Hallo zusammen,
ich benötige eine Schaltung mit einem OP-Verstärker, weil die Messung
nicht belastet werden darf.
1.) Es ist nur eine Positive Spannung von +15V vorhanden.(Der Ausgang
braucht auch nicht nach "-" zu gehen.)
2.) Am Eingang des OP's treten Spannungen im Bereich von 0-10V auf.
3.) Diese Spannungen, sollen nun mit hilfe des OP's abgeschwächt (auf
1/4 der Eingansspannung) am Ausgang erscheinen.
Nun, ist so etwas überhaupt mit einem OP realisierbar?
Er soll ja nicht als Verstärker sondern als eine art Spannungsteiler
dienen, der die Schaltung so wenig wie möglich belastet.
MfG
Dirk
@ Dirk (Gast)
>Nun, ist so etwas überhaupt mit einem OP realisierbar?
Sicher.
>Er soll ja nicht als Verstärker sondern als eine art Spannungsteiler>dienen, der die Schaltung so wenig wie möglich belastet.
Ganz einfach. OPV als Spannungsfolger schalten, dahinter einen ganz
einfachen Spannungsteiler.
MFG
Falk
@ Dirk (Gast)
>und den OP mit nur einer Spannung zu versorgen, müßte eigentlich gehen?
Wenn der OPV vom Typ Rail-2-Rail ist, dann ja. Z.B. der LM358 ist
zumindest Masseseitig Rail-2-Rail fähigh.
MfG
Falk
Da die Ausgangsspannung auf den Analog-Eingang eines µC's geht, stellt
sich jetzt die Frage, ob der Spannungsteiler dann nicht wieder belastet
wird und das Messergenis verfälscht.
OK, der analog_Eingang des µC's ist relativ hoch, aber er belastet
dennoch.
Aber danke erstmal für die Antworden,
Dirk
also wenn bei Ue=0 bis 10V ein Ua=0 bis 2,5V rauskommen soll, dann
werden wohl selbst Rail-To-Rail OPV's u.U. Schwierigkeiten haben, bis
auf genau 0V runterzusteuern. Evtl. hilft da noch ein PullDown-R am
Ausgang (diesbezüglich habe ich noch keinen solchen OPV ausgemessen, ob
er das wirklich bis auf 0V hinbekommt). Oder man schaltet eine/mehrere
Dioden als Spannungversatz in den Ausgang (inclusive PullDown-R am
Ende), die dann mit in der Rückkopplungsschleife hängen.
Eingangsmäßig können wohl viele (oder die meisten?) OPV's ohne Probleme
bis auf 0V runtergesteuert werden - da muß man also keine Handstände
machen.
In diesem Fall ist es sogar noch einfacher, Der Oausgang muss nicht
Rail-rail sein, auf Null genuegt, dasselbe beim Eingang. Der LM324 kann
das auch schon.
Wenn du den LM324 oder den 358 nimmst, kannst du dir recht einfach eine
kleine negative Spannung erzeugen:
vom Spannungsstabi Gnd nach Masse eine Diode in Flussrichtung.
Stabimasse ist Gnd , an der Kathode ist 0,7V negativ. Das reicht den
OPVs.
Im oberen Schaltungsbeispiel ist meines Erachtens der zweite OPV nicht
erforderlich, wenn der Spannungsteiler recht niederohmig ausfällt.
MW
>Rail to Rail, heißt doch eigentlich nur, dass die Ausgangsspannung>annähernd an die Versorgungsspannung heran kommt. oder?
An VCC und GND z.B. der LM358 kommt nur bei +12V auf ca. 10V und der
TS912 beu +12V an 12V
Nadiia schrieb:> Warum muss man in dieser Schaltung den OpAmp zweimal einbauen (vor und> nach dem Spannungteiler? Was bringt es mir?)
Einen hohen Eingangswiderstand (linker OP) und damit eine sehr geringe
Belastung des Eingangswerts
Einen niedrigen Ausgangswiderstand (rechter OP) und damit die Tatsache,
dass man den Ausgang auch mit ein paar mA belasten darf ohne dass sich
der Messwert verfälscht.
Wobei Spannungswerte nahe der Masse durch die unsymmetrische Versorgung
der Ops eventuell nicht mehr exakt dem Eingangswert entsprechen können
(abhängig vom verwendeten Op)
Michael Wilhelm schrieb:> vom Spannungsstabi Gnd nach Masse eine Diode in Flussrichtung.> Stabimasse ist Gnd , an der Kathode ist 0,7V negativ. Das reicht den> OPVs.
Hast Du vielleicht mal eine Zeichnung? Mit interessiert das, versteh
grade nur Bahnhof.
Ich habe die Schltung von oben genommen, da meine Aufgabe jetzt gleich
der die vorher beschrieben ist.
Ich habe einen Mikrokontroller, der die Eingangswerte zwieschen 0 und
2,5 V annimmt. Des Sensor gibt aber die Werte zwischen 0 und 10 V. Ich
muss diesen Range 0-10V auf 0-2,5 V proportional skalieren
(Schnittstelle) Dazu auch mussen die Messwerte nicht verfälscht werden.
Ich brauche eine sehr hohe Genauigkeit und Störfestigkeit.
Ich habe nun eine ganz andere Problematik. Ich habe eine
Versorgungsspannung von +/-15V möchte aber +/-25V auf +/- 10V runter
bekommen. Habt ihr einen Vorschlag wie ich das machen kann ohne meine
hohe Eingangsimpedanz zu verlieren?
Danke & Gruß