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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Luminary LM3S6965 Ethernet Eval board


Autor: Harald (Gast)
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Hallo an alle

Habe vor mir ein Board mit einen ARM Controller zu besorgen! Dachte 
zuerst an einen ARM 7. Habe nun aber ein Board gesehen mit einen ARM 
Cortex M3. Dieses heist:

Luminary LM3S6965 Ethernet Eval board

Habe im Forum schon gelesen das manche das Board schon haben und wollte 
Fragen was die Leute so dazu sagen! Ich will einerseits ganz normal fürs 
Board Programmieren (mit Interrupts, usw.) als auch versuchen mittels 
eines RTOS zu arbeiten und wollte daher Fragen ob das jemand schon 
versuht hat??

Danke schon mal im vorhinein für die Antworten und Erfahrungsberichte!

MFG Harald

Autor: Harald (Gast)
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Hallo

Hat keiner Erfahrungen mit diesen Board? Das ist doch ein schlechtes 
Zeichen!

MFG Harald

Autor: Martin Thomas (mthomas) (Moderator) Benutzerseite
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Ich habe das Kit hier (inkl. dem kleinen CAN "Tochterboard"). Macht 
einen guten Eindruck. Beispielanwendungen recht schick (v.a. das Spiel 
mit Status über Ethernet) und vieles gut Wiederverwendbar. Dokumenation 
der DriverLib findet man bei Luminarymicro, man kann sich also darüber 
schon vor dem Kauf informieren. Fehlfunktionen bisher keine festgestellt 
aber auch noch nicht viel damit gemacht ausser einige 
Beispielanwendungen compiliert, "geflasht" und getestet.

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Ich habe ebenfalls das EK-LM3S6965. Ist an sich ganz in Ordnung und man 
kann es als normalen JTAG-Adapter benutzen.
Mit Hilfe der DriverLib von Luminary kommt man auch sehr schnell zum 
Ziel beim Programmieren. Als IDE benutze ich CrossWorks.
Als RTOS gibt es einen Port von FreeRTOS für die Cortex-M3.

Hier auch eine Bezugsquelle :-)
http://watterott.net/shop/index.php?cat=c12_Entwic...

@ Martin Thomas
Du hast bestimmt das EK-LM3S8962 mit CAN und den 8000er Stellaris 
Controllern?

Autor: Harald (Gast)
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Hallo

DANKE für eure Erfahrungsberichte! Das Board ist anscheinend für den 
Hobbygebrauch wirklich gut und vorallem auch sehr preiswert (55€)!

Vielleicht hat ja noch jemand erfahrungen mit den Board gesammelt!

MFG Harald

Autor: Dirk (Gast)
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Ich nutze das 1968er. Ist allerdings ohne Ethernet.

Ich programmiere das mit dem freien GCC von Codesourcery und FreeRTOS.
Dank der guten Library von Luminary ist das für den Einstieg ein 
Kinderspiel.
Den ARM7 hatte ich zuerst auch im Auge, der ist aber mit zu vielen 
Nachteilen behaftet.
Seit kurzem gibt es von Luminary übrigens auch Controller mit USB OTG 
sowie DMA. Ist also für fast jeden was dabei.

Kauf Dir das Board, ist keine Fehlinvestition.
Fragen kannst Du hier immer stellen, sind ja einige Leute hier, die sich 
damit auskennen.

Autor: Harald (Gast)
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Hallo

Ja denke mir auch das das board keine Fehler ist vorallem sind auch alle 
ADC undPWM Anschlüsse herausgeführt so das sie verwendet werden können! 
Es sollte ja auch möglich sein über eine zusatzplatine eine weitere RS 
232 Schnittstelle zu erhalten und mittels eines CAN Phy Can zu 
integrieren falls man es mal braucht!? Hatte bisher nur mit C167 
Controllern zu tun sowohl mit OS als auch ohne!

MFG Harald

Autor: Martin Thomas (Gast)
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>@ Martin Thomas
>Du hast bestimmt das EK-LM3S8962 mit CAN und den 8000er Stellaris
>Controllern?
Ja stimmt, Bezeichnung des Kits hier ist EKC-LM3S8962. Habe also nicht 
ueber das Kit geschrieben, nach dem gefragt wurde. Sorry.

Autor: Harald (Gast)
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Hallo

Habe dieses Board mit CAN jetzt auch gesehen! Wenn ich das ganze richtig 
verstehe ist da ein zweites Board dabei welches auch über can verfügt 
mit den ich dann ein kleines CAN Netzwerk aufbauen kann mit den Eval 
Board!? Ist zwischen den controllern selber auch ein Unterschied ausser 
CAN?!

MFG Harald

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Der Unterschied liegt eigentlich nur im CAN und dem zweiten Board.

Die 55 Euro für ein EK-LM3S6965 weiter oben sind aber ohne MWSt. oder?

Autor: Andreas (Gast)
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Wir haben uns letztlich auch die Boards in einer Sammelbestellung 
organisiert.
Jeder hat 59,- Euro inklusive Versand, Zoll, EUSt gezahlt. Je nach Kurs 
kommen die 55,- also schon hin, wenn das über eine Sammelbestellung 
läuft.

Autor: Harald (Gast)
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Hallo
Ja die Preise sind ohne MwSt und ohne Versand (der ist jedoch bei einer 
Bestellung ab 150€ auch Gratis!). Zusätzlich gibt es nochmals 12% Rabatt 
für Studenten! Daher überlege ich mir schon das LM8962 mit CAN und 
zusätzlichen CAN Board zu nehmen! Kostet zwar nochmals 20€ also ca 70€ 
aber es kann halt auch mehr!

Die Preise sind übrigens bei Farnell.

MFG Harald

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Alles klar. Dann sind die Preise bei meinem Bruder doch nicht so 
schlecht:
EKK-LM3S6965 - 60 Euro
EKK-LM3S8962 - 80 Euro

Autor: Harakd (Gast)
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@Andreas

Ja die Preise bei deinem Bruder sind eh in Ordnung aber ich wohne in 
Österreich und daher ist für mich Farnell günstiger!

MFG Harald

Autor: Schnitzel (Gast)
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Was haltet ihr denn von der Architektur des LM3S6965? Ich überlege seit 
einiger Zeit, mich für ein netzwerkfähiges Projekt mit einem 
Cortex-Prozessor anzufreunden, kann mich aber nicht so recht zwischen 
STM32 und Luminary entscheiden. Meine bisherige Version läuft auf AVR 
mit ENC28J60.

Was mich am LM3S6965 etwas skeptisch macht, ist die Kombination von 
100Mbit LAN und nur 2k FIFO ohne DMA-Controller. So können Daten von 
außen im Vergleich zum ENC ziemlich schnell angeliefert werden, die 
Puffergröße ist jedoch nur ein Viertel des ENC-Puffers. Die restliche 
Applikation ist relativ rechenintensiv und muß auch größere Datenmengen 
an SPI-Peripherie ausgeben (auch dafür wäre ein DMA nett...), deshalb 
befürchte ich, das Fehlen eines DMAs könnte dazu führen, daß der 
Prozessor zu viel Zeit damit beschäftigt sein könnte, ohne Datenverlust 
den Netzwerkverkehr abzuarbeiten. 10 MBit würden mir eigentlich reichen, 
deshalb tendiere ich zu einer Kombination von STM32 und ENC28J60.

Daß Luminary jetzt auch Controller mit DMA angekündigt hat, ist schön, 
die Kombination DMA und Ethernet fehlt jedoch leider - oder hab ich das 
was übersehen?

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Der LM3S6965 hat aber 64kb RAM und läuft mit bis zu 50 MHz. Damit kann 
man jede Menge Daten zwischenspeichern. Alle Schnittstellen (SPI, UART) 
haben auch einen FiFo...

Warum willst Du eigentlich umstellen? Ist AVR + ENC zu langsam?

Autor: 900ss D. (900ss)
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Eine Alternative wäre auch AVR32 AP7000?
Entweder von ATMEL NGW100 z.B. oder dieses hier:
http://www.ic-board.de/product_info.php?info=p75_I...

Das NGW läuft vorkonfiguriert schon als Router (Beispielanwendung) mit 
embedded Linux.
Auf dem IC-Nova läuft auch embedded Linux.
Der AVR32 hat DMA zu seiner Peripherie und auch sonst jede Menge auf dem 
Chip.

Autor: Schnitzel (Gast)
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Umstellen will ich, weil für neue Features etwas mehr Dampf unter der 
Haube nötig wäre.

NGW u.ä. wären für ein Hobbyprojekt natürlich nett, es handelt sich aber 
um ein kommerzielles Produkt, wo ich mich nicht drauf verlassen müssen 
will, daß Atmel oder jemand anderes ein bestimmtes Entwicklungsboard 
auch noch in 5 Jahren und zu ähnlich subventionierten Preisen herstellen 
wird. Und im Vergleich zum AVR32 gefällt mir an dem LM, daß eben die PHY 
schon mit integriert ist (sowohl aus Platzgründen als auch, weil PHYs in 
kleineren Stückzahlen mindestens so teuer wie ein ganzer ENC28J60 sind).

Haltet ihr das Fehlen eines DMAs also nicht für einen Mangel/ein 
Problem? Ich meine, 2K Fifo ist natürlich besser als nichts, aber wenn 
ein eingehendes Netzwerkpaket per Interrupt einfach nur einen 
DMA-Transfer des neuen Pakets auslöst und der Controller sich inzwischen 
wieder anderen Dingen zuwenden kann, das käme mir schon irgendwie 
eleganter vor als jedesmal den Programmfluss für eine manuelle 
Kopieraktion unterbrechen zu müssen?

Noch eine andere Frage: Wie seht ihr denn die Zukunftssicherheit bei so 
einem Startup-Hersteller wie Luminary? Für mich macht das schon etwas 
den Eindruck, daß da momentan ein paar finanzkräftige Investoren den 
Betrieb am Laufen halten. Wie gut es LM (aktuell oder zukünftig) 
schafft, auch echte Marktanteile zu erobern, ist mir bisher noch nicht 
klar. Wenn also in zwei Jahren die Investoren beschließen sollten, den 
Hahn zuzudrehen, dann hätte ich ein kleines Problem. Gut, ST oder Atmel 
oder... können natürlich theoretisch auch mal beschließen, eine 
Produktlinie einzustellen, das ist aber denke ich schon wesentlich 
unwahrscheinlicher. In meinem Bereich gibt es sehr lange Produktzyklen 
und ich habe wenig Interesse, alle zwei Jahre die Platform zu wechseln 
:) Deshalb: Haltet ihr es für kommerzielle Produkte für riskant, auf 
Luminary zu setzen?

Autor: Dirk (Gast)
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>Noch eine andere Frage: Wie seht ihr denn die Zukunftssicherheit bei so
>einem Startup-Hersteller wie Luminary? Für mich macht das schon etwas
>den Eindruck, daß da momentan ein paar finanzkräftige Investoren den
>Betrieb am Laufen halten.

Tja, hellsehen kann hier wohl keiner...
Momentan ist Luminary aber Marktführer im M3-Bereich, sie sind ja auch 
die ersten und haben die meisten Controller, mindestens 106 
verschiedene.
Konkurrenz kommt wohl erst mit NXP im 4. Quartal dieses Jahres auf den 
Markt.
ST hat (noch) nicht viel zu bieten, insbesondere wenig RAM, und Toshiba 
hat noch nichts vorzuzeigen.

Was die Investoren angeht:
http://www.luminarymicro.com/about_luminary/investors.html


>Wie gut es LM (aktuell oder zukünftig) schafft, auch echte Marktanteile
>zu erobern, ist mir bisher noch nicht klar. Wenn also in zwei Jahren
>die Investoren beschließen sollten, den Hahn zuzudrehen, dann hätte
>ich ein kleines Problem.


Wenn bis dahin der Laden brummt, können die Investoren den Hahn ruhig 
abdrehen... ;)
Aber auch hier: Hellsehen kann keiner.
Alternative ist für Dich wohl nur, auf die NXP-Controller zu warten. 
Allerdings kostet Dich das dann mindestens 1 Jahr.
Ob es das wert ist, kannst nur Du beurteilen.

Autor: Robert Teufel (privat ;-) (Gast)
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Ich weiss nicht so recht ob Luminary Marktfuehrer ist, die haben zwar 
die meisten Derivate aber bei ST laeuft schon jetzt ne ganze Menge. Das 
Fehlen der Ethernet Schnittstelle ist allerdings nicht so schoen.

Mir ist trotzdem entgangen, was denn sooo toll ist am M3. Keine Frage, 
er stellt eine graduelle Verbesserung des ARM7 dar aber definitiv keinen 
Sprung. In Punkto Performance ist es sehr wenig, der STM32 kann sich so 
gerade mal mit dem LPC23xx messen. Ein grosser Unterschied beteht dann, 
wenn der halbe Benchmark aus Divisionsbefehlen besteht (wie viele der M3 
Benchmarks), denn der M3 hat den in Hardware, der ARM7 muss das mit 
einen LIB Funktion erledigen.
Es ist richtig, dass der Interrupt Controller des M3 besser ist als der 
des ARM7 aber entschuldigt meine Frage, wo benoetigt ihr eine 
Reaktionszeit <1uSekunde?
Solltet ihr ein OS benuetzen, dann sprechen wir sowieso von anderen 
Dimensionen in der Taskwechselzeit.

Das Code (In-)Kompatibilitaet kommt irgenwie nie hoch hier im Forum. Der 
M3 ist nicht kompatibel zu allen enderen existierenden ARM Bausteinen am 
Markt, denn er unterstuetzt den ARM Mode nicht. Das macht ihn einfacher 
in der Handhabung, ein nicht zu unterschaetzender Vorteil, doch all die 
Terrabytes an existierender ARM Software laufen nicht ohne Aenderungen.

Meine ehrliche Meinung:
Die LPC23xx und SAM7X bieten ein besseres Preis/Leistungsverhaeltnis als 
die existierenden M3 Teile und sie sind auch etwas (nicht viel ;-) 
ausgereifter.
Leider wurde das Feature Power Saving von den bestehenden Bausteinen 
noch nicht so richtig genuetzt, die Atmel SAM7 und NXP LPC2000 koennen 
da durchaus noch mithalten.

fwiw, Robert

Autor: Dirk (Gast)
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>die meisten Derivate aber bei ST laeuft schon jetzt ne ganze Menge.
>Das Fehlen der Ethernet Schnittstelle ist allerdings nicht so schoen.


Das Fehlen von mehr RAM ist auch "nicht so schön"!


>Mir ist trotzdem entgangen, was denn sooo toll ist am M3. Keine Frage,
>er stellt eine graduelle Verbesserung des ARM7 dar aber definitiv keinen
>Sprung. In Punkto Performance ist es sehr wenig, der STM32 kann sich so
>gerade mal mit dem LPC23xx messen. Ein grosser Unterschied beteht dann,
>wenn der halbe Benchmark aus Divisionsbefehlen besteht (wie viele der M3
>Benchmarks), denn der M3 hat den in Hardware, der ARM7 muss das mit
>einen LIB Funktion erledigen.
>Es ist richtig, dass der Interrupt Controller des M3 besser ist als der
>des ARM7 aber entschuldigt meine Frage, wo benoetigt ihr eine
>Reaktionszeit <1uSekunde?
>Solltet ihr ein OS benuetzen, dann sprechen wir sowieso von anderen
>Dimensionen in der Taskwechselzeit.


Klar, wenn ich Windows CE einsetze, ist mir alles Wurst.

Andernfalls möchte ich schon wissen, wann ein Interrupt bearbeitet 
werden kann. Und mich nicht mit spurious interrupts rumschlagen.
Zudem hast Du noch ein paar andere wesentliche Verbesserungen 
unterschlagen:
- bit banding
- ich muss mich nicht zwischen Geschwindigkeit oder Platz entscheiden
- Speicherschutz (gerade bei OS-Nutzung wichtig)

"Graduelle Verbesserung" ist also stark untertrieben. Die meisten 
Designfehler sind raus!


>Das Code (In-)Kompatibilitaet kommt irgenwie nie hoch hier im Forum. Der
>M3 ist nicht kompatibel zu allen enderen existierenden ARM Bausteinen am
>Markt, denn er unterstuetzt den ARM Mode nicht. Das macht ihn einfacher
>in der Handhabung, ein nicht zu unterschaetzender Vorteil, doch all die
>Terrabytes an existierender ARM Software laufen nicht ohne Aenderungen.


Natürlich ist das ein Thema. Aber die Krücke Thumb/Nicht-Thumb sollte 
man lieber gestern als heute loswerden, das ist doch ein totaler 
Anachronismus. Thumb2 wird auch in den anderen Cortex-Controllern (M1, 
A8/9) eingesetzt, ist somit kompatibel!
Damit ist das auch keine Sackgasse.


>Meine ehrliche Meinung:
>Die LPC23xx und SAM7X bieten ein besseres Preis/Leistungsverhaeltnis als
>die existierenden M3 Teile und sie sind auch etwas (nicht viel ;-)
>ausgereifter.


Immerhin hat NXP auch - wenngleich sehr spät - die Zeichen der Zeit 
erkannt und steigt in den Markt ein.
Die Zukunft gehört definitiv den Cortex-Controllern. In 5 Jahren werden 
die Arm7/9 eine Randgruppe bilden.
Warum also jetzt noch auf Altmetall setzen?

Autor: Robert Teufel (privat ;-) (Gast)
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@Dirk,

ich hab noch viele andere Verbesserungen unterschlagen wie z.B. deutlich 
bessere Debug Unterstuetzung. Meine Einschaetzzung von einer graduellen 
Verbesserung belibt allerdings bestehen wenn man bedenkt, dass sich 
zwischen dem M3 und dem ARM7 ca. 16 Jahre Entwicklung befinden und 
dafuer eine Performance Steigerung von nahe "0" erreicht wird!?

Mir ist bekannt, dass der M3 nicht fuer Performance gemacht wurde, 
allerdings ist das mit dem Speicherschutz auch eher Kosmetik als ernst 
zu nehmen fuer OSs.

Bezueglich ST, also ich habe bereits einen 512k/64k chip in der Hand 
gehalten.

Ich denke mal, dass der ARM7 in 5 Jahren aehliches "Altmetall" ist, wie 
der seit 20 Jahren totgesagte 8051, der inzwischen stolze 29 Jahre alt 
ist und immer noch in vielen neuen Designs Einsatz findet.

Der Cortex M3 ist in erster Linie eine grosse Einnahmequelle fuer ARM, 
nicht eine technische Notwendigkeit fuer den Anwender.

Nur zur Klarstellung, ich habe vor 3 Jahren bereits bei NXP bzw. damals 
Philips fuer die baldige Einfuehrung des Cortex M3 gekaempft, allerdings 
gab es damals eine Mehrheit dafuer, noch eine Weile mit dem ARM7 
weiterzumachen. Diese Entscheidung war aus heutiger Sicht vielleicht 
nicht mehr so werbewirksam aber wohl dennoch nicht verkehrt.

Kompatibilitaet: Der M3 ist kompatibel, richtig, mit allem was kommen 
wird und mit nichts was bereits existiert. Kompatibilitaet ist 
normalerweise mit "backwards compatible" definiert. Das ist so aehlich 
wie einen x86 zu bauen, der mit allem was kommt kompatibel ist aber mit 
allem was bereits da ist nicht!?!?

ARM / Thumb mode versus Thumb2. Ich gebe Dir vollstaendig recht, Thumb2 
gehoert die Zukunft, ist fast so klein wie Thumb und fast so schnell wie 
ARM mode, also ein sehr gelungener Kompromiss. Aller existierender Code 
beinhaltet auf jeden Fall ARM mode, denn damit startet der Prozessor und 
dieser Mode ist genau der, den der M3 nicht hat. Also ist er mit aller 
existierenden Software inkompatibel, wir sprechen von tausenden von 
Mannjahren. Jetzt muessten also hunderte von Mannjahren investiert 
werden um diese Codesammlungen auf eine Architektur zu bringen, die in 
vielen Bereichen, meist kleine Verbesserungen bringt. Glaubst Du allen 
Ernstes, dass die Grossunternehmen, die bereits viele Programme auf dem 
ARM7 haben zum M3 wechseln?

Fuer voellig neue Projekte wuerde auch ich den M3 empfehlen, doch der 
ARM7 wird meiner Meinung nach auch in 10 Jahren noch in vergleichbarem 
Volumen gefertigt wie der M3.

May be we should agree to disagree ;-) (Ist in deutsch zu lang)

<EOM> Robert

Autor: Harald (Gast)
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Hallo

Na das ist hier ja richtig zu einer Grundsatzdiskussion geworden! Ich 
benutze das Board nur Privat daher werde ich gleich zum M3 greifen da er 
ja doch der logische Nachfolger des ARM 7 ist! Hatte bis jetzt nur mit 
den C167 von Infinion zu tun und da ist der M3 sicherlich ein großer 
schritt nach vorne! Vorallem sind die Luminary Boards recht günstig und 
man benötigt kein extra Netzteil und keinen JTAG Programmer!
MFG Harald

Autor: let (Gast)
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Die Stellaris Controller sind sicher eine gute Wahl für den
Einstieg. Luminary ist mit den Teilen für den Kampf gegen die
8/16 Bitter ins Feld gezogen und irgendwann werden sie auch
die eigentlichen Einsatzgebiete des ARM7 erreichen. Der Privatmann
kann hier die Zeit für sich arbeiten lassen.

Aber noch gehört die untere 32Bit Welt dem ARM7. Die Daten der
genannten Luminary Teile lesen sich zwar auf den ersten Blick
sehr gut, doch handelt es sich bei denen um die Flagschiffe der
Stellaris Reihe.
256k/64k, 100Pins mit max. 56 GPIOs - das war es dann. Wem das nicht
reicht hat Pech gehabt. I2S? externer Speicher? Gibts nicht.
Zahlreiche Projekte wo es wirklich drauf ankommt lassen sich
Stand heute nicht mit den M3 Derivaten nicht realisieren.
(Zum Vergleich: Der LPC2468 hat 160 GPIOs und ein EMI)

Nicht vergessen sollte man auch die Erratas. Das Dokument zum
M3 umfaßt stolze 48 Seiten. Hier stehen Fehler gegen Designschwächen.

Stichwort Geschwindigkeit: Bei einem Desktop PC sollte die CPU
so schnell sein wie möglich.
Doch bei Mikrocontrollern gilt eine andere Regel: Er muß nur schnell
genug sein. Jedes bißchen mehr bringt keinen Vorteil, wodurch sich
der vermeintliche Geschwindigkeitsvorteil des M3 wieder relativiert.
Denn so viel schneller ist er nicht.

Aber wie gesagt, der Privatanwender kann das alles sehr gelassen
sehen und sich die Rosinen herauspicken.
Bei der Frage PIC vs. AVR geht es mir nicht viel anders. Privat
verwende ich nur AVRs. PICs kommen mir nicht ins Haus. In der
Firma arbeiten wir fast ausschließlich mit Microchip. Warum?
Weil wir vor sechs Jahren damit angefangen haben und nicht so
ohne weiteres davon loskommen. Ein AVR bietet nicht die entscheidenen
Vorteile.

Autor: Harald (Gast)
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Hallo

Also ich gedenke nicht ein grosses Projekt mit den Board zu machen! Ich 
will einfach mein wissen ein wenig erweitern und Erfahrung sammeln! 
Vielleicht ist auch mal geplannt ein kleines Projekt zu machen wo dann 
halt Ethernet, PWM, ADC usw zum Einsatz kommen. Habe gehört das Luminary 
eine große Bibliothek an Funktinen mitliefert mit der die ersten 
Schritte sehr einfach sind. Mein Ziel ist es aber eigentlich ohne diese 
Bibliothek zu arbeiten und mich mit den Registern usw zu beschäftigen!

Mir sprechen die Luminary deswegen so zu weil sie wirklich günstig sind 
ethernet haben und keinen eigenen JTAG Debugger benötigen!

MFG Harald

Autor: let (Gast)
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Na prima! Dann ist das LM3S6965 Board ja genau das Richtige.
Angesehen habe ich mir das auch schon, war auch drauf und dran
mir das zu bestellen aber mir fehlt einfach die Zeit für ein
neues Projekt. Die DriverLib sieht sehr ordentlich aus. So
einfach machen es dir NXP und Co. nicht. Das Schöne an dieser
Bibliothek ist das sie sehr einfach gestrickt ist. Man kann
sich also genau ansehen wie die Peripherie angesprochen
wird und danach seine eigene Wege gehen. Die Beispiele von
Keil und NXP für die LPCs wirken dagegen etwas verbastelt.

Ich habe so meine Zweifel an diesem JTAG Adapter (schlechte
Erfahrung mit FT2232) aber man kann ja (anscheinend) auch ein
externes Gerät anschließen.

Eigentlich wollte ich mich gar nicht äußern, konnte es mir dann
aber dann doch nicht verkneifen ;)

Ich wollte lediglich klarstellen das 'besser' relativ ist. In der
Industrie sehen die Dinge eben oft etwas anders aus.
Für den ARM7 hatte ich mich erst rein privat interessiert. Dann
habe ich ihn in der Firma für neue Projekte vorgestellt.
In einem Jahr oder so werde ich privat vielleicht nur noch mit M3s
zu tun haben die in der Firma aber keine Chance haben werden, weil
wir da ja ARM7 verwenden....

Du hast die Zeit die wir nicht haben. Wie auch immer der M3 sich
entwickeln wird, I2S und EMI brauchen wir heute.

PS: Ich glaube nicht das es sich lohnt auf NXP zu warten.
Meines Wissens nach haben die ihre M3 Controller noch nicht
einmal offiziell angekündigt. Das es dann im 4. Quartal bereits
Controller geben soll erscheint mir sehr unrealistisch.

Autor: Steffen (Gast)
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@let:

die neuen STM32F103 ( Cortex M3 ) von ST haben einen externen 
Speicherport für SRAM, NAND, NOR, PSRAM etc. Der I2S ist auch integriert 
und noch vieles anderes ( 12Bit DAC, 12Bit ADC 1µs SD/MMC Port) . Ich 
habe heute das ersta Datenblatt von den Teilen gesehen. Die ersten 
Muster kommen aber erst Anfang Mai.

Autor: Jürgen (Gast)
Datum:

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>Nicht vergessen sollte man auch die Erratas. Das Dokument zum
>M3 umfaßt stolze 48 Seiten. Hier stehen Fehler gegen Designschwächen.

Wo finde ich das denn?
Meins hat nur 12 Seiten, davon 3 Seiten Fehlerbeschreibung. Schummelt 
ARM hier und beschönigt neuerdings was?
http://infocenter.arm.com/help/topic/com.arm.doc.e...


>Stichwort Geschwindigkeit: Bei einem Desktop PC sollte die CPU
>so schnell sein wie möglich.

Naja, gerade im gewerblichen/industriellen Bereich ist das auch nicht 
mehr der Fall. Wieso unnötig Strom verbrauchen?


>PS: Ich glaube nicht das es sich lohnt auf NXP zu warten.
>Meines Wissens nach haben die ihre M3 Controller noch nicht
>einmal offiziell angekündigt. Das es dann im 4. Quartal bereits
>Controller geben soll erscheint mir sehr unrealistisch.

Nein, das ist realistisch. Angekündigt wurden die Anfang Februar:
http://www.standardics.nxp.com/news/arm.cortex-m3/

Interessant ist, daß:
"The NXP microcontroller family based on the Cortex-M3 processor will be 
pin-compatible with, and offered in addition to its ARM7 and ARM9 
family-based microcontrollers."

Man kann also auch seine ARM7-Designs schnell umstellen.

Wenn NXP also nicht so schlampig ist wie bei den ARM7-Controllern, 
werden sie den Markt wohl aufrollen.

Autor: Harald (Gast)
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Hallo

Habe noch eine Frage zu den EvalBoard. Es gibt ja drei verschiedene 
Varianten was die Software angeht (Keil/CodeSourcery/IAR). Gibt es 
zwischen diesen Versionen ausser den Unterschied der IDE noch andere 
Unterschiede?

MFG Harald

Autor: Stephan Watterott (Firma: Watterott electronic) (welectronic) Benutzerseite
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Hallo Harald,

Die Kits unterscheiden sich nur durch eine andere CD und das 
"Start-[Bei]Spiel" hat ein anderes Logo.

Autor: Dirk S. (tomcat)
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@ Harald

es sind ja wohl eher 4 Varianten verfügbar.
(code_red wurde unterschlagen)

Autor: Timo (Gast)
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Hallo,
ich habe mir das Board nun gekauft und frage mich wo ich das 
"start-(bei)spiel" herbekomme. ich habe die software installiert aber 
bei examples kann ich dies nicht finden...
gruß timo

Autor: Timo (Gast)
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ok, wer suchet der findet - war leider doch zu voreilig.

die cd ist ja mal gar nicht so schlecht gemacht (hab des mit keil)

dann nun ma schaun wie das einbinden klappt. also überspielen der 
software

gruß

Autor: Timo (Gast)
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Nur blöd, dass es unter KEIL net geht.
da ist extra ein keil projekt file aber der linker macht net mit, da 
23kb....
die iar version würde ja 32kb mitmachen, die habe ich nun auch 
installiert aber leider bekomm ich es nicht ohne fehler hiin ein projekt 
zu erzeugen

nun also die frage
hat von euch jemand das start game vom board als IAR projekt und kann 
dies hochladen???

gruß timo

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Das Startbeispiel ist doch auf einem neuen Board bereits drauf?
Wenn du die bin Files suchst, die sind mit bei der Driverlib dabei.

Autor: Timo (Gast)
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Ja es ist bereits drauf,
aber wenn ich nun meine eigenen programme drauf spiele und das test 
propgramm in paar wochen wieder drauf machen möchte dann brauch ich ja 
die files.
ja genau auf der cd habe ich die driver liv gefunden und installiert
dort ist die workbench drin aber ers tretet beim compilieren dennoch der 
fehler auf:;

Error[Li005]: no definition for "EthernetIntStatus" [referenced from 
E:\DriverLib\boards\ek-lm3s6965\qs_ek-lm3s6965\ewarm\Obj\enet.o]

dies kommt für alle erstellten dateien ...

gruß

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Bei der Driverlib (Version von der Luminary Internetseite) sind auch die 
fertig compilierten BIN-Dateien dabei - direkt zum flashen.

Autor: Timo (Gast)
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alles klar, danke für den tip, dann werde ich das mal testen, würd ja 
auch schon reichen.

gruß

Autor: Timo (Gast)
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oh man ... die bin datei die ich besitze geht nicht ;(
"hello" "graphics" etc geht aber nicht die im ordner qs_ek-lm3s6965_revc
und das sollte es ja eigentlich sein

gruß

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Das funktionierende HelloWorld ist aber auch aus dem rev. C Pfad?
Es gibt 2 Versionen vom Board.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Mein Board ist auch eingetroffen. Nur: bei mir tut's auch nicht. Ich 
kann zwar compilieren, linken, flashen; dann drücke ich auf run ... und 
das war's.

Mfg

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Hast du die richtige Version (rev. C) der Bespiele gewählt?
Wie in meinem vorherigen Beitrag bereits geschrieben, gibt es 2 
Versionen des Boards. Die C-Version hat ein Display von RiT und die 
älteren von OSRAM.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Und woran sieht man, ob es Rit oder Osram ist? :)
Vermute mal, dass es die C-Version ist.
Ich habe mal 2 Bilder angehaengt. Dank im voraus.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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und Bild 2

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Ja, deins ist ein rev. C Board.
Auf der Rückseite steht ganz oben auch nochmal EK-LM3S6965 - C.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Haett' auch nicht gedacht, dass mir Dein Bruder was anderes schickt :)

"Hast du die richtige Version (rev. C) der Bespiele gewählt?"
Unter D:\Prg\MCU\Arm\Keil\ARM\Examples gibt es keine weitere 
Unterteilung. Ich gehe in den Ordner HELLO und auch dort ist keine 
weitere Unterteilung.

MfG

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Naja, was da bei Keil für Beispiele dabei sind, weiß ich leider nicht.
Ich kenne nur die Sachen aus der Driverlib und da gibt es diese 
Unterteilung.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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In der Tat, in der Driverlib habe ich diese Unterteilung gefunden. Mal 
schauen, ob ich das dem Keil schmachhaft mache. Danke für die 
Unterstützung.

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Ich habe gerade mal die Keil-Eval-Version installiert das Hello-Beispiel 
ist für eine andere Hardware gedacht. Es gibt aber auch ein Bsp. für das 
Luminary Board in: /Keil/ARM/Boards/Luminary/ek-lm3s6965
und halt die Sachen aus der Driverlib.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Super! Blinky hat zwar nicht hingehauen, aber mit Hello hatte ich mein 
Erfolgserlebnis! Nochmals vielen Dank.

Autor: Timo (Gast)
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Hi,
bei mir genauso. habe auch rev C und blinky ging nicht aber das hello 
bzw. graphics geht ....

ich würde aber gerne mit IAR arbeiten .. und auch wenn ich die 
entsprechende Workbenck öffne und compilieren will kommt nach dem 
compilieren immer ein fehler vom linker
Error[Li005]: no definition for "SysCtlClockSet" [referenced from 
E:\Eigene Dateien\DriverLib\boards\ek-lm3s6965_revc\graphics\ewarm\Obj\

usw...

Weiss jemand wie man es unter IAR zum laufen bringt?

Gruß

Autor: Timo (Gast)
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blinky prog is nun auch gelöst.
zu mehmet: im schaltplan sieht man, dass die led über die jumperleiste 
gewht.
am portausgang kommt die spg an --> 0ohm widerstand bei jmp15 reinmachen

nun nur noch unter iar zum laufen bringen, hoff des hat einer schon 
gemacht oder besitzt IAR version und kann mir da mal ein bsp programm 
schicken

gruß

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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@Timo
Danke für den Tip.
Wieso bestehst Du auf IAR? Ob nun 16k oder 32k Beschraenkung, ich finde, 
mit beiden kommt man bei einem ARM nicht allzuweit.
Also ich bleib' - bis ich den Durchblick habe - mal bei Keil. Falls ich 
das Handtuch nicht werfe, werde ich mit Crossworks weitermachen.
Bei mir ist nur das Problem, dass ich für diese Leistungsklasse einfach 
kein Project zur Hand habe. Und ohne eine solche Motivation wird der 
Einstieg vermutlich sehr schleppend sein.

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Timo wrote:
> blinky prog is nun auch gelöst.
> zu mehmet: im schaltplan sieht man, dass die led über die jumperleiste
> gewht.
> am portausgang kommt die spg an --> 0ohm widerstand bei jmp15 reinmachen
Die Jumper sind bei einem neuen Board bereits gebrückt. Ansonsten würde 
das LCD auch nicht laufen.

zu IAR:
Ich glaube er findet die Library nicht. In meinen Graphics-Beispiel 
steht als Library in der EW-Projekt-Datei:
$PROJ_DIR$\..\..\..\src\ewarm\Exe\driverlib.r79
In der Driverlib selbst gibt es aber nur eine:
$PROJ_DIR$\..\..\..\src\ewarm\Exe\driverlib.a

Ersetze mal deine Projekt-Datei mit der im Anhang.

Autor: Timo (Gast)
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@Mehmet: Ich möchte gerne mit IAR arbeiten, da ich bereits in der HS und 
in der Arbeit damit arbeite.

@Andreas: Nun findet er folgende datei nicht:
Fatal Error[Li001]: could not open file "E:\Eigene 
Dateien\DriverLib\src\ewarm\Exe\driverlib.a"

Bei mir ist es grad andersrum ich hab die *.r79 datei im ordner, aber 
nicht die *.a

Gruß

Autor: Timo (Gast)
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zu den jumpers noch kurz: ok ich seh sie sollten gebrückt sein ...
aber bei der led dann nicht richtig, da auf dem einen pad spannung 
anliegt und beim anderen schon nicht mehr...werde da lieber nachhelfen

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Verwendest du eigentlich IAR EW 4 oder Version 5?
Die Projekte sind für Version 4.

Autor: Timo (Gast)
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hm .. ich hab natürlich die neuste version 5 .. der frägt ja auch am 
anfang ob er die dateien updaten soll. ich dachte des würde 
aufwärtskompatibel gehen ....
mit den ganzen verlinkungen find ich eh alles bissel blöd und hät nun 
einfach gern ein eigenes projekt in das ich meine include und source 
files mach und gut ist .

bin nun dabei ein eigenes projekt zu erstellen, vielleicht bekomm ich es 
ja hin oder es lädt einer einfach das grundgerüst mal hoch, wäre 
natürlich auch was ;)

gruß

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Soweit ich weiß, muss man irgendwas beachten, wenn man ältere Projekte 
compilieren will. Such am Besten mal bei Google.

Autor: Timo (Gast)
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Ja lag wohl echt an der IAR Version
Immerhin gehts nun .. find es mit den vielen einzelnen header files nur 
lästig :|


gruß

Autor: Mistefix (Gast)
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Ist zwar schon etwas älter dieser Thread, aber trotzdem:
Eine Frage an alle, die so ein Ding besitzen:

Wie viele IO Pins stehen einem da zur Verfügung? Auf diesen kleinen 
Bildchen kann man das nicht so gut erkennen... Ich würde nämlich gerne 
ein bisschen Digital/Analog IO betreiben...wäre das möglich?

Und noch eine Frage: Kann ich das Board nur über USB Programmieren, oder 
geht das auch mit dem JTAG Anschluss der darauf ist?

Danke!

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