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Forum: HF, Funk und Felder 433MHz Sende & Empfängermodul an einer Antenne ?


Autor: Andreas H. (foellmy)
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Hallo zusammen,

ich habe vor einiger Zeit eine kleine Lichtsteuerung mit 433MHz 
Funkfernsteuerung gebaut. (...da gabs die noch nicht für 9,99€ bei Aldi)
Habe dazu fertige ISM Sendemodule in der Fernbedienug und fertige
Empfangsmodule in an den Lampenschaltern und Dimmern benutzt.
Hat soweit alles gut funktioniert.

Jetzt würde ich das Projekt gerne erweitern und auch Daten zur 
Fernbedienug schicken um dort verschidene Informationen anzeigen zu 
können. Also soll auch noch ein Empfangsmodul in die Fernbedienung.

Gibt es eine einfache Möglichkeit beide Module (Sender und Empfänger)
an einer Antenne zu betreiben ohne die volle Sendeleistung in den
Empfänger zu jagen?  Ein Relais scheint mir bei 433MHz auch nicht ganz
die richtige Wahl zu sein. Irgendwie hatte ich noch im Hinterkopf: 
PINDIODE.
Aber finde leider keine Infos wie man die in so einer Anwendung richtig 
einsetzt.

Hat jemand damit Erfahrung, oder gibt es eine andere Lösung ?

Besten Dank und Gruß
foellmy

Autor: Wolfgang Horn (Gast)
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Hi, Andreas,

Du hast natürlich Recht, Sender und Empfänger sollten schon Abstand 
haben.
Nicht nur, weil die Sendeleistung den Vorverstärken braten könnte.
Sondern auch wegen der Störstrahlung des Senders in den Empfänger, wenn 
im Sener noch Oszillatoren durchlaufen.

Wir kriegen ja schon Ärger, wenn wir zwei Superhets über einen 
Leistungstreiber parallel betreiben - die Oszillatorstörstrahlung des 
einen ist beim anderen ein kräftiges Signal.

Sende- und Empfangsumschaltung mit PIN-Dioden? Da konsultiere mal das 
Rothammel-Antennenbuch. Ich verstehe, Du willst halbduplex fahren.

Bei den Sendeleistungen im mW-Bereich sind die kleinen gelben SDS-Relay, 
heute Matsushita, gar nich so schlecht, bei der Kontaktführung hat der 
Konstrukteur auf die Impedanz geachtet.

Sonst such mal nach GaAs-Schaltern. Gerade bei M/Acom gesehen: 
MASWS0202.

Ciao
Wolfgang Horn

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Da hatten wir mal dasselbe Thema:
Beitrag "Re: WLAN Antennenverstärker - nicht töten!"

Autor: mbuchmann (Gast)
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hf switch dazwischen  oder? z.B.: adg918/919

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Die einzige Möglichkeit ist ein Zirkulator, ich habe sowas auch fürs 
70cm-Band. Dazu muß allerdings die Antenne optimal angepaßt sein,  also 
dem Ideal 50 Ohm sehr nahe kommen. Die Dämpfung Sender -> Empfänger 
hängt hauptsächlich davon ab. Durchgangsdämpfung unter 1 dB, Entkopplung 
über 20 dB sollte möglich sein.
Beitrag "Circulator für 50 Mhz///Bauanleitung"

Autor: mbuchman (Gast)
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das mit dem zirkulator geht natürlich und ist eine saubere lösung 
(sofern man den platz dafür hat), aber bestimmt nicht die einzige.

Autor: Dirk L. (thamare)
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Hallo Andreas,

was hältst Du davon das Sendemodul gegen ein Sende-/Empfangsmodul zu 
tauschen? Solche Module haben in der Regel bereits alles integriert, was 
Antennenumschaltung angeht.

Sicher kannst Du mit PIN-Dioden einen Schalter bauen, aber wozu den 
Aufwand in die Höhe treiben.

Wenn Du nicht gleichzeitig Senden und Empfangen empfangen willst, aber 
bei zwei Modulen bleiben willst, empfehle ich Dir einen HF-Umschalter. 
Z.B: Hexawave HWS303

Wenn das wirklich zeitgleich gehen muss nimmt einen Zirkulator (wie 
schon mein Vorredner geschrieben hat). Aber selbst dann wirst Du 
Probleme kriegen, da die Isolation des Zirkulators endlich ist.

Grüße,
Dirk

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