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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Multimeter, aber welches?


Autor: Hugo (Gast)
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Hallo,

welches Multimeter empfehlt ihr mir? Ich möchte daheim einfach bisschen 
rumexperminetieren, was genau weiss ich nicht, da ich noch neu im gebiet 
bin ;). Ja sollte schon was taugen, aber nicht zuu teuer sein.

Gruß
Hugo

Autor: Kai Franke (kai-) Benutzerseite
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für den Anfang reicht eigentlicht schon ein einfaches Multimeter, schau 
dazu mal auf Pollin vorbei, da gibt es günstige und auch recht gute 
Multimeter.

Autor: Gast (Gast)
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Bist du der Hugo, der auch den Thread 
Beitrag "Multimeter - 4,99" gestartet hat?

Nachdem, was du so schreibst, solltest du besser nicht an Netzspannung 
(Steckdose) messen. Für die ersten Elektronik-Experimente reichen wohl 
Möglichkeiten für (Gleich-)Spannungs- und Widerstandsmessung (vielleicht 
auch mit Durchgangs-Piepser). Damit kann man so ziemlich alle 
Anfängerschaltungen durchmessen, wenn mal was nicht funktioniert. Nach 
einiger Zeit wirst du dann wohl automatisch den Wunsch nach besserer 
Messtechnik haben.

Autor: Hugo (Gast)
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Ja, der Hugo bin ich. Ich denke vielleicht auch, dass dann der Wunsch 
nach besserer Messtechnik kommt, daher möchte ich nun doch nicht das 
Billigste wählen sondern schon gleich was sinnvolles

Autor: Michael E. (rince)
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Ein bestimmtes Multimeter kann ich dir nicht empfehlen, aber ich würde 
auf jeden Fall eins nehmen das Autorange hat. Nichts ist mühsamer als 
dauern am Knopf herumdrehen zu müssen zwischen verschiedenen Messungen.

Auch ein akustischer Durchgangsprüfer ist viel komfortabler als die LCD 
Anzeige die bei vielen Billigmultimetern dafür gebraucht wird.

Die Funktion, Kapazitäten zu messen fehlt auch bei vielen Billiggeräten.

Falls du dir ein etwas teureres Multimeter kaufst, kauf dir gleich noch 
ein billiges 10 Euro-Ding dazu. Damit kannst du dann ruhig deine 
Steckdosen ausmessen, ohne Angst zu haben dass dein teures Multimeter 
wegen falscher Verkabelung den Geist aufgibt.

Grüsse,

Michael E.

Autor: Gast (Gast)
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>Falls du dir ein etwas teureres Multimeter kaufst, kauf dir gleich noch
>ein billiges 10 Euro-Ding dazu. Damit kannst du dann ruhig deine
>Steckdosen ausmessen, ohne Angst zu haben dass dein teures Multimeter
>wegen falscher Verkabelung den Geist aufgibt.

billig und Steckdose ist gefährlich! Für Steckdosen ist ein 
zweipoliger Spannungsprüfer (Duspol o. Ä.) viel sicherer!

Autor: Netbird (Gast)
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> aber ich würde auf jeden Fall eins nehmen das Autorange hat.

Das ist bei Anfängern - abgesehen von den Kosten- möglicherweise nicht 
so empfehlenswert, weil das Gespür für die Werte von z.B. Spannungen und 
Stromstärken fehlt. Beim Selbsteinstellen nimmt man Werte bewußter wahr.

Ich habe gute Erfahrungen mit Geräten der 20 Euro- Klasse mit U- I- R 
und Durchgang und -wichtig!- einem abgesicherten Eingang für Ströme, ich 
habe die Reservesicherungen gleich daneben liegen, weil Anfänger gerne 
mal Stromstärken zwischen den Polen messen ...  :-).
Die Geräte halten schon einige Jahre und messen ziemlich gut, ich hab's 
mal verglichen (ich glaube von Reichelt waren die.)

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

eigentlich ist jedes Multimeter besser als garkeins.

Gleich- und Wechselspannung, Gleich- und Wechselstrom mit halbwegs 
sinnvollen Obergrenzen.
Ein 10A-Bereich ist auch kein Fehler.

Sehr wichtig erscheint mir ein Durchgangsprüfer mit Hupe, der unabhängig 
vom Meßwert arbeitet.
Nichts ist nervender, aös ein paar Verbindungen auf Durchgang oder 
Kurzschluß prüfen zu wollen und jedesmal erst ewig warten zu müssen, bis 
das Teol lospiept...

Leider steht das eigentlich nirgens bei, man kann es nur testen.
Schän ist auch, wenn in dieser Funktion mit kleinen Strömen und 
Süannungen gearbeitet wird, dann kann man auch hemmunhslos die 
Verbindungen auf einer best+ckten Leiterplatte kontrollieren, ohne Angst 
haben zu müssen, daß es dabei ein IC zerlegt.

Wird leider auch nicht anhegeben.
Mein Billigteil (schon ein paar Jahre alt) kann das und ich finde das 
sehr praktisch.

Genauigkeit und Auflösung sind nicht so wichtig, wie sie in der Werbung 
gern gemacht werden. Früher waren 2,5% vom Vollausschlag ein sehr gutes 
Multimeter, das sind z.B. im 6V Bereich und 5V zu messender Spannung +- 
0,15V, also zwischen 4,85V und 5,15V.
Ob mein Digital-Schätzeisen mir bei diesen 5V jetzt 4,85V oder 5,05V 
anzeigt, ist mir sowas von egal.

Wenn man dann wirklich Auflösung/Genauigkeit braucht, die merklich 
besser ist, muß man ziemlich Geld ausgeben und die Schaltung spielt dann 
trotzdem nicht besser. :-)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Thomas Otto (tarzanwiejane)
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ich kann fuer Anfaenger von www.elv.de das digitek DT-4000ZC empfehlen. 
Kostet 39,- Euronen und kann R-U-I messen. Zusaetzlich mit 
Diodentester/Durchgangspruefer akustisch, Frequenz, Tastverhaeltnis, 
Kapazitaet, und Temperatur. Dazu Auto-Range, Hold, Relativmessung und ne 
RS232 Schnittstelle. Nen extra abgesicherten 10A Eingang hats auch.

cu Tarzanwiejane

Autor: Martin (Gast)
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Dieser ganze billig Scheiß ist was für die Tonne.
Wenn du etwas kaufen möchtest was sein Geld "Wert" ist, dann greif zu 
einen Fluke.
Das ist der beste Kompromiss aus Kosten zu Nutzen und nicht zu vergessen 
der Wertigkeit.
Leider musste ich bis heute feststellen, dass Werkzeug welches nichts 
kostet,  nichts taugt.
Schönen Abend!!

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hugo wrote:
> Ja, der Hugo bin ich. Ich denke vielleicht auch, dass dann der Wunsch
> nach besserer Messtechnik kommt, daher möchte ich nun doch nicht das
> Billigste wählen sondern schon gleich was sinnvolles

Dann kauf Dir das hier:

http://www.meilhaus.de/produkte/messgeraete-instru...

OK... und jetzt schlagt mich :D

Autor: Kai Franke (kai-) Benutzerseite
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>> Dieser ganze billig Scheiß ist was für die Tonne.

Das würd ich jetzt mal nich unterschreiben wollen, es gibt durchaus gute 
billige Multimeter. Das von Elv mit der RS232 sieht echt gut aus!
Ich hier eins von Pollin (30€ wenn ich mich nicht irre), das auch ne 
Menge messen kann (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lichtstärke usw), 
allerdings sind die meisten Sachen eh nur Spielerei. Sinnvoll finde ich 
von dem ganzen zusätzlichen Zeug den Durchgangspiepser, einen 
Kapazitätsmesser und einen Temperaturfühler.

Gruß
Kai

Autor: Johannes (Gast)
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@Martin

Ich benutze auch gerne die Fluke Teile, auch wenn mich an den neuen 289 
nervt, dass sie so mehrere Sekunden zum "Hochfahren" brauchen und dass 
die Ziffern kleiner sind als bei den Vorgängern... Am liebsten sind mir 
die 187 und 189.
Es gibt aber durchaus auch noch andere brauchbare Multimeter, z.B. die 
von Gossen Metrawatt. Das Metrahit One ist nicht allzu teuer und hat 
sich bei uns in der Firma bewährt. Allerdings ist die Bedienung 
Geschmackssache - manche mögen die Verriegelung der Buchsen, andere 
nervt es. Auch die Bedienung der Tasten ist anders als bei den Fluke 
gelöst. Displaybeleuchtung fehlt.

Agilent bietet seit einiger Zeit auch wieder Handmultimeter an. Das 
Topmodell ist recht brauchbar und deutlich billiger als Fluke und 
Gossen.

Johannes

Autor: au weia (Gast)
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>Dieser ganze billig Scheiß ist was für die Tonne.

Jetzt geht dieser Scheiss schon wieder los. Da fragt ein Einsteiger nach 
einem einfachen Multimeter und dann wird als Antwort gegeben alles Mist 
außer Fluke.

Sag mal geht's eigentlich noch? :(

Die "billigen" Fluke kannst du genauso in die Tonne treten, die bieten 
nämlich für das vergleichsweise viele Geld weder attraktive Messbereiche 
noch attraktive Genauigkeiten. Wieviel also muss man bei Fluke wirklich 
ausgeben? Das überleg dir mal!

Ein Anfänger mit wenigen Elektronik-Kenntnissen braucht teures 
Multimeter. Am besten er sucht sich sein Multimeter dort aus, wo er es 
auch mal in die Hand nehmen kann.

Dazu braucht es etwa 50 Euro z.B. für ein VC 820 Conrad 121111 oder ein 
etwas höheres Modell mit dem man auch Temperaturen messen kann. Bei 
Verzicht auf den Kapazitäts- und Temperatur-Messbereich (was etwas 
schade wäre) genügt sogar für den allerersten Anfang ein VC 220 Conrad 
121414 für 30 Euro.

Lass dir nicht von den Leuten einreden, es müsste unbedingt gleich ein 
300 bis 500 Euro teures Fluke oder ähnlich her. Die haben auch nicht mit 
so einem Profiteil angefangen, es sei denn, sie sind mit dem goldenen 
Löffel im Mund geboren.

Achso, meine Voltcraft DMMs laufen seit Jahren ohne Problem (weil jetzt 
gleich wieder das dumme Conrad Bashing losgeht).

Autor: Hugo (Gast)
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Danke au weia - der Preis klingt schon besser. für 100 aufwärts hätte 
ich mir eh keins gekauft, das ist mir der Spaß nicht wert, wenns auch 
billiger geht. Muss ich mal weiter überlegen, ob ich temperaturmesser 
etc. brauche

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Also ich habe das hier:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=D14;G...

Das ist eigentlich garnicht uebel, nur der Kapazitaetsmesser ist im 
Grunde genommen Schrott. Fuer letzteres kann ich u.U. so nen Tweezer 
ergattern, von dem ich mir da mehr erhoffe (~250EUR).

Das Agilent schaff ich mir vielleicht an aber das ist zugegebenermaszen 
ziemlicher Luxus, fuer den Anfang braucht man sowas sicher nicht. Aber 
es ist nicht schlecht mal die Preisspannen so zu sehen, was man 
investieren kann.

Gruss,
Michael

Autor: au weia (Gast)
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Temperatur würde ich schon empfehlen. Wenn man wissen möchte, ob der 
Leistungstransistor bzw. der Kühlkörper ausreicht, ist das schon sehr 
hilfreich. Die Genauigkeit in den unteren Temperaturbereichen lässt zwar 
unter Umständen etwas zu wünschen übrig, dennoch besser als nichts. Man 
muss halt wissen, dass man bei Conrad immer etwas mehr ausgeben muss. 
Andere wie Pollin oder auch Reichelt können da je nach dem deutlich 
günstiger sein, aber ein Vor-Ort-Kauf hat eben auch seine Vorteile (ich 
sehe was ich bekomme und bei Preisen unter 40 Euro im Online-Handel ist 
die Rücksendung ansonsten auch nicht mehr kostenfrei bei Nichtgefallen).

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Temperatur kannst problemlos bis 1000Grad Celsius messen... also mit dem 
Peaktech

Autor: Golimar (Gast)
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>Achso, meine Voltcraft DMMs laufen seit Jahren ohne Problem (weil jetzt
>gleich wieder das dumme Conrad Bashing losgeht).

Mein Metex auch schon seit 10 Jahren, nie Probleme gehabt. Wichtig ist 
nur, dass die Batterien nicht gleich nach zwei Wochen leer sind, wie es 
mal bei einigen Teilen von Amperecraft war.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>aber ein Vor-Ort-Kauf hat eben auch seine Vorteile (ich sehe was ich
>bekomme und bei Preisen unter 40 Euro im Online-Handel ist
>die Rücksendung ansonsten auch nicht mehr kostenfrei bei Nichtgefallen)

Du weißt aber, dass das 14-tägige Rückgaberecht nicht für den 
Vor-Ort-Kauf gilt?
Grade bei einem Multimeter sollte man sich etwas Zeit zum testen nehmen 
können, das geht nicht im Laden 'auf die Husche'.

Darum bestelle ich das Teil lieber, habe dann 14 Tage Zeit zum testen. 
;)

Autor: au weia (Gast)
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Kannst auch mal nach ebay 150212709911 schauen (Suchfunktion). Ist recht 
detailliert beschrieben, kostet 50 EUR und der Anbieter hat für einen 
Powerseller ein einwandfreies Profil. Hat sogar TRUE-RMS (zeigt also 
innerhalb eines eingeschränkten Frequenzbereiches den Effektivwert einer 
Wechselspannung unabhängig von seiner Kurvenform richtig an - aber bitte 
keine Wunder verlangen in dieser Preisklasse!) Auch wenn es HP-760D 
heißt kommt es nicht von HP, sondern aus dem gelben Reich (aber 
schätzungsweise kommt Peaktech auch von dort) ;). Wie die mechanische 
Verarbeitung ist kann man halt schwer aus der Ferne beurteilen, aber ein 
Fehlkauf in dieser Preisklasse wird nicht so weh tun, als wenn man sich 
ein teures Fluke gekauft hat und später feststellt, dass man es gerne 
noch etwas genauer gehabt hätte oder eine spezielle Eigenschaft fehlt, 
man dann aber bereits ein paar hundert Euro verballert hat.

Autor: Thilo M. (Gast)
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So zur Orientierung denke ich:
- METEX  oder Voltcraft sind ein guter Einstieg (bis 100€)
- Gossen Metra-hit der Einstieg zur Profiklasse (bis 200€)
- METRIX , Fluke & Konsorten die Profiklasse (200€ bis 1200€)

Bin mittlerweile bei einem METRIX MX56 (ca. 400€) mit Frequenzmessung 
(Tastverhältnis, Periodendauer, Impulszähler ..), Kapazitätsmessung, mV 
sehr genau, 1GOhm, true-RMS, Mittelwert, dB, Leistungsmessung ...) und 
das alles sehr genau!
Von denen gibt's auch preiswertere.

Autor: au weia (Gast)
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>Du weißt aber, dass das 14-tägige Rückgaberecht nicht für den
>Vor-Ort-Kauf gilt?

Das weiß ich wohl, aber erstens halte ich gelinde gesagt eine Testphase 
von 14 Tagen schlicht für eine Unverschämtheit dem Verkäufer gegenüber 
und zweitens hab ich noch nie ein Problem gehabt, etwas was ich vor Ort 
gekauft habe am nächsten Tag wieder zurückzubringen (länger brauche ich 
nicht um zu beurteilen, ob ich den Artikel behalte oder nicht*). Im 
Zweifel ist es aber besser vorher nachzufragen ob eine Rückgabe möglich 
ist. Beim Fernabsatz wird trotz Gesetz oft genug herumgezickt und wenn 
du Pech hast, kannst du deinem Geld hinterherlaufen und auf die 
Rücküberweisung lange warten (vor Ort brauche ich dazu 5 Minuten!).

*ich habe bei Toys'R'us auch schon Zeugs Tage später zurückgebracht, 
nach einer ausgiebigen Spielphase :)))

(wobei die eigentliche Testphase mit dem ferngesteuerten Spassmobil auch 
nur einen Abend dauerte, um zu merken, dass das Teil nix taugt (übrigens 
hat niemand gefragt, warum ich es zurückgeben möchte))

Autor: Thilo M. (Gast)
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Naja, die 14 Tage muss man ja auch nicht bis zum Ende ausreizen, in der 
Regel merkt man das am ersten Tag.
Andererseits beugt man hier dem Verkauf von Billigschrott vor.

Selbstverständlich ist es immer besser, mit dem Verkäufer persönlich die 
Konditionen zu verhandeln. Ist mir auch lieber! ;)

Meist sind die ja recht kulant, da sie ihre Kunden gerne wiedersehen.

Autor: Christian_RX7 (Gast)
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Hallo,

ich hab seit Jahren das DT-4000 von ELV und bin auch sehr zufrieden 
damit, allerdings lässt der mechanische Aufbau des Einstellrades etwas 
zu wünschen übrig, da er leider in letzter Zeit zu Kontaktfehlern neigt, 
allerdings sieht die neue Version doch etwas anders aus, wobei die 
Hoffnung auf bereits erfolgte Verbesserung besteht.

Autor: Karl (Gast)
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Ich hab das Peaktech 3340 vom Reichelt. Autorange war für mich ein Muss, 
weil das herumkurbeln am Einstellrad echt auf die Nerven geht. Das 
einzige, was man vermissen könnte, wäre eine serielle Schnittstelle. 
Ansonsten ist es mit Frequenz, Temperatur und Kapazität (neben dem 
üblichen Summs) passabel ausgestattet. Beleuchtbares Display, Ton bei 
Durchgang und mechanische Verriegelung der Anschlüsse ist auch nett. 
Dazu hab ich von Früher noch so ein 3,99 Teil, das es mal beim Aldi oder 
so gegeben hat. Messgenauigkeit ist kaum unterschiedlich und wenn man 
mal 2 Messungen gleichzeitig machen muss ist es besser als ein deutlich 
teureres.

Autor: Tom (Gast)
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Wir haben bei uns im Labor diese http://www.reichelt.de/?ARTICLE=67138 
und sind sehr zufrieden. Der Gummimantel verhindert, dass sie auf dem 
Tisch rumrutschen u7nd beim Runterfallen natürlich auch.

Autor: Jan der Xte (Gast)
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>>Dieser ganze billig Scheiß ist was für die Tonne.

>Jetzt geht dieser Scheiss schon wieder los. Da fragt ein Einsteiger nach
>einem einfachen Multimeter und dann wird als Antwort gegeben alles Mist
>außer Fluke.

Weil billige Scheiß in der Tat was für die Tonne ist.

Ich zitiere mal aus dem Bericht "Schwerpunktaktion „Handmultimeter“
der hessischen Marktüberwachung in Zusammenarbeit mit der Prüfstelle der 
Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik" von 2006.

http://www.bgfe.de/bilder/pdf/bericht_sp_handmultimeter.pdf

Geprüft wurden, Zitat "Handmultimetern im niederen Preissegment".

"Ergebniszusammenfassung"

"Von den 105 geprüften Handmultimetern betrug die Durchfallquote 100%. 
Es wurde kein Gerät vorgefunden, das mangelfrei war."

Wenn ich das folgende Diagramm richtig interpretieren, dann wurden 3% 
als hohes Risiko eingestuft ("sofortiges Handeln erforderlich"), 33% als 
mittleres Risiko ("handeln erforderlich") und 66% als geringes Risiko. 
Lässt man die mit geringem Risiko weg, waren immer noch mehr als 1/3 der 
getesteten Handmultimeter laienhaft ausgedrückt scheiße oder richtig 
scheiße.

Autor: Golimar (Gast)
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Autorange ist praktisch, wenn er schnell funktioniert. Viele Geräte 
brauchen allerdings eine Ewigkeit, genau so auch beim Pipser. Extrem 
nervig ist, wenn man trotz Autorange noch manuell einstellen muss, ob 
man AC oder DC messen möchte.

Autor: Thomas Otto (tarzanwiejane)
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@jan der xte
krasser bericht. mich wuerde mal interessieren welche hersteller und 
geraete das waren.

cu tarzanwiejane

Autor: Hugo (Gast)
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Was haltet ihr denn nun vom Peaktech 3340?
Ist das nun gut, oder muss man für gescheite Messungen tiefer in die 
Tasche greifen?
Peaktech oder Voltcraft?

Autor: Karl (Gast)
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Zwischen Peaktech und Voltcraft würde ich die Hand nicht umdrehen. 
"Gescheite" Messungen kann man auf jeden Fall damit machen, es kommt in 
den allerseltensten Fällen auf das letzte Millivolt an. Nimm das, bei 
dem dir die Farbe besser gefällt ;)

Autor: au weia (Gast)
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>Weil billige Scheiß in der Tat was für die Tonne ist.

>Ich zitiere mal aus dem Bericht "Schwerpunktaktion „Handmultimeter“
>der hessischen Marktüberwachung in Zusammenarbeit mit der Prüfstelle der
>Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik" von 2006.

Interessanter Bericht. Leider ist er praktisch gesehen genau so für die 
Tonne. Was will mir denn dieser Bericht sagen? Dass ich mit Sicherheit 
ein DMM kaufe, welches mir mein Haus abfackelt oder mir einen 
Stromschlag verpasst, wenn ich nicht mindestens 66 Euro ausgebe? Oder 
soll ich ab jetzt immer nur die teuren aus dem "Fachhandel" kaufen? Was 
heißt hier eigentlich Fachhandel? Ist Conrad ein Wurstverkäufer, der 
seine Produkte mit Bauchladen verkauft? Gehört beispielsweise RS jetzt 
zum Fachhandel und Conrad nicht? Muss ich fortan da einkaufen, wo das 
Elektrohandwerk sein Material kauft? Wer bestimmt das? Ist jeder, der 
sich Fachhandel nennt, wirklich frei von China-Importen? Ist China immer 
schlecht? Wenn ich China raus rufe, dann habe ich keine Hardware mehr um 
mich.

Ohne das hier Ross und Reiter genannt werden ist dieser Bericht leider 
nichts wert! Ich will wissen, welche Geräte hier zum Test standen. Als 
Verbraucher ist das mein gutes Recht!

Hier wurden die Messleitungen moniert, kein Knickschutz, zu dünne 
Leitungen. Nun, selbst mein ältestes Voltcraft (> 25 Jahre!) hat bis 
heute keinen Leitungsbruch, so what? Auch der Querschnitt hat mir immer 
ausgereicht. Habe es einmal ein wenig überlastet, weil ich im 20A 
Bereich (dieser ist nicht abgesichert) die Zeit überschritten hatte.

Der Transistorprüfsockel (falls vorhanden) birgt für mich überhaupt 
keine signifikante Gefahr. NIEMALS stecke ich einen Transistor in den 
Prüfsockel, wenn ich gleichzeitig Spannungen über die Buchsen messe und 
schon gar nicht lasse ich einen Transistor im Sockel, falls ich an 
Netzspannung messe!

Kriechstecken und Absicherung: Mag sein, dass da eine Kriechstrecke 
unterdimensioniert ist, lässt sich nicht so leicht beurteilen. Ist mir 
aber auch schnuppe, weil ich gefährliche Spannungen STETS mit hoher 
Aufmerksamkeit messe (soweit es geht mit Trenntrafo) und nicht im 
Blindflug ohne Spürsinn für Gefahr. Im übrigen misst man Spannungen über 
230V eher selten, das steht ja auch so im Bericht. Falls mein Multimeter 
dennoch einmal in Brandgeruch geraten sollte, so habe ich noch bevor ein 
Flächenbrand unsere Stadt zerstört die Messleitungen vom Messobjekt 
gerupft. Übrigens, habe damit schon mehrfach die Anodenspannung älterer 
Röhrengeräte gemessen (> 25 kV), natürlich mit Hilfe eines 
Hochspannungstastkopfes, der aber auch nicht gerade von "Rohde und 
Schwarz" gebaut wurde. Als Elektrotechniker kann ich auch sehr gut 
selbst beurteilen, was gefährlich ist und was nicht.

PS: die schlimmsten Leitungen im Eigenheim/Mietwohnung findet man immer 
bei Leuten die vom Fach sind :) Altes Vorurteil, dass sich immer wieder 
bestätigt

Fazit für mich: Sehr interessanter Bericht, gehört in die Akten (und 
wird dort auch sein Dasein fristen). Tja! Würde mir mein VC immer wieder 
kaufen und falls die Geldbörse mal etwas dicker ist, auch gerne ein 
teures Teilchen. Aber bestimmt zuletzt aus Gründen der Sicherheit, 
sondern primär aus Gründen der Messgenauigkeit und ein paar anderer 
Eigenschaften.

Lieber das Hirn einschalten und wissen was geht und was schwierig wird, 
als blindlings auf "absolut sicher geprüfte Geräteschaften" zu 
vertrauen. Ich fahre auch ohne teures Regelungsfliwatüt sicher in meinem 
alten Auto, während viel zu viele mittlerweile blind auf ihr ABS, ihr 
"Anti-Schleuder-Gegensteuersystem ESP" und sonstwas vertrauen, das ihre 
hektischen Fahrfehler stets nullieren soll, damit sie wie die Irren 
täglich kopflos rasen können.

Autor: Jan der Xte (Gast)
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Ja, ja, das alte "würde ich nie machen". Und dann liegt da doch das 
Multimeter beim Wohnung-Renovieren rum. Und wird in der Eile mal schnell 
von einem Helfer in die Steckdose gesteckt. Steht ja 600V drauf.

Es geht nicht darum, was man bewusst macht, sondern was andere und man 
selbst (gerade als Anfänger) unbewusst macht. Daher empfehle ich 
Anfängern nun mal nicht billigen China-Ramsch.

Autor: Hugo (Gast)
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@Jan: wie viel € sollte man deiner meinung nach ausgeben?

Autor: au weia (Gast)
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Wo ist das Problem? Dein VC kannst du getrost in die Steckdose stecken, 
wenn der Messbereich vorher richtig gewählt ist und 700 oder gar 1000 V 
an niederohmigen Quellen misst man nicht mal eben so!

Steckdosen-Spannungen (230V~) prüft man außerdem nicht mit einem 
Multimeter, sondern mit einem Duspol (weiß nicht ob das jetzt noch so 
heißt). Der Duspol belastet die Spannungsquelle (Steckdose) mit 30 mA!

Statt DMM nimm lieber einen 1 Euro Phasenprüfer (der hat allerdings auch 
nie ein VDE-Zeichen erhalten).

Autor: lach (Gast)
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au weia schrieb:
> Statt DMM nimm lieber einen 1 Euro Phasenprüfer (der hat allerdings auch
> nie ein VDE-Zeichen erhalten).

Hier empfiehlt jemand einen Lügenstift. Nur warum gibt es diesmal 
deswegen keine Schläge hier im Forum? Ansonsten muss ich allen 
Ausführungen von "au weia" vollkommen zustimmen!

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