Hallo, schon seit längerer Zeit ist mir aufgefallen das meine Wortuhr mit einem Node MCU etliche scheinbar vom Diodenmultiplexing stammende Breitbandstörungen verbreitet. Das war bis dato kein Problem, weil ich direkt mit dem Netzwerkkabel an der Fritzbox hing. Nun hat sich das gesamt Setup geändert und ich möchte daher so gut es geht die Störungen eindämmen bzw. minimieren. Das Ganze sieht so etwa wie auf dem Bild aus. Lässt sich ja schlecht alles in ein abgeschirmtes Gehäuse packen. Wie muss ich das also angehen?
Klaus B. schrieb: > Wie muss ich das also angehen? Als erstes solltest du herausfinden, was genau die Störungen verursacht und auf welchem Weg sie sich ausbreiten. > schon seit längerer Zeit ist mir aufgefallen das meine Wortuhr mit einem > Node MCU etliche scheinbar vom Diodenmultiplexing stammende > Breitbandstörungen verbreitet Die Verdrahtung sieht nicht nach Multiplexing aus. Vermutlich sind das WS2812. Wie sieht das Spektrum von den Störungen aus und wie sieht der zeitliche Verlauf aus? Wie ist die Versorgung der LED-Controller abgeblockt? Sind die Störungen auch vorhanden, wenn du keine Datenaktualisierungen schickst?
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Klaus B. schrieb: > Diodenmultiplexing Wo hast du da Multiplexing? > Das Ganze sieht so etwa wie auf dem Bild aus. Wie sieht der entsprechende Schaltplan dazu aus? Dort kann man am besten reinmalen, wo Entstörelemente reingehören. > Lässt sich ja schlecht alles in ein abgeschirmtes Gehäuse packen. > Wie muss ich das also angehen? - Steile Schaltflanken vermeiden - Blockkondensatoren anbringen > Nun hat sich das gesamt Setup geändert und ich möchte daher so gut es > geht die Störungen eindämmen bzw. minimieren. Willst du das nur wegen des schlechten Gewissens? Oder weil tatsächlich irgendwas (ge)stört (wird)? Denn wenn das Ding dein WLAN stört, dann hast du ein ganz anderes Problem. > Das war bis dato kein Problem Und was ist jetzt das Problem? Verbessert sich dieses Problem, wenn du die Uhr ausschaltest?
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Was ist denn das für eine Glas-Diode hinter der ersten LED? Ist das so ne Level-Shifter-Murks-Schaltung? "Echte" WS2812B lassen sich auch mit 3,3 V am Eingang sauber ansteuern. Für "kompatible Clone" spendiere man lieber einen richtigen Level-Shifter in Form eines 74LVC1G17. Das LVC ist wichtig! Und bei längerer Datenleitung zwischen µC und LED schadet ein Serienwiderstand 10...100 Ohm in der Datenleitung nicht. Man kanns nur erahnen, welchen ESP du nimmst, aber beim WeMos D1 mini mit ESP8266 musste ich bei der Neopixel-Lib den Takt auf Maximum (240 MHz?) stellen, weil ich die LEDs leider am PortPin D0 angeschlossen hatte und es da irgendwelche Timing-Restriktionen gab. -- Kann sein, dass das mittlerweile gefixt wurde.
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Marek N. schrieb: > Was ist denn das für eine Glas-Diode hinter der ersten LED? > Ist das so ne Level-Shifter-Murks-Schaltung? Sieht tatsächlich so aus, als ob damit die Versorgungsspannung der 1. LED reduziert wird.
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Marek N. schrieb: > "Echte" WS2812B lassen sich auch mit 3,3 V am Eingang sauber ansteuern. Das kommt auf die Version an. Auch WS garantiert IMHO erst ab Version 5 eine Ansteuerbarkeit mit 3.3V (V_IH min=2,7V). Vorher lag der Minimalwert für V_IH bei 0,7·VDD, d.h. bei VDD=5V war das nichts mit garantierter 3.3V-Ansteuerung.
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Hallo, das Bild ist ein Symbolbild, aber bis auf die "Level Shifter Diode" (hab ich weggelassen) ist bei mir alles ganz genau so verschaltet. Als Herz der Anlage wird ein Node MCU v3 mit Software von Ulrich Radig verwendet. Das Ganze funktioniert so schon ein paar Jahre. Die Bauanleitung ist als PDF angehängt. Die Datenleitung hängt an Rx des Node MCU, die LEDs and 3,3v und ground. Da die LEDs eigentlich 5v wollen, gehört "eigentlich" noch ein Netzteil dazu, aber es funktioniert auch so. Möglicherweise ist aber genau dass das Problem. Ich versuche es erstmal mit einem Widerstand in der Datenleitung und ggf. auch noch mit Ferriten, aber diese muss ich erst noch besorgen.
@ Lothar Miller Schlechtes Gewissen ist ein erfolgreiches Geschäftsmodell, das hab ich mir hi und da, aber natürlich nicht komplett abgewöhnt. die Uhr hängt neu unmittelbar über der Fritz Box die auf einem "Highboard" steht. Und meine "Vermutung" ist tatsächlich, das diese nun die Datenrate des W-Lan drückt. Man kann die Uhr noch 1 Etage höher auf u.a. 142.410 MHz höhren. Das soll so nicht länger sein.
Klaus B. schrieb: > ... aber bis auf die "Level Shifter Diode" (hab ich weggelassen) ist bei > mir alles ganz genau so verschaltet. Dann solltest du klären, welche HW-Version deine WS2812B besitzen. In der Doku wird offensichtlich von der damals aktuellen Version mit V_IH min = 0.7·V_DD (3.5V bei VDD=5V, 3.1V bei VDD=4.4V) ausgegangen (Doku S.6). Klaus B. schrieb: > Man kann die Uhr noch 1 Etage höher auf > u.a. 142.410 MHz höhren. Das soll so nicht länger sein. Dann stelle fest, was man da "höhrt". Sind es die Daten, dein Netzteil oder die auf die Stromversorgung durchschlagende PWM?
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