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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Betriebsstunden erfassen - Signal abgreifen


Autor: Bernd (Gast)
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Hallo Zusammen,

ich würde gerne von meiner Zentralheitzung die Betriebsstunden erfassen. 
Atmega8 ist soweit auch schon fertig aufgebaut und programmiert.

Meine Zentralheizung hat auch einen Ausgang für einen 
Betriebsstundenzähler. An dem Ausgang liegen 220V Wechsel.

Ok....ganz einfach dachte ich. 220V Relais drann und so das Signal dann 
schön galv. getrennt mit dem Atmega8 abgreifen.

ABER...Pustekuchen. Das Relais an dem Ausgang zieht nur ganz kurz an und 
fällt dann sofort wieder ab.

Warum? Kommt da zu wenig Strom um das Relais zu halten? Wenn ja, wie 
könnte man das noch anders abgreifen?

Kennt sich da zufällig jemand aus? Wäre echt schade wenn das nicht 
klappen würde. Ist mein 1. Atmega Projekt :-(

Vielen Dank vorab und Beste Grüße, Bernd

Autor: Christian A. (Gast)
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man könnte evtl einen winzig kleinen Printtrafo 
(+Gleichrichter+Glättung+Spannungsregler 5V) verwenden. Ob der 
Stromverbrauch allerdings geringer als bei einem Relais ist.. ? Da hilft 
wohl blos ein Blick ins Datenblatt. Ansonsten Optokoppler probieren..

Autor: Bernd (Gast)
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Nochmals Hi,

wie funktioniert eigentlich eine "220V-LED" Da gibts doch beim C so 
Bausätze.

Könnte man das modifizieren?

Danke für die schnelle Antwort :-)

Grüße, Bernd

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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>Warum? Kommt da zu wenig Strom um das Relais zu halten?

Das halte ich für unwahrscheinlich, da meines Wissens der Haltestrom 
eines Relais deutlich geringer ist als der "Anzugs"-Strom.

Schöne Grüße,
Alex

Autor: HildeK (Gast)
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Vielleicht kommen da nur Start-/Stop- oder Zeittakt-Pulse? Messen?

Autor: Bernd (Gast)
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Hi,

nein....ist ein simpler Schaltausgang. Es liegen permanent 220v Wechsel 
vor. Ganz sicher. Menno :-(

Grüße und Danke, Bernd

Autor: HildeK (Gast)
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Gut, man fragt nur ...
Aus dem Grund, den  Alex Bürgel (alex22) schon nannte, ist das ganze 
schon seltsam.

Die LED an 230V sieht etwas so aus: Reihenschaltung von LED, C und R, 
mit antiparalleler Diode zur LED.
Dimensionierung für 10mA z.B.
Diode: 1N4007
C: ca 150 nF, muss aber für die 230V Wechselspannung dimensioniert 
sein!
R: ca 1k.
Wesentlicher Bestandteil ist, dass der C als verlustloser Vorwiderstand 
mit ca 20k arbeitet.

Das ganze natürlich unter Berücksichtigung der elektrischen 
Sicherheitsvorschriften bez. Berührschutz, Schutzabständen usw.

Autor: Oilaf (Gast)
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Hallo Berd,
mal eine andere Frage, willst Du die tatsächliche Betriebszeit Deiner 
Heizung erfassen (wegen Instanthaltung usw.), oder möchtest Du die 
Durchflußmenge an Heizöl bzw. Gas ermitteln? Ich habe küzlich, nämlich 
als mein Öltank gefüllt wurde, einen Betriebsstundenzähler an das 
Magnetventil (230V) des Brenners angeschlossen. Ich möchte damit die 
Betriebszeit einer Tankfüllung ermitteln, da bei meinem Tank der 
Tankinhalt nur schwer zu ermitteln ist.

Gruß Olaf

Autor: Oilaf (Gast)
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Oh Entschuldigung Bernd war der richtige Name.

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Bernd wrote:

> nein....ist ein simpler Schaltausgang.

Dann stimmt entweder mit dem Relais was nicht, oder der Ausgang ist mit 
einem Blindwiderstand (Kondensator) versehen. Im letzteren Fall würde 
ich tatsächlich versuchen mit den 230V einen Optokoppler zu steuern.

Hast du einen Phasenprüfer, womit du die Spannung nachmessen kannst?

Autor: Bernd (Gast)
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Hi nochmal Zusammen,

erstmal : Dickes Danke für die schnellen Antworten!

Lösung: Es scheint tatsächlich so, daß das Relais defekt oder für diesen 
Zweck ungeeignet ist. Ein Steckernetzteil tut an dem ausgang für den 
Betriebsstundenzähler problemlos.

Also: Vom Betriebsstundenzähler auf eine Aufputzsteckdose. Und in die 
dann das Steckernetzteil rein. Das Steckernetzteil (12V/0.7A) tut 
perfekt und betreibt ein 12V Relais. :-) FREU!

@OILAF: Ja, ich will tatsächlich die Betriebsstunden des Brenners 
erfassen. Ein Ölzähler hab ich auch überlegt, ist aber zu teuer und 
aufwendig.

Besten Dank nochmal an alle und Grüße, Bernd

Autor: Bernd (Gast)
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@HildeK: Danke für deine Mühen das so genau zu erklären. Aber wie oben 
beschrieben hab ich das Steckernetzteil verwendet. Klappt gut und ich 
hatte alle "Bauteile" da.

Grüße, Bernd

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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12V 0.7A halte ich für overseized. Um einen Atmel zu versorgen, reicht 
deutlich weniger. Ich würde einen kleinen Printtrafo 6V, 50mA nehmen. 
Ist ein gut ein halbes Watt und der Stromzähler wird es danken. Ein 
Relais braucht´s bei Trafotrennung ohnehin nicht.

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Ich find' die trafolose Stromversorgung am günstigsten.

http://www.grosse-elektronik.de/das-elko/trlosestr...

Sollte allerdings nur von Leuten gemacht haben, die eine entsprechende 
Ausbildung und/oder Erfahrungen haben.

Autor: Bernd (Gast)
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@Niels: Super Link! Danke! Hab ihn gebookmarkt. Denk mal dass man sowas 
immer mal brauchen kann.

Grüße, Bernd

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Ja, die Dinger sind gut, aber bitte mit Vorsicht zu geniessen! Deshalb 
möchte ich diesen Thread mit einem kleinen Sicherheitspredigt beenden:

Auch wenn die Ausgangsspannung und Ströme auf ein benötigtest Minimum 
begrenzt sind, so kann immernoch eine erhebliche Potentialdifferenz zum 
Erdleiter auftreten. Ganz zu schweigen von der fehlenden galvanischen 
Trennung.

Bitte unbedingt auf Isolierungen, Erdungen und Berührungsschutz achten! 
Auch Ausgangsseitig. Es besteht Lebensgefahr!

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