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Forum: Platinen Platinenbohrmaschine


Autor: Anfänger (Gast)
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Hallo,

ich wende mich an euch, weil die Suche im Netz erfolglos war.
ich würde gerne wissen, ob jemand eine Platinenbohrmaschine kennt, die 
Preiwert ist.

mfg

Autor: Düsentrieb (Gast)
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dremel im bohrständer..

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Vorsicht, eigene Meinung!

Ne, auf jeden Fall nicht Dremel. Dremel sind einfach zu fett und 
klobig. Kauf dir lieber nen Proxxon, da kriegste ordentliches Zubehör zu 
und die sind nicht so teuer. Den Bohrständer kannste dir auch schenken, 
das sag ich dir gleich. Bis du die Platine für jedes Loch unter dem 
Ständer wieder ausgerichtet hast, haste von Hand schon drei andre Löcher 
gebohrt.

Tipp: Bei EAGLE gibts ein ULP, welches Zentrierhilfen in die Lötaugen 
malt.

Autor: Gast (Gast)
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Ich arbeite seit 30 Jahren mit einem Bohrständer.

Geht gut und ich werde auch fertig.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Das Thema hatten wir schon im Platinen-Unterforum.
Wenn man dem Bohrständer eine LED spendiert, die von unten auf die 
Platine leuchtet, sollte das die Positioniergeschwindigkeit erhöhen (und 
abgebrochene-Bohrere-Rate senken).

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ich hab bisher noch keinen einzigen Bohrer abgebrochen, auch von Hand 
nicht. Alle sind bisher glücklich und zufrieden stumpf geworden (jaja.. 
EP)

Autor: Sigint 112 (sigint)
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Proxxon mit Bohrständer... gibt nix besseres für den kleinen Geldbeutel 
:-)

Autor: ... (Gast)
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> Wenn man dem Bohrständer eine LED spendiert,
> die von unten auf die Platine leuchtet,
> sollte das die Positioniergeschwindigkeit erhöhen
> (und abgebrochene-Bohrere-Rate senken).

...  <Kopfkratz>  ... ;-)

und wieso binn ich noch nicht auf diese idee gekommen ??      8-O

Autor: AC/DC (Gast)
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Für den kleinen Geldbeutel gibt`s bei Ebay was.
220231896342
Die Nummer einfach in die Suche kopieren und mitbieten.

Autor: Jan (Gast)
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Aus der Artikelbeschreibung:

"[...] dieser hier ist sogar noch äußerst Preisgünstig da ab 1,- Euro 
[...]"

Sorry, aber wenn ich so einen Schwachsinn lese...

Weiter:

"[...] 2 Spannzangen 1,0 und 2,3 mm [...]"

Hier stellt sich mir die Frage, ob übliche Hartmetallbohrer mit einem 
Schaftdurchmesser von 3,2mm gespannt werden können.

Jan

Autor: Christian R. (supachris)
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Ich hab so einen Dremel-Nachbau aus dem Aldi, hat 20€ gekostet der ganze 
Koffer. Dazu den original Proxxon-Bohrständer und gut. Die Maschine 
läuft extrem schnell und rund, noch keinen einzigen HM-Bohrer 
abgebrochen. Damit kann ich auch 0,4er Löcher genau bohren.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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AC/DC wrote:
> Für den kleinen Geldbeutel gibt`s bei Ebay was.
> 220231896342
> Die Nummer einfach in die Suche kopieren und mitbieten.

Das empfehle ich nicht.

Diesen Bohrständer habe ich mir vor Jahren auch mal geleistet, diese 
Maschine habe ich noch länger, beides war (wenn ich mich nicht irre) von 
Pollin.

Der Ständer ist so schlecht verarbeitet, dass er einerseits recht viel 
Spiel hat, andererseits aber aufgrund partieller Schwergängigkeit nur 
sehr ruckartig bewegt wird. VHM-Bohrer haben darin keine Chance, selbst 
HSS-Bohrer sind darin in Gefahr, denn bei jedem Aufsetzen landet der 
Bohrer etwa 2 mm neben dem Punkt, der sich unter Druck beim Bohren 
einstellt.

Wer den Ständer (ohne Bohrmaschine) haben will, kann ihn sich kostenlos 
bei mir abholen und bekommt (falls er Zeit für einen Plausch hat) auch 
noch ein Käffchen dazu...

Die Maschine selbst ist eigentlich nicht schlecht, aber im 
Originalzustand schlecht benutzbar, da der Schalter so ungünstig 
angebracht ist, dass er sich beim Bohren nicht betätigen lässt. Ich habe 
die Maschine für meine Zwecke umgebaut und benutze sie häufig zum Bohren 
von FR4-Platinen mittels TIN-beschichteter HSS-Bohrer 0,6 mm bis 1,5 mm. 
Dazu habe ich:

- ein Mini-Bohrfutter 3 mm angebaut, um verschiedene Bohrer spannen
  zu können,

- den Schalter entfernt und durch seitlich angebrachte Kontaktbleche
  das Anstecken eines Adapters mit solidem Mikrotaster und Kabel zum
  Netzteil ermöglicht,

- (erst vor ein paar Wochen) das Gehäuse extrem verkürzt, um damit
  auch unter der Lupe genug Platz zum Bohren zu haben.

Damit ist es mir jetzt möglich, den stehenden Bohrer exakt anzusetzen 
und den Motor unter Druck einzuschalten, was die Gefahr des Weglaufens 
des (oftmals nicht besonders professionell nachgeschliffenen) Bohrers 
erheblich verringert.

Um mit Dremel (oder entsprechenden Billig-Alternativen) und VHM-Bohrern 
bruchfrei bohren zu können, braucht es schon einen extrem präzisen 
Bohrständer der minimales seitliches Spiel aufweist. Den preiswert zu 
finden, ist Glücksache.

...

Autor: Gast Alex (Gast)
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Ich nutze Proxxon im Bohrständer MB140 und habe es für gut befunden.
0,6er Bohrungen: kein Prob.

Autor: Dani Maier (Gast)
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Hallo Zusammen,

hab mich grad ein wenig durch das Thema Platinenbohrmaschine 
durchgelesen.
Das war ja schon öfter ein Thema im Forum (siehe Kaufberatung 
Platinenbohrmasch.)

Ich selbst bin nur Hobbyelektroniker, hab aber dann schon nach der 
zweiten mit dem Akkuschrauber gebohrten Platine gemerkt, dass das ohne 
Bohrständer nicht gut ist.
Da ich von Beruf Mechaniker bin, hab ich mir eine komplette Maschine 
inkl. Bohrständer selbst gebaut.
Die Maschine ist gar nicht schlecht gelungen und hat ganz klare Vorteile 
gegenüber den auf dem Markt erhältlichen Plastikvarianten.
Ich hab meine mech. Werkstatt in der Zwischenzeit soweit ausgebaut, dass 
ich nun in der Lage bin, weitere Maschinen zu bauen.

Meine Frage bzw. Vorhaben nun:
Ich würd noch zwei,drei Testmaschinen bauen, die ich dann zum Testen 
jemand, der viel mit arbeiten würde, zur Verfügung stellen. Die 
Rückantworten würden zum Optimieren des Projektes einfliesen.

Könnt ihr euch Vorstellen, dass sowas auf Interesse stösst?
Der spätere Preis so einer Masch. kann allerdings mit ca. 100 Euro nicht 
mit dem Billigzeug mithalten.
Mein Anliegen ist, einfach ein stabieles Gerät zu einem vernünftigen 
Preis zu bauen.

Freu mich auf eure Antworten
Gruss Dani M

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Trotzdme das Thema schon älter ist: Dein aktueller Beitrag liest sich 
vernünftig.  Ich hätte Interesse.

Allerdings kann ich mir schwer vorstellen, wie Du mit 100 euro auskommen 
willst -- auch wenn Du Deine Stunden nicht rechnen würdest, ist das 
schon mit etwas solidem Material schnell aufgebraucht. Das setzt also 
gewaltig Idealismus voraus.

Wenn Du es trotzdem machen willst: Meine Unterstützung hast Du.
Für Details kannst Du gerne hier oder per PN weitermachen.

Andrew

Autor: Stefan C. (jaecko)
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Ich nehm zum Bohren nen Dremel Stylus her; ohne Bohrständer (Einspannen 
könnte man das Teil sowieso nicht).
Hab auch noch nie beim Bohren nen Bohrer (0,8mm) abgebrochen; nur einmal 
beim Ablegen... ist einfach schlecht, wenn man den Bohrer direkt in die 
Tischplatte rammt...

Für "kleine" Platinen bin ich so sogar schneller, als ne CNC (wenn man 
dort noch die Zeit dazurechnet, die man zum Vorbereiten der Daten und 
der Maschine braucht.)

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Hallo,

ich nutze zum Platinenbohren einfach eine mittelgroße Standbohrmaschine 
aus dem Baumarkt. Den ursprünglichen Asynchronmotor habe ich durch einen 
Reihenschlußmotor ersetzt, damit das Ganze etwas schneller läuft- aber 
Betrieb mit dem Original-Motor und Frequenzumrichter sollte auch gehen.

Aber mit dem standardmotor mit der höchsten Übersetzung war es 
eigentlich auch nie ein Problem, nicht ein Bohrer abgebrochen. Nur etwas 
langsam.

Autor: haves (Gast)
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Am billigsten (günstig ist hier nicht das richtige wort)
- Ferm (Dremel nachbau) mit Bohrständer
Ökonomisches mittel wenn man es nicht zu oft braucht
- Dremel mit Bohrständer
Für Vielbastler:
- Proxxon mit Bohrständer


Ich hab bisher mit Dremel und Ferm viel gemacht der Ferm ist recht 
schnell kaputt gegangen. Den Dremel nutz ich bis heute hab damit auch 
Platinen mit vielen Bohrungen gemacht > 300 Bohrungen. Mittlerweile nutz 
ich den nur noch für kleine Sachen < 50 Löcher, da ich mir den Luxus 
einer CNC Fräse geleistet habe und die mir jetzt die Bohrungen macht.

Wichtig ist halt ein Bohrständer der Vorzugsweise einen Anschlag besitzt 
damit man nicht immer soweit greifen muss. Wer aber nur ab und zu was 
macht ist auch mit einem 25 Euro Bohrständer aus dem Baumarkt bedient. 
Man muss ja nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen.

MfG
haves

Autor: Master Snowman (snowman)
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der bohrer von drehmel ist ja ok, aber der bohrständer eine frechheit: 
das platikteil wackelt wie die sau, sprich beim aufsetzen des bohrers 
auf die platine verschiebt sich der bohrer bis zu ca. 0.5mm (wenigstens 
ist einigermassen konstant, dann kann man etwa abschätzen)

Autor: Meister Eder (edson)
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@Dani Maier

Klingt interessant. Meld dich doch an, das erleichtert die 
Kontaktaufnahme.

Gruß,
Edson

Autor: Gisbert H. (Gast)
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@Dani Maier

Stell doch mal ein Bild dovon ein

Autor: Dani Maier (Gast)
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Hallo zusammen,

freu mich, dass es immer noch Interesse an dem "alten" Thema 
Platinenbohrmaschine gibt.
Gerne stelle ich ein Bild ins Forum.

Die darauf zu sehende Komplettmaschine ist schon vor ca 8 Jahren in 
meiner Ausbildung entstanden. Dabei wurde noch ein eingängiges Getriebe 
verwendet bzw. gebaut. Mit der bohre ich meine eigenen Platinen.

Der fertige Bohrkopf (ohne Ständer) ist die neue Variante mit zwei 
Gängen. Ausserdem ist das Getriebe zweigeteilt, erleichtert die Montage, 
und ist besser zu fertigen. Das Bohrfutter ist mein einziges Problem: 
Das muss ich kaufen, jedoch ist das neue Futter ohne Werkzeugspannung 
echt exakt (das Spannen von 0,5mm Bohre macht keinerlei Probleme). Die 
Spindel wird über einen Gleichstrommotor 12V angetrieben.

Ich könnte jetzt noch Seitenweise schreiben, möcht ich aber gar nicht, 
stellt einfach Fragen wenn was unklar ist.

Ich will auch die Maschine nicht zu sehr loben, sie sollte sich erst mal 
im Betrieb bewähren.

Gruss Dani

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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@Dani Maier

Deine Standbohrmaschine sieht doch sehr robust aus. Wie viel Spiel in 
den jeweiligen Richtungen bringt sie mit? Wahrscheinlich hängt es vom 
Bohrfutter ab, das noch zu finden ist.

Ich würde mich gerne dem Test anschließen und beim Optimieren mithelfen.

Wie Edson schon sagte, ist die gegenseitige Kontaktaufnahme einfacher, 
wenn du dich anmeldest. Ansonsten kannst du mich auch unter arhr ät 
arcor punkt de erreichen.

Gruß Alex

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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@Dani Maier

Ich bin wie schon oben geschrieben ebenfalls gerne dabei. PN würde mic 
hfreuen.

Danke und Gruß


Andrew

Autor: Gisbert H. (Gast)
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Danke für das Bild.

Ganz grob ähnelt die einer von Pollin vor zig Jahren.

Statt Zahn-Getriebe war dort ein Flachriemen
und ... was ich für wichtig halte,
statt Bohrfutter eine Spannzange.

Spannzangen sind preiswert von Proxxon usw. zu bekommen,
den Dorn (die Aufnahme) mußt Du ja eh fertigen (auch beim Bohrfutter).

Durch die Spannzange hat man auch einen besseren (senkrechteren)
Blick von oben auf die Platine.

G.H.

Autor: Dani Maier (Gast)
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@ Andrew Taylor u.Alexander Horst,

danke für eure Antworten u. Interesse.

Die erst Testmaschine werde ich in ein paar Wochen fertig haben.

Für mich wären noch ein paar Infos von euch ganz wichtig:
Ich möchte, dass die Maschine auf alle Fälle viel unter 
"Platinenwerkstattbedingungen" läuft. (Im Leerlauf hab ich schon 
stundenlang getestet)
Darum meine Frage: Benutzt ihr regelmässig eine Platinenbohrmaschine.
Umso mehr die Maschine läuft, desto besser kann ich die Masch. 
optimieren, dabei ist es auch ganz egal ob die Masch. beim Testen 
kapputgeht.

Der Tester sollte nätürlich auch bereit sein, mich u. evtl.im Forum über 
den aktuellen Stand zu informieren.
Ausserdem sollte ein gewisses technisches Verständnis vorhanden sein. 
(Um evtl. auch kleinere Umbauten selbst durchführen zu können)

Auch elektrisch (was bei Platinenbauer eigendlich selbstverständlich 
ist)sollte die Person fit sein, denn die Testmasch. wird am Anfang ohne 
Netzteil u. Ansteuerung gelifert. Ich versorge die Masch. mit einem 
normalen Computernetzteil u. eingebauten Spannungsregler. (0-12V 5A)Für 
später ist evtl. der Einbau eines Ringkerntrafos unter die Tischplatte 
geplant.

Ich bitte wirklich um ehrliche Auskünfte da ich voll auf diese 
angewiesen bin, und mit aufscheiden keinem gedient ist. (Was bringt dem 
Tester eine Masch. wenn sie nur rumsteht)

Nun noch tech. Infos:

Ich hab für die Testmasch. schon ein Bohrfutter (siehe Bild) und hab 
mich extra für Futter entschieden. Der Bohrerwechsel mit Spannzange ist 
einfach nicht ideal. Ausserdem hab ich mit meiner Masch. auch schon 
Aluteile gebohrt (D 7mm) un das sollte ja auch mal möglich sein. Ich Hab 
eine Spannzange von Proxxon daheim rumliegen u. könnte, falls erwünscht, 
auch eine Masch damit ausstatten.

Das axiale Spiel der Spindel ist dank Axiallager fast null, Radial ist 
die Spindel sowiso Spielfrei.
Im Bohrständer sind Gleitbuchsen eingebaut, die dank des grossen 
Achsabstand wenig Spiel aufweissen.

Die Variante mit Zahnradgetriebe wurde aus mehreren Gründen gewählt;
Kleiner Bauraum
Hohe Drehzahlen (an Spindel im zeiten Gang ca 7000, Motor ca 15000 
U/min)
Zweigang- schaltung möglich.
Dauerschmierung möglich.

Gruss Dani

Ps. Werd mich demnächst anmelden, muss nur erst mal schauen ob ich das 
kann, oder ob mir da mein Bruder helfen muss, bin nämlich kein so 
EDV-Profi.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Dani Maier wrote:
> @ Andrew Taylor u.Alexander Horst,
>
> danke für eure Antworten u. Interesse.

Dank an Dich für die gute Mechanik.

> Für mich wären noch ein paar Infos von euch ganz wichtig:
> Ich möchte, dass die Maschine auf alle Fälle viel unter
> "Platinenwerkstattbedingungen" läuft. (Im Leerlauf hab ich schon
> stundenlang getestet)

ja, das ist angekommen.

> Darum meine Frage: Benutzt ihr regelmässig eine Platinenbohrmaschine.
> Umso mehr die Maschine läuft, desto besser kann ich die Masch.
> optimieren, dabei ist es auch ganz egal ob die Masch. beim Testen
> kapputgeht.

Das ist hiermit zugesagt/versprochen. Aber kaputtmachne werde ic hsie 
nicht, das kriegt man schon mit bevor es eng wird.

>
> Der Tester sollte nätürlich auch bereit sein, mich u. evtl.im Forum über
> den aktuellen Stand zu informieren.

Da dann hier erneut die Bitte an Dich, dass Du Dich im Forum 
registierst, da man sicher auch mal PN austauschen muß/möchte.

> Ausserdem sollte ein gewisses technisches Verständnis vorhanden sein.
> (Um evtl. auch kleinere Umbauten selbst durchführen zu können)
>
> Auch elektrisch (was bei Platinenbauer eigendlich selbstverständlich
> ist)sollte die Person fit sein, denn die Testmasch. wird am Anfang ohne
> Netzteil u. Ansteuerung gelifert. Ich versorge die Masch. mit einem
> normalen Computernetzteil u. eingebauten Spannungsregler. (0-12V 5A)Für
> später ist evtl. der Einbau eines Ringkerntrafos unter die Tischplatte
> geplant.

Ich habe das nötige Equipment, könnte dir Rückmeldung geben wie man das 
dann löst/lösen kann. GGfs. kann ich Dir Muster dafür zur Verfügung 
stellen.


>
> Ich bitte wirklich um ehrliche Auskünfte da ich voll auf diese
> angewiesen bin, und mit aufscheiden keinem gedient ist. (Was bringt dem
> Tester eine Masch. wenn sie nur rumsteht)
>
> Nun noch tech. Infos:
>
> Ich hab für die Testmasch. schon ein Bohrfutter (siehe Bild) und hab
> mich extra für Futter entschieden. Der Bohrerwechsel mit Spannzange ist
> einfach nicht ideal. Ausserdem hab ich mit meiner Masch. auch schon
> Aluteile gebohrt (D 7mm) un das sollte ja auch mal möglich sein. Ich Hab
> eine Spannzange von Proxxon daheim rumliegen u. könnte, falls erwünscht,
> auch eine Masch damit ausstatten.

Bohrfutter wäre mir angenehmer.
Evtl. möchte ein anderer Tester lieber Spannzange- das wäre dann fein: 
Du bekommst gleich mehr Rückmeldung.


>
> Das axiale Spiel der Spindel ist dank Axiallager fast null, Radial ist
> die Spindel sowiso Spielfrei.
> Im Bohrständer sind Gleitbuchsen eingebaut, die dank des grossen
> Achsabstand wenig Spiel aufweissen.
>
> Die Variante mit Zahnradgetriebe wurde aus mehreren Gründen gewählt;
> Kleiner Bauraum
> Hohe Drehzahlen (an Spindel im zeiten Gang ca 7000, Motor ca 15000
> U/min)
> Zweigang- schaltung möglich.
> Dauerschmierung möglich.

Was sicher auch die Wünsche kommen läßt, ob man eine Variante mit 
niedriger Drehzahl buane kann. Aber davon später.

Schlage vor, es wird erstmal getestet.

>
> Gruss Dani
>
> Ps. Werd mich demnächst anmelden, muss nur erst mal schauen ob ich das
> kann, oder ob mir da mein Bruder helfen muss, bin nämlich kein so
> EDV-Profi.

Also die Anmeldung im Forum ist nicht so schwer wie  gute Beiträge 
schreiben ,-))


Gruss an Dich  und schöne Weihnachts- und Festtage.

Andrew

Autor: Kachel - Heinz (Gast)
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Betreffs Bohrfutter:

Das 4mm-Bohrfutter bei Pollin sieht trotz des günstigen Preises recht 
solide und gut verarbeitet aus, die schreiben zwar was von 6mm-Welle, es 
hat aber den üblichen Innen-Konus.

KH

Autor: Daniel Maier (danimaier)
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Hallo zusammen,

hab eine neue Seite zum Thema aufgeschlage:
Beitrag "Praxistest Platinenbohrmaschine"

Gruss Dani

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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STK500-Besitzer wrote:

> Das Thema hatten wir schon im Platinen-Unterforum.
> Wenn man dem Bohrständer eine LED spendiert, die von unten auf die
> Platine leuchtet, sollte das die Positioniergeschwindigkeit erhöhen (und
> abgebrochene-Bohrere-Rate senken).

*Making a Surface-Mount LED Ring Light for Cameras and Magnifying 
Glasses*
http://www.robotroom.com/LEDRingLight.html

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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So langsam kann ich diese Diskussion verstehen.

Ich war nämlich heute abend bei den üblichen Verdächtigen, um mir einen 
Bohrständer für eine Proxxon Minimot anzusehen - zum Platinenbohren.

Conrad hat das Proxxon Programm, ausser den Bohrständer (und die 
Biegewelle). Bauhaus hat Proxxon aber auch nicht mehr als Conrad und den 
Wolfdingsbums (eingepackt). Praktiker hat den Dremel Workshop 
(eingepackt) und den Wolfdingsbums (eingepackt) und echte 
Standbohrmaschinen in 5 Grössen (nur 2500 rpm max.). Hornbach hat den 
Dremel Workshop (zur Ansicht) und den Wolfdingsbums (zur Ansicht).

Der Wolfdingsbums sieht billig aus. Der Minimot könnte passen. Wird aber 
mit einem Kunststoffband ähnlich einem Kabelbinder "befestigt". Der 
Anschlag ist in Kunststoff ausgeführt.

Der Dremel Workshop sieht klobig aus, die Aufnahme passt bestimmt für 
das Dremel-Gerät, aber für andere? Wie es bei Ansichtssachen so ist, war 
schon eine Schraube doll gedreht und ist beim Betätigen abgefallen. Habe 
leise  gepfiffen und bin dann weiter.

Jetzt bin ich so weit, dass ich mit einem 1mm Bohrer Freihandbohren 
riskiere. Schutzbrille hab ich. Danke für die Geduld, das musste raus 
;-)

Autor: Geniesser (Gast)
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Stefan B. wrote:

> Der Wolfdingsbums sieht billig aus. Der Minimot könnte passen. Wird aber
> mit einem Kunststoffband ähnlich einem Kabelbinder "befestigt". Der
> Anschlag ist in Kunststoff ausgeführt.

Lies mal hier nach:

Beitrag "0.8mm Bohrer in Standbohrmaschine einspannen??"

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Ah ja, Wolfcraft, das war der Name und der Preis knapp 30€ stimmt auch. 
Also :%s/Wolfdingsbums/Wolfcraft/g. Meine 1mm Bohrer sind mit 3,125mm 
Schaft. Einen teste ich ohne Bohrständer. Das muss sein.

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