Forum: Projekte & Code Matrix Lauflichtanzeige


von Christoph M. (mchris)


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Als erstes im Voraus: dies ist ein reines Projekt zum Zeitvertreib und 
hat sonst keinen tieferen Sinn.
Hier geht es darum, eine Lauflichtanzeige des Films "Colossus, the 
Forbin Project" von 1970  nachzubauen. Die Geometrie muss dabei nicht 
stimmen, es soll eher so 20cm lang werden.
Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt 
überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab.
Um sich der Sache anzunähern, der erste Versuch mit einer 
HTML-Simulation.
von H. H. (hhinz)


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Christoph M. schrieb:
> Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt
> überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab.

Die Laufschrift am Times Square kam ganz ohne Elektronik aus.
von Jörg R. (solar77)


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Christoph M. schrieb:
> Als erstes im Voraus: dies ist ein reines Projekt zum Zeitvertreib
> und hat sonst keinen tieferen Sinn.
> Hier geht es darum, eine Lauflichtanzeige des Films "Colossus..

> Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt
> überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab.

Nand-Gatter.
von H. H. (hhinz)


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Jörg R. schrieb:
>> Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt
>> überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab.
>
> Nand-Gatter.

1970 gabs schon weit mehr als nur einfache Logikchips.
von Jörg R. (solar77)


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H. H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>>> Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt
>>> überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab.
>>
>> Nand-Gatter.
>
> 1970 gabs schon weit mehr als nur einfache Logikchips.

Ja, aber mit Nand kann man quasi alles machen. Das ist doch mal eine 
Herausforderung für den TO.;-)
von H. H. (hhinz)


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Jörg R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>>> Eine sehr interessante Frage ist, ob es zum damaligen Zeitpunkt
>>>> überhaupt schon die notwendigen Logik-ICs gab.
>>>
>>> Nand-Gatter.
>>
>> 1970 gabs schon weit mehr als nur einfache Logikchips.
>
> Ja, aber mit Nand kann man quasi alles machen. Das ist doch mal eine
> Herausforderung für den TO.;-)

Dann unbedingt mit µLogic von Fairchild! Damit flog man ja Ende der 
'60er zum Mond.
von Ralf X. (ralf0815)


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Mein erstes Lauflicht baute ich Mitte der 60er aus einem 
Elac-Schallplattenlaufwerk (33/45/78), einem Stromabnehmer eines alten 
Modelleisenbahntrafo und um Nägel gespannten Blechen von Bandschellen.
Alles in reiner 220 V Technik..
Bei genügend Lautstärke der Musik vom Tonband oder Plattenspieler störte 
der Krach nicht mehr, Radioempfang ging aber dabei nicht.
😎
von Jörg R. (solar77)


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Ralf X. schrieb:
> Mein erstes Lauflicht baute ich Mitte der 60er aus einem
> Elac-Schallplattenlaufwerk..

Ich habe mal ein Lauflicht aus Flachrelais gebaut. Die Relais hatten 
mehrere Wicklungen, dadurch konnte man Verzögerungen erreichen. Das 
Lauflicht war für den Wohnbereich aber zu laut😀

Wir hatten ja nichts anderes..
: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Als Hobby-DJ nutze ich ein Lauflicht/Laufschrift, bestehend aus drei 
LED-Matrix-Kacheln zu je 16x32, also insgesamt 16x96, in full RGB mit 
pitch 3mm. Angeschlossen werden die Patten mit kaskadiertem HUB75.

Getrieben wird das Ganze von einem zufällig noch herumliegenden Arduino 
DUE, der auch (im Gegensatz zum Uno/Nano) genügend RAM dafür hat. Die 
Firmware nimmt einen Datenblock mit Anfangs- und Ende-Kennung von 16x96 
Bytes in 2-4-2-Farbcodierung per USB entgegen.

Auf meinem DJ-Macbook läuft im Hintergrund eine in Xojo selbst 
geschriebene Software, die aus iTunes oder Virtual DJ per Applescript 
den gerade laufenden Titel und Interpreten ausliest, daraus den Lauftext 
erstellt und den nomentanen Grafikblock 'rüberbeamt. Das Ganze läuft so 
um die 12...16 mal pro Sekunde, damit es nicht auffällig ruckelt.

Theoretisch könnte ich so beliebige Grafiken oder Symbole anzeigen, habe 
aber aus Zeitgründen bisher nur den Lauftext ...

Da ich mich auf (selten gespielte) Rock- und Country-Titel spezialisiert 
habe, wird die Anzeige sehr gut angenommen, denn zuviel Gequassel stört 
das Treiben auf der Tanzfläche. Oft sieht man in den Gesichtern: "... 
das hab ich doch schon mal gehört ... wer war das bloß ... Ahhh ...?"
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Christoph M. schrieb:
> Lauflichtanzeige des Films "Colossus, the Forbin Project" von 1970
> nachzubauen.

Die verwendeten einen 9x7 font

Die Glühlampen wurden von einem CDC Rechner gesteuert, Leihgabe.
von Christoph M. (mchris)


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Michael B. schrieb:
> Die Glühlampen wurden von einem CDC Rechner gesteuert, Leihgabe.

Meinst du den?
https://de.wikipedia.org/wiki/CDC_6600
Sieht etwas groß aus für die Ansteuerung der Anzeige.
von Frank G. (frank_g53)


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H. H. schrieb:
> Die Laufschrift am Times Square kam ganz ohne Elektronik aus.

Ein Motograph, siehe Seite 6
https://scholarsarchive.byu.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=3114&context=facpub
von Christoph M. (mchris)


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Frank G. schrieb:
> Ein Motograph, siehe Seite 6

Ich weiß nicht, sieht nicht ganz nach der Anzeige in Colossus aus. Die 
Idee, die Anzeige um die Ecke zu platzieren, ist aber vorhanden.
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