Forum: Haus & Smart Home Wie Wechselrichter-Abgang isolieren?


von Fritz G. (fritz65)


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Hallo,
ich habe einen Inselwechselrichter (Epever IP 3000-42+) an der 
Kellerwand, der einige Steckdosen für Elektrogeräte mit 230 V versorgt. 
Es handelt sich um ein TN-S - System. Im Verteiler sind sowohl PE als 
auch N über den Fundamenterder geerdet, Anschließend folgen RCD, 
Stromzähler und Leitungsschutz (10 A).

Etwas unschön ist, dass die Adern ohne Mantel an die Klemme des WR 
gehen. Im Prinzip habe ich hier Basisschutz gegen Berührung, und der WR 
hängt außerhalb der Reichweite von Kindern, doch nach DIN VDE100 müsste 
hier noch eine zweite Schutzisolierung drum. Wie macht man das am 
besten? Würde Schrumpfschlauch um den L(braun) oder ein Stück 
Wellschlauch um die gesamte Leitung? Schöner wäre eine Anschlussbox, 
aber direkt neben der Klemme sitzt der Lüfter des WR, eine Box würde den 
Luftstrom blockieren.
von Thomas R. (thomasr)


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Du verwendest Begriffe die auf einen elektrischen Hintergrund deuten?

Dann solltest du aber auch wissen daß in der VDE alles seine Grenzen 
hat: wie soll man in einer Großverteilung das Berühren von 
spannungsführenden Elementen verhindern?

Z.B. durch räumliche Trennung oder Zugangsbeschränkungen (nur für 
unterwiesenes Personal)

Jede "Erco" Stromschiene kann gefährliche Spannung führen und ist 
deshalb nur außerhalb der Handreichweite zulässig ODER in einem 
geschützten Bereich (z.B. im Schaufenster wenn dort nur unterwiesenes 
Personal Zugang hat).

Ansonsten doch eher ein "Luxusproblem"?
von Nevs (noname_user)


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Fritz G. schrieb:
> Es handelt sich um ein TN-S - System. Im Verteiler sind sowohl PE als
> auch N über den Fundamenterder geerdet, Anschließend folgen RCD,
> Stromzähler und Leitungsschutz (10 A).

Wozu denn nun wieder diese Aufzählung, damit wir alle denken du weisst 
was dazu und kennst dich damit aus, und willst uns das damit beweisen?

Warum dann die folgende Frage:

Fritz G. schrieb:
> Etwas unschön ist, dass die Adern ohne Mantel an die Klemme des WR
> gehen.
Da ist doch ganz klar ein Kabelmantel um die 3 Adern, die Frage wäre 
aber eher welche Leistung da übertragen werden soll, welchen Querchnitt 
die 3 Adern haben, ob es starres oder felxibles Kabel ist und und und!

> Im Prinzip habe ich hier Basisschutz gegen Berührung, und der WR hängt
> außerhalb der Reichweite von Kindern,
an elektrische Betriebsmitteln haben Fachfremde keinen Zugang zu haben, 
warum denn nun wieder dieser Hinweis von dir dass es keine Gefahren 
gibt?

> doch nach DIN VDE100 müsste hier noch eine zweite Schutzisolierung drum.
Die Einzelleiter sind isoliert und ein Kabelmantel ist drum rum, was 
willst du eigentlich noch da haben? Du hast doch wieder nur Schiss dass 
etwas nicht so ist wie es die Fachleute haben wollen, was du aber wieder 
nicht kennst, weil du ein Laie bist und nur was nacherzählen kannst, 
ohne es selber zu verstehen! Genau wie der Thread dort
Beitrag "Ist die Potentialausgleichschiene Teil der elektrischen Hausanlage?"
Meinst du eigentlich dass wir dir hier laufend unsere Absolution dazu 
geben? Beratung aus der Ferne über ein kostenloses Forum an einen Laien 
der aber keiner sein willl!
Welchen Querschnitt haben eigentlich die gn/ge da an der Verteilung?
Und welcher Abstand ist das da an freihängenden Kabeln und Leitungen?
Der gn/ge nach unten hängt auch nur einfach so herum?
Du bist nun mal kein Fachmann, dann hole dir einen oder lass es von 
einem machen, oder lerne das was dazu gehört selber. Die Probleme liegen 
da ganz wo anders, als deine angebliche fehlende 2. Schutzirgendwas.

Fritz G. schrieb:
> doch nach DIN VDE100 müsste hier noch eine zweite Schutzisolierung drum.
> Wie macht man das am besten? Würde Schrumpfschlauch um den L(braun) oder
> ein Stück Wellschlauch um die gesamte Leitung? Schöner wäre eine
> Anschlussbox, aber direkt neben der Klemme sitzt der Lüfter des WR, eine
> Box würde den Luftstrom blockieren.
Alles nur Kokolores, da lacht sich jeder Elektriker tod, hat deiner wohl 
wieder mal vorbeigeschaut und die Nase gerümpft, weil du ihn wegen 
Schiss dazu gefragt hast? Das sieht jeder Blinde dass es wieder nur 
Pfusch ist, alles nur Kleinigkeiten die in Summe aber als Murks gelten.
Bau einen Kasten davor damit den Murks keiner sieht und mache das was 
nötig ist nach deiner VDE 0815  .... Das Bild wurde extra nur so ein 
Teil freigegeben, denn der rechte Teil wäre wohl auch noch interessant 
von dem Anschluss- und Verteilerkasten, da hängt sicher auch alles nur 
lose rum.

Thomas R. schrieb:
> Ansonsten doch eher ein "Luxusproblem"?
Nö, da gibt es schon einige handfeste Probleme, nur ist das hier kein 
Hauselektrikerforum, woanders würden sie ihn zerreißen.
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8062840 wurde vom Autor gelöscht.
von Michael B. (laberkopp)


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Fritz G. schrieb:
> Etwas unschön ist, dass die Adern ohne Mantel an die Klemme des WR gehen

Mein WR hat extra eine Klarsichtabdeckung die nach der Montage über die 
Klemme geclipst wird, um das nicht-ummantelte Kabelende abzudecken, ABER 
keine Zugentlastung am Mantel.

Da bei deinem das nicht mitgeliefert wurde - er ist wohl zur Montage in 
einem grösseren Schaltkasten gedacht - würde ich eine Plastikabdeckung 
suchen oder 3d-drucken (Achtung, FR flame retardant)  und das Kabel an 
der Stelle an der der Mantel endet mit einer Kabelschelle am 
Montagewinkel (da scheint neben dem Erdungsanschluss ein drittes Loch zu 
sein) fixieren.

Dann ist nur Kabel mit Mantel aussen sichtbar und man kann es nicht 
rausreissen.
von Nevs (noname_user)


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Michael B. schrieb:
> um das nicht-ummantelte Kabelende abzudecken,
ihr seid wieder pingelig und päpstlicher als der Papst?
Man merkt dass ihr nicht aus dem Fachbereich kommt, auf solchen 
Schwachsinn käme kein Elektriker oder Geräteelektroniker, das ist doch 
kein BastelBaukasten für Kinder, das schaut aber nach den Fotos genauso 
aus

https://cdn.idealo.com/folder/Product/202091/1/202091195/s1_produktbild_max_2/epever-ip-plus.jpg

https://cdn.idealo.com/folder/Product/202091/1/202091195/s1_produktbild_max_4/epever-ip-plus.jpg

> ABER keine Zugentlastung am Mantel.
Da liegt allerdings das Problem, das Kabel baumelt frei rum, und wenn da 
jemand dran kommt und hängen bleibt rutscht der Stecker raus!
Nur auf sowas kommen ja wieder die ganzen Projektanten und Nachfrager 
nicht selber.

Michael B. schrieb:
> und das Kabel an
> der Stelle an der der Mantel endet mit einer Kabelschelle am
> Montagewinkel (da scheint neben dem Erdungsanschluss ein drittes Loch zu
> sein) fixieren.

Es reicht auch schon außerhalb auf der Wand etwas zu montieren, damit 
das Kabel in einer festen Schelle an der Wand läuft, genau wie der gn/ge 
starre Leiter nach unten in irgendwas wie ein Installationsrohr oder mit 
Schellen an der Wand fixiert werden müsste.
: Bearbeitet durch User
von Fritz G. (fritz65)


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Danke für die Tipps! Die Leitung ist eindrähtig NYM-J 3*1,5 mm^2, also 
ausreichend für die 3000 W, die der Wechselrichter maximal liefert. Auf 
der DC-Seite steckt noch eine 63 A-Sicherung, die bei 52 V Spannung auch 
im Fehlerfall den Ausgangsstrom auf zuträgliche Werte begrenzt.

>> ABER keine Zugentlastung am Mantel.
> Da liegt allerdings das Problem, das Kabel baumelt frei rum, und wenn da
> jemand dran kommt und hängen bleibt rutscht der Stecker raus!
> Nur auf sowas kommen ja wieder die ganzen Projektanten und Nachfrager
> nicht selber.
> Michael B. schrieb:
>> und das Kabel an
>> der Stelle an der der Mantel endet mit einer Kabelschelle am
>> Montagewinkel (da scheint neben dem Erdungsanschluss ein drittes Loch zu
>> sein) fixieren.
> Es reicht auch schon außerhalb auf der Wand etwas zu montieren, damit
> das Kabel in einer festen Schelle an der Wand läuft, genau wie der gn/ge
> starre Leiter nach unten in irgendwas wie ein Installationsrohr oder mit
> Schellen an der Wand fixiert werden müsste.
Zugentlastung ist m.E. kein wirkliches Problem, da sich das Ganze in 2 m 
Höhe über dem Boden befindet, und das starre Kabel nur sehr kurz (ca. 
20cm) ist und nicht bewegt wird. Da müsste schon jemand Klimmzüge dran 
machen. Trotzdem werde ich mal noch eine Schelle in die Wand dübeln, am 
Winkel ist kein 3. Loch. Da klebt ein Sticker mit Erdungssysmbol. Der 
gelbgrüne Leiter hat einen Querschnitt von 4 mm^2, damit kann er auch 
ungeschützt verlegt werden. Der rechte Draht geht knapp unterhalb des 
Bildrands in ein Installationsrohr und dann direkt zur Klemme des 
Fundamenterders.
von Nostromos L. (nostromos_l)


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Wenn das ding eh 2m übern boden montiert ist, warum willst dann eine 
zweite isolation?

Im notfall heiskleber draufpopeln. Sieht zwar wie hingerotzt aus, ist 
aber eine zweite isolationsebene.

Aber eigentlich offenbart deine Frage ein wesentlich tiefer gehendes 
problem. Was passiert wenn man Eier durch vorschriften ersetzt? Fragen 
sie die deutsche Wirtschaft.
von Nevs (noname_user)


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Fritz G. schrieb:
> Zugentlastung ist m.E. kein wirkliches Problem, da sich das Ganze in 2 m
> Höhe über dem Boden befindet, und das starre Kabel nur sehr kurz (ca.
> 20cm) ist und nicht bewegt wird.

Erst den Teufel an die Wand malen wegen der angeblich fehlenden 
Isolation, und dann einfachste Vorsichtsmaßnahmen ignorieren, wenn da 
einer mit nem Besen oder ner Leiter dran kommt und sich im Kabel 
verhängt was dann? Aber in der Höhe kommen ja Finger hin wegen der 
fehlenden Schutzisolation? Die selbe komische FrageTaktik wie mit dem 
Potentialausgleichserder.
von Rolf (rolf22)


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Fritz G. schrieb:
> Der gelbgrüne Leiter hat einen Querschnitt von 4 mm^2, damit kann er auch
> ungeschützt verlegt werden.

Und wie man auf dem Foto sieht ist, er ja auch sauber angeklemmt, z. B. 
mit einer richtig herumgehenden Öse.
von Fritz G. (fritz65)


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Nevs schrieb:
> wenn da einer mit nem Besen oder ner Leiter dran kommt und sich im Kabel 
verhängt was dann?
Auch dann passiert nichts Schlimmes. Rutscht die Ader aus der Klemme, 
wird der Stromfluss unterbrochen. Das mag ärgerlich sein, eine Gefahr 
entsteht dadurch nicht
von Armin X. (werweiswas)


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Rolf schrieb:
> mit einer richtig herumgehenden Öse.

Wenn da schon so rumgeeiert wird...
Die Öse gehört auf die Unterlegscheibe weil die Scheibe vermutlich 
Schneidkanten hat welche den Lack des Bleches durchschneiden sollen...
Für mich ist das Gerät fachgerecht installiert. Nur Leute die versuchen 
jede mögliche Gefahr an den Haaren herbei zu ziehen würden da noch etwas 
herbeireden versuchen. Am Ehesten ist hier noch der fraglich ausgeführte 
Potentialausgleich beanstandbar.
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Fritz G. schrieb:
> Rutscht die Ader aus der Klemme, wird der Stromfluss unterbrochen.

Bloss dass die Netzspannung aus dem Hausnetz immer noch am blanken 
Kabelende anliegt.

Merke: Strom und Spannung ist nicht dasselbe, auch wenn sie von Laien 
wie dir oft durcheinandergebracht werden.
von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> Bloss dass die Netzspannung aus dem Hausnetz immer noch am blanken
> Kabelende anliegt.

Fritz G. schrieb:
> Inselwechselrichter
von Michael B. (laberkopp)


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H. H. schrieb:
> Inselwechselrichter

Ok
von Karl B. (gustav)


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PG Verschraubung taugt nicht? Oder lieber kein Loch dafür bohren wollen.
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ciao
gustav
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