Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik PWM mit NE555?


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von Björn (Gast)


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Hallo, ich weiß jetzt nicht so ganz ob das hier hin gehört aber ich
würde gerne mit einem NE555 LEDs mit PWM dimmen also praktisch wenn ich
an einem poti drehe sollen die LEDs heller oder eben dunkler werden
weiß jemand ob bzw. wie man sowas bauen könnte? (Schaltplan währe auch
net schlecht)

: Verschoben durch Moderator
von ********** (Gast)


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mach das ganze ganz einfach mit einem CMOS4000. 2 nand als astabile
kippstufe mit Tastgrad 99%, den 3. mittels kondensator und poti als
integrierglied antiparalell zum poti noch eine diode für schnelles
entladen, und das vierte nochmals schnell zur Signalaufbereitung,
hinten hin noch einen mosfet und fertig ist das pwm, passt als smd auf
eine Briefmarke, ansonsten auf 2.

von Mario (Gast)


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siehe Anhang - am Ausgang liegt die PWM an. Wenn es nur eine LED sein
soll häng sie anfach so dran.

mk

von Mario (Gast)


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Sorry - ich hab den Vorwiderstand für die LED vergessen zu erwähnen. Der
muß natürlich sein - sonst rauchts. ;)

5V genügen für die Schaltung. Wenn es mehr LEDs sein sollen, dann mit
Transistor-Treiber (NPN E auf Masse, LEDs mit Vorwiderständen zwischen
Plus und C, Basis über Vorwiderstand an Ausgang)

mk

von Florian Pfanner (Gast)


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Mit einem 555 geht das schon. Du baust einen Astabilen Multivibrator auf
und nimmst als ladewiderstand ein Poti. Mit dem Poti kannst du das
laden des kondensator verändern und so das Puls-Pausenverhältnis
ändern. Einfach mal versuchsweise aufbauen.

Gruß, Florian

von Björn (Gast)


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@Mario danke für die schaltung (wie nen Transistor arbeitet weiß ich
aber trotzdem danke für die detaillierte beschreibung).

Eigentlich kenn ich mich schon recht gut mit Elektronik aus hatte nur
bis jetzt noch nix mit dem NE555 gemacht sonst hab ich die PWM halt
immer mit dem Timer des AVR gemacht aber ich dachte das nen AVR
irgendwie verschwendung ist für sowas simples...

von Flo K. (Gast)


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Hi,

mal ne kleine Frage, kann man die Schaltung ohne weiters zu
Servo-positionierung verwenden? Ich kann mir vorstellen das der
Tastgrad nicht immer exakt gleich ist (Bauteiltoleranzen,
Temperatur,..). Was denkt ihr, bzw. hat jemand die Schaltung schon
einmal für so etwas verwendet?

von peter dannegger (Gast)


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Ein AVR ist keine Verschwendung.

Du sparst ne Menge Außenbeschaltung ein und kannst obenderein noch eine
helligkeitsrichtige Kennlinie fahren (gleicher Potidrehwinkel bewirkt
gleiche Änderung des Helligkeitseindrucks).

Z.B. ein ATTiny15 sollte es tun.


Peter

von crazy horse (Gast)


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so isses, du hast die Schaltung besser, einfacher und vor allem
schneller fertig. Flexibler bist du sowieso. Der Tiny15 kostet gerade
mal ein Euro (wahrscheinlich ist ein NE555 bei Conrad teurer :-), dazu
das Poti, mehr brauchst du nicht. Und wenn du eines Tages auf den
Gedanken kommst, eine 2.Led anzuschliessen, die genau entgegengesetzt
funktioniert (Überblendregler) ist das auch kein Problem oder anderen
Krimskrams.
MCs sind keine kleinen Heiligtümer, sondern Bauelemente wie jedes
andere auch.

von AxelR. (Gast)


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als Servoprüfer geht die Schaltung. Ich habe sie mit zwei 55ern
aufgebaut. den ersten als Astabilen und den zweiten dann als
monostabilen. Einfach die beiden Applikationsschaltungen, welche ich
mal als bekannt vorraussetze, hintereinander schalten.
Axel

von AxelR. (Gast)


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http://www.volny.cz/mavit2/Elektro/Servotester/servotester.html

Ist zwar hourvinek und spjebel sprache, aber die Schaltung sollte ma
erkennen können.

Axel

von marcel (Gast)


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was ist der anschluss (D) in der schaltung antwort bitte schnel

von Helmut L. (helmi1)


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Du kommst 5 Jahre ! zu spaet

von ijijiji (Gast)


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D steht für "dämlich".
Das ist ein dämlicher Anschluss der dazu da ist Leuten, die weder 
logisch denken (wieder d!), noch richtig lesen und verstehen können, zu 
verwirren.
Die dämlichen Datenblätter (sogar 2 Ds!) geben dahingehend keinerlei 
Infos.

Das D dort dient der Demotivierung der DAUs.

Das da genau D dort steht ist dermaßen wichtig, dass da definitiv auch 0 
dortstehen darf. Das sagt, dass da auch GND sein darf.

von Axel R. (Gast)


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Lach

Five years later

volný
 
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stránka nenalezena
 
 
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změnil se její název nebo není dočasně dostupná.
 
 
Copyright © 2009 Volný, a.s.

Die Seite gibt es schon gar nicht mehr und manche fragen immernoch.

Was fürn "D"?


BTW: letztendes ging es garnicht um Servotester im eigentlichen Sinne, 
sondern um LEDs in der Helligkeit zu regeln. Dafür ist der Servotester 
eher nicht geeignet, da der Einstellbereich sehr klein ist.
20 ms Wiederholrate und nur 1-2ms Einschaltdauer. So richtig hell wird 
die LED damit nicht leuchten.
Axelr.


http://www.tuug.fi/~isaarine/electronics/servo-test/

http://home.cogeco.ca/~rpaisley4/xServoTest555.html

http://home.earthlink.net/~tdickens/68hc11/servo/servo.html

http://homepage.sunrise.ch/mysunrise/aborel/aero/servo1.html

http://web.quick.cz/PetrLBC/tester.htm

von Krabbeltier (Gast)


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Im "electronica-Heftchen" 213/214 sind auch schöne Beispiele drin.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Five years later...
> Die Seite gibt es schon gar nicht mehr und manche fragen immernoch.

Nochmal 9 Jahre später:

> Im "electronica-Heftchen" 213/214 sind auch schöne Beispiele drin.

Mal sehen, ob 2030 noch jemand etwas dazu beitragen möchte.

von Jemand (Gast)


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Hallo

der 555 ist wie Unkraut - selbst wenn man es (ihn) mit der Wurzel 
rauszieht - irgendein Samen (Bauanleitung deren Ursprung 1975 ist...) 
findet seinen Weg und man wird mit neuen unerwünschten Grün (Oszillator 
mit 1001 Problemchen,   einen Zoo von externen Komponenten und 
Platzbedarf in Bereich einer bezahlbaren Wohnung in München) beglückt.

Der ATMega8 wird (ist) seinen Weg gehen, irgendwelche zeitgemäßen ICs 
und MOSFETs mit hervorragenden Eigenschaften und Leistungsfähigkeit 
werden schon ab gekündigt wenn sie gerade auf den Markt erschienen sind.
Nur der 555 die 78XX und BC54X sind selbst 1,5 Generationen nachdem ich 
mit ihnen meine Bastellaufbahn begonnen hatte (und schon damals alles 
andere als wirklich aktuell und stand der Technik waren) immer noch 
"aktuell" und werden wohl auch 2040 den Elektronik interessierten bei 
den ersten Schritten begleitet - in einer schönen Mischung mit den 
fertigen µC Board, auf den der 64Bit µC mit 4Ghz Takt sitzt der beim 
indischen Versender für wenige Libra die umgerechnet aktuell 3Euro 
entsprechen bestellt werden kann (aber immer noch 8 Wochen braucht bis 
er zu hause liegt - den die 25 Zollreform hat es auch nicht geschafft 
das der Beamtete Zöllner ganz analog seine Nase in irgendwelche Pakete 
stecken muss...).


Jemand

von Dieter R. (drei)


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Krabbeltier schrieb:
> Im "electronica-Heftchen" 213/214 sind auch schöne Beispiele drin.

DDR 1984, meint Google.

Gibt's auch einen Link dazu, von 1984 oder später? Oder müssen wir, ohne 
DDR-Literatur im Billy-Regal, dumm bleiben?

von Erich M. (Gast)


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Dieter R. schrieb:
> Gibt's auch einen Link dazu, von 1984 oder später? Oder müssen wir, ohne
> DDR-Literatur im Billy-Regal, dumm bleiben?


Ja sicher, es ändert sich praktisch nichts am Wesen des gemeinen Wessis, 
er bleibt einfach dumm.

von Platinenzerkratzer (Gast)


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Mich deprimiert wenn ich sehe dass es von 2004 ist aber heute 2019 ist, 
weil wir die Zeit nicht zurückdrehen können.

von äxl (Gast)


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Beitrag "Re: PWM mit NE555?"
Ich lese immernoch geduldig mit.
Kinder, wie die Zeite ins Land geht...
LG
äxlr.

von Harald W. (wilhelms)


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Stefanus F. schrieb:

> Mal sehen, ob 2030 noch jemand etwas dazu beitragen möchte.

Gibts beim 555 nicht ein "Jahr2100"-Problem?

von äxl (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Gibts beim 555 nicht ein "Jahr2100"-Problem?

los: erklär' ;)

von F. F. (foldi)


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Björn schrieb:
> aber ich dachte das nen AVR

Ein Tiny10?
26 Cent.

von Harald W. (wilhelms)


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F. F. schrieb:

>> aber ich dachte das nen AVR
>
> Ein Tiny10?
> 26 Cent.

2004, 2019, oder 2100?

Beitrag #5915400 wurde vom Autor gelöscht.
von Krabbeltier (Gast)


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Ebay-Artikel Nr. 392344313572

Originalpreis war 3,80 DDR-Mark

von montag (Gast)


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Ja Toll!
Als der 555 und dieses Heftchen etwa 1984 endlich auch in der Zone 
erhältlich waren, war das Teil im Rest der Welt schon seit mindestens 
1000 Jahren ein alter Hut.
Genosse Schlenzig wird wieder mal olle App-Notes aussn Westen beschafft, 
und in leicht veränderter Form für seinem Meisterwerk recycelt haben.
Kaum anzunehmen daß dort besonderes Geheimwissen vermittelt wird.:-)

von J. S. (pbr85)


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Jemand schrieb:
> Hallo
>
> der 555 ist wie Unkraut - selbst wenn man es (ihn) mit der Wurzel
> rauszieht - irgendein Samen (Bauanleitung deren Ursprung 1975 ist...)
> findet seinen Weg und man wird mit neuen unerwünschten Grün (Oszillator
> mit 1001 Problemchen,   einen Zoo von externen Komponenten und
> Platzbedarf in Bereich einer bezahlbaren Wohnung in München) beglückt.

Also eine NE555 PWM-Schaltung ist selbst in der Dip-8 Bauform sehr 
kompakt möglich, kaum größer als der eigentliche IC selbst. Die größten 
Bauteile sind da der Potentiometer und Power Mosfet. Die kleinste von 
mir gebaute PWM-Schaltung war nur ~4 Kubikzentimeter groß, vergossen mit 
Epoxidharz.

Wozu braucht man da einen MiC, wenn sich diese Aufgabe zuverlässig und 
kompakt hardwaremäßig lösen lässt? Kann diesen Microcontroller-Fetisch 
nicht ganz nachvollziehen. Aber ich lasse mich gerne belehren.

: Bearbeitet durch User
von Krabbeltier (Gast)


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montag schrieb:
> Ja Toll!
> Als der 555 und dieses Heftchen etwa 1984 endlich auch in der Zone
> erhältlich waren, war das Teil im Rest der Welt schon seit mindestens
> 1000 Jahren ein alter Hut.

Ja, leider. Für den gewöhnlichen sterblichen DDR-Bastler hatten diese 
Heftchen und die Eljabus allerdings fast Bibelstatus.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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J. S. schrieb:
> Wozu braucht man da einen MiC, wenn sich diese Aufgabe zuverlässig und
> kompakt hardwaremäßig lösen lässt?

Das wurde weiter oben bereits erklärt: Um eine LED zu dimmen, braucht 
man eine logarithmische Skalierung, deren unterer Bereich (< 1%) mit dem 
NE555 nur schwer realisierbar  ist.

von J. S. (pbr85)


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Stefanus F. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Wozu braucht man da einen MiC, wenn sich diese Aufgabe zuverlässig und
>> kompakt hardwaremäßig lösen lässt?
>
> Das wurde weiter oben bereits erklärt: Um eine LED zu dimmen, braucht
> man eine logarithmische Skalierung, deren unterer Bereich (< 1%) mit dem
> NE555 nur schwer realisierbar  ist.

Ja ok, wenn man ein Dimmen in diesen Bereich aus irgendwelchen Gründen 
braucht. Für 99,9% der Fälle reicht ein einfacher Schalter (der meistens 
sowieso vorhanden ist) der die LED dann komplett ausschaltet, wenn einem 
1% der Helligkeit noch zu viel sind.

: Bearbeitet durch User
von montag (Gast)


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Krabbeltier schrieb:

> Für den gewöhnlichen sterblichen DDR-Bastler hatten diese
> Heftchen und die Eljabus allerdings fast Bibelstatus.

Ja, wir hatten ja sonst nichts...:-)
Wobei Eljabus mir persönlich nun schon wieder viel zu viel Militärscheiß 
und Klassenkampf enthielten, als daß ich dafür meine sauer verdienten 
Aluchips übern Ladentisch gereicht hätte.

Aber um mal zum Thema PWM mit 555 zurück zu kommen: Im Anhang zwei 
Varianten aus Schlenzigs "Schaltungssammlung für den Amateur".
Bei der unteren Schaltung sollte der Amateur allerdings noch mal genau 
überlegen, ob er den Motor wirklich wie gezeichnet anklemmt. :-)

Sorry für die Bildqualität, das Orwocolor Fotopapier in meinem 
Robotronhändie  muß wohl schlecht geworden sein... :-)

von Toxic (Gast)


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Jemand schrieb:
> der 555 ist wie Unkraut - selbst wenn man es (ihn) mit der Wurzel
> rauszieht - irgendein Samen (Bauanleitung deren Ursprung 1975 ist...)
> findet seinen Weg und man wird mit neuen unerwünschten Grün (Oszillator
> mit 1001 Problemchen

deswegen ist der 555 der am meist produziertesten IC in der ganzen 
Galaxy:
=============
If you've played around with electronic circuits, you probably know[1] 
the 555 timer integrated circuit, said to be the world's best-selling 
integrated circuit with billions sold. Designed by analog IC wizard Hans 
Camenzind[2] in 1970, the 555 has been called one of the greatest chips 
of all time with whole books devoted to 555 timer circuits.
=============

Ich hab den Timer 555 in vielen verschiedenen Produkten gesehen,wo er - 
im Gegensatz zu programmierbaren uCs zuverlaessig im Hintegrund seinen 
Dienst leistete.
Z.B. wurde er in einem 21"-Roehrenmonitor als PWM-Regler zu 
Stabilisieung der 27KV-Hochspannungsstufe verwendet.
Waehrend im gleichen Monitor EEproms die die momentanen 
Usereinstellungen wie Helligkeit abspeicherten und zudem die 
Abgleichinformationen fuer die Bildgeometrie enthielten etc..alle 
naselang ihre Daten - wegen elektronisch verseuchtem Umfeld - verloren 
und den Monitor damit komplett laehmlegten.

von michael_ (Gast)


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montag schrieb:
> Ja Toll!
> Als der 555 und dieses Heftchen etwa 1984 endlich auch in der Zone
> erhältlich waren, war das Teil im Rest der Welt schon seit mindestens
> 1000 Jahren ein alter Hut.

Und im Westen hat niemand eine ähnliche, kompakte und praktische 
Publikation fertiggebracht.
Und wird es in den nächsten 1000 Jahren auch nicht.

Übrigens, du selbst hast doch gut daraus gelernt. Was beschwerst du 
dich?

montag schrieb:
> Genosse Schlenzig wird wieder mal olle App-Notes aussn Westen beschafft,
> und in leicht veränderter Form für seinem Meisterwerk recycelt haben.
> Kaum anzunehmen daß dort besonderes Geheimwissen vermittelt wird.:-)

Wenn schon, mußt du auch noch über den Genosse Bläsing herfallen!

von Teo D. (teoderix)


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Toxic schrieb:
> Ich hab den Timer 555 in vielen verschiedenen Produkten gesehen,wo er -
> im Gegensatz zu programmierbaren uCs zuverlaessig im Hintegrund seinen
> Dienst leistete.

Und nervt jeden Morgen Millionen von Menschen, weil wieder mal die 2. 
Charge Toast angekokelt ist. :D

von hinz (Gast)


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michael_ schrieb:
> montag schrieb:
>> Ja Toll!
>> Als der 555 und dieses Heftchen etwa 1984 endlich auch in der Zone
>> erhältlich waren, war das Teil im Rest der Welt schon seit mindestens
>> 1000 Jahren ein alter Hut.
>
> Und im Westen hat niemand eine ähnliche, kompakte und praktische
> Publikation fertiggebracht.
> Und wird es in den nächsten 1000 Jahren auch nicht.

https://www.amazon.de/555-timer-B%C3%BCcher/s?k=555+timer&rh=n%3A186606

von michael_ (Gast)


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Mußt du mir mein schönes Argument gegen den montag kaputt machen?
Der hat sein Wissen nicht aus deinen Beispielen. Meckert aber über das 
electronica Heft.

Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung zu den electronica Heften.
Gerade Franzis, dicke Bücher, große Schrift, viel Papier.

von hinz (Gast)


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michael_ schrieb:
> Mußt du mir mein schönes Argument gegen den montag kaputt machen?

Schreib einfach keinen Unsinn mehr.

von Toxic (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Und nervt jeden Morgen Millionen von Menschen, weil wieder mal die 2.
> Charge Toast angekokelt ist. :D

Was kann das arme Ding dafuer wenn die Mechanik als solches klemmt oder 
wieder mal zu fette Toastscheiben zwischen die Heizwaende reingequetscht 
wurden....

von Krabbeltier (Gast)


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Der unschuldige 555 kommt mit den heutigen geplanten Obsoleszenzen 
einfach nicht klar. Der funktioniert ohne Murren, das kann für ihn nicht 
gut ausgehen.

von Dr. Sommer (Gast)


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Ich habe mal an der Entwicklung einer Steuerung mitgearbeitet, welche 
einen Cortex-M4, diverse Leistungselektronik, analoge 
Sensorauswertungen, SD-Karte, USB, CAN usw. enthielt. Welcher Teil der 
Schaltung machte die meisten Probleme? Richtig, der LED-Blinker, welcher 
aus Vorschrifts-Gründen mit 555 gemacht wurde, aus irgendwelchen Gründen 
heiß wurde und dabei die eigene Frequenz langsam aus dem erlaubten 
Fenster verschob. Hurra!

von Harald W. (wilhelms)


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Krabbeltier schrieb:

> Der unschuldige 555 kommt mit den heutigen geplanten Obsoleszenzen
> einfach nicht klar. Der funktioniert ohne Murren, das kann für ihn nicht
> gut ausgehen.

Der 555 ist aber keineswegs das unkomplizierte IC, welches
besonders für Anfänger geeignet ist. Insbesondere die starke
Stromspitze beim Umschalten macht Anfängern oft Probleme.
Der einzige Vorteil des 555 ist m.E. das er ohne zusätzliche
Trasistoren 200mA schalten kann. Ansonsten verwendet man
besser ICs aus der 4000er Reihe zur Lösung von Prblemen, für
die man vor 40Jahren den 555 genommen hat.

von Toxic (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> aus irgendwelchen Gründen
> heiß wurde

Wenn man schon als Spezialist mit HighTech-uC-Komponenten umgehen 
kann,dann sollte es fuer dieselbigen Profis doch kein Problem sein bei 
einem simplen 555-Timer dessen Fehlverhalten zu 
analysieren,dokumentieren und diese Informationen dann Texas 
Instruments,Linear Technology etc. - die dieses "Miststueck" 
milliardenfach produzieren - zukommen zu lassen.
Ich bin mir sicher,dass deine Firma als Belohnung viel Geld bekommen 
haette und der Herr Camenzind (der Entwickler des 555) in den USA mit 
Massenklagen ueberhaeuft worden waere.
Chance verpasst Millionaer zu werden...

von Dr. Sommer (Gast)


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Toxic schrieb:
> dieselbigen Profis

Dein Nickname spricht Bände. Selbstverständlich war es ein 
Schaltungs/Design-Fehler - aber lustig, dass ausgerechnet so ein 
Problem auftrat.

von Teo D. (teoderix)


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Toxic schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Und nervt jeden Morgen Millionen von Menschen, weil wieder mal die 2.
>> Charge Toast angekokelt ist. :D
>
> Was kann das arme Ding dafuer wenn die Mechanik als solches klemmt oder
> wieder mal zu fette Toastscheiben zwischen die Heizwaende reingequetscht
> wurden....

Eine Mechanik die IMMER ab dem 2. Toast klemmt, beim ersten NIE. Wie 
geht das den?
Überlege noch mal, du kommst sicher drauf, warum von diesem Phänomen 
so viel Toaster betroffen sind!

von Manfred (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Eine Mechanik die IMMER ab dem 2. Toast klemmt, beim ersten NIE. Wie
> geht das den?
> Überlege noch mal, du kommst sicher drauf, warum von diesem Phänomen
> so viel Toaster betroffen sind!

Genau, ich will den alten Rowenta-Toaster der 60er..70er-Jahre 
wiederhaben.

Der hatte eine zweifach wirkende Bimetallmechanik: Wenn warm genug, 
klack - aber der Toast blieb drin. Erst nach Abkühlung des Bimetalls 
wurden die Toastscheiben ausgeworfen, da hatten die Entwickler noch 
ernsthaft mitgedacht.

Leider platzte da gelegentlich ein Keramikisolierblock weg oder eine 
Rastnase bekam eine runde Ecke - hatte ich als Leerling im Handwerk oft 
henug auf dem Tisch.

von Harald W. (wilhelms)


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Manfred schrieb:

> Genau, ich will den alten Rowenta-Toaster der 60er..70er-Jahre
> wiederhaben.

Falls Du so einen meinst, der steht bei mir noch im Keller:
https://www.picclickimg.com/d/l400/pict/302528293916_/Alter-Rowenta-Toaster-E-5214-Chrom-Top-gepflegt.jpg

von Manfred (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Falls Du so einen meinst, der steht bei mir noch im Keller:

Nein, ich spreche von einem Automatiktoaster, wie heute mit zwei 
Schlitzen und Auswurf. Ich suche mal Bilder ...

von Manfred (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Der 555 ist aber keineswegs das unkomplizierte IC,
> welches besonders für Anfänger geeignet ist.

Es gibt hier ein Gerät, gemeinsam mit einem Bekannten gemacht, wo dieser 
unbedingt einen 555 einsetzen wollte. Das ist bei mir die einzige 
Anwendung, ich mag den 555 nicht und komme seit rund 45 Jahren ohne aus.

Eine PWM für einen Heizdraht an 12V (Kfz) habe ich vor Jahrzehnten mit 
zwei Transistoren (Multivibrator) und einem FET gemacht, allerdings 
langsam, bei etwa 0,5 Hz. Würde die Anwendung noch existieren, liefe die 
heute noch.

von Thomas B. (thombde)


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Der 555, er war schon (ist) nicht schlecht.
Nur man muss ihn immer gut behandeln.
Sonst wird er zickig.
Versorgungsspannung gut abblocken war sehr wichtig.
Und wenn es hochohmig wird, auf das Layout achten.
Freiluftwerddrahtung mit langen Drähten mag er auch nicht so  gerne.
Steckbrett mit kurzen Drähten geht noch.

Ich meine das Ding war auch schon mal auf dem Mond.

: Bearbeitet durch User

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