Dennis H. schrieb:> Und die meisten Elektriker, die ich kenne, denen geht es> schlechter als allen Ingenieuren, die ich so kenne.
Du kennst eindeutig die falschen Leute. Handwerk hat goldenen Boden gilt
heute immer noch, besonders bei Elektrikern.
Michael K-punkt schrieb:> Sach ich ja, die Elektriker wären bis ins Jahr 2222 ausgebucht und ne> Steckdose setzen würde 500 Euro kosten.
Kommt drauf an wo die Steckdose sitzen soll. Wenn im Gartenhäuschen
10m vom Eigenheim entfernt, wo dann noch Erdarbeiten nötig sind,
kommste mit deinen 500 Euro aber billigst davon.
>> Manchen ist die Arbeit>> auch einfach zu schmutzig(Schlitze stemmen, Gipsen, Putzen, Angst>> was anzubohren etc.) und manche habe einfach nicht die Kohle um>> einen Elektriker zu bezahlen, manchmal sogar nicht mal schwarz.>> Eben, drum sitzen die dann auch nicht im Dunkeln.
Na, zumindest hast du dabei was gelernt(wie man es richtig schreibt).
Im Dunkeln werden wir sitzen wenn das letzte AKW abgeschaltet wird,
die Netze zu den Offshore-Windparks noch immer nicht ausgebaut sind
und mal so ein richtiger Schneesturm durch D fegt und dann mit dieser
Infrastrukur uns regelrecht ins Mittelalter versetzt.
>> Dem ist es egal ob da ein Laie vorher dran war. Der richtet es>> und gut ist.>> Spaßig ist es, wenn die Autoelektrik "spinnt". Blinker links geht> schnell, wird aber langsam, wenn man bremst. Beim Ausschalten geht vorne> rechts noch mal das Hauptlicht an (ohne Schalter)..... Da zucken die> meisten Elektriker die Schultern...
Bei der alten Autos würde ich einen Massefehler annehmen. Bei den
neuen Modellen musste erst mal den Fehlerspeicher auslesen. Ohne
kannste es vergessen.
>> Dann heißt es dann nur noch: Gott sprach: Es werde>> Licht, nur es fand den Schalter nicht.>> Sämtliche Elektroinstallationen sind illegal, waren doch Volta und> Ampere keine ausgebildeten Fachkräfte....
Die standen ja auch am Anfang der Bildungskette. Der Elektriker steht
dagegen am Ende.
> Der Elektriker packt das>>> immer und die meisten Installationen werden wohl auch durch das>> Handwerk gemacht. Heimwerker sind da eher eine Ausnahme.>> Neubau und Generalsanierung ja, Erweiterungen wäre ich skeptisch.
Kaum, dann müssten die Leute in den Baumärkten im 10 Minuten-Takt
das Elektromaterial in ihre Wohlstandsmühlen karren um da wenigstens
gleich zu ziehen. Tatsächlich verstaubt das Zeug in den Regalen
und findet nur wenig Abnehmer.
Beim mehreren Elektro-Großhändlern decken sich die Fachfirmen dagegen
täglich für mehrere Tausend Euro an Material ein und das schafft dann
eben Werte.
Michael S. schrieb:> Kaum, dann müssten die Leute in den Baumärkten im 10 Minuten-Takt> das Elektromaterial in ihre Wohlstandsmühlen karren um da wenigstens> gleich zu ziehen.
Naja. Ich kaufe mein Material meistens im Internet. Da ich mich vorher
(meist auch im Internet) informiere, weiß ich genau was ich brauche. Das
funktioniert alles auch ohne Elektrikerausbildung. Ich mache das ja
alles nicht zum ersten mal. Habe schon in meiner Jugend von meinem Vater
gelernt. Der war Schlosser und hat sein Haus fast komplett selber
gebaut. Hat damals aber 5 Jahre gedauert.
Michael S. schrieb:> Beim mehreren Elektro-Großhändlern decken sich die Fachfirmen dagegen> täglich für mehrere Tausend Euro an Material ein und das schafft dann> eben Werte.
Und wie weiter oben jemand schrieb, leben die Elektriker hauptsächlich
von Aufträgen aus der Industrie. Das erwähnte Material für mehrere
tausend Euro täglich ist also nur zu einem sehr kleinen Teil für
Privathäuser.
Michael S. schrieb:> Michael K-punkt schrieb:>> Sach ich ja, die Elektriker wären bis ins Jahr 2222 ausgebucht und ne>> Steckdose setzen würde 500 Euro kosten.> Kommt drauf an wo die Steckdose sitzen soll. Wenn im Gartenhäuschen> 10m vom Eigenheim entfernt, wo dann noch Erdarbeiten nötig sind,> kommste mit deinen 500 Euro aber billigst davon.
...Du hast ne seltsame Art drauf. Im Grunde genommen unterstützt du
meine Meinung, baust aber noch irgendeinen Widerspruch ein, der keiner
ist.
> Im Dunkeln werden wir sitzen wenn das letzte AKW abgeschaltet wird,
...wie z. B. in Japan, wo es fast gar keinen elektrischen Strom mehr
gibt.
> die Netze zu den Offshore-Windparks noch immer nicht ausgebaut sind
...jetzt rächt sich der Privatisierungswahn. Wegen ein paar Milliarden
an der Börse hat der Staat das Volkseigentum verschachert. Die EVU
machen jetzt auf Profit und minimale Ausbaukosten.
> und mal so ein richtiger Schneesturm durch D fegt und dann mit dieser> Infrastrukur uns regelrecht ins Mittelalter versetzt.>> Spaßig ist es, wenn die Autoelektrik "spinnt". Blinker links geht>> schnell, wird aber langsam, wenn man bremst. Beim Ausschalten geht vorne>> rechts noch mal das Hauptlicht an (ohne Schalter)..... Da zucken die>> meisten Elektriker die Schultern...> Bei der alten Autos würde ich einen Massefehler annehmen. Bei den> neuen Modellen musste erst mal den Fehlerspeicher auslesen. Ohne> kannste es vergessen.
Es ist das Auto einer Kollegin, ein Toyota Corolla, Bj. allerneuestens
2006. Ich würde auch auf Masseprobleme tippen. Sie bringt die Karre aber
wohl in eine Werkstatt.
Mit solchen Aktionen hab ich auch schon ordentlich Lehrgeld gezahlt. Die
suchen dann 2 Stunden, finden nix und berechnen dann die Zeit und du
fährst mit dem Fehler, aber ohne 170 Euro vom Hof...
>> Sämtliche Elektroinstallationen sind illegal, waren doch Volta und>> Ampere keine ausgebildeten Fachkräfte....> Die standen ja auch am Anfang der Bildungskette. Der Elektriker steht> dagegen am Ende.
...wobei jede Kette so stark ist wie ihr schwächstes Glied...
> Tatsächlich verstaubt das Zeug in den Regalen> und findet nur wenig Abnehmer.
Kommt natürlich auf die persönlichen Beobachtungen an. Ich hab auch
schon hinreichen viele osteuropäische Einzelunternehmer gesehen, die
sich im Baumarkt schwerst mit Installtionsmaterial in großen Mengen
eingedeckt haben...
> Beim mehreren Elektro-Großhändlern decken sich die Fachfirmen dagegen> täglich für mehrere Tausend Euro an Material ein und das schafft dann> eben Werte.
In München wird z. B. ja auch wie wild gebaut. Da will ich hoffen, dass
die Fachfirmen auch ordentlich Steckdosen setzen.
Elo schrieb:>> Spaßig ist es, wenn die Autoelektrik "spinnt". Blinker links geht schnell, >> wird aber langsam, wenn man bremst. Beim Ausschalten geht vorne> rechts noch mal das Hauptlicht an (ohne Schalter)..... Da zucken die> meisten Elektriker die Schultern...>> ist ja logisch, solche Fehler kommen bei werkstattgepflegten Autos> niemals vor, woher sollen die Kfz-Elis dann solche Symtome her kennen?
...selten so gelacht! "werkstattgepflegte Autos"...
Wenn ich mein Auto in die Werkstatt gebracht habe, hat das in erster
Linie die katholische Kirche beflügelt. Da musste ich nämlich beten,
dass nachher nicht noch mehr defekt ist also vorher.
Nur halb angeschraubte Bodenwannen, vergessene Schraubendreher im
Motorraum und abgerissene Schrauben sind da nur die Spitze des
Eisbergs...
Was bei einer Inspektion außer dem Schreiben der Rechnung und dem
extrateuren Auffüllen des zuvor randvollen Waschwassers passiert, steht
minutiös im Wartungsplan. Elektrische Messungen hinsichtlich der
Masseverbindungen sind da z. B. beim Golf nicht vorgesehen. Eher ne
Sichtprüfung, ob der Auspuff Löcher hat.
Und von nem KFZ-Eli würde ich eben erwarten, dass er messerscharf
kombinieren kann WAS bei so einem seltsamen Verhalten zu tun und zu
untersuchen ist um den Fehler in kürzester Zeit einzugrenzen. Ein Laie
kennt solche Symptome nämlich auch nicht, ist dafür aber auch kein
KFZ-Eli.
> und noch dazu gibt es ja da den Werkstattmeister und Kd.Dienst-Leiter,> die sich ja niemals nie die Hände schmutzig machen müssen und dafür dann> die Arbeitsanweisungen geben dürfen
Ein GM-Mann mit Kravatte und Motor-Stethoskop riet mir nach der
Untersuchungs meines Buicks (350er Maschine, also mit 5,8 l "small
block"), möglichst nur tagsüber zu fahren und frühzeitig ein Motel zu
suchen. Na, immerhin wollte ich von Florida nach NY... Bin dennoch fast
durchgefahren.
Dann bin ich mal aus einem ganz anderen Grund in eine eher kleine
Werktstatt gefahren und habe einem Farbigen von den strangen
Motorgeklapper-Geräuschen erzählt... Der kam mit auf den Hof und hörte
sich das an und griff dann unter den Luftansaugtopf und hielt mit dem
Finger einen geplatzen Schlauch zu - weg waren die Geräusche.
Für wenige Dollar hab ich dann so nen Schlau in neu gekauft und
eingebaut und der Wagen lief wieder wie ne 1.
Die frisierten Kundendienstleiter mit Schlips und Kragen, die sich für
was besseres halten aber noch weniger Ahnung haben als die
Werktstattmeister mit ölverschmierten Fingern vor Ort, können mir
gestohlen bleiben.
paul schrieb:> Auch wenns kein Gesetz ist (das sind die DIN/VDE-Vorschriften auch> nicht) wird sich im Schadensfalle der Richter darauf beziehen weil es> für ihn die sachkundige "Meinung" darstellt. Gleiches gilt für> Versicherungen
Im Schadensfalle steht die Versicherung als Gegenpartei da, weil sie
schließlich den Schaden nicht bezahlen will. Ein Richter, der sich nur
auf die Aussagen der Versicherung bzw eines u.U. mit mit ihr
verbandelten Gutachters stützt ... ?
Dennis H. schrieb:> Wenn es die VDE's frei> verfügbar gäbe würden trotzdem nicht mehr Menschen da rein schauen. Und> wenn doch mal einer versucht, darin etwas zu finden wird er meist> scheitern und beizeiten keine Lust mehr haben und es einfach so machen,> wie er denkt. Also bleibt alles beim alten.
Das liegt vermutlich daran, daß der geneigte Leser eine How-To-
Anleitung erwartet. Was er findet, sind leider viel zu oft schwer
lesbare, juristisch abstrakt verklausulierte Aussagen, die überhaupt
keine richtige Handlungshilfe für den konkreten Einzelfall darstellen.
Wer keine Fachgrundlagen hat, kann noch viel weniger damit anfangen. Die
Feinheiten der Formulierungen erschließen sich für den
"Nicht-Elektro-Juristen" überhaupt nicht. Deswegen sollte man sich als
Privatmann ein gutes Fachbuch kaufen,anstatt die sauteueren Normblätter
zu erwerben. Wer gewerblich installiert, muß die Dinger halt beziehen,
kann sie dann aber wenigstens interpretieren. Erst bei genügend
Hintergrundwissen gibts den Aha Effekt, warum dies und jenes genau SO
sein soll.
PS: Natürlich muß es legitim bleiben, daß jemand,der über den für die
Beurteilung nötigen Hintergrund sachlich fragt: "Warum muß das genau so
gemacht werden? Von welcher Interessengruppe wird das Werk beeinflußt ?"
Die Frage: Wer profitiert von dieser oder jener Regelung? gibt leider
öfters einen Hinweis, warum eine Vorschrift (besser,man sagt
Vereinbarung) so ist wie sie/es ist.
Zum Beispiel will mir folgende Regelung nicht in den Kopf: Warum soll
man im Schaltschrank keine losen Klemmen zB zur Verlängerung einer
Zuleitung benutzen, wo sie doch in jeder Abzweigdose verwandt werden ?
Bert Bürzel schrieb:> Warum soll> man im Schaltschrank keine losen Klemmen zB zur Verlängerung einer> Zuleitung benutzen, wo sie doch in jeder Abzweigdose verwandt werden ?
Vermutlich um die Übersicht im Schaltschrank zu behalten und somit
Fehler zu minimieren. In einer kleinen Abzweigdose geht die Übersicht
nicht so schnell verloren.
klaus schrieb:> Und wie weiter oben jemand schrieb, leben die Elektriker hauptsächlich> von Aufträgen aus der Industrie.
Bei uns auf dem Dorf lebt kein Elektriker von Aufträgen aus der
Industrie und trotzdem geht es denen ziemlich gut.
http://meinews.niuz.biz/darf-t731581.html?s=3948158dbf520512a7507577e612396f&
scheint ein Dauerthema zu sein.
Mein Chef beauftragt mich als Elektroing auch öfters irgendwas an
Maschinen zu reparieren. Meistens nichts großartiges. Meistens innen nur
ein Kabel abgerissen oder ein Schalter defekt. Da ich leider nicht als
Ingenieur angestellt bin und eigentlich fachfremd arbeite, bin ich
billiger als ein Elektriker, der eigentlich die Maschinen reparieren
sollte. So sieht es doch in der Praxis aus. Es fragt keiner nach der
passenden Qualifikation. Es zählen nur die Kosten.
Senfler schrieb:> handwerksrolle ist ein formloser antrag der meistens mit antragsstellung> der Gewerbeanmeldung erledigt ist ( man wird dann schon angeschrieben> von der HWK) beim EVU war es bei mir so das einer vom EVO vorbeikommt> und erstmal kontrolliert ob man überhaupt die Mindestanforderungen dazu> erfüllt zu denen zaehlen unter anderem>[...]> 1x 1poliger spannungsprüfer nach VDE 0100 bis 1000V> usw usw
Also ich dachte, der Lügenstift wäre eher ein Zeichen, dass man die
Mindestanforderungen nicht erfüllt. Jedenfalls wird das hier im Forum
immer so kommuniziert.
Bert Bürzel schrieb:> Die Frage: Wer profitiert von dieser oder jener Regelung? gibt leider> öfters einen Hinweis, warum eine Vorschrift (besser,man sagt> Vereinbarung) so ist wie sie/es ist.> Zum Beispiel will mir folgende Regelung nicht in den Kopf: Warum soll> man im Schaltschrank keine losen Klemmen zB zur Verlängerung einer> Zuleitung benutzen, wo sie doch in jeder Abzweigdose verwandt werden ?
Und wer profitiert in diesem Falle von genannter Vorschrift?
der Unterschied zw Theorie u. Praxis schrieb:> http://meinews.niuz.biz/darf-t731581.html?s=394815...>> scheint ein Dauerthema zu sein.> Mein Chef beauftragt mich als Elektroing auch öfters irgendwas an> Maschinen zu reparieren. Meistens nichts großartiges. Meistens innen nur> ein Kabel abgerissen oder ein Schalter defekt. Da ich leider nicht als> Ingenieur angestellt bin und eigentlich fachfremd arbeite, bin ich> billiger als ein Elektriker, der eigentlich die Maschinen reparieren> sollte. So sieht es doch in der Praxis aus. Es fragt keiner nach der> passenden Qualifikation. Es zählen nur die Kosten.
Das sollte nur ein untergeordneter Aspekt sein. Eine Maschine, die steht
verursacht u.U ein Vielfaches an Kosten als jeder Reparateur, zB durch
geplatze Liefertermine etc. Wer fragt sich dann schon, ob er darf ?
Leider kommt dann auf 10 EfK, die Ihren Mess-und Prüfzirkus celebrieren
und nichts als die Anzeige ihres Prüfgeräts ablesen können 1 Mensch, der
die Funktion der Anlage versteht und sie reparieren kann. Wer ist in der
Situation wichtiger ? Ein eingetragener ichdarfdas Elektriker, der eine
Plakette draufklebt und sagt: immer noch kaputt, aber nach BGV,VDE,VdS
bla Geprüft! Oder ein gelernter Friseur, Philosoph, Elektriker, was weis
ich, der sagt : geht wieder ! So, jetzt kommt bestimmt das: Ja, aber
wenn was passiert ....
Rappelrelais schrieb:> So, jetzt kommt bestimmt das: Ja, aber>> wenn was passiert ....
Ja, es passiert halt zuviel weil Leute Anweisungen geben die sie 0,nix
überreissen!
Oder andrers rum, warum fliegen soviel Anlagen wg. einen techn. Defekt
in die Luft?
Im Arbeitsleben ist ein Nachweis erforderlich.
Verhält sich wie mit den Kfz-Führerschein:
Ohne Schein -> Darf kein Auto fahren / Keine KFZ-Versich.
Ohne Schein -> Auto gefahren -> erwischt -> Strafe
Ohne Schein -> Unfall -> Pers. Haftung - da keine Kfz-Versicherung vorh.
Mit Schein -> Auto fahren ok / Darf Versicherung
Mit Schein Unfall? -> Schuldfrage -> Fahrlässig? etc...
Strom ist gefährlich! Ab einer bestimmten Stromstärke DC/AC besteht
Lebensgefahr.
Deswegen müssen Profis(Arbeitnehmer) Nachweis der Befähigung (Einweisung
bis zur Fachkraft etc..Sicherheitsvorschr., Gefahren...) gemäß
Berufsgenossenschaft (Gesetz!) völlig zu recht haben.
Privat darf jeder an seinen Eigentum machen was er will. Im Falle eines
Unfalles Sachschadens wird man spätestens bei Haftungsfrage mit der
Realität konfrontiert und muß für seine "Arbeiten" gerade stehen z.b.
beim Brand.
Was z.B. der Stromkasten des Energieversorgers angeht, versteht sich von
selbst das hier nur ein autorisierter Personenkreis Beigehen kann ganz
gleich ob befähigt oder nicht.
Zur Finanzierung meines Studiums habe ich Schwarz stets
Elektroinstallationsarbeiten druchgeführt. Von Herd anschießen bis zur
kompletten Installation ganzer Etagen incl. Sicherungskästen etc.^^
Die teueren Messgeräte zur Prüfung von Schutzleiter etc. hab ich mir
immer ausgeliehen ;)
War mir stets bewusst, dass ich das mit meinner
Energieelektroniker-Ausbildung (1,0 - 1,0) nicht darf, habe aber stets
besonnen und mit Sachverstand gearbeitet!
Bis heute ist auch noch nix abgebrannt ^^
THC-SIDO schrieb:> War mir stets bewusst, dass ich das mit meinner> Energieelektroniker-Ausbildung (1,0 - 1,0) nicht darf, habe aber stets> besonnen und mit Sachverstand gearbeitet!
wenn du den Beitrag oben gelesen hättest, würdest du wissen das du dies
Privat auch darfst. Du darfst nur nicht hinter Zaähler/Sicherung vom
Energieversorger beigehen.
Eine Erstinbetriebnahme eines Neuen Hauses/Wohnung führt zum Nachweis am
besten ebenfalls ein Unternehmen, sonst keine Stromfreischaltung.
Besonnen und mit Sachverstand, so soll es sein.
Ich finde die Diskussion ziemlich interessant. Zu meiner Person:
1988-1992 Ausbildung zum Energieelektroniker Anlagentechnik mit
Facharbeiterbrief (IHK)
2003-2007 Studium Elektrotechnik an der FH mit Diplom
2003-2007 Studium Informatik an der FH mit Diplom
Vom der Praxis und vom Wissen per kann ich eine komplette E-Installation
machen. Auch als Dipl.-Ing. Für ELT kann ich eine entsprechende Abnahme
machen - jedoch das ist der Punkt hier: Als Dipl-Ing Univ. oder FH ist
man bei keiner HWK eingetragen und ist ist nicht berechtig die
sogenannte E-Check Prüfung abzunehmen. Entweder man registiert sich und
macht die Schulung dafür oder man fragt einen ELT-Meister, der die
Berechtigung dafür hat. Das kostet Geld. Die Frage stellt sich doch
eigentlich, warum habe ich keinen ELT-Meister gemacht sondern ein
Studium zum Dipl.-Ing and der FH?
Ich habe ein eigenes kleines Ing.- & Sachverständigenbüro für ELT und
IT/EDV.
Als Sachverständiger darf ich den Schaden begutachten, warum der
Herdanschluss gebrannt hat, aber ich darf diesen nciht neu anschliessen
ohne E-Check Prüfung, etc. ICh wollte ja auch keinen Handwerksbetrieb,
sondern ein Ingenieurbüro. Also, Ein Meisterbrief hat seine Berechtigung
und ein Elektrotechniker genauso wie ein Ingenieur sowie auch der
Facharbeiter (Geselle).
Als Ingenieur für ELT würde ich meine eigene Installation in meinem Haus
planen und ausführen. Auch die Abnahme und Messungen. Beim EVU muß ich
aber dafür unterschreiben, daß ich die Haftung dafür zu 100% übernehme -
auch wenn ich das Haus mal verkaufen würde und ein andere es bewohnt,
außer die Verjährungsfrist ist abgelaufen, dann bin ich raus mit der
Verantwortung.
Um es auf den Punkt zu bringen - fragt euch, was stellen die
verschiedenen Berufe dar und wo werden diese eingesetzt, dann kommt die
Antwort von gan alleine,...
Meine 2cc
DaBrain ;-)
Ben schrieb:> Privat darf jeder an seinen Eigentum machen was er will.
Irrtum.
An Gasleitungen gar nicht.
An Elektrofestinstallation nur Instandhaltung, kein Neubau.
Du musst noch viel lernen über deutsche Gesetze.
Mark B. schrieb:> Was mag wohl eine holländische Betonfabrik mit Elektroinstallation in> Deutschland zu tun haben?
Du hast nach einer Quelle gesucht -ich habe Dir ein Bild davon
geliefert.
Nicht mehr und nicht weniger.
Was Deine Sehnsucht nach einer Untermauerung von MaWins Aussage
respektive der von DaBrain betrifft, so wirst Du auch nicht in der Lage
sein, diese zu entkräften. Es ist so -sonst gäbe es nur einen einzigen
Beruf im Elektrobereich.
MfG Paul
Mark B. schrieb:> Quelle bitte?
Selbst wenn es da irgendwo was gibt, dass ist in der Praxis völlig
irrelevant. Entscheidender ist da eher, dass die Energieversorger nur
"eingetragene" (bei ihnen) Handwerker/Unternehmen an den HAK lassen.
Und bei einem Neubau ist das nun mal relevant.
Viel wichtiger ist die Haftungsfrage: Es darf halt, wenn man was selbst
macht, nichts passieren, d.h. die Ausführung muss "halbwegs" fachgerecht
sein. Und das jemand ohne Erfahrung hier nennenswerte Fehler machen
könnte, ist nun mal gegeben.
Das heißt jetzt nicht, man muss die Leitungsimpedanzen ausrechnen, denn
das machen die meisten Handwerker auch nicht, zumindest nicht bei den
üblichen Längen von Leitungen bei einer Wohnung/Einfamilienhaus.
Allerdings ist es auch nicht gut, sich nur auf die Handwerker zu
verlassen.
Als bei uns eine (größere) PV-Anlage installiert wurde, habe ich
nachgerechnet und bin auf einen deutlich größeren Querschnitt der
Anschlussleitung ans Stromnetz gekommen. Natürlich wollte der Handwerker
davon nichts wissen, ich bin ja Laie. Das Physikstudium zählt da nicht
;-)
Erst als ich ihm dann den Schriftwechsel mit SMA vorgelegt habe, ist er
eingeknickt und hat die Leitung mit dem größeren Querschnitt verlegt.
Lustig war (zumindest 2010 rum) auch immer das Thema "Absichern von
1,5mm² Leitungen". Da konnte man drei "Elektrofachkräfte" befragen und
hat drei verschiedene Meinungen bekommen. Anfang des Jahrtausends war es
anscheinend noch überhaupt kein Problem, alles mit B16 Automaten
(Wohnhaus) zu bestücken. Dann macht die Physik einen Sprung und eine
neue Norm / ein paar Jahre später ist das "böse", und es werden überall
diese sündhaft teuren B13 Automaten eingesetzt. Wohlgemerkt, nur in
Deutschland (damals). Dabei könnte man selbst in wärmegedämmten Wänden
(in bestimmten Fällen) immer noch 1,5mm² mit 16A absichern, wenn man
eine Umgebungstemperatur mit 25°C annimmt. Natürlich ruft jetzt der
erste, aber wenns dann doch im Sommer 35°C hat und wenn es mehrere
belastet Adern sind, bzw. überhaupt mehrere Kabel... (wers genau wissen
will, von ABB gibts ein gutes Dokument, Internetsuche nach "ABB
verlegearten Kabel".
Im übrigen haben wir bei uns im Wohnhaus dann in den kritischen
Bereichen (Dachgeschoss) 10A Leistungsschutzschalter einbauen lassen
(beim Umbau), da die ca. 50% billiger waren als die 13A Ausführung.
Und wer jetzt mit dem Tipp kommt, dann halt die E-Installtion komplett
in
2,5 mm² zu machen, der soll doch mal selbst versuchen, eine
Durchgangssteckdose zu verdrahten. Auch wenn das dann der Handwerker
macht, bitte dran denken, der braucht auch länger (als bei 1,5 mm²).
Wie ist denn jetzt der Stand im Ausland? Da sollte doch eine Europäische
Harmonisierung angestrebt sein, oder? Weiß das jemand?
kr schrieb:> Anfang des Jahrtausends war es anscheinend noch überhaupt kein Problem,> alles mit B16 Automaten (Wohnhaus) zu bestücken. Dann macht die Physik> einen Sprung und eine neue Norm / ein paar Jahre später ist das "böse",> und es werden überall diese sündhaft teuren B13 Automaten eingesetzt.
Da hat sich nichts an der Physik geändert, sondern Holzständerbauweise
hat sich mehr verbreitet, und 25 GradC sind einfach eine gelogene
Annahme. 1.5mm2 hat in Mineralwolle noch nie für 16A gereicht,
beispielsweise sind bei mir Lampenleitungen im wärmeisolierten Dach mit
10A abgesichert worden, schon vor 50 Jahren, als Stegleitung zur
Steckdose mit 16A.