Als erstes im Voraus: dies ist ein reines Projekt zum Zeitvertreib und hat sonst keinen tieferen Sinn. Hier geht es darum, eine Lauflichtanzeige des Films "Colossus, the Forbin Project" von 1970 nachzubauen. Die Geometrie muss dabei nicht stimmen, es soll eher so 20cm lang werden. Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab. Um sich der Sache anzunähern, der erste Versuch mit einer HTML-Simulation.
Christoph M. schrieb: > Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt > überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab. Die Laufschrift am Times Square kam ganz ohne Elektronik aus.
Christoph M. schrieb: > Als erstes im Voraus: dies ist ein reines Projekt zum Zeitvertreib > und hat sonst keinen tieferen Sinn. > Hier geht es darum, eine Lauflichtanzeige des Films "Colossus.. > Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt > überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab. Nand-Gatter.
Jörg R. schrieb: >> Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt >> überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab. > > Nand-Gatter. 1970 gabs schon weit mehr als nur einfache Logikchips.
H. H. schrieb: > Jörg R. schrieb: >>> Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt >>> überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab. >> >> Nand-Gatter. > > 1970 gabs schon weit mehr als nur einfache Logikchips. Ja, aber mit Nand kann man quasi alles machen. Das ist doch mal eine Herausforderung für den TO.;-)
Jörg R. schrieb: > H. H. schrieb: >> Jörg R. schrieb: >>>> Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt >>>> überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab. >>> >>> Nand-Gatter. >> >> 1970 gabs schon weit mehr als nur einfache Logikchips. > > Ja, aber mit Nand kann man quasi alles machen. Das ist doch mal eine > Herausforderung für den TO.;-) Dann unbedingt mit µLogic von Fairchild! Damit flog man ja Ende der '60er zum Mond.
Mein erstes Lauflicht baute ich Mitte der 60er aus einem Elac-Schallplattenlaufwerk (33/45/78), einem Stromabnehmer eines alten Modelleisenbahntrafo und um Nägel gespannten Blechen von Bandschellen. Alles in reiner 220 V Technik.. Bei genügend Lautstärke der Musik vom Tonband oder Plattenspieler störte der Krach nicht mehr, Radioempfang ging aber dabei nicht. 😎
Ralf X. schrieb: > Mein erstes Lauflicht baute ich Mitte der 60er aus einem > Elac-Schallplattenlaufwerk.. Ich habe mal ein Lauflicht aus Flachrelais gebaut. Die Relais hatten mehrere Wicklungen, dadurch konnte man Verzögerungen erreichen. Das Lauflicht war für den Wohnbereich aber zu laut😀 Wir hatten ja nichts anderes..
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Als Hobby-DJ nutze ich ein Lauflicht/Laufschrift, bestehend aus drei LED-Matrix-Kacheln zu je 16x32, also insgesamt 16x96, in full RGB mit pitch 3mm. Angeschlossen werden die Patten mit kaskadiertem HUB75. Getrieben wird das Ganze von einem zufällig noch herumliegenden Arduino DUE, der auch (im Gegensatz zum Uno/Nano) genügend RAM dafür hat. Die Firmware nimmt einen Datenblock mit Anfangs- und Ende-Kennung von 16x96 Bytes in 2-4-2-Farbcodierung per USB entgegen. Auf meinem DJ-Macbook läuft im Hintergrund eine in Xojo selbst geschriebene Software, die aus iTunes oder Virtual DJ per Applescript den gerade laufenden Titel und Interpreten ausliest, daraus den Lauftext erstellt und den nomentanen Grafikblock 'rüberbeamt. Das Ganze läuft so um die 12...16 mal pro Sekunde, damit es nicht auffällig ruckelt. Theoretisch könnte ich so beliebige Grafiken oder Symbole anzeigen, habe aber aus Zeitgründen bisher nur den Lauftext ... Da ich mich auf (selten gespielte) Rock- und Country-Titel spezialisiert habe, wird die Anzeige sehr gut angenommen, denn zuviel Gequassel stört das Treiben auf der Tanzfläche. Oft sieht man in den Gesichtern: "... das hab ich doch schon mal gehört ... wer war das bloß ... Ahhh ...?"
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Christoph M. schrieb: > Lauflichtanzeige des Films "Colossus, the Forbin Project" von 1970 > nachzubauen. Die verwendeten einen 9x7 font Die Glühlampen wurden von einem CDC Rechner gesteuert, Leihgabe.
Michael B. schrieb: > Die Glühlampen wurden von einem CDC Rechner gesteuert, Leihgabe. Meinst du den? https://de.wikipedia.org/wiki/CDC_6600 Sieht etwas groß aus für die Ansteuerung der Anzeige.
H. H. schrieb: > Die Laufschrift am Times Square kam ganz ohne Elektronik aus. Ein Motograph, siehe Seite 6 https://scholarsarchive.byu.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=3114&context=facpub
Frank G. schrieb: > Ein Motograph, siehe Seite 6 Ich weiß nicht, sieht nicht ganz nach der Anzeige in Colossus aus. Die Idee, die Anzeige um die Ecke zu platzieren, ist aber vorhanden.
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