Guten Abend Allerseits, ich würde mit meinen bescheidenen Elektonik-Kentnissen gerne meine Induktions-Kochplatte wieder gebrauchsfähig machen und bräuchte dabei mal wieder eure Hilfe. Das Problem an der Kochplatte ist, daß sie direkt beim Einstecken, also noch vor dem Einschalten, die Netzsicherung rauswirft. Eine Widerstands-Überprüfung hat ergeben, daß die Kochplatte bereits zwischen den Polen des Netzsteckers nur 1 Ohm hat und damit den gleichen Widerstand, den auch die Induktionsspule unter der Kochplatte besitzt. Eine Überprüfung der Thyristoren, mit denen die Spule getaktet wird hat ergeben, daß der linke, im Bild rot markierte Thyristor ständig Durchgang zwischen allen drei Polen hat, also die Netzspannung direkt auf die Spule durchschaltet. Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte doch bei der Widerstandsmessung der vom Messgerät ausgehende Strom ausreichen, um den Durchgang im Thyristor zu löschen? Wenn der Thyristor also weiterhin durchgängig ist, liegt das Problem am Thyristor selber und nicht an der Bereitstellung der Löschspannung auf der Platine? Dann wäre die Frage, um was für einen Thyristor es sich hier handeln könnte. Leider ist so gut wie keine Beschriftung mehr zu erkennen. Wenn man in einem ganz bestimmten Winkel beleuchtet, kann man mit der Lupe so etwas wie TO5H oder T0SH erahnen, aber keine dieser Bezeichnungen ergibt irgendeinen Thyristor bei der Suche. Könnt ihr das trotzdem vermuten, was für ein Thyristor hier passen könnte? Vielen Dank für eure Antworten?
Löte den aus und mache ein gutes Foto von der Beschriftung und poste auch die Messwerte in diesem ausgelöteten Zustand. Und Dir bewusst, dass auch noch weitere Bauteile betroffen sein können. Deine Kochplatte dürfte doch auch einen Namen/Typ haben.. Warum nennst Du den nicht?
Hallo, so weit ich mich mit Induktionskochern auskenne, wird dort ein IGBT verbaut sein. Es wäre sinnvoll, diesen auszulöten, um danach den Gleichrichter prüfen zu können. Meistens ist das Durchlegieren des Transistors ein Folgeeffekt des gealterten Kondensators, der mit der Spule einen Schwingkreis bildet. Diesen müßte man durchmessen oder bestenfalls gleich erneuern. Für Induktionskocher gibt es diese besonders kompakten Bauformen, die aber oft nicht Dauerbelastung aushalten. Ersatztypen habe ich keine parat. Man müßte bei den Elektronikanbietern aussuchen, was dort verfügbar ist. mfg
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Christian S. schrieb: > so weit ich mich mit Induktionskochern auskenne, wird dort ein IGBT > verbaut sein. Es wäre sinnvoll, diesen auszulöten, um danach den > Gleichrichter prüfen zu können. Das vom TO rot eingerahmte Bauteil ist auf dem PCB sogar als IGBT beschriftet.
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Vielen Dank für die vielen Antworten noch zu so später Stunde. Der Bezeichnung der Kochplatte ist Clatronic EKU 3596, Leistung 2000 W. Dann werde ich den Thyristor mal rauslöten und nochmal messen. Ich fürchte allerdings, daß da kein brauchbares Foto mit der Bezeichnung zu machen ist, kann man schon mit der Lupe kaum erkennen. Ja, wenn da noch mehr kaputt ist, wird die Reparatur wohl meine Kenntnisse und Möglichkeiten übersteigen, aber mit diesem Thyristor könnte ich es halt nochmal probieren.
z.B. Aliexpress hat solche Kondensatoren zu Spottpreisen: "5 Stück elektro magnetischer Ofen kondensator 0,33 uf spezieller 0,33 uf 1200V Tesla-Spulen kondensator für elektro magnetische Öfen" "MKP-X2 6,8 UF 7 UF 8 UF400 V J /8 UF J 275 V. AC-400 V. DC Induktionskochfeldkondensator" oder besser gleich beim seriösen Anbieter bestellen. mfg
Irha S. schrieb: > Ich fürchte > allerdings, daß da kein brauchbares Foto mit der Bezeichnung zu machen > ist, kann man schon mit der Lupe kaum erkennen. Wenn sich der Fotograf Mühe gibt, gibt es hier im Forum ein Mitglied, das wahre Wunder vollbringt. *gg
Irha S. schrieb: > Dann > werde ich den Thyristor mal rauslöten Jörg R. schrieb: > Das vom TO rot eingerahmte Bauteil ist auf dem PCB sogar als IGBT > beschriftet. Irha S. schrieb: > aber mit diesem Thyristor > könnte ich es halt nochmal probieren. Jörg R. schrieb: > Das vom TO rot eingerahmte Bauteil ist auf dem PCB sogar als IGBT > beschriftet.
Das sagt die KI zum Clatronic EKU 3596: Copy & Paste, deshalb unformatiert.. Wenn bei Ihrer Clatronic EKU 3596 (oftmals ist das baugleiche Modell EKI 3569 gemeint) Induktionskochplatte die Sicherung herausfliegt, liegt das fast immer an einem kurzgeschlossenen IGBT-Transistor.Bei diesen 2000-Watt-Geräten steuert der IGBT (Insulated Gate Bipolar Transistor) die Induktionsspule an. Überhitzt das Gerät oder altert das Bauteil, schlägt es durch und erzeugt einen permanenten Kurzschluss.🛠️ Typischer IGBT-Typ für den AustauschIn fast allen Clatronic-Induktionsplatten dieser Leistungsklasse (2000W) ist standardmäßig einer der folgenden IGBTs verbaut:H20R1203 (oder Nachfolger H20R1202 / IHW20N120R3)Spezifikationen: 1200 Volt Spannungsfestigkeit, 20 Ampere Stromstärke, TO-247 Gehäuse.⚠️ Wichtig: Diese Bauteile müssen Sie mitprüfen!Tauschen Sie niemals nur den IGBT aus. Wenn ein IGBT durchbrennt, reißt er fast immer andere Komponenten mit sich. Setzen Sie einen neuen ein, ohne diese zu prüfen, knallt es beim Einschalten sofort wieder:Der Brückengleichrichter: Messen Sie den Gleichrichter (meist ein flacher Vierpol wie GBU808 oder KBL406) mit dem Diodentester durch. Hat er zwischen AC und + / - Durchgang, ist er ebenfalls defekt.Die Feinsicherung: Die interne Schmelzsicherung (meist 10A oder 12A) auf der Platine ist garantiert durchgebrannt und muss ersetzt werden.Die Treibertransistoren (Gate-Ansteuerung): Der IGBT wird oft von zwei kleinen Transistoren (häufig Typen wie S8050 und S8550 oder 2N3904 und 2N3906) angesteuert. Sind diese defekt, bleibt der neue IGBT dauerhaft offen und brennt sofort wieder durch.Der Resonanzkondensator: Prüfen Sie den großen, meist blauen oder schwarzen Blockkondensator (ca. 0,3 µF / 1200V) direkt neben der Spule. Hat dieser an Kapazität verloren, stirbt der IGBT durch Spannungsspitzen.
Sollte so was sein: FGA15N120ANTD Ups! Da war der Jörg schneller. Und natürlich stimmt das was Jörg schreibt.
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Frank O. schrieb: > Sollte so was sein: FGA15N120ANTD > Ups! Da war der Jörg schneller. > Und natürlich stimmt das was Jörg schreibt. Im Grunde hat Christian S. das wichtigste schon geschrieben. Mein Kommentar ist tatsächlich KI generiert, aufgrund der Eingabe des Typs der Platte in Google. Ich schmücke mich mit fremden Federn;-)
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Jörg R. schrieb: > Mein > Kommentar ist tatsächlich KI generiert, aufgrund der Eingabe des Typs > der Platte in Google. Da ich mir gerade ein Induktionskochfeld gekauft habe, hatte ich mich vorher schon rein gelesen und das deckt sich mit dem was man so lesen kann über Defekte. Aber so wahnsinnig viel ist ja nicht auf der Platine. Die Frage ist, ob es die Induktivitäten "von der Stange" gibt, falls die kaputt sind.
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