MAX232 bei 3.3V

OP (Firma: OpenKNX) #561996
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Hallo!

Ich hab mir meinen WRT54GS geschossen und nun brauch ich ne serielle 
Möglichkeit da ran zu kommen, am Baord hab ich Rx und Tx lokalisiert, 
Pegel sind 3.3V. Kann ich dafür nen Max232 verwenden, den hätte ich 
nämlich da.. Oder haut das dann gar nicht mehr hin? Was könnte man sonst 
noch auf die schnelle machen mit Standard-Bauteilen?
Gast #4227507
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Ich habe gerade ein vergleichbares Problem und aus dem RS232 kommt ein 
bisschen Müll heraus.

Der Aufbau ist wie folgt:
Atmega8L mit 3,3 Volt versorgt (weil am TWI ein 3,3V Modul dran hängt) 
und ein MAX232N mit 5V versorgt.

Wenn ich den Atmega auf dem ExpBoard mit 5V laufen lasse, dann kommt 
folgender Output:
.....000000000000000000000000000000000000062<\n>

Sobald ich auf die Modulplatine drauf gehe wo er mit 3,3V betrieben wird 
kommt das heraus:
nnnnnpppppppppppppppppppppppppppppppppppppvr<\n>

Interessanter weise wird der LF korrekt gesendet und auch die Anzahl der 
Zeichen passt.

Vom n zum . sind es nach der ASCII Table ein Abstand von 64
Vom p zur 0 sind es nach der ASCII Table ein Abstand von 64
Vom v zur 6 sind es nach der ASCII Table ein Abstand von 64
Vom r zur 2 sind es nach der ASCII Table ein Abstand von 64

Das ist ja schon sehr verdächtig.

Hat da einer ne Idee? :/
Gast #4227770
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Amateur schrieb:
> Lasst den Toten doch ihre verdiente Ruhe

Vielseitig verwend- und easy programmierbare serielle Ports samt 
zugehöriger Hardware sind aktueller denn je. Hat schon seinen Grund daß 
immer noch viele Computer mit bewährter RS232 rauskommen.

Der Max3232 ist hier eigentlich das Schnittstellen-IC der Wahl- 
erhältlich
in DIP und SMD Gehäuse. Verwendbar mit 3 und 5V.
Gast #4227797
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Moby schrieb:
> Serielle Ports samt zugehöriger Hardware sind aktueller denn je.
Sicher nicht, was man auch schon daran sieht, dass die meisten neuen PCs 
so etwas gar nicht mehr haben. Ein 8 Jahre alter Thread ist da fast 
noch aktueller.

Martin schrieb:
> Der Aufbau ist wie folgt:
> Atmega8L mit 3,3 Volt versorgt (weil am TWI ein 3,3V Modul dran hängt)
> und ein MAX232N mit 5V versorgt.
Wie kommt man eigentlich auf so einen Unfug. MAX3232 an 3.3V und gut 
ist.
Gast #4227812
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Nö schrieb:
> Moby schrieb:
> Serielle Ports samt zugehöriger Hardware sind aktueller denn je.
>
> Sicher nicht, was man auch schon daran sieht, dass die meisten neuen PCs
> so etwas gar nicht mehr haben.

Schau nicht nur von außen drauf.
Schau auch mal aufs Motherboard.
Schließlich wären da noch die diversen virtuellen Com-Ports. Eine 
wunderbare Schnittstelle.
#4228264
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Hallo,

nimm einfach einen MAX3232 (100nF). Achte aber auf die notwenigen 
Kondensatoren. Die unterscheiden sich vom MAX232 (1uF). Kannste im 
Datenblatt nachlesen. Die Pinbelegunen sind im Anhang. Alternativ gibt 
es auch den MAX232A. Die Geschwindigkeit von 115200 Baud ist kein 
Problem. Setze ich auch so ein.

Wenn falsche Werte kommen, ist entweder der Baustein defekt, USART 
falsch initalisiert, oder falsche Kondensatoren drin.

Grüße
Ingo
Angehängte Dateien:
Gast #4229084
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Vielen Dank für die Antworten.

Habe heute mal die Baugruppe am TWI ab gemacht und den Atmel mit 5V 
versorgt. Siehe da die Zeichen kommen passend an.

Somit scheint es wohl keine andere Lösung als den MAX3232 zu geben. 
Praktischer weise muss man nur die Kondensatoren tauschen und nicht 
gleich die Platine ändern.

Das ganze ist etwas ärgerlich weil laut DS der MAX232N mit einem Pegel 
von 2V auskommt. Scheinbar ist er doch nicht so empfindlich. Oder hab 
ich da jetzt irgendwas übersehen?
Beitrag #5249747 wurde von einem Moderator gelöscht.

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