob die Schaltung die ich mir mit Hilfe der KI
> ausgedacht habe auch funktioniert?

DU hast Dir eine Schaltung ausgedacht mit Hilfe der KI?
von Johannes F. (jofe)


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Oliver S. schrieb:
> Ich entschukdige mich zu tiefst, dass ich die Unverfrohrenheit bessen
> habe in eine Forum eine Frage zu stellen.

Oliver S. schrieb:
> Wenn Du einen noch besseren weisst,
> dann sag's mir halt einfach, oder muss man irgendwo Geld einwerfen...?

Erst grundlos beleidigt, und dann noch rotzfrech.

Also ich würde ja einen Teufel tun und dieser Knalltüte hier noch weiter 
helfen.
von StefanK (stefanka)


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Wolf17 schrieb:

> Also entweder den Eingang elektronisch klemmen, oder den Sender erst
> über einen Zusatzkontakt am Relais aktivieren.

Nemopuk schrieb:
> Hängt sonst noch etwas an der PTT Taste?
>

Wenn Nepomuks Frage klarer beantwortet ist, könnte man sich Wolfgangs 
Idee mit der PTT-Verzögerung nochmal genauer ansehen.

Mit einem ATtiny und 20-30 Zeilen Code ließen sich die Leitungen trennen 
und unabhängig voneinander verzögert oder unverzögert schalten. Falls 
das in Frage kommt.
von Oliver S. (s_oliver)


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Nemopuk schrieb:

> funktioniert die Taste noch, wenn du die Spannung daran einfach auf 0,7
> Volt begrenzt?

Wie meinst Du das mit dem Begrenzen? Das verstehe ich nicht.

StefanK schrieb:
> Wenn Nepomuks Frage klarer beantwortet ist, könnte man sich Wolfgangs
> Idee mit der PTT-Verzögerung nochmal genauer ansehen.

Also ich möchte ehrlich gesagt nicht zusätzlich verzögern. Wie ich schon 
schrieb, sollte die normale Verzögerung der Sendeendstufen ausreichen, 
wenn die Relais den Bypass einigermaßen schnell herstellen.

Johannes F. schrieb:
> Also ich würde ja einen Teufel tun und dieser Knalltüte hier noch weiter
> helfen.

Knalltüte würdest Du mir nicht in's Gesicht sagen... Im Gegensatz zu Dir 
habe ich niemanden beleidigt.

H. H. schrieb:
> Auf jeden Fall!

Gib mir deine Paypaladresse dann bekommst nen 5er.
von Nemopuk (nemopuk)


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Oliver S. schrieb:
> Wie meinst Du das mit dem Begrenzen? Das verstehe ich nicht.

Die Spannung an der Basis-Emitter Strecke kann nicht höher als 0,7V 
sein. Wenn du meine vorherige Frage (was sonst noch an der Taste hängt) 
beantworten würdest, könnte man dir helfen, die Schaltung passend zu 
machen. Da das aber offenbar unbekannt ist, würde ich die Taste durch 
ein weiteres Relais ersetzen und dann beide Relais zeitlich passend 
ansteuern. Damit wäre der Eingriff ins Gerät auf ein Minimum reduziert 
und man muss nicht wissen, wie es funktioniert.
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (s_oliver)


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Was intern im Funkgerät an der Taste alles hängt, kann ich dir nicht 
sagen. Es ist für das Gerät, das Signal, dass gesendet werden soll. Ich 
habe den Pin des Mikrofons über eine Klinkenbuchse nach aussen gelegt, 
um dass auf Masse ziehen ebenfalls zu nutzen. Die 
Standardempfangsverstärker nutzen eine VOX Schaltung, also schalten die 
Relais, wenn sie Sendeleistung erkennen. Die VOX Schaltungen sind aber 
bzgl. Rauschen nicht optimal, und darum möchte ich diesen Weg gehen.
von Johannes F. (jofe)


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Oliver S. schrieb:
> Was intern im Funkgerät an der Taste alles hängt, kann ich dir nicht
> sagen.

Das ist halt schlecht, weil sich die interne Schaltung des Funkgeräts 
möglicherweise nicht mit deiner zusätzlichen Schaltung, die die Spannung 
über dem Kontakt auf die ca. 0,6 bis 0,7 V der B-E-Diode begrenzt, 
vertragen könnte.

Und das ist gar nicht so unwahrscheinlich: Hat das Funkgerät intern 
einen Pull-up-Widerstand plus CMOS- oder TTL-Logik, würde es die Taste 
als dauerhaft gedrückt auswerten.

Nachtrag: Entschärfen könnte man dieses Problem, indem man sowohl vor 
der Basis des T1 als auch in die Leitung zum Kontakt eine Diode (1N4148 
o.ä.) in Flußrichtung einfügt (à la Diode-Transistor-Logik).
: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Johannes F. schrieb:
> Entschärfen könnte man dieses Problem, indem man sowohl vor
> der Basis des T1 als auch in die Leitung zum Kontakt eine Diode (1N4148
> o.ä.) in Flußrichtung einfügt
Oder eine 4,7V Zenerdiode.
Besser vorher die Spannung am PTT Kontakt messen. Es kann ja sein, dass 
intern schon eine BE Strecke benutzt wird und nie über 0,7V anliegen...
von Oliver S. (s_oliver)



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Johannes F. schrieb:
> Das ist halt schlecht, weil sich die interne Schaltung des Funkgeräts
> möglicherweise nicht mit deiner zusätzlichen Schaltung, die die Spannung
> über dem Kontakt auf die ca. 0,6 bis 0,7 V der B-E-Diode begrenzt,
> vertragen könnte.

Also ich kann Dir leider nur das im Anhang bieten:
von Wolf17 (wolf17)


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Jack3-3 liegt in Ruhe eine (0mA) Diodenstrecke (D14) unter 4,3V. Wird 
Pin3 auf Masse gezogen, wird Q19 über R96 angesteuert und Q20 
deaktiviert.
Vergleichbares tritt ein, wenn Pin3 über die B_E Strecke des externen 
Transistors dauerhaft auf 0,7V gezogen wird.

Vermeiden kann man das mit einer 4,3V Zenerdioden vor der Basis des 
externen T1. Dann liegt der Pin3 Ruhepegel bei 5V. Aktiviert bleibt es 
bei 0V.
von Oliver S. (s_oliver)


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O.K., Danke erstmal allen für die Tipps und Verbesserungsvorschläge. 
Also dann würde ich mal so wie im angehängen Plan den Versuchsaufbau 
starten. Habe gesehen, es gibt auch 14V Varianten des Relais, da nehme 
ich dann diese. Ich werde auch den vorgeschlagenen IRF9610 nehmen. 
Weniger wegen der höheren Spannungsfestigkeit, sondern weil die 
Gate-Ladung nur etwa 1/5 der des IRF9540 beträgt, wodurch er noch 
schneller schaltet und die knapp 100mA sollte er trotz des relativ hohen 
Einschaltwiderstands handeln können. Die einzige Frage, die ich noch 
habe, benötige ich jetzt noch R3, oder nicht? Die Idee mit der Polyfuse 
vom Lothar ist auch nicht schlecht.
von Marcel V. (mavin)


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Wolf17 schrieb:
> Vermeiden kann man das mit einer 4,3V Zenerdioden vor der Basis des
> externen T1. Dann liegt der Pin3 Ruhepegel bei 5V. Aktiviert bleibt es
> bei 0V.

Das wird nicht reichen, denn an Q17 kommen, Dank der 9V1 Z-Diode D13, 
aus dem Emitter 8,5 V raus! Und welches Potenzial an Q20 am Emitter 
anliegt, dass weiß man nicht, vermutlich weniger als 8,5V, denn sonst 
könnte man Q20 nicht schalten.

D14 verhindert schon einmal, dass die 13,8V über den 4k7 in die 
Schaltung reinfliessen können. Eine 9V1 Z-Diode direkt vor der Basis von 
T1 sorgen dafür, dass die 8,5V erhalten bleiben, wenn die Taste nicht 
gedrückt wird.
von Wolf17 (wolf17)


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Marcel V. schrieb:
> an Q17 kommen, Dank der 9V1 Z-Diode D13, aus dem Emitter 8,5 V raus!
Stimmt. Ich habe mich vom 78L05 täuschen lassen, aber der ist ja 
rückwärts gezeichnet und nicht die Quelle.
von Oliver S. (s_oliver)


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Mal eine andere Frage, gäbe es eine Möglichkeit auf analogem Wege die 
Schaltung im Funkgerät auf das Schließen der PTT-Taste um ca. 50ms zu 
verzögern, ohne dass aber das PTT-Signal an sich, das aus dem Funkgerät 
rausgeführt wird zu verzögern? Eine Diode, die den Rückfluss verhindert 
und ein Elko vielleicht? Oder ist dies zu einfach gedacht? Danke.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Oh ein MOSFET Thread. Ich mach gleich ein paar Vorschläge.
von H. H. (hhinz)


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Oliver S. schrieb:
> Eine Diode, die den Rückfluss verhindert
> und ein Elko vielleicht? Oder ist dies zu einfach gedacht?

Zu einfach, man müsste schon noch eine Hysterese einbauen, z.B. mittels 
einem winzig kleinen Signalrelais.
von Oliver S. (s_oliver)


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Warum Hysterese? Eigentlich gibt es doch nur zwei Zustände und die 
PTT-Taste drückt man ja nicht die ganze Zeit schnell hintereinander und 
prellen dürfte die ja auch nicht.
von Nemopuk (nemopuk)


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Oliver S. schrieb:
> Warum Hysterese?

Weil ein Kondensator nicht schaltet
von Oliver S. (s_oliver)


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O.K., da kann man schlecht etwas dagegen sagen. Was wäre denn eine 
einfache Schaltung, z.B. mit einem Transistor, oder geht das nur mit dem 
angesprochenen winzig kleinen Signalrelais?
von H. H. (hhinz)


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Oliver S. schrieb:
> geht das nur mit dem
> angesprochenen winzig kleinen Signalrelais?

Der PTT-Taster ist ja ein Umschalter, da bietet sich eben ein Relais mit 
Umschaltkontakt an.
von Nemopuk (nemopuk)


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Oliver S. schrieb:
> Was wäre denn eine
> einfache Schaltung, z.B. mit einem Transistor

Du brauchst mehrere Transistoren, um aus dem kontinuierlichen 
lade/Entladevorgang des Kondensators ein digitales Schaltsignal zu 
gewinnen.

Stichwort: Monostabile Kippstufe
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1208271.htm

Zufällig kann man dazu passende Bauteile mit Hysterese auch fertig 
kaufen: kleiner, einfacher und billiger (z.B. 
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74lvc1g17.pdf). Aber du willst ja 
nicht.

Da du aber wohl mehrere Zeiten beeinflussen willst, wird ein 
Mikrocontroller wohl die flexibelste und vielleicht sogar preisgünstige 
Lösung sein.

Kann man auch alles mit Relais machen. Zur Anregung: 
https://stefanfrings.de/klippklapp/index.html
: Bearbeitet durch User
von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> Mal eine andere Frage, gäbe es eine Möglichkeit auf analogem Wege die
> Schaltung im Funkgerät auf das Schließen der PTT-Taste um ca. 50ms zu
> verzögern

Inspiration, SCNR^^

https://www.youtube.com/watch?v=d8BcCLLX4N4
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