Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ESP8266 D1 Mini + Relaismodul: Relais bleibt bei D1 dauerhaft eingeschaltet


von Denis (denis336)


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Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit einem ESP8266 D1 Mini und einem 5V-Relaismodul.

Ich möchte später über den ESP8266 einen WLAN-Access-Point mit dem Namen 
lamp erstellen. Wenn sich ein Gerät mit diesem WLAN verbindet, soll das 
Relais jeweils seinen Zustand wechseln (EIN/AUS).

Das eigentliche Problem ist aber, dass ich das Relais momentan überhaupt 
nicht zuverlässig über den D1 Mini schalten kann.

Meine Verkabelung:

Relais VCC → D1 Mini 5V
Relais GND → D1 Mini GND
Relais IN → D1 Mini D1

Das Relais verwendet ein Songle SRD-05VDC-SL-C.

Was ich bisher festgestellt habe:

Wenn ich IN direkt mit GND verbinde, schaltet das Relais EIN.
Wenn ich IN direkt mit 5V verbinde, passiert scheinbar nichts bzw. das 
Relais bleibt in seinem bisherigen Zustand.
Wenn ich im Arduino-Code D1 als Relais-Pin definiere und das Relais an 
D1 angeschlossen ist, bleibt das Relais dauerhaft EIN.
Wenn ich im Arduino-Code stattdessen D2 als Relais-Pin definiere, das 
Relais aber physisch weiterhin an D1 angeschlossen ist, bleibt das 
Relais dauerhaft AUS.

Ich habe auch folgenden Minimaltest ausprobiert:

const int pin = 5;

void setup() {
  pinMode(pin, OUTPUT);
}

void loop() {
  digitalWrite(pin, HIGH);
  delay(200);

  digitalWrite(pin, LOW);
  delay(5000000);
}

Auch damit bleibt das Relais eingeschaltet, obwohl ich davon ausgegangen 
bin, dass `HIGH` das Relais ausschalten müsste.


Zum Vergleich: Wenn ich im Code D2 verwende, während das Relais physisch 
an D1 angeschlossen ist, bleibt das Relais ausgeschaltet.

Ich bin daher etwas ratlos, ob das Problem

1. am D1 Mini bzw. der Pinbelegung,
2. am Relaismodul bzw. dessen Eingangsschaltung,
3. an der LOW-/HIGH-Aktivierung,
4. an einer speziellen Beschaltung des Relaismoduls
5. oder eventuell an einem defekten Bauteil

liegt.

Hat jemand eine Idee, warum sich das Relais an D1 nicht mit HIGH und LOW 
schalten lässt, während es bei Verwendung von D2 im Code ausgeschaltet 
bleibt?


Vielen Dank!
von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo,

dieses Modul ist „aktiv LOW“.

Pin D1 als Ausgang definieren und dann mit digitalWrite auf LOW setzen.

Versorgungsspannung ? Zeige mal einen Bild vom Aufbau und oder einen 
Schaltplan.

Gruß bastler2022
: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Abgesehen davon würde ich Delay durch etwas anderes ersetzen.
Delay blockt das Programm vollständig.

https://forum.arduino.cc/t/anstatt-delay-millis-verwenden-fur-verzogerung/971495

ciao
gustav
von Rainer W. (rawi)


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Karl B. schrieb:
> Delay blockt das Programm vollständig.

Nein, auf dem ESP8266 wird innerhalb von delay() immer wieder yield() 
aufgerufen, um Rechenzeit für Hintergrundprozesse zur Verfügung zu 
stellen.
von Jens M. (schuchkleisser)


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3,3V IO und 5V Ansteuerung des Relais passt nicht.
Da dürfte ein Optokoppler drin sein, ist ja Makerschrott und 
ungenannt/hochgeheim, aber "lowaktiv" deutet drauf hin, sonst wäre der 
GPIO schon verdampft.
Das führt dann dazu das die LED im Opto immer ein wenig oder ein wenig 
mehr an ist -> Relais immer aktiv.

Bau eine vernünftige Schaltung, mit einem vernünftigen Relais (eins, das 
Netzspannung auch wirklich verträgt) und verzichte auf die dämliche 
idiotische Potentialtrennung zwischen Prozessor und Spule, und siehe da 
es wird gehen.
von Marcel V. (mavin)


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Mach an den Ausgang D1 eine vernünftige NPN-Transistor Stufe mit einem 
anständigen 5 Volt Relais dran!
von Rahul D. (rahul)


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Marcel V. schrieb:
> NPN-Transistor

Das geht auch mit einem N-Kanal-MOSFET.
von Stephan S. (uxdx)


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Bei den fertigen Relais-Shields für den ESP8266 Mini-D1 ist der 
Transistor schon drin!
von Flöte (nsolo)


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Denis schrieb:
> Wenn ich IN direkt mit GND verbinde, schaltet das Relais EIN.
> Wenn ich IN direkt mit 5V verbinde, passiert scheinbar nichts bzw. das
> Relais bleibt in seinem bisherigen Zustand.

Du gehst also nur nach Gehör und hast kein Messgerät?

Dann ist meine Vermutung, dass das Relais AN (Pin := LOW) ist während du 
das programm über überträgst.

Denis schrieb:
> pinMode(pin, OUTPUT);

Dann schaltest du den Output richtig, der Pin bleibt LOW.


Denis schrieb:
> digitalWrite(pin, HIGH);
>   delay(200);

Dann schaltest du 200ms das Relais AUS, das ist aber zu träge und macht 
gar nichts.

Denis schrieb:
> digitalWrite(pin, LOW);
>   delay(5000000);

Dann schaltest du das Relais wieder AN (für die nächsten 83 Minuten).

Du hörst also keinen Unterschied. Toggle doch einfach mal alle 2 
Sekunden oder so hin und her. Oder löte das Relais an einen anderen Pin, 
oder zeige einen Schaltplan oder Link vom Relais Modul.
von Hans W. (hanswieland)


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Bevor hier noch mehr widersprüchliche Ratschläge für irgendwelche 
Produkte kommen: Um welches Relais-Modul geht es konkret?
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Denis schrieb:
> Das Relais verwendet ein Songle SRD-05VDC-SL-C.

Songle SRD-05VDC-SL-C IST ein Relais.
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Hans W. schrieb:
> Bevor hier noch mehr ...

Kein Mensch ist so dämlich, eine Testschleife mit
"delay(200);" und "delay(5000000);" (= 83 Minuten) zu bauen,
das ist ein weiterer, stinkender Troll:

Benutzername denis336
Vorname Denis
Angemeldet seit 22.07.2026 *23:10*
Beiträge 1
von Denis (denis336)


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Hallo,

Selbst wenn ich im Programm nur "pin, HIGH" oder nur "pin, LOW" mache 
ist das Relais an.
Außer wenn ich Code hochlade, während schaltet es in der Zeit aus.

Liebe Grüße..
von Denis (denis336)


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Hallo,

ich habe alles versucht, jede Länge. Außerdem habe ich Lampen die 
leuchten wenn das Relais schaltet.

Liebe Grüße
von Denis (denis336)


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Das erste Relais funktioniert einwandfrei. Von dem zweiten habe ich fünf 
neue, keine von denen funktioniert ordentlich..
von Rainer W. (rawi)


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Denis schrieb:
> Selbst wenn ich im Programm nur "pin, HIGH" oder nur "pin, LOW" mache
> ist das Relais an.

Dann zeig doch endlich, was für ein Relaismodul du verwendest 
(Schaltplan).

Denis schrieb:
> Auch damit bleibt das Relais eingeschaltet, obwohl ich davon ausgegangen
> bin, dass `HIGH` das Relais ausschalten müsste.

Warum gehst du davon aus? Ergibt sich das aus dem Schaltplan?
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8077539 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Denis (denis336)


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Hallo,

entschuldigt überigens bitte meine Wortwal im Beitrag über dem hier.. 
Ich bin sehr dankbar für jede Hilfe glaubt mir aber mit sowas halt nich.

Jedenfalls bin ich relativ neu hier und habe keine Ahnung welchen 
Schaltplan du von dem Relais haben möchtest. So genau kenne ich mich 
dann leider doch nicht aus..

Liebe Grüße
von Rainer W. (rawi)


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Denis schrieb:
> Jedenfalls bin ich relativ neu hier und habe keine Ahnung welchen
> Schaltplan du von dem Relais haben möchtest.

So wie es den Anschein hat, verwendest du ein Relais-MODUL, auf dem 
außer dem Relais (SRD-05VDC-SL-C von Songle) noch andere Bauteile 
vorhanden sind. Ein ESP8266 könnte das Relais jedenfalls nicht ohne eine 
Treiberschaltung ansteuern.
Und genau um den Schaltplan dieses Relais-Moduls geht es. So viele 
verschiedene Schaltpläne wird es davon nicht geben.

Denis schrieb im Beitrag #8077539:
> Dachte mit dem langen delay kann man ein Pull Up Problem ausschließen.

Willst du bei jedem Programmlauf 83 Minuten warten, um zu erkennen, ob 
es funktioniert? So eine lange Verzögerung ist für Tests denkbar 
ungeeignet. Und die 200 ms sind für eine sinnvolle Reaktion des Relais 
grenzwertig kurz, so dass das Relais wahrscheinlich gar nicht erkennbar 
darauf reagiert.
: Bearbeitet durch User
von Denis (denis336)


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Hallo,

wo kann ich den Schaltplan nachschauen um den zu schicken?

Die 50000000 ist meiner Frustration zu verschulden. Ich müsste ja nur so 
lange warten bis die "restspannung" weg ist, die 83 Minuten sollten nur 
sicherstellen das dieser Pin auch wirklich wirklich aus ist..

Liebe Grüße
von Marcel V. (mavin)


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Denis schrieb im Beitrag #8077539:
> Ich bin verzweifelt was soll ich machen?

Meine Test-LED leuchtet am Ausgang D1 auch nicht. Probier mal den 
Ausgang D2, das hat bei mir auch funktioniert.

Es kann sein, dass der Ausgang D1 für die blaue LED, die auf dem Board 
werkseitig bereits aufgelötet ist, reserviert ist. Zumindest in der 
Grundeinstellung vom D1-Mini.
von Hans W. (hanswieland)


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Denis schrieb im Beitrag #8077539:
> Helf mir lieber

Dann besorge du die technischen Unterlagen zum Relais Modul. Wir sind 
keine Hellseher!

Dass es an dessen unterschiedlichem Aufbau liegt ist ja nun sehr 
offensichtlich.

Denis schrieb:
> wo kann ich den Schaltplan nachschauen um den zu schicken?

Der Händler sollte diese Dokumente bereit stellen. Wenn nicht, dann 
kauft man dort nicht ein. Denn dann bekommt man irgend etwas ohne 
zugesicherte Funktion.

Du kaufst dich auch nicht irgendeine Tintenpatrone für deinen Drucket, 
sonder die richtige oder zumindest eine kompatible. Ist dein Modul zum 
ESP kompatibel? Ist es zu Mikrocontrollern mit 3,3V kompatibel? Das 
sollte in den Unterlagen stehen. Aus einem Schaltplan könnte man diese 
Info nitfalls ableiten. Aber ganz ohne Doku ist es einfach nur ein Stück 
Sondermüll.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Hans W. schrieb:
> Denis schrieb:
>> wo kann ich den Schaltplan nachschauen um den zu schicken?
>
> Der Händler sollte diese Dokumente bereit stellen.

Schaltpläne von so einem Modul, das man in der Hand hält, kann man auch 
selber zeichnen. Das ist bei so einem übersichtlichen Modul schneller, 
als darüber mit dem Lieferant zu diskutieren.
von Denis (denis336)


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Hallo,

weder D1 noch D2 funktioniert..

Liebe Grüße
von Rahul D. (rahul)


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Denis schrieb:
> weder D1 noch D2 funktioniert..

Sollen das die LEDs auf dem Relais-Modul sein?
Die eine (rote?) ist wohl die Anzeige, dass die Versorgungsspannung 
anliegt, und die andere (grüne?) dass das Relais geschaltet sein soll.
Vielleicht ist die Zuordnung auch andersherum.

Hast du mal den Link hier angeguckt?
https://www.kollino.de/arduino/relaismodul-mit-arduino-ansteuern/

Wo hast du das Modul denn her? Direkt aus China oder von einem Deutschen 
Händler?
von Karl B. (gustav)


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Das sollte es sein.
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A300/1CH_RELAY_BOARD_PINOUT.pdf

Was kann man da falsch anschließen?

ciao
gustav
von Denis (denis336)


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Hallo,

zum einen das mit den Lampen und zum anderen hört man das ja auch 
deutlich.
Der link ist ziemlich interessant, dort benutzen sie das gleiche Relais.
Irgendwo über Temu aus China bestellt.

Liebe Grüße
von Denis (denis336)


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Hallo,

Kann man nicht. Das ist der Grund meiner Verzweiflung..

Liebe Grüße
von Hans W. (hanswieland)


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Karl B. schrieb:
> Das sollte es sein.
> https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A300/1CH_RELAY_BOARD_PINOUT.pdf

Wohl kaum. Die Platinen in dem Foto vom TO sehen beide anders aus.

Sicher ist nur, dass es Relaismodule dieser Art gibt, die nur zu 5V 
Mikrocontrollern kompatibel sind. Also für den ESP ungeeignet.

Man kann sie modifizieren, aber dazu bräuchte man den Schaltplan. Denn 
auch davon gibt es wieder mehrere Varianten.
: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Hans W. schrieb:
> Wohl kaum. Die Platinen in dem Foto vom TO sehen beide anders aus.

Hatte den oben im ersten Post angegebenen Begriff

"Das Relais verwendet ein Songle SRD-05VDC-SL-C."

eingegeben.
Dann kommt das gepostete Suchergebnis heraus.

Zur Not eben selber etwas basteln.
Ich würde mein Digitalvoltmeter nehmen und schauen, wie sich die 
Spannung an dem Wunsch-Ausgangsport ändert.
Oder eine LED mit mindestens 1 kOhm Vorwiderstand nehmen und schauen, ob 
sichda etwas tut.(Richtig herum polen)
Ist das denn so schwer?
Wenn dabei nichts Vernünftiges herauskommt, liegt es wahrscheinlich auch 
an der Software.
Nimm ein anderes Programm:
Blink.ino
Ändere die Ausgabe auf den Wunsch-Pin.
Vielleicht sind auch die Libraries nicht korrekt ausgewählt.

ciao
gustav
von Rahul D. (rahul)


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Denis schrieb:
> Kann man nicht. Das ist der Grund meiner Verzweiflung..

What?
Das Forum hat eine Zitierfunktion. Die darf man gerne benutzen!
von Stephan S. (uxdx)


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Marcel V. schrieb:
> Es kann sein, dass der Ausgang D1 für die blaue LED, die auf dem Board
> werkseitig bereits aufgelötet ist, reserviert ist. Zumindest in der
> Grundeinstellung vom D1-Mini.

Die blaue LED hängt an D4 = GPIO2 und über einen Widerstand an +3V3,
D1 hängt an GPIO5 und D2 an GPIO4

Bei den fertigen Relais-Shields für den D1-mini ist der Transistor als 
Relaistreiber meist an D1 angeschlossen.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Karl B. schrieb:
> Hatte den oben im ersten Post angegebenen Begriff
>
> "Das Relais verwendet ein Songle SRD-05VDC-SL-C."
>
> eingegeben.

Gaanz toll. 👏
Das sagt fast gar nichts.

Kannst du dir vorstellen, dass es diverse Relais Modultypen aus China 
gibt, auf denen das SRD-05VDC-SL-C von Songle verwenden wird?
: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Rainer W. schrieb:
> Kannst du dir vorstellen, dass es diverse Relais Modultypen aus China
> gibt, auf denen das SRD-05VDC-SL-C von Songle verwenden wird?

Klar, aber wonach sollte man dann sonst suchen. Mit wenig 
aussagekräftigen Angaben des TO kann man ihm auch nicht weiterhelfen.
Alles mehr oder weniger vergebliches Stochern im Nebel.
Ich bin raus.

ciao
gustav
von Dieter S. (hotsystems)


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Denis schrieb:
> Irgendwo über Temu aus China bestellt.

Selbst schuld.
Wenn man keine Ahnung hat, sollte man besser bei einem Fachhandel im 
Land bestellen. Da kann man auch die nötigen Informationen abfragen.
von Alexander (alecxs)


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Frage an Denis (denis336) Wie lang sind 200 ms kannst Du das mal 
klatschen?
von Denis (denis336)


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Dieter S. schrieb:
> Wenn man keine Ahnung hat,

Na dann bring mir Licht ins Dunkel und sag wonach ich im Deutschen Markt 
suchen sollte? Ich währe auf das gleiche Relais gestoßen.

Liebe Grüße
von Denis (denis336)


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Hallo,

👏👏

Kleiner Spaß :)

Ich hatte aber schon ganz viel rum probiert. Und das klappt mit dem 
anderen Relais ja auch. Es waren mal 1000ms und 2000ms und jetzt halt 
200ms. Keins hat funktioniert.

Liebe Grüße
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Denis schrieb:
> Es waren mal 1000ms und 2000ms

Ja dann ist das das erste was Du wiederherstellen solltest.

Flöte (nsolo) hat Dir doch gut erklärt was los ist.

Auf Rahul hast Du auch nicht geantwortet.

Rahul D. schrieb:
> Hast du mal den Link hier angeguckt?
> https://www.kollino.de/arduino/relaismodul-mit-arduino-ansteuern/
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Karl B. schrieb:
> Klar, aber wonach sollte man dann sonst suchen.

Du suchst deinen verlorenen Autoschlüssel auch immer unter der 
Straßenlaterne, weil es dort heller ist, oder?
von Dieter S. (hotsystems)


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Denis schrieb:
> Na dann bring mir Licht ins Dunkel

Steht doch schon dabei.
Aber gerne nochmal: Indem du dir die nötigen Informatinen, z.B. 
Datenblätter der gewünschten Teile herunter lädst oder diese vom Händler 
anforderst. Darin findest du die Informationen, die dir sagen sollten, 
ob es damit funktioniert, oder eben nicht.
Händler, die dir keine Informationen liefern, solltest du als Anfänger 
strikt ignorieren.

Allerdings musst du diese "Datenblätter" auch lesen und verstehen. 
Ebenso wie die Beiträge hier im Forum, die dir eigentlich helfen 
sollten. So wie auch der Beitrag in dem dir geschrieben wurde, das die 
von dir verwendeten Relaismodule vermutlich nicht für eine Ansteuerung 
von 3,3Volt geeignet sind.

Also lesen hilft meist weiter.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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von Dieter S. (hotsystems)


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Alexander schrieb:
> Rahul D. schrieb:
>> https://www.kollino.de/arduino/relaismodul-mit-arduino-ansteuern/

Ob das mit dem Link einem "Nichtleser" tatsächlich weiterhilft, mag ich 
bezweifeln. Da wird ja nur der 5Volt Arduino behandelt.

Ich empfehle da die Verwendung eines geeigneten Modules. Z.B. dieses.
https://arduino-projekte.info/products/d1-relais-shield-fuer-d1-mini-pro
von Alexander (alecxs)


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Dieter S. schrieb:
> Da wird ja nur der 5Volt Arduino behandelt.

Da wird vor allem das Relaismodul behandelt, und dessen beide 
Ausführungsvarianten (von welchen eine aktiv low geschaltet wird, also 
GND statt 5V benötigt)
von Denis (denis336)


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Hallo,

ich habe alles so gemacht wie in dem Link.

Liebe Grüße
von Dieter S. (hotsystems)


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Alexander schrieb:
> von welchen eine aktiv low geschaltet wird, also
> GND statt 5V benötigt)

Ja und genau das ist das Problem zahlreicher Module, die eine Spannung 
von 3,3Volt als LOW erkennen.
Sicher, da sind nicht alle Module von betroffen, aber "sehr viele".
Und man sollte da schon sehr genau auf die Spezifikation achten.
von Hans W. (hanswieland)


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Denis schrieb:
> ich habe alles so gemacht wie in dem Link.

Aber davon abweichend einen 3,3V Mikrocontroller mit einem Relais-Modul 
für 5V kombiniert.
von Dieter S. (hotsystems)


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Denis schrieb:
> ich habe alles so gemacht wie in dem Link.

Ja, schön.....und was soll uns das sagen ?
von Alexander (alecxs)


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Du hast doch eine 5V Versorgung. Kannst Du das Relais mal direkt 
ansteuern (ohne µC) um zu klären ob es HIGH oder LOW angesteuert wird?

Ist der µC auch wirklich aktiv, kannst Du LED_BUILTIN auf D4 blinken 
lassen?
von Denis (denis336)


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Das grundlegende Problem ist ja folgendes:

Ich sage in meinem Programm grundlegend D1 soll LOW oder HIGH. Also 
irgendwas mit D1.
Wenn ich dann das Relais in D1 stecke, schaltet es sofort. Egal ob im 
Programm LOW oder HIGH steht.

Wenn ich das Relais anstelle von D1 in D2 stecke, am Programm aber 
nichts ändere, geht das Relais aus.

Wenn ich das Programm mit D2 schreibe, das Relais dort einstecke, 
schaltet es sofort an.
Mit dem D2 als Programm wenn ich dann das Relais in D1 stecke geht es 
wieder aus so wie vorhin aber getauscht.

Liebe Grüße
von Hans W. (hanswieland)


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Dieter S. schrieb:
> Ja und genau das ist das Problem zahlreicher Module, die eine Spannung
> von 3,3Volt als LOW erkennen.
> Sicher, da sind nicht alle Module von betroffen, aber "sehr viele".
> Und man sollte da schon sehr genau auf die Spezifikation achten.

Genau. Und wenn man keine Spezifikation, könnte man die wichtigsten 
Infos aus dem Schaltplan ablesen. Wenn man auch den nicht hat, dann kann 
man ihn mit Erfahrung durch Betrachten der Platine und Bauteile 
erstellen. Oder man zeigt anderen (die das können) sehr detaillierte gut 
belichtete Fotos. Oder man ermittelt die Grenzwerte durch Testen und 
Messen.

Aber wenn man das alles nicht kann, passt der Spruch: Ohne Arme keine 
Kehse.
von Alexander (alecxs)


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Dieter S. schrieb:
> Ja und genau das ist das Problem zahlreicher Module, die eine Spannung
> von 3,3Volt als LOW erkennen.

Dageben spricht, dass sich das Relais ja offensichtlich mit 3v3 schalten 
lässt.

Denis schrieb:
> Wenn ich im Arduino-Code D1 als Relais-Pin definiere und das Relais an
> D1 angeschlossen ist, bleibt das Relais dauerhaft EIN.
> Wenn ich im Arduino-Code stattdessen D2 als Relais-Pin definiere, das
> Relais aber physisch weiterhin an D1 angeschlossen ist, bleibt das
> Relais dauerhaft AUS.

Hans W. schrieb:
> Oder man zeigt anderen (die das können) sehr detaillierte gut belichtete
> Fotos.

Vorder- und Rückseite und Widerstandswerte sind gut fotografiert, was 
hindert dich daran?
: Bearbeitet durch User
von Dieter S. (hotsystems)


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Denis schrieb:
> Das grundlegende Problem ist ja folgendes:

Das zeigt doch eindeutig das Problem. Dein Modul ist nicht für 3,3Volt 
Controller geeignet.mund das wurde dir schon mehrfach geschrieben.

Hier ist wieder das Problem des nicht Lesens.
von Hans W. (hanswieland)


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Alexander schrieb:
> Dageben spricht, dass sich das Relais ja offensichtlich mit 3v3 schalten
> lässt.

3,3 V = an,
Offen = aus

ich ergänze:

5V = aus,
0V = an

Der ESP kann nur 3,3V und 0V ausgeben. Das ist beides an, nützt also 
nichts.
: Bearbeitet durch User
von Dieter S. (hotsystems)


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Alexander schrieb:
> Dageben spricht, dass sich das Relais ja offensichtlich mit 3v3 schalten
> lässt.

Das liest sich im aktuellen Beitrag des TO anders.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Ich lese, dass das Relais abhängig vom Programm entweder

Denis schrieb:
> dauerhaft EIN

oder

Denis schrieb:
> dauerhaft AUS

geschaltet ist.

Weiterhin lese ich, wenn

Denis schrieb:
> IN direkt mit GND verbinde, schaltet das Relais EIN

Wüsste also nicht warum der 3v3/5v Pegel hier eine Rolle spielen sollte.
von Dieter S. (hotsystems)


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Alexander schrieb:
> Denis schrieb:
>> dauerhaft AUS

Dann hat der Pin am Controller noch keinen definierten Wert, also Relais 
aus.

Alexander schrieb:
> Wüsste also nicht warum der 3v3/5v Pegel hier eine Rolle spielen sollte.
Weil das Relaimodul bei 3,3V ein LOW erkennt.
von Alexander (alecxs)


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Glaube ich zwar nicht dran, aber man könnte den GPIO spaßeshalber mal im 
2s Takt zwischen Input und Output togglen, dann wüssten wir es genau.
von Dieter S. (hotsystems)


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Alexander schrieb:
> Glaube ich zwar nicht dran,

Was bitte glaubst du nicht ?
Das mit den 3,3V und LOW erkennen, habe ich selbst bei 2 Relaismodulen 
erlebt.
Meist sind es auch etwas weniger als 3,3V.
von Alexander (alecxs)


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Denis teste mal bitte
1
const int pin = D1;
2
3
void setup() {
4
  // nix
5
}
6
7
void loop() {
8
  // Output-Phase (aktiv LOW)
9
  pinMode(pin, OUTPUT);
10
  digitalWrite(pin, LOW);
11
  delay(2000);
12
13
  // Input-Phase
14
  pinMode(pin, INPUT); // => High-Z
15
  delay(2000);
16
}
von Marcel V. (mavin)


Angehängte Dateien:

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Dieter S. schrieb:
> Was bitte glaubst du nicht ?
> Das mit den 3,3V und LOW erkennen, habe ich selbst bei 2 Relaismodulen
> erlebt.
> Meist sind es auch etwas weniger als 3,3V.

Dann liegt es daran, dass das Relais mit einem PNP-Transistor 
angesteuert wird, denn beim PNP-Transistor ist es egal ob die Basis mit 
0 Volt oder 3,3 Volt angesteuert wird! In beiden Fällen ist die 
Ansteuerspannung immer niedriger als die Spannung am Emitter (5V). 
Dadurch schaltet der PNP-Transistor immer durch und das Relais bleibt 
immer eingeschaltet, egal ob am D1-Ausgang ein Low- oder ein High-Signal 
rauskommt!
von Helmut -. (dc3yc)


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Da ja für das Relaismodul Gnd, 3.3V und 5V vorhanden sein müssen, kann 
man doch die beiden Gnds vom Modul und dem ESP miteinander verbinden, an 
den ESP und das Modul 5V anschliessen und den Relaismoduleingang an Gnd, 
3.3V (vom ESP) und 5V anschliessen. Dann sieht (oder hört) man doch, 
wann das Relais schaltet. Ist das so schwer?
von Dieter S. (hotsystems)


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Marcel V. schrieb:
> Dann liegt es daran,

Für mein beiden Relais kann ich das Bestätigen. Leider kann oder will 
uns Denis ja keine genaueren Infos liefern.
Zum stabilen Betrieb der vorhandenen Relais kann er ja auch einen 
NPN-Transistor plus Widerstände vorschlagen.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Helmut -. schrieb:
> Da ja für das Relaismodul Gnd, 3.3V und 5V vorhanden sein müssen,

Auf seinem Bild 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/701803/IMG_2789.jpeg hat es 
nur drei Anschlüsse. Die zugehörigen Halbleiterbauteile sind leider im 
Schatten verborgen.

Marcel V. schrieb:
> Dann liegt es daran, dass das Relais mit einem PNP-Transistor
> angesteuert wird, denn beim PNP-Transistor ist es egal ob die Basis mit
> 0 Volt oder 3,3 Volt angesteuert wird!

Das würde das Verhalten erklären, ich fände es eine ungewöhnliche 
Bauart. Damit ist diese Platine für 3V3-µCs unbrauchbar. Könnte man 
retten, indem man einen NPN plus Basiswiderstand vor den Eingang setzt.

Das Relais ist ungepolt. Man könnte den PNP durch einen NPN ersetzen, 
die Freilaufdiode umdrehen und GND mit +5V vertauschen. Besser wäre, es 
als Lehrgeld zu verbuchen und die 4 Teile auf Lochraster selbst zu 
verdrahten.
von Hans W. (hanswieland)


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Das sind alles nur Vermutungen, ohne das konkrete Produkt zu kennen. 
Eure Ideen zum Umbau verwirren den TO nur.
von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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Stimmt, es gibt tatsächlich verschiedene. Hier zwei Varianten.
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Alexander schrieb:
> Stimmt, es gibt tatsächlich verschiedene. Hier zwei Varianten.

.. und jetzt noch den Schaltplan dazu?

Ich habe bislang nur diese Schwachsinnskonstrukte mit dem sinnlos 
beschalteten Optokoppler gesehen. Selbst habe ich sowas nie benutzt, 
baue meine Relaisansteuerungen zu Fuß auf.
von Wastl (hartundweichware)


Angehängte Dateien:

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Alexander schrieb:
> Stimmt, es gibt tatsächlich verschiedene.

Deine Euphorie .....
von Alexander (alecxs)


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Schaltplan selber machen, Rückseiten sind im jeweiligen Shop zu finden.
von Dieter S. (hotsystems)


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Hans W. schrieb:
> Das sind alles nur Vermutungen, ohne das konkrete Produkt zu kennen.

Naja...wer sich ein wenig Mühe gibt und die Bilder im Post von Denis am 
23.07.2026 23:20 etwas genauer anschaut, wird erkennen, welches der 
Module nicht funktioniert. Und das ist ein Modul mit einem 
PNP-Transistor und somit eindeutig für 3,3V Ansteuerung nicht geeignet.
So wie es hier schon mehrfach zitiert wurde.

Hans W. schrieb:
> Eure Ideen zum Umbau verwirren den TO nur.

Und ja, unsere Verbesserungsvorschläge verwirren jemanden, der von 
dieser Technik null Ahnung hat.
Allerdings sollte ein User, der sich derartige Projekte zutraut, mit der 
Technik schon vertraut sein.
Was man beim TO allerdings nicht erkennen kann.
von Rainer W. (rawi)


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Manfred P. schrieb:
> Auf seinem Bild
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/701803/IMG_2789.jpeg hat es
> nur drei Anschlüsse. Die zugehörigen Halbleiterbauteile sind leider im
> Schatten verborgen.

Den wesentlichen Schaltplanteil hat Marcel V. doch schon gezeigt.
Die beiden zusätzlichen Widerstände sind die Vorwiderstände der LEDs, 
eine zum Anzeigen der Betriebsspannung (5V wegen des Relais), die andere 
parallel zur Relaisspule.

Marcel V. schrieb:
> 20260725_153613.jpg

Dem PNP-Transistor ist es weitgehend egal, ob er an der Basis 3.3V oder 
0V bekommt. Damit schaltet er in beiden Fällen durch.

Mit 3.3V-Logik lässt sich das Ding nur ansteuern, wenn der µC-Pin 
5V-tolerant ist. Zum Steuern des Relais müsste dann zwischen Low und 
High-Z umgeschaltet werden.
: Bearbeitet durch User
von Denis (denis336)


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Hallo,

danke erstmal, probiere ich morgen.

Aber nochmal für alle. Wir gehen davon aus das das Relais bei HIGH 
schaltet und bei LOW "aus" bleibt.
Warum, wenn ich im Programm sage D1 LOW, schaltet er dann? Und wenn ich 
während dem Programm den pin ändere zum Beispiel auf D2, schaltet es 
sich wieder zurück ("aus").

Warum?

Liebe Grüße
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Denis schrieb:
> Wir gehen davon aus das das Relais bei HIGH
> schaltet und bei LOW "aus" bleibt.

Andersrum. Es geht erst aus wenn 5V anliegen.

Denis schrieb:
> Warum?

Weil der Pin, sobald er als Output definiert wurde, ein Signal ausgibt. 
Teste das mal, das bildet genau ab was Du beobachtet hast.

https://www.mikrocontroller.net/topic/goto_post/8078195
: Bearbeitet durch User
von Denis (denis336)


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Soweit ich das verstanden habe ist dann doch ein pin welches LOW ist 
3,3V.

Wenn ich dann D1 HIGH mache, sollte nichts Schalten. Es sei denn ich 
packe das Relais währenddessen an ein anderen beliebigen Pin weil die ja 
standardmäßig auf LOW sind. Dann würde das immer an geben?
von Denis (denis336)


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Ich kann meinen PC gerade nicht nutzen..
von Rainer W. (rawi)


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Denis schrieb:
> Soweit ich das verstanden habe ist dann doch ein pin welches LOW ist
> 3,3V.
> Wenn ich dann D1 HIGH mache, sollte nichts Schalten.

Nein und nein.

Bei einem ESP8266 liefert ein als Output konfigurierter Pin, der auf LOW 
ist, näherungsweise 0V und einer der HIGH ist, 3,3V.

Das Relaismodul benötigt aber wohl 5V am Signaleingang (oder einen 
offenen Eingang), damit das Relais abfällt, nicht 3,3V.

Als Test könntest du den Steuereingang des Relaismoduls einmal vom ESP 
trennen und direkt der Reihe nach 0V, 3,3V und 5V auf den Steuereingang 
geben. An der LED siehst du den Schaltzustand des Relais.

Besitzt du ein Multimeter, mit dem du Gleichspannungen messen kannst?
: Bearbeitet durch User
von Denis (denis336)


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Verstehe verstehe verstehe. Multimeter habe ich. Jetzt frage ich mich 
nur warum wenn ich D1 LOW mache (näherungsweise 0V) er schaltet, aber 
währenddessen bei D2 "aus" geht.

Liebe Grüße
von Alexander (alecxs)


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Wurde doch nun schon beantwortet. Wenn D2 nicht als Ausgang konfiguriert 
wurde, ist er freischwebend (floating) das ist elektrisch zu betrachten 
wie NC (not connected)
von Rainer W. (rawi)


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Denis schrieb:
> Verstehe verstehe verstehe. Multimeter habe ich.

Dann machst du jetzt den Test mit 0V, 3,3V und 5V am Steuereingang des 
Relais (Steuerleitung vom ESP zum Relais entfernt).

Als nächstes schließt du den Steuereingang des Relais wieder am Pin D1 
des ESP an und misst die Spannung gegen Ground, während das Programm die 
verschiedenen Schaltzustände durchläuft.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Rainer W. schrieb:
> während das Programm die verschiedenen Schaltzustände durchläuft.

Du meinst die 200 ms aller 83 Minuten? Einen PC hat er ja nicht, also 
auch keine Möglichkeit zu programmieren.
von Hans W. (hanswieland)


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Denis schrieb:
> Jetzt frage ich mich nur warum wenn ich D1 LOW mache (näherungsweise 0V)
> er schaltet, aber währenddessen bei D2 "aus" geht.

Ich würde erst mal hinterfragen, was genau du wie und womit gemacht 
hast. Mit jedem Beitrag von dir wird es umklarer. Deswegen weicht dem 
fast jeder hier aus und erklärt stattdessen, wie der Mikrocontroller und 
gängige Relais-Module nirmalerweise funktionieren, wenn sie heile sind.

Eins ist klar: Du hast zu wenig (gar nicht) gemessen.

Wir wissen auch immer noch nicht, welches Modul du verwendest. Weder 
liegen die Spezifikationen vor, nich der Schaltplan. Eine theoretische 
Betrachtung ist damit unmöglich, bzw. nicht Zielsicher.

Meine Frage, was du damit schalten willst, ist ebenfalls unbeantwortet 
geblieben. Ich hatte einen guten Grund für die Frage. Aber egal, dann 
fummelst du halt womöglich tagelang herum, um am Ende darauf  zu kommen, 
dass das Produkt (wenn es dann endlich richtig schaltet) trotzdem für 
deinen Fall ungeeeignet ist. Oder du bekommst einen tödlichen 
Stromschlag mangels ausreichender Isolationsabstände. Ist ja nicht mein 
Problem. Hauptsache, der Chinese hat 250V drauf gedruckt.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Hans W. schrieb:
> Meine Frage, was du damit schalten willst, ist ebenfalls unbeantwortet
> geblieben.

Denis schrieb:
> Ich möchte später über den ESP8266 einen WLAN-Access-Point mit dem Namen
> lamp erstellen.
von Rainer W. (rawi)


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Hans W. schrieb:
> Wir wissen auch immer noch nicht, welches Modul du verwendest.

Ich wäre wohl davon ausgegangen, dass es das ist, wo "Meins" drunter 
steht.

Denis schrieb:
> IMG_2789.jpeg
von Karl B. (gustav)


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Alexander schrieb:
> ist er freischwebend (floating)

nennt man auch "tristate" oder "hochohmig".
https://de.wikipedia.org/wiki/Tri-State

ciao
gustav
von Rainer W. (rawi)


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Alexander schrieb:
> Wenn D2 nicht als Ausgang konfiguriert wurde, ist er freischwebend
> (floating) das ist elektrisch zu betrachten wie NC (not connected)

Nein, ganz bestimmt nicht. Du vergisst die Schutzbeschaltung des Pins.
Bei Spannungen etwa außerhalb des Bereichs (0V ... 6V) fließt ein Strom 
nach Gnd.

ESP8266 Datasheet:
"All digital IO pins are protected from over-voltage with a snap-back 
circuit connected between the pad and ground. The snap back voltage is 
typically about 6V, and the holding voltage is 5.8V."
: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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> Meine Frage, was du damit schalten willst, ist ebenfalls unbeantwortet
> geblieben.

Alexander schrieb:
> Denis schrieb:
>> Ich möchte später über den ESP8266 einen WLAN-Access-Point mit dem Namen
>> lamp erstellen.

Das sagt nichts darüber aus, was er (elektrisch gesehen) schalten will.

> Wir wissen auch immer noch nicht, welches Modul du verwendest.

Rainer W. schrieb:
> Ich wäre wohl davon ausgegangen, dass es das ist, wo "Meins" drunter
> steht.
> Denis schrieb:
>> IMG_2789.jpeg

Das Bild sagt nichts über elektrischen Daten der Schnittstelle zum 
Mikrocontroller aus.

Das haben wir doch alles zur Genüge durch gekaut. Stellt ihr beiden euch 
gerade absichtlich extra dumm an, nur um mir widersprechen zu können?
von Alexander (alecxs)


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Rainer W. schrieb:
> Du vergisst die Schutzbeschaltung des Pins.

Ja da Hast Du Recht. Hab schon drauf gewartet. Aber hab ich nicht 
vergessen sondern weggelassen. Der Text war an einen Laien gerichtet.
von Hans W. (hanswieland)


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Alexander schrieb:
> Wenn D2 nicht als Ausgang konfiguriert wurde, ist er freischwebend
> (floating) das ist elektrisch zu betrachten wie NC (not connected)

Rainer W. schrieb:
> Nein, ganz bestimmt nicht. Du vergisst die Schutzbeschaltung des Pins.
> Bei Spannungen etwa außerhalb des Bereichs (0V ... 6V) fließt ein Strom
> nach Gnd.

Jetzt widerspreche ich dir mal. Denn innerhalb der hier relevanten 
Spannungen (bis 5V) spielt die Schutzbeschaltung keine Rolle. Also doch 
freischwebend.

Das alles hilft dem TO aber nicht. Er versteht nicht mal, worum es hier 
geht. Der TO braucht einen fix und fertigen Schaltungsentwurf, den er 
leicht nachbauen kann und ohne Messgeräte zielsicher in Betrieb nehmen 
kann. Den kann ich ihm leider nicht geben, ohne vorher die elektrischen 
Eingenschaften des Relais-Moduls zu kennen. Ich könnte ebenfalls nur 
raten, wie es andere hier getan haben.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Hans W. schrieb:
> Das sagt nichts darüber aus, was er (elektrisch gesehen) schalten will.

Ähm.. eine Lamp?
von Rainer W. (rawi)


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Hans W. schrieb:
> Das Bild sagt nichts über elektrischen Daten der Schnittstelle zum
> Mikrocontroller aus.

Dann musst du wohl selber denken. Guck dir den Schaltplan an. Marcel V. 
hat den sogar schon weiter oben hier im Thread gepostet. Allenfalls über 
die Größe des Basisvorwiderstandes lässt sich noch diskutieren. Oft wird 
der als 1kΩ bestückt.

Sobald Denis über das Verhalten bei 0, 3.3 und 5V Ansteuerung berichtet 
hat, wird das auch dir möglicherweise klar werden.
: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Alexander schrieb:
> Ähm.. eine Lamp?

Noch tiefer/flacher geht der Witz nicht.
von Hans W. (hanswieland)


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Rainer W. schrieb:
> Sobald Denis über das Verhalten bei 0, 3.3 und 5V Ansteuerung berichtet
> hat, wird das auch dir möglicherweise klar werden.

Weißt du, ich kenne diese Relais Module und habe genau so ein in der 
Bastelkiste. Aber es sieht anders aus, als das vom TO. Und ich weiß, 
dass es mindestens 5 Varianten davon gibt. Vielleicht auch mehr. Ob der 
Schaltplan zu seinem Modul passt, weiß niemand. Kann gut sein, muss aber 
nicht.

Deswegen warte ich auf konkrete Daten, anstatt wilde Vermutungen 
anzustellen.
von Alexander (alecxs)


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Hans W. schrieb:
> Noch tiefer/flacher geht der Witz nicht.

Ja wieviel wird das wohl sein? 3W, 5W, 8W? 60W Glühbirnen sind 
Restbestände.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Hans W. schrieb:
> Das sagt nichts darüber aus, was er (elektrisch gesehen) schalten will.

Das ist ziemlich egal, da sich das hinter dem Relais abspielt.

Zur Diskussion über Isolationsabstände dieser Relais gibt es genug 
Threads.
von Hans W. (hanswieland)


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Alexander schrieb:
> Ja wieviel wird das wohl sein? 3W, 5W, 8W? 60W Glühbirnen sind
> Restbestände.

Jetzt hast du deinen eigenen Witz gekillt.
von Karl B. (gustav)


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Habe mir das Pinout heruntergeladen.
Finde die Formulierung irgendwie missverständlich: "Der 5V-Pin kann für 
eine direkte 5V-Einspeisung verwendet werden."

Das heißt im Klartext: kein 7805 dazwischen. Oder ein LM317 auf 3,3V.
Wenn ich aber am 5V-Pin beim Nano 5V anschließe, messe ich am 3,3V Pin 
3,3V.
Also sitzt da ein Stabi-IC dazwischen.
Und wieso geht das beim ESP nicht in vergleichbarer Weise? Oder doch.

Klärt mich mal auf. Danke.

ciao
gustav
von Alexander (alecxs)


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Hans W. schrieb:
> Der TO braucht

seinen PC zurück!
von Hans W. (hanswieland)


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Karl B. schrieb:
> Habe mir das Pinout heruntergeladen.
> Finde die Formulierung irgendwie missverständlich: "Der 5V-Pin kann für
> eine direkte 5V-Einspeisung verwendet werden."

So ist es aber. Ein Blick in den Schaltplan des ESP Moduls verschafft 
Klarheit. Allerdings verwendet der TO kein originales Board, man müsste 
schon den richtigen Schaltplan von DIESEM Modul verwenden. Abweichungen 
zum Original (Wemos D1 Mini) sind denkbar.

> Das heißt im Klartext: kein 7805 dazwischen. Oder ein LM317 auf 3,3V.

Beide Spannungsregler wären ungeeignet, aus den 4,5 - 5,5V vom USB 
Anschluss stabile 3,3V zu machen.

> Also sitzt da ein Stabi-IC dazwischen.

Natürlich, und zwar ein 3,3V LDO. Beim Original ist es ein ME6211C33.

Deinen Vergleich mit dem "Nano" (du meinst wohl ein Arduino Nano Board) 
habe ich bewusst übergangen, weil er hier völlig fehl am Platze ist.

Was hat das jetzt alles mit dem Relais zu tun? Nichts!
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Karl B. schrieb:
> Das heißt im Klartext:

Da muss was dazwischen sein.
von Karl B. (gustav)


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Hans W. schrieb:
> Was hat das jetzt alles mit dem Relais zu tun? Nichts!

An welchen Pin schließt TO die Versorgungsspannung an.
Das war die Frage.
Und an welche Pins die Versorgungsspannung der Relaisplatine
An welchen Pin den Relaisplatinensteuereingang.

Klarer würde das ganz bestimmt, wenn TO den Gesamtaufbau einmal 
fotografisch zeigen würde. Mit den Strippen.

ciao
gustav
von Alexander (alecxs)


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Denis schrieb:
> Meine Verkabelung:
>
> Relais VCC → D1 Mini 5V
> Relais GND → D1 Mini GND
> Relais IN → D1 Mini D1
von Jens M. (schuchkleisser)


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Ist ja nicht so, als wenn im Text des Bildes alles korrekt und 
ausreichend erklärt wäre, Karl/Gustav müsste nur mal lesen:
Am 3,3V-Anschluss kann man 3,3V einspeisen, wenn man die hat.
Am 5V-Anschluss kann man 5V einspeisen, wenn man die hat aber keine 
3,3V.
Da ist nix missverständlich.
von Marcel V. (mavin)


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Karl B. schrieb:
> An welchen Pin schließt der TO die Versorgungsspannung an?

Selbst wenn er +5 Volt unten rechts an den 5 Volt Vcc PIN anschließen 
würde, dann können aus D1 bis D8 trotzdem nur maximal +3,3 Volt 
rauskommen!
von Karl B. (gustav)


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Jens M. schrieb:
> Am 5V-Anschluss kann man 5V einspeisen, wenn man die hat.

Ich würde das anders und ganz unmissverständlich formulieren:
"Wenn am 5V-Pin eine stabilisierte 5V-Spannung angeschlossen wird, dann 
erfolgt die Herabsetzung für die Vcc auf 3,3V automatisch durch 
eingebautes Spannungsstabilisierungs-IC."

Gerade an so Trivialitäten scheitern viele Sachen.
Oder Plus wird mit Minus vertauscht. Aber dafür ist ja eine 
Schottky-Diode in Reihe bereits vorgesehen.

ciao
gustav
von Hans W. (hanswieland)


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Karl B. schrieb:
> Ich würde das anders und ganz unmissverständlich formulieren:
> "Wenn am 5V-Pin eine stabilisierte 5V-Spannung angeschlossen wird, dann
> erfolgt die Herabsetzung für die Vcc auf 3,3V automatisch durch
> eingebautes Spannungsstabilisierungs-IC."

Daraus könnte man falsch heraus lesen, dass die 5V stabil sein müssen 
(was nicht stimmt) und dass der Spannungsregler bei Versorgung über USB 
keine Rolle spielt.

Besser weniger schreiben und den Schaltplan bereit stellen. Und die 
elektrischen Daten tabellarisch darstellen - wie eigentlich üblich.

Die niedrigen Verkaufspreise haben schon ihren Grund. Man verspricht 
möglichst wenig, damit Präzision irrelevant ist und sowohl Bauteile als 
auch Schaltung jedereit geändert werden können. Oft ist nicht mal das 
Relais das erwartete, und es werden Flash Speicher verbaut, die im Deep 
Sleep Modus ausfallen.
: Bearbeitet durch User
von Denis (denis336)


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Leute Leute Leute. Ich weiß nicht aber irgendwie kommt es mir so vor 
alsob wir abschweifen. Egal was mit dem Relais ist oder wie es 
geschaltet wird mit HIGH oder LOW und auch egal was ich damit machen 
möchte.

Es ist alles garnicht so tiefgründig.

Wenn D1 LOW, Relais schaltet "an".
Wenn währenddessen Relais in D2 steckt schaltet es "aus".

Die beiden sollten doch den gleichen Status haben. Low und garnichts.

Außerdem ist das total irrelevant was ich damit schalten möchte. Ist mir 
übrigens auch egal was ich schalten möchte, mich regt nur der Fakt auf 
das es nicht funktioniert.

Wie ich denke braucht es doch nur Zugang zum GND. Und die bekommt er 
durch HIGH. Und je nach dem ob der dann schaltet oder aus bleibt ist 
egal.

Achso und natürlich hab ich ein PC. Ich hatte dort nur bisschen 
rumgebastelt und konnte den kurz nicht verwenden.
von Hans W. (hanswieland)


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Denis schrieb:
> Ist mir übrigens auch egal was ich schalten möchte, mich regt nur der
> Fakt auf das es nicht funktioniert.

Dann kaufe "einfach" das richtige dazu passende Relais und gut ist.

Mir ist auch egal welche Musik die Band spielt. Hauptsache sie ist gut.
: Bearbeitet durch User
von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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Denis schrieb:
> Wie ich denke braucht es doch nur Zugang zum GND. Und die bekommt er
> durch HIGH.

Durch solche (un)logische Konstrukte, baust du dir deine eigenen 
(Denk)Fallen
von Alexander (alecxs)


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Denis schrieb:
> Achso und natürlich hab ich ein PC.

Und wann benutzt Du den um das Testprogramm zu flashen?
von Rainer W. (rawi)


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Denis schrieb:
> Leute Leute Leute. Ich weiß nicht aber irgendwie kommt es mir so vor
> alsob wir abschweifen.

Genau - fokussiere dich doch einmal auf dein Problem.

Lass den ESP erstmal außen vor, damit klar wird, wie dein Relaismodul 
elektrisch angesteuert werden muss - ganz ohne irgendwelche Software und 
völlig unpraktikable Verzögerungszeiten im Programm. Divide et impera.

WAS ergibt die Ansteuerung des Relaismoduls mit 0V, 3,3V und 5V für ein 
Verhalten des Relais?

> Wenn währenddessen Relais in D2 steckt schaltet es "aus".

Wie hattest du dabei D2 konfiguriert (pinMode [input, input_pullup, 
output], [high, Low]) und welche Spannung misst du dabei von D2 gegen 
Ground?
: Bearbeitet durch User
von Dieter S. (hotsystems)


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Denis schrieb:
> Außerdem ist das total irrelevant was ich damit schalten möchte. Ist mir
> übrigens auch egal was ich schalten möchte, mich regt nur der Fakt auf
> das es nicht funktioniert.

Das kommt mir so vor, dass du hier nur trollen willst.
Du eierst hier mit Argumenten rum, die du offensichtlich selbst nicht 
verstehst.

Lerne einfach erstmal nur die Grundlagen und melde dich danach wieder.
Evtl. klappt es dann mit dir.
von Alexander (alecxs)


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Rainer W. schrieb:
> Wie hattest du dabei D2 konfiguriert

gar nicht
von Rainer W. (rawi)


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Alexander schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Wie hattest du dabei D2 konfiguriert
>
> gar nicht

Ein I/O-Pin besitzt IMMER eine bestimmte Konfiguration.

Also für dich die Frage noch einmal etwas genauer formuliert:
"Wie war D2 dabei konfiguriert?"

Oder wenn das zu schwierig zu beantworten ist: Der Reihe nach als 
Ausgang low, Ausgang high, Eingang mit Pullup und als Eingang 
konfigurieren. Mit ein paar Copy&Paste ergibt das einen 
Programmdurchlauf von ein paar Sekunden Dauer. Dann hilft es, den 
gesetzten Zustand auch als Text über die Schnittstelle mitzuteilen, 
damit man den Überblick behält, welcher Zustand gerade aktiv ist.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Rainer W. schrieb:
> "Wie war D2 dabei konfiguriert?"

Für Dich noch mal etwas genauer formuliert. Antwort: Im Programmcode 
(.ino) gar nicht.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Denis schrieb:
> Die beiden sollten doch den gleichen Status haben. Low und garnichts.

Ich (und ich glaube auch andere in diesem Thread) glaube(n) schon 
länger, das du ein Troll bist, der dümmer tut (tun muss) als er ist, 
sonst funktioniert das Trollen nicht.
Es wurde dir schon mehrfach erklärt, das Low und Input was anderes ist, 
ebenso wie das ein Lowaktives Gerät wie dein Relaismodul durchaus Low 
und 3V3 für Low halten kann.

Denis schrieb:
> Außerdem ist das total irrelevant was ich damit schalten möchte.

So lange es nur darum geht den Kontakt zu bewegen: ja.
Du kannst oder willst nicht messen oder bis unwillig/unfähig das korrekt 
zu kommunizieren, daher weiß niemand was du da hast, was es macht, was 
es machen soll, warum es das nicht macht.
Du hilfst nicht, du spielst nur rum und wenn man dir helfen will und es 
erklärt, ignorierst du die Erklärungen und kommst mit "das ist doch 
alles gar nicht so wild".
Diese Relais sind nicht für Lasten egal welchen Formats geeignet die an 
230V laufen, und selbst mit 24VDC können sie eigentlich nix. Und das 
liegt bei 24V an der Belastbarkeit, bei 230V jedoch an der Isolation.
Da du also unfähig bist, den Fehler deiner Schaltung zu dokumentieren, 
zu finden, zu diagnostizieren, zu beschreiben, zu verstehen und erst 
Recht zu beheben, wäre es für alle einfacher du würdest sagen "ich will 
damit eine dicke fette Lampe anmachen", dann könnte man dir Empfehlungen 
für ein Relaismodul geben das a) funktionert und b) dich und andere 
nicht umbringt sofern du einigermaßen mit der Verkabelung aufpasst.
Zack, beide Probleme auf einmal gelöst.

Denis schrieb:
> Wie ich denke braucht es doch nur Zugang zum GND. Und die bekommt er
> durch HIGH.

Was du denkst interssiert die Physik nicht. Und wenn du denkst GND und 
HIGH hätten irgendwas miteinander zu tun außer gegenseitig als 
Bezugspunkt für die Messung zu dienen denkst du so falsch wie es nur ein 
Troll kann.

Wer ist eigentlich auf den Trichter gekommen, Relais für Maker mit 
Low-aktivem Eingang zu bauen? Die verstehen doch eh schon nicht was sie 
da zusammenstecken, und dann noch invertierte Logik?
Da fehlt noch ein Optokoppler, eine zweite GND, ein Enable-Eingang sowie 
ein paar Jumper und das Teil verkauft sich wie blöde, aber niemand kann 
es benutzen.
: Bearbeitet durch User
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Alexander schrieb:

> Für Dich noch mal etwas genauer formuliert. Antwort: Im Programmcode
> (.ino) gar nicht.

Rainer W. schrieb:
> Ein I/O-Pin besitzt IMMER eine bestimmte Konfiguration.

Das gilt aber trotzdem. Entweder gibt es eine Default-Konfiguration 
durch das verwendete Software-Framework oder, falls nicht, dann immer 
noch durch die Defaults der verwendete Hardware.

Es ist halt Aufgabe des Benutzers, entweder selbst eine definierte 
Konfiguration explizit herzustellen oder alternativ herauszubekommen, 
was nun die wirksame Default-Konfig ist, wenn er das nicht tut.

In beiden Fällen muss er aber letztlich die Frage beantworten können. 
Wenn nicht, sollte er lieber Briefmarken oder Bierdeckel sammeln.
von Alexander (alecxs)


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Jens M. schrieb:
> Wer ist eigentlich auf den Trichter gekommen, Relais für Maker mit
> Low-aktivem Eingang zu bauen?

Es ist sogar noch schlimmer. Auf Funduino etc wird das ausdrücklich als 
kompatibel mit u.a. ESP8266 D1 Mini beworben.
von Alexander (alecxs)


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Ob S. schrieb:
> Das gilt aber trotzdem.

Ich rate mal, nach der Beschreibung des TE - High-Z
von Michael B. (laberkopp)


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Denis schrieb:
> ich habe ein Problem mit einem ESP8266 D1 Mini und einem 5V-Relaismodul.

Normal.

Der ESP läuft mit 3.3V und kann nur 0V oder 3.3V ausgeben.

Dein Relaismodul ist mit PNP Transistor so aufgebaut
1
      +5V  +5V
2
       |    |
3
       R    |
4
       |    | E
5
       +---|< PNP
6
       |    |
7
in--R--+  Relais mit Freilaufdiode
8
            |
9
           GND
oder gar mit Optokoppler

Das schaltet erst bei 4.3V aus.

Der ESP hat aber 5V tolerante Ausgänge, an denen schaltet das Relais ab 
wenn der Ausgang nicht auf high sondern auf Input geschaltet wird, weil 
die Widerstände R es dann auf 5V ziehen.

127 Beiträge.
: Bearbeitet durch User
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Alexander schrieb:

> Ich rate mal, nach der Beschreibung des TE - High-Z

Wissen ist halt viel besser als raten.
von Hans W. (hanswieland)


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Michael B. schrieb:
> Der ESP hat aber 5V tolerante Ausgänge, an denen schaltet das Relais ab
> wenn der Ausgang nicht auf high sondern auf Input geschaltet wird, weil
> die Widerstände R es dann auf 5V ziehen.
> 127 Beiträge.

Und auch schon mehrfach erklärt. Nur noch nicht von dir. Danke für die 
wertvolle Wiederholung.

Möchte sonst noch jemand den Thread zusamenfassen? Aller guten Dinge 
sind drei. Einer geht noch.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Ob S. schrieb:
> Wissen ist halt viel besser als raten.

Aber wenn Rainer W. (rawi) es schon nicht weiß, woher soll der TE es 
dann wissen? Niemand hier hat anscheinend Lust ins Datenblatt zu 
schauen.
von Hans W. (hanswieland)


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Alexander schrieb:
> Niemand hier hat anscheinend Lust ins Datenblatt zu schauen.

Welches denn?
von Alexander (alecxs)


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von Hans W. (hanswieland)


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Alexander schrieb:
> Wieviele ESP8266 kennst Du?

Ich dachte, das Relais-Modul sei der Knackpunkt, und du meintest dessen 
Datenblatt. Der ESP8266EX ist mir klar und wurde hier nun schon oft 
genug richtig erklärt.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Alexander schrieb:
> https://naltronic.de/data/x6_naltronic.pdf

Ist das sicher die richtige Doku? Leider ist dort nur der LOW Pegel 
Spezifiziert (0-1,2V) aber nicht der HIGH Pegel. Daher fehlt auch die 
Info, welcher Spannungsbereich in der Grauzone dazwischen Liegt -> 
wieder Katze im Sack.

> https://www.roboter-bausatz.de/datasheet/RBS10034.pdf

Darin steht nur:
> Schaltspannung 5V
> Steuerstrom 15-20mA

Keine 3,3V also nicht geeignet. Der Strom ist für ESP Chips auch zu 
hoch.
von Rainer W. (rawi)


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Alexander schrieb:
> Für Dich noch mal etwas genauer formuliert. Antwort: Im Programmcode
> (.ino) gar nicht.

µCs werden bereits beim Reset automatisch konfiguriert, die GPIO aus 
Sicherheitsgründen gewöhnlich als Input.

Eine Beschreibung, wie er die Konfigurationsregister auslesen kann, 
würde den TO wohl eher verwirren, als ihm weiter zu helfen.

Alexander schrieb:
> Ich rate mal, nach der Beschreibung des TE - High-Z

Dann verrate ihm auch gleich, wie er im Arduino Framework seinen GPIO 
auf High-Z konfiguriert. Das gibt es dort in der Form nämlich gar nicht 
als Pinmode.

Erstmal soll der TO sein Relaismodul ganz ohne ESP ansteuern und die 
Spannung messen, so wie oben beschrieben. Sonst wundert es sich wieder, 
warum es auf high und low nicht wie gedacht reagiert.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Rainer W. schrieb:
> Dann verrate ihm auch gleich, wie er im Arduino Framework seinen GPIO
> auf High-Z konfiguriert.

zählt wohl wieder nicht wegen der ESD Dioden?

https://www.mikrocontroller.net/topic/goto_post/8078195
von Rainer W. (rawi)


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Hans W. schrieb:
> Darin steht nur:
>> Schaltspannung 5V
>> Steuerstrom 15-20mA
>
> Keine 3,3V also nicht geeignet. Der Strom ist für ESP Chips auch zu hoch

Bei dem Modul fließen nie und nimmer 15-20mA über den Steuereingang.
Und warum soll das Modul nicht mit 3.3V arbeiten?
Die 5V sind die Betriebsspannung für das Relais.
GUCK DIR DEN SCHALTPLAN AN und verstehe ihn, anstatt den TO in die Irre 
zu leiten.

Du hast doch selbst gehört, dass das Relais bei Steuerung von D1 
schaltet und mit D2 abfällt. Es geht also.
Das muss der TO jetzt nur noch unter einen Hut bringen, indem er das 
Relais nicht über digitalWrite(), sondern über pinmode() steuert.

Denis schrieb:
> Wenn ich im Arduino-Code D1 als Relais-Pin definiere und das Relais an
> D1 angeschlossen ist, bleibt das Relais dauerhaft EIN.
> Wenn ich im Arduino-Code stattdessen D2 als Relais-Pin definiere, das
> Relais aber physisch weiterhin an D1 angeschlossen ist, bleibt das
> Relais dauerhaft AUS.
: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Rainer W. schrieb:
> Bei dem Modul fließen nie und nimmer 15-20mA über den Steuereingang.

Diese Angabe bezweifle ich auch. Aber ich kenne das konkrete Modul 
nicht. Wer weiß schon, welche Widerstände sie verbaut haben? Der 
Schaltplan fehlt ja.

> Und warum soll das Modul nicht mit 3.3V arbeiten.

Weil der PNP Transistor ab 0,6V (unter 5V) zu leiten beginnt.

> GUCK DIR DEN SCHALTPLAN AN

Welchen? Um welches Modul geht dir, und um welches geht es dem TO?

> und verstehe ihn, anstatt den TO in die Irre
> zu leiten.

Genau das versuche ich die ganze Zeit, zu stoppen. Hier wurden 
zahlreiche unterschiedliche Dokumente mit teils fragwürdiger Qualität 
gezeigt, obwohl niemand weiß, welches Produkt genau beim TO vorliegt.

Wenn ich wüsste was er hat, hätte ich schon bei meiner ersten Antwort 
den dazu passenden Umbauvorschlag gebracht.

Bei meinem Modul hilft z.B. eine rote LED zwischen ESP und dem Eingang 
des Moduls. Ob das den TO weiter bringen würde: keine Ahnung!
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Hans W. schrieb:
> Wer weiß schon, welche Widerstände sie verbaut haben? Der
> Schaltplan fehlt ja.

Schaltpläne sind geduldig.
Meist sieht man auf diesen Modulen Widerstände, die mit "102" 
beschriftet sind, aka. 1kΩ. Dann würden also bei LOW ein Strom von etwa 
4,3mA fließen, bei HIGH einer von 1mA.
Schon wieder eine Möglichkeit für den TO, bei der Lösung seines Problems 
mitzuhelfen, d.h. auf seinem Modul nachzugucken und die Ströme auf der 
Steuerleitung zu messen.

Der Code könnte IMHO wie folgt funktionieren (ungetestet):
1
const int pin = 5;
2
3
void setup() {
4
  digitalWrite(pin, HIGH);
5
}
6
7
void loop() {
8
  pinMode(pin, OUTPUT);
9
  delay(1000);
10
11
  pinMode(pin, INPUT);
12
  delay(2000);
13
}

130 Postings, um ein Relais anzusteuern ... ヘ( ̄ー ̄ヘ)
: Bearbeitet durch User
von Wastl (hartundweichware)


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Rainer W. schrieb:
> 130 Postings, um ein Relais anzusteuern ...

Wenn man frühzeitig die Scheuklappen abnimmt und sieht mit
wem man es zu tun hat dan bräuchte es das nicht.
von Hans W. (hanswieland)


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Rainer W. schrieb:
> Der Code könnte IMHO wie folgt funktionieren

Zustimmung.

Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass der Hersteller nur maximal 
3,6V an den Inputs zusichert. Und in irgendeinem offiziellen Statement 
zu einer angeblichen 5V Toleranz hiess es, dass die Schutzschaltung 
typischerweise irgendwo zwischen 4 und 6 Volt auslöst, und den Pin dann 
auf eine viel geringere Spannung herunter zieht. Was in der Praxis 
bedeutet: Es könnte jetzt klappen, aber es ist keine zuverlässige 
Lösung. Eine andere Temperatur kann da schon wieder Fehlfunktionen 
auslösen.
von Rainer W. (rawi)


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Hans W. schrieb:
> Der Schaltplan fehlt ja.

... oder auch nicht.

Marcel V. schrieb:
> 20260725_153613.jpg

Hans W. schrieb:
> Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass der Hersteller nur maximal
> 3,6V an den Inputs zusichert. Und in irgendeinem offiziellen Statement
> zu einer angeblichen 5V Toleranz hiess es, dass die Schutzschaltung
> typischerweise irgendwo zwischen 4 und 6 Volt auslöst, und den Pin dann
> auf eine viel geringere Spannung herunter zieht.

Verstehst du jetzt, warum ich seit gefühlt zwei Tagen versuche, den TO 
dazu zu animieren, die Spannung am Pin zu messen?

Der GPIO bekommt etwa 4,3V zu sehen, wenn die Steuerleitung des 
Relaismoduls dran hängt und gegen unzulässig hohe Ströme bietet der 
Basisvorwiderstand ausreichend Schutz.

Aber Denis hat ja eigentlich mit seinem D2-Test schon bewiesen, das es 
funktioniert. Er muss nur noch 1 und 1 zusammenzählen.
: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Rainer W. schrieb:
> Verstehst du jetzt, warum ich seit gefühlt zwei Tagen versuche, den TO
> dazu zu animieren, die Spannung am Pin zu messen?

Klar. Und ich finde ätzend, dass er nichts dergleichen liefert und dann 
auch noch patziges Feedback gibt.

> gegen unzulässig hohe Ströme bietet der
> Basisvorwiderstand ausreichend Schutz.

Klar, um den ESP brauchen wir uns nicht zu sorgen.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Hans W. schrieb:
> Und in irgendeinem offiziellen Statement
> zu einer angeblichen 5V Toleranz hiess es, dass die Schutzschaltung
> typischerweise irgendwo zwischen 4 und 6 Volt auslöst, und den Pin dann
> auf eine viel geringere Spannung herunter zieht.

p.s.
Woher hast du die "zwischen 4 und 6 Volt"?

Im Datenblatt steht "typically about 6V, and the holding voltage is 
5.8V" (S.17)
https://cdn-shop.adafruit.com/product-files/2471/0A-ESP8266__Datasheet__EN_v4.3.pdf
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Hans W. schrieb:
> Bei meinem Modul hilft z.B. eine rote LED zwischen ESP und dem Eingang
> des Moduls.

Gute Idee! Hättest Du das nicht einfach schon eher vorschlagen können? 
Spätestens seit hier Stichwort PNP gefallen ist.
von Hans W. (hanswieland)


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Rainer W. schrieb:
> Woher hast du die "zwischen 4 und 6 Volt"?

Das hatte angeblich ein ESP Mitarbeiter in einem Diskussionsforum 
geschrieben. Ich würde mich allerdings nicht danach richten, sondern 
nach den Electrical Characteristics. Dort sibd maximal 3,6V als 
zulässige Eingangsspannung genannt. Alles andere mag mal jemand gesagt 
oder gemessen haben, aber es trifft auf aktuell Produzierte Chips 
vielleicht nicht mehr zu, oder nicht auf den ganzen thermischen 
Arbeitsbereich.

Rainer W. schrieb:
> Aber Denis hat ja eigentlich mit seinem D2-Test schon bewiesen, das es
> funktioniert. Er muss nur noch 1 und 1 zusammenzählen.

Wird wohl nicht mehr passieren. Seine Logik funktioniert so:

Denis schrieb:
> Wie ich denke braucht es doch nur Zugang zum GND. Und die bekommt er
> durch HIGH. Und je nach dem ob der dann schaltet oder aus bleibt ist
> egal.

Arduino F. hat das bereits treffend kommentiert.
von Hans W. (hanswieland)


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Alexander schrieb:
> Hättest Du das nicht einfach schon eher vorschlagen können?

Nein, weil ich nicht sicher bin ob das auch beim TO klappt. Ich wollte 
ihn nicht noch mehr verwirren. Du siehst doch, dass er mit den 
zahlreichen Beiträgen nichts anfangen kann, obwohl sie fast alle richtig 
sind.
von Hans W. (hanswieland)



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Rainer W. schrieb:
> Im Datenblatt steht "typically about 6V, and the holding voltage is
> 5.8V"

Den Satz haben sie übrigens wieder entfernt.

https://documentation.espressif.com/0a-esp8266ex_datasheet_en.html
: Bearbeitet durch User
von Jens B. (dasjens)


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Karl B. schrieb:
> Abgesehen davon würde ich Delay durch etwas anderes ersetzen.
> Delay blockt das Programm vollständig.
>
> https://forum.arduino.cc/t/anstatt-delay-millis-verwenden-fur-verzogerung/971495
>
Bist Du Dir da sicher?
Wenn ich mir die Beispiele ansehe, dann blocken die den Prozessor.
Es wird ja ständig die Zeit abgefragt und dann verglichen.

Wobei sowas aber egals ist, solange man nicht mehrere Threads nutzt.
von Alexander (alecxs)


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Hans W. schrieb:
> Nein, weil ich nicht sicher bin ob das auch beim TO klappt.

Ich bin mir zu 50% sicher es klappt!
von Ron-Hardy G. (ron-hardy)


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Michael B. schrieb:
> 127 Beiträge.

für den Arsch.
von Alexander (alecxs)


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von Hans W. (hanswieland)


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Alexander schrieb:
> Fundstück der Woche
> https://funduino.de/nr-15-relaisshield

Hast du schon vor ein paar Stunden geschrieben. Schicke denen doch 
deinen Korrekturvorschlag.
von Michael B. (laberkopp)


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Hans W. schrieb:
> Ist das sicher die richtige Doku? Leider ist dort nur der LOW Pegel
> Spezifiziert

"Isolierung: Optokoppler für sichere Trennung von Steuerschaltung und 
Last
SIcherheits"

offenbar falsch.

Rainer W. schrieb:
> 130 Postings, um ein Relais anzusteuern ... ヘ( ̄ー ̄ヘ)

Es werden noch 200, bis alle die nie ein Relais Modul oder einen ESP8255 
in der Hand hatten, ihren ahnungslosen Senf dazu abgegeben haben.
von Alexander (alecxs)


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Dieter S. schrieb:
> Ich empfehle da die Verwendung eines geeigneten Modules. Z.B. dieses.
> https://arduino-projekte.info/products/d1-relais-shield-fuer-d1-mini-pro

Der Schaltplan ist genau der gleiche!
von Otto K. (opto_pussy)


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Michael B. schrieb:
> "Isolierung: Optokoppler für sichere Trennung von Steuerschaltung und
> Last
> SIcherheits"

Die Optokopplerlösung ist die beste Lösung, die bisher hier in diesem 
ganzen Thread genannt wurde, denn dadurch gibt es keine 
Potenzialprobleme mehr.

Außerdem schlägt ein Optokoppler gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. 
Erstens funktioniert die Optokoppler-LED definitiv sicher mit 3,3 Volt 
und zweitens ist es egal wie gut oder wie schlecht das Relais galvanisch 
isoliert.

Bei einem 230V Spannungsüberschlag schützt immer noch in zweiter Instanz 
der Optokoppler!

Soll ich mal eine funktionierende Optokopplerschaltung, die von einem 
GPIO-PIN des D1-Mini angesteuert wird und ein Relais antreibt, aufmalen?
von Rainer W. (rawi)


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Jens B. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> Abgesehen davon würde ich Delay durch etwas anderes ersetzen.
>> Delay blockt das Programm vollständig.
>>
>> 
https://forum.arduino.cc/t/anstatt-delay-millis-verwenden-fur-verzogerung/971495
>>
> Bist Du Dir da sicher?

Die Funktion delay() blockt nicht vollständig.
Sie ruft regelmäßig yield() auf und da kann man sich auch reinhängen.
Das mit den "alle 7µs" sollte man allerdings einmal verifizieren.
https://fjrg76.wordpress.com/2019/06/24/arduino-and-the-yield-callback/
von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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Rainer W. schrieb:
> Die Funktion delay() blockt nicht vollständig.
> Sie ruft regelmäßig yield()
Ja!

Rainer W. schrieb:
> und da kann man sich auch reinhängen.

Kein Problem bei den AVR Arduinos.
Bei den ESP sieht das etwas anders aus.
: Bearbeitet durch User
von Dieter S. (hotsystems)


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Alexander schrieb:
> Der Schaltplan ist genau der gleiche!

Kommt drauf an, mit welchem Schaltbild du es vergleichst.
Hier wird ein NPN-Transistor verwendet, also durchaus mit dem ESP8266 
funktionierend.
von Michael B. (laberkopp)


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Otto K. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> "Isolierung: Optokoppler für sichere Trennung von Steuerschaltung und
>> Last
>> SIcherheits"
>
> Die Optokopplerlösung ist die beste Lösung

Die Platine HAT ABER KEINEN. Ist dir wohl nicht aufgefallen.
von Hans W. (hanswieland)



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Otto K. schrieb:
> Erstens funktioniert die Optokoppler-LED definitiv sicher mit 3,3 Volt

Das schon, aber oft ist die grüne LED dazu in Reihe geschaltet, weswegen 
auch diese Module nicht zuverlässig mit 3,3V Steuerspannung 
funktionieren.
von Alexander (alecxs)


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Rainer W. schrieb:
> Das mit den "alle 7µs" sollte man allerdings einmal verifizieren.

Die loop() selbst ist beim ESP8266 blockierend.

https://github.com/esp8266/Arduino/blob/210897e/cores/esp8266/core_esp8266_main.cpp#L257

Aber delay() ruft yield aller 100ms auf.

delay() -> __delay() -> esp_delay() ->

https://github.com/esp8266/Arduino/blob/210897e/cores/esp8266/core_esp8266_wiring.cpp#L42

esp_delay() -> __esp_delay() -> esp_suspend() ->
__esp_suspend() -> esp_suspend_within_cont() ->
run_scheduled_recurrent_functions()

https://github.com/esp8266/Arduino/blob/210897e/cores/esp8266/core_esp8266_main.cpp#L160

run_scheduled_recurrent_functions() -> yieldNow(100);

https://github.com/esp8266/Arduino/blob/210897e/cores/esp8266/Schedule.cpp#L203
von Rainer W. (rawi)


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Hans W. schrieb:
> Das schon, aber oft ist die grüne LED dazu in Reihe geschaltet, weswegen
> auch diese Module nicht zuverlässig mit 3,3V Steuerspannung
> funktionieren.

Wieso nicht?
Bei Output HIGH stehen für die beiden LEDs und R1 1,7V zur Verfügung -> 
leuchtet nichts. Bei Output LOW sind es 5V, davon 2,1V für die grüne 
LED, 1,2V für die IR-LED, bleiben 1,7V für R1.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Alexander schrieb:
> Die loop() selbst ist beim ESP8266 blockierend.
> ...

Richtig, aber sobald delay() darin aufgerufen wird, bekommt doch 
indirekt alles was über yield() eingeklinkt ist, Rechenzeit. Oder man 
ruft in loop() bei längeren Operationen yield() explizit auf, wenn man 
die nicht anders aufbrechen kann/möchte. Aber in dem Thread hier führt 
das zu weit und ist nicht das Problem.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Jens B. schrieb:
> Wenn ich mir die Beispiele ansehe, dann blocken die den Prozessor.

Die sind aus der Zeit, als es noch keine ESP gab.
Der Arduino-Kram auf dem ESP läuft schon mit WLAN, keine Sorge.

Alexander schrieb:
> Fundstück der Woche

Was denn, der Fund-Uino?

Otto K. schrieb:
> Die Optokopplerlösung ist die beste Lösung, die bisher hier in diesem
> ganzen Thread genannt wurde, denn dadurch gibt es keine
> Potenzialprobleme mehr.

s/beste/nutzloseste
Die Potentialprobleme gibt es eh nicht.

Otto K. schrieb:
> Bei einem 230V Spannungsüberschlag schützt immer noch in zweiter Instanz
> der Optokoppler!

Der OK ist sicherlich vom Designer so designt worden dass die 
Leiterbahnen den erforderlichen Abstand haben, so dass die Sicherheit 
gewährleistet ist.
Deshalb hat er den ja auch benutzt, weil er genau weiß dass das Relais 
scheisse ist.
Sischerdatt...

Otto K. schrieb:
> Soll ich mal eine funktionierende Optokopplerschaltung, die von einem
> GPIO-PIN des D1-Mini angesteuert wird und ein Relais antreibt, aufmalen?

Ich bitte darum. Ich bin mir reichlich sicher, das deine OK-Schaltung 
entweder totaler Krempel ist oder nicht den üblichen Modulen entspricht, 
so dass sie nicht oder nicht zuverlässig innerhalb der Dablagrenzen 
bleibt.
von Hans W. (hanswieland)


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Rainer W. schrieb:
> Wieso nicht?
> Bei Output HIGH stehen für die beiden LEDs und R1 1,7V zur Verfügung ->
> leuchtet nichts. Bei Output LOW sind es 5V, davon 2,1V für die grüne
> LED, 1,2V für die IR-LED, bleiben 1,7V für R1.

Ja, du hast Recht. Ich hatte die High-aktive Variante im Sinn, war dann 
aber so dumm, denn Schaltplan der Low-aktiven zu zeigen.
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Otto K. schrieb:
> Die Optokopplerlösung ist die beste Lösung, die bisher hier in diesem
> ganzen Thread genannt wurde, denn dadurch gibt es keine
> Potenzialprobleme mehr.

In den meist verbreiteten Chinamodulen ist der so schwachsinnig 
geschaltet, dass er überflüssig ist, Anode-LED an dem selben Plus wie 
die Relais.

Es gibt Boards, wo man das per Steckbrücke trennen kann, die haben dann 
aber verpennt, Optokoppler-Plus auch auf die Anschlußleiste zu legen.

Eine passende PLatine ohne Opto ist dort abgebildet:
https://elektro.turanis.de/html/prj067/index.html

Jens M. schrieb:
>> Soll ich mal eine funktionierende Optokopplerschaltung ..
> Ich bitte darum.

Finde ich bei Arduino.cc. Ist für 5V ausgelegt, aber müsste auch am 
3V3-ESP laufen: 
https://forum.arduino.cc/t/24v-relais-schalten-mit-dem-arduino/379954/2
von Hans W. (hanswieland)


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Manfred P. schrieb:
> Es gibt Boards, wo man das per Steckbrücke trennen kann, die haben dann
> aber verpennt, Optokoppler-Plus auch auf die Anschlußleiste zu legen.

Und die Steckbrücke hat noch weniger Isolationsabstand, als das für 
Netzspannung unzureichende Relais.

Wieso haben die einfachen Relais-Module fast nie einen Optokoppler, 
während die Module mit mehreren Relais fast immer welche haben? Ich 
begreife die chinesische Logik dahinter nicht.
: Bearbeitet durch User
von Otto K. (opto_pussy)


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Jens M. schrieb:
> Ich bitte darum. Ich bin mir reichlich sicher, das deine OK-Schaltung
> entweder totaler Krempel ist oder nicht den üblichen Modulen entspricht

Hier wie von dir gewünscht mein Optokopplerschaltungsvorschlag. Er 
entspricht natürlich nicht den üblichen Modulen, weil man die Schaltung 
aus einzelnen Bauteilen selbst aufbauen muss. Die LED sollte nicht in 
Reihe zur Eingangs-LED geschaltet werden, sondern in den Basispfad vom 
Ausgangstransistor, weil dort die Spannung von 5 Volt, für eine sichere 
Funktion, hoch genug ist.
von Rainer W. (rawi)


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Jens M. schrieb:
> Ich bitte darum.
> ...

Das wäre einen neuen Thread wert. Mit dem Thema hier hat das nichts zu 
tun.

Der TO besitzt fünf von seinen Modulen - offensichtlich ohne Optokoppler 
- und möchte genau diese Module mit seinem ESP8266 ansteuern. Er hat 
sogar schon gezeigt, dass es funktioniert, nur in seiner blinden 
Verzweifelung und unsystematischen Vorgehensweise wohl noch nicht 
verstanden, warum und wie.

Manfred P. schrieb:
> Eine passende PLatine ohne Opto ist dort abgebildet:
> https://elektro.turanis.de/html/prj067/index.html

Nur passen das dort unter "Aufbau des Relais-Moduls" abgebildete Modul 
und der gezeigte Schaltplan wohl nicht zusammen. Die Leiterbahn vom 
Emitter des Transistors scheint deutlich zum VCC-Pin und nicht zum 
Gnd-Pin zu führen. Auch so etwas könnte der TO bei seiner Platine einmal 
nachmessen.
: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Otto K. schrieb:
> mein Optokopplerschaltungsvorschlag. Er
> entspricht natürlich nicht den üblichen Modulen

Und, ist dir was aufgefallen?

Rainer W. schrieb:
> Das wäre einen neuen Thread wert.

Noch einer der nicht gemerkt hat um was es mir ging.
von Otto K. (opto_pussy)


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Jens M. schrieb:
> Und, ist dir was aufgefallen?

Nö.

Jens M. schrieb:
> Noch einer der nicht gemerkt hat um was es mir ging.

Sag doch einfach um was es dir ging, vielleicht merke ich dann was.
von Dieter S. (hotsystems)


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Rainer W. schrieb:
> Auch so etwas könnte der TO bei seiner Platine einmal
> nachmessen.

Dazu müsste der TO erstmal wissen, wie man mit einem Messgerät umgeht.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Otto K. schrieb:
> Sag doch einfach um was es dir ging

Das solche Relaismodule einfach prüddeliger Scheiß sind.

Wenn du eine vernünftige Schaltung hast (dein Plan scheint eine zu sein) 
dann kannst du solche Module nicht kaufen.
Die Module die man kaufen kann taugen nix.

Es gibt keine Doku, sie funktionieren oft nicht wie erwartet, die 
wenigen Angaben die man findet sind unzureichend, falsch, irreführend 
oder gar lebensgefährlich.
Im Grunde sind diese ganzen Teile (nicht nur die Relaismodule) nur für 
Leute nutzbar, die sich selber sowas machen können aber zu faul sind.
Man muss aber jedesmal, bei jeder Lieferung (!), kontrollieren ob es das 
ist was man bestellt hat, ob es genau so ist wie der vorhandene 
Altbestand, und ob es das macht was es soll. Was oft nicht der Fall ist.
Und dann kommt noch dazu das der Großteil der Teile gefälscht ist, mit 
unbekannten Folgen für Funktion und Sicherheit.
von Falk B. (falk)


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OMG! Was für eine end- wie sinnlose Diskussion, um ein Relais zu 
schalten. Und weil es anscheinend verdammt viele, vermurkste 
Relaismodule für "Maker" gibt. Und das im 21. Jahrhundert, wo alle Welt 
von KI faselt.

Relais mit Logik ansteuern

Kriegt auch ein Anfänger ein 5min hin.
: Bearbeitet durch User
von Otto K. (opto_pussy)


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Falk B. schrieb:
> OMG! Was für eine end- wie sinnlose Diskussion, um ein Relais zu
> schalten.

Wenn ich selber bestimmen dürfte, wie ein Relais angesteuert werden 
soll, dann würde ich das sogar komplett angstfrei ohne Optokoppler 
machen. Einfach nur mit einem NPN-Transistor, aber an der Basis sollte 
noch ein 47k Pulldown-Widerstand vorgesehen werden, damit der Transistor 
während der Hochlaufphase vom ESP8266, an der Basis nicht floatet und 
somit über den 47k Widerstand ein vernünftiges Potenzial erhält. 
Außerdem ist eine Status-LED bei Selbstbauprojekten unerlässlich.

Reichelt hat da ein kräftiges 5 Volt Relais mit einem Spulenwiderstand 
von nur 63 Ohm, das für eine 230 Volt Schaltspannung geeignet ist. Es 
kann sogar einen Strom von 10 Ampere schalten.
von Rainer W. (rawi)


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Otto K. schrieb:
> Einfach nur mit einem NPN-Transistor, aber an der Basis sollte
> noch ein 47k Pulldown-Widerstand vorgesehen werden, damit der Transistor
> während der Hochlaufphase vom ESP8266, an der Basis nicht floatet und
> somit über den 47k Widerstand ein vernünftiges Potenzial erhält.

In deinem Schaltplan zeigst du einen NPN-BJT. Die Dinger sind 
bekanntlich STROMGESTEUERT. Eine offene Basis führt weder zu 
undefiniertem Verhalten noch interessiert sie sich für irgendein 
Potential. Den 47kΩ Widerstand kannst du besser einer sinnvolleren 
Anwendung zuführen ;-)
von Karl B. (gustav)


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Um dem durch die Freilaufdiode hervorgerufenen verzögerten Abfallen des 
"Ankers" und dem damit vermehrtem Kontaktabbrand entgegenzuwirken, kann 
man - nach Belieben - noch eine Z-Diode in Reihe schalten.

Hier für 12V. Bei 5V nehme ich eine ZF3,9.

ciao
gustav
von Otto K. (opto_pussy)


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Karl B. schrieb:
> Bei 5V nehme ich eine ZF3,9.

Ob nun die 100 Volt Induktionsspannung von der Spule auf 3,9 Volt oder 
auf fast 0 Volt herabgesetzt werden, dürfte in der Abfallgeschwindigkeit 
rein rechnerisch eine Verbesserung von nur 3,9% ausmachen. Das lohnt 
kaum.

Rainer W. schrieb:
> Eine offene Basis führt weder zu undefiniertem Verhalten noch
> interessiert sie sich für irgendein Potential.

Dann berühre mal mit dem nackten Finger eine offene Basis, dann hörst du 
aber wie die Spule brummt.
von Falk B. (falk)


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Karl B. schrieb:
> Um dem durch die Freilaufdiode hervorgerufenen verzögerten Abfallen des
> "Ankers" und dem damit vermehrtem Kontaktabbrand entgegenzuwirken, kann
> man - nach Belieben - noch eine Z-Diode in Reihe schalten.

Jaja, schön nachgeplappert. Bewiesen hat das keiner!
von Rainer W. (rawi)


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Otto K. schrieb:
> Dann berühre mal mit dem nackten Finger eine offene Basis, dann hörst du
> aber wie die Spule brummt.

Ja und?
Wenn ich an einen Detektorempfänger eine vernünftige Antenne anschließe, 
höre ich auch etwas im Kopfhörer (jedenfalls früher, als es noch LW- und 
MW-Sender gab).

Bei einem BC337-16 mit I_C=100mA und U_CE=1V wird eine Stromverstärkung 
von max. 250 angegeben, d.h. du benötigst etwa einen Strom von 100µA, 
damit ein I_C von 25mA fließt. Da macht ein 5V-Relais mit 63Ω noch keine 
ernstzunehmenden Anstalten, anzuziehen. Also lass die Antenne weg oder, 
wenn du die Finger nicht von der Basis lassen kannst, lass es brummen. 
Aus dem als Eingang konfigurierten DIO eines ESP8266 kommen jedenfalls 
keine 100µA raus.
: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Falk B. schrieb:
> Jaja, schön nachgeplappert. Bewiesen hat das keiner!

Bei "meiner" Schaltung hört man das schon daran, dass nach 
Reihenschaltung einer passenden Z-Diode zur Freilaufdiode das Relais 
hörbar lauer klackert beim Abfallen.

Und beweisen kann man das durchaus. Oder bist Du etwa der Meinung, die 
Schaltungsentwicker von K-M alias Eaton hätten diese Schaltungsvariante 
nur zum Spaß in ihre Dokus mit aufgenommen, wo doch der Tenor dahin 
geht, möglichst nicht unbedingt notwendige Bauteile einzusparen?

ciao
gustav
von Falk B. (falk)


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Karl B. schrieb:
> Und beweisen kann man das durchaus.

Dann zeig mir den Beweis!
von Jens M. (schuchkleisser)


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Karl B. schrieb:
> Bei "meiner" Schaltung hört man das schon daran, dass nach
> Reihenschaltung einer passenden Z-Diode zur Freilaufdiode das Relais
> hörbar lauer klackert beim Abfallen.

Ein Blinker mit "Klack Klack" statt "Klick Klack"? ;D

Falk B. schrieb:
> Dann zeig mir den Beweis!

Das kann man einfach messen.
Ein Ossikanal Spulensteuersignal, der andere Kontakt.
Du siehst eine deutliche Zeitverzögerung beim Abfall, die wesentlich 
verkürzt wird wenn eine Zener dabei ist.
Deutlich hörbar bei einem Selbstunterbrecher, aus einem bssssss wird ein 
rrrrrrr wenn da eine Freilaufdiode ohne Z drin ist.
Auch wenn ich die Werte etwas klein finde, ich kenne das so das man 
durchaus bis locker an 80-90% der maximalen Transistorsperrspannung 
rangeht, um die Schaltzeiten zu minimieren.
Die andere Hälfte der Entwickler macht da eine 4148 oder 4001 dran und 
gut.
Bei den meisten Lasten dürfte das egal sein, aber gerade im Kfz-Bereich 
sehe ich "Hochvoltfreiläufe" öfter. Bin zuwenig Inschenör um das 
nachzuvollziehen, finde es aber interessant.
von Falk B. (falk)


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Jens M. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Dann zeig mir den Beweis!
>
> Das kann man einfach messen.
> Ein Ossikanal Spulensteuersignal, der andere Kontakt.
> Du siehst eine deutliche Zeitverzögerung beim Abfall, die wesentlich
> verkürzt wird wenn eine Zener dabei ist.

Zeig mir die Ergebnisse! Und dabei geht es nicht um eine VERZÖGERUNG, 
sondern um einen angeblich verminderten Kontaktabbrand!

> Deutlich hörbar bei einem Selbstunterbrecher, aus einem bssssss wird ein
> rrrrrrr wenn da eine Freilaufdiode ohne Z drin ist.

Die Schaltfrequenz des Selbstunterbrechers ist nicht das Zielkriterium.
von Bauform B. (bauformb)



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Falk B. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> Und beweisen kann man das durchaus.
>
> Dann zeig mir den Beweis!

Wie viele Relais müssten denn vorzeitig ausfallen, damit du die 
Statistik als Beweis akzeptierst? Mit ein wenig Fantasie geht's auch: 
bau eine Ansteuerung, die den Spulenstrom noch langsamer abfallen lässt 
als die 1N4007 und schau dem Lichtbogen zu, wie der die Kontakte 
abbrennt. Papier ist ja geduldig und Internet sowieso, aber wenn sogar 
Relais-_Verkäufer_ Artikel zum Thema veröffentlichen...

Edit: noch ein Bild mit wenig Text und großer Schrift ;)
: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Nehmt euch euch doch ein Zimmer (macht einen eigenen Thread für euer 
Thema auf)
von Falk B. (falk)


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Bauform B. schrieb:
> Wie viele Relais müssten denn vorzeitig ausfallen, damit du die
> Statistik als Beweis akzeptierst?

Weiß ich nicht. Muss man drüber nachdenken.

> Mit ein wenig Fantasie geht's auch:
> bau eine Ansteuerung, die den Spulenstrom noch langsamer abfallen lässt
> als die 1N4007 und schau dem Lichtbogen zu, wie der die Kontakte
> abbrennt.

> Papier ist ja geduldig und Internet sowieso, aber wenn sogar
> Relais-_Verkäufer_ Artikel zum Thema veröffentlichen...

Eben. Im ersten Dokument wird exakt NULL Kontaktverschleiß gemessen, nur 
die Spannung über der Spule beim Abschalten. Wenn, dann müßte man eine 
repräsentative Last schalten und den Stromverlauf des LASTstroms messen!

Das 2. Dokument hatten wir hier auch schon mal vor Jahren und es sind 
auch mehrere Fehler drin.

Beitrag "Re: Freilaufdiode auf Platine platzieren?"
Beitrag "Re: Freilaufdiode auf Platine platzieren?"

Das war 2018, Oh Gott, so lange schon her.
von Falk B. (falk)


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Bauform B. schrieb:
> Edit: noch ein Bild mit wenig Text und großer Schrift ;)

Das ist eine reine Behauptung. Wo sind die Messungen und Beweise?
von Otto K. (opto_pussy)


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Falk B. schrieb:
> Und dabei geht es nicht um eine VERZÖGERUNG, sondern um einen angeblich
> verminderten Kontaktabbrand!

Ein beschleunigtes Abfallen der Relaiskontakte führt sicherlich nicht zu 
einem höheren Kontaktabbrand, sondern mit etwas Glück eher zu weniger 
Kontaktabbrannt, sonst macht das schnellere Abfallen doch gar keinen 
Sinn.

Wenn man einen Frequenzzähler mit einer Impulszählfunktion hätte, dann 
könnte man eine Testschaltung aufbauen, die beim Ausschalten der 
Spulenspannung eine Frequenz von z.B 10 Kilohertz startet und diese über 
die Relaiskontakte laufen lässt. Sobald die beiden Kontakte sich 
trennen, wird die Zählung gestoppt. Das Ergebnis auf dem Frequenzzähler 
wird dann sofort in Zehntel Millisekunden angezeigt. Die Testschaltung 
könnte man dann bequem mit verschiedenen Z-Dioden testen.
von Falk B. (falk)


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Otto K. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Und dabei geht es nicht um eine VERZÖGERUNG, sondern um einen angeblich
>> verminderten Kontaktabbrand!
>
> Ein beschleunigtes Abfallen der Relaiskontakte führt sicherlich nicht zu
> einem höheren Kontaktabbrand, sondern mit etwas Glück eher zu weniger
> Kontaktabbrannt, sonst macht das schnellere Abfallen doch gar keinen
> Sinn.

Weise es nach, dann reden wir weiter.

> Wenn man einen Frequenzzähler mit einer Impulszählfunktion hätte, dann

Man kann das einfach per Oszi messen.
von Hans W. (hanswieland)


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Falk B. schrieb:
> Weise es nach, dann reden wir weiter.

Ja bitte, geb Ruhe.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Falk B. schrieb:
> Und dabei geht es nicht um eine VERZÖGERUNG,
> sondern um einen angeblich verminderten Kontaktabbrand!

Bei größeren Leitungstrennern steht auch dran, das man zügig ziehen 
soll.
Warum nur?
Bei den Relaiskontakten hängt es sicherlich von der Last ab, aber auch 
du kannst nicht behaupten das die schnellere Abfallgeschwindigkeit den 
Abbrand nicht erhöht, sondern zumindest potentiell verringert.
Meint: die Zener macht's auf keinen Fall schlimmer, und vielleicht sogar 
besser.
Wenn ein Entwickler dann also meint eine einbauen zu müssen soll er es 
tun, auch wenn du es für Voodoo hältst.

Um den Bogen wieder zurück zum Threadproblem zu schlagen: an dem 
Relaismodul machste nix, das Ding wird nicht besser wenn man da am 
Freilauf rumbaut, denn das Relais selber taugt schon nix.
von Alexander (alecxs)


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Was für Relais sind in den Shelly drin?
von Falk B. (falk)


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Jens M. schrieb:
> Bei größeren Leitungstrennern steht auch dran, das man zügig ziehen
> soll.
> Warum nur?

Weil es prinzipiell richtig ist. ABER! Das heißt nicht, daß der Effekt 
bei  (kleinen) Relais relevant ist.

> Bei den Relaiskontakten hängt es sicherlich von der Last ab, aber auch
> du kannst nicht behaupten das die schnellere Abfallgeschwindigkeit den
> Abbrand nicht erhöht, sondern zumindest potentiell verringert.

Damit bleibt es eine Vermutung.

> Wenn ein Entwickler dann also meint eine einbauen zu müssen soll er es
> tun, auch wenn du es für Voodoo hältst.

Es bleibt solange Voodoo, bis es solide bewiesen ist.
von Rainer W. (rawi)


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Falk B. schrieb:
> Das heißt nicht, daß der Effekt bei  (kleinen) Relais relevant ist.

Die Brennzeit des Funken entscheidet bei gegebenem Strom über den 
Kontaktabbrand. Warum soll das bei kleinen Relais anders sein, als bei 
großen?
von Karl B. (gustav)


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Falk B. schrieb:
> aja, schön nachgeplappert. Bewiesen hat das keiner!

Was konkret nachzuweisen wäre, wird in dieser durchaus forentypisch 
formulierten Antwort zunächst nicht konkret ausgeführt.
Aber den Folgepostings entnehme ich, dass der Begriff "Kontaktabbrand" 
heiß umstritten ist.
Mir ging es bei "meinem" Relais darum, das Kontaktprellen beim Abfallen 
(Öffnen des Kontaktes) zu reduzieren, der Begriff "Kontaktabbrand" ist 
mehr zufällig mit erwähnt worden.
In einem Versuch konnte ich zeigen, dass die Rundfunkstörungen 
tatsächlich nach Reihenschaltung einer Z-Diode zur Freilaufdiode 
deutlich geringer ausfielen.
Und das auch nicht nur zufällig, sondern mit einer Stress-Schaltung mit 
zu schaltender nicht "snubbered" Induktivität durchgeführt.
Schaltfrequenz 1 Sekunde und das über eine halbe Stunde lang. Der 
gewünschte Effekt ließ sich nicht von der Hand weisen.

ciao
gustav
von Alexander (alecxs)


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Und damit wir die Seite 2 auch noch voll kriegen, kann Hans W. 
(hanswieland) oder jemand anderes noch erklären, wo genau bei dem 
verwendeten Relais die Isolationsabstände für Netzspannung 
unterschritten sind. Ich wäre davon ausgegangen wenn auf dem Relais 10A 
250VAC drauf steht dass dieses auch dafür geeignet sei. Desweiteren 
befindet sich ein Cut auf der Platine.

https://www.mikrocontroller.net/topic/goto_post/8078740
: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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Karl B. schrieb:

> Mir ging es bei "meinem" Relais darum, das Kontaktprellen beim Abfallen
> (Öffnen des Kontaktes) zu reduzieren,

Beim Öffnen prellt der Kontakt nicht.
Schon wieder ne Ausrede weniger . . .

> gewünschte Effekt ließ sich nicht von der Hand weisen.

Sommerzeit, Biergartenzeit. Grüße in den Paulanergarten! ;-)
von Bauform B. (bauformb)


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Alexander schrieb:
> erklären, wo genau bei dem verwendeten Relais die Isolationsabstände
> für Netzspannung unterschritten sind.

Auf jeden Fall innen im Relais, 1500 Volt zwischen Spule und Kontakt 
reicht ganz gut, um Brummschleifen zu vermeiden. Die meisten Teile im 
Relais müssen aus Metall sein, zwecks Isolation es gibt nur den 
Spulenkörper und ein kleines Stück Plastik zwischen Anker und Kontakt. 
An der Stelle kostet eine vernünftige Kriechstrecke Platz und Geld.

Dass es möglich ist, sieht man beim Vergleich z.B. mit dem Panasonic DE: 
8 mm Kriechstrecke, 5000 Volt zwischen Spule und Kontakt -- obwohl es 
kleiner ist (6% mehr Fläche, aber 3.5 mm niedriger). Nebenbei braucht es 
nur halb soviel Strom bei 5 Volt und schaltet die 3-fache Leistung bei 
230 Volt (beim SRD steht 800 VA im Datenblatt). OK, das war jetzt 
gemein, das SRD hat mit dem idiotischen Footprint einen Geburtsfehler ;)

> Ich wäre davon ausgegangen wenn auf dem Relais 10A
> 250VAC drauf steht dass dieses auch dafür geeignet sei.
> Desweiteren befindet sich ein Cut auf der Platine.
> https://www.mikrocontroller.net/topic/goto_post/8078740

Dass ein Relais 230 Volt abschalten kann, hat doch nichts mit der 
Isolation zu tun. Der Cut ist allerdings vorbildlich. Aber wenn das 
Relais intern nur 1500 V verträgt...
von Alexander (alecxs)


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Und wo kommen die 1500V her bei denen das relevant werden könnte? Also 
6000V ist glaub ich die Norm, aber Hintergrund verstehe ich nicht. 
Zumindest nicht bei einer Glühbirne, bei einer Leuchtröhre mag das 
anders gewesen sein.
: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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Alexander schrieb:
> Und wo kommen die 1500V her bei denen das relevant werden könnte? Also
> 6000V ist glaub ich die Norm, aber Hintergrund verstehe ich nicht.

Das ist normal, du versteht die allermeisten Dinge dieses Forum und 
darüber hinaus nicht.
von Alexander (alecxs)


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Gerade Du kommst sonst immer mit German Angst, Angstwiderständen, was 
auch immer - aber dieses Relais soll keine 230V Lampe schalten weil 
Isolation nicht gut genug. Ich lach mich schlapp.
von Axel R. (axlr)


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Wie wäre es (hab hier mal kurz reingelesen), wenn man auf dem Weg 
zwischen "Relais_IN" und "D1" oder eben "D2" noch eine Weisse LED 
einfügt? Die Flussspannung erzeugt die benötigte Spannungsdiferenz.
LOW am ESP:
sind ca 0V, die weisse LED liegt über die Basis-Emitter-Strecke und dem 
Basisvorwiderstand an 5V. Die LED leuchtet, der Transistor schaltet 
durch, Relais ist AN.
HIGH am ESP:
sind ca.3V3, die weisse LED lecuhtet nicht, weil die Flussspannung nicht 
erreicht wird. Darum fliesst keine Strom, damit auch kein Basisstrom für 
den Steuertransistor, Relais ist AUS.
LED so rum reinbauen, dass sie leuchtet, klar. Ein Bein beim 
Relais-Eingang, das andere Bein an den Ausgang vom ESP. Nicht irgendwie 
nach GND oder VCC oderso. Eine "True-Green" LED wird auch gehen, oder 
eine blaue, vielleicht auch noch eine gelbe..
von Axel R. (axlr)


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Früher hies sowas "Pegelverschiebediode". Zwei normale Dioden in Reihe 
könnten auch schon reichen. Eine LED haben die Maker aber eher zur Hand, 
als eine 'normale' Diode
von Hans W. (hanswieland)


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Axel R. schrieb:
> Die Flussspannung erzeugt die benötigte Spannungsdiferenz.

Die Differenz zwischen 5V und 3,3V ist 1,7V. Deswegen hatte ich eine 
rote LED empfohlen.

Es wurde alles schon mehrfach gebracht, nur noch nicht von jedem.
von Axel R. (axlr)


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Ein entsprechend modifizierter Basisspannungsteiler würde auch gehen. So 
dass er eben gerade so, bei 1-2V (-4V -3V) einschaltet. Dann wäre bei 
3V3 auch sicher AUS.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Karl B. schrieb:
> Kontaktprellen beim Abfallen

Hä?
Wie kann ein Kontakt denn beim Auseinanderziehen prellen?

Alexander schrieb:
> Ich wäre davon ausgegangen wenn auf dem Relais 10A
> 250VAC drauf steht dass dieses auch dafür geeignet sei.

Wäre nicht das erste Mal das Asienkram geschönte Zahlen hat, und: selbst 
wenn der Kontakt 250V 10A verträgt bedeutet diese Aussage ja nicht das 
die Isolation zur Spule das auch gut macht.
von Hans W. (hanswieland)


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Jens M. schrieb:
> Wie kann ein Kontakt denn beim Auseinanderziehen prellen?

Weil die Kontaktzungen schwingen, falls vorhanden.
: Bearbeitet durch User
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