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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Microchip bringt 32-Bit-Controller heraus (PIC32)


Autor: Xenu (Gast)
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Falls es wen interessiert, Microchip hat einen 32-Bit-Controller 
herausgebracht:

http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcServic...

Basiert auf einem MIPS32-Kern.

Autor: DerSchelm (Gast)
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Haben die sowas nicht schon etwas länger ?

Autor: Hannes (Gast)
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Geiiiiil!
Ich hol mir des Starterkit für $50!!

Thx für den Link!

Autor: Andreas K. (a-k)
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Aber überleg dir vorher, wie du an den I/O-Connector ran kommen willst. 
Ohne den kannst du grad mal mit 3 Schaltern und 3 LEDs rumspielen ;-).

Autor: Hannes (Gast)
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3 Schalter und 3 Leds können auch toll sein :)

ich bin ein alter Ampelbauer!

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Hannes wrote:
> 3 Schalter und 3 Leds können auch toll sein :)
>
> ich bin ein alter Ampelbauer!

Dann nimm doch nen ATtiny25, der reicht vollkommen.

Warum mit Atombomben auf Flöhe schießen?


Peter

Autor: Dirk (Gast)
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In meinen Augen zu wenig RAM und kein USB.

Autor: Willivonbienemaya .. (willivonbienemaya)
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Warum soll man die Teile jetzt kaufen?

im Vergleich zu den dsPIC33 haben die nicht wesentlich mehr Flash und 
nur genausoviel RAM.
Etwas schneller zwar, aber wo sind Dinge wie:

CAN
USB
Ethernet

Kein DSP mehr, AD Wandler sind wesentlich schlechter geworden.
Und vor allem die Dinger heissen wieder "PIC".
So werden die ihr Image nicht los.

Ich sehe momentan echt noch nicht das entscheidende Argument für diese 
Controller. Naja, mal abwarten.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Vor allem wo die Konkurrenz durch den ARM so groß ist, und dieser schon 
so weit verbreitet ist. Ich sehe zumindest keine Features, die ein 
normaler ARM7 nicht auch hat.

Autor: maddin (Gast)
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von pci mal ganz zu schweigen...

dann bleibe ich lieber bei meinem mpc8548...

m.

Autor: Master Snowman (snowman)
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vorteil ist ganz klar der: wer bis jetzt PICs programmiert hat und mehr 
leistung will, muss sich nicht an eine neue SW-umgebung gewöhnen und von 
den preisen her sind die PIC32 ja auch nicht schlecht :)
...ich vermisse nur USB 2.0!!! vieleicht wirds das aber mal noch geben 
hoffentlich

>> So werden die ihr Image nicht los.
wieso so schlecht reden? ich arbeite sehr gerne mit denen! OK, die 
PIC16xxx waren wirklich nicht doll, aber alles andere darüber kann man 
echt nicht motzen; und sollte auch nicht!

@Hannes: bedenke dass du mit der beigelegten SW nur max 64kB-code 
produzieren kannst.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Es gewisse Hoffnung hatte ich ja, dass der zumindest in Bezug auf 
Interrupt-Handling besser ist. Denn das Interrupt-Konzept von ARM ist 
schon längst nicht mehr zeitgemäss.

Nur hat Microchip hier leider die Technik aus PIC30 wiederverwertet. 
Kann ich zwar der Ökonomie wegen verstehen, nur hat dessen Methode einen 
Haken.

Wer mal versucht hat, eine Art HAL für PIC30 zu schreiben, der merkt 
bald, dass es schwierig ist, alle Adressen/Felder/Attribute eines 
I/O-Moduls geschlossen zusammenzufassen. Damit man für diese Funktionen 
nur einen Parameter für Kanalnummer/Adresse übergeben muss. Was bei 
PIC30 und PIC32 nur per Beschreibungstabelle möglich ist, weil zwar die 
I/O-Register alle zusammenhängend stehen, die dazu gehörende 
Interrupt-Steuerung sich aber an völlig anderer Stelle befindet, noch 
dazu kunterbunt durcheinander ohne dass zwischen Kanalnummer und 
Position im Register irgendeine berechenbarer Zusammenhäng besteht.

Dies zumindest hat ARM seit jeher besser hinbekommen, weil das für einen 
HAL wichtige Ein/Ausschalten von Interrupt-Enables im jeweiligen 
I/O-Block möglich ist, ohne dass man dazu den zentralen 
Interrupt-Controller ansprechen muss. Bei PIC30 und PIC32 ist das jedoch 
nur über den zentralen Interrupt-Controller möglich.

Kommt dazu dann noch der hinsichtlich Interrupts erheblich verbesserte 
Cortex-M3 (Thumb-2) Core hinzu, bei dem der Interrupt-Controller erstens 
zum Core dazu gehört, damit familienübergreifend gleich ist, zweitens 
Interrupts als normale Funktionen implementiert werden, dann entsteht 
ein für mich recht ansprechendes Interrupt-Modell.

Microchip ist dabei immerhin konsequent. Deren Methode, Include-Files 
für egal welche Controller zu bauen, entzieht sich recht hartnäckig 
allen Versuchen, in einer Anwendung Pins und Kanalnummern konfigurierbar 
zu gestalten, weil diese Angabe in jeder einzelnen Namenskomponente 
drinsteht.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Master Snowman wrote:

> vorteil ist ganz klar der: wer bis jetzt PICs programmiert hat und mehr
> leistung will, muss sich nicht an eine neue SW-umgebung gewöhnen und von
> den preisen her sind die PIC32 ja auch nicht schlecht :)

Nur sollte sich grad diese Kundschaft die Frage stellen: Warum PIC32 
statt PIC24/30/33? Abgesehen von der o.A. Sache mit den Interrupts 
(sowie dem Inhalt der errata sheets und den pinouts der dsPIC30 <= 
40pin) finde ich die PIC30 Familie ziemlich gut gelungen.

Autor: Mario (Gast)
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Ich hab mir gleich das Datenblatt angesehen, hmm klingt doch 
interessant.
Aber dann sofort die Ernüchterung, oder besser enttäuschung. Eine echte 
innovation sehe ich da nicht und ehrlich gesagt ich weiß auch nicht wo 
der verbaut werden könnte? Gibts da noch einen Markt an Applikationen in 
der Millimetergroßen Lücke die der Chip füllt??

Wenigstens haben sie eine RTCC spendiert. An ein extra Vcc für die 
Backup-Batterie scheinen sie aber nicht gedacht zu haben.

Ansonsten kann ich mich Andreas nur anschließen.

Autor: .... (Gast)
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hoffentlich funktioniert das alles und wir spielen nicht wieder 
Beta-Tester. Ich habe meinen Stunden vor dem Ethenet-IC noch vor 
Augen...

Autor: Andreas K. (a-k)
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> hoffentlich funktioniert das alles und wir spielen nicht wieder
> Beta-Tester. Ich habe meinen Stunden vor dem Ethenet-IC noch vor
> Augen...

Beim Core habe ich wenig Sorgen, der ist garantiert fertig eingekauft.

Und die Periphierie entstammt weitgehend der PIC30 Familie. Also siehe 
dort. Wobei die dicken Eier vorsorglich garnicht drin sind, traditionell 
ist ja in allen Controller-Familien vor allem CAN für allerlei Bugs gut.

Autor: Willivonbienemaya .. (willivonbienemaya)
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Ist natürlich ne tolle Problemlösung den CAN dann einfach wegzulassen.
Bei den neueren dsPIC33 wurde das auch so gemacht.

Keine Ahnung was die sich dabei gedacht haben.

Autor: .... (Gast)
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>Beim Core habe ich wenig Sorgen, der ist garantiert fertig eingekauft.
meinste wirklich, dachte das know how verkaufen die.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Willivonbienemaya .. wrote:

> Keine Ahnung was die sich dabei gedacht haben.

Vielleicht hat das den gleichen Hintergrund, wie Atmels RTC bei den 
AT91SAM7S Typen. Da hatte ich mich zunächst gefragt, welcher Vollpfosten 
wohl eine RTC mit einzig einem R/C-Oszillator als Taktquelle 
konstruiert. Bis mir klar wurde, dass die sicherlich anders gedacht war, 
aber dies offenbar einfach nur der einzig verbliebene funktionierende 
Rest einer einstmals glänzend gedachten RTC war.

Autor: Andreas K. (a-k)
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> meinste wirklich, dachte das know how verkaufen die.

MIPS lebt davon, sowas anderen zu verkaufen, grad wie ARM auch:
http://www.mips.com/products/cores/32-bit-cores/

Was verkauft denn Microchip in dieser Hinsicht, ausser Hardware und 
Entwicklungssystemen? Ausserdem, ganz pragmatisch: Kannst du dir einen 
brandneuen 32bit Microchip Prozessor vorstellen, der keinen einzigen 
CPU-Bug hat? Denn die MIPS-Compiler sind schon lange da, deren Output 
muss funktionieren, sonst droht die Mülltonne.

Autor: .... (Gast)
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na ja hab noch nicht darüber nachgedacht.
Einige Chips (pic16F8**) waren für zugekauft jedenfals ganz schön für 
"die Tonne".

In letzter Zeit finde ich die Produkte gut. Klar gibt es immer mal 
wieder Ärger, aber in Summe paßt das.

Autor: Andreas K. (a-k)
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.... wrote:

> Einige Chips (pic16F8**) waren für zugekauft jedenfals ganz schön für
> "die Tonne".

Sachte. Ich schrieb vom MIPS-Core des PIC32, nicht von den anderen PIC 
Familien. Die 8-bitter sind älter, die mit 12-bit Code sind im Ursprung 
älter als alle anderen Controller-Familien auf dem Markt (merkt man). 
Allerdings ebensowenig von Microchip, sondern von General Instrument.

Autor: .... (Gast)
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aha, sehr informativ! DANKE!

Kann man das auch nachlesen, oder spricht ein "Insider"?

Autor: Zorbius (Gast)
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Da finde ich noch den Propeller-Chip von Parallax origineller.

Autor: Andreas K. (a-k)
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> Kann man das auch nachlesen, oder spricht ein "Insider"?

http://de.wikipedia.org/wiki/PICmicro
http://www.rhoent.com/pic16xx.pdf

Autor: Andreas K. (a-k)
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Zorbius wrote:

> Da finde ich noch den Propeller-Chip von Parallax origineller.

Yep. Der ist wirklich originell.

PIC32 hingegen ist ein Variante von "hey, wir sind auch noch da, 
vergesst uns nicht", für jemanden der unbedingt nen 32bitter braucht. 
Vielleicht hat auch ein Kunde mal etwas heftig nachgefragt (der LPC2888 
ist ja m.W. auch nicht ganz ohne Zutun Dritter entstanden).

Einziger Vorteil: Es geht wahrscheinlich ohne neuen Programmer, weil 
neben JTAG auch das PIC-typische PGC/PGD-Interface unterstützt wird, so 
dass auch ICD2&Co damit klarkommen sollten.

Autor: .... (Gast)
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Danke für die Infos!

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Da scheint ja wirklich nicht die Menge neues dran zu sein.

Mein FAE hat beim letzten Besuch im Juli was von dsPIC40 in 32 Bit 
gefaselt, aber das ist wohl nur vaporware.

Autor: Frank (Gast)
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In einer Zeit, in der viele Leute einen Rechner alleinig anhand der 
Bit-Breite messen und ihre Produktwahl treffen ist es gut 
nachvollziehbar, dass auch Microchip diesem Trend nachzieht.

Doch aber erfreulich, dass sich hier etwas tut und wie man Microchip 
kennt wird da schnell mal eine gemoddete Variante, welche auch 
Anforderungen in der Automatisierungstechnik erfüllt (CAN etc..) 
nachkommt...
Mit JTAG auch schon ein Fortschritt.

Interessant wäre aber, welche und wie 32-Bit-Systeme bei der 
Performance-Messung verglichen wurden. Ob da wohl auch ein ARM darunter 
ist..?

http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcServic...
siehe dazu Register Performance

Letzlich schade, dass man keinen gcc-Compiler einsetzen kann. Sonst aber 
doch ein sehr positives Zeichen.

Autor: Markus (Gast)
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Also ich denk man sollte dabei schon unterscheiden. Das eine ist ein 
Microcontroller(PIC) das andere ist ein Mircoprozessor(ARM),

Autor: Zirrus (Gast)
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>Vielleicht hat auch ein Kunde mal etwas heftig nachgefragt<

Zum Glück hat der Kunde nicht scherzenshalber nach einem 1024Bit 
Controller nachgefragt sonst hätten wir das Geschenk ;-)

Autor: Andreas K. (a-k)
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Frank wrote:

> Letzlich schade, dass man keinen gcc-Compiler einsetzen kann. Sonst aber
> doch ein sehr positives Zeichen.

MIPS32 war eine der Architekturen für die GCC vor 2 Jahrzehnten gebaut 
wurde. MIPS16 kann er wahrscheinlich auch.

Und ich ging eigentlich davon aus, dass der Compiler von Microchip 
nichts anderes als GCC ist. Wäre ja nichts Neues, deren Compiler für 
PIC30 ist auch bloss ein um einen proprietären Optimizier bereicherter 
GCC, leider ohne C++.

Autor: Arc Net (arc)
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> Letzlich schade, dass man keinen gcc-Compiler einsetzen kann. Sonst aber
> doch ein sehr positives Zeichen.

Das ist der gcc (genauso wie die Tools von MIPS auf dem gcc basieren).
http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcServic...
http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/pi...

> Ob da wohl auch ein ARM darunter ist..?

Davon kann man wohl ausgehen.
ARM spricht beim Cortex-M3 von 1.25 DMIPS/MHz und beim ARM7 von 0.95 
DMIPS/MHz
http://www.arm.com/products/CPUs/ARM_Cortex-M3.html
Einer der beiden mit 1.3 DMIPS/MHz dürfte ein AVR32 sein
http://www.atmel.com/products/AVR32/uc3/UC3A_tech_brief.asp

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Arc Net wrote:

> Einer der beiden mit 1.3 DMIPS/MHz dürfte ein AVR32 sein

Definitiv nicht.  Das Ziel war es ja gerade, einen Controller zu
bauen, der in der Leistungsfähigkeit einerseits mindestens genauso
gut und möglichst besser ist als ARM, andererseits keine Lizenzen
an ARM kostet.

Autor: Gast (Gast)
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> Definitiv nicht.  Das Ziel war es ja gerade, einen Controller zu
> bauen, der in der Leistungsfähigkeit einerseits mindestens genauso
> gut und möglichst besser ist als ARM, andererseits keine Lizenzen
> an ARM kostet.

MIPS M4K (PIC32) 1.5 DMIPS/MHz
AVR32 1.3 DMIPS/MHz
ARM Cortex-M3 1.25 DMIPS/MHz
ARM7 0.95 DMIPS/MHz

Ob nun Lizenzen von ARM oder MIPS dürfte aufs gleiche rauskommen.

Autor: Andreas K. (a-k)
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MIPS = Misleading Information to Promote Sales

Autor: Jochen (Gast)
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@andreas

MIPS != DMIPS

Zitat einer beliebig ergoogleten quelle:

DMIPS (Dhrystone MIPS)
Der Dhrystone-Test ist ein Benchmark für CPU-Leistung und 
Anwendungsprogramme. Er [...] wird heute [...] als industrieller 
Standard eingesetzt.

Wohingegen du beim Begriff MIPS recht hättest, die Einheit ist blödsinn.

Genug geklugscheißert, zum Thema:

Wer brauch so einen Chip?
Jemand der 32Bit Operationen ausführen will, sei es als Adresse oder 
Daten... auch die geschwindigkeit ist eine ausschlaggebende Größe, da 
nun auch Video Applikationen in greifbare Nähe rücken, für 
Microchip-nicht-hasser ;) oder (kleinere) Unternehmen, die mehr Power 
(Tim Taylor lässt grüßen) brauchen, aber nicht ihre komplette 
Entwicklungsumgebung ändern wollen / können...

und 17 euro für das modul bzw. 34 fürs starter kit lohnt sich echt mal 
in den chip reinzuschnuppern,

und für die weinenden, er hat kein can  usb  etc. es muss nicht 
zwangsweise alles in einem chip sein, es gibt zahlreiche gute 
hersteller, die auch peripherie chips anbieten ;) die wahlweise über ein 
kompfortables SPI oder nen parallelen port verfügen...

Autor: Willivonbienemaya .. (willivonbienemaya)
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Hat eigentlich inzwischen mal jemand einen der neuen Chips getestet?
Ich hatte noch keine Lust dazu, weil noch keiner mit USB verfügbar ist.

Autor: Fitz (Gast)
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> Wer brauch so einen Chip?

Wir! - Denn in unseren Anlagen finden sich nicht selten bis 50 Antriebe, 
die alle gesteuert und teilweise auch geregelt werden müssen. Jede 
Anlage ist ein Unikat und muß oft recht komplexe Bewegungsabläufe 
beherrschen. Dazu kommen noch extrem kurze Inbetriebnahmezeiten, 
weltweiter Einsatz und absolut widrige Betriebsbedingungen.

Das ganze funktioniert nur mit einer recht ausgeprägten Flexibilität 
auch im Bereich der Steuerungstechnik. So müssen "mal eben" Funktionen 
implementiert werden, die über dem Niveau einer Diplomarbeit liegen. 
Hier kommt uns auch MPLAB sehr entgegen: für alle benutzten 
Mikrocontrollerfamilien (8...32 Bit) nur eine Umgebung mit 
weiterverwendbaren SW-Funktionen. Mit den PIC32gern können wir die 
Wettbewerber noch ein wenig weiter hinter uns lassen.

Autor: Master Snowman (snowman)
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es gibt PIC32 mit USB (sogar OTG), ich denke PIC32 mit CAN ist eine 
frage der zeit. ansonsten hier eine übersicht:
http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcServic...

Autor: Willivonbienemaya .. (willivonbienemaya)
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Master Snowman wrote:
> es gibt PIC32 mit USB (sogar OTG),

Aber erst seit kurzem.
Und da man im Moment in Europa keine kostenlosen Samples von Microchip 
bekommt ist das ganze noch ein Stück uninteressanter geworden.

Autor: Arc Net (arc)
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Willivonbienemaya .. wrote:
> Master Snowman wrote:
>> es gibt PIC32 mit USB (sogar OTG),
>
> Aber erst seit kurzem.
> Und da man im Moment in Europa keine kostenlosen Samples von Microchip
> bekommt ist das ganze noch ein Stück uninteressanter geworden.

4.60 € bei Farnell bzw. 3.55 € bei microchipDirect für einen 
PIC32MX420F032H sind noch zu teuer?

Autor: Willivonbienemaya .. (willivonbienemaya)
Datum:

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Arc Net wrote:
> Willivonbienemaya .. wrote:
>> Master Snowman wrote:
>>> es gibt PIC32 mit USB (sogar OTG),
>>
>> Aber erst seit kurzem.
>> Und da man im Moment in Europa keine kostenlosen Samples von Microchip
>> bekommt ist das ganze noch ein Stück uninteressanter geworden.
>
> 4.60 € bei Farnell bzw. 3.55 € bei microchipDirect für einen
> PIC32MX420F032H sind noch zu teuer?

plus sehr viel Versandkosten. Den kann man da kaufen wenn man weiss dass 
er was taugt.

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