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Forum: Haus & Smart Home Hausautomatisierung mit Embedded Linux


Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Hallo *,

ich spiele mit dem Gedanken meine "Haussteuerung" auf einen kleinen 
embedded Linux Server umzustellen bzw. darauf weiter zu entwickeln.

Seit einigen Tagen läuft bei mir eine Linksys NSLU2 mit nem Debian Linux 
drauf als File-,Print-,DB- und Web Server. Die Kiste ist relativ billig 
(75€) und hat alles was man braucht auf der Platine:

266MHz ARM9 CPU - 8MB flash, 32MB RAM,
bis zu 5 USB Ports, 2*RS232 (einer nur lesen), I2C, RTC, 100Mbit LAN, 
JTAG und ein paar GPIOs, die auf Tasten und LEDs liegen.

Das Teil ist so gross wie ein Portmonee und zieht gerademal 4Watt bei 5V 
(max. 10Watt) und das absolut geräuschlos. Das Linux läuft von nem 2GB 
USB Stick für 20€. Alles zusammen also unter 100€ und man braucht nur 
noch Schaltaktoren und Sensoren anstöpseln und die Software schreiben. 
Entwicklungsumgebung kostenlos, Fernwartung via Web und Loggings aufs 
Filesystem inclusive...

Ein weiterer Vorteil ist, es gibt jede Menge Freaks, die sich mit dem 
Teil beschäftigen und darum gibts auch Support und viele HowTos und 
Bastelanleitungen im Netz. (http://www.nslu2-linux.org)

Meine "Haussteuerung" umfasst zur Zeit nur I2C Schaltaktoren für Lampen 
und Steckdosen und einen selbst entwickelten Enocean Radio Switch 
Controller zum Empfang von Enocean Funksensoren und Lichtschaltern und 
zur Ansteuerung der Aktoren via I2C. Ist also kein grosser Aufwand die 
NSLU2 (Slug) da reinzufrickeln.

Was haltet ihr von embedded Linux Büchsen als Haussteuerung? Hat jemand 
solch ein System evtl. schon am Laufen? Wo seht ihr Vor- oder Nachteile?

Die Teile werden immer billiger und kleiner und es gibt schon Module die 
so klein sind, dass man in jedem Raum solch einen "Busknoten" mit nem 
embedded Linux drauf in eine UP-Dose reinkriegen und einfach per 
Ethernet vernetzen kann. Dieser "CoM" hier z.B. ist gerade mal 5*4cm und 
kostet ca. 70€:

http://www.embedian.com/index.php?main_page=produc...

Ist das die Zukunft der Hausautomatisierung?

Gruss
  Mario

Autor: Joerg (Gast)
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Hi!

Also ich habe einen Buffalo WHR-54GS für meine Hausautomation 
(Basisgerät genommen)... kostet ~35EUR. Mit OpenWRT 
(http://www.openwrt.org) hat man dann ein liebes kleines Linux system am 
Laufen.
Habe das Gerät so modifiziert, das es nach dem Booten einen Samba-Share 
von meinem Server mountet... und dann dort ein Init-Script startet... so 
muß ich nicht immer das Flash ändern.
Das Dispaly 
(http://www.neuhold-elektronik.at/catshop/product_i...) 
habe ich an die GPIOs gehängt (LEDS vom Router)... und den graphLCD 
Treiber habe ich mir von 
"http://developer.berlios.de/projects/graphlcd/" geschnappt und 
angepasst... also das funktioniert schon mal ;-)
jetzt bin ich gerade dabei die Serielle Schnittstelle mit einem AVR zu 
koppeln . Der AVR wird dann den IO der Basisstation sowie das Interface 
zum "Haubus" (CAN-Driver) übernehmen.

Das was mir so gefallen hat... das mit Linux schon recht viel vorhanden 
ist (GraphLCD Treiber, SQLITE, Webserver, ...)
und 35EUR inkl. Switch (4Port) und 3.3V Netzteil... was will man mehr 
;-)

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@Joerg,

openWRT - kannte ich noch nicht - aber danke für den Tip! Da scheinen 
sich ganz neue Perspektiven zu ergeben für meinen alten Zyxel WLAN 
Router, der auch bald durch ne all-in-one Fritzbox abgelöst wird... 
Steht auch mit auf der Supported HW Liste :-)

Aber wie hast du das Linux draufbekommen. Gibt es da images zum flashen, 
die du einfach per Web Firmware Update draufbringst?

Gruss
  Mario

Autor: Joerg (Gast)
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Also es gibt auf der openwrt seite ein sehr gutes und ausführliches 
Wiki... würde dir empfehlen das mal zu durchforsten....

es gibt fertige images -> mit unterschiedlicher Featurevielfalt (ist 
aber auch alles im Wiki beschrieben.

Die meisten Router haben einen BootWait... d.h. er wartet direkt nach 
dem Reset eine Zeit auf einen TFTP upload... und wenn du den zu selben 
Zeit anstartest, wie du den Power-Stecker reinsteckst dann ladet er das 
neue Image hoch... es kann aber auch sein, das du es über das 
Web-interface hochladen kannst... am Besten du schaust bei den 
"supported devices" nach, da gibt es meistens einen Link zu einer 
Beschreibung (zumindest bei den meisten Routern)

Wenn du selbst was kompilieren willst, dann musst du auf einem 
Linux-Rechner das OpenWRT SDK installieren -> damit bekommst du dann 
einen Crosscompiler und alles was du so brauchst... hat bei mir sehr gut 
funktioniert.

es gibt aber auch jede menge fertige Pakete, die du dir einfach mit 
einem Packetmanager installieren kannst... mehr dazu auch am Beste im 
Wiki nachlesen.

Hoffe meine Antwort ist jetzt nicht zu konfus ausgefallen... aber 
meistens hilf halt nur lesen, lesen und lesen...

Autor: Joerg (Gast)
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Habe jetzt gerade nachgeschaut... also mit dem Zyxel support schaut es 
aber nicht so gut aus... siehe hier (ganz rechte Spalte):
http://wiki.openwrt.org/TableOfHardware?action=sho...

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Mmh - ich hab nen Arcor Wlan 100 Modem - das ist wohl nen
Zyxel Prestige 660HW-67. Leider steht der nicht in der Liste - nur nen 
Prestige 660HW-61 und der ist "untested". Na mal schaun - würd das Teil 
eh ausschlachten, wenn ich ihn ausmustere... Also versuch ichs 
erstmal...

Ich würd aber lieber solch ein Computer on Module nehmen - die sind 
schön klein und auch schon recht günstig. Hier z.B. gibts auch nen Modul 
mit nem handlebaren SO-DIMM Sockel (DIMM-RM9200) von ner deutschen 
Firma:

http://www.garz-fricke.com/render.php?sess_pid=267

Der verbraucht ganze 0,5Watt. Hab aber keine Ahnung, ob sich das Teil 
auch so einfach handhaben lässt wie sone NSLU2. Man braucht in jedem 
Fall noch Peripherie oder erstmal sonen Evaluation Board. Und dann wirds 
wieder teurer.

Wie schnell bootet eigentlich dein Buffalo WHR-54GS? Die Slugbox brauch 
da schon nen Minütchen. Wäre für die Haussteuerung etwas lästig...

Gruss
  Mario

Autor: Joerg (Gast)
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Ja, mir wären natürlich kleine günstige Module auch sehr recht ;-)

Das was ich damals gefunden habe war der FOX-board: 
http://www.acmesystems.it/?id=4

das wäre natürlich perfekt... aber leider ist der Preis meiner Meinung 
viel zu hoch -> ~150EUR mit Netzteil und Versand... da stehen die ~35EUR 
für meinen Router ja fast unvergleichbar günstig gegenüber.
Die Größe ist natürlich auch ein Argument... aber da ich ja ein dickes 
Display habe,  verschwindet der Router eh dahinter

Die Bootzeit ist ca. 30sec. aber das stört mich nicht... der sollte ja 
eh nur sehr selten booten.

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Foxboard kenne ich - hätte ich mir auch schon fast gekauft - aber der 
Preis ist echt frech. Wenn man sieht, das leistungsfähigere und kleinere 
Module nicht mal die Hälfte kosten... Selbst die NSLU2 mit chicken 
Gehäuse und Netzteil war nur halb so teuer wie das Foxboard - ist aber 
mehr als doppelt so schnell und die Platine ist nicht viel größer...

Na schaun ma mal - wenn ich nen günstiges Modul kriege, dann wirds 
das...
Ja und wegen der Bootzeit - 30sec ist natürlich schon besser. Ich muss 
meine Debian Installation noch ein wenig abspecken. Und klar hofft man, 
das es nie zum Reboot kommt. Aber wenn, dann sollte die ganze Anlage 
natürlich wieder sicher hochfahren und das schnell.

Da hatte ich z.B. Probleme mit einer Platte an der NSLU. Hab sie brav in 
die /etc/fstab eingetragen und mit mount -a zur Laufzeit problemlos 
gemountet. Aber beim nächsten Reboot blieb die Kiste hängen und ich 
konnte sie nichtmal mehr im Netz pingen... Sowas wäre natürlich tödlich 
im Lifeeinsatz. Konnte das Problem aber dadurch lösen, dass ich den USB 
Stick auf nem anderen Rechner gemounted hab - und glücklicherweise ist 
die fstab auf dem stick - nicht im internen Flash...

Was steuerst du alles mit der Büchse? Du hast was von nem CAN Bus 
geschrieben... Überlege ich auch noch für die Anbindung an die Aktoren 
im Schaltschrank. Gibts da fertige Treiber für Linux?

Meine Sensoren sind alle mit Funk. Der Funkempfänger wird per RS232 
angebunden - den Treiber für Linux schreibe ich denn selber. Bisher 
läuft die Steuerung auf nem AVR.

Gruss
  Mario

Autor: Joerg (Gast)
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Also die "Büchse" steuert oder besser soll steuern... denn so weit bin 
ich noch nicht ;-)
- Eingänge: Bewegungsmelder, Schalter, Taster, Temperatur, Lichtsensor
- Ausgänge: Relais, Dimmer (für Licht, Heizung, ...)

also CAN bus verwende ich nicht richtig... sondern nur die Treiber...
aber da bin ich mir noch nicht ganz sicher... ob ich einfach den UART 
auf den treiber hängen soll und dann vom Master pollen oder ob ich 
irgendwas mit Anticollision einbaue. Auf alle Fälle möchte ich alle 
Einheiten per Bootloader aktuallisieren können.

hatte da etwas schwierigkeiten einen 3.3V CAN treiber zu finden... habe 
jetzt den SN65HVD230 genommen. aber der ist leider nicht ganz sooo 
billig. Doch da ich mein Konzept schon wieder etwas geändert habe... 
hätte es ein normaler 5V auch getan wie z.b. pca82c251
-> warum kein RS485 -> naja, die Treiber ware nicht billiger und so habe 
ich wenigstens die Möglichkeit (man weiss ja nie) ein sauberes 
Mulit-Master zu implementieren.

Wenn die Haupteinheit mal eine kruze zeit steht... soll das nicht so 
schlimm sein, denn ich möchte immer Eingänge mit dazugehörigem Ausgang 
auf einm Modul haben... d.h. wenn ich keine Antowort vom "Master" 
bekomme geht das Modul in den offline-modus und dann schaltet einfach 
der Eingang direkt den Ausgang... wie es halt jetzt der normale 
Lichtschalter auch macht.

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Hier ist wieder ein Linux fähiges ARM7 Micromodul in nem CF-Gehäuse:

http://www.taskit.de/produkte/microarm/index.htm

Kostet soviel wie das Foxboard, hat aber kein USB oder Ethernet. Aber 
Wahnsinn, was schon möglich ist. Na schaun ma mal - ich werde schon noch 
fündig ;-)

Gruss
  Mario

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Hallo *,

Atmel hat gestern einen neuen, interessanten Singleboard Computer mit 
10*12cm vorgestellt, der nur 69$ - also knapp 52€ kosten soll:

http://www.atmel.com/dyn/corporate/view_detail.asp...

Es ist alles drauf, was man so braucht für die Hausautomatisierung:

    * AVR32 Risc CPU AT32AP7000 with 140MHz
    * 8MB Program Flash, 8MB DatFlash, 32MB SDRAM
    * SD-Card Socked
    * RS232, USART, I2S, AC97, TWI/I2C, SPI, PS/2, and several SSC
    * 16-bit stereo audio DAC
    * 2048x2048 pixel TFT/STN LCD controller (Touchpanel support)
    * high-speed USB 2.0 "B" client port with on-chip transceivers (PHY)
    * two 10/100 Ethernet MACs
    * several GPIO via Pin header

Hier gibts auch schon ein Wiki dazu:

http://www.avrfreaks.net/wiki/index.php/Documentat...

Der soll wohl maximal 4,5Watt verbrauchen (9-15V & 0,5A). Dazu gibt es 
eine vollständige Linux Distribution und eine Tool-Chain zum selbst 
entwickeln.

Das Preis-Leistungs Verhältnis ist wohl zur Zeit das beste was man 
kriegen kann - man denke ja nur mal zum Vergleich an das Foxboard für 
140€!!!!

Leider hab ich noch keinen Distributor gefunden, der das Teil nach 
Deutschland verkauft. Vielleicht findet ja einer von euch nen Link...

Werd mir das Teil jedenfalls genauer ansehen - ist noch billiger als ne 
NSLU2...

Gruss
  Mario

Autor: Florian (Gast)
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Also ich habe auch so eine Lösung mit Linksys NSLU2 der über eine 
externe USB/I2C Schnittstelle (FT2232) und einen I2C-Bus alle Sensoren 
und Aktoren im Haus erreichen kann (Temperaturen, Lüftung, Jalousien, 
Licht...).

Zusätzlich habe ich noch da FS20 Funksystem von ELV angekoppelt und 
einen ELV-Funk-Wettersensor eingebunden. Dafür habe ich einen 868MHz 
Sender/Empfänger mit ATmega8 am I2C Bus hängen.

So langsam nimmt auch die Steuersoftware auf der Linux-Kiste Gestalt an. 
Außerdem wird es dann noch ein Webinterface geben, dass steckt 
allerdings noch in den Kinderschuhen.

Was ich damit sagen will: Die NSLU2 ist der Hammer, preiswert, leise 
stromsparend, chic und extrem vielseitig. Bei mir läuft gleich noch ein 
Druckserver und ein Samba-Fileserver drauf. Mal sehen, was mir noch so 
einfällt...Fazit: empfehlenswert.

Floo

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@Floo

Ja geiles Teil die Slug. Und du hast nen USB->I2C Adapter dran? Aha - 
das geht also auch. Weil ich wollte schon die NSLU aufmachen und den I2C 
an der RTC abgreifen... Gibs da nen Treiber für Debian?

Na mal sehen - mir ist es lieber, wenn ich die ganzen Server Geschichten 
von der Haussteuerung trenne. Also entweder noch ne Slug, die dann als 
Platine mit allen Schnittstellen in nen neues Gehäuse kommt, oder aber 
nen anderer Single Board Computer - der ATNGW100 (siehe oben) ist zur 
Zeit mein Favorit - weil noch billiger.

Und du machst auch viel mit Funk! Hast du die Treiber für das ELV 
Funkprotokoll unter Linux selbst entwickelt? Würde mich ja 
interessieren...

Naja - ich denke mal das ist die Zukunft in der Hausautomatisierung - 
kleine embedded Linux Module via LAN oder WLAN oder sonstwas miteinander 
verbunden in jedem Raum und jede Menge Sensoren via Funk oder I2C, 
1-wire ... drangestöpselt. Aktoren auch via Ethernet oder I2C.
Und alles administrierbar per Web... Jeder Knoten hat seinen eigenen 
Webserver - eigene Datenbank etc.

Gruss
  Mario

PS: Hier ist übrigens meine Slug im netz:
    http://www.mario-schwarz.homelinux.net/
    (gibt aber noch nicht viel zu sehen)

Autor: Florian (Gast)
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Wie schon gesagt, als USB->I2C Adapter verwende ich einen FT2232 von 
FTDI. Dazu gibt es die LIBFTDI, die auch schon für das SlugOS compiliert 
ist.

Fertige Module mit dem FTDI-Cip gibt es verschiedene, einfach mal 
googlen.

Den Funkempfang mache ich mit einem ATmega8. Dieser decodiert und 
schickt dann das Ergebnis per I2C an den Slug.

Floo

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Ok - werd ich probieren mit dem USB->I2C Adapter. Damit kann dann die 
Slug meine Schaltaktoren ansprechen und die Schaltzustände auslesen.
Hast du noch nen USB Hub dran, oder bist du auf die Slug-internen USB 
Ports ausgewichen? Wenn USB-Hub - müsste ja nen passiver reichen - oder?

Gruss
  Mario

Autor: Florian (Gast)
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Ja, ich verwende einen USB-Hub. Habe verschiedene ausprobiert und alle 
liefen problemlos.

Floo

Autor: Christian Illy (alloc)
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Hi,

hat schon jemand herausgefunden wo man das nette ATNGW100 bekommen kann? 
Sieht einfach zu schick aus =)

Gruß,
Chris

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@alloc

aha - isysbus goes embedded linux :-D

Habs bei DigiKey in Amerika gefunden:

Product Lead Time Estimates

Digi-Key Part Number    ATNGW100-ND
Manufacturer Part Number  ATNGW100
Description            KIT AVR32 NETWORK GATEWAY

Ship dates are approximate and subject to change.
Quantity  Ship Date Estimate
1             4/17/2007

also bestellbar - wird aber erst ab 17.04. ausgeliefert. Mal sehen, ob 
man es von dort nach Deutschland schicken lassen kann, oder warten muss, 
bis das Teil bei DigiKey.de oder nem anderen, deutschen Distributor 
auftaucht.

Gruss
  Mario

Autor: SeppK (Gast)
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Hat jemand schon Erfahrungen mit den Boards(DIMM-RM9200) von Garz&Fricke 
gemacht?
Die sisnd schön klein und der Preis ist auch ok.

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@SeppK

weisst du denn, wo und für welchen Preis man sonen DIMM-RM9200 
herbekommt?

Gruss
  Mario

Autor: SeppK (Gast)
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Naja, bei Garz&Fricke ;-)
Kostet 109.-€

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@seppK

aha - hatte bei Garz&Fricke auf den Seiten keinen Shop und keinen Preis 
gefunden. Aber 109€ (brutto?) geht ja - besser als das Foxboard. Nen 
Carrier Board muss man sich aber selber machen - oder gibts da auch was? 
Hab nix gefunden!

Falls sich eine Sammelbestellung abzeichnet, wäre ich dabei. Muss mir 
aber vorher nochmal alles genau anschauen, ob es für meine Zwecke 
ausreicht. Ich würde z.B. ein Debian bevorzugen - sollte auf dem ARM ja 
laufen...

Gruss
  Mario

Autor: SeppK (Gast)
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@Mario

Garz&Fricke haben auch keinen Shop. Ich habe die Preise direkt 
angefragt.
Danke für den Hinweis - nach genauerem Hinsehen habe ich bemerkt, dass 
in der  Preisliste die Netto-Preise genannt sind. Um das Board nutzen zu 
können braucht man noch etwas Peripherie (RJ45-Buchse etc.), dann ist 
man preislich bei einem Foxboard. :-(

Ich suche für mein Projekt eine SBC deutlich unter 100.-€ konnte bislang 
aber keines finden. Das neue Atmel-Board ATNGW100 ist ja preislich 
interessant, hat aber, so wie ich das sehe nur USB-Device. Ich brauche 
aber für mein Projekt zwingend USB-Host.

Muss mich mal weiter umsehen, vielleicht finde ich ja noch was 
passendes.

Grüsse
SeppK

Datenblätter von dem DIMM-Board kann ich dir schicken. Melde dich bei

seppk ät amatronica de

Autor: Christian Illy (alloc)
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DigiKey.com hat jetzt auch auf der deutschen Seite das ATNGW100. Knapp 
54 Euro.

Chris

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@seppK

naja 109€ netto ist zu teuer... Hast du dir schonmal das COM-7211 von 
embedian angeschaut:

http://www.embedian.com/index.php?main_page=produc...

Das kostet nur 70€ und hat USB 1.1 host. Ist nur 5*4cm gross - hat aber 
einen fummeligen Stecker...

@chris

und - schon bestellt? Ich überlege noch - nur USB device ist wirklich 
blöd...

Gruss
  Mario

Autor: Christian Illy (alloc)
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Bin noch am überlegen ... DigiKey hat da zwei dicke Nachteile: Bei 
Bestellwert unter 100 Euro kommen 13 Euro Bearbeitungsgebühr dazu 
(betrifft mich nicht, tu mcih da mit noch jmd zusammen ;) ) und, da die 
aus Amerika liefern, 18 Euro Versandkosten. Ansonsten sind die Preise 
scheinbar ohne MwSt, also grob 64 Euro statt 54. Werd wahrscheinlich 
dennoch bestellen, sobald ich weiteres weis gibbet hier Infos ;)

Gruß,
Chris

Autor: SeppK (Gast)
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@Mario

die Boards von Embedian habe ich auch schon gesehen. Nicht schlecht. 
Woher hast du den Preis? Ist das der Endpreis oder kommen da noch Zoll, 
Einfuhrsteuer etc dazu? Wenn ich es mal schaffe das Manual 
downzuloaden...

€chris
"scheinbar ohne Mehrwertsteuer" - die bezahlst du bei der Einfuhr, nennt 
sich dann Einfuhrsteuer. Zoll kommt evtl auch noch dazu.
Trotzdem ist das Board sehr günstig. Leider brauche ich auch zwingend 
USB-Host, und das hat das Board leider nicht.

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@seppK

Die Preise standen mal auf der Website - nun sollste sie anfragen. Ich 
hatte auch schon mal ein Angebot eingeholt, die wollten aber, dass ich 
nen evaluation kit für 2500$ kaufe, weil man damit wohl doch besser 
entwickeln kann:

"Hi Mario,

Thanks for your interests in Embedian's products. The roof filesystem is
pre-installed in the CF card which is on the base board. It is very hard 
to
develop only buy one module itself. I will suggest that you purchase our
evaluation kit first. Or you could purchase our APC-series product which 
is
equal to module plus base board if you would like to develop software 
first.

Let me know if you have further questions.

Regards,

-Eric L.
Embedian, Inc."

Das Problem war auch, dass sie die Module erst ab 10Stück verkaufen 
wollten. Naja - aber jetzt sollste anfragen - kann ich ja auch nochmal 
machen. Was mir nicht so gut gefällt ist der fummelige Stecker. Den 
wirst du mit der Hand kaum löten können, falls du selbst das Carrier 
Board bauen willst.

Die Preise waren damals natürlich ohne Einfuhrsteuer und Zoll. Aber das 
Modul ist so klein und unaufällig, dass du es dir ja auch in nem Brief 
schicken lassen kannst ;-)

Gruss
  Mario

Autor: Marvin (Gast)
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Wo sich mir die Frage stellt, warum man zur Hausautomatisierung mit 
solchen Kisten anfangen muss. Bei mir macht das ein Atmel g
Irgendwann wird man vermutlich auch in der Waschmaschine einen 
3GHz-Rechner brauchen, damit das Vista drauf läuft ;)

Aber dennoch ein sehr interessanter Thread. Bin am Überlegen, ob ich mir 
nicht auch so ein Spielzeug hole.

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@Marvin,

ja bei mir macht es auch bisher nen Atmel, ich möchte aber LAN 
Anbindung, Webserver, logging ins Filesystem, schickes Display mit 
chicker GUI...

Wenn du das alles zu Fuß baust, dann brauchst du Jahre!
Also gleich nen SBC nehmen und nur das adaptieren, was es eh schon gibt!
Kostet bald genausoviel wie nen Atmel System und ist schon jetzt 
kleiner.


Gruss
  Mario

PS: Danke "Kleinweich" für die vielen neuen Linux Nutzer!
    Astalavista - Vista ;-)

Autor: SeppK (Gast)
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@Mario

die Leute von Embedian antworten nicht auf meine Mails. Und die Manuals 
zu den Boards lassen sich auch irgendwie nicht downloaden.

Kleine Boards gibts auch hier:

http://www.gumstix.com/products.html

aber wenn man da alles zusammen hat was man braucht ist man schon wieder 
deutlich über die hundert Euro. Ausserdem haben die scheinbar keinen 
Distri in good old europe

Evtl. dann doch selbst bauen ???

siehe hier:
http://www.ime.usp.br/~fr/sbc/


Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@seppK

Ja die Boards vom gumstix kenne ich - gibts auch schon lange - waren 
aber auch  immer schon zu teuer. Ich werd selber nochmal bei Embedian 
anfragen als reply - vielleicht gehts dann schneller. Werd mal den Preis 
für sonen APC board erfragen.

Es gibt auch noch nette SBCs von SSV (DIL/NeT PC):
http://www.dilnetpc.com/

Sind aber preislich reiner Luxus aber im DIL Format leicht zu handeln...

Das Selberbaun ist natürlich auch interessant. Schönes kleines 
Selbstbauboard, was du da ausgegraben hast - müsste man nur etwas 
abändern - den CCD braucht man ja nicht unbedingt. Aber die Arbeit, die 
man damit hat... Rechne mal 50€ Ingenieurs-Stundenlohn und versuch mal 
das Teil in 2h hinzubekommen! Aus ökonomischer Sicht ist das leider 
unvertretbar. Aber du hast dann natürlich was Maßgeschneidertes...

Na mal schaun - ich such erstmal weiter nach nem kommerziellen Board 
unter 100€.

Gruss
  Mario

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Noch ein interessantes Board:

http://www.embeddedarm.com/epc/ts7400-spec-h.htm

kostet ohne alles 129$ - also ca. 96€ + shipping

Folgende Sachen kriegst du dafür:

# 200 MHz ARM9 CPU with MMU
# 32 MB SDRAM (64-128 MB optional)
# 32 MB NAND Flash (128 MB optional) with hardware ECC
# 1 10/100 Ethernet
# 2 USB 2.0-compatible (12 Mbit/s max)
# 1 SD Card socket - up to 4 GB Cards
# Flexible 40-pin header provides 3 TTL serial UARTs, 4 A/D channels, 20 
DIO,
  AC97/I2S audio, SPI bus

Naja mit Einfuhrsteuer und Zoll biste wieder weit über 100€. Aber nettes 
kleines Board - sogar mit Audio und Debian ready...

Gruss
  Mario

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Nocheins:

Ein Hammerteil - kam grad bei linuxdevices.com:

http://www.uniconsys.com/devkit-sod.html

Nen "System on Display" - alles auf flexPCB und schon mit Touchpad nur
149$ !!!

Das ist super interessant für das Control Panel, oder das 
"Küchenterminal" am Kühlschrank :-)

Mal sehen, was man dazu noch so braucht - das DevKit ist mal wieder 
schweine teuer:

http://www.uniconsys.com/devkit-ucn2410-c.html

Gruss
  Mario

Autor: SeppK (Gast)
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> Das Selberbaun ist natürlich auch interessant. Schönes kleines
> Selbstbauboard, was du da ausgegraben hast - müsste man nur etwas
> abändern - den CCD braucht man ja nicht unbedingt. Aber die Arbeit, die
> man damit hat... Rechne mal 50€ Ingenieurs-Stundenlohn und versuch mal
> das Teil in 2h hinzubekommen! Aus ökonomischer Sicht ist das leider
> unvertretbar. Aber du hast dann natürlich was Maßgeschneidertes...

Naja wenn ich da meine Arbeitszeit reinrechne darf ich noch nicht mal 
den Lötkolben anfassen. Ich weiss auch noch nicht ob sich das lohnt wenn 
man das ganze Material rechnet. Die Leiterplatte wird ja auch nicht 
gerade billig. Ich werds mal in den nächsten Tage durchrechnen.

Die Boards von uniconsys sind ja schon der Hammer...
Brauche ich denn ein Dev-Kit wenn da schon Linux drauf läuft? Also bei 
meinem Foxboard kann ich einfach per FTP meine Applikationen hochladen. 
Und das Linux bekomme ich per Bootloader auf das Teil.

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Hallo *,

nicht das einer denkt - in dem thread wäre nix mehr los ;-)
Hab mal wieder ein top COM gefunden - weit unter 100€:

http://www.compulab.co.il/x270/html/x270-cm-datasheet.htm

Hier die Daten:

CPU  : Intel's XScale PXA270 CPU, up to 520 MHz (ARM)
RAM  : 16 - 128 Mbyte SDRAM
FLASH: 128 - 512 Mbyte Flash Disk

Mehrere Options:
100MBit Ethernet, RS232, USB 1.1 host & device
Embedded graphic Controller für TFT - bis 800*600
Touchscreen Controller,
Video Input für Kamera, AC97 Sound
GPIOs und externe Interruptleitungen,
WLAN, RTC, IDE, PCMCIA...

Das Ding ist highly customizable und maximal 7*6cm groß
- verbraucht maximal 3 Watt und ist voll Debian Linux compatible - ARM 
Architektur.


Die kleinste Ausbaustufe kostet wohl um die 38€ bei 1000 Stück.
Müsste man mal versuchen nen Sample zu bekommen.
Das DevKit ist mal wieder Abzocke - 1900$!!

Leider sitzt die Firma in Israel und Shipping nach good old europe 
schlägt mal gleich mit 95$ zu Buche. Na mal sehen - gibt ein Sales 
Office in Österreich. Da kann man sich ja mal melden...

Gruss
  Mario

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

ein Projekt für das ELV-Funksystem und NSLU2 mit Webfrontends gibt es 
schon länger:
http://martin.htsv.net/fhz/nslu2fhz
bzw.
http://www.koeniglich.de/fhem/fhem.html

Anstatt Festplatte kann man natürlich auch z.B. einen USB-Stick für die 
NSLU2 nehmen.

Martin :-)

Autor: Bernd E. (robocopter)
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Hallo,

die Sache mit der NSLU2 ist sehr interessant.

Wir sind gerade bei der Planung unseres EFH und mir schwebt auch eine 
kleine Haussteuerung vor.

Was ich noch nicht ganz versteh ist, wie werden denn die Sensoren und 
Aktuatoren erreicht?
Klar über den I2C! Aber gibt es an dezentraler Stelle ein genormtes 
Stecksystem, oder muß ich die Sensoren "an die Kabel löten"?
Gibt es "genormte" I2C Komponenten?
Wie würde dann die Ansteuerung eines Rollladenmotors aussehen?

Wie kann ich mir die Programmierung der NSLU2 vorstellen, die Logische 
Verknüpfung und die Ablaufsteuerung?

Ich habe noch nie wirklich was mit Linux zu tun gehabt,
habe vor einiger Zeit auch etwas mit einem AtMega32 gemacht.
Ist das damit vergleichbar, oder wie kann ich mir das am besten 
aneignen?

Viele Fragen, aber ich hoffe bei mir kommt dadurch etwas Licht ins 
Dunkel.

Viele Grüße Bernd

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Hallo Bernd,

Hausautomatisierung mit nem embedded Linux Rechner verlangt viel 
Eigenentwicklung. Da gibts noch nichts "genormtes".

Wie du deine Sensoren und Aktoren z.B. an die NSLU2 anschliesst ist also 
von deinem Einfallsreichtum abhängig. I2C bietet sich an, weil es dafür 
viele billige Sensorchips gibt - Port Expander, und D/A Wandler, die für 
Aktuatoren einsetzbar sind. Weiterhin gibts die I2C Treiber für Linux 
inklusive Source-Code kostenlos... Du kannst natürlich auch die anderen 
Schnittstellen wie RS232,USB oder Ethernet benutzen, oder du stöpselst 
Schnittstellenkonverter dran. Hängt immer davon ab, was du steuern 
willst.
Meine Sensoren z.B. werden per Funk angeschlossen. Der Empfänger kommt 
ans RS232 dran, Treiber portiere ich von nem Atmel auf Linux.

Ein genormtes I2C Stecksystem gibts bestimmt. Musst mal durch die Specs 
surfen. Ich hab den Bus auf kleine Schraubklemmen gelegt - die für die 
normalen 1,5er Kupferdrähte auch benutzt werden. Als Kabel dient ein 4 
adriges, geschirmtes Telefonkabel.

Die Ansteuerung eines Rolladenmotors würde einen entsprechenden 
"Schaltaktor" benötigen, den du mit der NSLU2 ansteuern kannst über 
irgend ne Schnittstelle. Sowas gibts vielleicht, oder du baust es dir 
mit nem kleinen Atmel selber. Ich werds selbst entwickeln und dann mit 
I2C dranstöpseln. Die Software entwickelt man denn auch selber. Diverse 
Treiber gibts schon - Visualisierungen und Datenbanken und Webanbindung 
gibts auch. Musst dir nur alles zusammensuchen und auf deine Bedürfnisse 
zurechtschneiden.

Wenn du schon Erfahrungen mit nem Atmel hast, ist das gar nicht so 
schwer auch für Linux Programme zu schreiben. Die Tool Chain ist fast 
die gleiche und die Programmiersprache C ist Linux Standard. Dein 
Compiler heisst nicht avr-gcc, sondern gcc... . Deine Binarys brauchst 
du nicht flashen - man kann direkt auf der NSLU compilieren und 
debuggen. Also alles in allem sollte es schon einfacher sein für Linux 
was zu entwickeln, als für nen Mikroprocessor - weil es gibt schon fast 
alles und man hat ein Betriebssystem, was einem viel abnimmt...

Also wie geht man ran - erstmal schauen, was es schon gibt und dann das 
nehmen - verstehen - anpassen - zusammenstöpseln - fertig

Gruss
  Mario

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Hallo all,

und nochmal ich - gibt wieder nen neuen kleinen Linux Rechner als USB 
Stick, der sich für dezentrale Steuerungsaufgaben eignet:

http://www.calao-systems.com/products/usb-a9260/FP...

ist von ner französischen Firma - also man sollte einfacher rankommen 
können. Folgende Features:

ARM9 CPU mit 190MHz,
64MB SDRAM und 256MB NAND flash,
64kBit serielles EEPROM für Config Daten,
USB2.0 host und device ports,
100Mbit LAN und 50pin expansion header...
85 x 36 mm groß, 2,5Watt

Das Teil passt also in ne UP Dose! Naja werd mal ne Preisanfrage 
starten.

Gruss
  Mario

Autor: Max Mustermann (Gast)
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Was hast du für UP Dosen? 85mm das passt bei mir nicht...

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@Max,

es gibt auch eckige UP-Dosen für sowas - aber auch in ne runde - 80mm 
tiefe Standard Dose kriegste das Teil rein, wenn du den USB Header 
ablötest. Den brauch ma ja da nicht ;-)

Gruss
  Mario

Autor: Joerg (Gast)
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Hallo!

Also ich werde jetzt auch von meinem Buffolo Router auf den NSLU2 
umsteigen... habe mir gestern mal so ein Teil besorgt... und Debian 
draufgespielt. Werde es aber heute durch OpenWRT ersetzten, weil Debian 
nicht ins interne Flash passt und somit auf einem USB-Stick oder ner 
USB-Platte installiert werden muss.

Der NSLU hat ja nen I2C (vom RTC), ne UART und einige GPIOs sowie 2x USB

habe gestern folgendes gefunden "http://www.enocean.com"
dort gibt es Schalter, und Aktoren sowie COM-Module, welche sich doch 
gut verwenden lassen.

Ausserdem will ich den I2C irgendwie aufmotzen... entweder über 
CAN-Treiber oder mit 12V-Pegel -> hat hier jemand vielleicht eine Idee?

dann hat man sowohl Funk als auch Kabel. Gehe davon weg einen eigenen 
Bus zu entwickeln, weil wie ich gesehen habe es jede Menge I2C Bausteine 
gibt, die sich Teilweise gut verwenden lassen.

Hätte ja nix dagegen hier mit ein paar Leuten zusammezuarbeiten...
Hat jemand interesse?

LG
Jörg

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@Joerg,

Berichte mal, ob du OpenWRT erfolgreich zum Laufen gebracht hast. Mich 
stört der USB Stick nämlich auch beim Einsatz der NSLU2 für die 
Steuerung - zu fehleranfällig und zu sperrig...

Bei den Enocean Teilen kann ich dir helfen. Die laufen bei mir seit 
einem Jahr mit ner selbst entwickelten Controller Hardware auf AVR 
Basis. Meine Enocean Treiber kann ich aber leicht auf die NSLU2 
portieren. Als Empfänger verwende ich dann den RCM120 am read-only 
UART...

Aber warum den I2C aufmotzen - meinst du er reicht nicht weit genug? 
Naja ich verwende ihn bisher nur zur Anbindung der Aktoren im 
Verteilerkasten aus Stahl. Der Enocean Empfänger sitzt in einer extra 
Verteilung aus Kunststoff und ist knapp 2m weg. Hab aber gelesen, dass 
I2C auch schon über längere Distanzen erfolgreich verwendet wird - z.B. 
als Hausbus:

http://www.mikrocontroller.net/articles/I2C_als_Hausbus

Also Zusammenarbeit find ich interessant. Vor allem deine Display 
Anbindung für die NSLU2 ist spannend. Ich bringe dann das Enocean Know 
How ein. Bei mir im Haus laufen etwa 20 enocean Funkschalter und steuern 
Lampen, die Klingel und die Lüftungsanlage. Die Teile sind echt cool! 
Zur Zeit beschäftige ich mich mit nem Kombi-Sensor für Temperatur, 
Feuchte und Licht auf Basis des Solarsenders STM100.

also meld dich mal unter mail at mario-schwarz dot net

Gruss
  Mario

Autor: Jörn (Gast)
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Hi,

ohne hier groß Werbung zu machen.

Das ATNGW100  mit AVR32 gibt es bei 
http://shop.embedit.de/product__590.php
für 84 €

Hab mir das teil vor wenigen tagen bestellt, müsste morgen eintreffen 
:-)


MFG Jörn

Autor: gast (Gast)
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was ist alles in der Packung drin?

Autor: MNR (Gast)
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Na, das ATNGW100 halt. Sonst nichts. Was erwartest du denn?

Autor: Dirk (Gast)
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Ganz schön teuer, der Shop. Anderswo gibt es das billiger.

Autor: Christian Illy (alloc)
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@Dirk: Und wo? ^^
Also den einzigen andren Distributor den ich kenne in De ist DigiKey ... 
und auch wenn da "nur" 72eus steht kommen da noch Steuern und nen dicker 
Batzen Versand hinzu, und dann ist man weit über 85eus.

Autor: Chris (Gast)
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Was haltet ihr denn davon?

http://www.harerod.de/centipad/index.html

ich meine, es hat alles an Schnittstellen was man brauchen könnte. Wenn 
nur der Preis um 1/3 günstiger wäre, könnte ich es mir glatt überlegen.
Gruß
Chris

Autor: Matthias 2000 (zeras)
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Gibt es hier neues zu berichten über die Beispiele, wie oben 
beschrieben? Ich habe schon eine Verkabelung im Hause, suche aber einen 
Webserver, mit dem man dann die Funktionen visualisieren kann. Im Moment 
nutze ich noch den Webserver von Wickenhäuser, aber wenn man dann immer 
mal was ändert, ist es ein wenig mühsam. Ich brauche einen Webserver mit 
dynamischen Seiten, wo ich mir über meinen Bus die Informationen aus den 
einzelnen Stationen raushole, bzw. reinschreibe. Ich nutze Canbus, müßte 
dann wahrscheinlich einen Umsetzer bauchen. Das NSL2U sieht ja ganz gut 
aus. Kann man dann neben einem Webserver auch noch Programme laufen 
lassen, die Daten auswerten, berechnen etc?

Autor: Thorsten (Gast)
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@Matthias:

Natürlich kannst du auch noch andere Programme neben dem Webserver 
laufen lassen.

Autor: Matthias 2000 (zeras)
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wie kann ich das machen?
Von Linux habe ich keine Erfahrungen. Kann ich beispielsweise unter 
Windows ein C-Programm schreiben und dann dort quasi als "SPS" laufen 
lassen? Über weitere Infos wäre ich sehr dankbar.

Autor: Christian (Gast)
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@ Mario Schwarz:

> Bei mir im Haus laufen etwa 20 enocean Funkschalter und steuern
> Lampen, die Klingel und die Lüftungsanlage. Die Teile sind echt cool!
> Zur Zeit beschäftige ich mich mit nem Kombi-Sensor für Temperatur,
> Feuchte und Licht auf Basis des Solarsenders STM100.

Darf ich Fragen wie das ganze aufgebaut ist? Nutzt du das 
Standard-EnOcean Verbindungsprotokoll mit Aktoren einlernen, etc und den 
daraus resultierenden Limitierungen?

> Als Empfänger verwende ich dann den RCM120 am read-only
> UART...

Hörst du dann die Signale generell nur mit und nutzt sie zur 
"Statusanzeige", oder sendest du selbst auch irgendwie an die EnOcean 
Hardware?

Christian

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@ Christian:

Hallo Christian,

sorry für die späte Antwort - war lange im Ausland...

> Darf ich Fragen wie das ganze aufgebaut ist? Nutzt du das
> Standard-EnOcean Verbindungsprotokoll mit Aktoren einlernen, etc und den
> daraus resultierenden Limitierungen?

Der Aufbau bisher ist einfach - ein Atmel basierter Empfänger und über 
I2C angeschlossene Aktoren. Da ich den Empfänger selbst entwickelt habe, 
entfällt das lästige Einlernen. Ich hab alle meine 20 Funkschalter 
zunächst fest im Code verdrahtet. Später wird es eine Art Tabelle geben, 
die die Funkschalter + Anteuerung der Relais/Dimmer beinhaltet. Diese 
Tabelle wird dann beim startup in schnelle verkettete Listen eingelesen, 
um die Zuordnungen der Taster zu den Aktoren möglichst schnell zu 
treffen.

> Hörst du dann die Signale generell nur mit und nutzt sie zur
> "Statusanzeige", oder sendest du selbst auch irgendwie an die EnOcean
> Hardware?

Ich höre die Signale mit und dekodiere die ID und die schalterzustände 
und suche dann die ID in meiner verketteten Liste. Dort sind dann 
Aktionen für alle Schalterzustände abgelegt I-ButtonPressed, 
O-ButtonPressed, I-ButtonReleased, O-ButtonReleased. Aktionen sind denn 
SET_RELAIS(x,y) wobei x das AktorDevice ist und y das zu schaltende 
Relais - es gibt auch RELEASE_RELAIS, CHANGE_RELAIS, TOGGLE_RELAIS...
Selbst sende ich nichts - der RCM120 ist ein reiner Empfänger.

Gruss
  Mario

Autor: Thomas Wieland (chiefohara)
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Hallo!

Ich bin gerade auf diese Site gestoßen
http://www.byteclub.net/wiki/index.php?title=Wrt54...

Sieht ziemlich interessant aus und ich denke mal das ganze ist mit dem 
Router von Buffalo, den Jörg ganz oben beschrieben hat, auch möglich. 
Und das ganze dann für 35€! Und einen Switch/Accesspoint hat man auch 
noch dabei wenn man das ganze dezentral löst.

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@all

hab mal wieder einen interessanten kleinen SBC ab 79€ gefunden:

http://www.toradex.com/d/colibri_pxa300.php

CPU:
PXA300 208MHz
Memory:
64MB DDR RAM (16Bit)
128MB Flash (8Bit)
Interfaces:
16Bit External BUS
LCD (SVGA)
CMOS image sensor
I2C
SPI
2xSDCard
USB Host/Device
100MBit Ethernet
2x UART
IrDA
PWM
127 GPIOs
Size:
67.6 x 36.7 x 5.2 mm

Passt also in eine tiefe UP Dose und hat alles was man so für ne 
Raumreglung benötigt. Der SODIMM Stecker lässt sich auch grad noch so 
als Bastler handeln und mit ca. 800mW kann man das Teil auch per PoE 
versorgen.

Das beste ist, dass sich um diese Colibri Boards offenbar eine Community 
bildet, die embedded Linux BSPs anbieten will und wo man kostenlos 
Support bekommt - vielleicht ähnlich wie bei der NSLU2:

http://www.wartixconcept.be/colibri/

Das Devboard geht vom Preis her auch noch grad so (299€).

Einziger Haken - das Teil kommt aus der Schweiz und die wollen 
zusätzlich zum Preis nochmal freche 100€ "Fixed handling fee for 
Hardware" und 45€ shipping costs.

Naja ich werd mal die Community beobachten - vielleicht ist das ja mal 
eine  wirkliche Alternative für eine dezentrale, raumbasierte 
Haussteuerung, die über Ethernet vernetzt ist.

Gruss
  Mario

Autor: Andy (Gast)
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"Passt also in eine tiefe UP Dose und hat alles was man so für ne
Raumreglung benötigt. Der SODIMM Stecker lässt sich auch grad noch so
als Bastler handeln und mit ca. 800mW kann man das Teil auch per PoE
versorgen."


Wieso braucht man soviel Rechenleistung für eine Raumregelung, wo es 
auch ein simpler 8Bitter tut?

Und als zentrale Steuerung braucht man das Ding nicht in eine UP-Dose zu 
stecken. Ebenso ist im Verteiler kein PoE nötig.
Zumal für Raumregelung noch die Stromversorgung und Aktorik/Sensorik 
nötig wäre und dann ist es wieder Essig mit UP...


"Das beste ist, dass sich um diese Colibri Boards offenbar eine 
Community
bildet, die embedded Linux BSPs anbieten will und wo man kostenlos
Support bekommt - vielleicht ähnlich wie bei der NSLU2:"


Sehr optimistisch. Mal abgesehen, daß auf der Webseite nicht viel zu 
holen ist, wird schon aufgrund des hohen Bastelaufwands 
(Stromversorgung, Peripherie) das Board keine weite Verbreitung 
erfahren. Die große Verbreitung der diversen Router liegt ja gerade 
darin, daß einige wenige Bastler/Freaks es vielen "Unbedarften" 
ermöglicht haben, ohne großes KnowHow den Router umzuprogrammieren. Das 
geht hier nicht.


"Naja ich werd mal die Community beobachten - vielleicht ist das ja mal
eine  wirkliche Alternative für eine dezentrale, raumbasierte
Haussteuerung, die über Ethernet vernetzt ist."


Jeder Knoten so ein Modul? Overkill ist ja noch sehr freundlich 
ausgedrückt...

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@andy

"Wieso braucht man soviel Rechenleistung für eine Raumregelung, wo es
auch ein simpler 8Bitter tut?"

Naja - ein 8Bitter kommt bei der Visualisierung, der Audioeingabe- 
ausgabe und der Webanbindung schnell an seine Grenzen. Ausserdem hat man 
beim Einsatz eines COM Moduls den riesigen Vorteil hier Standardsoftware 
einsetzen zu können. Bei Verwendung eines 8Bitter musst du alles zu Fuß 
und vieles selber machen.

"Und als zentrale Steuerung braucht man das Ding nicht in eine UP-Dose 
zu
stecken. Ebenso ist im Verteiler kein PoE nötig.
Zumal für Raumregelung noch die Stromversorgung und Aktorik/Sensorik
nötig wäre und dann ist es wieder Essig mit UP..."

Einen zentralen Server setze ich mal voraus - den gibts bei vielen (wie 
auch bei mir) heute schon. Der soll übergreifende Steueraufgaben 
erledigen und verbraucht bei mir auch nur 5Watt... Der PoE Verteiler ist 
schon von Vorteil, weil ja deine Knoten (egal ob 8Bitter oder COM) dann 
keine eigene Stromversorgung brauchen. Dabei setze ich aber nicht auf 
den offiziellen PoE Standard, weil viel zu teuer und wirklich Overkill. 
Bei mir werden die Knoten einfach über die noch freien Leitungen (bei 
100Mbit 2Paare) mit ihrer benötigten Spannung versorgt - bei 800mW und 
höchstens 5V ist das auch bei längeren Leitungen kein Problem. Die 
Aktorik sitzt weitesgehend zentral im Verteilerkasten, bzw. den FBH 
Etagenverteilern und hat demzufolge eine zentrale Stromversorgung. Die 
Sensorik wird bei mir weitesgehend mit batterieloser Funktechnologie von 
Enocean realisiert. Die Empfänger sitzen dann mit in der UP-Dose der 
Raumregelung - zur Zeit noch zentral.

"Sehr optimistisch. Mal abgesehen, daß auf der Webseite nicht viel zu
holen ist, wird schon aufgrund des hohen Bastelaufwands
(Stromversorgung, Peripherie) das Board keine weite Verbreitung
erfahren. Die große Verbreitung der diversen Router liegt ja gerade
darin, daß einige wenige Bastler/Freaks es vielen "Unbedarften"
ermöglicht haben, ohne großes KnowHow den Router umzuprogrammieren. Das
geht hier nicht."

Ja das stimmt wohl - man ist hier mehr auf Handarbeit angewiesen, als 
bei umprogrammierten Routern. Aber meiner Meinung nach beschränkt sich 
die Handarbeit auf die Hardware und das initiale "Zum Laufen bringen". 
Wenn das erstmal geschafft ist, kannst du auch viel linux 
Standardsoftware einsetzen. Bei einem 8Bitter hättest du spätestens 
jetzt ein Problem - mal abgesehen von den Resourcelimitierungen.

"Jeder Knoten so ein Modul? Overkill ist ja noch sehr freundlich
ausgedrückt..."

Das sehe ich nicht so - diese Module kommen vom Preis und dem 
Stromverbrauch langsam in Regionen, wo es vertretbar ist sie in jeden 
Raum einzubauen. Und wenn man dafür dann noch Mehrwert bekommt - also 
auch Entertainment Funktionen wie z.B. Webradio, Videopodcasts, online 
Wetter- und Nachrichtendienste darüber abwickelt, dann hat diese Idee 
doch was - oder?

Gruss
  Mario

Autor: T. P. (dadomas)
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Als kleiner Tipp; insbesondere wenn es um die Ansteuerung von 
Farbdisplays bis hin zu VGA geht:
http://www.fs-net.de/Home_Ger/Produkte/PicoMOD/picomod.html

Bestens,

Thomas

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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@Thomas,

interessantes kleines Board von einem deutschen Hersteller - kennst du 
den Preis?

Gruss
  Mario

Autor: T. P. (dadomas)
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< 100 €.

Zu beziehen via MSC

Autor: oobi (Gast)
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sind alles gute ideen will mir vllt auch ne nslu2 holen aber wie mach 
ich das dann wenn ich z.b was mit schalten will z.b Lampe???? gibt es da 
fertige software weil selber schreiben kann ich das leider nicht

Autor: Andis (Gast)
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Hallo!
Danke an alle für die interessante Auflistung von kleinen Kistchen!

Bin gerade am "Einsteigen" in die Haustechnik und am Grübeln, was 
sinnvoll ist. Löte erst mal sercon1 für den Atmel.

Ich sehe schon Limitierungen von I²C bei Strecken > 15m.
(Bei mir: 100m Telefonleitung, geht über ca. 20 Dosen.)

Da braucht es dann schöne Leitungstreiber, wie sie bei den verschiedenen 
Busstandards vorgesehen sind. RS-485, LON, EIB, etc.

Bei Analog Devices gibt es die iCoupler, induktive "potentialtrenner" 
für digitale Signale und ein bisschen Power 5V 10mA, und auch einen 
RS-485-Chip. Billig ist es nicht. Schaut doch mal die Liste oder 
einzelne Klötze an:
"Digital Isolators" :
http://www.analog.com/en/subCat/0,2879,767%255F827...
(Das gibts mit kapazitvem Prinzip auch von TI etc..)

Es geht ja auch ohne Potentialtrennung, aber was passiert, wenn im 
Embedded-Ausgerüsteten Haushalt in 100m Entfernung ein Blitz 
herunterkommt?


Zu meinem Bedarf:
Bisher dachte ich daran, den kleinen AVR Mega8 Atmel mit einem 
Transceiver-Chip zu versorgen und via USB-Chip Datenlogging auf einem 
USB-Stick abzuspeichern. Ab und an kann man das dann über die serielle 
Schnittstelle laden, das dauert dann ein bisschen. Aber ein bisschen 
"veraltet" ist die AT-Mega8-Geschichte schon. Hatte gehofft, es gäbe 
Controller, die schon nativ USB, SD-Card, Eth und am Besten noch ein 
paar 12 bis 16bit A/D-Schnittstellen anbieten.
Bluetooth mit 100m wäre noch eine Alternative, wenn man Leute findet, 
die abgespeckte auf Hausnetz getrimmte Treiber hätten. Das gibts u.U. 
aus der Ecker der Industrie, wo man über BT Roboter-Sensoren etc. 
abfragen möchte, mit möglichst wenig Overhead. In der Haustechnik wäre 
das selbstorganisierende Funk-Maschen-Netz angesagt, um Funklöcher 
auszuschließen.

Grüße!

Andi.

Autor: Juan Carlos (Gast)
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Hallo Mario,

beschäftige mich im Moment auch mit RCM120 und habe ne Frage und zwar, 
wieso bekomme ich immer die komische Zeichen durch serielle 
Schnittstelle, die mit RCM 120 angescholossen ist. Und wie kann ich die 
Zeichen in standard ASCII umwandeln. Liegt solche Info. auf dem 
Benutzungshandbuch?
Vielen Dank.

Juan

Autor: Mario Schwarz (Gast)
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Hallo Juan,

das RCM120 sendet keine ASCII Zeichen. Kann zwar sein, dass es mal einen 
nach ASCII interpretierbaren Wert gibt, aber das wäre dann Zufall. Um 
die Binärwerte in ASCII umzuwandeln müsstest du jedes Nibble (Halb Byte) 
einzeln in ASCII umwandeln. Ein Telegramm von einem Enocean Sensor kommt 
ja am RCM120 in folgendem 14 Byte Format raus:

SYNC_BYTE1 (A5 Hex)
SYNC_BYTE0 (5A Hex)
H_SEQ LENGTH
ORG
DATA_BYTE3
DATA_BYTE2
DATA_BYTE1
DATA_BYTE0
ID_BYTE3
ID_BYTE2
ID_BYTE1
ID_BYTE0
STATUS
CHECKSUM

Um also z.B. das erste SYNC Byte in ASCII umzuwandeln, müsstest du die 
Nibble einzeln ausmaskieren - also:

Oberes Nibble maskieren:
0xa5 -> 0xa0, dann nach "unten" schieben
0xa0 -> 0x0a, und dann in ASCII umwandeln, indem du 0x57 addierst bei 
Buchstaben (klein):
0x0a + 0x57 = 0x61  (ASCII Wert für kleines "a")

Unteres Nibble maskieren:
0xa5 -> 0x05, und dann in ASCII umwandeln, indem du 0x30 addierst bei 
Zahlen
0x05 + 0x30 = 0x35  (ASCII Wert für "5")

Im Benutzerhandbuch findest du alles zu dem Telegrammformat. Die ASCII 
Umwandlung ist dort natürlich nicht erklärt. Ist eigentlich 
Allgemeinwissen und man braucht die ASCII Präsentation ja eh nur für die 
Darstellung.

Gruß
  Mario

Autor: Claudio (Gast)
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Hallo Bastler,

ich wollte mal nachfragen, ob jemand schon das Atmel NGW100 
Entwicklungs-Board getestet hat?
Läuft es wirklich einwandfrei unter openWRT?
Gibt es unter openWRT dann auch alle Treiber, die es auch bei der von 
Atmel ausgelieferten Linux-Variante gibt?

Und hat jemand schon ein Display mit Touchscreen an das Board 
angeschlossen?

Ich plane auch mir ein paar Embedded-Kisten zu kaufen.
Die Entscheidung liegt zwischen der Linksys NSLU2 und dem Atmel NGW100.
Im Moment hat das Atmel-Board einen kleinen Vorsprung. Dies begründet 
sich in der Tatsache, dass ich damit ein nacktes Computer-Board erwerben 
kann.
Bei der Linksys-Kiste müsste ich das erst aus dem Gehäuse bauen, wenn 
ich noch andere Komponenten dran bauen will.


Ich habe hier im Thread gelesen, dass man bei beiden ein Display an die 
GPIOs anschließen kann. Stimmt das??

Gibt es dazu schon positive Test- und Erfahrungswerte?

Gruß
Claudio

Autor: Joerg P. (bloodyjoergi)
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Hallo!

Also die NSLU hast du mit einem Handgripp aus dem Gehäuse... dann hast 
du auch ein "nur" ein board wie beim NGW100... jedoch ist für 65€ auch 
das Netzteil dabei ;-)

Das mit den GPIO kannst du bei der NSLU eigentlich vergessen. Du kannst 
ein paar davon (an denen die LEDs hängen) schon ansprechen, aber du 
musst dafür die Kabel direkt an die LEDs anlöten und ausserdem werden 
die meistens auch vom System verwendet. Ich habe das mal bei einem 
Buffalo WLAN router gemacht. Das ging zwar sehr gut, aber würde ich 
nicht mehr machen. Der Bessere Weg wäre hier über USB ein Display oder 
was auch immer anzuschliessen.

Liebe Grüsse
Jörg

Autor: Claudio (Gast)
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Hallo Jörg,

Danke für den Tip!
USB2VGA finde ich gut. Läuft das dann auch unter openWRT oder muss ich 
zwecks Treiber mit slugos oder Debian arbeiten?

Mario hat mir diese beiden Links geschickt (Danke!):
http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/AddVGAAdapter
http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/AddPertelianLCD

Dort beschreibt der Autor das "nur" für openslug.

Ist es mittlerweile möglich, Debian ohne Probleme laufen zu lassen?
Am Anfang des Threads habe ich gelesen, dass es nicht allzu stabil sei.

Debian wäre dann die Alternative zu openWRT, falls das LCD unter openWRT 
nicht rennen will.

Autor: Dieter (Gast)
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Wer ein paar Euro mehr für die Hardware ausgeben will, dafür aber 
weniger Streß mit dem Rumfrickeln und mehr Zeit für die eigenlichen 
Automatisierungen hat, der sollte sich auf jeden Fall die wachsende 
Schar der immer billiger werdenden embedded PCs ansehen.
Strom verbrauchen die genauso wenig, haben aber mehr Speicher und mehr 
Schnittstellen. Zudem sind die auch schneller.
Kostenpunkt so ab knapp 100,- Euro

Ein paar Links:

http://www.ipc2u.com/catalog/E/EE/
http://shop.tronico.net/ -> Alix
http://shop.meconet.de/

Autor: Claudio (Gast)
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Die Alix-Boards sehen sehr gut aus!!!
120 Euro sind zwar viel Geld, aber dafür hat man ein x86-System + VGA 
und allem drum und dran.

Das werde ich mir mal näher ansehen!

Super Tip! Danke

Autor: Axel (Gast)
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Ja, aber Schnittstellen muss man auch erst dranbasteln.

Und ich sehe hier eher Probleme mit der Langzeittauglichkeit. Sind ja 
doch wesentlich komplexer als so ein ARM System.

Gruss
Axel

Autor: Claudio (Gast)
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Ja, da es alles auf der Karte läuft, die man dann andauernd beschreibt, 
wird sie wahrscheinlich als erstes in die Knie gehen ...

Nun, welche Alternatiben hat man sonst?

Dann kommt da nur das Atmel ATNGW100 Network Gateway Kit als Alternative 
mit.
Das hat zwar kein WLAN, ist sonst aber sehr gut.

Oder eben die NSLU2 ...

Es wäre aber schön, wenn der i²C-Bus auch ohne Lötkolben erreichbar 
wäre.
Bei den Router-Boards muss man da ja oft selber Hand anlegen.
Nicht, dass es jetzt so schwer wäre, es geht mir mehr ums Prinzip.

Was ist das optimale Low-Cost-Board (< 100 Euro) für openWRT, i²C, LAN, 
USB, Karten-Slot und evtl WLAN?

Autor: Joerg P. (bloodyjoergi)
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kannst auch das hier nehmen... aber ist halt etwas teurer:
http://www.acmesystems.it/?id=14

jedoch sind hier alle Leitungen nach aussen geführt.

Autor: Axel (Gast)
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"Ja, da es alles auf der Karte läuft, die man dann andauernd beschreibt,
wird sie wahrscheinlich als erstes in die Knie gehen ..."

Da sehe ich weniger das Problem.

Es ist einfach ein viel komplexeres System, mit vielen verschiedenen 
Komponenten, die alle kaputtgehen oder aussteigen können.

Ich habe derzeit einen PC laufen, der auch als Fileserver/Videorekorder 
läuft. Da läuft auch die Hausautomatisierung (Lichtsteuerung, Heizung, 
Lüftung, Alarm und so) drauf. Ich bin aber jetzt dabei, dass alles auf 
kleine autonome Boards auszulagern, die dann nur noch die 
Konfigurationsdaten vom PC bekommen und ihre Aufgaben davon abgesehen 
autark erledigen können. Dann habe ich zumindest die Hoffnung, dass 
kritische Bereiche wie die Heizung nicht durch die anderen Komponenten 
gestört werden.

Habe jetzt leider das Problem gehabt, dass die Familie gefroren hat, 
während ich auf Dienstreise war. Da hatte sich der PC irgendwie 
aufgehängt. Zum Glück kann man einfach auf die alte Heizungssteuerung 
umschalten, die dann zwar grottenschlecht läuft und Öl ohne Ende 
durchfeuert, die Bude aber warm macht.

Daraus habe ich übrigends noch eine Lehre gezogen: Auch der PC im 
Heizungskeller, an den nie niemals irgend jemand dran muss (und der bei 
mir bisher eine Uptime von so knapp einem Jahr hat),  muss eine 
Resettaste in einem Bereich haben, wo die beste Ehefrau von allen blind 
hingreifen kann. Damit fallen diese nackten Boards erstmal alle aus, 
bzw. sind dann mit Gehäuse etc. in Preisbereichen, die uninteressant 
sind.

Gruss
Axel

Autor: Claudio (Gast)
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Ja, das Foxboard kenne ich.
Das war ein paar Tage auf meiner Liste ganz oben :-)
Ich hätte mir schon fast eins gekauft.

Bis ich dann billigere Alternativen gefunden habe.

Es läuft openWRT drauf, was ich begrüße.
http://www.crisos.org

Wenn ich aber einen VGA-Port haben will, muss ich wieder weitere 105 
Euro inverstieren (VHDL Board). Dann bin ich bei 244 Euro.


Die PC Engines Alix Boards sind immer noch interessant.
120 Euro und einen VGA-Port (ich brauche den umebedingt!).
Das Linux ist entweder openWRT oder iMedia Linux.

http://www.imedialinux.com/imedia_alix_linux

Wir gehen mal davon aus, dass man nur die Steuerung drauf laufen lässt. 
File-Server und Video-Server gehören auch nicht auf einen Steuer-Rechner 
für das Haus ;-)

Damit ist vielleicht auch die Fehleranfälligkeit in Maßen absehbar ...

Autor: RelaisKarte (Gast)
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Hallo

@Claudio von welchen HARDWARE-Alternative sprichst du?

>> Bis ich dann billigere Alternativen gefunden habe.

und wo gibts diese? Hast DU diese im Einsatz und woher

An @ALLE (bitte nicht schimpfen od als Antwort Google fragen)

Ich habe bisher ein bischen mit den Atmels gespielt. Ich möchte auch 
einige Hausteile automatisieren. Ich habe vom Geschäft her Erfahrung mit 
c bzw c# unter Windos...
Ich möchte nun mit einem Board (NSLU2, FOX, NGW100, Grasshopper...) mit 
ner Ethernet-Schnittstelle meine Sensoren in ein Hausnetz einbinden. 
(Atmegas mit Erweiterung von Uli kenne ich auch ..). Was mich bisher 
davon abhält ist die totale unkenntnis von UNIX.
Wenn mann diesen Thread verfolgt hat man den Eindruck, dass selbst 
erfahrene UNIXER Probleme mit den einzelnen Boards haben.

Nun zur Frage: Welches Board könnte man als Einstieg in diese Welt 
benutzen welches am ehesten einen Erfolg verspricht ohne in die tiefen 
von Unix vordringen zu müssen und keine Hardwareprobleme zu erwarten 
sind?
Ist eine erfolgsversprechende Crossentwicklung unter Windows (Cygwin?) 
möglich.
Bin für jeden Link und Hinweis dankbar, der mir den Einstieg erleichtert 
bzw ermöglicht.

Naiverweise habe ich gedacht, ich hole mir das NSLU2 und über das USB 
Interface (zB.: Octopus von Bene oder I2C oder RS232 Atmels) hänge ich 
meine Sensoren und Relais dran......Aber wenn ich so die Threads 
verfolge gibts da an jeder Ecke Probleme.

Kann da jemand seinen "Erfolgsweg" hier beschreiben?

Danke im voraus
Achim

Autor: Sven (Gast)
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@Achim:

die Frage von Dir wie Du einsteigen sollst macht, wenn Du nicht
so viel Ahnung hast, an der Stelle so keinen Sinn.

Warum ?

Man sollte zuerst Dein Konzept sehen.
Beispielsweise willst Du ein Steuerungskonzept am/im
Haus realisieren.

Welcher Bus soll benutzt werden ?
Sollen Teilbereiche autark arbeiten ?
Welche Sensoren und Komponenten sollen gesteuert werden ?

Wenn man dann einen Plan und ein Konzept hat,
kann man überlegen welche Knoten oder welche Haupsteuerung
wieviel Rechenleistung benötigt. Davon abhängig legt
man dann nach persönlichem Know-How die Systeme fest.

Wenn dann Know-How fehlt kann man überlegen an welcher Stelle
man sich einarbeitet.

Ansonsten würde ich empfehlen auf ein "fertiges Baustein-System" zB. von 
ELV
zu setzen. Da kann man Bus-Komponenten fertig kaufen.
Man könnte den Bus RS485 mit AVR und weiterem erweitern.
Am Anfang könnte man Windows benutzen oder ein einfaches
Via-Epia Board mit einem angepassten Linux oder Mini Windows.

Just my 2 cents.

Gruß Sven

P.S.:

> Wenn mann diesen Thread verfolgt hat man den Eindruck, dass selbst
> erfahrene UNIXER Probleme mit den einzelnen Boards haben.

Hmm, ich weiss nicht wie Du zu dieser Annahme kommst. (auch nicht wie
man zur Aussage "erfahrene UNIXER" kommt)

Als Beispiel möchte ich mal die Systeme aufführen die
bei mir 24h Rund um die Uhr laufen:

1. mehrere ASUS-WL500g mit USB (ttyUSB0) <-> FTDI-RL232 Wandler <-> AVR
2. ASUS-WL500g mit USB (libusb) <-> USB PIC4550 <-> weitere Funktionen
3. Freebsd <-> FTDI-RL232 Wandler <-> AVR
4. Freebsd (libusb) <-> USB PIC4550 <-> weitere Funktionen
5. mehrere Foxboard USB <-> FTDI-RL232 Wandler <-> AVR

Natürlich rennt das nicht alles gleich nach dem Auspacken.
Man muss sich erst mal mit der jeweiligen Toolchain
vertraut machen. Aber ich wollte hier nur als Beispiel
aufzeigen das das wunderbar läuft und ich aus der Praxis
sagen kann das diese Systeme absolut stabil laufen.
Sprich: ich möchte Mut machen, das man erfolgreich ist,
wenn man diese Systeme benutzt. Diese sind schon
länger auf dem Markt und dementsprechend sind auch
die Fehler ausgemerzt.
Für den WL500g gibt es jetzt auch einen Ersatz
der noch mehr RAM und Flash hat.

Einstiegspunkt: 
http://wiki.openwrt.org/TableOfHardware?action=sho...

Autor: RelaisKarte (Gast)
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Hi

@Sven vielen Dank für Deine freundliche, ausführliche Antwort. Ich 
möchte natürlich diesen Thread nicht verwässern.

Ich habe, was die Datenerfassung betrifft sehr große Erfahrung mit 
professionellen Systemen mit National Instrument. Schwerpunktmäßig 
Datenhaltung und Auswertung mit Datenbanken und WebInterface. Beteiligt 
waren  bis zu 1500 Sensoren die mit einer Geschwindigkeit bis zu 100 KHZ 
erfasst wurden...
Aber das ist eine andere Preiskategorie und war im Beruf der in 14 Tagen 
in die "passive" Altersteilzeit übergeht....und ich das Ganze in einer 
"Lowcost"- Version im Hausbereich weiterführen möchte.

Ich sagte oben nur dass ich keinerlei Erfahrung mit UNIX und den 
Derivaten habe.

Zur zeit habe ich unter anderem ein MiniITX-System am laufen welches die 
Sensoren (Rs232--Atmega32-->DS18S20 , bzw KTY Sensoren) via c# in eine 
Datenbank loggt (40 Watt). Das läuft auch sehr gut, ist aber oversized
Dieses Bild ist von mir 
==>http://www.mikrocontroller.net/attachment/33740/Cl...
Insofern bin ich in der Thematik drin.

Mein Ziel ist es einen intelligenten Datenlogger-Regler, zu bauen der 
Daten lokal puffern kann.
-Low Cost
-Low Power
-flexible I/O Configuration
-Solarregelung,Heizung etc...

Die daten sollen dann gelegentlich über Ethernet in die Datenbank 
gesaugt werden.

Als Frontend möchte ich halt mal ein "Betriebssystem (UNIX?) basierendes 
System" einsetzen. Aber mir ist (noch) nicht klar wie ich das in die 
Gänge bringe. Ein UNIX auf ein Board bringen ist für mich schon noch ein 
Problem und eventuell erforderliche Treiber zu erstellen ist die andere 
Sache.
Dafür suche ich halt ein Board (Atmega Ersatz aber kleiner 
(Stromverbrauch< als das EPIA-Board) welch erfolgsversprechend ist. Ich 
hatte auf den Grashopper gesetzt aber da lese ich eben über viele 
Schwierigkeiten.
Wäre eventuell da das NSLU2 geeignet?

Viele Grüße
Achim

Autor: Claudio (Gast)
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@  RelaisKarte:

Eine Alternative ist zum Beispiel das Grasshopper AVR32 (AP7000) Board.
Das kostet 75 Euro und ist komplett opensource (Hardware und Software).

* 140MHz max. 200MHz
* 64MB SDRAM, 32Bit Datenbus
* 8MB Flash
* USB-UART via CP2102 vorinstalliert, optional kann dasUSB2.0 Highspeed 
Device des AP7000 genutzt werden,
* 10/100MBit/s Ethernet,
* hochwertiges Netzteil mit integriertem Step-Down-Regler, hocheffizient 
und energiesparend! (kein billiger Linearregler)
* 8 LED
* 1 user switch, 1 reset switch
* UART, I2C
* Alle wichtigen GPIOs sind an Stiftleisten gezogen, GPIO-Treiber werden 
auf der CD mitgeliefert.


Zur Software: Kernel 2.6.24, ich habe was von Debian 4.0 lenny gelesen.

Hat da schon jemand was mit gemacht, mit dem Board?

Autor: Sven (Gast)
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Hi Achim,

> Zur zeit habe ich unter anderem ein MiniITX-System am laufen welches die
> Sensoren (Rs232--Atmega32-->DS18S20 , bzw KTY Sensoren) via c# in eine
> Datenbank loggt (40 Watt). Das läuft auch sehr gut, ist aber oversized

Das hört sich doch schon mal gut an.

> Wäre eventuell da das NSLU2 geeignet?

Wenn ich Dich also richtig verstanden habe, soll das System von oben
erweitert werden und das EPIA Board ersetzt werden....

Ich würde dann die NSLU2 für den Anfang empfehlen.
Es gibt da eine grosse GEmeinschaft, die schon eine Menge an Paketen
vorgebaut hat. Diese lassen sich dann auch nachinstallieren.
Damit kann man die ersten Erfahrungen sammeln. Später kannst
Du Dir (wenn Du Dich auf der Box umgesehen hast und ganz gut auskennst)
auch eine Toolchain bauen, in der Du dann Deine eigenen
Programme bauen kannst.
Dadurch das die NSLU2 USB Host-Ports hat, kannst Du dann auch z.B. FTDI 
Wandler anschliessen. Damit lassen sich dann Deine AVR Schaltungen 
sofort
per serielle Schnittstelle wieder ansprechen.
(dies funktioniert auf jeden Fall nicht! mit dem Grashopper, da dort nur 
USB Device Port implementiert ist)
Ausserdem lässt die Doku für einen Anfänger zum jetzigen Zeitpunkt noch 
zu wünschen übrig.

Wie Du das mit dem Ethernet meinst, ist mir ein wenig unklar.
Die AVR könnten ja IO und Regel-Aufgaben übernehmen.
Die Daten werden dann auf einer SD/MMC Card lokal gespeichert.
Um die Daten im Haus zu verteilen kannst Du jetzt auf einen Bus
setzen CAN, RS485 oder Ethernet.

Ich persönlich würde das immer so lösen, das eine Steuerung
immer autark arbeitet; d.h. ein AVR übernimmt das regeln, ein weiterer
die Kommunikation nach aussen z.B. Ethernet, CAN oder RS485.

An einem zentralen Punkt sammle ich jetzt die Daten mit einem AVR
wieder vom CAN Bus ein, oder von RS485.
Besser wäre natürlich über Ethernet, dann könnte die NSLU2 die Daten
direkt übernehmen.

Zum Strombedarf:

Da würde ich die CAN-Bus Lösung wählen,

Sensor(en):  Sensor <-> AVR (kann Messwerte speichern) <-> CAN-Bus
....
....

Head-Unit: CAN-Bus <-> AVR <-> FTDI USB-Seriell <-> NSLU2

Ausserdem kann man den Stromverbrauch noch mal senken,
indem die CAN-Bus ICs immer nur zu einer bestimmten Zeit
über aktiv geschaltet werden. Den Rest der Zeit könnten
sie ja abschaltet sein oder schlafen.

Für Dich ergibt sich so der Vorteil:

1. AVR kennst Du.
2. CAN-Bus ICs gibt es fertig von Microchip
   Tutorial: 
http://www.kreatives-chaos.com/artikel/universelle...
   Etwas einarbeitung notwendig, denke ist aber zu schaffen..
3. Einarbeitung in NSLU2. (das wolltest Du ja ohnehin tun....)

Gruß Sven

Autor: Heckenpenner (Gast)
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>Head-Unit: CAN-Bus <-> AVR <-> FTDI USB-Seriell <-> NSLU2

Die NSLU2 hat intern eine serielle Schnittstelle. Könnte man einen 
Schritt sparen.

Aber habt ihr euch schon mal unter den Thin-Clients umgesehen?

Ich habe z.B. einen für 11,50 € bei E-Bay ersteigert.
Hat eine CPU mit 250MHZ/128MB RAM, Grafik, 4 serielle Schnittstellen, 
Druckerport, Sound, 2 USB1, IDE-Anschluss, Steckplatz für CF-Karte, 1x 
PCI Steckplatz und läuft problemlos unter z.B Debian.
Stromverbrauch wir wohl etwas hoher als bei einer NSLU2 sein, dafür aber 
viel bastelfreundlicher.

Autor: RelaisKarte (Gast)
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Hi

@Sven vielen Dank für die Tipps und Anregungen, Diese kommen meinen 
Vorstellungen nahe.
Ich werde mich in einem anderen Thread weiter Schlau machen (FRAGEN?).

>Wenn ich Dich also richtig verstanden habe, soll das System von oben
>erweitert werden und das EPIA Board ersetzt werden....

nicht ersetzen sondern nach unten ergänzen. So wie du vorschlägst ==> 
ERfassung und Steuerung autark auf einem eigenen "Substystem".

Derzeit schwanke ich zwischen dem NSLU2 oderdem NGW100 zum 
"Einsteigen".Das NGW100 hat ne SD Karte, USB, Ser. Schnittstelle das 
ALLES wäre schon mal toll wenn ich diese Features in meiner eigenen 
Erfassung (Programme)  nutzen könnte.Mein (noch) Problem ist dabei keine 
LINUX Kenntnisse und kein Linuxsystem  zur Entwicklung im Betrieb. Ich 
möchte ja nicht vornehmlich Linux machen sonder meine 
Messwerterfassung/Steuerun vorantreiben.

In diesem Sinne Danke
Achim

Autor: Robert S. (razer) Benutzerseite
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Das NGW100 hat aber keinen USB Host!!

Autor: Claudio (Gast)
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Kennt sich jemand mit LCDs für Embedded Linux-Boards aus, die eine 
Touchscreen-Funktionalität bieten?

Ich habe bisher nur das hier gefunden:

http://www.wallbraun-electronics.de/produkte/lcdus...


http://tilofranz.net/lcdshop/
https://ssl.bulix.org/projects/lcd4linux/wiki/LUI


Kostet zusammen (LCD + Touch-Controller) 160 Euro.
Kennt jemand eins, wlches billiger ist?
Gibt es welche, die nicht nur 2-farbig sind?

Autor: Claudio (Gast)
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Es gibt natürlich gute Lösungen wie das ct-Mäusekino:
http://serdisplib.sourceforge.net/ser/usb_ctinclud.html

Doch diese LCDs sind alle nur zweifarbig und haben keine 
Touch-Funktionalität ...

Ich suche soetwas wie es im openmoko-Device verbaut wurde.

Autor: Joerg P. (bloodyjoergi)
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was haltest du davon: http://www.lcd-module.de/deu/dog/dog.htm
128x64 mit touch kostet was ich mir mal ausgerechnet habe:

EA DOGM128W-6 128x64 à 19,50
LED55x46-W white à 12,50
EA Touch128-1, für DOGM128x64 à 8,00
EA WF100-04S, connector à 1,50
----------------------------------------------
€ 41,50

habe das mal ins Auge gefasst, aber da ich  momentan nicht sooo viel 
Zeit für diese Spielchen habe, muss es noch etwas warten.

Autor: Claudio (Gast)
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Vielen Dank für diesen guten Tip!
Das werde ihc mir näher anschauen.
Das grafische farbige LCD ist interessant.
Bin gespannt was das kostet ...

Autor: Claudio (Gast)
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Autor: DrM (Gast)
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Spiele mich mit dem Gedanken, aus meiner NSLU2 eine DebianSlug zu 
flashen und mittles des internen I2C Busses eine Haussteuerung zu bauen.
Als I/O habe ich den PCF8574 im Auge.
Wer hat schon etwas ähnliches am laufen? Gibts vielleicht schon 
Software/HW-Anleitungen dazu? Hab zwar schon eine Ausgabeschaltung, 
Eingabe mit 8574 geht mir aber noch ab.

Autor: P. Duven (Gast)
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Zwecks Eingabeschaltung für den PCF8574 hätte ich da einen Tip:
http://www.horter.de/i2c/i2c-eingabe/eingabe_1.html

Der Shop liefert relativ schnell, auch wenn man nur die Platine haben 
will.

Autor: Jann-Henrik Pflüger (Gast)
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Guten abend alle zusammen...
ich finde diese Thread sehr interessant und er mich dazu bewegt meine 
eigentlich schon fast fertige Aquarien-Steuerung über den Haufen zu 
werden...

Im moment überlege ich mir, ob ich mir eine NSLU2 zulege und versuche 
damit alles zu realisieren, was ich realisieren wollte (Lichtsteuerung, 
Heizung und und und...)...

Mein aktuelles Problem ist, wie ich einige meiner vorhanden I2C-Bus 
Aktoren am besten und günstigsten an die NSLU bekomme. Hier ein paar 
Ideen von mir:

1) mit einem USB (-> Serial) -> I2C adapter - Problem: Wo bekomme ich 
diesen günstig!
2) mit einem USB -> Parallel-Adapter und mittels Linux-Boardmitteln 
einen I2C bus auf die beine stellen - irgendwo hier in den Projekten hab 
ich das was gelesen, dass Linux den schon mitbringt. Geht das?

Würde mich über Antworten freuen,
Janny

--
P.S.: Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten und bei 
eBay versteigern ^

Autor: Joerg P. (bloodyjoergi)
Datum:

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Hallo!

Ich habe damals die I2C Anbindung bei der NSLU2 damit gemacht:
http://www.harbaum.org/till/i2c_tiny_usb/index.shtml

du kannst aber auch die I2C Signale vom RTC chip abgreifen (sind halt 
3.3V) und müsstest dann über einen Bus-Buffer (p82b96) auf einen anderen 
Pegel wandeln...

Liebe Grüsse
Jörg

Autor: Mike (Gast)
Datum:
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Hallo Joerg,

was macht Dein Projekt.
Ich suche noch eine Möglichkeit, Hardware über einen HTTP-Call zu 
schalten und dem Http-Call eine Antwort mitzugeben. Dein Vorgehen 
scheint meinen Wünschen** 100% zu entsprechen :)

Meine Hausteuerung läuft in einem AppServer und bedient über ein Gateway 
die Hardware, welche von diesem Gateway per Http gerufen werden soll.
(Gleichzeitig sollte die Hardware auch selbst Http-Requests an das 
Gateway senden, wenn beispielsweise ein Knopf gedrückt wird, oder ein 
Keepalive an den Server zugestellt werden soll).

Den Buffalo WHR-54GS als Wächter für einen Hardwareknoten einzubinden 
wäre die Ideale Ergänzung für mich.

Kannst Du aus Deiner Sicht etwas zu meinen Wünschen auf Deiner 
Hardwareansteuerung sagen.

Anbei mal ein Browsersnapshot von meiner Rolladensteuerung.

Freue mich auf Antwort.

Gruß
Mike

Autor: Mike R. (miri)
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Hallo Joerg,
ich nochmal.
Kann man auf dem 'gepatchtem' Buffalo WHR-54GS eigenlich noch mehr 
rechenintensives laufen lassen (zwecks HWansteuerung, ich dachte da an 
ein weiteres Gateway, was commands entgegennimmt und die Kommunikation 
für Keepalives der Hardware hält ...)?

Gruß
Mike

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