Nach meinen Kenntnissen werden Absolventen, egal wie lange sie schon
einen Job suchen, nicht in der Arbeitslosenstatistik geführt, weil es
sich per Definition nicht um Arbeitslose sondern um Arbeitssuchende
handelt. Arbeitslose sind diejenigen, die schonmal was gearbeitet haben.
Und diejenigen, die notgedrungen einen Billigjob auf Hilfsarbeiterniveau
angenommen haben, tauchen ohnehin in keiner Arbeitslosenstatistik auf.
Die reale Anzahl von arbeitslosen Fachkräften ist also viel höher als in
jeder Statistik angegeben.
Das ist nur eine halbe Lüge.
Wir haben viele Fachkräfte, aber es werden gute Leute gesucht.
Wer Menschlich und Fachlich ein Ass ist, der hat auch kein Problem.
Mein Kumpel hat gerade seine Diplomarbeit fertig, und schon einen festen
Arbeitsplatz mit 45000 Jahresbrutto. Eine Niete stellt keiner ein.
>Wie immer, hat keiner Interesse an Berufsanfängern, wie man auch an >folgender
dreisten Stellenanzeige sieht:
>http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read...
Was ist daran dreist? Dass man erste Erfahrungen mit SAP haben sollte?
Scheint immer derselbe Troll zu sein, der im MOnat ein bis drei Threads
zu immer demselben Thema aufmacht.
Mein Tip: Verbessere deine Leistungen, dann bekommst auch du als
Absolvent einen Job. Meckerer, die erwarten, dass der Arbeitgeber jeden
einstellt, sind fehl am Platz.
>Eine Niete stellt keiner ein
Tun sie doch, das sieht man an dir! Leute ohne soziale Kompetenz
scheinen gefragt zu sein, die dann in Foren über andere herziehen und
diejenigen als Nieten verunglimpfen, die Jobs suchen ohne sich zu
prostituieren!
Vermutlich ziehst du auch über Leiharbeiter her nach dem Motte "höhö!
Die bringens halt zu nix"!
>Nach meinen Kenntnissen werden Absolventen, egal wie lange sie schon>einen Job suchen, nicht in der Arbeitslosenstatistik geführt, weil es>sich per Definition nicht um Arbeitslose sondern um Arbeitssuchende>handelt. Arbeitslose sind diejenigen, die schonmal was gearbeitet haben.
Das ist falsch. Nach dem Studium musste ich mich arbeitslos melden für
die Zeit, in der ich auf Jobsuche war. "Arbeitssuchend" ist man nur
dann, wenn man noch in einer Festanstellung ist, aber nach einem neuen
Job Ausschau hält, z.B. bei Vertragsende. Man hat als arbeitsloser
Absolvent nur keinen Anspruch auf Leistungen vom Staat.
Ich gehe aber mal davon aus, dass das Amt sich jetzt eine erfolgreiche
"Vermittlung" in die Statistik schreibt, nachdem ich durch
Eigeninitiative eine Stelle gefunden habe.
>Eine Niete stellt keiner ein
Tun sie doch, das sieht man an dir! Leute ohne soziale Kompetenz
scheinen gefragt zu sein, die dann in Foren über andere herziehen und
diejenigen als Nieten verunglimpfen, die Jobs suchen ohne sich zu
prostituieren!
<
Oha, da fühlt sich einer auf den Schlips getreten. Sollte nicht
persönlich sein. Ich kann ja auch nichts dafür dass du dich angesprochen
fühlst, oder dich als Rächer der Leiharbeiter darstellen willst.
Man muss sich halt verkaufen können. Und wenn ich sehe dass es Menschen
gibt die von der Uni zur Technikerschule und dann zu Onkel Hartz gehen
weil sie alles anfangen und nichts zu Ende bringen dann sind das Nieten.
>
Vermutlich ziehst du auch über Leiharbeiter her nach dem Motte "höhö!
Die bringens halt zu nix"!
<
Also ein Leiharbeiter ist ja nun auch angestellt worden, also kann er
nicht in den von mir verfassten Beitrag fallen. Denn eine Niete stellt
keiner ein. Also spar dir deine Vermutungen.
Ich finde es aber lustig wie manche sich über alles und jeden aufregen
der etwas besser dran ist als sie selbst. Vielleicht haben diejenigen
die besser dran sind auch etwas getan dafür.
@ Malzbier ist doof
Einbildung ist auch eine Bildung.
Wohin das führt, wenn die Industrie solche Hochstabler wie dich
einstellt, werden wir in einigen Jahren sehen. Deutschland ist ja schon
jetzt auf dem absteigenden Ast. Jedem, der was im Hirn hat, kann man nur
empfehlen, so schnell wie möglich Deutschland zu verlassen. Aber die
sozialen Kontakte und die Familie/Verwandschaft wollen viele nicht so
einfach aufgeben, was ja auch sehr verständlich ist. Auch ist die
politische Situation in vielen Ländern noch unangenehmer als in
Deutschland. Ich meine da solche Dinge wie Meinungsfreiheit,
Menschenrechte und die anderen Grundrechte nach Grundgesetz. Das sind ja
Dinge, die es in Deutschland noch gibt.
Nun, Herr Schäuble arbeitet ja daran, die politische Situation zu ändern
und damit Gründe zum Verlassen Deutschlands zu liefern. Freunde und
Familie kann man ja mitnehmen.
Nochmal zum SAP-JOb auf Heise:
- Mentor waehrend der Einarbeitungsphase
Blahblab, der steht nur auf dem Papier und Dir im Weg rum. Ich hatte
einen solchen "Mentor" der sich um garnichts gekümmert hat und mir nur
ins Design reingeredet hat - so im Vorbeigehen, ohne sich zu
informieren.
- zahlreiche Fortbildungsmoeglichkeiten
Stehen auch nur auf dem Papier. F+r Anfänger gibt es da garnichts ausser
den Pflichtschulungen.
- tolle Kollegen + Teamevents
Behaupten alle Firmen.
- gutes Gehalt
Aha, nur ein gutes - kein sehr gutes also.
- weltweiter Einsatz
Offenbar sind viele Firmen immer noch der Ansicht, dass dies verlockend
wirkt. Die meisten wissen hoffentlich, daß es sich um die Jobs mit
weltweitem Einsatz um den Dreck handelt, dan die anderen nicht machen
wollen: Die Jobs im Ausöand, die tatsaechlich interessant sind - um die
schlagen sich schon die etablierten mit Erfahrung - keine Sorge!
"man kann Praeferenzen angeben, zB will ich
wegen Familie nicht ausserhalb Europas arbeiten"
Selten so gelacht! Als ob es für die Familie wichtig wäre, ob ich meine
Hotel-Übernachtungen im europäischen oder im internationalen Ausland
verbringen muß..
Was soll dieser Quatsch, daß die SAP-"Fachleute" alle auf einem Haufen
und auch noch beim Kunden hocken sollen? Weil keiner sonst ein "Meeting"
organisiert bekommt? Sich ab und zu miteinander treffen ist ja ok, aber
ansonsten: Schonmal was von Remote-Zugriff, Video-Konferenz/Webcam,
Telefonkonferenz, VPN etc. gehört? Lieber sinnlos die Leute über kreuz
hin- und herfliegen lassen?
Das hat doch Methode: am Besten es ist weit draußen in der Pampa, und
abends gehen wir alle noch zusammen Pizza essen. Weil aber manche noch
nciht fertig sind, wird der Rest auch zum Weiterarbeiten "motiviert" -
Es leben die unbezahlten Überstunden.
Wenn die Absolventen, die das 3-5 Jahre gemacht haben, dann ausgelutscht
sind bzw. Familien gründen, kommt der nächste Schwung 'ran. Hoffentlich
versiegt dieser Strom billiger und williger Absolventen bald, es sieht
ja so aus.
> Es leben die unbezahlten Überstunden.
So siehts aus.
Das erzähle mal den Traumtänzern wie hier:
Beitrag "Gehalt E-technik 2007"
| >arbeitet ihr wirklich nur 40 Wochenstunden? Das ist doch für einen
| >Ingenieur viel zu wenig. Was im Arbeitsvertrag steht (gewöhnlich 40h)
| >und was in der Praxis geleistet wird, sind doch zwei paar Schuhe. Also
| >man sollte bei dieser Umfrage besser die tatsächlich geleisteten Stunden
| >angeben.
|
| wiso das? ist es in deutschland nicht auch üblich das überstunden mit
| zuschlag ausbezahlt werden, oder die zeit kompensiert wird?
"Als ob es für die Familie wichtig wäre, ob ich meine
Hotel-Übernachtungen im europäischen oder im internationalen Ausland
verbringen muß."
Das macht einen erheblichen Unterschied.
USA oder Asien sind in der Regel ein bis zwei (oder mehr) Wochen Trips,
wobei man wegen der Zeitdifferenz kaum vernünftig telephonieren kann.
Europa sind eher ein paar Tage, bei denen man am Wochenende zu Hause ist
und abends telephonieren kann.
Und die Zeiten, wo ich auf Dienstreisen gerne am Wochenende die Gegend
angesehen habe, sind vorbei.
Gruss
Axel
In der Tat! Gegend ansehen, bringt nur die ersten 3 Wochen etwas und
dann muss man schon die Hotelkosten mitrechnen, die man dafür zu zahlen
hat. Das sind bei so einem 3 Wochentripp, wie ich sie oft gemacht habe,
immer mal 200 Ocken extra. Das lohnt kaum, da man lieber Freitag und
Montag etwas länger arbeitet, um die gesparte Heimfahrtzeit zu nutzen
und sich so am Wochenende einfach ausruht.
Momentan habe ich es Gott-sei-Dank so, daß ich Montags daheim bin und
nur von Di-Fr weg. Macht 3 Nächte im Hotel und eine Tempofahrt Freitag
nachts. So kriege ich locker meine 40h hin (wobei auch die Frage von
oben "Wirklch nur 40h ?) beantwortet wäre und habe trotzdem 4 Nächte
zuhause.
Hallo (Mit)Gast.
>Mein Tip: Verbessere deine Leistungen, dann bekommst auch du als>Absolvent einen Job.
Meine persönliche Erfahrung: Leistung verbessern ist nicht, weil ich bin
schon am Limit meiner Fähigkeiten. Aber die Ansprüche an Entlohnung
runterschrauben, bis sie zu den Leistungen passen sollte klappen.
>Meckerer, die erwarten, dass der Arbeitgeber jeden>einstellt, sind fehl am Platz.
Grundsätzlich Richtig. Wenn allerdings die Leistungsanforderungen noch
weiter Steigen, werden so viele keinen Arbeitsplatz finden, das das
ganze zum politischen Problem wird.
Oder auch, wenn das Lohnniveau so gesenkt wird, das es wieder zu den
erbringbaren Leistungen passt, aber die Lebenshaltungskosten nicht
gedeckt werden können.
Aber dem kann besser politisch begegnet werden, indem man die
überzogenen Umweltschutz und Sicherheitsbestimmungen lockert.
Ich bin mir durchaus Bewusst, das diese Überlegungen nicht zur hiesigen
kultur passen. :-) Aber ich bin eben Realist und Pragmatiker. :-)
vollversager
>>Nach meinen Kenntnissen werden Absolventen, egal wie lange sie schon>>einen Job suchen, nicht in der Arbeitslosenstatistik geführt, weil es>>sich per Definition nicht um Arbeitslose sondern um Arbeitssuchende>>handelt. Arbeitslose sind diejenigen, die schonmal was gearbeitet haben.>>Das ist falsch. Nach dem Studium musste ich mich arbeitslos melden für>die Zeit, in der ich auf Jobsuche war.
Klar musst du dich beim AA melden. Ob du dann aber in der öffentlichen
Arbeitslosenstatistik gezählt wirst, ist damit noch nicht geklärt.
> Was ist daran dreist? Dass man erste Erfahrungen mit SAP haben sollte?
Ja wo sollen die Kenntnisse herkommen? Warum will man keine Anfänger
einarbeiten? Vermutlich besteht doch kein hoher Bedarf an Absolventen.
Sonst könnten sich die Firmen dieses Anspruchsdenken nicht leisten. SAP
hat das Glück, dass ihnen Absolventen die Tür einrennen. Das wird sich
aber ganz schnell ändern, wenn die so weiter machen.
> Klar musst du dich beim AA melden. Ob du dann aber in der öffentlichen> Arbeitslosenstatistik gezählt wirst, ist damit noch nicht geklärt.
Du mußt Dich dort alle 3 Monate melden, sonst kicken Sie Dich aus der
Statistik ohne das Du es merkst - das ist mir schon passiert.
Ziel des AA ist es Dich mit allen möglichen Mitteln aus der Statistik zu
kicken, so leider meine Erfahrungen mit dem Amt.
> SAP hat das Glück, dass ihnen Absolventen die Tür einrennen. Das wird sich> aber ganz schnell ändern, wenn die so weiter machen.
Glaube ich nicht, das Resevoir aus dem sie schöpfen können ist groß
genug, ähnlich wie im Programmiererbereich.
Notfalls wird eine Hochschule gesponsort; dann gibt es wieder junge und
willige Nachswuchskräfte, kein Problem also.
Smörre wrote:
>> Klar musst du dich beim AA melden. Ob du dann aber in der öffentlichen>> Arbeitslosenstatistik gezählt wirst, ist damit noch nicht geklärt.>> Du mußt Dich dort alle 3 Monate melden, sonst kicken Sie Dich aus der> Statistik ohne das Du es merkst - das ist mir schon passiert.> Ziel des AA ist es Dich mit allen möglichen Mitteln aus der Statistik zu> kicken, so leider meine Erfahrungen mit dem Amt.
Und das geht inzwischen soweit, dass sie nichtmal mehr vor "Vertreibung"
bzw. "Abschiebung" halt machen.
O-Ton Arbeitsagentur:
"Bewerben Sie sich doch Bundesweit !"
"...und die Familie ?"
" Die kann doch mit umziehen, wir bezahlen das auch."
Es geht ja auch nur ums Geld...
bzw.
"Wir unterstützen Sie auch, wenn sie ins Europäische Ausland gehen !"
ja, nee, ist klar...man zählt inzwischen schon nach drei Monaten als
Langzeitarbeitsloser dem alles zuzumuten ist.
Aber der Knüller war der Anruf gestern mit dem Angebot mich zum
Lokführer umzuschulen, kurz nachdem ich die Technikerschule absolviert
habe....
GEHTS NOCH ?
Eigenen, leidige Erfahrung im Moment :-((((
Ich kenn ja das individuelle Potenzial der Techniker hier nicht. Einige
meiner Professoren besitzen jedoch kleine und mittlere Unternehmen,
diese klagen bei uns über den Mangel an guten Fachkraften und bei uns
wird oft gesagt, das EINIGE der Älteren Ingenieure besonders im
ET-Bereich oft neu angelernt werden müssen weil ihnen das Wissen um
neuere Verfahren der Entwicklung
(Software,Materialien,Bauelemente...)oder aber die pysikalischen
Grundlagen(weil zu lange in anderen Bereich gearbeitet) fehlen.
Vorweg wir sind hier im Osten und die oben genannten Eigenschaften
treffen auf BEIDE Teile Deutschlands zu.(Ein Prof für verfahrens Technik
hat sich mal eine Vorlesung nur über seine WEST-Angestellten aus
gelassen)
Bei uns (in Jena/Ilmenau)finden fast alle einen Job nach dem Abschluß,
jedoch sind 1500-1800 Euro im Monat hier normal. Und wenn jetzt kommt
wir leben auch billiger, Ich zahle 750 Euro für meine 85 m² Wohnung und
der Rest wie essen kostet genausoviele.(hab 2 Jahre in Stuttgart gelebt)
Hier mal ein Artikel aus der Süddeutschen zum Thema Gehalt:
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/200/91109/
Von einigen Kollegen und Komulitonen (ich mache meine Master gerade)
welche im Ausland arbeiten höre ich immer wieder (besonders USA und
Indien) das diese gut und gerne 2 ihrer Kollegen ersetzen können. Das
mögen vielleicht einzel Fälle sein, aber ich glaube das steht auch für
die gute Ausbildung in Deutschland.(Danke Bachelor ist das Geschichte)
Bewerbt euch doch mal im Osten, in Dresden, Halle, Berlin, Jena,
Ilmenau, Magdeburg oder Leipzig. Bin sicher da kann auch ein alter
Knochen noch eine Job finden. Achja KREATIVITÄT und SOFTSKILLS sind
gerade in...
Naja, als Techniker mit starken Ambitionen in Richtung Elektronik ist in
Berlin momentan nicht viel zu holen, leider.
Wird wohl darauf hinauslaufen zeitweilig (Leihbude) wieder
Schaltschränke zu verdrahten.
>Bewerbt euch doch mal im Osten, in Dresden, Halle, Berlin, Jena,>Ilmenau, Magdeburg oder Leipzig. Bin sicher da kann auch ein alter>Knochen noch eine Job finden. Achja KREATIVITÄT und SOFTSKILLS sind>gerade in...
Na das will ich sehen, ab einem bestimmten Alter wird man im Osten nur
noch unter 2 Bedingungen genommen:
1. man velangt kein Gehalt
2. man wird voll vom Arbeitsamt gefördert, kostet den Unternehmer also
auch kaum was.
@ Snt Opfer
Eine Bundesweite Bewerbung sollte für einen qualifizierten Job wirklich
selbstverständlich sein. Hilfsarbeiterjobs gibt es in jeder Stadt. Aber
für qualifizierte Arbeiten auf einem gewünschten Fachgebiet muss man
eben auch einen Umzug einplanen. Sicher sind das Unannehmlichkeiten.
Aber man sollte sich schon bei seiner Lebensplanung überlegen was man
will. Als Habenichts und Hartz-Empfänger hat man in Deutschland die
wenigsten Sorgen. Miete wird bezahlt und 360€ gibt es als Taschengeld
dazu + Kindergeld. Die Zeiten sind vorbei wo man sich als Techniker oder
Ingenieur die Jobs aussuchen konnte wie man will. Und da die
Weltbevölkerung und auch die Anzahl der gut ausgebildeten Menschen
weltweit steigt, werden die rosigen Zeiten nicht mehr kommen. Wer immer
heimatnah bleiben will, muss sich nach einem Billigjob umsehen.
>Miete wird bezahlt und 360€ gibt es als Taschengeld>dazu + Kindergeld.
Irrtum: Kindergeld wird mit den Regelleistungen voll verrechnet,
außerdem sind es 347 €. Das ist kein Taschengeld, sondern davon müssen
die leben (Essen, Trinken, Klamotten, Reparaturen, Fahrgeld) Spätestens
wenn der Kühlschrank kaputt ist, sitzt man in der Schuldenfalle, weil
ein Ersatzgerät eben aus den 347€ bestritten werden muß. Beneidenswert
sind diese Leute nicht.
>>Autor: Snt Opfer (snt-opfer)>>Datum: 29.10.2007 13:02>>Naja, als Techniker mit starken Ambitionen in Richtung Elektronik ist in>>Berlin momentan nicht viel zu holen, leider.>>Wird wohl darauf hinauslaufen zeitweilig (Leihbude) wieder>>Schaltschränke zu verdrahten.
Wäre wenn möglich absolut nicht zu empfehlen, einal dort zurück, wirds
fast unmöglich wieder was zu finden, was dir entspricht, seh das bei
einem guten kollegen welcher Chemiker ist, und ne stelle angenommen hat,
für die er sein studium eigentlich nicht benötigte, nach 2,5 jahren hat
ers aufgegeben wieder ne stelle im labor zu finden, und das in der
schweiz, wos eigentlich noch einfacher sein sollte...
> Irrtum: Kindergeld wird mit den Regelleistungen voll verrechnet,> außerdem sind es 347 €. Das ist kein Taschengeld, sondern davon müssen> die leben (Essen, Trinken, Klamotten, Reparaturen, Fahrgeld) Spätestens> wenn der Kühlschrank kaputt ist, sitzt man in der Schuldenfalle, weil> ein Ersatzgerät eben aus den 347€ bestritten werden muß. Beneidenswert> sind diese Leute nicht.
Mir kommen gleich die Tränen. Viele Arbeiter haben soviel Geld nicht.
Auch ich habe bis vor kurzem und während meiner gesamten Kindheit nicht
so komfortabel gelebt wie durchschnittliche Hartz-Empfänger. Hatte noch
nie Markenklamotten und noch nie so viel technisches Spielzeug. Mein
Onkel hat eine Eigentumswohnung an einen Hartzie vermietet, ich kenne
mich deshalb etwas aus. Die Bezuschussung von defekten Kühlschränken
wird übrigens von Bundesland zu Bundesland verschieden geregelt. Und
Kindergeld ist nicht in den 347€ drin. Besonders alleinstehende Frauen
profitieren finanziell von (mehreren) Kindern. Deshalb wird das auch
schamlos ausgenutzt.
Siehe auch: http://www.stern.de/politik/deutschland/533666.html?nv=ct_cb
>Mir kommen gleich die Tränen. Viele Arbeiter haben soviel Geld nicht.>Auch ich habe bis vor kurzem und während meiner gesamten Kindheit nicht>so komfortabel gelebt wie durchschnittliche Hartz-Empfänger
Soso? Und deswegen glaubst du dir hier herausnehmen zu dürfen den
Minijobber, Geringverdiener, Aufstocker gegen den Hartz-IV Empfänger
aufzustacheln und umgekehrt?
Angeblich kennst du doch prekäre Einkommenssituationen, hast das doch
wie du sagst am eigenen Leibe erlebt, dann streng doch mal deinen
Gehirnkasten an und ziehe die richtigen Schlüsse draus und nicht "hey,
DIE haben doch genug, da kann man doch gut mit auskommen".
Vielleicht solltest du mal dran denken, was es bedeutet, wenn vor allem
Leute mit bisher hinreichendem Einkommen plötzlich mit ALG-II auskommen
müssen, das ihnen erst nach einer Bedarfsprüfung gewährt wird. Das ist
kein Zuckerschlecken, das weiß jeder der mal dort reingerutscht ist.
Aber irgend ein Dödel findet sich schließlich immer, der noch nicht
mitbekommen hat, was los ist im Staate Dänemark!
Wolfgang, es gibt kein Grundrecht auf Wohlstand! Dass es heutzutage
nicht einfach ist mit Hartz-IV zu leben bezweifelt niemand. Aber es
geht. Soo schlimm ist es auch nicht. Man muss sich halt einschränken und
denken wofür man Geld ausgibt. Vor allem muss man selber kochen und den
Konsum von Genussmitteln einschränken, das spart sehr viel Geld. Zeit
hat man als Arbeitsloser ja dafür. Es kann nicht sein, dass jemand der
nicht arbeitet, trotzdem relativ gut und sorgenfrei dank sozialer
Hängematte leben kann. Dabei ist es irrelevant ob die Situation durch
einen Schicksalsschlag oder durch Eigenverschulden entstanden ist. Eine
gewisse Gerechtigkeit und ein Anreiz, aus der Situation wieder
herauszukommen muss vorhanden sein.
>Wolfgang, es gibt kein Grundrecht auf Wohlstand!
Im Zusammenhang mit ALG-II von "Wohlstand" zu sprechen in einem Land mit
760.300 Millionären
http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,359760,00.html
deren Zahl sich in den letzten beiden Jahren prognostiziert weiter
erhöht hat
http://www.ftd.de/politik/deutschland/138903.html
ist eine widerliche Dreistigkeit!
> Es kann nicht sein, dass jemand der>nicht arbeitet, trotzdem relativ gut und sorgenfrei dank sozialer>Hängematte leben kann.
Die "soziale Hängematte" gibt es schon lange nicht mehr. Hier, lieber
Hans, entlarvst du dich und zeigst dein wahres Denken, das noch geprägt
ist, vormals aus der Zeit der alten Sozialhilfe. Stell mal deinen "ich
bin umringt von Sozialbetrügern"-Filter im Kopf ab und mache die Augen
auf. Die Armut macht sich breit in unserer Gesellschaft und diejenigen,
die ein üppiges Auskommen haben, benutzen solche "Hanseln" wie dich,
damit ihnen niemand an die Pfründe geht.
(aber das werden Leute wie Du nie verstehen oder verstehen wollen)
>Eine>gewisse Gerechtigkeit und ein Anreiz, aus der Situation wieder>herauszukommen muss vorhanden sein.
Leute wie Du wissen NICHT was Gerechtigkeit bedeutet, sonst würdest du
dich mindestens in gleichem Maße über die üppige Versorgung der
Politiker deiner Lieblingspartei auslassen (na, welche wird das wohl
sein?). Die werden nämlich auch durch den von Dir gerne in
"argumentative Geiselhaft" genommenen Arbeitnehmer finanziert und zwar
in großem Maße (nebst teuren, gefährlichen, unsinnigen Auslandseinsätzen
der Bundeswehr und vielen anderen Dingen auch).
Macht aber irgendwie Spass den Minderbemittelten Verzicht zu predigen,
nicht wahr, Hans M.? Am besten du machst dich dafür stark nur noch
Sachleistungen an Erwerbslose auszugeben nebst
Gemeinschaftsunterkünften. Hans-Olaf Henkel wird deine Tipps
diesbezüglich mit Interesse wahrnehmen. Was könnte da der Staat nicht
alles sparen? Kasernierter Pöbel sozusagen, und ab und an ein paar
abgelaufene Lebensmittel - mehr braucht es nicht?! Das wäre doch in
deinem Sinn. Da kann man dir die Lohnnebenkosten nochmal kräftig senken
und für den Villenbesitzer im Grunewald bleibt auch mehr über.
Aber Vorsicht, Hans M.! Es könnte sein, dass du selbst mal dort landen
wirst .. und das geht heutzutage schneller als man denkt.
>...ich kenne mich deshalb etwas aus. Die Bezuschussung von defekten >Kühlschränken wird übrigens von Bundesland zu Bundesland verschieden >geregelt.
Und Kindergeld ist nicht in den 347€ drin.
Nein, Du kennst Dich nicht aus: Das Kindergeld wird voll verrechnet. Das
geht wahrscheinlich auch an unserer Familienministerin vorbei. Wenn sie
das Kindergeld erhöht, erhöht sie es nicht für die Hartz4-Kinder, denn
es wird abgezogen.
Die Bezuschussung von Gütern gibt es seit Abschaffung der Sozialhilfe
nicht mehr. Man sollte den Rechnungsbericht zur Festlegung des
Regelbedarfsatzes mal lesen. Dort steht genau aufgegliedert, wie die 347
€ zusammengesetzt sind. Ein Posten ist eben auch als
"Reparaturleistung/Neuanschaffung von Sachgütern" angegeben.
Ich kann jeden Zweifler nur mal empfehlen sich richtig "ausbluten" zu
lassen und dann von ALG2 leben zu müssen. Ich wette, dann würde hier
nicht mehr von Schmarotzer geredet. Oder für den Anfang mal einen
Sozialarbeiter fragen oder ehrenamtlich bei der Tafel mitarbeiten.
Und wenn von Fordern und Fördern die Rede ist, sollten eben die
Arbeitsplätze, die diesen Namen verdienen, auch da sein. Die meisten
würden nämlich gerne arbeiten und auch davon leben können.
Gast wrote:
> @ Snt Opfer>> Eine Bundesweite Bewerbung sollte für einen qualifizierten Job wirklich> selbstverständlich sein. Hilfsarbeiterjobs gibt es in jeder Stadt. Aber> für qualifizierte Arbeiten auf einem gewünschten Fachgebiet muss man> eben auch einen Umzug einplanen. Sicher sind das Unannehmlichkeiten.> Aber man sollte sich schon bei seiner Lebensplanung überlegen was man> will. Als Habenichts und Hartz-Empfänger hat man in Deutschland die> wenigsten Sorgen. Miete wird bezahlt und 360€ gibt es als Taschengeld> dazu + Kindergeld. Die Zeiten sind vorbei wo man sich als Techniker oder> Ingenieur die Jobs aussuchen konnte wie man will. Und da die> Weltbevölkerung und auch die Anzahl der gut ausgebildeten Menschen> weltweit steigt, werden die rosigen Zeiten nicht mehr kommen. Wer immer> heimatnah bleiben will, muss sich nach einem Billigjob umsehen.
Nur hat man mitunter auch Familie, die einem Umzug im Wege steht.
Jeder mag seine Prioritäten anders setzen, ich setze Familie vor
Karriere.
Daher ist das eben nicht so einfach.
Daniel wrote:
>> Wäre wenn möglich absolut nicht zu empfehlen, einal dort zurück, wirds> fast unmöglich wieder was zu finden, was dir entspricht, seh das bei> einem guten kollegen welcher Chemiker ist, und ne stelle angenommen hat,> für die er sein studium eigentlich nicht benötigte, nach 2,5 jahren hat> ers aufgegeben wieder ne stelle im labor zu finden, und das in der> schweiz, wos eigentlich noch einfacher sein sollte...
Das Problem besteht jetzt schon ! Bei meinen bisherigen
Vorstellungsgesprächen stolpern alle über meine 6 Jahre im Anlagenbau,
muss mich schon dafür rechtfertigen warum ich arbeiten war, unglaublich.
Als ob die Technikerausbildung (2,0 Durschnitt) völlig irrelevant ist.
Es bleiben mir nur keine Alternativen übrig, die Arbeitsagentur drückt
ganz heftig, man soll möglichst schnell aus der Statistik verschwinden,
wie auch immer. Es interessiert dort niemanden, dass viele Firmen zum
Jahresende bzw. Anfang einstellen, da dort erst die Zahlen fürs
vergangende Jahr da sind und sie entscheiden können ob neues Personal
finanziell möglich ist.
Auch das es mit unter 4 Wochen dauern kann, bis nach einem
Vorstellungsgespräch eine Entscheidung getroffen wird.
Aber seit dem mir von der Arbeitsagentur erklärt wurde, das sie bei
einem Lehrgang von Siemens (!!) erfahren haben, dass eine Foto im
Lebenslauf sehr wichtig ist (O-Ton A.agentur "Falls dem Personaler ihr
Lebenslauf nicht gefällt, findet er vielleicht ihr Aussehen ganz
sympatisch."), fällt mir sowieso nix mehr ein.
>Irrtum: Kindergeld wird mit den Regelleistungen voll verrechnet,>außerdem sind es 347 €. Das ist kein Taschengeld, sondern davon müssen>die leben (Essen, Trinken, Klamotten, Reparaturen, Fahrgeld) Spätestens>wenn der Kühlschrank kaputt ist, sitzt man in der Schuldenfalle, weil>ein Ersatzgerät eben aus den 347€ bestritten werden muß. Beneidenswert>sind diese Leute nicht.http://www.stern.de/politik/deutschland/?id=533666
Na dann glaub' doch dem Sternartikel, der von Lobbyisten verfasst wurde
und ein Beispiel zu Rate zieht, um alle anderen als faule Säcke
abzustempeln, mehr als der Realität.
Beispiel Wohnung:
finanziert werden
1. Bewohner 45 qm
2. Bewohner +15 qm
ab dem 3 . Bewohner +10 qm
Außerdem orientiert sich die Bezahlung am unteren Ende des Mietspiegels.
So können die im Artikel beschriebenen Zustände nie entstehen! Dieser
Artikel ist Lobbyarbeit pur und hat mit der Realität nichts zu tun.
Das Kindergeld wird zu 100% auf den Regelsatz angerechnet!
Fakt ist, daß seit Hartz4 die Kinderarmut gestiegen ist und die Schere
zwischen Arm und Reich sich verschärft hat. Auch die Bezieher bei der
Tafel und ähnlichen Einrichtungen haben sich wesentlich erhöht. Geh doch
mal als Ehrenamtlicher zu einer karitativen Einrichtung und glaube nicht
den Mist, den bezahlte "Journalisten" schreiben.
Du glaubst also nur, was in dein Weltbild passt. Klasse.
Und die Kinderarmut ist nicht wegen Hartz4 gestiegen, denn das würde ja
bedeuten, dass früher einige Menschen in ihrer Arbeitslosigkeit
übervorteilt wurden. Stattdessen ist die Anzahl der Kinder in den
ärmeren Familien gestiegen, in den wohlhabenderen zurückgegangen.
Oh nein, die ärmeren Familien mit Kindern oder wegen der Kinder ist
gestiegen (meist alleinerziehende Mütter).
Und es ist nicht mein Weltbild, sondern die Realität, die unter anderem
meiner Freundin jeden Tag begegnet. Sie ist Diplomsozialarbeiterin und
beschäftigt sich beruflich jeden Tag mit Hartz4-Beziehern. Aber eine
Hängematte konnte sie bis jetzt nicht erkennen, sondern wirklich Armut
per Gesetz.
Hallo.
Jetzt muss ich mal für STS in die Bresche springen. Meine Frau ist
Diplom Sozialpädagogin und arbeitet seit nunmehr 10 Jahren in Bereich
der Betreuung solcher Familien. Sie erlebt jeden Tag wie es um diese
Mitmenschen steht.
Ich selber gehöre auch zu den Leuten, die von einem jungen gesunden
Arbeitslosen Engagement verlangen. Aber bei mittellosen Kinder blutet
auch mir das Herz.
Meine Frau erlebt seit "Hartz IV" eine starke Zunahme an bedürftigen
Familien und Kindern. Das liegt mitunter auch an der immer größer
werdenden Zahl an allein erziehenden Müttern für die es besonders
schwierig ist eine Festanstellung zu bekommen. Die Väter zahlen oft
keinen Pfennig für diese Kinder. Diese Mütter sind angewiesen auf
staatliche Hilfe. In Verbindung mit unserem Bildungssystem haben es
diese Kinder besonders schwer überhaupt einen gleichwertigen Start ins
Leben zu bekommen. Diese Gruppe von Familien ist leider keine Minderheit
mehr. Das ist Realität
Offtopic:
Ich bin auch Ing. und verdiene gutes Geld. Wenn ich aber in diesem Forum
lese was manche meiner Berufskollegen für ein Menschen- und
Gesellschaftsbild haben wird mir übel. Hier beschweren sich Leute über
ein Gehalt unter 50.000 EUR per anno. Leider ist es in Deutschland so,
dass Menschen die für andere Menschen sorgen (Krankenpfleger,
Altenpfleger, Sozialarbeiter, Notärzte,...) viel weniger Geld für eine
durchaus wesentlich unangenehmere Arbeit erhalten. Warum? Weil diese
Arbeit nunmal kein geldlichen Gewinn erbringt.
Hier im Forum, wie auch in der Gesellschaft gilt immer mehr "Jedem das
Seine, mir das Meiste"
mfg
Warum sollte Hartz4 dafür verantwortlich sein, dass es eine immer höhere
Zahl alleinerziehender Mütter gibt? Den Zusammenhang hätte ich gerne mal
erklärt bekommen.
@Gast
Hartz4 ist nicht verantwortlich für mehr alleinerziehende Mütter, aber
immer mehr alleinerziehende Mütter beziehen Hartz4 und haben damit
weniger Geld als zuvor. Damit einher geht auch eine entsprechende
Bedürftigkeit dieser Familien.
Du legst Dir die Worte aber auch gerade wie Du sie brauchst. Das zeugt
von einem ganz schlechten Argumentationstil.
mfg
>Du legst Dir die Worte aber auch gerade wie Du sie brauchst.
Nö, aber die Argumente kommen immer so rüber, dass Hartz4 Schuld an der
steigenden Kinderarmut wäre, denn was ist denn politisch gesehen noch
seit Einführung von Hartz4 passiert, dass es auf einmal genau zu diesem
Zeitpunkt ("daß seit Hartz4 die Kinderarmut gestiegen ist", "Meine Frau
erlebt seit "Hartz IV" eine starke Zunahme an bedürftigen Familien und
Kindern.") mehr alleinerziehende Mütter gibt?
Hartz4 wurde 2005 eingeführt. Im gleichen Jahr ist der Uhu Vogel des
Jahres geworden. Wenn kein Zusammenhang zw. Hartz4 und steigender
Kinderarmut gibt, wäre auch die Aussage "Seit der Uhu Vogel des Jahres
ist, ist die Kinderarmut in Deutschland gestiegen" korrekt.
@Gast
Oh mann. Mit Dir zu diskutieren ist echt anstrengend.
>Nö, aber die Argumente kommen immer so rüber, dass Hartz4 Schuld an der>steigenden Kinderarmut wäre, denn was ist denn politisch gesehen noch>seit Einführung von Hartz4 passiert, dass es auf einmal genau zu diesem>Zeitpunkt ("daß seit Hartz4 die Kinderarmut gestiegen ist", "Meine Frau>erlebt seit "Hartz IV" eine starke Zunahme an bedürftigen Familien und>Kindern.") mehr alleinerziehende Mütter gibt?
Es ist leider Realität in Deutschland, das seit 2005 (Hartz4) die
Nachfrage nach sozialen Hilfestellungen (dieses inkludiert der Beruf
meiner Frau) von bedürftigen Familien seit 2005 stark zugenommen hat. Da
der Beruf meiner Frau auch eine Hilfestellung bei der Verwaltung der
Finanzen beinhaltet, besitzt meine Frau einen Überblick über die
finanziellen Einbuße solcher Familien. Für die meisten dieser Familien
ist eine große Überwindung solche Hilfe überhaupt anzunehmen, da die
Scham überwiegt. Niemandem fällt es leicht das eigene Scheitern zu
aktzeptieren.
Fakt ist: Eine geringere finanzielle Zuwendung vom Staat in Verbindung
mit fortschreitender Inflation führt zu größerer Armut der Familien und
bedingt darüber hinaus eine gesellschaftliche Isolation der einzelnen
Familienmitglieder insbesondere der Kinder.
>Hartz4 wurde 2005 eingeführt. Im gleichen Jahr ist der Uhu Vogel des>Jahres geworden. Wenn kein Zusammenhang zw. Hartz4 und steigender>Kinderarmut gibt, wäre auch die Aussage "Seit der Uhu Vogel des Jahres>ist, ist die Kinderarmut in Deutschland gestiegen" korrekt.
Danke für die Belehrung. Ich weiß, daß es viele zweifelhafte Statistiken
gibt, deren Interpretation sehr weiträumig ist. Ich vertraue aber auf
die Eindrücke meiner Frau. Auch wenn das subjektive Eindrücke sind halte
ich diese für weitaus objektiver als Deine Argumentationkette.
mfg
>Und die Kinderarmut ist nicht wegen Hartz4 gestiegen
Das ist falsch! Hartz-IV hat die Tendenz sich keine Kinder anzuschaffen
wie ein Turbo beschleunigt! Als Mann mit nicht mehr regelmäßig
gesichertem Einkommen oder auch sich abzeichnenden Jobverlust musst du
doch ein Volltrottel sein, dir heutzutage geplant Kinder anzuschaffen!
Die Armutsfalle Hartz-IV ist doch inzwischen ALLEN ersichtlich, mach
gefälligst mal die Augen auf und nehme mal war, was abläuft in unserer
Gesellschaft! Mannomann, wie kann man nur so merkbefreit sein! Schon für
eine einfache Beziehung ist Hartz-IV der absolute Killer! Warum? Weil
Dich die Gesetzgebung dazu zwingt Deine Freundin/Freund zu alimentieren
wenn die/der ihre/seine Zahnbürste bei Dir zuhause parkt und das Amt das
mitbekommt (und geschnüffelt wird genug!). Also üben wir als
alleinstehende Männer Enthaltsamkeit auf ganzer Linie, so wir vom
Schicksal Hartz-IV bedroht oder sogar schon erfasst sind. Die Politik
hat das so gewollt. Sie hat es so ins Gesetz geschrieben, sich jedoch
über die Konsequenzen solch einer Regelung wenig oder keine Gedanken
gemacht. Schlimmer noch, die Politik ist dem alten Leitspruch Adenauers
gefolgt, der da lautete, "Kinder kriegen die Menschen ganz von alleine".
Pustekuchen! Wir sind zu einer Generation von Kinder-Verweigerern
verdammt und die Politik hat das zu verantworten. Kinder muss man sich
leisten können. Kinder kosten sehr viel Geld und das muss man erstmal
erwirtschaften können. Für wohl Situierte und sehr gut verdienende gibt
es überhaupt keinen Grund sich hier zu verweigern. Diese Leute haben die
nötigen Ressourcen sich eine gute rundum Betreuung anzuschaffen und sind
damit voll versorgt.
> Sie hat es so ins Gesetz geschrieben, sich jedoch über die Konsequenzen> solch einer Regelung wenig oder keine Gedanken gemacht.
Glaubst du wirklich, daß solche Deppen hierzulande Gesetze machen? Nein,
die Folgen waren abzusehen und GEWOLLT.
Es ist das Neoliberale Programm, das die Verelendung der Massen vorsieht
und rücksichtslos durchsetzt.
> Für wohl Situierte und sehr gut verdienende gibt es überhaupt keinen> Grund sich hier zu verweigern.
Auch falsch: Was glaubst du, warum die Löhne hierzulande immer weiter
ins bodenlose sacken? Weil es zu wenig Arbeitskräfte gibt? Hast du
Angst, daß die Menschheit wegen Kindermangels aussteben wird?
Wer nicht will, daß seine Nachkommen im Elend - resultierend aus einer
~500% Überbevölkerung der Erde - enden, der hält sich mit der Zeugung
der Arbeitslosen von Morgen zurück. Frühere Generationen konnten auf
un-/dünnbesiedelte Gebiete ausweichen. Die gibt es heute nicht mehr...
>Glaubst du wirklich, daß solche Deppen hierzulande Gesetze machen? Nein,>die Folgen waren abzusehen und GEWOLLT.
Das ist nichts anderes als das was ich sagte und dennoch haben die
"Herren" wohl nicht die Konsequenzen ihrer Gesetze bedacht, sonst würden
sie heute nicht so jammern über die allgemeine Kinderarmut (und so viel
über Krippen und co. umherreden).
>Es ist das Neoliberale Programm, das die Verelendung der Massen vorsieht>und rücksichtslos durchsetzt.
Ich würde es etwas anders ausdrücken aber im Prinzip stimme ich dem zu.
>> Für wohl Situierte und sehr gut verdienende gibt es überhaupt keinen>> Grund sich hier zu verweigern.>Auch falsch: Was glaubst du, warum die Löhne hierzulande immer weiter>ins bodenlose sacken? Weil es zu wenig Arbeitskräfte gibt? Hast du>Angst, daß die Menschheit wegen Kindermangels aussteben wird?
Uhu Uhuhu, du hast mich falsch verstanden. Wir sind da gar nicht
auseinander in der Beschreibung der Lage. Ich habe nur ausdrücken
wollen, dass die Hartz-Gesetze den finanziellen Spielraum der
Geringverdiener und Arbeitssuchenden extrem einengt und diese Gruppe
nicht die Möglichkeiten hat Kinderplanung und Jobperspektive (nennen wir
es mal so) erträglich unter einen Hut zu bringen und deshalb (wenn sie
klug sind) auf Kinder verzichten. Demgegenüber haben Leute die heute
noch in guten Positionen sitzen und gutes Geld nachhause bringen
überhaupt keinen Grund (auf breiter Front) auf Kinder zu verzichten, da
ihnen alle Möglichkeiten zuteil sind sich hier fremde bezahlte Hilfe zu
holen.
>Wer nicht will, daß seine Nachkommen im Elend - resultierend aus einer>~500% Überbevölkerung der Erde - enden, der hält sich mit der Zeugung>der Arbeitslosen von Morgen zurück. Frühere Generationen konnten auf>un-/dünnbesiedelte Gebiete ausweichen. Die gibt es heute nicht mehr...
Über das Thema Überbevölkerung wollte ich in diesem Zusammenhang nicht
reden (das ist ein weites Feld). Hier ging es um unsere Gesetze hier in
D-Land (da haben wir nun mal keine Überbevölkerung, sondern das
Gegenteil) und die Auswirkungen dieser Gesetze auf uns alle und da kommt
mir halt die Galle hoch, wenn hier einer (siehe Gast!) schnoddrig
behauptet, Hartz-IV hätte mit der Kinderarmut nichts zu tun. Für
Kinderarmut gibt es mehrere Ursachen und eine davon ist eben auch
Hartz-IV. Ich gehe sogar noch weiter und sage Hartz-IV zerstört
Familien! Wir erleben das bereits, wie schwierig es für Beziehungen wird
wenn der eine den anderen "Aushalten" muss, weil das Amt ihm das auf
erlegt. Jetzt werden einige sagen, es sei doch normal sich in einer
Beziehung gegenseitig zu unterstützen. Natürlich, aber zwischen einer
selbst bestimmten freiwilligen Unterstützung und einer amtlich
erzwungenen Maßnahmen liegt ein Himmel weiter Unterschied! Alimentierung
ist Gift für das eigene Selbstwertgefühl.
>Für>Kinderarmut gibt es mehrere Ursachen und eine davon ist eben auch>Hartz-IV. Ich gehe sogar noch weiter und sage Hartz-IV zerstört>Familien!
genau, deswegen HartzIV abschaffen. Warum Miete, Essen und
Krankenversicherung vom Staat bezahlen lassen wenn Wolfgang das nicht
mehr will? Sollen doch die Leute wieder uneingeschränkt selbst für sich
sorgen!!
Mensch Wolfgang,ich kenne (ausser mir, der vor Jahren durch zufall
aufgehört hat) keinen Hartzer, der nicht raucht. Zigaretten sind immer
da, was willst du also mit Armut? Tut mir leid, aber der Vergleich hinkt
enorm. sicher kann man keine großen Sprünge von dem Geld machen, aber
dafür daß man sozial total abgesichert ist und es auch noch geschenkt
bekommt...
Was die Mütter angeht: wer der Meinung ist, ein Kind zu bekommen ohne
soziale Grundlage tut mir leid, aber da kann man doch bei aller Liebe
nicht von alleinerziehenden Müttern mit armen Kindern reden
PS: Ich beziehe selbst HartzIV und habe somit teilweise mehr im Monat
als verdienende Freunde/Bekannte von mir. DIE sind in der Armutsfalle,
weil sie nie wieder bessere Jobs bekommen (wer den ganzen Tag arbeitet
hat halt einfach keine Zeit Geld zu verdienen) und von ihrem jahrzehnte
bezogenen Hungerlohn die Rente errechnet bekommen....
@Wolfgang
> Das ist nichts anderes als das was ich sagte und dennoch haben die> "Herren" wohl nicht die Konsequenzen ihrer Gesetze bedacht, sonst würden> sie heute nicht so jammern über die allgemeine Kinderarmut (und so viel> über Krippen und co. umherreden).
Merkst du nicht, daß das Kalkül ist? Mit Gejammer, Angstmache und
billigsten Almosen (Bockprämie) werden die Leute zum karnickeln animiert
und gleichzeitig frißt ihnen der Fiskus auch noch die Haare vom Kopf.
Die Tatsache, daß das Kindergeld auf Hartz-IV angerechnet wird, spricht
doch Bände!
Es mag ja sein, daß sich die Hintermänner, die das alles geplant haben,
sich auch hohlköpfiger Abgeordneter bedient haben. Aber ich bin mir
sicher, daß Leute, wie Schröder, Fischer, Steinbrück, Steinmeier & Co.
sehr wohl wußten, was gespielt wurde.
Daß man ausgerechnet diesen Peter Hartz als Symbolfigur für dieses
Verbrechen ausgeguckt hat, spricht für höchste Kompetenz der Drahtzieher
der 'Reformen' - keineswegs für Ahnungslosigkeit!
Weitere Indizien kann man hier nachlesen:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,514436,00.html
>genau, deswegen HartzIV abschaffen. Warum Miete, Essen und>Krankenversicherung vom Staat bezahlen lassen wenn Wolfgang das nicht>mehr will? Sollen doch die Leute wieder uneingeschränkt selbst für sich>sorgen!!
Sag mal Fragender, wieso verkehrst du mein Posting eigentlich so ins
Gegenteil?
Wolfgang wrote:
>>genau, deswegen HartzIV abschaffen. Warum Miete, Essen und>>Krankenversicherung vom Staat bezahlen lassen wenn Wolfgang das nicht>>mehr will? Sollen doch die Leute wieder uneingeschränkt selbst für sich>>sorgen!!>> Sag mal Fragender, wieso verkehrst du mein Posting eigentlich so ins> Gegenteil?
Das macht der immer so - nimms leicht...
>ich kehre nichts in's Gegenteil. Im Gegenteil: ich zeige nur, wie es ist>und das du vollkommen falsch liegst.
Dann solltest du nochmal in die Schule gehen und lernen Texte zu lesen
und zu verstehen. Du hast mir gerade unterstellt ich sei für die
Abschaffung von Hartz-IV UND trete dafür ein, die Leute sollten für sich
selber sorgen. Dies ist nicht FALSCH! Das ist genau das Gegenteil
dessen, worüber ich geschrieben habe!
>Aber ich bin mir>sicher, daß Leute, wie Schröder, Fischer, Steinbrück, Steinmeier & Co.>sehr wohl wußten, was gespielt wurde.
und du weißt auch dass die CDU zugestimmt hat (und die FDP ebenfalls)
und den Leuten noch deftigere Reformen aufs Auge drücken wollte?
Wolfgang, ich habe nur einen Text von dir zitiert. In diesem Text hast
du geschrieben "
>Für>Kinderarmut gibt es mehrere Ursachen und eine davon ist eben auch>Hartz-IV. Ich gehe sogar noch weiter und sage Hartz-IV zerstört>Familien!
Und für mich sieht das so aus, als wärst du dafür, daß HartzIV weg soll.
Oder soll das bleiben, was deiner Meinung nach Ursache für Kinderarmut
ist und Familienzerstört? *G
Nicht böse sein, aber der von dir gewählte Weg ist einfach falsch.
HartzIV ist einfach das beste, was unter akutellen Umständen passieren
kann. Gemessen an dem, was aktuell in allen Nachbarländern zu finde ist.
Heute sind die neuen Arbeitslosenzahlen rausgekommen: Noch mehr Leute
als letzten Monat sind nun stolze Arbeitnehmer zu 5€ brutto. Ist doch
fein, die Statistik stimmt zumindest und hinterfragen macht zu viel
Aufwand.
Bei meinem Hartz-Amt ist zu Öffnungszeiten kein Parkplatz zu bekommen -
obwohl dieser so groß ist wie ein Fußballfeld. Auch in den
Nebenstrassen/Supermärkten alles überfüllt - sieht so die Armutsfalle
HartzIV für dich aus Wolfgang?
>Das ist falsch! Hartz-IV hat die Tendenz sich keine Kinder anzuschaffen>wie ein Turbo beschleunigt!
Mmh, Wolfgang, von welcher Schicht sprichst du? Wenn du von der
Oberschicht sprichst, gibst du mir recht, obwohl du mir im Grunde deines
Herzen nur widersprechen willst:
Beitrag "Re: Bald schluss mit der Lüge des Fachkräftemangels?">Stattdessen ist die Anzahl der Kinder in den>ärmeren Familien gestiegen, in den wohlhabenderen zurückgegangen.
Logischerweise kannst du nicht von den ärmeren Familien sprechen, denn
das würde ja deiner These widersprechen, hartz4 würde die Kinderarmut
steigern.
>Und für mich sieht das so aus, als wärst du dafür, daß HartzIV weg soll.>Oder soll das bleiben, was deiner Meinung nach Ursache für Kinderarmut>ist und Familienzerstört? *G
Fragender, du darfst dir eben nicht nur einen Absatz heraus nehmen und
damit den Kontext zerstören. Hartz-IV gehört reformiert und zwar nicht
so wie es die "lieben" Arbeitgeber nahen Organisationen (ISNM, Florian
Gerster, Hans-Olaf Henkel, Dieter Hundt und Konsorten) gerne hätten,
sondern so, dass die Leute zum einen echte Chancen am Arbeitsmarkt haben
(nicht per Brutalst-Billig-Entlohnung) und zum anderen ein zwar
sparsames aber würdevolles Leben während ihrer Erwerbslosigkeit
zubringen können.
War das deutlich genug?
Um es noch weiter zu konkretisieren, der Hartz-IV Betrag ist zu niedrig
angesetzt (die Karitativen Organisationen sprechen hier soweit ich weiß
von etwa 100 Euro zu wenig pro Monat). Dann ist der Selbstbehalt (das
sog. Schonvermögen) viel zu knapp kalkuliert. Das Gesetz darf nicht dazu
führen, dass Leuten derart viel weggenommen wird, bevor sie einen
Anspruch auf Hilfe haben. Die Sozialdemokraten treten derzeit für eine
Verlängerung des ALG-I für ältere Arbeitnehmer ein. Dies ist aber eher
ein Nebenkriegsschauplatz. Wovor haben denn die meisten Menschen Angst?
Die zusätzlichen 6 Monate Bezug von ALG-I sind nicht entscheidend.
Entscheidend ist die Angst vor dem Abstieg in ALG-II. Weil dann rigoros
auf bisher erbrachte Lebensleistung zugegriffen wird. Hier muss man
ansetzen. Die Leute sehen es durchaus ein, auch mit deutlich weniger
Geld auskommen zu müssen (weil die Kassen leer sind). Dieses (wenige)
Geld muss man ihnen aber auch ohne überzogene Bedarfsprüfung zugestehen
und zwar ohne die Gängeleien die an der Tagesordnung sind. Das ganze
kostet natürlich Geld. Dieses Geld ist aber vorhanden. Die politisch
Verantwortlichen sind zu Feige sich es von dort zu holen (z.B. über eine
wirksame Erbschaftssteuer) und lassen lieber ganze Bevölkerungsschichten
in Armut verfallen (auch bezogen auf die späteren Rentenanwaltschaften)
und wenn ich eines nicht leiden kann, dann diese miese Art den (noch)
Arbeitnehmer gegen den Transferempfänger auszuspielen, während die sog.
wohlverdienende Clientel in unserem Land über die Maßen geschont wird
(vor allem von der Arbeitgebernahen CDU nebst FDP).
Reicht das jetzt zur Klarstellung und zur Verdeutlichung des eigenen
Standpunktes?
(das will ich zumindest hoffen)
>dass die Leute zum einen echte Chancen am Arbeitsmarkt haben
was bitte hat HartzIV mit Chancen am Arbeitsmarkt zu tun? Bin verwirrt.
>Dann ist der Selbstbehalt (das>sog. Schonvermögen) viel zu knapp kalkuliert.
Mir als Einzelperson steht ein Auto von knapp 9.500€ zu. Habe noch nie
so ein teures Auto besessen.
Auch habe ich keine anderen Reserven? Woher auch?
Verstehe also nicht so genau, was du damit meinst...
>Weil dann rigoros>auf bisher erbrachte Lebensleistung zugegriffen wird.
Ja, aber so ist nunmal das Leben! Tausende Jahre hat ein Schnupfen
ausgereicht und man ist gestorben. Beinbruch und man konnte nicht
Jagen/Arbeiten und ist gestorben. Ist keine 90 Jahr her, da sind
Millionen an Grippe hier in Eurpa gestorben. Also was willst du?
>Das ganze>kostet natürlich Geld. Dieses Geld ist aber vorhanden.
Ja nur durch wen? Zb. durch den, der für 5€brutto arbeiten geht...
>lassen lieber ganze Bevölkerungsschichten>in Armut verfallen
nur wo? hier in Deutschland nicht. Wie gesagt, der Parkplatz von der
Arge ist voll, jeder hat pc, handy, geschirrspüler. miete zahlt das amt,
krankenkasse auch, auch gibt es 100te euro an bargeld, man braucht kein
gez zu zahlen und so weiter. Warum, lieber Wolfgang, unterschlägst du
diese Fakten?
>während die sog.>wohlverdienende Clientel in unserem Land über die Maßen geschont wird
ja, weil sie die Elite sind, weil sie oben sind und was bewirken können.
Schon immer war der Fürst reicher/mächtiger als der Bauer. Das ist noch
heute so, auch wenn wir für 9cent sms schicken können und für 29€ nach
London und zurück fliegen können.
>Reicht das jetzt zur Klarstellung und zur Verdeutlichung des eigenen>Standpunktes?
deutlich wird nur, daß du unrealistisch und vollkommen neben der sache
stehst. tut mir leid, beschäftige dich einfach mehr mit der thematik und
du wirst sehen, wie gut es den leuten mit hartzIV geht. natürlich nicht
im vergleich zum professor der charitê oder dem manager von siemens,
sondern zu den kindern die in polen heute noch kohle aus den güterwagons
klauen, damit sie es im winter warm haben. in polen zb gibt es nichts
bis fast nichts als unterstützung vom staat.
>was bitte hat HartzIV mit Chancen am Arbeitsmarkt zu tun? Bin verwirrt.
schon mal was von zumutbaren Jobangeboten gehört?
>Auch habe ich keine anderen Reserven? Woher auch?>Verstehe also nicht so genau, was du damit meinst...
Wenn du keine anderen Reserven hast dann die man dir wegnehmen kann,
dann sein froh. Frag mal die Arbeitnehmer die sich bereits etwas
aufgebaut haben im Leben, wie denen das Amt in die Tasche greift, wenn
sie in ALG-II fallen.
An diesem einen Absatz von Dir, lieber Fragender, sieht man bereits wer
von uns beiden der Ahnungslose ist. Deine Schlussfolgerung ist also
falsch! Im übrigen glaube ich dir hier dein Eintreten für Hartz-IV nicht
und deine angebliches gutes Auskommen damit. Für mich hört sich das nach
einer von Interessen geleiteten Meinungswiedergabe an, ähnlich den
Leuten dieses neuen Berliner Postversenders, der seine eigene
Gewerkschaft gegründet hat und deren Mitarbeiter FÜR ihren geringen
Hungerlohn und gegen einen Mindestlohn kürzlich auf die Strasse gegangen
sind.
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=2624448/pv=video/gp1=2759510/nid=233454/1lz3ef9/index.html>>Das ganze>>kostet natürlich Geld. Dieses Geld ist aber vorhanden.>Ja nur durch wen? Zb. durch den, der für 5€brutto arbeiten geht...
an dieser Stelle reicht es!
zum wiederholten Male versuchst du meinen Text ins Gegenteil zu
verkehren. Jetzt muss ich leider annehmen, dass du nur ein armer kleiner
"Agent Provocateur" bist. Du machst hier Spielchen und bist unehrlich.
Schade, dass ich das so spät erst gemerkt habe. Deine angeblicher
Hart-IV-Bezug und wie wohl du dich damit fühlst wird damit zur Farce!
Also wenn ich das so lese... und bedenke, was ich so an Steuern
abzudrücken habe... dann gibts nur eins: Hartz-IV ist viel zu hoch! Muß
mindestens halbiert werden!
Fragender, du hast nur eine Chance, glaubwürdig zu werden: Freiwilliger
Verzicht auf mindestens die Hälfte deiner Einkünfte und täglich
öffentliche Selbstkasteiung dafür, daß du dann immer noch der
Allgemeinheit zu 100% auf der Tasche liegst.
Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen!
Aber in Wirklichkeit fährt der Typ wahrscheinlich wenigstens 10 k netto
ein je Monat und spielt hier den windelweichen Hungerleider, der von den
Brosamen unterm Tisch der Reichen lebt...
>schon mal was von zumutbaren Jobangeboten gehört?
schon, nur mir fehlt immer noch der bezug zur sozialen grundsicherung,
den du hier konstruieren willst. bei aller liebe, da besteht kein
zusammenhang.
>Frag mal die Arbeitnehmer die sich bereits etwas>aufgebaut haben im Leben, wie denen das Amt in die Tasche greift, wenn>sie in ALG-II fallen.
und? es gibt gute und es gibt schlechte zeiten. ein recht auf nur gute
zeiten hat keiner. meine großmutter ist mit einem koffer und zwei
kleinkindern aus ostpreußen durch die front geschlüpft. deine
argumentation
mit dem amt in die tasche greifen läßt mich also total kalt. gibt
wesentlich schlimmeres als das, was du hier versuchst zu verkünden
>Für mich hört sich das nach>einer von Interessen geleiteten Meinungswiedergabe an,
bla bla bla...von was redest du bitte? hat das irgendwas mit hartzIV zu
tun? mir scheint, du machst dich nur wichtig oder liest gerne, was du
geschrieben hast *G
>Deine Schlussfolgerung ist also>falsch!
das sehe ich anders, du kannst nirgends einen reelen bezug zur
wirklichkeit bei deinen thesen herstellen. von mir vorgebrachten
fakten´/fragen läßt du unbeantwortet. du gerätst immer mehr in's abseits
damit...
>an dieser Stelle reicht es!
versuche einfach sachlich und fachlich zu argumentieren. bis jetzt ist
es, wie ich schon in diesem posting klar gestellt habe, nichts davon bei
dir vorhanden. also lege mal nach...
>also lege mal nach...
also doch, ein kleiner Agent Provocateur
ist ja widerlich sich mit solchen Kreaturen hier abgeben zu müssen
Ich würde sagen, lerne erst mal Groß- und Kleinschreibung!
Uhu Uhuhu hatte recht, am besten du bietest deine "Dienste" mal dem
IFO-Institut an. Prof. Sinn hat bestimmt was übrig für Leute die
vorgeben ihr Hartz-IV Bezug sei üppig und würde gut zum leben reichen.
Der kann dann Angela Merkel und ihren Wirtschaftsflügel in der Union mit
Deiner Hilfe von weiteren Einschnitten ins Soziale Netz überzeugen - man
will ja schließlich argumentativ was auf der Pfanne haben für die
kommenden Wahlkämpfe.
Schließlich muss der Slogan "Freiheit oder Sozialismus" doch auch
irgendwie mit Leben gefüllt werden, nach dem Motto
"Fragender entlarvt immer noch zu üppige Hartz-IV Zahlungen - leben wir
in D-Land immer noch in der sozialen Hängematte? Dazu eine unabhängige
Meinung von Prof. Sinn aus dem IFO-Institut sowie von Prof.
Raffelhüschen. Desweiteren erwarten wir die neuesten Studien-Ergebnisse
präsentiert durch die Organisation Initiative Neue Soziale
Marktwirtschaft. Damit man uns keine Einseitigkeit unterstellen kann,
kommen bei uns sogar die Gewerkschaften zu Wort - die Christlichen
Gewerkschaften - die sind völlig neu und unverbraucht, da können Sie
sich voll drauf verlassen."
>ist ja widerlich sich mit solchen Kreaturen hier abgeben zu müssen>Ich würde sagen, lerne erst mal Groß- und Kleinschreibung!
ist das die sachliche und fachliche art, mit der du die leute, die deine
thesen als quatsch darstellen (und dies auch beweisen können) immer
behandelst?
also hatte ich recht mit meiner annahme, daß du nur ein sinnloser
wichtigmacher bist, der keinerlei reelen bezug zur eigentlichen thematik
hat?
scheinbar. denn du gehst auf keine meiner angebrachten argumente ein*g
es stehen immer noch die von mir angebrachten thesen, daß der parkplatz
vom amt rappel voll ist, daß 9500€für ein auto mehr als ausreichend ist
als besitze und das miete, krankenkasse und einige hundert euro bar geld
ausreichend für jemanden ist, der das GESCHENKT bekommt und nichts dafür
tut im raum. kannst du das nun entkräftigen oder kommt wieder so ein
irrer quatsch von dir, mit dem du nur ablenkst, aber nichts
konstruktives beiträgst?
nun, ich ahne schon was kommt. weil du in die enge getrieben bist und
keine argumente mehr hast dazu*g
ps: groß-kleinschreibung habe ich einfach der bequemlichkeit eingefüht.
warum mehraufwand für etwas haben, was auch so geht? nennt sich
wirtschaftlichkeit. vielleicht fällt mir es auch aus dieser
wirtschaftlichkeit so relativ einfach mit dem hartzIV geld mich
anzufreunden? denk mal drüber nach
Fragender, du bist weder sachlich noch fachlich. Das habe ich dir
bereits nachgewiesen. Alles was du hier abziehst ist die Rolle eines
angeblich gut mit dem geld auskommenden Hartz-IV Empfängers zu spielen.
Dazu ist bereits angemerkt worden, wenn dir das geld zu üppig erscheint,
dann spende es einfach einer Karitativen Organisation. Ich fürchte nur,
von dir von noch nie eine öffentliche Hilfseinrichtung auch nur einen
Cent erhalten.
Fragender, du bist unglaubwürdig bis ins Mark!
(Fragender = Blaubär?)
Hier kannste deinen Horizont erweitern und mitbekommen was los ist im
Land:
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=2624448/pv=video/gp1=2759510/nid=233454/1lz3ef9/index.html
also hatte ich recht, dir gehen die argumente aus. schon wieder hast du
auf keine meiner argumente sachlich reagiert. stattdessen versuchst du
mir irgendwas unterzujubeln.
nun, dies klappt aber nicht. ich werde wieder schreiben, daß du keine
argumente hast. und wieder hast du dafür den beweis erbracht, da du bis
her nichts erbracht hast, was irgendwie sachlich war.
und du hast mir bei weitem nicht nachgewiesen, daß ich nicht
sachlich/fachlich bin. im gegenteil. du selbst stellst dich wiederholt
ins abseits:wieder ein posting von dir ohne sachbezug.
es stehen immer noch die von mir angebrachten thesen, daß der parkplatz
vom amt rappel voll ist, daß 9500€für ein auto mehr als ausreichend ist
als besitze und das miete, krankenkasse und einige hundert euro bar geld
ausreichend für jemanden ist, der das GESCHENKT bekommt und nichts dafür
tut im raum. kannst du das nun entkräftigen oder kommt wieder so ein
irrer quatsch von dir, mit dem du nur ablenkst, aber nichts
konstruktives beiträgst?
du bekommst nun die 3.te chance deine wirren thesen irgendwie handfest
zu machen. wirst du wieder ausweichen mit dummen sprüchen?
Deine Fragen sind doch schon längst beantwortet. Außerdem stimmen deine
Thesen sowieso nicht. Hier wird den Leuten nichts geschenkt die von
ALG-I ins ALG-II fallen. Das haben sie nämlich mit ihren Beiträgen
selbst erwirtschaftet. Ganz im Gegenteil, langjährige Einzahler bekommen
von ihren 60.000 Euro derzeit nur rund 10.000 Euro zurück. Sie werden
also um einen Großteil ihrer Beiträge geprellt. Dann vergisst du auch
noch, dass selbst diejenigen die nicht so viel eingezahlt haben von den
Verbrauchsteuern überproportional gebeutelt werden. Sie finanzieren mit
ihren Steuern auch unsere Sozialleistungen. Außerdem habe ich dir
bereits gesagt wie sich das mit der Lebensleistung verhält, aber da du
selbst (angeblich) nichts hast, verstehst du das vorgeblich halt nicht.
Wohlgemerkt, vorgeblich! In Wahrheit verstehst du das sehr wohl, denn du
spielst hier lediglich ein Rollenspielchen und nichts anderes.
Mach dich besser mal schlau über die Dreistigkeit der Arbeitgeber
neuerdings eigene Gewerkschaften zu gründen. Selten haben die
Arbeitgeber zusammen mit der BLÖD-Zeitung im Berliner Fall des neues
Postdienstleisters die bundesdeutsche Öffentlichkeit so verarscht wie
hier zu sehen ist:
(ist eine andere Sendung, aber mit gleichem Hintergrund)
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=2659940/pv=video/gp1=2688086/nid=233454/13rspj/index.html
(Flash-Plugin sollte im Browser installiert sein)
Übrigens, in einer der letzten Sendungen mit Maybritt Illner hat das
INSM-Mitglied Florian Gerster sich ziemlich blamiert, als herauskam,
dass seine als "freie Gewerkschaft" dargestellte Christliche
Gewerkschaft eine von den Arbeitgebern unterhaltene Organisation ist.
Ein Mitarbeiter dieses Dienstleisters hat nämlich live im Studio alles
ausgeplaudert. Gerster geriet daraufhin ziemlich unter Druck und in Rage
und drohte seinen Diskussionspartnern ständig mit den Worten "Vorsicht,
Vorsicht, Vorsicht ..."
köstlich mit anzuschauen wie sich jemand um Kopf und Kragen redet :)
und sowas war und ist noch Mitglied der SPD; naja unter Beck kann sich
das ja noch ändern (die Hoffnung stirbt zuletzt ;))
Es liegt in der Natur der Dinge, dass Besserverdiener (z.B. Politiker,
Richter, Ingenieure,...) nicht begreifen können, dass man mit dem
Hartz-IV-Satz sorgenfrei leben kann. Und wer als Betroffener meint, der
Hartz-IV-Satz wäre zu niedrig, der soll eben selber kochen und das
Rauchen aufgeben. Das spart dann mindestens 100€ im Monat. Es kann
nunmal nicht jeder im Wohlstand leben. Einige müssen sich eben
einschränken. Anders geht es eben nicht.
Die üppigen Managergehälter genauso unangebracht.
Es liegt in der Natur der Dinge, dass Besserverdienende (Politiker,
Lobbyisten, Arbeitgeberverbände etc.) einfach nicht begreifen wollen,
dass wären sie selbst von ihren eigenen Gesetzen betroffen solche
Gesetze niemals zur Verabschiedung gekommen wären
Wie lautet der Lieblingssatz einiger Spitzenpolitiker in diesem
Zusammenhang:
Selbstverständlich steht einem Abgeordneten oder Beamten im höheren
Dienst eine angemessene staatliche Pension zu. Es ist doch schließlich
keinem dieser Amtsträger zumutbar von nur 3000 Euro im Monat sein Leben
nach seiner aktiven Zeit bestreiten zu müssen. Wo kämen wir denn da hin?
Ebenfalls in der Natur der Dinge liegt folgendes Phänomen:
Mache ein Gesetz um den Pöbel da draußen einzuschränken und sorge durch
geschickte Wortwahl dafür, dass ein Teil des Pöbels lautstark für dessen
Einhaltung eintritt (spiele sie also gegeneinander aus!). Dann wird sich
der Zorn wechselseitig unter dem Pöbel verteilen und du kannst in Ruhe
regieren und deine Diäten genießen.
"Dann ist der Selbstbehalt (das sog. Schonvermögen) viel zu knapp
kalkuliert. Das Gesetz darf nicht dazu führen, dass Leuten derart viel
weggenommen wird, bevor sie einen Anspruch auf Hilfe haben."
Hmm. Du meinst also, es ist in Ordnung, dass jemand arbeitet, weil er
Familie hat gerade so über die Runden kommt und kein Vermögen aufbauen
kann, weil er viel Steuern zahlen muss, mit denen dann andere Leute, die
nicht arbeiten, alimentiert werden, damit die an ihr Schonvermögen nicht
dran müssen ?
Du solltest Dir mal darüber im klaren werden, dass die Leute, die das
alles bezahlen müssen, auch nicht unbedingt auf der Sonnenseite des
Lebens stehen. Und das wird nicht eben einfacher, wenn sie noch Leute
mit durchschleppen sollen, die zwar eigenes Geld haben, aber lieber
andere abzocken.
Gruss
Axel
> Hmm. Du meinst also, es ist in Ordnung, dass jemand arbeitet,> weil er Familie hat gerade so über die Runden kommt und kein> Vermögen aufbauen kann, weil er viel Steuern zahlen muss, mit> denen dann andere Leute, die nicht arbeiten, alimentiert werden,> damit die an ihr Schonvermögen nicht dran müssen ?
So lange Couponschneider (http://www.zingel.de/m03.htm ) und Leute, die
außer üppig geerbt zu haben, nichts geleistet haben, hierzulande
steuerlich deutlich besser wegkommen, als die, die von ihrer Hände/Köpfe
Arbeit leben, ist das kein sonderlich überzeugendes Argument...
>Du solltest Dir mal darüber im klaren werden, dass die Leute, die das>alles bezahlen müssen, auch nicht unbedingt auf der Sonnenseite des>Lebens stehen. Und das wird nicht eben einfacher, wenn sie noch Leute>mit durchschleppen sollen, die zwar eigenes Geld haben, aber lieber>andere abzocken.
Und du solltest mal Dein schlechtes Menschenbild hinterfragen und Dir
klar machen, dass Leute die von ALG-I in ALG-II gefallen sind lange
genug eingezahlt und ihren Solidarbeitrag geleistet und damit ein
Anrecht auf eine Untersützung erworben haben, die ein Leben zumindest in
Würde gestattet. Aber vermutlich bist du dafür noch zu grün hinter den
Ohren, um das zu verstehen.
Und noch ein zweites, sogenannte "Abzocker" gab es und gibt es stets zu
jeder Zeit und in allen Einkommensschichten. Es gibt Abzocker unter den
Managern, es gibt Abzocker unter den Politikern, es gibt (sehr viele)
Abzocker unter den sog. Besserverdienenden, die ihr Geld stetig vor dem
Fiskus in Luxenburg oder im Klein-Walsertal verstecken und es gibt
Abzocke unter der sog. Normalbevölkerung (die lieben kleinen
Steuertricks). Warum also glaubst du dir das Recht rausnehmen zu dürfen,
NUR auf eine Gruppe einzudreschen? Bleibe fair und erkenne, dass es
Abzocke IMMER geben wird solange Menschen Entscheidungsspielräume
besitzen. Nur in totalitären Systemen mit totaler Kontrolle der Menschen
kann "Abzocke" dann auf eine kleine Schicht der Herrschenden begrenzt
werden. Möchtest du das?
Warum nicht? Dann muss man eben zu den Herrschenden zählen, wie Du sie
nennst. Bei der ganzen Diskussion um Hartz, Gerechtigkeit oder was auch
immer darf eines nicht verkannt werden: Das Leben ist ein Kapft und nur
die Stärksten gewinnen. Die Leute nach dem Krieg hatten auch nichts. Die
Nachkriegsgeneration ist daran gewöhnt, daß ihr alles in den Schoss
fällt und alles für sie erledigt wird, dass sie nichts machen müssen.
Das geht nicht mehr !
Da muss man Fragender zustimmen. Die Vollkaskomentalität, die Wolfgang
und andere an den Tag legen ist einfach unfair und bestraft diejenigen,
die hart arbeiten und belohnt diejenigen, die nichts arbeiten. Wer
arbeitslos wird und somit in finanzielle Not gerät, dem sollte geholfen
werden. Aber diese Hilfe sollte eine Unterstützung für eine Notlage
sein. Der Hartz-Satz ist da absolut zu hoch. Ein Auto im Wert von 9000€
ist auch nicht notwendig. Mein Auto ist weniger Wert.
Irrtum! Welches Recht hat der Staat dir in einer nicht selbst
verschuldeten Notlage auch noch dein Auto wegzunehmen, das du zuvor mit
deiner Hände Arbeit und durch jahrelanges Ansparen dir hast leisten
können? Von "Vollkaskomentalität" kann doch gar nicht die Rede sein,
denn hier geht es um das Lebensnotwendige (deine Mobilität!). Wir
sprechen nicht von einem Luxusmobil, keinen Porsche Targa oder Ferrari,
sondern z.B. von einem Normal oder Kleinwagen der z.B. gerade mal ein
paar Monate alt ist. Was der Fragesteller völlig wegblendet ist die
Tatsache, dass man mit dem Hartz-IV Satz von 347 Euro je Monat sowieso
kein Auto unterhalten kann. Benzin, Versicherung, Werkstatt etc. sind
vom ALG-II Satz nicht zu finanzieren. Man kann nicht gleichzeitig
maximale Flexibilität bzw. Mobilität von einem ALG-II'ler verlangen und
auf der anderen Seite ihm die Mobilität rauben! Denn im Satz der Hartz
Regelung ist nur ein lapidar kleiner Posten für öffentliche
Verkehrsmittel vorgesehen. Damit macht man die Leute staatlich gewollt
zu Dauer-Transferempfängern, die eigenständig nicht mehr in der Lage
sind für ihre Qualitäten im weiteren Umfeld zu werben.
Aber anscheinend sind hier einige noch ziemlich jung und unerfahren.
Vermutlich haben die HArtz-Beführworter hier in ihrem Leben noch nie
richtig gearbeitet! Deshalb wisst ihr auch nicht was Lebensleistung ist
und das sich niemand gerne diese Leistung von einem Amt rauben lässt!
Ihr müsst immer bedenken, ihr könnt schnell selber in die Lage kommen
und dann möchte ich denjenigen mal sehen, dem sein Hartz-4 Satz noch zu
großzügig ist. Dann ist es vorbei mit dem dummen Geschwätz hier und dem
Versuch, Sozialneid unter dem Volk zu schüren.
"Welches Recht hat der Staat dir in einer nicht selbst
verschuldeten Notlage auch noch dein Auto wegzunehmen, das du zuvor mit
deiner Hände Arbeit und durch jahrelanges Ansparen dir hast leisten
können? Von "Vollkaskomentalität" kann doch gar nicht die Rede sein,
denn hier geht es um das Lebensnotwendige (deine Mobilität!)."
das Lebensnotwendige ist nun wirklich nicht ein Auto!
ich habe gar keins und mir geht's gut!
Wenn ich keine Arbeit mehr hätte würde ich natürlich auch am liebsten
mein Häuschen und mein Erspartes behalten, aber ich kann doch nicht
erwarten das andere mich durchfüttern solange ich noch die Möglichkeit
habe von meinen "Vorräten" zu leben
"
> Hmm. Du meinst also, es ist in Ordnung, dass jemand arbeitet,> weil er Familie hat gerade so über die Runden kommt und kein> Vermögen aufbauen kann, weil er viel Steuern zahlen muss, mit> denen dann andere Leute, die nicht arbeiten, alimentiert werden,> damit die an ihr Schonvermögen nicht dran müssen ?
So lange Couponschneider (http://www.zingel.de/m03.htm ) und Leute, die
außer üppig geerbt zu haben, nichts geleistet haben, hierzulande
steuerlich deutlich besser wegkommen, als die, die von ihrer Hände/Köpfe
Arbeit leben, ist das kein sonderlich überzeugendes Argument...
"
was hat da das eine mit dem anderen zu tun?
Aussage 1: realtiv gering verdienende arbeitende ohne Vermögen zahlen
mit ihren Steuern gar nichts verdienende die noch Vermögen (teures Auto)
haben
Aussage 2: es gibt sehr reiche (vermutlich nicht arbeitende) mit
Vermögen die keine Steuern zahlen
daraus kann ich bestenfalls folgern dass geringverdienende steuerlich
entlastet und reiche steuerlich belastet werden müssen, mit ALG2 hat das
erst Mal nichts zu tun ...
Nobody wrote:
> daraus kann ich bestenfalls folgern dass geringverdienende steuerlich> entlastet und reiche steuerlich belastet werden müssen, mit ALG2 hat das> erst Mal nichts zu tun ...
Willst du damit sagen daß Hartz-IV aus der Notenpresse bezahlt wird?
Also offensichtlich hat die Höhe der Stütze doch was mit den Steuern zu
tun und damit natürlich auch mit Steuergerechtigkeit.
Wieso 9500€ für ein Auto angemessen? Bis zur Entscheidung des BVG durfte
ein Hartz4- Bezieher ein Auto von 5000 € besitzen, danach durfte es
7500€ kosten.
Außerdem sind die ALG1-Bezüge Versicherungsleistungen, die ALG2-Bezüge
werden aus Steuereinnahmen bestritten. Und die zahlen selbst die
Hartz4-Leute mit ihrer Mehrwertsteuer. Daß die Hartz4-Leute automatisch
krankenversichert sind, stimmt auch nicht, im Gegenteil kann es
passieren, daß bei einer außerehelichen Bedarfsgemeinschaft ein Teil
ganz ohne Krankenversicherung dasteht. Das will die SPD ändern. Ich kann
nur hoffen, daß Herr Beck wirklich hinter seiner Linie steht und den
Unsinn Hartz4 beseitigt oder mindestens entschärft.
"Und die zahlen selbst die Hartz4-Leute mit ihrer Mehrwertsteuer."
na dann ist ja alles ganz einfach:
gebt den Leuten mehr Geld, und das kommt ja ganz einfach wieder in die
Kasse weil die Leute ja dann auch mehr Mehrwertsteuer zahlen
Mache ein Gesetz um den Pöbel da draußen einzuschränken und sorge durch
geschickte Wortwahl dafür, dass ein Teil des Pöbels lautstark für dessen
Einhaltung eintritt (spiele sie also gegeneinander aus!). Dann wird sich
der Zorn wechselseitig unter dem Pöbel verteilen und du kannst in Ruhe
regieren und deine Diäten genießen.
wie wahr sich dieser Satz doch hier im Forum erfüllt!
schon traurig mit anzusehen, wie sich das Fußvolk wegen ein paar
null-komma-prozente Lohnnebenkosten die Köpfe einschlägt, während die
Villenbesitzer gleichzeitig ihre Kohle vor dem Fiskus in Sicherheit
bringen
da lässt sich doch gut und satt der eigene Wohlstand mehren wenn der
Pöbel sich mit sich selbst beschäftigt
Herrlich, diese Unterschichten!
>das Lebensnotwendige ist nun wirklich nicht ein Auto!>ich habe gar keins und mir geht's gut!
Dann sein froh, dass es dir (noch) gut geht. Diejenigen, die von ALG-I
in ALG-II gerutscht sind, weil es eine Altersdiskriminierung in unserer
Wirtschaft gibt die Bewerber höheren Alters systematisch aussortieren,
denen geht es ganz und gar nicht mehr gut. Aus diesem Elend kommen sie
nur dann wieder heraus, wenn sie für sich aktiv werben können. Dazu muss
man mobil sein und das kostet Geld. Es ist schwierig genug für solche
Leute überhaupt das Geld für den Sprit des eigenen PKWs aus dem ALG-II
noch aufbringen zu können, um im größeren Umkreis die Firmen
abzuklappern und dort vorstellig zu werden. Ein etwas neues Fahrzeug
bietet ihnen die Chance wenigstens eine Zeitlang noch aus der Substanz
zu leben (bevor alles ganz den Bach runter geht). Wenn der Staat hier
sein Anliegen, die Leute schnellst möglich wieder in Arbeit auf dem
ersten Arbeitsmarkt zu bringen, WIRKLICH ERNST NIMMT, dann belässt er
ihnen FINANZIERBARE MOBILITÄT. Wenn es aber darum gehen sollte, die
Leute zu triezen und gefügig für Billigjobs zu machen, wohl wissend,
dass diese Menschen dann NIE MEHR einen Fuß in den ersten Arbeitsmarkt
bekommen werden, dann kann man ihnen natürlich alles wegnehmen und Hilfe
erst dann gewähren, wenn sie bettelarm sind. Der Staat muss sich hier
schon entscheiden, worum es eigentlich geht.
>Wenn ich keine Arbeit mehr hätte würde ich natürlich auch am liebsten>mein Häuschen und mein Erspartes behalten, aber ich kann doch nicht>erwarten das andere mich durchfüttern solange ich noch die Möglichkeit>habe von meinen "Vorräten" zu leben
Wenn dir erst dann Hilfe gewährt wird, wenn du "alles verfuttert" hast
was du dir bis dahin in deinem Leben erarbeitet hast, dann wirst du
nicht mehr auf die Beine kommen und zur andauernden Alimentation von
staatlicher Seite verdonnert sein. Wenn der Staat das haben möchte, dann
bitte schön! Aber dann nicht jammern, wenn die Betroffenen innerlich
kapituliert haben und für nichts mehr eine Motivation aufbringen. Kein
Arbeitgeber möchte einen unmotivierten und vom Amt zwangsrekrutierten
Bewerber einstellen! Raubt den Leuten um Gottes Willen nicht per Gesetz
den Lebensmut!
Hallo,
Ich muss sagen, ich bin überrascht wieviele gebildete Akademiker (ich
gehe davon aus das die meisten hier Ing. sind) so wenig über Politik
wissen und sich nur polemisch äussern können. Ich habe einen Magister in
Politik/WiWi/Wi&So-Geschichte. Nun studiere ich Mechatronik um mal auch
einen Job zu finden.(arbeite 20h/woche)
Die Probleme sind nicht neu, hier mal ein Gedicht von Tucholsky von
1930:
Die freie Wirtschaft
Ihr sollt die verfluchten Tarife abbauen.
Ihr sollt auf Euren Direktor vertrauen.
Ihr sollt die Schlichtungsausschüsse verlassen.
Ihr sollt alles weiter dem Chef überlassen.
Kein Betriebsrat quatsche uns mehr herein.
Wir wollen freie Wirtschafter sein!
Wir diktieren die Preise und die Verträge-
Kein Schutzgesetz sei uns im Wege.
Ihr braucht keine Heime für Eure Lungen,
keine Renten und Versicherungen.
Ihr sollt Euch allesamt was schämen,
von dem armen Staat auch noch Geld zu nehmen!
Ihr sollt nicht mehr zusammenstehen-
Wollt Ihr wohl auseinander gehen!
Ihr sagt: Die Wirtschaft müsse bestehen.
Eine schöne Wirtschaft! Für wen? Für wen?
Das laufende Band, das sich weiterschiebt,
liefert Waren für Kunden, die es nicht gibt.
Ihr habt durch Entlassung und Lohnabzug sacht
Eure eigene Kundschaft kaputtgemacht.
Denn Deutschland besteht-
Millionäre sind selten -
aus Arbeitern und Angestellten!
Und Eure Bilanz zeigt mit einem Male
einen Salda mortale.
Während Millionen stempeln gehen.
Die wissen, für wen!
Nur um mal zuzeigen wie wir Wirtschaftswissenschaftlich stehen in
Deutschland im Moment.
Zu den "HarzIV-Bezieher-Hassern" sei gesagt das, dass Prinzip der
Volkswirtschaft mit allgemeiner Teilhabe,d.h. jeder darf alles Kaufen
und Verkaufen (im Fall Deutschland mit ausnahmen) JEDEM Bürger im
gleichen umfang zur verfügung stehen muss. Und 2. das gesamte Kapital
welches in einer Wirtschaftliche Gemeinschaft (z.B. Die
VoWi-Deutschland)nach gerechten Maßstäben zuverteilen ist. Da der
Arbeiter ja sein Humankapital welches durch seine Ausbildung
erwirtschaftet hat gewinnbringend verkaufen möchte.
Nun wie im vorliegend Fall das Älter nicht mehr Angestellt werden liegt
an einer Verzerrten Wahrnehmung der meisten Manager. Denn ein Chef wird
sich keinen in Boot holen, der zwar Erfahung hat aber nicht seinem
Menschen-Ideal entspricht.
Desweitern sind die Gehälter der obersten Etagen heute an die USA
gekoppelt,(globaler Markt für Personal) daraus bilden sich die
missverhältnisse des Verdienst, entgegen des modernen VoWi-Prinzips der
Teilhabe. (her das Prinzip des eng. Kapitalismus der Industrialisierung)
Doch das führt unweigerlich zum Wertverfall des Kapitals in dieser
Vo-Wi, wie man das in den USA gut sehen kann, denn mehr als die hälfte
das Kapitals welches die Us-Wi am laufen hält, sind Kredite aus China
und einigen Ölstaaten. Und nur das sie jetzt ihren Leitzins gesenkt
haben zeigt die Verzweiflung.
Die wahl steht nun also zwischen Anpassung (Job weiterweg annehmen) oder
sich wehren.
So weit erstmal...
"Und du solltest mal Dein schlechtes Menschenbild hinterfragen und Dir
klar machen, dass Leute die von ALG-I in ALG-II gefallen sind lange
genug eingezahlt und ihren Solidarbeitrag geleistet und damit ein
Anrecht auf eine Untersützung erworben haben, die ein Leben zumindest in
Würde gestattet."
Diejenigen, die den unterstützen sollen, haben ebenfalls ihr Leben lang
in die Sozialkassen eingezahlt. Warum soll also der, der keinen Job hat,
bessergestellt werden ?
"Welches Recht hat der Staat dir in einer nicht selbst
verschuldeten Notlage auch noch dein Auto wegzunehmen, das du zuvor mit
deiner Hände Arbeit und durch jahrelanges Ansparen dir hast leisten
können?"
Es nimmt keiner irgend etwas weg. Nur bevor derjenige MIR was wegnimmt,
soll er erstmal an seine eigenen Reserven gehen.
"Bleibe fair und erkenne, dass es Abzocke IMMER geben wird solange
Menschen Entscheidungsspielräume besitzen."
Hier ging es, glaube ich, um Harz4 Empfänger. Für die anderen Abzocker
kannst du ja gerne ein eigenen Thread aufmachen.
Also diese Anspruchsmentalität, die noch dazu nicht mal von der
allergeringsten Selbstkritik gekratzt wird, ist wirklich erstaunlich.
Aber es erklärt natürlich, warum die Arbeitslosenzahlen nach Einführung
von Harz4 so unglaublich sinken. Die, die vorher bequem in der
Hangematte gelegen haben (und wie bequem die alle gelegen haben, zeigen
ja die Beiträge hier), haben plötzlich alle einen Job gesucht und
gefunden, wo sie doch sonst an ihr Erspartes müssten. Interessant
übrigends, dass die Zahl der älteren Arbeitnehmer drastisch gestiegen
und die Zahl der älteren Arbeitslosen drastisch gesunken ist. Ob das
wohl damit zu tun hat, dass die jetzt keine vier Jahre
Arbeitslosengeld/hilfe mehr bekommen und doch lieber den Popo
hochbekommen haben, bevor sie ihre Daimler verkaufen mussten ? Mein
Nachbar hatte sich auch schon ausgerechnet, wie er mit 55 langsam in die
Rente gleitet.
Gruss
Axel
"Und 2. das gesamte Kapital welches in einer Wirtschaftliche
Gemeinschaft (z.B. Die VoWi-Deutschland)nach gerechten Maßstäben
zuverteilen ist."
Yep.
Und Gerecht ist doch wohl, dass zuerst die was bekommen, die gearbeitet
haben. Und dann die, die nicht arbeiten konnten, z. B. wegen Krankheit.
Und zuallerletzt die, die nicht arbeiten wollten. Und zuallerallerletzt
die, die nicht gearbeitet haben, und noch eigene Mittel haben.
Oder findest Du ernsthaft, dass die, die wegen Krankheit nicht arbeiten
können, zurückstehen müssen, damit die Daimlerfahrer, die nicht arbeiten
wollten, ihre Daimler behalten können ?
Gruss
Axel
Nun Axel,
Wie das Vermögen einer Gesellschaft zuverteilen ist, ist eine Frage der
Politik und nicht meine.
Ich habe bloß eine Meinung.
Meiner Ansicht nach gibt es Ursachen für ein fehlen an motivation zur
Arbeit. Diese sind in den wenigen Fällen (unter 2% der dt.
Bevölkerung)die auftreten meist (Zahlen nur bedingt vertrauenswürdig:
schwanken zwischen 60 und 98%)seelisch belastete Menschen.(Depression;
und nicht Schwermut sondern klinische Depression)Und in diesem Fall wäre
ich auch dafür diesen Menschen die Möglichkeit der gesellschaftlichen
Teilhabe nicht zu verwähren. Ich mein, wenn einer ein
Fresser/Trinker/Raucher ist und mit 56 Jahre vom Notdienst wegen
Herzinfarkt ins Krankenhaus muss; anschließend aber weiter
frisst/trinkt/raucht dann wird ihm beim nächstenmal ja auch nicht beim
röcheln gesagt: "hättest mal besser Sport gemacht du
fett/besoffener/stinkender Sack" oder???
Somit sind auch "Asoziale verhaltensweisen" bis zu einem gewissen Grad
erduldbar (man schätz 4-8% nicht kooperatives Verhalten als gut
tragbar).
Das bezieht den BMW fahrenden HarzIVler genauso mit ein wie den Maurer
welcher Aufgrund von Depression und fehlendem Arbeitsbezogenem
Training(Kraft&ausdauersport)und Neigung zum
Feierabendbier(Betha-Alkoholismus)mit 55 in Frührente geht.
Beide habe jedoch zu vor eindeutig Leistungen fürs Gemeinwohl erbracht
und sind damit keine Parasiten sonder Menschen in
Lebenslauf-bedingten-Phasen.
So weit ...
Ich finde die menschenverachtende Meinung von manchen hier echt
erschreckend.
Da wird auf die armen ALG2 Empfänger geschimpft und diese als
Sozialschmarotzer hingestellt.
Und das manche die Dreistigkeit besitzen auch noch zu rauchen und
Alkohol zu trinken echt eine Frechheit.
Aber das der Staat auch dort fleissig kassiert scheint keiner
wahrzunehmen.
Einen nicht geringen Teil der der Ausgaben für Hartz4 holt sich der
Staat doch eh wieder. Die Mieteinnahmen der Vermieter werden wieder
versteuert. Mehrwertssteuer muss auch bezahlt werden.
Mit Sicherheit gibt es einige schwarze Schafe darunter, das ist aber mit
Sicherheit nicht die Mehrheit.
Die wahren Schmarotzer unserer Gesellschaft sehe allerdings ganz wo
anders.
Unsere ganze aufgeblähte Bürokratie die ganzen EU Subventionen besonders
in der Landwirtschaft usw. Da werden 40 Prozent der EU Gelder in der
Landwirtschaft verpulvert (für ca 5 Prozent der Bevölkerung) und nur ca.
2 Prozent für Bildung. Und da wundert man sich über einen (fraglichen)
Fachkräftemangel.
Die ganzen Menschen die ihr Geld nur damit verdienen das sie Geld von A
nach B schieben. Die ganzen Aktienanalysten und Börsenmakler die auch
rein garnichts Produktives tun. Wie wäre es denn mal mit der
Wiedereinführung der Börsenumsatzsteuer? Laut Wiki bringen nur 0.5
Prozent schon Einnahmen von 14 Millarden.
Ich denke bei 0.5 Prozent braucht keiner seinen Mercedes zu verkaufen.
Stattdessen wird die Mehrwertssteuer um satte 3% erhöht.
Ich frage mich manchmal was der Staat eigentlich mit der ganzen Knete
macht. Unten scheint auf jeden Fall nicht mehr viel anzukommen. Wie war
das noch mit dem Schwur "Das wohl des deutschen Volkes mehren" davon
merkt ein ALG2 Empfänger nur nicht viel.
Ich jedenfalls finanziere mit meinen Steuern lieber 100 Harzt4 Empfänger
als einen unserer sogenannten Volksvertreter.
Nochmal zum Thema Fachkräftemangel. Der ja wohl hausgemacht ist. Da sind
die Studiengebühren und die Generation Praktikum nur ein Beispiel für.
Ist ja auch einfacher sich die Fachkräfte aus dem Ausland zu holen als
sie selber auszubilden.
Auf jeden Fall läuft seit geraumer Zeit einiges schief in DE.
> Ich frage mich manchmal was der Staat eigentlich mit der ganzen Knete> macht.
Was glaubst du, womit die Amis ihre Raubkriege finanzieren? U.a. mit
unseren Außenhandelsüberschüssen von 120 Mrd. € und mehr je Jahr.
Da diese Überschüsse irgendwie finanziert werden müssen, muß uns eben
die Kohle abgepreßt werden.
Und wir Idioten dürfen uns dafür Exportweltmeister nennen...
Axel, ich stimme Dir im Grunde zu, daß jemand "erst an seine Reserven
gehen soll" und dann an Deine (Steuern vermutet ich mal , meinst Du).
Nur: Vielen hat man jahrelang in die Tasche gegriffen und sie
zahlenlassen und nun bekommen sie nur soviel, wie einer , da fast nichts
eingezahlt hat, weil er kaum gearbeitet hat. Da ist nicht in Ordnung.
Korrekt wäre es, eine Lebenssteuerveranlagung zu machen, sodaß man dann
wenn man einige Ausfallsjahre hatte, eine gemittelte Steuer und
Sozialabgeaben zu entrichten hat, sodaß man etwas zurückbekommt.
Wenn man mal das Extrem berechnet, daß einer 3 Jahre arbeitet und dann
drei Jahre arbeitslos ist, kriegt er 2 Jahre lang fast garnichts (kein
Hartz, da Vermögen) , muss aber für 3 Jahre voll Steuern zahlen.
Ein anderer, der 6 Jahre mit 50% des Gehaltes arbeitet, weil er Teilzeit
hat, hat mehr über.
>Diejenigen, die den unterstützen sollen, haben ebenfalls ihr Leben lang>in die Sozialkassen eingezahlt. Warum soll also der, der keinen Job hat,>bessergestellt werden ?>Es nimmt keiner irgend etwas weg. Nur bevor derjenige MIR was wegnimmt,>soll er erstmal an seine eigenen Reserven gehen.
Hi Axel,
ich sehe an Deinem Beitrag, daß Du das Solidarprinzip nicht im
Geringsten begriffen hast.
Kritiker:
Dann seien wir doch bitte so konsequent und schaffen ALG1 und 2 ganz ab.
Dann kann jeder so viel von seinem Einkommen sparen, wie er für richtig
hält und dann hat er mit 50 eben mehr Reserven und mit 25 eben Pech. Das
wäre ja so etwa der Vorschlag, der hier im Raum steht, wenn 55 Jährige
länger ALG1 bekommen sollen als 25 Jährige.
Wir sparen uns dann alle Diskussionen über Gängelei, Autos, Kontrolle,
Schonvermögen usw usf. Das kann dann jeder für sich entscheiden, vom
Staat gibt es nichts.
Aber solange wir das als Versicherung organisieren, wofür ich sehr bin,
bin ich nicht der Meinung, dass die Einzahlungsdauer eine Rolle spielen
sollte. Die Arbeitslosenversicherung ist kein Banksparvertrag und sollte
es meiner Meinung nach auch nicht werden. Sie sollte eine
Versicherungsleistung bleiben, die erstmal die schlimmsten Probleme im
Fall der Arbeitslosigkeit abmildert. Und wer in 12 Monate keinen Job
findet, findet auch in 18 Monaten keinen Job. Wo will man da die Grenze
ziehen ?
Ansonsten kann mir ja gerne mal jemand erklären, warum ein 25 Jähriger
die gleiche Krebstherapie bekommen soll wie ein 55 Jähriger. Hey, der 55
Jährige hat viel länger eingezahlt.
Gruss
Axel
STS:
Aha, aber Du.
Ich wäre ja mal an Deiner Vorstellung des Solidarprinzips interessiert.
Soll wirklich der 25 Jährige Familienvater mit zwei Kindern, Ehefrau, 15
Jahre altem Astra und einem chronisch überzogenen Girokonto, der jede
Gelegenheit zu Überstunden wahrnehmen muss, für einen 55 Jährigen
Arbeitslosen mit Mercedes und gut gefülltem Tagesgeldkonto bezahlen ?
Ist das Deine Art von Solidarität ?
Gruss
Axel
>Wenn dir erst dann Hilfe gewährt wird, wenn du "alles verfuttert" hast>was du dir bis dahin in deinem Leben erarbeitet hast, dann wirst du>nicht mehr auf die Beine kommen und zur andauernden Alimentation von>staatlicher Seite verdonnert sein. Wenn der Staat das haben möchte, dann>bitte schön! Aber dann nicht jammern, wenn die Betroffenen innerlich>kapituliert haben und für nichts mehr eine Motivation aufbringen. Kein>Arbeitgeber möchte einen unmotivierten und vom Amt zwangsrekrutierten>Bewerber einstellen! Raubt den Leuten um Gottes Willen nicht per Gesetz>den Lebensmut!>
alles schön und gut, aber wenn den Leuten die arbeiten die Motivation
geraubt wird hat das auch keinen Sinn:
einer unserer Mitarbeiter wollte mehr Urlaub um mehr vom Leben zu haben.
Er hatte 8 Wochen und wollte insgesamt 12 Wochen. Er zögerte nur etwas
weil er dann natürlich weniger Geld kriegen würde.
Als ich ihm dann ausgerechnet habe das er statt 1100 netto 1025 netto
kriegt hat er sich gefragt warum er das nicht schon lange macht. Warum
soviel arbeiten wenn einem der Mehrverdienst zum großen Teil weggenommen
wird.
Wenn die Leute nicht so doof wären und das endlich kapieren würden,
würden dadurch theoretisch auch mehr Arbeitsplätze entstehen.
Nur sind leider die meisten unqualifiziert und wichtiger noch
unmotiviert.
Von den Bewerbern die uns übers Arbeitsamt geschickt wurden hat sich nur
einer vorgestellt, dem einen wars zu weit (20km), der andere fragt uns
ob wir ihn nicht ablehnen können, usw ...
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte - in diesem Fall mal
wieder die, die monatlich Millionen heimschleppen und sich um
Solidarität einen Dreck kümmern.
Habt ihr Affen das jetzt endlich begriffen?
Der 55jährige mit Mercedes hat aber auch eine gewisse Zeit eingezahlt,
wahrscheinlich mehr als der 25jährige. Sollte der 25jährige arbeitslos
werden, steht ihm im Gegenzug das Geld vom Mercedesfahrer zu - das nennt
sich Solidarprinzip. Dort kann man für den einzenlenn keine
Kosten-/Nutzenrechnung aufmachen, nur die Gesamtheit hat einen Nutzen.
@Uhu
Hey, damit disqualifizierst Du Dich selber.
Falls irgendwer die von mir verlinkten Artikel (besser Buchauszüge) von
der Spiegel Seite mal durchgelesen hat, sieht wo das System krankt.
Das deutsche Sozialsystem wird ausschliesslich von den
Arbeitern/Angestellten getragen bzw. bezahlt.
Kein Selbsttändiger, Freiberufler, Manager, Beamter oder gar Politiker
zahlt in diesen Topf etwas ein. Das zum Thema Solidarität.
Gut bis auf die Politiker bedient sich keiner daraus (hoffe ich).
Wo ich richtig stinkig werde ist, wenn sich die lieben "Volksvertreter"
feiern das die Bundesagentur für Arbeit Milliarden Euros Überschuss
produziert.
HALLO ???? Die produzieren rein gar nix, die verwalten nur, nur das
viele Geld welches jeder, der in einer abhängigen Beschäftigung
arbeitet, einzahlen muss.
Und anstatt den Leuten das ALG I zuzugestehen (was sie mal in die
"Versicherung" eingezahlt haben) wird es ohne Hemmungen umverteilt.
Was mich auch ziemlich ärgert, ist das was man wieder in diesem Thread
beobachten kann, das Volk (Du, der da hinten, sie nebenan und ich) geht
auf sich selber los.
Klar gibt es Missbrauch bei Sozialleistung, aber selbst bei Verschärfung
der Bedingungen/Gesetze wird sich prozentual nix am Missbrauch ändern,
kann man von mir aus Kollateralschaden nennen. Jeder Supermarkt plant
pro Jahr einen festen Betrag ein der durch Diebstahl entsteht, das ist
normal (leider). Aber durch weitere Verschärfung der Bedingungen fördert
man das Elend nur, beseitigt aber nicht den Missbrauch.
Auf der anderen Seite gibt es sehr wohl wahrhaftiges Elend ! Aber wegen
ein paar Prozent von Missbrauchsfällen wird gleich auf alle Bedürftigen
geschlossen.
Scheint aber ein menschlicher Reflex zu sein, darum sind ja auch alle
Deutschen, Nazis. :-|
Wir, das Volk sollten mal lieber gegen die wirklichen Urheber der Misere
vorgehen, anstatt sich gegenseitig zu zerfleischen.
Man könnte fasst meinen, dass das alles so gewollt/gesteuert ist/wird,
dadurch das man damit beschäftigt die "Schuldigen" in den "eigenen
Reihen" zu suchen sieht man das wahre Übel nicht.
Echt zum k*****.
Mahlzeit.
>>die wirklichen Urheber der Misere vorgehen, anstatt sich gegenseitig zu >>zerfleischen.
Das Prinzip ist alt, bewährt und immer wieder erfolgreich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera
Der Spruch von Joethe am Ende des Artikels setzt aber noch gut einen
drauf.
Cheers
Detlef
@ Snt Opfer
Und du hälst den Spiegel für objektiv? Der ist das Neue Deutschland der
BRD - nicht erst seit gestern.
Ich hatte mir die Artikel vorgenommen, dann aber eine fast fertige
Antwort auf deinen Beitrag nicht abgeschickt.
Wie üblich sind diese Artikel nach einer ganz speziellen Masche verfaßt:
Zunächst werden reichlich gut ausgewählte Fakten präsentiert und zum
Schluß kommt dann der 'Ausweg' aus der Misere, die dem Leser bereitet
wurde: Seine Emotionen werden in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt
und damit ein Ausweg aufgezeigt, wohin er sie abführen kann - im
vorliegenden Fall im Grunde auf die 'Sozialschmarotzer', während die
eigentlichen Verursacher und Nutznießer natürlich prächtig dabei
wegkommen - nämlich ungeschoren und unerkannt.
Die Psychologen nennen den ersten Teil 'Aufbau einer kognitiven
Dissonanz' und den Zweiten Teil 'Reduktion der kognitiven Dissonanz'. Es
handelt sich um ein hochwirksames Prinzip für den Aufbau von
Propagandatexten.
Wenn du das Prinzip begreifen willst, kann ich dir die Lektüre des
Kubark-Handbuches empfehlen: Das Handbuch über Nachrichtendienstliche
Verhörtechnik der CIA. Eine Übersetzung findest du hier:
http://www.ulla-jelpke.de/uploads/Kubark.pdf
Ich habe die Methode, eine Person zu einem Verrat zu bewegen und ihr
gleichzeitig einen Ausweg zu bieten, wie sie den Verrat vor sich selbst
rechtferigen kann, nirgends so klar beschrieben gefunden, wie da.
Der prinzipielle Unterschied zwischen dem Vernehmer und dem
Propagandisten ist lediglich das unterschiedlicher Repertoir, den Druck
aufzubauen: Der Schlapphut hat alle Mittel von subtiler Beeinflussung,
bis zu brutaler Gewalt zur Verfügung, während letzterer natürlich keine
physische Gewalt anwenden kann, sondern den Druck mit anderen Mitteln
aufbauen muß.
@ Uhu
Wollte keine Diskussion um den Spiegel selbst starten. Das Filter trägt
(fast) jeder selber auf den Schultern.
Und die Artikel sind Auszüge aus einem Buch, aber gut. Was ich jetzt
nicht nachvollziehen kann :
>Wie üblich sind diese Artikel nach einer ganz speziellen Masche verfaßt:>Zunächst werden reichlich gut ausgeählte Fakten präsentiert und zum>Schluß kommt dann der 'Ausweg' aus der Misere, die dem Leser bereitet>wurde: Seine Emotionen werden in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt>und damit ein Ausweg aufgezeigt, wohin er seine Emotinen abführen kann ->im vorliegenden Fall im Grunde auf die 'Sozialschmarotzer', während die>eigentlichen Verursacher und Nutznießer natürlich prächtig dabei>wegkommen - nämlich ungeschoren und unerkannt.
Wo Du das rausgelesen hast, klar das mit den Fakten kann passen, nur wo
wird wieder auf die "Sozialschmarotzer" gezeigt ? Und einen Ausweg
konnte ich auch nicht erkennen...
@ Detlef -a
Schön, Danke. Mir war so als ob es da mal einen Ausspruch gab, aber ist
wohl mit der Zeit durchs Sieb gerutscht.
Es hat sich offensichtlich nicht viel geändert... es wird heute nur
anders "verkauft".
Der Ausweg ist der Neid.
Der erste Artikel: "Arm durch Arbeit - die neue Ausbeutung" endet mit
dem Abschitt "Vom Sozialstaat über den Tisch gezogen". Dort kriegen die
Akademiker so nebenbei noch eins ab und dann der Sozialstaat als Ganzes.
Daß die Situation ganz anders aussähe, wenn alle Einkünfte - nicht nur
die aus Arbeit - ihren Möglichkeiten entsprechend - zum Sozialsystem
beitragen würden, findest man nichts. Die Brücke für den kleinen Neider:
Diejenigen, die dem Sozialsystem auf der Tasche liegen, sind an der
Misere schuld... die Untüchtigen leben auf Kosten der Tüchtigen - oder
zumindest derer, die sich fälschlicherweise dafür halten...
Ein praktischer Lehrgang zum Thema "Teile und herrsche."
Nun gut, also bleibt nur filtern.
Hat offensichtlich bei mir geklaptt, zumindest habe ich das so nicht aus
dem Text gelesen. Kann aber auch an der Grundeinstellung liegen, dass
ich eben nicht die "Schuldigen" unten suche, sondern oben.
Könnte man weiter spinnen, drei Leute lesen den Text, jeder hat eine
andere Grundhaltung. Und am Ende gibt es bestimmt drei verschiedene
Interpretationen des Textes.
Ich würde eher sagen, das sind verschiedene Ebenen im Text: Die naiv
vordergründige und die strukturelle. Ohne Analyse beider wird man eine
geschickte Täuschung kaum durchschauen.
Ist schon erstaunlich, wie sich einige über benachteiligte
Personengruppen aufregen können, und gleichzeitig übersehen, wie andere,
privilegierte, sich gleichzeitig an allen übrigen bereichern.
Beispiel: als die Polen (nach der Öffnung zum Westen) ins Aldi strömten,
über ihren eigenen Bedarf einkauften, den armen deutschen die Waren
wegkauften, um es in Polen zu verscherbeln, waren sie die "Bösen". Man
warf ihnen vor, sich auf kosten der (polnischen) Bevölkerung zu
bereichern. Auf die Idee, das Herr Aldi es noch viel doller treibt, kam
es manchem Idioten gar nicht erst in den Sinn.
Habt ihr eine Ahnung davon, wie viele große Betriebe lang gediente
Mitarbeiter entlässt, nur um kurze Zeit später andere Personen an ihrer
Stelle einzustellen? Nur um den Aktionären fettere Gewinne zu bescheren?
Man darf keine Namen nennen, aber, wer Interesse hat, der kann sich z.B.
im www informieren.
Viele wollen es vielleicht gar nicht wissen. Ist zu deprimierend.
Bei der gewissen Firma arbeiten z.Zeit Leute als Leiharbeiter für < 5
€/Std. nach dem sie dort > 8 Jahre lang als normal-Beschäftigte
gearbeitet haben. Sie wurden gekündigt, erhielten geringe Abfindungen
(ca. 2 Monatsgehälter), und wurden etwas später am gleichen Ort wieder
gesehen...
Das ist eine schlimme Unsitte! Kenne selber ein Beispiel, wo die ganze
Abteilung ein halbes Jahr lang hin und her überlegt hat, wie sie einen
Techniker ohne Diplom leswerden können, der jetzt über die 50 ist und
nicht ins Bild des jungen dynamischen Teams der Ingeneiure passt. Der
soll auch raus in eine andere Firma und für 500,- weniger arbeiten, um
dem stetigen Anstieg der Gehälter im Alter zu begegnen. Für dieselebe
Abteilung wurden im verg Jahr 5 Ingeniuere eingestellt, die ihre ganze
Zeit mit z.T: Arbeiten veplempern müssen, die eigenlicht die Techniker
machen sollten.
Da ist wohl mal wieder Planlosigkeit mit Rigorosität verpaart...
Wenn man sich diese Sodbrenner von Managern mit ihren wuchtig
amerikanisch-klingenden Titeln von irgendwelchen deutschen
Privatschnellbleichen mit nicht minder funkenstiebendem Namen ansieht,
wundert einen nichts...
die wellt die will betrogen syn.
(Sebastian Brant: Das Narrenschiff, Straßburg, 1494)
Die Welt will betrogen werden ? - Meine Rede! Meine Taktik ist, den
neuen Kunden hinzuhalten und so Beschäftigun vorzuteäuschen. Einmal
absagen wegen angblicher Verlängerung und besserem Stundensatz - sollste
mal sehen, was die beim nächsten male rausrücken.