Mini-Netzteil für uC Versorgung

Gast #607283
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Servus zusammen,

ich benötige ein Netzteil von 230V AC auf 5V DC. Ich habe an einen 
kleinen Trafo gedacht, der erstmal alles auf 9V AC transformaiert, 
anschließend mit 4 1N4001 Dioden gleichrichten und mit einem 7805 
Spannungsreglern auf 5V DC runter.

Primärseitig einen 1000uF Elko (16V) und sekundärseitig einen 100uF Elko 
(ebenfalls 16V) und ein 100 nF Keramikkondensator zur Entstörung.

Mit dem Netzteil soll meine uC Schaltung, die ein paar 
Halbleiterschalter, ein LCD und eine Handvoll Dioden zu treiben hat. 
Sprich: Ca. 1 - 1,5VA Leistung, keine induktiven Lasten.

Nun meine Frage: Reicht ein 9V Trafo aus? Sprich ist der Abfall an den 
Dioden und der Drop vom 7805 klein genug um sicher 5 V auszugeben? Oder 
soll ich lieber einen 12V Trafo nehmen? Reichen in diesem Fall 16V Elkos 
aus oder lieber 35V Elkos? Sind die Dioden ausreichend oder eher 1N4007?

Sind die Kapazitäten ausreichend dimensioniert für meinen riesigen 
Leistungsanspruch ;) , zu groß oder gar zu klein (wobei zu klein glaube 
ich eher nicht ;o)?

Ich hab mal eine kleine Skizze gemalt, wie ich mir das so vorstelle. 
Wäre nett, wenn ihr mal reinschaut und mir ein kleines Feedback gebt :-)

Schonmal danke...

Alexander
Angehängte Dateien:
#607300
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wurde ja schon alles gesagt, selber bauen in der Leistung lohnt nicht, 
USB Kabel abschneiden +- raus und fertig ist die Speisung für Prototypen 
läuft bei mir bis 200mA an allen Rechnern, mal 4,9 mal 5,1V reicht mir

es gibt auch fertige 5V Netzteile mit USB Speisung (also mit USB Buchse 
um so Geräte zu versorgen) zur not gehen auch die billigsten 
einstellbaren Steckernetzteile, aber die mag ich nicht, wenn dann 
Schaltregler, mehr Power, mehr wirkungsgrad, kleiner auch.
Gast #607306
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Hallo,

erstmal danke für die Antworten.
Mein Problem ist in der Tat, dass ich noch nie ein Netzteil selbst 
gebaut habe, was ich dieses mal aber gerne machen möchte, da alles in 
einem Gehäuse integriert sein soll.

Ich will halt von euren Erfahrungen profitieren, ob die von mir 
vorgesehene Dimensionierung ausreichend ist.

Das ist sie anscheinend, bis auf den Elko auf der Primärseite, der 
spannungsfester sein sollte.

Frank, nichts für ungut, aber Deine Antwort ist vielleicht nett gemeint, 
aber wenig hilfreich. Irgendwann muss man mal anfangen, sonst lernt man 
es nie. Ich habe auch nicht gleich vor, ein 1kW Netzteil zu bauen, 
sondern erstmal mit was "kleinem" anzufangen.

Nochmals danke...

Alexander
Gast #607313
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Holger, das ist mir durchaus bewusst. Auch hansis Hinweis eine Sicheurng 
zu verbauen, habe ich schon vorgesehen, auch wenn dies im Schaltplan 
oben nicht eingezeichnet ist.

Mir sind die zu treffenden Sicherheitsvorkehrungen mit 230 V bewusst und 
ich werde sie auch befolgen. Es geht halt nur darum, dass dies mein 
erstes Netzteil ist und ich mich bzgl. der Dimensionierung absichern 
wollte.

Viele Grüße...

Alexander
#607316
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Alexander wrote:
> Mein Problem ist in der Tat, dass ich noch nie ein Netzteil selbst
> gebaut habe, was ich dieses mal aber gerne machen möchte, da alles in
> einem Gehäuse integriert sein soll.
>
> Irgendwann muss man mal anfangen, sonst lernt man
> es nie. Ich habe auch nicht gleich vor, ein 1kW Netzteil zu bauen,
> sondern erstmal mit was "kleinem" anzufangen.


Ok ist ein Grund, aber trotzdem gefährlich !

gerade auf der 230V seite werden die meisten Fehler gemacht, ungenügende 
Isolierung, keine Sicherheitsabstände, schwache mechanische Stabilität

dimensioniere den Lade Elko großzügiger, 1000µF pro 1A ist ein guter 
Anfang, aber 2200-4700 ist viel besser, evt. als Siebkette, C1 2200, 2 
Ohm und noch ein 2200µ und am Ausgang vom regler 100-220nF Keramik, max. 
1µ Tantal
Gast #607328
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Vieleicht einen kleineren Trafo nehmen (6V) und einen 
Low-Drop-Spannungsregler (LM2940), bleibt kühler. Was der LM2940 neben 
den Kerkos für Elektrolyt-Kondensatoren braucht, steht im Datenblatt 
(22uF auf der Ausgangsseite, auf der Eingangsseite sind, glaube ich, 
1000uF pro Ampere zu empfehlen).
#607332
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Holger Krull wrote:
> Joachim B. wrote:
>
>>  aber 2200-4700 ist viel besser,
> Übertreibt mal nicht bei den paar mA...

OK, ich hab falsch gelesen 1,5 A statt VA ;-)

Faustformel 1000µ pro 1A , kommt aber auf die Sauberkeit der geforderten 
Spannung an und wie gut der Regler ist ( low drop ? ) also wie weit die 
Spannung absacken darf.
#607342
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Alexander wrote:
> Der LM2940 hat 0,5V Drop, die Dioden haben 0,7 - 1V, da wird ein 6V
> Trafo schon eng...


oh ja

6V~ x SQR(2) -> 8,484 V =
Gleichrichter Dioden -2V -> 6,484
Entlade U am Kondi 0,3A -1V innerhalb von 10ms braucht 3000µF -> 5,484 
V=

reicht kaum nch für den low drop, Abhilfe doch Kondi vergrößern und 
beten das unter Last wirklich 6V~ rauskommen

wer sagte da beim Kondi nicht übertreiben ? :-)))
Gast #607345
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hi
es gibt trafos
die bieten mehr spannungen
 zb 20
12
5usw
dann brauchst du noch ein vernünftiges kunststoffgehäuse
ein paar ausgangsbuchsenbuchsen
eine sicherung und schon hast du ein schönes netzteil
(haben wir in der ausbildung gebaut)
und gut isses
Gast #607517
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Wie wär's mit ner Diode 1N4001 vom Ausgang des 7805 zum Eingang? Nur um 
sicher zu gehen ....
Laß Dich nicht verrückt machen Alexander! Selber bauen hat einfach was 
... das macht Spaß, man lernt und baut Erfahrung auf! Aufpassen muss man 
halt wie schon SEHR oft erwähnt wurde!

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